| Geburtsdatum | 04.10.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Ludogorets Razgrad |
Thomas Reis [ehem. Trainer]
26.10.2022 - 19:04 Uhr
20.08.2023 - 23:07 Uhr
Eine optimale Kaderzusammenstellung wird kein einziger Club in der 2. Liga haben, weil dort alle mit finanziellen Zwängen zu tun haben und entsprechend Abstriche machen müssen.
Unser Kader gehört aber zu den Top 6 Kadern und wird bis zum 1. September noch optimiert werden.
Aber natürlich hat unser Kader aus meiner Sicht deutlich weniger individuelle Klasse als vor 2 Jahren, wobei die zum Teil da auch erst nahezu auf den letzten Drücker verpflichtet wurde.
Aber unabhängig davon, wie man unseren Kader einschätzt, sind wir uns doch wohl hoffentlich alle einig,dass er deutlich stärker ist als der von Kaiserslautern und besonders Braunschweig, dass man davon in den Spielen auf dem Platz wenig bis nichts von gesehen hat.
Viele rufen seit Wochen nach neuen AVs und/oder IVs, manche wollen einen klaren Bülter-Ersatz. Das kann ich auch alles nachvollziehen.
Aber für mich sind die jeweiligen - schon vorhandenen - aktuellen Erstbesetzungen gut genug, um besseren und erfolgreicheren Fußball zu spielen.
Aber im Gegensatz zu den meisten Fans und Verantwortlichen sehe ich unser primäres Problem im Mittelfeld, wo meines Erachtens die Erstbesetzung halt nicht gut genug ist. Egal, in welcher taktischen und personellen Zusammenstellung.
Das Mittelfeld Trio Seguin, Tempelmann und Schallenberg war und ist für mich ein " Trio des Grauens", aber von den Verantwortlichen - eben auch Reis - genauso gewollt und gewählt, denn sonst hätte man nicht alle 3 verpflichtet.
Für mich hat keiner dieser 3 Spieler eine wirklich herausragende Stärke. Keiner ist defensiv überragend, keiner ist im Zweikampf überragend, keiner in Sachen Tempo, keiner in Sachen Kreativität, keiner in Sachen Torgefahr, keiner in Sachen Ausstrahlung und/oder Persönlichkeit.
In Holland nennt man solche Spieler übersetzt Einheitswürste. Da ist es nahezu egal, ob du Spieler A oder B bringst, es macht eigentlich keinen Unterschied. Weder positiv, noch negativ.
Für mich braucht man im Mittelfeld Spieler, die sich ergänzen und in ihrem Bereich jeweils den Unterschied machen.
Ein Palsson, der leider von vielen viel zu negativ gesehen wurde, hatte Ausstrahlung, Persönlichkeit (war daher bis zum Schluss als Typ extrem wichtig) und als defensiver Sechser eben auch die entsprechende Zweikampfmentalität und -stärke.
Ein Zalazar hatte eine tolle Dynamik, starke Technik, hatte Zug zum Tor und hatte Kreativität. Auch wenn er noch reifen musste, war seine Art des Spiels schon wichtig, auch weil er durch seine gewonnenen 1-1 Situationen Räume schaffte oder Freistöße zog.
Bei dem aktuellen Trio hat keiner diese "an mir kommt keiner vorbei" Ausstrahlung von Palsson. Schallenberg strahlt absolut nichts davon aus und bekommt es unabhängig von seiner Ausstrahlung auch nicht hin.
Und Seguin oder Tempelmann haben diese Ausstrahlung auch nicht, sind aber eben auch keine Spieler, die nach vorne den Unterschied machen.
Es ist mir auch ein Rätsel, wie unsere Verantwortlichen incl. Reis (!) in Schallenberg einen Spieler sehen konnten und sehen, der die defensive 6 alleine spielen kann. Er hat jetzt schon eindrucksvoll bewiesen, dass er es nicht kann und in Paderborn war es systematisch überwiegend ganz anders ausgelegt.
Trotzdem würden sich die meisten Konkurrenten die Finger nach solchen Spielern lecken, aber zusammen auf dem Platz bringen sie m. E. nicht genug,aber Reis bringt sie freiwillig in dieser Zusammensetzung. Er wurde und wird nicht gezwungen.
Aktuell kann es nur dann klappen -egal gegen wen - wenn man einen Seguin oder sogar Latza zu Schallenberg stellt und mehr oder weniger mit einer primär defensiven Doppel-Sechs spielt und davor einen Spieler stellt, der offensiv alle Freiheiten genießt, mal was riskieren darf und soll, um kreativ sein zu können,,denn gefangen einem festen taktischen Korsett kann man das nicht sein. Aber dann muss man Fehler zugestehen, wofür die Doppel Sechs halt den Rücken freihält. Das trauen sich viele Trainer nicht und deswegen saßen Spieler wie Zalazar oder Harit bei gewissen Trainern fast nur auf der Bank. So sah unser Fußball dann leider auch meist aus.
Normal ist man nun gezwungen, jetzt zur Stabilität und defensiven Ordnung eine Doppel Sechs zu bringen und davor konsequent auf einen Ouedraogo zu setzen, der körperlich dagegen hält, technisch stark ist, den Weg nach vorne sucht, Dynamik hat und kreativ sein kann. Aber will und kann man sich als Verein, der sich selbst als Aufsteiger tituliert hat, leisten, in Bezug auf die offensive Qualität aus dem Zentrum heraus sich von einem Spieler abhängig zu machen, der offiziell im 1. A Jugend Jahrgang ist?! Ist diese Bürde und dieser Druck nicht auch für den Spieler in dem Alter zuviel? Würde er es mental und körperlich packen, oder wären häufige Verletzungen durch die zu hohe Intensität und Belastung die Folge? Und wie würde man beim Thema U 17 WM umgehen, die dieses Jahr noch stattfindet?
Und daher: So sehr wir Backups und Alternativen für AV, IV und evtl. offensive Außen brauchen und benötigen, so klar hätten wir primär einen Spieler für das Mittelfeld gebraucht, der sich von den restlichen
Spielern unterscheidet, der kreativ und torgefährlich ist und von dem Ouedraogo selbst noch lernen könnte. Einen, wo du als Fan - wie bei Assan - das Gefühl hast, dass etwas positives passiert, wenn er den Ball hat. So ein Gefühl habe ich weder bei Tempelmann, noch bei Schallenberg oder Seguin.
Und das ist für mich der größte Kritikpunkt an der Kaderzusammenstellung. Dass man trotz Schallenberg und Seguin auch noch einen Tempelmann geholt hat, obwohl der sich eben auch nicht großartig unterscheidet und positiv abhebt. Da hätte man das Geld in einen anderen Spielertyp investieren müssen.
Nun wird man - wenn man das bis zum 1. September nicht erkennt oder geändert bekommt - in Bezug auf Kreativität, Zug zum Tor, offensive Denke etc. alleine von einem 17 jährigen angewiesen sein, den man eigentlich langsam heranführen und aufbauen wollte..
Unser Kader gehört aber zu den Top 6 Kadern und wird bis zum 1. September noch optimiert werden.
Aber natürlich hat unser Kader aus meiner Sicht deutlich weniger individuelle Klasse als vor 2 Jahren, wobei die zum Teil da auch erst nahezu auf den letzten Drücker verpflichtet wurde.
Aber unabhängig davon, wie man unseren Kader einschätzt, sind wir uns doch wohl hoffentlich alle einig,dass er deutlich stärker ist als der von Kaiserslautern und besonders Braunschweig, dass man davon in den Spielen auf dem Platz wenig bis nichts von gesehen hat.
Viele rufen seit Wochen nach neuen AVs und/oder IVs, manche wollen einen klaren Bülter-Ersatz. Das kann ich auch alles nachvollziehen.
Aber für mich sind die jeweiligen - schon vorhandenen - aktuellen Erstbesetzungen gut genug, um besseren und erfolgreicheren Fußball zu spielen.
Aber im Gegensatz zu den meisten Fans und Verantwortlichen sehe ich unser primäres Problem im Mittelfeld, wo meines Erachtens die Erstbesetzung halt nicht gut genug ist. Egal, in welcher taktischen und personellen Zusammenstellung.
Das Mittelfeld Trio Seguin, Tempelmann und Schallenberg war und ist für mich ein " Trio des Grauens", aber von den Verantwortlichen - eben auch Reis - genauso gewollt und gewählt, denn sonst hätte man nicht alle 3 verpflichtet.
Für mich hat keiner dieser 3 Spieler eine wirklich herausragende Stärke. Keiner ist defensiv überragend, keiner ist im Zweikampf überragend, keiner in Sachen Tempo, keiner in Sachen Kreativität, keiner in Sachen Torgefahr, keiner in Sachen Ausstrahlung und/oder Persönlichkeit.
In Holland nennt man solche Spieler übersetzt Einheitswürste. Da ist es nahezu egal, ob du Spieler A oder B bringst, es macht eigentlich keinen Unterschied. Weder positiv, noch negativ.
Für mich braucht man im Mittelfeld Spieler, die sich ergänzen und in ihrem Bereich jeweils den Unterschied machen.
Ein Palsson, der leider von vielen viel zu negativ gesehen wurde, hatte Ausstrahlung, Persönlichkeit (war daher bis zum Schluss als Typ extrem wichtig) und als defensiver Sechser eben auch die entsprechende Zweikampfmentalität und -stärke.
Ein Zalazar hatte eine tolle Dynamik, starke Technik, hatte Zug zum Tor und hatte Kreativität. Auch wenn er noch reifen musste, war seine Art des Spiels schon wichtig, auch weil er durch seine gewonnenen 1-1 Situationen Räume schaffte oder Freistöße zog.
Bei dem aktuellen Trio hat keiner diese "an mir kommt keiner vorbei" Ausstrahlung von Palsson. Schallenberg strahlt absolut nichts davon aus und bekommt es unabhängig von seiner Ausstrahlung auch nicht hin.
Und Seguin oder Tempelmann haben diese Ausstrahlung auch nicht, sind aber eben auch keine Spieler, die nach vorne den Unterschied machen.
Es ist mir auch ein Rätsel, wie unsere Verantwortlichen incl. Reis (!) in Schallenberg einen Spieler sehen konnten und sehen, der die defensive 6 alleine spielen kann. Er hat jetzt schon eindrucksvoll bewiesen, dass er es nicht kann und in Paderborn war es systematisch überwiegend ganz anders ausgelegt.
Trotzdem würden sich die meisten Konkurrenten die Finger nach solchen Spielern lecken, aber zusammen auf dem Platz bringen sie m. E. nicht genug,aber Reis bringt sie freiwillig in dieser Zusammensetzung. Er wurde und wird nicht gezwungen.
Aktuell kann es nur dann klappen -egal gegen wen - wenn man einen Seguin oder sogar Latza zu Schallenberg stellt und mehr oder weniger mit einer primär defensiven Doppel-Sechs spielt und davor einen Spieler stellt, der offensiv alle Freiheiten genießt, mal was riskieren darf und soll, um kreativ sein zu können,,denn gefangen einem festen taktischen Korsett kann man das nicht sein. Aber dann muss man Fehler zugestehen, wofür die Doppel Sechs halt den Rücken freihält. Das trauen sich viele Trainer nicht und deswegen saßen Spieler wie Zalazar oder Harit bei gewissen Trainern fast nur auf der Bank. So sah unser Fußball dann leider auch meist aus.
Normal ist man nun gezwungen, jetzt zur Stabilität und defensiven Ordnung eine Doppel Sechs zu bringen und davor konsequent auf einen Ouedraogo zu setzen, der körperlich dagegen hält, technisch stark ist, den Weg nach vorne sucht, Dynamik hat und kreativ sein kann. Aber will und kann man sich als Verein, der sich selbst als Aufsteiger tituliert hat, leisten, in Bezug auf die offensive Qualität aus dem Zentrum heraus sich von einem Spieler abhängig zu machen, der offiziell im 1. A Jugend Jahrgang ist?! Ist diese Bürde und dieser Druck nicht auch für den Spieler in dem Alter zuviel? Würde er es mental und körperlich packen, oder wären häufige Verletzungen durch die zu hohe Intensität und Belastung die Folge? Und wie würde man beim Thema U 17 WM umgehen, die dieses Jahr noch stattfindet?
Und daher: So sehr wir Backups und Alternativen für AV, IV und evtl. offensive Außen brauchen und benötigen, so klar hätten wir primär einen Spieler für das Mittelfeld gebraucht, der sich von den restlichen
Spielern unterscheidet, der kreativ und torgefährlich ist und von dem Ouedraogo selbst noch lernen könnte. Einen, wo du als Fan - wie bei Assan - das Gefühl hast, dass etwas positives passiert, wenn er den Ball hat. So ein Gefühl habe ich weder bei Tempelmann, noch bei Schallenberg oder Seguin.
Und das ist für mich der größte Kritikpunkt an der Kaderzusammenstellung. Dass man trotz Schallenberg und Seguin auch noch einen Tempelmann geholt hat, obwohl der sich eben auch nicht großartig unterscheidet und positiv abhebt. Da hätte man das Geld in einen anderen Spielertyp investieren müssen.
Nun wird man - wenn man das bis zum 1. September nicht erkennt oder geändert bekommt - in Bezug auf Kreativität, Zug zum Tor, offensive Denke etc. alleine von einem 17 jährigen angewiesen sein, den man eigentlich langsam heranführen und aufbauen wollte..
20.08.2023 - 23:30 Uhr
Zitat von Lokonda04
Eine optimale Kaderzusammenstellung wird kein einziger Club in der 2. Liga haben, weil dort alle mit finanziellen Zwängen zu tun haben und entsprechend Abstriche machen müssen.
Unser Kader gehört aber zu den Top 6 Kadern und wird bis zum 1. September noch optimiert werden.
Aber natürlich hat unser Kader aus meiner Sicht deutlich weniger individuelle Klasse als vor 2 Jahren, wobei die zum Teil da auch erst nahezu auf den letzten Drücker verpflichtet wurde.
Aber unabhängig davon, wie man unseren Kader einschätzt, sind wir uns doch wohl hoffentlich alle einig,dass er deutlich stärker ist als der von Kaiserslautern und besonders Braunschweig, dass man davon in den Spielen auf dem Platz wenig bis nichts von gesehen hat.
Viele rufen seit Wochen nach neuen AVs und/oder IVs, manche wollen einen klaren Bülter-Ersatz. Das kann ich auch alles nachvollziehen.
Aber für mich sind die jeweiligen - schon vorhandenen - aktuellen Erstbesetzungen gut genug, um besseren und erfolgreicheren Fußball zu spielen.
Aber im Gegensatz zu den meisten Fans und Verantwortlichen sehe ich unser primäres Problem im Mittelfeld, wo meines Erachtens die Erstbesetzung halt nicht gut genug ist. Egal, in welcher taktischen und personellen Zusammenstellung.
Das Mittelfeld Trio Seguin, Tempelmann und Schallenberg war und ist für mich ein " Trio des Grauens", aber von den Verantwortlichen - eben auch Reis - genauso gewollt und gewählt, denn sonst hätte man nicht alle 3 verpflichtet.
Für mich hat keiner dieser 3 Spieler eine wirklich herausragende Stärke. Keiner ist defensiv überragend, keiner ist im Zweikampf überragend, keiner in Sachen Tempo, keiner in Sachen Kreativität, keiner in Sachen Torgefahr, keiner in Sachen Ausstrahlung und/oder Persönlichkeit.
In Holland nennt man solche Spieler übersetzt Einheitswürste. Da ist es nahezu egal, ob du Spieler A oder B bringst, es macht eigentlich keinen Unterschied. Weder positiv, noch negativ.
Für mich braucht man im Mittelfeld Spieler, die sich ergänzen und in ihrem Bereich jeweils den Unterschied machen.
Ein Palsson, der leider von vielen viel zu negativ gesehen wurde, hatte Ausstrahlung, Persönlichkeit (war daher bis zum Schluss als Typ extrem wichtig) und als defensiver Sechser eben auch die entsprechende Zweikampfmentalität und -stärke.
Ein Zalazar hatte eine tolle Dynamik, starke Technik, hatte Zug zum Tor und hatte Kreativität. Auch wenn er noch reifen musste, war seine Art des Spiels schon wichtig, auch weil er durch seine gewonnenen 1-1 Situationen Räume schaffte oder Freistöße zog.
Bei dem aktuellen Trio hat keiner diese "an mir kommt keiner vorbei" Ausstrahlung von Palsson. Schallenberg strahlt absolut nichts davon aus und bekommt es unabhängig von seiner Ausstrahlung auch nicht hin.
Und Seguin oder Tempelmann haben diese Ausstrahlung auch nicht, sind aber eben auch keine Spieler, die nach vorne den Unterschied machen.
Es ist mir auch ein Rätsel, wie unsere Verantwortlichen incl. Reis (!) in Schallenberg einen Spieler sehen konnten und sehen, der die defensive 6 alleine spielen kann. Er hat jetzt schon eindrucksvoll bewiesen, dass er es nicht kann und in Paderborn war es systematisch überwiegend ganz anders ausgelegt.
Trotzdem würden sich die meisten Konkurrenten die Finger nach solchen Spielern lecken, aber zusammen auf dem Platz bringen sie m. E. nicht genug,aber Reis bringt sie freiwillig in dieser Zusammensetzung. Er wurde und wird nicht gezwungen.
Aktuell kann es nur dann klappen -egal gegen wen - wenn man einen Seguin oder sogar Latza zu Schallenberg stellt und mehr oder weniger mit einer primär defensiven Doppel-Sechs spielt und davor einen Spieler stellt, der offensiv alle Freiheiten genießt, mal was riskieren darf und soll, um kreativ sein zu können,,denn gefangen einem festen taktischen Korsett kann man das nicht sein. Aber dann muss man Fehler zugestehen, wofür die Doppel Sechs halt den Rücken freihält. Das trauen sich viele Trainer nicht und deswegen saßen Spieler wie Zalazar oder Harit bei gewissen Trainern fast nur auf der Bank. So sah unser Fußball dann leider auch meist aus.
Normal ist man nun gezwungen, jetzt zur Stabilität und defensiven Ordnung eine Doppel Sechs zu bringen und davor konsequent auf einen Ouedraogo zu setzen, der körperlich dagegen hält, technisch stark ist, den Weg nach vorne sucht, Dynamik hat und kreativ sein kann. Aber will und kann man sich als Verein, der sich selbst als Aufsteiger tituliert hat, leisten, in Bezug auf die offensive Qualität aus dem Zentrum heraus sich von einem Spieler abhängig zu machen, der offiziell im 1. A Jugend Jahrgang ist?! Ist diese Bürde und dieser Druck nicht auch für den Spieler in dem Alter zuviel? Würde er es mental und körperlich packen, oder wären häufige Verletzungen durch die zu hohe Intensität und Belastung die Folge? Und wie würde man beim Thema U 17 WM umgehen, die dieses Jahr noch stattfindet?
Und daher: So sehr wir Backups und Alternativen für AV, IV und evtl. offensive Außen brauchen und benötigen, so klar hätten wir primär einen Spieler für das Mittelfeld gebraucht, der sich von den restlichen
Spielern unterscheidet, der kreativ und torgefährlich ist und von dem Ouedraogo selbst noch lernen könnte. Einen, wo du als Fan - wie bei Assan - das Gefühl hast, dass etwas positives passiert, wenn er den Ball hat. So ein Gefühl habe ich weder bei Tempelmann, noch bei Schallenberg oder Seguin.
Und das ist für mich der größte Kritikpunkt an der Kaderzusammenstellung. Dass man trotz Schallenberg und Seguin auch noch einen Tempelmann geholt hat, obwohl der sich eben auch nicht großartig unterscheidet und positiv abhebt. Da hätte man das Geld in einen anderen Spielertyp investieren müssen.
Nun wird man - wenn man das bis zum 1. September nicht erkennt oder geändert bekommt - in Bezug auf Kreativität, Zug zum Tor, offensive Denke etc. alleine von einem 17 jährigen angewiesen sein, den man eigentlich langsam heranführen und aufbauen wollte..
Eine optimale Kaderzusammenstellung wird kein einziger Club in der 2. Liga haben, weil dort alle mit finanziellen Zwängen zu tun haben und entsprechend Abstriche machen müssen.
Unser Kader gehört aber zu den Top 6 Kadern und wird bis zum 1. September noch optimiert werden.
Aber natürlich hat unser Kader aus meiner Sicht deutlich weniger individuelle Klasse als vor 2 Jahren, wobei die zum Teil da auch erst nahezu auf den letzten Drücker verpflichtet wurde.
Aber unabhängig davon, wie man unseren Kader einschätzt, sind wir uns doch wohl hoffentlich alle einig,dass er deutlich stärker ist als der von Kaiserslautern und besonders Braunschweig, dass man davon in den Spielen auf dem Platz wenig bis nichts von gesehen hat.
Viele rufen seit Wochen nach neuen AVs und/oder IVs, manche wollen einen klaren Bülter-Ersatz. Das kann ich auch alles nachvollziehen.
Aber für mich sind die jeweiligen - schon vorhandenen - aktuellen Erstbesetzungen gut genug, um besseren und erfolgreicheren Fußball zu spielen.
Aber im Gegensatz zu den meisten Fans und Verantwortlichen sehe ich unser primäres Problem im Mittelfeld, wo meines Erachtens die Erstbesetzung halt nicht gut genug ist. Egal, in welcher taktischen und personellen Zusammenstellung.
Das Mittelfeld Trio Seguin, Tempelmann und Schallenberg war und ist für mich ein " Trio des Grauens", aber von den Verantwortlichen - eben auch Reis - genauso gewollt und gewählt, denn sonst hätte man nicht alle 3 verpflichtet.
Für mich hat keiner dieser 3 Spieler eine wirklich herausragende Stärke. Keiner ist defensiv überragend, keiner ist im Zweikampf überragend, keiner in Sachen Tempo, keiner in Sachen Kreativität, keiner in Sachen Torgefahr, keiner in Sachen Ausstrahlung und/oder Persönlichkeit.
In Holland nennt man solche Spieler übersetzt Einheitswürste. Da ist es nahezu egal, ob du Spieler A oder B bringst, es macht eigentlich keinen Unterschied. Weder positiv, noch negativ.
Für mich braucht man im Mittelfeld Spieler, die sich ergänzen und in ihrem Bereich jeweils den Unterschied machen.
Ein Palsson, der leider von vielen viel zu negativ gesehen wurde, hatte Ausstrahlung, Persönlichkeit (war daher bis zum Schluss als Typ extrem wichtig) und als defensiver Sechser eben auch die entsprechende Zweikampfmentalität und -stärke.
Ein Zalazar hatte eine tolle Dynamik, starke Technik, hatte Zug zum Tor und hatte Kreativität. Auch wenn er noch reifen musste, war seine Art des Spiels schon wichtig, auch weil er durch seine gewonnenen 1-1 Situationen Räume schaffte oder Freistöße zog.
Bei dem aktuellen Trio hat keiner diese "an mir kommt keiner vorbei" Ausstrahlung von Palsson. Schallenberg strahlt absolut nichts davon aus und bekommt es unabhängig von seiner Ausstrahlung auch nicht hin.
Und Seguin oder Tempelmann haben diese Ausstrahlung auch nicht, sind aber eben auch keine Spieler, die nach vorne den Unterschied machen.
Es ist mir auch ein Rätsel, wie unsere Verantwortlichen incl. Reis (!) in Schallenberg einen Spieler sehen konnten und sehen, der die defensive 6 alleine spielen kann. Er hat jetzt schon eindrucksvoll bewiesen, dass er es nicht kann und in Paderborn war es systematisch überwiegend ganz anders ausgelegt.
Trotzdem würden sich die meisten Konkurrenten die Finger nach solchen Spielern lecken, aber zusammen auf dem Platz bringen sie m. E. nicht genug,aber Reis bringt sie freiwillig in dieser Zusammensetzung. Er wurde und wird nicht gezwungen.
Aktuell kann es nur dann klappen -egal gegen wen - wenn man einen Seguin oder sogar Latza zu Schallenberg stellt und mehr oder weniger mit einer primär defensiven Doppel-Sechs spielt und davor einen Spieler stellt, der offensiv alle Freiheiten genießt, mal was riskieren darf und soll, um kreativ sein zu können,,denn gefangen einem festen taktischen Korsett kann man das nicht sein. Aber dann muss man Fehler zugestehen, wofür die Doppel Sechs halt den Rücken freihält. Das trauen sich viele Trainer nicht und deswegen saßen Spieler wie Zalazar oder Harit bei gewissen Trainern fast nur auf der Bank. So sah unser Fußball dann leider auch meist aus.
Normal ist man nun gezwungen, jetzt zur Stabilität und defensiven Ordnung eine Doppel Sechs zu bringen und davor konsequent auf einen Ouedraogo zu setzen, der körperlich dagegen hält, technisch stark ist, den Weg nach vorne sucht, Dynamik hat und kreativ sein kann. Aber will und kann man sich als Verein, der sich selbst als Aufsteiger tituliert hat, leisten, in Bezug auf die offensive Qualität aus dem Zentrum heraus sich von einem Spieler abhängig zu machen, der offiziell im 1. A Jugend Jahrgang ist?! Ist diese Bürde und dieser Druck nicht auch für den Spieler in dem Alter zuviel? Würde er es mental und körperlich packen, oder wären häufige Verletzungen durch die zu hohe Intensität und Belastung die Folge? Und wie würde man beim Thema U 17 WM umgehen, die dieses Jahr noch stattfindet?
Und daher: So sehr wir Backups und Alternativen für AV, IV und evtl. offensive Außen brauchen und benötigen, so klar hätten wir primär einen Spieler für das Mittelfeld gebraucht, der sich von den restlichen
Spielern unterscheidet, der kreativ und torgefährlich ist und von dem Ouedraogo selbst noch lernen könnte. Einen, wo du als Fan - wie bei Assan - das Gefühl hast, dass etwas positives passiert, wenn er den Ball hat. So ein Gefühl habe ich weder bei Tempelmann, noch bei Schallenberg oder Seguin.
Und das ist für mich der größte Kritikpunkt an der Kaderzusammenstellung. Dass man trotz Schallenberg und Seguin auch noch einen Tempelmann geholt hat, obwohl der sich eben auch nicht großartig unterscheidet und positiv abhebt. Da hätte man das Geld in einen anderen Spielertyp investieren müssen.
Nun wird man - wenn man das bis zum 1. September nicht erkennt oder geändert bekommt - in Bezug auf Kreativität, Zug zum Tor, offensive Denke etc. alleine von einem 17 jährigen angewiesen sein, den man eigentlich langsam heranführen und aufbauen wollte..
Danke! Den Bedarf nach einem neuen Außen sehe ich höher als du, im Mittelfeld sehe ich es exakt genauso. Nur ist fraglich, ob unsere Verantwortlichen das einsehen und falls, ob man dann da noch wen bekommt und holt. Man sieht es ja auch hier im Forum, dass jetzt, wenn es eigentlich schon zu spät ist erst anfängt an dem Mittelfeld zu zweifeln. Vor Wochen, noch im Trainingslager habe ich das so schon geäußert und bis zuletzt habe ich dafür auf die Mappe bekommen.
Ich denke, dass einige einfach nur nach der individuellen Qualität gucken. Dass unsere Verantwortlichen das auch so getan haben oder in den Spielern irgendwas sehen, was keiner sonst sieht, finde ich erschreckend. Und die Situation wäre ja fast noch dramartischer. Bei Ouedraogo war ja gar nicht klar, welche Rolle der diese Saison schon bei den Profis spielen kann. Dass er schon so weit ist, verschafft uns zumindeste einen solchen Spieler im Kader. Wir hätten sonst gar keinen gehabt.
Ich bin auch soweit für die nächste Zeit mal mindestens Ouedraogo auf der Zehn alle Freiheiten zu geben und dahinter eine Doppelsechs spielen zu lassen. Nur: Wer soll neben Schallenberg spielen? Tempelmann und Drexler sind nicht die Spielertypen dafür. Seguin könnte das eventuell, aber der war heute echt schwach. Bleiben Tauer und Latza. Eigentlich hätte ich Tauer aufgestellt, nur zwei so unerfahrene Spieler im Mittelfeld in einem Spiel wo der Druck so hoch sein wird, weil wir das nicht verlieren dürfen, eigentlich gewinnen müssen, da sonst hier der Baum komplett brennt? Weiß nicht. Also würde ich tatsächlich Latza aufstellen. Und nichts gegen ihn persönlich, aber dass wir in nehmen sollten, der nominell unser schwächster Mittelfeldspieler ist, das ist schon ein Armutszeugnis für die Kaderplanung und die anderen Spieler. Aber für die nächsten Spiele halte ich das für die Lösung, bei der ich mir am ehesten einen guten Ausgang vorstellen kann. Das ist leider nun so.
21.08.2023 - 00:09 Uhr
Trotz aller Defizite in der Kaderzusammenstellung ist es wohl trotzdem Konsens, dass man einen besseren Kader als Braunschweig und Lautern auf den Platz bekommt. Gegen Lautern brauchten wir Platzverweise, um zu gewinnen und heute sah es spielerisch genau so schlecht aus, wie in den Spielen davor und zum großen Teil auch in der Vorbereitung. Und es ist eben Aufgabe des Trainers die PS des Kaders auf die Straße zu bekommen. Das schafft Reis nicht im Moment. Irgendwie ist er auch anders als in der RR, durch die er sehr viel Kredit hat. Damals strahlte er siegeswillen und Zuversicht aus, jetzt erscheint er leicht angesickt und störrisch. Eine Mannschaft bildet ja immer auch ein wenig den Trainer ab, aber im Moment ist das nicht der Reis der Rückrunde.
21.08.2023 - 00:10 Uhr
Ich habe es auch schon vor Saisonstart geschrieben (zumindest bei Twitter), dass mir diese 3 im Großen und Ganzen zu ähnlich sind und daher nicht kompatibel sind.
In einem 2-Mann Sturm müssen sich Spieler auch ergänzen und bestenfalls jeweils das haben, was der Nebenmann eben nicht hat.
Und so ist es im Mittelfeld auch. Natürlich unterscheiden sich die 3 Spieler in Nuancen, aber die Unterschiede - vor allem die Positiven - sind nicht ausgeprägt genug, als das man sie gleichzeitig zusammen bringen sollte.
Eigentlich braucht man in einem Dreier-Mittelfeld einen "Aggressive Leader", daneben einen Spielgestalter, der defensiv ordentlich ist, mit Ball Badi was anfangen und ein Spiel aus dem Mittelfeld heraus gut eröffnen kann und einen kreativen "Freigeist", der sich offensiv dort bewegen kann, wo es instinktiv sinnvoll ist und von dort aus kreativ und torgefährlich sein kann, aber natürlich auch mit gegen den Ball arbeitet in der Umschaltsituation.
Natürlich bekommt man es selten hin, dass man es genauso hinbekommt, aber vom Ansatz her muss man versuchen, so ein Trio im Mittelfeld (und am besten noch jeweils einen Backup) zu bekommen.
Bei uns ist es aber mehr so, dass sie von allem etwas können, aber davon nichts sehr gut - geschweige denn herausragend (im Rahmen der Möglichkeiten und Liga).
Wenn man das schon nicht hat und dadurch logischerweise weder defensiv noch offensiv eine klare Struktur und Qualität in dem Bereich vorhanden ist, muss ich entweder ein fehlendes Puzzle-Stein dazuholen (wird aber nicht passieren, da man intern wohl eine andere Sicht hat) oder durch taktische Anpassungen die Probleme minimieren und dadurch Qualität erhöhen. Sprich: Schallenberg einen an die Seite stellen (Seguin, Latza, Tauer) und davor einen Ouedraogo bringen.
Aber ich befürchte, dass auch das nicht passieren wird. Ich gehe eher davon aus, dass einer aus Seguin, Tempelmann "geopfert" wird und stattdessen Latza spielen wird.
Aber in einem Heimspiel gegen Kiel, was unbedingt gewonnen werden muss, wäre das fast ein Offenbarungseid
Andererseits wird er sich die Option Ouedraogo als Joker gerne lassen wollen, denn sonst hat er nach dem Faserriss von Drexler für diese Position keinen Spieler mehr in der Hinterhand und hätte dann wieder nur einen Spielertyp wie Tempelmann zum Nachlegen, wenn Ouedraogo raus müsste. Ein Experiment mit Kabadayi als Joker auf der Position wird er wohl nicht starten
In einem 2-Mann Sturm müssen sich Spieler auch ergänzen und bestenfalls jeweils das haben, was der Nebenmann eben nicht hat.
Und so ist es im Mittelfeld auch. Natürlich unterscheiden sich die 3 Spieler in Nuancen, aber die Unterschiede - vor allem die Positiven - sind nicht ausgeprägt genug, als das man sie gleichzeitig zusammen bringen sollte.
Eigentlich braucht man in einem Dreier-Mittelfeld einen "Aggressive Leader", daneben einen Spielgestalter, der defensiv ordentlich ist, mit Ball Badi was anfangen und ein Spiel aus dem Mittelfeld heraus gut eröffnen kann und einen kreativen "Freigeist", der sich offensiv dort bewegen kann, wo es instinktiv sinnvoll ist und von dort aus kreativ und torgefährlich sein kann, aber natürlich auch mit gegen den Ball arbeitet in der Umschaltsituation.
Natürlich bekommt man es selten hin, dass man es genauso hinbekommt, aber vom Ansatz her muss man versuchen, so ein Trio im Mittelfeld (und am besten noch jeweils einen Backup) zu bekommen.
Bei uns ist es aber mehr so, dass sie von allem etwas können, aber davon nichts sehr gut - geschweige denn herausragend (im Rahmen der Möglichkeiten und Liga).
Wenn man das schon nicht hat und dadurch logischerweise weder defensiv noch offensiv eine klare Struktur und Qualität in dem Bereich vorhanden ist, muss ich entweder ein fehlendes Puzzle-Stein dazuholen (wird aber nicht passieren, da man intern wohl eine andere Sicht hat) oder durch taktische Anpassungen die Probleme minimieren und dadurch Qualität erhöhen. Sprich: Schallenberg einen an die Seite stellen (Seguin, Latza, Tauer) und davor einen Ouedraogo bringen.
Aber ich befürchte, dass auch das nicht passieren wird. Ich gehe eher davon aus, dass einer aus Seguin, Tempelmann "geopfert" wird und stattdessen Latza spielen wird.
Aber in einem Heimspiel gegen Kiel, was unbedingt gewonnen werden muss, wäre das fast ein Offenbarungseid
Andererseits wird er sich die Option Ouedraogo als Joker gerne lassen wollen, denn sonst hat er nach dem Faserriss von Drexler für diese Position keinen Spieler mehr in der Hinterhand und hätte dann wieder nur einen Spielertyp wie Tempelmann zum Nachlegen, wenn Ouedraogo raus müsste. Ein Experiment mit Kabadayi als Joker auf der Position wird er wohl nicht starten
21.08.2023 - 00:32 Uhr
Zitat von Emschertalbahn
Trotz aller Defizite in der Kaderzusammenstellung ist es wohl trotzdem Konsens, dass man einen besseren Kader als Braunschweig und Lautern auf den Platz bekommt. Gegen Lautern brauchten wir Platzverweise, um zu gewinnen und heute sah es spielerisch genau so schlecht aus, wie in den Spielen davor und zum großen Teil auch in der Vorbereitung. Und es ist eben Aufgabe des Trainers die PS des Kaders auf die Straße zu bekommen. Das schafft Reis nicht im Moment. Irgendwie ist er auch anders als in der RR, durch die er sehr viel Kredit hat. Damals strahlte er siegeswillen und Zuversicht aus, jetzt erscheint er leicht angesickt und störrisch. Eine Mannschaft bildet ja immer auch ein wenig den Trainer ab, aber im Moment ist das nicht der Reis der Rückrunde.
Trotz aller Defizite in der Kaderzusammenstellung ist es wohl trotzdem Konsens, dass man einen besseren Kader als Braunschweig und Lautern auf den Platz bekommt. Gegen Lautern brauchten wir Platzverweise, um zu gewinnen und heute sah es spielerisch genau so schlecht aus, wie in den Spielen davor und zum großen Teil auch in der Vorbereitung. Und es ist eben Aufgabe des Trainers die PS des Kaders auf die Straße zu bekommen. Das schafft Reis nicht im Moment. Irgendwie ist er auch anders als in der RR, durch die er sehr viel Kredit hat. Damals strahlte er siegeswillen und Zuversicht aus, jetzt erscheint er leicht angesickt und störrisch. Eine Mannschaft bildet ja immer auch ein wenig den Trainer ab, aber im Moment ist das nicht der Reis der Rückrunde.
Man kann aber nicht einfach eine höhere Qualität nehmen und sagen man wird trotzdem gewinnen. Wenn man selbst eine schlechte Zusammenstellung hat, spielt man schlechter als die Summe der Teile. Hat man eine gute, spielt man besser als die Summe der Teile. Natürlich muss es trotzdem besser sein als heute oder insgesamt bisher. Aber ich halte es für sehr schwierig als Trainer guten Fußball nach vorne aus den Flügeln und dem Mittelfeld zu wecken.
21.08.2023 - 00:42 Uhr
Zitat von Lokonda04
Ich habe es auch schon vor Saisonstart geschrieben (zumindest bei Twitter), dass mir diese 3 im Großen und Ganzen zu ähnlich sind und daher nicht kompatibel sind.
In einem 2-Mann Sturm müssen sich Spieler auch ergänzen und bestenfalls jeweils das haben, was der Nebenmann eben nicht hat.
Und so ist es im Mittelfeld auch. Natürlich unterscheiden sich die 3 Spieler in Nuancen, aber die Unterschiede - vor allem die Positiven - sind nicht ausgeprägt genug, als das man sie gleichzeitig zusammen bringen sollte.
Eigentlich braucht man in einem Dreier-Mittelfeld einen "Aggressive Leader", daneben einen Spielgestalter, der defensiv ordentlich ist, mit Ball Badi was anfangen und ein Spiel aus dem Mittelfeld heraus gut eröffnen kann und einen kreativen "Freigeist", der sich offensiv dort bewegen kann, wo es instinktiv sinnvoll ist und von dort aus kreativ und torgefährlich sein kann, aber natürlich auch mit gegen den Ball arbeitet in der Umschaltsituation.
Natürlich bekommt man es selten hin, dass man es genauso hinbekommt, aber vom Ansatz her muss man versuchen, so ein Trio im Mittelfeld (und am besten noch jeweils einen Backup) zu bekommen.
Bei uns ist es aber mehr so, dass sie von allem etwas können, aber davon nichts sehr gut - geschweige denn herausragend (im Rahmen der Möglichkeiten und Liga).
Wenn man das schon nicht hat und dadurch logischerweise weder defensiv noch offensiv eine klare Struktur und Qualität in dem Bereich vorhanden ist, muss ich entweder ein fehlendes Puzzle-Stein dazuholen (wird aber nicht passieren, da man intern wohl eine andere Sicht hat) oder durch taktische Anpassungen die Probleme minimieren und dadurch Qualität erhöhen. Sprich: Schallenberg einen an die Seite stellen (Seguin, Latza, Tauer) und davor einen Ouedraogo bringen.
Aber ich befürchte, dass auch das nicht passieren wird. Ich gehe eher davon aus, dass einer aus Seguin, Tempelmann "geopfert" wird und stattdessen Latza spielen wird.
Aber in einem Heimspiel gegen Kiel, was unbedingt gewonnen werden muss, wäre das fast ein Offenbarungseid
Andererseits wird er sich die Option Ouedraogo als Joker gerne lassen wollen, denn sonst hat er nach dem Faserriss von Drexler für diese Position keinen Spieler mehr in der Hinterhand und hätte dann wieder nur einen Spielertyp wie Tempelmann zum Nachlegen, wenn Ouedraogo raus müsste. Ein Experiment mit Kabadayi als Joker auf der Position wird er wohl nicht starten
Ich habe es auch schon vor Saisonstart geschrieben (zumindest bei Twitter), dass mir diese 3 im Großen und Ganzen zu ähnlich sind und daher nicht kompatibel sind.
In einem 2-Mann Sturm müssen sich Spieler auch ergänzen und bestenfalls jeweils das haben, was der Nebenmann eben nicht hat.
Und so ist es im Mittelfeld auch. Natürlich unterscheiden sich die 3 Spieler in Nuancen, aber die Unterschiede - vor allem die Positiven - sind nicht ausgeprägt genug, als das man sie gleichzeitig zusammen bringen sollte.
Eigentlich braucht man in einem Dreier-Mittelfeld einen "Aggressive Leader", daneben einen Spielgestalter, der defensiv ordentlich ist, mit Ball Badi was anfangen und ein Spiel aus dem Mittelfeld heraus gut eröffnen kann und einen kreativen "Freigeist", der sich offensiv dort bewegen kann, wo es instinktiv sinnvoll ist und von dort aus kreativ und torgefährlich sein kann, aber natürlich auch mit gegen den Ball arbeitet in der Umschaltsituation.
Natürlich bekommt man es selten hin, dass man es genauso hinbekommt, aber vom Ansatz her muss man versuchen, so ein Trio im Mittelfeld (und am besten noch jeweils einen Backup) zu bekommen.
Bei uns ist es aber mehr so, dass sie von allem etwas können, aber davon nichts sehr gut - geschweige denn herausragend (im Rahmen der Möglichkeiten und Liga).
Wenn man das schon nicht hat und dadurch logischerweise weder defensiv noch offensiv eine klare Struktur und Qualität in dem Bereich vorhanden ist, muss ich entweder ein fehlendes Puzzle-Stein dazuholen (wird aber nicht passieren, da man intern wohl eine andere Sicht hat) oder durch taktische Anpassungen die Probleme minimieren und dadurch Qualität erhöhen. Sprich: Schallenberg einen an die Seite stellen (Seguin, Latza, Tauer) und davor einen Ouedraogo bringen.
Aber ich befürchte, dass auch das nicht passieren wird. Ich gehe eher davon aus, dass einer aus Seguin, Tempelmann "geopfert" wird und stattdessen Latza spielen wird.
Aber in einem Heimspiel gegen Kiel, was unbedingt gewonnen werden muss, wäre das fast ein Offenbarungseid
Andererseits wird er sich die Option Ouedraogo als Joker gerne lassen wollen, denn sonst hat er nach dem Faserriss von Drexler für diese Position keinen Spieler mehr in der Hinterhand und hätte dann wieder nur einen Spielertyp wie Tempelmann zum Nachlegen, wenn Ouedraogo raus müsste. Ein Experiment mit Kabadayi als Joker auf der Position wird er wohl nicht starten
So komplett unbrauchbar sehe ich das dann doch nicht. Schallenberg ist schon ein guter Sechser und die alleinig Sehs traue ich ihm auch zu,. Allerdings noch nicht. Wenn wir eine gute Struktur haben, dann kann er das schon spielen. Vor allem, wenn beispielsweise Brunner als dritter Mann hinten absichert. Dahinter gibt es Tauer. Der kann auch die Sechs spielen, wenn auch eher nicht alleine.
Dann auf der Acht kann man finde ich in einem Dreiermittelfeld am meisten anpassen, auch an die Gegner. Da kann man einen physischen Allrounder hinstellen, einen passischeren Spieler wie Drexler, einen Ballschlepper wie Tempelmann oder auch einen Allrounder wie Latza. Nur brauchst du davon dann eigentlich zwei plus eventuell jemanden wie Latza dahinter. Also etwa Seguin und Drexler als zwei unterschiedliche Spielertypen auf der Acht mit Latza dahinter würde passen. Wir haben mit Tempelmann aber noch jemanden dazu geholt. Und daher spielen immer zwei davon, was nicht passieren darf. Höchstens wenn man gegen einen stärkeren Gegner spielt und eher über das Umschalten kommt und tiefer steht. Dann ja. Aber solche Spiele haben wir in der Liga ja fast niemals diese Saison zu bestreiten.
Auf der dritten Positon muss dann wie von dir beschrieben ein kreativer, offensiver Mann spielen. Und da haben wir eben nur den einen Spieler und der ist erst 17 und halt Idrizi. Das ist ein schwerer Fehler in der Kaderkonstruktion. Ganz ehrlich: Ich würde sogar lieber mit Idrizi plus Tempelman / Seguin spielen als beide nebeneinander auflaufen zu lassen. Das passt einfach nicht. Und ich habe nicht verstanden, was die Idee dahinter sein soll. Hoffentlich sehen wir sie noch. Aber ich würde auch am liebsten einen weiteren Zehner holen, auch wenn dann ein Achter zu viel im Kader stehen und auch trainieren sollte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nibo1904 am 21.08.2023 um 00:45 Uhr bearbeitet
21.08.2023 - 00:55 Uhr
Zitat von Emschertalbahn
Trotz aller Defizite in der Kaderzusammenstellung ist es wohl trotzdem Konsens, dass man einen besseren Kader als Braunschweig und Lautern auf den Platz bekommt. Gegen Lautern brauchten wir Platzverweise, um zu gewinnen und heute sah es spielerisch genau so schlecht aus, wie in den Spielen davor und zum großen Teil auch in der Vorbereitung. Und es ist eben Aufgabe des Trainers die PS des Kaders auf die Straße zu bekommen. Das schafft Reis nicht im Moment. Irgendwie ist er auch anders als in der RR, durch die er sehr viel Kredit hat. Damals strahlte er siegeswillen und Zuversicht aus, jetzt erscheint er leicht angesickt und störrisch. Eine Mannschaft bildet ja immer auch ein wenig den Trainer ab, aber im Moment ist das nicht der Reis der Rückrunde.
Trotz aller Defizite in der Kaderzusammenstellung ist es wohl trotzdem Konsens, dass man einen besseren Kader als Braunschweig und Lautern auf den Platz bekommt. Gegen Lautern brauchten wir Platzverweise, um zu gewinnen und heute sah es spielerisch genau so schlecht aus, wie in den Spielen davor und zum großen Teil auch in der Vorbereitung. Und es ist eben Aufgabe des Trainers die PS des Kaders auf die Straße zu bekommen. Das schafft Reis nicht im Moment. Irgendwie ist er auch anders als in der RR, durch die er sehr viel Kredit hat. Damals strahlte er siegeswillen und Zuversicht aus, jetzt erscheint er leicht angesickt und störrisch. Eine Mannschaft bildet ja immer auch ein wenig den Trainer ab, aber im Moment ist das nicht der Reis der Rückrunde.
Ich habe die Begeisterung und die Euphorie um Reis nie verstanden.
Um es klar zu sagen: Er passt als Typ toll zur Region und zum Verein und ich hoffe, dass er noch lange unser Coach ist.
Aber es geht um Inhalte und da ist für mich eigentlich logisch, dass es nicht mehr der Reis der vergangenen Rückrunde ist.
Als er zu uns kam, war die Situation aussichtslos und nicht er hatte nichts mehr zu verlieren. Er konnte nur gewinnen. Und er hat ja sogar gewonnen, obwohl das Ziel nicht erreicht wurde und wir abgestiegen sind.
Er hat damals einen anderen Spirit reingebracht, ein selbstbewusstes Auftreten und eine Aura gehabt (also das Gegenteil von Kramer) und konnte alles aus der Position des totalen Außenseiters, des totalen Underdogs angehen. Ob Aussagen, ob Taktik, ob Aufstellung etc.
Die Fans waren schon froh, dass die Mannschaft sich wehrte, zeigte, dass sie lebt und Moral hat. Und im Winter bekam er mit Jenz natürlich einen Spieler, der eine natürliche Führungspersönlichkeit mit großer Ausstrahlung war. Mit Itakura hatten wir in der letzten 2. Liga auch so einen Spieler, die eben durch ihr Auftreten und ihre Qualität auch den Nebenmann besser aussehen lassen. Baumgartl war und ist nicht so ein Typ. Daher verstand ich auch nicht die große Begeisterung bei seiner Verpflichtung. Er ist ein guter Mann für die 2. Liga,.hat aber mit sich und seiner Leistung seit Jahren selbst genug zu tun und hat auch keine besondere Aura.
Jedenfalls waren viele Fans mit "Kleinigkeiten" zufrieden. Kämpfen, sich wehren, antiquiert Mann gegen Mann spielen, ekelig sein etc. Spiele , wo man in letzter Sekunde noch Tore erzielte und Punkte holte, weil man den Spirit und die Mentalität hatte, wurden oftmals gar nicht mehr objektiv betrachtet, wie zum Beispiel der Punkt gegen Dortmund. Denn die hätten uns vor dem 2-2 schon abschießen müssen. Man hatte da oftmals Glück, sich dieses aber auch erarbeitet. Aber eben immer aus der Underdog Rolle heraus.
Aber das ist doch jetzt völlig anders. Reis selbst hat gesagt, dass wir aufsteigen werden. Wir sind jetzt nicht mehr der regelmäßige Underdog, sondern nahezu immer der Favorit. Die Erwartungen und die Ansprüche haben sich im Vergleich zur Rückrunde völlig verschoben. Und das nicht nur bei den Fans, sondern auch im Verein.
Jetzt reicht es nicht mehr, ekelig zu sein, eine gute Mentalität zu zeigen und Spirit zu haben. Jetzt muss man darüber hinaus eine Favoritenrolle an- und einnehmen, sowie dieser inhaltlich auch gerecht werden.
Und da ist es nicht nur selbstverständlich, sondern aus meiner Sicht sogar richtig, wichtig und nötig, dass Fans beim Spiel gegen Lautern grummeln, wenn da so ein Mist geboten wird und Leistungen nachher auch deutlich kritisieren. Das hat ja nichts damit zu tun, dass man von der Mannschaft abrückt oder sie nicht mehr unterstützen würde. Das Gegenteil ist der Fall: Durch Kritik will man optimieren und wachrütteln. Blindes Gehorsam und blinde Unterstützung bringen nämlich nichts, da dann das Kind schon längst im Brunnen liegt, wenn endlich mal Kritik aufkommt.
Leider hat Reis mit seinen zynischen Aussagen (das alte Schalke ist zurück) und seiner Reaktion Richtung Tribüne nach dem Treffer zum 2-0 gegen Lautern gezeigt, dass er damit nicht gut umgehen kann und gerade in solchen Zeiten zeigt sich, wie gut ein Trainer ist. Wenn ich nur solange funktioniere, wie mir alle auf die Schulter klopfen, bin ich kein guter Coach. Ich muss auch mit Kritik, mit Gegenwind etc. umgehen können und zeigen,dass ich der Situation gewachsen bin und Lösungen habe.
Das hat Reis diese Saison noch nicht gezeigt. Weder in der Vorbereitung, noch in den Pflichtspielen. Kritik war und ist bei dieser Spielweise nicht nur angebracht, sondern Pflicht. Daran muss er sich gewöhnen, denn Schalke ist ein wuchtiger und emotionaler Club, was er auch weiß und sich darauf eingelassen hat.
Es bringt aber auch nichts, auf den Aufstieg mit Bochum zu verweisen (unter dem Motto: Er hat ja schon mal gezeigt, dass er es kann), denn auch in der Saison war Bochum kein Anwärter auf den Aufstieg und entsprechend gelang der Aufstieg und spätere Klassenerhalt aus der Außenseiterrolle heraus. Also wieder die Underdog-Rolle,wo man meistens nur gewinnen kann.
Bei uns kann er diese Saison aber nichts gewinnen. Natürlich würde sich jeder über den Aufstieg extrem freuen, aber damit hätte man "nur" das erreicht, was man selbst nicht nur als Ziel (wir wollen), sondern als Selbstverständnis (wir werden) ausgegeben hat.
Und diese Rolle hat Reis noch nicht adaptiert. Er zeigt, dass er sich in der anderen Rolle wohler gefühlt hat und diese auch besser zu ihm passt. Die Rolle, wo er als Underdog was gewinnen kann. Und nicht die Rolle, wo er was verlieren kann. Das ist zumindest bisher nicht sein Ding.
Das neigt sich in seinen Verhaltensmustern, seinen Aussagen, seiner Dünnhäutigkeit etc
21.08.2023 - 01:13 Uhr
@ nibo
Ich hoffe, dass ich es mal sehen werde, dass Schallenberg ein guter, alleiniger Sechser ist und die Struktur entsprechend ist, dass man es erkennen kann.
Aber ich habe da meine Zweifel. Ich lese nahezu in allen Foren der Clubs und es ist auffallend, dass sehr viele Bayern Fans Kimmich als defensiven Sechser schon deutlich länger kritisch sehen, als es viele Experten, Journalisten oder Trainer tun.
In Leipzig vermissen sie einen Typus Demme auf der 6,obwohl sie Spieler wie Laimer, Schlager, Kampl etc. hatten bzw. haben. Aber das sind eben keine klaren Sechser.
Und in Schallenberg sehe ich so einen Typus auch nicht. Selbst wenn die Struktur besser wäre, ist er mir zu zweikampfschwach, zu wenig robust und körperlich zu langsam, wodurch er erst gar nicht in Zweikämpfe kommt, weil die Gegner mit Ball am Fuß schneller sind als er ohne Ball.
Für mich ist er kein alleiniger Sechser. Entweder braucht er einen defensiv starken Spieler neben/vor sich, oder eine 3er/5er Kette hinter sich. So war es in Paderborn ja auch überwiegend
Daher verwundert mich immer, dass Verantwortliche meinen, dass es bei einer anderen taktischen Anordnung und einem anderen System genauso gut klappt und 1-1 übernommen werden kann.
Ich hoffe, dass ich es mal sehen werde, dass Schallenberg ein guter, alleiniger Sechser ist und die Struktur entsprechend ist, dass man es erkennen kann.
Aber ich habe da meine Zweifel. Ich lese nahezu in allen Foren der Clubs und es ist auffallend, dass sehr viele Bayern Fans Kimmich als defensiven Sechser schon deutlich länger kritisch sehen, als es viele Experten, Journalisten oder Trainer tun.
In Leipzig vermissen sie einen Typus Demme auf der 6,obwohl sie Spieler wie Laimer, Schlager, Kampl etc. hatten bzw. haben. Aber das sind eben keine klaren Sechser.
Und in Schallenberg sehe ich so einen Typus auch nicht. Selbst wenn die Struktur besser wäre, ist er mir zu zweikampfschwach, zu wenig robust und körperlich zu langsam, wodurch er erst gar nicht in Zweikämpfe kommt, weil die Gegner mit Ball am Fuß schneller sind als er ohne Ball.
Für mich ist er kein alleiniger Sechser. Entweder braucht er einen defensiv starken Spieler neben/vor sich, oder eine 3er/5er Kette hinter sich. So war es in Paderborn ja auch überwiegend
Daher verwundert mich immer, dass Verantwortliche meinen, dass es bei einer anderen taktischen Anordnung und einem anderen System genauso gut klappt und 1-1 übernommen werden kann.
21.08.2023 - 07:38 Uhr
Zitat von Lokonda04
@Jenne1710
Es gab doch schon häufiger die Möglichkeit, Tauer einzuwechseln. Sogar auf seiner eigentlichen Position.
Aber Reis hat dann sogar lieber Spieler positionsfremd gebracht, statt Tauer Spielzeit zu geben.
Wenn er ihn nicht mal als Option auf der 6 oder in der IV bringt (also da, wo er in Mainz eingesetzt wurde), warum sollte er ihm dann das Vertrauen als RV schenken?
Und um es klar zu sagen: Ich kritisiere das Vorgehen von Reis nicht, sondern stelle es lediglich fest.
Wenn er glaubt, dass Tauer nicht helfen kann (auf welcher Position auch immer), soll und darf er ihn nicht bringen.
Dass er ihn dann trotzdem als mögliche Alternative nennt, ist für mich eben eine politische Geschichte, die in der Branche normal ist, aber eben wenig mit der Realität zu tun hat.
Er hat Tauer ja noch nicht mal im internen Testspiel als RV getestet.
Glaubst du ernsthaft, dass er ihm dann Spielzeit in einem Pflichtspiel auf dieser Position geben würde.
Fans, die Tauer immer als Alternative ins Spiel bringen, nur weil Reis ihn mal als solche genannt hat, sind m. E. naiv und scheinen grundsätzlich alles zu glauben, was Verantwortliche in PKs sagen. Unabhängig vom Club.
@Jenne1710
Es gab doch schon häufiger die Möglichkeit, Tauer einzuwechseln. Sogar auf seiner eigentlichen Position.
Aber Reis hat dann sogar lieber Spieler positionsfremd gebracht, statt Tauer Spielzeit zu geben.
Wenn er ihn nicht mal als Option auf der 6 oder in der IV bringt (also da, wo er in Mainz eingesetzt wurde), warum sollte er ihm dann das Vertrauen als RV schenken?
Und um es klar zu sagen: Ich kritisiere das Vorgehen von Reis nicht, sondern stelle es lediglich fest.
Wenn er glaubt, dass Tauer nicht helfen kann (auf welcher Position auch immer), soll und darf er ihn nicht bringen.
Dass er ihn dann trotzdem als mögliche Alternative nennt, ist für mich eben eine politische Geschichte, die in der Branche normal ist, aber eben wenig mit der Realität zu tun hat.
Er hat Tauer ja noch nicht mal im internen Testspiel als RV getestet.
Glaubst du ernsthaft, dass er ihm dann Spielzeit in einem Pflichtspiel auf dieser Position geben würde.
Fans, die Tauer immer als Alternative ins Spiel bringen, nur weil Reis ihn mal als solche genannt hat, sind m. E. naiv und scheinen grundsätzlich alles zu glauben, was Verantwortliche in PKs sagen. Unabhängig vom Club.
Wie naiv ich bin, dass ich alles glaube was die Verantwortlichen sagen…..
Ja klar, nun kommt halt von Dir die Frage, ob ich das Spiel gesehen habe, und wie schlecht Tauer war.
Aber darum geht es hier bei nun mal gar nicht. Du hast Fakten dargestellt, welche keine sind. Zum einen ging es darum, dass Tauer niemals für uns spielen wird (Start-Elf), und dass es bei Kozuki ähnlich laufen wird (erste Wechsel).
Finde sehr stark, wie Du in die Zukunft sehen kannst……und habe gerade schon wieder mindestens einen Beitrag von Dir gesehen, wo ich tatsächlich mit dem Kopf schütteln musste. Gar nicht so sehr über den Inhalt als solchem, sondern die Art wie du diese transportierst. Denk mal über Deinen Stil nach. An der Stelle hier hast du nun mal ganz klar falsch gelegen. Und sicher tust du es häufiger. Wie wirklich jeder von uns.
21.08.2023 - 11:21 Uhr
Zitat von LM_S04
... wenn wir jetzt schon wieder den Trainer in Frage stellen, dann bekommen wir nie Konstanz in unser Spiel/Mannschaft und wozu diese ständigen Wechsel in den letzten Jahren geführt haben seiht man ja!
... wenn wir jetzt schon wieder den Trainer in Frage stellen, dann bekommen wir nie Konstanz in unser Spiel/Mannschaft und wozu diese ständigen Wechsel in den letzten Jahren geführt haben seiht man ja!
Das Problem ist, das am 3. Spieltag schon wieder alles in Frage gestellt wird. Ein Streich hätte hier schon längst allen den Vogel gezeigt. Reis muss man schon extra loben, dass er das teilweise aushält. Wenn er das auf der Pressekonferenz anspricht, dan heißt das, dass der ganze s… auch die Mannschaft belastet. So viel zu Fans. Aber die verdienen ja Geld, also müssen die das aushalten..…
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rzyrek am 21.08.2023 um 11:23 Uhr bearbeitet
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