Kaderplanung 2020/2021
05.02.2020 - 01:46 Uhr
07.06.2020 - 11:18 Uhr
@Chris1065
Was soll denn heißen „sie bringen uns strukturell weiter“?
Vor allem im Mittelfeld nehmen sich die meisten Spieler nichts und teilen sich die Arbeitsplätze. Die Quantität ist hier größer als die Qualität.
Bei mir in der Kreisliga sind die Mittdreißiger fitter als Dost.
Durm hat gefühlt 3 Einsätze gemacht und ähnlich verhält es sich mit anderen Neuzugängen bzw Spielern die den Kader aufblähen.
Ich habe lieber einen Spieler der kicken kann und dafür 3 Bankwärmer weniger, als 3 Spieler die im Mittelfeld umherwatscheln und sich nichts nehmen.
Kohr fand ich zB oft gut, wenn er eingewechselt wurde. Dann war er Box-to-Box. Wenn aber die SGE das Spielaufbauen will, eignet sich NIEMAND im Kader dafür bis auf DeGuzman. Der ist der Einzige, der kicken kann und auch mal einen Ball direkt spielen kann.
Sonst wird das gemacht, was die ganze Saison gemacht wurde: Quer schieben und auf AV gespielt, die dann keinen Plan haben. Oder Kostic wird angespielt.
Insgesamt fehlt uns die spielerische Klasse (nix neues) und FLÜGELSPIELER. Ich habe das schon Kovac-Zeiten und letzte Saison gesagt, als es noch „lief“. Das kreative Element und die Dribblings fehlen. Da sollte man am Ehesten mit Transfers ansetzen. Ein Kreativer 6er und ein RF. Im Tor, der Abwehr und im Mf sind wird sonst quantitativ gut besetzt.
Was soll denn heißen „sie bringen uns strukturell weiter“?
Vor allem im Mittelfeld nehmen sich die meisten Spieler nichts und teilen sich die Arbeitsplätze. Die Quantität ist hier größer als die Qualität.
Bei mir in der Kreisliga sind die Mittdreißiger fitter als Dost.
Durm hat gefühlt 3 Einsätze gemacht und ähnlich verhält es sich mit anderen Neuzugängen bzw Spielern die den Kader aufblähen.
Ich habe lieber einen Spieler der kicken kann und dafür 3 Bankwärmer weniger, als 3 Spieler die im Mittelfeld umherwatscheln und sich nichts nehmen.
Kohr fand ich zB oft gut, wenn er eingewechselt wurde. Dann war er Box-to-Box. Wenn aber die SGE das Spielaufbauen will, eignet sich NIEMAND im Kader dafür bis auf DeGuzman. Der ist der Einzige, der kicken kann und auch mal einen Ball direkt spielen kann.
Sonst wird das gemacht, was die ganze Saison gemacht wurde: Quer schieben und auf AV gespielt, die dann keinen Plan haben. Oder Kostic wird angespielt.
Insgesamt fehlt uns die spielerische Klasse (nix neues) und FLÜGELSPIELER. Ich habe das schon Kovac-Zeiten und letzte Saison gesagt, als es noch „lief“. Das kreative Element und die Dribblings fehlen. Da sollte man am Ehesten mit Transfers ansetzen. Ein Kreativer 6er und ein RF. Im Tor, der Abwehr und im Mf sind wird sonst quantitativ gut besetzt.
07.06.2020 - 11:43 Uhr
Es ist ganz einfach.
"Weiterbringen" bedeutet für den einfachen Fan Spieler X oder Y . Für einen wirtschaftlich geführten Verein bedeutet es ganze Transferrechte, wenige Austiegsklausel, finanzierbarer Rahmen, eine gewisse Grundqualität etc.
Die Eintracht kommt aus einer wirtschaftlichen Position in der man einen Wolf ohne jegliche Mitsprache zurückgeben musste, einen Mascarell nur beim "versagen" also keine Leistung die einen Weiterverkauf seitens Real sinnvoll gemacht hätte als "Ware" hätte behalten können etc.
Um es anders zu formulieren - du bist wirtschaftlich einen Schritt weiter wenn du statt eines Hauses zur Miete eine bereits abbezahlte Wohnung deinen Eigentum nennst. Es hat zwar keinen so schönen Garten, aber du bist der Eigentümer und kein Dritter meldet Eigenbedarf.
Und diese Seite wird aus meiner Sicht komplett weggelassen und Spieler anhand nicht zusammenhängenden Ablösen usw. beurteilt werden.
Die Kernaufgabe der 2 Jahre 2019-20 und 20-21 für die Vereinsführung ist sowohl die High Flyer zu eretzen als auch eine ganze Reihe am Kernkader zu ersetzen - Abraham, Hasebe, Fernandes, De Guzman, Russ usw sind alles Namen die in dieser Zeit verschwinden, neben Rebic, Jovic, Haller, höchstwahrscheinlich Kostic.
Dazu darf man nicht vergessen das ein Teil des Erfolges geliehen wurde und Trapp, Hinteregger und Rode auch inklusive Beraterprovisionen um die 30 Mio gekostet haben dürften.
"Weiterbringen" bedeutet für den einfachen Fan Spieler X oder Y . Für einen wirtschaftlich geführten Verein bedeutet es ganze Transferrechte, wenige Austiegsklausel, finanzierbarer Rahmen, eine gewisse Grundqualität etc.
Die Eintracht kommt aus einer wirtschaftlichen Position in der man einen Wolf ohne jegliche Mitsprache zurückgeben musste, einen Mascarell nur beim "versagen" also keine Leistung die einen Weiterverkauf seitens Real sinnvoll gemacht hätte als "Ware" hätte behalten können etc.
Um es anders zu formulieren - du bist wirtschaftlich einen Schritt weiter wenn du statt eines Hauses zur Miete eine bereits abbezahlte Wohnung deinen Eigentum nennst. Es hat zwar keinen so schönen Garten, aber du bist der Eigentümer und kein Dritter meldet Eigenbedarf.
Und diese Seite wird aus meiner Sicht komplett weggelassen und Spieler anhand nicht zusammenhängenden Ablösen usw. beurteilt werden.
Die Kernaufgabe der 2 Jahre 2019-20 und 20-21 für die Vereinsführung ist sowohl die High Flyer zu eretzen als auch eine ganze Reihe am Kernkader zu ersetzen - Abraham, Hasebe, Fernandes, De Guzman, Russ usw sind alles Namen die in dieser Zeit verschwinden, neben Rebic, Jovic, Haller, höchstwahrscheinlich Kostic.
Dazu darf man nicht vergessen das ein Teil des Erfolges geliehen wurde und Trapp, Hinteregger und Rode auch inklusive Beraterprovisionen um die 30 Mio gekostet haben dürften.
07.06.2020 - 12:00 Uhr
Zitat von petezed17
@Chris1065
Was soll denn heißen „sie bringen uns strukturell weiter“?
Vor allem im Mittelfeld nehmen sich die meisten Spieler nichts und teilen sich die Arbeitsplätze. Die Quantität ist hier größer als die Qualität.
Bei mir in der Kreisliga sind die Mittdreißiger fitter als Dost.
Durm hat gefühlt 3 Einsätze gemacht und ähnlich verhält es sich mit anderen Neuzugängen bzw Spielern die den Kader aufblähen.
Ich habe lieber einen Spieler der kicken kann und dafür 3 Bankwärmer weniger, als 3 Spieler die im Mittelfeld umherwatscheln und sich nichts nehmen.
Kohr fand ich zB oft gut, wenn er eingewechselt wurde. Dann war er Box-to-Box. Wenn aber die SGE das Spielaufbauen will, eignet sich NIEMAND im Kader dafür bis auf DeGuzman. Der ist der Einzige, der kicken kann und auch mal einen Ball direkt spielen kann.
Sonst wird das gemacht, was die ganze Saison gemacht wurde: Quer schieben und auf AV gespielt, die dann keinen Plan haben. Oder Kostic wird angespielt.
Insgesamt fehlt uns die spielerische Klasse (nix neues) und FLÜGELSPIELER. Ich habe das schon Kovac-Zeiten und letzte Saison gesagt, als es noch „lief“. Das kreative Element und die Dribblings fehlen. Da sollte man am Ehesten mit Transfers ansetzen. Ein Kreativer 6er und ein RF. Im Tor, der Abwehr und im Mf sind wird sonst quantitativ gut besetzt.
@Chris1065
Was soll denn heißen „sie bringen uns strukturell weiter“?
Vor allem im Mittelfeld nehmen sich die meisten Spieler nichts und teilen sich die Arbeitsplätze. Die Quantität ist hier größer als die Qualität.
Bei mir in der Kreisliga sind die Mittdreißiger fitter als Dost.
Durm hat gefühlt 3 Einsätze gemacht und ähnlich verhält es sich mit anderen Neuzugängen bzw Spielern die den Kader aufblähen.
Ich habe lieber einen Spieler der kicken kann und dafür 3 Bankwärmer weniger, als 3 Spieler die im Mittelfeld umherwatscheln und sich nichts nehmen.
Kohr fand ich zB oft gut, wenn er eingewechselt wurde. Dann war er Box-to-Box. Wenn aber die SGE das Spielaufbauen will, eignet sich NIEMAND im Kader dafür bis auf DeGuzman. Der ist der Einzige, der kicken kann und auch mal einen Ball direkt spielen kann.
Sonst wird das gemacht, was die ganze Saison gemacht wurde: Quer schieben und auf AV gespielt, die dann keinen Plan haben. Oder Kostic wird angespielt.
Insgesamt fehlt uns die spielerische Klasse (nix neues) und FLÜGELSPIELER. Ich habe das schon Kovac-Zeiten und letzte Saison gesagt, als es noch „lief“. Das kreative Element und die Dribblings fehlen. Da sollte man am Ehesten mit Transfers ansetzen. Ein Kreativer 6er und ein RF. Im Tor, der Abwehr und im Mf sind wird sonst quantitativ gut besetzt.
1000 % Zustimmung! Bin immer noch sehr verwundert darüber, dass wir in der Winterpause keinen für die rechte Außenbahn geholt haben, da sich schon in der Hinrunde alle Angriffe über die Kostic-Seite abgespielt haben. Stattdessen holen wir Illsanker, unseren gefühlten zehnten Mittelfeldspieler mit null Kreativität und Offensivdrang. Mit Fernandes, Illse, Torro, Rode und auch Kohr haben wir 5 Zerstörer im Mittelfeld, aber Spielgestalter könnte höchstens de Guzman sein, der aus welchem Grund auch immer nie eine Chance bekommt. Es werden nur lange Bälle gespielt und gehofft dass einer durchrutscht oder Kostic einen Abpraller nutzt und eine saubere Flanke schlägt. Das ist einfach kein Fussball den wir spielen. Und diese Kreativitätslücke im Mittelfeld ist meiner Meinung nach auch der Grund warum wir gegen die "kleineren" Vereine wie Union und Mainz nichts reißen. Weil WIR hier das Spiel machen müssen. Die Mannschaften stehen tiefer, da bringen hohe Bälle halt nichts. Wolfsburg und Bremen wollten selbst das Spiel machen, standen daher auch etwas höher und dann rutschte halt mal einer durch. An sich auch nur zweimal, der Rest waren Standardtore. Und warum Toure trotz Nichtleistung jedes Spiel starten darf, weiß auch nur der Adi. Wenn sich im Sommer nichts tut und Bobic weiterhin nicht den Bedarf sieht, mal einen kreativen Mann fürs Mittelfeld und vor Allem einen RF zu holen, dann gute Nacht.
Es ist ja auch nicht alles schlecht, ein Kohr oder auch ein Sow sehe ich schon als Spieler an, die sich noch entwickeln können, aber sie brauchen auch einen passenden Nebenmann. Und vor Allem auch mal Einen, der rechts anspielbar ist. Denn außer Chandler kann niemand von rechts eine Flanke reinbringen. Da Costa konnte das mal, aber der hat bei Hütter ja auch mal so gar keine Chance mehr.
Naja, solange wir, wenn wir verlieren, immer alles auf die fehlende Frische schieben und Trapp wie nach dem Gladbach-Spiel ja stets von einer guten Leistung redet und wir immer mal 1-2 von 5 Spielen gewinnen, gibt es ja auch keinen Grund etwas zu ändern. Trotzdem werde ich natürlich wieder am Mittwoch vor dem Fernseher sitzen und hoffen, dass ein Illse oder ein Kohr auf einmal den De Bruyne in sich entdecken und einen Traumpass nach dem Anderen spielen. Wobei, einer würde mir schon reichen, wenn wir dann gewinnen.
Forza SGE!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Benado3 am 07.06.2020 um 12:03 Uhr bearbeitet
07.06.2020 - 13:29 Uhr
Zitat von Benado3
Bin immer noch sehr verwundert darüber, dass wir in der Winterpause keinen für die rechte Außenbahn geholt haben, da sich schon in der Hinrunde alle Angriffe über die Kostic-Seite abgespielt haben. Stattdessen holen wir Illsanker, unseren gefühlten zehnten Mittelfeldspieler mit null Kreativität und Offensivdrang. Mit Fernandes, Illse, Torro, Rode und auch Kohr haben wir 5 Zerstörer im Mittelfeld, aber Spielgestalter könnte höchstens de Guzman sein, der aus welchem Grund auch immer nie eine Chance bekommt.
Bin immer noch sehr verwundert darüber, dass wir in der Winterpause keinen für die rechte Außenbahn geholt haben, da sich schon in der Hinrunde alle Angriffe über die Kostic-Seite abgespielt haben. Stattdessen holen wir Illsanker, unseren gefühlten zehnten Mittelfeldspieler mit null Kreativität und Offensivdrang. Mit Fernandes, Illse, Torro, Rode und auch Kohr haben wir 5 Zerstörer im Mittelfeld, aber Spielgestalter könnte höchstens de Guzman sein, der aus welchem Grund auch immer nie eine Chance bekommt.
Und jetzt setz dich mal in den Schuhen eines Verwantwortlichen.
Bist du dir sicher dass:
- man niemanden auf den Schirm hat, aber warum auch immer dieser nicht frei ist
- oder man sich vielleicht dazu entschlossen hat auf Da Costa zu setzen und abwartet um zu sehen ob er nicht wieder zu alter Form findet?
- oder man nicht startegisch eher den Sommer abwartet, denn bei einem Weggang von Kostic alle Karten im Mittelfeld neu gemischt werden?
Im Markt werden immer Spieler angeboten - die Eintracht tut es auch mit ihrer Abgabeliste, aber dies bedeutet nicht das man da auch etwas brachbares findet im Gesamtpaket Gehalt, Ablöse, Qualität etc.
Bezgl. Ilsanker, auch so eine rein emotionale Betrachtung - zum 1 Juli verlassen Fernandes und De Guzman die Eintracht und die anderen drei sind alle keine 100%er - Torro ist ein Wackelkandidat, Rode verletzungsanfällig, Kohr muss noch richtig ankommen. Dazu Hasebe im Frühwinter seiner Karriere und in der Abwehr enen abwanderungswilligen Abraham als IV und mehrere strauchelnde RV. Im Gesamtpaket ist ein Ilsanker der 6 Monate früher kam Gold wert, nicht zuletzt wegen seiner Tore der letzten Woche.
07.06.2020 - 13:39 Uhr
Zitat von Chris1065
Und jetzt setz dich mal in den Schuhen eines Verwantwortlichen.
Bist du dir sicher dass:
- man niemanden auf den Schirm hat, aber warum auch immer dieser nicht frei ist
- oder man sich vielleicht dazu entschlossen hat auf Da Costa zu setzen und abwartet um zu sehen ob er nicht wieder zu alter Form findet?
- oder man nicht startegisch eher den Sommer abwartet, denn bei einem Weggang von Kostic alle Karten im Mittelfeld neu gemischt werden?
Im Markt werden immer Spieler angeboten - die Eintracht tut es auch mit ihrer Abgabeliste, aber dies bedeutet nicht das man da auch etwas brachbares findet im Gesamtpaket Gehalt, Ablöse, Qualität etc.
Bezgl. Ilsanker, auch so eine rein emotionale Betrachtung - zum 1 Juli verlassen Fernandes und De Guzman die Eintracht und die anderen drei sind alle keine 100%er - Torro ist ein Wackelkandidat, Rode verletzungsanfällig, Kohr muss noch richtig ankommen. Dazu Hasebe im Frühwinter seiner Karriere und in der Abwehr enen abwanderungswilligen Abraham als IV und mehrere strauchelnde RV. Im Gesamtpaket ist ein Ilsanker der 6 Monate früher kam Gold wert, nicht zuletzt wegen seiner Tore der letzten Woche.
Zitat von Benado3
Bin immer noch sehr verwundert darüber, dass wir in der Winterpause keinen für die rechte Außenbahn geholt haben, da sich schon in der Hinrunde alle Angriffe über die Kostic-Seite abgespielt haben. Stattdessen holen wir Illsanker, unseren gefühlten zehnten Mittelfeldspieler mit null Kreativität und Offensivdrang. Mit Fernandes, Illse, Torro, Rode und auch Kohr haben wir 5 Zerstörer im Mittelfeld, aber Spielgestalter könnte höchstens de Guzman sein, der aus welchem Grund auch immer nie eine Chance bekommt.
Bin immer noch sehr verwundert darüber, dass wir in der Winterpause keinen für die rechte Außenbahn geholt haben, da sich schon in der Hinrunde alle Angriffe über die Kostic-Seite abgespielt haben. Stattdessen holen wir Illsanker, unseren gefühlten zehnten Mittelfeldspieler mit null Kreativität und Offensivdrang. Mit Fernandes, Illse, Torro, Rode und auch Kohr haben wir 5 Zerstörer im Mittelfeld, aber Spielgestalter könnte höchstens de Guzman sein, der aus welchem Grund auch immer nie eine Chance bekommt.
Und jetzt setz dich mal in den Schuhen eines Verwantwortlichen.
Bist du dir sicher dass:
- man niemanden auf den Schirm hat, aber warum auch immer dieser nicht frei ist
- oder man sich vielleicht dazu entschlossen hat auf Da Costa zu setzen und abwartet um zu sehen ob er nicht wieder zu alter Form findet?
- oder man nicht startegisch eher den Sommer abwartet, denn bei einem Weggang von Kostic alle Karten im Mittelfeld neu gemischt werden?
Im Markt werden immer Spieler angeboten - die Eintracht tut es auch mit ihrer Abgabeliste, aber dies bedeutet nicht das man da auch etwas brachbares findet im Gesamtpaket Gehalt, Ablöse, Qualität etc.
Bezgl. Ilsanker, auch so eine rein emotionale Betrachtung - zum 1 Juli verlassen Fernandes und De Guzman die Eintracht und die anderen drei sind alle keine 100%er - Torro ist ein Wackelkandidat, Rode verletzungsanfällig, Kohr muss noch richtig ankommen. Dazu Hasebe im Frühwinter seiner Karriere und in der Abwehr enen abwanderungswilligen Abraham als IV und mehrere strauchelnde RV. Im Gesamtpaket ist ein Ilsanker der 6 Monate früher kam Gold wert, nicht zuletzt wegen seiner Tore der letzten Woche.
Dein Ton ist bei manchen Postings grenzwertig, aber immerhin gehörst Du nicht zu den Alouattas hier im Forum und siehst die Dinge sehr sachlich.
07.06.2020 - 14:15 Uhr
Zitat von Chris1065
Und jetzt setz dich mal in den Schuhen eines Verwantwortlichen.
Bist du dir sicher dass:
- man niemanden auf den Schirm hat, aber warum auch immer dieser nicht frei ist
- oder man sich vielleicht dazu entschlossen hat auf Da Costa zu setzen und abwartet um zu sehen ob er nicht wieder zu alter Form findet?
- oder man nicht startegisch eher den Sommer abwartet, denn bei einem Weggang von Kostic alle Karten im Mittelfeld neu gemischt werden?
Im Markt werden immer Spieler angeboten - die Eintracht tut es auch mit ihrer Abgabeliste, aber dies bedeutet nicht das man da auch etwas brachbares findet im Gesamtpaket Gehalt, Ablöse, Qualität etc.
Bezgl. Ilsanker, auch so eine rein emotionale Betrachtung - zum 1 Juli verlassen Fernandes und De Guzman die Eintracht und die anderen drei sind alle keine 100%er - Torro ist ein Wackelkandidat, Rode verletzungsanfällig, Kohr muss noch richtig ankommen. Dazu Hasebe im Frühwinter seiner Karriere und in der Abwehr enen abwanderungswilligen Abraham als IV und mehrere strauchelnde RV. Im Gesamtpaket ist ein Ilsanker der 6 Monate früher kam Gold wert, nicht zuletzt wegen seiner Tore der letzten Woche.
Zitat von Benado3
Bin immer noch sehr verwundert darüber, dass wir in der Winterpause keinen für die rechte Außenbahn geholt haben, da sich schon in der Hinrunde alle Angriffe über die Kostic-Seite abgespielt haben. Stattdessen holen wir Illsanker, unseren gefühlten zehnten Mittelfeldspieler mit null Kreativität und Offensivdrang. Mit Fernandes, Illse, Torro, Rode und auch Kohr haben wir 5 Zerstörer im Mittelfeld, aber Spielgestalter könnte höchstens de Guzman sein, der aus welchem Grund auch immer nie eine Chance bekommt.
Bin immer noch sehr verwundert darüber, dass wir in der Winterpause keinen für die rechte Außenbahn geholt haben, da sich schon in der Hinrunde alle Angriffe über die Kostic-Seite abgespielt haben. Stattdessen holen wir Illsanker, unseren gefühlten zehnten Mittelfeldspieler mit null Kreativität und Offensivdrang. Mit Fernandes, Illse, Torro, Rode und auch Kohr haben wir 5 Zerstörer im Mittelfeld, aber Spielgestalter könnte höchstens de Guzman sein, der aus welchem Grund auch immer nie eine Chance bekommt.
Und jetzt setz dich mal in den Schuhen eines Verwantwortlichen.
Bist du dir sicher dass:
- man niemanden auf den Schirm hat, aber warum auch immer dieser nicht frei ist
- oder man sich vielleicht dazu entschlossen hat auf Da Costa zu setzen und abwartet um zu sehen ob er nicht wieder zu alter Form findet?
- oder man nicht startegisch eher den Sommer abwartet, denn bei einem Weggang von Kostic alle Karten im Mittelfeld neu gemischt werden?
Im Markt werden immer Spieler angeboten - die Eintracht tut es auch mit ihrer Abgabeliste, aber dies bedeutet nicht das man da auch etwas brachbares findet im Gesamtpaket Gehalt, Ablöse, Qualität etc.
Bezgl. Ilsanker, auch so eine rein emotionale Betrachtung - zum 1 Juli verlassen Fernandes und De Guzman die Eintracht und die anderen drei sind alle keine 100%er - Torro ist ein Wackelkandidat, Rode verletzungsanfällig, Kohr muss noch richtig ankommen. Dazu Hasebe im Frühwinter seiner Karriere und in der Abwehr enen abwanderungswilligen Abraham als IV und mehrere strauchelnde RV. Im Gesamtpaket ist ein Ilsanker der 6 Monate früher kam Gold wert, nicht zuletzt wegen seiner Tore der letzten Woche.
Ich glaube, du hast meinen Post falsch verstanden. Das war kein "Alles was Bobic gemacht hat ist schlecht und ich 23-jähriger BWL-Student könnte das besser"-Post, sondern ich habe nur versucht zu beschreiben, was mir in den Spielen aufgefallen ist. Und klar, ich gebe dir Recht, dass ich nicht weiß was im Hintergrund abläuft oder abgelaufen ist. Aber wir hatten das Problem auf der rechten Seite doch schon letztes Jahr. Da musste Da Costa jedes Spiel mangels Alternativen durchhalten. Klar, jetzt ist Chandler wieder fit und Toure wurde geholt, aber das sind alles Defensivkräfte. Das heißt, wir besitzen als Bundesligamannschaft seit gut 2! Jahren keinen gelernten Rechten Mittelfeldspieler. Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man in den 2 Jahren nicht einen auf den Schirm gehabt hat, den man nach Frankfurt hätte lotsen können. Für den Kreativposten im Mittelfeld haben die Verantwortlichen ja Sow ausgewählt. Hier gebe ich meinen Vorrednern auch Recht, dass der Junge Zeit brauch und bestimmt auch Potential hat, doch hier würde ich mir im Sommer einfach noch einen erfahrenen Mann der Marke Boateng wünschen. Und ich persönlich finde z.B. Ilse als Leader in der Mannschaft sehr wichtig und ich bin mir auch im Klaren, dass er geholt wurde, da uns zwei Leitwölfe (Fernandes und wahrscheinlich Abraham) verlassen werden, aber schau dir doch noch einmal die Gegentore gegen Freiburg und Mainz an. Vielleicht liegt das auch noch an mangelnder Spielpraxis und ich gönne es ihm, wenn er sich fängt, und ich habe ihm auch die Tore gegen Bremen gegönnt, aber ich glaube nicht, dass er ein Leader der Marke Hasebe ist, der hinten alles zusammenhält und auch mal einen befreienden Pass spielen kann. Ilse bringst du in der 80 Minute, um den Gegner niederzukämpfen.
Bobic stand vor der Saison vor einer unmöglichen Aufgabe, nämlich die Büffelherde zu ersetzen. Dafür ging viel Geld für unsere Leihspieler drauf. Und ich stehe 1000 Prozent hinter der SGE und unseren Spielern, aber ich finde, man darf auch mal erwähnen, dass Bobic dieses Jahr bzgl Transfers nicht so performt hat wie in den letzten Jahren...
07.06.2020 - 14:27 Uhr
Mal ganz offen und ehrlich - na und?!?
Ich lese immer, dass Bobic und Co. dieses Jahr mal nicht sooo gute Transfers hatten... wie gesagt, na und? Dass das auch mal wieder passieren musste, war doch klar.
Nicht jede Saison kann alles fast so perfekt zusammenpassen wie in den letzten beiden Jahren.
Und nicht immer wieder mit dem laschen Argument "wir hatten doch über 100 Mio." um die Ecke kommen.... die hatten wir so eben nicht.
Vor allem darf man auch nicht außer Acht lassen, dass wir auf einmal ein gewisser Konkurrent für Vereine waren, die uns früher sinngemäß belächelt hatten. Da gab es dann auch kein Entgegenkommen mehr bei der Ablöse wie es früher noch der Fall des öfteren war; im Gegenteil sogar! Die wussten, dass wir auch gut eingenommen hatten und daher gab es auch überall die aufhaltenden Hände.
Bobic hat für diese Saison genau so gewisssenhaft gearbeitet wie vorher auch - nur passte es leider nicht so ganz perfekt sportlich zusammen wie erhofft.
Aber dennoch spielen wir weiterhin eine für Eintracht Frankfurt-Verhältnisse stinknormale Saison!
Wäre der epochale Pokalsieg 2018 nicht passiert - wie wäre die Saisonanalyse denn dann gewesen? Da wäre wahrscheinlich auch viel gemeckert worden, weil die Mannschaft in der Rückrunde (wieder mal) einbrach und die EL-Quali durch die Liga verspielte. Unter Kovac bekanntermaßen, OHNE die Mehrbelastung durch EL und mit Spielern wie Rebic, Jovic und Haller.
Noch haben wir sogar erneut die Chance auf den Pokalsieg... ist genau so unwahrscheinlich wie es auch 2018 war sicherlich, aber die Chance ist noch da.
Ich lese immer, dass Bobic und Co. dieses Jahr mal nicht sooo gute Transfers hatten... wie gesagt, na und? Dass das auch mal wieder passieren musste, war doch klar.
Nicht jede Saison kann alles fast so perfekt zusammenpassen wie in den letzten beiden Jahren.
Und nicht immer wieder mit dem laschen Argument "wir hatten doch über 100 Mio." um die Ecke kommen.... die hatten wir so eben nicht.
Vor allem darf man auch nicht außer Acht lassen, dass wir auf einmal ein gewisser Konkurrent für Vereine waren, die uns früher sinngemäß belächelt hatten. Da gab es dann auch kein Entgegenkommen mehr bei der Ablöse wie es früher noch der Fall des öfteren war; im Gegenteil sogar! Die wussten, dass wir auch gut eingenommen hatten und daher gab es auch überall die aufhaltenden Hände.
Bobic hat für diese Saison genau so gewisssenhaft gearbeitet wie vorher auch - nur passte es leider nicht so ganz perfekt sportlich zusammen wie erhofft.
Aber dennoch spielen wir weiterhin eine für Eintracht Frankfurt-Verhältnisse stinknormale Saison!
Wäre der epochale Pokalsieg 2018 nicht passiert - wie wäre die Saisonanalyse denn dann gewesen? Da wäre wahrscheinlich auch viel gemeckert worden, weil die Mannschaft in der Rückrunde (wieder mal) einbrach und die EL-Quali durch die Liga verspielte. Unter Kovac bekanntermaßen, OHNE die Mehrbelastung durch EL und mit Spielern wie Rebic, Jovic und Haller.
Noch haben wir sogar erneut die Chance auf den Pokalsieg... ist genau so unwahrscheinlich wie es auch 2018 war sicherlich, aber die Chance ist noch da.
07.06.2020 - 14:46 Uhr
Zitat von eagle1978
Mal ganz offen und ehrlich - na und?!?
Ich lese immer, dass Bobic und Co. dieses Jahr mal nicht sooo gute Transfers hatten... wie gesagt, na und? Dass das auch mal wieder passieren musste, war doch klar.
Nicht jede Saison kann alles fast so perfekt zusammenpassen wie in den letzten beiden Jahren.
Und nicht immer wieder mit dem laschen Argument "wir hatten doch über 100 Mio." um die Ecke kommen.... die hatten wir so eben nicht.
Vor allem darf man auch nicht außer Acht lassen, dass wir auf einmal ein gewisser Konkurrent für Vereine waren, die uns früher sinngemäß belächelt hatten. Da gab es dann auch kein Entgegenkommen mehr bei der Ablöse wie es früher noch der Fall des öfteren war; im Gegenteil sogar! Die wussten, dass wir auch gut eingenommen hatten und daher gab es auch überall die aufhaltenden Hände.
Bobic hat für diese Saison genau so gewisssenhaft gearbeitet wie vorher auch - nur passte es leider nicht so ganz perfekt sportlich zusammen wie erhofft.
Aber dennoch spielen wir weiterhin eine für Eintracht Frankfurt-Verhältnisse stinknormale Saison!
Wäre der epochale Pokalsieg 2018 nicht passiert - wie wäre die Saisonanalyse denn dann gewesen? Da wäre wahrscheinlich auch viel gemeckert worden, weil die Mannschaft in der Rückrunde (wieder mal) einbrach und die EL-Quali durch die Liga verspielte. Unter Kovac bekanntermaßen, OHNE die Mehrbelastung durch EL und mit Spielern wie Rebic, Jovic und Haller.
Noch haben wir sogar erneut die Chance auf den Pokalsieg... ist genau so unwahrscheinlich wie es auch 2018 war sicherlich, aber die Chance ist noch da.
Mal ganz offen und ehrlich - na und?!?
Ich lese immer, dass Bobic und Co. dieses Jahr mal nicht sooo gute Transfers hatten... wie gesagt, na und? Dass das auch mal wieder passieren musste, war doch klar.
Nicht jede Saison kann alles fast so perfekt zusammenpassen wie in den letzten beiden Jahren.
Und nicht immer wieder mit dem laschen Argument "wir hatten doch über 100 Mio." um die Ecke kommen.... die hatten wir so eben nicht.
Vor allem darf man auch nicht außer Acht lassen, dass wir auf einmal ein gewisser Konkurrent für Vereine waren, die uns früher sinngemäß belächelt hatten. Da gab es dann auch kein Entgegenkommen mehr bei der Ablöse wie es früher noch der Fall des öfteren war; im Gegenteil sogar! Die wussten, dass wir auch gut eingenommen hatten und daher gab es auch überall die aufhaltenden Hände.
Bobic hat für diese Saison genau so gewisssenhaft gearbeitet wie vorher auch - nur passte es leider nicht so ganz perfekt sportlich zusammen wie erhofft.
Aber dennoch spielen wir weiterhin eine für Eintracht Frankfurt-Verhältnisse stinknormale Saison!
Wäre der epochale Pokalsieg 2018 nicht passiert - wie wäre die Saisonanalyse denn dann gewesen? Da wäre wahrscheinlich auch viel gemeckert worden, weil die Mannschaft in der Rückrunde (wieder mal) einbrach und die EL-Quali durch die Liga verspielte. Unter Kovac bekanntermaßen, OHNE die Mehrbelastung durch EL und mit Spielern wie Rebic, Jovic und Haller.
Noch haben wir sogar erneut die Chance auf den Pokalsieg... ist genau so unwahrscheinlich wie es auch 2018 war sicherlich, aber die Chance ist noch da.
Es geht auch hauptsächlich um die Art, wie wir die letzten Spiele gespielt haben. Das war über weite Strecken einfach kein Fussball, sondern der Ball wurde nach vorne gebolzt und gehofft, dass er irgendwie durchrutscht. Dieses sollte sich wieder ändern. Und um wieder zum eigentlichen Thema des Threads zurückzukommen, glaube ich, dass wir unser Spiel wieder verbessern können und vor Allem attraktiver gestalten können, indem wir unser Augenmerk auf Spieler legen, die mal einen ordentlichen Ball spielen können. Klar dass ist leichter gesagt als getan, aber das muss das Ziel diesen Sommer sein. Und nochmal, es ist ja auch nicht alles schlecht, genauso wie die letzten Jahre nicht alles gut war. Und ich glaube jeder Fan verzeiht dem Fredi auch mal einen "normalen" Transfersommer, da er ja die letzten Jahre wirkliche Knaller an Land gezogen hat. Aber es ist wichtig, die aktuellen Schwachstellen zu erkennen, um sich dementsprechend verbessern zu können.
07.06.2020 - 15:26 Uhr
Zitat von Chris1065
Ganz einfach... diese spieler bringen die eintracht strukturell weiter...allerdings nur dann, wenn man bereit ist die rosarote Brille der letzten Jahre abzulegen, Zufälle und Glück auch als solche zu erkennen und die strukturellen Veränderungen zu verstehen.
Die emotional beladene Sichtweise ist eine Mischung aus Pokalgewinn, Büffel, hundert Mil Transfererlös, EL-Halbfinale blabla. Dementsprechend ist der nächste Schritt um weiterzukommen natürlich "immer EL-Teilnahme" oder sowas ähnliches. Eine Erwartung die mit derzeitigen Mitteln auf solider Weise nicht zu erfüllen ist.
Und jetzt erst mal zu der kalten Dusche.
Büffel? Ja, tolle Transfers, aber hier gab es auch sehr, sehr glückliche Zufälle. Auch Köln hatte mal einen Modeste für eine Rekordsumme verkauft, und kein Folgetransfer brachte sie weiter. Zumindest nicht nach oben. Die Eintracht stand mit dem Rücken zur Wand, man hat eine sehr riskante Strategie gewählt und sie ist aufgegangen. Bedeutet aber nicht das man ein solches Risiko immer eingehen kann .
Wenn man also die Tranfers der 2019er Sommers vergleocht, dann sollte man sich strukturell eher 2014-2015 als Vergleich anschauen, nämlich eine übliche Vertragsdauer zuvor.
Welche Spieler kamen in den Jahren? 2014-2015 Chandler und Hasebe vom Absteiger Nürnberg, Seferovic und Medojevic der in Wolfsburg keine Platz mehr hatte. 2015-2016 Abraham aus Hoffenheim, Hradecky, Gacinovic. Dazu die Verzweiflungstransferss mit dem Budget der Saison 2016-2017 Castagnos und Fabian.
Das ist die Benchmark, denn diese Spieler konnte sich die Eintracht damals als 100%ige Transfers leisten.
Gacinovic und Chandler sind auch heute solide Kaderspieler die auch wenn sie nicht immer spielen, trotzdem regelmässig auf ihre Einsätze kommen. Ist bei Kohr, Sow oder Dost auch nicht anders.
Abraham und Hasebe sind erst mit der Zeit in Frankfurt gereift - sie kamen vom Absteiger Nürnberg bezw. als Ausschussware aus Hoffenheim - und in ihren "frühen" Jahre bei der Eintracht waren sie auch tragende Säulen der Saison 2015-2016. Das wird oft vergessen und wenn ich mir heute die Tabelle nach 30 Spieltage anschaue dann sehe ich eine wesentlich entspanntere Situation - man ist also strukturell mindestens einen Schritt weiter.
Was sicherlich viele Stört sind die Ablösesummen - hier sollte man auch die Marktentwicklung und Überhitzung betrachten - Trapp ging 2015 für 9,5 Mio nach Paris, Chelsea zahlte für Kepa 2019 80 Mio? Um mal zwei "gescheiterte" kommend aus Klubs der 2ten Reihe zu vergleichen.
Es ist alles am Ende des Tages eine Philosophiefrage - will ich die Besten aus kleieren Ligen und Vereine fest verpflichten und diese womöglich länger binden, oder die dritte Qualität aus Madrid, London oder Barcelona ausleihen und verpflichten? Wenn diee Klubs Metzgereien wären, dann würde man sagen das die Filets, und Steaks da bleiben, die Schnitzel bei den zahlungskräftigeren Teams landen und Käufer wie Frankfurt eher die Qualität Gulasch als Leihe mit Kaufoption finanzieren kann.
Man ist zuletzt mit sehr viel Glück 2mal 7ter der Liga geworden, als andere grosse Teams sich mal eine Seuchensaison leisteten - hätte zB Schalke letztes Jahr normal performt, so würden wir heute nicht über die EL Saison der Eintracht dieses Jahr reden. Strukturell ist man aber heute - selbst nach der gestrigen Unzufriedenheit da wo man eigentlich ist - ein solider Bundesligaklub in der Mitte, mit Schwankungen, am anfang einer Wiederaufbauphase nach dem Abgang einer goldenen Generation.
Ganz einfach... diese spieler bringen die eintracht strukturell weiter...allerdings nur dann, wenn man bereit ist die rosarote Brille der letzten Jahre abzulegen, Zufälle und Glück auch als solche zu erkennen und die strukturellen Veränderungen zu verstehen.
Die emotional beladene Sichtweise ist eine Mischung aus Pokalgewinn, Büffel, hundert Mil Transfererlös, EL-Halbfinale blabla. Dementsprechend ist der nächste Schritt um weiterzukommen natürlich "immer EL-Teilnahme" oder sowas ähnliches. Eine Erwartung die mit derzeitigen Mitteln auf solider Weise nicht zu erfüllen ist.
Und jetzt erst mal zu der kalten Dusche.
Büffel? Ja, tolle Transfers, aber hier gab es auch sehr, sehr glückliche Zufälle. Auch Köln hatte mal einen Modeste für eine Rekordsumme verkauft, und kein Folgetransfer brachte sie weiter. Zumindest nicht nach oben. Die Eintracht stand mit dem Rücken zur Wand, man hat eine sehr riskante Strategie gewählt und sie ist aufgegangen. Bedeutet aber nicht das man ein solches Risiko immer eingehen kann .
Wenn man also die Tranfers der 2019er Sommers vergleocht, dann sollte man sich strukturell eher 2014-2015 als Vergleich anschauen, nämlich eine übliche Vertragsdauer zuvor.
Welche Spieler kamen in den Jahren? 2014-2015 Chandler und Hasebe vom Absteiger Nürnberg, Seferovic und Medojevic der in Wolfsburg keine Platz mehr hatte. 2015-2016 Abraham aus Hoffenheim, Hradecky, Gacinovic. Dazu die Verzweiflungstransferss mit dem Budget der Saison 2016-2017 Castagnos und Fabian.
Das ist die Benchmark, denn diese Spieler konnte sich die Eintracht damals als 100%ige Transfers leisten.
Gacinovic und Chandler sind auch heute solide Kaderspieler die auch wenn sie nicht immer spielen, trotzdem regelmässig auf ihre Einsätze kommen. Ist bei Kohr, Sow oder Dost auch nicht anders.
Abraham und Hasebe sind erst mit der Zeit in Frankfurt gereift - sie kamen vom Absteiger Nürnberg bezw. als Ausschussware aus Hoffenheim - und in ihren "frühen" Jahre bei der Eintracht waren sie auch tragende Säulen der Saison 2015-2016. Das wird oft vergessen und wenn ich mir heute die Tabelle nach 30 Spieltage anschaue dann sehe ich eine wesentlich entspanntere Situation - man ist also strukturell mindestens einen Schritt weiter.
Was sicherlich viele Stört sind die Ablösesummen - hier sollte man auch die Marktentwicklung und Überhitzung betrachten - Trapp ging 2015 für 9,5 Mio nach Paris, Chelsea zahlte für Kepa 2019 80 Mio? Um mal zwei "gescheiterte" kommend aus Klubs der 2ten Reihe zu vergleichen.
Es ist alles am Ende des Tages eine Philosophiefrage - will ich die Besten aus kleieren Ligen und Vereine fest verpflichten und diese womöglich länger binden, oder die dritte Qualität aus Madrid, London oder Barcelona ausleihen und verpflichten? Wenn diee Klubs Metzgereien wären, dann würde man sagen das die Filets, und Steaks da bleiben, die Schnitzel bei den zahlungskräftigeren Teams landen und Käufer wie Frankfurt eher die Qualität Gulasch als Leihe mit Kaufoption finanzieren kann.
Man ist zuletzt mit sehr viel Glück 2mal 7ter der Liga geworden, als andere grosse Teams sich mal eine Seuchensaison leisteten - hätte zB Schalke letztes Jahr normal performt, so würden wir heute nicht über die EL Saison der Eintracht dieses Jahr reden. Strukturell ist man aber heute - selbst nach der gestrigen Unzufriedenheit da wo man eigentlich ist - ein solider Bundesligaklub in der Mitte, mit Schwankungen, am anfang einer Wiederaufbauphase nach dem Abgang einer goldenen Generation.
Dein Problem ist, dass du sportliche Dinge ständig mit finanziellen Dingen vermischst. Kein sportlich Verantwortlicher wird losziehen und im Hinterkopf haben einen "strukturellen" Transfer zu machen.
Und nein, als Benchmark für die Eintracht gelten ganz sicher nicht die Transferperioden 2014/2015. Ich weiß gar nicht wie man sowas behaupten kann.
Die Eintracht ist auch keine riskante Strategie gefahren als sie Spieler vermehrt geliehen hat ab 2016.
Finanziell war es anders nicht möglich und man wollte eine Truppe mit einem gewissen Potenzial und Fähigkeiten. Bei einigen hatte man eine KO und bei anderen nicht. Dass das nicht die bevorzugte Verpflichtungsvariante ist, glaube ich auch, aber sie ist ganz gewiss nicht riskant. Der sportlich Verantwortliche kriegt ein Budget- und Ablöserahmen und muss damit haushalten, aber hat nicht die Bilanz im Hinterkopf.
In welchem Universum bringen uns bitte Sow, Kohr und Dost strukturell voran? Wir haben die 100%igen Transferrechte, sind aber auch zu 100% finanziell mit diesen Spielern belastet. Bislang konnte keiner überzeugen und bei einem wie Dost gibt es auch keinen Markt mehr, um ihn zu verkaufen.
Eine Leihe mit KO und Weiterbeteiligung ist nicht weniger attraktiv als Direktkäufe.
Die Philosophie-Frage können sich nur Mannschaften stellen, die in der Nahrungskette ganz oben oder relativ weit oben stehen. Eintracht Frankfurt gehört nicht dazu. Wir verlieren alle 2-3 Jahre unseren Trainer und alle 1-2 Jahre einen oder mehrere unserer besten Spieler. Wir können es uns gar nicht leisten nach einem gewissen Schema vorzugehen, deswegen sind Leihen genauso eine Option, wie Direktkäufe von Talenten oder älteren Spielern.
Ich weiß ja nicht wie lange du Fußball schaust, aber Abraham und Hasebe kamen als gestandene Spieler zu uns und sind nicht hier gereift.
Ich sehe hier im Forum keinen, der übertriebene Erwartungen hat, aber es ist ein sportlicher Wettbewerb und es ist legitim gewisse Ambitionen an den Tag zu legen. Wir haben uns in den letzten drei Jahren tabellarisch verbessert, aber jeder wusste, dass das kein Selbstläufer und ständig zu wiederholen ist.
Von "Glück" kann aber keine Rede sein - du machst wieder den Fehler und verwechselst Schalkes Umsatzstärke mit deren sportlichen Leistungsfähigkeit. Das ist bei denen aus der Balance geraten und bietet anderen Vereine die Chance durch gute Arbeit näher ranzukommen und sportlich die Lücke zu schließen.
Dass hier viele nörgeln ist vollkommen normal. Wir spielen einen miesen Fußball und haben einen unausgewogenen Kader, bei dem man schon zu Saisonbeginn gesehen hat, dass er uns Probleme bereiten wird.
07.06.2020 - 15:36 Uhr
Zitat von Vollhorst
Dein Problem ist, dass du sportliche Dinge ständig mit finanziellen Dingen vermischst. Kein sportlich Verantwortlicher wird losziehen und im Hinterkopf haben einen "strukturellen" Transfer zu machen.
Und nein, als Benchmark für die Eintracht gelten ganz sicher nicht die Transferperioden 2014/2015. Ich weiß gar nicht wie man sowas behaupten kann.
Die Eintracht ist auch keine riskante Strategie gefahren als sie Spieler vermehrt geliehen hat ab 2016.
Finanziell war es anders nicht möglich und man wollte eine Truppe mit einem gewissen Potenzial und Fähigkeiten. Bei einigen hatte man eine KO und bei anderen nicht. Dass das nicht die bevorzugte Verpflichtungsvariante ist, glaube ich auch, aber sie ist ganz gewiss nicht riskant. Der sportlich Verantwortliche kriegt ein Budget- und Ablöserahmen und muss damit haushalten, aber hat nicht die Bilanz im Hinterkopf.
In welchem Universum bringen uns bitte Sow, Kohr und Dost strukturell voran? Wir haben die 100%igen Transferrechte, sind aber auch zu 100% finanziell mit diesen Spielern belastet. Bislang konnte keiner überzeugen und bei einem wie Dost gibt es auch keinen Markt mehr, um ihn zu verkaufen.
Eine Leihe mit KO und Weiterbeteiligung ist nicht weniger attraktiv als Direktkäufe.
Die Philosophie-Frage können sich nur Mannschaften stellen, die in der Nahrungskette ganz oben oder relativ weit oben stehen. Eintracht Frankfurt gehört nicht dazu. Wir verlieren alle 2-3 Jahre unseren Trainer und alle 1-2 Jahre einen oder mehrere unserer besten Spieler. Wir können es uns gar nicht leisten nach einem gewissen Schema vorzugehen, deswegen sind Leihen genauso eine Option, wie Direktkäufe von Talenten oder älteren Spielern.
Ich weiß ja nicht wie lange du Fußball schaust, aber Abraham und Hasebe kamen als gestandene Spieler zu uns und sind nicht hier gereift.
Ich sehe hier im Forum keinen, der übertriebene Erwartungen hat, aber es ist ein sportlicher Wettbewerb und es ist legitim gewisse Ambitionen an den Tag zu legen. Wir haben uns in den letzten drei Jahren tabellarisch verbessert, aber jeder wusste, dass das kein Selbstläufer und ständig zu wiederholen ist.
Von "Glück" kann aber keine Rede sein - du machst wieder den Fehler und verwechselst Schalkes Umsatzstärke mit deren sportlichen Leistungsfähigkeit. Das ist bei denen aus der Balance geraten und bietet anderen Vereine die Chance durch gute Arbeit näher ranzukommen und sportlich die Lücke zu schließen.
Dass hier viele nörgeln ist vollkommen normal. Wir spielen einen miesen Fußball und haben einen unausgewogenen Kader, bei dem man schon zu Saisonbeginn gesehen hat, dass er uns Probleme bereiten wird.
Zitat von Chris1065
Ganz einfach... diese spieler bringen die eintracht strukturell weiter...allerdings nur dann, wenn man bereit ist die rosarote Brille der letzten Jahre abzulegen, Zufälle und Glück auch als solche zu erkennen und die strukturellen Veränderungen zu verstehen.
Die emotional beladene Sichtweise ist eine Mischung aus Pokalgewinn, Büffel, hundert Mil Transfererlös, EL-Halbfinale blabla. Dementsprechend ist der nächste Schritt um weiterzukommen natürlich "immer EL-Teilnahme" oder sowas ähnliches. Eine Erwartung die mit derzeitigen Mitteln auf solider Weise nicht zu erfüllen ist.
Und jetzt erst mal zu der kalten Dusche.
Büffel? Ja, tolle Transfers, aber hier gab es auch sehr, sehr glückliche Zufälle. Auch Köln hatte mal einen Modeste für eine Rekordsumme verkauft, und kein Folgetransfer brachte sie weiter. Zumindest nicht nach oben. Die Eintracht stand mit dem Rücken zur Wand, man hat eine sehr riskante Strategie gewählt und sie ist aufgegangen. Bedeutet aber nicht das man ein solches Risiko immer eingehen kann .
Wenn man also die Tranfers der 2019er Sommers vergleocht, dann sollte man sich strukturell eher 2014-2015 als Vergleich anschauen, nämlich eine übliche Vertragsdauer zuvor.
Welche Spieler kamen in den Jahren? 2014-2015 Chandler und Hasebe vom Absteiger Nürnberg, Seferovic und Medojevic der in Wolfsburg keine Platz mehr hatte. 2015-2016 Abraham aus Hoffenheim, Hradecky, Gacinovic. Dazu die Verzweiflungstransferss mit dem Budget der Saison 2016-2017 Castagnos und Fabian.
Das ist die Benchmark, denn diese Spieler konnte sich die Eintracht damals als 100%ige Transfers leisten.
Gacinovic und Chandler sind auch heute solide Kaderspieler die auch wenn sie nicht immer spielen, trotzdem regelmässig auf ihre Einsätze kommen. Ist bei Kohr, Sow oder Dost auch nicht anders.
Abraham und Hasebe sind erst mit der Zeit in Frankfurt gereift - sie kamen vom Absteiger Nürnberg bezw. als Ausschussware aus Hoffenheim - und in ihren "frühen" Jahre bei der Eintracht waren sie auch tragende Säulen der Saison 2015-2016. Das wird oft vergessen und wenn ich mir heute die Tabelle nach 30 Spieltage anschaue dann sehe ich eine wesentlich entspanntere Situation - man ist also strukturell mindestens einen Schritt weiter.
Was sicherlich viele Stört sind die Ablösesummen - hier sollte man auch die Marktentwicklung und Überhitzung betrachten - Trapp ging 2015 für 9,5 Mio nach Paris, Chelsea zahlte für Kepa 2019 80 Mio? Um mal zwei "gescheiterte" kommend aus Klubs der 2ten Reihe zu vergleichen.
Es ist alles am Ende des Tages eine Philosophiefrage - will ich die Besten aus kleieren Ligen und Vereine fest verpflichten und diese womöglich länger binden, oder die dritte Qualität aus Madrid, London oder Barcelona ausleihen und verpflichten? Wenn diee Klubs Metzgereien wären, dann würde man sagen das die Filets, und Steaks da bleiben, die Schnitzel bei den zahlungskräftigeren Teams landen und Käufer wie Frankfurt eher die Qualität Gulasch als Leihe mit Kaufoption finanzieren kann.
Man ist zuletzt mit sehr viel Glück 2mal 7ter der Liga geworden, als andere grosse Teams sich mal eine Seuchensaison leisteten - hätte zB Schalke letztes Jahr normal performt, so würden wir heute nicht über die EL Saison der Eintracht dieses Jahr reden. Strukturell ist man aber heute - selbst nach der gestrigen Unzufriedenheit da wo man eigentlich ist - ein solider Bundesligaklub in der Mitte, mit Schwankungen, am anfang einer Wiederaufbauphase nach dem Abgang einer goldenen Generation.
Ganz einfach... diese spieler bringen die eintracht strukturell weiter...allerdings nur dann, wenn man bereit ist die rosarote Brille der letzten Jahre abzulegen, Zufälle und Glück auch als solche zu erkennen und die strukturellen Veränderungen zu verstehen.
Die emotional beladene Sichtweise ist eine Mischung aus Pokalgewinn, Büffel, hundert Mil Transfererlös, EL-Halbfinale blabla. Dementsprechend ist der nächste Schritt um weiterzukommen natürlich "immer EL-Teilnahme" oder sowas ähnliches. Eine Erwartung die mit derzeitigen Mitteln auf solider Weise nicht zu erfüllen ist.
Und jetzt erst mal zu der kalten Dusche.
Büffel? Ja, tolle Transfers, aber hier gab es auch sehr, sehr glückliche Zufälle. Auch Köln hatte mal einen Modeste für eine Rekordsumme verkauft, und kein Folgetransfer brachte sie weiter. Zumindest nicht nach oben. Die Eintracht stand mit dem Rücken zur Wand, man hat eine sehr riskante Strategie gewählt und sie ist aufgegangen. Bedeutet aber nicht das man ein solches Risiko immer eingehen kann .
Wenn man also die Tranfers der 2019er Sommers vergleocht, dann sollte man sich strukturell eher 2014-2015 als Vergleich anschauen, nämlich eine übliche Vertragsdauer zuvor.
Welche Spieler kamen in den Jahren? 2014-2015 Chandler und Hasebe vom Absteiger Nürnberg, Seferovic und Medojevic der in Wolfsburg keine Platz mehr hatte. 2015-2016 Abraham aus Hoffenheim, Hradecky, Gacinovic. Dazu die Verzweiflungstransferss mit dem Budget der Saison 2016-2017 Castagnos und Fabian.
Das ist die Benchmark, denn diese Spieler konnte sich die Eintracht damals als 100%ige Transfers leisten.
Gacinovic und Chandler sind auch heute solide Kaderspieler die auch wenn sie nicht immer spielen, trotzdem regelmässig auf ihre Einsätze kommen. Ist bei Kohr, Sow oder Dost auch nicht anders.
Abraham und Hasebe sind erst mit der Zeit in Frankfurt gereift - sie kamen vom Absteiger Nürnberg bezw. als Ausschussware aus Hoffenheim - und in ihren "frühen" Jahre bei der Eintracht waren sie auch tragende Säulen der Saison 2015-2016. Das wird oft vergessen und wenn ich mir heute die Tabelle nach 30 Spieltage anschaue dann sehe ich eine wesentlich entspanntere Situation - man ist also strukturell mindestens einen Schritt weiter.
Was sicherlich viele Stört sind die Ablösesummen - hier sollte man auch die Marktentwicklung und Überhitzung betrachten - Trapp ging 2015 für 9,5 Mio nach Paris, Chelsea zahlte für Kepa 2019 80 Mio? Um mal zwei "gescheiterte" kommend aus Klubs der 2ten Reihe zu vergleichen.
Es ist alles am Ende des Tages eine Philosophiefrage - will ich die Besten aus kleieren Ligen und Vereine fest verpflichten und diese womöglich länger binden, oder die dritte Qualität aus Madrid, London oder Barcelona ausleihen und verpflichten? Wenn diee Klubs Metzgereien wären, dann würde man sagen das die Filets, und Steaks da bleiben, die Schnitzel bei den zahlungskräftigeren Teams landen und Käufer wie Frankfurt eher die Qualität Gulasch als Leihe mit Kaufoption finanzieren kann.
Man ist zuletzt mit sehr viel Glück 2mal 7ter der Liga geworden, als andere grosse Teams sich mal eine Seuchensaison leisteten - hätte zB Schalke letztes Jahr normal performt, so würden wir heute nicht über die EL Saison der Eintracht dieses Jahr reden. Strukturell ist man aber heute - selbst nach der gestrigen Unzufriedenheit da wo man eigentlich ist - ein solider Bundesligaklub in der Mitte, mit Schwankungen, am anfang einer Wiederaufbauphase nach dem Abgang einer goldenen Generation.
Dein Problem ist, dass du sportliche Dinge ständig mit finanziellen Dingen vermischst. Kein sportlich Verantwortlicher wird losziehen und im Hinterkopf haben einen "strukturellen" Transfer zu machen.
Und nein, als Benchmark für die Eintracht gelten ganz sicher nicht die Transferperioden 2014/2015. Ich weiß gar nicht wie man sowas behaupten kann.
Die Eintracht ist auch keine riskante Strategie gefahren als sie Spieler vermehrt geliehen hat ab 2016.
Finanziell war es anders nicht möglich und man wollte eine Truppe mit einem gewissen Potenzial und Fähigkeiten. Bei einigen hatte man eine KO und bei anderen nicht. Dass das nicht die bevorzugte Verpflichtungsvariante ist, glaube ich auch, aber sie ist ganz gewiss nicht riskant. Der sportlich Verantwortliche kriegt ein Budget- und Ablöserahmen und muss damit haushalten, aber hat nicht die Bilanz im Hinterkopf.
In welchem Universum bringen uns bitte Sow, Kohr und Dost strukturell voran? Wir haben die 100%igen Transferrechte, sind aber auch zu 100% finanziell mit diesen Spielern belastet. Bislang konnte keiner überzeugen und bei einem wie Dost gibt es auch keinen Markt mehr, um ihn zu verkaufen.
Eine Leihe mit KO und Weiterbeteiligung ist nicht weniger attraktiv als Direktkäufe.
Die Philosophie-Frage können sich nur Mannschaften stellen, die in der Nahrungskette ganz oben oder relativ weit oben stehen. Eintracht Frankfurt gehört nicht dazu. Wir verlieren alle 2-3 Jahre unseren Trainer und alle 1-2 Jahre einen oder mehrere unserer besten Spieler. Wir können es uns gar nicht leisten nach einem gewissen Schema vorzugehen, deswegen sind Leihen genauso eine Option, wie Direktkäufe von Talenten oder älteren Spielern.
Ich weiß ja nicht wie lange du Fußball schaust, aber Abraham und Hasebe kamen als gestandene Spieler zu uns und sind nicht hier gereift.
Ich sehe hier im Forum keinen, der übertriebene Erwartungen hat, aber es ist ein sportlicher Wettbewerb und es ist legitim gewisse Ambitionen an den Tag zu legen. Wir haben uns in den letzten drei Jahren tabellarisch verbessert, aber jeder wusste, dass das kein Selbstläufer und ständig zu wiederholen ist.
Von "Glück" kann aber keine Rede sein - du machst wieder den Fehler und verwechselst Schalkes Umsatzstärke mit deren sportlichen Leistungsfähigkeit. Das ist bei denen aus der Balance geraten und bietet anderen Vereine die Chance durch gute Arbeit näher ranzukommen und sportlich die Lücke zu schließen.
Dass hier viele nörgeln ist vollkommen normal. Wir spielen einen miesen Fußball und haben einen unausgewogenen Kader, bei dem man schon zu Saisonbeginn gesehen hat, dass er uns Probleme bereiten wird.
Gerade Du jammerst aber schon seit 3 Spielzeiten (inkl. dieser)... jetzt magst Du mal mit Deiner übertrieben pessimistischen Art korrekt gelegen haben... Glückwunsch, wenn das Dein eigentliches Ziel war, um hier endlich mal Anerkennung und Wertungen für Deine Posts zu erhalten.
Mein Lieblingssatz bleibt: Wenn ich im Sommer jeden Tag Regen herbeiquatsche, ist es an Tag 7 vielleicht mal so. Das macht mich aber nicht zum Experten, was Regenwetter anbelangt.
Chris denkt genau richtig und es sieht so aus, als hätten wir Verantwortliche, die Gott sei Dank beides versuchen zu kombinieren. So kann ein Verein professionell wachsen und sich sowohl wirtschaftlich, als auch (im besten Fall) sportlich stetig Schritt für Schritt weiterentwickeln. Genau das ist übrigens geschehen! Wir verlieren unsere komplette Offensive... dennoch stehen wir 4 Spieltage vor Ende der Runde gut da. Vor 6 Jahren wären wir wohl dort gelandet, wo Bremen jetzt leider steht. Selbst in der aktuellen Situation kann man also eine klare Entwicklung erkennen... wer sich dem verschließt, denkt eben nur sportlich und damit in keinsterweise vereinsdienlich.
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