| Geburtsdatum | 09.12.1969 |
|---|---|
| Alter | 56 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer Profifußball |
| Akt. Verein | 1.FC Union Berlin |
Horst Heldt
16.07.2015 - 19:04 Uhr
02.09.2015 - 00:57 Uhr
Zitat von Jaens
Mit den Abstrichen kann ich eben nicht so viel anfangen. Meyer sehe ich überhaupt nicht auf den Flügeln. Dafür bringt er leider die Grundschnelligkeit nicht mit. Das kann man mal provisorisch machen, aber richtig funktioniert das nicht. Und der Brasilianer ist eine einzige Wundertüte für mich. Und zu Sam hatte ich schon etwas geschrieben.
Zitat von Sgt_Salty
Schalke - Choupo-Mouting, Sane, Goretzka, Sam und mit Abstrichen auch noch Kai-Sarah und Meyer.
Zitat von Jaens
Bayern - Müller, Costa, Robben, Coman und sogar noch Thiago
Dortmund - Reus, Hofman, Miki, Januzaj
Leverkusen - Bellarabi, Brandt, Kampl, Mehmedi
VfL - Schürrle, Draxler, Caliguiri, Vieirinha
Gladbach - Johnson (verletzt), Herrman, Traoré, Hazard, Hrgota und Hahn
Bayern - Müller, Costa, Robben, Coman und sogar noch Thiago
Dortmund - Reus, Hofman, Miki, Januzaj
Leverkusen - Bellarabi, Brandt, Kampl, Mehmedi
VfL - Schürrle, Draxler, Caliguiri, Vieirinha
Gladbach - Johnson (verletzt), Herrman, Traoré, Hazard, Hrgota und Hahn
Schalke - Choupo-Mouting, Sane, Goretzka, Sam und mit Abstrichen auch noch Kai-Sarah und Meyer.
Mit den Abstrichen kann ich eben nicht so viel anfangen. Meyer sehe ich überhaupt nicht auf den Flügeln. Dafür bringt er leider die Grundschnelligkeit nicht mit. Das kann man mal provisorisch machen, aber richtig funktioniert das nicht. Und der Brasilianer ist eine einzige Wundertüte für mich. Und zu Sam hatte ich schon etwas geschrieben.
Aber Hrgota ist ein Flügelspieler? Hazard ist auch eigentlich ein ZOM. Vierinha ist WOBs Stamm-RV, wenn man es schon so aufdröseln muss. Mehmedi kann man außen bringen, er ist aber zentral stärker und darüber hinaus ist er 10er BU.
Das ist alles OT hier, wenn du also antworten willst, lieber in der Nationalen Konkurrenz.
Um die BTT-Kurve zu bekommen: Wir sind in der Breite sicherlich nicht optimal aufgestellt, aber es ist ja nun auch nicht so, dass beim ersten Wehwehchen Obasi reaktiviert werden müsste.
Dass du mit Sam gar nicht planen willst, ist doch Quatsch. Fakt ist, dass er da ist, und fit. Also kann man mit ihm planen. Klar wird er keine 50 Spiele machen, aber man muss ihn jetzt auch nicht wegen einer Kack-Saison direkt als Sportinvaliden darstellen, der nie mehr mit Ball am Fuß gerade aus laufen kann. Dass eins deiner Hauptargumente dafür ist, dass er bei seinem Einsatz in der U23 nicht so toll gewesen sein SOLL, sagt doch alles aus. Lass den mal hier 2 Wochen unter Breite trainieren, während Gorre, Meyer, Sané und Co. alle bei den Natis sind.
02.09.2015 - 01:11 Uhr
Bin immernoch genervt, wie das mit Jule alles abgelaufen ist und wir nun dünn besetzt sind, was wir ja schon waren. Aber der Zeitpunkt ist halt mies gewesen.
Nun müssen wir so auskommen und bin zufrieden, dass wir nicht einfach irgendwen holen und erstmal abwarten. Kann sportlich natürlich riskant sein, aber was will man machen. Nach den Worten von Heldt, die er zu Jules-Abgang äusserte, würde ich ohnehin nicht mit so einem Spieler planen, der mit dem Kopf nicht voll bei uns ist, obwohl er auf dem Feld keinerlei Andeutungen über sein Abschied gemacht hat.. Wurde ja auch sowieso erst nach dem Abschied von De Bruyne konkreter.
Nun müssen es Sane, Goretzka und Meyer richten. Die brauchen alle das Vertrauen vom Trainer und auch von uns Fans. Nur zusammen können wir erfolgreich sein. Der Abgang von Draxler schmerzt, aber das Leben geht weiter. Durch seiner individuellen Klasse wird er fehlen, aber durch sein Abschied werden die anderen jungen Spieler nun mehr ins Vordergrund rücken und liefern müssen.
Entweder fliegt Heldt damit auf die Fresse oder alle jubeln ihn zu, weil wir mit dem Personal dennoch ordentlich abschneiden. Mit der Belastung wird es nun schwerer, aber die Mischung wird es machen. Immerhin spielen wir Europa League (die ich nicht unerschätze) und gehen in der Gruppe als Favorit, sodass wir genug schohnen werden. Gott bewahre, dass sich vorne keiner mehr verletzt, weil wir nun jeden Spieler brauchen. Nach dem Abgang von Jule nun umso mehr.
Abwarten.
Nun müssen wir so auskommen und bin zufrieden, dass wir nicht einfach irgendwen holen und erstmal abwarten. Kann sportlich natürlich riskant sein, aber was will man machen. Nach den Worten von Heldt, die er zu Jules-Abgang äusserte, würde ich ohnehin nicht mit so einem Spieler planen, der mit dem Kopf nicht voll bei uns ist, obwohl er auf dem Feld keinerlei Andeutungen über sein Abschied gemacht hat.. Wurde ja auch sowieso erst nach dem Abschied von De Bruyne konkreter.
Nun müssen es Sane, Goretzka und Meyer richten. Die brauchen alle das Vertrauen vom Trainer und auch von uns Fans. Nur zusammen können wir erfolgreich sein. Der Abgang von Draxler schmerzt, aber das Leben geht weiter. Durch seiner individuellen Klasse wird er fehlen, aber durch sein Abschied werden die anderen jungen Spieler nun mehr ins Vordergrund rücken und liefern müssen.
Entweder fliegt Heldt damit auf die Fresse oder alle jubeln ihn zu, weil wir mit dem Personal dennoch ordentlich abschneiden. Mit der Belastung wird es nun schwerer, aber die Mischung wird es machen. Immerhin spielen wir Europa League (die ich nicht unerschätze) und gehen in der Gruppe als Favorit, sodass wir genug schohnen werden. Gott bewahre, dass sich vorne keiner mehr verletzt, weil wir nun jeden Spieler brauchen. Nach dem Abgang von Jule nun umso mehr.
Abwarten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EmreColak52 am 02.09.2015 um 01:12 Uhr bearbeitet
02.09.2015 - 01:24 Uhr
Jetzt scheint sich die Draxler-Diskussion doch tatsächlich teilweise hier ab, was aber auch nicht unpassend erscheint, denn vieles scheint sich ja gegen oder für Hotte wenden, was natürlich bisweilen Topic Grenzen üpberschreitet, so auch jetzt bei mir.
Ich finde es aber gut, und es war mir auch ein Anliegen, dass der Draxler-Thread geschlossen wird, ganz im Gegensatz zum Asa-Thread, der gerne ewig offenbleiben kann. Es ist für mich eine unterschiedliche Situation, das Eine hat mehr mit Trauer, das Andere mehr mit Emanzipation. Wenn die geliebte Omma stirbt, dann wird man nicht geneigt sein, am nächsten Tag den Container zu bestellen um ihre Spuren zu entsorgen. Man wird allenfalls jeden Tag ein bisschen mehr von ihrem Raum in Besitz nehmen und vieles als Ort der Erinnerung benötigen für geraume Zeit. Anders ist es wenn die untreue Perle von heute auf morgen durchbrennt, dann mag man geneigt sein, als Akt der Emanzipation schnell alle Spuren zu beseitigen, um der Zukunft Raum zu geben. Und das Erste ist die Trauer darum, dass Asa nicht mehr auf dem Rasen stehen wird, das Zweite die Emazipation von einer letztlich unwürdigen Identifikationsfigur.
Von dem, was ich so die letzten 24 Stunden zu der Causa Draxler vernommen passt alles recht gut in eine Lesart: Da ist das große Talent, und es entwickelt nicht so weiter, wie es andere Talente anderswo gelingt, und schuld muss das ganze Umfeld sein, das so unruhig und unstet ist und in dem es schwer fällt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und da passt eben ein Umfeld besser, in dem ruhig und konzentriert werden kann, und dahin muss sich die Ich-AG dann hin verändern, damit es weiter geht.
Hieraus könnte man Heldt oder wem auch immer den ersten Vorwurf stricken - wie hier auch wiederholt eingebracht: Müsste der nicht darauf hinwirken, dass da ruhig und konzentriert gearbeitet werden kann? Zumindest in der Theorie ja, und er hat sicherlich auch seinen Anteil, unbenommen...
Aber das ist schon eine gravierende Verkürzung. Schalke ist sicher seit Jahren eine Baustelle, in der es nicht wirklich vorankommt, und mit jedem neuen Bauteil wird mit dem Hintern wieder etwas anderes wieder niedergerissen. Ständig neue Trainer, neue Krisen, neue dicke Luft, wildeste Verletzungshäufungen, Spielerfluktuation. Sicher wäre es schön, als Spieler in eine funktionierende Mannschaft mit funktionierenderMannschaft um die Mannschaft integriert zu werden. Aber das ist die Theorie, denn welche Möglichkeit hat ein junger Spieler, sich in diesem Umfeld zu etablieren. Sind es nicht gerade die Formkrisen, Fehler und Unzulänglichkeiten der Mitspieler, und eben auch die ständig neuen Ausfälle durch Verletzungen, die den Jungspielern überhaupt erst die Möglichkeit geben, bei einer ChampionsLeague-Mannschaft festzuspielen, genau wie beim 18-jährigen Draxler, der plötzlich einen Stammplatz innehatte? War es nicht auch der verein, der den 19-Jährigen Draxler mit einem Nationalspielervertrag ausgestattet hat von 4Mio.+ Gehalt? - ...wenn auch auf Kosten einer abstrusen Ausstiegsklausel. Und waren es nicht genau die Chancen der Leistungsschwankungen im Team, die einem Spieler die Möglichkeit geben, sich auf höchstem Level ein Standing zu erarbeiten? Und war es nicht gerade auch ein verliehener Welpenschutz, den er genossen hat, wenn er seine Launen hatte?
So unruhig und unstet es auf Schalke auch ist, wenn er die Entwicklung machen möchte die ihm seit Kindesbeinen vorschwebt, dann bietet Schalke m.E. keine schlechten Voraussetzungen hier die richtigen Schritte zu gehen. Letztlich ist es auf den großen Bühnen nicht anders, egal ob bei Real, ManUtd., Juve oder auch den Bayern: Da bekommt auch ein Götze erheblich Pfeffer, wenn er nicht liefert trotz einer sehr starken Hinrunde letzte Saison. Und auch bei großen Teams mit größeren Windschatten wie ManCity - da ist zwar nicht so viel Öffentlichkeitsdruck, aber jede Position ist dreifach besetzt, und wer da nicht liefert, der findet sich schnell und dauerhaft auf der Tribüne wieder. Jule hat somit jetzt nach der "Wohlfühloase Schalke" (so war doch noch kürzlich das Stichwort) die "Noch-mehr-Wohlfühloase Wolfsburg" gewählt, wo es keinem auffällt, wenn er mal ein paar Wochen durchhängt, wo die Bild nicht in Erwartung ist große Auflage zu machen und wo auf höchstem Level nur eine Besetzung gibt, sodass das der Leistungsdruck in der Mannschaft überschaubar ist. Genau daraus erscheint mir plausibel, dass er nicht die Mentalität hat, ein ganz Großer zu werden, vielleicht mal 1-2 Saisons auf sehr hohem Niveau, aber das war's dann wohl eher. Cristiano Ronaldo ist schließlich auch nicht der geworden der er ist, weil er stets Alibi in Mannschaft und Umfeld gesucht hat, sondern weil er im Zweifel 3 Stunden länger auf dem Trainingsplatz stand.
Um jetzt wieder schließlich zu Heldt zu kommen: Was ist zu tun, wenn Draxler in einer Situation, in der er nach eigener Aussage "eine schlechte Verhandlungsposition" hat, recht massiv auf einen Wechsel drängt - also in einer Situation in der die festgeschriebene Ausstiegsklausel kaum wird realisiert werden können? Und in der Situation, in der Draxler zudem dadurch zeigt, dass er nicht die Motivation oder Mentalität hat, in der Mannschaft Führung zu übernehmen? Als Wirtschaftlichkeitskalkül wäre es vielleicht lukrativer gewesen, irgendwann 2016 den Miondpreis in bestem Oxford-English aufzurufen, aber bis dahin wäre der vergiftete Pfeil im Köcher - bishin zu der Möglichkeit, dass die große "Draxler-Fantasie" in Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch plötzlich glanzlos wird.
Heldt war offenkundig not-amused. Und er hat den sicheren Weg gewählt, auch wenn damit eine Schwächung der Mannschaft wahrscheinlich wird. Es war aber auch Teil der "Draxler-Fantasie", dass ein erklecklicher Teil der Ablöseerträge irgendwann einmal zum Konsilidierungskurs beiträgt, und das wäre aus meiner Sicht noch weniger tolerabel gewesen. Insofern ist gut, dass da keine Verrücktheiten gemacht wurden, und dass auch im Winter mit Augenmaß gehandelt wird. In der Situation wäre Schalke aber nicht unbedingt auf ChampionsLeague oder auch EuroLeague angewiesen, die Kommunikationsaufgabe von heldt in dieser Richtung steht aber noch aus. Insofern finde ich sein Handeln zumindest plausibel und keineswegs verwerflich, auch wenn es zunächst ein Schock war, am Montag.
Ich finde es aber gut, und es war mir auch ein Anliegen, dass der Draxler-Thread geschlossen wird, ganz im Gegensatz zum Asa-Thread, der gerne ewig offenbleiben kann. Es ist für mich eine unterschiedliche Situation, das Eine hat mehr mit Trauer, das Andere mehr mit Emanzipation. Wenn die geliebte Omma stirbt, dann wird man nicht geneigt sein, am nächsten Tag den Container zu bestellen um ihre Spuren zu entsorgen. Man wird allenfalls jeden Tag ein bisschen mehr von ihrem Raum in Besitz nehmen und vieles als Ort der Erinnerung benötigen für geraume Zeit. Anders ist es wenn die untreue Perle von heute auf morgen durchbrennt, dann mag man geneigt sein, als Akt der Emanzipation schnell alle Spuren zu beseitigen, um der Zukunft Raum zu geben. Und das Erste ist die Trauer darum, dass Asa nicht mehr auf dem Rasen stehen wird, das Zweite die Emazipation von einer letztlich unwürdigen Identifikationsfigur.
Von dem, was ich so die letzten 24 Stunden zu der Causa Draxler vernommen passt alles recht gut in eine Lesart: Da ist das große Talent, und es entwickelt nicht so weiter, wie es andere Talente anderswo gelingt, und schuld muss das ganze Umfeld sein, das so unruhig und unstet ist und in dem es schwer fällt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und da passt eben ein Umfeld besser, in dem ruhig und konzentriert werden kann, und dahin muss sich die Ich-AG dann hin verändern, damit es weiter geht.
Hieraus könnte man Heldt oder wem auch immer den ersten Vorwurf stricken - wie hier auch wiederholt eingebracht: Müsste der nicht darauf hinwirken, dass da ruhig und konzentriert gearbeitet werden kann? Zumindest in der Theorie ja, und er hat sicherlich auch seinen Anteil, unbenommen...
Aber das ist schon eine gravierende Verkürzung. Schalke ist sicher seit Jahren eine Baustelle, in der es nicht wirklich vorankommt, und mit jedem neuen Bauteil wird mit dem Hintern wieder etwas anderes wieder niedergerissen. Ständig neue Trainer, neue Krisen, neue dicke Luft, wildeste Verletzungshäufungen, Spielerfluktuation. Sicher wäre es schön, als Spieler in eine funktionierende Mannschaft mit funktionierenderMannschaft um die Mannschaft integriert zu werden. Aber das ist die Theorie, denn welche Möglichkeit hat ein junger Spieler, sich in diesem Umfeld zu etablieren. Sind es nicht gerade die Formkrisen, Fehler und Unzulänglichkeiten der Mitspieler, und eben auch die ständig neuen Ausfälle durch Verletzungen, die den Jungspielern überhaupt erst die Möglichkeit geben, bei einer ChampionsLeague-Mannschaft festzuspielen, genau wie beim 18-jährigen Draxler, der plötzlich einen Stammplatz innehatte? War es nicht auch der verein, der den 19-Jährigen Draxler mit einem Nationalspielervertrag ausgestattet hat von 4Mio.+ Gehalt? - ...wenn auch auf Kosten einer abstrusen Ausstiegsklausel. Und waren es nicht genau die Chancen der Leistungsschwankungen im Team, die einem Spieler die Möglichkeit geben, sich auf höchstem Level ein Standing zu erarbeiten? Und war es nicht gerade auch ein verliehener Welpenschutz, den er genossen hat, wenn er seine Launen hatte?
So unruhig und unstet es auf Schalke auch ist, wenn er die Entwicklung machen möchte die ihm seit Kindesbeinen vorschwebt, dann bietet Schalke m.E. keine schlechten Voraussetzungen hier die richtigen Schritte zu gehen. Letztlich ist es auf den großen Bühnen nicht anders, egal ob bei Real, ManUtd., Juve oder auch den Bayern: Da bekommt auch ein Götze erheblich Pfeffer, wenn er nicht liefert trotz einer sehr starken Hinrunde letzte Saison. Und auch bei großen Teams mit größeren Windschatten wie ManCity - da ist zwar nicht so viel Öffentlichkeitsdruck, aber jede Position ist dreifach besetzt, und wer da nicht liefert, der findet sich schnell und dauerhaft auf der Tribüne wieder. Jule hat somit jetzt nach der "Wohlfühloase Schalke" (so war doch noch kürzlich das Stichwort) die "Noch-mehr-Wohlfühloase Wolfsburg" gewählt, wo es keinem auffällt, wenn er mal ein paar Wochen durchhängt, wo die Bild nicht in Erwartung ist große Auflage zu machen und wo auf höchstem Level nur eine Besetzung gibt, sodass das der Leistungsdruck in der Mannschaft überschaubar ist. Genau daraus erscheint mir plausibel, dass er nicht die Mentalität hat, ein ganz Großer zu werden, vielleicht mal 1-2 Saisons auf sehr hohem Niveau, aber das war's dann wohl eher. Cristiano Ronaldo ist schließlich auch nicht der geworden der er ist, weil er stets Alibi in Mannschaft und Umfeld gesucht hat, sondern weil er im Zweifel 3 Stunden länger auf dem Trainingsplatz stand.
Um jetzt wieder schließlich zu Heldt zu kommen: Was ist zu tun, wenn Draxler in einer Situation, in der er nach eigener Aussage "eine schlechte Verhandlungsposition" hat, recht massiv auf einen Wechsel drängt - also in einer Situation in der die festgeschriebene Ausstiegsklausel kaum wird realisiert werden können? Und in der Situation, in der Draxler zudem dadurch zeigt, dass er nicht die Motivation oder Mentalität hat, in der Mannschaft Führung zu übernehmen? Als Wirtschaftlichkeitskalkül wäre es vielleicht lukrativer gewesen, irgendwann 2016 den Miondpreis in bestem Oxford-English aufzurufen, aber bis dahin wäre der vergiftete Pfeil im Köcher - bishin zu der Möglichkeit, dass die große "Draxler-Fantasie" in Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch plötzlich glanzlos wird.
Heldt war offenkundig not-amused. Und er hat den sicheren Weg gewählt, auch wenn damit eine Schwächung der Mannschaft wahrscheinlich wird. Es war aber auch Teil der "Draxler-Fantasie", dass ein erklecklicher Teil der Ablöseerträge irgendwann einmal zum Konsilidierungskurs beiträgt, und das wäre aus meiner Sicht noch weniger tolerabel gewesen. Insofern ist gut, dass da keine Verrücktheiten gemacht wurden, und dass auch im Winter mit Augenmaß gehandelt wird. In der Situation wäre Schalke aber nicht unbedingt auf ChampionsLeague oder auch EuroLeague angewiesen, die Kommunikationsaufgabe von heldt in dieser Richtung steht aber noch aus. Insofern finde ich sein Handeln zumindest plausibel und keineswegs verwerflich, auch wenn es zunächst ein Schock war, am Montag.
02.09.2015 - 09:25 Uhr
Zitat von sprvlln
Es geht nicht um die Summe die Dutt gefordert hat, sondern dass wenn man ohne Aussicht auf Ersatz am letzten Transfertag eine Anfrage für einen Stammspieler bekommt dann ruft man eine Wahnsinnssumme auf wie eben 30 mio für Kostic. Das heisst dann soviel wie "Wenn ihr den Spieler wollt muss es euch wehtun". 36. mio tun Wob eben nicht weh, Draxlers verlust ohne Ersatz uns eben schon. Der Preis ist evtl okay für Draxler, aber nicht für die Situation (Transferende, Kein Ersatz, Direkte Konkurrenz mit viel Geld). Da hat Dutt sich "cleverer" angestellt, die haben nämlich noch ihren Stamm Linksaußen und wenn sie ihn nicht mehr hätten dann eben eine lächerlich hohe Summe. Wir haben jetzt unseren Stamm LA nicht mehr und lediglich eine Marktgerechte Summe die in anbetracht der Situation eben nicht genug kompensiert.
Es geht nicht um die Summe die Dutt gefordert hat, sondern dass wenn man ohne Aussicht auf Ersatz am letzten Transfertag eine Anfrage für einen Stammspieler bekommt dann ruft man eine Wahnsinnssumme auf wie eben 30 mio für Kostic. Das heisst dann soviel wie "Wenn ihr den Spieler wollt muss es euch wehtun". 36. mio tun Wob eben nicht weh, Draxlers verlust ohne Ersatz uns eben schon. Der Preis ist evtl okay für Draxler, aber nicht für die Situation (Transferende, Kein Ersatz, Direkte Konkurrenz mit viel Geld). Da hat Dutt sich "cleverer" angestellt, die haben nämlich noch ihren Stamm Linksaußen und wenn sie ihn nicht mehr hätten dann eben eine lächerlich hohe Summe. Wir haben jetzt unseren Stamm LA nicht mehr und lediglich eine Marktgerechte Summe die in anbetracht der Situation eben nicht genug kompensiert.
Du hast nicht die unterschiedliche Ausgangslage berücksichtigt. In Stuttgart gab es keine grundsätzliche Bereitschaft den Spieler abzugeben, also kann man eine Summe aufrufen, auf die der Gegenüber sowieso nicht eingeht.
Bei Schalke gab es dagegen die grundsätzliche Bereitschaft den Spieler abzugeben und da bringt es natürlich nichts eine Summe aufzurufen, die sowieso keiner bezahlen wird.
Angesichts der Tatsache, dass Draxler nicht mit guten Leistung zahlreiche Interessenten anlockte und ein Verein bereit war 10 Mio. mehr zu zahlen als der andere und so nah an die AK kam, die bis Juli niemand zu zahlen bereit war, ist der Verkauf als solcher völlig in Ordnung. Das Problem ist der zu kleine Kader, bzw. die Gefahr die darin steckt.
02.09.2015 - 09:27 Uhr
Zitat von Sisyphos04
Jetzt scheint sich die Draxler-Diskussion doch tatsächlich teilweise hier ab, was aber auch nicht unpassend erscheint, denn vieles scheint sich ja gegen oder für Hotte wenden, was natürlich bisweilen Topic Grenzen üpberschreitet, so auch jetzt bei mir.
Ich finde es aber gut, und es war mir auch ein Anliegen, dass der Draxler-Thread geschlossen wird, ganz im Gegensatz zum Asa-Thread, der gerne ewig offenbleiben kann. Es ist für mich eine unterschiedliche Situation, das Eine hat mehr mit Trauer, das Andere mehr mit Emanzipation. Wenn die geliebte Omma stirbt, dann wird man nicht geneigt sein, am nächsten Tag den Container zu bestellen um ihre Spuren zu entsorgen. Man wird allenfalls jeden Tag ein bisschen mehr von ihrem Raum in Besitz nehmen und vieles als Ort der Erinnerung benötigen für geraume Zeit. Anders ist es wenn die untreue Perle von heute auf morgen durchbrennt, dann mag man geneigt sein, als Akt der Emanzipation schnell alle Spuren zu beseitigen, um der Zukunft Raum zu geben. Und das Erste ist die Trauer darum, dass Asa nicht mehr auf dem Rasen stehen wird, das Zweite die Emazipation von einer letztlich unwürdigen Identifikationsfigur.
Von dem, was ich so die letzten 24 Stunden zu der Causa Draxler vernommen passt alles recht gut in eine Lesart: Da ist das große Talent, und es entwickelt nicht so weiter, wie es andere Talente anderswo gelingt, und schuld muss das ganze Umfeld sein, das so unruhig und unstet ist und in dem es schwer fällt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und da passt eben ein Umfeld besser, in dem ruhig und konzentriert werden kann, und dahin muss sich die Ich-AG dann hin verändern, damit es weiter geht.
Hieraus könnte man Heldt oder wem auch immer den ersten Vorwurf stricken - wie hier auch wiederholt eingebracht: Müsste der nicht darauf hinwirken, dass da ruhig und konzentriert gearbeitet werden kann? Zumindest in der Theorie ja, und er hat sicherlich auch seinen Anteil, unbenommen...
Aber das ist schon eine gravierende Verkürzung. Schalke ist sicher seit Jahren eine Baustelle, in der es nicht wirklich vorankommt, und mit jedem neuen Bauteil wird mit dem Hintern wieder etwas anderes wieder niedergerissen. Ständig neue Trainer, neue Krisen, neue dicke Luft, wildeste Verletzungshäufungen, Spielerfluktuation. Sicher wäre es schön, als Spieler in eine funktionierende Mannschaft mit funktionierenderMannschaft um die Mannschaft integriert zu werden. Aber das ist die Theorie, denn welche Möglichkeit hat ein junger Spieler, sich in diesem Umfeld zu etablieren. Sind es nicht gerade die Formkrisen, Fehler und Unzulänglichkeiten der Mitspieler, und eben auch die ständig neuen Ausfälle durch Verletzungen, die den Jungspielern überhaupt erst die Möglichkeit geben, bei einer ChampionsLeague-Mannschaft festzuspielen, genau wie beim 18-jährigen Draxler, der plötzlich einen Stammplatz innehatte? War es nicht auch der verein, der den 19-Jährigen Draxler mit einem Nationalspielervertrag ausgestattet hat von 4Mio.+ Gehalt? - ...wenn auch auf Kosten einer abstrusen Ausstiegsklausel. Und waren es nicht genau die Chancen der Leistungsschwankungen im Team, die einem Spieler die Möglichkeit geben, sich auf höchstem Level ein Standing zu erarbeiten? Und war es nicht gerade auch ein verliehener Welpenschutz, den er genossen hat, wenn er seine Launen hatte?
So unruhig und unstet es auf Schalke auch ist, wenn er die Entwicklung machen möchte die ihm seit Kindesbeinen vorschwebt, dann bietet Schalke m.E. keine schlechten Voraussetzungen hier die richtigen Schritte zu gehen. Letztlich ist es auf den großen Bühnen nicht anders, egal ob bei Real, ManUtd., Juve oder auch den Bayern: Da bekommt auch ein Götze erheblich Pfeffer, wenn er nicht liefert trotz einer sehr starken Hinrunde letzte Saison. Und auch bei großen Teams mit größeren Windschatten wie ManCity - da ist zwar nicht so viel Öffentlichkeitsdruck, aber jede Position ist dreifach besetzt, und wer da nicht liefert, der findet sich schnell und dauerhaft auf der Tribüne wieder. Jule hat somit jetzt nach der "Wohlfühloase Schalke" (so war doch noch kürzlich das Stichwort) die "Noch-mehr-Wohlfühloase Wolfsburg" gewählt, wo es keinem auffällt, wenn er mal ein paar Wochen durchhängt, wo die Bild nicht in Erwartung ist große Auflage zu machen und wo auf höchstem Level nur eine Besetzung gibt, sodass das der Leistungsdruck in der Mannschaft überschaubar ist. Genau daraus erscheint mir plausibel, dass er nicht die Mentalität hat, ein ganz Großer zu werden, vielleicht mal 1-2 Saisons auf sehr hohem Niveau, aber das war's dann wohl eher. Cristiano Ronaldo ist schließlich auch nicht der geworden der er ist, weil er stets Alibi in Mannschaft und Umfeld gesucht hat, sondern weil er im Zweifel 3 Stunden länger auf dem Trainingsplatz stand.
Um jetzt wieder schließlich zu Heldt zu kommen: Was ist zu tun, wenn Draxler in einer Situation, in der er nach eigener Aussage "eine schlechte Verhandlungsposition" hat, recht massiv auf einen Wechsel drängt - also in einer Situation in der die festgeschriebene Ausstiegsklausel kaum wird realisiert werden können? Und in der Situation, in der Draxler zudem dadurch zeigt, dass er nicht die Motivation oder Mentalität hat, in der Mannschaft Führung zu übernehmen? Als Wirtschaftlichkeitskalkül wäre es vielleicht lukrativer gewesen, irgendwann 2016 den Miondpreis in bestem Oxford-English aufzurufen, aber bis dahin wäre der vergiftete Pfeil im Köcher - bishin zu der Möglichkeit, dass die große "Draxler-Fantasie" in Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch plötzlich glanzlos wird.
Heldt war offenkundig not-amused. Und er hat den sicheren Weg gewählt, auch wenn damit eine Schwächung der Mannschaft wahrscheinlich wird. Es war aber auch Teil der "Draxler-Fantasie", dass ein erklecklicher Teil der Ablöseerträge irgendwann einmal zum Konsilidierungskurs beiträgt, und das wäre aus meiner Sicht noch weniger tolerabel gewesen. Insofern ist gut, dass da keine Verrücktheiten gemacht wurden, und dass auch im Winter mit Augenmaß gehandelt wird. In der Situation wäre Schalke aber nicht unbedingt auf ChampionsLeague oder auch EuroLeague angewiesen, die Kommunikationsaufgabe von heldt in dieser Richtung steht aber noch aus. Insofern finde ich sein Handeln zumindest plausibel und keineswegs verwerflich, auch wenn es zunächst ein Schock war, am Montag.
Jetzt scheint sich die Draxler-Diskussion doch tatsächlich teilweise hier ab, was aber auch nicht unpassend erscheint, denn vieles scheint sich ja gegen oder für Hotte wenden, was natürlich bisweilen Topic Grenzen üpberschreitet, so auch jetzt bei mir.
Ich finde es aber gut, und es war mir auch ein Anliegen, dass der Draxler-Thread geschlossen wird, ganz im Gegensatz zum Asa-Thread, der gerne ewig offenbleiben kann. Es ist für mich eine unterschiedliche Situation, das Eine hat mehr mit Trauer, das Andere mehr mit Emanzipation. Wenn die geliebte Omma stirbt, dann wird man nicht geneigt sein, am nächsten Tag den Container zu bestellen um ihre Spuren zu entsorgen. Man wird allenfalls jeden Tag ein bisschen mehr von ihrem Raum in Besitz nehmen und vieles als Ort der Erinnerung benötigen für geraume Zeit. Anders ist es wenn die untreue Perle von heute auf morgen durchbrennt, dann mag man geneigt sein, als Akt der Emanzipation schnell alle Spuren zu beseitigen, um der Zukunft Raum zu geben. Und das Erste ist die Trauer darum, dass Asa nicht mehr auf dem Rasen stehen wird, das Zweite die Emazipation von einer letztlich unwürdigen Identifikationsfigur.
Von dem, was ich so die letzten 24 Stunden zu der Causa Draxler vernommen passt alles recht gut in eine Lesart: Da ist das große Talent, und es entwickelt nicht so weiter, wie es andere Talente anderswo gelingt, und schuld muss das ganze Umfeld sein, das so unruhig und unstet ist und in dem es schwer fällt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und da passt eben ein Umfeld besser, in dem ruhig und konzentriert werden kann, und dahin muss sich die Ich-AG dann hin verändern, damit es weiter geht.
Hieraus könnte man Heldt oder wem auch immer den ersten Vorwurf stricken - wie hier auch wiederholt eingebracht: Müsste der nicht darauf hinwirken, dass da ruhig und konzentriert gearbeitet werden kann? Zumindest in der Theorie ja, und er hat sicherlich auch seinen Anteil, unbenommen...
Aber das ist schon eine gravierende Verkürzung. Schalke ist sicher seit Jahren eine Baustelle, in der es nicht wirklich vorankommt, und mit jedem neuen Bauteil wird mit dem Hintern wieder etwas anderes wieder niedergerissen. Ständig neue Trainer, neue Krisen, neue dicke Luft, wildeste Verletzungshäufungen, Spielerfluktuation. Sicher wäre es schön, als Spieler in eine funktionierende Mannschaft mit funktionierenderMannschaft um die Mannschaft integriert zu werden. Aber das ist die Theorie, denn welche Möglichkeit hat ein junger Spieler, sich in diesem Umfeld zu etablieren. Sind es nicht gerade die Formkrisen, Fehler und Unzulänglichkeiten der Mitspieler, und eben auch die ständig neuen Ausfälle durch Verletzungen, die den Jungspielern überhaupt erst die Möglichkeit geben, bei einer ChampionsLeague-Mannschaft festzuspielen, genau wie beim 18-jährigen Draxler, der plötzlich einen Stammplatz innehatte? War es nicht auch der verein, der den 19-Jährigen Draxler mit einem Nationalspielervertrag ausgestattet hat von 4Mio.+ Gehalt? - ...wenn auch auf Kosten einer abstrusen Ausstiegsklausel. Und waren es nicht genau die Chancen der Leistungsschwankungen im Team, die einem Spieler die Möglichkeit geben, sich auf höchstem Level ein Standing zu erarbeiten? Und war es nicht gerade auch ein verliehener Welpenschutz, den er genossen hat, wenn er seine Launen hatte?
So unruhig und unstet es auf Schalke auch ist, wenn er die Entwicklung machen möchte die ihm seit Kindesbeinen vorschwebt, dann bietet Schalke m.E. keine schlechten Voraussetzungen hier die richtigen Schritte zu gehen. Letztlich ist es auf den großen Bühnen nicht anders, egal ob bei Real, ManUtd., Juve oder auch den Bayern: Da bekommt auch ein Götze erheblich Pfeffer, wenn er nicht liefert trotz einer sehr starken Hinrunde letzte Saison. Und auch bei großen Teams mit größeren Windschatten wie ManCity - da ist zwar nicht so viel Öffentlichkeitsdruck, aber jede Position ist dreifach besetzt, und wer da nicht liefert, der findet sich schnell und dauerhaft auf der Tribüne wieder. Jule hat somit jetzt nach der "Wohlfühloase Schalke" (so war doch noch kürzlich das Stichwort) die "Noch-mehr-Wohlfühloase Wolfsburg" gewählt, wo es keinem auffällt, wenn er mal ein paar Wochen durchhängt, wo die Bild nicht in Erwartung ist große Auflage zu machen und wo auf höchstem Level nur eine Besetzung gibt, sodass das der Leistungsdruck in der Mannschaft überschaubar ist. Genau daraus erscheint mir plausibel, dass er nicht die Mentalität hat, ein ganz Großer zu werden, vielleicht mal 1-2 Saisons auf sehr hohem Niveau, aber das war's dann wohl eher. Cristiano Ronaldo ist schließlich auch nicht der geworden der er ist, weil er stets Alibi in Mannschaft und Umfeld gesucht hat, sondern weil er im Zweifel 3 Stunden länger auf dem Trainingsplatz stand.
Um jetzt wieder schließlich zu Heldt zu kommen: Was ist zu tun, wenn Draxler in einer Situation, in der er nach eigener Aussage "eine schlechte Verhandlungsposition" hat, recht massiv auf einen Wechsel drängt - also in einer Situation in der die festgeschriebene Ausstiegsklausel kaum wird realisiert werden können? Und in der Situation, in der Draxler zudem dadurch zeigt, dass er nicht die Motivation oder Mentalität hat, in der Mannschaft Führung zu übernehmen? Als Wirtschaftlichkeitskalkül wäre es vielleicht lukrativer gewesen, irgendwann 2016 den Miondpreis in bestem Oxford-English aufzurufen, aber bis dahin wäre der vergiftete Pfeil im Köcher - bishin zu der Möglichkeit, dass die große "Draxler-Fantasie" in Deutsch, Englisch, Spanisch und Italienisch plötzlich glanzlos wird.
Heldt war offenkundig not-amused. Und er hat den sicheren Weg gewählt, auch wenn damit eine Schwächung der Mannschaft wahrscheinlich wird. Es war aber auch Teil der "Draxler-Fantasie", dass ein erklecklicher Teil der Ablöseerträge irgendwann einmal zum Konsilidierungskurs beiträgt, und das wäre aus meiner Sicht noch weniger tolerabel gewesen. Insofern ist gut, dass da keine Verrücktheiten gemacht wurden, und dass auch im Winter mit Augenmaß gehandelt wird. In der Situation wäre Schalke aber nicht unbedingt auf ChampionsLeague oder auch EuroLeague angewiesen, die Kommunikationsaufgabe von heldt in dieser Richtung steht aber noch aus. Insofern finde ich sein Handeln zumindest plausibel und keineswegs verwerflich, auch wenn es zunächst ein Schock war, am Montag.
Guter Beitrag!!
Aber auch wenn es unpassend erscheint: Es wäre noch schöner wenn du so einen Text nochmal überfliegst bevor du ihn postest dann ließt sich das Ganze auch viel angenehmer!
Viele fehlende Wörter, Tippfehler und zu viele Kommata beeinträchtigen den Lesefluss enorm.
Zum Thema:
Schön, dass hier wieder etwas mehr Ruhe einkehrt und sich User, von denen man unsachliche Kommentare nicht gewohnt war, wieder beruhigen und die Themen differenzierter betrachten!
Ich bin grundsätzlich ein Befürworter von Heldts Arbeit und auch wenn ich nicht alle Entscheidungen der letzten Transferphasen gutheiße, finde ich, dass er in diesem Sommer Vieles richtig gemacht hat.
Mir geht es aber auf den Sack, dass es bei vielen Schalkern nur schwarz oder weiß gibt: Also entweder Fussballgott oder verpiss dich aus Schalke!!
Horst Heldt hat bestimmt in seiner Amtszeit einige Fehler gemacht, aber es war eben auch nicht alles schlecht!! Ich habe die Hoffnung, dass er aus seinen Fehlern lernt und seine Arbeit für den Verein immer besser wird, wenn man ihm den weiterhin die Möglichkeit gibt!
Das Heldt keinen Panikkauf tätigte bestätigt meine Hoffnung!
Hoffen wir mal, dass wir es mit dem dünnen Kader ohne viele Ausfälle in die Winterpause schaffen und den Anschluss an die internationalen Plätze nicht verlieren, Nachwuchsspieler ihre Chancen bekommen und diese auch nutzen und wir im Winter den Kader in aller Ruhe punktuell und sinnvoll verstärken können, falls es dann überhaupt noch zwingend notwendig erscheint!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sgt_Salty am 02.09.2015 um 09:30 Uhr bearbeitet
02.09.2015 - 10:17 Uhr
Zitat von Sgt_Salty
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Guter Beitrag!!
Aber auch wenn es unpassend erscheint: Es wäre noch schöner wenn du so einen Text nochmal überfliegst bevor du ihn postest dann ließt sich das Ganze auch viel angenehmer!
Viele fehlende Wörter, Tippfehler und zu viele Kommata beeinträchtigen den Lesefluss enorm.
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Guter Beitrag!!
Aber auch wenn es unpassend erscheint: Es wäre noch schöner wenn du so einen Text nochmal überfliegst bevor du ihn postest dann ließt sich das Ganze auch viel angenehmer!
Viele fehlende Wörter, Tippfehler und zu viele Kommata beeinträchtigen den Lesefluss enorm.
Ist schon richtig. Wenn man manchen Beitrag nochmal durchLIEST bevor man ihn postet, dann LIEST sich dieser möglicherweise angenehmer...
02.09.2015 - 10:23 Uhr
Zitat von blauer77
Ist schon richtig. Wenn man manchen Beitrag nochmal durchLIEST bevor man ihn postet, dann LIEST sich dieser möglicherweise angenehmer...
Zitat von Sgt_Salty
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Guter Beitrag!!
Aber auch wenn es unpassend erscheint: Es wäre noch schöner wenn du so einen Text nochmal überfliegst bevor du ihn postest dann ließt sich das Ganze auch viel angenehmer!
Viele fehlende Wörter, Tippfehler und zu viele Kommata beeinträchtigen den Lesefluss enorm.
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Guter Beitrag!!
Aber auch wenn es unpassend erscheint: Es wäre noch schöner wenn du so einen Text nochmal überfliegst bevor du ihn postest dann ließt sich das Ganze auch viel angenehmer!
Viele fehlende Wörter, Tippfehler und zu viele Kommata beeinträchtigen den Lesefluss enorm.
Ist schon richtig. Wenn man manchen Beitrag nochmal durchLIEST bevor man ihn postet, dann LIEST sich dieser möglicherweise angenehmer...

War ja klar, dass man in meinem Kommentar dann natürlich auch auf Fehler achtet und die auch findet. Dabei habe ich mir meinen Beitrag wirklich mehrmals durchgeleßen
Geht ja auch nicht um Rechtschreibung sondern um Tippfehler oder ganze Wörter die im o.g. Beitrag fehlten...
Aber egal .... wir wissen wohl alle was wir meinen
02.09.2015 - 10:58 Uhr
Nun werden die anderen Jungen ran müssen - Goretzka, Meier und Sane. Junge Spieler, die regelmässig bei international spielen Vereinen gute Leistungen bringen, werden immer begehrter. Und wenn in England im Sommer 2016 der ganz, ganz große Geldregen von Sky kommt, wird es für eben diese Spieler noch mehr Geld geben. Im Ergebnis könnte es dazu führen, dass wir noch mehr Geld im Sommer einnehmen können. Unsere Schulden könnten dann schnell getilgt sein.
Schön und gut - und mit welchen Spielern wollen wir sportlich erfolgreich sein, wenn wir junge Talente abgeben? Denn ohne internationles Geschäft wird es nicht klappen?
Wir müssen daran arbeiten, einen guten jungen Spieler durch einen anderen zu ersetzen. Die Spieler können aus dem eigenen Nachswuchs kommen (Meyer, Sane), zugekauft worden sein (Goretzka) oder durch Leihe zu einem anderen Club extern entwickelt werden (z.B. Schröter). Klappt das nicht, weil wir auf der Position keine Spieler der passenden Qualität verfügbar haben, kaufen wir einen fertigen, gestandenen Spieler zu.
Vorausstzung ist, dass man einen "guten Namen" hat, so dass man attraktive junge Spieler anlocken kann.
Der FC Porto zeigt, dass dieses Konzept dauerhaft hohe Erfolge ermöglicht. Die Bundesliga - und somit auch Schalke - können mittelfristig nur dann erfolgreich sein, wenn wir als finanzschwächere Liga diesem Weg folgen.
Schön und gut - und mit welchen Spielern wollen wir sportlich erfolgreich sein, wenn wir junge Talente abgeben? Denn ohne internationles Geschäft wird es nicht klappen?
Wir müssen daran arbeiten, einen guten jungen Spieler durch einen anderen zu ersetzen. Die Spieler können aus dem eigenen Nachswuchs kommen (Meyer, Sane), zugekauft worden sein (Goretzka) oder durch Leihe zu einem anderen Club extern entwickelt werden (z.B. Schröter). Klappt das nicht, weil wir auf der Position keine Spieler der passenden Qualität verfügbar haben, kaufen wir einen fertigen, gestandenen Spieler zu.
Vorausstzung ist, dass man einen "guten Namen" hat, so dass man attraktive junge Spieler anlocken kann.
Der FC Porto zeigt, dass dieses Konzept dauerhaft hohe Erfolge ermöglicht. Die Bundesliga - und somit auch Schalke - können mittelfristig nur dann erfolgreich sein, wenn wir als finanzschwächere Liga diesem Weg folgen.
02.09.2015 - 11:04 Uhr
Zitat von Fussifreundin
Nun werden die anderen Jungen ran müssen - Goretzka, Meier und Sane. Junge Spieler, die regelmässig bei international spielen Vereinen gute Leistungen bringen, werden immer begehrter. Und wenn in England im Sommer 2016 der ganz, ganz große Geldregen von Sky kommt, wird es für eben diese Spieler noch mehr Geld geben. Im Ergebnis könnte es dazu führen, dass wir noch mehr Geld im Sommer einnehmen können. Unsere Schulden könnten dann schnell getilgt sein.
Schön und gut - und mit welchen Spielern wollen wir sportlich erfolgreich sein, wenn wir junge Talente abgeben? Denn ohne internationles Geschäft wird es nicht klappen?
Wir müssen daran arbeiten, einen guten jungen Spieler durch einen anderen zu ersetzen. Die Spieler können aus dem eigenen Nachswuchs kommen (Meyer, Sane), zugekauft worden sein (Goretzka) oder durch Leihe zu einem anderen Club extern entwickelt werden (z.B. Schröter). Klappt das nicht, weil wir auf der Position keine Spieler der passenden Qualität verfügbar haben, kaufen wir einen fertigen, gestandenen Spieler zu.
Vorausstzung ist, dass man einen "guten Namen" hat, so dass man attraktive junge Spieler anlocken kann.
Der FC Porto zeigt, dass dieses Konzept dauerhaft hohe Erfolge ermöglicht. Die Bundesliga - und somit auch Schalke - können mittelfristig nur dann erfolgreich sein, wenn wir als finanzschwächere Liga diesem Weg folgen.
Nun werden die anderen Jungen ran müssen - Goretzka, Meier und Sane. Junge Spieler, die regelmässig bei international spielen Vereinen gute Leistungen bringen, werden immer begehrter. Und wenn in England im Sommer 2016 der ganz, ganz große Geldregen von Sky kommt, wird es für eben diese Spieler noch mehr Geld geben. Im Ergebnis könnte es dazu führen, dass wir noch mehr Geld im Sommer einnehmen können. Unsere Schulden könnten dann schnell getilgt sein.
Schön und gut - und mit welchen Spielern wollen wir sportlich erfolgreich sein, wenn wir junge Talente abgeben? Denn ohne internationles Geschäft wird es nicht klappen?
Wir müssen daran arbeiten, einen guten jungen Spieler durch einen anderen zu ersetzen. Die Spieler können aus dem eigenen Nachswuchs kommen (Meyer, Sane), zugekauft worden sein (Goretzka) oder durch Leihe zu einem anderen Club extern entwickelt werden (z.B. Schröter). Klappt das nicht, weil wir auf der Position keine Spieler der passenden Qualität verfügbar haben, kaufen wir einen fertigen, gestandenen Spieler zu.
Vorausstzung ist, dass man einen "guten Namen" hat, so dass man attraktive junge Spieler anlocken kann.
Der FC Porto zeigt, dass dieses Konzept dauerhaft hohe Erfolge ermöglicht. Die Bundesliga - und somit auch Schalke - können mittelfristig nur dann erfolgreich sein, wenn wir als finanzschwächere Liga diesem Weg folgen.
Leverkusen kann da auch ein passendes Beispiel sein.
Schürrle->Son->Kampl
Wir haben mit Schulden im überschaubaren Maß, dann dazu noch ganz andere Möglichkeiten als Leverkusen bspw. ! Wir müssen die nächsten Jahre überbrücken, 2018 ist die Arena auch bezahlt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von take am 02.09.2015 um 11:06 Uhr bearbeitet
02.09.2015 - 11:09 Uhr
Zitat von Sisyphos04
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Siehst du das Schalker Umfeld wirklich als so ruhig an? Denn gerade wenn man sich die "Sozialen" Netzwerke anschaut, wird mal wieder klar, was für ein "Potenzial" die Schalker Fans haben. Natürlich kann man nicht immer Rückschlüsse von solchen Postings auf die gesamten Fans machen und meistens findet man dort nur den größten geistigen Dünnschiss, aber ich weiß nicht wie irgendwer dort z.B. noch eine vernünftige "Verabschiedung" von Draxler erwartet, wenn schon vor der Verkündung tausende Beleidigungen auf allen möglichen Plattformen reinfliegen. Selbst auf der Facebook Fanpage der Wolfsburger ist alles vollgeschissen. Wenn ich mich dadurch klicke, kann ich mir nur fremdschämen und ich glaube auch nicht, dass das an einem Julian Draxler vorbei geht. Vielleicht fühlt er sich sogar noch bestätigt.
Am Ende des Tages ist es nur Fußball und denkt immer dran
"Spieler kommen, Spieler geh?n
Doch was stets bleibt sind wir Schalker..."
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