Wege aus der Krise
21.03.2017 - 16:53 Uhr
16.04.2017 - 19:21 Uhr
Dieser Abstieg ist wiedermal ein Einschnitt für diesen Verein, der existenzbedrohend sein kann. Gleichzeitig kann diese Situation aber auch eine Chance sein, den Verein von Altlasten zu befreien und so neu auszurichten, dass man sich langfristig stabilisieren und eine Nische in den beiden Bundesligen besetzen kann.
Voraussetzung dafür sind aber dringende strukturelle Maßnahmen, von denen die wichtigste (Stadion) schon angegangen wurde. Weitere sollten aber unbedingt folgen:
1.) Langfristiges Denken (strategisch, personell)
2.) Besseres, professionelleres Scouting
3.) Investition in eigenen Trainernachwuchs (somit wird die langfristige Denke in den sportlichen Bereich getragen)
4.) Professionelleres Verhalten der Vereinsführung
(Außendarstellung, bessere Personalentscheidungen)
5.) Lösung des Imageproblems (nicht nur nach außen, auch in der eigenen Stadt wird der Verein immer negativer wahrgenommen). Man wird sich um den asozialen Teil seiner Fans kümmern müssen, diese sind meiner Meinung nach das Hauptproblem.
6.) Strategie für Mitgliedergewinnung und Rückeroberung von Fans im regionalen Umfeld.
7.) Stärkeres Bemühen um sportlichen Erfolg der 2. Mannschaft (bei zu großem sportlichen Abstand zwischen 1. und 2. Mannschaft ist die 2. irgendwann obsolet)
8.) Offenheit für neue Ideen (Trainingssteuerung, Mentalcoaching, Marketing, Merchandising)
9.) Aussprache mit dem DFB (vielleicht hat der DFB gar kein Problem mit dem KSC... sah aber zuletzt so aus)
Bestimmt fallen Euch auch noch ein paar Punkte ein.
Voraussetzung dafür sind aber dringende strukturelle Maßnahmen, von denen die wichtigste (Stadion) schon angegangen wurde. Weitere sollten aber unbedingt folgen:
1.) Langfristiges Denken (strategisch, personell)
2.) Besseres, professionelleres Scouting
3.) Investition in eigenen Trainernachwuchs (somit wird die langfristige Denke in den sportlichen Bereich getragen)
4.) Professionelleres Verhalten der Vereinsführung
(Außendarstellung, bessere Personalentscheidungen)
5.) Lösung des Imageproblems (nicht nur nach außen, auch in der eigenen Stadt wird der Verein immer negativer wahrgenommen). Man wird sich um den asozialen Teil seiner Fans kümmern müssen, diese sind meiner Meinung nach das Hauptproblem.
6.) Strategie für Mitgliedergewinnung und Rückeroberung von Fans im regionalen Umfeld.
7.) Stärkeres Bemühen um sportlichen Erfolg der 2. Mannschaft (bei zu großem sportlichen Abstand zwischen 1. und 2. Mannschaft ist die 2. irgendwann obsolet)
8.) Offenheit für neue Ideen (Trainingssteuerung, Mentalcoaching, Marketing, Merchandising)
9.) Aussprache mit dem DFB (vielleicht hat der DFB gar kein Problem mit dem KSC... sah aber zuletzt so aus)
Bestimmt fallen Euch auch noch ein paar Punkte ein.
29.04.2017 - 21:06 Uhr
Ein paar Worte meinerseits zu dem Tag heute, wusste nicht, wo ich es sonst posten soll. Kann also gerne auch verschoben werden.
Der 5. Abstieg, den ich mit dem KSC erlebe. Keiner war so emotionslos wie dieser, da er seit Wochen absehbar war. Eine Saison zum vergessen. Vor genau 10 Jahren sind wir in die erste Liga aufgestiegen und haben diese aufgemischt. Schon da war es so, dass man immer wieder erklären musste, warum man KSC-Fan ist. Für Außenstehende ist das schwer nachvollziehbar. Ich habe immer wieder schöne Momente mit dem Club erlebt, die auch heute noch für ein Lächeln sorgen. Die UEFA-Cup-Spiele als kleiner Junge. Die Ära unter Ede Becker. Die Siege als kleiner KSC in Liga 1. Die tollen Spiele gegen den HSV.
Jetzt sind wir da, wo wir vor 5 Jahren standen. Erklärt mich für blöd, aber ich freue mich auf die neue Saison. Wenn es blöd läuft, sind wir für immer weg vom Fenster. Aber vielleicht kommen wir gestärkt zurück und ich kann wieder mit Stolz in den Wildpark reisen. An einen Ort, wo kein Fußball zelebriert wird, aber wo eine Gegend bedingungslos hinter dem Verein steht und wo Unterstützung der Mannschaft immer im Vordergrund steht. Vielleicht kommen wir wieder und klopfen nochmal an der 1. Liga oder messen uns mit Größen im DFB Pokal.
Wie im eigenen Leben gilt es nach vorne zu schauen und die schlechten Phasen hinter sich zu lassen. Ich bin stolz auf den Verein und freue mich auf kommende Erlebnisse, freue mich auch im nächsten Jahr auf jedes Spiel, das ich verfolgen werde. Die Option, den eigenen Verein zu tauschen gibt es nicht. Das kann man sich nicht aussuchen.
Liebe kennt keine Liga - auf gehts Karlsruher SC!
Der 5. Abstieg, den ich mit dem KSC erlebe. Keiner war so emotionslos wie dieser, da er seit Wochen absehbar war. Eine Saison zum vergessen. Vor genau 10 Jahren sind wir in die erste Liga aufgestiegen und haben diese aufgemischt. Schon da war es so, dass man immer wieder erklären musste, warum man KSC-Fan ist. Für Außenstehende ist das schwer nachvollziehbar. Ich habe immer wieder schöne Momente mit dem Club erlebt, die auch heute noch für ein Lächeln sorgen. Die UEFA-Cup-Spiele als kleiner Junge. Die Ära unter Ede Becker. Die Siege als kleiner KSC in Liga 1. Die tollen Spiele gegen den HSV.
Jetzt sind wir da, wo wir vor 5 Jahren standen. Erklärt mich für blöd, aber ich freue mich auf die neue Saison. Wenn es blöd läuft, sind wir für immer weg vom Fenster. Aber vielleicht kommen wir gestärkt zurück und ich kann wieder mit Stolz in den Wildpark reisen. An einen Ort, wo kein Fußball zelebriert wird, aber wo eine Gegend bedingungslos hinter dem Verein steht und wo Unterstützung der Mannschaft immer im Vordergrund steht. Vielleicht kommen wir wieder und klopfen nochmal an der 1. Liga oder messen uns mit Größen im DFB Pokal.
Wie im eigenen Leben gilt es nach vorne zu schauen und die schlechten Phasen hinter sich zu lassen. Ich bin stolz auf den Verein und freue mich auf kommende Erlebnisse, freue mich auch im nächsten Jahr auf jedes Spiel, das ich verfolgen werde. Die Option, den eigenen Verein zu tauschen gibt es nicht. Das kann man sich nicht aussuchen.
Liebe kennt keine Liga - auf gehts Karlsruher SC!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dave11990 am 29.04.2017 um 21:21 Uhr bearbeitet
29.04.2017 - 21:13 Uhr
Zitat von Dave11990
Ein paar Worte meinerseits zu dem Tag heute, wusste nicht, wo ich es sonst posten soll. Kann also gerne auch verschoben werden.
Der 5. Abstieg, den ich mit dem KSC erlebe. Keiner war so emotionslos wie dieser, da er seit Wochen absehbar war. Eine Saison zum vergessen. Vor genau 10 Jahren sind wir in die erste Liga aufgestiegen und haben diese aufgemischt. Schon da war es so, dass man immer wieder erklären musste, warum man KSC-Fan ist. Für Außenstehende ist das schwer nachvollziehbar. Ich habe immer wieder schöne Momente mit dem Club erlebt, die auch heute nur für ein Lächeln sorgen. Die UEFA-Cup-Spiele als kleiner Junge. Die Ära unter Ede Becker. Die Siege als kleiner KSC in Liga 1. Die tollen Spiele gegen den HSV.
Jetzt sind wir da, wo wir vor 5 Jahren standen. Erklärt mich für blöd, aber ich freue mich auf die neue Saison. Wenn es blöd läuft, sind wir für immer weg vom Fenster. Aber vielleicht kommen wir gestärkt zurück und ich kann wieder mit Stolz in den Wildpark reisen. An einen Ort, wo kein Fußball zelebriert wird, aber wo eine Gegend bedingungslos hinter dem Verein steht und wo Unterstützung der Mannschaft immer im Vordergrund steht. Vielleicht kommen wir wieder und klopfen nochmal an der 1. Liga oder messen uns mit Größen im DFB Pokal.
Wie im eigenen Leben gilt es nach vorne zu schauen und die schlechten Phasen hinter sich zu lassen. Ich bin stolz auf den Verein und freue mich auf kommende Erlebnisse, freue mich auch im nächsten Jahr auf jedes Spiel, das ich verfolgen werde. Die Option, den eigenen Verein zu tauschen gibt es nicht. Das kann man sich nicht aussuchen.
Liebe kennt keine Liga - auf gehts Karlsruher SC!
Ein paar Worte meinerseits zu dem Tag heute, wusste nicht, wo ich es sonst posten soll. Kann also gerne auch verschoben werden.
Der 5. Abstieg, den ich mit dem KSC erlebe. Keiner war so emotionslos wie dieser, da er seit Wochen absehbar war. Eine Saison zum vergessen. Vor genau 10 Jahren sind wir in die erste Liga aufgestiegen und haben diese aufgemischt. Schon da war es so, dass man immer wieder erklären musste, warum man KSC-Fan ist. Für Außenstehende ist das schwer nachvollziehbar. Ich habe immer wieder schöne Momente mit dem Club erlebt, die auch heute nur für ein Lächeln sorgen. Die UEFA-Cup-Spiele als kleiner Junge. Die Ära unter Ede Becker. Die Siege als kleiner KSC in Liga 1. Die tollen Spiele gegen den HSV.
Jetzt sind wir da, wo wir vor 5 Jahren standen. Erklärt mich für blöd, aber ich freue mich auf die neue Saison. Wenn es blöd läuft, sind wir für immer weg vom Fenster. Aber vielleicht kommen wir gestärkt zurück und ich kann wieder mit Stolz in den Wildpark reisen. An einen Ort, wo kein Fußball zelebriert wird, aber wo eine Gegend bedingungslos hinter dem Verein steht und wo Unterstützung der Mannschaft immer im Vordergrund steht. Vielleicht kommen wir wieder und klopfen nochmal an der 1. Liga oder messen uns mit Größen im DFB Pokal.
Wie im eigenen Leben gilt es nach vorne zu schauen und die schlechten Phasen hinter sich zu lassen. Ich bin stolz auf den Verein und freue mich auf kommende Erlebnisse, freue mich auch im nächsten Jahr auf jedes Spiel, das ich verfolgen werde. Die Option, den eigenen Verein zu tauschen gibt es nicht. Das kann man sich nicht aussuchen.
Liebe kennt keine Liga - auf gehts Karlsruher SC!
Danke!
Du sprichst mir aus der Seele
29.04.2017 - 21:30 Uhr
Gut gewählte Worte. ABER die Region steht eben nicht hinterm KSC mal abgesehen von den paar tausend die immer kommen
29.04.2017 - 21:33 Uhr
Zitat von llhu85
Gut gewählte Worte. ABER die Region steht eben nicht hinterm KSC mal abgesehen von den paar tausend die immer kommen
Gut gewählte Worte. ABER die Region steht eben nicht hinterm KSC mal abgesehen von den paar tausend die immer kommen
Mag sein bzw. ist vermutlich auch so, wenn man auf die Zuschauerzahlen blickt. Aber sonnst eben immer mein Gefühl, wenn wir in den letzten 20 Jahren daheim oder auswärts aufgetreten sind. Das hat mich zum Verein gebracht und uns in meinen Augen von anderen Vereinen abgehoben. Nur das wollte ich zum Ausdrucl bringen. Die letzten Wochen und Monate haben keinen gut getan.
29.04.2017 - 22:28 Uhr
Der harte Kern bleibt für immer. Auch in Liga drei werden bei den Heimspielen 12k da sein. Und mir ist das 1000x lieber, als die ganzen Leute die nur zu den Topspielen kommen.
30.04.2017 - 02:18 Uhr
Wir benötigen aber genau genommen einen Zuschauerschnitt von 15.000 Mann. Grade in Liga 3, wo die Kohle aus der TV-Vermarktung gegenüber Liga 2 nur noch ein klägliches Rinnsal ist und Sponsorenverträge weniger wert sind.
Genau so brauchen wir ein wenig mehr als nur das Eintrittsgeld von denen, welche darüber hinaus noch was am Cateringstand hinterlassen.
Lass meinetwegen 10.000 "eingeborene" da sein. Und 5.000 Neugierige. Oder was auch immer. Fakt ist: Der Verein braucht Geld. Zweitrangig, ob es vom "Auswärtsallesfahrer" oder vom Gelegenheitsgucker im Familienblock kommt. --> In der Hinsicht bin ich unsentimental.
Genau so brauchen wir ein wenig mehr als nur das Eintrittsgeld von denen, welche darüber hinaus noch was am Cateringstand hinterlassen.
Lass meinetwegen 10.000 "eingeborene" da sein. Und 5.000 Neugierige. Oder was auch immer. Fakt ist: Der Verein braucht Geld. Zweitrangig, ob es vom "Auswärtsallesfahrer" oder vom Gelegenheitsgucker im Familienblock kommt. --> In der Hinsicht bin ich unsentimental.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von metallian am 30.04.2017 um 02:20 Uhr bearbeitet
30.04.2017 - 09:55 Uhr
Ich habe das dumme Gefühl wir sind noch gar nicht am absoluten Tiefpunkt angekommen
30.04.2017 - 10:43 Uhr
Zitat von unkraut-ex
Ich habe das dumme Gefühl wir sind noch gar nicht am absoluten Tiefpunkt angekommen
Ich habe das dumme Gefühl wir sind noch gar nicht am absoluten Tiefpunkt angekommen
Das Gefühl hatte ich vor dem Lauternspiel auch.
Zum Beispiel war ich mir auch nicht sicher, ob Meister sich gegen die Vereinsführung durchsetzen kann oder sich nicht traut, aber: er greift durch-sieht gut aus.
Orle als Kapitän und Stammtorhüter ist/war meine nächste Sorge, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass
Uphoff zugestimmt hast, als Stellvertreter in die dritte Liga zu gehen.
Die müssen dem etwas zugesagt haben.
Dazu: der beginnende erkennbare Spielaufbau, die gefährlichen Ecken, die herausgespielten Torchancen MIT System, auch der Freistoss hat mir etwas Vertrauen gegeben.
Das war ein erkennbarer beginnender Neuanfang.
Ob es noch weiter runter geht (tiefpunktmässig) liegt meiner Meinung nach daran, wie sich das Verhältnis der Fangruppen zum Präsidium entwickelt:
Wenn es da weiterhin massive Unruhe gibt, wird sich das auf den ganzen Verein übertragen.
Daher wünsche ich mir sehr, dass die einen belastbaren Friedensdeal hinbekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bricchetti am 30.04.2017 um 10:53 Uhr bearbeitet
30.04.2017 - 10:51 Uhr
Zitat von Bricchetti
Das Gefühl hatte ich vor dem Lauternspiel auch.
Zum Beispiel war ich mir auch nicht sicher, ob Meister sich gegen die Vereinsführung durchsetzen kann oder sich nicht traut, aber: er greift durch-sieht gut aus.
Orle als Kapitän und Stammtorhüter ist/war meine nächste Sorge, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass
Uphoff zugestimmt hast, als Stellvertreter in die dritte Liga zu gehen.
Die müssen dem etwas zugesagt haben.
Dazu: derer beginnende erkennbare Spielaufbau, die gefährlichen Ecken, die herausgespielten Torchancen MIT System, auch der Freistoss hat mir etwas Vertrauen gegeben.
Das war ein erkennbarer beginnender Neuanfang.
Ob es noch weiter runter geht (tiefpunktmässig) liegt meiner Meinung nach daran, wie sich das Verhältnis der Fangruppen zum Präsidium entwickelt:
Wenn es da weiterhin massive Unruhe gibt, wird sich das auf den ganzen Verein übertragen.
Daher wünsche ich mir sehr, dass die einen belastbaren Friedensdeal hinbekommen.
Zitat von unkraut-ex
Ich habe das dumme Gefühl wir sind noch gar nicht am absoluten Tiefpunkt angekommen
Ich habe das dumme Gefühl wir sind noch gar nicht am absoluten Tiefpunkt angekommen
Das Gefühl hatte ich vor dem Lauternspiel auch.
Zum Beispiel war ich mir auch nicht sicher, ob Meister sich gegen die Vereinsführung durchsetzen kann oder sich nicht traut, aber: er greift durch-sieht gut aus.
Orle als Kapitän und Stammtorhüter ist/war meine nächste Sorge, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass
Uphoff zugestimmt hast, als Stellvertreter in die dritte Liga zu gehen.
Die müssen dem etwas zugesagt haben.
Dazu: derer beginnende erkennbare Spielaufbau, die gefährlichen Ecken, die herausgespielten Torchancen MIT System, auch der Freistoss hat mir etwas Vertrauen gegeben.
Das war ein erkennbarer beginnender Neuanfang.
Ob es noch weiter runter geht (tiefpunktmässig) liegt meiner Meinung nach daran, wie sich das Verhältnis der Fangruppen zum Präsidium entwickelt:
Wenn es da weiterhin massive Unruhe gibt, wird sich das auf den ganzen Verein übertragen.
Daher wünsche ich mir sehr, dass die einen belastbaren Friedensdeal hinbekommen.
Das Spiel fand ich auch nicht schlecht und gegen den gestrigen Kampfgeist habe ich auch nichts. Was mir mehr Sorgen bereitet sind Finanzen, Vereinsführung und kompetenzüberschreitende Einmischungen. Ich verzeihe NICHT die Dinge die in den letzten neun Monaten zerstört wurden.
Wir hatten drei nahezu spitzenmäßige Jahre. Wo wir jetzt sind wissen wir...
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