| Geburtsdatum | 18.01.1971 |
|---|---|
| Alter | 55 |
| Nat. |
Spanien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Pep Guardiola zu Bayern München?
07.03.2012 - 14:04 Uhr
13.01.2013 - 00:15 Uhr
Zitat von gsboy28:
Ich habe im Bild.de gelesen das Pep Guardiola zurzeit nicht zu Bayern will.
Er hat nur gesagt das er momentan nicht über bayern reden möchte weil es respektlos JH gegenüber wäre
Ich habe im Bild.de gelesen das Pep Guardiola zurzeit nicht zu Bayern will.
Er hat nur gesagt das er momentan nicht über bayern reden möchte weil es respektlos JH gegenüber wäre
13.01.2013 - 01:30 Uhr
Zitat von bvb1980:
Gegen 22 Millionen im Jahr wird Bayern keine Chance haben. Falls es denn so stimmen solte. Wenn die EPL Pep reizt dann ist das wohl noch mehr ein Grund nach England gehen. Alleine schon die Möglichkeiten der Kaderzusammenstellung+EPL+das Gehalt. Und bis zum Sommer werden sich wohl noch mehr Vereine seine Dienste sichern wollen. Bei solch einem Trainer ist die Konkurrenz natürlich gross. Für mich steht fest das er nach England gehen wird. Keine Sprachprobleme.
Soweit ich das mitbekommen habe will Guardiola einen Verein mit Perspektive trainieren, einen Verein mit seriöser Führung.
So, ManU ist auszuschließen, da SAF noch 2 Jahre trainieren möchte, jedoch hat Pep im letzten Interview klar gemacht, dass er im Sommer wieder anfängt.
Nun, da wären noch Chelsea und ManCity.
Beides Vereine, die ihre Mannschaft zusammenkaufen, die Geld haben, vielleicht auch Perspektive, durch die vielen jungen Spieler, aber mit Sicherheit keine seriöse Führung. Ganz ehrlich, es würde mich echt sehr enttäuschen, wenn wir gegen so einen Verein das Nachsehen haben. Chelsea und ManCity können Guardiola vom Wohlfühlfaktor nicht mal annähernd das bieten was er in München bekommen würde. Außerdem weiß er genauso gut wie jeder andere, der sich etwas im Fußballgeschäft auskennt, wie groß der Aufschwung der Bundesliga ist und vorallem auch welche großen Probleme sie in Zukunft den Teams/Ligen aus Spanien/England machen wird.
Du hast als Problem die Sprache angesprochen, ich kann dir da aber nur bedingt zustimmen. Wieso sollte sowas nicht funktionieren? Guardiola hat sein Sabbatjahr sicherlich nicht nur mit Erholung verbracht, sondern wird sich auf eine neue Sprache/Kultur eingestellt haben, bzw einige Vereine explizit beobachtet haben. Außerdem können ja einige Bayern spanisch, wie zum Beispiel unser "40-Millionen-Mann"...;)
Stellt sich die Frage: Was will Guardiola?
Will er entweder zu einer Mannschaft, bei der er soviel Geld verdient, dass er nach einem Jahr in Rente gehen könnte, sich alle Spieler kaufen kann und ohne große Herausforderung bzw Beschränkung arbeiten kann?
Oder will er die Herausforderung bei einer Mannschaft, bei der alle Spieler wunderbar harmonieren, bei der die Macher einen Traum/ eine Philosophie haben, bei der die Mannschaft ein System hat, dass nur noch die Perfektion benötigt, bei der er das Ziel gesetzt bekommt langfristig, ohne jährlich das Geld aus dem Fenster zu werfen und mit Leuten die über ihm stehen und mit ihm arbeiten, seine alte Mannschaft, den FC Barcelona, vom europäischen Thron zu verdrängen?
Ich schätze Guardiola als sehr, sehr schlauen Menschen ein und ich glaube, dass er einer von den ganz großen ist, die dann eben auf diese 22 Millionen im Jahr verzichten um den Versuch zu starten, später einmal sagen zu können historisches geschafft zu haben.
Wir werden im März erfahren was passiert, aber ich würde ihn, als Mensch und als Trainer, gerne in unserer Bayernfamilie begrüßen und ihm dabei zu sehen wie er uns zu dem macht, was wir werden können!
Mia san mia!
Gegen 22 Millionen im Jahr wird Bayern keine Chance haben. Falls es denn so stimmen solte. Wenn die EPL Pep reizt dann ist das wohl noch mehr ein Grund nach England gehen. Alleine schon die Möglichkeiten der Kaderzusammenstellung+EPL+das Gehalt. Und bis zum Sommer werden sich wohl noch mehr Vereine seine Dienste sichern wollen. Bei solch einem Trainer ist die Konkurrenz natürlich gross. Für mich steht fest das er nach England gehen wird. Keine Sprachprobleme.
Soweit ich das mitbekommen habe will Guardiola einen Verein mit Perspektive trainieren, einen Verein mit seriöser Führung.
So, ManU ist auszuschließen, da SAF noch 2 Jahre trainieren möchte, jedoch hat Pep im letzten Interview klar gemacht, dass er im Sommer wieder anfängt.
Nun, da wären noch Chelsea und ManCity.
Beides Vereine, die ihre Mannschaft zusammenkaufen, die Geld haben, vielleicht auch Perspektive, durch die vielen jungen Spieler, aber mit Sicherheit keine seriöse Führung. Ganz ehrlich, es würde mich echt sehr enttäuschen, wenn wir gegen so einen Verein das Nachsehen haben. Chelsea und ManCity können Guardiola vom Wohlfühlfaktor nicht mal annähernd das bieten was er in München bekommen würde. Außerdem weiß er genauso gut wie jeder andere, der sich etwas im Fußballgeschäft auskennt, wie groß der Aufschwung der Bundesliga ist und vorallem auch welche großen Probleme sie in Zukunft den Teams/Ligen aus Spanien/England machen wird.
Du hast als Problem die Sprache angesprochen, ich kann dir da aber nur bedingt zustimmen. Wieso sollte sowas nicht funktionieren? Guardiola hat sein Sabbatjahr sicherlich nicht nur mit Erholung verbracht, sondern wird sich auf eine neue Sprache/Kultur eingestellt haben, bzw einige Vereine explizit beobachtet haben. Außerdem können ja einige Bayern spanisch, wie zum Beispiel unser "40-Millionen-Mann"...;)
Stellt sich die Frage: Was will Guardiola?
Will er entweder zu einer Mannschaft, bei der er soviel Geld verdient, dass er nach einem Jahr in Rente gehen könnte, sich alle Spieler kaufen kann und ohne große Herausforderung bzw Beschränkung arbeiten kann?
Oder will er die Herausforderung bei einer Mannschaft, bei der alle Spieler wunderbar harmonieren, bei der die Macher einen Traum/ eine Philosophie haben, bei der die Mannschaft ein System hat, dass nur noch die Perfektion benötigt, bei der er das Ziel gesetzt bekommt langfristig, ohne jährlich das Geld aus dem Fenster zu werfen und mit Leuten die über ihm stehen und mit ihm arbeiten, seine alte Mannschaft, den FC Barcelona, vom europäischen Thron zu verdrängen?
Ich schätze Guardiola als sehr, sehr schlauen Menschen ein und ich glaube, dass er einer von den ganz großen ist, die dann eben auf diese 22 Millionen im Jahr verzichten um den Versuch zu starten, später einmal sagen zu können historisches geschafft zu haben.
Wir werden im März erfahren was passiert, aber ich würde ihn, als Mensch und als Trainer, gerne in unserer Bayernfamilie begrüßen und ihm dabei zu sehen wie er uns zu dem macht, was wir werden können!
Mia san mia!
13.01.2013 - 03:10 Uhr
Zitat von domehesse:
Zitat von bvb1980:
Gegen 22 Millionen im Jahr wird Bayern keine Chance haben. Falls es denn so stimmen solte. Wenn die EPL Pep reizt dann ist das wohl noch mehr ein Grund nach England gehen. Alleine schon die Möglichkeiten der Kaderzusammenstellung+EPL+das Gehalt. Und bis zum Sommer werden sich wohl noch mehr Vereine seine Dienste sichern wollen. Bei solch einem Trainer ist die Konkurrenz natürlich gross. Für mich steht fest das er nach England gehen wird. Keine Sprachprobleme.
Soweit ich das mitbekommen habe will Guardiola einen Verein mit Perspektive trainieren, einen Verein mit seriöser Führung.
So, ManU ist auszuschließen, da SAF noch 2 Jahre trainieren möchte, jedoch hat Pep im letzten Interview klar gemacht, dass er im Sommer wieder anfängt.
Nun, da wären noch Chelsea und ManCity.
Beides Vereine, die ihre Mannschaft zusammenkaufen, die Geld haben, vielleicht auch Perspektive, durch die vielen jungen Spieler, aber mit Sicherheit keine seriöse Führung. Ganz ehrlich, es würde mich echt sehr enttäuschen, wenn wir gegen so einen Verein das Nachsehen haben. Chelsea und ManCity können Guardiola vom Wohlfühlfaktor nicht mal annähernd das bieten was er in München bekommen würde. Außerdem weiß er genauso gut wie jeder andere, der sich etwas im Fußballgeschäft auskennt, wie groß der Aufschwung der Bundesliga ist und vorallem auch welche großen Probleme sie in Zukunft den Teams/Ligen aus Spanien/England machen wird.
Du hast als Problem die Sprache angesprochen, ich kann dir da aber nur bedingt zustimmen. Wieso sollte sowas nicht funktionieren? Guardiola hat sein Sabbatjahr sicherlich nicht nur mit Erholung verbracht, sondern wird sich auf eine neue Sprache/Kultur eingestellt haben, bzw einige Vereine explizit beobachtet haben. Außerdem können ja einige Bayern spanisch, wie zum Beispiel unser "40-Millionen-Mann"...;)
Stellt sich die Frage: Was will Guardiola?
Will er entweder zu einer Mannschaft, bei der er soviel Geld verdient, dass er nach einem Jahr in Rente gehen könnte, sich alle Spieler kaufen kann und ohne große Herausforderung bzw Beschränkung arbeiten kann?
Oder will er die Herausforderung bei einer Mannschaft, bei der alle Spieler wunderbar harmonieren, bei der die Macher einen Traum/ eine Philosophie haben, bei der die Mannschaft ein System hat, dass nur noch die Perfektion benötigt, bei der er das Ziel gesetzt bekommt langfristig, ohne jährlich das Geld aus dem Fenster zu werfen und mit Leuten die über ihm stehen und mit ihm arbeiten, seine alte Mannschaft, den FC Barcelona, vom europäischen Thron zu verdrängen?
Ich schätze Guardiola als sehr, sehr schlauen Menschen ein und ich glaube, dass er einer von den ganz großen ist, die dann eben auf diese 22 Millionen im Jahr verzichten um den Versuch zu starten, später einmal sagen zu können historisches geschafft zu haben.
Wir werden im März erfahren was passiert, aber ich würde ihn, als Mensch und als Trainer, gerne in unserer Bayernfamilie begrüßen und ihm dabei zu sehen wie er uns zu dem macht, was wir werden können!
Mia san mia!
Bayern und Wohlfühlfaktor. Das ist Ansichtssache. Aus jedem Blickwinkel sieht das anders aus. Es gibt Leute die sehen das anders. Und mit deiner Aussage das es dich schwer enttäuschen wenn man gegen solche Vereine das Nachsehen hätte. Warum denn das? Gibt es denn nichts ausser den FC Bayern auf dieser Welt? Und das mit der seriösen Führung bei Bayern. Auch das ist Anssichtssache. So seriös ist es auch nicht was schon alles abgelaufen ist. Ich sehe eure Führung sogar als entscheidendes Problem bei der Verpflichtung von Pep an. Gerade was die Entscheidung bei sportlichen Dingen angeht. Nehmen wir mal als Beispiel das Pep Kroos, Müller und Schweinsteiger nicht mehr möchte. Alles rein Hypothetisch. Da würden eure Bosse rot sehen. Die Hütte würde richtig brennen. Oder Änderungen am System oder neue Spieler, die eure Bosse aber nicht wollen etc. Das ist natürlich alles nur Theorie. Aber man hat es gerade bei Bayern schon oft genug erlebt das sich andere in die Dinge vom Trainer einmischen etc. Oder das sich die Spieler bei euren Bossen beschweren. Also so eine Wohlfühloase ist das auch alles nicht. Und wenn es bei euch mal 3-4 Spiele nicht läuft dann ist ja auch richtig was los. Das ist zwar bei Chelsea oder City auch nicht anders. Aber in solchen Sachen nehmt ihr euch nichts mit den anderen. Und die Spieler harmonieren doch nur gut, weil es zur Zeit gut läuft. Lass es mal in der Rückrunde genau in die andere Richtung laufen. Dann ist die Harmonie aber sehr schnell vorbei. Gerade bei Bayern wird bei mangeldem Erfolg der Trainer doch schnell kritisiert. Sei es von den Medien oder von euren Bossen selbst.
Auf der anderen Seite schätze ich Pep so ein das er immer mal nach England wollte. Hier bietet sich nun die Gelegenheit zu einem Verein zu gehen der ein sehr gutes Gehalt bezahlt. Sehr gute Finanzielle Möglichkeiten hat. Wie diese zustande kommen ist erstmal zweitrangig. Der Verein spielt in der EPL. Und ich glaube das Pep alle Freiheiten hätte. Und so schätze ich ihn auch ein das genau dieser Punkt einer der Grundvorraussetzungen sind. Und das könnte Chelsea ihm alles bieten. Wie das bei Bayern aussehen soll weiss ich nicht so gut. Aber 22 Millionen im Jahr sind schon eine Ansage.
Ich weiss nicht wo bei Bayern die absolute Schmerzgrenze beim Gehalt ist. Vielleicht 12-13 Millionen im Jahr. Da kenne ich mich nun garnicht aus. Dafür beschäftige ich mich nicht genug mit den Bayern. Aber wenn ihr Pep haben wollt wird es nicht mit dem Gehalt von Heynckes getan sein. Soviel sollte klar sein. Im Fussball kann man nichts planen. Man kann eine Philosophie haben. Die mag bei Bayern auch gut sein. Aber wie sieht es mit dieser Philosophie in 4-5 Jahren aus? Alles Fragen über Fragen. Weil auch bei euch wird mal ein grösserer Umbruch kommen. Lahm/Ribery/Schweinsteiger/Robben. Wie lange werden sie ihr derzeitiges Niveau noch halten können?
Und mal sehen wer da vielleicht noch so mit einsteigt. Derzeit ist es Chelsea. An ManCity glaube ich nicht. Mancini hat bis 2017 verlängert, und ist ja auch schon eine Weile da. Da herrscht wenigstens Kontinuität auf dem Trainerposten. Und das obwohl es in der CL und in der Liga bisher nicht so gut gelaufen ist.
Und wie es mit der Bundesliga im Vergleich zu den anderen Ligen aussieht ist auch nur alles Theorie. Und ob das ein Entscheisungsfaktor ist, kann ich mir jetzt nicht vorstellen. Derzeit sieht es gut aus. Aber in 2-3 Jahren kann es auch genauso in die andere Richtung laufen.
Zitat von bvb1980:
Gegen 22 Millionen im Jahr wird Bayern keine Chance haben. Falls es denn so stimmen solte. Wenn die EPL Pep reizt dann ist das wohl noch mehr ein Grund nach England gehen. Alleine schon die Möglichkeiten der Kaderzusammenstellung+EPL+das Gehalt. Und bis zum Sommer werden sich wohl noch mehr Vereine seine Dienste sichern wollen. Bei solch einem Trainer ist die Konkurrenz natürlich gross. Für mich steht fest das er nach England gehen wird. Keine Sprachprobleme.
Soweit ich das mitbekommen habe will Guardiola einen Verein mit Perspektive trainieren, einen Verein mit seriöser Führung.
So, ManU ist auszuschließen, da SAF noch 2 Jahre trainieren möchte, jedoch hat Pep im letzten Interview klar gemacht, dass er im Sommer wieder anfängt.
Nun, da wären noch Chelsea und ManCity.
Beides Vereine, die ihre Mannschaft zusammenkaufen, die Geld haben, vielleicht auch Perspektive, durch die vielen jungen Spieler, aber mit Sicherheit keine seriöse Führung. Ganz ehrlich, es würde mich echt sehr enttäuschen, wenn wir gegen so einen Verein das Nachsehen haben. Chelsea und ManCity können Guardiola vom Wohlfühlfaktor nicht mal annähernd das bieten was er in München bekommen würde. Außerdem weiß er genauso gut wie jeder andere, der sich etwas im Fußballgeschäft auskennt, wie groß der Aufschwung der Bundesliga ist und vorallem auch welche großen Probleme sie in Zukunft den Teams/Ligen aus Spanien/England machen wird.
Du hast als Problem die Sprache angesprochen, ich kann dir da aber nur bedingt zustimmen. Wieso sollte sowas nicht funktionieren? Guardiola hat sein Sabbatjahr sicherlich nicht nur mit Erholung verbracht, sondern wird sich auf eine neue Sprache/Kultur eingestellt haben, bzw einige Vereine explizit beobachtet haben. Außerdem können ja einige Bayern spanisch, wie zum Beispiel unser "40-Millionen-Mann"...;)
Stellt sich die Frage: Was will Guardiola?
Will er entweder zu einer Mannschaft, bei der er soviel Geld verdient, dass er nach einem Jahr in Rente gehen könnte, sich alle Spieler kaufen kann und ohne große Herausforderung bzw Beschränkung arbeiten kann?
Oder will er die Herausforderung bei einer Mannschaft, bei der alle Spieler wunderbar harmonieren, bei der die Macher einen Traum/ eine Philosophie haben, bei der die Mannschaft ein System hat, dass nur noch die Perfektion benötigt, bei der er das Ziel gesetzt bekommt langfristig, ohne jährlich das Geld aus dem Fenster zu werfen und mit Leuten die über ihm stehen und mit ihm arbeiten, seine alte Mannschaft, den FC Barcelona, vom europäischen Thron zu verdrängen?
Ich schätze Guardiola als sehr, sehr schlauen Menschen ein und ich glaube, dass er einer von den ganz großen ist, die dann eben auf diese 22 Millionen im Jahr verzichten um den Versuch zu starten, später einmal sagen zu können historisches geschafft zu haben.
Wir werden im März erfahren was passiert, aber ich würde ihn, als Mensch und als Trainer, gerne in unserer Bayernfamilie begrüßen und ihm dabei zu sehen wie er uns zu dem macht, was wir werden können!
Mia san mia!
Bayern und Wohlfühlfaktor. Das ist Ansichtssache. Aus jedem Blickwinkel sieht das anders aus. Es gibt Leute die sehen das anders. Und mit deiner Aussage das es dich schwer enttäuschen wenn man gegen solche Vereine das Nachsehen hätte. Warum denn das? Gibt es denn nichts ausser den FC Bayern auf dieser Welt? Und das mit der seriösen Führung bei Bayern. Auch das ist Anssichtssache. So seriös ist es auch nicht was schon alles abgelaufen ist. Ich sehe eure Führung sogar als entscheidendes Problem bei der Verpflichtung von Pep an. Gerade was die Entscheidung bei sportlichen Dingen angeht. Nehmen wir mal als Beispiel das Pep Kroos, Müller und Schweinsteiger nicht mehr möchte. Alles rein Hypothetisch. Da würden eure Bosse rot sehen. Die Hütte würde richtig brennen. Oder Änderungen am System oder neue Spieler, die eure Bosse aber nicht wollen etc. Das ist natürlich alles nur Theorie. Aber man hat es gerade bei Bayern schon oft genug erlebt das sich andere in die Dinge vom Trainer einmischen etc. Oder das sich die Spieler bei euren Bossen beschweren. Also so eine Wohlfühloase ist das auch alles nicht. Und wenn es bei euch mal 3-4 Spiele nicht läuft dann ist ja auch richtig was los. Das ist zwar bei Chelsea oder City auch nicht anders. Aber in solchen Sachen nehmt ihr euch nichts mit den anderen. Und die Spieler harmonieren doch nur gut, weil es zur Zeit gut läuft. Lass es mal in der Rückrunde genau in die andere Richtung laufen. Dann ist die Harmonie aber sehr schnell vorbei. Gerade bei Bayern wird bei mangeldem Erfolg der Trainer doch schnell kritisiert. Sei es von den Medien oder von euren Bossen selbst.
Auf der anderen Seite schätze ich Pep so ein das er immer mal nach England wollte. Hier bietet sich nun die Gelegenheit zu einem Verein zu gehen der ein sehr gutes Gehalt bezahlt. Sehr gute Finanzielle Möglichkeiten hat. Wie diese zustande kommen ist erstmal zweitrangig. Der Verein spielt in der EPL. Und ich glaube das Pep alle Freiheiten hätte. Und so schätze ich ihn auch ein das genau dieser Punkt einer der Grundvorraussetzungen sind. Und das könnte Chelsea ihm alles bieten. Wie das bei Bayern aussehen soll weiss ich nicht so gut. Aber 22 Millionen im Jahr sind schon eine Ansage.
Ich weiss nicht wo bei Bayern die absolute Schmerzgrenze beim Gehalt ist. Vielleicht 12-13 Millionen im Jahr. Da kenne ich mich nun garnicht aus. Dafür beschäftige ich mich nicht genug mit den Bayern. Aber wenn ihr Pep haben wollt wird es nicht mit dem Gehalt von Heynckes getan sein. Soviel sollte klar sein. Im Fussball kann man nichts planen. Man kann eine Philosophie haben. Die mag bei Bayern auch gut sein. Aber wie sieht es mit dieser Philosophie in 4-5 Jahren aus? Alles Fragen über Fragen. Weil auch bei euch wird mal ein grösserer Umbruch kommen. Lahm/Ribery/Schweinsteiger/Robben. Wie lange werden sie ihr derzeitiges Niveau noch halten können?
Und mal sehen wer da vielleicht noch so mit einsteigt. Derzeit ist es Chelsea. An ManCity glaube ich nicht. Mancini hat bis 2017 verlängert, und ist ja auch schon eine Weile da. Da herrscht wenigstens Kontinuität auf dem Trainerposten. Und das obwohl es in der CL und in der Liga bisher nicht so gut gelaufen ist.
Und wie es mit der Bundesliga im Vergleich zu den anderen Ligen aussieht ist auch nur alles Theorie. Und ob das ein Entscheisungsfaktor ist, kann ich mir jetzt nicht vorstellen. Derzeit sieht es gut aus. Aber in 2-3 Jahren kann es auch genauso in die andere Richtung laufen.
13.01.2013 - 08:33 Uhr
Zitat von bvb1980:
Bayern und Wohlfühlfaktor. Das ist Ansichtssache. Aus jedem Blickwinkel sieht das anders aus. Es gibt Leute die sehen das anders.
Mal ehrlich... unter den 4-6 Vereinen, die sich jedes Jahr berechtigte Hoffnungen auf den CL Titel machen dürfen, geht es beim FC Bayern für den Trainer noch mit am harmonischsten zu. Bei City scheint man auch recht ungestört trainieren zu können. Immerhin hat Mancini für die enormen Summen, die in den Kader geflossen sind noch nicht allzuviel erreichen müssen. Das wäre evtl. eine Möglichkeit für Guardiola, doch glaube ich persönlich dass man dort weiterhin mit Mancini arbeiten will.
Chelsea dagegen schließe ich beinahe kategorisch für Guardiola aus. Er wird mitbekommen haben wie man DiMatteo behandelt hat. Gerade noch die CL gewonnen und schon draußen weil er Abramowitsch nicht gepasst hat. Unter diesen Bedingungen arbeitet kein Trainer gerne. Kein Wunder dass der Russe offensichtlich enorm viel Geld in Aussicht stellt. Mit etwas anderem kann er nicht punkten.
Zitat von bvb1980:
Und das mit der seriösen Führung bei Bayern. Auch das ist Anssichtssache. So seriös ist es auch nicht was schon alles abgelaufen ist. Ich sehe eure Führung sogar als entscheidendes Problem bei der Verpflichtung von Pep an. Gerade was die Entscheidung bei sportlichen Dingen angeht. Nehmen wir mal als Beispiel das Pep Kroos, Müller und Schweinsteiger nicht mehr möchte. Alles rein Hypothetisch. Da würden eure Bosse rot sehen. Die Hütte würde richtig brennen. Oder Änderungen am System oder neue Spieler, die eure Bosse aber nicht wollen etc. Das ist natürlich alles nur Theorie. Aber man hat es gerade bei Bayern schon oft genug erlebt das sich andere in die Dinge vom Trainer einmischen etc. Oder das sich die Spieler bei euren Bossen beschweren. Also so eine Wohlfühloase ist das auch alles nicht.
Der FC Bayern wird zweifelfrei "seriös" geführt. Gut erkennbar daran dass aktuell mit Sammer als Sportvorstand und Dreesen als Finanzvorstand die Weichen für die Zeit nach Hoeneß, Hopfner und Rummenigge gestellt werden. Die Entscheidungsgewalt im sportlichen und finanziellen Bereich wird entsprechend auf neue, "junge" Schultern verteilt. Dass nur 1 Mann ganz allein beim FCB das Sagen hatte, war zu der Zeit der Fall als Hoeneß alleinverantwortlich für Finanzen und den sportlichen Bereich war, doch diese Zeiten sind lange vorbei. Auch Guardiola würde, wenn er denn kommt einen bestimmten Verantwortungsbereich zugeteilt bekommen und müsste als Abteilungsleiter, wie es in jedem Unternehmen üblich ist, seine Entscheidungen mit seinen Kollegen und Vorgesetzten abstimmen, bzw. zumindest später erklären wieso er so oder so entschieden hat. Weshalb man sich bei entsprechender Arbeitsteilung nicht wohlfühlen können soll, erschließt sich mir daher nicht so recht.
Zitat von bvb1980:
Und wenn es bei euch mal 3-4 Spiele nicht läuft dann ist ja auch richtig was los. Das ist zwar bei Chelsea oder City auch nicht anders. Aber in solchen Sachen nehmt ihr euch nichts mit den anderen. Und die Spieler harmonieren doch nur gut, weil es zur Zeit gut läuft. Lass es mal in der Rückrunde genau in die andere Richtung laufen. Dann ist die Harmonie aber sehr schnell vorbei. Gerade bei Bayern wird bei mangeldem Erfolg der Trainer doch schnell kritisiert. Sei es von den Medien oder von euren Bossen selbst.
Wegen ein paar erfolglosen Spielen wurde der Trainer beim FCB noch nie von der Vereinsführung angegriffen. So etwas passiert immer erst dann, wenn man beim FCB die Saisonziele massiv gefährdet sieht. Und auch dann wird das in der Regel intern besprochen. Wer in solchen Momenten regelmäßig massiven Druck ausübt, sind die Medien.
Zitat von bvb1980:
Auf der anderen Seite schätze ich Pep so ein das er immer mal nach England wollte.Ok, inwieweit glaubst du Pep Guardiola zu kennen dass du das einschätzen könntest? Alles was man in dieser Richtung hört und liest, sind irgendwelche Zitate aus Pep's "Umfeld". Und wie häufig englische Zeitungen angebliche Infos aus dem "näheren Umfeld" von Spielern, Trainern etc. haben, kann man fast täglich in den einschlägigen Zeitschriften wie Daily Mail, Daily Star, Mirror, Express, Sun etc bestaunen.
Zitat von bvb1980:
Hier bietet sich nun die Gelegenheit zu einem Verein zu gehen der ein sehr gutes Gehalt bezahlt. Sehr gute Finanzielle Möglichkeiten hat. Wie diese zustande kommen ist erstmal zweitrangig. Der Verein spielt in der EPL. Und ich glaube das Pep alle Freiheiten hätte. Und so schätze ich ihn auch ein das genau dieser Punkt einer der Grundvorraussetzungen sind. Und das könnte Chelsea ihm alles bieten. Wie das bei Bayern aussehen soll weiss ich nicht so gut. Aber 22 Millionen im Jahr sind schon eine Ansage.Sofern er wirklich gerne mal ein Team aus der EPL trainieren will, was ich nicht ausschließe, wäre die Gelegenheit wirklich günstig. Doch die Frage ist doch ob Guardiola nicht evtl. eine Vorliebe für einen bestimmten Verein hat oder an welche Bedingungen er ein Engagement knüpft und ob diese Bedingungen von Chelsea oder City erfüllt werden können.
Zitat von bvb1980:
Ich weiss nicht wo bei Bayern die absolute Schmerzgrenze beim Gehalt ist. Vielleicht 12-13 Millionen im Jahr. Da kenne ich mich nun garnicht aus. Dafür beschäftige ich mich nicht genug mit den Bayern. Aber wenn ihr Pep haben wollt wird es nicht mit dem Gehalt von Heynckes getan sein. Soviel sollte klar sein.
Keine Frage... sollte Guardiola nur auf Geld aussein, wird er wohl am Ende doch bei Chelsea landen. Denn die Bayern werden ihm nicht groß über 10 Mio p.a. bezahlen, auch wenn man Klinsmann ein ähnliches Gehalt hinterhergeworfen hat. In diesem Punkt wird die Bayernführung wohl keine "verrückten Dinge" machen, wie man beim FCB immer zu sagen pflegt.
Zitat von bvb1980:
Im Fussball kann man nichts planen. Man kann eine Philosophie haben. Die mag bei Bayern auch gut sein. Aber wie sieht es mit dieser Philosophie in 4-5 Jahren aus? Alles Fragen über Fragen. Weil auch bei euch wird mal ein grösserer Umbruch kommen. Lahm/Ribery/Schweinsteiger/Robben. Wie lange werden sie ihr derzeitiges Niveau noch halten können?
Was ist jetzt die Aussage dieses Absatzes? Dass die Vereinsphilosphie von einzelnen Spielern abhängig ist? Sollte man Guardiola holen wollen, spricht das doch dafür dass man den eingeschlagenen Weg weiter gehen will. Und so lange sich an der Spitze des Vereins mit (Vorsicht Spekulatius!) Sammer, Dreesen und Guardiola + Vereinspräsident X keine großen Veränderungen ergeben, sehe ich nicht wie sich plötzlich eine ganze Vereinsphilosophie ändern sollte.
Zitat von bvb1980:
Und mal sehen wer da vielleicht noch so mit einsteigt. Derzeit ist es Chelsea. An ManCity glaube ich nicht. Mancini hat bis 2017 verlängert, und ist ja auch schon eine Weile da. Da herrscht wenigstens Kontinuität auf dem Trainerposten. Und das obwohl es in der CL und in der Liga bisher nicht so gut gelaufen ist.
Das sehe ich ganz ähnlich. Allerdings wäre City wohl gerade deshalb noch am ehesten ein interessanter Posten für Guardiola. Dort scheint man als Trainer tatsächlich in Ruhe arbeiten zu können. Und das ist es wohl, was man sich als Trainer am meisten wünscht.
Zitat von bvb1980:
Und wie es mit der Bundesliga im Vergleich zu den anderen Ligen aussieht ist auch nur alles Theorie. Und ob das ein Entscheisungsfaktor ist, kann ich mir jetzt nicht vorstellen. Derzeit sieht es gut aus. Aber in 2-3 Jahren kann es auch genauso in die andere Richtung laufen.
Nunja, man kann schon Tendenzen erkennen. Die weltweite Vermarktung der Bundesliga steckt zwar im Vergleich zur EPL noch in den Kinderschuhen, was man leicht an den Preisen für die jeweiligen TV-Lizenzen sehen kann, doch man ist auf einem ordentlichen Weg die finanzielle Kluft zur EPL nach und nach zu schließen.
Mein Fazit zur Situation um Pep:
Auch ich glaube nicht dass die Liga an sich den Ausschlag geben wird. Pep hat mit Barcelona alle Titel gewonnen, die es zu gewinnen gibt und die Chance auf internationale Titel wird er sich wohl auch bei seinem nächsten Arbeitgeber nicht nehmen lassen wollen. Daher wird der Kreis der Interessenten mit Aussicht auf eine Verpflichtung Guardiolas schon recht übersichtlich.
In Spanien: Barcelona, Real Madrid
Madrid fällt wohl aus, selbst wenn Mourinho Ende der Saison gehen sollte und eine Rückkehr zu Barcelona kommt wohl erstmal nicht in Frage bei dem Job, den Tito dort gerade macht.
In Italien: Juve, Milan, Inter
Juve spielt erfolgreich und Conte sitzt fest im Sattel. Die Mailänder Klubs wären dagegen interessante Herausforderungen, bei denen ein internationaler Titel jedoch erstmal (auf 2-3 Jahre) unwahrscheinlich wirkt.
In England: United, City, Chelsea,(Arsenal)
Ferguson hat erst kürzlich seinen Willen ausgedrückt nochmal 2 Jahre dranhängen zu wollen. Auch wenn ich das nicht als 100%ig sicher sehe, klammere ich United erstmal aus. Bei City scheint man weiter mit Mancini zu planen und Wenger macht bei Arsenal auch keine anstalten in den Ruhestand zu gehen. Bleibt allein Chelsea, deren Chancen auf Pep's Unterschrift ich jedoch durch Abramowitschs extrem launige Art und Weise den Klub zu führen als eher schlecht bis mittelprächtig sehe. Nichtsdestotrotz sollte man den Lockruf des Geldes nicht unterschätzen. Auch die Perspektiven sind mit dem relativ jungen Kader gegeben und London hat schon verdammt schöne Seiten. ;)
In Deutschland: Bayern
Heynckes wird seinen Vertrag wohl nur verlängern, sollte man keinen Nachfolger für ihn finden. Hier scheint also der unmittelbare Bedarf durchaus gegeben.
Bayern ist neben Chelsea der einzige internationale Top-Club, der akut auf Trainersuche ist und dazu auch kurzfristig (also mit dem vorhandenen Spielermaterial) eine Aussicht auf nationale wie internationale Titel hat. Chelsea wird im Zweifel wohl deutlich mehr Gehalt bieten. Am Ende stellt sich also nur die Frage welches Gesamtpaket (Vereinsführung, Strukturen, Vereinsphilosophie, Kader, Jugendakademie, Gehalt etc.) für Guardiola interessanter scheint. London ist eine wunderschöne Stadt und wenn man nicht aufs Geld achten muss, lässt es sich dort so gut leben wie fast nirgendwo sonst. München kann in puncto Lebensqualität sicherlich auch punkten, doch das internationale Flair Londons hat die bayerische Hauptstadt dann doch nicht. Ich bin gespannt wo es Guardiola hintreibt. Ich zweifle jedoch dass am Ende allein das Gehalt den Ausschlag geben wird.
Bayern und Wohlfühlfaktor. Das ist Ansichtssache. Aus jedem Blickwinkel sieht das anders aus. Es gibt Leute die sehen das anders.
Mal ehrlich... unter den 4-6 Vereinen, die sich jedes Jahr berechtigte Hoffnungen auf den CL Titel machen dürfen, geht es beim FC Bayern für den Trainer noch mit am harmonischsten zu. Bei City scheint man auch recht ungestört trainieren zu können. Immerhin hat Mancini für die enormen Summen, die in den Kader geflossen sind noch nicht allzuviel erreichen müssen. Das wäre evtl. eine Möglichkeit für Guardiola, doch glaube ich persönlich dass man dort weiterhin mit Mancini arbeiten will.
Chelsea dagegen schließe ich beinahe kategorisch für Guardiola aus. Er wird mitbekommen haben wie man DiMatteo behandelt hat. Gerade noch die CL gewonnen und schon draußen weil er Abramowitsch nicht gepasst hat. Unter diesen Bedingungen arbeitet kein Trainer gerne. Kein Wunder dass der Russe offensichtlich enorm viel Geld in Aussicht stellt. Mit etwas anderem kann er nicht punkten.
Zitat von bvb1980:
Und das mit der seriösen Führung bei Bayern. Auch das ist Anssichtssache. So seriös ist es auch nicht was schon alles abgelaufen ist. Ich sehe eure Führung sogar als entscheidendes Problem bei der Verpflichtung von Pep an. Gerade was die Entscheidung bei sportlichen Dingen angeht. Nehmen wir mal als Beispiel das Pep Kroos, Müller und Schweinsteiger nicht mehr möchte. Alles rein Hypothetisch. Da würden eure Bosse rot sehen. Die Hütte würde richtig brennen. Oder Änderungen am System oder neue Spieler, die eure Bosse aber nicht wollen etc. Das ist natürlich alles nur Theorie. Aber man hat es gerade bei Bayern schon oft genug erlebt das sich andere in die Dinge vom Trainer einmischen etc. Oder das sich die Spieler bei euren Bossen beschweren. Also so eine Wohlfühloase ist das auch alles nicht.
Der FC Bayern wird zweifelfrei "seriös" geführt. Gut erkennbar daran dass aktuell mit Sammer als Sportvorstand und Dreesen als Finanzvorstand die Weichen für die Zeit nach Hoeneß, Hopfner und Rummenigge gestellt werden. Die Entscheidungsgewalt im sportlichen und finanziellen Bereich wird entsprechend auf neue, "junge" Schultern verteilt. Dass nur 1 Mann ganz allein beim FCB das Sagen hatte, war zu der Zeit der Fall als Hoeneß alleinverantwortlich für Finanzen und den sportlichen Bereich war, doch diese Zeiten sind lange vorbei. Auch Guardiola würde, wenn er denn kommt einen bestimmten Verantwortungsbereich zugeteilt bekommen und müsste als Abteilungsleiter, wie es in jedem Unternehmen üblich ist, seine Entscheidungen mit seinen Kollegen und Vorgesetzten abstimmen, bzw. zumindest später erklären wieso er so oder so entschieden hat. Weshalb man sich bei entsprechender Arbeitsteilung nicht wohlfühlen können soll, erschließt sich mir daher nicht so recht.
Zitat von bvb1980:
Und wenn es bei euch mal 3-4 Spiele nicht läuft dann ist ja auch richtig was los. Das ist zwar bei Chelsea oder City auch nicht anders. Aber in solchen Sachen nehmt ihr euch nichts mit den anderen. Und die Spieler harmonieren doch nur gut, weil es zur Zeit gut läuft. Lass es mal in der Rückrunde genau in die andere Richtung laufen. Dann ist die Harmonie aber sehr schnell vorbei. Gerade bei Bayern wird bei mangeldem Erfolg der Trainer doch schnell kritisiert. Sei es von den Medien oder von euren Bossen selbst.
Wegen ein paar erfolglosen Spielen wurde der Trainer beim FCB noch nie von der Vereinsführung angegriffen. So etwas passiert immer erst dann, wenn man beim FCB die Saisonziele massiv gefährdet sieht. Und auch dann wird das in der Regel intern besprochen. Wer in solchen Momenten regelmäßig massiven Druck ausübt, sind die Medien.
Zitat von bvb1980:
Auf der anderen Seite schätze ich Pep so ein das er immer mal nach England wollte.Ok, inwieweit glaubst du Pep Guardiola zu kennen dass du das einschätzen könntest? Alles was man in dieser Richtung hört und liest, sind irgendwelche Zitate aus Pep's "Umfeld". Und wie häufig englische Zeitungen angebliche Infos aus dem "näheren Umfeld" von Spielern, Trainern etc. haben, kann man fast täglich in den einschlägigen Zeitschriften wie Daily Mail, Daily Star, Mirror, Express, Sun etc bestaunen.
Zitat von bvb1980:
Hier bietet sich nun die Gelegenheit zu einem Verein zu gehen der ein sehr gutes Gehalt bezahlt. Sehr gute Finanzielle Möglichkeiten hat. Wie diese zustande kommen ist erstmal zweitrangig. Der Verein spielt in der EPL. Und ich glaube das Pep alle Freiheiten hätte. Und so schätze ich ihn auch ein das genau dieser Punkt einer der Grundvorraussetzungen sind. Und das könnte Chelsea ihm alles bieten. Wie das bei Bayern aussehen soll weiss ich nicht so gut. Aber 22 Millionen im Jahr sind schon eine Ansage.Sofern er wirklich gerne mal ein Team aus der EPL trainieren will, was ich nicht ausschließe, wäre die Gelegenheit wirklich günstig. Doch die Frage ist doch ob Guardiola nicht evtl. eine Vorliebe für einen bestimmten Verein hat oder an welche Bedingungen er ein Engagement knüpft und ob diese Bedingungen von Chelsea oder City erfüllt werden können.
Zitat von bvb1980:
Ich weiss nicht wo bei Bayern die absolute Schmerzgrenze beim Gehalt ist. Vielleicht 12-13 Millionen im Jahr. Da kenne ich mich nun garnicht aus. Dafür beschäftige ich mich nicht genug mit den Bayern. Aber wenn ihr Pep haben wollt wird es nicht mit dem Gehalt von Heynckes getan sein. Soviel sollte klar sein.
Keine Frage... sollte Guardiola nur auf Geld aussein, wird er wohl am Ende doch bei Chelsea landen. Denn die Bayern werden ihm nicht groß über 10 Mio p.a. bezahlen, auch wenn man Klinsmann ein ähnliches Gehalt hinterhergeworfen hat. In diesem Punkt wird die Bayernführung wohl keine "verrückten Dinge" machen, wie man beim FCB immer zu sagen pflegt.
Zitat von bvb1980:
Im Fussball kann man nichts planen. Man kann eine Philosophie haben. Die mag bei Bayern auch gut sein. Aber wie sieht es mit dieser Philosophie in 4-5 Jahren aus? Alles Fragen über Fragen. Weil auch bei euch wird mal ein grösserer Umbruch kommen. Lahm/Ribery/Schweinsteiger/Robben. Wie lange werden sie ihr derzeitiges Niveau noch halten können?
Was ist jetzt die Aussage dieses Absatzes? Dass die Vereinsphilosphie von einzelnen Spielern abhängig ist? Sollte man Guardiola holen wollen, spricht das doch dafür dass man den eingeschlagenen Weg weiter gehen will. Und so lange sich an der Spitze des Vereins mit (Vorsicht Spekulatius!) Sammer, Dreesen und Guardiola + Vereinspräsident X keine großen Veränderungen ergeben, sehe ich nicht wie sich plötzlich eine ganze Vereinsphilosophie ändern sollte.
Zitat von bvb1980:
Und mal sehen wer da vielleicht noch so mit einsteigt. Derzeit ist es Chelsea. An ManCity glaube ich nicht. Mancini hat bis 2017 verlängert, und ist ja auch schon eine Weile da. Da herrscht wenigstens Kontinuität auf dem Trainerposten. Und das obwohl es in der CL und in der Liga bisher nicht so gut gelaufen ist.
Das sehe ich ganz ähnlich. Allerdings wäre City wohl gerade deshalb noch am ehesten ein interessanter Posten für Guardiola. Dort scheint man als Trainer tatsächlich in Ruhe arbeiten zu können. Und das ist es wohl, was man sich als Trainer am meisten wünscht.
Zitat von bvb1980:
Und wie es mit der Bundesliga im Vergleich zu den anderen Ligen aussieht ist auch nur alles Theorie. Und ob das ein Entscheisungsfaktor ist, kann ich mir jetzt nicht vorstellen. Derzeit sieht es gut aus. Aber in 2-3 Jahren kann es auch genauso in die andere Richtung laufen.
Nunja, man kann schon Tendenzen erkennen. Die weltweite Vermarktung der Bundesliga steckt zwar im Vergleich zur EPL noch in den Kinderschuhen, was man leicht an den Preisen für die jeweiligen TV-Lizenzen sehen kann, doch man ist auf einem ordentlichen Weg die finanzielle Kluft zur EPL nach und nach zu schließen.
Mein Fazit zur Situation um Pep:
Auch ich glaube nicht dass die Liga an sich den Ausschlag geben wird. Pep hat mit Barcelona alle Titel gewonnen, die es zu gewinnen gibt und die Chance auf internationale Titel wird er sich wohl auch bei seinem nächsten Arbeitgeber nicht nehmen lassen wollen. Daher wird der Kreis der Interessenten mit Aussicht auf eine Verpflichtung Guardiolas schon recht übersichtlich.
In Spanien: Barcelona, Real Madrid
Madrid fällt wohl aus, selbst wenn Mourinho Ende der Saison gehen sollte und eine Rückkehr zu Barcelona kommt wohl erstmal nicht in Frage bei dem Job, den Tito dort gerade macht.
In Italien: Juve, Milan, Inter
Juve spielt erfolgreich und Conte sitzt fest im Sattel. Die Mailänder Klubs wären dagegen interessante Herausforderungen, bei denen ein internationaler Titel jedoch erstmal (auf 2-3 Jahre) unwahrscheinlich wirkt.
In England: United, City, Chelsea,(Arsenal)
Ferguson hat erst kürzlich seinen Willen ausgedrückt nochmal 2 Jahre dranhängen zu wollen. Auch wenn ich das nicht als 100%ig sicher sehe, klammere ich United erstmal aus. Bei City scheint man weiter mit Mancini zu planen und Wenger macht bei Arsenal auch keine anstalten in den Ruhestand zu gehen. Bleibt allein Chelsea, deren Chancen auf Pep's Unterschrift ich jedoch durch Abramowitschs extrem launige Art und Weise den Klub zu führen als eher schlecht bis mittelprächtig sehe. Nichtsdestotrotz sollte man den Lockruf des Geldes nicht unterschätzen. Auch die Perspektiven sind mit dem relativ jungen Kader gegeben und London hat schon verdammt schöne Seiten. ;)
In Deutschland: Bayern
Heynckes wird seinen Vertrag wohl nur verlängern, sollte man keinen Nachfolger für ihn finden. Hier scheint also der unmittelbare Bedarf durchaus gegeben.
Bayern ist neben Chelsea der einzige internationale Top-Club, der akut auf Trainersuche ist und dazu auch kurzfristig (also mit dem vorhandenen Spielermaterial) eine Aussicht auf nationale wie internationale Titel hat. Chelsea wird im Zweifel wohl deutlich mehr Gehalt bieten. Am Ende stellt sich also nur die Frage welches Gesamtpaket (Vereinsführung, Strukturen, Vereinsphilosophie, Kader, Jugendakademie, Gehalt etc.) für Guardiola interessanter scheint. London ist eine wunderschöne Stadt und wenn man nicht aufs Geld achten muss, lässt es sich dort so gut leben wie fast nirgendwo sonst. München kann in puncto Lebensqualität sicherlich auch punkten, doch das internationale Flair Londons hat die bayerische Hauptstadt dann doch nicht. Ich bin gespannt wo es Guardiola hintreibt. Ich zweifle jedoch dass am Ende allein das Gehalt den Ausschlag geben wird.
13.01.2013 - 10:04 Uhr
Quelle: The Sun
PEP GUARDIOLA will decide to become Manchester City manager in the summer.
Guardiola has opted for City as he is convinced they can become a force to rival his former club Barcelona.
Angebleich hat sich Pep schon für City entschieden. Laut eine "Quelle" aus der Spanischen Füßball. Guardiola has opted for City as he is convinced they can become a force to rival his former club Barcelona.
Einiges spricht dafür. Ein haufen gute Spieler, Geld en Masse zum ausgeben, nur kein richtige Mannschaftsgefüge. Kommt mir irgendwie bekannt vor????
Ob man die Quelle glauben kann weiss ich nicht, aber es klingt plausible.
13.01.2013 - 11:37 Uhr
Zitat von Canary23:
www.thesun.co.uk:
PEP GUARDIOLA will decide to become Manchester City manager in the summer.
Guardiola has opted for City as he is convinced they can become a force to rival his former club Barcelona.Angebleich hat sich Pep schon für City entschieden. Laut eine "Quelle" aus der Spanischen Füßball.
Einiges spricht dafür. Ein haufen gute Spieler, Geld en Masse zum ausgeben, nur kein richtige Mannschaftsgefüge. Kommt mir irgendwie bekannt vor????
Ob man die Quelle glauben kann weiss ich nicht, aber es klingt plausible.
Mal abgesehen davon dass Guardiola sicherlich gut zu City passen würde... weshalb um alles in der Welt sollte man mit seinem aktuellen Trainer langfristig verlängern, wenn man schon den nächsten an der Angel hat? Logik anyone?
Ich sehe hier nur eine ungenannte spanische Quelle, die behauptet dass Guardiola 100%ig zu City wechselt. Wenn die Sun so eine Behauptung von Mr. X aus Spanien raushaut ist eher zu 100% nichts wahres dran. Selber Stil wie der Daily Star, die Daily Fail etc... einfach mal was behaupten und sich dabei auf ungenannte Quellen stützen, um dafür nicht belangt werden zu können. Übrigens hier mal der Artikel vom Daily Star... das Gleiche in rot.
http://www.dailystar.co.uk/football/view/290444/Pep-Guardiola-will-KO-Manchester-City-boss-bid-in-favour-of-United/
Noch dazu wird Guardiola in der Sun falsch zitiert. Er wurde auf sein mögliches Engagement bei Bayern angesprochen und sprach dann explizit davon dass es von fehlendem Respekt zeugen würde darüber zu sprechen, da der FC Bayern bereits einen Trainer hat und dieser Jupp Heynckes heißt. Hier wurde das ganze zu einer allgemeinen Floskel umgetextet um nicht den Eindruck zu erwecken er könne irgendwas mit den Bayern am Hut haben. Die Bedeutung des Zitats wird dadurch allerdings immer noch sinngemäß wiedergegeben. Daher ist die Sun auch hier rechtlich auf der sicheren Seite. Kennt man ja alles schon.
So ziemlich alles was in der Yellow Press geschrieben wird, kann man getrost im Kamin verfeuern ohne dabei Angst haben zu müssen dass man echte Informationen verpassen könnte.
www.thesun.co.uk:
PEP GUARDIOLA will decide to become Manchester City manager in the summer.
Guardiola has opted for City as he is convinced they can become a force to rival his former club Barcelona.Angebleich hat sich Pep schon für City entschieden. Laut eine "Quelle" aus der Spanischen Füßball.
Einiges spricht dafür. Ein haufen gute Spieler, Geld en Masse zum ausgeben, nur kein richtige Mannschaftsgefüge. Kommt mir irgendwie bekannt vor????
Ob man die Quelle glauben kann weiss ich nicht, aber es klingt plausible.
Mal abgesehen davon dass Guardiola sicherlich gut zu City passen würde... weshalb um alles in der Welt sollte man mit seinem aktuellen Trainer langfristig verlängern, wenn man schon den nächsten an der Angel hat? Logik anyone?
Ich sehe hier nur eine ungenannte spanische Quelle, die behauptet dass Guardiola 100%ig zu City wechselt. Wenn die Sun so eine Behauptung von Mr. X aus Spanien raushaut ist eher zu 100% nichts wahres dran. Selber Stil wie der Daily Star, die Daily Fail etc... einfach mal was behaupten und sich dabei auf ungenannte Quellen stützen, um dafür nicht belangt werden zu können. Übrigens hier mal der Artikel vom Daily Star... das Gleiche in rot.
http://www.dailystar.co.uk/football/view/290444/Pep-Guardiola-will-KO-Manchester-City-boss-bid-in-favour-of-United/
Noch dazu wird Guardiola in der Sun falsch zitiert. Er wurde auf sein mögliches Engagement bei Bayern angesprochen und sprach dann explizit davon dass es von fehlendem Respekt zeugen würde darüber zu sprechen, da der FC Bayern bereits einen Trainer hat und dieser Jupp Heynckes heißt. Hier wurde das ganze zu einer allgemeinen Floskel umgetextet um nicht den Eindruck zu erwecken er könne irgendwas mit den Bayern am Hut haben. Die Bedeutung des Zitats wird dadurch allerdings immer noch sinngemäß wiedergegeben. Daher ist die Sun auch hier rechtlich auf der sicheren Seite. Kennt man ja alles schon.
So ziemlich alles was in der Yellow Press geschrieben wird, kann man getrost im Kamin verfeuern ohne dabei Angst haben zu müssen dass man echte Informationen verpassen könnte.
13.01.2013 - 12:03 Uhr
Zitat von domehesse:
...
Oder will er die Herausforderung bei einer Mannschaft, bei der alle Spieler wunderbar harmonieren, bei der die Macher einen Traum/ eine Philosophie haben, bei der die Mannschaft ein System hat, dass nur noch die Perfektion benötigt, bei der er das Ziel gesetzt bekommt langfristig, ohne jährlich das Geld aus dem Fenster zu werfen und mit Leuten die über ihm stehen und mit ihm arbeiten, seine alte Mannschaft, den FC Barcelona, vom europäischen Thron zu verdrängen?
nun ja, wunderbar harmonieren tun bei den bayern auch nicht immer alle. wie wir alle wissen fliegen auch hier häufig die fetzen. die in der presse bekannten anschuldigungen gegenüber mitspielern oder trainern, die im nachhinein des öfteren zu strafen geführt haben, weil sie selten intern angesprochen werden, obwohl das immer wieder alle fordern. aber selbst die, die es fordern halten sich nicht einmal dran.
und das in der kabine schon mal die fäuste fliegen ist auch noch nicht all zu lange her.
momentan läuft es, die ergebnisse stimmen, daher auch diese "aktuelle harmonie".
wir wissen ebenfalls alle, das diese ziemlich schnell verfliegen kann, wenn nur einmal 2 pflichtspiele in serie der erfolg ausbleibt.
desweiteren finde ich es ein wenig weit hergeholt, überhaupt zu erwähnen, barca vom thron stoßen zu wollen. das noch als ein ziel auszulegen entspricht 100% gegensätzlich pep's einstellung.
spätestens hier würde pep dem uli vermutlich die hand auf die schulter legen und ihm erklären, das das nicht realisierbar ist. man kann barca nicht kopieren.
pep hat in bezug auf iniesta mal zu xavi gesagt: "der wird uns alle noch in rente schicken"!
wieso ich das erwähne? damit will ich darauf hinweisen, das selbst bei barca in den nächsten jahren so schnell keine iniestas, xavis und messis nachkommen werden.
diese generation ist eine goldene, ähnlich wie die damals um zizou, figo und raul...
das sind spieler, die sich mit verbundenen augen pässe auf 10 meter in den fuß spielen.
versteh' mich jetzt nicht falsch, aber über spieler diesen formats verfügt der FC bayern erst gar nicht. sicher gibt es da einen ribery. aber es gibt auch "nur" ihn. und selbst dieser ist ein anderer fußballer als ein iniesta oder xavi.
man sollte sich meiner meinung nach daher nicht länger mit dem gedanken befassen, dieses barca versuchen zu imitieren. das kann nicht funktionieren, so lange sie nicht die spieler dazu haben.
und die wird auch barca in ein paar jahren nicht mehr haben. sicher, es werden neue kommen. und vermutlich werden die auch wieder sehr talentiert-, und aus der eigenen jugend sein. aber ob diese dann in die fußstapfen eins iniestas oder xavis steigen können, wünsche ich mir zwar... wage ich aber ebenso zu bezweifeln.
...
Oder will er die Herausforderung bei einer Mannschaft, bei der alle Spieler wunderbar harmonieren, bei der die Macher einen Traum/ eine Philosophie haben, bei der die Mannschaft ein System hat, dass nur noch die Perfektion benötigt, bei der er das Ziel gesetzt bekommt langfristig, ohne jährlich das Geld aus dem Fenster zu werfen und mit Leuten die über ihm stehen und mit ihm arbeiten, seine alte Mannschaft, den FC Barcelona, vom europäischen Thron zu verdrängen?
nun ja, wunderbar harmonieren tun bei den bayern auch nicht immer alle. wie wir alle wissen fliegen auch hier häufig die fetzen. die in der presse bekannten anschuldigungen gegenüber mitspielern oder trainern, die im nachhinein des öfteren zu strafen geführt haben, weil sie selten intern angesprochen werden, obwohl das immer wieder alle fordern. aber selbst die, die es fordern halten sich nicht einmal dran.
und das in der kabine schon mal die fäuste fliegen ist auch noch nicht all zu lange her.
momentan läuft es, die ergebnisse stimmen, daher auch diese "aktuelle harmonie".
wir wissen ebenfalls alle, das diese ziemlich schnell verfliegen kann, wenn nur einmal 2 pflichtspiele in serie der erfolg ausbleibt.
desweiteren finde ich es ein wenig weit hergeholt, überhaupt zu erwähnen, barca vom thron stoßen zu wollen. das noch als ein ziel auszulegen entspricht 100% gegensätzlich pep's einstellung.
spätestens hier würde pep dem uli vermutlich die hand auf die schulter legen und ihm erklären, das das nicht realisierbar ist. man kann barca nicht kopieren.
pep hat in bezug auf iniesta mal zu xavi gesagt: "der wird uns alle noch in rente schicken"!
wieso ich das erwähne? damit will ich darauf hinweisen, das selbst bei barca in den nächsten jahren so schnell keine iniestas, xavis und messis nachkommen werden.
diese generation ist eine goldene, ähnlich wie die damals um zizou, figo und raul...
das sind spieler, die sich mit verbundenen augen pässe auf 10 meter in den fuß spielen.
versteh' mich jetzt nicht falsch, aber über spieler diesen formats verfügt der FC bayern erst gar nicht. sicher gibt es da einen ribery. aber es gibt auch "nur" ihn. und selbst dieser ist ein anderer fußballer als ein iniesta oder xavi.
man sollte sich meiner meinung nach daher nicht länger mit dem gedanken befassen, dieses barca versuchen zu imitieren. das kann nicht funktionieren, so lange sie nicht die spieler dazu haben.
und die wird auch barca in ein paar jahren nicht mehr haben. sicher, es werden neue kommen. und vermutlich werden die auch wieder sehr talentiert-, und aus der eigenen jugend sein. aber ob diese dann in die fußstapfen eins iniestas oder xavis steigen können, wünsche ich mir zwar... wage ich aber ebenso zu bezweifeln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrBrown am 13.01.2013 um 12:13 Uhr bearbeitet
13.01.2013 - 17:08 Uhr
Bin ich eigentlich der einzige, der Pep Guardiola für etwas überbewertet hält?
Ich meine, eine wirklich lange Historie als Trainer hat er nicht wirklich vorzuweisen.
Die bisher errungenen Titel, berücksichtigt man mal die Qualität des Kaders mit denen diese Titel errungen wurden, sehe ich auch nicht unbedingt als Beweis seiner angeblich außergewöhnlichen Qualitäten als Trainer.
Ich meine, setzt man z.B. einen Sebastian Vettel in einen Trabi und eine x-beliebige Person in einen Porsche, macht das diese x-beliebige Person noch lange nicht zu einem der besten Fahrer auf dieser Welt, wenn er bessere Rundenzeiten erreicht als ein Vettel in seinem Trabi. :D
Meiner Meinung nach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Mythos "Guardiola" zerfällt.
Zum eigentlichen Thema:
Meiner bescheidenen Meinung nach ist der Heynkes-Nachfolger schon lange da und gefunden.
Ich habe selbstverständlich keine Quelle dazu, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der Sammer den Trainerposten übernehmen wird.
Ich meine, eine wirklich lange Historie als Trainer hat er nicht wirklich vorzuweisen.
Die bisher errungenen Titel, berücksichtigt man mal die Qualität des Kaders mit denen diese Titel errungen wurden, sehe ich auch nicht unbedingt als Beweis seiner angeblich außergewöhnlichen Qualitäten als Trainer.
Ich meine, setzt man z.B. einen Sebastian Vettel in einen Trabi und eine x-beliebige Person in einen Porsche, macht das diese x-beliebige Person noch lange nicht zu einem der besten Fahrer auf dieser Welt, wenn er bessere Rundenzeiten erreicht als ein Vettel in seinem Trabi. :D
Meiner Meinung nach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Mythos "Guardiola" zerfällt.
Zum eigentlichen Thema:
Meiner bescheidenen Meinung nach ist der Heynkes-Nachfolger schon lange da und gefunden.
Ich habe selbstverständlich keine Quelle dazu, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der Sammer den Trainerposten übernehmen wird.
13.01.2013 - 19:22 Uhr
Quelle: tz-online.de
Wie die tz aus dem Umfeld des Startrainers erfuhr, ist Peps erster Repräsentant Josep Maria Orobitg vor kurzem nach München gereist, um sich dort mit den Verantwortlichen des FC Bayern zu treffen.
12345
13.01.2013 - 20:39 Uhr
Zitat von Bockwurst2k:
Bin ich eigentlich der einzige, der Pep Guardiola für etwas überbewertet hält?
Ich wundere mich ebenfalls über das einseitige Bild, das man offensichtlich allerorten von Guardiola hat. Der Vergleich mit Vettel im Trabant klingt zwar etwas albern, aber ich habe mich auch schon gefragt, ob nicht sogar Michael Frontzeck mit Barcelona die Champions League gewinnen würde.
Guardiolas Erfolge sind selbstverständlich unbestritten und aller Ehren wert - wenn man eben nach der Papierform geht. Dass Guardiola damals mit Barcelona derartige Resultate erzielt hat, hängt aber unbestritten auch mit seiner absoluten Vertrautheit mit der dortigen Spielphilosophie zusammen. Die genaue Vorstellung, wie man in Barcelona den Fußball spielen und beherrschen wollte, konnte er mit all seinen Sinnen spüren - und bis zur Perfektion weiterentwickeln.
Wie flexibel er jeweils auf den bestehenden Kader und das bisherige Konzept eines neuen Vereins eingehen könnte, und wie schnell und mit welcher Nachhaltigkeit er seine Fähigkeiten also auf die neuen Bedingungen zu übertragen fähig ist, muss er noch unter Beweis stellen. Insofern stehen die Vorschusslorbeeren meiner Ansicht nach in keinem Verhältnis zu den Erfahrungswerten, wie sie beispielsweise ein Mourinho vorweisen kann.
Ich würde mir wünschen, dass Pep die Bundesliga bereichert. Allein der Präsenz seiner elitären, aber glaubwürdigen und hochanständigen Aura wäre eine unvergleichliche Bereicherung. Man stelle sich einmal vor, Guardiola wechselt nach München und Werner Lorant würde noch irgendwo als Trainer herumturnen - und die beiden würden bei anstehenden Pressekonferenzen nebeneinander sitzen. :ugly
Falls Guardiola sich zum FC Bayern hingezogen fühlt, werden sich alle Beteiligten bestimmt auf fachlich höchstem Niveau und in einem produktiven Sozialkosmos auf die gemeinsame Zukunft verständigen. Je nach Interpretation der verfügbaren Quellen und mit etwas gesundem Fußballverstand ist dieses Szenario auch nicht abwegig. Soweit die Theorie.
Ob die Praxis dann so verlaufen würde, wie man sich das vorgestellt hat, bliebe abzuwarten. Die Episode mit van Gaal ist in ihrer Entwicklung ja noch allen bestens im Gedächtnis. Wobei ich lediglich auf denkbare strukturelle Ähnlichkeiten anspielen will und keineswegs die Charaktere vergleichen möchte.
Es ist zwar Glaskugelgelaber, aber für mich schon heute vorstellbar, dass eine eventuelle Verpflichtung Guardiolas, bei der man sowohl vom Aufwand als auch finanziell an die äußersten Grenzen gehen würde, wie ein Damoklesschwert über dem Verein hängt, wenn Pep den Laden nicht relativ zügig auf Betriebstemperatur bringt.
Bin ich eigentlich der einzige, der Pep Guardiola für etwas überbewertet hält?
Ich wundere mich ebenfalls über das einseitige Bild, das man offensichtlich allerorten von Guardiola hat. Der Vergleich mit Vettel im Trabant klingt zwar etwas albern, aber ich habe mich auch schon gefragt, ob nicht sogar Michael Frontzeck mit Barcelona die Champions League gewinnen würde.
Guardiolas Erfolge sind selbstverständlich unbestritten und aller Ehren wert - wenn man eben nach der Papierform geht. Dass Guardiola damals mit Barcelona derartige Resultate erzielt hat, hängt aber unbestritten auch mit seiner absoluten Vertrautheit mit der dortigen Spielphilosophie zusammen. Die genaue Vorstellung, wie man in Barcelona den Fußball spielen und beherrschen wollte, konnte er mit all seinen Sinnen spüren - und bis zur Perfektion weiterentwickeln.
Wie flexibel er jeweils auf den bestehenden Kader und das bisherige Konzept eines neuen Vereins eingehen könnte, und wie schnell und mit welcher Nachhaltigkeit er seine Fähigkeiten also auf die neuen Bedingungen zu übertragen fähig ist, muss er noch unter Beweis stellen. Insofern stehen die Vorschusslorbeeren meiner Ansicht nach in keinem Verhältnis zu den Erfahrungswerten, wie sie beispielsweise ein Mourinho vorweisen kann.
Ich würde mir wünschen, dass Pep die Bundesliga bereichert. Allein der Präsenz seiner elitären, aber glaubwürdigen und hochanständigen Aura wäre eine unvergleichliche Bereicherung. Man stelle sich einmal vor, Guardiola wechselt nach München und Werner Lorant würde noch irgendwo als Trainer herumturnen - und die beiden würden bei anstehenden Pressekonferenzen nebeneinander sitzen. :ugly
Falls Guardiola sich zum FC Bayern hingezogen fühlt, werden sich alle Beteiligten bestimmt auf fachlich höchstem Niveau und in einem produktiven Sozialkosmos auf die gemeinsame Zukunft verständigen. Je nach Interpretation der verfügbaren Quellen und mit etwas gesundem Fußballverstand ist dieses Szenario auch nicht abwegig. Soweit die Theorie.
Ob die Praxis dann so verlaufen würde, wie man sich das vorgestellt hat, bliebe abzuwarten. Die Episode mit van Gaal ist in ihrer Entwicklung ja noch allen bestens im Gedächtnis. Wobei ich lediglich auf denkbare strukturelle Ähnlichkeiten anspielen will und keineswegs die Charaktere vergleichen möchte.
Es ist zwar Glaskugelgelaber, aber für mich schon heute vorstellbar, dass eine eventuelle Verpflichtung Guardiolas, bei der man sowohl vom Aufwand als auch finanziell an die äußersten Grenzen gehen würde, wie ein Damoklesschwert über dem Verein hängt, wenn Pep den Laden nicht relativ zügig auf Betriebstemperatur bringt.
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