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Daniel Meyer
Geburtsdatum 10.09.1979
Alter 46
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer Sport
Akt. Verein SpVgg Greuther Fürth

Daniel Meyer [Trainer]

10.07.2020 - 11:49 Uhr
Daniel Meyer [Trainer] |#281
24.05.2021 - 12:07 Uhr
Am Ende einer Saison sollte man einen Trainer finde ich sportlich an dem messen, was er umgesetzt hat und wie das im Verhältnis zu dem steht, was er bei seiner Ankunft angekündigt hat. Meyer kündigte Ballbesitzfußball an, kombinationssicher, aus einer Dreierkette heraus mit vielen Spielanteilen. Für diesen Plan ging man sehr optimistisch ohne Plan B auf dem Transfermarkt vor:

Keine Außenverteidiger im Kader, damit schaltete man gewissermaßen den Hebel voll und ganz auf Dreierkette, spätestens dann im Winter, da Kijewski ausgefallen war und man weder links noch rechts eine Verstärkung holen wollte.

Die Idee aus einer Dreierkette besetzt mit eigentlichen 6ern heraus ein passgenaues Ballbesitzspiel zu erzeugen, ist voll und ganz gescheitert. Der Ansatz endete in frühen Gegentoren, hohen Niederlagen und mutmaßlich unnötigen Punktverlusten in wichtigen Spielen. Die Spieler welche auf fremden oder "zweitbesten" Positionen eingesetzt worden sind, namentlich Wydra und Nikolaou in der Innenverteidigung, sowie Wiebe rechts hinten, konnten diesem Anspruch selten gerecht werden, lieferten dann bessere Leistungen, wenn sie auf ihren nativen Positionen zum Einsatz kamen.

An diversen Spielern wurde aus Fan-Sicht zu vehement festgehalten: Dornebusch zeigte schon früh große Unsicherheiten, Kammerbauer wurde vor Optionen wie Iba May oder teilweise auch Ben Balla aufgestellt, was nur wenig nachvollziehbar erschien.

Was man daraus schlussfolgern könnte: Wenig kam so, wie es angekündigt worden ist. Man wich irgendwann auf ein 4-2-3-1 aus, weil es am Besten für die Mannschaft funktionierte. Man spielte lange direkte Bälle und ging völlig weg von dem Ansatz den Ballbesitz unbedingt halten zu wollen, weil man der Mannschaft unterstellte, was anderes wäre mit den vorhandenen Mitteln nicht möglich.

Eine defensive Stabilität erreichte man nur dann, wenn man im Gegenzug die komplette Offensive aufopferte. In Spielen wie dem 0:0 gegen Düsseldorf aus der Hinrunde fabrizierten wir in 90 Minuten keine echte Torchance. Probleme der ersten Spieltage, waren Probleme der letzten Spieltage: Viele Gegentore durch Standards, wenig Erfolg durch eigene Standards, obwohl man zahlreiche Spieler im Kader dafür zur Verfügung hatte.

Der Wunsch nach Kontinuität auf der Trainerposition ist zwar sehr nachvollziehbar, aber ich stelle mal in den Raum ob der Wunsch da nicht manchmal einfach über den Rest überwiegt, damit man einfach mal wieder so etwas wie Kontinuität erfährt? Ich wünschte mein Fazit wäre anders, aber die Argumente die sich daraus Pro-Meyer ergeben, sind für mich sehr dünn.
Daniel Meyer [Trainer] |#282
24.05.2021 - 13:31 Uhr
Zitat von WruceBillis
Am Ende einer Saison sollte man einen Trainer finde ich sportlich an dem messen, was er umgesetzt hat und wie das im Verhältnis zu dem steht, was er bei seiner Ankunft angekündigt hat. Meyer kündigte Ballbesitzfußball an, kombinationssicher, aus einer Dreierkette heraus mit vielen Spielanteilen. Für diesen Plan ging man sehr optimistisch ohne Plan B auf dem Transfermarkt vor:

Keine Außenverteidiger im Kader, damit schaltete man gewissermaßen den Hebel voll und ganz auf Dreierkette, spätestens dann im Winter, da Kijewski ausgefallen war und man weder links noch rechts eine Verstärkung holen wollte.

Die Idee aus einer Dreierkette besetzt mit eigentlichen 6ern heraus ein passgenaues Ballbesitzspiel zu erzeugen, ist voll und ganz gescheitert. Der Ansatz endete in frühen Gegentoren, hohen Niederlagen und mutmaßlich unnötigen Punktverlusten in wichtigen Spielen. Die Spieler welche auf fremden oder "zweitbesten" Positionen eingesetzt worden sind, namentlich Wydra und Nikolaou in der Innenverteidigung, sowie Wiebe rechts hinten, konnten diesem Anspruch selten gerecht werden, lieferten dann bessere Leistungen, wenn sie auf ihren nativen Positionen zum Einsatz kamen.

An diversen Spielern wurde aus Fan-Sicht zu vehement festgehalten: Dornebusch zeigte schon früh große Unsicherheiten, Kammerbauer wurde vor Optionen wie Iba May oder teilweise auch Ben Balla aufgestellt, was nur wenig nachvollziehbar erschien.

Was man daraus schlussfolgern könnte: Wenig kam so, wie es angekündigt worden ist. Man wich irgendwann auf ein 4-2-3-1 aus, weil es am Besten für die Mannschaft funktionierte. Man spielte lange direkte Bälle und ging völlig weg von dem Ansatz den Ballbesitz unbedingt halten zu wollen, weil man der Mannschaft unterstellte, was anderes wäre mit den vorhandenen Mitteln nicht möglich.

Eine defensive Stabilität erreichte man nur dann, wenn man im Gegenzug die komplette Offensive aufopferte. In Spielen wie dem 0:0 gegen Düsseldorf aus der Hinrunde fabrizierten wir in 90 Minuten keine echte Torchance. Probleme der ersten Spieltage, waren Probleme der letzten Spieltage: Viele Gegentore durch Standards, wenig Erfolg durch eigene Standards, obwohl man zahlreiche Spieler im Kader dafür zur Verfügung hatte.

Der Wunsch nach Kontinuität auf der Trainerposition ist zwar sehr nachvollziehbar, aber ich stelle mal in den Raum ob der Wunsch da nicht manchmal einfach über den Rest überwiegt, damit man einfach mal wieder so etwas wie Kontinuität erfährt? Ich wünschte mein Fazit wäre anders, aber die Argumente die sich daraus Pro-Meyer ergeben, sind für mich sehr dünn.


Kann dir zu großen Teilen zustimmen.

Die Fehler in der taktischen Umsetzung sind Meyer anzukreiden. Dennoch überwiegt bei mir der Gedanke, dass man als Vereinsführung sehr naiv war zu glauben, man könnte als glücklicher Aufsteiger Ballbesitzfußball spielen. Die Fantasie vor der Saison vom Ballbesitzfußball war schön und war genau das was jeder hören wollte, aber wiederum auch völlig illusorisch mit dem Kader gewesen. Insofern war Meyers Idee von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Viel mehr kritisiere ich die Trainerleistung in der Hinsicht, dass man es über 34 Spieltage nicht geschafft hat Laufwege bzw. Spielzüge einzubauen. Dadurch war das Offensivspiel komplett statisch und die wenigen Abschlussaktionen resultierten aus Einzelaktionen und Zufall. Insbesondere das Zusammenspiel auf den Flügeln war eine Katastrophe. Als positives Beispiel lässt sich das Tor von Bär in Düsseldorf anführen. So kann es nämlich aussehen, wenn die Laufwege und das Zusammenspiel passen. Das man der Mannschaft da eine Handvoll "Vorlagen" mitgibt, um solche Situation zu schaffen, habe ich daher komplett vermisst.

Leider kann ich mir auch vorstellen, dass Meyer auch mit neuem Spielermaterial selbige Fehler und Experimente machen wird. Daher wünsche ich mir für die kommende Saison auch einen Trainer der ein "einfaches" System spielen lässt, sodass die Mannschaft schnell Abläufe im Defensiv- und Offensivspiel verinnerlichen kann.
Daniel Meyer [Trainer] |#283
24.05.2021 - 13:46 Uhr
Zitat von WruceBillis
Am Ende einer Saison sollte man einen Trainer finde ich sportlich an dem messen, was er umgesetzt hat und wie das im Verhältnis zu dem steht, was er bei seiner Ankunft angekündigt hat. Meyer kündigte Ballbesitzfußball an, kombinationssicher, aus einer Dreierkette heraus mit vielen Spielanteilen. Für diesen Plan ging man sehr optimistisch ohne Plan B auf dem Transfermarkt vor:

Keine Außenverteidiger im Kader, damit schaltete man gewissermaßen den Hebel voll und ganz auf Dreierkette, spätestens dann im Winter, da Kijewski ausgefallen war und man weder links noch rechts eine Verstärkung holen wollte.

Die Idee aus einer Dreierkette besetzt mit eigentlichen 6ern heraus ein passgenaues Ballbesitzspiel zu erzeugen, ist voll und ganz gescheitert. Der Ansatz endete in frühen Gegentoren, hohen Niederlagen und mutmaßlich unnötigen Punktverlusten in wichtigen Spielen. Die Spieler welche auf fremden oder "zweitbesten" Positionen eingesetzt worden sind, namentlich Wydra und Nikolaou in der Innenverteidigung, sowie Wiebe rechts hinten, konnten diesem Anspruch selten gerecht werden, lieferten dann bessere Leistungen, wenn sie auf ihren nativen Positionen zum Einsatz kamen.

An diversen Spielern wurde aus Fan-Sicht zu vehement festgehalten: Dornebusch zeigte schon früh große Unsicherheiten, Kammerbauer wurde vor Optionen wie Iba May oder teilweise auch Ben Balla aufgestellt, was nur wenig nachvollziehbar erschien.

Was man daraus schlussfolgern könnte: Wenig kam so, wie es angekündigt worden ist. Man wich irgendwann auf ein 4-2-3-1 aus, weil es am Besten für die Mannschaft funktionierte. Man spielte lange direkte Bälle und ging völlig weg von dem Ansatz den Ballbesitz unbedingt halten zu wollen, weil man der Mannschaft unterstellte, was anderes wäre mit den vorhandenen Mitteln nicht möglich.

Eine defensive Stabilität erreichte man nur dann, wenn man im Gegenzug die komplette Offensive aufopferte. In Spielen wie dem 0:0 gegen Düsseldorf aus der Hinrunde fabrizierten wir in 90 Minuten keine echte Torchance. Probleme der ersten Spieltage, waren Probleme der letzten Spieltage: Viele Gegentore durch Standards, wenig Erfolg durch eigene Standards, obwohl man zahlreiche Spieler im Kader dafür zur Verfügung hatte.

Der Wunsch nach Kontinuität auf der Trainerposition ist zwar sehr nachvollziehbar, aber ich stelle mal in den Raum ob der Wunsch da nicht manchmal einfach über den Rest überwiegt, damit man einfach mal wieder so etwas wie Kontinuität erfährt? Ich wünschte mein Fazit wäre anders, aber die Argumente die sich daraus Pro-Meyer ergeben, sind für mich sehr dünn.


Kann ich absolut nachvollziehen, Kontinuität nur der Kontinuität wegen ist am Ende auch Quatsch.
Rückblickend betrachtet muss man sich die Frage stellen, wie DM wirklich auf die Idee kommen konnte, generell als Aufsteiger in der Liga Ballbesitzfussball zu praktizieren. Wenn man dann unsere Spieler sieht, wird das Ganze noch seltsamer.

Auch muss man sich die Frage stellen, ob man alle Parteien (DM, PV und AR) an einen Tisch bekommt. Wenn der AR nicht voll hinter DM steht und sein Stuhl schon vor dem ersten Spieltag wackelt, dann ist auch keine Grundlage mehr gegeben.

Was ich bei DM positiv nennen möchte ist, dass er seine Spielidee immer angepasst und verändert hat. Im Laufe der Saison hat er immer wieder Änderungen vorgenommen (Spielsystem, Kroos auf die 10 etc.) und hat nicht stur an "seinem" System festgehalten.
DM hat eine klare Idee, hält aber daran nicht fest, wenn er sieht, dass es nicht funktioniert.

In Liga 3 sind wir erst einmal "der Große" und werden das Spiel machen müssen. Eine Rolle, die DM entgegen kommt. Auch hat DM jetzt eine Grundstruktur, mit der er arbeiten kann (je nachdem welcher Spieler bleibt). Angenommen es bleiben zehn Spieler (grob gesagt), DM kennt diese Spieler, weiß was sie können und wie er sie einsetzen kann.

DM hat nicht alles richtig gemacht, nein, er trägt eine gewisse Mitschuld am Abstieg, genau so wie PV und vor Allem die Mannschaft.
Bekommen wir jetzt aber schnell (in den nächsten zwei Wochen, am besten noch diese Woche) einen besseren Trainer? Die Planungen müssen jetzt auf Hochtouren laufen und wir können uns nicht wie damals bei Pedersen ewig Zeit lassen.

Wenn das Tischtuch zwischen DM und AR und evtl. der Mannschaft zerschnitten ist, dann macht eine Zusammenarbeit keinen Sinn mehr, ganz egal was irgendwer von DM hält.

Ich kann grundsätzlich alles nachvollziehen was jetzt kommt, sei es eine Trennung oder eine weitere Zusammenarbeit.
Es muss nun aber am besten diese Woche kommuniziert werden und es muss ein geeigneter Nachfolger gefunden werden. Wenn man hier jetzt Kauczinski oder Schiele vorstellt (als Beispiel) bin ich glücklich, kommt man uns jetzt mit einem Schommers, Frings etc., dann ist halt schei.sse.

•     •     •

„Albert Einstein hat mal gesagt, dass Gandhi gerne berichtete, dass Voltaire ihm mal erzählt habe, dass er die Idee mit den falsch zugeordneten Zitaten total witzig fände.“
– Oscar Wilde

„Jedes Publikum kriegt die Vorstellung, die es verdient.“
– Mario Barth

„Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt.“
- Johann Wolfgang von Goethe
Daniel Meyer [Trainer] |#284
24.05.2021 - 16:21 Uhr
Ich kann die Kritik an DM hier sehr gut nachvollziehen. Er hat wirklich im Ansatz viel falsch gemacht - sich aber immerhin immer wieder korrigiert. Die Ballbesitzidee und der Verzicht auf echte Außenverteidiger neben Kiwi (und überhaupt der ständige Einsatz von Schlüter…) waren gravierende Fehleinschätzungen zu Saisonbeginn und es ist nicht nachvollziehbar, wieso im Winter nicht mal ansatzweise gegengesteuert wurde. Da nehme ich PV aber jeweils in die Mitverantwortung, weil auch er selbst als Ex-Trainer hätte sehen müssen, dass da ein Fehler im System ist.

Für mich stellt sich jetzt die Frage, inwieweit beide aus dieser Saison gelernt haben. Denn da gab es viel negativen Anschauungsunterricht. Wenn Meyer jetzt ein anderes Spielkonzept (weg von Ballbesitz, weg von langen Bällen) entwirft, und dann noch mindestens einen Plan B Inder Tasche hat sowie endlich genauer geschaut wird, welche Spielertypen noch da sind und welche zusätzlich geholt werden müssen - dann könnte ich mir ein Weiter mit Meyer vorstellen.

Dazu müssten aber auch die Mannschaft und der AR hinter Meyer stehen. Sollte er irgendwie intern angeschlagen in die neue Saison gehen, kann man das Ganze gleich mal kippen.

Ich bin auch nicht für Kontinuität um der Kontinuität Willen - aber anders als Antwerpen traue ich Meyer prinzipiell die Entwicklung einer Mannschaft zu. Dafür muss er sich selbst aber auch weiterentwickeln.

Die Furcht ist nämlich, dass wir bei einem Trainerwechsel leichter vom Regen in die Traufe kommen als dann plötzlich die Sonne scheint. Es gibt viele Kandidaten auf dem Markt, von denen ich die wenigsten aber bei der Eintracht sehen möchte.

Neidhardt, Neuhaus oder das Gespann Unger/Dogan kann ich mir tatsächlich gut vorstellen. Viele andere hier schon genannte aber nicht…
Daniel Meyer [Trainer] |#285
24.05.2021 - 17:29 Uhr
Ich bin mit @WruceBilllis ziemlich meinungsgleich. Am Ende der Saison zaehlt das Ergebniss und das ist nunmal niederschmetternd. Wir sind zurecht abgestiegen, haben fast ueber die gesamte Saison keine sportliche Entwicklung gezeigt und fast immer sang und klanglos verloren. Die Phase im Maerz/April war besser, die Manschaft stand hinten gut (den Winterverpflichtungen geschuldet) doch nach vorne war es meist auch in der besten Phase der Saison sehr duenn.

Ein weiterer Punkt Pro Entlassung DM ist fuer mich das ich gerne einen Trainer haette, und zwar so schnell wie moeglich, der die 3. Liga kennt. Auch wenn ich den urdeutschen Ansatz hasse ("hat er das denn schonmal gemacht?"), bin ich hier dafuer einen Trainer zu verpflichten der weiss worauf es bei der Spielweise in der 3. Liga ankommt.

Die jetzigen 4 Absteiger haben allesamt Trainer, die vorher noch nie in der 3. Liga taetig waren. Bei den Aufsteigern sind alles erfahrene 3. Ligatrainer am sportlichen Steuer.

Wir werden einen konkurrenzfaehigen Etat haben, da bin ich mir sicher. Auch wenn es 3. Liga ist, Eintracht ist ein Traditionsverein und ich wuerde wetten das viele Trainer mit dem Fahrrad nach BS kommen wuerden um hier einen Vertrag zu unterschreiben. Ich bin gespannt wie die sportliche Fuehrung das in den naechsten Tagen sieht und welche Entscheidungen getroffen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Xeintracht am 24.05.2021 um 17:31 Uhr bearbeitet
Daniel Meyer [Trainer] |#286
24.05.2021 - 18:22 Uhr
Zitat von Xeintracht
(...)

Ein weiterer Punkt Pro Entlassung DM ist fuer mich das ich gerne einen Trainer haette, und zwar so schnell wie moeglich, der die 3. Liga kennt. Auch wenn ich den urdeutschen Ansatz hasse ("hat er das denn schonmal gemacht?"), bin ich hier dafuer einen Trainer zu verpflichten der weiss worauf es bei der Spielweise in der 3. Liga ankommt.

Die jetzigen 4 Absteiger haben allesamt Trainer, die vorher noch nie in der 3. Liga taetig waren. Bei den Aufsteigern sind alles erfahrene 3. Ligatrainer am sportlichen Steuer.

(...)

Ich kann die Einschätzung nachvollziehen, ich denke nach Pedersen sind wir hier alle vorgeschädigt.
Für mich zeigt die Saison aber eher genau das Gegenteil.
Köllner hat mit 1860 seine erste Drittliga-Mannschaft und hat aus einem Ab- einen Aufstiegesaspiranten gemacht.
Auch Ingolstadt ist Orals erste Drittligastation, er ging mit der Erfahrung von elf Drittligaspielen in die Saison.
Der drittligaerfahrene Kauczinski wurde in Dresden entlassen, Schmidt (5 Siege in 6 Spielen) brachte es letztlich ins Ziel. Vor der Saison hatte er die Erfahrung von 17 Drittligaspielen, allerdings aus dem Jahr 2014.

Der einzige Trainer, bei dem man sagen kann "erfahrener Drittliga-Trainer" ist Härtel von Rostock.

Bei den Absteigern lag es mMn auch nicht an den Trainern. Bei Bayern II waren die Probleme vielfältig, diese jetzt hier aufzulisten würde zu lange dauern. Schwarz und Demichelis konnten letztlich nur die Scherben aufsammeln.
Lübeck war von Anfang an nicht konkurrenzfähig, das lag aber nicht an Landerl, der auch jetzt in Liga 3 ein gefragter Mann ist.
Meppen hat Drittliga-Neuling Frings auf Tabellenplatz 15 entlassen, der erfahrene Schmitt (200 Dritligaspiele) holte dann ins sechs Spielen nur noch einen Sieg und stieg ab.
Van Lent hatte die Erfahrung von fast 100 Drittligaspielen, wobei Unterhaching auch jedes Jahr die selben Fehler macht.

Ich glaube für den Erfolg von Trainern gibt es ganz viele Faktoren. Erfahrung ist sicherlich nicht schlecht, aber mMn kein Qualitätsmerkmal. Ich meine, du bereitest dich zwei Monate auf die Saison vor, wenn du dann als Trainer von der Liga überrascht bist und glaubst das der Gegner gegen dich Ballstaffetten spielt, dann spricht das eher für Naivität *hust* Pedersen *hust.

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„Albert Einstein hat mal gesagt, dass Gandhi gerne berichtete, dass Voltaire ihm mal erzählt habe, dass er die Idee mit den falsch zugeordneten Zitaten total witzig fände.“
– Oscar Wilde

„Jedes Publikum kriegt die Vorstellung, die es verdient.“
– Mario Barth

„Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt.“
- Johann Wolfgang von Goethe
Daniel Meyer [Trainer] |#287
24.05.2021 - 18:37 Uhr
Ich habe eigentlich erwartet, dass es zeitnah, nämlich heute, eine Entscheidung gibt, ob pro oder contra Meyer ist erstmal zweitrangig. Mich nervt jetzt schon, dass andere Vereine weiter sind als wir, bspw. Würzburg verkündet heute bereits den neuen Coach, ergo können sie auch schon die Kaderplanung in Angriff nehmen.

Wir dödeln da wieder rum und dürfen uns dann auf Rudis Resterampe bedienen, was sowohl Spieler als auch Trainer und/oder Co-Trainer betrifft.

Grundsätzlich bin ich pro Meyer, würde allerdings auf der Co-Trainer-Position Veränderungen vornehmen. Deniz Dogan fände ich super, der ist allerdings als Trainer in Hildesheim im Gespräch.

Also bitte nicht so eine lange Hängepartie, handeln Herr Vollmann!
Daniel Meyer [Trainer] |#288
24.05.2021 - 18:45 Uhr
Neuer Trainer in Hildesheim wird Unger.

https://www.kicker.de/unger-uebernimmt-in-hildesheim-805746/artikel

•     •     •

Mensch, saa helle, wenns ooch duster is.



Daniel Meyer [Trainer] |#289
24.05.2021 - 18:54 Uhr
Zitat von Rabona95
Neuer Trainer in Hildesheim wird Unger.

https://www.kicker.de/unger-uebernimmt-in-hildesheim-805746/artikel


Danke für die Info.
Daniel Meyer [Trainer] |#290
25.05.2021 - 11:29 Uhr
Ich wuerde die "Verzoegerung" bei der Kommunikation zum Trainer dahingehend deuten, das man sich mit Alternativen beschaeftigt und es da noch Gespraeche gibt bis man konkret werden kann.

Ich glaube nicht das DM bleibt........Dirk Schuster faende ich passend.
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