| Geburtsdatum | 27.09.1992 |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Nat. |
Schweiz |
| Größe | 1,83m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | AFC Sunderland |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 1 | - | - | ||
![]() | Premier League | 1 | - | - | |
Granit Xhaka
06.07.2023 - 18:41 Uhr
01.08.2025 - 13:22 Uhr
Zitat von emersonponte
Neben dem ganzen hin und her in dem Transferprozess, sieht es so aus, als ob er mit dem Umgang nach dem Trainerwechsel nicht so ganz einverstanden gewesen ist. Eine klare Rollenzuteilung mit dem Anspruch von Xhaka hätte was bringen können aber wer EtH kennt Weiss, dass er einfacher ist den Mond zu besteigen.
Zitat von Raumgewinn
Du hast damit selbstverständlich auch recht. Xhaka war in der Meistersaison der Spieler in Europas Top 5 Ligen mit ...
... den zweitmeisten Pässen ins Angriffsdrittel (knapp hinter Weltfußballer Rodri)
... den meisten raumgewinnenden Pässen
... den zweitmeisten Ballkontakten überhaupt (erneut knapp hinter Weltfußballer Rodri)
Xhaka hat einen gigantischen Anteil an der Meisterschaft und es spricht Bände, dass er für Alonso unantastbar in der Startelf war. Oder, dass Schick ihn jüngst als wichtigsten Spieler, explizit noch vor Wirtz, genannt hat. Traurig, dass manche das nicht mehr honorieren können, weil ein Abgang nicht ganz so reibungslos verlief, wie man sich das vielleicht gewünscht hat. Wirtz ausgenommen wüsste ich nicht, welcher Spieler in unserer Geschichte eine bessere Saison gespielt hat als Xhaka. In der Meistersaison hat er zu den drei, vier besten Mittelfeldspielern der Welt gehört.
Zitat von Dream04
Akzeptiere und respektiere auch deine Meinung, aber da hab ich eine andere Meinung. Allein seine Anwesenheit auf dem Platz hat der gesamten Mannschaft Sicherheit und mehr Selbstvertrauen gegeben aber ob es ohne ihn oder einem anderen Spieler besser oder genauso gut gelaufen wäre, werden wir nie erfahren.
Volle Zustimmung hast du allerdings von mir, indem du weiter nach vorn schaust und auch auf einen neuen Aufbau zählst.
Zitat von El_Principe_CA
Ja ernsthaft, das wird auch niemals jemand beantworten können, das ist doch mehr subjektiv, als objektiv diese Meinung. Granit hat die Meisterschaft nicht alleine geholt, da waren einige Unterwegs die eine geisteskranke Saison gespielt haben, vielleicht war Alonso der entscheidende Faktor, vielleicht auch nicht?
Granit hat mit uns die ersten relevanten Titel in seiner Karriere gewonnen, vielleicht hat er genau so profitiert vom Verein und dem Team und andersrum? Wie gesagt, das kann man nicht beantworten.
Meine Meinung dazu ist, dass es wie ein Puzzle war, bei dem jedes Stück ineinander gegriffen hat und das Gesamtbild ergeben hat und solch ein neues Puzzle gilt es wieder zusammen zu setzen, dafür sind und waren auch vor 3 Jahren die gleichen Personen zuständig und daher glaube ich auch daran, dass dies wieder möglich ist.
Zitat von Dream04
Ernsthaft? " ob er wirklich so wichtig war, wird sich demnächst zeigen"???
Ich kann dir garantieren, dass wir ohne ihn so eine Saison wie die Meistersaison nie gespielt hätten. Auch Granit hat gegen Ende der vergangenen Saison abgebaut, aber da hat er fast jedes Spiel gespielt und Xabi hat wohl nicht eingesehen, dass ihn die Puste ausgegangen ist.
Man ist natürlich etwas enttäuscht über den Abgang aber er ist 32 und er wäre ohnehin in 1 oder 2 Jahren gegangen und von daher passt das jetzt für mich absolut vor allem im Hinblick auf die Transfersumme und den ohnehin stattfindenden Umbruch.
Zitat von El_Principe_CA
Mich juckt das auch gar nicht, hab mit ihm abgeschlossen, ob er wirklich so wichtig war, wird sich dann demnächst zeigen, ich halte große Stücke auf Garcia, was das sportliche angeht. Bin allen Invincibles dankbar für das unfassbare Erlebnis und das Leben geht weiter, die nächsten werden kommen und auch wieder gehen.
Zitat von Bender_04
Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.
Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?
Und dann macht er so eine Welle?
Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...
Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...
Zitat von emersonponte
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.
Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.
Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.
Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.
Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.
Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.
Zitat von El_Principe_CA
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
Zitat von emersonponte
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Zitat von El_Principe_CA
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Zitat von emersonponte
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.
Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.
Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.
Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.
Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.
Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.
Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.
Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?
Und dann macht er so eine Welle?
Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...
Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...
Mich juckt das auch gar nicht, hab mit ihm abgeschlossen, ob er wirklich so wichtig war, wird sich dann demnächst zeigen, ich halte große Stücke auf Garcia, was das sportliche angeht. Bin allen Invincibles dankbar für das unfassbare Erlebnis und das Leben geht weiter, die nächsten werden kommen und auch wieder gehen.
Ernsthaft? " ob er wirklich so wichtig war, wird sich demnächst zeigen"???
Ich kann dir garantieren, dass wir ohne ihn so eine Saison wie die Meistersaison nie gespielt hätten. Auch Granit hat gegen Ende der vergangenen Saison abgebaut, aber da hat er fast jedes Spiel gespielt und Xabi hat wohl nicht eingesehen, dass ihn die Puste ausgegangen ist.
Man ist natürlich etwas enttäuscht über den Abgang aber er ist 32 und er wäre ohnehin in 1 oder 2 Jahren gegangen und von daher passt das jetzt für mich absolut vor allem im Hinblick auf die Transfersumme und den ohnehin stattfindenden Umbruch.
Ja ernsthaft, das wird auch niemals jemand beantworten können, das ist doch mehr subjektiv, als objektiv diese Meinung. Granit hat die Meisterschaft nicht alleine geholt, da waren einige Unterwegs die eine geisteskranke Saison gespielt haben, vielleicht war Alonso der entscheidende Faktor, vielleicht auch nicht?
Granit hat mit uns die ersten relevanten Titel in seiner Karriere gewonnen, vielleicht hat er genau so profitiert vom Verein und dem Team und andersrum? Wie gesagt, das kann man nicht beantworten.
Meine Meinung dazu ist, dass es wie ein Puzzle war, bei dem jedes Stück ineinander gegriffen hat und das Gesamtbild ergeben hat und solch ein neues Puzzle gilt es wieder zusammen zu setzen, dafür sind und waren auch vor 3 Jahren die gleichen Personen zuständig und daher glaube ich auch daran, dass dies wieder möglich ist.
Akzeptiere und respektiere auch deine Meinung, aber da hab ich eine andere Meinung. Allein seine Anwesenheit auf dem Platz hat der gesamten Mannschaft Sicherheit und mehr Selbstvertrauen gegeben aber ob es ohne ihn oder einem anderen Spieler besser oder genauso gut gelaufen wäre, werden wir nie erfahren.
Volle Zustimmung hast du allerdings von mir, indem du weiter nach vorn schaust und auch auf einen neuen Aufbau zählst.
Du hast damit selbstverständlich auch recht. Xhaka war in der Meistersaison der Spieler in Europas Top 5 Ligen mit ...
... den zweitmeisten Pässen ins Angriffsdrittel (knapp hinter Weltfußballer Rodri)
... den meisten raumgewinnenden Pässen
... den zweitmeisten Ballkontakten überhaupt (erneut knapp hinter Weltfußballer Rodri)
Xhaka hat einen gigantischen Anteil an der Meisterschaft und es spricht Bände, dass er für Alonso unantastbar in der Startelf war. Oder, dass Schick ihn jüngst als wichtigsten Spieler, explizit noch vor Wirtz, genannt hat. Traurig, dass manche das nicht mehr honorieren können, weil ein Abgang nicht ganz so reibungslos verlief, wie man sich das vielleicht gewünscht hat. Wirtz ausgenommen wüsste ich nicht, welcher Spieler in unserer Geschichte eine bessere Saison gespielt hat als Xhaka. In der Meistersaison hat er zu den drei, vier besten Mittelfeldspielern der Welt gehört.
Neben dem ganzen hin und her in dem Transferprozess, sieht es so aus, als ob er mit dem Umgang nach dem Trainerwechsel nicht so ganz einverstanden gewesen ist. Eine klare Rollenzuteilung mit dem Anspruch von Xhaka hätte was bringen können aber wer EtH kennt Weiss, dass er einfacher ist den Mond zu besteigen.
Sitze im ICE mit wackeligem Wlan, daher kann ich es nicht selber recherchieren, aber kam der Wechselwunsch nicht schon vor der Verpflichtung von EtH? Mindestens die Aussagen im Rahmen des Abschiedsspiels seines Bruders in Basel!?
01.08.2025 - 14:06 Uhr
Zitat von Bender_04
Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.
Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?
Und dann macht er so eine Welle?
Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...
Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...
Zitat von emersonponte
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.
Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.
Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.
Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.
Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.
Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.
Zitat von El_Principe_CA
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
Zitat von emersonponte
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Zitat von El_Principe_CA
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Zitat von emersonponte
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.
Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.
Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.
Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.
Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.
Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.
Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.
Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?
Und dann macht er so eine Welle?
Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...
Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...
Was verdient man denn in 2 Jahren bei euch, wenn ich nicht als der Toptransfer und Starspieler (jetzt rein vom Ruhm und Medienpräsenz betrachtet) ankomme???
Als Jugendspieler in Basel begonnen, danach 4 Jahre Gladbach, die auch nicht für allzu üppige Gehälter bekannt sind.
Bleiben 7 Jahre bei Arsenal, klar die Engländer zahlen gut, aber keine Ahnung wie hoch Xhaka dort gehaltsmäßig eingruppiert war.
Also kann der Wechsel finanziell für Xhaka schon Sinn machen.
Wir reden zwar oft über Gehälter, aber meistens nur über die, die von den absoluten Topteams vom Rang Madrid, Barca, gezahlt werden, was die Spieler bei Klubs im Mittelfeld oder hinteren Feld der Liga verdienen wird meistens ignoriert.
Natürlich kann jeder Erstliga- oder Zweitligaspieler gut von seinem Gehalt leben, aber zwischen gut leben und ich muss mir nie wieder Sorgen um Geld machen (sofern ich es nicht verzocke oder verprasse) ist eine große Spannbreite. Als Star habe ich mich auch an einen gewissen Lebensstandard gewöhnt, der kostet, und außerdem muss ein Fussballer von seinen jetzigen Einkünften/Gesparten die nächsten 45-50 Jahre zehren und seine Familie ernähren. Der will ja nicht mit Anfang 40 einen echten Job suchen.
01.08.2025 - 14:14 Uhr
Ich glaube nicht, dass es am Geld lag. Xhakas Wechsel zu uns war für Arsenal Fans ähnlich schwer zu verstehen wie sein Abgang nach Sunderland für uns ist. Damals wurde in den Medien ja viel spekuliert, was einen Leistungsträger beim Premier League-Vizemeister dazu bewegt, zum Europa League-Teilnehmer Leverkusen zu wechseln - von einem Bruch mit den Fans bis zur Präferenz seiner Frau für NRW war alles dabei. Was Xhaka damals nach eigener Aussage überzeugte, war das Projekt Leverkusen und welche sportliche Vision Alonso für ihn eingeplant hatte. Ich denke, dass der Abgang nun ähnlich gelagert ist. Vielleicht hat der Disput mit den Fans tatsächlich Spuren hinterlassen, vielleicht hat ten Hag ihn am Ende nicht so überzeugen können, wie Alonso es geschafft hat, vielleicht hat er sich auch einfach nur gedacht, dass nun Zeit für etwas neues ist und das eine Win-Win-Situation für alle Seiten sein könnte.
Xhaka scheint jedenfalls bei seinen Karriereschritten nicht genauso zu ticken wie die meisten Profis, denn dann wäre er weder bei uns noch bei Sunderland gelandet zum jeweiligen Zeitpunkt seiner Karriere. Für mich ist das am Ende aber auch egal. Er war entscheidend mitverantwortlich für die besten zwei Jahre, die ich als Fan des Vereins miterlebt habe, und das ist was zählt. Und wenn er aus welchen Gründen auch immer gehen möchte, dann kann man ihm nur viel Glück wünschen.
Xhaka scheint jedenfalls bei seinen Karriereschritten nicht genauso zu ticken wie die meisten Profis, denn dann wäre er weder bei uns noch bei Sunderland gelandet zum jeweiligen Zeitpunkt seiner Karriere. Für mich ist das am Ende aber auch egal. Er war entscheidend mitverantwortlich für die besten zwei Jahre, die ich als Fan des Vereins miterlebt habe, und das ist was zählt. Und wenn er aus welchen Gründen auch immer gehen möchte, dann kann man ihm nur viel Glück wünschen.
01.08.2025 - 14:29 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Ich glaube nicht, dass es am Geld lag. Xhakas Wechsel zu uns war für Arsenal Fans ähnlich schwer zu verstehen wie sein Abgang nach Sunderland für uns ist. Damals wurde in den Medien ja viel spekuliert, was einen Leistungsträger beim Premier League-Vizemeister dazu bewegt, zum Europa League-Teilnehmer Leverkusen zu wechseln - von einem Bruch mit den Fans bis zur Präferenz seiner Frau für NRW war alles dabei. Was Xhaka damals nach eigener Aussage überzeugte, war das Projekt Leverkusen und welche sportliche Vision Alonso für ihn eingeplant hatte. Ich denke, dass der Abgang nun ähnlich gelagert ist. Vielleicht hat der Disput mit den Fans tatsächlich Spuren hinterlassen, vielleicht hat ten Hag ihn am Ende nicht so überzeugen können, wie Alonso es geschafft hat, vielleicht hat er sich auch einfach nur gedacht, dass nun Zeit für etwas neues ist und das eine Win-Win-Situation für alle Seiten sein könnte.
Xhaka scheint jedenfalls bei seinen Karriereschritten nicht genauso zu ticken wie die meisten Profis, denn dann wäre er weder bei uns noch bei Sunderland gelandet zum jeweiligen Zeitpunkt seiner Karriere. Für mich ist das am Ende aber auch egal. Er war entscheidend mitverantwortlich für die besten zwei Jahre, die ich als Fan des Vereins miterlebt habe, und das ist was zählt. Und wenn er aus welchen Gründen auch immer gehen möchte, dann kann man ihm nur viel Glück wünschen.
Ich glaube nicht, dass es am Geld lag. Xhakas Wechsel zu uns war für Arsenal Fans ähnlich schwer zu verstehen wie sein Abgang nach Sunderland für uns ist. Damals wurde in den Medien ja viel spekuliert, was einen Leistungsträger beim Premier League-Vizemeister dazu bewegt, zum Europa League-Teilnehmer Leverkusen zu wechseln - von einem Bruch mit den Fans bis zur Präferenz seiner Frau für NRW war alles dabei. Was Xhaka damals nach eigener Aussage überzeugte, war das Projekt Leverkusen und welche sportliche Vision Alonso für ihn eingeplant hatte. Ich denke, dass der Abgang nun ähnlich gelagert ist. Vielleicht hat der Disput mit den Fans tatsächlich Spuren hinterlassen, vielleicht hat ten Hag ihn am Ende nicht so überzeugen können, wie Alonso es geschafft hat, vielleicht hat er sich auch einfach nur gedacht, dass nun Zeit für etwas neues ist und das eine Win-Win-Situation für alle Seiten sein könnte.
Xhaka scheint jedenfalls bei seinen Karriereschritten nicht genauso zu ticken wie die meisten Profis, denn dann wäre er weder bei uns noch bei Sunderland gelandet zum jeweiligen Zeitpunkt seiner Karriere. Für mich ist das am Ende aber auch egal. Er war entscheidend mitverantwortlich für die besten zwei Jahre, die ich als Fan des Vereins miterlebt habe, und das ist was zählt. Und wenn er aus welchen Gründen auch immer gehen möchte, dann kann man ihm nur viel Glück wünschen.
…wobei es offensichtlich ist, dass er nicht primär Zu SUNDERLAND wechseln wolkte, sondern recht wahllis und partout WEG.
01.08.2025 - 15:19 Uhr
Zitat von bum-kun_cha
…wobei es offensichtlich ist, dass er nicht primär Zu SUNDERLAND wechseln wolkte, sondern recht wahllis und partout WEG.
Zitat von Raumgewinn
Ich glaube nicht, dass es am Geld lag. Xhakas Wechsel zu uns war für Arsenal Fans ähnlich schwer zu verstehen wie sein Abgang nach Sunderland für uns ist. Damals wurde in den Medien ja viel spekuliert, was einen Leistungsträger beim Premier League-Vizemeister dazu bewegt, zum Europa League-Teilnehmer Leverkusen zu wechseln - von einem Bruch mit den Fans bis zur Präferenz seiner Frau für NRW war alles dabei. Was Xhaka damals nach eigener Aussage überzeugte, war das Projekt Leverkusen und welche sportliche Vision Alonso für ihn eingeplant hatte. Ich denke, dass der Abgang nun ähnlich gelagert ist. Vielleicht hat der Disput mit den Fans tatsächlich Spuren hinterlassen, vielleicht hat ten Hag ihn am Ende nicht so überzeugen können, wie Alonso es geschafft hat, vielleicht hat er sich auch einfach nur gedacht, dass nun Zeit für etwas neues ist und das eine Win-Win-Situation für alle Seiten sein könnte.
Xhaka scheint jedenfalls bei seinen Karriereschritten nicht genauso zu ticken wie die meisten Profis, denn dann wäre er weder bei uns noch bei Sunderland gelandet zum jeweiligen Zeitpunkt seiner Karriere. Für mich ist das am Ende aber auch egal. Er war entscheidend mitverantwortlich für die besten zwei Jahre, die ich als Fan des Vereins miterlebt habe, und das ist was zählt. Und wenn er aus welchen Gründen auch immer gehen möchte, dann kann man ihm nur viel Glück wünschen.
Ich glaube nicht, dass es am Geld lag. Xhakas Wechsel zu uns war für Arsenal Fans ähnlich schwer zu verstehen wie sein Abgang nach Sunderland für uns ist. Damals wurde in den Medien ja viel spekuliert, was einen Leistungsträger beim Premier League-Vizemeister dazu bewegt, zum Europa League-Teilnehmer Leverkusen zu wechseln - von einem Bruch mit den Fans bis zur Präferenz seiner Frau für NRW war alles dabei. Was Xhaka damals nach eigener Aussage überzeugte, war das Projekt Leverkusen und welche sportliche Vision Alonso für ihn eingeplant hatte. Ich denke, dass der Abgang nun ähnlich gelagert ist. Vielleicht hat der Disput mit den Fans tatsächlich Spuren hinterlassen, vielleicht hat ten Hag ihn am Ende nicht so überzeugen können, wie Alonso es geschafft hat, vielleicht hat er sich auch einfach nur gedacht, dass nun Zeit für etwas neues ist und das eine Win-Win-Situation für alle Seiten sein könnte.
Xhaka scheint jedenfalls bei seinen Karriereschritten nicht genauso zu ticken wie die meisten Profis, denn dann wäre er weder bei uns noch bei Sunderland gelandet zum jeweiligen Zeitpunkt seiner Karriere. Für mich ist das am Ende aber auch egal. Er war entscheidend mitverantwortlich für die besten zwei Jahre, die ich als Fan des Vereins miterlebt habe, und das ist was zählt. Und wenn er aus welchen Gründen auch immer gehen möchte, dann kann man ihm nur viel Glück wünschen.
…wobei es offensichtlich ist, dass er nicht primär Zu SUNDERLAND wechseln wolkte, sondern recht wahllis und partout WEG.
Fandest du? Wirklich konkret schienen mir nur Milan und Sunderland bislang. Graz und Neom waren am Ende nur Nebelkerzen. Und dass Milan nochmal sehr interessant für ihn war, ist ja auch logisch. Am Ende immer noch einer der größten Clubs der Welt, hatten auch gerade Modric verpflichtet und in Italien werden Ü30-Spieler ohnehin nochmal mehr gewertschätzt.
01.08.2025 - 16:29 Uhr
Zitat von Raumgewinn
Fandest du? Wirklich konkret schienen mir nur Milan und Sunderland bislang. Graz und Neom waren am Ende nur Nebelkerzen. Und dass Milan nochmal sehr interessant für ihn war, ist ja auch logisch. Am Ende immer noch einer der größten Clubs der Welt, hatten auch gerade Modric verpflichtet und in Italien werden Ü30-Spieler ohnehin nochmal mehr gewertschätzt.
Zitat von bum-kun_cha
…wobei es offensichtlich ist, dass er nicht primär Zu SUNDERLAND wechseln wolkte, sondern recht wahllis und partout WEG.
Zitat von Raumgewinn
Ich glaube nicht, dass es am Geld lag. Xhakas Wechsel zu uns war für Arsenal Fans ähnlich schwer zu verstehen wie sein Abgang nach Sunderland für uns ist. Damals wurde in den Medien ja viel spekuliert, was einen Leistungsträger beim Premier League-Vizemeister dazu bewegt, zum Europa League-Teilnehmer Leverkusen zu wechseln - von einem Bruch mit den Fans bis zur Präferenz seiner Frau für NRW war alles dabei. Was Xhaka damals nach eigener Aussage überzeugte, war das Projekt Leverkusen und welche sportliche Vision Alonso für ihn eingeplant hatte. Ich denke, dass der Abgang nun ähnlich gelagert ist. Vielleicht hat der Disput mit den Fans tatsächlich Spuren hinterlassen, vielleicht hat ten Hag ihn am Ende nicht so überzeugen können, wie Alonso es geschafft hat, vielleicht hat er sich auch einfach nur gedacht, dass nun Zeit für etwas neues ist und das eine Win-Win-Situation für alle Seiten sein könnte.
Xhaka scheint jedenfalls bei seinen Karriereschritten nicht genauso zu ticken wie die meisten Profis, denn dann wäre er weder bei uns noch bei Sunderland gelandet zum jeweiligen Zeitpunkt seiner Karriere. Für mich ist das am Ende aber auch egal. Er war entscheidend mitverantwortlich für die besten zwei Jahre, die ich als Fan des Vereins miterlebt habe, und das ist was zählt. Und wenn er aus welchen Gründen auch immer gehen möchte, dann kann man ihm nur viel Glück wünschen.
Ich glaube nicht, dass es am Geld lag. Xhakas Wechsel zu uns war für Arsenal Fans ähnlich schwer zu verstehen wie sein Abgang nach Sunderland für uns ist. Damals wurde in den Medien ja viel spekuliert, was einen Leistungsträger beim Premier League-Vizemeister dazu bewegt, zum Europa League-Teilnehmer Leverkusen zu wechseln - von einem Bruch mit den Fans bis zur Präferenz seiner Frau für NRW war alles dabei. Was Xhaka damals nach eigener Aussage überzeugte, war das Projekt Leverkusen und welche sportliche Vision Alonso für ihn eingeplant hatte. Ich denke, dass der Abgang nun ähnlich gelagert ist. Vielleicht hat der Disput mit den Fans tatsächlich Spuren hinterlassen, vielleicht hat ten Hag ihn am Ende nicht so überzeugen können, wie Alonso es geschafft hat, vielleicht hat er sich auch einfach nur gedacht, dass nun Zeit für etwas neues ist und das eine Win-Win-Situation für alle Seiten sein könnte.
Xhaka scheint jedenfalls bei seinen Karriereschritten nicht genauso zu ticken wie die meisten Profis, denn dann wäre er weder bei uns noch bei Sunderland gelandet zum jeweiligen Zeitpunkt seiner Karriere. Für mich ist das am Ende aber auch egal. Er war entscheidend mitverantwortlich für die besten zwei Jahre, die ich als Fan des Vereins miterlebt habe, und das ist was zählt. Und wenn er aus welchen Gründen auch immer gehen möchte, dann kann man ihm nur viel Glück wünschen.
…wobei es offensichtlich ist, dass er nicht primär Zu SUNDERLAND wechseln wolkte, sondern recht wahllis und partout WEG.
Fandest du? Wirklich konkret schienen mir nur Milan und Sunderland bislang. Graz und Neom waren am Ende nur Nebelkerzen. Und dass Milan nochmal sehr interessant für ihn war, ist ja auch logisch. Am Ende immer noch einer der größten Clubs der Welt, hatten auch gerade Modric verpflichtet und in Italien werden Ü30-Spieler ohnehin nochmal mehr gewertschätzt.
Also so entstand zumindest der Eindruck, dass er zu Neom gewechselt wäre, da waren noch Fenerbahçe am Rennen. Und immer hatte man den Eindruck, dass er bereit war, dass man sich schon irgendwie zumindest mündlich verständigt hatte und es am Ende an der Ablösesumme gescheitert ist. Sein Vater und der Berater haben es öffentlich kommentiert, und Gerüchte in der Menge gibt’s doch normalerweise nur, wenn der Spieler aktiv anderen Vereinen angeboten wird.
01.08.2025 - 21:34 Uhr
Zu Sunderland. Junge, die Begeisterung beim ersten Interview war phänomenal. Da hat er glatt wieder Kraft für eine neue Herausforderung.
02.08.2025 - 10:02 Uhr
Zitat von Rhein2008
Zu Sunderland. Junge, die Begeisterung beim ersten Interview war phänomenal. Da hat er glatt wieder Kraft für eine neue Herausforderung.
Ich sage nur Fire, amazing, amazing 😭😭😭 Zu Sunderland. Junge, die Begeisterung beim ersten Interview war phänomenal. Da hat er glatt wieder Kraft für eine neue Herausforderung.
Mein Gott war das schrecklich…
02.08.2025 - 10:03 Uhr
@makeko Auf das Video bezog sich der Insta reel. Da wurde er von einen britischen socceracount schon ordentlich durch den Kakao gezogen.
02.08.2025 - 10:39 Uhr
Quelle: m.bild.de
Xhaka (32) hat zwei Jahre geliefert, wollte weg. In Sunderland bekommt er 50 Prozent mehr Gehalt (über 10 Mio. pro Jahr statt 7 bei Bayer). Der Verkauf für 20 Mio. ist nachvollziehbar, aber wiegt im Jahr des Umbruchs doppelt schwer.
Die Bild nennt für mich einen der beiden Hauptgründe für den Wechsel: Xhaka bekommt in Sunderland einfach 50% mehr Gehalt, als bei uns. Das ist finanziell natürlich ein riesiger Unterschied Der zweite Grund ist in meinen Augen die verlorene Garantie eines Stammplatzes unter ten Haag. Bei Alonso war Xhaka komplett gesetzt, egal ob er mal eine Pause benötigt hätte oder nicht. Unter dem neuen Coach und dessen veränderter Spielweise wäre das sicherlich nicht der Fall gewesen.
Wie dem auch sei: Ich glaube wir sind mit Andrich, Palacios, Garcia + X und Tillmann im ZM sehr gut aufgestellt. Ja, der Verlust von Xhaka wird vor allem als Leader weh tun aber dann müssen jetzt halt andere in die Bresche springen.
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