Medienkritik: Hertha BSC
22.01.2006 - 22:31 Uhr
03.07.2015 - 18:56 Uhr
Wir mussten nach dem Spiel den Gästeblock über den Innenraum verlassen. War schon beeindruckend. Wenn man auf dem Rasen ist. Wie auch im Olympiastadion.
03.07.2015 - 19:01 Uhr
Zitat von adailton
Wir mussten nach dem Spiel den Gästeblock über den Innenraum verlassen. War schon beeindruckend. Wenn man auf dem Rasen ist. Wie auch im Olympiastadion.
Wir mussten nach dem Spiel den Gästeblock über den Innenraum verlassen. War schon beeindruckend. Wenn man auf dem Rasen ist. Wie auch im Olympiastadion.
war das eine antwort auf mich?
falls ja:
also ich hab das san siro nur leer erlebt und fand es sehr klein und echt enttäuschend.
da find ich das olympiastadion beeindruckender vom rasen aus (im leeren zustand).
04.07.2015 - 00:05 Uhr
Ich fand den Artikel zu großen Teilen auch daneben. Ja es stimmt, Hertha ist nicht der attraktivste Club. Meine Güte, na und? Wir müssen nicht jedem gefallen, ist auch gut so. Auch eine Art der Identitätsbildung. Der Vergleich mit Union ist insofern daneben, dass Union ganz andere Ansprüche hat als wir. Union ist ein Verein aus Köpenick mit begrenzten Mitteln und macht das beste draus. Wir sind aber der "Hauptstadtclub" und müssen jedem gefallen oder wie? Vielleicht sollte man als nächstes einen Schwaben als Stadionsprecher einstellen? Oder türkische Lieder in der Kurve singen? Das würde uns nicht attraktiver machen, sondern lächerlich. Und wir sind halt ein West-Berliner Club, was ist daran so schlimm? Ich kann mich damit ziemlich gut anfreunden, ohne damit Ost-Berliner oder Brandenburger Fans zu diskreditieren.
Der größte Fehler, den der Autor macht, ist Identität mit Erfolg gleichsetzen. Es gibt in der Bundesliga praktisch keinen Verein mit einer "echten" Identität. "Mia san mia" ist nur die Identität der Bayern, weil sie erfolgreich sind, nicht weil das Theater-Publikum sich damit so sehr identifiziert. "Echte Liebe" ist inzwischen zu einer Marotte geworden und schadet dem Club eher, als dass es hilft. Was gibts also noch? Der Kumpelclub Schalke? Genau, mit den ganzen überbezahlten "Stars" und Gazprom als Sponsor ist man natürlich DER Malocher-Club überhaupt. Freiburg ist für mich ein Verein mit echter Identität, vielleicht noch Köln, aber das wars auch schon. Schlussendlich werden wir mit Erfolg attraktiver, nicht mit einem geilen Logo oder dummen Marketing-Aktionen am Rosenthaler oder am Kotti, um die ganzen hippen Multi-Kulti-Zugezogenen ins Stadion zu locken.
Das einzige Wahre, was ich aus diesem dummen Artikel mit viel Fantasie, rauslesen kann, ist dass Hertha Fan-näher werden muss. Das heisst, Fanclubs strukturell besser unterstützen, nicht jede coole Aktion sofort unterwandern, vll kleine Turniere veranstalten wo im Finale die beste Mannschaft gegen die Profi-Mannschaft antreten darf, im Zweifel lieber Jugendspieler hochziehen als satte Durchschnittsspieler zu verpflichten. Man könnte auch Sachen abziehen wie "Jede Schulklasse, die mindestens xx Euro für einen guten Zweck aufbringen kann, wird geschlossen ins Oly eingeladen/von Hertha ausgerüstet/Klassenfahrt bezahlt/von Profis besucht", was auch immer. Oder ganz verrückt - ein "Fantrikot" rausbringen, bei dem die Fans selber Vorschläge einbringen und dann voten können. Zusammen mit einer Jury wird entschieden, was umgesetzt wird, und dann geht das Trikot in den Verkauf. Wollen wir wetten, das würde wie eine Bombe einschlagen? Oder bei jeder Niederlage allen Fans, die im Stadion waren, beim nächsten Spiel ein Bier ausgeben? Hertha macht, glaube ich, 1,5 Mio Umsatz mit Bier/Getränk pro Saison. Bei 17 Heimspielen sind das vll 90K Euro pro Spiel. Wir haben letzte Saison 7 Spiele zu Hause verloren. Macht 650K Umsatz, im Schnitt holt sich der Fan vielleicht zwei Bier, demnach wären das letztes Jahr 300-400K, die man an die Fans "abgegeben" hätte. Oder Flashmobs in der Stadt veranstalten, mit Goodies, die anschließend verteilt werden, oder mit Lieferando/Lieferheld zusammen arbeiten und an Spieltagen Fans, die die Facebook-Seite geliked haben/getwittered haben/etc. , Rabatt auf eine Bestellung geben. Oder mit Kinoketten (Cinestar/Cinemaxx) zusammenarbeiten und an Spieltagen allen Leuten, die mit Hertha-Trikots ins Kino gehen, Popcorn/Cola ausgeben. Oder andere, kleinere Vereine in Berlin, unterstützten. Es gibt tolle und erfolgreiche Vereine im Volleyball/Handball/Hockey, die sehr erfolgreich sind, aber leider kaum Interesse wecken. Da könnte man Synergien entwickeln, in dem man diese Vereine/Sportarten unterstützt. Oder, wie jetzt z.b., an Ramadan einen Abend mal im Stadion Gratis-Essen verteilen. Oder grundsätzlich mal einen "Hertha-Abend" im Oly veranstalten, mit einem netten Programm, vll 1-2 Acts, für Mitglieder kostenlos, für alle anderen 5 Euro o.ä. Oder ne Hertha-App basteln, die an Spieltagen Promo-Aktionen in Zusammenarbeit mit irgendwelchen Dienstleistern, veranstaltet, und, und und.
Auch die Aktion gegen Real Madrid (nach dem Abstieg) fand ich absolut klasse, das hat viele Fan-Herzen höher schlagen lassen und auch in den Medien dem Verein positive Publicity beschwert anstatt bedeutungslose Freundschaftsspiele in der Pampa auszutragen. Stellt euch mal vor, man würde in Berlin ein Turnier mit Hertha, Galatasaray, Chelsea und AC Mailand veranstalten. Extrem unwahrscheinlich, aber sowas wie ein "Revival von 2000". Wie geil wäre das denn?
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie man Fans/Fan-Unterstützung aktivieren könnte, man müsste es von unserer, also Herthas Seite, nur wollen. 2-3 Marketing-Profis einstellen, Budget von 500K, wenn man mutig ist, mehr, in die Hand drücken und ab die Post. Aber ich habe, beruflich, ab und an mit Hertha zu tun und muss leider sagen, dass die Marketing-Abteilung ziemlich dünn und mäßig kompetent besetzt ist. Dort werden jedes Jahr die gleichen Sachen aufgetaut und Innovationen kaum vorangetrieben. Ab und an gibt es Gutscheine bei Kaisers, oder es steht jemand am Ostbahnhof und verteilt Tickets, oder noch schlimmer, bei Groupon irgendwelche uninteressanten Spiele für den halben Preis angeboten. Es gibt keine klare Vorstellung, wie man den Verein in der Stadt besser positionieren kann, alles wird nur halbherzig und mit extremen finanziellen Beschränkungen abgezogen.
Und zu guter letzt einfach mal eine Mannschaft zusammenstellen, die mit Herz an die Sache rangeht und nicht, wie von Dardai vor einigen Wochen angemerkt, Spieler schon am 30.Spieltag ankommen und die Urlaubsplanung besprechen möchten. Man hat in der Vergangenheit gesehen, dass Fans nicht nur "Erfolg" als solchen honorieren, sondern auch die Art, wie sich die Mannschaft präsentiert. Ich habe noch nie erlebt, dass unsere Mannschaft nach einer Niederlage trotz tollem Kampf ausgepfiffen wurde. Da muss als Verien mehr kommen, um den Spielern, Berufsfussballer hin oder her, das klar zu machen. Je mehr sich die Spieler mit dem Club identifizieren, je stärker die Fans einbezogen werden, desto stärker wird der Einfluss und daraus können nette Synergien entstehen. Oder welcher Spieler wird sich hängen lassen, wenn er ein paar Tage davor noch mit Kindern gespielt hat, die mit leuchtenden Augen die Spieler angehimmelt haben und einfach mal einen netten Nachmittag verbracht haben. Klingt sehr abgedroschen, aber ist nun mal so. Mit Dardai hat man jemanden, der authentisch wirkt, aber ohne eine Idee dahinter, bringt das auch nur mäßig was.
Der größte Fehler, den der Autor macht, ist Identität mit Erfolg gleichsetzen. Es gibt in der Bundesliga praktisch keinen Verein mit einer "echten" Identität. "Mia san mia" ist nur die Identität der Bayern, weil sie erfolgreich sind, nicht weil das Theater-Publikum sich damit so sehr identifiziert. "Echte Liebe" ist inzwischen zu einer Marotte geworden und schadet dem Club eher, als dass es hilft. Was gibts also noch? Der Kumpelclub Schalke? Genau, mit den ganzen überbezahlten "Stars" und Gazprom als Sponsor ist man natürlich DER Malocher-Club überhaupt. Freiburg ist für mich ein Verein mit echter Identität, vielleicht noch Köln, aber das wars auch schon. Schlussendlich werden wir mit Erfolg attraktiver, nicht mit einem geilen Logo oder dummen Marketing-Aktionen am Rosenthaler oder am Kotti, um die ganzen hippen Multi-Kulti-Zugezogenen ins Stadion zu locken.
Das einzige Wahre, was ich aus diesem dummen Artikel mit viel Fantasie, rauslesen kann, ist dass Hertha Fan-näher werden muss. Das heisst, Fanclubs strukturell besser unterstützen, nicht jede coole Aktion sofort unterwandern, vll kleine Turniere veranstalten wo im Finale die beste Mannschaft gegen die Profi-Mannschaft antreten darf, im Zweifel lieber Jugendspieler hochziehen als satte Durchschnittsspieler zu verpflichten. Man könnte auch Sachen abziehen wie "Jede Schulklasse, die mindestens xx Euro für einen guten Zweck aufbringen kann, wird geschlossen ins Oly eingeladen/von Hertha ausgerüstet/Klassenfahrt bezahlt/von Profis besucht", was auch immer. Oder ganz verrückt - ein "Fantrikot" rausbringen, bei dem die Fans selber Vorschläge einbringen und dann voten können. Zusammen mit einer Jury wird entschieden, was umgesetzt wird, und dann geht das Trikot in den Verkauf. Wollen wir wetten, das würde wie eine Bombe einschlagen? Oder bei jeder Niederlage allen Fans, die im Stadion waren, beim nächsten Spiel ein Bier ausgeben? Hertha macht, glaube ich, 1,5 Mio Umsatz mit Bier/Getränk pro Saison. Bei 17 Heimspielen sind das vll 90K Euro pro Spiel. Wir haben letzte Saison 7 Spiele zu Hause verloren. Macht 650K Umsatz, im Schnitt holt sich der Fan vielleicht zwei Bier, demnach wären das letztes Jahr 300-400K, die man an die Fans "abgegeben" hätte. Oder Flashmobs in der Stadt veranstalten, mit Goodies, die anschließend verteilt werden, oder mit Lieferando/Lieferheld zusammen arbeiten und an Spieltagen Fans, die die Facebook-Seite geliked haben/getwittered haben/etc. , Rabatt auf eine Bestellung geben. Oder mit Kinoketten (Cinestar/Cinemaxx) zusammenarbeiten und an Spieltagen allen Leuten, die mit Hertha-Trikots ins Kino gehen, Popcorn/Cola ausgeben. Oder andere, kleinere Vereine in Berlin, unterstützten. Es gibt tolle und erfolgreiche Vereine im Volleyball/Handball/Hockey, die sehr erfolgreich sind, aber leider kaum Interesse wecken. Da könnte man Synergien entwickeln, in dem man diese Vereine/Sportarten unterstützt. Oder, wie jetzt z.b., an Ramadan einen Abend mal im Stadion Gratis-Essen verteilen. Oder grundsätzlich mal einen "Hertha-Abend" im Oly veranstalten, mit einem netten Programm, vll 1-2 Acts, für Mitglieder kostenlos, für alle anderen 5 Euro o.ä. Oder ne Hertha-App basteln, die an Spieltagen Promo-Aktionen in Zusammenarbeit mit irgendwelchen Dienstleistern, veranstaltet, und, und und.
Auch die Aktion gegen Real Madrid (nach dem Abstieg) fand ich absolut klasse, das hat viele Fan-Herzen höher schlagen lassen und auch in den Medien dem Verein positive Publicity beschwert anstatt bedeutungslose Freundschaftsspiele in der Pampa auszutragen. Stellt euch mal vor, man würde in Berlin ein Turnier mit Hertha, Galatasaray, Chelsea und AC Mailand veranstalten. Extrem unwahrscheinlich, aber sowas wie ein "Revival von 2000". Wie geil wäre das denn?
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie man Fans/Fan-Unterstützung aktivieren könnte, man müsste es von unserer, also Herthas Seite, nur wollen. 2-3 Marketing-Profis einstellen, Budget von 500K, wenn man mutig ist, mehr, in die Hand drücken und ab die Post. Aber ich habe, beruflich, ab und an mit Hertha zu tun und muss leider sagen, dass die Marketing-Abteilung ziemlich dünn und mäßig kompetent besetzt ist. Dort werden jedes Jahr die gleichen Sachen aufgetaut und Innovationen kaum vorangetrieben. Ab und an gibt es Gutscheine bei Kaisers, oder es steht jemand am Ostbahnhof und verteilt Tickets, oder noch schlimmer, bei Groupon irgendwelche uninteressanten Spiele für den halben Preis angeboten. Es gibt keine klare Vorstellung, wie man den Verein in der Stadt besser positionieren kann, alles wird nur halbherzig und mit extremen finanziellen Beschränkungen abgezogen.
Und zu guter letzt einfach mal eine Mannschaft zusammenstellen, die mit Herz an die Sache rangeht und nicht, wie von Dardai vor einigen Wochen angemerkt, Spieler schon am 30.Spieltag ankommen und die Urlaubsplanung besprechen möchten. Man hat in der Vergangenheit gesehen, dass Fans nicht nur "Erfolg" als solchen honorieren, sondern auch die Art, wie sich die Mannschaft präsentiert. Ich habe noch nie erlebt, dass unsere Mannschaft nach einer Niederlage trotz tollem Kampf ausgepfiffen wurde. Da muss als Verien mehr kommen, um den Spielern, Berufsfussballer hin oder her, das klar zu machen. Je mehr sich die Spieler mit dem Club identifizieren, je stärker die Fans einbezogen werden, desto stärker wird der Einfluss und daraus können nette Synergien entstehen. Oder welcher Spieler wird sich hängen lassen, wenn er ein paar Tage davor noch mit Kindern gespielt hat, die mit leuchtenden Augen die Spieler angehimmelt haben und einfach mal einen netten Nachmittag verbracht haben. Klingt sehr abgedroschen, aber ist nun mal so. Mit Dardai hat man jemanden, der authentisch wirkt, aber ohne eine Idee dahinter, bringt das auch nur mäßig was.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zizouBSC am 04.07.2015 um 00:13 Uhr bearbeitet
04.07.2015 - 00:45 Uhr
In diesem Zusammenhang auch mal das aktuelle Beispiel mit dem Trikot: Da hat man schon mal die Chance, ein Trikot ohne Sponsor (zumindest vorläufig) rauszubringen und dann kommt "so" ein Trikot raus. Da hätte man so unendlich viel mehr rausholen können...ich krame immer wieder gerne das Beispiel mit den UNAM Pumas raus.
http://media-cdn.incondicionales.com.mx/media/galeria/324/8/9/8/1/n_pumas_unam_la_aficion-3361898.jpg
Streich das Banamex, oben rechts Hertha-Logo drauf, Aus Puma wird Bär, meinetwegen dezente blau/weiße Streifen ums Tier herum, Auswärtstrikot vll das dunkle hier: http://3.bp.blogspot.com/-Mcf7UOvIuwE/U8ANbYYGLrI/AAAAAAAATk4/X0S3L7UhL4g/s1600/Pumas-14-15-Away-Kit+(1).jpg
und man hätte die mit Abstand geilsten Trikot der Bundesliga.
Aber nein, man nimmt ein Standard-Muster, klatscht links und rechts rote Streifen rauf und gut ist...
http://media-cdn.incondicionales.com.mx/media/galeria/324/8/9/8/1/n_pumas_unam_la_aficion-3361898.jpg
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und man hätte die mit Abstand geilsten Trikot der Bundesliga.
Aber nein, man nimmt ein Standard-Muster, klatscht links und rechts rote Streifen rauf und gut ist...
04.07.2015 - 00:51 Uhr
Zitat von zizouBSC
In diesem Zusammenhang auch mal das aktuelle Beispiel mit dem Trikot: Da hat man schon mal die Chance, ein Trikot ohne Sponsor (zumindest vorläufig) rauszubringen und dann kommt "so" ein Trikot raus. Da hätte man so unendlich viel mehr rausholen können...ich krame immer wieder gerne das Beispiel mit den UNAM Pumas raus.
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und man hätte die mit Abstand geilsten Trikot der Bundesliga.
Aber nein, man nimmt ein Standard-Muster, klatscht links und rechts rote Streifen rauf und gut ist...
In diesem Zusammenhang auch mal das aktuelle Beispiel mit dem Trikot: Da hat man schon mal die Chance, ein Trikot ohne Sponsor (zumindest vorläufig) rauszubringen und dann kommt "so" ein Trikot raus. Da hätte man so unendlich viel mehr rausholen können...ich krame immer wieder gerne das Beispiel mit den UNAM Pumas raus.
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Streich das Banamex, oben rechts Hertha-Logo drauf, Aus Puma wird Bär, meinetwegen dezente blau/weiße Streifen ums Tier herum, Auswärtstrikot vll das dunkle hier: http://3.bp.blogspot.com/-Mcf7UOvIuwE/U8ANbYYGLrI/AAAAAAAATk4/X0S3L7UhL4g/s1600/Pumas-14-15-Away-Kit+(1).jpg
und man hätte die mit Abstand geilsten Trikot der Bundesliga.
Aber nein, man nimmt ein Standard-Muster, klatscht links und rechts rote Streifen rauf und gut ist...
Na das Trikot würde ja wirklich toll aussehen, wenn man schließlich einen Sponsor gefunden hat und das Logo dann genau auf die Schnauze klatscht...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BSC_49 am 04.07.2015 um 00:54 Uhr bearbeitet
04.07.2015 - 00:59 Uhr
Dann müsste man halt ein zweites "Standard"-Set erstellen. Vermutlich würde sich das aber nicht verkaufen, weil alle das "Fan-Trikot" viel geiler finden. Oder den Bär kleiner machen und das Logo drüber...ein bisschen Kreativität kann man ja von einem Club mit 100 Mio Umsatz erwarten
04.07.2015 - 01:18 Uhr
Zitat von zizouBSC
Dann müsste man halt ein zweites "Standard"-Set erstellen. Vermutlich würde sich das aber nicht verkaufen, weil alle das "Fan-Trikot" viel geiler finden. Oder den Bär kleiner machen und das Logo drüber...ein bisschen Kreativität kann man ja von einem Club mit 100 Mio Umsatz erwarten
Dann müsste man halt ein zweites "Standard"-Set erstellen. Vermutlich würde sich das aber nicht verkaufen, weil alle das "Fan-Trikot" viel geiler finden. Oder den Bär kleiner machen und das Logo drüber...ein bisschen Kreativität kann man ja von einem Club mit 100 Mio Umsatz erwarten

könnte aber auch daran liegen, dass das standard blau-weiße hertha design bei den fans vllt doch besser ankommt als die anderen varianten die es ja oft genug auch schon gab. ich z.b. finde das aktuelle trikot richtig gut und wenn der neue sponsor, wenn es wirklich bet at home sein sollte hoffentlich ohne grünanteil :S, sich gut einfügt werd ichs mir auch holen. als alternative für diejenigen die das klassiche design nicht mögen gibt es doch schon seit einigen saisons bei den auswärtstrikots klasse varianten, da möchte ich vor allem das vom letzten jahr hervorheben, was mmn seit langem das gelungenste war.
außerdem wurde bei der sponsorensuche immer gemeckert, hertha besitze identität, was größtenteils stimmt, aber ich begreife die blau weißen trikots, die in der buli ja so einzigartig sind, auch als teil der hertha, diese sind ähnlich zu den juventus-trikots oder denen von porto doch auch ein alleinstellungsmerkmal und haben einen wiedererkennungswert.
04.07.2015 - 09:27 Uhr
Eventuell könnte man auch mehr aus dieser "Aus Berlin - Für Berlin" Kampagne mehr machen. In Berlin leben viele Menschen die zugezogen sind. Die sind zum größten Teil verloren. Aber die Generation danach, die kann man für sich gewinnen.
Bei Bilbao dürften nur Spieler spielen die in Baskenland geboren sind. Für den Profibereich von Hertha BSC wäre das etwas zu extrem. Man könnte sich aber für den Jugendbereich darauf beschränken, mit einer Durchlässigkeit in den Profikader. Jedes Jahr werden 3 bis 5 Jugendliche mit Profiverträgen ausgestattet. Oder die U-23 ist eine reine Mannschaft aus Spielern aus Berlin. Motto ist, egal wo du herkommst aus Zehlendorf oder Pankow, ob deine Eltern aus der Türkei kommen oder aus Schwaben. Wenn du Berliner bist hast du eine Chance. Ich würde aber dabei explizit Köpenick auslassen. Hertha BSC ist der Verein aus der Haupstadt und Union der Verein aus Köpenick. Das könnte die Identität bei Jugendlichen steigern.
Bei Bilbao dürften nur Spieler spielen die in Baskenland geboren sind. Für den Profibereich von Hertha BSC wäre das etwas zu extrem. Man könnte sich aber für den Jugendbereich darauf beschränken, mit einer Durchlässigkeit in den Profikader. Jedes Jahr werden 3 bis 5 Jugendliche mit Profiverträgen ausgestattet. Oder die U-23 ist eine reine Mannschaft aus Spielern aus Berlin. Motto ist, egal wo du herkommst aus Zehlendorf oder Pankow, ob deine Eltern aus der Türkei kommen oder aus Schwaben. Wenn du Berliner bist hast du eine Chance. Ich würde aber dabei explizit Köpenick auslassen. Hertha BSC ist der Verein aus der Haupstadt und Union der Verein aus Köpenick. Das könnte die Identität bei Jugendlichen steigern.
17.07.2015 - 07:41 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
(...) Zehn Wochen später sitzt er in Neuruppin im Volksparkstadion. Sohn Fabiano, 19, ist dabei. Er hat an diesem Tag Geburtstag. Sein Verein ist Flamingo Rio de Janeiro. Doch an seinem Geburtstag trägt Fabiano des Hertha-Trikot (...)
Ich pack es mal hier rein, weil es in erster Linie Kritik an einem Artikel ist, der bedingt mit dem Verein zu tun hat...irgendwie finde ich die Ironie oder den Witz nicht, einen brasilianischen Verein als FlamIngo Rio de Janeiro zu verunglimpfen. Hat in dem Zusammenhang auch irgendwie gar keinen Sinn. Sollte das aber ein Versehen oder ein Schreibfehler gewesen sein, wäre der Lektor entweder durch einen Sport-"Experten" zu ersetzen oder zu entlassen. Das der brasilianische Club FlamEngo Rio de Janeiro heißt, sollte wohl klar sein. Sommerloch hin oder her - etwas journalistische Recherche muss doch wohl drin sein
PES, wenn es hier nicht rein passt, kannst du es dann bitte ins "Palaver" verschieben? Ich war mir jetzt nicht ganz sicher
17.07.2015 - 10:02 Uhr
Artikel wurde mittlerweile korrigiert
Wahrscheinlich hat die böse Autokorrektur zugeschlagen bei "Flamingo".
Wahrscheinlich hat die böse Autokorrektur zugeschlagen bei "Flamingo".
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