Jens Keller - Trainer
16.12.2012 - 11:22 Uhr
18.12.2012 - 08:15 Uhr
Aber dann bitteschön auch bei den Gegnern , dann kann man sich mal in ruhe ein Bier holen. :D
18.12.2012 - 08:26 Uhr
Es ist wie immer die richtige Mischung. In den richtigen Momenten muss man eben Emotionen zeigen aber niemand braucht einen Trainer der permanent seine Kindheitstrauma auf der Seitenlinie austherapiert. Enj..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ratze04 am 18.12.2012 um 08:27 Uhr bearbeitet
18.12.2012 - 10:23 Uhr
Welche Art von Fußball hat Jens Keller seinerzeit in Stuttgart bzw. aktuell in der B-Jugend eigentlich spielen lassen? Unabhängig vom Erfolg seines kurzen BL-Intermezzos, war erkennbar, welchen Spielstil er fördert/fordert?
18.12.2012 - 10:24 Uhr
Zitat von Ratze04:
Es ist wie immer die richtige Mischung. In den richtigen Momenten muss man eben Emotionen zeigen aber niemand braucht einen Trainer der permanent seine Kindheitstrauma auf der Seitenlinie austherapiert. Enj..
Doch doch, die blitzsaubere Truppe brauch ihren fleischgewordenen Energydrink... ...oy ;-)
Es ist wie immer die richtige Mischung. In den richtigen Momenten muss man eben Emotionen zeigen aber niemand braucht einen Trainer der permanent seine Kindheitstrauma auf der Seitenlinie austherapiert. Enj..
Doch doch, die blitzsaubere Truppe brauch ihren fleischgewordenen Energydrink... ...oy ;-)
18.12.2012 - 10:36 Uhr
Zitat von blauer77:
Zitat von paul390:
Zitat von blauer77:
Zitat von paul390:
Zitat von blauer77:
Slomka ist ein gutes Beispiel. Wenn der auf einer PK einen "Emotionsausbruch" hätte, dass würde ich ihm irgendwie nicht abnehmen.
Wenn jemand, der nicht von Haus aus ein Typ wie Pele Wollitz oder Christian Streich ist versucht den temperamentvollen, emotionalen Typen raushängen zu lassen, dann kann das schnell so eine Lachnummer wie die "da-lach-ich-mir-den-A.rsch-ab-PK" von Thomas Doll werden.
Die Zeit braucht er auf jeden Fall, dass war nämlich etwas was er in Stuttgart nicht hatte. Nach den ersten Spielen nach der Winterpause wird man beurteilen können ob Keller passt oder nicht.
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.
Ich kenne das selbst mit den emotionalen Trainern. Ich bin Co-Trainer einer Herren-Mannschaft und habe auch damit zu kämpfen mir meinen Respekt zu holen, da ich nun mal entweder im gleichen Alter oder jünger als der Großteil der Spieler bin. Aber das schaff ich bisher ganz gut, in dem ich im Training immer mal wieder für Überraschungen sorge. Unser Trainer hingegen ist ein "einfacher" Fussballer der über sein Temperament und seine Erfahrung kommt, was ja auch gut ist. Aber ab und zu habe ich das Gefühl, das man mit diesem Temperament nicht mehr alle erreicht. Irgendwann ist nun mal der Punkt erreicht, da kennt man als Spieler die Worte in und auswendig und kann dem Trainer schon nahezu synchronisieren und da ist dann die Luft raus.
Demnach ist ein ruhiger Typ, der aber deutliche Worte finden kann viel Lieber als ein emotionaler Typ der am besten noch unkontrollierte Entscheidungen trifft, da er ja so emotionalisiert ist. Enjoy
Was und womit man wen erreicht ist ja eh unterschiedlich. Ich bin zwar sicher kein emotionsloser Typ, aber irgendwelche hyperaktiven "Shakka-du-schaffts-es-Typen" haben mich noch nie angesprochen und motivieren können mich solche Kasper auch nicht. Ich hab als Trainer die Erfahrung gemacht, dass während des Spiels Emotionen sicher eher helfen als die sachliche Ansprache, da einem eh keiner wirklich zuhört und du nur über Lautstärke die Mannschaft erreichst.
In der Analyse oder auch wenn es nach einer grotten schlechten Leistung mal darum geht der Mannschaft den Kopf zu waschen, dann bringen die leisen Töne oft mehr als wildes Rumgeschreie. Es kommt eben einfach auf die Wortwahl an.. :o :D
Ja das ist richtig, eine brennende Halbzeit-Ansprache muss aber auch nicht immer voller Emotion sein. Es kommt halt drauf an wie man seine Ideen rüber bringt. Man merkt ja auch selbst wie man die Jungs selbst erreicht. Zuckerbrot und Peitsche ist dafür immer ein probates Mittel, oder man leert die Trinkflaschen.
Noch besser, man mischt Rizinusöl in die Trinkflaschen. Was meinst du wie schnell die Jungs laufen... :D
Dünger für unseren neuen Rasen. Warum nicht.
Zitat von paul390:
Zitat von blauer77:
Zitat von paul390:
Zitat von blauer77:
Slomka ist ein gutes Beispiel. Wenn der auf einer PK einen "Emotionsausbruch" hätte, dass würde ich ihm irgendwie nicht abnehmen.
Wenn jemand, der nicht von Haus aus ein Typ wie Pele Wollitz oder Christian Streich ist versucht den temperamentvollen, emotionalen Typen raushängen zu lassen, dann kann das schnell so eine Lachnummer wie die "da-lach-ich-mir-den-A.rsch-ab-PK" von Thomas Doll werden.
Die Zeit braucht er auf jeden Fall, dass war nämlich etwas was er in Stuttgart nicht hatte. Nach den ersten Spielen nach der Winterpause wird man beurteilen können ob Keller passt oder nicht.
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.
Ich kenne das selbst mit den emotionalen Trainern. Ich bin Co-Trainer einer Herren-Mannschaft und habe auch damit zu kämpfen mir meinen Respekt zu holen, da ich nun mal entweder im gleichen Alter oder jünger als der Großteil der Spieler bin. Aber das schaff ich bisher ganz gut, in dem ich im Training immer mal wieder für Überraschungen sorge. Unser Trainer hingegen ist ein "einfacher" Fussballer der über sein Temperament und seine Erfahrung kommt, was ja auch gut ist. Aber ab und zu habe ich das Gefühl, das man mit diesem Temperament nicht mehr alle erreicht. Irgendwann ist nun mal der Punkt erreicht, da kennt man als Spieler die Worte in und auswendig und kann dem Trainer schon nahezu synchronisieren und da ist dann die Luft raus.
Demnach ist ein ruhiger Typ, der aber deutliche Worte finden kann viel Lieber als ein emotionaler Typ der am besten noch unkontrollierte Entscheidungen trifft, da er ja so emotionalisiert ist. Enjoy
Was und womit man wen erreicht ist ja eh unterschiedlich. Ich bin zwar sicher kein emotionsloser Typ, aber irgendwelche hyperaktiven "Shakka-du-schaffts-es-Typen" haben mich noch nie angesprochen und motivieren können mich solche Kasper auch nicht. Ich hab als Trainer die Erfahrung gemacht, dass während des Spiels Emotionen sicher eher helfen als die sachliche Ansprache, da einem eh keiner wirklich zuhört und du nur über Lautstärke die Mannschaft erreichst.
In der Analyse oder auch wenn es nach einer grotten schlechten Leistung mal darum geht der Mannschaft den Kopf zu waschen, dann bringen die leisen Töne oft mehr als wildes Rumgeschreie. Es kommt eben einfach auf die Wortwahl an.. :o :D
Ja das ist richtig, eine brennende Halbzeit-Ansprache muss aber auch nicht immer voller Emotion sein. Es kommt halt drauf an wie man seine Ideen rüber bringt. Man merkt ja auch selbst wie man die Jungs selbst erreicht. Zuckerbrot und Peitsche ist dafür immer ein probates Mittel, oder man leert die Trinkflaschen.
Noch besser, man mischt Rizinusöl in die Trinkflaschen. Was meinst du wie schnell die Jungs laufen... :D
Dünger für unseren neuen Rasen. Warum nicht.
18.12.2012 - 11:52 Uhr
Für mich kommt es zusätzlich darauf an, das ein Trainer nicht nur emotional richtig rüberkommt, sondern auch fachlich fundiert redet.
D.h. er weiss wovon er spricht und findet Lösungsansätze für die einzelnen Spieler oder Positionen und weiss um das taktische System welches gespielt wird und wie man auf des Gegners Taktik reagieren kann.
Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Ich mag vllt. noch wissen, wie welches taktische System funktioniert - wenn ich keine Lösung anbieten kann - kann ich meiner Mannschaft auch nicht wirklich vermitteln, das ich gewinnen soll.
Es reicht heutzutage nicht aus, der Mannschaft eine Taktik vorzugeben - nein ich muss auch flexibel sein und auf die Taktik vom Gegner reagieren können.
Oder noch besser - ich gebe eine Taktik vor, so wie die Dortmunder 2 Jahre lang und erdrücke meine Gegner damit.
Ein Trainer muss erfinderisch sein und muss virtualisieren welches System für die augenblickliche Mannschaft anwendbar ist und muss aus den theoretischen Daten in der Praxis sehen, was verwirktlicht werden kann und was nicht.
Rutten bspw. hatte Ideen aus den Niederlanden, die er hier den Spielern beibiegen wollte.
Das ging nicht gut, da das Spielermaterial nicht genügend Spieler beinhaltete, die dieses System unterstützen konnten und er hat es nicht geschafft, den Spielern seine Theorie in die Praxis umsetzen zu lassen. Dafür brauche ich lernbereite Spieler, die schnell etwas umsetzen können.
Hier müssen Therorie und Praxis zueinander finden.
Es gilt wie oft im Leben den Mittelweg zu finden - und nur der Erfolg zählt.
Was anderes zählt nicht.
Huub hatte auch eine Idee.
Die sah so aus, das die Defensive komplett gestärkt werden sollte.
Demnach sollten alle ständig damit beschäftigt sein, den Ball zu erobern.
Leider sind einige damit in der Mannschaft überfordert.
Aber offensiv gab es wenig Ideen - vor allem schnell und gut umgesetzt.
So kann ich heutzutage keinen mehr in der BL überraschen.
Entweder ich habe so überragende Einzelleute, die für die nötigen Überraschungsmomente sorgen oder ich schaffe wie bei Freiburg geschehen - ein geschlossenes mannschaftliches Bild, wo jeder Spieler ein Teil des Kunstwerks ist und dazu beiträgt die Gesamtleistung zu erbringen.
Das 2.System ist wesentlich weniger anfällig, da hier Spieler ausgetauscht werden können ohne das ich große substantielle Verluste sehe.
Tuchel bspw. ist ein Trainer, dem ich einiges in der Hinsicht zutraue - das System zu verbessern und nicht einzelne Spieler.
Zwar passiert das mit den Spielern automatisch, aber hier zeigt sich wie bei Klopp, das man mit systematischer Arbeitsweise heutzutage wesentlich weiter kommen kann.
Mal sehen, was Keller in der Hinsicht bereit ist - zu investieren.
D.h. er weiss wovon er spricht und findet Lösungsansätze für die einzelnen Spieler oder Positionen und weiss um das taktische System welches gespielt wird und wie man auf des Gegners Taktik reagieren kann.
Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Ich mag vllt. noch wissen, wie welches taktische System funktioniert - wenn ich keine Lösung anbieten kann - kann ich meiner Mannschaft auch nicht wirklich vermitteln, das ich gewinnen soll.
Es reicht heutzutage nicht aus, der Mannschaft eine Taktik vorzugeben - nein ich muss auch flexibel sein und auf die Taktik vom Gegner reagieren können.
Oder noch besser - ich gebe eine Taktik vor, so wie die Dortmunder 2 Jahre lang und erdrücke meine Gegner damit.
Ein Trainer muss erfinderisch sein und muss virtualisieren welches System für die augenblickliche Mannschaft anwendbar ist und muss aus den theoretischen Daten in der Praxis sehen, was verwirktlicht werden kann und was nicht.
Rutten bspw. hatte Ideen aus den Niederlanden, die er hier den Spielern beibiegen wollte.
Das ging nicht gut, da das Spielermaterial nicht genügend Spieler beinhaltete, die dieses System unterstützen konnten und er hat es nicht geschafft, den Spielern seine Theorie in die Praxis umsetzen zu lassen. Dafür brauche ich lernbereite Spieler, die schnell etwas umsetzen können.
Hier müssen Therorie und Praxis zueinander finden.
Es gilt wie oft im Leben den Mittelweg zu finden - und nur der Erfolg zählt.
Was anderes zählt nicht.
Huub hatte auch eine Idee.
Die sah so aus, das die Defensive komplett gestärkt werden sollte.
Demnach sollten alle ständig damit beschäftigt sein, den Ball zu erobern.
Leider sind einige damit in der Mannschaft überfordert.
Aber offensiv gab es wenig Ideen - vor allem schnell und gut umgesetzt.
So kann ich heutzutage keinen mehr in der BL überraschen.
Entweder ich habe so überragende Einzelleute, die für die nötigen Überraschungsmomente sorgen oder ich schaffe wie bei Freiburg geschehen - ein geschlossenes mannschaftliches Bild, wo jeder Spieler ein Teil des Kunstwerks ist und dazu beiträgt die Gesamtleistung zu erbringen.
Das 2.System ist wesentlich weniger anfällig, da hier Spieler ausgetauscht werden können ohne das ich große substantielle Verluste sehe.
Tuchel bspw. ist ein Trainer, dem ich einiges in der Hinsicht zutraue - das System zu verbessern und nicht einzelne Spieler.
Zwar passiert das mit den Spielern automatisch, aber hier zeigt sich wie bei Klopp, das man mit systematischer Arbeitsweise heutzutage wesentlich weiter kommen kann.
Mal sehen, was Keller in der Hinsicht bereit ist - zu investieren.
18.12.2012 - 13:37 Uhr
Ich habe mich immer gefragt wieso Schalke kein Erfolg ( Meisterschaft ) hat.
Aber wenn das phlegmatische heroisiert :) wird, braucht man keine antwort ......
Aber wenn das phlegmatische heroisiert :) wird, braucht man keine antwort ......
18.12.2012 - 13:41 Uhr
Zitat von blauer77:
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.
Wenn es heute einen Effekt gibt, dann nur weil der Trainer gewechselt wurde, nicht weil Keller der neue ist. In zwei Tagen kann man nichts ändern.
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.
Wenn es heute einen Effekt gibt, dann nur weil der Trainer gewechselt wurde, nicht weil Keller der neue ist. In zwei Tagen kann man nichts ändern.
18.12.2012 - 13:47 Uhr
Zitat von Brooklyn:
Ich habe mich immer gefragt wieso Schalke kein Erfolg ( Meisterschaft ) hat.
Aber wenn das phlegmatische heroisiert :) wird, braucht man keine antwort ......
Was soll das denn heißen? Es geht doch nicht um eine phlegmatische Art die hier zum Allerheilmittel prophezeit wird. Aber ein Trainer braucht nunmal mehr als nur ein emotionaler Dampfplauderer zu sein. Es ging darum die richtigen Worte zu finden und das mit entsprechender Durchsetzungskraft, da hier ja gemeint wurde das Keller bei seiner ersten PK nicht im Dreieck gesprungen ist, wie andere seiner Zunft die dafür vom eigenen Volk überschwänglich gefeiert werden, obwohl der Inhalt auch anders kommuniziert werden kann.
Jeder wie er will. Mir reicht es wenn ein Trainer in den passenden Momenten Emotionen zeigt und diese nicht als Aushängeschild oder Image nutzt.
Ich habe mich immer gefragt wieso Schalke kein Erfolg ( Meisterschaft ) hat.
Aber wenn das phlegmatische heroisiert :) wird, braucht man keine antwort ......
Was soll das denn heißen? Es geht doch nicht um eine phlegmatische Art die hier zum Allerheilmittel prophezeit wird. Aber ein Trainer braucht nunmal mehr als nur ein emotionaler Dampfplauderer zu sein. Es ging darum die richtigen Worte zu finden und das mit entsprechender Durchsetzungskraft, da hier ja gemeint wurde das Keller bei seiner ersten PK nicht im Dreieck gesprungen ist, wie andere seiner Zunft die dafür vom eigenen Volk überschwänglich gefeiert werden, obwohl der Inhalt auch anders kommuniziert werden kann.
Jeder wie er will. Mir reicht es wenn ein Trainer in den passenden Momenten Emotionen zeigt und diese nicht als Aushängeschild oder Image nutzt.
18.12.2012 - 13:53 Uhr
Zitat von Brooklyn:
Ich habe mich immer gefragt wieso Schalke kein Erfolg ( Meisterschaft ) hat.
Aber wenn das phlegmatische heroisiert :) wird, braucht man keine antwort ......Und jetzt? Was willst du uns jetzt damit sagen?
Ich habe mich immer gefragt wieso Schalke kein Erfolg ( Meisterschaft ) hat.
Aber wenn das phlegmatische heroisiert :) wird, braucht man keine antwort ......Und jetzt? Was willst du uns jetzt damit sagen?
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