| Geburtsdatum | 29.11.1953 |
|---|---|
| Alter | 72 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Karriereende |
Huub Stevens [Trainer]
05.10.2012 - 13:52 Uhr
11.12.2012 - 14:47 Uhr
Zitat von ImmerSamstags:
Ich find es Merkwürdig, das jetzt oft der Co Trainer als möglicher Nachfolger genannt wird. Das hat für mich doch ein Geschmäckle.
Er sitzt immerhin mit im Boot und auch wenn der Huub im Endeffekt die Verantwortung trägt, wird er sich sicherlich mit dem Co besprechen.
Ich glaube nicht, das in unserem Spiel der Gisdol für alles Gute verantwortlich ist und der Huub für den Einbruch. Das ist mir dann doch um einiges zu einfach gedacht.
Ich würde auch erst einmal am Huub festhalten, auch wenn ich dafür bin, dann 2013 den Schnitt zu vollziehen und sich nach einem Neuen Mann umzugucken.
Vorzeitig vom Huub trennen würde ich mich nur, wenn doch deutlich abzusehen ist, das wir unsere Ziele verfehlen.
Dann sollte man aber doch relativ schnell die Reißleine ziehen und keinen Eiertanz vollführen.
Das sehe ich genauso. Die Lösung den bzw. die Co-Trainer als Interimslösung zu etablieren kann unter ganz speziellen Umständen die richtige Lösung sein und funktionieren. In der Regel ist es aber doch so, dass die Co-Trainer mit im Boot sitzen und der Cheftrainer nicht diktatorisch alles alleine entscheidet.
Ich denke auch, dass Huub es schaffen wird das Ruder spätestens in der Winterpause herum zu reißen.
Dann sollte man sich für den Sommer nach einer vernünftigen externen Lösung umsehen.
Ich find es Merkwürdig, das jetzt oft der Co Trainer als möglicher Nachfolger genannt wird. Das hat für mich doch ein Geschmäckle.
Er sitzt immerhin mit im Boot und auch wenn der Huub im Endeffekt die Verantwortung trägt, wird er sich sicherlich mit dem Co besprechen.
Ich glaube nicht, das in unserem Spiel der Gisdol für alles Gute verantwortlich ist und der Huub für den Einbruch. Das ist mir dann doch um einiges zu einfach gedacht.
Ich würde auch erst einmal am Huub festhalten, auch wenn ich dafür bin, dann 2013 den Schnitt zu vollziehen und sich nach einem Neuen Mann umzugucken.
Vorzeitig vom Huub trennen würde ich mich nur, wenn doch deutlich abzusehen ist, das wir unsere Ziele verfehlen.
Dann sollte man aber doch relativ schnell die Reißleine ziehen und keinen Eiertanz vollführen.
Das sehe ich genauso. Die Lösung den bzw. die Co-Trainer als Interimslösung zu etablieren kann unter ganz speziellen Umständen die richtige Lösung sein und funktionieren. In der Regel ist es aber doch so, dass die Co-Trainer mit im Boot sitzen und der Cheftrainer nicht diktatorisch alles alleine entscheidet.
Ich denke auch, dass Huub es schaffen wird das Ruder spätestens in der Winterpause herum zu reißen.
Dann sollte man sich für den Sommer nach einer vernünftigen externen Lösung umsehen.
11.12.2012 - 14:57 Uhr
Zitat von ImmerSamstags:
Zitat von blauer77:
....
Ich glaube, das wäre auch für alle das Beste!
Momentan habe ich wieder das ungute Gefühl, das wir uns auf Schalke einen Sündenbock suchen, den man durchs Dorf treiben kann.
Einer muss ja Schuld sein. die Tendenz haben wir nun schon Jahre bei uns auf Schalke. Einer wird sich herausgepickt und für alles, sogar für den Schlechten Rasen verantwortlich gemacht.
Gerade fallen mir da Zwei mögliche Kandidaten ein:
der Huub und der Hunter.
Aber der Holtby ist auch nicht ganz unschuldig... ;)
Zitat von blauer77:
....
Ich glaube, das wäre auch für alle das Beste!
Momentan habe ich wieder das ungute Gefühl, das wir uns auf Schalke einen Sündenbock suchen, den man durchs Dorf treiben kann.
Einer muss ja Schuld sein. die Tendenz haben wir nun schon Jahre bei uns auf Schalke. Einer wird sich herausgepickt und für alles, sogar für den Schlechten Rasen verantwortlich gemacht.
Gerade fallen mir da Zwei mögliche Kandidaten ein:
der Huub und der Hunter.
Aber der Holtby ist auch nicht ganz unschuldig... ;)
11.12.2012 - 15:01 Uhr
Zitat von ImmerSamstags:
Zitat von blauer77:
Aber der Holtby ist auch nicht ganz unschuldig... ;)
Der guckt aber nicht so Grimmig wie der Huub ;)
Und ist jung und hat Potenzial... :cool
Zitat von blauer77:
Aber der Holtby ist auch nicht ganz unschuldig... ;)
Der guckt aber nicht so Grimmig wie der Huub ;)
Und ist jung und hat Potenzial... :cool
11.12.2012 - 15:06 Uhr
Zitat von blauer77:
Zitat von ImmerSamstags:
Zitat von blauer77:
Aber der Holtby ist auch nicht ganz unschuldig... ;)
Der guckt aber nicht so Grimmig wie der Huub ;)
Und ist jung und hat Potenzial... :cool
ich bin ja dafür, dass wir endlich die kutten, forken und fackeln rausholen und die komplette mannschaft, inklusive trainerstab und führungsebene durchs dorf jagen.
zumindest erreichen wir damit wieder einen fitnessfaktor wie zu felix' zeiten. :D
Zitat von ImmerSamstags:
Zitat von blauer77:
Aber der Holtby ist auch nicht ganz unschuldig... ;)
Der guckt aber nicht so Grimmig wie der Huub ;)
Und ist jung und hat Potenzial... :cool
ich bin ja dafür, dass wir endlich die kutten, forken und fackeln rausholen und die komplette mannschaft, inklusive trainerstab und führungsebene durchs dorf jagen.
zumindest erreichen wir damit wieder einen fitnessfaktor wie zu felix' zeiten. :D
11.12.2012 - 15:19 Uhr
Zitat von Hidegkuti04:
Und genauso ist es...schade eigentlich nach dem starken Anfang unserer Truppe,wie kann man nur so einbrechen.
Fehlende physische sowie psychische Kräfte durch mangelnde Rotation, ist sicher ein Grund.
Und genauso ist es...schade eigentlich nach dem starken Anfang unserer Truppe,wie kann man nur so einbrechen.
Fehlende physische sowie psychische Kräfte durch mangelnde Rotation, ist sicher ein Grund.
11.12.2012 - 16:01 Uhr
Zitat von ImmerSamstags:
Zitat von take:
Fehlende physische sowie psychische Kräfte durch mangelnde Rotation, ist sicher ein Grund.
Bei aller Kritik am Huub, muss man aber auch mal sehen, das wir dieses Problem schon seit 12 Jahren haben. Wir haben immer wieder Phasen wo wir Kolossal einbrechen. 1-2 mal sogar als wir Kurz vor einem Großen Erfolg standen.
Ich weiß auch nicht, wo man da mal ansetzen sollte...
Nun ist es aber so, das wir quasi den besten Kader aller Zeiten haben, in der Spitze als auch in der BREITE.
Und daher hätte man dieses Einbrechen durch RECHTZEITIGES einbinden der Spieler 12-20 vermeiden können.
Nur leider hat der Trainer den Zeitpunkt, diese zu tun, KOMPLETT verpasst.
Zitat von take:
Fehlende physische sowie psychische Kräfte durch mangelnde Rotation, ist sicher ein Grund.
Bei aller Kritik am Huub, muss man aber auch mal sehen, das wir dieses Problem schon seit 12 Jahren haben. Wir haben immer wieder Phasen wo wir Kolossal einbrechen. 1-2 mal sogar als wir Kurz vor einem Großen Erfolg standen.
Ich weiß auch nicht, wo man da mal ansetzen sollte...
Nun ist es aber so, das wir quasi den besten Kader aller Zeiten haben, in der Spitze als auch in der BREITE.
Und daher hätte man dieses Einbrechen durch RECHTZEITIGES einbinden der Spieler 12-20 vermeiden können.
Nur leider hat der Trainer den Zeitpunkt, diese zu tun, KOMPLETT verpasst.
11.12.2012 - 21:32 Uhr
Zitat von MonroeStahr:
Die drei Ebenen, die du nennst, halte ich für diskussionsentscheidend. Ohne diese verläuft jede Auseinandersetzung und versuchte Definition hinsichtlich des Begriffs "Konzepttrainer" im Sande. Entscheidend ist mMn wahrscheinlich die mittlere Ebene: Die Entwicklung eines eigenen Spielsystems. Die beiden Randebenen sind mehr oder minder notwendige Konsequenzen.
Zitat von j_o_n_a_s___:
Das sehe ich nicht ganz so - mir scheint es durchaus sinnvoll, die drei Ebenen zu trennen, denn das System Freiburg hat beispielsweise seit Finke bestand gehabt, auch ohne dass durchweg alle Trainer begeisternden und charakteristischen Offensivfußball hätten spielen lassen (können). Ebenso ist es möglich, eine Mannschaft konsequent auf einen Gegner einzustellen, einen klaren Matchplan zu verfolgen und dennoch keine übergeordnete Spielidee zu entwickeln. Hier scheint mir der unheimliche Felix ein sehr gutes Beispiel zu sein - der lässt jedes System und jeden Spieler spielen, wenn er sich davon einen konkreten Vorteil für ein konkretes Spiel verspricht. Das einzige Charakteristikum seiner Mannschaften in den letzten Jahren ist jedoch meiner Meinung nach eine meist sehr hoch stehende Viererkette gewesen. Weiters ist es möglich, dass ein präzise beschreibbarer Spielstil statisch ist und von den Vereinsstrukturen unabhängig. Das klassische holländische 4-3-3 ist beispielsweise relativ unflexibel und es bedarf wiederum konzeptionell arbeitender Trainer, um hier Spielräume zu schaffen und zu nutzen.
Sicher richtig ist allerdings, dass die Entwicklung eines dem Trainer zuordenbaren Spielstils Voraussetzung der Kategorie Konzepttrainer sein dürfte - die übrigen Ebenen folgen aber meiner Meinung nach nicht notwendig hieraus.
Zitat von MonroeStahr:
Was mich ein wenig stört, ist der Gegenbegriff des Verwalters, den ich eher durch den Begriff des Pragmatikers ersetzen würde. Kurioserweise würde ich gerade Stevens keinesfalls als Verwalter betrachten, sondern - ebenso wie beim Tischtenniis fast ausgestorben - als Defensivspezialisten. Ich denke, dass Stevens im Ansatz durchaus ein defensives System hat, aber in den vergangenen Jahren regelmäßig daran gescheitert ist, dass eben dies in Zeiten zunehmender Feldgeschwindigkeit nicht mehr ausreicht.
[...]
Auch Don Jupp ist mir als reiner Verwalter doch zu erfolgreich, wobei ich da zuletzt eher Leverkusen als Bayern im Auge habe. Bei Jupp scheitere ich aber selbst an jeglicher Definition.
Zitat von j_o_n_a_s___:
Über den Begriff kann man sicher streiten. Wichtig war mir - du sprichst es an und ich habe das wohl nicht deutlich genug gemacht -, dass nicht jeder Konzepttrainer in jedem Moment für jeden Verein gut und ebensowenig Voraussetzung für oder Garant von Erfolg ist. Zu verwalten bedeutet hier nicht notwendig, von der konzeptuellen Arbeit eines Vorgängers zu zehren, sondern den Ansatz, schlicht den bestehenden Kader bestmöglich zu nutzen und anstelle einer übergeordneten Spielidee, diese aus den Qualitäten von Individualisten abzuleiten. Das kann gerade bei finanzstarken Klubs durchaus von Vorteil sein, da ein weltklasse Kader womöglich besser fährt, wenn er, statt auf eine Notlösung für´s Konzept, auf einen Topmann setzt, an den man das System anpassen muss. Wo wäre Real sportlich und marketingmäßig ohne Ronaldo? Selbst angesichts der Phantasieablöse wäre es im Zweifel wohl richtig, die Spielweise auf ihn auszurichten (wobei er polyvalent genug sein dürfte, um nahezu jedes System zu spielen...). Vor diesem Hintergrund war natürlich auch das Verhältnis von Raul und Rangnick hochproblematisch - einerseits war klar, dass Raul kein Spielertyp ist der zu Rangnick passt (und ein Konzept lebt von seiner Konsequenz), andererseits war es immens wichtig für den Verein, an Raul festzuhalten. Ich denke, Rangnick hätte auch dauerhaft eine Lösung gefunden, aber grundsätzlich gibt es natürlich Argumente für Trainer die sich den Gegebenheiten besser anzupassen wissen.
Der Status Konzepttrainer ist weder eine Auszeichnung, noch eine Phrase. Er beschreibt Arbeitsweisen, die sehr verschieden sein können. So wünsche ich mir beispielsweise Slomka trotz allem Erfolg nicht auf Schalke, da ich seinen Ansatz für nicht geeignet halte, die Stärken eines ausgewogenen Kaders ausspielen zu können - jedenfalls nicht die eines Spitzenteams, das zu sein wohl unser Anspruch sein muss, wenn die Liga den Maßstab bildet.
Letztlich habe ich bewusst die Beispiele Wenger, Pep, etc. ausgelassen, da ich gerade keine Ikonen beschreiben, mich keinem idealisierten Zustand annähern wollte, sondern möglichst nüchtern einen Begriff zu rehabilitieren und abzugrenzen versuchte, der mir zu unrecht tabuisiert erscheint. Weiters habe ich versucht, meine Überlegungen nicht nach bereits ausgewiesenen Trainern auszurichten, sondern das Klischee eines monolithischen Sinnfeldes aufzubrechen und Diskursraum zu schaffen. Ich persönlich sehe für uns mehr Chancen als Risiken in konzeptuellen Ansätzen - gerade auch wirtschaftlich. Der Schluss, alle nicht-konzeptuellen Trainer würde vollständig planlos agieren, ist natürlich nicht zulässig - zu Recht verteidigst du hier auch Stevens. Der damalige Positionswechsel Höwedes´ hat ja kurzfristig durchaus funktioniert - um den Preis allerdings, dass unser Kapitän anschließend ein Jahr in der Formkrise war. Falls dieser Idee allerdings eine Transfer-Verhinderungs-Strategie Pate stand, muss man wohl von einem vollen Erfolg sprechen. An weitere überraschende Interventionen kann ich mich allerdings nicht erinnern - was doch bemerkenswert wenig ist, angesichts des Totschlagarguments, der Trainer kenne die Mannschaft am besten und aus der Distanz seien Hintergründe nicht einsehbar...
Die drei Ebenen, die du nennst, halte ich für diskussionsentscheidend. Ohne diese verläuft jede Auseinandersetzung und versuchte Definition hinsichtlich des Begriffs "Konzepttrainer" im Sande. Entscheidend ist mMn wahrscheinlich die mittlere Ebene: Die Entwicklung eines eigenen Spielsystems. Die beiden Randebenen sind mehr oder minder notwendige Konsequenzen.
Zitat von j_o_n_a_s___:
Das sehe ich nicht ganz so - mir scheint es durchaus sinnvoll, die drei Ebenen zu trennen, denn das System Freiburg hat beispielsweise seit Finke bestand gehabt, auch ohne dass durchweg alle Trainer begeisternden und charakteristischen Offensivfußball hätten spielen lassen (können). Ebenso ist es möglich, eine Mannschaft konsequent auf einen Gegner einzustellen, einen klaren Matchplan zu verfolgen und dennoch keine übergeordnete Spielidee zu entwickeln. Hier scheint mir der unheimliche Felix ein sehr gutes Beispiel zu sein - der lässt jedes System und jeden Spieler spielen, wenn er sich davon einen konkreten Vorteil für ein konkretes Spiel verspricht. Das einzige Charakteristikum seiner Mannschaften in den letzten Jahren ist jedoch meiner Meinung nach eine meist sehr hoch stehende Viererkette gewesen. Weiters ist es möglich, dass ein präzise beschreibbarer Spielstil statisch ist und von den Vereinsstrukturen unabhängig. Das klassische holländische 4-3-3 ist beispielsweise relativ unflexibel und es bedarf wiederum konzeptionell arbeitender Trainer, um hier Spielräume zu schaffen und zu nutzen.
Sicher richtig ist allerdings, dass die Entwicklung eines dem Trainer zuordenbaren Spielstils Voraussetzung der Kategorie Konzepttrainer sein dürfte - die übrigen Ebenen folgen aber meiner Meinung nach nicht notwendig hieraus.
Zitat von MonroeStahr:
Was mich ein wenig stört, ist der Gegenbegriff des Verwalters, den ich eher durch den Begriff des Pragmatikers ersetzen würde. Kurioserweise würde ich gerade Stevens keinesfalls als Verwalter betrachten, sondern - ebenso wie beim Tischtenniis fast ausgestorben - als Defensivspezialisten. Ich denke, dass Stevens im Ansatz durchaus ein defensives System hat, aber in den vergangenen Jahren regelmäßig daran gescheitert ist, dass eben dies in Zeiten zunehmender Feldgeschwindigkeit nicht mehr ausreicht.
[...]
Auch Don Jupp ist mir als reiner Verwalter doch zu erfolgreich, wobei ich da zuletzt eher Leverkusen als Bayern im Auge habe. Bei Jupp scheitere ich aber selbst an jeglicher Definition.
Zitat von j_o_n_a_s___:
Über den Begriff kann man sicher streiten. Wichtig war mir - du sprichst es an und ich habe das wohl nicht deutlich genug gemacht -, dass nicht jeder Konzepttrainer in jedem Moment für jeden Verein gut und ebensowenig Voraussetzung für oder Garant von Erfolg ist. Zu verwalten bedeutet hier nicht notwendig, von der konzeptuellen Arbeit eines Vorgängers zu zehren, sondern den Ansatz, schlicht den bestehenden Kader bestmöglich zu nutzen und anstelle einer übergeordneten Spielidee, diese aus den Qualitäten von Individualisten abzuleiten. Das kann gerade bei finanzstarken Klubs durchaus von Vorteil sein, da ein weltklasse Kader womöglich besser fährt, wenn er, statt auf eine Notlösung für´s Konzept, auf einen Topmann setzt, an den man das System anpassen muss. Wo wäre Real sportlich und marketingmäßig ohne Ronaldo? Selbst angesichts der Phantasieablöse wäre es im Zweifel wohl richtig, die Spielweise auf ihn auszurichten (wobei er polyvalent genug sein dürfte, um nahezu jedes System zu spielen...). Vor diesem Hintergrund war natürlich auch das Verhältnis von Raul und Rangnick hochproblematisch - einerseits war klar, dass Raul kein Spielertyp ist der zu Rangnick passt (und ein Konzept lebt von seiner Konsequenz), andererseits war es immens wichtig für den Verein, an Raul festzuhalten. Ich denke, Rangnick hätte auch dauerhaft eine Lösung gefunden, aber grundsätzlich gibt es natürlich Argumente für Trainer die sich den Gegebenheiten besser anzupassen wissen.
Der Status Konzepttrainer ist weder eine Auszeichnung, noch eine Phrase. Er beschreibt Arbeitsweisen, die sehr verschieden sein können. So wünsche ich mir beispielsweise Slomka trotz allem Erfolg nicht auf Schalke, da ich seinen Ansatz für nicht geeignet halte, die Stärken eines ausgewogenen Kaders ausspielen zu können - jedenfalls nicht die eines Spitzenteams, das zu sein wohl unser Anspruch sein muss, wenn die Liga den Maßstab bildet.
Letztlich habe ich bewusst die Beispiele Wenger, Pep, etc. ausgelassen, da ich gerade keine Ikonen beschreiben, mich keinem idealisierten Zustand annähern wollte, sondern möglichst nüchtern einen Begriff zu rehabilitieren und abzugrenzen versuchte, der mir zu unrecht tabuisiert erscheint. Weiters habe ich versucht, meine Überlegungen nicht nach bereits ausgewiesenen Trainern auszurichten, sondern das Klischee eines monolithischen Sinnfeldes aufzubrechen und Diskursraum zu schaffen. Ich persönlich sehe für uns mehr Chancen als Risiken in konzeptuellen Ansätzen - gerade auch wirtschaftlich. Der Schluss, alle nicht-konzeptuellen Trainer würde vollständig planlos agieren, ist natürlich nicht zulässig - zu Recht verteidigst du hier auch Stevens. Der damalige Positionswechsel Höwedes´ hat ja kurzfristig durchaus funktioniert - um den Preis allerdings, dass unser Kapitän anschließend ein Jahr in der Formkrise war. Falls dieser Idee allerdings eine Transfer-Verhinderungs-Strategie Pate stand, muss man wohl von einem vollen Erfolg sprechen. An weitere überraschende Interventionen kann ich mich allerdings nicht erinnern - was doch bemerkenswert wenig ist, angesichts des Totschlagarguments, der Trainer kenne die Mannschaft am besten und aus der Distanz seien Hintergründe nicht einsehbar...
11.12.2012 - 21:32 Uhr
Zitat von Hidegkuti04:
Nachher ist man immer schlauer,ein anderer Trainer hätte vielleicht auch was verpasst.Da gehen wir mal wieder als Schalkefans durch,mal wieder hochgeflogen das andere kennen wir ja mittlerweile.
Nur ist der aktuelle Tiefflug deutlich zu tief, vor allem wenn man sich die Gegner anschaut.
5 Punkte aus den letzten 7 Spielen ist zu wenig und Huub muss ganz einfach den Mist in den nächsten beiden Spielen ausbaden, ansonsten wird man sich wohl trennen.
Das wir keine feste Struktur mit Huub rein bekommen, ist ja noch so eine Sache, die mir überhaupt nicht schmeckt. Jedoch haben die Ergebnisse gestimmt... haben.. :/:
Nachher ist man immer schlauer,ein anderer Trainer hätte vielleicht auch was verpasst.Da gehen wir mal wieder als Schalkefans durch,mal wieder hochgeflogen das andere kennen wir ja mittlerweile.
Nur ist der aktuelle Tiefflug deutlich zu tief, vor allem wenn man sich die Gegner anschaut.
5 Punkte aus den letzten 7 Spielen ist zu wenig und Huub muss ganz einfach den Mist in den nächsten beiden Spielen ausbaden, ansonsten wird man sich wohl trennen.
Das wir keine feste Struktur mit Huub rein bekommen, ist ja noch so eine Sache, die mir überhaupt nicht schmeckt. Jedoch haben die Ergebnisse gestimmt... haben.. :/:
Dieser Beitrag wurde zuletzt von take am 11.12.2012 um 21:35 Uhr bearbeitet
11.12.2012 - 21:53 Uhr
Und ich sags auch mal so:
2 erwürgte Siege mit 1 Tor Differenz gegen Freiburg und Mainz im Pokal, würde an meiner Meinung,
das Huub zur Winterpause weg muss, nichts ändern.
2 erwürgte Siege mit 1 Tor Differenz gegen Freiburg und Mainz im Pokal, würde an meiner Meinung,
das Huub zur Winterpause weg muss, nichts ändern.
11.12.2012 - 22:28 Uhr
Zitat von Hamit:
Und ich sags auch mal so:
2 erwürgte Siege mit 1 Tor Differenz gegen Freiburg und Mainz im Pokal, würde an meiner Meinung,
das Huub zur Winterpause weg muss, nichts ändern.
Aha.
Jetzt mal ehrlich , würde Heldt sich damit nicht selber komplett ins Aus schießen ? Man redet doch nicht vor dem Stuttgart-Spiel und danach von einer möglichen VVL wenn man vor hat den Trainer in der Winterpause zu entlassen ?!
Und ich sags auch mal so:
2 erwürgte Siege mit 1 Tor Differenz gegen Freiburg und Mainz im Pokal, würde an meiner Meinung,
das Huub zur Winterpause weg muss, nichts ändern.
Aha.
Jetzt mal ehrlich , würde Heldt sich damit nicht selber komplett ins Aus schießen ? Man redet doch nicht vor dem Stuttgart-Spiel und danach von einer möglichen VVL wenn man vor hat den Trainer in der Winterpause zu entlassen ?!
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