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Lucien Favre

01.06.2007 - 10:02 Uhr
Lucien Favre |#61
03.06.2007 - 16:44 Uhr
Zitat von Rosicky:
Zitat von playberlin:
***GEIL*** Ein bißchen Arsenal bei Hertha BSC :D


Nur ohne Rosicky :(


Einer im Forum reicht doch :D

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Fußball ist ein System von 22 Elementen, bestehend aus zwei Subsystemen von jeweils elf Elementen, das sich innerhalb eines vorgegebenen Raumes bewegt und einer Reihe von Einschränkungen unterworfen ist. Sind beide Subsysteme leistungsgleich, muss das Ergebnis ein Unentschieden sein. Ist eines stärker, müsste es gewinnen.
Die Leistungsfähigkeit eines Subsystems ist größer als die Summe der Elemente aus denen es besteht. Es geht weniger um Individuen als die Verbindung zwischen ihnen.
Lucien Favre |#62
04.06.2007 - 15:30 Uhr
Zitat von HerthaBsc:
Friedrich
"Wir machen's Favre leicht!"
WH

Berlin - Herthas Kapitän Arne Friedrich hatte sich in den vergangenen Wochen in der Trainer-Frage für Interimscoach Karsten Heine stark gemacht. Vergeblich, sein Wunsch ging nicht in Erfüllung. Was sagt der Nationalspieler jetzt nach der Verpflichtung von Lucien Favre?

Arne Friedrich lobt den Neuen: "Herr Favre ist ein erfolgreicher Trainer, hat Titel geholt. Ich habe nur Positives von ihm gehört. Wir freuen uns auf ihn."

Der Kapitän verspricht absolute Loyalität zum Schweizer: "Wir möchten es ihm vom ersten Trainingstag an so einfach wie möglich machen. Als Erstes muss die Mannschaft dafür sorgen, dass die Disziplinlosigkeiten aufhörten."

Mehr will Friedrich noch nicht sagen. "Ich kenne ihn doch noch nicht. Aber ich bin schon auf das erste Gespräch mit Herrn Favre gespannt."

Das könnte schon in dieser Woche stattfinden. Lucien Favre kommt morgen wieder nach Berlin. Und Friedrich ist auch in der Stadt.

Der Verteidiger macht nämlich keinen Urlaub wie die anderen Profis, sondern ist wegen seiner Knieprobleme (Patellasehne) in der Charlottenburger Reha-Klinik "Da Vinci" in Behandlung.

Berliner Kurier, 04.06.2007


nett wäre im übrigen auch immer der direkte link zu dem artikel, wie es jeder andere auch macht.
Lucien Favre |#63
04.06.2007 - 15:48 Uhr
Hier in Zürich sind wir enttäuscht, traurig und doch auch etwas stolz, dass der Meistertrainer uns Richtung Berlin verlässt. Nachdem Meistertitel 1981 hat der FCZ nur den Pokal im Jahre 2000 gewonnen. Die Fans mussten mit dem einstigen Serienmeister (70 Jahren) sogar in die zweite Liga. Dann kam Favre und hat Schritt für Schritt vieles verändert und noch mehr richtig gemacht. Er brachte den Pokal 2005 nach Hause und er gewann mit dem FCZ die Meistertitel 2006 und 2007. Deshalb wird der in Zürich sehr, sehr geschätzt und deshalb ist auch die Enttäuschung über den Abgang riesig.

Er hat wirklich vielen Junioren das Vertrauen geschenkt und so eine Sogwirkung entfacht. Viele gute Junioren sind auch nach Zürich gekommen, weil sie sich Chancen auf einen Einsatz in der ersten Mannschaft erhofften. Die Berliner Juniorenabteilung hat schon einen guten Namen. Mit Favre wird sie hoffentlich auch die Früchte ernten können.

Hertha hat einen mutigen Schritt gemacht. Wir in Zürich werden nach der ersten Enttäuschung nun auch mit etwas Stolz auf die Berichterstattung aus Berlin schielen und Lulu die Daumen drücken. Gebt Favre genügend Zeit und lasst ihn in Ruhe arbeiten. Der Verein muss ihn schützen und ihm Zeit geben, dann wird etwas aufbauen können. Richtet ihn nicht nach einem Jahr! Er hatte immer Erfolg. Sei es bei Echalland, bei Yverdon, bei Genf-Servette oder beim FC Zürich. Zugegeben, dass war oder ist in der beschauchlichen Schweiz und nicht im Haifischbecken Bundesliga geschehen, aber ich bin überzeugt von ihm.

Ich hoffe er zerbricht nicht an der Presse. Mit Kritik kann er meines Erachtens nicht so gut umgehen.

Hoffentlich hat Favre Erfolg und ich bin sicher, der eine oder andere Schweizer Spieler und auch Fan wird mal nach Berlin kommen!

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Newcastle United - The Entertainers
FCZ - ei Stadt ein Verein

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roosli9 am 04.06.2007 um 15:50 Uhr bearbeitet
Lucien Favre |#64
04.06.2007 - 17:15 Uhr
Willkommen Lucien Favre :) !

Ich bin mit dieser Wahl sehr zufrieden.

Ein Trainer, der weiß was er will und bisher überall Erfolg hatte

Favre hat ausgezeichnete Ideen und trainiert sehr " fortgeschritten" er erreicht die Spieler ohne jemanden " abzusägen"

Vor einzelnen Maßnahmen schreckt er allerdings nicht zurück, Individualisten haben bei ihm keine Chance und dürften dann die Mannschaftskasse verstärken

Favre gilt als ruhiger Mentor, der kein Medienfreund oder Experte scheint...muss er ja auch nicht...so einen Schwachmaten wie Neururer will hier keiner

Der Schweizer spielt gerne 4-4-2 wenn er denn die Spieler dafür hat und wenn nicht, dann "formt" er sie sich eben

Ein Blick auf unser Mannschaftsalter wird ihn freuen, denn der Verein hat viele Rohdiamante die jetzt noch den richtigen Feinschliff brauchen

Unser " Neuer" macht einen sehr netten, symphatischen Eindruck und mir gefällt es, mit welchem Elan er jetzt schon an die Sache geht.

Hertha bietet ihn etwas neues in seiner Laufbahn kennenzulernen und wenn man Herrn Favre Zeit gibt und nicht nach 3 sieglosen Spielen an seinen Stuhl rumsägt kann er auch hier etwas erreichen, was das sein wird werden wir dann sehen.

Ich erwarte nicht die Meisterschaft, aber mit diesem Spielermaterial sollte schon die Quali für die CL drin sein...***Ironie an***

Abschließend wünsche ich ihm viel Erfolg erstmal in seinen 3 Jahren, die er hier auch hoffentlich absitzen wird

Diesbezüglich noch ein Statement zu Herrn Hoeneß, ich habe ihm solch einen Transfer nicht zugetraut und bin sichtbar überrascht
Lucien Favre |#65
06.06.2007 - 19:29 Uhr
06.06.07

Lucien Favre hat schon das HERTHA-Gen

Michael Preetz (li.) und Dieter Hoeneß zeigen Lucien Favre das Olympiagelände (Foto: Engler)

Berlin - Dieser Mann hat wirklich schon das „HERTHA-Gen“: Am letzten Sonnabend wurde Lucien Favre (49) als neuer Cheftrainer bei HERTHA BSC von Dieter Hoeneß, Vorsitzender der Geschäftsführung, vorgestellt. Am Mittwoch kam er wieder nach Berlin, Michael Preetz holte ihn vom Flughafen ab – und ab ging es in die blau-weiße Zukunft. „Ich habe viel zu tun, muss alles bei Hertha schnell kennenlernen“, sagt der Mann aus der französischen Schweiz. „Für Urlaub ist da keine Zeit.“



Dem Ruf, der ihm aus der Schweiz vorauseilt, er interessiere sich für jedes Detail – diesem Ruf machte Lucien Favre auf dem Vereinsgelände von HERTHA BSC alle Ehre: Der neue Coach saugt HERTHA BSC schon jetzt mit jeder Faser seines Körpers auf. Das Stadion, das Trainingsgelände, die Kabinen, die Geschäftsstelle, die Akademie – all dies begutachtete Lucien Favre gemeinsam mit Dieter Hoeneß und Michael Preetz.



Favre trifft Friedrich



„Ich muss viel sehen, mit vielen Leuten sprechen“, sagt Favre. Gesagt, getan: Nicht nur mit Dieter Hoeneß, Geschäftsführer Ingo Schiller und Michael Preetz, dem Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, wurde jede Minute zum regen Austausch genutzt, auch Kapitän Arne Friedrich besuchte seinen neuen Cheftrainer bereits.



Favre traf Karsten Heine ebenso wie die HERTHA-Scouts, die Vertreter des Jugend- und Nachwuchsbereiches, die Fanbetreuung, die Mitarbeiter – kaum Zeit zum Luftholen. „Ich muss die Zeit bis zum Trainingsbeginn am 25. Juni nutzen, um jedes Detail von HERTHA kennen zu lernen“, erzählt Favre in seiner sympathischen, unaufgeregten und präzisen Art.



Für Urlaub bleibt keine Zeit



Auch das Interesse der Öffentlichkeit am neuen Cheftrainer kommt da nicht zu kurz: Lucien Favre ist ein Profi. Als er hörte, wie viele Medienvertreter um ein Gespräch mit ihm gebeten hatten, entschied er spontan: „Bevor ich noch einmal in die Schweiz zurückfahre, stehe ich am Donnerstag für ein weiteres Pressegespräch zur Verfügung.“



Hat er denn auch Zeit für Privates in diesen Tagen? „Nein, nein, allein HERTHA steht jetzt für mich im Mittelpunkt.“ Lucien Favre in Berlin - der Mann hat das „Hertha-Gen“!

herthabsc.de

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Lucien Favre |#66
07.06.2007 - 00:49 Uhr
Freue mich über die Aufbruchstimmung, die mit der Verpflichtung des neuen Trainers erzeugt wurde. Das ist ganz wichtig nach der einigermaßen verkorksten letzten Saison.

Ich hoffe nur, daß man ihm wirklich die Zeit gibt, die er braucht...

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Trikot 07/08 Arne Friedrich
Trikot 08/09 Cicero
Trikot 09/10 Adrian Ramos
Trikot 10/11-11/12 gestrichen, weil es furchtbar ist
Trikot 12/13 Roman Hubnik
Lucien Favre |#67
07.06.2007 - 12:01 Uhr
07.06.2007
Lucien Favre: Sein erster Hertha-Tag

Berliner Kurier

Erkundungstour, Gespräche, Wohnungssuche


Berlin - Lucien Favre und sein erster Tag bei Hertha - das war ein volles Programm ohne freie Minute. Mit allen hat Herthas neuer Trainer gesprochen. Alles wollte er sehen.


Michael Preetz, Herthas Lizenzspielerchef, holt Lucien Favre in Tegel ab. 10 Uhr. Dann geht's Schlag auf Schlag. Termine, Gespräche, Besichtigungen.


Dieter Hoeneß und Preetz zeigen dem neuen Trainer das Olympiastadion. Favre findet es "überwältigend". Danach der Trip übers Trainingsgelände, ein Gang durch die Kabinen und die Jugend-Akademie. Junge Spieler haben es dem Schweizer ohnehin angetan.


"Herr Favre will alles wissen, er interessiert sich für alles", sagt sein Berater Christoph Graf. "Er tickt exakt wie ein Schweizer Präzisionsuhrwerk."


Selbst in der Geschäftsstelle wirft er in jedes Zimmer einen Blick, begrüßt jeden Mitarbeiter. Er strahlt Sympathie aus.


Und es gibt Gespräche. Viele Gespräche. Mit Kapitän Arne Friedrich. Und mit Trainer-Vorgänger Karsten Heine. "Es ist doch völlig normal, dass man sich austauscht", sagt Heine.


Danach ging's auf die Suche nach einer Bleibe. Wohnung oder Häuschen - das ist offen. Das letzte Wörtchen spricht da Ehefrau Chantal. Aber sie blieb am ersten Hertha-Tag ihres Mannes noch in der Schweiz.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerthaPESBerlin am 07.06.2007 um 12:02 Uhr bearbeitet
Lucien Favre |#68
07.06.2007 - 12:01 Uhr
07.06.2007
Favre wird sich nicht reinreden lassen

B.Z.




Marcel Reif (Wahl-Schweizer aus Überzeugung) schreibt über Herthas Schweizer Coach



Hertha hat Lucien Favre als neuen Trainer verpflichtet. Eine Entscheidung, die mich freut - nicht nur, weil er aus meiner Wahlheimat Schweiz kommt. Sondern vor allem, weil mit Favre ein ausgezeichneter Fachmann in die Bundesliga wechselt. Ein Mann, der neue Ideen und Konzepte mitbringt.


Favre hat in der Schweiz Großes vollbracht: Zweimal wurde er mit der jüngsten Mannschaft Meister. Und das mit einem Verein, der nicht die erste Geige spielt. Man muss wissen: Basel ist dort der Verein mit Geld. Grasshopper Zürich die Edeladresse. Beim FC Zürich hat Favre letztlich Mangelverwaltung betrieben. Es spricht für seine Klasse, was er daraus gemacht hat.


Dabei ist er kein Lautsprecher. Wer sich in Berlin Hoffnung auf einen glamourösen Trainer macht, wird enttäuscht werden. Favre ist ein ruhiger, sachlicher Vertreter. Man hat ihn irgendwie kaum zur Kenntnis genommen in der Schweiz - gemessen an seinen Erfolgen natürlich.


Vielleicht ist das für Berlin nicht das Schlechteste. Denn der akribische Taktik-Tüftler ist perfekt ausgebildet, wird durch seine Arbeit zu überzeugen wissen, nicht durch starke Worte. Manchmal wird die kleine Schweiz ja ein bisschen belächelt von Deutschland. Aber gerade in Sachen Trainerausbildung müssen sich die Eidgenossen nicht verstecken. Das System ist hervorragend.


Doch Favre schöpft sein Wissen nicht nur aus Lehrgängen. Er war selbst ein begnadeter Fußballer, ein großartiger Spielmacher. So kann er seinen Spielern nicht nur theoretisches Wissen vermitteln.


Sicher ist: Herthas sehr selbstbewusste Jung-Stars werden sich bei Favre nicht austoben können. Der neue Trainer wird Disziplin und eine klare Hierarchie anstreben. Und er wird sich nicht reinreden lassen. Zur Fortführung von Herthas hervorragender Jugendarbeit ist er der richtige Mann.


Der Verein hat in der Vergangenheit aus seinem Jugend-Potenzial nicht das Optimale rausgeholt. Hertha sollte jetzt sagen: Jawohl, wir haben eine Top-Jugendarbeit, die schöpfen wir jetzt voll aus. Mit Favre als Lenker und Denker.


Eine Sache noch: In Berlin sollte das Wort ‚Geduld' ab jetzt eine große Rolle spielen. Wenn die Stadt, die Fans und der Verantwortlichen das mittragen, hat Hertha die Chance, in absehbarer Zeit richtig was zu bewegen...

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Lucien Favre |#69
07.06.2007 - 13:48 Uhr
Lucien Favre zu Besuch bei herthabsc.de



Berlin - Herthas neuer Trainer Lucien Favre ist ein fleißiger Mann. Erst seit Mittwoch in Berlin und trotzdem hat der 49-Jährige schon sehr viele Dinge rund um Hertha BSC gesehen.



Bevor er am Donnerstagabend wieder in die Schweiz zurück fliegt, um organisatorische Dinge zu klären, ließ er sich es nicht nehmen, der Redaktion von herthabsc.de einen Besuch abzustatten. Diese Gelegenheit haben wir natürlich genutzt, um mit dem sympathischen Coach ein erstes exklusives Interview zu führen.



herthabsc.de: Herr Favre, herzlich willkommen in Berlin. Wie war Ihr Tag bei Hertha BSC?

Lucien Favre: Ich habe mir bei Hertha alles angeschaut: Das Olympiagelände, die Trainingsplätze, die Kabinen. Ich will alles über Hertha wissen, damit ich zum Trainingsbeginn voll einsteigen kann.



herthabsc.de: Sie haben schon mit Kapitän Arne Friedrich gesprochen. Wie war's?
Favre: Ich habe mit Arne ein sehr gutes Gespräch geführt. Es ist doch selbstverständlich, dass ich mit dem Kapitän spreche. Im Moment hat er noch etwas zu schaffen mit den Nachwirkungen seiner Zahn-OP, aber wenn es los geht, wird er dabei sein. Ich baue auf ihn.



herthabsc.de: Was sagen Sie zur Nominierung von Gilberto und Mineiro für die Copa America?

Favre: Es ist gut für Hertha BSC, dass sie zur Copa America fahren. Ich sehe darin kein Problem. Wenn sie zurückkommen, werden sie bereit sein.



herthabsc.de: Hatten Sie schon Kontakt zu Ihrem Vorgänger Karsten Heine?
Favre: Ja, ich habe schon mit Karsten Heine gesprochen. Wir haben vieles beredet und die Kommunikation zwischen uns ist enorm wichtig. Er wird wieder die U23 trainieren und weiter eine tragende Rolle bei Hertha BSC spielen. Mit ihm werde ich mich ständig absprechen. Seine Meinung ist mir wichtig.



herthabsc.de: Sie schauen sich viele DVDs von Ihrer neuen Mannschaft an. Was haben Sie für einen Eindruck?

Favre: Ich habe schon viel gesehen und es war viel Positives dabei. Ich muss die Mannschaft kennen lernen, damit ich bei Trainingsbeginn optimal vorbereitet bin. Deshalb werde ich mir noch viele weitere DVDs anschauen.



herthabsc.de: Am 9. Juli geht´s ins Trainingslager nach Österreich. Was erwarten sie von der Vorbereitung mit ihrem neuen Team?
Favre: Das Trainingslager in Österreich ist genau richtig. Bis dahin kann ich schon zwei Wochen hier mit der Mannschaft arbeiten. Nach dem Trainingslager und den Testspielen dort sind wir dann einen knappen Monat zusammen. Dann kann ich schon mehr sagen über die einzelnen Spieler.



herthabsc.de: Jeder Trainer hat eine eigene Philosophie. Wie sieht ihr bevorzugtes Spielsystem aus?
Favre: Natürlich will ich meine Philosophie durchsetzen. Aber das kann nur step-by-step gehen. Ich schaue mir die Spieler an setze meine Vorstellungen dann nach und nach um. Am Ende gilt aber immer: Die Wahrheit liegt auf dem Platz.



herthabsc.de: Im vergangenen Jahr gab es die eine oder andere Disziplinlosigkeit im Hertha-Team. Wie werden Sie damit umgehen?

Favre: Disziplin braucht man überall. Wenn jemand gegen die Mannschaft arbeitet, sich verspätet oder anderweitig aus der Reihe tanzt, dann funktioniert es nicht. So etwas kann ich nicht akzeptieren. Es zählt allein die Mannschaft.



herthabsc.de: Wo liegen die Unterschiede zwischen der Schweizer Liga und der Bundesliga?
Favre: Das Niveau ist höher als in der Schweiz, keine Frage. Die Stadien sind voll, die Mannschaften spielen mit Tempo und Risiko. Die Bundesliga ist sehr, sehr interessant und gehört zu den Top fünf in Europa.



herthabsc.de: Hertha hat eine eigene Fußballakademie. Was halten sie von diesen Einrichtungen?
Favre: Die Akademie war eine super Idee. Wir wollen hier noch viele Talente an die Profis heranführen. Das ist unser Ziel.



herthabsc.de: Wir haben viele Mails aus der Schweiz erhalten, die uns zu unserem neuen Trainer gratuliert haben. Wie war die Reaktion in ihrer Heimat auf den Wechsel zu Hertha?

Favre: Ich habe sehr viele SMS bekommen. Alle beglückwünschen mich zu meiner Entscheidung. Sie freuen sich für mich und haben den Schritt verstanden.



herthabsc.de: Wann werden sie nach Berlin umziehen?
Favre: Ich schaue mir am Donnerstag ein paar Wohnungen an, vielleicht ist da schon etwas dabei. Meine Frau kommt mit nach Berlin. Meine beiden Kinder sind erwachsen, sie werden nicht mitkommen. Ich habe nun schon ein wenig mehr von der Stadt gesehen. Mein positiver Eindruck hat sich noch einmal verstärkt. Berlin ist phantastisch!



herthabsc.de: Die Medienlandschaft in Berlin ist eine andere als in Zürich. Wie werden sie damit umgehen?
Favre: Das ist eine andere Welt aber kein Problem für mich. In Zürich hatten wir einmal in der Woche eine Pressekonferenz, zu der fünf, sechs Journalisten kamen. Das ist mit Berlin nicht zu vergleichen.



herthabsc.de: Wie kamen sie zu ihrem Spitznamen "Lulu"?

Favre: Lulu stammt noch aus Kindertagen. Als Junior wurde ich so genannt, das hat sich bis heute gehalten.



herthabsc.de: Man merkt sie sind ein enorm fleißiger Mensch. Haben sie denn vor Saisonbeginn noch Zeit zur Entspannung?
Favre: Arbeiten ist normal für mich. Ich regele jetzt meinen Umzug nach Berlin, denn ich will spätestens am 21. Juni hier angekommen sein. Die restliche Zeit widme ich ganz der Mannschaft und Hertha BSC.



herthabsc.de: Wir freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit und wünschen Ihnen viel Erfolg.

Favre: Merci beaucoup.

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HaHoHe Hertha BSC

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Favre am 07.06.2007 um 13:49 Uhr bearbeitet
Lucien Favre |#70
07.06.2007 - 16:35 Uhr
das mit der geduld wird kein problem seitens hoeneß sein, er gesteht fehler erst spät ein so war es schon bei götz und stevens...nya die medien werden halt meckern und motzen. ich hoffe aber dass lucien hier von anfang an erfolg hat nicht meister oder so, aber auf jeden fall klasse fussball und auch punkte. dann geht alles klar.

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Fahne Pur! Hertha Pur! Zeigt es endlich!

Danke für alles Lucien und Harry!
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