| Geburtsdatum | 27.09.1992 |
|---|---|
| Alter | 33 |
| Nat. |
Schweiz |
| Größe | 1,83m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | AFC Sunderland |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 1 | - | - | ||
![]() | Premier League | 1 | - | - | |
Granit Xhaka
06.07.2023 - 18:41 Uhr
31.07.2025 - 11:34 Uhr
Zitat von BlackRedLion
Ich kann das teilweise wirklich absolut null verstehen.
Wir haben lauter Abgänge und müssen diese erstmal qualitativ kompensieren.
Wir haben mit Quansah einen Ersatz für Tah geholt, wir haben mit Tillman einen Ersatz für Wirtz geholt (den kann man sowieso nicht 1 zu 1 ersetzen, wir haben mit Maza einen Perspektivspieler geholt, der scheinbar in den ersten Wochen schon ordentlich Eindruck hinterlässt und die Verantwortlichen sind weiter dran.
Wir haben Ende Juli. Was denkt oder erwartet ihr denn? Es kann doch nicht direkt der ganze Kader stehen zu diesem Zeitpunkt. Wer sagt, dass die Offensive keine Priorität hat?
Aber sollen wir jetzt direkt 60-70 Mio für Akliouche hinlegen, nur weil z.B. Monaco grad das Preisschild aufruft?
Im August, in den letzten zwei bis 3 Wochen wird sich auf dem Transfermarkt noch einiges tun, wenn der Stein ins Rollen kommt. Und dann werden wir auch noch weitere, und ich bin mir sicher hochkarätige, Neuzugänge sehen.
Aber habt doch auch ein bisschen Vertrauen in unsere Bosse und lasst die mal machen.
So einfach wie ihr euch das vorstellt ist das nun mal leider nicht.
Wenn ich hier manche negativen Kommentare lese, hat man das Gefühl wir sind hier bei Schalke oder dem HSV, wo alles schief läuft...
Zitat von SVBforever
In einigen Punkten bin ich bei dir. Aber bei Xhaka kommen wir nicht zusammen.
Wir kriegen ihn mit dem vorhandenen Spielern im Kader nicht ersetzt.
Aber ist jetzt eh Geschichte.
Bei mir ist die Luft momentan total raus, habe überhaupt mein gutes Bauchgefühl, und verstehe auch nicht wonach der Kader zusammengestellt ist.
Es gibt noch einige Baustellen, besonders auch offensiv, aber das scheint irgendwie kein Prioritäten zu haben.
Sollte die Besetzung so bleiben, sind wir auch offensiv leicht auszurechnen, weil über die Flügel null Gefahr kommt, und jetzt irgendwie im DM auch jetzt alle Spieler schon gleich gestrickt sind, und die gleichen Stärken haben.
Nur mit Tillman wird es echt schwierig, bin echt gespannt was noch so passiert.
Zitat von Spielmacher_10
Nö, sehe ich weiter anders.
Andrich und Pala würde ich zutrauen, sehr schnell führung zu übernehmen, wenn sie bock drauf haben. Wie gesagt, es gibt verschiedene Arten der führung, muss nicht laut sein.
Ob sie tatsächlich unsere neuen Leader werden oder ob es andere (bereits vorhandene) Spieler werden oder ob die hierarchie einfach flacher wird, werden wir sehen. Aber ich mache mir da keine Sorgen. Wie gesagt, Xhaka hat geführt als es eh lief, aber nicht in schlechten Phasen - hab ich ja schon geschrieben.
Und die Abgänge von Wirtz und Tah finde ich deutlich schwerwiegender als den von Xhaka. Im DM finde ich eher gut, dass unsere überbesetzung (vier gute Spieler für zwei Positionen) jetzt gelöst ist. Wir sollten da keinen neuen top-Spieler holen, sondern nur einen Backup. (Es sei denn natürlich, Andrich wird als ZIV eingeplant, dann brauchen wir einen guten neuen DM.)
Bzgl. Anspruch: die Abgänge von Tah und Wirtz bedeuten einen erheblichen Qualitätsverlust. Den können wir nicht ersetzen. Deshalb werden wir an bayern erstmal kaum vorbeikommen. So realistisch muss man sein.
Der Abgang Xhakas macht da aber m.E. weit weniger aus. Den können wir mit vorhandenem Personal ersetzen.
Zitat von SVBforever
Das kommt auf die sportlichen Ziele an. Wenn wir damit zufrieden sind uns international zu qualifizieren, dann könnte man warten bis sich Andrich und Pala zu richtigen Führungsspielern entwickeln.
Aber möchten wir ein echter Anwärter auf die oberen Plätze bleiben, dann braucht es ab dem ersten Pflichtspiel Führung auf dem Platz, besonders auf der Position.
Einige sehen das ganze total locker und finde diesen Umbruch sinnvoll.
Wir haben bisher nicht viele Spieler verloren, aber die wir verloren haben, sind einfach nicht zu ersetzen.
Wir haben bald August, und anscheinend war schon länger klar das uns alle Säulen verlassen, aber dafür steht der Kader meiner Meinung nach nicht gut genug.
Gefühlt sind wir Chelsea 2.0 und holen jede Menge Jugendliche und verleihen auch viele, ist auch ein guter Ansatz, aber löst nicht unsere aktuellen Probleme im Kader.
Weiß das ich mich nicht zum Liebling mache, will ich auch garnicht sein, aber wir machen unseren ganzen Status wieder kaputt.
Zitat von Spielmacher_10
Ich sehe das anders.
- Andrich und Pala können sich weiterentwickeln und noch mehr in Führungsrollen reinwachsen - gerade wenn Xhaka nicht mehr da ist. Zumal man auf unterschiedliche Arten führen kann, man muss kein Lautsprecher sein
- Es ist ein antiquierter Irrglaube, dass eine Mannschaft klare Leader braucht. Ein Team kann auch mit viel flacheren Hierarchien funktionieren.
- Xhaka war in der Saison stark, als fast alle spieler in top-Form waren. Aber es ist leicht zu führen, wenn sowieso alles funktioniert. Wahre führungsqualität merkt man in Krisenzeiten. Und da - in den letzten Wochen der letzten Saison - ist Xhaka mit untergegangen. Er konnte keine positiven Impulse setzen, war nicht in der Lage, den "Karren aus dem Dreck zu ziehen". M.E. wird Xhakas Führungswert daher ohnehin überschätzt.
"Nach der Aussage von Ten Hag ist auch klar das man Xhaka mit einem neuen Führungsspieler ersetzen muss."
Tja, solche Trainer gibt es, die nach Verstärkung schreien statt die vorhandenen spieler zu stärken. Xavi hat als Trainer von barca gesagt, er braucht einen weltklasse-Neuzugang auf der Sechs - bald später wurde er entlassen und Hansi Flick hat einen spieler aus dem eigenen Nachwuchs auf die Sechs gesetzt - und das hat viel besser funktioniert als vorher.
Und falls du jetzt sagst, ich würde mir anmaßen, das besser einschätzen zu können als ten Hag - nun ja, vor einem Jahr habe ich gesagt, Kovar hat nicht das Potenzial, bei uns die Nr. 1 zu werden - da wurde mir hier vorgeworfen, ich würde mir einbilden, das besser einschätzen zu können als Xabi und unsere Scouts... Und wo ist kovar jetzt...
Klar hat ten Hag mehr Fachkompetenz als ich und mehr Einblick. Das heißt aber nicht, dass er mit allem richtig liegt. Auch Fans haben oft ein gutes Gespür für ihr Team und ihre spieler - und treffen manchmal tatsächlich zutteffendere Einschätzungen als die Verantwortlichen. Deshalb diskutieren wir hier ja auch. Sonst könnten wir alles kommentarlos hinnehmen, was unser Management macht.
Zitat von SVBforever
Die können ihn meiner Meinung nach nicht ersetzen, aber mit Sicherheit gut neben so einem Organisator wie Xhaka spielen und ihr Spiel in Ruhe aufziehen, und beide können auch keine Mannschaft führen.
Wir sind laut Sky/Berger auf der Suche nach einem erfahrenen Spieler im Zentrum, alles andere wäre ein Qualitätsverlust.
Nach der Aussage von Ten Hag ist auch klar das man Xhaka mit einem neuen Führungsspieler ersetzen muss.
Zitat von Spielmacher_10
Die letzten Wochen der letzten Saison waren verkorkst, die Luft war raus. Auch Xhaka als führungsspieler konnte der Mannschaft nicht helfen. Ein Neuanfang macht daher psychologisch Sinn. Dazu kann es sogar hilfreich sein, wenn der führungsspieler (Xhaka) ausgewechselt wird.
Ich hab volles Vertrauen, dass Pala und Andrich ihn ersetzen können.
Die letzten Wochen der letzten Saison waren verkorkst, die Luft war raus. Auch Xhaka als führungsspieler konnte der Mannschaft nicht helfen. Ein Neuanfang macht daher psychologisch Sinn. Dazu kann es sogar hilfreich sein, wenn der führungsspieler (Xhaka) ausgewechselt wird.
Ich hab volles Vertrauen, dass Pala und Andrich ihn ersetzen können.
Die können ihn meiner Meinung nach nicht ersetzen, aber mit Sicherheit gut neben so einem Organisator wie Xhaka spielen und ihr Spiel in Ruhe aufziehen, und beide können auch keine Mannschaft führen.
Wir sind laut Sky/Berger auf der Suche nach einem erfahrenen Spieler im Zentrum, alles andere wäre ein Qualitätsverlust.
Nach der Aussage von Ten Hag ist auch klar das man Xhaka mit einem neuen Führungsspieler ersetzen muss.
Ich sehe das anders.
- Andrich und Pala können sich weiterentwickeln und noch mehr in Führungsrollen reinwachsen - gerade wenn Xhaka nicht mehr da ist. Zumal man auf unterschiedliche Arten führen kann, man muss kein Lautsprecher sein
- Es ist ein antiquierter Irrglaube, dass eine Mannschaft klare Leader braucht. Ein Team kann auch mit viel flacheren Hierarchien funktionieren.
- Xhaka war in der Saison stark, als fast alle spieler in top-Form waren. Aber es ist leicht zu führen, wenn sowieso alles funktioniert. Wahre führungsqualität merkt man in Krisenzeiten. Und da - in den letzten Wochen der letzten Saison - ist Xhaka mit untergegangen. Er konnte keine positiven Impulse setzen, war nicht in der Lage, den "Karren aus dem Dreck zu ziehen". M.E. wird Xhakas Führungswert daher ohnehin überschätzt.
"Nach der Aussage von Ten Hag ist auch klar das man Xhaka mit einem neuen Führungsspieler ersetzen muss."
Tja, solche Trainer gibt es, die nach Verstärkung schreien statt die vorhandenen spieler zu stärken. Xavi hat als Trainer von barca gesagt, er braucht einen weltklasse-Neuzugang auf der Sechs - bald später wurde er entlassen und Hansi Flick hat einen spieler aus dem eigenen Nachwuchs auf die Sechs gesetzt - und das hat viel besser funktioniert als vorher.
Und falls du jetzt sagst, ich würde mir anmaßen, das besser einschätzen zu können als ten Hag - nun ja, vor einem Jahr habe ich gesagt, Kovar hat nicht das Potenzial, bei uns die Nr. 1 zu werden - da wurde mir hier vorgeworfen, ich würde mir einbilden, das besser einschätzen zu können als Xabi und unsere Scouts... Und wo ist kovar jetzt...
Klar hat ten Hag mehr Fachkompetenz als ich und mehr Einblick. Das heißt aber nicht, dass er mit allem richtig liegt. Auch Fans haben oft ein gutes Gespür für ihr Team und ihre spieler - und treffen manchmal tatsächlich zutteffendere Einschätzungen als die Verantwortlichen. Deshalb diskutieren wir hier ja auch. Sonst könnten wir alles kommentarlos hinnehmen, was unser Management macht.
Das kommt auf die sportlichen Ziele an. Wenn wir damit zufrieden sind uns international zu qualifizieren, dann könnte man warten bis sich Andrich und Pala zu richtigen Führungsspielern entwickeln.
Aber möchten wir ein echter Anwärter auf die oberen Plätze bleiben, dann braucht es ab dem ersten Pflichtspiel Führung auf dem Platz, besonders auf der Position.
Einige sehen das ganze total locker und finde diesen Umbruch sinnvoll.
Wir haben bisher nicht viele Spieler verloren, aber die wir verloren haben, sind einfach nicht zu ersetzen.
Wir haben bald August, und anscheinend war schon länger klar das uns alle Säulen verlassen, aber dafür steht der Kader meiner Meinung nach nicht gut genug.
Gefühlt sind wir Chelsea 2.0 und holen jede Menge Jugendliche und verleihen auch viele, ist auch ein guter Ansatz, aber löst nicht unsere aktuellen Probleme im Kader.
Weiß das ich mich nicht zum Liebling mache, will ich auch garnicht sein, aber wir machen unseren ganzen Status wieder kaputt.
Nö, sehe ich weiter anders.
Andrich und Pala würde ich zutrauen, sehr schnell führung zu übernehmen, wenn sie bock drauf haben. Wie gesagt, es gibt verschiedene Arten der führung, muss nicht laut sein.
Ob sie tatsächlich unsere neuen Leader werden oder ob es andere (bereits vorhandene) Spieler werden oder ob die hierarchie einfach flacher wird, werden wir sehen. Aber ich mache mir da keine Sorgen. Wie gesagt, Xhaka hat geführt als es eh lief, aber nicht in schlechten Phasen - hab ich ja schon geschrieben.
Und die Abgänge von Wirtz und Tah finde ich deutlich schwerwiegender als den von Xhaka. Im DM finde ich eher gut, dass unsere überbesetzung (vier gute Spieler für zwei Positionen) jetzt gelöst ist. Wir sollten da keinen neuen top-Spieler holen, sondern nur einen Backup. (Es sei denn natürlich, Andrich wird als ZIV eingeplant, dann brauchen wir einen guten neuen DM.)
Bzgl. Anspruch: die Abgänge von Tah und Wirtz bedeuten einen erheblichen Qualitätsverlust. Den können wir nicht ersetzen. Deshalb werden wir an bayern erstmal kaum vorbeikommen. So realistisch muss man sein.
Der Abgang Xhakas macht da aber m.E. weit weniger aus. Den können wir mit vorhandenem Personal ersetzen.
In einigen Punkten bin ich bei dir. Aber bei Xhaka kommen wir nicht zusammen.
Wir kriegen ihn mit dem vorhandenen Spielern im Kader nicht ersetzt.
Aber ist jetzt eh Geschichte.
Bei mir ist die Luft momentan total raus, habe überhaupt mein gutes Bauchgefühl, und verstehe auch nicht wonach der Kader zusammengestellt ist.
Es gibt noch einige Baustellen, besonders auch offensiv, aber das scheint irgendwie kein Prioritäten zu haben.
Sollte die Besetzung so bleiben, sind wir auch offensiv leicht auszurechnen, weil über die Flügel null Gefahr kommt, und jetzt irgendwie im DM auch jetzt alle Spieler schon gleich gestrickt sind, und die gleichen Stärken haben.
Nur mit Tillman wird es echt schwierig, bin echt gespannt was noch so passiert.
Ich kann das teilweise wirklich absolut null verstehen.
Wir haben lauter Abgänge und müssen diese erstmal qualitativ kompensieren.
Wir haben mit Quansah einen Ersatz für Tah geholt, wir haben mit Tillman einen Ersatz für Wirtz geholt (den kann man sowieso nicht 1 zu 1 ersetzen, wir haben mit Maza einen Perspektivspieler geholt, der scheinbar in den ersten Wochen schon ordentlich Eindruck hinterlässt und die Verantwortlichen sind weiter dran.
Wir haben Ende Juli. Was denkt oder erwartet ihr denn? Es kann doch nicht direkt der ganze Kader stehen zu diesem Zeitpunkt. Wer sagt, dass die Offensive keine Priorität hat?
Aber sollen wir jetzt direkt 60-70 Mio für Akliouche hinlegen, nur weil z.B. Monaco grad das Preisschild aufruft?
Im August, in den letzten zwei bis 3 Wochen wird sich auf dem Transfermarkt noch einiges tun, wenn der Stein ins Rollen kommt. Und dann werden wir auch noch weitere, und ich bin mir sicher hochkarätige, Neuzugänge sehen.
Aber habt doch auch ein bisschen Vertrauen in unsere Bosse und lasst die mal machen.
So einfach wie ihr euch das vorstellt ist das nun mal leider nicht.
Wenn ich hier manche negativen Kommentare lese, hat man das Gefühl wir sind hier bei Schalke oder dem HSV, wo alles schief läuft...
Man hat hier tatsächlich das Gefühl, das es hier für die meisten der erste Transfersommer ihres Lebens ist. Zumal dieses Transferfenster nochmal komplizierter durch die Klub-Weltmeisterschaft wird, weil dadurch viele Top-Teams, die in der Nahrungskette vor uns stehen, später in die Vorbereitung starten. Wir haben Glück das Liverpool nicht dabei war, ansonsten wären die Transfers von Wirtz und Frimpong vielleicht auch noch nicht durch und viel mehr in der Schwebe.
Ich vertraue Rolfes und Co voll, das Sie in ihrem Schattenkader passende Alternativen haben und diese, wenn wir an der Reihe sind, diese dann auch verpflichten werden. Ob es dann ein Akliouche wird, werden wir sehen, das liegt leider nicht an uns, wenn PSG ihn will, sind wir raus. Aber ich bin mir sicher, das Aklouche nicht der einzige Spieler für diese Rolle ist, den wir auf dem Schirm haben. Aber ich denke wir werden uns auf einige "Last Minute"-Transfers einstellen müssen, dieses Jahr. Aber ich sehe das Fundament gut genug, das wir das verkraften werden, zumal die Qualität der Spieler die wir holen wollen, sicher sich schnell einfügen werden und adaptieren werden.
31.07.2025 - 16:29 Uhr
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
31.07.2025 - 16:42 Uhr
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
31.07.2025 - 16:52 Uhr
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
31.07.2025 - 17:00 Uhr
Zitat von emersonponte
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
31.07.2025 - 17:19 Uhr
Zitat von El_Principe_CA
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Zitat von emersonponte
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
31.07.2025 - 17:26 Uhr
Zitat von emersonponte
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Zitat von El_Principe_CA
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Zitat von emersonponte
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
31.07.2025 - 17:27 Uhr
Zitat von emersonponte
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Zitat von El_Principe_CA
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Zitat von emersonponte
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Wichtiges , von mir aus auch sehr wichtiges Mitglied der Meistermannschaft. Aber für den ganz großen Status zählt auch ein stilvoller , respektvoller Umgang mit dem Verein den er verlässt dazu. Und das ist ihm nicht gelungen. Ich fand es schäbig. Wirtz, Tah, Frimpong haben es hinbekommen. Hradecky wird es gelingen. Er hat es verpasst.
31.07.2025 - 17:32 Uhr
Zitat von El_Principe_CA
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
Zitat von emersonponte
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Zitat von El_Principe_CA
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Zitat von emersonponte
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.
Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.
Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.
Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.
Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.
Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.
31.07.2025 - 20:43 Uhr
Zitat von emersonponte
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.
Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.
Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.
Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.
Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.
Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.
Zitat von El_Principe_CA
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
Zitat von emersonponte
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Zitat von El_Principe_CA
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Zitat von emersonponte
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Zitat von Sharu
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Zitat von emersonponte
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Danke und Respekt, Granit – Ein Abgang, der schmerzt, aber verständlich ist
Puh, die Nachricht vom Abgang von Granit Xhaka trifft einen schon hart. Da verlässt uns nicht irgendein Spieler. Da geht der Kopf der Meistermannschaft, unser Taktgeber, unser Leader, der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Er war der Mann, der eine Mentalität des unbedingten Siegeswillens in eine Mannschaft gepflanzt hat, die jahrelang als „Vizekusen“ belächelt wurde. Sein Abgang ist nach dem von Tah und Wirtz der wohl schmerzhafteste, weil er für die Stabilität und die neue DNA des Erfolgs stand.
Aber bevor man jetzt in Enttäuschung versinkt oder gar von Undankbarkeit spricht, muss man das Ganze auch mal nüchtern und fair betrachten. Granit Xhaka ist im Herbst seiner Karriere. Er wird bald 33 Jahre alt. Wenn dann ein Angebot aus der Premier League kommt – in seinem Fall vom AFC Sunderland – das ihm einen Dreijahresvertrag und mit Sicherheit ein finanziell äußerst lukratives Paket bietet, kann man ihm das wirklich übel nehmen? Ganz ehrlich: Wer von uns würde einen solchen, wahrscheinlich letzten großen Vertrag ausschlagen? Das ist keine Entscheidung gegen Bayer 04, sondern eine Lebensentscheidung für sich und seine Familie.
Man darf ihm das nicht nur nicht übel nehmen, man muss es anerkennen. Fußball ist ein Geschäft, Karrieren sind endlich. Xhaka hat sich hier nie etwas zuschulden kommen lassen. Er kam vom FC Arsenal, wo er bereits Topverdiener war, und hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst des Vereins gestellt. Er hat geliefert, und wie er geliefert hat. Er war ein prägender Spieler der Mannschaft, die 2024 das historische Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geholt hat. Ohne seine Führung, seine strategische Brillanz und seine unerschütterliche Ruhe am Ball wäre die Meisterschale niemals nach Leverkusen gekommen.
Klar, die Lücke, die er hinterlässt, ist ein riesiger Krater in unserem Mittelfeld. Einen solchen Führungsspieler zu ersetzen, ist eine Mammutaufgabe. Aber am Ende bleibt vor allem eines: tiefe Dankbarkeit und Respekt. Respekt für eine Saison, die in die Geschichtsbücher eingehen wird und in der er der entscheidende Architekt war. Und Respekt für eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung.
Danke für alles, Capitano! Mach's gut und genieß die Zeit auf der Insel. Du wirst hier immer als einer der größten Helden in Erinnerung bleiben.
Hab ich was verpasst? Eine ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung?
"Ich weiß nicht, ob ich Kraft für einen Umbruch habe" - Wechselt zu einem PL-Aufsteiger, wo er scheinbar ein Jahr abkassiert, absteigt und dann nach Basel geht.
Was ist an der Entscheidung nachvollziehbar, einen CL-Teilnehmer, wo man sehr wahrscheinlich Kapitän geworden zu verlassen, um dann gegen den Abstieg zu spielen?
Klar, wenn man das rein sportlich und romantisch betrachtet, klingt es erstmal unlogisch. Ein Champions-League-Kapitän, der zu einem Abstiegskandidaten geht – da fragt man sich schon, was das soll.
Aber ich meinte "ehrliche und nachvollziehbare Karriereentscheidung" aus einem ganz anderen Blickwinkel. Du hast den entscheidenden Punkt vergessen: das Geld. Berichten zufolge wird er bei Sunderland knapp 4 Millionen Euro mehr pro Jahr verdienen. Das ist eine reine Business-Entscheidung und aus seiner Sicht absolut vernünftig.
Und seien wir doch mal ehrlich: Was soll für ihn bei uns denn noch kommen? Er hat mit uns seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Er ist als Leader gekommen, hat uns zum historischen Double geführt. Mehr geht nicht. Er weiß ganz genau, dass diese beiden Saisons der Gipfel waren und dass das mit diesem riesigen Umbruch, den wir gerade erleben, nicht zu wiederholen ist. Die wichtigsten Leistungsträger sind weg.
Seine Aussage "Ich weiß nicht, ob ich die Kraft für einen Umbruch habe" lese ich deshalb auch ganz anders. Das heißt übersetzt doch: "Warum soll ich meine Knochen und meine letzte Energie für einen langen, unsicheren Neuaufbau hinhalten, wenn ich woanders meine Karriere vergolden kann?"
Er sichert sich jetzt einfach für den Rest seines Lebens ab. Ein, zwei Jahre in der Premier League lässt es sich nun mal verdammt gut verdienen. Das ist vielleicht nicht die Entscheidung, die wir uns als Fans wünschen, aber aus der Perspektive eines Spielers am Ende seiner Laufbahn ist sie zu 100 % logisch und nachvollziehbar.
Er sichert sich mit 9 Mio für den Rest seines Lebens ab? Er hat bei uns 7 Mio verdient und bekommt jetzt 10 auf 3 Jahre macht das 9 Mio mehr, wie die Steuerlast in UK ist, weiß ich nicht, vielleicht bleibt da Netto mehr hängen als die 9, aber bitte, der Junge ist seit über 15 Jahren Profifussballer und das nicht nur in Dorfvereinen. Ich glaube nicht, dass 9 Mio jetzt den Unterschied zur Existenzsicherung machen, sorry.
Du hast ja vollkommen recht, mein Fehler. Ich muss meine Wortwahl dringend überdenken. "Existenzsicherung" war natürlich maßlos untertrieben für den armen Schlucker.
Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie Granit mit seinen mickrigen 7 Mio. Jahresgehalt bei uns am Küchentisch saß und die Sorgenfalten auf seiner Stirn immer tiefer wurden. Er wusste einfach nicht mehr, wie er über die Runden kommen soll. Da ist man als Spieler schon dankbar, wenn ein wohltätiger Verein aus Sunderland kommt und einem mit einem kleinen Taschengeld von 9 Mio. extra unter die Arme greift, damit die Familie über den Winter kommt.
Aber jetzt mal im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es geht natürlich nicht ums Überleben. Es geht darum, am Ende der Karriere das absolute Maximum aus dem eigenen Marktwert rauszuholen.
Es ist der Unterschied zwischen "sehr, sehr gut verdient" und "für die nächsten drei Generationen komplett ausgesorgt". Und wenn diese letzte große Wertschätzung in Form eines hochdotierten Premier-League-Vertrags kommt, ist das doch der perfekte Plan, um die Karriere zu vergolden. Nochmal die Luft schnuppern, wo das meiste Geld im Weltfußball fließt und nebenbei das Bankkonto zum Überlaufen bringen.
Sei ihm von Herzen gegönnt. Sein Legendenstatus als Meister-Leader bleibt davon ja unberührt. Er geht als Held – und als sehr, sehr reicher Held. Kann man ihm nicht verübeln.
Tatsächlich würde ich aber nicht davon ausgehen, dass dies der Grund für den Wechsel war, der wollte doch zu jedem Club, Hauptsache Weg, keine Ahnung was Ihn da so gekränkt und seinen stolz so verletzt hat, dass er überall hingegangen wäre. Das er jetzt noch mehr verdient liegt dann einfach am Markt, Angebot und Nachfrage, hat scheinbar nen guten Berater.
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das ist es.
Es war nicht nur ein einzelner Grund, es war die Gesamtsituation – ein toxischer Cocktail, der ihm den Abschied leicht gemacht hat.
Der Umgang von ten Hag, der einen Alphatier wie Xhaka wahrscheinlich nie als gleichwertigen Partner, sondern eher als mächtigen Untergebenen gesehen hat. Das allein sorgt schon für Reibung.
Dann der massive Umbruch. Er schaut nach links, Wirtz ist weg. Er schaut nach rechts, Tah ist weg. Das Projekt, für das er geholt wurde – der Angriff auf die Spitze mit einer fertigen Mannschaft –, war mit einem Mal beendet. Er stand plötzlich vor den Trümmern dieses Meisterteams und hätte den Anführer eines kompletten Neuaufbaus geben sollen.
Und genau in diesem Moment der Unsicherheit und des Zerfalls kommt die finanzielle Situation ins Spiel. Das Angebot aus England war dann nicht der Auslöser, es war der perfekte, goldene Notausgang.
Alles in allem hat das dazu geführt, dass er einfach nur noch weg wollte. Er hat gesehen, dass seine Mission hier vorbei ist. Und das ist einfach nur schade. Sehr, sehr schade für uns.
Das würde ich verstehen wenn er zu Basel oder wirklich zum Cash out zu Neom gegangen wäre.
Aber zum Abstiegskandidaten #1b, der ebenfalls einen komplett neuen Kader zusammen stellt? Dafür verlasse ich ein CL Teilnehmer? Mein soziales Umfeld, er war hier ja auch als Trainer im Amateurbereich tätig, seine Frau hat hier ihre Familie?
Und dann macht er so eine Welle?
Für 10 Mio mehr über die drei Jahre? Das sind doch nach den Arsenal Jahren und auch bei uns keine relevante Größe...
Für mich bleibt es ein Mysterium, irrational und daher vermutlich eher emotional geleitet. Was genau, die Außenandersetzung in Bielefeld, EtH hat ihn nicht genug gebauchpinselt, we will never know...
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