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Roger Schmidt
Geburtsdatum 13.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Global Sports Director
Akt. Verein Japanische Fußball Liga

Roger Schmidt

25.04.2014 - 12:18 Uhr
Roger Schmidt |#271
13.12.2016 - 09:42 Uhr
Zitat von nargile
Ich bin hier seit einiger Zeit stiller Mitleser, aber so langsam ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich nicht mehr zurück nehmen kann und auch mal meine Meinung zum Thema los werden möchte zwinker In dem Sinne, erstmal ein Hallo in die Runde Cool

Die Diskussion um Schmidt wird mir mittlerweile einfach zu irrational und kurzsichtig geführt. Wir hatten diese Saison schon sehr viele Spiele, wo wir ein klares Chancenplus herausspielten und trotzdem verloren oder Remis gespielt haben und da kam hier immer das Argument, dass man sich davon auch nichts kaufen könne und die Mannschaft unter Schmidt es nicht hinkriegt, die Ergebnisse auch einzufahren. Jetzt ist das Gegenteil der Fall und die Meinung besagter User dreht sich um 180°..


Ich gebe dir recht. Mir ist Variante 2 wichtiger, die Ergebnisse müssen stimmen. Ich bin auch mehr Fan einer guten Defensive anstatt berauschender Offensive.

Zitat von nargile
Ich glaube, hier sind auch einige etwas von den aktuellen Übermannschaften wie Real, Barca, Bayern und zu Teilen auch Dortmund geblendet. Das Verhältnis dazu, was eine gute Saison ist und was nicht, ist irgendwie vollkommen abhanden gekommen. In den letzten Jahren wurde von den jeweiligen Meistern ein Rekord nach dem anderen gebrochen - das ist einfach nicht der Standard, an dem wir uns messen können. Mannschaften wie wir haben IMMER Punkte liegen lassen - ja, auch gegen deutlich kleinere Teams.

Und wo kommt eigentlich die Überzeugung her, dass alles außer das Erreichen der CL keine erfolgreiche Saison ist? Habt ihr mal gesehen, was da in der Liga an Konkurrenz rumturnt? Was die für Budgets haben? Welche Spieler die mittlerweile verpflichten können? Neben Bayern und Dortmund gibt es da auch noch so Kaliber wie Wolfsburg, Schalke, Gladbach oder Leipzig. Woher kommt das Selbstverständnis, dass man die als Bayer Leverkusen Jahr für Jahr problemlos auf Abstand halten muss?


Du hast zwar absolut recht, aber wenn man sich mit dem Status Quo zufrieden gibt, dann stagniert man. Wir hätten uns ja auch in den 90ern als graue Maus zufrieden geben können. Klar gibt es große Konkurrenz, aber uns hat immer ausgezeichnet trotzdem Wege zu finden um mitzuhalten. Und mit der Integrierung von Havertz und Henrichs scheinen wir uns vor allem im Jugendbereich stark zu entwickeln und da stehen ja noch andere Talente in den Startlöchern.

Zitat von nargile
Und dann diese Einstellung zu Ausreden. "Immer nur Ausreden von Schmidt, das darf man nicht akzeptieren" - Ja warum eigentlich nicht? Es sind nun mal Fakten, dass wir eine verdammt junge Mannschaft haben, mit sehr vielen Verletzten kämpfen, viele Spieler keine Sommerpause und keine Vorbereitung hatten, dass sehr viele Spiele unglücklich verloren gingen und die Chancenverwertung nicht passte.


Stimmt, aber muss man sich damit abfinden? Oder verpflichtet man Erfahrung, ändert was am Training (Stichwort Bartlett) und hinterfragt den Spielstil?

Zitat von nargile
Und bei aller teils berechtigter Kritik an Schmidt, wer sollte denn als Nachfolger zur Verfügung stehen? Die vielversprechenden Trainer sind alle unter Vertrag und werden nicht zur Winterpause wechseln. Und wer soll sonst kommen? Ein Veh, Hecking oder sonst jemand dieses Kalibers? Vielleicht direkt Peter Neururer, Mario Basler oder Thorsten Legat?


Muss man bei der Diskussion immer gleich übertreiben? Du hast Matthäus und Effenberg vergssen. Klar ist es in der Winterpause nicht förderlich den Trainer zu entlassen, ich würde Schmidt auch bis Mai die Chance geben. Aber über den Tellerrand gibt es noch andere Trainer die nicht unbedingt aus Deutschland kommen. Und ja, Leverkusen hatte eigentlich immer deutsche Trainer, na und? Das gehört auch zur Entwicklung, oder hätten die Bayern auf Pep verzichten sollen, nur weil er Spanier ist?


Ich wollte nicht mehr so viel Kritik üben, da ich davon überzeugt bin das Roger Schmidt die Saison noch erfolgreich gestalten kann. Aber alles besänftigen und das negative herunterspielen ist mir auch zu wider. Wie gesagt, wer zufrieden ist bleibt stehen, daher lieber hinterfragen, verbessern und sich weiter entwickeln.
Roger Schmidt |#272
13.12.2016 - 13:02 Uhr
Zitat von nargile
...


Absolut einer Meinung. Bei dem zu Beginn der Saison vorherrschenden Selbstverständnis den besten Kader seit langem zu haben und nun endlich oben angreifen zu wollen hat man halt nur auf sich geschaut. Laut Statistiken haben alleine fünf Vereine mehr als wir in dieser Saison investiert und weitere drei liegen nur knapp hinter uns. Ich würde mal behaupten, dass viele Vereine genauso einen auf dem Papier besten Kader seit langem haben. Was ich damit eigentlich nur sagen will ist, dass es in dieser Saison eine Erwartungshaltung gibt, die nur schwer befriedigt werden kann. Da ist zwar Roger auch gefragt, aber man sollte die Dinge auch einordnen können.

•     •     •

VFB 03 Hilden

Man steht morgens nicht mit einem Kompromiss auf.
Roger Schmidt |#273
13.12.2016 - 21:55 Uhr
Zitat von nargile
Ich bin hier seit einiger Zeit stiller Mitleser, aber so langsam ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich nicht mehr zurück nehmen kann und auch mal meine Meinung zum Thema los werden möchte zwinker In dem Sinne, erstmal ein Hallo in die Runde Cool

Die Diskussion um Schmidt wird mir mittlerweile einfach zu irrational und kurzsichtig geführt. Wir hatten diese Saison schon sehr viele Spiele, wo wir ein klares Chancenplus herausspielten und trotzdem verloren oder Remis gespielt haben und da kam hier immer das Argument, dass man sich davon auch nichts kaufen könne und die Mannschaft unter Schmidt es nicht hinkriegt, die Ergebnisse auch einzufahren. Jetzt ist das Gegenteil der Fall und die Meinung besagter User dreht sich um 180°.

Ich glaube, hier sind auch einige etwas von den aktuellen Übermannschaften wie Real, Barca, Bayern und zu Teilen auch Dortmund geblendet. Das Verhältnis dazu, was eine gute Saison ist und was nicht, ist irgendwie vollkommen abhanden gekommen. In den letzten Jahren wurde von den jeweiligen Meistern ein Rekord nach dem anderen gebrochen - das ist einfach nicht der Standard, an dem wir uns messen können. Mannschaften wie wir haben IMMER Punkte liegen lassen - ja, auch gegen deutlich kleinere Teams.

Und wo kommt eigentlich die Überzeugung her, dass alles außer das Erreichen der CL keine erfolgreiche Saison ist? Habt ihr mal gesehen, was da in der Liga an Konkurrenz rumturnt? Was die für Budgets haben? Welche Spieler die mittlerweile verpflichten können? Neben Bayern und Dortmund gibt es da auch noch so Kaliber wie Wolfsburg, Schalke, Gladbach oder Leipzig. Woher kommt das Selbstverständnis, dass man die als Bayer Leverkusen Jahr für Jahr problemlos auf Abstand halten muss?

Und dann diese Einstellung zu Ausreden. "Immer nur Ausreden von Schmidt, das darf man nicht akzeptieren" - Ja warum eigentlich nicht? Es sind nun mal Fakten, dass wir eine verdammt junge Mannschaft haben, mit sehr vielen Verletzten kämpfen, viele Spieler keine Sommerpause und keine Vorbereitung hatten, dass sehr viele Spiele unglücklich verloren gingen und die Chancenverwertung nicht passte. Meint ihr es kommt von ungefähr, dass die meisten Top-Teams (auch international) aktuell ihre schwächsten Phasen seit Jahren durch machen? Bayern, Dortmund, Real, Barca, Atletico - die sind alle gerade ein Schatten ihrer selbst. Und neben uns und den genannten haben in der BL auch gerade Gladbach, Wolfsburg und Schalke (die übrigens immer noch hinter uns stehen) ordentlich zu kämpfen, während die Teams ohne Nationalspieler wie Frankfurt, Berlin, Köln für Furore sorgen. Ihr müsst doch sehen, dass das kein Zufall ist.

Und bei aller teils berechtigter Kritik an Schmidt, wer sollte denn als Nachfolger zur Verfügung stehen? Die vielversprechenden Trainer sind alle unter Vertrag und werden nicht zur Winterpause wechseln. Und wer soll sonst kommen? Ein Veh, Hecking oder sonst jemand dieses Kalibers? Vielleicht direkt Peter Neururer, Mario Basler oder Thorsten Legat?

Neben all dem finde ich auch die Loyalität so mancher hier bedenklich. Schmidt hat uns in Umbruchsjahrenzwei mal in die CL geführt, hat viele wichtige Spieler entweder hierher gelotst (Kampl, Tah, Volland, Chicharito) und/ oder an die Mannschaft heran geführt (Henrichs, Havertz, zu großen Teilen auch Brandt). Jeder beschwert sich, dass Spieler uns nur als Sprungbrett sehen und sich nicht mit dem Verein identifizieren, aber hier würden viele diejenigen, die sich verdient um den Verein gemacht haben aber aktuell mal keine Leistung zeigen am liebsten direkt komplett loswerden.


Es ist natürlich richtig, dass die Belastung der Spieler durch Europameisterschaft/Olympia höher war als normalerweise und auch, dass damit verbunden die Vorbereitung sich schwieriger gestaltet. Verletzungen, wie die von Bellarabi machen die Sache sicherlich auch nicht leichter.

Das alles blendet aber nur über diverse Fehler hinweg, die sowohl Roger Schmidt als auch Rudi Völler in der jüngeren Vergangenheit gemacht haben und auch weiterhin nicht einsehen.

Was Roger Schmidt angeht sehe ich - seitdem er den Posten übernommen hat und wir zu Beginn furiosen neuen Offensivfussball gespielt haben, der uns viele Punkte gebracht, aber auch gekostet hat - eine konstant negative Entwicklung.

In den letzten zweieinhalb Jahren gibt es keine Verbesserung bei Standards, weder offensiv noch defensiv. Wir kassieren zu viele Tore nach Ecken & Co., sind bei eigenen Standards ungefähr so gefährlich wie Darnstadt bei Ballbesitz. Das Schalker Geschenk am Sonntag klammere ich jetzt erst mal aus, da das Spiel ohnehin an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist!

Das zweite Thema ist spielerische Qualität in Ballbesitz. Viele Teams stehen schlicht und einfach nur tief und kontern gegen uns. Warum? Schlicht und einfach weil es funktioniert. Mit Ausnahmen von Einzelaktionen durch Kampl, Bellarabi oder Brandt läuft offensiv einfach nichts. Tore scheinen, wenn welche Fallen, Zufallsprodukte zu sein. Oder eben mal ein ansehnlicher Distanzschuss.

Natürlich hatte der Bayer in dem Zeitraum Schmidt auch die ein oder andere gute Serie gestartet. Doch man sollte mal genau schauen, wann diese Serien zu Stande kamen. Diese starteten erst, nachdem man aus dem internationalen Wettbewerb ausgeschieden war und somit keine Doppelbelastung mehr gegeben war.

An diesem Punkt frage ich mich dann: Warum wird immer von einem breiten Kader gesprochen, kurz vor Schluss jedoch ein Öztunali abgegeben, wenn man mit Bellarabi und Brandt nur zwei echte Winger im Kader hat? (Bevor jemand fragt: Mehmedi gehört nicht auf den Flügel und Kruse zählt nicht weil, er nicht kicken kann!)
Man sagt also, man hat einen breiten Kader und möchte den Abstand nach vorne verkürzen und beschwert sich im Gegenzug aber, dass man Spiele nicht gewinnt aufgrund von, Verletzungen, Doppelbelastung, oder mit meinem persönlichen Unwort des Jahres "junge Mannschaft".
An Erfahrung mangelt es auch den jungen Spielern im Kader nicht und wenn man CL spielt und einen Kader dafür zusammenstellt, dann muss ich einfach wissen, was ich an Erfahrung brauche und was es zu kompensieren gilt.

Hier stehen Trainer und Manager gleichermaßen in der Kritik, denn es wird wenig Wert darauf gelegt gute Alternativen auf dem Flügel zu haben. Roger Schmidt sagte diesbezüglich mal, dass Flanken die am einfachsten zu verteidigenden Situationen auf dem Feld sind. Trotzdem werden Flanken nicht wirklich gut verteidigt. Siehe Thema Standards.

Ein Scheitern Schmidts ist gleichbedeutend mit einem Scheitern Völlers. Sollte also Schmidt seinen Job verlieren muss auch Völler hinterfragt werden und ebenso zurücktreten!
Roger Schmidt |#274
13.12.2016 - 23:13 Uhr
Zitat von Slevin89

Zitat von nargile

Ich bin hier seit einiger Zeit stiller Mitleser, aber so langsam ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich nicht mehr zurück nehmen kann und auch mal meine Meinung zum Thema los werden möchte zwinker In dem Sinne, erstmal ein Hallo in die Runde Cool

Die Diskussion um Schmidt wird mir mittlerweile einfach zu irrational und kurzsichtig geführt. Wir hatten diese Saison schon sehr viele Spiele, wo wir ein klares Chancenplus herausspielten und trotzdem verloren oder Remis gespielt haben und da kam hier immer das Argument, dass man sich davon auch nichts kaufen könne und die Mannschaft unter Schmidt es nicht hinkriegt, die Ergebnisse auch einzufahren. Jetzt ist das Gegenteil der Fall und die Meinung besagter User dreht sich um 180°.

Ich glaube, hier sind auch einige etwas von den aktuellen Übermannschaften wie Real, Barca, Bayern und zu Teilen auch Dortmund geblendet. Das Verhältnis dazu, was eine gute Saison ist und was nicht, ist irgendwie vollkommen abhanden gekommen. In den letzten Jahren wurde von den jeweiligen Meistern ein Rekord nach dem anderen gebrochen - das ist einfach nicht der Standard, an dem wir uns messen können. Mannschaften wie wir haben IMMER Punkte liegen lassen - ja, auch gegen deutlich kleinere Teams.

Und wo kommt eigentlich die Überzeugung her, dass alles außer das Erreichen der CL keine erfolgreiche Saison ist? Habt ihr mal gesehen, was da in der Liga an Konkurrenz rumturnt? Was die für Budgets haben? Welche Spieler die mittlerweile verpflichten können? Neben Bayern und Dortmund gibt es da auch noch so Kaliber wie Wolfsburg, Schalke, Gladbach oder Leipzig. Woher kommt das Selbstverständnis, dass man die als Bayer Leverkusen Jahr für Jahr problemlos auf Abstand halten muss?

Und dann diese Einstellung zu Ausreden. "Immer nur Ausreden von Schmidt, das darf man nicht akzeptieren" - Ja warum eigentlich nicht? Es sind nun mal Fakten, dass wir eine verdammt junge Mannschaft haben, mit sehr vielen Verletzten kämpfen, viele Spieler keine Sommerpause und keine Vorbereitung hatten, dass sehr viele Spiele unglücklich verloren gingen und die Chancenverwertung nicht passte. Meint ihr es kommt von ungefähr, dass die meisten Top-Teams (auch international) aktuell ihre schwächsten Phasen seit Jahren durch machen? Bayern, Dortmund, Real, Barca, Atletico - die sind alle gerade ein Schatten ihrer selbst. Und neben uns und den genannten haben in der BL auch gerade Gladbach, Wolfsburg und Schalke (die übrigens immer noch hinter uns stehen) ordentlich zu kämpfen, während die Teams ohne Nationalspieler wie Frankfurt, Berlin, Köln für Furore sorgen. Ihr müsst doch sehen, dass das kein Zufall ist.

Und bei aller teils berechtigter Kritik an Schmidt, wer sollte denn als Nachfolger zur Verfügung stehen? Die vielversprechenden Trainer sind alle unter Vertrag und werden nicht zur Winterpause wechseln. Und wer soll sonst kommen? Ein Veh, Hecking oder sonst jemand dieses Kalibers? Vielleicht direkt Peter Neururer, Mario Basler oder Thorsten Legat?

Neben all dem finde ich auch die Loyalität so mancher hier bedenklich. Schmidt hat uns in Umbruchsjahrenzwei mal in die CL geführt, hat viele wichtige Spieler entweder hierher gelotst (Kampl, Tah, Volland, Chicharito) und/ oder an die Mannschaft heran geführt (Henrichs, Havertz, zu großen Teilen auch Brandt). Jeder beschwert sich, dass Spieler uns nur als Sprungbrett sehen und sich nicht mit dem Verein identifizieren, aber hier würden viele diejenigen, die sich verdient um den Verein gemacht haben aber aktuell mal keine Leistung zeigen am liebsten direkt komplett loswerden.


Es ist natürlich richtig, dass die Belastung der Spieler durch Europameisterschaft/Olympia höher war als normalerweise und auch, dass damit verbunden die Vorbereitung sich schwieriger gestaltet. Verletzungen, wie die von Bellarabi machen die Sache sicherlich auch nicht leichter.

Das alles blendet aber nur über diverse Fehler hinweg, die sowohl Roger Schmidt als auch Rudi Völler in der jüngeren Vergangenheit gemacht haben und auch weiterhin nicht einsehen.

Was Roger Schmidt angeht sehe ich - seitdem er den Posten übernommen hat und wir zu Beginn furiosen neuen Offensivfussball gespielt haben, der uns viele Punkte gebracht, aber auch gekostet hat - eine konstant negative Entwicklung.

In den letzten zweieinhalb Jahren gibt es keine Verbesserung bei Standards, weder offensiv noch defensiv. Wir kassieren zu viele Tore nach Ecken & Co., sind bei eigenen Standards ungefähr so gefährlich wie Darnstadt bei Ballbesitz. Das Schalker Geschenk am Sonntag klammere ich jetzt erst mal aus, da das Spiel ohnehin an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist!

Das zweite Thema ist spielerische Qualität in Ballbesitz. Viele Teams stehen schlicht und einfach nur tief und kontern gegen uns. Warum? Schlicht und einfach weil es funktioniert. Mit Ausnahmen von Einzelaktionen durch Kampl, Bellarabi oder Brandt läuft offensiv einfach nichts. Tore scheinen, wenn welche Fallen, Zufallsprodukte zu sein. Oder eben mal ein ansehnlicher Distanzschuss.

Natürlich hatte der Bayer in dem Zeitraum Schmidt auch die ein oder andere gute Serie gestartet. Doch man sollte mal genau schauen, wann diese Serien zu Stande kamen. Diese starteten erst, nachdem man aus dem internationalen Wettbewerb ausgeschieden war und somit keine Doppelbelastung mehr gegeben war.

An diesem Punkt frage ich mich dann: Warum wird immer von einem breiten Kader gesprochen, kurz vor Schluss jedoch ein Öztunali abgegeben, wenn man mit Bellarabi und Brandt nur zwei echte Winger im Kader hat? (Bevor jemand fragt: Mehmedi gehört nicht auf den Flügel und Kruse zählt nicht weil, er nicht kicken kann!)
Man sagt also, man hat einen breiten Kader und möchte den Abstand nach vorne verkürzen und beschwert sich im Gegenzug aber, dass man Spiele nicht gewinnt aufgrund von, Verletzungen, Doppelbelastung, oder mit meinem persönlichen Unwort des Jahres "junge Mannschaft".
An Erfahrung mangelt es auch den jungen Spielern im Kader nicht und wenn man CL spielt und einen Kader dafür zusammenstellt, dann muss ich einfach wissen, was ich an Erfahrung brauche und was es zu kompensieren gilt.

Hier stehen Trainer und Manager gleichermaßen in der Kritik, denn es wird wenig Wert darauf gelegt gute Alternativen auf dem Flügel zu haben. Roger Schmidt sagte diesbezüglich mal, dass Flanken die am einfachsten zu verteidigenden Situationen auf dem Feld sind. Trotzdem werden Flanken nicht wirklich gut verteidigt. Siehe Thema Standards.

Ein Scheitern Schmidts ist gleichbedeutend mit einem Scheitern Völlers. Sollte also Schmidt seinen Job verlieren muss auch Völler hinterfragt werden und ebenso zurücktreten!


Sorry, aber du kannst eben nicht das Spiel gegen S04 ausklammern nur weil es nicht in die Argumentation passt. Von einem Geschenk zu sprechen ist polemisch, das war (wenn es vllt auch die einzige war) eine starke Aktion von KIES und HAKAN! Wir haben nicht gut gespielt weil wir nicht voll auf der Höhe sind, das Spiel zu machen uns in der aktuellen Situstion nicht gelegen kommt und S04 dann aus einer massierten 5er-Kette heraus kontern konnte ... und dennoch zu kaum gefährlichen Aktionen kam! Das war ein 1:0-Mundabwischen-Spiel wir es jeden Spieltag in der BuLi vorkommt.

ÖZTUNALI? Schonwieder? Wurde doch bis zum Erbrechen diskutiert. Kein Mensch was intern besprochen wurde und ÖZI hatte bisher auch keine Bäume ausgerissen. Fakt ist wir hatten zu Saisonbeginn mit BELLA einen Stammspieler mit Start11-Garantie für RA, mit KRUSE einen Backup und VOLLAND einen der RA ebenfalls schon gespielt hat, bzw. durch seine Spielanlage für einen B04-RA (also nicht der klassische Winger) gut in Frage kommt! Dazu dir üblichen Verdächtigen die dort letzten Saison schon aushelfen durften.

Erst wird SCHMIDT (vor kurzem noch, nicht von dir speziell) vorgeworfen er würde stur an seinem System festhalten, was völliger Unsinn ist weil er je nach Stürmertypen im Spiel durchaus variabel, bzw. deren Fähigkeiten entsprechend spielen lässt ... und weil er wie du selbst sagst vom anfänglichen Offensiv-Chaos-Fußball abgerückt ist.

Nun beginnt die Saison mit dem Ausfall von Schlüsselspielern, verliert Selbstvertrauen und Punkte durch verschossene 11er und diverse Lattentreffer ... und man wundert sich, dass unter diesen Bedingungen keine positive (Weiter-)Entwicklung zu sehen ist. Echt jetzt? Selbst sagen, dass Olympia und Verletzungen hinderlich sind bei der Entwicklung und dann dennoch auf SCHMIDT rumhacken? Da komme ich echt nicht mit!? Ich begreife es einfach nicht!

Man schaue sich einfach mal spaßeshalber die Foren der Konkurrenz aus Gladbach, Dortmund und Schalke an ... die Diskussionen dort ähneln denen hier extrem! Niemand will wahr haben, dass in anderen großen und kleinen Vereinen z.T. sehr stark gearbeitet wird und es in der BuLi einfach keine leichten Siege gibt!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Yellowpress am 13.12.2016 um 23:21 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#275
18.12.2016 - 20:01 Uhr
Ich war immer dafür die Saison mit Roger zu Ende zu spielen, auch aufgrund dessen das es keine Alternativen gibt. Mittlerweile sehe ich das anders, bin für eine sofortige Trennung, selbst wenn es erstmal nur eine minderwertige Alternative gibt. Denn tiefer sinken können wir aktuell nicht mehr.
Es war eine Wechselbad der Gefühle, immer wenn man für unsere Verhältnisse ganz unten ankam, wurde ein Spiel gewonnen. Neue Hoffnung kam auf, aber es war letztlich pausenlos das selbe.
Ich bin an einem Punkt wo man nicht mehr von Pech reden kann. Denn überlegt man zurück, haben wir von Hauenstein bis Lotte, über Bremen, Hoffenheim, Ingolstadt, Augsburg, Freiburg usw katastrophal gespielt. Mittlerweile bringen wir nichtmal mehr ne gute Halbzeit aufs Feld. gegen Freiburg und Ingolstadt zu Hause sogut wie kein Torschuss, in Halbzeit 1 sogar garkeinen.
Die CL mal außen vor, haben wir bisher rein Garnichts zu verbuchen. Drei Last Minute Siege gegen Hamburg, Mainz und 10 Schalker. Knapper Sieg Darmstadt. Aber was das schlimme ist, selbst in denen Spielen gab es kaum Lichtblick. Einzig und allein gegen den BVB war gut. Ansonsten sogut wie alles verloren oder Remis. Heimschwach ohne Ende, auswärtsschwach ohne Ende.
Das ist ein Punkt an dem man nicht mehr weggucken kann.
Roger und Leverkusne passt nicht. Er wäre der perfekte Trainer für das aktuelle Leipzig, für einen kleinen verein der mit kampf und Pressing was erreichen will. Bin mir sicher ihn nirgends bei einem größeren Verein sehn zu werden. Ist ein guter Trainer und guter Typ, aber einfach im falschen Verein. Sehe keine Zukunft mehr.
Hoffe auch das dies beendet wird, und auch nicht bis Köln warten.

Möchte aber wie Berbo auch anmerken, das Roger sicher nicht allein für das hier verantwortlich ist. Jeder Spieler auf dem Feld zu genau gleichen Anteilen. Aber letztlich ist es eben der Trainer der die Verantwortung trägt. Durchaus schade, hätte mir da gewünscht das es klappt. Er ist ein guter Typ, aber scheitert auch teils an sich selbst. Aber am meißten denke ich das diese Spielweise zu anderen Vereinen besser passt. Eigentlich zu denen, gegen die wir ständig ablosen. Gegen stärkere ist es gut, nur dumm wenn man selbst der stärkere sein sollte und kaum gegen stärkere spielt.

•     •     •

RESPEKT BEGINNT DAMIT, ZU AKZEPTIEREN, DASS DAS GLÜCK DES EINEN NICHT UNBEDINGT DAS GLÜCK DES ANDEREN SEIN MUSS!!!!
(Gleiches gilt für unterschiedliche Meinungen)

TOLERANZ HEIßT NICHT, DIE MEINUNGEN DES ANDEREN GUT ZU FINDEN, SONDERN SIE ZU ERTRAGEN!!!!

Wer nur selbstsüchtig ist, der mag noch so gescheit sein, er kann den Zusammenhang der menschlichen Dinge nicht durchschauen.

Selbstsüchtig: ohne Rücksicht auf die Selbstsucht anderer.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von maulwurf88 am 18.12.2016 um 20:12 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#276
18.12.2016 - 21:42 Uhr
Meiner Auffassung nach wird vollkommen zurecht scharf auf diesen uneinsichtigen, arroganten, beratungsresistenten, selbstverliebten Menschen geschossen. In letzter Zeit waren mir meine Patronen jedoch zu schade für diesen Mann, von meinen Nerven ganz zu schweigen. Agonie! Dort hat er uns hingeführt. Und dafür gehört er im Sinne der Nachhaltigkeit und des Vereins Willens geteert, gefedert und des Vereinsgeländes verwiesen.

Seit seinem Antritt wurde der Kader stets nach seinem Gusto nachgebessert, die Hinrunden und Spiele an sich unter ihm werden aber von Jahr zu Jahr schlechter und unansehnlicher. Kein einziges Mal 30 Punkte mit solchen Kadern einzufahren ist eine unbefriedigende Leistung. Der eigentliche und immer mehr nachlassende Witz offenbart sich jedoch bei einem Blick auf die Tabelle. Europa ist punktemäßig nicht allzu fern. Dieser Umstand wird ihm auch im neuen Jahr den Job sichern. Paradoxerweise bin ich auch grundsätzlich noch frohen Mutes am Ende in die CL einziehen zu können. Doch wenn der Weg das Ziel ist, wie der Volksmund sagt, dann sollte spätestens im Sommer ein klarer Cut gemacht werden.

Denn das auf dem Feld Dargebotene ist nichts mehr als ein Offenbarungseid. Hierbei sollen unsere verwöhnten, neureichen und jegliche Tugend vermissen lassenden Spezialisten freilich nicht unerwähnt bleiben. Kampf, Leidenschaft, Konzentration, Willen und Bereitschaft immer alles zu geben, mithin die Basics, sind bis auf ganz wenige Ausnahmen nur rudimentär und allenfalls phasenweise erkennbar. Charakter- und führerlos trotten sie all wöchentlich über die penibel gepflegten Grünflächen dieses Landes. Von fußballerischen Gesichtspunkten traue ich mich gar nicht erst anzufangen, da habe ich jegliche Hoffnungen schon vor Zeiten zu Grabe getragen.

Aber unsere Tante Käthe hat die Knöpfe bis obenhin zu geknöpft und möchte gerne zwanghaft Kontinuität erreichen. Am Niederrhein gibt es derzeit noch so einen Manager, der den gleichen Fehler begeht. Kontinuität um deren Selbstwillen! Mehr ist da nicht dahinter. Aber Kontinuität darf kein Selbstzweck sein. Kontinuität muss aus natürlichem Wachstum heraus entstehen und das Fundament aus erfolgreichem Handeln und Arbeiten bestehen. Andernfalls geht es kontinuierlich nur nach unten. Lässt sich wie eingangs erwähnt anschaulich an der Verlaufskurve der bisher erreichten Punkte/Hinrunde ablesen.

Und bevor hier wieder ein Neunmalkluger in herablassenden Ton die Frage nach Alternativen stellt, so sei der Name Paulo Sousa hiermit in die Diskussion eingeführt. Zu seinerzeit spielte Basel einen ansehnlichen, flexiblen und erfolgreichen Ball, spricht deutsch, kennt Land und Liga aus seinen Dortmunder Zeiten und ist derzeit auch in Florenz nicht ganz unerfolgreich. Sein dortiger Vertrag endet im kommenden Sommer und es ist hier und da zu vernehmen, dass er ihn anscheinend nicht verlängern möchte. Man sollte sich mal genauer mit diesem Trainer auseinandersetzen. Anbei ein etwas längeres Interview aus dem Jahr 2015 von elffreunde.de

•     •     •

"Fußballspieler haben einen Job - erfolgreich spielen" schwäbischer Weltmeister 1990, Jürgen Klinsmann.
Roger Schmidt |#277
19.12.2016 - 09:01 Uhr
Zitat von nargile
Also ich bin nach wie vor sehr kritisch, was einen Trainerwechsel angeht.

Die Idee, jemanden zu verpflichten, der nur bis Saisonende bleibt und sich dann umzusehen, ist vielleicht ganz nett. aber wie will man das umsetzen?
Jemand mit dem Renommee eines Hecking, Veh, Slomka, Korkut oder Breitenreiter nimmt so einen Vertrag nicht an, für einen etablierten Bundesliga-Trainer ist das doch schon fast eine Beleidigung, dem so einen Deal überhaupt anzubieten. Und einen längerfristigen Vertrag würde ich erst recht keinem von denen geben, weil ich nicht die nötige Qualität sehe. Am Schluss blockiert man dann noch die wichtige Trainerposition über Jahre mit jemandem, der keine große Entwicklung verspricht, während sich Leute wie Nagelsmann, Hasenhüttl, Kovac, Dardai, Favre und co. genau zu dem Zeitpunkt neue Herausforderungen suchen. Und seriöse Trainer wechseln eh nicht unter der Saison den Verein, das kann man eh knicken.

Die Alternative wäre, einen Unerfahrenen zu installieren, der keine Ansprüche stellt und dankbar für die Chance ist. Aber wären die Chancen wirklich größer, dass der das Ruder rumreißt? Wie viele Vereine sind denn mit solchen Lösungen in den letzten Jahren richtig untergegangen? Skripnik, Ismael, Schmidt und wie sie alle hießen.

Sorry, ich sehe die Chancen mit Schmidt immer noch am größten. Wir hatten schon zwei mal ähnliche Situationen und er hat uns beide male doch noch in die Top 4 gecoacht. Und selbst wenn wir die Saison in den Sand setzen, können wir das nach drei Jahren CL gut überstehen.
Ich würde Schmidt machen lassen und jetzt bereits an einer langfristigen Lösung arbeiten (was die verantwortlichen Personen auch ohnehin machen werden, allein schon um einen doppelten Boden zu haben).

Und dann schaut man sich am Ende der Saison die Situation an - wie ist der Rest gelaufen? Welche Alternativen stehen jetzt zur Verfügung, welche vielleicht erst in einem Jahr? Was ist langfristig das Beste für den Verein?

Mir ist es definitiv auch zu wenig Entwicklung und selbst mit dem Rumpfkader müsste aktuell besserer Fußball drin sein. Aber ich sehe einfach nicht, dass ein Trainerwechsel jetzt das Ruder rumreißen würde.

Es gibt doch auch genug abschreckende Beispiele.
Welche Grundlage hat eigentlich dieses Branchengesetz, dass man sobald es nicht läuft mit einer Trainerentlassung intervenieren muss? Ich sehe, dass die Vereine, die sich besonders stark an diese Faustregel gehalten haben auch diejenigen sind, die extrem unter ihren Möglichkeiten bleiben - Schalke, Hamburg, Bremen, Stuttgart und noch einige mehr.

Ich nehme um ehrlich zu sein lieber eine Saison ohne internationales Geschäft in Kauf als denen nachzueifern.


Das macht mich wirklich sprachlos was ich hier lesen muss.
Eine Saison ohne internationales Geschäft, also sozusagen Platz 8-15 kann man schlicht nicht akzeptieren.
Damit würde man 20-25 Punkte weniger sammeln als man eigentlich veranschlagt hat.

Wir haben nach einhelliger Meinung den besten Kader den wir jemals gehabt haben, haben Millionen für Verstärkungen ausgegeben und zwar eindeutig nach Wunsch von Schmidt Volland, Baumgartlinger und Dragovic verpflichtet.

Ziel war es auf Platz 2 zu schielen, von diesem Platz sind wir derzeit 16 Punkte entfernt und dort werden wir nicht mehr ran kommen.

Dazu kommt noch das wie: Gegen Schalke spielt man quasi 90 Minuten in Überzahl und ist trotzdem das schwächere Team, gegen Hoffenheim mit genau anderen Voraussetzungen zerfällt man dagegen in alle Einzelteile.

Gegen Freiburg und Ingolstadt gelingt daheim kein einziger Torschuss in der ersten Halbzeit. Insgesamt spielt man sich gegen Ingolstadt eine einzige Chance raus.

Und das soll irgendein Trainer noch unterbieten können? Wir befinden uns auf dem Tiefpunkt vom Tiefpunkt.


Und zu guter Letzt dann noch der Schwachsinn mit Trainerwechseln, die angeblich keinen Einfluss haben.
Schau dir mal die Tabelle an, RB Leipzig hat frisch den Trainer gewechselt, Nagelsmann(TSG), Kovac(SGE) und Dardai(Hertha) haben alle ihr Team aus der Abstiegszone geführt und stehen derzeit auf internationalen Plätzen.

Es gibt Trainer die wären vermutlich noch schlechter als Schmidt, aber es gibt auch Trainer die sind besser. Schmidt ist scheinbar schlicht nicht gut genug und deshalb ist Völler nun gefordert einen "besseren" Trainer zu finden. Ob der am Ende besser ist wird man dann sehen und daran kann und muss man dann wiederum Herrn Völler messen.
Warum sollte Leverkusen keinen Nagelsmann oder Hasenhüttl finden können?
Roger Schmidt |#278
19.12.2016 - 10:44 Uhr
Zitat von Bayer for ever
Ich glaube zwar auch nicht an eine Entlassung von Roger Schmidt, aber dennoch wird es intern zu hitzigen Gesprächsrunden kommen. Seit einiger Zeit liegt der Fokus auf das Interna. In die Öffentlichkeit wirkt man nüchtern und sachlich, jedoch ruhig. Intern sieht es ganz anders aus. Deshalb bitte diese ernüchterne Analyse aktuell nicht überbewerten.


Eben, das versteht der Großteil der Leute hier einfach nicht. Oder kennt hier irgendwer einen Verein (den HSV klammern wir hier mal aus) ein Unternehmen oder sonst irgendeine Institution, in der Personalentscheidungen öffentlich diskutiert werden?
Oder gibt es vielleicht irgendwo ein Interview mit dem VW-Vorstandsvorsitzenden zu lesen wo dieser sagt :"ja bei uns sieht es im moment ziemlich Sch****e aus, wir müssen jede Menge Kohle blechen und den ein oder anderen Mitarbeiter feuern wir wohl auch" ?
Ich denke nicht, dass liegt nämlich daran dass es sich um das absolute Mindestmaß an Professionalität handelt, personelle/strategische Entscheidungen intern zu diskutieren, die gehen sonst nämlich niemanden etwas an. Nein, auch uns Fans geht es nichts an, wir haben kein Mitspracherecht darüber, ob der Trainer bleibt oder geht und wer Nachfolger wird. Es zwingt uns niemand für diesen Verein Geld auszugeben, das machen wir alle freiwillig.

Im Gegensatz zu euch haben die Verantwortlichen Ahnung vom Geschäft und werden verschiedene Möglichkeiten diskutieren, wie man jetzt möglichst schnell wieder die Kurve kriegt. Das kann auch ein Trainerwechsel sein, aber falls nicht, dann hat Schmidt es verdient nochmal die Chance zu kriegen das Ruder zur Rückrunde herumzureißen.

Wir werden sehen was passiert, nur eins weiß ich sicher: Wenn User wie MichiMohr und Konsorten oder die Rentner und Stammtisch-Experten im Stadion auch nur das kleinste Mitspracherecht in unserem Verein hätten, gäbe es hier weder Champions League noch Bundesligafußball.
Roger Schmidt |#279
19.12.2016 - 10:52 Uhr
Zitat von Marbelous88
Sollte er über den Sommer 2017 hinaus bleiben, dann kannst du dir die Heimspiele ja mit Schmidt, Völler und 15.000 anderen in der BayArena zusammen anschauen. Mehr werden dem nicht mehr folgen.


Auch wenn am Ende nur 100 Zuschauer im Stadion sitzen, sind es wenigstens treue Fans, die zu ihrem Wort halten. Denn treue Fans unterstützen einen Verein nicht nur, wenn sie Erfolge vorzuweisen haben. Nein, treue Fans unterstützen ihren Verein bei jeglichen Situationen. Egal ob Champions League, 2. Liga oder 3. Liga, ich werde weiterhin zu Bayer Leverkusen halten. Nicht umsonst singe ich diesen Satz mit großer Freude im Stadion: ,,Denn auch in schweren Zeiten, und tut es noch so weh, werden wir dich begleiten unseren SVB",
Roger Schmidt |#280
19.12.2016 - 12:57 Uhr
Zitat von nargile
Zitat von Voeller04

Breitenreiter?! Aber nur wenn wir echt nichts mehr mit der CL am Hut haben wollen.

Was haben denn unsere letzten Trainer, die allesamt gescheitert sind gemeinsam? Waren nur in unterklassigen Ligen halbwegs erfolgreich und hatten kaum bis keine Erfahrung was die Bundesliga oder eine vergleichbar hohe Liga im Ausland betrifft. Der einzige Trainer der letzten Jahre, bei dem dies nicht der Fall war, war auch der einzige der wirklich erfolgreich und gut war, Jupp Heynckes.

Einen ähnlichen Trainertypen brauchen wir wieder! Erfahren, trotzdem auf dem Stand der Dinge und eine echte Persönlichkeit.

Von den "Jungen" unerfahrenen ach so revolutionären Konzepttrainern habe ich die Schnauze voll, spätestens im 2.Jahr scheitern die doch reihenweise.

Guus Hiddink wäre ein perfekter Trainer, nur leider wird er jetzt wohl seinen verdienten Ruhestand genießen.

Ansonsten fällt mir nur Roberto Mancini ein: Teuer,erfahren, und hat Erfolge vorzuweisen, passt nur leidergar nicht in Rudi's Beuteschema.


Heynckes der einzige, der richtig gut war? Was hat Heynckes denn besser gemacht als Schmidt? Unter ihm haben wir einmal die CL und einmal die EL erreicht, Schmidt hat nach objektiven Maßstäben mindestens die gleichen Erfolge gefeiert und das in einer schwereren Liga, denn die hat in den letzten Jahren leistungstechnisch einen richtigen Satz nach vorne gemacht.

Diese uninspirierten Lösungen, die hier einige fordern, bringen niemandem was. Kein Verein, der darauf gesetzt hat, ist auch nur ein kleines Stück nach vorne gekommen. Welche der Vereine, die auf etablierte Trainer gesetzt haben, standen denn in den letzten Jahren über uns? Wolfsburg unter Hecking einmal, mit einem Kevin de Bruyne in Galaform, und das war es dann auch. Wer die Liga in Aufruhr versetzt hat, waren so Leute wie Tuchel, Weinzierl, Hasenhüttl, Nagelsmann oder Favre - alles Paradebeispiele eines Konzepttrainers.

Wenn ich dann so Namen wie Guus Hiddink lese.. rolleyes Unser Ticket Richtung Mittelmäßigkeit. Seine letzten Erfolge hat der etwa zur Glanzzeit von Felix Magath gefeiert.

Nochmal: Nennt mir einen Verein, dem es was gebracht hat, auf dieses ungeschriebene Branchengesetz, bei Misserfolg den Trainer sofort entlassen zu müssen, gehört zu haben. Alle Vereine, die ich damit assoziiere, verschwanden über kurz oder lang in der Bedeutungslosigkeit.
Wenn jemand in den Startlöchern stände, der verspricht uns nach vorne bringen zu können, gerne. Aber nicht, wenn dann hier so Namen wie Hiddink, Di Matteo, Breitenreiter o.ä. gehandelt werden.


Klinsmann ersetzt durch Heynckes = CL Titel.
Benitez ersetzt durch Zidane= CL Titel.
Doll ersetzt durch Klopp Platz 6 nachdem Doll die auf 13 geparkt hat. Dann Platz 5 und dann Titel.
Stanislawski durch Stöger
nur mal so ein paar Beispiele. Irgendwie kann ich dir gar nicht folgen..In der Regel bewirkt ein Trainer Wechsel IMMER etwas. Das aktuelle Beispiele wie ein Ismael nicht fruchtet liegt daran das der kein Bundesliga reifer Trainer ist. Natürlich hat man nicht immer Glück den richtigen Trainer zu finden. Das kann immer schwer sein aber ist doch keine Ausrede. Niemand kann ich garantieren das Schmidt den Wagen aus dem Dreck fährt nur weil er ihn reingefahren hat. So kann niemand garantieren das der nächste Trainer es schafft. Schließlich lässt sich aber festhalten das wir unter Betrachtung der letzten Erfolge meistens einen gegenteiligen Trainer holen. Obwohl wir fast immer CL Spielen holen wir uns fast nie einen Trainer der da Erfahrung hat. Damals musste man DUTT während dem Spiel erklären wie viele Spieler sich warm machen dürfen...
Ich kann also wieder gucken ob ich einen Trainer hole der einen Abstiegsteam aus der Zone gerettet hat oder ich hole endlich mal jemand der Teams trainiert die 3 Fach Belastung kennen. Ich glaube das Schmidt mit einem "normalen" Bundesliga Team wieder funktioniert. Da hat er unter der Woche frei, kann arbeiten und hat weniger Nationalmannschaftsspieler. Das klappt dann wunderbar. Aber bei 3 Fach Belastung muss ich anders arbeiten. Da muss man auf dem Markt einmal was risikieren in Trainer Angelegenheiten.
Ich übertreibe mal und sage Roberto Mancini. 2 Jahresvertrag mit Option zb. Was wäre das worst case? Er verpasst die Cl diese Saison, gut da hat Schmidt ihm ja auch schon Steine in den Weg geworfen. Dann hat er eine Saison um den Laden umzukrempeln. Wird der teuer? Sicherlich. Ist das üblich? JA. Wer Erfolg haben will und dafür qualifiziertes Personal will muss zahlen.
Aber diese Aussage "nennt mir einen Verein"..das ist ja ein dummes Spiel. Ich sage jetzt nenn du mir einen Verein dem es was gebracht bei Misserfolg den Trainer nicht zu entlassen, da zählst du dann den HSV auf und dann zähle ich wieder ein Gegenbeispiel auf. Wenn es dafür eine Statisik gäbe kämen wir beide wahrscheinlich am Ende auf ca gleich viele Vereine die profitiert haben. Und dabei haben wir gar keine Spieler Transfers oder die Konkurrenz der Vereine begutachtet also ist die Aussage eh hinfällig, weil manchmal entlässt man den Trainer, die Konkurrenz reagiert aber auch auf irgendwas oder ein Spieler verletzt sich oder bla bla. Fakt ist, der einfachste Impuls den man senden kann ist ein Trainer Wechsel.
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