Chaoten? Nicht mit uns! - Teil 3
23.05.2017 - 22:08 Uhr
29.05.2017 - 16:23 Uhr
Zitat von Forever_Hansa
Stellste wenigstens das Bier zur Seite bevor du dein Kind schlägst?
Die Antworten, die ich auf deine Beiträge im Hinterkopf habe spare ich mir - die Mühe ist es echt nicht wert und offenbar wissen alle anderen wofür ein Forum da ist und wie es funktionieren sollte. Nur soviel: Man muss schlicht damit leben, wenn eigene Beiträge von jedermann kommentiert werden.
Zitat von SGD-59
@Wilhelm; betreff 31
Mein lieber Wilhelm,
Ich habe unseren Cookie eine Frage über die Handhabung seiner aus meiner Sicht sehr sinnvollen Regeln gestellt, als Antwort bekam ich ein ungefragtes unqualiffizertes Gelabber von hansa. Wenn meine Tochter das in dieser Form macht, bekommt sie die ersten paar mal eine Ansage, danach ne Schelle. Das habe ich hier auch gemacht, weil ich nun mal so bin, und hab mir ne Ansage von Zinedine eingefangen.
@Wilhelm; betreff 31
Mein lieber Wilhelm,
Ich habe unseren Cookie eine Frage über die Handhabung seiner aus meiner Sicht sehr sinnvollen Regeln gestellt, als Antwort bekam ich ein ungefragtes unqualiffizertes Gelabber von hansa. Wenn meine Tochter das in dieser Form macht, bekommt sie die ersten paar mal eine Ansage, danach ne Schelle. Das habe ich hier auch gemacht, weil ich nun mal so bin, und hab mir ne Ansage von Zinedine eingefangen.
Stellste wenigstens das Bier zur Seite bevor du dein Kind schlägst?
Die Antworten, die ich auf deine Beiträge im Hinterkopf habe spare ich mir - die Mühe ist es echt nicht wert und offenbar wissen alle anderen wofür ein Forum da ist und wie es funktionieren sollte. Nur soviel: Man muss schlicht damit leben, wenn eigene Beiträge von jedermann kommentiert werden.
Kann zwar verstehen, dass es Ihnen im Forum des potentiellen Pegionalligisten langweilig ist und Sie daher mit den Großen mitreden wollen, dafür sollten Sie aber das entsprechende Niveau mitbringen und nicht nur geistigen Dünnpfiff absondern. Von mir aus rennen Sie wieder sofort zu Papi-Moderator, dass man Sie hier nicht aufs zarte Hinterköpfchen streichelt, sondern beleidigt.
Aber wie man reischreit, so hallt es halt immer raus!
29.05.2017 - 16:46 Uhr
Zitat von SGDCoach
Im Nachgang:
Und weil ja nix passiert ist, steht auch nur der Punktabzug für die SGD im Raum. Ihr dürft annehmen, dass den beteiligten Parteien weit mehr Informationen dazu vorliegen als ihr glaubt und euch wahrscheinlich lieb ist.
Im Nachgang:
Und weil ja nix passiert ist, steht auch nur der Punktabzug für die SGD im Raum. Ihr dürft annehmen, dass den beteiligten Parteien weit mehr Informationen dazu vorliegen als ihr glaubt und euch wahrscheinlich lieb ist.
Für einen Punktabzug gibt es keine rechtliche Grundalge (das bedeutet nicht, dass es keinen geben wird!), und bei jedem anderen Verein wäre es mit einer angemessenen Geldstrafe ausgegangen. Du kannst mal aus lange Weile eine Statistik der Anzahl der Verletzten und geplünderten Imbisse pro Fussbalverien aufstellen, mal sehen wo wir da liegen würden. Nach Medienaufmerksamkeit natürlich weit im Voraus die Nummer 1, aber mich würden die echten Zahlen intersssieren. Glaube nicht, dass die sich locker finden lassen. Beim googeln findet man nur die Medienartikel.
Erst dann wissen wir, ob mehr passiert ist als woanders.
29.05.2017 - 17:31 Uhr
Zitat von SGD-59
Für einen Punktabzug gibt es keine rechtliche Grundalge (das bedeutet nicht, dass es keinen geben wird!), und bei jedem anderen Verein wäre es mit einer angemessenen Geldstrafe ausgegangen.
Zitat von SGDCoach
Im Nachgang:
Und weil ja nix passiert ist, steht auch nur der Punktabzug für die SGD im Raum. Ihr dürft annehmen, dass den beteiligten Parteien weit mehr Informationen dazu vorliegen als ihr glaubt und euch wahrscheinlich lieb ist.
Im Nachgang:
Und weil ja nix passiert ist, steht auch nur der Punktabzug für die SGD im Raum. Ihr dürft annehmen, dass den beteiligten Parteien weit mehr Informationen dazu vorliegen als ihr glaubt und euch wahrscheinlich lieb ist.
Für einen Punktabzug gibt es keine rechtliche Grundalge (das bedeutet nicht, dass es keinen geben wird!), und bei jedem anderen Verein wäre es mit einer angemessenen Geldstrafe ausgegangen.
Da schreibt cookie am Anfang noch, dass hier nur belegte Fakten zur Meinungsverstärkung genutzt werden sollen und dann kommt, mit Verlaub, so ein Käse.
Es gibt keine rechtliche Grundlage? Das posaunt sich leicht so raus. Nachlesen soll da aber helfen:
§ 7 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB regelt und Nr. 4, dass bei schwerwiegenden Fällen ODER Tatmehrheit ODER Wiederholungsfällen der Strafkatalog von § 44 der Satzung des DFB angewandt werden kann.
http://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/2014124_08_Rechts-Verfahrensordnung.pdf
§ 44 Nr. 2 Buchts. l und m regeln den Punkteabzug und den faktischen Lizenzentzug.
http://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/128750-02_Satzung.pdf
Der DFB wird sich hüten in seiner Begründung von "schwerwiegend" zu sprechen.
Vielmehr wird er von Wiederholungstätern sprechen, die im Zusammenhang mit ihrem äußeren Auftreten einen neuen Weg in der Spirale gegangen sind.
Folglich wird man die nächsthöhere Strafe (dem Beobachter von § 44 Nr. 2 wird auffallen, dass die Strafen der schwere nach sortiert sind) beschreiten.
Dies ist der Punktabzug. Danach kommt dann der Lizenzentzug.
Und nochmal mache ich darauf aufmerksam, dass jene "Helden" welche meinen, dass sich der Verein zivilgerichtlich gegen den DFB durchsetzen könnte, der sollte sich zuerst die Satzung durchlesen, die jeder Profiverein mitträgt, also auch die SG Dynamo Dresden.
§ 44 Nr. 2 der DFB-Satzung ist nunmal für Wiederholungstäter eröffnet durch § 7 Nr. 4 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB.
Der DFB wendet seine bestehenden Rechtsgrundlagen einwandfrei an.
Man könnte vor einem Zivilgericht nur darauf hoffen, dass dieses § 7 Nr. 4 als vom Sportgericht falsch angewendet ansieht, vor dem Hintergrund einer fehlerhaften Angemessenheitsprüfung. Ein Zivilgericht wird aber ausdrücklich nicht die verschuldensunabhängige Haftung kippen, da diese sich der Verein mit seinem Zutritt zum Verband selbst auferlegt hat!
Alles was ab hier folgt ist logischerweise kein Fakt, da es keine entsprechende Entscheidung gibt. Das OLG Frankfurt am Main hat eine Aussage zur Hauptsache damals vermieden (kluge Köpfe). Es handelt sich hierbei also um eine Prognose:
Das bedeutet, dass das Zivilgericht nur schauen wird:
Wie oft ist es denn ein Wiederholungstäter? Gibt es Hoffnung auf endgültige Besserung?
Dann präsentiert der DFB unsere zweifelsohne dicke Akte.
Es ist, als würde ein notorischer Kleptomane, der zwar zugegeben nie die Bank ausgeraubt hat, aber trotzdem schon 50-mal Geldbörsen stahl, auf der Anklagebank sitzen und dem Richter sagen "so schlimm isses doch nicht, Sir!"
Mit anderen Worten:
Das Zivilgericht, welches im besten Fall neutral, aber sich kein Dynamofan ist, wird abwägen, ob es sich hierbei nun um einen Wiederholungstäter handelt oder nicht.
Dynamo Dresden ist ein unumstrittener Wiederholungstäter. Das Zivilgericht (meine Prognose) wird dazu kommen, dass der DFB seine Materie korrekt angewandt hat und insbesondere die Angemessenheitsprüfung, als hohes Gut des deutschen Rechts, sach- und fachgerecht ausgeübt hat.
Wie sollte man bei einem derartigen Wiederholungstäter, der sogar noch versucht einen drauf zu setzen, anders entscheiden?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dynamofan1992 am 29.05.2017 um 17:33 Uhr bearbeitet
29.05.2017 - 19:21 Uhr
Die Argumentation von @Dynamofan1992 kann man uneingeschränkt folgen. Ich möchte fast sagen, hervorragend herausgearbeitet, wenn es nicht so traurig wäre.
In gewisser Weise verfolgt der DFB ein erzieherisches Element: Wir hatten Geldstrafen, wir hatten Geiserspiele, wir hatten Pokalausschluß, das alles hat nicht zum Umdenken ind er Szene geführt.
Unsere Dynamo Armee hat hervorragend vorgelegt, sie haben genau das vorgemacht, was bisher noch keiner produziert hat. Da Dynamo zudem mehrfach gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat, kann die logische Schlußfolgerung nur Punktabzug lauten.
Wäre ich Herr Lorenz oder Herr Koch würde ich Dynamo zu einem Punktabzug auf Bewährung verurteilen.
Die Wiederholungstäter könnten, wenn dieser Punktabzug als Hypothek für die neue Saison ausgegeben würde, (ich bin mir nicht sicher, ob der DFB das in dieser Form so aussprechen kann) entweder die Füße still halten, oder eben auch nicht - und dann damit direkt auf den sportlichen Erfolg oder Misserfolg unseres Vereins einwirken. Manchmal entscheiden 3 oder 5 Punkte über das Wohl und Wehe eines Vereins. Darüber, ober die Liga hält oder nicht.
Ich weiß nicht, ob ihr gestern abend den Tatort gesehen habt. Dort gab es ja auch einige Einblicke in die Szene. Das Fazit - der Nachwuchs steht schon in den Startlöchern.
Wenn ich mir ansehe, mit welchen Polizeiaufgeboten der Staat an jedem Wochenende unterwegs ist, so bin ich langsam auch der Meinung, dass ein Teil der Kosten (Steuermittel) dieser Einsätze auf die Vereine umgelegt werden sollte.
Auch das kann durchaus ein erzieherisches Element haben, wenn man eine Art Punktesystem einführt. Punkte gibt es für Ausschreitungen. Hierbei kann man durchaus auch die Schwere der Ausschreitungen in das Punktesystem einbeziehen. Hierfür wäre dann dringend ein Punkte oder Strafenkatalog erforderlich. Derjenige Verein, der wenig Punkte auf seinem Konto vereint, wird prozentual gering an den Poizeieinsätzen beteiligt. Wiederholungstäter oder Unbelehbare zahlen mehr bis hin zur Kotzgrenze.
Ob das so möglich ist, sollte man durchaus prüfen.
Der Geschäftsführung von Dynamo empfehle ich eine Art Vertrag mit den Ultras abzuschließen. In diesem Vertrag wird geregelt, was die beiden Seiten von einander zu erwarten haben, und welche vereinsinternen Sanktionen bei Zuwiderhandlungen der Szene resultieren. Dies kann vom Verbot von Choreos bis hin zur teilweisen und vollständigen Schließung des K-Blocks führen. Ob das ein wirksames Mittel ist, darüber kann man gern hier diskutieren. Ich denke, es könnte durchaus wirksamer sein, als Jahr für Jahr sechstellige Summen ins Budget zu stellen. Ein weiterer Vorteil, dem Verein könnte man zertifizieren, dass er alles machbare unternommen hat, um die Szene an die Leine zu nehmen.
Sollte ein Vertrag nicht möglich sein, dann kann man der Szene zumindest offiziell bescheinigen, dass sie nicht sozialisierungswillig und-fähig ist. Mehr aber auch nicht.
Bevor Ihr mich hier zerreist, bitte ich um Alternativvorschläge. Vielleicht kommen wir auf diese Weise etwas weiter im Einvernehmen mit dem Titel des Freds "Chaoten? Nicht mit uns."
In gewisser Weise verfolgt der DFB ein erzieherisches Element: Wir hatten Geldstrafen, wir hatten Geiserspiele, wir hatten Pokalausschluß, das alles hat nicht zum Umdenken ind er Szene geführt.
Unsere Dynamo Armee hat hervorragend vorgelegt, sie haben genau das vorgemacht, was bisher noch keiner produziert hat. Da Dynamo zudem mehrfach gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat, kann die logische Schlußfolgerung nur Punktabzug lauten.
Wäre ich Herr Lorenz oder Herr Koch würde ich Dynamo zu einem Punktabzug auf Bewährung verurteilen.
Die Wiederholungstäter könnten, wenn dieser Punktabzug als Hypothek für die neue Saison ausgegeben würde, (ich bin mir nicht sicher, ob der DFB das in dieser Form so aussprechen kann) entweder die Füße still halten, oder eben auch nicht - und dann damit direkt auf den sportlichen Erfolg oder Misserfolg unseres Vereins einwirken. Manchmal entscheiden 3 oder 5 Punkte über das Wohl und Wehe eines Vereins. Darüber, ober die Liga hält oder nicht.
Ich weiß nicht, ob ihr gestern abend den Tatort gesehen habt. Dort gab es ja auch einige Einblicke in die Szene. Das Fazit - der Nachwuchs steht schon in den Startlöchern.
Wenn ich mir ansehe, mit welchen Polizeiaufgeboten der Staat an jedem Wochenende unterwegs ist, so bin ich langsam auch der Meinung, dass ein Teil der Kosten (Steuermittel) dieser Einsätze auf die Vereine umgelegt werden sollte.
Auch das kann durchaus ein erzieherisches Element haben, wenn man eine Art Punktesystem einführt. Punkte gibt es für Ausschreitungen. Hierbei kann man durchaus auch die Schwere der Ausschreitungen in das Punktesystem einbeziehen. Hierfür wäre dann dringend ein Punkte oder Strafenkatalog erforderlich. Derjenige Verein, der wenig Punkte auf seinem Konto vereint, wird prozentual gering an den Poizeieinsätzen beteiligt. Wiederholungstäter oder Unbelehbare zahlen mehr bis hin zur Kotzgrenze.
Ob das so möglich ist, sollte man durchaus prüfen.
Der Geschäftsführung von Dynamo empfehle ich eine Art Vertrag mit den Ultras abzuschließen. In diesem Vertrag wird geregelt, was die beiden Seiten von einander zu erwarten haben, und welche vereinsinternen Sanktionen bei Zuwiderhandlungen der Szene resultieren. Dies kann vom Verbot von Choreos bis hin zur teilweisen und vollständigen Schließung des K-Blocks führen. Ob das ein wirksames Mittel ist, darüber kann man gern hier diskutieren. Ich denke, es könnte durchaus wirksamer sein, als Jahr für Jahr sechstellige Summen ins Budget zu stellen. Ein weiterer Vorteil, dem Verein könnte man zertifizieren, dass er alles machbare unternommen hat, um die Szene an die Leine zu nehmen.
Sollte ein Vertrag nicht möglich sein, dann kann man der Szene zumindest offiziell bescheinigen, dass sie nicht sozialisierungswillig und-fähig ist. Mehr aber auch nicht.
Bevor Ihr mich hier zerreist, bitte ich um Alternativvorschläge. Vielleicht kommen wir auf diese Weise etwas weiter im Einvernehmen mit dem Titel des Freds "Chaoten? Nicht mit uns."
29.05.2017 - 19:46 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
In gewisser Weise verfolgt der DFB ein erzieherisches Element: Wir hatten Geldstrafen, wir hatten Geiserspiele, wir hatten Pokalausschluß, das alles hat nicht zum Umdenken ind er Szene geführt.
Unsere Dynamo Armee hat hervorragend vorgelegt, sie haben genau das vorgemacht, was bisher noch keiner produziert hat. Da Dynamo zudem mehrfach gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat, kann die logische Schlußfolgerung nur Punktabzug lauten.
In gewisser Weise verfolgt der DFB ein erzieherisches Element: Wir hatten Geldstrafen, wir hatten Geiserspiele, wir hatten Pokalausschluß, das alles hat nicht zum Umdenken ind er Szene geführt.
Unsere Dynamo Armee hat hervorragend vorgelegt, sie haben genau das vorgemacht, was bisher noch keiner produziert hat. Da Dynamo zudem mehrfach gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat, kann die logische Schlußfolgerung nur Punktabzug lauten.
Das würde ich so nicht sehen, denn für sich genommen wurde nicht viel Neues produziert. Die Geschehnisse vorm Stadion sind irrlevant. Neu war lediglich das Banner und der Hintergrund "Krieg dem DFB".
Letztlich ist das aber irrelevant. Der DFB hätte schon lange nach dem Rechtssystem einen Punkteabzug verhängen können, wohlgemerkt nicht nur gegen Dynamo.
Die Grundlage der Wiederholungstat lag bereits vor bei vielen Vereinen, aber auch bei Dynamo.
Allerdings ist es zweifelsohne so, dass der DFB aufgrund dieser "Kriegserklärung" nun mit dem Gedanken spielen dürfte, die Spirale ebenfalls weiterzudrehen. Allerdings eben mit einer Rechtsgrundlage.
Zitat von SGD-Adlershof53
Wäre ich Herr Lorenz oder Herr Koch würde ich Dynamo zu einem Punktabzug auf Bewährung verurteilen.
Die Wiederholungstäter könnten, wenn dieser Punktabzug als Hypothek für die neue Saison ausgegeben würde, (ich bin mir nicht sicher, ob der DFB das in dieser Form so aussprechen kann) entweder die Füße still halten, oder eben auch nicht - und dann damit direkt auf den sportlichen Erfolg oder Misserfolg unseres Vereins einwirken. Manchmal entscheiden 3 oder 5 Punkte über das Wohl und Wehe eines Vereins. Darüber, ober die Liga hält oder nicht.
Wäre ich Herr Lorenz oder Herr Koch würde ich Dynamo zu einem Punktabzug auf Bewährung verurteilen.
Die Wiederholungstäter könnten, wenn dieser Punktabzug als Hypothek für die neue Saison ausgegeben würde, (ich bin mir nicht sicher, ob der DFB das in dieser Form so aussprechen kann) entweder die Füße still halten, oder eben auch nicht - und dann damit direkt auf den sportlichen Erfolg oder Misserfolg unseres Vereins einwirken. Manchmal entscheiden 3 oder 5 Punkte über das Wohl und Wehe eines Vereins. Darüber, ober die Liga hält oder nicht.
Kann der DFB. Steht auch in der Satzung. Diese Maßnahmen können zur Bewährung ausgesetzt werden. So es tatsächlich ein Punkteabzug wird, gehe ich auch davon aus, dass dieser zur Bewährung ausgesetzt wird. Ich denke man wird sagen, dass man die Maßnahmen des Vereins würdigt und daher eine Bewährung setzt und keinen direkten Vollzug.
Zitat von SGD-Adlershof53
I
Wenn ich mir ansehe, mit welchen Polizeiaufgeboten der Staat an jedem Wochenende unterwegs ist, so bin ich langsam auch der Meinung, dass ein Teil der Kosten (Steuermittel) dieser Einsätze auf die Vereine umgelegt werden sollte.
Auch das kann durchaus ein erzieherisches Element haben, wenn man eine Art Punktesystem einführt. Punkte gibt es für Ausschreitungen. Hierbei kann man durchaus auch die Schwere der Ausschreitungen in das Punktesystem einbeziehen. Hierfür wäre dann dringend ein Punkte oder Strafenkatalog erforderlich. Derjenige Verein, der wenig Punkte auf seinem Konto vereint, wird prozentual gering an den Poizeieinsätzen beteiligt. Wiederholungstäter oder Unbelehbare zahlen mehr bis hin zur Kotzgrenze.
Ob das so möglich ist, sollte man durchaus prüfen.
I
Wenn ich mir ansehe, mit welchen Polizeiaufgeboten der Staat an jedem Wochenende unterwegs ist, so bin ich langsam auch der Meinung, dass ein Teil der Kosten (Steuermittel) dieser Einsätze auf die Vereine umgelegt werden sollte.
Auch das kann durchaus ein erzieherisches Element haben, wenn man eine Art Punktesystem einführt. Punkte gibt es für Ausschreitungen. Hierbei kann man durchaus auch die Schwere der Ausschreitungen in das Punktesystem einbeziehen. Hierfür wäre dann dringend ein Punkte oder Strafenkatalog erforderlich. Derjenige Verein, der wenig Punkte auf seinem Konto vereint, wird prozentual gering an den Poizeieinsätzen beteiligt. Wiederholungstäter oder Unbelehbare zahlen mehr bis hin zur Kotzgrenze.
Ob das so möglich ist, sollte man durchaus prüfen.
Finde ich trotz allem nicht gut.
Der Grund ist schlicht, dass die Vereine wirklich nur schwerlich beeinflussen können, was vorm Stadion abläuft. Insbesondere, wenn aus operations-taktischen Gründen die Polizei keine Personalien vorm Stadion feststellt, würden die Innenministerien den Schaden dieser Taktik, nämlich die mangelhafte Strafverfolgung zu Lasten der Vereine finanzieren.
Grundsätzlich kann man natürlich über eine Umwälzung der Kosten diskutieren, ich denke das wird aber am Ende rechtlich scheitern, solange die Polizei weiter diese Art der Deeskalationspolitik betreibt.
Nebenbei halte ich diese Deeskalation für gerechtfertigt, da wir sonst echte Straßenschlachten hätten.
Im Ergebnis halte ich daher die Umlegung der Kosten für nicht zielführen. Zumal es dann auch tatsächlich zweifelhaft ist, dass sich dort nicht unkontrollierbare Stadionverbotler rumtreiben, die wirklich nur um das Stadion Ärger machen und dem Verein jegliche Handlungsfähigkeit unmöglich machen.
Zitat von SGD-Adlershof53
Der Geschäftsführung von Dynamo empfehle ich eine Art Vertrag mit den Ultras abzuschließen. In diesem Vertrag wird geregelt, was die beiden Seiten von einander zu erwarten haben, und welche vereinsinternen Sanktionen bei Zuwiderhandlungen der Szene resultieren. Dies kann vom Verbot von Choreos bis hin zur teilweisen und vollständigen Schließung des K-Blocks führen. Ob das ein wirksames Mittel ist, darüber kann man gern hier diskutieren.
Sollte ein Vertrag nicht möglich sein, dann kann man der Szene zumindest offiziell bescheinigen, dass sie nicht sozialisierungswillig und-fähig ist. Mehr aber auch nicht.
Der Geschäftsführung von Dynamo empfehle ich eine Art Vertrag mit den Ultras abzuschließen. In diesem Vertrag wird geregelt, was die beiden Seiten von einander zu erwarten haben, und welche vereinsinternen Sanktionen bei Zuwiderhandlungen der Szene resultieren. Dies kann vom Verbot von Choreos bis hin zur teilweisen und vollständigen Schließung des K-Blocks führen. Ob das ein wirksames Mittel ist, darüber kann man gern hier diskutieren.
Sollte ein Vertrag nicht möglich sein, dann kann man der Szene zumindest offiziell bescheinigen, dass sie nicht sozialisierungswillig und-fähig ist. Mehr aber auch nicht.
Nette Idee, allerdings gibt es ja so etwas ähnliches mit der Fan-Charta schon.
Abgesehen davon meine ich in der PK herausgehört zu haben, dass derartige Verbote zumindest angedroht wurden, bei weiterem Fehlverhalten.
Ob Drohung oder Vertrag ist ja erstmal egal.
Wichtig ist nur, dass die Folgen auch umgesetzt werden.
Daran glaube ich nach der PK leider nicht mehr, würden sie doch eine völlige Verwerfung mit der Fanszene bedeuten. Wenn ich dann im Mitgliederforum Aussagen lese, dass Ralf Minge hinterfragt werden solle, da er den Bückling für den DFB mache, zweifel ich noch mehr.
Will man solche Maßnahmen durchdrücken, müssen diese von der Mitgliederversammlung legitimiert sein, ansonsten traut sich da niemand ernsthaft ran.
Wenn wir hier also über so etwas diskutieren wollen, dann sollten wir eher darüber diskutieren, ob es wahrscheinlich ist, entsprechende Mehrheiten bei der nächsten MV zu organisieren und eventuell auch entsprechende Satzungsänderungsanträge vorzubereiten.
29.05.2017 - 20:08 Uhr
Ich habe jetzt keine Zeit auf Deine Reaktion zu antworten, gehe aber auch hier weitesgehend konform mit Dir.
Dass man Ralf Minge ein "Buckeln vor dem DFB" vorwirft, sagt eigentlich sehr viel. Diejenigen, die so etwas schreiben, haben nichts verstanden.
Zu den Mehrheiten nur so viel, es müßte zunächst erst einmal das Interesse an veränderten Mehrheiten geweckt werden. Das setzt voraus, dass es überhaupt eine flächendeckende Erkenntnis gibt, dass einiges falsch läuft und dass man das auch verändern kann.
Solange aber von 20.000 nur 19.000 daran interessiert sind, bevorzugt an Karten zu kommen, und nicht daran, wie sich der eigene Verein präsentiert und weiter entwickelt, solange wird das nichts mit veränderten Mehrheiten und einer grundlegenden Erneuerung, die ich den Gremien dringend auf die Agenda schreiben würde.
Dass man Ralf Minge ein "Buckeln vor dem DFB" vorwirft, sagt eigentlich sehr viel. Diejenigen, die so etwas schreiben, haben nichts verstanden.
Zu den Mehrheiten nur so viel, es müßte zunächst erst einmal das Interesse an veränderten Mehrheiten geweckt werden. Das setzt voraus, dass es überhaupt eine flächendeckende Erkenntnis gibt, dass einiges falsch läuft und dass man das auch verändern kann.
Solange aber von 20.000 nur 19.000 daran interessiert sind, bevorzugt an Karten zu kommen, und nicht daran, wie sich der eigene Verein präsentiert und weiter entwickelt, solange wird das nichts mit veränderten Mehrheiten und einer grundlegenden Erneuerung, die ich den Gremien dringend auf die Agenda schreiben würde.
30.05.2017 - 06:48 Uhr
liege ich falsch, wenn ich denke, dass dynamo mit der sperre des k-blocks gegen heidenheim eigentlich wieder "sauber" ist und daher nicht als wiederholungstäter verurteilt werden darf?
30.05.2017 - 07:19 Uhr
Zitat von black-yellow
liege ich falsch, wenn ich denke, dass dynamo mit der sperre des k-blocks gegen heidenheim eigentlich wieder "sauber" ist und daher nicht als wiederholungstäter verurteilt werden darf?
liege ich falsch, wenn ich denke, dass dynamo mit der sperre des k-blocks gegen heidenheim eigentlich wieder "sauber" ist und daher nicht als wiederholungstäter verurteilt werden darf?
Wiederholungstäter ist jemand, der sich wegen desselben Deliktes mehrfach strafbar gemacht hat. Es kommt also quasi auf das Vorstrafenregister an und nicht darauf, ob man auf Bewährung ist.
Dynamo Dresden gilt daher als klassischer Wiederholungstäter.
30.05.2017 - 07:19 Uhr
Auszüge aus der Fancharta:
Präambel
Die FANCHARTA beschreibt die Zusammenarbeit zwischen allen Fans und dem Verein SG Dynamo Dresden mit dem Ziel, ein dauerhaftes, auf wechselseitigem Vertrauen basierendes Verhältnis zu schaffen und die angemessene Berücksichtigung der Interessen aller zu gewährleisten. Alle Parteien verpflichten sich selbst zur Einhaltung aller Punkte und stehen im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv für die Umsetzung ein.
Die Fans der SG Dynamo Dresden sind neben den Mitgliedern, den Gremien und Angestellten und den Sponsoren eine der tragenden Säulen des Vereins. Daraus ergeben sich für die Fans Verpflichtungen, insbesondere in DER WÜRDIGEN VERTRETUNG des Vereins, aber auch Rechte.
2.1.5 Choreographien müssen bis spätestens fünf Werktage vor dem Spiel (Inhalt, Umfang, Materialien) ausschließlich bei den Fanbeauftragten angemeldet werden. In Ausnahmefällen ist dies auch bis einen Werktag vor dem Spiel möglich. Die/Der Veranstaltungsleiter und der die Sicherheitsträger entscheiden über die Zulässigkeit der Aktionen in brandschutz- und sicherheitstechnischer Hinsicht. Kurzfristige Änderungen werden durch die Fanbeauftragten, dem Sicherheitsbeauftragten und der Veranstaltungsleitung genehmigt. Sollte es Unstimmigkeiten bzgl. der Choreographie geben, verpflichten sich die beiden Parteien, umgehend das Gespräch zur Klärung des Sachverhalts zu suchen.
2.5.2 Die Fans fördern auswärts im gesetzlichen Rahmen und unter Beachtung der Stadionordnung des gastgebenden Vereins selbstregulierende Maßnahmen.
https://www.dynamo-dresden.de/fans/fancharta.html
Danke @Dynamofan1992 für den Hinweis auf die Fancharta. MIr ist es schwer gefallen, die Pflichten der Fans aus diesem Papier zu extrahieren. Im Prinzip ist dieses Dokument in erster Linie eines, dass die Rechte der Fans weitesgehend zementiert und die Pflichten minimiert.
Auch dieses Dokument sollte dringendst überarbeitet werden, denn es ist gelinde gesagt, recht einseitig.
Ich denke, es ist auch mittlerweile überholt, denn gebrochen wurde dieser "Vertrag" immer wieder auf´s Neue.
Wie es allerdings angesichts der Fancharta zu einem "Krieg gegen den DFB" kommen konnte, nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb des Stadions, das müßte mir dann der eine oder andere noch einmal etwas genauer erklären. Ich erstehe es leider nicht.
Wo wurden in diesem Zusammenhang eigentlich die Interessen der SG Dynamo Dresden beim Aufmarsch in Karlsruhe gewährleistet (siehe Präambel)? Auch ein vertrauensvolles Miteinander, wie ebenfalls in der Präabel beschrieben, kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Aber vielleicht liege ich erneut falsch und verstehe die Tiefgründigkeit von "Verträgen" nicht.
Präambel
Die FANCHARTA beschreibt die Zusammenarbeit zwischen allen Fans und dem Verein SG Dynamo Dresden mit dem Ziel, ein dauerhaftes, auf wechselseitigem Vertrauen basierendes Verhältnis zu schaffen und die angemessene Berücksichtigung der Interessen aller zu gewährleisten. Alle Parteien verpflichten sich selbst zur Einhaltung aller Punkte und stehen im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv für die Umsetzung ein.
Die Fans der SG Dynamo Dresden sind neben den Mitgliedern, den Gremien und Angestellten und den Sponsoren eine der tragenden Säulen des Vereins. Daraus ergeben sich für die Fans Verpflichtungen, insbesondere in DER WÜRDIGEN VERTRETUNG des Vereins, aber auch Rechte.
2.1.5 Choreographien müssen bis spätestens fünf Werktage vor dem Spiel (Inhalt, Umfang, Materialien) ausschließlich bei den Fanbeauftragten angemeldet werden. In Ausnahmefällen ist dies auch bis einen Werktag vor dem Spiel möglich. Die/Der Veranstaltungsleiter und der die Sicherheitsträger entscheiden über die Zulässigkeit der Aktionen in brandschutz- und sicherheitstechnischer Hinsicht. Kurzfristige Änderungen werden durch die Fanbeauftragten, dem Sicherheitsbeauftragten und der Veranstaltungsleitung genehmigt. Sollte es Unstimmigkeiten bzgl. der Choreographie geben, verpflichten sich die beiden Parteien, umgehend das Gespräch zur Klärung des Sachverhalts zu suchen.
2.5.2 Die Fans fördern auswärts im gesetzlichen Rahmen und unter Beachtung der Stadionordnung des gastgebenden Vereins selbstregulierende Maßnahmen.
https://www.dynamo-dresden.de/fans/fancharta.html
Danke @Dynamofan1992 für den Hinweis auf die Fancharta. MIr ist es schwer gefallen, die Pflichten der Fans aus diesem Papier zu extrahieren. Im Prinzip ist dieses Dokument in erster Linie eines, dass die Rechte der Fans weitesgehend zementiert und die Pflichten minimiert.
Auch dieses Dokument sollte dringendst überarbeitet werden, denn es ist gelinde gesagt, recht einseitig.
Ich denke, es ist auch mittlerweile überholt, denn gebrochen wurde dieser "Vertrag" immer wieder auf´s Neue.
Wie es allerdings angesichts der Fancharta zu einem "Krieg gegen den DFB" kommen konnte, nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb des Stadions, das müßte mir dann der eine oder andere noch einmal etwas genauer erklären. Ich erstehe es leider nicht.
Wo wurden in diesem Zusammenhang eigentlich die Interessen der SG Dynamo Dresden beim Aufmarsch in Karlsruhe gewährleistet (siehe Präambel)? Auch ein vertrauensvolles Miteinander, wie ebenfalls in der Präabel beschrieben, kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Aber vielleicht liege ich erneut falsch und verstehe die Tiefgründigkeit von "Verträgen" nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 30.05.2017 um 07:23 Uhr bearbeitet
30.05.2017 - 08:04 Uhr
Zitat von Dynamofan1992
Wiederholungstäter ist jemand, der sich wegen desselben Deliktes mehrfach strafbar gemacht hat. Es kommt also quasi auf das Vorstrafenregister an und nicht darauf, ob man auf Bewährung ist.
Dynamo Dresden gilt daher als klassischer Wiederholungstäter.
Zitat von black-yellow
liege ich falsch, wenn ich denke, dass dynamo mit der sperre des k-blocks gegen heidenheim eigentlich wieder "sauber" ist und daher nicht als wiederholungstäter verurteilt werden darf?
liege ich falsch, wenn ich denke, dass dynamo mit der sperre des k-blocks gegen heidenheim eigentlich wieder "sauber" ist und daher nicht als wiederholungstäter verurteilt werden darf?
Wiederholungstäter ist jemand, der sich wegen desselben Deliktes mehrfach strafbar gemacht hat. Es kommt also quasi auf das Vorstrafenregister an und nicht darauf, ob man auf Bewährung ist.
Dynamo Dresden gilt daher als klassischer Wiederholungstäter.
sorry, hatte mich auch falsch ausgedrückt, gemeint war "unter bewährung"
hier sind wir aber sauber
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