Lucien Favre
01.06.2007 - 10:02 Uhr
10.06.2007 - 16:22 Uhr
Bei van Burik stimme dich dir zu. Ich glaube, der kommt auch langsam an seine Grenze, ist auch nicht mehr der Jüngste.
Dardai dagegen, schätze ich, wird Favre sehr mögen. Bei der Alex Sache hat man ja schon gesehen, dass Favre wert auf mannschaftsdienliche Spielweise und hohe Laufbereitschaft legt.
Da ist Dardai sicher Vorbild.
Fathi muss sich sicher weitereintwickeln, wenn er unter Favre bestehen will.
Dardai dagegen, schätze ich, wird Favre sehr mögen. Bei der Alex Sache hat man ja schon gesehen, dass Favre wert auf mannschaftsdienliche Spielweise und hohe Laufbereitschaft legt.
Da ist Dardai sicher Vorbild.
Fathi muss sich sicher weitereintwickeln, wenn er unter Favre bestehen will.
10.06.2007 - 16:50 Uhr
Jürgen Kohler soll der neue, starke Mann beim FC Zürich werden.
Urs Fischer (40), das FCZ-Urgestein, das im Nachwuchs wertvolle und erfolgreiche Trainerarbeit leistet, soll sein Assistent werden.
Die Möglichkeit, dass dieses Trainer-Duo den Meister in die Champions League führen soll, lässt darauf schliessen, dass der FC Zürich trotz Veto damit rechnet, dass neben Favre auch Assistent Harald Gämperle den Verein verlassen wird...
http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel64395
Urs Fischer (40), das FCZ-Urgestein, das im Nachwuchs wertvolle und erfolgreiche Trainerarbeit leistet, soll sein Assistent werden.
Die Möglichkeit, dass dieses Trainer-Duo den Meister in die Champions League führen soll, lässt darauf schliessen, dass der FC Zürich trotz Veto damit rechnet, dass neben Favre auch Assistent Harald Gämperle den Verein verlassen wird...
http://www.blick.ch/sport/fussball/artikel64395
10.06.2007 - 21:11 Uhr
Zitat von Luc_Reguin:
Bei van Burik stimme dich dir zu. Ich glaube, der kommt auch langsam an seine Grenze, ist auch nicht mehr der Jüngste.
van burik spielt jetzt eigentlich so gut, wie niemals zuvor. was sört ist die fehlerhafte spieleröffnung. die ist bei simunic aber auch nicht so gut. beide iv dreschen den ball einfac nur nach vorn anstatt es spielerisch zu lösen. einer von beiden wird m.e. durch j.boateng ersetzt werden. wenn man pragmatisch an die sache ran geht, so is es natürlich besser, simunic spielen zu lasen, um ihn nach dieser saison gewinnbringend loszuwerden....auch wenn van burik der bessere iv von beiden ist.
Zitat
Dardai dagegen, schätze ich, wird Favre sehr mögen. Bei der Alex Sache hat man ja schon gesehen, dass Favre wert auf mannschaftsdienliche Spielweise und hohe Laufbereitschaft legt.
Da ist Dardai sicher Vorbild.
dardai ist aber technisch leider sehr shclecht und nur ein reiner zerstörer. favre legt auch wert auf spielkultur. daher glaube ich nicht, dass dardai eine rolle spielen wird.
Zitat
Fathi muss sich sicher weitereintwickeln, wenn er unter Favre bestehen will.
daran glaube ich nicht. genausowenig wie man einem alex das defensivspiel und das laufen beibringen kann, genausowenig kann man fathi offensivspiel und schnelligkeit antrainieren.
die konkurrenz mit cagara und bieler wird m.e. zu gross für ihn sein. hätte fathi zu gern mal in der iv gesehen.
Bei van Burik stimme dich dir zu. Ich glaube, der kommt auch langsam an seine Grenze, ist auch nicht mehr der Jüngste.
van burik spielt jetzt eigentlich so gut, wie niemals zuvor. was sört ist die fehlerhafte spieleröffnung. die ist bei simunic aber auch nicht so gut. beide iv dreschen den ball einfac nur nach vorn anstatt es spielerisch zu lösen. einer von beiden wird m.e. durch j.boateng ersetzt werden. wenn man pragmatisch an die sache ran geht, so is es natürlich besser, simunic spielen zu lasen, um ihn nach dieser saison gewinnbringend loszuwerden....auch wenn van burik der bessere iv von beiden ist.
Zitat
Dardai dagegen, schätze ich, wird Favre sehr mögen. Bei der Alex Sache hat man ja schon gesehen, dass Favre wert auf mannschaftsdienliche Spielweise und hohe Laufbereitschaft legt.
Da ist Dardai sicher Vorbild.
dardai ist aber technisch leider sehr shclecht und nur ein reiner zerstörer. favre legt auch wert auf spielkultur. daher glaube ich nicht, dass dardai eine rolle spielen wird.
Zitat
Fathi muss sich sicher weitereintwickeln, wenn er unter Favre bestehen will.
daran glaube ich nicht. genausowenig wie man einem alex das defensivspiel und das laufen beibringen kann, genausowenig kann man fathi offensivspiel und schnelligkeit antrainieren.
die konkurrenz mit cagara und bieler wird m.e. zu gross für ihn sein. hätte fathi zu gern mal in der iv gesehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von physsus am 10.06.2007 um 21:12 Uhr bearbeitet
10.06.2007 - 23:42 Uhr
Wenn in Mittelfeld kein neuer Spieler verpflichtet wird, kann ich mir Vorstellen, dass Gilberto (links), Ebert (rechts) und Mineiro und K-P. Boateng (zentral) auf einer Linie in Mittelfeld auflaufen werden. Eventuell muss man auf der Position im rechten Mittelfeld sich auf dem Markt umsehen, denn so Konstant haben Ebert und C. Müller letzte Saison nicht gespielt.
10.06.2007 - 23:49 Uhr
Mhmmm, mag ja sein, dass Favre eine Vorliebe für Brasilianer hat, aber wir haben andere Baustellen als das wir einen Brasilianer auf der DM Position verpflichten sollten.
Nur mit Schönwetterfußballer werden wir es in der BuLi nicht reißen. Natürlich hätte Favre gerne einen spielstarken, laufstarken, technisch beschlagenen und zweikampfstarken Mann im DM. Nur sind solche Leute normal sauteuer. Technisch begabte Leute haben wir mit Mineiro, Gilberto, Boateng etc. eine ganz Reihe im Kader, kampfstarke Akteure sind Mangelware. Bin überzeugt, dass sich Dardai durchsetzen wird - so schwach habe ich seine Technik nie gesehen.
Nur mit Schönwetterfußballer werden wir es in der BuLi nicht reißen. Natürlich hätte Favre gerne einen spielstarken, laufstarken, technisch beschlagenen und zweikampfstarken Mann im DM. Nur sind solche Leute normal sauteuer. Technisch begabte Leute haben wir mit Mineiro, Gilberto, Boateng etc. eine ganz Reihe im Kader, kampfstarke Akteure sind Mangelware. Bin überzeugt, dass sich Dardai durchsetzen wird - so schwach habe ich seine Technik nie gesehen.
11.06.2007 - 00:05 Uhr
Zitat von adailton:
Eventuell muss man auf der Position im rechten Mittelfeld sich auf dem Markt umsehen, denn so Konstant haben Ebert und C. Müller letzte Saison nicht gespielt.
müller hat aber auch keine chance bekommen. mit spielpraxis traue ich ihm eindeutig mehr zu als dejagah.
der gute dejagah hätte wohl unter favre einen stammplatz gehabt. ich finde diesen wechsel immernoch so dumm.
Eventuell muss man auf der Position im rechten Mittelfeld sich auf dem Markt umsehen, denn so Konstant haben Ebert und C. Müller letzte Saison nicht gespielt.
müller hat aber auch keine chance bekommen. mit spielpraxis traue ich ihm eindeutig mehr zu als dejagah.
der gute dejagah hätte wohl unter favre einen stammplatz gehabt. ich finde diesen wechsel immernoch so dumm.
11.06.2007 - 00:33 Uhr
hier ein interessanter artikel von favres schweiz. kollegen siegenthaler beim dfb
http://www.morgenpost.de/content/2007/06/11/sport/904698.html
"Die Firma Löw ist das Trainermodell der Zukunft"
DFB-Chefscout Urs Siegenthaler über soziale Kompetenz, das Ende der Spielgestalter und die Chancen des DFB-Teams
Von Ralf Köttker
Auf der Münchner Leopoldstraße und in vielen anderen Städten wurde am Wochenende der Jahrestag des Beginns der Fußball-Weltmeisterschaft gefeiert. Urs Siegenthaler beschäftigt sich vor allem damit, was neben der Begeisterung sportlich von der WM geblieben ist. Der Schweizer kam im Mai 2005 zur Nationalmannschaft und wurde als Chefscout zum wichtigsten taktischen Berater von Bundestrainer Jürgen Klinsmann und dessen Nachfolger Joachim Löw. Die Morgenpost sprach mit dem 61-Jährigen.
Berliner Morgenpost: Herr Siegenthaler, verraten Sie uns mit einem Jahr Abstand, ob die beste Elf Weltmeister geworden ist . . .
Urs Siegenthaler: Italien hat diese Langjährigkeit im konzeptionellen Vorgehen. Was Deutschland bei der WM acht Wochen gemacht hat, hat Trainer Pekerman mit Argentinien acht Jahre gemacht. Und Italien macht das seit 40 Jahren. Vieles ist dort automatisiert. Die Italiener haben bei der WM und in der Champions League gezeigt, dass sie mit ihrer Erfahrung mit solchen Situationen wie dem WM-Finale am besten umgehen können.
Hat die WM taktische Trends oder Entwicklungen ausgelöst?
Sie hat zum Beispiel gezeigt, dass es für das Spiel mit einer Sturmspitze keine Perspektive gibt. Wenn sie damit heute gegen eine gut organisierte Abwehr spielen, haben sie keine Chance.
Und das Turnier hat gezeigt, dass der klassische, zentrale Spielgestalter ein Auslaufmodell ist.
Aber das Auslaufmodell ist nicht die Persönlichkeit. Eine gute Mannschaft braucht nach wie vor eine starke Persönlichkeit auf dem Feld. Aber es kann auch eine Nummer sechs sein oder einer aus dem Defensivbereich. Der Sport hat sich entwickelt, das technische Spiel ist hervorragend, es gibt ein gutes taktisches Wissen. Da braucht es eher soziale Kompetenz einer Führungspersönlichkeit als spielerische Kompetenz.
Haben Sie damit gerade den modernen Fußballprofi beschrieben?
Entscheidend ist, dass jeder Spieler an die Grenzen gehen kann und will. Um da hinzukommen, geht der Fußball neue Wege.
Zum Beispiel mit Leistungsdiagnostik am Laptop und DVD-gestützten Analysen.
Der Fußballsport ist bei der Nutzung all dieser Techniken unterentwickelt. Da ist noch viel Luft nach oben.
Wir sind also auf dem besten Weg, bald den gläsernen Spieler zu haben?
Nach wie vor steht der Mensch im Mittelpunkt. Es nützt mir nichts, wenn ich alles sehe, aber nicht damit umgehen kann. Es braucht eine Bereitschaft, fundamentales Wissen über Trainingslehre, über den Sport allgemein und den Fußballsport speziell zu bündeln und in seiner Gesamtheit konkret umzusetzen. Es braucht nicht mehr diesen Tunnelblick.
Was meinen Sie damit?
Wenn Sie von einem Mädchen stehen gelassen wurden, die Brigitte hieß, dann würde ihre Tochter nie Brigitte heißen. Ein Leben lang begleiten sie den Namen negativ, obwohl es tausend tolle Brigittes gibt. Man muss sich öffnen, ohne Vorbehalte hinterfragen, was ein guter Fußballer ist und wie er es werden kann.
Zum Beispiel durch eine Individualisierung des Trainings. Löw predigt das seit der WM.
Dieses Wort steht für die Französische Revolution im Fußball. Jeder Spieler muss selbst wissen, wie er sich vorbereiten sollte, müsste, könnte. Dann müssen die passenden Trainingspläne erstellt werden und überzeugende Trainer, Manager oder Betreuer aktiv werden. Wenn man kein pädagogisches Begleitpersonal hat, verkümmert das Talent.
Muss die Rolle des Trainers neu definiert werden? So wie Klinsmann, der sich als Teamleiter sah?
Aus meiner Sicht ja. Aber da braucht es die Bereitschaft einer Person wie Joachim Löw, der über eine enorme soziale Kompetenz verfügt. Die Bereitschaft muss da sein, auch mal zuzuhören wenn jemand sagt: "Könnte das nicht auch anders gelöst werden?"
Es ist also ein Mentalitätswandel im Fußball nötig?
Es gibt auch außerhalb des Fußballs viele, die noch Probleme haben mit der Gleichberechtigung der Frau. Männer sind nach wie vor in einem Schneckenhaus. Die Offenheit für Anregungen des Offensiv-, Konditions- oder Taktiktrainers ist wichtig. Wenn das geschafft ist, verpflichtet ein gut geführter Verein nicht mehr einen Trainer, sondern - nennen wir es mal - die Firma Joachim Löw.
Also ein Kollektiv, in dem persönliche Eitelkeiten dem Erfolg untergeordnet werden müssen.
Mich begeistert Roger Federer (Nummer eins der Tennis-Weltrangliste - d.R.), der nach einer Finalniederlage sagt: "Ich habe ein Problem, ich muss dieses Problem lösen, ich trenne mich von meinem Trainer." Ohne Emotion, nur weil er wieder Fortschritte machen will. Das ist eine Seite des Sports, die nach vorn gerichtet ist.
Wo steht Fußball-Deutschland im Sommer 2007?
Ich kann nur den Bundestrainer zitieren: "Die deutsche Mannschaft hat nach der WM mögliche Rückschläge blendend verhindert. Die Spannung, die Lernbereitschaft ist innerhalb des Teams nach wie vor groß. Deutschland konnte den Standard halten, wenn nicht sogar ausbauen."
2010 ist die nächste WM. Wie ist Ihre Entwicklungsprognose für den deutschen Fußballs bis dahin?
Mein Vertrag ist gebunden an das Engagement von Joachim Löw, dessen Vertrag läuft bis 2008. Sollte es für den deutschen Fußball Hoffnung geben, dann ist sie mit Joachim Löw verbunden.
--> der klassische spielgestalter ist ein auslaufmodell.
--> das training muss individualisiert werden.
--> der trainerstab umfasst mehrere spezialisten
wäre schön, wenn favre punkte 2 und 3 auch hier verwirklichen kann.
http://www.morgenpost.de/content/2007/06/11/sport/904698.html
"Die Firma Löw ist das Trainermodell der Zukunft"
DFB-Chefscout Urs Siegenthaler über soziale Kompetenz, das Ende der Spielgestalter und die Chancen des DFB-Teams
Von Ralf Köttker
Auf der Münchner Leopoldstraße und in vielen anderen Städten wurde am Wochenende der Jahrestag des Beginns der Fußball-Weltmeisterschaft gefeiert. Urs Siegenthaler beschäftigt sich vor allem damit, was neben der Begeisterung sportlich von der WM geblieben ist. Der Schweizer kam im Mai 2005 zur Nationalmannschaft und wurde als Chefscout zum wichtigsten taktischen Berater von Bundestrainer Jürgen Klinsmann und dessen Nachfolger Joachim Löw. Die Morgenpost sprach mit dem 61-Jährigen.
Berliner Morgenpost: Herr Siegenthaler, verraten Sie uns mit einem Jahr Abstand, ob die beste Elf Weltmeister geworden ist . . .
Urs Siegenthaler: Italien hat diese Langjährigkeit im konzeptionellen Vorgehen. Was Deutschland bei der WM acht Wochen gemacht hat, hat Trainer Pekerman mit Argentinien acht Jahre gemacht. Und Italien macht das seit 40 Jahren. Vieles ist dort automatisiert. Die Italiener haben bei der WM und in der Champions League gezeigt, dass sie mit ihrer Erfahrung mit solchen Situationen wie dem WM-Finale am besten umgehen können.
Hat die WM taktische Trends oder Entwicklungen ausgelöst?
Sie hat zum Beispiel gezeigt, dass es für das Spiel mit einer Sturmspitze keine Perspektive gibt. Wenn sie damit heute gegen eine gut organisierte Abwehr spielen, haben sie keine Chance.
Und das Turnier hat gezeigt, dass der klassische, zentrale Spielgestalter ein Auslaufmodell ist.
Aber das Auslaufmodell ist nicht die Persönlichkeit. Eine gute Mannschaft braucht nach wie vor eine starke Persönlichkeit auf dem Feld. Aber es kann auch eine Nummer sechs sein oder einer aus dem Defensivbereich. Der Sport hat sich entwickelt, das technische Spiel ist hervorragend, es gibt ein gutes taktisches Wissen. Da braucht es eher soziale Kompetenz einer Führungspersönlichkeit als spielerische Kompetenz.
Haben Sie damit gerade den modernen Fußballprofi beschrieben?
Entscheidend ist, dass jeder Spieler an die Grenzen gehen kann und will. Um da hinzukommen, geht der Fußball neue Wege.
Zum Beispiel mit Leistungsdiagnostik am Laptop und DVD-gestützten Analysen.
Der Fußballsport ist bei der Nutzung all dieser Techniken unterentwickelt. Da ist noch viel Luft nach oben.
Wir sind also auf dem besten Weg, bald den gläsernen Spieler zu haben?
Nach wie vor steht der Mensch im Mittelpunkt. Es nützt mir nichts, wenn ich alles sehe, aber nicht damit umgehen kann. Es braucht eine Bereitschaft, fundamentales Wissen über Trainingslehre, über den Sport allgemein und den Fußballsport speziell zu bündeln und in seiner Gesamtheit konkret umzusetzen. Es braucht nicht mehr diesen Tunnelblick.
Was meinen Sie damit?
Wenn Sie von einem Mädchen stehen gelassen wurden, die Brigitte hieß, dann würde ihre Tochter nie Brigitte heißen. Ein Leben lang begleiten sie den Namen negativ, obwohl es tausend tolle Brigittes gibt. Man muss sich öffnen, ohne Vorbehalte hinterfragen, was ein guter Fußballer ist und wie er es werden kann.
Zum Beispiel durch eine Individualisierung des Trainings. Löw predigt das seit der WM.
Dieses Wort steht für die Französische Revolution im Fußball. Jeder Spieler muss selbst wissen, wie er sich vorbereiten sollte, müsste, könnte. Dann müssen die passenden Trainingspläne erstellt werden und überzeugende Trainer, Manager oder Betreuer aktiv werden. Wenn man kein pädagogisches Begleitpersonal hat, verkümmert das Talent.
Muss die Rolle des Trainers neu definiert werden? So wie Klinsmann, der sich als Teamleiter sah?
Aus meiner Sicht ja. Aber da braucht es die Bereitschaft einer Person wie Joachim Löw, der über eine enorme soziale Kompetenz verfügt. Die Bereitschaft muss da sein, auch mal zuzuhören wenn jemand sagt: "Könnte das nicht auch anders gelöst werden?"
Es ist also ein Mentalitätswandel im Fußball nötig?
Es gibt auch außerhalb des Fußballs viele, die noch Probleme haben mit der Gleichberechtigung der Frau. Männer sind nach wie vor in einem Schneckenhaus. Die Offenheit für Anregungen des Offensiv-, Konditions- oder Taktiktrainers ist wichtig. Wenn das geschafft ist, verpflichtet ein gut geführter Verein nicht mehr einen Trainer, sondern - nennen wir es mal - die Firma Joachim Löw.
Also ein Kollektiv, in dem persönliche Eitelkeiten dem Erfolg untergeordnet werden müssen.
Mich begeistert Roger Federer (Nummer eins der Tennis-Weltrangliste - d.R.), der nach einer Finalniederlage sagt: "Ich habe ein Problem, ich muss dieses Problem lösen, ich trenne mich von meinem Trainer." Ohne Emotion, nur weil er wieder Fortschritte machen will. Das ist eine Seite des Sports, die nach vorn gerichtet ist.
Wo steht Fußball-Deutschland im Sommer 2007?
Ich kann nur den Bundestrainer zitieren: "Die deutsche Mannschaft hat nach der WM mögliche Rückschläge blendend verhindert. Die Spannung, die Lernbereitschaft ist innerhalb des Teams nach wie vor groß. Deutschland konnte den Standard halten, wenn nicht sogar ausbauen."
2010 ist die nächste WM. Wie ist Ihre Entwicklungsprognose für den deutschen Fußballs bis dahin?
Mein Vertrag ist gebunden an das Engagement von Joachim Löw, dessen Vertrag läuft bis 2008. Sollte es für den deutschen Fußball Hoffnung geben, dann ist sie mit Joachim Löw verbunden.
--> der klassische spielgestalter ist ein auslaufmodell.
--> das training muss individualisiert werden.
--> der trainerstab umfasst mehrere spezialisten
wäre schön, wenn favre punkte 2 und 3 auch hier verwirklichen kann.
13.06.2007 - 09:12 Uhr
ERWISCHT! Favres Assi Gämperle auf
Geheimbesuch in Berlin
Hier trifft Hoeneß Lulus Liebling
Gestern Mittag im Grunewald: Hertha-Manager Dieter Hoeneß schwingt seinen mächtigen Körper aus dem Dienst-Audi, verschwindet zusammen mit Klub-Jurist Jochen Sauer beim Edel-Italiener „Cascina“ (Delbrückstraße). Später kommt auch noch Aufsichtsratsboss Werner Gegenbauer – und ein Mann mit seiner Frau, der eigentlich gar nicht hier sein dürfte: Harald Gämperle (39), ehemaliger Co-Trainer von Lucien „Lulu“ Favre beim FC Zürich.
Den wollte Favre eigentlich mit nach Berlin nehmen. Doch „Harry“ bekam von den Zürich-Bossen keine Freigabe – und soll eigentlich heute um 10 Uhr den Trainingsauftakt des Schweizer Meisters leiten…
In der Schweiz weiß man nichts von Gämperles Trip in die deutsche Hauptstadt. „Er erhält derzeit keine Freigabe, da wir momentan einen Nachfolger für Favre suchen“, sagte Zürich-Boss Ancillo Canepa nach dem Friedensgipfel am letzten Donnerstag. Einzige Hintertür: Sollte der Nachfolger von Favre auf seinen eigenen Trainerstab bestehen, dürfte Gämperle doch seinem Freund Favre folgen. Doch ein neuer Trainer ist in Zürich derzeit (offiziell) nicht in Sicht.
Trotzdem der Geheimflug mit Frau Angela nach Berlin. Kein Wunder, dass die Schweizer vor Wut schäumen. René Strittmatter, Delegierter des Verwaltungsrates, zur *: „Mir fehlen die Worte! Wir sind extra zum Friedensgipfel nach Berlin gekommen, um zu zeigen, dass wir nicht die sturen Schweizer sind. Dieter Hoeneß hat bei diesem Treffen gefragt, ob er Gämperle kontaktieren dürfe. Das wurde von unserer Seite klar verneint. Das hat Hoeneß auch akzeptiert und gesagt, es würde ja noch hundert andere Co-Trainer geben. Dass er sich jetzt ohne unser Wissen mit Gämperle getroffen hat – das scheint in Berlin offenbar so Sitte zu sein.“
Eigentlich hatten Hertha und Zürich nach den Gesprächen der letzten Woche für die Zukunft „ein partnerschaftliches Verhältnis“ angestrebt.
Man könne sich „eine Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern vorstellen“. Das dürfte sich erledigt haben …
http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/06/13/hertha-assi-gaemperle-auf-geheimbesuch-in-berlin/hertha-assi-gaemperle-auf-geheimbesuch-in-berlin.html
Geheimbesuch in Berlin
Hier trifft Hoeneß Lulus Liebling
Gestern Mittag im Grunewald: Hertha-Manager Dieter Hoeneß schwingt seinen mächtigen Körper aus dem Dienst-Audi, verschwindet zusammen mit Klub-Jurist Jochen Sauer beim Edel-Italiener „Cascina“ (Delbrückstraße). Später kommt auch noch Aufsichtsratsboss Werner Gegenbauer – und ein Mann mit seiner Frau, der eigentlich gar nicht hier sein dürfte: Harald Gämperle (39), ehemaliger Co-Trainer von Lucien „Lulu“ Favre beim FC Zürich.
Den wollte Favre eigentlich mit nach Berlin nehmen. Doch „Harry“ bekam von den Zürich-Bossen keine Freigabe – und soll eigentlich heute um 10 Uhr den Trainingsauftakt des Schweizer Meisters leiten…
In der Schweiz weiß man nichts von Gämperles Trip in die deutsche Hauptstadt. „Er erhält derzeit keine Freigabe, da wir momentan einen Nachfolger für Favre suchen“, sagte Zürich-Boss Ancillo Canepa nach dem Friedensgipfel am letzten Donnerstag. Einzige Hintertür: Sollte der Nachfolger von Favre auf seinen eigenen Trainerstab bestehen, dürfte Gämperle doch seinem Freund Favre folgen. Doch ein neuer Trainer ist in Zürich derzeit (offiziell) nicht in Sicht.
Trotzdem der Geheimflug mit Frau Angela nach Berlin. Kein Wunder, dass die Schweizer vor Wut schäumen. René Strittmatter, Delegierter des Verwaltungsrates, zur *: „Mir fehlen die Worte! Wir sind extra zum Friedensgipfel nach Berlin gekommen, um zu zeigen, dass wir nicht die sturen Schweizer sind. Dieter Hoeneß hat bei diesem Treffen gefragt, ob er Gämperle kontaktieren dürfe. Das wurde von unserer Seite klar verneint. Das hat Hoeneß auch akzeptiert und gesagt, es würde ja noch hundert andere Co-Trainer geben. Dass er sich jetzt ohne unser Wissen mit Gämperle getroffen hat – das scheint in Berlin offenbar so Sitte zu sein.“
Eigentlich hatten Hertha und Zürich nach den Gesprächen der letzten Woche für die Zukunft „ein partnerschaftliches Verhältnis“ angestrebt.
Man könne sich „eine Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern vorstellen“. Das dürfte sich erledigt haben …
http://www.bz-berlin.de/BZ/sport/2007/06/13/hertha-assi-gaemperle-auf-geheimbesuch-in-berlin/hertha-assi-gaemperle-auf-geheimbesuch-in-berlin.html
13.06.2007 - 09:48 Uhr
Oh, oh, oh,
Das ist aber wirklich nicht die feine Englische Art!
Man könnte ja wenigstens abwarten, bis der FCZ ein neues Trainergespann hat.
Bleibt nur zu hoffen, dass die BZ mal wieder Mist erzählt hat.
Das ist aber wirklich nicht die feine Englische Art!
Man könnte ja wenigstens abwarten, bis der FCZ ein neues Trainergespann hat.
Bleibt nur zu hoffen, dass die BZ mal wieder Mist erzählt hat.
13.06.2007 - 10:02 Uhr
Was soll man denn jetzt davon halten!?
Erst wird eine Verbindliche Absprache getroffen dass es so nicht funktioniert und jetzt wird das auf die alte Schulkindermethode probiert von wegen mal gucken obs klappt? Nachdem selbst Favré betont hat, dass er Orednung und Disziplin für sooo wichtig hält bin ich jetzt schon etwas enttäuscht. Von Hertha / Höness ganz zu schweigen.
Klar wär es gut, wenn Favré mit einem eingespielten Co arbeiten könnte, aber auf diese Weise kann das doch nicht funktionieren!
Erst wird eine Verbindliche Absprache getroffen dass es so nicht funktioniert und jetzt wird das auf die alte Schulkindermethode probiert von wegen mal gucken obs klappt? Nachdem selbst Favré betont hat, dass er Orednung und Disziplin für sooo wichtig hält bin ich jetzt schon etwas enttäuscht. Von Hertha / Höness ganz zu schweigen.
Klar wär es gut, wenn Favré mit einem eingespielten Co arbeiten könnte, aber auf diese Weise kann das doch nicht funktionieren!
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