Horst Heldt [Vorstandsmitglied, Manager]
29.08.2013 - 10:57 Uhr
14.07.2015 - 10:42 Uhr
Kann jemand von den Bild+ Leuten was zu diesem artikel über Held und seine kaderplanungen sagen? Darin soll es angeblich um shaqiri und die Prince Situation gehen.
http://m.bild.de/bild-plus/sport/fussball/horst-heldt/xherdan-shaqiri-kann-uns-weiterbringen-41765654,variante=S,view=conversionToLogin.bildMobile.html
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14.07.2015 - 10:44 Uhr
Zitat von sanchoS04
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14.07.2015 - 10:46 Uhr
Zitat von Eddi_The_Eagle
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Zitat von sanchoS04
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Ah dann war das doch ein älterer artikel da stand kein Datum auf der Seite dachte das wäre ne neue Info. Aber danke
14.07.2015 - 18:42 Uhr
Insgesamt sehr solide wie Hotte seine Interviews führt(Schakira),auch lobenswert Clemens Zurückhaltung.So solls sein.
14.07.2015 - 19:57 Uhr
Es ist schon erstaunlich, wie sich die Situation um Horst Heldt in den letzten Wochen und Monaten entwickelt hat. Gegen Saisonende verfestigte sich immer mehr der Eindruck einer frühzeitigen und folgerichtigen Trennung von Horst Heldt. Der Wunschtrainer konnte die Erwartungen nicht im Ansatz erfüllen und Schalke spielte eine katstrophale Rückrunde, welche in der Supendierung zweier fürstlich entlohnter Topspieler gipfelte und trotzdem darf der Hauptverantwortliche fröhlich weitermachen.
Ich wage mich an dieser Stelle mal an eine (verhältnismäßig oberflächliche) Analyse der Situation, da diese mich in letzter Zeit doch intensiv beschäftigt. Dafür muss erst einmal geklärt werden, was überhaupt die Aufgaben des Vorstandsmitglieds für Sport und Kommunikation Horst Heldt sind. In erster Linie ist er demnach für die sportliche Grundausrichtung oder der Umsetzung eines Leitbilds sowie für die Kommunikation nach außen verantwortlich. Mindestens eine dieser Aufgaben erfüllt Horst Heldt nicht! Besonders deutlich wurde dieser Umstand bei der Verpflichtung von Johannes Geis, einem vielversprechenden Talent, für dessen Verpflichtung Heldt prinzipiell gelobt wurde, und auch nicht die Verpflichtung von Geis ist der Knackpunkt, sondern der Kontext. Dieser zeigt in meinen Augen die ganze Planlosigkeit von Heldt, da lange und sehr konkret mit Sami Khedira verhandelt wurde und ein Transfer da schon kurz vor der Vollendung stand.
Es wird also in der Analyse der Mannschaft die 6er/8er Position als Schwachpunkt ausgemacht und man möchte auf dieser Position einen Spieler verpflichten. Soweit in Ordnung, aber da die beiden Spieler, mit denen es konkret wurde, komplett verschieden sind, drängt sich bei mir der Eindruck auf, Heldt holt Spieler nicht im Rahmen eines sportlichen Konzepts, sondern nach Reputation. Beide Spieler haben bei verschiedenen Mannschaften gut funktioniert, also warum sollten sie nicht auch für Schalke gut sein? Dieser Eindruck der Konzeptlosigkeit verfestigt sich, wenn man viele andere Transfers betrachtet. Boateng wurde für viel Geld geholt, aber welche Position sollte er spielen? Egal, erstmal holen, findet sich schon ein Platz. Aogo, Sam, Nastasic, Szalai, Affelay, Raffael oder Obasi sind ähnliche Fälle. Das sind alles Spieler, die ohne Frage eine gewisse Qualität haben und auch für Schalke wertvoll sein können, aber für die entweder gar kein Platz ist (Raffael, Szalai, Nastasic(?)), die dauerverletzt sind (Aogo, Obasi, Affelay, Sam) oder die in ein unpassendes System gedrückt werden (Boateng, Aogo).
Der Punkt, warum Horst Heldt noch seine Verteidiger hat, ist ebenso offensichtlich. Ab und an, trifft er auch mal eine richtige Entscheidung. Exemplarisch kann man da sicherliche Goretzka, Choupo Moting, Geis oder Neustädter nennen. Die ganze Situation auf Schalke zeigt aber eher, dass diese Transfers zwar sinnvoll sind, aber auf der Annahme von falschen Prämissen vollzogen worden sind. Um etwas zynisch auszudrücken: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."
Um diese These zu unterstützen sei einmal auf die geholten Trainer von Heldt verwiesen. Huub Stevens als Trainer "alter Schule", der eine Menge Erfahrung mitbringt, von dem aber keine spielerische Innovation oder Weiterentwicklung erwartet werden darf. Darauf wird mit Jens Keller ein unerfahrener Jugendtrainer geholt, der offensichtlich erhebliche Probleme mit dem Training und der Führung einer Profimannschaft hat (Stichwort: Verletzungen). Nachdem der Zick-Zack-Kurs mit Keller beendet wird, kommt erneut ein ausländischer und international bekannter Trainer, der eher destruktiven Fussball spielen lässt (auch wenn das bei Di Matteo nicht immer so war). Hat auch nicht so geklappt, also macht Heldt das aus seiner Sicht einzig sinnvolle und holt einen "volksnahen", sympathischen und lockeren Trainer. Das Paradoxe daran ist, hat Breitenreiter Erfolg, dann profitiert Horst Heldt davon, obwohl es meiner Ansicht dann doch eher ein erneuter Glücksgriff gewesen wäre.
Sollte ich mich mit dem ganzen Text hier auf dem Holzweg befinden, dann kann ich immer noch sagen, dass er die Kommunikationsaufgabe nicht richtig wahrnimmt. Die Außendarstellung von Schalke ist schlicht und ergreifend grausig. Da muss man nur den Vergleich zum BVB ziehen, die haben unterm Strich eine noch schlechtere Saison gespielt, obwohl man sogar noch höhere Ziele hatte. Hier war die Außendarstellung zwar auch nicht immer ideal, aber die Weltuntergangsstimmung, wie sie im Umfeld von Schalke herrschte, konnte doch vermieden werden.
Für sprachliche Unsauberkeiten bitte ich um Entschuldigung.
Ich wage mich an dieser Stelle mal an eine (verhältnismäßig oberflächliche) Analyse der Situation, da diese mich in letzter Zeit doch intensiv beschäftigt. Dafür muss erst einmal geklärt werden, was überhaupt die Aufgaben des Vorstandsmitglieds für Sport und Kommunikation Horst Heldt sind. In erster Linie ist er demnach für die sportliche Grundausrichtung oder der Umsetzung eines Leitbilds sowie für die Kommunikation nach außen verantwortlich. Mindestens eine dieser Aufgaben erfüllt Horst Heldt nicht! Besonders deutlich wurde dieser Umstand bei der Verpflichtung von Johannes Geis, einem vielversprechenden Talent, für dessen Verpflichtung Heldt prinzipiell gelobt wurde, und auch nicht die Verpflichtung von Geis ist der Knackpunkt, sondern der Kontext. Dieser zeigt in meinen Augen die ganze Planlosigkeit von Heldt, da lange und sehr konkret mit Sami Khedira verhandelt wurde und ein Transfer da schon kurz vor der Vollendung stand.
Es wird also in der Analyse der Mannschaft die 6er/8er Position als Schwachpunkt ausgemacht und man möchte auf dieser Position einen Spieler verpflichten. Soweit in Ordnung, aber da die beiden Spieler, mit denen es konkret wurde, komplett verschieden sind, drängt sich bei mir der Eindruck auf, Heldt holt Spieler nicht im Rahmen eines sportlichen Konzepts, sondern nach Reputation. Beide Spieler haben bei verschiedenen Mannschaften gut funktioniert, also warum sollten sie nicht auch für Schalke gut sein? Dieser Eindruck der Konzeptlosigkeit verfestigt sich, wenn man viele andere Transfers betrachtet. Boateng wurde für viel Geld geholt, aber welche Position sollte er spielen? Egal, erstmal holen, findet sich schon ein Platz. Aogo, Sam, Nastasic, Szalai, Affelay, Raffael oder Obasi sind ähnliche Fälle. Das sind alles Spieler, die ohne Frage eine gewisse Qualität haben und auch für Schalke wertvoll sein können, aber für die entweder gar kein Platz ist (Raffael, Szalai, Nastasic(?)), die dauerverletzt sind (Aogo, Obasi, Affelay, Sam) oder die in ein unpassendes System gedrückt werden (Boateng, Aogo).
Der Punkt, warum Horst Heldt noch seine Verteidiger hat, ist ebenso offensichtlich. Ab und an, trifft er auch mal eine richtige Entscheidung. Exemplarisch kann man da sicherliche Goretzka, Choupo Moting, Geis oder Neustädter nennen. Die ganze Situation auf Schalke zeigt aber eher, dass diese Transfers zwar sinnvoll sind, aber auf der Annahme von falschen Prämissen vollzogen worden sind. Um etwas zynisch auszudrücken: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."
Um diese These zu unterstützen sei einmal auf die geholten Trainer von Heldt verwiesen. Huub Stevens als Trainer "alter Schule", der eine Menge Erfahrung mitbringt, von dem aber keine spielerische Innovation oder Weiterentwicklung erwartet werden darf. Darauf wird mit Jens Keller ein unerfahrener Jugendtrainer geholt, der offensichtlich erhebliche Probleme mit dem Training und der Führung einer Profimannschaft hat (Stichwort: Verletzungen). Nachdem der Zick-Zack-Kurs mit Keller beendet wird, kommt erneut ein ausländischer und international bekannter Trainer, der eher destruktiven Fussball spielen lässt (auch wenn das bei Di Matteo nicht immer so war). Hat auch nicht so geklappt, also macht Heldt das aus seiner Sicht einzig sinnvolle und holt einen "volksnahen", sympathischen und lockeren Trainer. Das Paradoxe daran ist, hat Breitenreiter Erfolg, dann profitiert Horst Heldt davon, obwohl es meiner Ansicht dann doch eher ein erneuter Glücksgriff gewesen wäre.
Sollte ich mich mit dem ganzen Text hier auf dem Holzweg befinden, dann kann ich immer noch sagen, dass er die Kommunikationsaufgabe nicht richtig wahrnimmt. Die Außendarstellung von Schalke ist schlicht und ergreifend grausig. Da muss man nur den Vergleich zum BVB ziehen, die haben unterm Strich eine noch schlechtere Saison gespielt, obwohl man sogar noch höhere Ziele hatte. Hier war die Außendarstellung zwar auch nicht immer ideal, aber die Weltuntergangsstimmung, wie sie im Umfeld von Schalke herrschte, konnte doch vermieden werden.
Für sprachliche Unsauberkeiten bitte ich um Entschuldigung.
14.07.2015 - 20:03 Uhr
Zitat von JimCarrey
Es ist schon erstaunlich, wie sich die Situation um Horst Heldt in den letzten Wochen und Monaten entwickelt hat. Gegen Saisonende verfestigte sich immer mehr der Eindruck einer frühzeitigen und folgerichtigen Trennung von Horst Heldt. Der Wunschtrainer konnte die Erwartungen nicht im Ansatz erfüllen und Schalke spielte eine katstrophale Rückrunde, welche in der Supendierung zweier fürstlich entlohnter Topspieler gipfelte und trotzdem darf der Hauptverantwortliche fröhlich weitermachen.
Ich wage mich an dieser Stelle mal an eine (verhältnismäßig oberflächliche) Analyse der Situation, da diese mich in letzter Zeit doch intensiv beschäftigt. Dafür muss erst einmal geklärt werden, was überhaupt die Aufgaben des Vorstandsmitglieds für Sport und Kommunikation Horst Heldt sind. In erster Linie ist er demnach für die sportliche Grundausrichtung oder der Umsetzung eines Leitbilds sowie für die Kommunikation nach außen verantwortlich. Mindestens eine dieser Aufgaben erfüllt Horst Heldt nicht! Besonders deutlich wurde dieser Umstand bei der Verpflichtung von Johannes Geis, einem vielversprechenden Talent, für dessen Verpflichtung Heldt prinzipiell gelobt wurde, und auch nicht die Verpflichtung von Geis ist der Knackpunkt, sondern der Kontext. Dieser zeigt in meinen Augen die ganze Planlosigkeit von Heldt, da lange und sehr konkret mit Sami Khedira verhandelt wurde und ein Transfer da schon kurz vor der Vollendung stand.
Es wird also in der Analyse der Mannschaft die 6er/8er Position als Schwachpunkt ausgemacht und man möchte auf dieser Position einen Spieler verpflichten. Soweit in Ordnung, aber da die beiden Spieler, mit denen es konkret wurde, komplett verschieden sind, drängt sich bei mir der Eindruck auf, Heldt holt Spieler nicht im Rahmen eines sportlichen Konzepts, sondern nach Reputation. Beide Spieler haben bei verschiedenen Mannschaften gut funktioniert, also warum sollten sie nicht auch für Schalke gut sein? Dieser Eindruck der Konzeptlosigkeit verfestigt sich, wenn man viele andere Transfers betrachtet. Boateng wurde für viel Geld geholt, aber welche Position sollte er spielen? Egal, erstmal holen, findet sich schon ein Platz. Aogo, Sam, Nastasic, Szalai, Affelay, Raffael oder Obasi sind ähnliche Fälle. Das sind alles Spieler, die ohne Frage eine gewisse Qualität haben und auch für Schalke wertvoll sein können, aber für die entweder gar kein Platz ist (Raffael, Szalai, Nastasic(?)), die dauerverletzt sind (Aogo, Obasi, Affelay, Sam) oder die in ein unpassendes System gedrückt werden (Boateng, Aogo).
Der Punkt, warum Horst Heldt noch seine Verteidiger hat, ist ebenso offensichtlich. Ab und an, trifft er auch mal eine richtige Entscheidung. Exemplarisch kann man da sicherliche Goretzka, Choupo Moting, Geis oder Neustädter nennen. Die ganze Situation auf Schalke zeigt aber eher, dass diese Transfers zwar sinnvoll sind, aber auf der Annahme von falschen Prämissen vollzogen worden sind. Um etwas zynisch auszudrücken: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."
Um diese These zu unterstützen sei einmal auf die geholten Trainer von Heldt verwiesen. Huub Stevens als Trainer "alter Schule", der eine Menge Erfahrung mitbringt, von dem aber keine spielerische Innovation oder Weiterentwicklung erwartet werden darf. Darauf wird mit Jens Keller ein unerfahrener Jugendtrainer geholt, der offensichtlich erhebliche Probleme mit dem Training und der Führung einer Profimannschaft hat (Stichwort: Verletzungen). Nachdem der Zick-Zack-Kurs mit Keller beendet wird, kommt erneut ein ausländischer und international bekannter Trainer, der eher destruktiven Fussball spielen lässt (auch wenn das bei Di Matteo nicht immer so war). Hat auch nicht so geklappt, also macht Heldt das aus seiner Sicht einzig sinnvolle und holt einen "volksnahen", sympathischen und lockeren Trainer. Das Paradoxe daran ist, hat Breitenreiter Erfolg, dann profitiert Horst Heldt davon, obwohl es meiner Ansicht dann doch eher ein erneuter Glücksgriff gewesen wäre.
Sollte ich mich mit dem ganzen Text hier auf dem Holzweg befinden, dann kann ich immer noch sagen, dass er die Kommunikationsaufgabe nicht richtig wahrnimmt. Die Außendarstellung von Schalke ist schlicht und ergreifend grausig. Da muss man nur den Vergleich zum BVB ziehen, die haben unterm Strich eine noch schlechtere Saison gespielt, obwohl man sogar noch höhere Ziele hatte. Hier war die Außendarstellung zwar auch nicht immer ideal, aber die Weltuntergangsstimmung, wie sie im Umfeld von Schalke herrschte, konnte doch vermieden werden.
Für sprachliche Unsauberkeiten bitte ich um Entschuldigung.
Es ist schon erstaunlich, wie sich die Situation um Horst Heldt in den letzten Wochen und Monaten entwickelt hat. Gegen Saisonende verfestigte sich immer mehr der Eindruck einer frühzeitigen und folgerichtigen Trennung von Horst Heldt. Der Wunschtrainer konnte die Erwartungen nicht im Ansatz erfüllen und Schalke spielte eine katstrophale Rückrunde, welche in der Supendierung zweier fürstlich entlohnter Topspieler gipfelte und trotzdem darf der Hauptverantwortliche fröhlich weitermachen.
Ich wage mich an dieser Stelle mal an eine (verhältnismäßig oberflächliche) Analyse der Situation, da diese mich in letzter Zeit doch intensiv beschäftigt. Dafür muss erst einmal geklärt werden, was überhaupt die Aufgaben des Vorstandsmitglieds für Sport und Kommunikation Horst Heldt sind. In erster Linie ist er demnach für die sportliche Grundausrichtung oder der Umsetzung eines Leitbilds sowie für die Kommunikation nach außen verantwortlich. Mindestens eine dieser Aufgaben erfüllt Horst Heldt nicht! Besonders deutlich wurde dieser Umstand bei der Verpflichtung von Johannes Geis, einem vielversprechenden Talent, für dessen Verpflichtung Heldt prinzipiell gelobt wurde, und auch nicht die Verpflichtung von Geis ist der Knackpunkt, sondern der Kontext. Dieser zeigt in meinen Augen die ganze Planlosigkeit von Heldt, da lange und sehr konkret mit Sami Khedira verhandelt wurde und ein Transfer da schon kurz vor der Vollendung stand.
Es wird also in der Analyse der Mannschaft die 6er/8er Position als Schwachpunkt ausgemacht und man möchte auf dieser Position einen Spieler verpflichten. Soweit in Ordnung, aber da die beiden Spieler, mit denen es konkret wurde, komplett verschieden sind, drängt sich bei mir der Eindruck auf, Heldt holt Spieler nicht im Rahmen eines sportlichen Konzepts, sondern nach Reputation. Beide Spieler haben bei verschiedenen Mannschaften gut funktioniert, also warum sollten sie nicht auch für Schalke gut sein? Dieser Eindruck der Konzeptlosigkeit verfestigt sich, wenn man viele andere Transfers betrachtet. Boateng wurde für viel Geld geholt, aber welche Position sollte er spielen? Egal, erstmal holen, findet sich schon ein Platz. Aogo, Sam, Nastasic, Szalai, Affelay, Raffael oder Obasi sind ähnliche Fälle. Das sind alles Spieler, die ohne Frage eine gewisse Qualität haben und auch für Schalke wertvoll sein können, aber für die entweder gar kein Platz ist (Raffael, Szalai, Nastasic(?)), die dauerverletzt sind (Aogo, Obasi, Affelay, Sam) oder die in ein unpassendes System gedrückt werden (Boateng, Aogo).
Der Punkt, warum Horst Heldt noch seine Verteidiger hat, ist ebenso offensichtlich. Ab und an, trifft er auch mal eine richtige Entscheidung. Exemplarisch kann man da sicherliche Goretzka, Choupo Moting, Geis oder Neustädter nennen. Die ganze Situation auf Schalke zeigt aber eher, dass diese Transfers zwar sinnvoll sind, aber auf der Annahme von falschen Prämissen vollzogen worden sind. Um etwas zynisch auszudrücken: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."
Um diese These zu unterstützen sei einmal auf die geholten Trainer von Heldt verwiesen. Huub Stevens als Trainer "alter Schule", der eine Menge Erfahrung mitbringt, von dem aber keine spielerische Innovation oder Weiterentwicklung erwartet werden darf. Darauf wird mit Jens Keller ein unerfahrener Jugendtrainer geholt, der offensichtlich erhebliche Probleme mit dem Training und der Führung einer Profimannschaft hat (Stichwort: Verletzungen). Nachdem der Zick-Zack-Kurs mit Keller beendet wird, kommt erneut ein ausländischer und international bekannter Trainer, der eher destruktiven Fussball spielen lässt (auch wenn das bei Di Matteo nicht immer so war). Hat auch nicht so geklappt, also macht Heldt das aus seiner Sicht einzig sinnvolle und holt einen "volksnahen", sympathischen und lockeren Trainer. Das Paradoxe daran ist, hat Breitenreiter Erfolg, dann profitiert Horst Heldt davon, obwohl es meiner Ansicht dann doch eher ein erneuter Glücksgriff gewesen wäre.
Sollte ich mich mit dem ganzen Text hier auf dem Holzweg befinden, dann kann ich immer noch sagen, dass er die Kommunikationsaufgabe nicht richtig wahrnimmt. Die Außendarstellung von Schalke ist schlicht und ergreifend grausig. Da muss man nur den Vergleich zum BVB ziehen, die haben unterm Strich eine noch schlechtere Saison gespielt, obwohl man sogar noch höhere Ziele hatte. Hier war die Außendarstellung zwar auch nicht immer ideal, aber die Weltuntergangsstimmung, wie sie im Umfeld von Schalke herrschte, konnte doch vermieden werden.
Für sprachliche Unsauberkeiten bitte ich um Entschuldigung.
Ich persönlich entschuldige sogar die inhaltlichen "Unsauberkeiten" - möchte zugleich aber die Frage stellen, warum selbst bei einer "oberflächlichen Analyse" wie Du sie nennst, so viel populistischer Müll zusammenkommt. Heißt "Analyse" hier nicht, dass man versucht Zusammenhänge zu verstehen?
14.07.2015 - 20:11 Uhr
Zitat von sanchoS04
Ah dann war das doch ein älterer artikel da stand kein Datum auf der Seite dachte das wäre ne neue Info. Aber danke
Zitat von Eddi_The_Eagle
Einfach mal in den Transferthread m. Quelle gucken und 1-2 Seiten zuruckscrollen.
Zitat von sanchoS04
Kann jemand von den Bild+ Leuten was zu diesem artikel über Held und seine kaderplanungen sagen? Darin soll es angeblich um shaqiri und die Prince Situation gehen.
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Ah dann war das doch ein älterer artikel da stand kein Datum auf der Seite dachte das wäre ne neue Info. Aber danke
Beil Bild+ gibt es keine neuen Infos. Bild+ kann man wirklich getrost ignorieren.
14.07.2015 - 22:34 Uhr
Zitat von spassrakete
Ich persönlich entschuldige sogar die inhaltlichen "Unsauberkeiten" - möchte zugleich aber die Frage stellen, warum selbst bei einer "oberflächlichen Analyse" wie Du sie nennst, so viel populistischer Müll zusammenkommt. Heißt "Analyse" hier nicht, dass man versucht Zusammenhänge zu verstehen?
Zitat von JimCarrey
Es ist schon erstaunlich, wie sich die Situation um Horst Heldt in den letzten Wochen und Monaten entwickelt hat. Gegen Saisonende verfestigte sich immer mehr der Eindruck einer frühzeitigen und folgerichtigen Trennung von Horst Heldt. Der Wunschtrainer konnte die Erwartungen nicht im Ansatz erfüllen und Schalke spielte eine katstrophale Rückrunde, welche in der Supendierung zweier fürstlich entlohnter Topspieler gipfelte und trotzdem darf der Hauptverantwortliche fröhlich weitermachen.
Ich wage mich an dieser Stelle mal an eine (verhältnismäßig oberflächliche) Analyse der Situation, da diese mich in letzter Zeit doch intensiv beschäftigt. Dafür muss erst einmal geklärt werden, was überhaupt die Aufgaben des Vorstandsmitglieds für Sport und Kommunikation Horst Heldt sind. In erster Linie ist er demnach für die sportliche Grundausrichtung oder der Umsetzung eines Leitbilds sowie für die Kommunikation nach außen verantwortlich. Mindestens eine dieser Aufgaben erfüllt Horst Heldt nicht! Besonders deutlich wurde dieser Umstand bei der Verpflichtung von Johannes Geis, einem vielversprechenden Talent, für dessen Verpflichtung Heldt prinzipiell gelobt wurde, und auch nicht die Verpflichtung von Geis ist der Knackpunkt, sondern der Kontext. Dieser zeigt in meinen Augen die ganze Planlosigkeit von Heldt, da lange und sehr konkret mit Sami Khedira verhandelt wurde und ein Transfer da schon kurz vor der Vollendung stand.
Es wird also in der Analyse der Mannschaft die 6er/8er Position als Schwachpunkt ausgemacht und man möchte auf dieser Position einen Spieler verpflichten. Soweit in Ordnung, aber da die beiden Spieler, mit denen es konkret wurde, komplett verschieden sind, drängt sich bei mir der Eindruck auf, Heldt holt Spieler nicht im Rahmen eines sportlichen Konzepts, sondern nach Reputation. Beide Spieler haben bei verschiedenen Mannschaften gut funktioniert, also warum sollten sie nicht auch für Schalke gut sein? Dieser Eindruck der Konzeptlosigkeit verfestigt sich, wenn man viele andere Transfers betrachtet. Boateng wurde für viel Geld geholt, aber welche Position sollte er spielen? Egal, erstmal holen, findet sich schon ein Platz. Aogo, Sam, Nastasic, Szalai, Affelay, Raffael oder Obasi sind ähnliche Fälle. Das sind alles Spieler, die ohne Frage eine gewisse Qualität haben und auch für Schalke wertvoll sein können, aber für die entweder gar kein Platz ist (Raffael, Szalai, Nastasic(?)), die dauerverletzt sind (Aogo, Obasi, Affelay, Sam) oder die in ein unpassendes System gedrückt werden (Boateng, Aogo).
Der Punkt, warum Horst Heldt noch seine Verteidiger hat, ist ebenso offensichtlich. Ab und an, trifft er auch mal eine richtige Entscheidung. Exemplarisch kann man da sicherliche Goretzka, Choupo Moting, Geis oder Neustädter nennen. Die ganze Situation auf Schalke zeigt aber eher, dass diese Transfers zwar sinnvoll sind, aber auf der Annahme von falschen Prämissen vollzogen worden sind. Um etwas zynisch auszudrücken: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."
Um diese These zu unterstützen sei einmal auf die geholten Trainer von Heldt verwiesen. Huub Stevens als Trainer "alter Schule", der eine Menge Erfahrung mitbringt, von dem aber keine spielerische Innovation oder Weiterentwicklung erwartet werden darf. Darauf wird mit Jens Keller ein unerfahrener Jugendtrainer geholt, der offensichtlich erhebliche Probleme mit dem Training und der Führung einer Profimannschaft hat (Stichwort: Verletzungen). Nachdem der Zick-Zack-Kurs mit Keller beendet wird, kommt erneut ein ausländischer und international bekannter Trainer, der eher destruktiven Fussball spielen lässt (auch wenn das bei Di Matteo nicht immer so war). Hat auch nicht so geklappt, also macht Heldt das aus seiner Sicht einzig sinnvolle und holt einen "volksnahen", sympathischen und lockeren Trainer. Das Paradoxe daran ist, hat Breitenreiter Erfolg, dann profitiert Horst Heldt davon, obwohl es meiner Ansicht dann doch eher ein erneuter Glücksgriff gewesen wäre.
Sollte ich mich mit dem ganzen Text hier auf dem Holzweg befinden, dann kann ich immer noch sagen, dass er die Kommunikationsaufgabe nicht richtig wahrnimmt. Die Außendarstellung von Schalke ist schlicht und ergreifend grausig. Da muss man nur den Vergleich zum BVB ziehen, die haben unterm Strich eine noch schlechtere Saison gespielt, obwohl man sogar noch höhere Ziele hatte. Hier war die Außendarstellung zwar auch nicht immer ideal, aber die Weltuntergangsstimmung, wie sie im Umfeld von Schalke herrschte, konnte doch vermieden werden.
Für sprachliche Unsauberkeiten bitte ich um Entschuldigung.
Es ist schon erstaunlich, wie sich die Situation um Horst Heldt in den letzten Wochen und Monaten entwickelt hat. Gegen Saisonende verfestigte sich immer mehr der Eindruck einer frühzeitigen und folgerichtigen Trennung von Horst Heldt. Der Wunschtrainer konnte die Erwartungen nicht im Ansatz erfüllen und Schalke spielte eine katstrophale Rückrunde, welche in der Supendierung zweier fürstlich entlohnter Topspieler gipfelte und trotzdem darf der Hauptverantwortliche fröhlich weitermachen.
Ich wage mich an dieser Stelle mal an eine (verhältnismäßig oberflächliche) Analyse der Situation, da diese mich in letzter Zeit doch intensiv beschäftigt. Dafür muss erst einmal geklärt werden, was überhaupt die Aufgaben des Vorstandsmitglieds für Sport und Kommunikation Horst Heldt sind. In erster Linie ist er demnach für die sportliche Grundausrichtung oder der Umsetzung eines Leitbilds sowie für die Kommunikation nach außen verantwortlich. Mindestens eine dieser Aufgaben erfüllt Horst Heldt nicht! Besonders deutlich wurde dieser Umstand bei der Verpflichtung von Johannes Geis, einem vielversprechenden Talent, für dessen Verpflichtung Heldt prinzipiell gelobt wurde, und auch nicht die Verpflichtung von Geis ist der Knackpunkt, sondern der Kontext. Dieser zeigt in meinen Augen die ganze Planlosigkeit von Heldt, da lange und sehr konkret mit Sami Khedira verhandelt wurde und ein Transfer da schon kurz vor der Vollendung stand.
Es wird also in der Analyse der Mannschaft die 6er/8er Position als Schwachpunkt ausgemacht und man möchte auf dieser Position einen Spieler verpflichten. Soweit in Ordnung, aber da die beiden Spieler, mit denen es konkret wurde, komplett verschieden sind, drängt sich bei mir der Eindruck auf, Heldt holt Spieler nicht im Rahmen eines sportlichen Konzepts, sondern nach Reputation. Beide Spieler haben bei verschiedenen Mannschaften gut funktioniert, also warum sollten sie nicht auch für Schalke gut sein? Dieser Eindruck der Konzeptlosigkeit verfestigt sich, wenn man viele andere Transfers betrachtet. Boateng wurde für viel Geld geholt, aber welche Position sollte er spielen? Egal, erstmal holen, findet sich schon ein Platz. Aogo, Sam, Nastasic, Szalai, Affelay, Raffael oder Obasi sind ähnliche Fälle. Das sind alles Spieler, die ohne Frage eine gewisse Qualität haben und auch für Schalke wertvoll sein können, aber für die entweder gar kein Platz ist (Raffael, Szalai, Nastasic(?)), die dauerverletzt sind (Aogo, Obasi, Affelay, Sam) oder die in ein unpassendes System gedrückt werden (Boateng, Aogo).
Der Punkt, warum Horst Heldt noch seine Verteidiger hat, ist ebenso offensichtlich. Ab und an, trifft er auch mal eine richtige Entscheidung. Exemplarisch kann man da sicherliche Goretzka, Choupo Moting, Geis oder Neustädter nennen. Die ganze Situation auf Schalke zeigt aber eher, dass diese Transfers zwar sinnvoll sind, aber auf der Annahme von falschen Prämissen vollzogen worden sind. Um etwas zynisch auszudrücken: "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."
Um diese These zu unterstützen sei einmal auf die geholten Trainer von Heldt verwiesen. Huub Stevens als Trainer "alter Schule", der eine Menge Erfahrung mitbringt, von dem aber keine spielerische Innovation oder Weiterentwicklung erwartet werden darf. Darauf wird mit Jens Keller ein unerfahrener Jugendtrainer geholt, der offensichtlich erhebliche Probleme mit dem Training und der Führung einer Profimannschaft hat (Stichwort: Verletzungen). Nachdem der Zick-Zack-Kurs mit Keller beendet wird, kommt erneut ein ausländischer und international bekannter Trainer, der eher destruktiven Fussball spielen lässt (auch wenn das bei Di Matteo nicht immer so war). Hat auch nicht so geklappt, also macht Heldt das aus seiner Sicht einzig sinnvolle und holt einen "volksnahen", sympathischen und lockeren Trainer. Das Paradoxe daran ist, hat Breitenreiter Erfolg, dann profitiert Horst Heldt davon, obwohl es meiner Ansicht dann doch eher ein erneuter Glücksgriff gewesen wäre.
Sollte ich mich mit dem ganzen Text hier auf dem Holzweg befinden, dann kann ich immer noch sagen, dass er die Kommunikationsaufgabe nicht richtig wahrnimmt. Die Außendarstellung von Schalke ist schlicht und ergreifend grausig. Da muss man nur den Vergleich zum BVB ziehen, die haben unterm Strich eine noch schlechtere Saison gespielt, obwohl man sogar noch höhere Ziele hatte. Hier war die Außendarstellung zwar auch nicht immer ideal, aber die Weltuntergangsstimmung, wie sie im Umfeld von Schalke herrschte, konnte doch vermieden werden.
Für sprachliche Unsauberkeiten bitte ich um Entschuldigung.
Ich persönlich entschuldige sogar die inhaltlichen "Unsauberkeiten" - möchte zugleich aber die Frage stellen, warum selbst bei einer "oberflächlichen Analyse" wie Du sie nennst, so viel populistischer Müll zusammenkommt. Heißt "Analyse" hier nicht, dass man versucht Zusammenhänge zu verstehen?
Ich hab die Kritik zur Kenntnis genommen und meinen Text überabeitet. Populistisch bleibt er im Ansatz natürlich trotzdem, die Aussgen und Berichte, die als Quellen dienen können sind leider oftmals auch nicht mehr als populistisch. Eine wissenschaftlich fundierte Analyse ist es deshalb auch im zweiten Anlauf nicht geworden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JimCarrey am 14.07.2015 um 22:38 Uhr bearbeitet
14.07.2015 - 22:35 Uhr
Horst Heldt ist Vorstandsmitglied für Sport und Kommunikation, die anderen beiden Vorstandsmitglieder sind Alexander Jobst (Marketing) und Peter Peters (Finanzen und Organisation). (http://www.schalke04.de/de/verein/aufbau/vorstand/page/248--240--.html) Offensichtlich ist Horst Heldt das „sportliche Gesicht“ des FC Schalke 04 in der Öffentlichkeit und zugleich verantwortlich für die operative (sportliche) Strategie. Dazu zählen in erster Linie die Verpflichtung von Trainern und Spielern, selbstverständlich in enger Abstimmung mit verschiedenen anderen verantwortlichen Personen. Im Zusammenhang mit der Suspendierung von Boateng und Sam und der damit verbundenen sportlichen Misere äußerte sich Horst Heldt zu seiner Aufgabe bzw. Verantwortung wie folgt: „Es geht nicht um Fehler, es geht um Verantwortung. Ich bin als Manager und Sportvorstand verantwortlich, wenn es nicht läuft. Deshalb treffe ich Entscheidungen. Genauso bin ich verantwortlich für die Platzierungen der Vorjahre.“ (http://www.derwesten.de/sport/fussball/s04/trainerwechsel-auf-schalke-ist-fuer-heldt-kein-thema-id10660022.html) Verantwortung heißt dabei für Horst Heldt, „nicht wegzulaufen, wenn es kritisch wird“. Am Ende des Entscheidungsprozesses, ich beziehe mich dabei auf Entscheidung im sportlichen Bereich, steht also Horst Heldt. Das gilt natürlich nicht für die spezifische taktische Ausrichtung oder der Aufstellung an Spieltagen.
Zu der grundsätzlichen Strategie von Schalke lässt sich leider nicht viel finden oder die Aussage variieren kurzfristig, was demnach nicht dem Begriff der Strategie entspricht. Dazu ein Beispiel: Am 09.01.2014 kritisiert Jobst den FC Bayern dafür, ausländische Trainer für (viel) Geld zu verpflichten. Die Idee des FC Schalke wäre es dagegen, eigene Trainer auszubilden. (http://archiv.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_829538.html) Noch im Jahr 2014 wird dann der Roberto Di Matteo für viel Geld geholt. Entweder wurde an dieser Stelle die Strategie geändert, oder es besteht ein internes Kommunikationsproblem zwischen den einzelnen Vorstandsmitgliedern. Die Beförderung von Jens Keller zum Cheftrainer würde aber auf jeden Fall zur genannten Strategie von Jobst passen. Das Anforderungsprofil für den Di Matteo Nachfolger definierte Heldt in diesem Jahr dagegen wie folgt: Ein Trainer der attraktiven Fußball spielen lässt, die Mannschaft diszipliniert und junge Spieler weiterentwickelt. (http://www.rp-online.de/sport/fussball/fc-schalke-04/fc-schalke-04-horst-heldt-meine-schuld-mein-klub-mein-plan-aid-1.5118752) Das sind natürlich sowohl sinnvolle, als auch allgemeine Anforderungen, die man auf jeden Bundesligaverein übertragen könnte, wäre da nicht der zweite Punkt: Die Disziplinierung der Mannschaft. Dazu Horst Heldt persönlich: „Klar ist, es sind Fehler gemacht worden. Es gab Probleme im Zusammenleben der Mannschaft“. Im Saisonendspurt äußerte sich Horst Heldt mehrmals in diese Richtung. Dazu an dieser Stelle ein Witz aufgenommen von SPORT1, ebenfalls im Zusammenhang mit der Suspendierung von Boateng und Sam. „Und jetzt wartet mal ab, wenn Heldt erstmal den erwischt, der diese Charaktere verpflichtet hat…“. Einige Widersprüche seien Heldt im schnelllebigen Fußballgeschäft verziehen, aber es muss ganz klar festgehalten werden, dass in der Trainerfrage, die elementar ist für die sportliche Ausrichtung, keine Kontinuität besteht und offensichtlich je nach Lage kurzfristig entschieden wird und kein langfristiges Anforderungsprofil definiert wird. Wie es gehen kann, zeigt Heidel von Main. Dort werden Trainer geholt, die der langfristigen Strategie folgen und nicht dem Verein eine Strategie aufzwingen.
Der zweite wichtige Punkt im sportlichen Bereich ist die Verpflichtung von Spielern. Dazu möchte ich gar nicht genau auf jeden einzelnen Transfer eingehen. Einige positive sind dabei, viele negative aber auch. SPORT1 zitiert dazu den Datendienst Delaltre: „Heldt verpflichtet mehr Flops als Tops“. Leider lassen sich über die Studie keine weiteren Informationen finden. Das wäre natürlich interessant gewesen. Im Grund verfestigt diese Aussage aber den subjektiven Eindruck vieler Fans und Journalisten, dass Horst Heldt bei Transfers keineswegs eine gute oder gar überragende Bilanz vorzuweisen hat. Wohlgemerkt, es geht hier nur um die Verpflichtungen, nicht um Spielerverkäufe. In dieser Hinsicht wird er sogar lobend erwähnt. Zu den Verpflichtungen zitiere ich jetzt einmal den Artikel: „Sucht man ein Muster bei Heldts Transferpolitik, findet man vor allem eines: das Risiko. Um Qualität zum günstigen Preis zu erwerben, nutzt er einerseits oft Ausstiegsklauseln. Andererseits lässt er sich auf viele Deals ein, vor denen andere zurückschrecken. Kauft Spieler, die eine Verletzungsvorgeschichte haben und/oder als charakterlich schwierig gelten.“ (http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2015/05/horst-heldt-und-seine-bilanz-bei-schalke-04) Es fällt stark auf, dass bei Schalke immer von Charakterlich schwierigen Spielern gesprochen. Horst Heldt spricht in mehreren Interviews von unprofessionellen Spielern, stellt die „Charakterfrage“ (Wie auch immer diese aussieht) und preist die zukünftige Perspektive. Der Gipfel des Ganzen ist natürlich die Suspendierung von Boateng und Sam (Höger lasse ich bewusst weg). Ralf Birkhan sagt dazu in einem Kommentar: „Ein Krisen-Management, das auf Rauswürfen basiert, macht keinen souveränen Eindruck.“ Diese Meinung wurde von großen Teilen der Fans ebenfalls geteilt, man denke da nur an das ein oder andere Transparent.
In den vielen Interviews, Pressekonferenzen und Berichten mit und über Horst Heldt fällt auf, dass er einige Aussagen ständig in abgeänderter Form wiederholt. Fehler werden zugegeben, aber selten konkretisiert, oftmals werden die Spieler kritisiert, doch auch da bleibt die öffentliche Kritik meistens oberflächlich und damit schwammig. Eine klare Linie kann ich persönlich jedenfalls weder in der Mannschaftsführung, der Trainerfrage oder der Außendarstellung sehen. Paradoxerweise bestätigen die Verantwortlichen vom FC Schalke diesen Eindruck mit ihren Statements und Kommentaren. Für Schalke kann man nur hoffen, dass mit Breitenreiter der richtige Mann geholt wurde und es nächste Saison aufwärts geht, ich halte ihn für einen kompetenten und interessanten Trainer, der aber noch unter Beweis stellen muss, ob er einem schwierigen Verein wie dem Schalke gewachsen ist.
Zuletzt muss man Horst Heldt lassen, dass er mit seiner emotionalen Rede bei der Mitgliedersammlung viele Punkte gesammelt hat. Emotionalität wird im Ruhrgebiet bekanntermaßen gerne gesehen. Ich hätte mir eine konsequente und nüchterne Fehleranalyse gewünscht, die über das sonstige „Geschwätz“ hinausgeht. Leider ist der Fußball wenig transparent, wodurch sich die Berichterstattung und auch die Analysen, die die Struktur, Strategie und Ausrichtung von Vereinen betrifft relativ oberflächlich bleiben.
Zu der grundsätzlichen Strategie von Schalke lässt sich leider nicht viel finden oder die Aussage variieren kurzfristig, was demnach nicht dem Begriff der Strategie entspricht. Dazu ein Beispiel: Am 09.01.2014 kritisiert Jobst den FC Bayern dafür, ausländische Trainer für (viel) Geld zu verpflichten. Die Idee des FC Schalke wäre es dagegen, eigene Trainer auszubilden. (http://archiv.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_829538.html) Noch im Jahr 2014 wird dann der Roberto Di Matteo für viel Geld geholt. Entweder wurde an dieser Stelle die Strategie geändert, oder es besteht ein internes Kommunikationsproblem zwischen den einzelnen Vorstandsmitgliedern. Die Beförderung von Jens Keller zum Cheftrainer würde aber auf jeden Fall zur genannten Strategie von Jobst passen. Das Anforderungsprofil für den Di Matteo Nachfolger definierte Heldt in diesem Jahr dagegen wie folgt: Ein Trainer der attraktiven Fußball spielen lässt, die Mannschaft diszipliniert und junge Spieler weiterentwickelt. (http://www.rp-online.de/sport/fussball/fc-schalke-04/fc-schalke-04-horst-heldt-meine-schuld-mein-klub-mein-plan-aid-1.5118752) Das sind natürlich sowohl sinnvolle, als auch allgemeine Anforderungen, die man auf jeden Bundesligaverein übertragen könnte, wäre da nicht der zweite Punkt: Die Disziplinierung der Mannschaft. Dazu Horst Heldt persönlich: „Klar ist, es sind Fehler gemacht worden. Es gab Probleme im Zusammenleben der Mannschaft“. Im Saisonendspurt äußerte sich Horst Heldt mehrmals in diese Richtung. Dazu an dieser Stelle ein Witz aufgenommen von SPORT1, ebenfalls im Zusammenhang mit der Suspendierung von Boateng und Sam. „Und jetzt wartet mal ab, wenn Heldt erstmal den erwischt, der diese Charaktere verpflichtet hat…“. Einige Widersprüche seien Heldt im schnelllebigen Fußballgeschäft verziehen, aber es muss ganz klar festgehalten werden, dass in der Trainerfrage, die elementar ist für die sportliche Ausrichtung, keine Kontinuität besteht und offensichtlich je nach Lage kurzfristig entschieden wird und kein langfristiges Anforderungsprofil definiert wird. Wie es gehen kann, zeigt Heidel von Main. Dort werden Trainer geholt, die der langfristigen Strategie folgen und nicht dem Verein eine Strategie aufzwingen.
Der zweite wichtige Punkt im sportlichen Bereich ist die Verpflichtung von Spielern. Dazu möchte ich gar nicht genau auf jeden einzelnen Transfer eingehen. Einige positive sind dabei, viele negative aber auch. SPORT1 zitiert dazu den Datendienst Delaltre: „Heldt verpflichtet mehr Flops als Tops“. Leider lassen sich über die Studie keine weiteren Informationen finden. Das wäre natürlich interessant gewesen. Im Grund verfestigt diese Aussage aber den subjektiven Eindruck vieler Fans und Journalisten, dass Horst Heldt bei Transfers keineswegs eine gute oder gar überragende Bilanz vorzuweisen hat. Wohlgemerkt, es geht hier nur um die Verpflichtungen, nicht um Spielerverkäufe. In dieser Hinsicht wird er sogar lobend erwähnt. Zu den Verpflichtungen zitiere ich jetzt einmal den Artikel: „Sucht man ein Muster bei Heldts Transferpolitik, findet man vor allem eines: das Risiko. Um Qualität zum günstigen Preis zu erwerben, nutzt er einerseits oft Ausstiegsklauseln. Andererseits lässt er sich auf viele Deals ein, vor denen andere zurückschrecken. Kauft Spieler, die eine Verletzungsvorgeschichte haben und/oder als charakterlich schwierig gelten.“ (http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2015/05/horst-heldt-und-seine-bilanz-bei-schalke-04) Es fällt stark auf, dass bei Schalke immer von Charakterlich schwierigen Spielern gesprochen. Horst Heldt spricht in mehreren Interviews von unprofessionellen Spielern, stellt die „Charakterfrage“ (Wie auch immer diese aussieht) und preist die zukünftige Perspektive. Der Gipfel des Ganzen ist natürlich die Suspendierung von Boateng und Sam (Höger lasse ich bewusst weg). Ralf Birkhan sagt dazu in einem Kommentar: „Ein Krisen-Management, das auf Rauswürfen basiert, macht keinen souveränen Eindruck.“ Diese Meinung wurde von großen Teilen der Fans ebenfalls geteilt, man denke da nur an das ein oder andere Transparent.
In den vielen Interviews, Pressekonferenzen und Berichten mit und über Horst Heldt fällt auf, dass er einige Aussagen ständig in abgeänderter Form wiederholt. Fehler werden zugegeben, aber selten konkretisiert, oftmals werden die Spieler kritisiert, doch auch da bleibt die öffentliche Kritik meistens oberflächlich und damit schwammig. Eine klare Linie kann ich persönlich jedenfalls weder in der Mannschaftsführung, der Trainerfrage oder der Außendarstellung sehen. Paradoxerweise bestätigen die Verantwortlichen vom FC Schalke diesen Eindruck mit ihren Statements und Kommentaren. Für Schalke kann man nur hoffen, dass mit Breitenreiter der richtige Mann geholt wurde und es nächste Saison aufwärts geht, ich halte ihn für einen kompetenten und interessanten Trainer, der aber noch unter Beweis stellen muss, ob er einem schwierigen Verein wie dem Schalke gewachsen ist.
Zuletzt muss man Horst Heldt lassen, dass er mit seiner emotionalen Rede bei der Mitgliedersammlung viele Punkte gesammelt hat. Emotionalität wird im Ruhrgebiet bekanntermaßen gerne gesehen. Ich hätte mir eine konsequente und nüchterne Fehleranalyse gewünscht, die über das sonstige „Geschwätz“ hinausgeht. Leider ist der Fußball wenig transparent, wodurch sich die Berichterstattung und auch die Analysen, die die Struktur, Strategie und Ausrichtung von Vereinen betrifft relativ oberflächlich bleiben.
15.07.2015 - 01:32 Uhr
Passt vielleicht nicht hierhin aber mein Wunsch wäre es wenn Raul ebenfalls wie Stevens und co. als Berater agieren würde
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