Jens Keller [Trainer]
28.04.2013 - 00:16 Uhr
26.10.2013 - 22:19 Uhr
Zitat von Jensemann123:
Stimmen allerdings auch die Ergebnisse auf Dauer nicht mehr, dann muss man wohl vorher reagieren, weil ansonsten alle eventuellen Ziele, die man sich gesteckt hat, nicht erreichbar wären.
Davon gehen wir im Falle einer Entlassung natürlich aus. Die Luft wird natürlich immer dünner, speziell wenn man gegen eine funktionierende Spielidee aus Berlin scheitern sollte. ;)
Zitat von Jensemann123:
Das mit der mangelnden Spielidee in der Ausführung für die Offensive habe ich doch gar nicht bestritten...mit keiner Silbe!
Was aber dringlichst in ein Konzept gehört. Mit einer klaren Spielidee (bspw. tiefer stehen, schnelles Umschaltspiel) hin zur Offensive stärkt man ja auch die eigene Defensive. Nur: Ausschließlich wie ein Absteiger einigeln und auf ein Lucky Punch hoffen, ist für mich kein Konzept.
Stimmen allerdings auch die Ergebnisse auf Dauer nicht mehr, dann muss man wohl vorher reagieren, weil ansonsten alle eventuellen Ziele, die man sich gesteckt hat, nicht erreichbar wären.
Davon gehen wir im Falle einer Entlassung natürlich aus. Die Luft wird natürlich immer dünner, speziell wenn man gegen eine funktionierende Spielidee aus Berlin scheitern sollte. ;)
Zitat von Jensemann123:
Das mit der mangelnden Spielidee in der Ausführung für die Offensive habe ich doch gar nicht bestritten...mit keiner Silbe!
Was aber dringlichst in ein Konzept gehört. Mit einer klaren Spielidee (bspw. tiefer stehen, schnelles Umschaltspiel) hin zur Offensive stärkt man ja auch die eigene Defensive. Nur: Ausschließlich wie ein Absteiger einigeln und auf ein Lucky Punch hoffen, ist für mich kein Konzept.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von take am 26.10.2013 um 22:20 Uhr bearbeitet
26.10.2013 - 22:22 Uhr
Hallo zusammen.
Was mich am meisten ärgert, wenn ich die letzten Spiele unseres Teams sehe, ist, dass sich viele Spieler nicht wirklich zerreißen. Wenn ich sehe mit wieviel Tempo sich einige andere Mannschaften (selbst Frankfurt, Augsburg oder Freiburg) bewegen, bin ich fast neidisch. Auch ist die Zweikampfführung dieser Teams ist deutlich aggressiver (ohne dabei eine Vielzahl an gelben Karten zu bekommen) als bei uns.
Dies ist -neben den Standartsituationen- sicherlich im Aufgabenbereich des Trainers anzusiedeln.
Hier fehlt der letzte Biss. Sowohl beim Trainer selber, als auch bei der Mannschaft.
Vor 10 Monaten hatte ich noch die Hoffnung, dass wir einen jungen (günstigen) Trainer bekommen, der eine Vision hat. Mittlerweile denke ich, dass ein Wechsel auf dieser Position nur noch eine Frage der Zeit ist, da hier wirklich keine positive Entwicklung erkennbar ist.
Glück auf
Was mich am meisten ärgert, wenn ich die letzten Spiele unseres Teams sehe, ist, dass sich viele Spieler nicht wirklich zerreißen. Wenn ich sehe mit wieviel Tempo sich einige andere Mannschaften (selbst Frankfurt, Augsburg oder Freiburg) bewegen, bin ich fast neidisch. Auch ist die Zweikampfführung dieser Teams ist deutlich aggressiver (ohne dabei eine Vielzahl an gelben Karten zu bekommen) als bei uns.
Dies ist -neben den Standartsituationen- sicherlich im Aufgabenbereich des Trainers anzusiedeln.
Hier fehlt der letzte Biss. Sowohl beim Trainer selber, als auch bei der Mannschaft.
Vor 10 Monaten hatte ich noch die Hoffnung, dass wir einen jungen (günstigen) Trainer bekommen, der eine Vision hat. Mittlerweile denke ich, dass ein Wechsel auf dieser Position nur noch eine Frage der Zeit ist, da hier wirklich keine positive Entwicklung erkennbar ist.
Glück auf
26.10.2013 - 23:04 Uhr
Zitat von take:
Zitat von Jensemann123:
Stimmen allerdings auch die Ergebnisse auf Dauer nicht mehr, dann muss man wohl vorher reagieren, weil ansonsten alle eventuellen Ziele, die man sich gesteckt hat, nicht erreichbar wären.
Davon gehen wir im Falle einer Entlassung natürlich aus. Die Luft wird natürlich immer dünner, speziell wenn man gegen eine funktionierende Spielidee aus Berlin scheitern sollte. ;)
Zitat von Jensemann123:
Das mit der mangelnden Spielidee in der Ausführung für die Offensive habe ich doch gar nicht bestritten...mit keiner Silbe!
Was aber dringlichst in ein Konzept gehört. Mit einer klaren Spielidee (bspw. tiefer stehen, schnelles Umschaltspiel) hin zur Offensive stärkt man ja auch die eigene Defensive. Nur: Ausschließlich wie ein Absteiger einigeln und auf ein Lucky Punch hoffen, ist für mich kein Konzept.
Ich vermute mal schwer, und das traue ich jetzt Jens Keller einfach mal vom Verständnis her zu und stelle eben nicht alles in Abrede, dass man diese komplette Spielidee für die von mir genannten Spiele durchaus hatte, eben das tiefer kompakt stehen (was gelang) bis hin zum schnellen Umschaltspiel für die Offensive bei Balleroberung bzw. bei erzwungenen Fehlern des Gegners (was nicht wirklich gelang oder einfach nur zu selten). Natürlich kann man, wenn es eben in der Offensivausrichtung nicht läuft sagen "Sie haben sich einfach nur eingeigelt und auf einen Lucky Punch gehofft, da war kein Konzept." Das ist dann allerdings letztendlich auch nur eine Behauptung.
Letztendlich merke ich aber auch, wie das hier im Forum häufiger läuft (wird nach einem 3/4 Jahr ja auch mal Zeit) und das ist jetzt nicht zwingend als Kritik zu sehen. Aber anscheinend muss man die Dinge doch häufig eher nur "schwarz" oder "weiß" sehen. Sobald man anfängt, etwas in den Grautönen dazwischen zu formulieren bzw. die Dinge einfach nur Wertefrei zu differenzieren, wird man sofort in die "Schwarz" oder "Weiß"-Fraktion geschoben.
Zitat von Jensemann123:
Stimmen allerdings auch die Ergebnisse auf Dauer nicht mehr, dann muss man wohl vorher reagieren, weil ansonsten alle eventuellen Ziele, die man sich gesteckt hat, nicht erreichbar wären.
Davon gehen wir im Falle einer Entlassung natürlich aus. Die Luft wird natürlich immer dünner, speziell wenn man gegen eine funktionierende Spielidee aus Berlin scheitern sollte. ;)
Zitat von Jensemann123:
Das mit der mangelnden Spielidee in der Ausführung für die Offensive habe ich doch gar nicht bestritten...mit keiner Silbe!
Was aber dringlichst in ein Konzept gehört. Mit einer klaren Spielidee (bspw. tiefer stehen, schnelles Umschaltspiel) hin zur Offensive stärkt man ja auch die eigene Defensive. Nur: Ausschließlich wie ein Absteiger einigeln und auf ein Lucky Punch hoffen, ist für mich kein Konzept.
Ich vermute mal schwer, und das traue ich jetzt Jens Keller einfach mal vom Verständnis her zu und stelle eben nicht alles in Abrede, dass man diese komplette Spielidee für die von mir genannten Spiele durchaus hatte, eben das tiefer kompakt stehen (was gelang) bis hin zum schnellen Umschaltspiel für die Offensive bei Balleroberung bzw. bei erzwungenen Fehlern des Gegners (was nicht wirklich gelang oder einfach nur zu selten). Natürlich kann man, wenn es eben in der Offensivausrichtung nicht läuft sagen "Sie haben sich einfach nur eingeigelt und auf einen Lucky Punch gehofft, da war kein Konzept." Das ist dann allerdings letztendlich auch nur eine Behauptung.
Letztendlich merke ich aber auch, wie das hier im Forum häufiger läuft (wird nach einem 3/4 Jahr ja auch mal Zeit) und das ist jetzt nicht zwingend als Kritik zu sehen. Aber anscheinend muss man die Dinge doch häufig eher nur "schwarz" oder "weiß" sehen. Sobald man anfängt, etwas in den Grautönen dazwischen zu formulieren bzw. die Dinge einfach nur Wertefrei zu differenzieren, wird man sofort in die "Schwarz" oder "Weiß"-Fraktion geschoben.
26.10.2013 - 23:23 Uhr
Zitat von take:
Meiner Meinung nach wird das unter Keller nicht mehr besser und ich rechne stark damit, dass sich die Punkteausbeute, die der Spielweise anpasst. Tipp: Nach Chelsea Rückspiel hat der Schrecken endlich ein Ende.
Ich glaube nicht, dass so schnell was passieren wird. Immerhin fährt man nächste Woche nach Berlin, dann kommt Bremen und dann noch Frankfurt. Wenn man bedenkt, wie eng die Lage der Liga ist (6 Punkte zwischen Platz 5 und 15) und dass dann immer noch 2 CL-Spiele offen sind, ist man nicht gleich in 10 Tagen unter Zugzwang. Aber in den Vergleichen mit den taktisch disziplinierten Berlinern und Frankfurtern, sowie den Bremen, bei denen man zeigen muss, dass man großen Druck aufbauen kann, ist ein Trend absehbar.
Ich hoffe inständig, dass man eine große 1a Lösung hat, sofern es soweit kommen muss. Kauft den Rangnick aus seinem Vertrag. Aber der neue Trainer muss sitzen, sonst wird's auch für Heldt eng. So gut seine sonnigste Arbeit auf Schalke auch ist.
Für Jens würde es mir leid tun. Ich mag ihn. Aber er findet sieht absolut keine Notwendigkeit, um am System zu zweifeln und was anders zu probieren.
Meiner Meinung nach wird das unter Keller nicht mehr besser und ich rechne stark damit, dass sich die Punkteausbeute, die der Spielweise anpasst. Tipp: Nach Chelsea Rückspiel hat der Schrecken endlich ein Ende.
Ich glaube nicht, dass so schnell was passieren wird. Immerhin fährt man nächste Woche nach Berlin, dann kommt Bremen und dann noch Frankfurt. Wenn man bedenkt, wie eng die Lage der Liga ist (6 Punkte zwischen Platz 5 und 15) und dass dann immer noch 2 CL-Spiele offen sind, ist man nicht gleich in 10 Tagen unter Zugzwang. Aber in den Vergleichen mit den taktisch disziplinierten Berlinern und Frankfurtern, sowie den Bremen, bei denen man zeigen muss, dass man großen Druck aufbauen kann, ist ein Trend absehbar.
Ich hoffe inständig, dass man eine große 1a Lösung hat, sofern es soweit kommen muss. Kauft den Rangnick aus seinem Vertrag. Aber der neue Trainer muss sitzen, sonst wird's auch für Heldt eng. So gut seine sonnigste Arbeit auf Schalke auch ist.
Für Jens würde es mir leid tun. Ich mag ihn. Aber er findet sieht absolut keine Notwendigkeit, um am System zu zweifeln und was anders zu probieren.
26.10.2013 - 23:26 Uhr
@Jensemann: Ha, jetzt hab ich's begriffen. Hab immer Dendemann gelesen, ich Trottel. Jetzt verstehe ich natürlich deine Affinität zu Jens. Würde meinen Namensvetter auch nie im Stich lassen.
Was mich mal interessieren würde, ist, warum wir kein aktives Pressing spielen. Verstehe ich irgendwie nicht. Wir haben das Glück, die Mannschaften, die das am erfolgreichsten auf der Welt praktizieren in unserer Liga zu haben. Und dazu noch den Co-Trainer, der im letzten Jahr am Triple-Erfolg eines Pressingteams direkt involviert war. Man muss ja das Rad nicht neu erfinden, einfach kopieren. So schwer kann das doch nicht sein.
Was mich mal interessieren würde, ist, warum wir kein aktives Pressing spielen. Verstehe ich irgendwie nicht. Wir haben das Glück, die Mannschaften, die das am erfolgreichsten auf der Welt praktizieren in unserer Liga zu haben. Und dazu noch den Co-Trainer, der im letzten Jahr am Triple-Erfolg eines Pressingteams direkt involviert war. Man muss ja das Rad nicht neu erfinden, einfach kopieren. So schwer kann das doch nicht sein.
26.10.2013 - 23:28 Uhr
Die Grautöne sind aber eher dunkelgrau. Wir können total diffenziert sagen, dass das ominöse Konzept in einigen wenigen Spielen in Teilbereichen funktioniert hat. Wir können aber auch mal feststellen, dass wir die ganze Saison vorne wie hinten überwiegend planlose Grütze spielen.
26.10.2013 - 23:28 Uhr
Entscheidend an der ganzen Sache ist ja auch die Rolle von Herrmann. Inwiefern kann er seine Ideen/Erfahrung einbringen? Sollte er ein respektables Mitspracherecht haben (was ich schon denke), dann erklär mir doch bitte einer, warum ER es nicht schafft, den Spielern zu erklären, wie man Standards verteidigt oder das Offensivspiel aufbaut? Da stimmt doch was nicht. Ich glaube auf jeden Fall nicht, dass Herrmann inkompetent ist (bei Keller bin ich mir da leider nicht mehr so sicher) oder dass alle seine Vorschläge/Ideen von Keller ignoriert werden.
Irgendwas ist doch da faul.
Fakt ist, dass wir diese Saison keinen Gegner wirklich stark dominiert haben oder ihn mit 25 klasse herausgespielten Tormöglichkeiten keine Luft zum Atmen gelassen haben. Gegen Braunschweig und Augsburg sind wir phasenweise unterlegen, gegen Leverkusen und in Mainz, sowie in Basel und gegen Bukarest (und das sind die positiven Beispiele) standen wir zwar hinten gut - dafür ist vorne aber auch quasi nix gelaufen und nur Einzelaktionen haben uns die Punkte beschert.
Ich wollte wirklich nie an Kellers Stuhl sägen und finde ihn auch sehr sympathisch, aber so langsam sollte man mal Fortschritte erkennen können. Das Verletzungspech ist natürlich unfassbar schlecht für unseren Fussball, aber trotzdem sollte irgendeine Art von Spielweise/-idee erkennbar sein. Phasenweise diese Saison (Kusen, Mainz, Basel) konnte man so eine Art Konzept erkennen: hinten bombensicher stehen und nach vorne Nadelstiche setzen. Das hat aber nur 3 Spiele funktioniert, wohl auch, weil es in allen Spielen Einzelaktionen verbunden mit etwas Glück waren, die uns den Popo gerettet haben. Wenn wir dann mal weniger Glück haben oder 2-3 Spieler nen schlechteren Tag haben, dann endet das in defensivem Chaos und offensiv in fehlendem Mut - eine Tatsache, die bei einer ausschliesslich durch individuelle Aktionen gesteuerten Offensive absolut tödlich ist. Sowas endet dann in Spielen wie in Braunschweig.
Ich musste in den vergangenen Wochen feststellen, dass selbst der HSV strukturierter und schneller nach vorne spielt als wir - und das nach ein paar Tagen/Wochen van Marvijk. Das ist irgendwie schockierend.
Auch Teams wie Hoffenheim und Freiburg, sowie Augsburg und Frankfurt spielen trotz klar schwächerem Personal (trotz unseren Verletzungen) einen besseren Fussball und schalten schneller um. Das kann man Keller (bzw. Herrmann) definitiv ankreiden.
Es ist doch in letzter Zeit einfach nur traurig, unserem Team beim Fussball spielen zuzuschauen. Keine Kreativität, kein Tempo, schwaches Defensivverhalten und Aufbauspiel, sowie ein katastrophales Umschalten - sowohl defensiv als auch offensiv. Und das bei den Einzelspielern. Es kann doch nicht sein, dass wir selbst gegen kleine Teams zittern müssen, und sogar die Gefahr laufen, Tore zu kassieren. Wir dominieren diese Mannschaften nicht (mehr), sie dominieren uns. Solche Mannschaften muss man in Grund und Boden spielen, die dürfen gar nicht hinten raus kommen und selbst, wenn man "nur" 2-0 gewinnt, muss man nachher mit völlig gutem Gefühl des verdienten Siegs weiterleben können. Aktuell hat man ja eher ein Scheiss Gefühl, ja man empfindet fast "Scham" für den Auftritt der Mannschaft, weil man denkt, dass da für den Gegner was hätte gehen können. Mit Braunschweig hatte ich Mitleid und fast ein schlechtes Gewissen, mit welcher Leistung wir denen 3 Punkte "geklaut" haben.
Ich wollte es wirklich niemals tun, aber jetzt muss man Keller irgendwann leider von dieser Aufgabe entbinden, sollte sich nicht urplötzlich alles verbessern.
Die Frage wäre natürlich, wie man dann weitermacht. Herrmann als Interim? Als Chef? Ich weiss nicht. Er hat nichts mit Keller bewirkt, könnte er es also ohne ihn? Elgert? Sollte man ihn nicht lieber bei der A-Jugend lassen? Das könnte nämlich ähnlich wie mit Keller jetzt enden. Rangnick? Ist wohl zu teuer, wäre aber die absolute Traumlösung. Wilmots ist wohl unmöglich vor der WM zu bekommen, das kann man knicken.
Wer ist also dann noch von qualitativen Trainern (nicht Babbel und nicht Gross bitte) übrig?
Und überhaupt: Wartet man bis zur Winterpause, um eine eventuell bessere Lösung zu bekommen, und lässt Keller bis dahin arbeiten? Oder ist es dann schon zu spät? Oder mit Herrmann als Interim bis zum Winter? Oder sofort nen neuen Trainer holen, auch wenn man eventuell nicht die Ideallösung bekommt?
Ja ja, es ist eine komplizierte Situation.
Irgendwas ist doch da faul.
Fakt ist, dass wir diese Saison keinen Gegner wirklich stark dominiert haben oder ihn mit 25 klasse herausgespielten Tormöglichkeiten keine Luft zum Atmen gelassen haben. Gegen Braunschweig und Augsburg sind wir phasenweise unterlegen, gegen Leverkusen und in Mainz, sowie in Basel und gegen Bukarest (und das sind die positiven Beispiele) standen wir zwar hinten gut - dafür ist vorne aber auch quasi nix gelaufen und nur Einzelaktionen haben uns die Punkte beschert.
Ich wollte wirklich nie an Kellers Stuhl sägen und finde ihn auch sehr sympathisch, aber so langsam sollte man mal Fortschritte erkennen können. Das Verletzungspech ist natürlich unfassbar schlecht für unseren Fussball, aber trotzdem sollte irgendeine Art von Spielweise/-idee erkennbar sein. Phasenweise diese Saison (Kusen, Mainz, Basel) konnte man so eine Art Konzept erkennen: hinten bombensicher stehen und nach vorne Nadelstiche setzen. Das hat aber nur 3 Spiele funktioniert, wohl auch, weil es in allen Spielen Einzelaktionen verbunden mit etwas Glück waren, die uns den Popo gerettet haben. Wenn wir dann mal weniger Glück haben oder 2-3 Spieler nen schlechteren Tag haben, dann endet das in defensivem Chaos und offensiv in fehlendem Mut - eine Tatsache, die bei einer ausschliesslich durch individuelle Aktionen gesteuerten Offensive absolut tödlich ist. Sowas endet dann in Spielen wie in Braunschweig.
Ich musste in den vergangenen Wochen feststellen, dass selbst der HSV strukturierter und schneller nach vorne spielt als wir - und das nach ein paar Tagen/Wochen van Marvijk. Das ist irgendwie schockierend.
Auch Teams wie Hoffenheim und Freiburg, sowie Augsburg und Frankfurt spielen trotz klar schwächerem Personal (trotz unseren Verletzungen) einen besseren Fussball und schalten schneller um. Das kann man Keller (bzw. Herrmann) definitiv ankreiden.
Es ist doch in letzter Zeit einfach nur traurig, unserem Team beim Fussball spielen zuzuschauen. Keine Kreativität, kein Tempo, schwaches Defensivverhalten und Aufbauspiel, sowie ein katastrophales Umschalten - sowohl defensiv als auch offensiv. Und das bei den Einzelspielern. Es kann doch nicht sein, dass wir selbst gegen kleine Teams zittern müssen, und sogar die Gefahr laufen, Tore zu kassieren. Wir dominieren diese Mannschaften nicht (mehr), sie dominieren uns. Solche Mannschaften muss man in Grund und Boden spielen, die dürfen gar nicht hinten raus kommen und selbst, wenn man "nur" 2-0 gewinnt, muss man nachher mit völlig gutem Gefühl des verdienten Siegs weiterleben können. Aktuell hat man ja eher ein Scheiss Gefühl, ja man empfindet fast "Scham" für den Auftritt der Mannschaft, weil man denkt, dass da für den Gegner was hätte gehen können. Mit Braunschweig hatte ich Mitleid und fast ein schlechtes Gewissen, mit welcher Leistung wir denen 3 Punkte "geklaut" haben.
Ich wollte es wirklich niemals tun, aber jetzt muss man Keller irgendwann leider von dieser Aufgabe entbinden, sollte sich nicht urplötzlich alles verbessern.
Die Frage wäre natürlich, wie man dann weitermacht. Herrmann als Interim? Als Chef? Ich weiss nicht. Er hat nichts mit Keller bewirkt, könnte er es also ohne ihn? Elgert? Sollte man ihn nicht lieber bei der A-Jugend lassen? Das könnte nämlich ähnlich wie mit Keller jetzt enden. Rangnick? Ist wohl zu teuer, wäre aber die absolute Traumlösung. Wilmots ist wohl unmöglich vor der WM zu bekommen, das kann man knicken.
Wer ist also dann noch von qualitativen Trainern (nicht Babbel und nicht Gross bitte) übrig?
Und überhaupt: Wartet man bis zur Winterpause, um eine eventuell bessere Lösung zu bekommen, und lässt Keller bis dahin arbeiten? Oder ist es dann schon zu spät? Oder mit Herrmann als Interim bis zum Winter? Oder sofort nen neuen Trainer holen, auch wenn man eventuell nicht die Ideallösung bekommt?
Ja ja, es ist eine komplizierte Situation.
26.10.2013 - 23:33 Uhr
Irgendetwas muss passiere, irgendeine Änderung muss her.
Von mir aus auch 5 Spieler rauswerfen, Jugendspieler hochziehen, da das wahrscheinlich alles keine Option ist, muss der Trainer gehen.
Klar, wir haben viele Verletzte, aber wir können doch jetzt nicht die nächsten 2 Monate kacke spielen, nur weil wir viele Verletzte haben.
Dann stehen wir plötzlich auf platz 12 und erreichen nicht einmal mehr die Europa League.
Ich kann nichtmal sagen ob Keller seine Sache gut oder schlecht gemacht hat, fakt ist wir spielen seit Monaten überwiegend schlecht.
Von mir aus auch 5 Spieler rauswerfen, Jugendspieler hochziehen, da das wahrscheinlich alles keine Option ist, muss der Trainer gehen.
Klar, wir haben viele Verletzte, aber wir können doch jetzt nicht die nächsten 2 Monate kacke spielen, nur weil wir viele Verletzte haben.
Dann stehen wir plötzlich auf platz 12 und erreichen nicht einmal mehr die Europa League.
Ich kann nichtmal sagen ob Keller seine Sache gut oder schlecht gemacht hat, fakt ist wir spielen seit Monaten überwiegend schlecht.
26.10.2013 - 23:41 Uhr
Zitat von S04addict:
Entscheidend an der ganzen Sache ist ja auch die Rolle von Herrmann. Inwiefern kann er seine Ideen/Erfahrung einbringen? Sollte er ein respektables Mitspracherecht haben (was ich schon denke), dann erklär mir doch bitte einer, warum ER es nicht schafft, den Spielern zu erklären, wie man Standards verteidigt oder das Offensivspiel aufbaut? Da stimmt doch was nicht. Ich glaube auf jeden Fall nicht, dass Herrmann inkompetent ist (bei Keller bin ich mir da leider nicht mehr so sicher) oder dass alle seine Vorschläge/Ideen von Keller ignoriert werden.
Irgendwas ist doch da faul.
Na der Jensi..
Mal im Ernst: Hermann konnte bereits nichts für die Flasche Oenning tun und so wie es aussieht, reiht sich Keller da 1 zu 1 ein.
Entscheidend an der ganzen Sache ist ja auch die Rolle von Herrmann. Inwiefern kann er seine Ideen/Erfahrung einbringen? Sollte er ein respektables Mitspracherecht haben (was ich schon denke), dann erklär mir doch bitte einer, warum ER es nicht schafft, den Spielern zu erklären, wie man Standards verteidigt oder das Offensivspiel aufbaut? Da stimmt doch was nicht. Ich glaube auf jeden Fall nicht, dass Herrmann inkompetent ist (bei Keller bin ich mir da leider nicht mehr so sicher) oder dass alle seine Vorschläge/Ideen von Keller ignoriert werden.
Irgendwas ist doch da faul.
Na der Jensi..
Mal im Ernst: Hermann konnte bereits nichts für die Flasche Oenning tun und so wie es aussieht, reiht sich Keller da 1 zu 1 ein.
26.10.2013 - 23:47 Uhr
Zitat von take:
Zitat von S04addict:
Entscheidend an der ganzen Sache ist ja auch die Rolle von Herrmann. Inwiefern kann er seine Ideen/Erfahrung einbringen? Sollte er ein respektables Mitspracherecht haben (was ich schon denke), dann erklär mir doch bitte einer, warum ER es nicht schafft, den Spielern zu erklären, wie man Standards verteidigt oder das Offensivspiel aufbaut? Da stimmt doch was nicht. Ich glaube auf jeden Fall nicht, dass Herrmann inkompetent ist (bei Keller bin ich mir da leider nicht mehr so sicher) oder dass alle seine Vorschläge/Ideen von Keller ignoriert werden.
Irgendwas ist doch da faul.
Na der Jensi..
Mal im Ernst: Hermann konnte bereits nichts für die Flasche Oenning tun und so wie es aussieht, reiht sich Keller da 1 zu 1 ein.
Welche Schlussfolgerung ziehst du denn daraus? Keller und Oenning sind gleichermassen Pfeiffen? Oder ist Herrmann die Pfeiffe?
Zitat von S04addict:
Entscheidend an der ganzen Sache ist ja auch die Rolle von Herrmann. Inwiefern kann er seine Ideen/Erfahrung einbringen? Sollte er ein respektables Mitspracherecht haben (was ich schon denke), dann erklär mir doch bitte einer, warum ER es nicht schafft, den Spielern zu erklären, wie man Standards verteidigt oder das Offensivspiel aufbaut? Da stimmt doch was nicht. Ich glaube auf jeden Fall nicht, dass Herrmann inkompetent ist (bei Keller bin ich mir da leider nicht mehr so sicher) oder dass alle seine Vorschläge/Ideen von Keller ignoriert werden.
Irgendwas ist doch da faul.
Na der Jensi..
Mal im Ernst: Hermann konnte bereits nichts für die Flasche Oenning tun und so wie es aussieht, reiht sich Keller da 1 zu 1 ein.
Welche Schlussfolgerung ziehst du denn daraus? Keller und Oenning sind gleichermassen Pfeiffen? Oder ist Herrmann die Pfeiffe?
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
