| Geburtsdatum | 19.01.1982 |
|---|---|
| Alter | 44 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer Sport |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Jonas Boldt
12.09.2014 - 12:36 Uhr
07.12.2018 - 21:44 Uhr
Im aktuellen Spiegel gibts via Football Leaks etwas Interessantes, was auf das plötzliche Ende von Boldt beim Bayer schließen lässt.
Boldt wird in den Football Leaks vorgeworfen, dass er mit der Agentur "Spielerrat" ein Scheinangebot für Lukasz Fabianski abgegeben hat, um die Berater in eine bessere Position zu bringen.
Die BILD-Zeitung berichtet folgendes: bild.de - Spiegel-Bericht belastet Boldt
Zum besagten Zeitpunkt im Mai 2015 war Fabianski bereits 30 Jahre alt und gerade einmal knapp ein Jahr in Swansea (vorher Arsenal). Irgendwie habe ich meine Zweifel daran, ob man Fabianski als ernsthaften Nachfolger für Leno in Betracht gezogen hat.
Boldt wird in den Football Leaks vorgeworfen, dass er mit der Agentur "Spielerrat" ein Scheinangebot für Lukasz Fabianski abgegeben hat, um die Berater in eine bessere Position zu bringen.
Zitat von DerSpiegel
...Ganz so sicher ist das nicht. Denn es gibt einen Vorgang aus dem Frühjahr 2015, der erhebliche Zweifel an Boldts Seriosität aufkommen lässt. Es geht um ein Geschäft, bei dem der Sportmanager sich zum Handlanger für drei befreundete Spielerberater machte. Weil Boldt im Namen von Bayer Leverkusen ein offensichtliches Scheinangebot für einen Torhüter machte, konnten die Berater bei Vertragsgesprächen mit einem Klub in der Premier League ihre Verhandlungsposition entscheidend verbessern. Auch dank Boldts williger Hilfe boxten sie für den Torwart einen besser dotierten Vertrag durch und für sich selbst ein Millionenhonorar.
(....)
Im Fall Jonas Boldt ist das anders. Der Leverkusener Manager hat die Absprache mit seinen Berater-Buddys schriftlich besiegelt. Diese Mails sind Teil eines riesigen Datensatzes, den die Enthüllungsplattform Football Leaks dem SPIEGEL überlassen und die das Nachrichten-Magazin mit seinen Partnern des Recherchenetzwerks European Investigative Collaborations (EIC) ausgewertet hat.
...Ganz so sicher ist das nicht. Denn es gibt einen Vorgang aus dem Frühjahr 2015, der erhebliche Zweifel an Boldts Seriosität aufkommen lässt. Es geht um ein Geschäft, bei dem der Sportmanager sich zum Handlanger für drei befreundete Spielerberater machte. Weil Boldt im Namen von Bayer Leverkusen ein offensichtliches Scheinangebot für einen Torhüter machte, konnten die Berater bei Vertragsgesprächen mit einem Klub in der Premier League ihre Verhandlungsposition entscheidend verbessern. Auch dank Boldts williger Hilfe boxten sie für den Torwart einen besser dotierten Vertrag durch und für sich selbst ein Millionenhonorar.
(....)
Im Fall Jonas Boldt ist das anders. Der Leverkusener Manager hat die Absprache mit seinen Berater-Buddys schriftlich besiegelt. Diese Mails sind Teil eines riesigen Datensatzes, den die Enthüllungsplattform Football Leaks dem SPIEGEL überlassen und die das Nachrichten-Magazin mit seinen Partnern des Recherchenetzwerks European Investigative Collaborations (EIC) ausgewertet hat.
Die BILD-Zeitung berichtet folgendes: bild.de - Spiegel-Bericht belastet Boldt
Zitat von bild.de
Laut der Enthüllungsplattform „Football Leaks“ soll ein Leverkusener Schein-Angebot für Lukasz Fabianski (33/heute West Ham) im Mai 2015 dazu geführt, dass der Torwart seinen Vertrag bei Swansea bis 2019 verlängerte – und dessen Berater so eine Beteiligung kassierten. Und das wegen einer von der Agentur im Namen Boldts vorformulierten E-Mail!
Hatte Leverkusen echtes Interesse an Fabianski – oder nicht?
Geschäftsführer Rudi Völler (58) zu BILD: „Wir mussten uns auf einen möglichen Wechsel von Bernd Leno vorbereiten. Das war zu dem Zeitpunkt ein realistisches Szenario. Wir haben den Torwart-Markt sondiert. Fabianski war ein Kandidat, mit dem wir uns beschäftigt haben – nicht mehr und nicht weniger.“
Leno (heute Arsenal) nutzte seine Klausel 2015 nicht.
BILD fragte Boldt: Hat „Spielerrat“ Ihnen im Zuge eines möglichen Wechsels von Fabianski eine Mail vorformuliert, deren Inhalt Sie im Anschluss in Ihrem Namen an die Agentur zurückgeschickt haben?
Boldt: „Ich verantworte grundsätzlich selbst, was ich in schriftlicher Form versende. In diesem Fall ist es so, dass ich die Mail tatsächlich habe vorformulieren lassen und nach eingehender Prüfung auch annähernd unverändert zurückschickte. Aus einem einzigen Grund: Weil sie inhaltlich zu 100 Prozent im Sinne unseres Klubs war.“
Laut der Enthüllungsplattform „Football Leaks“ soll ein Leverkusener Schein-Angebot für Lukasz Fabianski (33/heute West Ham) im Mai 2015 dazu geführt, dass der Torwart seinen Vertrag bei Swansea bis 2019 verlängerte – und dessen Berater so eine Beteiligung kassierten. Und das wegen einer von der Agentur im Namen Boldts vorformulierten E-Mail!
Hatte Leverkusen echtes Interesse an Fabianski – oder nicht?
Geschäftsführer Rudi Völler (58) zu BILD: „Wir mussten uns auf einen möglichen Wechsel von Bernd Leno vorbereiten. Das war zu dem Zeitpunkt ein realistisches Szenario. Wir haben den Torwart-Markt sondiert. Fabianski war ein Kandidat, mit dem wir uns beschäftigt haben – nicht mehr und nicht weniger.“
Leno (heute Arsenal) nutzte seine Klausel 2015 nicht.
BILD fragte Boldt: Hat „Spielerrat“ Ihnen im Zuge eines möglichen Wechsels von Fabianski eine Mail vorformuliert, deren Inhalt Sie im Anschluss in Ihrem Namen an die Agentur zurückgeschickt haben?
Boldt: „Ich verantworte grundsätzlich selbst, was ich in schriftlicher Form versende. In diesem Fall ist es so, dass ich die Mail tatsächlich habe vorformulieren lassen und nach eingehender Prüfung auch annähernd unverändert zurückschickte. Aus einem einzigen Grund: Weil sie inhaltlich zu 100 Prozent im Sinne unseres Klubs war.“
Zum besagten Zeitpunkt im Mai 2015 war Fabianski bereits 30 Jahre alt und gerade einmal knapp ein Jahr in Swansea (vorher Arsenal). Irgendwie habe ich meine Zweifel daran, ob man Fabianski als ernsthaften Nachfolger für Leno in Betracht gezogen hat.
07.12.2018 - 22:45 Uhr
Zitat von Bayer04Fan
Im aktuellen Spiegel gibts via Football Leaks etwas Interessantes, was auf das plötzliche Ende von Boldt beim Bayer schließen lässt.
Boldt wird in den Football Leaks vorgeworfen, dass er mit der Agentur "Spielerrat" ein Scheinangebot für Lukasz Fabianski abgegeben hat, um die Berater in eine bessere Position zu bringen.
Die BILD-Zeitung berichtet folgendes: bild.de - Spiegel-Bericht belastet Boldt
Zum besagten Zeitpunkt im Mai 2015 war Fabianski bereits 30 Jahre alt und gerade einmal knapp ein Jahr in Swansea (vorher Arsenal). Irgendwie habe ich meine Zweifel daran, ob man Fabianski als ernsthaften Nachfolger für Leno in Betracht gezogen hat.
Im aktuellen Spiegel gibts via Football Leaks etwas Interessantes, was auf das plötzliche Ende von Boldt beim Bayer schließen lässt.
Boldt wird in den Football Leaks vorgeworfen, dass er mit der Agentur "Spielerrat" ein Scheinangebot für Lukasz Fabianski abgegeben hat, um die Berater in eine bessere Position zu bringen.
Zitat von DerSpiegel
...Ganz so sicher ist das nicht. Denn es gibt einen Vorgang aus dem Frühjahr 2015, der erhebliche Zweifel an Boldts Seriosität aufkommen lässt. Es geht um ein Geschäft, bei dem der Sportmanager sich zum Handlanger für drei befreundete Spielerberater machte. Weil Boldt im Namen von Bayer Leverkusen ein offensichtliches Scheinangebot für einen Torhüter machte, konnten die Berater bei Vertragsgesprächen mit einem Klub in der Premier League ihre Verhandlungsposition entscheidend verbessern. Auch dank Boldts williger Hilfe boxten sie für den Torwart einen besser dotierten Vertrag durch und für sich selbst ein Millionenhonorar.
(....)
Im Fall Jonas Boldt ist das anders. Der Leverkusener Manager hat die Absprache mit seinen Berater-Buddys schriftlich besiegelt. Diese Mails sind Teil eines riesigen Datensatzes, den die Enthüllungsplattform Football Leaks dem SPIEGEL überlassen und die das Nachrichten-Magazin mit seinen Partnern des Recherchenetzwerks European Investigative Collaborations (EIC) ausgewertet hat.
...Ganz so sicher ist das nicht. Denn es gibt einen Vorgang aus dem Frühjahr 2015, der erhebliche Zweifel an Boldts Seriosität aufkommen lässt. Es geht um ein Geschäft, bei dem der Sportmanager sich zum Handlanger für drei befreundete Spielerberater machte. Weil Boldt im Namen von Bayer Leverkusen ein offensichtliches Scheinangebot für einen Torhüter machte, konnten die Berater bei Vertragsgesprächen mit einem Klub in der Premier League ihre Verhandlungsposition entscheidend verbessern. Auch dank Boldts williger Hilfe boxten sie für den Torwart einen besser dotierten Vertrag durch und für sich selbst ein Millionenhonorar.
(....)
Im Fall Jonas Boldt ist das anders. Der Leverkusener Manager hat die Absprache mit seinen Berater-Buddys schriftlich besiegelt. Diese Mails sind Teil eines riesigen Datensatzes, den die Enthüllungsplattform Football Leaks dem SPIEGEL überlassen und die das Nachrichten-Magazin mit seinen Partnern des Recherchenetzwerks European Investigative Collaborations (EIC) ausgewertet hat.
Die BILD-Zeitung berichtet folgendes: bild.de - Spiegel-Bericht belastet Boldt
Zitat von bild.de
Laut der Enthüllungsplattform „Football Leaks“ soll ein Leverkusener Schein-Angebot für Lukasz Fabianski (33/heute West Ham) im Mai 2015 dazu geführt, dass der Torwart seinen Vertrag bei Swansea bis 2019 verlängerte – und dessen Berater so eine Beteiligung kassierten. Und das wegen einer von der Agentur im Namen Boldts vorformulierten E-Mail!
Hatte Leverkusen echtes Interesse an Fabianski – oder nicht?
Geschäftsführer Rudi Völler (58) zu BILD: „Wir mussten uns auf einen möglichen Wechsel von Bernd Leno vorbereiten. Das war zu dem Zeitpunkt ein realistisches Szenario. Wir haben den Torwart-Markt sondiert. Fabianski war ein Kandidat, mit dem wir uns beschäftigt haben – nicht mehr und nicht weniger.“
Leno (heute Arsenal) nutzte seine Klausel 2015 nicht.
BILD fragte Boldt: Hat „Spielerrat“ Ihnen im Zuge eines möglichen Wechsels von Fabianski eine Mail vorformuliert, deren Inhalt Sie im Anschluss in Ihrem Namen an die Agentur zurückgeschickt haben?
Boldt: „Ich verantworte grundsätzlich selbst, was ich in schriftlicher Form versende. In diesem Fall ist es so, dass ich die Mail tatsächlich habe vorformulieren lassen und nach eingehender Prüfung auch annähernd unverändert zurückschickte. Aus einem einzigen Grund: Weil sie inhaltlich zu 100 Prozent im Sinne unseres Klubs war.“
Laut der Enthüllungsplattform „Football Leaks“ soll ein Leverkusener Schein-Angebot für Lukasz Fabianski (33/heute West Ham) im Mai 2015 dazu geführt, dass der Torwart seinen Vertrag bei Swansea bis 2019 verlängerte – und dessen Berater so eine Beteiligung kassierten. Und das wegen einer von der Agentur im Namen Boldts vorformulierten E-Mail!
Hatte Leverkusen echtes Interesse an Fabianski – oder nicht?
Geschäftsführer Rudi Völler (58) zu BILD: „Wir mussten uns auf einen möglichen Wechsel von Bernd Leno vorbereiten. Das war zu dem Zeitpunkt ein realistisches Szenario. Wir haben den Torwart-Markt sondiert. Fabianski war ein Kandidat, mit dem wir uns beschäftigt haben – nicht mehr und nicht weniger.“
Leno (heute Arsenal) nutzte seine Klausel 2015 nicht.
BILD fragte Boldt: Hat „Spielerrat“ Ihnen im Zuge eines möglichen Wechsels von Fabianski eine Mail vorformuliert, deren Inhalt Sie im Anschluss in Ihrem Namen an die Agentur zurückgeschickt haben?
Boldt: „Ich verantworte grundsätzlich selbst, was ich in schriftlicher Form versende. In diesem Fall ist es so, dass ich die Mail tatsächlich habe vorformulieren lassen und nach eingehender Prüfung auch annähernd unverändert zurückschickte. Aus einem einzigen Grund: Weil sie inhaltlich zu 100 Prozent im Sinne unseres Klubs war.“
Zum besagten Zeitpunkt im Mai 2015 war Fabianski bereits 30 Jahre alt und gerade einmal knapp ein Jahr in Swansea (vorher Arsenal). Irgendwie habe ich meine Zweifel daran, ob man Fabianski als ernsthaften Nachfolger für Leno in Betracht gezogen hat.
Alles ein Drecksgeschäft. Was das mit dem Abgang zu tun haben könnte weiß ich noch nicht. Ein Gschmäckle hat es, aber so ein Skandal, dass er untragbar wäre, ist es mMn nicht
07.12.2018 - 23:27 Uhr
Zitat von bum-kun_cha
Alles ein Drecksgeschäft. Was das mit dem Abgang zu tun haben könnte weiß ich noch nicht. Ein Gschmäckle hat es, aber so ein Skandal, dass er untragbar wäre, ist es mMn nicht
Zitat von Bayer04Fan
Im aktuellen Spiegel gibts via Football Leaks etwas Interessantes, was auf das plötzliche Ende von Boldt beim Bayer schließen lässt.
Boldt wird in den Football Leaks vorgeworfen, dass er mit der Agentur "Spielerrat" ein Scheinangebot für Lukasz Fabianski abgegeben hat, um die Berater in eine bessere Position zu bringen.
Die BILD-Zeitung berichtet folgendes: bild.de - Spiegel-Bericht belastet Boldt
Zum besagten Zeitpunkt im Mai 2015 war Fabianski bereits 30 Jahre alt und gerade einmal knapp ein Jahr in Swansea (vorher Arsenal). Irgendwie habe ich meine Zweifel daran, ob man Fabianski als ernsthaften Nachfolger für Leno in Betracht gezogen hat.
Im aktuellen Spiegel gibts via Football Leaks etwas Interessantes, was auf das plötzliche Ende von Boldt beim Bayer schließen lässt.
Boldt wird in den Football Leaks vorgeworfen, dass er mit der Agentur "Spielerrat" ein Scheinangebot für Lukasz Fabianski abgegeben hat, um die Berater in eine bessere Position zu bringen.
Zitat von DerSpiegel
...Ganz so sicher ist das nicht. Denn es gibt einen Vorgang aus dem Frühjahr 2015, der erhebliche Zweifel an Boldts Seriosität aufkommen lässt. Es geht um ein Geschäft, bei dem der Sportmanager sich zum Handlanger für drei befreundete Spielerberater machte. Weil Boldt im Namen von Bayer Leverkusen ein offensichtliches Scheinangebot für einen Torhüter machte, konnten die Berater bei Vertragsgesprächen mit einem Klub in der Premier League ihre Verhandlungsposition entscheidend verbessern. Auch dank Boldts williger Hilfe boxten sie für den Torwart einen besser dotierten Vertrag durch und für sich selbst ein Millionenhonorar.
(....)
Im Fall Jonas Boldt ist das anders. Der Leverkusener Manager hat die Absprache mit seinen Berater-Buddys schriftlich besiegelt. Diese Mails sind Teil eines riesigen Datensatzes, den die Enthüllungsplattform Football Leaks dem SPIEGEL überlassen und die das Nachrichten-Magazin mit seinen Partnern des Recherchenetzwerks European Investigative Collaborations (EIC) ausgewertet hat.
...Ganz so sicher ist das nicht. Denn es gibt einen Vorgang aus dem Frühjahr 2015, der erhebliche Zweifel an Boldts Seriosität aufkommen lässt. Es geht um ein Geschäft, bei dem der Sportmanager sich zum Handlanger für drei befreundete Spielerberater machte. Weil Boldt im Namen von Bayer Leverkusen ein offensichtliches Scheinangebot für einen Torhüter machte, konnten die Berater bei Vertragsgesprächen mit einem Klub in der Premier League ihre Verhandlungsposition entscheidend verbessern. Auch dank Boldts williger Hilfe boxten sie für den Torwart einen besser dotierten Vertrag durch und für sich selbst ein Millionenhonorar.
(....)
Im Fall Jonas Boldt ist das anders. Der Leverkusener Manager hat die Absprache mit seinen Berater-Buddys schriftlich besiegelt. Diese Mails sind Teil eines riesigen Datensatzes, den die Enthüllungsplattform Football Leaks dem SPIEGEL überlassen und die das Nachrichten-Magazin mit seinen Partnern des Recherchenetzwerks European Investigative Collaborations (EIC) ausgewertet hat.
Die BILD-Zeitung berichtet folgendes: bild.de - Spiegel-Bericht belastet Boldt
Zitat von bild.de
Laut der Enthüllungsplattform „Football Leaks“ soll ein Leverkusener Schein-Angebot für Lukasz Fabianski (33/heute West Ham) im Mai 2015 dazu geführt, dass der Torwart seinen Vertrag bei Swansea bis 2019 verlängerte – und dessen Berater so eine Beteiligung kassierten. Und das wegen einer von der Agentur im Namen Boldts vorformulierten E-Mail!
Hatte Leverkusen echtes Interesse an Fabianski – oder nicht?
Geschäftsführer Rudi Völler (58) zu BILD: „Wir mussten uns auf einen möglichen Wechsel von Bernd Leno vorbereiten. Das war zu dem Zeitpunkt ein realistisches Szenario. Wir haben den Torwart-Markt sondiert. Fabianski war ein Kandidat, mit dem wir uns beschäftigt haben – nicht mehr und nicht weniger.“
Leno (heute Arsenal) nutzte seine Klausel 2015 nicht.
BILD fragte Boldt: Hat „Spielerrat“ Ihnen im Zuge eines möglichen Wechsels von Fabianski eine Mail vorformuliert, deren Inhalt Sie im Anschluss in Ihrem Namen an die Agentur zurückgeschickt haben?
Boldt: „Ich verantworte grundsätzlich selbst, was ich in schriftlicher Form versende. In diesem Fall ist es so, dass ich die Mail tatsächlich habe vorformulieren lassen und nach eingehender Prüfung auch annähernd unverändert zurückschickte. Aus einem einzigen Grund: Weil sie inhaltlich zu 100 Prozent im Sinne unseres Klubs war.“
Laut der Enthüllungsplattform „Football Leaks“ soll ein Leverkusener Schein-Angebot für Lukasz Fabianski (33/heute West Ham) im Mai 2015 dazu geführt, dass der Torwart seinen Vertrag bei Swansea bis 2019 verlängerte – und dessen Berater so eine Beteiligung kassierten. Und das wegen einer von der Agentur im Namen Boldts vorformulierten E-Mail!
Hatte Leverkusen echtes Interesse an Fabianski – oder nicht?
Geschäftsführer Rudi Völler (58) zu BILD: „Wir mussten uns auf einen möglichen Wechsel von Bernd Leno vorbereiten. Das war zu dem Zeitpunkt ein realistisches Szenario. Wir haben den Torwart-Markt sondiert. Fabianski war ein Kandidat, mit dem wir uns beschäftigt haben – nicht mehr und nicht weniger.“
Leno (heute Arsenal) nutzte seine Klausel 2015 nicht.
BILD fragte Boldt: Hat „Spielerrat“ Ihnen im Zuge eines möglichen Wechsels von Fabianski eine Mail vorformuliert, deren Inhalt Sie im Anschluss in Ihrem Namen an die Agentur zurückgeschickt haben?
Boldt: „Ich verantworte grundsätzlich selbst, was ich in schriftlicher Form versende. In diesem Fall ist es so, dass ich die Mail tatsächlich habe vorformulieren lassen und nach eingehender Prüfung auch annähernd unverändert zurückschickte. Aus einem einzigen Grund: Weil sie inhaltlich zu 100 Prozent im Sinne unseres Klubs war.“
Zum besagten Zeitpunkt im Mai 2015 war Fabianski bereits 30 Jahre alt und gerade einmal knapp ein Jahr in Swansea (vorher Arsenal). Irgendwie habe ich meine Zweifel daran, ob man Fabianski als ernsthaften Nachfolger für Leno in Betracht gezogen hat.
Alles ein Drecksgeschäft. Was das mit dem Abgang zu tun haben könnte weiß ich noch nicht. Ein Gschmäckle hat es, aber so ein Skandal, dass er untragbar wäre, ist es mMn nicht
Sehe ich ähnlich. Auch wenn ich froh über Boldts Abgang bin, muss man ihn jetzt nicht mit Dreck beschmeißen.
Das Leno schon früher über einen Abgang nachgedacht hatte ist ein offenes Geheimnis, dass sich das Managment dann umguckt und ggf Ausstiegsklauseln prüfen lässt ist nur vernünftig. So wie ich das verstehe musste in diesem Fall zu Zeitpunkt X ein Interesse angemeldet werden um eine bestimmte Ausstiegsklausel zu aktivieren. Das hat Boldt getan. Fabianski mag nicht die erste Wahl sein, aber man muss sich ja vorbereiten.
Boldt ist sicherlich einer der die 'dreckigen' Deals abwickelt und auch moralisch, zumindest, fragwürdig handelt. Aber das tat er immer im Sinne des Vereins. Wo hätte Boldt denn hier einen Vorteil gehabt?
Die 'Leaks' beschuldigen Boldt. Aber sie bringen kein Argument gegen ihn. Ein plumpes: 'Er hat was schlimmes gemacht'
Sorry, das ist kein Journalismus. Das ist Verleumdung.
07.12.2018 - 23:45 Uhr
Eine Mail die Interesse bekundet..sorry ich sehe da gar keine Story. Sowas macht wahrscheinlich jeder andauernd in dem Business. Wieso wird „Interesse“ da direkt zum „Scheinangebot“. Man hat nachgefragt und dies sollte ggfs. an Swansea weitergeleitet werden. Verstehe nicht was daran ein Skandal sein soll
08.12.2018 - 03:01 Uhr
Warum sprechen mehrere Quellen von einem "Schein-Angebot"?
So wie ich es verstanden habe, gab es lediglich eine schriftliche Interessenbekundung.
Das ist doch noch lange kein Angebot?? Oder verstehe ich was nicht?
Gehen wir davon aus es gab wirklich Interesse. Also abwegig scheint mir das jetzt nicht. Zu dem damaligen Zeitpunkt wäre er nicht die schlechteste Wahl gewesen, wenn billig zu haben.
Berater wollten Interesse schriftlich haben und haben Boldt vorgefertigtes Schreiben gesendet. Er hat es wohl minimal verändert und zurückgesendet.
Was ist daran verwerflich?
Wenn man jetzt nachgewiesen hätte, dass Berater Geld an Boldt bezahlt haben, dass er falsche Interesse bekundet, wäre es ein Skandal. Für mich sieht es derzeit aber nach einer nicht anormalen Situation aus.
Und das Berater mit Vereinen um möglichst gute Vertragsverhandlungen pokern und dabei andere Interessenten ins Spiel bringen, ist jetzt auch nichts neues.
Glaube kaum, dass Boldt wegen wohl maximal 3-stellige niedriger Tausender-Summe (mehr wäre da nicht raus gesprungen) seine ganze junge und ambitionierte Kariere riskieren würde (wo er ein solchen Betrag locker rein holen kann).
Ausschließen würde ich es jedoch nicht! Aber ich halte es dennoch für unwahrscheinlich.
So wie ich es verstanden habe, gab es lediglich eine schriftliche Interessenbekundung.
Das ist doch noch lange kein Angebot?? Oder verstehe ich was nicht?
Gehen wir davon aus es gab wirklich Interesse. Also abwegig scheint mir das jetzt nicht. Zu dem damaligen Zeitpunkt wäre er nicht die schlechteste Wahl gewesen, wenn billig zu haben.
Berater wollten Interesse schriftlich haben und haben Boldt vorgefertigtes Schreiben gesendet. Er hat es wohl minimal verändert und zurückgesendet.
Was ist daran verwerflich?
Wenn man jetzt nachgewiesen hätte, dass Berater Geld an Boldt bezahlt haben, dass er falsche Interesse bekundet, wäre es ein Skandal. Für mich sieht es derzeit aber nach einer nicht anormalen Situation aus.
Und das Berater mit Vereinen um möglichst gute Vertragsverhandlungen pokern und dabei andere Interessenten ins Spiel bringen, ist jetzt auch nichts neues.
Glaube kaum, dass Boldt wegen wohl maximal 3-stellige niedriger Tausender-Summe (mehr wäre da nicht raus gesprungen) seine ganze junge und ambitionierte Kariere riskieren würde (wo er ein solchen Betrag locker rein holen kann).
Ausschließen würde ich es jedoch nicht! Aber ich halte es dennoch für unwahrscheinlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von berbo25 am 08.12.2018 um 03:03 Uhr bearbeitet
08.12.2018 - 03:42 Uhr
Zitat von berbo25
Warum sprechen mehrere Quellen von einem "Schein-Angebot"?
So wie ich es verstanden habe, gab es lediglich eine schriftliche Interessenbekundung.
Das ist doch noch lange kein Angebot?? Oder verstehe ich was nicht?
Gehen wir davon aus es gab wirklich Interesse. Also abwegig scheint mir das jetzt nicht. Zu dem damaligen Zeitpunkt wäre er nicht die schlechteste Wahl gewesen, wenn billig zu haben.
Berater wollten Interesse schriftlich haben und haben Boldt vorgefertigtes Schreiben gesendet. Er hat es wohl minimal verändert und zurückgesendet.
Was ist daran verwerflich?
Wenn man jetzt nachgewiesen hätte, dass Berater Geld an Boldt bezahlt haben, dass er falsche Interesse bekundet, wäre es ein Skandal. Für mich sieht es derzeit aber nach einer nicht anormalen Situation aus.
Und das Berater mit Vereinen um möglichst gute Vertragsverhandlungen pokern und dabei andere Interessenten ins Spiel bringen, ist jetzt auch nichts neues.
Glaube kaum, dass Boldt wegen wohl maximal 3-stellige niedriger Tausender-Summe (mehr wäre da nicht raus gesprungen) seine ganze junge und ambitionierte Kariere riskieren würde (wo er ein solchen Betrag locker rein holen kann).
Ausschließen würde ich es jedoch nicht! Aber ich halte es dennoch für unwahrscheinlich.
Warum sprechen mehrere Quellen von einem "Schein-Angebot"?
So wie ich es verstanden habe, gab es lediglich eine schriftliche Interessenbekundung.
Das ist doch noch lange kein Angebot?? Oder verstehe ich was nicht?
Gehen wir davon aus es gab wirklich Interesse. Also abwegig scheint mir das jetzt nicht. Zu dem damaligen Zeitpunkt wäre er nicht die schlechteste Wahl gewesen, wenn billig zu haben.
Berater wollten Interesse schriftlich haben und haben Boldt vorgefertigtes Schreiben gesendet. Er hat es wohl minimal verändert und zurückgesendet.
Was ist daran verwerflich?
Wenn man jetzt nachgewiesen hätte, dass Berater Geld an Boldt bezahlt haben, dass er falsche Interesse bekundet, wäre es ein Skandal. Für mich sieht es derzeit aber nach einer nicht anormalen Situation aus.
Und das Berater mit Vereinen um möglichst gute Vertragsverhandlungen pokern und dabei andere Interessenten ins Spiel bringen, ist jetzt auch nichts neues.
Glaube kaum, dass Boldt wegen wohl maximal 3-stellige niedriger Tausender-Summe (mehr wäre da nicht raus gesprungen) seine ganze junge und ambitionierte Kariere riskieren würde (wo er ein solchen Betrag locker rein holen kann).
Ausschließen würde ich es jedoch nicht! Aber ich halte es dennoch für unwahrscheinlich.
Naja, aber jetzt stell dir halt mal vor letztes Jahr im Winter wäre ein Angebot im Namen eines Vereins für Leon Bailey eingegangen, ein Angebot von dem sich hinterher rausstellt, dass es der Feder von Craig Butler entsprang.
Bei dem fikitven Beispiel würde es sich dann zwar wahrscheinlich eher nicht um ein "Scheinangebot" gehandelt haben, aber es macht schon vorstellbar, dass eine solche Vorgehensweise doch durchaus irgendwie befremdlich wirkt (wenn sie denn, in Boldts Fall, so stattfefunden hat).
Ist zwar aus den vorliegenden Textabschnitten jetzt nicht genau ersichtlich, ob es tatsächlich auch zu einer Weiterleitung der von der Beraterfirma entworfenen und von Boldt übernommenen (Angebots?)Mail an den Verein gekommen ist, sie lassen's halt nur vermuten (insbesondere die "Aufarbeitung" der Bild). Sollte es aber tatsächlich so gewesen sein... Wäre das schon irgendwie bedenklich... Erst Recht wenn es tatsächlich so sein sollte, dass die entsprechende Agentur dann am Ende des Tages zur Erarbeitung eines Vertrages beisteuert, der ihr Profite "in Millionenhöhe" erbringt...
Auf der anderen Seite stellt sich mir allerdings ebenfalls die Frage, was Boldt im Sinn gehabt haben soll, wäre er gewillt gewesen, auf diese Art und Weise da irgendwas dubioses abzuwickeln.
Wäre halt jetzt relativ interessant zu wissen, was da im Ganzen geschrieben steht, tatsächlich war in den Spiegel-Aufarbeitungen der "Football Leaks"-Enthüllungen häufig von Mails die Rede, auf denen diese basierten... und relativ häufig wurde dann eben auch Teile derer Inhalte mitgeliefert (zumindest in der Print-Ausgabe).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pakaveli am 08.12.2018 um 03:49 Uhr bearbeitet
08.12.2018 - 10:13 Uhr
Schön doof von Boldt, die besagte E-Mail, die offensichtlich von den Beratern stammt, so an den Klub weiterzuleiten.
Was er davon hat ? Naja er hat den Beratern einen Gefallen getan und gute Kontakte geknüpft, die dann bei eventuellen Verpflichtungen von Spielern besagter Berater natürlich helfen können.
Einen großen Skandal sehe ich hier aber auch nicht und bestimmt kein Grund ihn zu entlassen. Das ist wohl eher gängige Praxis und würde ich mal unter networking verbuchen. Dass die ganze Sache ans Licht kommt. ist natürlich eher unglücklich.
Was er davon hat ? Naja er hat den Beratern einen Gefallen getan und gute Kontakte geknüpft, die dann bei eventuellen Verpflichtungen von Spielern besagter Berater natürlich helfen können.
Einen großen Skandal sehe ich hier aber auch nicht und bestimmt kein Grund ihn zu entlassen. Das ist wohl eher gängige Praxis und würde ich mal unter networking verbuchen. Dass die ganze Sache ans Licht kommt. ist natürlich eher unglücklich.
08.12.2018 - 15:38 Uhr
Zitat von Dome81
Schön doof von Boldt, die besagte E-Mail, die offensichtlich von den Beratern stammt, so an den Klub weiterzuleiten.
Was er davon hat ? Naja er hat den Beratern einen Gefallen getan und gute Kontakte geknüpft, die dann bei eventuellen Verpflichtungen von Spielern besagter Berater natürlich helfen können.
Einen großen Skandal sehe ich hier aber auch nicht und bestimmt kein Grund ihn zu entlassen. Das ist wohl eher gängige Praxis und würde ich mal unter networking verbuchen. Dass die ganze Sache ans Licht kommt. ist natürlich eher unglücklich.
Schön doof von Boldt, die besagte E-Mail, die offensichtlich von den Beratern stammt, so an den Klub weiterzuleiten.
Was er davon hat ? Naja er hat den Beratern einen Gefallen getan und gute Kontakte geknüpft, die dann bei eventuellen Verpflichtungen von Spielern besagter Berater natürlich helfen können.
Einen großen Skandal sehe ich hier aber auch nicht und bestimmt kein Grund ihn zu entlassen. Das ist wohl eher gängige Praxis und würde ich mal unter networking verbuchen. Dass die ganze Sache ans Licht kommt. ist natürlich eher unglücklich.
Sehe ich eigentlich wie du, mein einziger Vorwurf wäre wohl sowas mit dem passenden Schriftverkehr auch noch zu verewigen. Sowas liest sich enorm blöd. Hätten die es telefonisch geregelt wäre es keinem aufgefallen. Aber ein Interesse schriftlich zu verbuchen ist wahrscheinlich ein normaler Vorgang. Für mich kein Skandal.
08.12.2018 - 20:46 Uhr
http://www.spiegel.de/international/germany/football-leaks-an-agency-pressures-swansea-with-help-a-1242583.html
Die ganze Geschichte ausführlich .
Die ganze Geschichte ausführlich .
12.12.2018 - 23:02 Uhr
Kurze Antwort von ihm auf eine E Mail, der letzte Satz wird vielleicht irgendwann wieder interessant...
Dies bedeutet mir persönlich sehr viel und war für mich auch immer ein wichtiger Aspekt alles für den Verein und die Menschen die sich damit identifizieren zu tun.
Ich wünschen Ihnen und natürlich auch Bayer 04 alles Gute für die Zukunft und wer weiß,
man sieht sich immer zweimal im Leben…
Dies bedeutet mir persönlich sehr viel und war für mich auch immer ein wichtiger Aspekt alles für den Verein und die Menschen die sich damit identifizieren zu tun.
Ich wünschen Ihnen und natürlich auch Bayer 04 alles Gute für die Zukunft und wer weiß,
man sieht sich immer zweimal im Leben…
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