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Granit Xhaka
Geburtsdatum 27.09.1992
Alter 33
Nat. Schweiz  Schweiz
Größe 1,83m
Vertrag bis 30.06.2028
Position Defensives Mittelfeld
Fuß links
Akt. Verein AFC Sunderland

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 1--
1--

Granit Xhaka

06.07.2023 - 18:41 Uhr
Granit Xhaka |#471
31.07.2025 - 21:13 Uhr
By the way: https://www.instagram.com/reel/DMv6gQgIGJt/?igsh=aDk0ZmtmM2gzNzBl

Ich hab irgendwie das Gefühl, den Transfer wird er noch bereuen... 😒

•     •     •

Jede Entscheidung ist ein Massenmord an Möglichkeiten.
Granit Xhaka |#472
31.07.2025 - 21:15 Uhr
Zitat von Bender_04
Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von Sharu

Zitat von emersonponte

Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist

Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.

Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.

Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.

Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.

Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.


Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?

"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.

Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?


Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.

Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.

Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.

Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"

Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.


Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.


Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.

Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.

Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.

Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.

Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.


Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.

Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.

Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.

Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.

Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.

Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.


Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.

Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?

Und dann macht er so eine Welle?

Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...

Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...


Mich juckt das auch gar nicht, hab mit ihm abgeschlossen, ob er wirklich so wichtig war, wird sich dann demnächst zeigen, ich halte große Stücke auf Garcia, was das sportliche angeht. Bin allen Invincibles dankbar für das unfassbare Erlebnis und das Leben geht weiter, die nächsten werden kommen und auch wieder gehen.
Granit Xhaka |#473
31.07.2025 - 22:36 Uhr
Kyril Louis-Dreyfus Ist der Grund für den Wechsel nach Sunderland. Gibt vermutlich auch einen Geschäftsplan für seine eigene Marke.
Granit Xhaka |#474
01.08.2025 - 07:20 Uhr
Zitat von Bender_04
By the way: https://www.instagram.com/reel/DMv6gQgIGJt/?igsh=aDk0ZmtmM2gzNzBl

Ich hab irgendwie das Gefühl, den Transfer wird er noch bereuen... 😒


Der Link funktioniert leider nicht mehr.
Was war zu sehen?
Granit Xhaka |#475
01.08.2025 - 08:37 Uhr
Zitat von El_Principe_CA
Zitat von Bender_04

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von Sharu

Zitat von emersonponte

Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist

Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.

Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.

Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.

Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.

Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.


Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?

"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.

Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?


Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.

Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.

Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.

Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"

Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.


Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.


Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.

Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.

Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.

Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.

Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.


Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.

Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.

Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.

Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.

Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.

Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.


Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.

Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?

Und dann macht er so eine Welle?

Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...

Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...


Mich juckt das auch gar nicht, hab mit ihm abgeschlossen, ob er wirklich so wichtig war, wird sich dann demnächst zeigen, ich halte große Stücke auf Garcia, was das sportliche angeht. Bin allen Invincibles dankbar für das unfassbare Erlebnis und das Leben geht weiter, die nächsten werden kommen und auch wieder gehen.

Ernsthaft? " ob er wirklich so wichtig war, wird sich demnächst zeigen"???

Ich kann dir garantieren, dass wir ohne ihn so eine Saison wie die Meistersaison nie gespielt hätten. Auch Granit hat gegen Ende der vergangenen Saison abgebaut, aber da hat er fast jedes Spiel gespielt und Xabi hat wohl nicht eingesehen, dass ihn die Puste ausgegangen ist.

Man ist natürlich etwas enttäuscht über den Abgang aber er ist 32 und er wäre ohnehin in 1 oder 2 Jahren gegangen und von daher passt das jetzt für mich absolut vor allem im Hinblick auf die Transfersumme und den ohnehin stattfindenden Umbruch.
Granit Xhaka |#476
01.08.2025 - 08:43 Uhr
Zitat von Vidal96
Kyril Louis-Dreyfus Ist der Grund für den Wechsel nach Sunderland. Gibt vermutlich auch einen Geschäftsplan für seine eigene Marke.


Da gebe ich dir recht. Das ist auch ein anderer Grund warum er sich für Sunderland entschieden hat. In diesem Transfer isst null Emotionen, null Ehrgeiz sondern einfach für Ihn zukunftsorientiert gehandelt.

•     •     •

Meister 2024! Jetzt die richtigen 'Waffen' holen, um es wieder zu tun. #UmbruchMitAmbition
Granit Xhaka |#477
01.08.2025 - 09:10 Uhr
Zitat von Dream04
Zitat von El_Principe_CA

Zitat von Bender_04

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von Sharu

Zitat von emersonponte

Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist

Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.

Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.

Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.

Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.

Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.


Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?

"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.

Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?


Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.

Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.

Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.

Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"

Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.


Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.


Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.

Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.

Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.

Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.

Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.


Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.

Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.

Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.

Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.

Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.

Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.


Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.

Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?

Und dann macht er so eine Welle?

Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...

Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...


Mich juckt das auch gar nicht, hab mit ihm abgeschlossen, ob er wirklich so wichtig war, wird sich dann demnächst zeigen, ich halte große Stücke auf Garcia, was das sportliche angeht. Bin allen Invincibles dankbar für das unfassbare Erlebnis und das Leben geht weiter, die nächsten werden kommen und auch wieder gehen.

Ernsthaft? " ob er wirklich so wichtig war, wird sich demnächst zeigen"???

Ich kann dir garantieren, dass wir ohne ihn so eine Saison wie die Meistersaison nie gespielt hätten. Auch Granit hat gegen Ende der vergangenen Saison abgebaut, aber da hat er fast jedes Spiel gespielt und Xabi hat wohl nicht eingesehen, dass ihn die Puste ausgegangen ist.

Man ist natürlich etwas enttäuscht über den Abgang aber er ist 32 und er wäre ohnehin in 1 oder 2 Jahren gegangen und von daher passt das jetzt für mich absolut vor allem im Hinblick auf die Transfersumme und den ohnehin stattfindenden Umbruch.


Ja ernsthaft, das wird auch niemals jemand beantworten können, das ist doch mehr subjektiv, als objektiv diese Meinung. Granit hat die Meisterschaft nicht alleine geholt, da waren einige Unterwegs die eine geisteskranke Saison gespielt haben, vielleicht war Alonso der entscheidende Faktor, vielleicht auch nicht?
Granit hat mit uns die ersten relevanten Titel in seiner Karriere gewonnen, vielleicht hat er genau so profitiert vom Verein und dem Team und andersrum? Wie gesagt, das kann man nicht beantworten.
Meine Meinung dazu ist, dass es wie ein Puzzle war, bei dem jedes Stück ineinander gegriffen hat und das Gesamtbild ergeben hat und solch ein neues Puzzle gilt es wieder zusammen zu setzen, dafür sind und waren auch vor 3 Jahren die gleichen Personen zuständig und daher glaube ich auch daran, dass dies wieder möglich ist.
Granit Xhaka |#478
01.08.2025 - 09:16 Uhr
Zitat von El_Principe_CA
Zitat von Dream04

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von Bender_04

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von Sharu

Zitat von emersonponte

Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist

Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.

Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.

Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.

Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.

Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.


Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?

"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.

Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?


Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.

Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.

Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.

Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"

Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.


Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.


Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.

Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.

Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.

Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.

Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.


Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.

Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.

Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.

Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.

Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.

Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.


Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.

Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?

Und dann macht er so eine Welle?

Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...

Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...


Mich juckt das auch gar nicht, hab mit ihm abgeschlossen, ob er wirklich so wichtig war, wird sich dann demnächst zeigen, ich halte große Stücke auf Garcia, was das sportliche angeht. Bin allen Invincibles dankbar für das unfassbare Erlebnis und das Leben geht weiter, die nächsten werden kommen und auch wieder gehen.

Ernsthaft? " ob er wirklich so wichtig war, wird sich demnächst zeigen"???

Ich kann dir garantieren, dass wir ohne ihn so eine Saison wie die Meistersaison nie gespielt hätten. Auch Granit hat gegen Ende der vergangenen Saison abgebaut, aber da hat er fast jedes Spiel gespielt und Xabi hat wohl nicht eingesehen, dass ihn die Puste ausgegangen ist.

Man ist natürlich etwas enttäuscht über den Abgang aber er ist 32 und er wäre ohnehin in 1 oder 2 Jahren gegangen und von daher passt das jetzt für mich absolut vor allem im Hinblick auf die Transfersumme und den ohnehin stattfindenden Umbruch.


Ja ernsthaft, das wird auch niemals jemand beantworten können, das ist doch mehr subjektiv, als objektiv diese Meinung. Granit hat die Meisterschaft nicht alleine geholt, da waren einige Unterwegs die eine geisteskranke Saison gespielt haben, vielleicht war Alonso der entscheidende Faktor, vielleicht auch nicht?
Granit hat mit uns die ersten relevanten Titel in seiner Karriere gewonnen, vielleicht hat er genau so profitiert vom Verein und dem Team und andersrum? Wie gesagt, das kann man nicht beantworten.
Meine Meinung dazu ist, dass es wie ein Puzzle war, bei dem jedes Stück ineinander gegriffen hat und das Gesamtbild ergeben hat und solch ein neues Puzzle gilt es wieder zusammen zu setzen, dafür sind und waren auch vor 3 Jahren die gleichen Personen zuständig und daher glaube ich auch daran, dass dies wieder möglich ist.

Akzeptiere und respektiere auch deine Meinung, aber da hab ich eine andere Meinung. Allein seine Anwesenheit auf dem Platz hat der gesamten Mannschaft Sicherheit und mehr Selbstvertrauen gegeben aber ob es ohne ihn oder einem anderen Spieler besser oder genauso gut gelaufen wäre, werden wir nie erfahren.
Volle Zustimmung hast du allerdings von mir, indem du weiter nach vorn schaust und auch auf einen neuen Aufbau zählst.
Granit Xhaka |#479
01.08.2025 - 11:34 Uhr
Zitat von Dream04

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von Dream04

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von Bender_04

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von Sharu

Zitat von emersonponte

Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist

Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.

Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.

Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.

Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.

Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.


Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?

"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.

Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?


Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.

Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.

Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.

Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"

Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.


Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.


Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.

Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.

Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.

Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.

Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.


Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.

Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.

Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.

Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.

Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.

Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.


Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.

Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?

Und dann macht er so eine Welle?

Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...

Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...


Mich juckt das auch gar nicht, hab mit ihm abgeschlossen, ob er wirklich so wichtig war, wird sich dann demnächst zeigen, ich halte große Stücke auf Garcia, was das sportliche angeht. Bin allen Invincibles dankbar für das unfassbare Erlebnis und das Leben geht weiter, die nächsten werden kommen und auch wieder gehen.

Ernsthaft? " ob er wirklich so wichtig war, wird sich demnächst zeigen"???

Ich kann dir garantieren, dass wir ohne ihn so eine Saison wie die Meistersaison nie gespielt hätten. Auch Granit hat gegen Ende der vergangenen Saison abgebaut, aber da hat er fast jedes Spiel gespielt und Xabi hat wohl nicht eingesehen, dass ihn die Puste ausgegangen ist.

Man ist natürlich etwas enttäuscht über den Abgang aber er ist 32 und er wäre ohnehin in 1 oder 2 Jahren gegangen und von daher passt das jetzt für mich absolut vor allem im Hinblick auf die Transfersumme und den ohnehin stattfindenden Umbruch.


Ja ernsthaft, das wird auch niemals jemand beantworten können, das ist doch mehr subjektiv, als objektiv diese Meinung. Granit hat die Meisterschaft nicht alleine geholt, da waren einige Unterwegs die eine geisteskranke Saison gespielt haben, vielleicht war Alonso der entscheidende Faktor, vielleicht auch nicht?
Granit hat mit uns die ersten relevanten Titel in seiner Karriere gewonnen, vielleicht hat er genau so profitiert vom Verein und dem Team und andersrum? Wie gesagt, das kann man nicht beantworten.
Meine Meinung dazu ist, dass es wie ein Puzzle war, bei dem jedes Stück ineinander gegriffen hat und das Gesamtbild ergeben hat und solch ein neues Puzzle gilt es wieder zusammen zu setzen, dafür sind und waren auch vor 3 Jahren die gleichen Personen zuständig und daher glaube ich auch daran, dass dies wieder möglich ist.

Akzeptiere und respektiere auch deine Meinung, aber da hab ich eine andere Meinung. Allein seine Anwesenheit auf dem Platz hat der gesamten Mannschaft Sicherheit und mehr Selbstvertrauen gegeben aber ob es ohne ihn oder einem anderen Spieler besser oder genauso gut gelaufen wäre, werden wir nie erfahren.
Volle Zustimmung hast du allerdings von mir, indem du weiter nach vorn schaust und auch auf einen neuen Aufbau zählst.


Du hast damit selbstverständlich auch recht. Xhaka war in der Meistersaison der Spieler in Europas Top 5 Ligen mit ...

... den zweitmeisten Pässen ins Angriffsdrittel (knapp hinter Weltfußballer Rodri)
... den meisten raumgewinnenden Pässen
... den zweitmeisten Ballkontakten überhaupt (erneut knapp hinter Weltfußballer Rodri)

Xhaka hat einen gigantischen Anteil an der Meisterschaft und es spricht Bände, dass er für Alonso unantastbar in der Startelf war. Oder, dass Schick ihn jüngst als wichtigsten Spieler, explizit noch vor Wirtz, genannt hat. Traurig, dass manche das nicht mehr honorieren können, weil ein Abgang nicht ganz so reibungslos verlief, wie man sich das vielleicht gewünscht hat. Wirtz ausgenommen wüsste ich nicht, welcher Spieler in unserer Geschichte eine bessere Saison gespielt hat als Xhaka. In der Meistersaison hat er zu den drei, vier besten Mittelfeldspielern der Welt gehört.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Raumgewinn am 01.08.2025 um 11:35 Uhr bearbeitet
Granit Xhaka |#480
01.08.2025 - 11:55 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Zitat von Dream04

Zitat von El_Principe_CA

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Zitat von El_Principe_CA

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Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von El_Principe_CA

Zitat von emersonponte

Zitat von Sharu

Zitat von emersonponte

Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist

Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.

Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.

Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.

Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.

Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.


Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?

"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.

Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?


Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.

Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.

Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.

Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"

Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.


Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.


Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.

Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.

Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.

Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.

Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.


Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.

Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.

Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.

Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.

Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.

Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.


Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.

Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?

Und dann macht er so eine Welle?

Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...

Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...


Mich juckt das auch gar nicht, hab mit ihm abgeschlossen, ob er wirklich so wichtig war, wird sich dann demnächst zeigen, ich halte große Stücke auf Garcia, was das sportliche angeht. Bin allen Invincibles dankbar für das unfassbare Erlebnis und das Leben geht weiter, die nächsten werden kommen und auch wieder gehen.

Ernsthaft? " ob er wirklich so wichtig war, wird sich demnächst zeigen"???

Ich kann dir garantieren, dass wir ohne ihn so eine Saison wie die Meistersaison nie gespielt hätten. Auch Granit hat gegen Ende der vergangenen Saison abgebaut, aber da hat er fast jedes Spiel gespielt und Xabi hat wohl nicht eingesehen, dass ihn die Puste ausgegangen ist.

Man ist natürlich etwas enttäuscht über den Abgang aber er ist 32 und er wäre ohnehin in 1 oder 2 Jahren gegangen und von daher passt das jetzt für mich absolut vor allem im Hinblick auf die Transfersumme und den ohnehin stattfindenden Umbruch.


Ja ernsthaft, das wird auch niemals jemand beantworten können, das ist doch mehr subjektiv, als objektiv diese Meinung. Granit hat die Meisterschaft nicht alleine geholt, da waren einige Unterwegs die eine geisteskranke Saison gespielt haben, vielleicht war Alonso der entscheidende Faktor, vielleicht auch nicht?
Granit hat mit uns die ersten relevanten Titel in seiner Karriere gewonnen, vielleicht hat er genau so profitiert vom Verein und dem Team und andersrum? Wie gesagt, das kann man nicht beantworten.
Meine Meinung dazu ist, dass es wie ein Puzzle war, bei dem jedes Stück ineinander gegriffen hat und das Gesamtbild ergeben hat und solch ein neues Puzzle gilt es wieder zusammen zu setzen, dafür sind und waren auch vor 3 Jahren die gleichen Personen zuständig und daher glaube ich auch daran, dass dies wieder möglich ist.

Akzeptiere und respektiere auch deine Meinung, aber da hab ich eine andere Meinung. Allein seine Anwesenheit auf dem Platz hat der gesamten Mannschaft Sicherheit und mehr Selbstvertrauen gegeben aber ob es ohne ihn oder einem anderen Spieler besser oder genauso gut gelaufen wäre, werden wir nie erfahren.
Volle Zustimmung hast du allerdings von mir, indem du weiter nach vorn schaust und auch auf einen neuen Aufbau zählst.


Du hast damit selbstverständlich auch recht. Xhaka war in der Meistersaison der Spieler in Europas Top 5 Ligen mit ...

... den zweitmeisten Pässen ins Angriffsdrittel (knapp hinter Weltfußballer Rodri)
... den meisten raumgewinnenden Pässen
... den zweitmeisten Ballkontakten überhaupt (erneut knapp hinter Weltfußballer Rodri)

Xhaka hat einen gigantischen Anteil an der Meisterschaft und es spricht Bände, dass er für Alonso unantastbar in der Startelf war. Oder, dass Schick ihn jüngst als wichtigsten Spieler, explizit noch vor Wirtz, genannt hat. Traurig, dass manche das nicht mehr honorieren können, weil ein Abgang nicht ganz so reibungslos verlief, wie man sich das vielleicht gewünscht hat. Wirtz ausgenommen wüsste ich nicht, welcher Spieler in unserer Geschichte eine bessere Saison gespielt hat als Xhaka. In der Meistersaison hat er zu den drei, vier besten Mittelfeldspielern der Welt gehört.


Neben dem ganzen hin und her in dem Transferprozess, sieht es so aus, als ob er mit dem Umgang nach dem Trainerwechsel nicht so ganz einverstanden gewesen ist. Eine klare Rollenzuteilung mit dem Anspruch von Xhaka hätte was bringen können aber wer EtH kennt Weiss, dass er einfacher ist den Mond zu besteigen.

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