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Jens Keller - Trainer

16.12.2012 - 11:22 Uhr
Jens Keller - Trainer |#261
18.12.2012 - 06:34 Uhr
Zitat von luzerner20:
Ob Jens Keller der richtige Übergangstrainer ist? Ich weiss, es hat nichts zu bedeuten, aber allein die Mimik und der Gesichtsausdruck von Keller verströmen nicht gerade Zuversicht...


Ich möchte dich hier nicht angreifen, aber was hat denn die Mimik für eine Aussagekraft? Ich sag ja nun auch nicht das Heynkes, bedingt durch seine Wangen Rouge den Spielern einheitzt. Ich hab mir die Presse-Konferenz am Sonntag angesehen und muss sagen er wirkt zwar etwas lethargisch, aber das heißt noch lange nicht das er auf dem Platz genauso ist. Zudem gehört es nicht zu seinem Job fröhlich in die Kamera zu winken, sondern eine Mannschaft zu formen.

•     •     •

Wenn du mit Intelligenz nicht beeindrucken kannst, dann verwirre mit Dummheit.
Jens Keller - Trainer |#262
18.12.2012 - 07:12 Uhr
Zitat von paul390:
Zitat von luzerner20:
Ob Jens Keller der richtige Übergangstrainer ist? Ich weiss, es hat nichts zu bedeuten, aber allein die Mimik und der Gesichtsausdruck von Keller verströmen nicht gerade Zuversicht...


Ich möchte dich hier nicht angreifen, aber was hat denn die Mimik für eine Aussagekraft? Ich sag ja nun auch nicht das Heynkes, bedingt durch seine Wangen Rouge den Spielern einheitzt. Ich hab mir die Presse-Konferenz am Sonntag angesehen und muss sagen er wirkt zwar etwas lethargisch, aber das heißt noch lange nicht das er auf dem Platz genauso ist. Zudem gehört es nicht zu seinem Job fröhlich in die Kamera zu winken, sondern eine Mannschaft zu formen.


Da stimme ich dir voll zu. Soll Keller sich jetzt erst einer Schönheits-Op unterziehen und seine Augenbrauen liften lassen, damit er fröhlicher wirkt? Angela Merkel ist mit so einem Gesichtsausdruck Bundeskanzlerin geworden! Ok, ich weiß, dass Beispiel ist eher negativ besetzt, aber ist man nur dann für einen Trainerjob geeignet, wenn man den ewigen Grinsemann gibt und wie ein Kastenteufel an der Linie herumtobt und aus jeder PK eine Comedy-show macht?
Keller kommt sehr eloquent und sachlich rüber. Das reicht mir für eine PK voll und ganz. Wenn er der Mannschaft ein paar neue Ideen vermitteln konnte für das heutige Spiel und ihnen etwas Selbstvertrauen zurück geben konnte, dann reicht das. Und dazu müsste ich auch niemanden haben der wie ein auf Pausenclown macht. Manchmal bringen die leisen Töne deutlich mehr als wildes Rumkrakelen.
Geben wir ihm doch einfach mal eine echte Chance.

•     •     •

Wir müssen es unbedingt schaffen, den jungen Neonazis,
das sich von ihnen erschlichene und fast schon zur Romantik verklärte Image vom toughen, harten, einsamen Kämpfer gegen das Establishment zu nehmen
und sie endlich als das hinstellen, was sie wirklich sind:
Dumme, kleingeistige, feige und asoziale Elemente unserer Gesellschaft.
(Campino)

Jens Keller - Trainer |#263
18.12.2012 - 07:18 Uhr
Die reele Chance sollte er bekommen und vorallem Zeit. Ich erwarte mir heute nicht viel, ich erwarte aber das die Mannschaft sich den ***** aufreist und sich vor ihrem neuen Trainer beweisen will. Jeder der 11 Akteure steht nun selbst in der Pflicht, bei einem Sieg sollte man die Sache nicht überbewerten, eine Niederlage aber auch nicht. Nach der Winterpause können wir ein erstes Resumee ziehen. Egal wie Keller bis dahin aus der Wäsche schaut. Slomka ist ja nun auch nicht der Trainer der Hollywood-Reif in seinen PK sitzt und die Massen unterhält. Ein Trainer soll klar und deutlich struktur vermitteln und die best möglichen Ergebnisse einfahren, der Rest ist Schauspiel und Scharade.

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Wenn du mit Intelligenz nicht beeindrucken kannst, dann verwirre mit Dummheit.
Jens Keller - Trainer |#264
18.12.2012 - 07:21 Uhr
Zitat von blauer77:
Zitat von paul390:
Zitat von luzerner20:
Ob Jens Keller der richtige Übergangstrainer ist? Ich weiss, es hat nichts zu bedeuten, aber allein die Mimik und der Gesichtsausdruck von Keller verströmen nicht gerade Zuversicht...


Ich möchte dich hier nicht angreifen, aber was hat denn die Mimik für eine Aussagekraft? Ich sag ja nun auch nicht das Heynkes, bedingt durch seine Wangen Rouge den Spielern einheitzt. Ich hab mir die Presse-Konferenz am Sonntag angesehen und muss sagen er wirkt zwar etwas lethargisch, aber das heißt noch lange nicht das er auf dem Platz genauso ist. Zudem gehört es nicht zu seinem Job fröhlich in die Kamera zu winken, sondern eine Mannschaft zu formen.


Da stimme ich dir voll zu. Soll Keller sich jetzt erst einer Schönheits-Op unterziehen und seine Augenbrauen liften lassen, damit er fröhlicher wirkt? Angela Merkel ist mit so einem Gesichtsausdruck Bundeskanzlerin geworden! Ok, ich weiß, dass Beispiel ist eher negativ besetzt, aber ist man nur dann für einen Trainerjob geeignet, wenn man den ewigen Grinsemann gibt und wie ein Kastenteufel an der Linie herumtobt und aus jeder PK eine Comedy-show macht?
Keller kommt sehr eloquent und sachlich rüber. Das reicht mir für eine PK voll und ganz. Wenn er der Mannschaft ein paar neue Ideen vermitteln konnte für das heutige Spiel und ihnen etwas Selbstvertrauen zurück geben konnte, dann reicht das. Und dazu müsste ich auch niemanden haben der wie ein auf Pausenclown macht. Manchmal bringen die leisen Töne deutlich mehr als wildes Rumkrakelen.
Geben wir ihm doch einfach mal eine echte Chance.


Die leisten Töne werden bei Fussballern genau wie im wahren Leben keine große Aufmerksamkeit erregen und das auch nicht dauerhaft.
Hier muss man als Trainer selbst überzeugt sein und diese Überzeugung auch gegenüber der Mannschaft ohne Schwäche zeigen.
Bei der Tonlage bin ich anderer Meinung.
Und da gehören auch die etwas lauteren Töne dazu.

Keller bekommt seine 2. Chance nach Stuttgart in der BL.

Mal sehen, ob die Mannschaft damit zurecht kommt.
Ich denke, es wäre ein fachlich fundierter Trainer mit Kämpfergenen und einer ordentliche Portion Entwicklungspotential nötig, der zudem auch einen gewissen Enthusiasmus verbreitet und das über einen längeren Zeitraum.

Es wird sich zeigen, ob er derjenige ist, der die Mannschaft mitreissen kann.
Ein guter Trainer muss den Fussball vorleben.
Der gewisse Funke sollte überspringen - damit die Spieler auf den Platz gehen mit der Prämisse heute zu gewinnen - egal welcher Gegener auf dem Platz steht.
Jens Keller - Trainer |#265
18.12.2012 - 07:29 Uhr
Slomka ist ein gutes Beispiel. Wenn der auf einer PK einen "Emotionsausbruch" hätte, dass würde ich ihm irgendwie nicht abnehmen.
Wenn jemand, der nicht von Haus aus ein Typ wie Pele Wollitz oder Christian Streich ist versucht den temperamentvollen, emotionalen Typen raushängen zu lassen, dann kann das schnell so eine Lachnummer wie die "da-lach-ich-mir-den-A.rsch-ab-PK" von Thomas Doll werden.

Die Zeit braucht er auf jeden Fall, dass war nämlich etwas was er in Stuttgart nicht hatte. Nach den ersten Spielen nach der Winterpause wird man beurteilen können ob Keller passt oder nicht.
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.

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Wir müssen es unbedingt schaffen, den jungen Neonazis,
das sich von ihnen erschlichene und fast schon zur Romantik verklärte Image vom toughen, harten, einsamen Kämpfer gegen das Establishment zu nehmen
und sie endlich als das hinstellen, was sie wirklich sind:
Dumme, kleingeistige, feige und asoziale Elemente unserer Gesellschaft.
(Campino)

Jens Keller - Trainer |#266
18.12.2012 - 07:36 Uhr
Zitat von blauer77:
Slomka ist ein gutes Beispiel. Wenn der auf einer PK einen "Emotionsausbruch" hätte, dass würde ich ihm irgendwie nicht abnehmen.
Wenn jemand, der nicht von Haus aus ein Typ wie Pele Wollitz oder Christian Streich ist versucht den temperamentvollen, emotionalen Typen raushängen zu lassen, dann kann das schnell so eine Lachnummer wie die "da-lach-ich-mir-den-A.rsch-ab-PK" von Thomas Doll werden.

Die Zeit braucht er auf jeden Fall, dass war nämlich etwas was er in Stuttgart nicht hatte. Nach den ersten Spielen nach der Winterpause wird man beurteilen können ob Keller passt oder nicht.
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.


Ich kenne das selbst mit den emotionalen Trainern. Ich bin Co-Trainer einer Herren-Mannschaft und habe auch damit zu kämpfen mir meinen Respekt zu holen, da ich nun mal entweder im gleichen Alter oder jünger als der Großteil der Spieler bin. Aber das schaff ich bisher ganz gut, in dem ich im Training immer mal wieder für Überraschungen sorge. Unser Trainer hingegen ist ein "einfacher" Fussballer der über sein Temperament und seine Erfahrung kommt, was ja auch gut ist. Aber ab und zu habe ich das Gefühl, das man mit diesem Temperament nicht mehr alle erreicht. Irgendwann ist nun mal der Punkt erreicht, da kennt man als Spieler die Worte in und auswendig und kann dem Trainer schon nahezu synchronisieren und da ist dann die Luft raus.

Demnach ist ein ruhiger Typ, der aber deutliche Worte finden kann viel Lieber als ein emotionaler Typ der am besten noch unkontrollierte Entscheidungen trifft, da er ja so emotionalisiert ist. Enjoy

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Wenn du mit Intelligenz nicht beeindrucken kannst, dann verwirre mit Dummheit.
Jens Keller - Trainer |#267
18.12.2012 - 07:56 Uhr
Guten Morgen zusammen ,und ich wünsche allen Schalkern auch einen schönen Siegreichen Abend vorab!

Meiner Meinung nach kommt er nicht unbedingt Sympathisch rüber in seiner ersten PK unser neuer Trainer.

Aber er spricht schon mal mehr und ruhiger mit der Presse im gegensatz zu Huub. ;)
Das wird der Presse schon gefallen.
Das er natürlich nicht gleich jede Taktik und Aufstellung der Presse verrät ist doch genau das, was kein Trainer macht.

Ich glaube auch, das er eine Chance verdient hat.

Wissen, ob er unserer Manschafft wieder Leben und willen zum Sieg , mit schnellem Zug zum Tor und erfolgreichen Abschluss einhauchen kann , werden wir frühestens Heute bzw. aber nach den ersten Spielen in der Buli nach der Winterpause sehen.

Und mal alle Ehrlich sein, eine Hollywoodreife PK brauchen wir nicht , sondern nur die Presse!

Entscheidend ist auf dem Trainingsplatz und in den Stadien.
Natürlich müssen auch die Spieler ihre Eitelkeiten beiseite legen und alle mit uns Fans an einem Strang ziehn!!!
Jens Keller - Trainer |#268
18.12.2012 - 08:04 Uhr
Zitat von paul390:
Zitat von blauer77:
Slomka ist ein gutes Beispiel. Wenn der auf einer PK einen "Emotionsausbruch" hätte, dass würde ich ihm irgendwie nicht abnehmen.
Wenn jemand, der nicht von Haus aus ein Typ wie Pele Wollitz oder Christian Streich ist versucht den temperamentvollen, emotionalen Typen raushängen zu lassen, dann kann das schnell so eine Lachnummer wie die "da-lach-ich-mir-den-A.rsch-ab-PK" von Thomas Doll werden.

Die Zeit braucht er auf jeden Fall, dass war nämlich etwas was er in Stuttgart nicht hatte. Nach den ersten Spielen nach der Winterpause wird man beurteilen können ob Keller passt oder nicht.
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.


Ich kenne das selbst mit den emotionalen Trainern. Ich bin Co-Trainer einer Herren-Mannschaft und habe auch damit zu kämpfen mir meinen Respekt zu holen, da ich nun mal entweder im gleichen Alter oder jünger als der Großteil der Spieler bin. Aber das schaff ich bisher ganz gut, in dem ich im Training immer mal wieder für Überraschungen sorge. Unser Trainer hingegen ist ein "einfacher" Fussballer der über sein Temperament und seine Erfahrung kommt, was ja auch gut ist. Aber ab und zu habe ich das Gefühl, das man mit diesem Temperament nicht mehr alle erreicht. Irgendwann ist nun mal der Punkt erreicht, da kennt man als Spieler die Worte in und auswendig und kann dem Trainer schon nahezu synchronisieren und da ist dann die Luft raus.

Demnach ist ein ruhiger Typ, der aber deutliche Worte finden kann viel Lieber als ein emotionaler Typ der am besten noch unkontrollierte Entscheidungen trifft, da er ja so emotionalisiert ist. Enjoy


Was und womit man wen erreicht ist ja eh unterschiedlich. Ich bin zwar sicher kein emotionsloser Typ, aber irgendwelche hyperaktiven "Shakka-du-schaffts-es-Typen" haben mich noch nie angesprochen und motivieren können mich solche Kasper auch nicht. Ich hab als Trainer die Erfahrung gemacht, dass während des Spiels Emotionen sicher eher helfen als die sachliche Ansprache, da einem eh keiner wirklich zuhört und du nur über Lautstärke die Mannschaft erreichst.
In der Analyse oder auch wenn es nach einer grotten schlechten Leistung mal darum geht der Mannschaft den Kopf zu waschen, dann bringen die leisen Töne oft mehr als wildes Rumgeschreie. Es kommt eben einfach auf die Wortwahl an.. :o :D

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Wir müssen es unbedingt schaffen, den jungen Neonazis,
das sich von ihnen erschlichene und fast schon zur Romantik verklärte Image vom toughen, harten, einsamen Kämpfer gegen das Establishment zu nehmen
und sie endlich als das hinstellen, was sie wirklich sind:
Dumme, kleingeistige, feige und asoziale Elemente unserer Gesellschaft.
(Campino)

Jens Keller - Trainer |#269
18.12.2012 - 08:11 Uhr
Zitat von blauer77:
Zitat von paul390:
Zitat von blauer77:
Slomka ist ein gutes Beispiel. Wenn der auf einer PK einen "Emotionsausbruch" hätte, dass würde ich ihm irgendwie nicht abnehmen.
Wenn jemand, der nicht von Haus aus ein Typ wie Pele Wollitz oder Christian Streich ist versucht den temperamentvollen, emotionalen Typen raushängen zu lassen, dann kann das schnell so eine Lachnummer wie die "da-lach-ich-mir-den-A.rsch-ab-PK" von Thomas Doll werden.

Die Zeit braucht er auf jeden Fall, dass war nämlich etwas was er in Stuttgart nicht hatte. Nach den ersten Spielen nach der Winterpause wird man beurteilen können ob Keller passt oder nicht.
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.


Ich kenne das selbst mit den emotionalen Trainern. Ich bin Co-Trainer einer Herren-Mannschaft und habe auch damit zu kämpfen mir meinen Respekt zu holen, da ich nun mal entweder im gleichen Alter oder jünger als der Großteil der Spieler bin. Aber das schaff ich bisher ganz gut, in dem ich im Training immer mal wieder für Überraschungen sorge. Unser Trainer hingegen ist ein "einfacher" Fussballer der über sein Temperament und seine Erfahrung kommt, was ja auch gut ist. Aber ab und zu habe ich das Gefühl, das man mit diesem Temperament nicht mehr alle erreicht. Irgendwann ist nun mal der Punkt erreicht, da kennt man als Spieler die Worte in und auswendig und kann dem Trainer schon nahezu synchronisieren und da ist dann die Luft raus.

Demnach ist ein ruhiger Typ, der aber deutliche Worte finden kann viel Lieber als ein emotionaler Typ der am besten noch unkontrollierte Entscheidungen trifft, da er ja so emotionalisiert ist. Enjoy


Was und womit man wen erreicht ist ja eh unterschiedlich. Ich bin zwar sicher kein emotionsloser Typ, aber irgendwelche hyperaktiven "Shakka-du-schaffts-es-Typen" haben mich noch nie angesprochen und motivieren können mich solche Kasper auch nicht. Ich hab als Trainer die Erfahrung gemacht, dass während des Spiels Emotionen sicher eher helfen als die sachliche Ansprache, da einem eh keiner wirklich zuhört und du nur über Lautstärke die Mannschaft erreichst.
In der Analyse oder auch wenn es nach einer grotten schlechten Leistung mal darum geht der Mannschaft den Kopf zu waschen, dann bringen die leisen Töne oft mehr als wildes Rumgeschreie. Es kommt eben einfach auf die Wortwahl an.. :o :D


Ja das ist richtig, eine brennende Halbzeit-Ansprache muss aber auch nicht immer voller Emotion sein. Es kommt halt drauf an wie man seine Ideen rüber bringt. Man merkt ja auch selbst wie man die Jungs selbst erreicht. Zuckerbrot und Peitsche ist dafür immer ein probates Mittel, oder man leert die Trinkflaschen.

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Wenn du mit Intelligenz nicht beeindrucken kannst, dann verwirre mit Dummheit.
Jens Keller - Trainer |#270
18.12.2012 - 08:14 Uhr
Zitat von paul390:
Zitat von blauer77:
Zitat von paul390:
Zitat von blauer77:
Slomka ist ein gutes Beispiel. Wenn der auf einer PK einen "Emotionsausbruch" hätte, dass würde ich ihm irgendwie nicht abnehmen.
Wenn jemand, der nicht von Haus aus ein Typ wie Pele Wollitz oder Christian Streich ist versucht den temperamentvollen, emotionalen Typen raushängen zu lassen, dann kann das schnell so eine Lachnummer wie die "da-lach-ich-mir-den-A.rsch-ab-PK" von Thomas Doll werden.

Die Zeit braucht er auf jeden Fall, dass war nämlich etwas was er in Stuttgart nicht hatte. Nach den ersten Spielen nach der Winterpause wird man beurteilen können ob Keller passt oder nicht.
Ob er für das heutige Spiel schon etwas erreichen konnte bleibt abzuwarten, man kann es aber nicht wirklich erwarten.


Ich kenne das selbst mit den emotionalen Trainern. Ich bin Co-Trainer einer Herren-Mannschaft und habe auch damit zu kämpfen mir meinen Respekt zu holen, da ich nun mal entweder im gleichen Alter oder jünger als der Großteil der Spieler bin. Aber das schaff ich bisher ganz gut, in dem ich im Training immer mal wieder für Überraschungen sorge. Unser Trainer hingegen ist ein "einfacher" Fussballer der über sein Temperament und seine Erfahrung kommt, was ja auch gut ist. Aber ab und zu habe ich das Gefühl, das man mit diesem Temperament nicht mehr alle erreicht. Irgendwann ist nun mal der Punkt erreicht, da kennt man als Spieler die Worte in und auswendig und kann dem Trainer schon nahezu synchronisieren und da ist dann die Luft raus.

Demnach ist ein ruhiger Typ, der aber deutliche Worte finden kann viel Lieber als ein emotionaler Typ der am besten noch unkontrollierte Entscheidungen trifft, da er ja so emotionalisiert ist. Enjoy


Was und womit man wen erreicht ist ja eh unterschiedlich. Ich bin zwar sicher kein emotionsloser Typ, aber irgendwelche hyperaktiven "Shakka-du-schaffts-es-Typen" haben mich noch nie angesprochen und motivieren können mich solche Kasper auch nicht. Ich hab als Trainer die Erfahrung gemacht, dass während des Spiels Emotionen sicher eher helfen als die sachliche Ansprache, da einem eh keiner wirklich zuhört und du nur über Lautstärke die Mannschaft erreichst.
In der Analyse oder auch wenn es nach einer grotten schlechten Leistung mal darum geht der Mannschaft den Kopf zu waschen, dann bringen die leisen Töne oft mehr als wildes Rumgeschreie. Es kommt eben einfach auf die Wortwahl an.. :o :D


Ja das ist richtig, eine brennende Halbzeit-Ansprache muss aber auch nicht immer voller Emotion sein. Es kommt halt drauf an wie man seine Ideen rüber bringt. Man merkt ja auch selbst wie man die Jungs selbst erreicht. Zuckerbrot und Peitsche ist dafür immer ein probates Mittel, oder man leert die Trinkflaschen.


Noch besser, man mischt Rizinusöl in die Trinkflaschen. Was meinst du wie schnell die Jungs laufen... :D

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Wir müssen es unbedingt schaffen, den jungen Neonazis,
das sich von ihnen erschlichene und fast schon zur Romantik verklärte Image vom toughen, harten, einsamen Kämpfer gegen das Establishment zu nehmen
und sie endlich als das hinstellen, was sie wirklich sind:
Dumme, kleingeistige, feige und asoziale Elemente unserer Gesellschaft.
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