| Geburtsdatum | 20.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer Sport |
| Akt. Verein | 1.FC Köln |
Thomas Kessler [Geschäftsführer Sport]
26.05.2025 - 20:09 Uhr
25.03.2026 - 09:47 Uhr
Zitat von Gatwick
Aber bei Klopp und Mainz gilt ja eben genau das gleiche, wie für Streich und Finke. Klopp hat zwar die ersten Jahre den Aufstieg verpasst, allerdings war das dann auch der erste Aufstieg in die Bundesliga überhaupt für Mainz. Ein für den Verein historischer Erfolg mit anschließend mehrjährigem Klassenerhalt für einen verein damals kaum größer als Heidenheim, Fürth etc. Dann ist man abgestiegen und hat an Klopp festgehalten, weil dieser dem Verein über Jahre Erfolge bescherte.
Klopp war bis zum Abstieg in jeder Saison erfolgreich und hat vom ersten Jahr an Weg jeweils die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte spielen lassen. Damit ist auch Klopp da keine Ausnahme und reiht sich nahtlos in die Reihe von Finke und Streich ein.
Den zweiten Teil kann man so sehen, aber die Beispiele die regelmäßig gebracht werden, weshalb man mit dem Trainer auch nach Abstieg weiterarbeiten sollte, die taugen halt nicht, weil das jeweils über viele Jahre absolute Erfolgstrainer waren. Das ist daher nicht Vergleichbar.
Zitat von DonMarvel
Ausnahmen bestimmen trotzdem die Regel. Jürgen Klopp scheiterte mehrmals am Aufstieg in Liga 1, teilweise tragisch. Kann man sicherlich als Erfolg werten, wenn du kontinuierlich oben um die Aufstiegsplätze mitspielst. Nach dem Bundesligaaufstieg ging es Jahre später aber wieder runter und man sprach ihm weiterhin das Vetrauen aus. Im Folgejahr wurde er wieder nur 4ter, die weitere Zusammenarbeit schloss er aus und lies den Vetrag auslaufen, obwohl der Verein weiterhin mit ihm planen wollte.
Die Konstanz auf der Trainerposition ist wichtig, wenn du nachweislich einen Trainer beschäftigst, der was drauf hat. Damit nimmst du vor allem die Spieler in die Pflicht und man ordnet sich der Philosophie des Vereins unter. Wenn du dann zusätzlich noch ein Umfeld hast, sowohl medial und auch in der Anhängerschaft, die das respektieren und mittragen, dann kann so ein Weg durchaus erfolgreich sein. Bei uns aber nicht, weil ständig Unruhe herrscht. Deshalb behaupte ich, es wird sich nie was ändern, wenn man nicht endlich mal "Eier" zeigt.
Zitat von Gatwick
Das hat nichts mit mich oder andere nicht überzeugen zu können. Das die Freiburger 2x ihren Trainer nicht gefeuert haben nach dem Abstieg liegt halt an einer anderen Situation als bei Kwasniok diese Saison. Finke und Streich hatten bereits vorher Erfolg, wodurch sie sich Kredit erspielt haben, welchen Sie dann eingelöst haben bei Abstieg, was sich dann ausgezahlt hat.
Kwasniok hat sich diesen Kredit nicht erspielt!
Ja die Sample Size bei Freiburg ist klein mit nur 5 Trainern seit 1993, aber ändert wenig daran, das deren Abstiege halt nicht mit der Situation von Kwasniok vergleichbar ist.
Stöger und Baumgart wären da die Äquivalente auf unserer Seite in den letzten Jahren, wo eine ähnliche Situation vorlag. Das beide gegangen sind bzw. gegangen wurden hat Gründe, aber wenn man den Freiburger Weg heranzieht dann kommen nur diese beiden Trainer für diesen Weg in Betracht!
Ich weiß das viele an Kwasniok hängen und gerne mit ihm weitergearbeitet haben, aber ein Festhalten hätte wirklich nichts mit dem Freiburger Weg zu tun gehabt. Heidenheim geht den gleichen Weg, weil Schmitt über Jahre/Jahrzehnte Erfolg hatte.
Aber die Reihenfolge ist ganz klar, erst Erfolg, dann Vertrauen bei Verfehlung des Minimalziels und nicht umgekehrt.
Und das Kwasniok nie auf einem Abstiegsplatz stand stimmt zwar, aber er war auf dem besten Weg dahin, denn in den letzten 20 Spielen hat nur Heidenheim schlechter gepunktet. Übrigens haben wir in den letzten 17 Spielen weniger Punkte geholt als Sorg in seiner schlechten Hinrunde bei Freiburg! Wir haben 12 Punkte aus den letzten 17 Spielen geholt, Sorg 13.
Wenn du also sagst Sorg begann katastrophal, dann ist Kwasniok über den gleichen Zeitraum noch katastrophaler unterwegs.
Warum mussman zuerst Erfolg haben, bevor man mit einem Trainer einen Abstieg überstehen kann? Weil man nicht nur die Fans und Manager überzeugen muss ihm zu vertrauen, sondern auch die Spieler müssen dem Trainer vertrauen! Warum sollten Profispieler einem Trainer vertrauen, mit dem sie einen Abstieg verbinden, mit dem Sie Gehaltseinbußen verbinden, wo vor allem die Spieler bleiben werden die momentan eher hinten dran sind wie Huseinbasic zb.
Um mit einem Trainer nach Abstieg weiterzumachen müssen nicht nur Fans und Managament dazu bereit sein, sondern auch die Spieler die 30-40% weniger Gehalt bekommen werden. Was schnell mehrere 100k pro Spieler an Gehaltsverlust bedeutet. Das machst du nur wenn du mit dem Trainer Erfolge verbindest oder ein extremes Band aus Freundschaft zwischen Mannschaft und Trainer. Weder das eine noch das andere liegt bei unserer Mannschaft und Kwasniok vor! Weder haben die Spieler Erfolgserlebnisse gehabt, noch gab es ein dickes Band zwischen Trainer und Spieler, denn anders als bei anderen Entlassungen in der Vergangenheit haben die Spieler bisher kein Bedauern ausgedrückt!
Zitat von Zensur
Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.
In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.
Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.
Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.
Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.
Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst
Zitat von Gatwick
Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.
Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.
Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.
Zitat von Black-Forest
Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.
Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.
Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.
Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.
Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.
Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.
In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.
Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.
Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.
Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.
Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst
Das hat nichts mit mich oder andere nicht überzeugen zu können. Das die Freiburger 2x ihren Trainer nicht gefeuert haben nach dem Abstieg liegt halt an einer anderen Situation als bei Kwasniok diese Saison. Finke und Streich hatten bereits vorher Erfolg, wodurch sie sich Kredit erspielt haben, welchen Sie dann eingelöst haben bei Abstieg, was sich dann ausgezahlt hat.
Kwasniok hat sich diesen Kredit nicht erspielt!
Ja die Sample Size bei Freiburg ist klein mit nur 5 Trainern seit 1993, aber ändert wenig daran, das deren Abstiege halt nicht mit der Situation von Kwasniok vergleichbar ist.
Stöger und Baumgart wären da die Äquivalente auf unserer Seite in den letzten Jahren, wo eine ähnliche Situation vorlag. Das beide gegangen sind bzw. gegangen wurden hat Gründe, aber wenn man den Freiburger Weg heranzieht dann kommen nur diese beiden Trainer für diesen Weg in Betracht!
Ich weiß das viele an Kwasniok hängen und gerne mit ihm weitergearbeitet haben, aber ein Festhalten hätte wirklich nichts mit dem Freiburger Weg zu tun gehabt. Heidenheim geht den gleichen Weg, weil Schmitt über Jahre/Jahrzehnte Erfolg hatte.
Aber die Reihenfolge ist ganz klar, erst Erfolg, dann Vertrauen bei Verfehlung des Minimalziels und nicht umgekehrt.
Und das Kwasniok nie auf einem Abstiegsplatz stand stimmt zwar, aber er war auf dem besten Weg dahin, denn in den letzten 20 Spielen hat nur Heidenheim schlechter gepunktet. Übrigens haben wir in den letzten 17 Spielen weniger Punkte geholt als Sorg in seiner schlechten Hinrunde bei Freiburg! Wir haben 12 Punkte aus den letzten 17 Spielen geholt, Sorg 13.
Wenn du also sagst Sorg begann katastrophal, dann ist Kwasniok über den gleichen Zeitraum noch katastrophaler unterwegs.
Warum mussman zuerst Erfolg haben, bevor man mit einem Trainer einen Abstieg überstehen kann? Weil man nicht nur die Fans und Manager überzeugen muss ihm zu vertrauen, sondern auch die Spieler müssen dem Trainer vertrauen! Warum sollten Profispieler einem Trainer vertrauen, mit dem sie einen Abstieg verbinden, mit dem Sie Gehaltseinbußen verbinden, wo vor allem die Spieler bleiben werden die momentan eher hinten dran sind wie Huseinbasic zb.
Um mit einem Trainer nach Abstieg weiterzumachen müssen nicht nur Fans und Managament dazu bereit sein, sondern auch die Spieler die 30-40% weniger Gehalt bekommen werden. Was schnell mehrere 100k pro Spieler an Gehaltsverlust bedeutet. Das machst du nur wenn du mit dem Trainer Erfolge verbindest oder ein extremes Band aus Freundschaft zwischen Mannschaft und Trainer. Weder das eine noch das andere liegt bei unserer Mannschaft und Kwasniok vor! Weder haben die Spieler Erfolgserlebnisse gehabt, noch gab es ein dickes Band zwischen Trainer und Spieler, denn anders als bei anderen Entlassungen in der Vergangenheit haben die Spieler bisher kein Bedauern ausgedrückt!
Ausnahmen bestimmen trotzdem die Regel. Jürgen Klopp scheiterte mehrmals am Aufstieg in Liga 1, teilweise tragisch. Kann man sicherlich als Erfolg werten, wenn du kontinuierlich oben um die Aufstiegsplätze mitspielst. Nach dem Bundesligaaufstieg ging es Jahre später aber wieder runter und man sprach ihm weiterhin das Vetrauen aus. Im Folgejahr wurde er wieder nur 4ter, die weitere Zusammenarbeit schloss er aus und lies den Vetrag auslaufen, obwohl der Verein weiterhin mit ihm planen wollte.
Die Konstanz auf der Trainerposition ist wichtig, wenn du nachweislich einen Trainer beschäftigst, der was drauf hat. Damit nimmst du vor allem die Spieler in die Pflicht und man ordnet sich der Philosophie des Vereins unter. Wenn du dann zusätzlich noch ein Umfeld hast, sowohl medial und auch in der Anhängerschaft, die das respektieren und mittragen, dann kann so ein Weg durchaus erfolgreich sein. Bei uns aber nicht, weil ständig Unruhe herrscht. Deshalb behaupte ich, es wird sich nie was ändern, wenn man nicht endlich mal "Eier" zeigt.
Aber bei Klopp und Mainz gilt ja eben genau das gleiche, wie für Streich und Finke. Klopp hat zwar die ersten Jahre den Aufstieg verpasst, allerdings war das dann auch der erste Aufstieg in die Bundesliga überhaupt für Mainz. Ein für den Verein historischer Erfolg mit anschließend mehrjährigem Klassenerhalt für einen verein damals kaum größer als Heidenheim, Fürth etc. Dann ist man abgestiegen und hat an Klopp festgehalten, weil dieser dem Verein über Jahre Erfolge bescherte.
Klopp war bis zum Abstieg in jeder Saison erfolgreich und hat vom ersten Jahr an Weg jeweils die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte spielen lassen. Damit ist auch Klopp da keine Ausnahme und reiht sich nahtlos in die Reihe von Finke und Streich ein.
Den zweiten Teil kann man so sehen, aber die Beispiele die regelmäßig gebracht werden, weshalb man mit dem Trainer auch nach Abstieg weiterarbeiten sollte, die taugen halt nicht, weil das jeweils über viele Jahre absolute Erfolgstrainer waren. Das ist daher nicht Vergleichbar.
Wenn du 30 Spieltage auf einem Aufstiegsplatz verweilst und dann noch scheiterst, kann man das auch als Misserfolg deuten. Bei uns hätte man die Reißleine gezogen und mit dem dringend benötigten "neuem Impuls" argumentiert. Vielleicht gebietet es sich auch nicht in der Schnellebigkeit des Fussballs, diese Parameter heutzutage zu setzen, das kann durchaus sein. Aber, zu diesen Punkt kommen wir ja erst gar nicht, weil man immer meint was verändern zu müssen. Vereine wie Mainz und Freiburg haben vorgemacht, das solch Entscheidungen auf Langfristigkeit zu bauen, Erfolg beudeuten, um sich etablieren zu können.
Man erhofft sich keine Wunderdinge in Köln, jahrelange Zugehörigkeit in der Bundesliga im unteren Drittel dürfte dem Fanherz schon genügen. Dieses Jobhopping, was auch in Köln immer praktiziert wird, bringt auf lange Sicht doch auch nichts. Man hat dann mal Ausreißer nach oben, nur um wieder abzusteigen und erneut von vorne zu beginnen. Wenn sich ein Trainer abnutzt und in seiner Eindimensionalität, Baumgart ist hier das Paradebeispiel, festgefahren ist, steht ein Trainerwechsel auf einem anderen Blatt Papier. Kwasnioks Mindset spiegelte aber ein ganz anderes Bild wieder.
Deshalb, man hat sich bei uns der Möglichkeit entzogen, etwas nachhaltiges aufzubauen, wenn der Trainer fachliche Kompetenz ausstrahlt, die eine Mannschaft besser macht und das selbst dann, wenn die Mannschaft qualitativ gebeutelt ist. Dieser Aspekt kommt in der Argumentation merklich zu kurz, weil es ein immens wichtiger Faktor ist. Vertrauen in die Fähigkeiten eines Trainers zu haben ist essenziell, da es die Grundlage für eine effektive Zusammenarbeit, die Leistungssteigerung und der persönliche Entwicklung der Spieler und auch des Trainers bildet. Dieser Chance hat man sich beraubt und ärgert maßlos. Es fehlt daher auch an Weitsicht, die ebenfalls für einen Verein unserer Größenordnung wichtig ist.
D.h. daher auch im Umkehrschluss, du kannst so gut sein wie du willst, beim Effzeh hast du nur die Chance auf Weiterbeschäftigung, wenn der Weg "steil" nach oben geht. Wie soll das bei einem Verein funktionieren, der national mit den Plätzen 1-9 sowieso nicht konkurrieren kann und immer hinterherhinken wird?
25.03.2026 - 10:28 Uhr
In meinen Augen ist es schwer Freiburg und den FC bzw. die Trainerposition beider Vereine zu vergleichen.
Vorab, ich glaube nicht, dass der Trainer“Typ“ Kwasniok (Baumgart, Svenson, Henrikson und co) derart lange Coach in Freiburg wären, wie es Finke, Streich oder Schuster sind/waren…
Diese immens pushende Art nutzt sich bei Spielern irgendwann ab, der Trainer, der immer im Vollgas-Modus unterwegs ist, nutzt sich ebenfalls schneller ab.
Das bedeutet nicht, dass sie nicht auch gute Trainer sind, aber ich glaube man kann diese Art Trainer in bestimmten Situationen gut gebrauchen, um aber langfristig etwas aufzubauen, sind sie in meinen Augen nicht die richtigen.
Was Kwasniok angeht, den ich vorher nicht wirklich kannte, war ich anfangs komplett offen und habe ihn auch lange verteidigt als es nicht lief.
Zum Schluss hatte ich jedoch nicht mehr das Gefühl, dass er den turnaround noch schaffen könnte (da er auch einfach alles gegeben hat was in ihm steckt), der Trend klar nach unten ging und ihn offenbar auch einige Spieler nicht mehr folgten.
Aber gut, darum geht es mir nicht, sondern um den Verein an sich und dabei insbesondere um die Person Kessler, die natürlich in einer sehr prägenden Gesamtrolle tätig ist.
Denn in seiner Funktion bestimmt er sportlich das große Ganze und da kommt jetzt nochmal Freiburg ins Spiel und der Grund warum dort auch bei den Trainern eine große Stetigkeit herrscht.
Im Breisgau gibt es eine klare Philosophie und das seit Jahrzehnten. Es geht hier ganz klar um eine Spielerentwicklung von Talenten, die von ein paar Führungsspielern an die Hand genommen werden. Daran ist alles ausgerichtet, das Scouting, die Jugendarbeit, die Trainer, die Spielweise aber auch die Erwartungshaltung.
Gleichzeitig wird aber auch sehr hart (teils verbissen) und akkurat gearbeitet, Fehler werden nicht geduldet (auch nicht von externen wie Schiedsrichtern).
Das „Konstrukt“ ist über Jahrzehnte gewachsen und man muss sich gewiss sein, um das zu implementieren braucht es Zeit.
Zeit und gute Arbeit.
Kessler so finde ich hat vor der Saison gut eingekauft. Es waren viele, nein sehr viele offene Flanken im Kader und fast alle konnten geschlossen werden. Der FC performte zu Saisonbeginn über (auch dank des Trainers, der die Spieler antrieb), es war jedoch recht klar, dass man das nicht über eine Saison durchziehen könne. Zu kraftraubend war die Spielweise für die Beine aber auch mental.
Nun geht es darum, den wochenlangen Abwärtstrend zu stoppen und die Liga zu halten, was mit diesem Kader möglich sein muss.
Wenn der FC nun die Klasse hält, dann hat man mal ein erstes Fundament und kann im Stile Freiburgs darauf aufbauen und zwar nachhaltig und bedächtig (und nicht von Europa träumen und das Geld raus werfen).
Denn mit El Mala bekommt der FC eine tolle Einnahme und dieses Geld kann man dann clever und mit bedacht investieren.
Drei, vier Talente und vielleicht ein bis zwei Spieler die da helfen, wo wir aktuell Bedarf haben.
Es braucht ein Gerüst (so wie Freiburg das seit Jahren hat) und darum können sich Talente entwickeln. Hierfür braucht es einen Trainer (ist nicht gegen kwasniok gemeint sondern ganz allgemein), der ein System und Talente langfristig entwickeln kann, ohne das Heute außer Acht zu lassen (und ggf. abzusteigen).
Ich drücke nun alle Daumen, dass der FC es diese Saison schafft und bin dann sehr gespannt darauf, was Kessler für Schlüsse aus dem Kader, den Stärken/Schwächen diese Saison zieht und wie die nächsten Schritte aussehen werden.
Vorab, ich glaube nicht, dass der Trainer“Typ“ Kwasniok (Baumgart, Svenson, Henrikson und co) derart lange Coach in Freiburg wären, wie es Finke, Streich oder Schuster sind/waren…
Diese immens pushende Art nutzt sich bei Spielern irgendwann ab, der Trainer, der immer im Vollgas-Modus unterwegs ist, nutzt sich ebenfalls schneller ab.
Das bedeutet nicht, dass sie nicht auch gute Trainer sind, aber ich glaube man kann diese Art Trainer in bestimmten Situationen gut gebrauchen, um aber langfristig etwas aufzubauen, sind sie in meinen Augen nicht die richtigen.
Was Kwasniok angeht, den ich vorher nicht wirklich kannte, war ich anfangs komplett offen und habe ihn auch lange verteidigt als es nicht lief.
Zum Schluss hatte ich jedoch nicht mehr das Gefühl, dass er den turnaround noch schaffen könnte (da er auch einfach alles gegeben hat was in ihm steckt), der Trend klar nach unten ging und ihn offenbar auch einige Spieler nicht mehr folgten.
Aber gut, darum geht es mir nicht, sondern um den Verein an sich und dabei insbesondere um die Person Kessler, die natürlich in einer sehr prägenden Gesamtrolle tätig ist.
Denn in seiner Funktion bestimmt er sportlich das große Ganze und da kommt jetzt nochmal Freiburg ins Spiel und der Grund warum dort auch bei den Trainern eine große Stetigkeit herrscht.
Im Breisgau gibt es eine klare Philosophie und das seit Jahrzehnten. Es geht hier ganz klar um eine Spielerentwicklung von Talenten, die von ein paar Führungsspielern an die Hand genommen werden. Daran ist alles ausgerichtet, das Scouting, die Jugendarbeit, die Trainer, die Spielweise aber auch die Erwartungshaltung.
Gleichzeitig wird aber auch sehr hart (teils verbissen) und akkurat gearbeitet, Fehler werden nicht geduldet (auch nicht von externen wie Schiedsrichtern).
Das „Konstrukt“ ist über Jahrzehnte gewachsen und man muss sich gewiss sein, um das zu implementieren braucht es Zeit.
Zeit und gute Arbeit.
Kessler so finde ich hat vor der Saison gut eingekauft. Es waren viele, nein sehr viele offene Flanken im Kader und fast alle konnten geschlossen werden. Der FC performte zu Saisonbeginn über (auch dank des Trainers, der die Spieler antrieb), es war jedoch recht klar, dass man das nicht über eine Saison durchziehen könne. Zu kraftraubend war die Spielweise für die Beine aber auch mental.
Nun geht es darum, den wochenlangen Abwärtstrend zu stoppen und die Liga zu halten, was mit diesem Kader möglich sein muss.
Wenn der FC nun die Klasse hält, dann hat man mal ein erstes Fundament und kann im Stile Freiburgs darauf aufbauen und zwar nachhaltig und bedächtig (und nicht von Europa träumen und das Geld raus werfen).
Denn mit El Mala bekommt der FC eine tolle Einnahme und dieses Geld kann man dann clever und mit bedacht investieren.
Drei, vier Talente und vielleicht ein bis zwei Spieler die da helfen, wo wir aktuell Bedarf haben.
Es braucht ein Gerüst (so wie Freiburg das seit Jahren hat) und darum können sich Talente entwickeln. Hierfür braucht es einen Trainer (ist nicht gegen kwasniok gemeint sondern ganz allgemein), der ein System und Talente langfristig entwickeln kann, ohne das Heute außer Acht zu lassen (und ggf. abzusteigen).
Ich drücke nun alle Daumen, dass der FC es diese Saison schafft und bin dann sehr gespannt darauf, was Kessler für Schlüsse aus dem Kader, den Stärken/Schwächen diese Saison zieht und wie die nächsten Schritte aussehen werden.
25.03.2026 - 10:30 Uhr
Zitat von Valen
Das Trainer in Freiburg so lange im Amt sein können ist ein Folge der guten, unaufgeregten und erfolgreichen Vereinsarbeit. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und dann damit der Erfolg kommt, ist meiner Ansicht nach nicht korrekt. Da gibt es mit Stöger, schmadtke und Baumgart doch allein schon genug Gegenbeispiele in der jüngeren Vergangenheit.
Das Trainer in Freiburg so lange im Amt sein können ist ein Folge der guten, unaufgeregten und erfolgreichen Vereinsarbeit. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und dann damit der Erfolg kommt, ist meiner Ansicht nach nicht korrekt. Da gibt es mit Stöger, schmadtke und Baumgart doch allein schon genug Gegenbeispiele in der jüngeren Vergangenheit.
Du reagierst in diesem Beitrag doch genau auf Zensur und doch stellst du einen Strohmann auf. Niemand behauptet, dass der Erfolg von alleine kommt, wenn man am Trainer festhält. Im Gegenteil argumentiert Zensur ja, dass der Fußball unter Kwasniok, anders als bei Baumgart und Stöger, nicht diesen spielerischen Qualitätsabfall erlebt hat.
Zitat von corleone82
Es braucht ein Gerüst (so wie Freiburg das seit Jahren hat) und darum können sich Talente entwickeln. Hierfür braucht es einen Trainer (ist nicht gegen kwasniok gemeint sondern ganz allgemein), der ein System und Talente langfristig entwickeln kann, ohne das Heute außer Acht zu lassen (und ggf. abzusteigen).
Es braucht ein Gerüst (so wie Freiburg das seit Jahren hat) und darum können sich Talente entwickeln. Hierfür braucht es einen Trainer (ist nicht gegen kwasniok gemeint sondern ganz allgemein), der ein System und Talente langfristig entwickeln kann, ohne das Heute außer Acht zu lassen (und ggf. abzusteigen).
Und wann fangen wir mal an dieses Gerüst zu bauen?
Nach dem Klassenerhalt...
Wenn wir El Mala verkauft haben...
Wenn wir uns mal stabilisiert haben...
Wenn wir den Kaderumbruch vollzogen haben...
Mañana, mañana.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wuerzbock am 25.03.2026 um 10:33 Uhr bearbeitet
25.03.2026 - 11:03 Uhr
Zitat von Valen
Wie gesagt: ich denke du vertauscht hier Ursache und Wirkung.
Das Trainer in Freiburg so lange im Amt sein können ist ein Folge der guten, unaufgeregten und erfolgreichen Vereinsarbeit. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und dann damit der Erfolg kommt, ist meiner Ansicht nach nicht korrekt. Da gibt es mit Stöger, schmadtke und Baumgart doch allein schon genug Gegenbeispiele in der jüngeren Vergangenheit.
Zitat von Zensur
Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.
In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.
Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.
Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.
Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.
Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst
Zitat von Gatwick
Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.
Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.
Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.
Zitat von Black-Forest
Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.
Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.
Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.
Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.
Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.
Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.
In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.
Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.
Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.
Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.
Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst
Wie gesagt: ich denke du vertauscht hier Ursache und Wirkung.
Das Trainer in Freiburg so lange im Amt sein können ist ein Folge der guten, unaufgeregten und erfolgreichen Vereinsarbeit. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und dann damit der Erfolg kommt, ist meiner Ansicht nach nicht korrekt. Da gibt es mit Stöger, schmadtke und Baumgart doch allein schon genug Gegenbeispiele in der jüngeren Vergangenheit.
Irgendwie verstehe ich nicht, was du von mir willst.
Ich „fordere“ (wo bei ich das nicht explizit fordere, sondern das man sich mehr daran orientiert) eine ähnliche Arbeit von der Vereinsführung, wie in Freiburg und du entgegnest mir, dass das bei uns so nicht gegeben ist und deswegen ein Trainer wie Kwasniok eben hier nicht „zwangsweise“ Erfolg haben kann.
Auch das, habe ich nirgendwo behauptet, sondern bin lediglich mit meiner Meinung aufgetreten, dass ich ihn für höchst Kompetent halte.
Das Robin Dutt aber exzellente Qualitäten hat, ist zumindest nicht nachweislich bekannt, denn außer seine Zeit in Freiburg, war da nur wenig erfolgreiches dabei.
Und auch das erste Jahr Bundesliga mit Freiburg, zeigt das manchmal Ruhe, Stabilität und Kontinuität auch erfolgreich sein können.
Das man das jetzt 1 zu 1 auf den Fc übertragen kann, habe ich nirgendwo so geschrieben. Genauso kann man aber auch nicht das Gegenteil davon behaupten.
Nicht jeder Trainer der hier in Köln war, wäre für Kontinuität geeignet, mMn gehörte Kwasniok - Stand heute - zu einer der wenigen, die ich dazu imstande gesehen habe.
Es hätte aber auch in ein oder zwei Jahren auch laufen könne wie mit Baumgart, nur was bringt uns ständig Trainer für 2 oder gar 3 Jahre zu verpflichten, wenn sie das eine Jahr meistens eh nicht überstehen. Stattdessen bezahlen wir diesen Leuten dann noch ne Stange Geld und müssen parallel einen neuen Trainer bezahlen.
Das ist halt auch maximal unwirtschaftlich, was der Effzeh hier auf dieser Position betreibt.
25.03.2026 - 11:04 Uhr
Zitat von corleone82
Diese immens pushende Art nutzt sich bei Spielern irgendwann ab, der Trainer, der immer im Vollgas-Modus unterwegs ist, nutzt sich ebenfalls schneller ab.
Diese immens pushende Art nutzt sich bei Spielern irgendwann ab, der Trainer, der immer im Vollgas-Modus unterwegs ist, nutzt sich ebenfalls schneller ab.
Alleine dieser Absatz reduziert Kwasniok in seinen Fähigkeiten als Trainer. Er war kein "stupider" Motivator, sondern konnte sich auf Gegner und System einstellen und hatte immer Lösungswege parat. Er hat sich in den Partien auch nachweislich selten vercoacht. Die Mannschaft war zudem in der Lage, Kwasnioks verschiedene Ansätzen zu folgen, war nie überfordert unterwegs oder unterlag einem enormen Leistungsabfall, wenn zwischen Systemanpassungen geswitcht wurde. Dass am langen Ende ein Aufsteiger an seine qualitativen Grenzen kommt, sollte logisch erscheinen. Man stelle sich vor, Kwasniok hätte immer aus dem Vollen schöpfen können oder noch besser, er hätte einen Kader von Vereinen, die um die Plätze 4-8 spielen, zur Verfügung.
25.03.2026 - 11:32 Uhr
Zitat von DonMarvel
Alleine dieser Absatz reduziert Kwasniok in seinen Fähigkeiten als Trainer. Er war kein "stupider" Motivator, sondern konnte sich auf Gegner und System einstellen und hatte immer Lösungswege parat. Er hat sich in den Partien auch nachweislich selten vercoacht. Die Mannschaft war zudem in der Lage, Kwasnioks verschiedene Ansätzen zu folgen, war nie überfordert unterwegs oder unterlag einem enormen Leistungsabfall, wenn zwischen Systemanpassungen geswitcht wurde. Dass am langen Ende ein Aufsteiger an seine qualitativen Grenzen kommt, sollte logisch erscheinen. Man stelle sich vor, Kwasniok hätte immer aus dem Vollen schöpfen können oder noch besser, er hätte einen Kader von Vereinen, die um die Plätze 4-8 spielen, zur Verfügung.
Zitat von corleone82
Diese immens pushende Art nutzt sich bei Spielern irgendwann ab, der Trainer, der immer im Vollgas-Modus unterwegs ist, nutzt sich ebenfalls schneller ab.
Diese immens pushende Art nutzt sich bei Spielern irgendwann ab, der Trainer, der immer im Vollgas-Modus unterwegs ist, nutzt sich ebenfalls schneller ab.
Alleine dieser Absatz reduziert Kwasniok in seinen Fähigkeiten als Trainer. Er war kein "stupider" Motivator, sondern konnte sich auf Gegner und System einstellen und hatte immer Lösungswege parat. Er hat sich in den Partien auch nachweislich selten vercoacht. Die Mannschaft war zudem in der Lage, Kwasnioks verschiedene Ansätzen zu folgen, war nie überfordert unterwegs oder unterlag einem enormen Leistungsabfall, wenn zwischen Systemanpassungen geswitcht wurde. Dass am langen Ende ein Aufsteiger an seine qualitativen Grenzen kommt, sollte logisch erscheinen. Man stelle sich vor, Kwasniok hätte immer aus dem Vollen schöpfen können oder noch besser, er hätte einen Kader von Vereinen, die um die Plätze 4-8 spielen, zur Verfügung.
Und genau aus diesen Aspekten und jenen, die von Zensur genannt wurden (nochmal: Wir haben eine siebenstellige Ablöse für Kwasniok bezahlt!), hätte man hier einmal den Ansatz mit der Kontinuität versuchen können. Kessler scheint mir überzeugt zu sein, dass er die notwendigen Stellschrauben kennt. Genauso scheint es kein Zerwürfnis zu geben. Für mich ist dann fraglich, weshalb man Kwasniok nicht zutraut, diese kleinen Stellschrauben festzudrehen und weshalb es dann gleich den "Impuls" benötigt.
Sich vor der Saison optimistisch zu geben und von langfristiger Zusammenarbeit zu schwadronieren, ist keine Kunst und erfordert weder Mut noch Haltung. In einer Situation wie jetzt aber an dem Trainer festzuhalten, den man aus Überzeugung angeheuert hat, ist die Kunst bei Ausführung einer Strategie. Ich will hier nicht für den Selbstzweck plädieren - das ist ganz und gar nicht mein Anliegen. Aber eine Strategie entfaltet nicht dadurch ihre Wirkung, dass man den geringsten Widerständen und externen Impulsen nachgibt. Man kann sie justieren und man kann nachsteuern.
In Freiburg wird auch nur mit Wasser gekocht. Auch dort gibt es bisweilen Unzufriedenheit. Man kann ein Umfeld aber auch durch das eigene Handeln beeinflussen, indem man selber nicht in Hektik verfällt und kurzfristig Druck vom Kessel nimmt durch einen Trainerwechsel. Und hier sehe ich nach wie vor den größten Fehler von Kessler. Es ist einfach kurzsichtig.
25.03.2026 - 14:59 Uhr
Von Freiburger Verhältnissen in Köln und anderen Bundesligastandorten zu träumen, sind eben unrealistische Träumereien
Würde man die extremen Langzeit-Engagements in Freiburg und auch Heidenheim nicht berücksichtigen, läge die durchschnittliche Verweildauer der Trainer in der Bundesliga bei etwa 11 bis 12 Monaten.
Der FC schneidet mit 9,2 Monaten (zweimal Funkel eingerechnet) noch etwas schlechter ab.
Dies ist jedoch kein spezifisches Problem des 1. FC Köln, sondern ein Phänomen der Bundesliga und vieler anderer internationaler Ligen. In der Serie A überleben Trainer ca. ein Jahr und in der Süper Lig nur 9 Monate. Die Premier League (2 Jahre) und La Liga (1,7 bis 2 Jahre) schneiden besser ab als die Bundesliga.
Der Blick nach Freiburg ist sicherlich frustrierend, aber das gilt für fast die gesamte Liga. Und das freundliche und bodenständige Freiburg mit dem emotionalen Köln zu vergleichen, ergibt sich aus so vielen Gesichtspunkten nicht. Es ist auch eine Sache unserer "DNA" in der Region, die tief in uns verwurzelt ist. Wer die Kölner Stadtgeschichte kennt, sollte zu keinem anderen Ergebnis kommen. Trotzdem ist es nicht unmöglich, in Köln etwad länger zu verweilen. Dafür braucht es einen Coach, der die Medien und das Umfeld beherrscht.
Am Ende ist Kessler an der Aufgabenstellung einen Coch zu finden, der langfristig bei uns erfolgreich arbeitet, gescheitert. Aber würde ein Coach bei uns länger erfolgreich sein, dann würden Dortmund (wie gerüchteweise bei Stöger) und Co. ihnen den Kopf verdrehen.
Würde man die extremen Langzeit-Engagements in Freiburg und auch Heidenheim nicht berücksichtigen, läge die durchschnittliche Verweildauer der Trainer in der Bundesliga bei etwa 11 bis 12 Monaten.
Der FC schneidet mit 9,2 Monaten (zweimal Funkel eingerechnet) noch etwas schlechter ab.
Dies ist jedoch kein spezifisches Problem des 1. FC Köln, sondern ein Phänomen der Bundesliga und vieler anderer internationaler Ligen. In der Serie A überleben Trainer ca. ein Jahr und in der Süper Lig nur 9 Monate. Die Premier League (2 Jahre) und La Liga (1,7 bis 2 Jahre) schneiden besser ab als die Bundesliga.
Der Blick nach Freiburg ist sicherlich frustrierend, aber das gilt für fast die gesamte Liga. Und das freundliche und bodenständige Freiburg mit dem emotionalen Köln zu vergleichen, ergibt sich aus so vielen Gesichtspunkten nicht. Es ist auch eine Sache unserer "DNA" in der Region, die tief in uns verwurzelt ist. Wer die Kölner Stadtgeschichte kennt, sollte zu keinem anderen Ergebnis kommen. Trotzdem ist es nicht unmöglich, in Köln etwad länger zu verweilen. Dafür braucht es einen Coach, der die Medien und das Umfeld beherrscht.
Am Ende ist Kessler an der Aufgabenstellung einen Coch zu finden, der langfristig bei uns erfolgreich arbeitet, gescheitert. Aber würde ein Coach bei uns länger erfolgreich sein, dann würden Dortmund (wie gerüchteweise bei Stöger) und Co. ihnen den Kopf verdrehen.
25.03.2026 - 16:00 Uhr
Am Ende ist Kessler an der Aufgabenstellung einen Coch zu finden, der langfristig bei uns erfolgreich arbeitet, gescheitert.
An *dieser* Aufgabenstellung ist er nicht gescheitert.
Es ist auch eine Sache unserer "DNA" in der Region, die tief in uns verwurzelt ist. Wer die Kölner Stadtgeschichte kennt, sollte zu keinem anderen Ergebnis kommen.
Die große Pest um 1350? Die Schlacht von Worringen? Die französische Besatzung unter Napoleon? Oder doch der Einsturz des Stadtarchivs?
25.03.2026 - 16:37 Uhr
Wenn man auf Kontinuität setzen möchte, muss man festlegen, was Erfolg oder Misserfolg für den Verein bedeutet und sich selber daran messen. Freiburg hatte dies damals festgelegt. Immer als eines der besten 24 Teams Deutschlands eine Saison abzuschließen. Also sind 2 Jahre in der 2.Liga eingeplant gewesen. Wenn man hier schreibt, es wäre sinnvoll erstmal in der 2. Liga eine junge Mannschaft aufzubauen und nicht den direkten Wiederaufstieg anzupeilen, wird man für verrückt erklärt. Freiburg ist mit dieser Festlegung langfristig ein gestandener Bundesligist geworden, der immer wieder junge Spieler in der 1.Liga einbauen kann, weil mittlerweile das Gerüst der Mannschaft wirklich erstligatauglich ist.
Nachdem Kwasniok entlassen wurde, muss Kessler natürlich auch gescheitert sein. Schauen wir doch mal, wie sein Scheitern aussieht. Schwäbe und Martel sind Stammspieler unter Kwasniok. Die (öfters) verletzten Spieler Schmied, Maina, Thielmann, Hübers können wir als nah am Team sehen. Die restlichen Spieler aus der Aufstiegssaison kommen über Nebenrollen nicht hinaus. Gegen Gladbach haben Schwäbe. Maina und Martel begonnen. Das heißt, es haben 8 Spieler begonnen, die letzte Saison nicht in unserem Kader waren. In vielen Spielen sah es so ähnlich aus. Natürlich ist Kessler mit so einer Bilanz als gescheitert anzusehen.
Unser Fehler ist im Grunde immer der gleiche Fehler. Wir machen immer wieder den 2. oder 3. Schritt vor dem ersten Schritt. Wir haben nur die Chance über die Ausbildung von jungen Spielern langfristig erfolgreich zu sein. Und genau in dem Punkt war Kwasniok ein Volltreffer. Leider erstmal eine Liga zu weit oben. Ein Aufstieg ohne taugliches Grundgerüst bringt nichts. Ein Trainer wie Struber, der den zur Nationalmannschaft berufenen Urbig nicht gebrauchen konnte und Finkgräfe oder Pauli nach Verletzungen nicht mehr einbauen konnte war dagegen länger bei uns im Verein als Kwasniok. Daran scheitern wir. Leider mit vielfacher Fürsprache hier im Forum und wenn diese Forum für das gemäßigte Umfeld steht, weiß man, wieso Kessler so handeln muss, wie er gehandelt hat. Ich wäre mit Kwasniok in die 2.Liga gegangen und hätte einen neuen Anlauf genommen. Sowas geht aber nur, wenn man im Vorstand und Management ein Ziel fern von der 1.Liga festlegt und dieses Ziel gnadenlos durchzieht und verteidigt. So wie es Freiburg viele Jahre durchgezogen hat und sogar jetzt immer noch hochhält. Schuster hatte auch seine Krise und ist nicht entlassen worden.
Nachdem Kwasniok entlassen wurde, muss Kessler natürlich auch gescheitert sein. Schauen wir doch mal, wie sein Scheitern aussieht. Schwäbe und Martel sind Stammspieler unter Kwasniok. Die (öfters) verletzten Spieler Schmied, Maina, Thielmann, Hübers können wir als nah am Team sehen. Die restlichen Spieler aus der Aufstiegssaison kommen über Nebenrollen nicht hinaus. Gegen Gladbach haben Schwäbe. Maina und Martel begonnen. Das heißt, es haben 8 Spieler begonnen, die letzte Saison nicht in unserem Kader waren. In vielen Spielen sah es so ähnlich aus. Natürlich ist Kessler mit so einer Bilanz als gescheitert anzusehen.
Unser Fehler ist im Grunde immer der gleiche Fehler. Wir machen immer wieder den 2. oder 3. Schritt vor dem ersten Schritt. Wir haben nur die Chance über die Ausbildung von jungen Spielern langfristig erfolgreich zu sein. Und genau in dem Punkt war Kwasniok ein Volltreffer. Leider erstmal eine Liga zu weit oben. Ein Aufstieg ohne taugliches Grundgerüst bringt nichts. Ein Trainer wie Struber, der den zur Nationalmannschaft berufenen Urbig nicht gebrauchen konnte und Finkgräfe oder Pauli nach Verletzungen nicht mehr einbauen konnte war dagegen länger bei uns im Verein als Kwasniok. Daran scheitern wir. Leider mit vielfacher Fürsprache hier im Forum und wenn diese Forum für das gemäßigte Umfeld steht, weiß man, wieso Kessler so handeln muss, wie er gehandelt hat. Ich wäre mit Kwasniok in die 2.Liga gegangen und hätte einen neuen Anlauf genommen. Sowas geht aber nur, wenn man im Vorstand und Management ein Ziel fern von der 1.Liga festlegt und dieses Ziel gnadenlos durchzieht und verteidigt. So wie es Freiburg viele Jahre durchgezogen hat und sogar jetzt immer noch hochhält. Schuster hatte auch seine Krise und ist nicht entlassen worden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doppelpack am 25.03.2026 um 16:46 Uhr bearbeitet
25.03.2026 - 20:26 Uhr
Zitat von Doppelpack
Wenn man auf Kontinuität setzen möchte, muss man festlegen, was Erfolg oder Misserfolg für den Verein bedeutet und sich selber daran messen. Freiburg hatte dies damals festgelegt. Immer als eines der besten 24 Teams Deutschlands eine Saison abzuschließen. Also sind 2 Jahre in der 2.Liga eingeplant gewesen. Wenn man hier schreibt, es wäre sinnvoll erstmal in der 2. Liga eine junge Mannschaft aufzubauen und nicht den direkten Wiederaufstieg anzupeilen, wird man für verrückt erklärt. Freiburg ist mit dieser Festlegung langfristig ein gestandener Bundesligist geworden, der immer wieder junge Spieler in der 1.Liga einbauen kann, weil mittlerweile das Gerüst der Mannschaft wirklich erstligatauglich ist.
Nachdem Kwasniok entlassen wurde, muss Kessler natürlich auch gescheitert sein. Schauen wir doch mal, wie sein Scheitern aussieht. Schwäbe und Martel sind Stammspieler unter Kwasniok. Die (öfters) verletzten Spieler Schmied, Maina, Thielmann, Hübers können wir als nah am Team sehen. Die restlichen Spieler aus der Aufstiegssaison kommen über Nebenrollen nicht hinaus. Gegen Gladbach haben Schwäbe. Maina und Martel begonnen. Das heißt, es haben 8 Spieler begonnen, die letzte Saison nicht in unserem Kader waren. In vielen Spielen sah es so ähnlich aus. Natürlich ist Kessler mit so einer Bilanz als gescheitert anzusehen.
Unser Fehler ist im Grunde immer der gleiche Fehler. Wir machen immer wieder den 2. oder 3. Schritt vor dem ersten Schritt. Wir haben nur die Chance über die Ausbildung von jungen Spielern langfristig erfolgreich zu sein. Und genau in dem Punkt war Kwasniok ein Volltreffer. Leider erstmal eine Liga zu weit oben. Ein Aufstieg ohne taugliches Grundgerüst bringt nichts. Ein Trainer wie Struber, der den zur Nationalmannschaft berufenen Urbig nicht gebrauchen konnte und Finkgräfe oder Pauli nach Verletzungen nicht mehr einbauen konnte war dagegen länger bei uns im Verein als Kwasniok. Daran scheitern wir. Leider mit vielfacher Fürsprache hier im Forum und wenn diese Forum für das gemäßigte Umfeld steht, weiß man, wieso Kessler so handeln muss, wie er gehandelt hat. Ich wäre mit Kwasniok in die 2.Liga gegangen und hätte einen neuen Anlauf genommen. Sowas geht aber nur, wenn man im Vorstand und Management ein Ziel fern von der 1.Liga festlegt und dieses Ziel gnadenlos durchzieht und verteidigt. So wie es Freiburg viele Jahre durchgezogen hat und sogar jetzt immer noch hochhält. Schuster hatte auch seine Krise und ist nicht entlassen worden.
Wenn man auf Kontinuität setzen möchte, muss man festlegen, was Erfolg oder Misserfolg für den Verein bedeutet und sich selber daran messen. Freiburg hatte dies damals festgelegt. Immer als eines der besten 24 Teams Deutschlands eine Saison abzuschließen. Also sind 2 Jahre in der 2.Liga eingeplant gewesen. Wenn man hier schreibt, es wäre sinnvoll erstmal in der 2. Liga eine junge Mannschaft aufzubauen und nicht den direkten Wiederaufstieg anzupeilen, wird man für verrückt erklärt. Freiburg ist mit dieser Festlegung langfristig ein gestandener Bundesligist geworden, der immer wieder junge Spieler in der 1.Liga einbauen kann, weil mittlerweile das Gerüst der Mannschaft wirklich erstligatauglich ist.
Nachdem Kwasniok entlassen wurde, muss Kessler natürlich auch gescheitert sein. Schauen wir doch mal, wie sein Scheitern aussieht. Schwäbe und Martel sind Stammspieler unter Kwasniok. Die (öfters) verletzten Spieler Schmied, Maina, Thielmann, Hübers können wir als nah am Team sehen. Die restlichen Spieler aus der Aufstiegssaison kommen über Nebenrollen nicht hinaus. Gegen Gladbach haben Schwäbe. Maina und Martel begonnen. Das heißt, es haben 8 Spieler begonnen, die letzte Saison nicht in unserem Kader waren. In vielen Spielen sah es so ähnlich aus. Natürlich ist Kessler mit so einer Bilanz als gescheitert anzusehen.
Unser Fehler ist im Grunde immer der gleiche Fehler. Wir machen immer wieder den 2. oder 3. Schritt vor dem ersten Schritt. Wir haben nur die Chance über die Ausbildung von jungen Spielern langfristig erfolgreich zu sein. Und genau in dem Punkt war Kwasniok ein Volltreffer. Leider erstmal eine Liga zu weit oben. Ein Aufstieg ohne taugliches Grundgerüst bringt nichts. Ein Trainer wie Struber, der den zur Nationalmannschaft berufenen Urbig nicht gebrauchen konnte und Finkgräfe oder Pauli nach Verletzungen nicht mehr einbauen konnte war dagegen länger bei uns im Verein als Kwasniok. Daran scheitern wir. Leider mit vielfacher Fürsprache hier im Forum und wenn diese Forum für das gemäßigte Umfeld steht, weiß man, wieso Kessler so handeln muss, wie er gehandelt hat. Ich wäre mit Kwasniok in die 2.Liga gegangen und hätte einen neuen Anlauf genommen. Sowas geht aber nur, wenn man im Vorstand und Management ein Ziel fern von der 1.Liga festlegt und dieses Ziel gnadenlos durchzieht und verteidigt. So wie es Freiburg viele Jahre durchgezogen hat und sogar jetzt immer noch hochhält. Schuster hatte auch seine Krise und ist nicht entlassen worden.
Kontinuität ist für mich mehr als das am vorhandenen Personal festzuhalten. Erst Recht nicht beim Trainer, wo die durchschnittliche Verweildauer im ligadurchschnitt irgendwas um die 14 Monate beträgt.
Die Saisons die man am am Stück in der Bundesliga verbringt, sagen viel mehr über Kontinuität aus.
Wenn Kessler die Klasse hält ist er alles andere als gescheitert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Valen am 25.03.2026 um 20:30 Uhr bearbeitet
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