1. FC Köln 1. FC Köln
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Thomas Kessler
Geburtsdatum 20.01.1986
Alter 40
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer Sport
Akt. Verein 1.FC Köln

Thomas Kessler [Geschäftsführer Sport]

26.05.2025 - 20:09 Uhr
Zitat von wuerzbock
Zitat von Poldinho86

Ich find die Entscheidung von Kess absolut nachvollziehbar. Spannend finde ich, dass hier soviele pro Kwasniok argumentieren. Ich bin mein Leben lang FC Fan, hab viele Abstiege mitbekommen und in den meisten Fällen wurde sich zu spät und nicht zu früh getrennt.


Aber woran macht man den zu späten Zeitpunkt fest? Wenn ich an Struber, Gisdol, Soldo oder Schultz denke fällt mir da vor allem auf, dass man einen völlig uninspirierten Fußball ohne klare Leitlinie gespielt hat. Struber hat sich selber verraten, aber gerade Gisdol und Soldo waren Trainer, bei denen wir auf Raten gestorben sind. Bei Baumgart war es dann auch zuletzt völlig ohne Idee und Inspiration nur noch Quälerei. Den Eindruck habe ich bei Kwasniok überhaupt nicht und deshalb sehe ich auch die Handlungsnotwendigkeit nicht. Gerade auch, weil er bewiesen hat, dass er seit Saisonbeginn Dinge verändert hat und eine deutliche Lernkurve zeigt.


Ja, das ist tatsächlich ein Unterschied. Letztlich war die Stimmung gegen Kwasniok aber schon seit Monaten echt übel. Da muss man sich dann auch die Frage stellen, in wie weit das ihn und die Mannschaft belastet hat. Wenn das der Fall war, kann auch das ein Grund sein, die Notbremse zu ziehen.

Unterm Strich wäre es dann eine selbsterfüllende Prophezeiung

Kein schöner Gedanke und mit Sicherheit auch nicht fair, aber mit Blick auf den Klassenerhalt vielleicht trotzdem notwendig.
Zitat von wuerzbock
Zitat von Poldinho86

Ich find die Entscheidung von Kess absolut nachvollziehbar. Spannend finde ich, dass hier soviele pro Kwasniok argumentieren. Ich bin mein Leben lang FC Fan, hab viele Abstiege mitbekommen und in den meisten Fällen wurde sich zu spät und nicht zu früh getrennt.


Aber woran macht man den zu späten Zeitpunkt fest? Wenn ich an Struber, Gisdol, Soldo oder Schultz denke fällt mir da vor allem auf, dass man einen völlig uninspirierten Fußball ohne klare Leitlinie gespielt hat. Struber hat sich selber verraten, aber gerade Gisdol und Soldo waren Trainer, bei denen wir auf Raten gestorben sind. Bei Baumgart war es dann auch zuletzt völlig ohne Idee und Inspiration nur noch Quälerei. Den Eindruck habe ich bei Kwasniok überhaupt nicht und deshalb sehe ich auch die Handlungsnotwendigkeit nicht. Gerade auch, weil er bewiesen hat, dass er seit Saisonbeginn Dinge verändert hat und eine deutliche Lernkurve zeigt.


Genau das. Wir verpflichten gegen Ablöse einen Bundesliganeuling als Trainer. Da muss man als Aufsteiger schon sehr überzeugt vom fußballerischen Ansatz sein. Und er hat auch gezeigt, dass die Entscheidung eine gute war. Vor allem die von @Wuerzbock erwähnte Lernkurve hat er doch voll hinbekommen. Er ist von seiner Grundphilosophie abgewichen, weil es mit dem Kader und den vielen Verletzten nicht mehr ging. Wir sind in so gut wie keinem Spiel richtig abgekackt. Wir haben bisher nicht ein Mal auf einem Abstiegsplatz gestanden und weiterhin haben wir gut Fußball gespielt.

Was also hat man für eine Erwartungshaltung als Aufsteiger mit Trainerneuling, dass man nicht einfach mal was aushält und zusammensteht?

Jetzt ist es ohnehin vorbei und es bringt ja nicht mehr viel, darüber zu diskutieren. Fakt ist, dass ich dem ebenfalls Neuling Kessler sehr viel Sympathie entgegengebracht habe. Das ist jetzt für mich vorbei. Auch nicht anders als der ganze Rest. Spürbar genauso also.
So, nachdem ich jetzt wirklich 2 Nächste drüber geschlafen habe, bin ich endgültig zu folgender Entscheidung gekommen:

Sollte der Effzeh diese Saison absteigen, werde ich meine Mitgliedschaft sofort zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen.

Lukas Kwasniok habe ich schon sehr lange verfolgt und ihn mir immer als Trainer für den Effzeh gewünscht, auch zu der Zeit, als wir in der 2. Bundesliga gespielt haben. Sein Fußballverstand war damals schon enorm und ich finde er hat diese Saison nochmals einen Schritt gemacht.

Persönlich gehe ich auch davon aus, dass wir mit ihm gemeinsam das Saisonziel erreicht hätten. Und selbst wenn nicht, wäre ich mit ihm auch für ein Jahr in die 2. Liga gegangen, um mit ihm den direkten Wiederaufstieg zu schaffen und dann mit einer eingespielten Mannschaft die darauffolgende Saison in der 1. Bundesliga für ordentlich Wirbel zu sorgen.

Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.

Natürlich wünsche ich Rene Wagner alles Gute und hoffe, dass er uns in der 1. Bundesliga halten kann.

Ein Fan von Thomas Kessler werde ich in diesem Leben vermutlich nicht mehr. Für mich hat er die Situation im Winter falsch eingeschätzt und ist sehr ins Risiko gegangen. Dinge, die er im Sommer gut gemacht hat, wurden womöglich im Winter mit dem Hinterteil wieder eingerissen. Warten wir es ab.

Einen fachlich derart guten Trainer, wie Lukas Kwasniok werden wir vermutlich die nächsten 30 Jahre hier nicht mehr sehen.
Zitat von Black-Forest

Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.



Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.

Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.

Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gatwick am 25.03.2026 um 04:49 Uhr bearbeitet
Zitat von Gatwick

Zitat von Black-Forest

Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.



Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.

Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.

Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.


Sehr richtig. Nicht die lange Amtszeit macht Trainer erfolgreich. Erfolgreiche Trainer haben eine lange Amtszeit. Und je lâmger du erfolgreich bist, desto eher kannst du dir auch Mal ein en Rückschlak erlauben.

I'm Prinzip haben wir das ja damals mit Stöger versucht. Da würde schmadtkes Wunsch nicht entsprochen stöger frei zu stellen und am Ende ging schmadtke.

Gebracht hätte es aber leider auch nichts. Am Ende war es Stöger selbst der die Reißleine zog und zum BvB wollte. Das Chaos war einfach nur noch größer und wir sind vollkommen führungslos zum Abstieg gestolpert.

Ich bin bis heute davon überzeugt, dass wir in dieser Saison die Kurve hätten kriegen können, wenn man schmadtkes plan gefolgt wäre statt und selbst zu zerlegen.

Am Langen Ende braucht ein Freiburger weg auch ein Freiburger Umfeld und davon sind wir Lichtjahre entfernt wenn die eine Hälfte des Umfelds schon in der Hinrunde massiv Stimmung gegen Kwasniok macht und die andere hälfte dann die selbe Stimmung gegen Kessler macht, wenn er eine halbe Saison später bei 2 Punkten zum Relegationsplatz diesen Schritt dann doch geht. Würde mich auch nicht wundern, wenn es sogar Fans gibt die in beiden Hälften aktiv sind.

Unter den Umständen vom Freiburger weg zu sprechen ist deshalb mmn. Cherry Picking. Man schaut nur auf einen einzelnen Aspekt, Nacht den zum Erfolgsfaktor, negiert aber völlig, dass wir sowohl kulturell als auch strukturell an ganz anderen Punkten stehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Valen am 25.03.2026 um 06:31 Uhr bearbeitet
Zitat von Gatwick

Zitat von Black-Forest

Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.



Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.

Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.

Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.

Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.

In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.

Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.

Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.

Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.

Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zensur am 25.03.2026 um 06:32 Uhr bearbeitet
Zitat von Zensur

Zitat von Gatwick

Zitat von Black-Forest

Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.



Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.

Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.

Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.

Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.

In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.

Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.

Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.

Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.

Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst


Wie gesagt: ich denke du vertauscht hier Ursache und Wirkung.

Das Trainer in Freiburg so lange im Amt sein können ist ein Folge der guten, unaufgeregten und erfolgreichen Vereinsarbeit. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und dann damit der Erfolg kommt, ist meiner Ansicht nach nicht korrekt. Da gibt es mit Stöger, schmadtke und Baumgart doch allein schon genug Gegenbeispiele in der jüngeren Vergangenheit.

Jetzt kann man sich natürlich wünschen, dass auch unser Verein so ruhig und erfolgreich arbeitet. Dabei blendend man dann aber die Unterschiede zwischen beiden Vereinen und ihrem Umfeld komplett aus. Wir haben hier mmn. nicht die Voraussetzungen um so zu arbeiten sollten uns daher lieber an Frankfurt oder Stuttgart orientieren wenn wir uns nach vorne entwickeln wollen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Valen am 25.03.2026 um 07:12 Uhr bearbeitet
Zitat von Zensur
Zitat von Gatwick

Zitat von Black-Forest

Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.



Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.

Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.

Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.

Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.

In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.

Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.

Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.

Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.

Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst


Das hat nichts mit mich oder andere nicht überzeugen zu können. Das die Freiburger 2x ihren Trainer nicht gefeuert haben nach dem Abstieg liegt halt an einer anderen Situation als bei Kwasniok diese Saison. Finke und Streich hatten bereits vorher Erfolg, wodurch sie sich Kredit erspielt haben, welchen Sie dann eingelöst haben bei Abstieg, was sich dann ausgezahlt hat.
Kwasniok hat sich diesen Kredit nicht erspielt!

Ja die Sample Size bei Freiburg ist klein mit nur 5 Trainern seit 1993, aber ändert wenig daran, das deren Abstiege halt nicht mit der Situation von Kwasniok vergleichbar ist.
Stöger und Baumgart wären da die Äquivalente auf unserer Seite in den letzten Jahren, wo eine ähnliche Situation vorlag. Das beide gegangen sind bzw. gegangen wurden hat Gründe, aber wenn man den Freiburger Weg heranzieht dann kommen nur diese beiden Trainer für diesen Weg in Betracht!

Ich weiß das viele an Kwasniok hängen und gerne mit ihm weitergearbeitet haben, aber ein Festhalten hätte wirklich nichts mit dem Freiburger Weg zu tun gehabt. Heidenheim geht den gleichen Weg, weil Schmitt über Jahre/Jahrzehnte Erfolg hatte.

Aber die Reihenfolge ist ganz klar, erst Erfolg, dann Vertrauen bei Verfehlung des Minimalziels und nicht umgekehrt.

Und das Kwasniok nie auf einem Abstiegsplatz stand stimmt zwar, aber er war auf dem besten Weg dahin, denn in den letzten 20 Spielen hat nur Heidenheim schlechter gepunktet. Übrigens haben wir in den letzten 17 Spielen weniger Punkte geholt als Sorg in seiner schlechten Hinrunde bei Freiburg! Wir haben 12 Punkte aus den letzten 17 Spielen geholt, Sorg 13.
Wenn du also sagst Sorg begann katastrophal, dann ist Kwasniok über den gleichen Zeitraum noch katastrophaler unterwegs.

Warum mussman zuerst Erfolg haben, bevor man mit einem Trainer einen Abstieg überstehen kann? Weil man nicht nur die Fans und Manager überzeugen muss ihm zu vertrauen, sondern auch die Spieler müssen dem Trainer vertrauen! Warum sollten Profispieler einem Trainer vertrauen, mit dem sie einen Abstieg verbinden, mit dem Sie Gehaltseinbußen verbinden, wo vor allem die Spieler bleiben werden die momentan eher hinten dran sind wie Huseinbasic zb.

Um mit einem Trainer nach Abstieg weiterzumachen müssen nicht nur Fans und Managament dazu bereit sein, sondern auch die Spieler die 30-40% weniger Gehalt bekommen werden. Was schnell mehrere 100k pro Spieler an Gehaltsverlust bedeutet. Das machst du nur wenn du mit dem Trainer Erfolge verbindest oder ein extremes Band aus Freundschaft zwischen Mannschaft und Trainer. Weder das eine noch das andere liegt bei unserer Mannschaft und Kwasniok vor! Weder haben die Spieler Erfolgserlebnisse gehabt, noch gab es ein dickes Band zwischen Trainer und Spieler, denn anders als bei anderen Entlassungen in der Vergangenheit haben die Spieler bisher kein Bedauern ausgedrückt!
Zitat von Gatwick
Zitat von Zensur

Zitat von Gatwick

Zitat von Black-Forest

Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.



Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.

Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.

Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.

Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.

In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.

Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.

Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.

Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.

Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst


Das hat nichts mit mich oder andere nicht überzeugen zu können. Das die Freiburger 2x ihren Trainer nicht gefeuert haben nach dem Abstieg liegt halt an einer anderen Situation als bei Kwasniok diese Saison. Finke und Streich hatten bereits vorher Erfolg, wodurch sie sich Kredit erspielt haben, welchen Sie dann eingelöst haben bei Abstieg, was sich dann ausgezahlt hat.
Kwasniok hat sich diesen Kredit nicht erspielt!

Ja die Sample Size bei Freiburg ist klein mit nur 5 Trainern seit 1993, aber ändert wenig daran, das deren Abstiege halt nicht mit der Situation von Kwasniok vergleichbar ist.
Stöger und Baumgart wären da die Äquivalente auf unserer Seite in den letzten Jahren, wo eine ähnliche Situation vorlag. Das beide gegangen sind bzw. gegangen wurden hat Gründe, aber wenn man den Freiburger Weg heranzieht dann kommen nur diese beiden Trainer für diesen Weg in Betracht!

Ich weiß das viele an Kwasniok hängen und gerne mit ihm weitergearbeitet haben, aber ein Festhalten hätte wirklich nichts mit dem Freiburger Weg zu tun gehabt. Heidenheim geht den gleichen Weg, weil Schmitt über Jahre/Jahrzehnte Erfolg hatte.

Aber die Reihenfolge ist ganz klar, erst Erfolg, dann Vertrauen bei Verfehlung des Minimalziels und nicht umgekehrt.

Und das Kwasniok nie auf einem Abstiegsplatz stand stimmt zwar, aber er war auf dem besten Weg dahin, denn in den letzten 20 Spielen hat nur Heidenheim schlechter gepunktet. Übrigens haben wir in den letzten 17 Spielen weniger Punkte geholt als Sorg in seiner schlechten Hinrunde bei Freiburg! Wir haben 12 Punkte aus den letzten 17 Spielen geholt, Sorg 13.
Wenn du also sagst Sorg begann katastrophal, dann ist Kwasniok über den gleichen Zeitraum noch katastrophaler unterwegs.

Warum mussman zuerst Erfolg haben, bevor man mit einem Trainer einen Abstieg überstehen kann? Weil man nicht nur die Fans und Manager überzeugen muss ihm zu vertrauen, sondern auch die Spieler müssen dem Trainer vertrauen! Warum sollten Profispieler einem Trainer vertrauen, mit dem sie einen Abstieg verbinden, mit dem Sie Gehaltseinbußen verbinden, wo vor allem die Spieler bleiben werden die momentan eher hinten dran sind wie Huseinbasic zb.

Um mit einem Trainer nach Abstieg weiterzumachen müssen nicht nur Fans und Managament dazu bereit sein, sondern auch die Spieler die 30-40% weniger Gehalt bekommen werden. Was schnell mehrere 100k pro Spieler an Gehaltsverlust bedeutet. Das machst du nur wenn du mit dem Trainer Erfolge verbindest oder ein extremes Band aus Freundschaft zwischen Mannschaft und Trainer. Weder das eine noch das andere liegt bei unserer Mannschaft und Kwasniok vor! Weder haben die Spieler Erfolgserlebnisse gehabt, noch gab es ein dickes Band zwischen Trainer und Spieler, denn anders als bei anderen Entlassungen in der Vergangenheit haben die Spieler bisher kein Bedauern ausgedrückt!


Ausnahmen bestimmen trotzdem die Regel. Jürgen Klopp scheiterte mehrmals am Aufstieg in Liga 1, teilweise tragisch. Kann man sicherlich als Erfolg werten, wenn du kontinuierlich oben um die Aufstiegsplätze mitspielst. Nach dem Bundesligaaufstieg ging es Jahre später aber wieder runter und man sprach ihm weiterhin das Vetrauen aus. Im Folgejahr wurde er wieder nur 4ter, die weitere Zusammenarbeit schloss er aus und lies den Vetrag auslaufen, obwohl der Verein weiterhin mit ihm planen wollte.

Die Konstanz auf der Trainerposition ist wichtig, wenn du nachweislich einen Trainer beschäftigst, der was drauf hat. Damit nimmst du vor allem die Spieler in die Pflicht und man ordnet sich der Philosophie des Vereins unter. Wenn du dann zusätzlich noch ein Umfeld hast, sowohl medial und auch in der Anhängerschaft, die das respektieren und mittragen, dann kann so ein Weg durchaus erfolgreich sein. Bei uns aber nicht, weil ständig Unruhe herrscht. Deshalb behaupte ich, es wird sich nie was ändern, wenn man nicht endlich mal "Eier" zeigt.

•     •     •

Premier League: 1931, 1933, 1934, 1935, 1938, 1948, 1953, 1971, 1989, 1991, 1998, 2002, 2004, 2026
FA Cup: 1930, 1936, 1950, 1971, 1979, 1993, 1998, 2002, 2003, 2005, 2014, 2015, 2017, 2020
EFL Cup: 1987, 1993
• • •
Lehmann – Lauren, Touré, Campbell, Cole – Ljungberg, Vieira, Gilberto Silva, Pirès – Bergkamp, Henry
Raya – Timber, Saliba, Gabriel, Calafiori – Guimarães, Rice - Saka, Ødegaard, Eze - Havertz
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Victoria Concordia Crescit
North London Forever
Arsenal F.C.
Zitat von DonMarvel
Zitat von Gatwick

Zitat von Zensur

Zitat von Gatwick

Zitat von Black-Forest

Wir sprechen zwar hier immer vom Freiburger Weg, doch in Wirklichkeit bekommt hier niemand die Zeit etwas nachhaltig aufzubauen.



Das Problem ist halt, dass sich niemand mit dem Freiburger Weg beschäftigt, aber dieser gerne herangezogen.
Streich oder Finke zb waren bei Ihren Abstiegen jeweils schon mehrere Jahre Trainer bei Freiburg. Die hatten sich bereits ein paar Jahre etabliert.
Sowohl Finke als auch Streich waren bei ihren Amtszeiten länger als unser Rekordtrainer Stöger im Amt.
Wenn du also den Freiburger Weg gehen willst, dann hätte man den mit Stöger oder Baumgart gehen müssen.

Auch in Freiburg verlierst du deinen Job, wenn du in deinem ersten Jahr absteigst. An Kwasniok festzuhalten wäre also absolut nicht Freiburg like.

Freiburg like ist ein Trainer der sich über Jahre!!! verdient gemacht hat die Möglichkeit zu geben zurück zu kommen. Ganz großer Unterschied zu dem was hier teilweise kolportiert wird.
Erst Erfolge, dann Vertrauen bei Abstieg ist der Freiburg Weg.

Woran machst du das fest?
In Freiburg gabs seit finke gerade mal 4 Trainer.
Dutt hat zwei Jahre gebraucht bis er mit Freiburg wieder erstklassig wurde und dümpelte in seinem ersten Bundesliga, bis zum Saisonende nahezu immer auf den abstiegsplätzen herum. Nach 26 Spieltagen hatte Freiburg 20 Punkte, war auf Platz 17 und hat eine tdf von -20 gehabt.
Es folgten 4 Siege 3 Unentschieden und nur eine Niederlage.
Während man am 26 Spieltag noch 4 Punkte von Platz 15 weg war, standen nach 34 Spieltagen 35 Punkte zu Buche, man war 5 Punkte vor Platz 16 und sogar 7 vor Platz 17.
in Köln wäre Dutt zu dem Zeitpunkt schon lange, lange entlassen gewesen.

In der Saison 11/12 - im dritten Jahr Bundesliga - hatte Sorg für Dutt begonnen.
Sorg begann tatsächlich katastrophal - was nicht annähernd mit Kwasniok zu vergleichen ist. Sorg holte in der Hinrunde gerade einmal 13 Punkte und man war bereits 5 Punkte hinter Platz 15. im Breisgau zog man die Reißlinie. Mit Streich wurde man am Ende 12 mit 40 Punkten und 9 Punkte vor Platz 16 und 10 vor Platz 17.

Alles andere kann man schwierig bewerten, wie ich finde.
Weder die eine These lässt sich anhand des Freiburger Models stützen, aber auch deine lässt sich eher wenig dadurch stützen.

Sorg hatte eine deutlich schlechtere Bilanz - auch im Verhältnis zu dem Rest der Liga.

Kwasniok stand hingegen kein einzigen Tag auf Platz 16 oder 17. tendenziell hat er bis dato das Ziel Klassenerhalt geschafft.
Ein nachhaltiges Model, einen solchen Trainer herauszuschmeissen, den man indirekt bei der Entlassung lobt, weil ja nur minimale Stellschrauben angepasst werden müssen, ist es auf jeden Fall nicht.

Ich will dich dabei gar nicht überzeugen, weil ich weiß, dass du das anders siehst. Aber eine gewisse Nachhaltigkeit würde dem Effzeh mal nicht schaden - und diesmal wäre es eher gegeben als bei Stöger oder Baumgart. Warum?
Weil bei den beiden das spielniveau einfach krass unterirdisch war, bzw. Sich total rapide nach unten entwickelt hatte.
Bei Stöger darf man auch nicht vergessen, dass er 6 Tage nach seiner Entlassung bei Dortmund angeheuert hatte und vor der Saison gabs schon Gerüchte um eine Wechsel von Köln nach Dortmund. Schmadtke wollte ihn nicht gehen lassen. Das war das Anfang vom Ende, bei beiden.
Daraufhin gab’s ja das ganzen schmierenthearter erst


Das hat nichts mit mich oder andere nicht überzeugen zu können. Das die Freiburger 2x ihren Trainer nicht gefeuert haben nach dem Abstieg liegt halt an einer anderen Situation als bei Kwasniok diese Saison. Finke und Streich hatten bereits vorher Erfolg, wodurch sie sich Kredit erspielt haben, welchen Sie dann eingelöst haben bei Abstieg, was sich dann ausgezahlt hat.
Kwasniok hat sich diesen Kredit nicht erspielt!

Ja die Sample Size bei Freiburg ist klein mit nur 5 Trainern seit 1993, aber ändert wenig daran, das deren Abstiege halt nicht mit der Situation von Kwasniok vergleichbar ist.
Stöger und Baumgart wären da die Äquivalente auf unserer Seite in den letzten Jahren, wo eine ähnliche Situation vorlag. Das beide gegangen sind bzw. gegangen wurden hat Gründe, aber wenn man den Freiburger Weg heranzieht dann kommen nur diese beiden Trainer für diesen Weg in Betracht!

Ich weiß das viele an Kwasniok hängen und gerne mit ihm weitergearbeitet haben, aber ein Festhalten hätte wirklich nichts mit dem Freiburger Weg zu tun gehabt. Heidenheim geht den gleichen Weg, weil Schmitt über Jahre/Jahrzehnte Erfolg hatte.

Aber die Reihenfolge ist ganz klar, erst Erfolg, dann Vertrauen bei Verfehlung des Minimalziels und nicht umgekehrt.

Und das Kwasniok nie auf einem Abstiegsplatz stand stimmt zwar, aber er war auf dem besten Weg dahin, denn in den letzten 20 Spielen hat nur Heidenheim schlechter gepunktet. Übrigens haben wir in den letzten 17 Spielen weniger Punkte geholt als Sorg in seiner schlechten Hinrunde bei Freiburg! Wir haben 12 Punkte aus den letzten 17 Spielen geholt, Sorg 13.
Wenn du also sagst Sorg begann katastrophal, dann ist Kwasniok über den gleichen Zeitraum noch katastrophaler unterwegs.

Warum mussman zuerst Erfolg haben, bevor man mit einem Trainer einen Abstieg überstehen kann? Weil man nicht nur die Fans und Manager überzeugen muss ihm zu vertrauen, sondern auch die Spieler müssen dem Trainer vertrauen! Warum sollten Profispieler einem Trainer vertrauen, mit dem sie einen Abstieg verbinden, mit dem Sie Gehaltseinbußen verbinden, wo vor allem die Spieler bleiben werden die momentan eher hinten dran sind wie Huseinbasic zb.

Um mit einem Trainer nach Abstieg weiterzumachen müssen nicht nur Fans und Managament dazu bereit sein, sondern auch die Spieler die 30-40% weniger Gehalt bekommen werden. Was schnell mehrere 100k pro Spieler an Gehaltsverlust bedeutet. Das machst du nur wenn du mit dem Trainer Erfolge verbindest oder ein extremes Band aus Freundschaft zwischen Mannschaft und Trainer. Weder das eine noch das andere liegt bei unserer Mannschaft und Kwasniok vor! Weder haben die Spieler Erfolgserlebnisse gehabt, noch gab es ein dickes Band zwischen Trainer und Spieler, denn anders als bei anderen Entlassungen in der Vergangenheit haben die Spieler bisher kein Bedauern ausgedrückt!


Ausnahmen bestimmen trotzdem die Regel. Jürgen Klopp scheiterte mehrmals am Aufstieg in Liga 1, teilweise tragisch. Kann man sicherlich als Erfolg werten, wenn du kontinuierlich oben um die Aufstiegsplätze mitspielst. Nach dem Bundesligaaufstieg ging es Jahre später aber wieder runter und man sprach ihm weiterhin das Vetrauen aus. Im Folgejahr wurde er wieder nur 4ter, die weitere Zusammenarbeit schloss er aus und lies den Vetrag auslaufen, obwohl der Verein weiterhin mit ihm planen wollte.

Die Konstanz auf der Trainerposition ist wichtig, wenn du nachweislich einen Trainer beschäftigst, der was drauf hat. Damit nimmst du vor allem die Spieler in die Pflicht und man ordnet sich der Philosophie des Vereins unter. Wenn du dann zusätzlich noch ein Umfeld hast, sowohl medial und auch in der Anhängerschaft, die das respektieren und mittragen, dann kann so ein Weg durchaus erfolgreich sein. Bei uns aber nicht, weil ständig Unruhe herrscht. Deshalb behaupte ich, es wird sich nie was ändern, wenn man nicht endlich mal "Eier" zeigt.


Aber bei Klopp und Mainz gilt ja eben genau das gleiche, wie für Streich und Finke. Klopp hat zwar die ersten Jahre den Aufstieg verpasst, allerdings war das dann auch der erste Aufstieg in die Bundesliga überhaupt für Mainz. Ein für den Verein historischer Erfolg mit anschließend mehrjährigem Klassenerhalt für einen verein damals kaum größer als Heidenheim, Fürth etc. Dann ist man abgestiegen und hat an Klopp festgehalten, weil dieser dem Verein über Jahre Erfolge bescherte.
Klopp war bis zum Abstieg in jeder Saison erfolgreich und hat vom ersten Jahr an Weg jeweils die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte spielen lassen. Damit ist auch Klopp da keine Ausnahme und reiht sich nahtlos in die Reihe von Finke und Streich ein.

Den zweiten Teil kann man so sehen, aber die Beispiele die regelmäßig gebracht werden, weshalb man mit dem Trainer auch nach Abstieg weiterarbeiten sollte, die taugen halt nicht, weil das jeweils über viele Jahre absolute Erfolgstrainer waren. Das ist daher nicht Vergleichbar.
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