| Geburtsdatum | 23.06.1998 |
|---|---|
| Alter | 28 |
| Nat. |
Kroatien |
| Größe | 1,75m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Linksaußen |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Hertha BSC |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 4 | 2 | 2 | ||
![]() | 2. Bundesliga | 3 | 2 | 2 | |
![]() | DFB-Pokal | 1 | - | - | |
Josip Brekalo [7]
17.05.2016 - 13:22 Uhr
27.08.2018 - 10:07 Uhr
Das Thread Thema ist immer noch Josip Brekalo. Also schreib gerne bei Sonstiges rein, wenn du noch etwas inhaltvolles zum Besten zu geben hast und die Hoffnung besteht, dass ich dich überzeugen kann
Ansonsten können wir es hier beenden, denn mit Josip hat das wenig bis garnix zu tuen.
Ansonsten können wir es hier beenden, denn mit Josip hat das wenig bis garnix zu tuen.
27.08.2018 - 10:08 Uhr
So, jetzt habe ich mich mal informiert.
Zitat: "Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. "
Identisch wie diese Flagge sieht auch die neue Binde aus.
Hat also in dieser Form nichts mit Frieden, Anti-Rassismus, etc. zu tun.
Kurz und knapp: Hat im Sport nichts verloren! Vor allem nicht im Jugendbereich !
Ein Zeichen gegen Anti-Rassismus wäre eine sinnvoll PR gewesen, da Rassismus leider auch im Sport allgegenwärtig ist.
Aber warum sowas im Sport breit getreten werden muss, verstehe ich nicht. Da bin ich ganz bei Josip Brekalo.
Zitat: "Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. "
Identisch wie diese Flagge sieht auch die neue Binde aus.
Hat also in dieser Form nichts mit Frieden, Anti-Rassismus, etc. zu tun.
Kurz und knapp: Hat im Sport nichts verloren! Vor allem nicht im Jugendbereich !
Ein Zeichen gegen Anti-Rassismus wäre eine sinnvoll PR gewesen, da Rassismus leider auch im Sport allgegenwärtig ist.
Aber warum sowas im Sport breit getreten werden muss, verstehe ich nicht. Da bin ich ganz bei Josip Brekalo.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RundesDing am 27.08.2018 um 10:10 Uhr bearbeitet
27.08.2018 - 10:30 Uhr
Zitat von RundesDing
So, jetzt habe ich mich mal informiert.
Zitat: "Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. "
Identisch wie diese Flagge sieht auch die neue Binde aus.
Hat also in dieser Form nichts mit Frieden, Anti-Rassismus, etc. zu tun.
Kurz und knapp: Hat im Sport nichts verloren! Vor allem nicht im Jugendbereich !
Ein Zeichen gegen Anti-Rassismus wäre eine sinnvoll PR gewesen, da Rassismus leider auch im Sport allgegenwärtig ist.
Aber warum sowas im Sport breit getreten werden muss, verstehe ich nicht. Da bin ich ganz bei Josip Brekalo.
So, jetzt habe ich mich mal informiert.
Zitat: "Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. "
Identisch wie diese Flagge sieht auch die neue Binde aus.
Hat also in dieser Form nichts mit Frieden, Anti-Rassismus, etc. zu tun.
Kurz und knapp: Hat im Sport nichts verloren! Vor allem nicht im Jugendbereich !
Ein Zeichen gegen Anti-Rassismus wäre eine sinnvoll PR gewesen, da Rassismus leider auch im Sport allgegenwärtig ist.
Aber warum sowas im Sport breit getreten werden muss, verstehe ich nicht. Da bin ich ganz bei Josip Brekalo.
Naja, ganz so ist es nicht. Es gibt auch immer eine Bedeutung hinter dem Symbol. So steht das christliche Kreuz ja auch nicht nur für den Tod Jesu Christi, sondern sich für Frieden, Nächstenliebe etc.
Das die Regenbogenfahne nicht nur für den sexuellen Part, sondern auch Toleranz steht, kann man kaum wegdiskutieren. (sieh auch Gayparade etc.)
Das ein Verein sich dieses Problems annimmt finde ich gut. Denn ebenso wie "Neger" (Rassismus) hat halt "schwule Sau" (Homophobie) nichts im Stadion zu suchen. Dem grölenden 60 jährigen mit Fluppe und Bier wird kaum zu helfen sein, aber gerade im Jugendbereich ist es doch als Verein wichtig für andere Werte zu stehen.
Der Kader vom VFL umfasst 34 Spieler (wenn ich mich nicht irre), dass da alle zu 100% hinter einer solchen Aktion stehen ist naiv. Wenn ein Brekalo aber die Toleranz mit auf den Weg gibt, ist das doch ok, da sollte man jetzt auch nicht mehr daraus machen.
27.08.2018 - 10:50 Uhr
Zitat von BigApple
Das die Regenbogenfahne nicht nur für den sexuellen Part, sondern auch Toleranz steht, kann man kaum wegdiskutieren. (sieh auch Gayparade etc.)
Zitat von RundesDing
So, jetzt habe ich mich mal informiert.
Zitat: "Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. "
Identisch wie diese Flagge sieht auch die neue Binde aus.
Hat also in dieser Form nichts mit Frieden, Anti-Rassismus, etc. zu tun.
Kurz und knapp: Hat im Sport nichts verloren! Vor allem nicht im Jugendbereich !
Ein Zeichen gegen Anti-Rassismus wäre eine sinnvoll PR gewesen, da Rassismus leider auch im Sport allgegenwärtig ist.
Aber warum sowas im Sport breit getreten werden muss, verstehe ich nicht. Da bin ich ganz bei Josip Brekalo.
So, jetzt habe ich mich mal informiert.
Zitat: "Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. "
Identisch wie diese Flagge sieht auch die neue Binde aus.
Hat also in dieser Form nichts mit Frieden, Anti-Rassismus, etc. zu tun.
Kurz und knapp: Hat im Sport nichts verloren! Vor allem nicht im Jugendbereich !
Ein Zeichen gegen Anti-Rassismus wäre eine sinnvoll PR gewesen, da Rassismus leider auch im Sport allgegenwärtig ist.
Aber warum sowas im Sport breit getreten werden muss, verstehe ich nicht. Da bin ich ganz bei Josip Brekalo.
Das die Regenbogenfahne nicht nur für den sexuellen Part, sondern auch Toleranz steht, kann man kaum wegdiskutieren. (sieh auch Gayparade etc.)
Anhand der Anordnung der Farben scheint die Sache klar zu sein. Tolerenz, schön und gut. Jeder soll machen dürfen was ihm obliegt und er für richtig hält, solange es gesetzlich vereinbar ist, keine Frage.
Nur hätte man mit so einer 'PR-Aktion' Tolerenz anders auslegen sollen und zwar als Zeichen gegen Anti-Rassismus und nicht als Zeichen gegen Homophobie, denn erstgenanntes ist das eigentliche Problem im Sport und nicht zweiteres.
Ich hoffe ihr versteht, was ich mitteilen möchte.
27.08.2018 - 10:59 Uhr
Zitat von RundesDing
Nur hätte man mit so einer 'PR-Aktion' Tolerenz anders auslegen sollen und zwar als Zeichen gegen Anti-Rassismus und nicht als Zeichen gegen Homophobie, denn erstgenanntes ist das eigentliche Problem im Sport und nicht zweiteres.
Nur hätte man mit so einer 'PR-Aktion' Tolerenz anders auslegen sollen und zwar als Zeichen gegen Anti-Rassismus und nicht als Zeichen gegen Homophobie, denn erstgenanntes ist das eigentliche Problem im Sport und nicht zweiteres.
Nur weil man die Probleme mit Homosexualität im Fußball totschweigt, heißt es nicht, dass sie kein Problem sind.
Wenn es zu Scheinehen kommt, nur dass der Makel "schwul" nicht an einem Fußballspieler haftet, ist das schon bedenklich.
Das ein (junger) Spieler diesen Weg, aus welchen Gründen auch Immer, nicht 100%ig mitgehen kann/will ist ok. Da müssen diejenigen, die nach Toleranz rufen sich hier auch tolerant verhalten.
27.08.2018 - 11:02 Uhr
Zitat von RundesDing
Anhand der Anordnung der Farben scheint die Sache klar zu sein. Tolerenz, schön und gut. Jeder soll machen dürfen was ihm obliegt und er für richtig hält, solange es gesetzlich vereinbar ist, keine Frage.
Nur hätte man mit so einer 'PR-Aktion' Tolerenz anders auslegen sollen und zwar als Zeichen gegen Anti-Rassismus und nicht als Zeichen gegen Homophobie, denn erstgenanntes ist das eigentliche Problem im Sport und nicht zweiteres.
Ich hoffe ihr versteht, was ich mitteilen möchte.
Zitat von BigApple
Das die Regenbogenfahne nicht nur für den sexuellen Part, sondern auch Toleranz steht, kann man kaum wegdiskutieren. (sieh auch Gayparade etc.)
Zitat von RundesDing
So, jetzt habe ich mich mal informiert.
Zitat: "Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. "
Identisch wie diese Flagge sieht auch die neue Binde aus.
Hat also in dieser Form nichts mit Frieden, Anti-Rassismus, etc. zu tun.
Kurz und knapp: Hat im Sport nichts verloren! Vor allem nicht im Jugendbereich !
Ein Zeichen gegen Anti-Rassismus wäre eine sinnvoll PR gewesen, da Rassismus leider auch im Sport allgegenwärtig ist.
Aber warum sowas im Sport breit getreten werden muss, verstehe ich nicht. Da bin ich ganz bei Josip Brekalo.
So, jetzt habe ich mich mal informiert.
Zitat: "Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol. "
Identisch wie diese Flagge sieht auch die neue Binde aus.
Hat also in dieser Form nichts mit Frieden, Anti-Rassismus, etc. zu tun.
Kurz und knapp: Hat im Sport nichts verloren! Vor allem nicht im Jugendbereich !
Ein Zeichen gegen Anti-Rassismus wäre eine sinnvoll PR gewesen, da Rassismus leider auch im Sport allgegenwärtig ist.
Aber warum sowas im Sport breit getreten werden muss, verstehe ich nicht. Da bin ich ganz bei Josip Brekalo.
Das die Regenbogenfahne nicht nur für den sexuellen Part, sondern auch Toleranz steht, kann man kaum wegdiskutieren. (sieh auch Gayparade etc.)
Anhand der Anordnung der Farben scheint die Sache klar zu sein. Tolerenz, schön und gut. Jeder soll machen dürfen was ihm obliegt und er für richtig hält, solange es gesetzlich vereinbar ist, keine Frage.
Nur hätte man mit so einer 'PR-Aktion' Tolerenz anders auslegen sollen und zwar als Zeichen gegen Anti-Rassismus und nicht als Zeichen gegen Homophobie, denn erstgenanntes ist das eigentliche Problem im Sport und nicht zweiteres.
Ich hoffe ihr versteht, was ich mitteilen möchte.
Ja, aber im Grunde ist die Regenbogenflagge ja auch das. Es gibt nunmal keine eigene Flagge gegen Rassismus, stattdessen wird diese Flagge als äquivalent für sehr viel verwendet.
Ich würde dir aber sogar ein wenig widersprechen und behaupten homophobie ist sehr wohl ein Problem im Sport. Sonst würden Fußballer bereits viel offener mit ihrer Sexualität umgehen.
27.08.2018 - 12:43 Uhr
Der_verbannte: "Ich würde dir aber sogar ein wenig widersprechen und behaupten homophobie ist sehr wohl ein Problem im Sport. Sonst würden Fußballer bereits viel offener mit ihrer Sexualität umgehen."
Wie jemand sexuell orientiert ist, das ist doch Privatsache. Das hat doch nichts in der Öffentlichkeit verloren.
Falls das jemand nach außen hin zeigen möchte, da gibt es schon andere Wege, dafür muss aber nicht auch noch der Sport für hinhalten. Der Sport selbst gerät immer mehr in den Hintergrund wegen solcher Sachen.
Wie jemand sexuell orientiert ist, das ist doch Privatsache. Das hat doch nichts in der Öffentlichkeit verloren.
Falls das jemand nach außen hin zeigen möchte, da gibt es schon andere Wege, dafür muss aber nicht auch noch der Sport für hinhalten. Der Sport selbst gerät immer mehr in den Hintergrund wegen solcher Sachen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RundesDing am 27.08.2018 um 12:44 Uhr bearbeitet
27.08.2018 - 12:52 Uhr
Zitat von RundesDing
Der_verbannte: "Ich würde dir aber sogar ein wenig widersprechen und behaupten homophobie ist sehr wohl ein Problem im Sport. Sonst würden Fußballer bereits viel offener mit ihrer Sexualität umgehen."
Wie jemand sexuell orientiert ist, das ist doch Privatsache. Das hat doch nichts in der Öffentlichkeit verloren.
Falls das jemand nach außen hin zeigen möchte, da gibt es schon andere Wege, dafür muss aber nicht auch noch der Sport für hinhalten. Der Sport selbst gerät immer mehr in den Hintergrund wegen solcher Sachen.
Der_verbannte: "Ich würde dir aber sogar ein wenig widersprechen und behaupten homophobie ist sehr wohl ein Problem im Sport. Sonst würden Fußballer bereits viel offener mit ihrer Sexualität umgehen."
Wie jemand sexuell orientiert ist, das ist doch Privatsache. Das hat doch nichts in der Öffentlichkeit verloren.
Falls das jemand nach außen hin zeigen möchte, da gibt es schon andere Wege, dafür muss aber nicht auch noch der Sport für hinhalten. Der Sport selbst gerät immer mehr in den Hintergrund wegen solcher Sachen.
Man hat aber als Sport auch die Verantwortung Toleranz vorzuleben und so alle Gesellschaftsschichten dafür zu sensibilisieren.
27.08.2018 - 14:25 Uhr
Ganz vorab, Brekalo ist kein Sozialwissenschaftler, er macht deutlich dass er nichts dagegen hat wenn andere Menschen homosexuell sind, er selbst aber kein Symbol tragen möchte die eine Gruppe Menschen repräsentiert, die seiner Religion nach Sünde betreiben.
Das ist vollkommen im Rahmen seiner Freiheitsrechte, denn er spricht damit niemand anderes Rechte ab und sagt auch nicht dass sie minderwertig sind. Seine Wortwahl würde ich in der Uni kritisieren, von einem Fußballspieler erwarte ich aber kein tiefgreifendes Verständnis für bestimmte Formulierungen und wieso diese verletzend sein können.
Er darf aber für diese Aussage dennoch sachlich kritisiert werden, wie jeder Mensch für seine Meinung kritisiert werden darf. Ich finde es auch problematisch dass die Religion bis heute als moralischer Wegweiser dienen soll, aber an sich war Brekalo ehrlich. Ich toleriere seine Meinung, denn das gehört in einer demokratischen Gesellschaft dazu, Meinungen zu tolerieren , aber ich stimme ihr in keinster Weise zu.
@traicere
Da dir ja angeblich niemand eine Definition über Rassismus geben konnte, hier sogar eine wissenschaftlich korrekte.
Nach Zick und Küpper kann Rassismus als eine extreme Abwertung von Personen bezeichnet werden, welche sich auf (quasi) biologische, bzw. naturwissenschaftliche Kriterien zurückführen lässt (Zick, Küpper in: Petersen, Six 2008:111). Jones erweitert diese Definition durch die Aussage, dass Rassismus sich am Konstrukt der Rasse orientiert, welches bestimmte „einzigartige“ und scheinbar offensichtliche Merkmale hat, wie Temperament und Charaktereigenschaften. Dieser Grundgedanke liegt allen Formen von Rassismus zu Grunde, allerdings gibt es dennoch viele unterschiedliche Formen.
Der Symbolische Rassismus zeichnet sich dadurch aus, dass dabei geleugnet wird, dass Benachteiligungen noch immer existieren und passieren. Außerdem ist man bei Forderungen, welche von Mitgliedern anderer „Rassen“ gestellt werden, eher vorsichtig und zurückhaltend. Außerdem hat man das Gefühl, dass diese Forderungen deutlich vehementer und aggressiver von den „Anderen“ eingefordert werden (Zick, Küpper in: Petersen, Six 2008:113). Aversiver Rassismus zeigt sich durch die Befürwortung von egalitären Normen, aber man hat dennoch Angst im Umgang mit ethnischen Minoritäten. Diese Angst basiert auf den Stereotypen, an die man glaubt. Der wahrgenommene Rassismus wird dann festgestellt, wenn man sich durch eine Fremdgruppe bedroht fühlt und diese Bedrohung auf verschiedenen Ebenen für einen selbst wahrnimmt. Dabei reagiert man besonders stark mit Zurückweisungen und verweigert gänzlich den Kontakt zu der Fremdgruppe(Zick, Küpper in: Petersen 2008:114). Dem gegenüber steht der subtile Rassismus, in diesem verteidigt man die traditionellen Werte und macht besonders deutlich, dass es grundlegende und kaum zu überwindende kulturelle Unterschiede zwischen der eigenen Rasse und den Anderen gibt. Außerdem lässt man es für sich selbst nicht zu, dass man positive Gefühle gegenüber der Fremdgruppe entwickelt (Zick, Küpper in: Petersen, Six 2008:115)
So wenn du gern noch empirische Daten dazu haben möchtest, wie groß das Problem des Rassismus in der heutigen Gesellschaft noch ist, werde ich dir auch sehr gerne die Daten der Deutsche Zustände Studie und der Mitte Studie genauer erklären.
@RundesDing
Auch für dich ein paar Infos, Homophobie ist im Sport wie in der Gesellschaft noch immer ein Problem. etwa 47% aller Homosexuellen in Europa haben Erfahrungen von Diskriminierung auf Grund ihrer Sexualität erlebt. Die Studie Deutsche Zustände kommt dazu dass noch immer etwa jeder 5 Deutsche Formen von Homophobie zeigt.
Es ist auch generell bekannt dass in einem Sport, der vor allem durch ein "starkes" Männerbild geprägt werden soll, es schwieriger ist offen über die eigene Sexualität zu sprechen, auch weil viele Spieler nicht wissen welche Einflüsse dies für sie in der Mannschaft haben wird. Die gleiche Angst haben auch Schüler*innen wenn sie über ein Coming Out in der Schule nachdenken.
Daher ist es wichtig dass gezeigt wird dass Vielfalt in diesem Sport akzeptiert wird und genau dafür steht die Regenbogenflagge, Vielfalt. Sie ist das Zeichen der LGBTQ Bewegung, soll aber die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten zeigen sein Leben zu leben und dass jede Form für sich schön ist, solange sie niemand anders verletzt.
Daher scheint es eher, dass du deine Antipathie sexuellen Vielfalt auf dieses Symbol und alle damit verbundenen Aspekte zu übertragen oder du möchtest einfach nicht glauben dass Menschen wegen ihrer Sexualität diskriminiert werden, dann verschließt du aber die Augen vor den Tatsachen.
Das ist vollkommen im Rahmen seiner Freiheitsrechte, denn er spricht damit niemand anderes Rechte ab und sagt auch nicht dass sie minderwertig sind. Seine Wortwahl würde ich in der Uni kritisieren, von einem Fußballspieler erwarte ich aber kein tiefgreifendes Verständnis für bestimmte Formulierungen und wieso diese verletzend sein können.
Er darf aber für diese Aussage dennoch sachlich kritisiert werden, wie jeder Mensch für seine Meinung kritisiert werden darf. Ich finde es auch problematisch dass die Religion bis heute als moralischer Wegweiser dienen soll, aber an sich war Brekalo ehrlich. Ich toleriere seine Meinung, denn das gehört in einer demokratischen Gesellschaft dazu, Meinungen zu tolerieren , aber ich stimme ihr in keinster Weise zu.
@traicere
Da dir ja angeblich niemand eine Definition über Rassismus geben konnte, hier sogar eine wissenschaftlich korrekte.
Nach Zick und Küpper kann Rassismus als eine extreme Abwertung von Personen bezeichnet werden, welche sich auf (quasi) biologische, bzw. naturwissenschaftliche Kriterien zurückführen lässt (Zick, Küpper in: Petersen, Six 2008:111). Jones erweitert diese Definition durch die Aussage, dass Rassismus sich am Konstrukt der Rasse orientiert, welches bestimmte „einzigartige“ und scheinbar offensichtliche Merkmale hat, wie Temperament und Charaktereigenschaften. Dieser Grundgedanke liegt allen Formen von Rassismus zu Grunde, allerdings gibt es dennoch viele unterschiedliche Formen.
Der Symbolische Rassismus zeichnet sich dadurch aus, dass dabei geleugnet wird, dass Benachteiligungen noch immer existieren und passieren. Außerdem ist man bei Forderungen, welche von Mitgliedern anderer „Rassen“ gestellt werden, eher vorsichtig und zurückhaltend. Außerdem hat man das Gefühl, dass diese Forderungen deutlich vehementer und aggressiver von den „Anderen“ eingefordert werden (Zick, Küpper in: Petersen, Six 2008:113). Aversiver Rassismus zeigt sich durch die Befürwortung von egalitären Normen, aber man hat dennoch Angst im Umgang mit ethnischen Minoritäten. Diese Angst basiert auf den Stereotypen, an die man glaubt. Der wahrgenommene Rassismus wird dann festgestellt, wenn man sich durch eine Fremdgruppe bedroht fühlt und diese Bedrohung auf verschiedenen Ebenen für einen selbst wahrnimmt. Dabei reagiert man besonders stark mit Zurückweisungen und verweigert gänzlich den Kontakt zu der Fremdgruppe(Zick, Küpper in: Petersen 2008:114). Dem gegenüber steht der subtile Rassismus, in diesem verteidigt man die traditionellen Werte und macht besonders deutlich, dass es grundlegende und kaum zu überwindende kulturelle Unterschiede zwischen der eigenen Rasse und den Anderen gibt. Außerdem lässt man es für sich selbst nicht zu, dass man positive Gefühle gegenüber der Fremdgruppe entwickelt (Zick, Küpper in: Petersen, Six 2008:115)
So wenn du gern noch empirische Daten dazu haben möchtest, wie groß das Problem des Rassismus in der heutigen Gesellschaft noch ist, werde ich dir auch sehr gerne die Daten der Deutsche Zustände Studie und der Mitte Studie genauer erklären.
@RundesDing
Auch für dich ein paar Infos, Homophobie ist im Sport wie in der Gesellschaft noch immer ein Problem. etwa 47% aller Homosexuellen in Europa haben Erfahrungen von Diskriminierung auf Grund ihrer Sexualität erlebt. Die Studie Deutsche Zustände kommt dazu dass noch immer etwa jeder 5 Deutsche Formen von Homophobie zeigt.
Es ist auch generell bekannt dass in einem Sport, der vor allem durch ein "starkes" Männerbild geprägt werden soll, es schwieriger ist offen über die eigene Sexualität zu sprechen, auch weil viele Spieler nicht wissen welche Einflüsse dies für sie in der Mannschaft haben wird. Die gleiche Angst haben auch Schüler*innen wenn sie über ein Coming Out in der Schule nachdenken.
Daher ist es wichtig dass gezeigt wird dass Vielfalt in diesem Sport akzeptiert wird und genau dafür steht die Regenbogenflagge, Vielfalt. Sie ist das Zeichen der LGBTQ Bewegung, soll aber die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten zeigen sein Leben zu leben und dass jede Form für sich schön ist, solange sie niemand anders verletzt.
Daher scheint es eher, dass du deine Antipathie sexuellen Vielfalt auf dieses Symbol und alle damit verbundenen Aspekte zu übertragen oder du möchtest einfach nicht glauben dass Menschen wegen ihrer Sexualität diskriminiert werden, dann verschließt du aber die Augen vor den Tatsachen.
27.08.2018 - 15:18 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Brekalo besitzt die Dreistigkeit, sich von der vorgeschriebenen, einzig "richtigen" Meinung zu unterscheiden. Damit ist er natürlich untragbar für die selbsternannten "toleranten"
Menschen von heute.
Brekalo besitzt die Dreistigkeit, sich von der vorgeschriebenen, einzig "richtigen" Meinung zu unterscheiden. Damit ist er natürlich untragbar für die selbsternannten "toleranten"
Menschen von heute.Hab nur 2 Fragen, weil dir zum einen bereits sehr gute (bislang unbeantwortete) Argumente entgegen gebracht wurden und zum einen du offensichtlich selbst eine Agenda führst bzw. etwas was dich stört auf dieses Szenario projizierst.
Frage 1:
Wenn dir jemand ins Auto fährt und Fahrerflucht begeht, sich an der Kasse vordrängelt, im Restaurant schmatzt und kleckert und trotz Ehefrau die Bedienung anbaggert oder öffentlich sagt er findet es okay, seine Frau mal zu verprügeln oder zu vergewaltigen wenn ihm danach ist, sagst du dann: "Ja, der hat halt ne andere Meinung, da will ich mal nicht so intolerant sein?" Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte: Natürlich nicht. Weil diese Sichtweise absurd ist. Sie ist es bei den Beispielen und sie ist es auch hier. Es ist absurd so auf ein Thema abzugehen und mit Schaum vorm Maul um sich zu schlagen, wie du es selbst anderen vorwirfst.
Frage 2 ist etwas kürzer, aber kann man ja mal drüber nachdenken:
Wie viel Verständnis würde es wohl geben, wenn Brekalo sich nicht auf die christliche Erziehung sondern seinen muslimischen Glauben berufen würde?
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