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Vereinsführung

08.03.2009 - 14:41 Uhr
Vereinsführung |#1131
19.01.2010 - 00:19 Uhr
Zitat von hossa:
Zitat von parzival2008fch:
wurde das (stasi-) thema auf irgendeine weise im tv angesprochen? im dsf oder sky?
kann mir da einer was zu sagen?
wenn ja, mit welchen unterton?
ist man eher auf hansas seite, dass man an dem man (vorerst) festhält, oder ist man eher entsetzt durch das verhalten des vereins?


@parzival2008fch

Ist Dies für Dich die Prämisse ???

Ich fände es gut, wenn es kein MedienThema werden würde und der Verein eine schnelle und stille Lösung finden würde !

.


nein nein... um gotteswillen.
aber dadurch, dass im stadion überall stasi-banner und schilder hingen, liegt es doch auf der hand, dass ein kommentator in einer ruhigen spielminute dieses aktuelle thema der heimmanschaft aufgreift.

mich hätte nur mal der o-ton eines solchen kommentars interessiert. ob er wie gewohnt negativ oder zur abwechslung vielleicht mal positiv ausgefallen ist.

ich möchte dieses thema auf keinen fall zu einem medienthema machen.
dies würde uns nur noch weiteren schaden in der öffentlichkeit zuführen und uns eine zusammenarbeit mit evtl. zukünftigen sponsoren erschweren.

•     •     •

F - - - C - - - H - - - WIR SIND IMMER DA!!!

MIT NEUER TRIBÜNE ZU ALTEM GLANZ
Vereinsführung |#1132
19.01.2010 - 11:30 Uhr
Ich weiß aus sicherer Quelle, dass der NDR weiterhin an der Aufklärung des Falles um den Sicherheitschef von Hansa Rostock arbeitet. Mit der jüngsten Pressemitteilung werden sie sich nicht zufrieden geben. Es wird "weiterhin, ergebnisoffen, in dieser Sache recherchiert". Sobald belastbare Erkenntnisse vorhanden sind, wird darüber im Nordmagazin berichtet.
DG sollte jetzt schnell handeln. Denn sonst ist er noch weniger tragfähig, als er es ohnehin schon ist. Wie sieht das denn aus, wenn die Medien schneller soetwas aufarbeiten, als der eigene Chef?

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---------- still not lovin' new tm ---------
Vereinsführung |#1133
21.01.2010 - 00:06 Uhr
Zitat von HansaK0gge:
Das sollen die Medien auch machen, das ist auch richtig so! Nur dann bitte ordentlich recherchieren und Sachen bringen die stimmen. Und wieder zu dem Beispiel, ihr tut wieder alle so, als hätte RF ihn persönlich in den Knast gesteckt, den der die Fahne abgerissen hat. Ihr könnt doch nich immer Sachen über Leute behaupten die ihr garnicht kennt, nur weil es bewiesene Dinge gibt über andere Leute die der gleichen Institution unterstellt waren. Ich habe solche Erfahrungen nicht machen müssen, zum Glück, weil ich da noch nicht geboren war. Aber wenn ich eins gelernt habe, dann ist es einen Menschen nicht nach dem zu beurteilen wie ihn die Presse darstellt, das widerstrebt mir jedes Mal.
Aber da ich nicht weiß wie es ist solche Erfahrungen gemacht zu haben, kann ich da nicht mitreden.

Aber um nochmal einige Posts hier aufzugreifen, da kommt mir auch die Galle hoch. Wie kann man RF mit der Gestapo vergleichen, das ist ja wohl der allergrößte Hohn. Leute, die Ex-Stasi-Mitarbeiter nicht sofort verurteilen, scheinen so, als würden sie sie verteidigen wollen, obwohl man wenn man rein von der Faktenlage (die es ja letztendlich zu bewerten gilt) ausgeht, ihm (noch) nichts vorzuwerfen ist.
Und erklärt mir bitte, warum schreiben hier einige, dass man wenn man bei der Stasi ausgebildet wird seinen Job nicht gut machen kann? (auch wenn es traurig ist, dass genau die es vllt sehr gut können, wie RostockerJung ja treffend formuliert hat)...


Dem stimme ich zu. Erstaunlich auch, dass NIEMANDEN interessiert, ob dieser Mann gute oder vielleicht auch nicht so gute Arbeit leistet. Dass er als junger Mann in einer Institution ausgebildet wurde, die nicht den allerbesten Ruf genießt, scheint wohl der Wahrheit zu entsprechen. Warum das allein ausreichen soll, ihn zu diskreditieren, ist mir schleierhaft. Dass auch 20 Jahre nach dem Mauerfall immer noch in verstaubten Akten gewühlt wird, um vermeintlichen Übeltätern nachträglich ans Bein zu pissen, zeigt einmal mehr, was in unserem Land nicht stimmt. Bevor hier wieder über Geschichten von runtergezogenen Flaggen nebst Kerkerhaft schwadroniert wird: In meiner Familie hat man auch gelitten unter der Willkür der damaligen Verantwortlichen. MfS, Stasihaft, Stasiüberwachung und Anwerbeversuche bzw. eher Anwerbenötigung sind uns nicht unbekannt. Trotzdem haben die Beteiligten ihren Frieden damit gemacht, gehen und schauen nach vorn. Irgendwie habe ich sowieso immer den Eindruck, dass es anscheinend nur Systemgegner in der DDR gegeben hat. Es war niemand in der Partei, im MfS sowieso nicht und auch sonst leistete man Widerstand. Irgendwie will sich dieses Bild aber gar nicht mit meinen Erinnerungen aus dieser Zeit decken. Auch die Zahlen (200.000 Mitarbeiter im MfS bzw. ca. 3 Mio SED-Mitglieder, ohne Blockparteien) sprechen eine andere Sprache. Mir erscheint (nicht nur) diese Diskussion in höchstem Maße scheinheilig, dient sie doch lediglich dem Zweck, den Vereinsverantwortlichen zu schaden. Vorteilhaft sind öffentliche Attacken gegen exponierte Vereinsmitglieder mit Sicherheit nicht. Mich wundert, dass nicht die Demission des gesamten Vorstandes sowie des Aufsichtsrates gefordert wird. Der Trainerstab kann gleich mitgehen. Die dann freiwerdenden Posten besetzen anschließend die Schreihälse hier im Forum. :D
Vereinsführung |#1134
21.01.2010 - 00:31 Uhr
ich Stimme E-Technik hier in allen belangen zu es sind mittlerweile 20Jahre vergangen und man sollte nicht sowas wie eine Hexenjagd betreiben das schadet dem Vereinsbild nochmehr als es die Randale tun...
Vereinsführung |#1135
21.01.2010 - 01:42 Uhr
Ich finde es nur gerecht, mal deutlich zu hinterfragen, wer was in der DDR gemacht hat. Und sich eben nicht mit einem "Ich kann mich nicht erinnern" zufrieden zu geben. Das ist ein historisch schon bekannter Prozess. Die 68er fragten über zwanzig Jahre später nach der Geschichte ihrer Vorfahren, und was diese mit einem Verbrechenssystem zu tun hatten. Also ist es auch jetzt eine Pflicht genau hinzuschauen, was vor 20 Jahren in einem weiteren Verbrechenssystem auf deutschen Boden passierte. Es geht hier nicht um eine Hexenjagd. Und auch nicht darum, jemanden auf Teufel komm raus schaden zu wollen. Es geht einzig und allein darum, Leute aufzufordern und anzustoßen, zu ihrer Vergangenheit zu stehen! Wenn jemand etwas getan hat, was er heute als falsch beurteilt, dazu steht und sich glaubhaft entschuldigt, wird ihm auch verziehen werden. Aber sich hinzustellen, halbe Auskünfte zu erteilen - dann in den spannenden Fragen aber zu antworten, sich nicht mehr erinnern zu können, ist eine riesengroße Lüge, die in unserem System nicht gedeckt oder akzeptiert werden kann. Ich will mich zumindest in 20 Jahren nicht fragen lassen, warum ich nicht alles getan habe, Mißstände aufzuklären.

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---------- still not lovin' new tm ---------
Vereinsführung |#1136
21.01.2010 - 07:23 Uhr
Zitat von HGWler:
ich Stimme E-Technik hier in allen belangen zu es sind mittlerweile 20Jahre vergangen und man sollte nicht sowas wie eine Hexenjagd betreiben das schadet dem Vereinsbild nochmehr als es die Randale tun...


Ist das Gerechtigkeit? Wer in den ersten 15 Jahren enttarnt wurde verliert seinen Job, ungeachtet seiner Fähigkeiten und wer das Glück hatte bei Hansa zu sein oder seine Vergangenheit verheimlicht bekommen zu haben wird nach bekannt werden der Vergangenheit nach 20 Jahren nicht mehr zur Verantwortung gezogen? Wer setzt hier eigentlich die Verjährungsfristen? Darf man Kriegsverbrechern nach 60 Jahren, wie Demjanjuk nach 65 Jahren, nicht mehr den Prozess machen wenn sie in der Zwischenzeit unauffällig waren. Darf man Waffenhändlern, wie Schreiber, nach vielen Jahren nicht mehr den Prozess machen weil man sie nicht rechtzeitig geschnappt hat? Das verstehe ich nicht. Die Vergangenheit von Friedrich wurde erst jetzt öffentlich bekannt. Weder Friedrich, noch der Vereinsführung gereicht das zur Ehre. Auch sollte es nicht davor schützen, sich nach Bekannt werden verantworten zu müssen.

Dabei spielen in meinen Augen in der Zwischenzeit erworbene Verdienste keine Bedeutung. Sonst hätte auch jeder SS-Mann eine faire Chance nach 1945 verdient gehabt. Trotz ihrer Überzeugung zu den NS-Zeiten hätte man alle auf ihre Fähigkeiten testen müssen und wer sich dann als fähig erwiesen hätte müsste rehabilitiert werden und wer unfähig gewesen wäre wäre für seine Vergangenheit bestraft worden? Was ist das für eine Logik?

Wie kann man einen Menschen verteidigen der sich mit seiner Unterschrift dazu verpflichtete, dieses System gegen eine Mehrheit und zum Schutz der herrschenden Minderheit zu verteidigen?

Es ist traurig, dass die Vereinsführung, zu keiner Zeit die Interessen des Vereins wahrend, schnell handelt um den Imageverlust für den Verein so gering wie möglich zu halten. Stattdessen wird, nur die eigenen Interessen im Sinn, abgewartet. Schlägt die Stasivergangenheit höhere Wellen und kommt man dadurch selbst unter Druck wird man sich von Friedrich trennen, öffentlich natürlich dann nur wegen seiner nicht tolerierbaren Vergangenheit. Verschwindet diese Meldung allerdings schnell aus dem Fokus freut man sich und macht so weiter wie bisher. Das ist ohnehin das was die Jungs am besten Können, nichts machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chessplayer1899 am 21.01.2010 um 07:48 Uhr bearbeitet
Vereinsführung |#1137
21.01.2010 - 07:46 Uhr
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von HGWler:
ich Stimme E-Technik hier in allen belangen zu es sind mittlerweile 20Jahre vergangen und man sollte nicht sowas wie eine Hexenjagd betreiben das schadet dem Vereinsbild nochmehr als es die Randale tun...


Ist das Gerechtigkeit? Wer in den ersten 15 Jahren enttarnt wurde verliert seinen Job, ungeachtet seiner Fähigkeiten und wer das Glück hatte bei Hansa zu sein oder seine Vergangenheit verheimlichte wird dafür nach 20 Jahren nicht mehr zur Verantwortung gezogen?

Hatte also jeder SS-Mann eine faire Chance verdient. Trotz seiner Überzeugung zu den NS-Zeiten hätte man alle auf ihre Fähigkeiten testen sollen? Wer dann Fähigkeiten gehabt hätte wird für seine Vergangenheit nicht zur Verantwortung gezogen oder wer unfähig gewesen wäre wird für diese bestraft? Was ist das für eine Logik?

Wie kann man einen Menschen verteidigen der sich mit seiner Unterschrift dazu verpflichtete dieses System gegen eine Mehrheit und zum Schutz der herrschenden Minderheit zu verteidigen?


Diese sinnentleerte Polemik ist einfach nur frei von jeglichen historischen Kenntnissen der vorhanden gewesenen Realitäten.

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Hüte Dich, in den Fehler derjenigen zu verfallen, die aus Mangel an Gedächtnis oder an Aufmerksamkeit auf sich, oder weil sie so verliebt in ihre eigenen Einfälle sind, dieselben Histörchen, Anekdoten, Späße, Wortspiele, witzigen Vergleichungen und so ferner bei jeder Gelegenheit wiederholen.

Adolph Freiherr von Knigge
Vereinsführung |#1138
21.01.2010 - 09:17 Uhr
Zitat von Knigge:
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von HGWler:
ich Stimme E-Technik hier in allen belangen zu es sind mittlerweile 20Jahre vergangen und man sollte nicht sowas wie eine Hexenjagd betreiben das schadet dem Vereinsbild nochmehr als es die Randale tun...


Ist das Gerechtigkeit? Wer in den ersten 15 Jahren enttarnt wurde verliert seinen Job, ungeachtet seiner Fähigkeiten und wer das Glück hatte bei Hansa zu sein oder seine Vergangenheit verheimlichte wird dafür nach 20 Jahren nicht mehr zur Verantwortung gezogen?

Hatte also jeder SS-Mann eine faire Chance verdient. Trotz seiner Überzeugung zu den NS-Zeiten hätte man alle auf ihre Fähigkeiten testen sollen? Wer dann Fähigkeiten gehabt hätte wird für seine Vergangenheit nicht zur Verantwortung gezogen oder wer unfähig gewesen wäre wird für diese bestraft? Was ist das für eine Logik?

Wie kann man einen Menschen verteidigen der sich mit seiner Unterschrift dazu verpflichtete dieses System gegen eine Mehrheit und zum Schutz der herrschenden Minderheit zu verteidigen?


Diese sinnentleerte Polemik ist einfach nur frei von jeglichen historischen Kenntnissen der vorhanden gewesenen Realitäten.


Dann stell' es doch richtig, wenn du meinst, es beinhaltet Fehler. Dein Satz ist jedenfalls von genau der selben Machart wie Chessplayers Beitrag. Wobei ich vom Inhalt klar seinem zustimme - denn deiner hat keinen.

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---------- still not lovin' new tm ---------
Vereinsführung |#1139
21.01.2010 - 10:13 Uhr
Zitat von FutureBoy:
Zitat von Knigge:
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von HGWler:
ich Stimme E-Technik hier in allen belangen zu es sind mittlerweile 20Jahre vergangen und man sollte nicht sowas wie eine Hexenjagd betreiben das schadet dem Vereinsbild nochmehr als es die Randale tun...


Ist das Gerechtigkeit? Wer in den ersten 15 Jahren enttarnt wurde verliert seinen Job, ungeachtet seiner Fähigkeiten und wer das Glück hatte bei Hansa zu sein oder seine Vergangenheit verheimlichte wird dafür nach 20 Jahren nicht mehr zur Verantwortung gezogen?

Hatte also jeder SS-Mann eine faire Chance verdient. Trotz seiner Überzeugung zu den NS-Zeiten hätte man alle auf ihre Fähigkeiten testen sollen? Wer dann Fähigkeiten gehabt hätte wird für seine Vergangenheit nicht zur Verantwortung gezogen oder wer unfähig gewesen wäre wird für diese bestraft? Was ist das für eine Logik?

Wie kann man einen Menschen verteidigen der sich mit seiner Unterschrift dazu verpflichtete dieses System gegen eine Mehrheit und zum Schutz der herrschenden Minderheit zu verteidigen?


Diese sinnentleerte Polemik ist einfach nur frei von jeglichen historischen Kenntnissen der vorhanden gewesenen Realitäten.


Dann stell' es doch richtig, wenn du meinst, es beinhaltet Fehler. Dein Satz ist jedenfalls von genau der selben Machart wie Chessplayers Beitrag. Wobei ich vom Inhalt klar seinem zustimme - denn deiner hat keinen.


Ich glaube nicht, dass dieses Forum dazu geeignet ist, deutsche Historie in all ihren Facetten aufzuarbeiten.

Zitat
Hatte also jeder SS-Mann eine faire Chance verdient. Trotz seiner Überzeugung zu den NS-Zeiten hätte man alle auf ihre Fähigkeiten testen sollen?


Genau so wurde es übrigens insbesondere auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik gemacht. Aber auch in der DDR gab es auf manchen Postionen ehemalige SS-Mitglieder. Ausschlaggebend war die PERSÖNLICHE Schuld.

Egal, hier ist der falsche Platz für diese Diskussionen.

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Hüte Dich, in den Fehler derjenigen zu verfallen, die aus Mangel an Gedächtnis oder an Aufmerksamkeit auf sich, oder weil sie so verliebt in ihre eigenen Einfälle sind, dieselben Histörchen, Anekdoten, Späße, Wortspiele, witzigen Vergleichungen und so ferner bei jeder Gelegenheit wiederholen.

Adolph Freiherr von Knigge
Vereinsführung |#1140
21.01.2010 - 15:32 Uhr
Zitat von Knigge:
Zitat von FutureBoy:
Zitat von Knigge:
Zitat von Chessplayer1899:
Zitat von HGWler:
ich Stimme E-Technik hier in allen belangen zu es sind mittlerweile 20Jahre vergangen und man sollte nicht sowas wie eine Hexenjagd betreiben das schadet dem Vereinsbild nochmehr als es die Randale tun...


Ist das Gerechtigkeit? Wer in den ersten 15 Jahren enttarnt wurde verliert seinen Job, ungeachtet seiner Fähigkeiten und wer das Glück hatte bei Hansa zu sein oder seine Vergangenheit verheimlichte wird dafür nach 20 Jahren nicht mehr zur Verantwortung gezogen?

Hatte also jeder SS-Mann eine faire Chance verdient. Trotz seiner Überzeugung zu den NS-Zeiten hätte man alle auf ihre Fähigkeiten testen sollen? Wer dann Fähigkeiten gehabt hätte wird für seine Vergangenheit nicht zur Verantwortung gezogen oder wer unfähig gewesen wäre wird für diese bestraft? Was ist das für eine Logik?

Wie kann man einen Menschen verteidigen der sich mit seiner Unterschrift dazu verpflichtete dieses System gegen eine Mehrheit und zum Schutz der herrschenden Minderheit zu verteidigen?


Diese sinnentleerte Polemik ist einfach nur frei von jeglichen historischen Kenntnissen der vorhanden gewesenen Realitäten.


Dann stell' es doch richtig, wenn du meinst, es beinhaltet Fehler. Dein Satz ist jedenfalls von genau der selben Machart wie Chessplayers Beitrag. Wobei ich vom Inhalt klar seinem zustimme - denn deiner hat keinen.


Ich glaube nicht, dass dieses Forum dazu geeignet ist, deutsche Historie in all ihren Facetten aufzuarbeiten.

Zitat
Hatte also jeder SS-Mann eine faire Chance verdient. Trotz seiner Überzeugung zu den NS-Zeiten hätte man alle auf ihre Fähigkeiten testen sollen?


Genau so wurde es übrigens insbesondere auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik gemacht. Aber auch in der DDR gab es auf manchen Postionen ehemalige SS-Mitglieder. Ausschlaggebend war die PERSÖNLICHE Schuld.

Egal, hier ist der falsche Platz für diese Diskussionen.


Aber Du hattest schon mitbekommen das sich meine Aussage auf die Aussage "es sind mittlerweile 20Jahre vergangen und man sollte nicht..." bezog? Das war nicht so schwer, denn ich zitiere ja am Anfang meiner Ausführungen.

Wenn etwas schlecht/unehrenwert/Unrecht vor 20 Jahren war, dann ist es 20 Jahre danach auch noch schlecht/unehrenwert/Unrecht, wenn man dafür zuvor nicht zur Verantwortung gezogen wurde, weil man seine Vergangenheit verschwieg oder weil man gedeckt wurde. Oder aber, es war von Anfang an nicht schlecht/unehrenwert/Unrecht. Aber eine Aussage wie "es sind mittlerweile 20Jahre vergangen und man sollte nicht..." ist in meinen Augen unlogisch und nicht Recht.

Hier im Forum hatten einige bewundernd den Hut vor Unions Vereinsführung gezogen, weil diese selbst mit einem Sponsor, der einen großen Teil seiner versprochenen Sponsorensumme als Bargeld hinterlegte, konsequenter umgegangen ist als es nun Hansas Vereinsführung beim gleichen Thema macht. Was bei Union als ehrenwert angesehen wurde wird nun von einigen, nur weil es sich bei Hansa abspielt, als nicht mehr moralisch bewertbar angesehen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

Für mich ist ein Mitwirken bei der Stasi, in welcher Position auch immer und mit welcher Schuld auch immer, allein durch die freiwillig abgegebene Verpflichtung sich zum persönlichen Vorteil oder aus Überzeugung heraus gegen die Mehrheit des Volkes zu stellen, vereinsschädigend. Es ist schade, dass die Vereinsverantwortlichen Hansas lieber den Ruf unseres Vereins riskieren, als konsequent zu handeln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chessplayer1899 am 21.01.2010 um 15:35 Uhr bearbeitet
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