Horst Heldt - unser Manager [3]
11.01.2013 - 13:17 Uhr
19.08.2013 - 22:05 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos.
Wirklich glücklos?
Hotte ist für mich die Angela Merkel der Bundesliga: Er mag es gemocht zu werden und schafft es - durch Kompromiss- und Konzessionsentscheidungen - von den meisten gemocht zu werden.
Er ist genauso frei von Visionen wie Angela Merkel; es sei denn, jemand hält es tatsächlich für eine Vision, junge Talente aus Bundesliga zu Erstligapreisen zu kaufen oder scheinbare Schnäppchen nach Vertragsende ablösefrei zu ergattern. Wäre Fußball so einfach, könnte ein Fünftel der hier Schreibenden den Job ab Morgen übernehmen.
Trifft er, sich auf seinen Instinkt verlassend, risikoreiche Entscheidungen (Keller), liegt er genauso daneben wie Angela mit ihrer Solo-Ernergiewende.
Und: Genauso wie Angela wird er uns noch lange erhalten bleiben.
Hotte ist ein liebenswerter Durchwurschtler (ich mag liebenswerte Durchwurschtler), für einen Spitzenmanager eines Spitzenverein reicht es allerdings nicht, es sei denn, er prallt zufällig mit einem Spitzentrainer zusammen. Sollte Schalke-Keller hinter Hoffenheim-Gisdol zurückbleiben müsste das eigentlich sein persönliches Waterloo werden. Wollen wir wetten, dass er trotzdem bleibt und unsere Fans sagen: Ja an ihm liegt es nicht?
PS. Ich habe mir den Keller-Fußball jetzt lange genug angeschaut, um mir ein Urteil zu erlauben. Und das lautet: kein Plan nirgends.
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos.
Wirklich glücklos?
Hotte ist für mich die Angela Merkel der Bundesliga: Er mag es gemocht zu werden und schafft es - durch Kompromiss- und Konzessionsentscheidungen - von den meisten gemocht zu werden.
Er ist genauso frei von Visionen wie Angela Merkel; es sei denn, jemand hält es tatsächlich für eine Vision, junge Talente aus Bundesliga zu Erstligapreisen zu kaufen oder scheinbare Schnäppchen nach Vertragsende ablösefrei zu ergattern. Wäre Fußball so einfach, könnte ein Fünftel der hier Schreibenden den Job ab Morgen übernehmen.
Trifft er, sich auf seinen Instinkt verlassend, risikoreiche Entscheidungen (Keller), liegt er genauso daneben wie Angela mit ihrer Solo-Ernergiewende.
Und: Genauso wie Angela wird er uns noch lange erhalten bleiben.
Hotte ist ein liebenswerter Durchwurschtler (ich mag liebenswerte Durchwurschtler), für einen Spitzenmanager eines Spitzenverein reicht es allerdings nicht, es sei denn, er prallt zufällig mit einem Spitzentrainer zusammen. Sollte Schalke-Keller hinter Hoffenheim-Gisdol zurückbleiben müsste das eigentlich sein persönliches Waterloo werden. Wollen wir wetten, dass er trotzdem bleibt und unsere Fans sagen: Ja an ihm liegt es nicht?
PS. Ich habe mir den Keller-Fußball jetzt lange genug angeschaut, um mir ein Urteil zu erlauben. Und das lautet: kein Plan nirgends.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MonroeStahr am 19.08.2013 um 22:08 Uhr bearbeitet
19.08.2013 - 22:46 Uhr
Zitat von MonroeStahr:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos.
Wirklich glücklos?
Hotte ist für mich die Angela Merkel der Bundesliga: Er mag es gemocht zu werden und schafft es - durch Kompromiss- und Konzessionsentscheidungen - von den meisten gemocht zu werden.
Er ist genauso frei von Visionen wie Angela Merkel; es sei denn, jemand hält es tatsächlich für eine Vision, junge Talente aus Bundesliga zu Erstligapreisen zu kaufen oder scheinbare Schnäppchen nach Vertragsende ablösefrei zu ergattern. Wäre Fußball so einfach, könnte ein Fünftel der hier Schreibenden den Job ab Morgen übernehmen.
Trifft er, sich auf seinen Instinkt verlassend, risikoreiche Entscheidungen (Keller), liegt er genauso daneben wie Angela mit ihrer Solo-Ernergiewende.
Und: Genauso wie Angela wird er uns noch lange erhalten bleiben.
Hotte ist ein liebenswerter Durchwurschtler (ich mag liebenswerte Durchwurschtler), für einen Spitzenmanager eines Spitzenverein reicht es allerdings nicht, es sei denn, er prallt zufällig mit einem Spitzentrainer zusammen. Sollte Schalke-Keller hinter Hoffenheim-Gisdol zurückbleiben müsste das eigentlich sein persönliches Waterloo werden. Wollen wir wetten, dass er trotzdem bleibt und unsere Fans sagen: Ja an ihm liegt es nicht?
PS. Ich habe mir den Keller-Fußball jetzt lange genug angeschaut, um mir ein Urteil zu erlauben. Und das lautet: kein Plan nirgends.
Interessanter Vergleich, auch wenn ich das dann doch noch anders sehe. Aber der Ansatz ist auf jeden Fall mal spannend.
Du wirfst im vor faule Kompromisse einzugehen und Konfrontationen eher aus dem Weg zu gehen. Ich denke zum Teil ist wenigstens ersteres Teil seines Jobs.
Und ihm vorzuwerfen er hätte keine Visionen: Braucht ein Manager Visionen um seinen Job gut zu erledigen? Und wie würde sich eine Vision äußern?
Er holt tatsächlich meist Spieler die kein großes Risiko darstellen, weder darin das man ihr Leistungsvermögen nicht einschätzen kann, noch von finanzieller Seite her.
In der Hinsicht hat er bisher sehr konservativ gehandelt, was ich aber nicht für verkehrt halte.
Bis zu dieser Transferperiode war sein finanzieller Handlungsspielraum sehr eng und das vernünftig festgelegt und richtig. Daher war auch die Auswahl an möglichen Neueinkäufen dramatisch beschränkt. Seine Aufgabe war es, den aufgeblähten Kader zu verkleinern, was nicht leicht und durch Vertragsauflösungen teilweise teuer war und trotzdem eine schlagfertige Truppe zusammen zu stellen. Und dafür waren Marica und Barnetta als Beispiel für ablösefreie Schnäppchen die du anmahnst wohl das Optimum.
Die Schwierigkeit im Managerjob dürfte auch nicht daran liegen interessante Spieler zu finden, sondern sie davon zu überzeugen zu einem zu wechseln und dabei die Rahmenbedingungen zu beachten, darauf zu achten, dass der Spieler zur Taktik und ins Team passt. Man braucht Verhandlungsgeschick und braucht Connections, dazu das Ansehen und den Respekt anderer Spieler am Spieltisch Profifußball.
Die Entscheidung für Keller darf man kritisch hinterfragen und die ersten 3 Saisonspiele sind ein Plädoyer dafür, dass Heldt dort möglicher Weise falsch entschieden hat.
Aber auch hier muss man wieder die Rahmenbedingungen beachten. Und die sahen nunmal so aus, dass man kurzfristig einen neuen Trainer brauchte, der keine Integrationsprobleme hat (deutsch spricht und am besten den Verein kennt), dessen Profil (Persönlichkeit, Spielstil, Qualität) Heldt einschätzen konnte und der auf dem Markt war. Das hat den Kandidatenkreis enorm eingeschränkt und dann war Keller sicher eine der naheliegensten Entscheidungen. Ob Gisdol es besser gemacht hätte, ob er qualitativ besser ist, menschlich besser passt und einen hochwertigeren Fußball spielen lässt will ich hier nicht beurteilen.
Ebenso lasse ich die Frage, ob man mit Keller verlängern musste offen.
Man hat sich letztlich auf Keller festgelegt und versucht auf der Trainerposition nun Beständigkeit zu haben. Daher ist es nachvollziehbar, dass man Keller die Chance gibt sich weiter zu beweisen.
Ein Waterloo wäre es in meinen Augen auch nicht, wenn Gisdol mit Hoffenheim enorm erfolgreich wäre und wir mit Keller nicht. Ein Vergleich ist nicht wirklich möglich, dazu weiß man nicht wie Gisdol als ehem. Co vom Team als Cheftrainer akzeptiert worden wäre und wie weit Gisdol möglicher Weise eine Teilschuld an der Schwächephase hatte, die zu Stevens Entlassung führte. Da sind in dem was passiert ist zu viele Unbekannte und für einen Vergleich zu Hoffenheim fehlt auch die Grundlage, weil weder Kader, noch Situation, noch Umfeld irgendwie Basis für einen objektiven Vergleich bieten.
Über Kellers Fußball will ich hier erstmal nicht viel sagen, weil es nicht direkt etwas mit Heldt zu tun hat. Es ist natürlich trotzdem relevant, aber eine Bewertung will da nicht abgeben. Steigerungspotenzial gibt es genug, Ansätze waren zu erkennen. Noch würde ich dafür aber ein paar weitere Spiele abwarten.
Heldts Arbeit sehe ich insgesamt aber positiv. Die Aspekte der konservativen Transferpolitik sehe ich im Vergleich zu dir positiv und ich schreibe es ihm zu, dass der Verein merklich ruhiger geworden ist. Er macht einen soliden Job, erfüllt die Aufgaben die er bekommt ordentlich und das ist auf Schalke schonmal etwas. Ruhe und Beständigkeit sind Dinge die Schalke gut tuen und Heldt scheint Schalke dies bieten zu können.
Deine kritische Meinung finde ich aber wichtig, weil man immer hinterfragen muss und mögliche Fehler aufdecken und ansprechen muss. Dazu hat mich dein Vergleich zu Merkel tatsächlich ein wenig zum Nachdenken gebracht und das ist definitiv positiv.
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos.
Wirklich glücklos?
Hotte ist für mich die Angela Merkel der Bundesliga: Er mag es gemocht zu werden und schafft es - durch Kompromiss- und Konzessionsentscheidungen - von den meisten gemocht zu werden.
Er ist genauso frei von Visionen wie Angela Merkel; es sei denn, jemand hält es tatsächlich für eine Vision, junge Talente aus Bundesliga zu Erstligapreisen zu kaufen oder scheinbare Schnäppchen nach Vertragsende ablösefrei zu ergattern. Wäre Fußball so einfach, könnte ein Fünftel der hier Schreibenden den Job ab Morgen übernehmen.
Trifft er, sich auf seinen Instinkt verlassend, risikoreiche Entscheidungen (Keller), liegt er genauso daneben wie Angela mit ihrer Solo-Ernergiewende.
Und: Genauso wie Angela wird er uns noch lange erhalten bleiben.
Hotte ist ein liebenswerter Durchwurschtler (ich mag liebenswerte Durchwurschtler), für einen Spitzenmanager eines Spitzenverein reicht es allerdings nicht, es sei denn, er prallt zufällig mit einem Spitzentrainer zusammen. Sollte Schalke-Keller hinter Hoffenheim-Gisdol zurückbleiben müsste das eigentlich sein persönliches Waterloo werden. Wollen wir wetten, dass er trotzdem bleibt und unsere Fans sagen: Ja an ihm liegt es nicht?
PS. Ich habe mir den Keller-Fußball jetzt lange genug angeschaut, um mir ein Urteil zu erlauben. Und das lautet: kein Plan nirgends.
Interessanter Vergleich, auch wenn ich das dann doch noch anders sehe. Aber der Ansatz ist auf jeden Fall mal spannend.
Du wirfst im vor faule Kompromisse einzugehen und Konfrontationen eher aus dem Weg zu gehen. Ich denke zum Teil ist wenigstens ersteres Teil seines Jobs.
Und ihm vorzuwerfen er hätte keine Visionen: Braucht ein Manager Visionen um seinen Job gut zu erledigen? Und wie würde sich eine Vision äußern?
Er holt tatsächlich meist Spieler die kein großes Risiko darstellen, weder darin das man ihr Leistungsvermögen nicht einschätzen kann, noch von finanzieller Seite her.
In der Hinsicht hat er bisher sehr konservativ gehandelt, was ich aber nicht für verkehrt halte.
Bis zu dieser Transferperiode war sein finanzieller Handlungsspielraum sehr eng und das vernünftig festgelegt und richtig. Daher war auch die Auswahl an möglichen Neueinkäufen dramatisch beschränkt. Seine Aufgabe war es, den aufgeblähten Kader zu verkleinern, was nicht leicht und durch Vertragsauflösungen teilweise teuer war und trotzdem eine schlagfertige Truppe zusammen zu stellen. Und dafür waren Marica und Barnetta als Beispiel für ablösefreie Schnäppchen die du anmahnst wohl das Optimum.
Die Schwierigkeit im Managerjob dürfte auch nicht daran liegen interessante Spieler zu finden, sondern sie davon zu überzeugen zu einem zu wechseln und dabei die Rahmenbedingungen zu beachten, darauf zu achten, dass der Spieler zur Taktik und ins Team passt. Man braucht Verhandlungsgeschick und braucht Connections, dazu das Ansehen und den Respekt anderer Spieler am Spieltisch Profifußball.
Die Entscheidung für Keller darf man kritisch hinterfragen und die ersten 3 Saisonspiele sind ein Plädoyer dafür, dass Heldt dort möglicher Weise falsch entschieden hat.
Aber auch hier muss man wieder die Rahmenbedingungen beachten. Und die sahen nunmal so aus, dass man kurzfristig einen neuen Trainer brauchte, der keine Integrationsprobleme hat (deutsch spricht und am besten den Verein kennt), dessen Profil (Persönlichkeit, Spielstil, Qualität) Heldt einschätzen konnte und der auf dem Markt war. Das hat den Kandidatenkreis enorm eingeschränkt und dann war Keller sicher eine der naheliegensten Entscheidungen. Ob Gisdol es besser gemacht hätte, ob er qualitativ besser ist, menschlich besser passt und einen hochwertigeren Fußball spielen lässt will ich hier nicht beurteilen.
Ebenso lasse ich die Frage, ob man mit Keller verlängern musste offen.
Man hat sich letztlich auf Keller festgelegt und versucht auf der Trainerposition nun Beständigkeit zu haben. Daher ist es nachvollziehbar, dass man Keller die Chance gibt sich weiter zu beweisen.
Ein Waterloo wäre es in meinen Augen auch nicht, wenn Gisdol mit Hoffenheim enorm erfolgreich wäre und wir mit Keller nicht. Ein Vergleich ist nicht wirklich möglich, dazu weiß man nicht wie Gisdol als ehem. Co vom Team als Cheftrainer akzeptiert worden wäre und wie weit Gisdol möglicher Weise eine Teilschuld an der Schwächephase hatte, die zu Stevens Entlassung führte. Da sind in dem was passiert ist zu viele Unbekannte und für einen Vergleich zu Hoffenheim fehlt auch die Grundlage, weil weder Kader, noch Situation, noch Umfeld irgendwie Basis für einen objektiven Vergleich bieten.
Über Kellers Fußball will ich hier erstmal nicht viel sagen, weil es nicht direkt etwas mit Heldt zu tun hat. Es ist natürlich trotzdem relevant, aber eine Bewertung will da nicht abgeben. Steigerungspotenzial gibt es genug, Ansätze waren zu erkennen. Noch würde ich dafür aber ein paar weitere Spiele abwarten.
Heldts Arbeit sehe ich insgesamt aber positiv. Die Aspekte der konservativen Transferpolitik sehe ich im Vergleich zu dir positiv und ich schreibe es ihm zu, dass der Verein merklich ruhiger geworden ist. Er macht einen soliden Job, erfüllt die Aufgaben die er bekommt ordentlich und das ist auf Schalke schonmal etwas. Ruhe und Beständigkeit sind Dinge die Schalke gut tuen und Heldt scheint Schalke dies bieten zu können.
Deine kritische Meinung finde ich aber wichtig, weil man immer hinterfragen muss und mögliche Fehler aufdecken und ansprechen muss. Dazu hat mich dein Vergleich zu Merkel tatsächlich ein wenig zum Nachdenken gebracht und das ist definitiv positiv.
19.08.2013 - 23:07 Uhr
Zitat von Bozsik101:
Zitat von theidealist:
ich verstehe sowieso nicht warum Horst Held nicht einfach versucht Draxler zu verkaufen. Lieber Schulden tilgen ein paar Jahre und dann durch Starten. Und jetz andere Jugendspieler eine Chance geben zb Meyer , Goretzka , Sealic , . Nebenbei noch eine Dumme bemerkung von mir ;) wie ist Dortmund eigentlich so schnell an Geld gekommen in den kurzen Jahren. Aber bitte keine hass Texte , bitte versuchen es wirklich zu erklären . mfg
Frag mal in Lüdenscheid nach, ob sie ihr Stadion samt Trainingsplatz ihr eigen nennen können.Uns Schalke kann das :) :).Selbst die Lederhosen können das nicht,wir haben das Schalker Feld,samt Zubehör ;)
ui... gefährliches Halbwissen. ;)
Dem BVB gehört das Stadion zu 100%! Schon seit Jahren übrigens.
Schalke hat nur noch knapp 40% der Stadionanteile. Der Rest ist verkauft worden als das Geld knapp war. Stichwort GEW...
Nur mal als Info. ;)
Zitat von theidealist:
ich verstehe sowieso nicht warum Horst Held nicht einfach versucht Draxler zu verkaufen. Lieber Schulden tilgen ein paar Jahre und dann durch Starten. Und jetz andere Jugendspieler eine Chance geben zb Meyer , Goretzka , Sealic , . Nebenbei noch eine Dumme bemerkung von mir ;) wie ist Dortmund eigentlich so schnell an Geld gekommen in den kurzen Jahren. Aber bitte keine hass Texte , bitte versuchen es wirklich zu erklären . mfg
Frag mal in Lüdenscheid nach, ob sie ihr Stadion samt Trainingsplatz ihr eigen nennen können.Uns Schalke kann das :) :).Selbst die Lederhosen können das nicht,wir haben das Schalker Feld,samt Zubehör ;)
ui... gefährliches Halbwissen. ;)
Dem BVB gehört das Stadion zu 100%! Schon seit Jahren übrigens.
Schalke hat nur noch knapp 40% der Stadionanteile. Der Rest ist verkauft worden als das Geld knapp war. Stichwort GEW...
Nur mal als Info. ;)
19.08.2013 - 23:12 Uhr
Zitat von Kuchenmeister:
Zitat von Bozsik101:
Zitat von theidealist:
ich verstehe sowieso nicht warum Horst Held nicht einfach versucht Draxler zu verkaufen. Lieber Schulden tilgen ein paar Jahre und dann durch Starten. Und jetz andere Jugendspieler eine Chance geben zb Meyer , Goretzka , Sealic , . Nebenbei noch eine Dumme bemerkung von mir ;) wie ist Dortmund eigentlich so schnell an Geld gekommen in den kurzen Jahren. Aber bitte keine hass Texte , bitte versuchen es wirklich zu erklären . mfg
Frag mal in Lüdenscheid nach, ob sie ihr Stadion samt Trainingsplatz ihr eigen nennen können.Uns Schalke kann das :) :).Selbst die Lederhosen können das nicht,wir haben das Schalker Feld,samt Zubehör ;)
ui... gefährliches Halbwissen. ;)
Dem BVB gehört das Stadion zu 100%! Schon seit Jahren übrigens.
Schalke hat nur noch knapp 40% der Stadionanteile. Der Rest ist verkauft worden als das Geld knapp war. Stichwort GEW...
Nur mal als Info. ;)
nun, und das Areal Berger Feld gab's auch für 'nen Euro von der Stadt...
Aber Puschi geht es ja um die generelle Linie, nicht um die lästigen Details... - und bevor die jetzt als Sch****vergleich hier hin und hergeschossen werden ist mir das auch lieber, ährlich gesacht...
Prost Puschi... btw
Zitat von Bozsik101:
Zitat von theidealist:
ich verstehe sowieso nicht warum Horst Held nicht einfach versucht Draxler zu verkaufen. Lieber Schulden tilgen ein paar Jahre und dann durch Starten. Und jetz andere Jugendspieler eine Chance geben zb Meyer , Goretzka , Sealic , . Nebenbei noch eine Dumme bemerkung von mir ;) wie ist Dortmund eigentlich so schnell an Geld gekommen in den kurzen Jahren. Aber bitte keine hass Texte , bitte versuchen es wirklich zu erklären . mfg
Frag mal in Lüdenscheid nach, ob sie ihr Stadion samt Trainingsplatz ihr eigen nennen können.Uns Schalke kann das :) :).Selbst die Lederhosen können das nicht,wir haben das Schalker Feld,samt Zubehör ;)
ui... gefährliches Halbwissen. ;)
Dem BVB gehört das Stadion zu 100%! Schon seit Jahren übrigens.
Schalke hat nur noch knapp 40% der Stadionanteile. Der Rest ist verkauft worden als das Geld knapp war. Stichwort GEW...
Nur mal als Info. ;)
nun, und das Areal Berger Feld gab's auch für 'nen Euro von der Stadt...
Aber Puschi geht es ja um die generelle Linie, nicht um die lästigen Details... - und bevor die jetzt als Sch****vergleich hier hin und hergeschossen werden ist mir das auch lieber, ährlich gesacht...
Prost Puschi... btw
19.08.2013 - 23:20 Uhr
Zitat von Kuchenmeister:
Zitat von Bozsik101:
Zitat von theidealist:
ich verstehe sowieso nicht warum Horst Held nicht einfach versucht Draxler zu verkaufen. Lieber Schulden tilgen ein paar Jahre und dann durch Starten. Und jetz andere Jugendspieler eine Chance geben zb Meyer , Goretzka , Sealic , . Nebenbei noch eine Dumme bemerkung von mir ;) wie ist Dortmund eigentlich so schnell an Geld gekommen in den kurzen Jahren. Aber bitte keine hass Texte , bitte versuchen es wirklich zu erklären . mfg
Frag mal in Lüdenscheid nach, ob sie ihr Stadion samt Trainingsplatz ihr eigen nennen können.Uns Schalke kann das :) :).Selbst die Lederhosen können das nicht,wir haben das Schalker Feld,samt Zubehör ;)
ui... gefährliches Halbwissen. ;)
Dem BVB gehört das Stadion zu 100%! Schon seit Jahren übrigens.
Schalke hat nur noch knapp 40% der Stadionanteile. Der Rest ist verkauft worden als das Geld knapp war. Stichwort GEW...
Nur mal als Info. ;)
Die kann man sich allerdings jederzeit zurückkaufen und das wird sicherlich nach Abzahlung des Arenakredites passieren. Das Schake mit der Arena und den Umfeld ziemlich deutliche strukturelle Vorteile hat, ist bereits mittelfristig absehbar.
Zitat von Bozsik101:
Zitat von theidealist:
ich verstehe sowieso nicht warum Horst Held nicht einfach versucht Draxler zu verkaufen. Lieber Schulden tilgen ein paar Jahre und dann durch Starten. Und jetz andere Jugendspieler eine Chance geben zb Meyer , Goretzka , Sealic , . Nebenbei noch eine Dumme bemerkung von mir ;) wie ist Dortmund eigentlich so schnell an Geld gekommen in den kurzen Jahren. Aber bitte keine hass Texte , bitte versuchen es wirklich zu erklären . mfg
Frag mal in Lüdenscheid nach, ob sie ihr Stadion samt Trainingsplatz ihr eigen nennen können.Uns Schalke kann das :) :).Selbst die Lederhosen können das nicht,wir haben das Schalker Feld,samt Zubehör ;)
ui... gefährliches Halbwissen. ;)
Dem BVB gehört das Stadion zu 100%! Schon seit Jahren übrigens.
Schalke hat nur noch knapp 40% der Stadionanteile. Der Rest ist verkauft worden als das Geld knapp war. Stichwort GEW...
Nur mal als Info. ;)
Die kann man sich allerdings jederzeit zurückkaufen und das wird sicherlich nach Abzahlung des Arenakredites passieren. Das Schake mit der Arena und den Umfeld ziemlich deutliche strukturelle Vorteile hat, ist bereits mittelfristig absehbar.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von take am 19.08.2013 um 23:22 Uhr bearbeitet
19.08.2013 - 23:33 Uhr
Zitat von take:
Zitat von Kuchenmeister:
Zitat von Bozsik101:
Frag mal in Lüdenscheid nach, ob sie ihr Stadion samt Trainingsplatz ihr eigen nennen können.Uns Schalke kann das :) :).Selbst die Lederhosen können das nicht,wir haben das Schalker Feld,samt Zubehör ;)
ui... gefährliches Halbwissen. ;)
Dem BVB gehört das Stadion zu 100%! Schon seit Jahren übrigens.
Schalke hat nur noch knapp 40% der Stadionanteile. Der Rest ist verkauft worden als das Geld knapp war. Stichwort GEW...
Nur mal als Info. ;)
Die kann man sich allerdings jederzeit zurückkaufen und das wird sicherlich nach Abzahlung des Arenakredites passieren. Das Schake mit der Arena und den Umfeld ziemlich deutliche strukturelle Vorteile hat, ist bereits mittelfristig absehbar.
Vorteile generell, oder gegenüber Bayern und Dortmund?
Das erste ist sicherlich der Fall, das zweite nicht. Dafür haben die anderen beiden nämlich ebenfalls ein zu gutes Umfeld (Shops, Stadion, Trainingsgelände usw. und Bayern und Dortmund gehört auch schon alles, oder kann ab ein bestimmten Zeitpunkt gekauft werden)
Aber ich sehe gerade, ist vielleicht auch nicht der richtige Thread dafür...
Zitat von Kuchenmeister:
Zitat von Bozsik101:
Frag mal in Lüdenscheid nach, ob sie ihr Stadion samt Trainingsplatz ihr eigen nennen können.Uns Schalke kann das :) :).Selbst die Lederhosen können das nicht,wir haben das Schalker Feld,samt Zubehör ;)
ui... gefährliches Halbwissen. ;)
Dem BVB gehört das Stadion zu 100%! Schon seit Jahren übrigens.
Schalke hat nur noch knapp 40% der Stadionanteile. Der Rest ist verkauft worden als das Geld knapp war. Stichwort GEW...
Nur mal als Info. ;)
Die kann man sich allerdings jederzeit zurückkaufen und das wird sicherlich nach Abzahlung des Arenakredites passieren. Das Schake mit der Arena und den Umfeld ziemlich deutliche strukturelle Vorteile hat, ist bereits mittelfristig absehbar.
Vorteile generell, oder gegenüber Bayern und Dortmund?
Das erste ist sicherlich der Fall, das zweite nicht. Dafür haben die anderen beiden nämlich ebenfalls ein zu gutes Umfeld (Shops, Stadion, Trainingsgelände usw. und Bayern und Dortmund gehört auch schon alles, oder kann ab ein bestimmten Zeitpunkt gekauft werden)
Aber ich sehe gerade, ist vielleicht auch nicht der richtige Thread dafür...
20.08.2013 - 00:26 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos. Nicht Allofs-Werder Ende 2000er glücklos, aber eben dennoch glücklos. Die Intension hinter den Transfers ist meistens absolut richtig. Die Spieler erscheinen ebenfalls richtig zum Zeitpunkt der Verpflichtung. Das Chance-Risiko-Verhältnis stimmt meistens ebenfalls und die Kosten sind überschaubar. Und dann entwickeln sich die Spieler aber nicht so wie gewünscht oder liefern extrem unkonstante Leistungen ab. Da kann man dann Heldt nicht wirklich einen Vorwurf machen. Ich habe bei keinem Transfer außer bei Obasi gedacht, ohje, das geht nicht gut. Allerdings war Obasi ein so dermaßen dämlicher Transfer, dass ich solche Aussetzer schlichtweg nicht begreife.
Heldt hat außer für Szalai nicht sehr viel Geld in die Hand genommen. Die Frage ist dann, täten uns Verstärkungen auf den AV Positionen gut? Mit Sicherheit. Aber was ist wichtiger? Ist ein MS wie Szalai, der einen verletzungsanfälligen Huntelaar auf dem Papier sofort ersetzen kann nicht genauso wichtig wie ein neuer AV? Ich würde sagen, ja.
ja du hast recht ich finde auch das heldt in der situation irgendwie der arme bauer ist. er will und tut, wie ich finde das richtige aber es will dann irgendwie nicht richtig zünden. die transfers diese saison sind soweit alle nachvollziehbar und richtig. was ich vorher angesprochen habe ist aber die tatsache das heldt für die aussenbahn zu wenig gemacht hat das ich die besetzung auf den aussenbahnen als schwachpunkt sehe. aber das ist natürlich eben auch leicht gesagt wenn man mehrere baustellen hat aber leider zu wenig geld um alle baustellen vernünftig zu schließen. allerdings spielt da natürlich nicht nur die individuelle stärke sondern vorallem die taktik und aufstellung des teams eine große rolle was und zu heldts hauptproblem führt.
heldt hat leider sehr wenig glück mit den trainern und ich finde das die ungenügende bzw. unklare taktische aufstellung der mannschaft verantwortlich dafür ist das sich der erfolg nicht richtig einstellt. mit rangnick hat man sehr viel pech gehabt indem man am anfang der laufenden saison gezwunden war einen neuen trainer zu suchen. dann hat man mit huub einen trainer gefunden der der mannschaft wie ich finde aber auch keine grundsolide richtung gegeben hat. und jetzt musste keller den karren aus dem dreck ziehen und natürlich wird er aufgrund seines fehlenden standings besonders kritisch beäugt. falls es keller in der zeit nicht schafft geht die trainersuche von vorne los das ist alles eben suboptimal. ich hoffe das er keller schafft die mannschaft taktisch in eine vernünftige richtung zu schieben und falls es leider gottes nicht klappen sollte dann hoffe ich eben das sich heldt bisschen mehr zeit nimmt um einen grundsoliden trainer zu verpflichten.
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos. Nicht Allofs-Werder Ende 2000er glücklos, aber eben dennoch glücklos. Die Intension hinter den Transfers ist meistens absolut richtig. Die Spieler erscheinen ebenfalls richtig zum Zeitpunkt der Verpflichtung. Das Chance-Risiko-Verhältnis stimmt meistens ebenfalls und die Kosten sind überschaubar. Und dann entwickeln sich die Spieler aber nicht so wie gewünscht oder liefern extrem unkonstante Leistungen ab. Da kann man dann Heldt nicht wirklich einen Vorwurf machen. Ich habe bei keinem Transfer außer bei Obasi gedacht, ohje, das geht nicht gut. Allerdings war Obasi ein so dermaßen dämlicher Transfer, dass ich solche Aussetzer schlichtweg nicht begreife.
Heldt hat außer für Szalai nicht sehr viel Geld in die Hand genommen. Die Frage ist dann, täten uns Verstärkungen auf den AV Positionen gut? Mit Sicherheit. Aber was ist wichtiger? Ist ein MS wie Szalai, der einen verletzungsanfälligen Huntelaar auf dem Papier sofort ersetzen kann nicht genauso wichtig wie ein neuer AV? Ich würde sagen, ja.
ja du hast recht ich finde auch das heldt in der situation irgendwie der arme bauer ist. er will und tut, wie ich finde das richtige aber es will dann irgendwie nicht richtig zünden. die transfers diese saison sind soweit alle nachvollziehbar und richtig. was ich vorher angesprochen habe ist aber die tatsache das heldt für die aussenbahn zu wenig gemacht hat das ich die besetzung auf den aussenbahnen als schwachpunkt sehe. aber das ist natürlich eben auch leicht gesagt wenn man mehrere baustellen hat aber leider zu wenig geld um alle baustellen vernünftig zu schließen. allerdings spielt da natürlich nicht nur die individuelle stärke sondern vorallem die taktik und aufstellung des teams eine große rolle was und zu heldts hauptproblem führt.
heldt hat leider sehr wenig glück mit den trainern und ich finde das die ungenügende bzw. unklare taktische aufstellung der mannschaft verantwortlich dafür ist das sich der erfolg nicht richtig einstellt. mit rangnick hat man sehr viel pech gehabt indem man am anfang der laufenden saison gezwunden war einen neuen trainer zu suchen. dann hat man mit huub einen trainer gefunden der der mannschaft wie ich finde aber auch keine grundsolide richtung gegeben hat. und jetzt musste keller den karren aus dem dreck ziehen und natürlich wird er aufgrund seines fehlenden standings besonders kritisch beäugt. falls es keller in der zeit nicht schafft geht die trainersuche von vorne los das ist alles eben suboptimal. ich hoffe das er keller schafft die mannschaft taktisch in eine vernünftige richtung zu schieben und falls es leider gottes nicht klappen sollte dann hoffe ich eben das sich heldt bisschen mehr zeit nimmt um einen grundsoliden trainer zu verpflichten.
20.08.2013 - 00:41 Uhr
Zitat von MonroeStahr:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos.
Wirklich glücklos?
Hotte ist für mich die Angela Merkel der Bundesliga: Er mag es gemocht zu werden und schafft es - durch Kompromiss- und Konzessionsentscheidungen - von den meisten gemocht zu werden.
Er ist genauso frei von Visionen wie Angela Merkel; es sei denn, jemand hält es tatsächlich für eine Vision, junge Talente aus Bundesliga zu Erstligapreisen zu kaufen oder scheinbare Schnäppchen nach Vertragsende ablösefrei zu ergattern. Wäre Fußball so einfach, könnte ein Fünftel der hier Schreibenden den Job ab Morgen übernehmen.
Trifft er, sich auf seinen Instinkt verlassend, risikoreiche Entscheidungen (Keller), liegt er genauso daneben wie Angela mit ihrer Solo-Ernergiewende.
Und: Genauso wie Angela wird er uns noch lange erhalten bleiben.
Hotte ist ein liebenswerter Durchwurschtler (ich mag liebenswerte Durchwurschtler), für einen Spitzenmanager eines Spitzenverein reicht es allerdings nicht, es sei denn, er prallt zufällig mit einem Spitzentrainer zusammen. Sollte Schalke-Keller hinter Hoffenheim-Gisdol zurückbleiben müsste das eigentlich sein persönliches Waterloo werden. Wollen wir wetten, dass er trotzdem bleibt und unsere Fans sagen: Ja an ihm liegt es nicht?
PS. Ich habe mir den Keller-Fußball jetzt lange genug angeschaut, um mir ein Urteil zu erlauben. Und das lautet: kein Plan nirgends.
Ja, glücklos in dem Sinne, dass Transfers, die auf den ersten Blick als sinnvoll einzustufen sind, dann nicht zünden (Barnetta z.B.).
1.) Aber ich gebe dir recht und auch ich vermisse bei Heldt so etwas wie eine Stringenz (vor allem, wenn man seine VfB Zeit mithineinrechnet). Ich hätte gerne Rangnick weiterhin an seiner Seite gehabt, der mMn eine gute Idee hatte, wie der Kader sinnvoll zusammengestellt werden kann. Das Problem mit Rangnick war allerdings, dass man seine Wünsche nicht bezahlen konnte.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass in den ersten beiden Haupttransferperioden nur wenig Geld vorhanden war für Neuverpflichtungen. Das führt dann zumeist zu einer Art "Flickenteppich". Soll heißen, es wird das geholt, was billig und bezahlbar ist. Und dann muss man zwangsläufig Kompromisse eingehen. Zudem ich bei Heldt so etwas wie eine Risikoaversion bezgl. der Transfers ausmache. Vielleicht kommt das eben auch von seinen vielen teuren Flops aus Stuttgarter Zeiten. Die Bezeichnung des "Durchwurtschlers" ist dann tatsächlich gar nicht so falsch.
2.) Heldt proklamiert den Ansatz: viel Geld, langfristrig viel Erfolg. Das stimmt auch einigermaßen. Nur übersieht er dabei, dass die direkte Konkurrenz (und dazu zähle ich nicht Dortmund, Bayern und Leverkusen) nur die Hälfte oder sogar noch weniger Geld in den Kader steckt. Mit dem VfL Wolfsburg können wir uns sowieso nicht messen. Das sollte man auch gar nicht probieren. Da muss man in der Tat mit weichen Faktoren versuchen, die Spieler zum Halten bzw. zum Kommen zu bewegen. Klappt das nicht, dann muss man das eben auch akzeptieren.
Mit dem VfB hat er das risikoreiche Spiel durchgezogen. Das hat bis zu einem bestimmten Zeitpunkt geklappt und irgendwann ist es dann zusammengebrochen, nämlich dann als der sportliche Erfolg ausblieb aufgrund falscher Trainerentscheidungen und zu hoher Floprate bei Neuverpflichtungen. Der Zwang zum Sparen konnte dann nicht mehr ignoriert werden. Aber da war Heldt schon weg.
Was seine Aussagen zur Einordnung Schalkes in der Liga angeht, wirkt Heldt einfach wie ein Getriebener. Und das aus einem guten Grund: wir brauchen das Geld der CL. Es bricht zwar nicht alles gleich zusammen, wenn man ein Jahr den Wettbewerb verpasst. Zwei Jahre ohne CL und wir müssten drastisch sparen. Etwas, was Heldt in seiner Karriere noch nie musste und ich weiß nicht, ob er das wirklich kann. Stuttgart, Hamburg und Bremen schrumpfen jetzt wieder auf Normalmaß zurück. Der Konkurrenzkampf um Platz 3 und 4 ist in der Liga einfach zu hoch, dass man die CL-Teilnahme als gesichert betrachten kann bzw. einen Kader aufzubauen, der eben nur mit der CL finanziert werden kann. Das können im Moment nur die Bayern und Dortmund und mit Abstrichen Leverkusen. Und bei Wolfsburg muss man eben immer die Hoffnung haben, dass sie sich selbst ein Bein stellen. Ergo viel Geld = viel Erfolg ist eine extrem risikoreiche Strategie im Profifußball und vor allem müssen sämtliche Entscheidungen sich am Ende als richtig herausstellen. Bernd Hoffmann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des HSV, hat es mal so beschrieben: Profifußball ist größtmöglicher Erfolg bei gleichzeitiger Vermeidung der Insolvenz. Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder?
Zudem ich nicht verstehen kann, wie man sich selbst als klaren CL-Aspiranten einordnet, um dann Spielern wie Konstantin Rausch einen Vertrag anzubieten. Das passt überhaupt nicht zueinander. Entweder schraube ich selbst meine Erwartungen herunter und gehe etwas vorsichtiger an die Sache heran oder ich klemme mir die Rauschs dieser Welt. Beides geht nicht.
3.) Und hier muss man Heldt mal loben. Wir hatten schon immer eine gute Nachwuchsarbeit. Allerdings machen wir seitdem Heldt das Ruder übernommen hat, einen viel besseren Job in der Nachwuchsakademie. Man hat eindeutig den Fokus auf den Nachwuchs gelegt, pumpt mehr Geld in die Knappenschmiede, was allein schon an der Personalauswahl der Trainer dort sichtbar ist. Das ist definitiv der richtige Weg und wird für die Zukunft auch einen großen Nutzen bringen.
4.) Heldts Trainerauswahl war in Stuttgart immer eine Achterbahnfahrt. Mit Veh gewinnt er unerwartet die Meisterschaft (ich bin heute noch der Meinung, dass sowohl Veh als auch Heldt nicht wissen wie sie das geschafft haben), nur um den Guten ein Jahr später zu entlassen. Babbel: starke Rückrunde, nächste Hinrunde entlassen. Gross, starke Rückrunde 09/10, im Herbst 2010 dann entlassen, allerdings von Bobic, nicht von Heldt. Bin mir aber sicher, dass Heldt ebenso gehandelt hätte. Nun ja, im schnelllebigen Fußballgeschäft ist das ja durchaus nichts besonderes mehr derart viele Trainer zu verschleißen. Damit steht Heldt nicht alleine da. Vielleicht sollte Heldt auf fließende 1-Jahresverträge umschwenken. Das spart Kosten im Falle einer Entlassung.
Als Heldt Markus Gisdol entließ war das sicher für die meisten überraschend. Wir wissen nicht, was genau vorgefallen ist. Allerdings war Gisdol für mich die naheliegendste Lösung als Interimscoach und nicht ein U17 Trainer, der beim VfB als Cheftrainer auf die Schnauze gefallen ist. Wenn man dann sieht, dass Gisdol Hoffenheim neu belebt, dann frage ich mich schon, ob Heldt da nicht aufs falsche Pferd gesetzt hat. Ich war für eine weitere Zusammenarbeit mit Keller, nachdem er den 4. Platz gesichert hat. Wohl in dem Wissen, dass ein erfolgloser Auftakt Keller sofort wieder unter Beschuss setzen würde. Meine Hoffnung war eindeutig die Sommervorbereitung, verbunden mit Peter Herrmann als Co-Trainer, der eben über viel Erfahrung verfügt. Dass, was bislang von Kellers Arbeit zu sehen ist, ist mir nicht genug, vor allem nach einer so langen Vorbereitung. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Lust mehr auf eine Trainerentassung, auch wenn es schief gehen sollte. Dann geht es eben schief. Dann gäbe es Grund genug, sich der eigenen Verantwortung zu stellen.
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos.
Wirklich glücklos?
Hotte ist für mich die Angela Merkel der Bundesliga: Er mag es gemocht zu werden und schafft es - durch Kompromiss- und Konzessionsentscheidungen - von den meisten gemocht zu werden.
Er ist genauso frei von Visionen wie Angela Merkel; es sei denn, jemand hält es tatsächlich für eine Vision, junge Talente aus Bundesliga zu Erstligapreisen zu kaufen oder scheinbare Schnäppchen nach Vertragsende ablösefrei zu ergattern. Wäre Fußball so einfach, könnte ein Fünftel der hier Schreibenden den Job ab Morgen übernehmen.
Trifft er, sich auf seinen Instinkt verlassend, risikoreiche Entscheidungen (Keller), liegt er genauso daneben wie Angela mit ihrer Solo-Ernergiewende.
Und: Genauso wie Angela wird er uns noch lange erhalten bleiben.
Hotte ist ein liebenswerter Durchwurschtler (ich mag liebenswerte Durchwurschtler), für einen Spitzenmanager eines Spitzenverein reicht es allerdings nicht, es sei denn, er prallt zufällig mit einem Spitzentrainer zusammen. Sollte Schalke-Keller hinter Hoffenheim-Gisdol zurückbleiben müsste das eigentlich sein persönliches Waterloo werden. Wollen wir wetten, dass er trotzdem bleibt und unsere Fans sagen: Ja an ihm liegt es nicht?
PS. Ich habe mir den Keller-Fußball jetzt lange genug angeschaut, um mir ein Urteil zu erlauben. Und das lautet: kein Plan nirgends.
Ja, glücklos in dem Sinne, dass Transfers, die auf den ersten Blick als sinnvoll einzustufen sind, dann nicht zünden (Barnetta z.B.).
1.) Aber ich gebe dir recht und auch ich vermisse bei Heldt so etwas wie eine Stringenz (vor allem, wenn man seine VfB Zeit mithineinrechnet). Ich hätte gerne Rangnick weiterhin an seiner Seite gehabt, der mMn eine gute Idee hatte, wie der Kader sinnvoll zusammengestellt werden kann. Das Problem mit Rangnick war allerdings, dass man seine Wünsche nicht bezahlen konnte.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass in den ersten beiden Haupttransferperioden nur wenig Geld vorhanden war für Neuverpflichtungen. Das führt dann zumeist zu einer Art "Flickenteppich". Soll heißen, es wird das geholt, was billig und bezahlbar ist. Und dann muss man zwangsläufig Kompromisse eingehen. Zudem ich bei Heldt so etwas wie eine Risikoaversion bezgl. der Transfers ausmache. Vielleicht kommt das eben auch von seinen vielen teuren Flops aus Stuttgarter Zeiten. Die Bezeichnung des "Durchwurtschlers" ist dann tatsächlich gar nicht so falsch.
2.) Heldt proklamiert den Ansatz: viel Geld, langfristrig viel Erfolg. Das stimmt auch einigermaßen. Nur übersieht er dabei, dass die direkte Konkurrenz (und dazu zähle ich nicht Dortmund, Bayern und Leverkusen) nur die Hälfte oder sogar noch weniger Geld in den Kader steckt. Mit dem VfL Wolfsburg können wir uns sowieso nicht messen. Das sollte man auch gar nicht probieren. Da muss man in der Tat mit weichen Faktoren versuchen, die Spieler zum Halten bzw. zum Kommen zu bewegen. Klappt das nicht, dann muss man das eben auch akzeptieren.
Mit dem VfB hat er das risikoreiche Spiel durchgezogen. Das hat bis zu einem bestimmten Zeitpunkt geklappt und irgendwann ist es dann zusammengebrochen, nämlich dann als der sportliche Erfolg ausblieb aufgrund falscher Trainerentscheidungen und zu hoher Floprate bei Neuverpflichtungen. Der Zwang zum Sparen konnte dann nicht mehr ignoriert werden. Aber da war Heldt schon weg.
Was seine Aussagen zur Einordnung Schalkes in der Liga angeht, wirkt Heldt einfach wie ein Getriebener. Und das aus einem guten Grund: wir brauchen das Geld der CL. Es bricht zwar nicht alles gleich zusammen, wenn man ein Jahr den Wettbewerb verpasst. Zwei Jahre ohne CL und wir müssten drastisch sparen. Etwas, was Heldt in seiner Karriere noch nie musste und ich weiß nicht, ob er das wirklich kann. Stuttgart, Hamburg und Bremen schrumpfen jetzt wieder auf Normalmaß zurück. Der Konkurrenzkampf um Platz 3 und 4 ist in der Liga einfach zu hoch, dass man die CL-Teilnahme als gesichert betrachten kann bzw. einen Kader aufzubauen, der eben nur mit der CL finanziert werden kann. Das können im Moment nur die Bayern und Dortmund und mit Abstrichen Leverkusen. Und bei Wolfsburg muss man eben immer die Hoffnung haben, dass sie sich selbst ein Bein stellen. Ergo viel Geld = viel Erfolg ist eine extrem risikoreiche Strategie im Profifußball und vor allem müssen sämtliche Entscheidungen sich am Ende als richtig herausstellen. Bernd Hoffmann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des HSV, hat es mal so beschrieben: Profifußball ist größtmöglicher Erfolg bei gleichzeitiger Vermeidung der Insolvenz. Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder?
Zudem ich nicht verstehen kann, wie man sich selbst als klaren CL-Aspiranten einordnet, um dann Spielern wie Konstantin Rausch einen Vertrag anzubieten. Das passt überhaupt nicht zueinander. Entweder schraube ich selbst meine Erwartungen herunter und gehe etwas vorsichtiger an die Sache heran oder ich klemme mir die Rauschs dieser Welt. Beides geht nicht.
3.) Und hier muss man Heldt mal loben. Wir hatten schon immer eine gute Nachwuchsarbeit. Allerdings machen wir seitdem Heldt das Ruder übernommen hat, einen viel besseren Job in der Nachwuchsakademie. Man hat eindeutig den Fokus auf den Nachwuchs gelegt, pumpt mehr Geld in die Knappenschmiede, was allein schon an der Personalauswahl der Trainer dort sichtbar ist. Das ist definitiv der richtige Weg und wird für die Zukunft auch einen großen Nutzen bringen.
4.) Heldts Trainerauswahl war in Stuttgart immer eine Achterbahnfahrt. Mit Veh gewinnt er unerwartet die Meisterschaft (ich bin heute noch der Meinung, dass sowohl Veh als auch Heldt nicht wissen wie sie das geschafft haben), nur um den Guten ein Jahr später zu entlassen. Babbel: starke Rückrunde, nächste Hinrunde entlassen. Gross, starke Rückrunde 09/10, im Herbst 2010 dann entlassen, allerdings von Bobic, nicht von Heldt. Bin mir aber sicher, dass Heldt ebenso gehandelt hätte. Nun ja, im schnelllebigen Fußballgeschäft ist das ja durchaus nichts besonderes mehr derart viele Trainer zu verschleißen. Damit steht Heldt nicht alleine da. Vielleicht sollte Heldt auf fließende 1-Jahresverträge umschwenken. Das spart Kosten im Falle einer Entlassung.
Als Heldt Markus Gisdol entließ war das sicher für die meisten überraschend. Wir wissen nicht, was genau vorgefallen ist. Allerdings war Gisdol für mich die naheliegendste Lösung als Interimscoach und nicht ein U17 Trainer, der beim VfB als Cheftrainer auf die Schnauze gefallen ist. Wenn man dann sieht, dass Gisdol Hoffenheim neu belebt, dann frage ich mich schon, ob Heldt da nicht aufs falsche Pferd gesetzt hat. Ich war für eine weitere Zusammenarbeit mit Keller, nachdem er den 4. Platz gesichert hat. Wohl in dem Wissen, dass ein erfolgloser Auftakt Keller sofort wieder unter Beschuss setzen würde. Meine Hoffnung war eindeutig die Sommervorbereitung, verbunden mit Peter Herrmann als Co-Trainer, der eben über viel Erfahrung verfügt. Dass, was bislang von Kellers Arbeit zu sehen ist, ist mir nicht genug, vor allem nach einer so langen Vorbereitung. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Lust mehr auf eine Trainerentassung, auch wenn es schief gehen sollte. Dann geht es eben schief. Dann gäbe es Grund genug, sich der eigenen Verantwortung zu stellen.
20.08.2013 - 01:11 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Als Heldt Markus Gisdol entließ war das sicher für die meisten überraschend. Wir wissen nicht, was genau vorgefallen ist. Allerdings war Gisdol für mich die naheliegendste Lösung als Interimscoach und nicht ein U17 Trainer, der beim VfB als Cheftrainer auf die Schnauze gefallen ist. Wenn man dann sieht, dass Gisdol Hoffenheim neu belebt, dann frage ich mich schon, ob Heldt da nicht aufs falsche Pferd gesetzt hat. Ich war für eine weitere Zusammenarbeit mit Keller, nachdem er den 4. Platz gesichert hat. Wohl in dem Wissen, dass ein erfolgloser Auftakt Keller sofort wieder unter Beschuss setzen würde. Meine Hoffnung war eindeutig die Sommervorbereitung, verbunden mit Peter Herrmann als Co-Trainer, der eben über viel Erfahrung verfügt. Dass, was bislang von Kellers Arbeit zu sehen ist, ist mir nicht genug, vor allem nach einer so langen Vorbereitung. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Lust mehr auf eine Trainerentassung, auch wenn es schief gehen sollte. Dann geht es eben schief. Dann gäbe es Grund genug, sich der eigenen Verantwortung zu stellen.
Hier stimme ich dir 100% zu. Hatte auch damals sehr auf Gisdol gehofft, mir ist aber auch bewusst dass wir nicht mitbekommen was hinter den Kulissen so alles vorgefallen ist.
Souverän war die Trainersuche von Heldt nicht. Was man so alles mitbekommen hat mit wem Heldt alles verhandelt hat (Veh, Streich, Tuchel) und dann nach Absagen von diesen sich dann doch für Keller entschieden hat, lies Keller auch eher als Notlösung wirken.
Ich schätze Heldt war es durchaus bewusst was passieren würde wenn Keller die ersten Spiele der neuen Saison verliert deshalb war er auch auf der Suche nach der absoluten Toplösung, welche den Erfolg fast schon verspricht und mit der sich vor allem das Schalker Umfeld anfreunden kann und für etwas Abkühlung der aufgeheizten Situation sorgt. Dass Keller nicht seine erste Wahl war konnte man die komplette Rückrunde feststellen. (Was abstruser Weise dann sogar doch wieder für Heldt spricht dass er sich eben dieser Situation bewusst war, auch wenn der gesamte Prozess allerdings wieder sehr unsouverän wirkte)
Ich bin auch nicht überzeugt von Kellers Arbeit aber mir geht es da so wie dir, ich habe schlicht und einfach keine Lust mehr auf eine weitere Trainerentlassung. Die damit verbundene Frage wer denn dann kommt kommt da noch hinzu.
Als Heldt Markus Gisdol entließ war das sicher für die meisten überraschend. Wir wissen nicht, was genau vorgefallen ist. Allerdings war Gisdol für mich die naheliegendste Lösung als Interimscoach und nicht ein U17 Trainer, der beim VfB als Cheftrainer auf die Schnauze gefallen ist. Wenn man dann sieht, dass Gisdol Hoffenheim neu belebt, dann frage ich mich schon, ob Heldt da nicht aufs falsche Pferd gesetzt hat. Ich war für eine weitere Zusammenarbeit mit Keller, nachdem er den 4. Platz gesichert hat. Wohl in dem Wissen, dass ein erfolgloser Auftakt Keller sofort wieder unter Beschuss setzen würde. Meine Hoffnung war eindeutig die Sommervorbereitung, verbunden mit Peter Herrmann als Co-Trainer, der eben über viel Erfahrung verfügt. Dass, was bislang von Kellers Arbeit zu sehen ist, ist mir nicht genug, vor allem nach einer so langen Vorbereitung. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Lust mehr auf eine Trainerentassung, auch wenn es schief gehen sollte. Dann geht es eben schief. Dann gäbe es Grund genug, sich der eigenen Verantwortung zu stellen.
Hier stimme ich dir 100% zu. Hatte auch damals sehr auf Gisdol gehofft, mir ist aber auch bewusst dass wir nicht mitbekommen was hinter den Kulissen so alles vorgefallen ist.
Souverän war die Trainersuche von Heldt nicht. Was man so alles mitbekommen hat mit wem Heldt alles verhandelt hat (Veh, Streich, Tuchel) und dann nach Absagen von diesen sich dann doch für Keller entschieden hat, lies Keller auch eher als Notlösung wirken.
Ich schätze Heldt war es durchaus bewusst was passieren würde wenn Keller die ersten Spiele der neuen Saison verliert deshalb war er auch auf der Suche nach der absoluten Toplösung, welche den Erfolg fast schon verspricht und mit der sich vor allem das Schalker Umfeld anfreunden kann und für etwas Abkühlung der aufgeheizten Situation sorgt. Dass Keller nicht seine erste Wahl war konnte man die komplette Rückrunde feststellen. (Was abstruser Weise dann sogar doch wieder für Heldt spricht dass er sich eben dieser Situation bewusst war, auch wenn der gesamte Prozess allerdings wieder sehr unsouverän wirkte)
Ich bin auch nicht überzeugt von Kellers Arbeit aber mir geht es da so wie dir, ich habe schlicht und einfach keine Lust mehr auf eine weitere Trainerentlassung. Die damit verbundene Frage wer denn dann kommt kommt da noch hinzu.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jables04 am 20.08.2013 um 01:12 Uhr bearbeitet
20.08.2013 - 01:18 Uhr
Zitat von MonroeStahr:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos.
Wirklich glücklos?
Ich denke schon.
Die Ausfälle von Afellay, Höger und Huntelaar in der vergangenen Saison, die Verletzung und folgende Unverkaufbarkeit Papas aktuell, die Erkrankung Rangnicks, etc. - seit er verantwortlich ist, ist doch einiges passiert, das eine positivere Entwicklung verhinderte und woran er schuldlos war.
Zweifelsohne scheint Heldt nicht bemerkenswert begabt darin zu sein, passende Spieler unter unkonventionellen Umständen zu finden. Und nach wie vor halte ich es für Fehlentscheidungen, Stevens verpflichtet, anschließend an Gisdol nicht festgehalten, Pukki nicht längst - für allem Anschein nach eingegangene Angebote zwischen 3 und 5 Millionen - ver- und Obasi und Santana gekauft zu haben. All diese Entscheidungen sind aber durchaus argumentierbar. Pukki ist natürlich ein interessanter Spieler, Santanas AK war natürlich eine Verlockung, Obasi hätte mit Glück ein geeigneter und bezahlbarer Ersatz für Jeff werden können, Stevens war zum damaligen Zeitpunkt emotional wertvoll und die interne Vorgeschichte der Freistellung Gisdols ist unbekannt.
Ein eigenes Kapitel der Glücklosigkeit ist die Torwartproblematik. Angesichts der kolportierten Preise war es nachvollziehbar, anstelle von Trapp und Co. auf den sich superidentifizierenden und so spektakulär begabten Fährmann zu setzen. Dass sich dieser - als klare Nummer Eins verpflichtet - bereits am Anfang der Saison schwer verletzte, war extrem bitter (auch wenn seine Leistungen bis dahin durchwachsen waren). Ich persönlich hätte im folgenden Jahr - trotz der teilweise desaströsen Leistungen in der Zwischenzeit - Trapp geholt, konnte aber ebenso verstehen, dass man dies nicht tat, wie auch ich Adler nicht verpflichtet hätte. Dass sich letztlich beide optmial entwickelten, während Fährmann kein Bein mehr auf den Boden bekommt, markiert rückblickend natürlich Fehler unserer Entscheidungsträger (vorausgesetzt, man hätte Adler bekommen können), aber die Umstände waren auch denkbar undurchsichtig.
All dem steht zunächst einmal entgegen, dass Heldt Rangnick geholt hat - die beste Entscheidung, die auf Schalke in diesem Jahrtausend getroffen wurde. Weiters blüht unsere Nachwuchsarbeit unter ihm auf - auch wenn sein Einfluss im Detail schwer zu bemessen ist, steht er dieser Entwicklung jedenfalls nicht im Wege: Raffael zu Gunsten Meyers abzugeben, wäre hier ein Argument.
Weiters hat er mit Afellay, Raffael, Goretzka, Clemens, Höger, Bastos, Neustädter, Hildebrand, Szalai und Fuchs eine Reihe guter bis fantastischer Transfers zu verantworten - denen mit Pukki, Marica, Barnetta, Fährmann und Santana einige streit-, aber nachvollziehbare und mit Obasi im Grunde nur ein wirklich schlimmer Transfer gegenüberstehen. Hinzu kommen vielversprechende externe Nachwuchs-Spieler wie Itter und Skrzecz, von denen ich nicht glaube, dass die Knappenschmiedenden sie eigenmächtig verpflichteten.
Zuletzt entwickelt sich das Umfeld personell (von Jobst bis Hermann) und strukurell (von Knappenschmiede bis TorAufSchalke) unter ihm sehr positiv - auch wenn Viagogo natürlich ein Schuss in´s Knie war - und repräsentiert er den Verein angemessen selbstbewusst und angenehm humorvoll. Außerdem ist ein Meister im Führen von Verhandlungen.
Ingesamt halte ich Heldt für einen guten. Einen Manager zu haben, der kaum Fehler macht, ist viel Wert. Kritikwürdig scheint mir weniger was er tut, als was er nicht tut. Er hat es bislang nicht geschafft, einen Trainer zu installieren, der über jeden Zweifel erhaben wäre, noch hat er sich mit einem Top-Transfer der Kategorie Lewandowski (einen Dzeko aus der Lostrommel zu fischen ist immer glücklich, aber einen Spieler wie Lewandowski zu finden, der bereits weit genug entwickelt ist, um einigermaßen risikofrei verpflichtet werden zu können und der dennoch das Potential hat, seinen Wert zu vervielfachen, muss eigentlich der Anspruch jeder Scouting-Abteilung sein - wie es Anspruch eines ambitionierten Vereins sein muss, eine konkurrenzfähige Scouting-Abteilung zu haben) profilieren können.
Nichtsdestotrotz könnte ein Milchmädchen schon in´s Schwärmen geraten, wenn man sich eine von Rangnick trainierte Mannschaft um Huntelaar, Szalai, Afellay, Draxler, Farfan, Clemens, Meyer, Goretzka, Höwedes und Matip vorstellt, der man mit 25 Papa-Millionen und Rangnick-Kompetenz noch Verstärkungen im Tor, auf der Sechs oder in der Außenverteidigung gegönnt hätte. Und letztlich steht Heldt auch für dieses Szenario. Ihm kam lediglich ganz viel Glücklosigkeit und Huub dazwischen...
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Heldt wirkt bislang irgendwie ein wenig glücklos.
Wirklich glücklos?
Ich denke schon.
Die Ausfälle von Afellay, Höger und Huntelaar in der vergangenen Saison, die Verletzung und folgende Unverkaufbarkeit Papas aktuell, die Erkrankung Rangnicks, etc. - seit er verantwortlich ist, ist doch einiges passiert, das eine positivere Entwicklung verhinderte und woran er schuldlos war.
Zweifelsohne scheint Heldt nicht bemerkenswert begabt darin zu sein, passende Spieler unter unkonventionellen Umständen zu finden. Und nach wie vor halte ich es für Fehlentscheidungen, Stevens verpflichtet, anschließend an Gisdol nicht festgehalten, Pukki nicht längst - für allem Anschein nach eingegangene Angebote zwischen 3 und 5 Millionen - ver- und Obasi und Santana gekauft zu haben. All diese Entscheidungen sind aber durchaus argumentierbar. Pukki ist natürlich ein interessanter Spieler, Santanas AK war natürlich eine Verlockung, Obasi hätte mit Glück ein geeigneter und bezahlbarer Ersatz für Jeff werden können, Stevens war zum damaligen Zeitpunkt emotional wertvoll und die interne Vorgeschichte der Freistellung Gisdols ist unbekannt.
Ein eigenes Kapitel der Glücklosigkeit ist die Torwartproblematik. Angesichts der kolportierten Preise war es nachvollziehbar, anstelle von Trapp und Co. auf den sich superidentifizierenden und so spektakulär begabten Fährmann zu setzen. Dass sich dieser - als klare Nummer Eins verpflichtet - bereits am Anfang der Saison schwer verletzte, war extrem bitter (auch wenn seine Leistungen bis dahin durchwachsen waren). Ich persönlich hätte im folgenden Jahr - trotz der teilweise desaströsen Leistungen in der Zwischenzeit - Trapp geholt, konnte aber ebenso verstehen, dass man dies nicht tat, wie auch ich Adler nicht verpflichtet hätte. Dass sich letztlich beide optmial entwickelten, während Fährmann kein Bein mehr auf den Boden bekommt, markiert rückblickend natürlich Fehler unserer Entscheidungsträger (vorausgesetzt, man hätte Adler bekommen können), aber die Umstände waren auch denkbar undurchsichtig.
All dem steht zunächst einmal entgegen, dass Heldt Rangnick geholt hat - die beste Entscheidung, die auf Schalke in diesem Jahrtausend getroffen wurde. Weiters blüht unsere Nachwuchsarbeit unter ihm auf - auch wenn sein Einfluss im Detail schwer zu bemessen ist, steht er dieser Entwicklung jedenfalls nicht im Wege: Raffael zu Gunsten Meyers abzugeben, wäre hier ein Argument.
Weiters hat er mit Afellay, Raffael, Goretzka, Clemens, Höger, Bastos, Neustädter, Hildebrand, Szalai und Fuchs eine Reihe guter bis fantastischer Transfers zu verantworten - denen mit Pukki, Marica, Barnetta, Fährmann und Santana einige streit-, aber nachvollziehbare und mit Obasi im Grunde nur ein wirklich schlimmer Transfer gegenüberstehen. Hinzu kommen vielversprechende externe Nachwuchs-Spieler wie Itter und Skrzecz, von denen ich nicht glaube, dass die Knappenschmiedenden sie eigenmächtig verpflichteten.
Zuletzt entwickelt sich das Umfeld personell (von Jobst bis Hermann) und strukurell (von Knappenschmiede bis TorAufSchalke) unter ihm sehr positiv - auch wenn Viagogo natürlich ein Schuss in´s Knie war - und repräsentiert er den Verein angemessen selbstbewusst und angenehm humorvoll. Außerdem ist ein Meister im Führen von Verhandlungen.
Ingesamt halte ich Heldt für einen guten. Einen Manager zu haben, der kaum Fehler macht, ist viel Wert. Kritikwürdig scheint mir weniger was er tut, als was er nicht tut. Er hat es bislang nicht geschafft, einen Trainer zu installieren, der über jeden Zweifel erhaben wäre, noch hat er sich mit einem Top-Transfer der Kategorie Lewandowski (einen Dzeko aus der Lostrommel zu fischen ist immer glücklich, aber einen Spieler wie Lewandowski zu finden, der bereits weit genug entwickelt ist, um einigermaßen risikofrei verpflichtet werden zu können und der dennoch das Potential hat, seinen Wert zu vervielfachen, muss eigentlich der Anspruch jeder Scouting-Abteilung sein - wie es Anspruch eines ambitionierten Vereins sein muss, eine konkurrenzfähige Scouting-Abteilung zu haben) profilieren können.
Nichtsdestotrotz könnte ein Milchmädchen schon in´s Schwärmen geraten, wenn man sich eine von Rangnick trainierte Mannschaft um Huntelaar, Szalai, Afellay, Draxler, Farfan, Clemens, Meyer, Goretzka, Höwedes und Matip vorstellt, der man mit 25 Papa-Millionen und Rangnick-Kompetenz noch Verstärkungen im Tor, auf der Sechs oder in der Außenverteidigung gegönnt hätte. Und letztlich steht Heldt auch für dieses Szenario. Ihm kam lediglich ganz viel Glücklosigkeit und Huub dazwischen...
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