| Geburtsdatum | 05.01.1972 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Steffen Baumgart [Trainer]
11.05.2021 - 11:22 Uhr
18.12.2023 - 18:05 Uhr
Zitat von MountainKing
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Huseinbasic genauso
18.12.2023 - 18:45 Uhr
Zitat von Badunclekoeln
Salih Özcan und Modeste durften dank Baumgart zum BVB wechseln und Championsleague spielen
Zitat von Aachener-Jung
Wen genau hat er denn besser gemacht und zum CL Spieler geformt? Kenne keinen.
Zitat von Gagdele
Das Argument ist ja dann eher klar pro Baumgart. Er hat in den letzten zweieinhalb Jahren viele Spieler besser gemacht bzw. performen lassen.
Performen passt besser, wenn man in Bezug auf dein Beispiel berücksichtigt, dass Großkreutz nach der Klopp-Ära auch leistungsmäßig eingebrochen ist. Es war in dem Fall (auch) nicht nachhaltig.
Zitat von Aachener-Jung
Ein Trainer der sich nicht den Bedingungen anpassen kann, ist ein schlechter und falscher Trainer. Ein Klopp kann aus Großkreutz ein WMeister formen, ein SB aus Dietz kein Buli Stürmer. Das ist der Unterschied in der Trainerqualität. Wer aus viel viel macht, muss nicht unbedingt gut sein. Wer aus wenig nicht viel macht, ist eben schlecht. Daher muss der Wechsel vollzogen werden.
Zitat von Effzeh-Jeck
Jetzt mal ganz ehrlich... Nach etwas mehr 2 Jahren eine Abnutzung zwischen Trainer und Spielern? Ich persönlich halte es für grundfalsch, jetzt einen Trainerwechsel zu vollziehen. All die Stärken, die Baumgart ausgemacht haben, die hat er ja nicht verloren. Was er über die vergangenen Jahre viel mehr immer und immer wieder verloren hat, ist Qualität im Kader. Diese Qualität hat er sicherlich auch nicht freiwillig verloren, er wird keine Optionen gehabt haben. Der Verein musste gesunden. Es war und ist kein Geld dafür da, um die verlorene Qualität zu ersetzen. Was soll er denn dann noch machen? Er hat es doch lange Zeit noch gut mit der Mannschaft aufgefangen. Der Genickbruch kam nun mit der Verlust von Hector und Skhiri.
Und ganz ehrlich. Man kann ihm nun vorwerfen, dass er die Qualität des übrig gebliebenen Kaders überschätzt hat. Aber hat er das wirklich? Was soll er denn in der Öffentlichkeit sagen, wenn er Hector und Skhiri verliert und auch keinen adäquaten Ersatz bekommt. Soll er öffentlich aussagen, dass der Kader zu schlecht ist, um die Bundesliga zu halten? Damit nimmt er den verbliebenen Spielern jegliche Motivation und damit zählt er seinen Vorgesetzten an, dass dieser einen schlechten Job gemacht hat.
Ich bin ganz klar der Meinung, dass man mit diesem Trainer nötigenfalls in Liga 2 gehen sollte. Am Trainer liegt diese Saison nicht. Unser Kader ist zu schlecht. Bisher habe ich eigentlich auch noch Keller in Schutz genommen, da er viele Altlasten zu tragen hatte. Als ich aber lesen musste, dass Budget aus dem Sommer übrig geblieben sein soll, wenn ich auch lese, dass ein Verkauf von Ljubicic trotz der aktuellen Lage eine Option ist, ja dann muss auch ich nun inzwischen hinterfragen, ob Keller der richtige Mann für diesen Job ist. Konsolidierung und Gesundung finde ich gut und richtig. Aber ich kann doch nicht vorhandenes, wenn auch kleines, Budget ungenutzt lassen trotz der qualitativen Abgänge. Vor allem kann ich doch nicht ernsthaft einen der noch qualitativ stärkeren im Kader allen ernstes abgeben, wenn die Qualität offensichtlich so schon nicht ausreicht. Wenn das die Ideen und Lösungen von Herrn Keller sind, ja dann sollte man eher diese mal hinterfragen.
Übrigens zum Thema Abnutzung:
Das liegt auch ganz viel am Umfeld. Nimm dir mal Freiburg, denen wir gerade unterlegen waren. Die haben bereits seit vielen Jahren einen guten Trainer und permanente Kontinuität, der/die sich nicht abnutzt. Vor diesem Trainer hatten Sie ebenfalls lange Jahre einen Trainer, der bei uns kurzzeitig einmal Sportdirektor war. Auch dieser hat sich nicht abgenutzt. In Bremen gab es auch langjährige Trainer, die sich nicht abnutzten.
Ich sehe es als viel wichtiger an, dass wir Kontinuität halten. Wir sind nach wie vor Weltmeister darin, alles zu zerreden. Die jetzige Situation ist doch keine Überraschung. Es war doch klar, dass die Saison so verlaufen wird. Warum ist man nun darüber überrascht? Wenn ich den Maurermeister gehen lasse und die Mauer nur noch vom Auszubildenden bauen lasse, darf ich mich auch nicht wundern, wenn die Mauer schief ist und umfällt.
Zitat von ralf81
Grundsätzlich finde ich, es ist ein normaler Prozess, dass sich ein Trainer mit der Zeit "abnutzt". Der Begriff "Abnutzen" kann hier sehr vielschichtig sein.
- Dem Trainer gehen die Ideen aus
- Die Spieler können die Ansprache des Trainers nicht mehr hören, bzw sie geht ihnen auf die Nerven
- Was bisher im Innenverhältnis als geradlinig galt, wird nun als stur aufgefasst.
- Was bisher im Innenverhältnis als flexibel galt, wird nun als wankelmütig aufgefasst.
Ein ganz normaler Prozess, der im Verhältnis Trainer - Spieler nahezu immer irgendwann auftritt. Es gibt tatsächlich im internationalen Profi-Manmschaftssport nur ganz wenige Trainer, die es schaffen, dass dieser Abnutzungseffekt sehr spät oder gar nie aufkommt. Diese Trainer bewundere ich persönlich sehr, was aber sicher nicht heißt, dass die Trainer, die das so nicht können, schlechte Trainer wären.
Können wir uns also nicht darauf einigen, dass sich Baumgart im Verhältnis zu Mannschaft und Verein jetzt abgenutzt hat und eine Veränderung beiden Seiten guttun würde. Und trotzdem kann man sich vielleicht auch in die Augen und gemeinsam auf zwei tolle Jahre zurückblicken?
Ich persönlich halte eine Trennung von Baumgart in der Winterpause für unumgänglich (ungeachtet des Ergebnisses in Berlin) und dennoch bin ich ihm für zwei angenehmere Jahre als FC Fan dankbar und wünsche mir auch, dass er selbst mit ein bisschen Abstand die erfolgreiche Zeit in Erinnerung behalten wird. Ohne Vorwurf, ohne "böses Blut"...
Noch ein Wort zum Kader: Ja, der ist sicher schwächer als letztes Jahr und ein Kader, der bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen muss. Aber er ist m.E. nicht so schwach, dass es in einem Heimspiel gegen Mainz nicht gelingt, mehr als eine Zufallschance herauszuspielen und gegen Mannschaften der oberen Hälfte nahezu IMMER chancenlos verliert...
Grundsätzlich finde ich, es ist ein normaler Prozess, dass sich ein Trainer mit der Zeit "abnutzt". Der Begriff "Abnutzen" kann hier sehr vielschichtig sein.
- Dem Trainer gehen die Ideen aus
- Die Spieler können die Ansprache des Trainers nicht mehr hören, bzw sie geht ihnen auf die Nerven
- Was bisher im Innenverhältnis als geradlinig galt, wird nun als stur aufgefasst.
- Was bisher im Innenverhältnis als flexibel galt, wird nun als wankelmütig aufgefasst.
Ein ganz normaler Prozess, der im Verhältnis Trainer - Spieler nahezu immer irgendwann auftritt. Es gibt tatsächlich im internationalen Profi-Manmschaftssport nur ganz wenige Trainer, die es schaffen, dass dieser Abnutzungseffekt sehr spät oder gar nie aufkommt. Diese Trainer bewundere ich persönlich sehr, was aber sicher nicht heißt, dass die Trainer, die das so nicht können, schlechte Trainer wären.
Können wir uns also nicht darauf einigen, dass sich Baumgart im Verhältnis zu Mannschaft und Verein jetzt abgenutzt hat und eine Veränderung beiden Seiten guttun würde. Und trotzdem kann man sich vielleicht auch in die Augen und gemeinsam auf zwei tolle Jahre zurückblicken?
Ich persönlich halte eine Trennung von Baumgart in der Winterpause für unumgänglich (ungeachtet des Ergebnisses in Berlin) und dennoch bin ich ihm für zwei angenehmere Jahre als FC Fan dankbar und wünsche mir auch, dass er selbst mit ein bisschen Abstand die erfolgreiche Zeit in Erinnerung behalten wird. Ohne Vorwurf, ohne "böses Blut"...
Noch ein Wort zum Kader: Ja, der ist sicher schwächer als letztes Jahr und ein Kader, der bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen muss. Aber er ist m.E. nicht so schwach, dass es in einem Heimspiel gegen Mainz nicht gelingt, mehr als eine Zufallschance herauszuspielen und gegen Mannschaften der oberen Hälfte nahezu IMMER chancenlos verliert...
Jetzt mal ganz ehrlich... Nach etwas mehr 2 Jahren eine Abnutzung zwischen Trainer und Spielern? Ich persönlich halte es für grundfalsch, jetzt einen Trainerwechsel zu vollziehen. All die Stärken, die Baumgart ausgemacht haben, die hat er ja nicht verloren. Was er über die vergangenen Jahre viel mehr immer und immer wieder verloren hat, ist Qualität im Kader. Diese Qualität hat er sicherlich auch nicht freiwillig verloren, er wird keine Optionen gehabt haben. Der Verein musste gesunden. Es war und ist kein Geld dafür da, um die verlorene Qualität zu ersetzen. Was soll er denn dann noch machen? Er hat es doch lange Zeit noch gut mit der Mannschaft aufgefangen. Der Genickbruch kam nun mit der Verlust von Hector und Skhiri.
Und ganz ehrlich. Man kann ihm nun vorwerfen, dass er die Qualität des übrig gebliebenen Kaders überschätzt hat. Aber hat er das wirklich? Was soll er denn in der Öffentlichkeit sagen, wenn er Hector und Skhiri verliert und auch keinen adäquaten Ersatz bekommt. Soll er öffentlich aussagen, dass der Kader zu schlecht ist, um die Bundesliga zu halten? Damit nimmt er den verbliebenen Spielern jegliche Motivation und damit zählt er seinen Vorgesetzten an, dass dieser einen schlechten Job gemacht hat.
Ich bin ganz klar der Meinung, dass man mit diesem Trainer nötigenfalls in Liga 2 gehen sollte. Am Trainer liegt diese Saison nicht. Unser Kader ist zu schlecht. Bisher habe ich eigentlich auch noch Keller in Schutz genommen, da er viele Altlasten zu tragen hatte. Als ich aber lesen musste, dass Budget aus dem Sommer übrig geblieben sein soll, wenn ich auch lese, dass ein Verkauf von Ljubicic trotz der aktuellen Lage eine Option ist, ja dann muss auch ich nun inzwischen hinterfragen, ob Keller der richtige Mann für diesen Job ist. Konsolidierung und Gesundung finde ich gut und richtig. Aber ich kann doch nicht vorhandenes, wenn auch kleines, Budget ungenutzt lassen trotz der qualitativen Abgänge. Vor allem kann ich doch nicht ernsthaft einen der noch qualitativ stärkeren im Kader allen ernstes abgeben, wenn die Qualität offensichtlich so schon nicht ausreicht. Wenn das die Ideen und Lösungen von Herrn Keller sind, ja dann sollte man eher diese mal hinterfragen.
Übrigens zum Thema Abnutzung:
Das liegt auch ganz viel am Umfeld. Nimm dir mal Freiburg, denen wir gerade unterlegen waren. Die haben bereits seit vielen Jahren einen guten Trainer und permanente Kontinuität, der/die sich nicht abnutzt. Vor diesem Trainer hatten Sie ebenfalls lange Jahre einen Trainer, der bei uns kurzzeitig einmal Sportdirektor war. Auch dieser hat sich nicht abgenutzt. In Bremen gab es auch langjährige Trainer, die sich nicht abnutzten.
Ich sehe es als viel wichtiger an, dass wir Kontinuität halten. Wir sind nach wie vor Weltmeister darin, alles zu zerreden. Die jetzige Situation ist doch keine Überraschung. Es war doch klar, dass die Saison so verlaufen wird. Warum ist man nun darüber überrascht? Wenn ich den Maurermeister gehen lasse und die Mauer nur noch vom Auszubildenden bauen lasse, darf ich mich auch nicht wundern, wenn die Mauer schief ist und umfällt.
Ein Trainer der sich nicht den Bedingungen anpassen kann, ist ein schlechter und falscher Trainer. Ein Klopp kann aus Großkreutz ein WMeister formen, ein SB aus Dietz kein Buli Stürmer. Das ist der Unterschied in der Trainerqualität. Wer aus viel viel macht, muss nicht unbedingt gut sein. Wer aus wenig nicht viel macht, ist eben schlecht. Daher muss der Wechsel vollzogen werden.
Das Argument ist ja dann eher klar pro Baumgart. Er hat in den letzten zweieinhalb Jahren viele Spieler besser gemacht bzw. performen lassen.
Performen passt besser, wenn man in Bezug auf dein Beispiel berücksichtigt, dass Großkreutz nach der Klopp-Ära auch leistungsmäßig eingebrochen ist. Es war in dem Fall (auch) nicht nachhaltig.
Wen genau hat er denn besser gemacht und zum CL Spieler geformt? Kenne keinen.
Salih Özcan und Modeste durften dank Baumgart zum BVB wechseln und Championsleague spielen
Dass die CL spielen, heißt ja nicht, dass sie CL Top Format haben ala Bellingham oder Salah. Auf dieses Niveau sollte Baumgart die Spieler anheben und wenn er es nicht kann, ist er fehl am Platz.
18.12.2023 - 18:52 Uhr
Zitat von Aachener-Jung
Dass die CL spielen, heißt ja nicht, dass sie CL Top Format haben ala Bellingham oder Salah. Auf dieses Niveau sollte Baumgart die Spieler anheben und wenn er es nicht kann, ist er fehl am Platz.
Zitat von Badunclekoeln
Salih Özcan und Modeste durften dank Baumgart zum BVB wechseln und Championsleague spielen
Zitat von Aachener-Jung
Wen genau hat er denn besser gemacht und zum CL Spieler geformt? Kenne keinen.
Zitat von Gagdele
Das Argument ist ja dann eher klar pro Baumgart. Er hat in den letzten zweieinhalb Jahren viele Spieler besser gemacht bzw. performen lassen.
Performen passt besser, wenn man in Bezug auf dein Beispiel berücksichtigt, dass Großkreutz nach der Klopp-Ära auch leistungsmäßig eingebrochen ist. Es war in dem Fall (auch) nicht nachhaltig.
Zitat von Aachener-Jung
Ein Trainer der sich nicht den Bedingungen anpassen kann, ist ein schlechter und falscher Trainer. Ein Klopp kann aus Großkreutz ein WMeister formen, ein SB aus Dietz kein Buli Stürmer. Das ist der Unterschied in der Trainerqualität. Wer aus viel viel macht, muss nicht unbedingt gut sein. Wer aus wenig nicht viel macht, ist eben schlecht. Daher muss der Wechsel vollzogen werden.
Zitat von Effzeh-Jeck
Jetzt mal ganz ehrlich... Nach etwas mehr 2 Jahren eine Abnutzung zwischen Trainer und Spielern? Ich persönlich halte es für grundfalsch, jetzt einen Trainerwechsel zu vollziehen. All die Stärken, die Baumgart ausgemacht haben, die hat er ja nicht verloren. Was er über die vergangenen Jahre viel mehr immer und immer wieder verloren hat, ist Qualität im Kader. Diese Qualität hat er sicherlich auch nicht freiwillig verloren, er wird keine Optionen gehabt haben. Der Verein musste gesunden. Es war und ist kein Geld dafür da, um die verlorene Qualität zu ersetzen. Was soll er denn dann noch machen? Er hat es doch lange Zeit noch gut mit der Mannschaft aufgefangen. Der Genickbruch kam nun mit der Verlust von Hector und Skhiri.
Und ganz ehrlich. Man kann ihm nun vorwerfen, dass er die Qualität des übrig gebliebenen Kaders überschätzt hat. Aber hat er das wirklich? Was soll er denn in der Öffentlichkeit sagen, wenn er Hector und Skhiri verliert und auch keinen adäquaten Ersatz bekommt. Soll er öffentlich aussagen, dass der Kader zu schlecht ist, um die Bundesliga zu halten? Damit nimmt er den verbliebenen Spielern jegliche Motivation und damit zählt er seinen Vorgesetzten an, dass dieser einen schlechten Job gemacht hat.
Ich bin ganz klar der Meinung, dass man mit diesem Trainer nötigenfalls in Liga 2 gehen sollte. Am Trainer liegt diese Saison nicht. Unser Kader ist zu schlecht. Bisher habe ich eigentlich auch noch Keller in Schutz genommen, da er viele Altlasten zu tragen hatte. Als ich aber lesen musste, dass Budget aus dem Sommer übrig geblieben sein soll, wenn ich auch lese, dass ein Verkauf von Ljubicic trotz der aktuellen Lage eine Option ist, ja dann muss auch ich nun inzwischen hinterfragen, ob Keller der richtige Mann für diesen Job ist. Konsolidierung und Gesundung finde ich gut und richtig. Aber ich kann doch nicht vorhandenes, wenn auch kleines, Budget ungenutzt lassen trotz der qualitativen Abgänge. Vor allem kann ich doch nicht ernsthaft einen der noch qualitativ stärkeren im Kader allen ernstes abgeben, wenn die Qualität offensichtlich so schon nicht ausreicht. Wenn das die Ideen und Lösungen von Herrn Keller sind, ja dann sollte man eher diese mal hinterfragen.
Übrigens zum Thema Abnutzung:
Das liegt auch ganz viel am Umfeld. Nimm dir mal Freiburg, denen wir gerade unterlegen waren. Die haben bereits seit vielen Jahren einen guten Trainer und permanente Kontinuität, der/die sich nicht abnutzt. Vor diesem Trainer hatten Sie ebenfalls lange Jahre einen Trainer, der bei uns kurzzeitig einmal Sportdirektor war. Auch dieser hat sich nicht abgenutzt. In Bremen gab es auch langjährige Trainer, die sich nicht abnutzten.
Ich sehe es als viel wichtiger an, dass wir Kontinuität halten. Wir sind nach wie vor Weltmeister darin, alles zu zerreden. Die jetzige Situation ist doch keine Überraschung. Es war doch klar, dass die Saison so verlaufen wird. Warum ist man nun darüber überrascht? Wenn ich den Maurermeister gehen lasse und die Mauer nur noch vom Auszubildenden bauen lasse, darf ich mich auch nicht wundern, wenn die Mauer schief ist und umfällt.
Zitat von ralf81
Grundsätzlich finde ich, es ist ein normaler Prozess, dass sich ein Trainer mit der Zeit "abnutzt". Der Begriff "Abnutzen" kann hier sehr vielschichtig sein.
- Dem Trainer gehen die Ideen aus
- Die Spieler können die Ansprache des Trainers nicht mehr hören, bzw sie geht ihnen auf die Nerven
- Was bisher im Innenverhältnis als geradlinig galt, wird nun als stur aufgefasst.
- Was bisher im Innenverhältnis als flexibel galt, wird nun als wankelmütig aufgefasst.
Ein ganz normaler Prozess, der im Verhältnis Trainer - Spieler nahezu immer irgendwann auftritt. Es gibt tatsächlich im internationalen Profi-Manmschaftssport nur ganz wenige Trainer, die es schaffen, dass dieser Abnutzungseffekt sehr spät oder gar nie aufkommt. Diese Trainer bewundere ich persönlich sehr, was aber sicher nicht heißt, dass die Trainer, die das so nicht können, schlechte Trainer wären.
Können wir uns also nicht darauf einigen, dass sich Baumgart im Verhältnis zu Mannschaft und Verein jetzt abgenutzt hat und eine Veränderung beiden Seiten guttun würde. Und trotzdem kann man sich vielleicht auch in die Augen und gemeinsam auf zwei tolle Jahre zurückblicken?
Ich persönlich halte eine Trennung von Baumgart in der Winterpause für unumgänglich (ungeachtet des Ergebnisses in Berlin) und dennoch bin ich ihm für zwei angenehmere Jahre als FC Fan dankbar und wünsche mir auch, dass er selbst mit ein bisschen Abstand die erfolgreiche Zeit in Erinnerung behalten wird. Ohne Vorwurf, ohne "böses Blut"...
Noch ein Wort zum Kader: Ja, der ist sicher schwächer als letztes Jahr und ein Kader, der bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen muss. Aber er ist m.E. nicht so schwach, dass es in einem Heimspiel gegen Mainz nicht gelingt, mehr als eine Zufallschance herauszuspielen und gegen Mannschaften der oberen Hälfte nahezu IMMER chancenlos verliert...
Grundsätzlich finde ich, es ist ein normaler Prozess, dass sich ein Trainer mit der Zeit "abnutzt". Der Begriff "Abnutzen" kann hier sehr vielschichtig sein.
- Dem Trainer gehen die Ideen aus
- Die Spieler können die Ansprache des Trainers nicht mehr hören, bzw sie geht ihnen auf die Nerven
- Was bisher im Innenverhältnis als geradlinig galt, wird nun als stur aufgefasst.
- Was bisher im Innenverhältnis als flexibel galt, wird nun als wankelmütig aufgefasst.
Ein ganz normaler Prozess, der im Verhältnis Trainer - Spieler nahezu immer irgendwann auftritt. Es gibt tatsächlich im internationalen Profi-Manmschaftssport nur ganz wenige Trainer, die es schaffen, dass dieser Abnutzungseffekt sehr spät oder gar nie aufkommt. Diese Trainer bewundere ich persönlich sehr, was aber sicher nicht heißt, dass die Trainer, die das so nicht können, schlechte Trainer wären.
Können wir uns also nicht darauf einigen, dass sich Baumgart im Verhältnis zu Mannschaft und Verein jetzt abgenutzt hat und eine Veränderung beiden Seiten guttun würde. Und trotzdem kann man sich vielleicht auch in die Augen und gemeinsam auf zwei tolle Jahre zurückblicken?
Ich persönlich halte eine Trennung von Baumgart in der Winterpause für unumgänglich (ungeachtet des Ergebnisses in Berlin) und dennoch bin ich ihm für zwei angenehmere Jahre als FC Fan dankbar und wünsche mir auch, dass er selbst mit ein bisschen Abstand die erfolgreiche Zeit in Erinnerung behalten wird. Ohne Vorwurf, ohne "böses Blut"...
Noch ein Wort zum Kader: Ja, der ist sicher schwächer als letztes Jahr und ein Kader, der bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen muss. Aber er ist m.E. nicht so schwach, dass es in einem Heimspiel gegen Mainz nicht gelingt, mehr als eine Zufallschance herauszuspielen und gegen Mannschaften der oberen Hälfte nahezu IMMER chancenlos verliert...
Jetzt mal ganz ehrlich... Nach etwas mehr 2 Jahren eine Abnutzung zwischen Trainer und Spielern? Ich persönlich halte es für grundfalsch, jetzt einen Trainerwechsel zu vollziehen. All die Stärken, die Baumgart ausgemacht haben, die hat er ja nicht verloren. Was er über die vergangenen Jahre viel mehr immer und immer wieder verloren hat, ist Qualität im Kader. Diese Qualität hat er sicherlich auch nicht freiwillig verloren, er wird keine Optionen gehabt haben. Der Verein musste gesunden. Es war und ist kein Geld dafür da, um die verlorene Qualität zu ersetzen. Was soll er denn dann noch machen? Er hat es doch lange Zeit noch gut mit der Mannschaft aufgefangen. Der Genickbruch kam nun mit der Verlust von Hector und Skhiri.
Und ganz ehrlich. Man kann ihm nun vorwerfen, dass er die Qualität des übrig gebliebenen Kaders überschätzt hat. Aber hat er das wirklich? Was soll er denn in der Öffentlichkeit sagen, wenn er Hector und Skhiri verliert und auch keinen adäquaten Ersatz bekommt. Soll er öffentlich aussagen, dass der Kader zu schlecht ist, um die Bundesliga zu halten? Damit nimmt er den verbliebenen Spielern jegliche Motivation und damit zählt er seinen Vorgesetzten an, dass dieser einen schlechten Job gemacht hat.
Ich bin ganz klar der Meinung, dass man mit diesem Trainer nötigenfalls in Liga 2 gehen sollte. Am Trainer liegt diese Saison nicht. Unser Kader ist zu schlecht. Bisher habe ich eigentlich auch noch Keller in Schutz genommen, da er viele Altlasten zu tragen hatte. Als ich aber lesen musste, dass Budget aus dem Sommer übrig geblieben sein soll, wenn ich auch lese, dass ein Verkauf von Ljubicic trotz der aktuellen Lage eine Option ist, ja dann muss auch ich nun inzwischen hinterfragen, ob Keller der richtige Mann für diesen Job ist. Konsolidierung und Gesundung finde ich gut und richtig. Aber ich kann doch nicht vorhandenes, wenn auch kleines, Budget ungenutzt lassen trotz der qualitativen Abgänge. Vor allem kann ich doch nicht ernsthaft einen der noch qualitativ stärkeren im Kader allen ernstes abgeben, wenn die Qualität offensichtlich so schon nicht ausreicht. Wenn das die Ideen und Lösungen von Herrn Keller sind, ja dann sollte man eher diese mal hinterfragen.
Übrigens zum Thema Abnutzung:
Das liegt auch ganz viel am Umfeld. Nimm dir mal Freiburg, denen wir gerade unterlegen waren. Die haben bereits seit vielen Jahren einen guten Trainer und permanente Kontinuität, der/die sich nicht abnutzt. Vor diesem Trainer hatten Sie ebenfalls lange Jahre einen Trainer, der bei uns kurzzeitig einmal Sportdirektor war. Auch dieser hat sich nicht abgenutzt. In Bremen gab es auch langjährige Trainer, die sich nicht abnutzten.
Ich sehe es als viel wichtiger an, dass wir Kontinuität halten. Wir sind nach wie vor Weltmeister darin, alles zu zerreden. Die jetzige Situation ist doch keine Überraschung. Es war doch klar, dass die Saison so verlaufen wird. Warum ist man nun darüber überrascht? Wenn ich den Maurermeister gehen lasse und die Mauer nur noch vom Auszubildenden bauen lasse, darf ich mich auch nicht wundern, wenn die Mauer schief ist und umfällt.
Ein Trainer der sich nicht den Bedingungen anpassen kann, ist ein schlechter und falscher Trainer. Ein Klopp kann aus Großkreutz ein WMeister formen, ein SB aus Dietz kein Buli Stürmer. Das ist der Unterschied in der Trainerqualität. Wer aus viel viel macht, muss nicht unbedingt gut sein. Wer aus wenig nicht viel macht, ist eben schlecht. Daher muss der Wechsel vollzogen werden.
Das Argument ist ja dann eher klar pro Baumgart. Er hat in den letzten zweieinhalb Jahren viele Spieler besser gemacht bzw. performen lassen.
Performen passt besser, wenn man in Bezug auf dein Beispiel berücksichtigt, dass Großkreutz nach der Klopp-Ära auch leistungsmäßig eingebrochen ist. Es war in dem Fall (auch) nicht nachhaltig.
Wen genau hat er denn besser gemacht und zum CL Spieler geformt? Kenne keinen.
Salih Özcan und Modeste durften dank Baumgart zum BVB wechseln und Championsleague spielen
Dass die CL spielen, heißt ja nicht, dass sie CL Top Format haben ala Bellingham oder Salah. Auf dieses Niveau sollte Baumgart die Spieler anheben und wenn er es nicht kann, ist er fehl am Platz.
Okay mit dieser Antwort hast du ganz gut gezeigt, dass man mit dir nicht weiter diskutieren brauch. Salah und Bellingham haben doch von Haus aus mehr Talent und Können, als unsere Spieler.
Ein Guardiola, Klopp oder Zidane würden aus unserer Mannschaft auch keine Super Mannschaft zaubern.
18.12.2023 - 19:15 Uhr
Also entweder ist das von Aachener-Jung ironisch gemeint oder getrolle… 

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ufofo am 18.12.2023 um 19:17 Uhr bearbeitet
18.12.2023 - 20:58 Uhr
Zitat von MountainKing
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Da bin ich bei dir. Es ist insgesamt eine wahnsinnig negative Gemengelage derzeit. Die Jahre unter Baumgart habe ich wirklich genossen. Sein Stil passte für mich perfekt zu uns. Spektakel, Einsatz, Laufbereitschaft und Herzblut. Und das über mehrere Jahre. Für mich die optimale DNA für den FC.
Der Erfolg heiligte die Mittel. Festhalten an seinen Lieblingsspielern, nur deutschsprachig und wenig Vertrauen in den eigenen Nachwuchs gab es schon damals. Was für mich bei der Bewertung immer ein wenig kurz kam, war Baumgarts Einfluss auf den Verlauf der internationalen Auftritte sowie der Pokalspiele. Die liefen schon immer maximal schlecht unter ihm. Für mich eine Folge der extremen Rotation.
Unsere Transfers sind halt oft unglücklich und uninspiriert. Das betrifft auch schon die Zeit vor Baumgart. Da fehlt halt oft der Mut. Gestern wurde mit das bei Freiburg nochmal extrem bewusst. Makengo als Außenverteidiger spielte total sauber und klar. Man hat bei ihm eine gewisse Fantasie. Geschwindigkeit, Geschmeidigkeit etc. alles top. Das war auch schon bei Schade so. Mal gerade so aus der eigenen zweiten hochgezogen. Mit hohem Marktwertpotential. Bei uns werden da Spieler wie Schmitz, Schindler, Kilian, Heintz oder Olesen verpflichtet. Alles Spieler, bei denen ich mit meinem bescheidenen Fußballsachverstand nach zwei Spielen erkenne, dass die vielleicht an guten Tagen halbwegs Bundesliganiveau erreichen können. Es fehlt jedoch bei mir jegliche Fantasie für mehr. Und zwar bei all den genannten. Solche Spieler holt Freiburg gar nicht. Entweder ein gewisses Niveau oder man zieht spannende Spieler hoch. Man kann mir doch nicht erzählen, dass Bisseck nicht nach kurzer Zeit das Niveau von Kilian hätte. Die Ansätze konnte man bei ihm doch auch direkt sehen. Modern, technisch gut, geschmeidig, halt ein ganz anderer Typ als alle anderen. Gleiches gilt für Finkgräfe. Warum braucht es da einen Heintz. Ich mag Heintz. Aber das ist ohne Fantasie und Vertrauen. Das spielt Finkgräfe auf Sicht mindestens auf selbem Level. Tigges und Downs wäre das nächste Beispiel.
Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen. Wir verpflichten dann für extrem teures Geld die Talente von anderen. Horn und Mere sind da die Spitze des Eisberges.
Zusammenfassend muss man sagen, dass wenn sich Baumgart mehr und mehr von seinem Stil entfernt, er nicht mehr viele Argumente hat. Alles andere ist bei ihm eher problematisch. Flexibilität, Talentförderung, nur deutschsprachige, positionsfremde Aufstellungen und vieles andere mehr. Bei all dem macht er sich angreifbar wenn der Erfolg ausbleibt.
Drücke ihm und uns die Daumen. Aber das wirkt alles planlos für mich.
18.12.2023 - 21:29 Uhr
Zitat von Brownie72
Da bin ich bei dir. Es ist insgesamt eine wahnsinnig negative Gemengelage derzeit. Die Jahre unter Baumgart habe ich wirklich genossen. Sein Stil passte für mich perfekt zu uns. Spektakel, Einsatz, Laufbereitschaft und Herzblut. Und das über mehrere Jahre. Für mich die optimale DNA für den FC.
Der Erfolg heiligte die Mittel. Festhalten an seinen Lieblingsspielern, nur deutschsprachig und wenig Vertrauen in den eigenen Nachwuchs gab es schon damals. Was für mich bei der Bewertung immer ein wenig kurz kam, war Baumgarts Einfluss auf den Verlauf der internationalen Auftritte sowie der Pokalspiele. Die liefen schon immer maximal schlecht unter ihm. Für mich eine Folge der extremen Rotation.
Unsere Transfers sind halt oft unglücklich und uninspiriert. Das betrifft auch schon die Zeit vor Baumgart. Da fehlt halt oft der Mut. Gestern wurde mit das bei Freiburg nochmal extrem bewusst. Makengo als Außenverteidiger spielte total sauber und klar. Man hat bei ihm eine gewisse Fantasie. Geschwindigkeit, Geschmeidigkeit etc. alles top. Das war auch schon bei Schade so. Mal gerade so aus der eigenen zweiten hochgezogen. Mit hohem Marktwertpotential. Bei uns werden da Spieler wie Schmitz, Schindler, Kilian, Heintz oder Olesen verpflichtet. Alles Spieler, bei denen ich mit meinem bescheidenen Fußballsachverstand nach zwei Spielen erkenne, dass die vielleicht an guten Tagen halbwegs Bundesliganiveau erreichen können. Es fehlt jedoch bei mir jegliche Fantasie für mehr. Und zwar bei all den genannten. Solche Spieler holt Freiburg gar nicht. Entweder ein gewisses Niveau oder man zieht spannende Spieler hoch. Man kann mir doch nicht erzählen, dass Bisseck nicht nach kurzer Zeit das Niveau von Kilian hätte. Die Ansätze konnte man bei ihm doch auch direkt sehen. Modern, technisch gut, geschmeidig, halt ein ganz anderer Typ als alle anderen. Gleiches gilt für Finkgräfe. Warum braucht es da einen Heintz. Ich mag Heintz. Aber das ist ohne Fantasie und Vertrauen. Das spielt Finkgräfe auf Sicht mindestens auf selbem Level. Tigges und Downs wäre das nächste Beispiel.
Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen. Wir verpflichten dann für extrem teures Geld die Talente von anderen. Horn und Mere sind da die Spitze des Eisberges.
Zusammenfassend muss man sagen, dass wenn sich Baumgart mehr und mehr von seinem Stil entfernt, er nicht mehr viele Argumente hat. Alles andere ist bei ihm eher problematisch. Flexibilität, Talentförderung, nur deutschsprachige, positionsfremde Aufstellungen und vieles andere mehr. Bei all dem macht er sich angreifbar wenn der Erfolg ausbleibt.
Drücke ihm und uns die Daumen. Aber das wirkt alles planlos für mich.
Zitat von MountainKing
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Da bin ich bei dir. Es ist insgesamt eine wahnsinnig negative Gemengelage derzeit. Die Jahre unter Baumgart habe ich wirklich genossen. Sein Stil passte für mich perfekt zu uns. Spektakel, Einsatz, Laufbereitschaft und Herzblut. Und das über mehrere Jahre. Für mich die optimale DNA für den FC.
Der Erfolg heiligte die Mittel. Festhalten an seinen Lieblingsspielern, nur deutschsprachig und wenig Vertrauen in den eigenen Nachwuchs gab es schon damals. Was für mich bei der Bewertung immer ein wenig kurz kam, war Baumgarts Einfluss auf den Verlauf der internationalen Auftritte sowie der Pokalspiele. Die liefen schon immer maximal schlecht unter ihm. Für mich eine Folge der extremen Rotation.
Unsere Transfers sind halt oft unglücklich und uninspiriert. Das betrifft auch schon die Zeit vor Baumgart. Da fehlt halt oft der Mut. Gestern wurde mit das bei Freiburg nochmal extrem bewusst. Makengo als Außenverteidiger spielte total sauber und klar. Man hat bei ihm eine gewisse Fantasie. Geschwindigkeit, Geschmeidigkeit etc. alles top. Das war auch schon bei Schade so. Mal gerade so aus der eigenen zweiten hochgezogen. Mit hohem Marktwertpotential. Bei uns werden da Spieler wie Schmitz, Schindler, Kilian, Heintz oder Olesen verpflichtet. Alles Spieler, bei denen ich mit meinem bescheidenen Fußballsachverstand nach zwei Spielen erkenne, dass die vielleicht an guten Tagen halbwegs Bundesliganiveau erreichen können. Es fehlt jedoch bei mir jegliche Fantasie für mehr. Und zwar bei all den genannten. Solche Spieler holt Freiburg gar nicht. Entweder ein gewisses Niveau oder man zieht spannende Spieler hoch. Man kann mir doch nicht erzählen, dass Bisseck nicht nach kurzer Zeit das Niveau von Kilian hätte. Die Ansätze konnte man bei ihm doch auch direkt sehen. Modern, technisch gut, geschmeidig, halt ein ganz anderer Typ als alle anderen. Gleiches gilt für Finkgräfe. Warum braucht es da einen Heintz. Ich mag Heintz. Aber das ist ohne Fantasie und Vertrauen. Das spielt Finkgräfe auf Sicht mindestens auf selbem Level. Tigges und Downs wäre das nächste Beispiel.
Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen. Wir verpflichten dann für extrem teures Geld die Talente von anderen. Horn und Mere sind da die Spitze des Eisberges.
Zusammenfassend muss man sagen, dass wenn sich Baumgart mehr und mehr von seinem Stil entfernt, er nicht mehr viele Argumente hat. Alles andere ist bei ihm eher problematisch. Flexibilität, Talentförderung, nur deutschsprachige, positionsfremde Aufstellungen und vieles andere mehr. Bei all dem macht er sich angreifbar wenn der Erfolg ausbleibt.
Drücke ihm und uns die Daumen. Aber das wirkt alles planlos für mich.
Gebe dir recht.
Es fehlt auch an Geld und vor allem an Fachkompetenz. Baumgart mal ausgeschlossen er hat bis zum Sommer einen super Job gemacht und ich sehe in ihm nicht den hauptschuldigen. In allen Belangen im Verein kommt es mir so vor als wen es von Jahr zu Jahr immer schlechter und schlimmer wird. Lernen die nie aus den Fehlern vergangener Jahre. Bin mal gespannt wer bald sein Glück versuchen darf. Präsidium spätestens nächste Wahl weg , Präsidium weg spätestens dan auch keller weg denke sogar das es im sommer eng für ihn wird. Dan bin ich mal gespannt . Wo ich mir die letzte Mitgliederversammlung im Internet angeschaut habe seitdem mache ich mir noch mehr Sorgen um unseren FC . Anderes Thema. Hat eigentlich unser Präsident nebst Anhang mal eine klare Stellungnahme zur Situation abgegeben? Oder mal zur Mannschaft gesprochen?
18.12.2023 - 21:29 Uhr
Zitat von Brownie72
…Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen…
Zitat von MountainKing
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
…Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen…
Ich stimme dir da sogar zu, aber was ist der entscheidende Unterschied zwischen dem FC und Freiburg? Streich kann an Spielern festhalten, weil das Freiburger Umfeld unabhängig von der sportlichen Situation stets ruhig und tiefenentspannt bleibt.
Wenn wir solche Wege gehen würden und stehen so, wie wir aktuell stehen, wird sofort der Trainer und der Weg des Vereins in Frage gestellt. Unser Umfeld hat für solche Wege gar nicht die Ruhe und letztlich versuchen dann auch die Trainer eher Ihren Job zu halten anstatt auch mal Risiken einzugehen.
Geht man bei uns ein Risiko ein, ist man ganz schnell die Banane der Liga. Das ist doch das Problem bei uns und das sieht man doch gerade auch wieder. Der Erfolg bleibt aus und bei uns brennt der Baum. Baumgart macht auf einmal alles falsch und jeder Kölner weiß es besser. Keiner bedenkt, welchen Qualitatsverlust wir über mehrere Jahre hatten, mit denen Baumgart zu kämpfen hat/te…
18.12.2023 - 21:42 Uhr
Zitat von Brownie72
Da bin ich bei dir. Es ist insgesamt eine wahnsinnig negative Gemengelage derzeit. Die Jahre unter Baumgart habe ich wirklich genossen. Sein Stil passte für mich perfekt zu uns. Spektakel, Einsatz, Laufbereitschaft und Herzblut. Und das über mehrere Jahre. Für mich die optimale DNA für den FC.
Der Erfolg heiligte die Mittel. Festhalten an seinen Lieblingsspielern, nur deutschsprachig und wenig Vertrauen in den eigenen Nachwuchs gab es schon damals. Was für mich bei der Bewertung immer ein wenig kurz kam, war Baumgarts Einfluss auf den Verlauf der internationalen Auftritte sowie der Pokalspiele. Die liefen schon immer maximal schlecht unter ihm. Für mich eine Folge der extremen Rotation.
Unsere Transfers sind halt oft unglücklich und uninspiriert. Das betrifft auch schon die Zeit vor Baumgart. Da fehlt halt oft der Mut. Gestern wurde mit das bei Freiburg nochmal extrem bewusst. Makengo als Außenverteidiger spielte total sauber und klar. Man hat bei ihm eine gewisse Fantasie. Geschwindigkeit, Geschmeidigkeit etc. alles top. Das war auch schon bei Schade so. Mal gerade so aus der eigenen zweiten hochgezogen. Mit hohem Marktwertpotential. Bei uns werden da Spieler wie Schmitz, Schindler, Kilian, Heintz oder Olesen verpflichtet. Alles Spieler, bei denen ich mit meinem bescheidenen Fußballsachverstand nach zwei Spielen erkenne, dass die vielleicht an guten Tagen halbwegs Bundesliganiveau erreichen können. Es fehlt jedoch bei mir jegliche Fantasie für mehr. Und zwar bei all den genannten. Solche Spieler holt Freiburg gar nicht. Entweder ein gewisses Niveau oder man zieht spannende Spieler hoch. Man kann mir doch nicht erzählen, dass Bisseck nicht nach kurzer Zeit das Niveau von Kilian hätte. Die Ansätze konnte man bei ihm doch auch direkt sehen. Modern, technisch gut, geschmeidig, halt ein ganz anderer Typ als alle anderen. Gleiches gilt für Finkgräfe. Warum braucht es da einen Heintz. Ich mag Heintz. Aber das ist ohne Fantasie und Vertrauen. Das spielt Finkgräfe auf Sicht mindestens auf selbem Level. Tigges und Downs wäre das nächste Beispiel.
Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen. Wir verpflichten dann für extrem teures Geld die Talente von anderen. Horn und Mere sind da die Spitze des Eisberges.
Zusammenfassend muss man sagen, dass wenn sich Baumgart mehr und mehr von seinem Stil entfernt, er nicht mehr viele Argumente hat. Alles andere ist bei ihm eher problematisch. Flexibilität, Talentförderung, nur deutschsprachige, positionsfremde Aufstellungen und vieles andere mehr. Bei all dem macht er sich angreifbar wenn der Erfolg ausbleibt.
Drücke ihm und uns die Daumen. Aber das wirkt alles planlos für mich.
Zitat von MountainKing
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Da bin ich bei dir. Es ist insgesamt eine wahnsinnig negative Gemengelage derzeit. Die Jahre unter Baumgart habe ich wirklich genossen. Sein Stil passte für mich perfekt zu uns. Spektakel, Einsatz, Laufbereitschaft und Herzblut. Und das über mehrere Jahre. Für mich die optimale DNA für den FC.
Der Erfolg heiligte die Mittel. Festhalten an seinen Lieblingsspielern, nur deutschsprachig und wenig Vertrauen in den eigenen Nachwuchs gab es schon damals. Was für mich bei der Bewertung immer ein wenig kurz kam, war Baumgarts Einfluss auf den Verlauf der internationalen Auftritte sowie der Pokalspiele. Die liefen schon immer maximal schlecht unter ihm. Für mich eine Folge der extremen Rotation.
Unsere Transfers sind halt oft unglücklich und uninspiriert. Das betrifft auch schon die Zeit vor Baumgart. Da fehlt halt oft der Mut. Gestern wurde mit das bei Freiburg nochmal extrem bewusst. Makengo als Außenverteidiger spielte total sauber und klar. Man hat bei ihm eine gewisse Fantasie. Geschwindigkeit, Geschmeidigkeit etc. alles top. Das war auch schon bei Schade so. Mal gerade so aus der eigenen zweiten hochgezogen. Mit hohem Marktwertpotential. Bei uns werden da Spieler wie Schmitz, Schindler, Kilian, Heintz oder Olesen verpflichtet. Alles Spieler, bei denen ich mit meinem bescheidenen Fußballsachverstand nach zwei Spielen erkenne, dass die vielleicht an guten Tagen halbwegs Bundesliganiveau erreichen können. Es fehlt jedoch bei mir jegliche Fantasie für mehr. Und zwar bei all den genannten. Solche Spieler holt Freiburg gar nicht. Entweder ein gewisses Niveau oder man zieht spannende Spieler hoch. Man kann mir doch nicht erzählen, dass Bisseck nicht nach kurzer Zeit das Niveau von Kilian hätte. Die Ansätze konnte man bei ihm doch auch direkt sehen. Modern, technisch gut, geschmeidig, halt ein ganz anderer Typ als alle anderen. Gleiches gilt für Finkgräfe. Warum braucht es da einen Heintz. Ich mag Heintz. Aber das ist ohne Fantasie und Vertrauen. Das spielt Finkgräfe auf Sicht mindestens auf selbem Level. Tigges und Downs wäre das nächste Beispiel.
Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen. Wir verpflichten dann für extrem teures Geld die Talente von anderen. Horn und Mere sind da die Spitze des Eisberges.
Zusammenfassend muss man sagen, dass wenn sich Baumgart mehr und mehr von seinem Stil entfernt, er nicht mehr viele Argumente hat. Alles andere ist bei ihm eher problematisch. Flexibilität, Talentförderung, nur deutschsprachige, positionsfremde Aufstellungen und vieles andere mehr. Bei all dem macht er sich angreifbar wenn der Erfolg ausbleibt.
Drücke ihm und uns die Daumen. Aber das wirkt alles planlos für mich.
Für mich sehr gut zusammengefasst. Man konnte sich wirklich nach langer Zeit mal wieder wirklich mit einem Typen als Trainer identifizieren und der Fußball, der gezeigt wurde hat ebensogut gepasst. Zum Trainer und zum FC.
Leider ist davon so gut wie nichts mehr übrig. Und dann fallen die anderen, planlos Dinge einfach sehr statt ins Gewicht.
Die offensive ist nominell besser besetzt als letztes Jahr, bekommt aber mal so garnichts hin.
Wirkliche Kaderentwicklung findet nicht statt. Die Transfers sind wirklich phantasielos. Wenn man ehrlich ist braucht es dafür kaum eln Scouting.
Jugendförderung echt problematisch. Da hab ich echt das Gefühl, er winkt das kategorisch immer mit dem Satz "muss erstmal im Männerfußball ankommen" ab. Hätte er wahrscheinlich auch zu Wirtz in seiner ersten Saison gesagt.
Ich habs schon öfter gesagt, ich würde ihn eigentlich am liebsten behalten, glaube aber nicht mehr daran, dass er den FC zurück in die Spur bekommt.
Und selbst wenn, die anderen Defizite wie Transfers und Jugend, die auch zur Entwicklung eines Bereins gehören, würden mMn auf der Strecke bleiben...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Misterpinkbn am 18.12.2023 um 21:44 Uhr bearbeitet
18.12.2023 - 21:54 Uhr
Ich würde gegen die Freiburg'sche Konstellation nicht wehren. Ganz im Gegenteil.
Jedoch gehört auch eine gewisse Kompromiss Bereitschaft dazu. Beispiel Causa Diehl: ja er will anscheinend weg. SB hat keine Lust ihn aufzubauen. Aber warum versucht man es nicht. Vielleicht hilft er uns nach vorne. Vielleicht auch nicht.
Warum kein Spieler aus Holland oder Frankreich. Sprachprobleme sollten kein Hindernis sein.
Das sind nur zwei meiner Beispiele. So ist meine Gefühlslage. Ich mag SB wirklich, allerdings denke ich muss sich was ändern. Dazu wäre die Winterpause der richtige Moment, sofern der Verein es möchte.
Ich bin weiterhin gefühlsmäßig dabei Danke zu sagen und zu neuen Ufern. Aufzubrechen.
Jedoch gehört auch eine gewisse Kompromiss Bereitschaft dazu. Beispiel Causa Diehl: ja er will anscheinend weg. SB hat keine Lust ihn aufzubauen. Aber warum versucht man es nicht. Vielleicht hilft er uns nach vorne. Vielleicht auch nicht.
Warum kein Spieler aus Holland oder Frankreich. Sprachprobleme sollten kein Hindernis sein.
Das sind nur zwei meiner Beispiele. So ist meine Gefühlslage. Ich mag SB wirklich, allerdings denke ich muss sich was ändern. Dazu wäre die Winterpause der richtige Moment, sofern der Verein es möchte.
Ich bin weiterhin gefühlsmäßig dabei Danke zu sagen und zu neuen Ufern. Aufzubrechen.
18.12.2023 - 22:07 Uhr
Zitat von Effzeh-Jeck
Ich stimme dir da sogar zu, aber was ist der entscheidende Unterschied zwischen dem FC und Freiburg? Streich kann an Spielern festhalten, weil das Freiburger Umfeld unabhängig von der sportlichen Situation stets ruhig und tiefenentspannt bleibt.
Wenn wir solche Wege gehen würden und stehen so, wie wir aktuell stehen, wird sofort der Trainer und der Weg des Vereins in Frage gestellt. Unser Umfeld hat für solche Wege gar nicht die Ruhe und letztlich versuchen dann auch die Trainer eher Ihren Job zu halten anstatt auch mal Risiken einzugehen.
Geht man bei uns ein Risiko ein, ist man ganz schnell die Banane der Liga. Das ist doch das Problem bei uns und das sieht man doch gerade auch wieder. Der Erfolg bleibt aus und bei uns brennt der Baum. Baumgart macht auf einmal alles falsch und jeder Kölner weiß es besser. Keiner bedenkt, welchen Qualitatsverlust wir über mehrere Jahre hatten, mit denen Baumgart zu kämpfen hat/te…
Zitat von Brownie72
…Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen…
Zitat von MountainKing
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
Wenn man einen Trainer (korrekterweise) dafür lobt, wenn er Spieler besser gemacht hat, dann muss man ihn genauso auch dafür in die Verantwortung nehmen, wenn Spieler schlechter werden.
Kainz, Ljubicic, Schmitz sind nur Schatten ihrer selbst. Auch ein Maina war letzte Saison mit seinen 11 Scorern deutlich erfolgreicher. Waldschmidt hatte deutlich erfolgreichere Saison als die aktuelle und so ein bisschen kann man auch Paqarada da mit reinnehmen, der praktisch nichts von dem zeigt, was ihn bei St. Pauli so stark gemacht hat.
Dazu kommt komplette Stagnation bei seinen Wunschspielern Tigges und Kilian. Das lässt sich nicht alles auf Keller schieben.
…Atubolo hatte einen denkbar schlechten Start. Streich hält aber an ihm fest. Der Marktwert wird enorm steigen. Das erwarte ich halt von einem Trainer. Das er in der täglichen Arbeit das Potential erkennt und das dann auch durchzieht. Das machen wir viel zu selten. Bei all den herausragenden Talenten in den Nachwuchsjahrgängen…
Ich stimme dir da sogar zu, aber was ist der entscheidende Unterschied zwischen dem FC und Freiburg? Streich kann an Spielern festhalten, weil das Freiburger Umfeld unabhängig von der sportlichen Situation stets ruhig und tiefenentspannt bleibt.
Wenn wir solche Wege gehen würden und stehen so, wie wir aktuell stehen, wird sofort der Trainer und der Weg des Vereins in Frage gestellt. Unser Umfeld hat für solche Wege gar nicht die Ruhe und letztlich versuchen dann auch die Trainer eher Ihren Job zu halten anstatt auch mal Risiken einzugehen.
Geht man bei uns ein Risiko ein, ist man ganz schnell die Banane der Liga. Das ist doch das Problem bei uns und das sieht man doch gerade auch wieder. Der Erfolg bleibt aus und bei uns brennt der Baum. Baumgart macht auf einmal alles falsch und jeder Kölner weiß es besser. Keiner bedenkt, welchen Qualitatsverlust wir über mehrere Jahre hatten, mit denen Baumgart zu kämpfen hat/te…
Sehe ich ehrlich gesagt in den letzten Jahren nicht so. Man hat lange an Stöger festgehalten, lange an Gisdol. Und auch Baumgart hat noch immer einen gewissen Kredit. Es gab bisher wenig Pfiffe etc. Und das obwohl die Bilanz in diesem Jahr nach 15 Spielen zuzüglich Pokal desaströs ist. Unruhe kommt eher rein, wenn Duda da fünfzigste mal hinter einander gurken durfte oder Adamyan oder Tigges oder oder oder. Ich nehme eher wahr, dass junge Spieler wie Finkgräfe schon Kredit haben. Man muss halt mal konsequent auf sie bauen. Wann haben wir das denn mal gemacht ?
Ich bleibe dabei. Uns fehlt in vielen Bereichen der Mut und die Kreativität. Da sind wir in den letzten Jahren brutal abgehängt worden. Wir haben aus den extrem starken Jahrgängen um Wirtz, Diehl, Downs, Finkgräfe, Bakatukanda und vielen anderen mehr nichts gemacht. Gar nichts bisher. Viel schlechter kann das gar nicht laufen. In den letzten zwanzig Jahren haben wir nicht viel mehr wie Podolski, Thielmann, Özcan und Jakobs nennenswert selbst hervorgebracht. Also etwa das was Freiburg mit Schade allein erwirtschaftet hat.
Das sind die Punkte warum wir da stehen wo wir stehen. Viele Zuschauer, riesiges Umfeld, Top Jugendarbeit in den letzten Jahren. Und der Abstand zum Mittelfeld der Liga wird immer größer. Die letzten 20 Jahre im Pokal, die beiden Auftritte in Europa, immer kläglich gescheitert. Wir ergötzen uns an zwei internationalen Auftritten in 25 Jahren. Das hatten alle vergleichbaren Vereine auch. Frankfurt, Mainz, Union, Freiburg und andere mehr. Nur mit ganz anderem Erfolg. Freiburg mal im Pokalfinale. Die Frankfurter mit enormen Erfolgen in Pokal und international etc. Selbst die ähnlich katastrophal agierenden Schalker und Hamburger hatten in dem Zeitraum riesige Erfolge im Vergleich zu uns.
Weniger aus den vorhandenen Möglichkeiten wie wir macht wirklich kaum jemand. Und das in enormer Konstanz.
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