Jens Keller [Trainer]
06.12.2013 - 22:40 Uhr
16.12.2013 - 16:23 Uhr
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Pressing ist nunmal ein Mittel, welches nur funktioniert, wenn die gesamte Mannschaft es spielt und es konsequent umgesetzt wird. Hierfür müssen die Abläufe einstudiert werden, jeder muss seine Aufgabe kennen und umsetzen können. Wirklich funktionieren tut es nur, wenn es perfekt umgesetzt wird und so etwas braucht Zeit.
Zeit hatte Keller, weshalb er auch zurecht in der Kritik steht. Die schwierigen Umstände (mediale Störfeuer und Hetze, Verletzungspech) sind mildernde Umstände, aber es ist klar, dass Keller die Erwartungen in spielerischer Hinsicht nicht erfüllt hat.
Ich frage mich wirklich, warum er davon abgerückt ist oder was ihn dazu bewogen hat, das Pressing aufzugeben. Das Spiel gegen die Bayern in der Winterpause war für mich da durchaus vielversprechend. Das, was die Presse daraus gemacht hat, konnte ich ihn nicht teilen. Für mich war es wichtig, dass man wieder Ansätze von guter Arbeit gegen den Ball gesehen hat. Und die gab es wirklich.
Ich hatte gedacht, dass Jens Keller die Sommerpause dazu benutzt eben das umzusetzen, wovon er noch bei seinem Amtsantritt und in den Folgewochen immer wieder sprach: gutes und schnelles Umschalten und gute Arbeit gegen den Ball. Davon war in dieser Saison nur ganz wenig zu sehen. Das Umschalten klappt eigentlich überhaupt nicht. Ich will nicht sagen, dass wir diesbezüglich das schlechteste Team in der Liga sind, aber wir gehören mit Sicherheit zu den schlechteren Mannschaften im Umschaltverhalten. Das sind einfach Dinge, die man einüben kann und Zeit genug hatte er eigentlich dafür.
Ich habe da immer im Kopf, was Rangnick im Doppelpass über uns gesagt hat. Wenn eine Mannschaft so viele Gegentore bekommt, dann stimmt die Arbeit gegen den Ball einfach nicht. Und er meinte zudem, dass ihm das auch schon im Vorbereitungsspiel gegen Salzburg aufgefallen ist. Da war es zu einfach, wie die Bullen vor unser Tor kamen. Das zog sich eigentlich durch unsere gesamte Vorbereitung. Wir haben auch gegen deutlich schwächere Mannschaften immer wieder Torchancen zugelassen. Das hat mir im Sommer schon nicht gefallen und ich fand das war auch ein eindeutiges Warnsignal.
Du meintest ja in der Diskussion mit take, dass Keller nach dem schlechten Saisonstart Ergebnisfußball hat spielen müssen. Das stimmt auch soweit, aber ich empfinde das immer noch so, dass es nichts anderes als Ergbnisfußball ist, der von der Mannschaft gespielt wird. Und im Endeffekt hätte das durch eine gute Vorbereitung auch vermieden werden können.
Wieder ein guter Beitrag von dir Joel!
Bei Keller habe ich ein wenig das Gefühl, dass er sich durch Kritik von außen von seinem Weg abbringen lässt. Sein Problem dürfte sein, dass sein Stand bei uns nie besonders stabil und sicher war. Da täuschen manchmal Ergebnisse über gute Ansätze hinweg, wie du das mit dem Bayernspiel beschreibst und dann gibt er dem nach. Das die Medien sich höchst unfair und letztlich unmenschlich ihm gegenüber verhalten war von Anfang an so.
Dein Gefühl, dass wir letztlich nur Ergebnisfußball spielen teile ich. Ich denke das passive Verteidigen ist ein Indiz dafür. Es garantiert uns praktisch, dass wir weniger Gegentore kassieren, auch wenn wir uns selber im Spiel nach vorne behindern und einen spielerischen Rückschritt gehen.
Selbst wenn es nicht so ist oder wenigstens war: Mein Eindruck ist, dass Keller sich immer so gefühlt hat, dass er nur auf Bewährung arbeitet. Die Sommervorbereitung war ja gut, nur die ersten Ergebnisse waren es nicht. Ein Trainer, der von sich und seiner Arbeit überzeugt ist hätte den eingeschlagenen Weg weiterverfolgt, Keller hat sich das, ich fürchte berechtigter Weise mit Blick auf seine Weiterbeschäftigung, nicht getraut.
Und da liegt für mich der Hauptgrund, wieso Keller keine langfristige Lösung sein kann und eigentlich nie sein konnte: Seine Position war nie so gefestigt, als das er in Ruhe hätte arbeiten können. Er hatte immer wenig Kredit (zu mindest bei Fans und Medien) und aus einer schwachen Position heraus kann man keine positive Entwicklung starten und weiterführen.
Ich denke durch die Umstände war seine Engagement bei uns von vorn herein zum scheitern verurteilt, unabhängig davon, ob er als Trainer qualifiziert ist oder nicht.
Zitat von bluey04:
Pressing ist nunmal ein Mittel, welches nur funktioniert, wenn die gesamte Mannschaft es spielt und es konsequent umgesetzt wird. Hierfür müssen die Abläufe einstudiert werden, jeder muss seine Aufgabe kennen und umsetzen können. Wirklich funktionieren tut es nur, wenn es perfekt umgesetzt wird und so etwas braucht Zeit.
Zeit hatte Keller, weshalb er auch zurecht in der Kritik steht. Die schwierigen Umstände (mediale Störfeuer und Hetze, Verletzungspech) sind mildernde Umstände, aber es ist klar, dass Keller die Erwartungen in spielerischer Hinsicht nicht erfüllt hat.
Ich frage mich wirklich, warum er davon abgerückt ist oder was ihn dazu bewogen hat, das Pressing aufzugeben. Das Spiel gegen die Bayern in der Winterpause war für mich da durchaus vielversprechend. Das, was die Presse daraus gemacht hat, konnte ich ihn nicht teilen. Für mich war es wichtig, dass man wieder Ansätze von guter Arbeit gegen den Ball gesehen hat. Und die gab es wirklich.
Ich hatte gedacht, dass Jens Keller die Sommerpause dazu benutzt eben das umzusetzen, wovon er noch bei seinem Amtsantritt und in den Folgewochen immer wieder sprach: gutes und schnelles Umschalten und gute Arbeit gegen den Ball. Davon war in dieser Saison nur ganz wenig zu sehen. Das Umschalten klappt eigentlich überhaupt nicht. Ich will nicht sagen, dass wir diesbezüglich das schlechteste Team in der Liga sind, aber wir gehören mit Sicherheit zu den schlechteren Mannschaften im Umschaltverhalten. Das sind einfach Dinge, die man einüben kann und Zeit genug hatte er eigentlich dafür.
Ich habe da immer im Kopf, was Rangnick im Doppelpass über uns gesagt hat. Wenn eine Mannschaft so viele Gegentore bekommt, dann stimmt die Arbeit gegen den Ball einfach nicht. Und er meinte zudem, dass ihm das auch schon im Vorbereitungsspiel gegen Salzburg aufgefallen ist. Da war es zu einfach, wie die Bullen vor unser Tor kamen. Das zog sich eigentlich durch unsere gesamte Vorbereitung. Wir haben auch gegen deutlich schwächere Mannschaften immer wieder Torchancen zugelassen. Das hat mir im Sommer schon nicht gefallen und ich fand das war auch ein eindeutiges Warnsignal.
Du meintest ja in der Diskussion mit take, dass Keller nach dem schlechten Saisonstart Ergebnisfußball hat spielen müssen. Das stimmt auch soweit, aber ich empfinde das immer noch so, dass es nichts anderes als Ergbnisfußball ist, der von der Mannschaft gespielt wird. Und im Endeffekt hätte das durch eine gute Vorbereitung auch vermieden werden können.
Wieder ein guter Beitrag von dir Joel!
Bei Keller habe ich ein wenig das Gefühl, dass er sich durch Kritik von außen von seinem Weg abbringen lässt. Sein Problem dürfte sein, dass sein Stand bei uns nie besonders stabil und sicher war. Da täuschen manchmal Ergebnisse über gute Ansätze hinweg, wie du das mit dem Bayernspiel beschreibst und dann gibt er dem nach. Das die Medien sich höchst unfair und letztlich unmenschlich ihm gegenüber verhalten war von Anfang an so.
Dein Gefühl, dass wir letztlich nur Ergebnisfußball spielen teile ich. Ich denke das passive Verteidigen ist ein Indiz dafür. Es garantiert uns praktisch, dass wir weniger Gegentore kassieren, auch wenn wir uns selber im Spiel nach vorne behindern und einen spielerischen Rückschritt gehen.
Selbst wenn es nicht so ist oder wenigstens war: Mein Eindruck ist, dass Keller sich immer so gefühlt hat, dass er nur auf Bewährung arbeitet. Die Sommervorbereitung war ja gut, nur die ersten Ergebnisse waren es nicht. Ein Trainer, der von sich und seiner Arbeit überzeugt ist hätte den eingeschlagenen Weg weiterverfolgt, Keller hat sich das, ich fürchte berechtigter Weise mit Blick auf seine Weiterbeschäftigung, nicht getraut.
Und da liegt für mich der Hauptgrund, wieso Keller keine langfristige Lösung sein kann und eigentlich nie sein konnte: Seine Position war nie so gefestigt, als das er in Ruhe hätte arbeiten können. Er hatte immer wenig Kredit (zu mindest bei Fans und Medien) und aus einer schwachen Position heraus kann man keine positive Entwicklung starten und weiterführen.
Ich denke durch die Umstände war seine Engagement bei uns von vorn herein zum scheitern verurteilt, unabhängig davon, ob er als Trainer qualifiziert ist oder nicht.
16.12.2013 - 17:58 Uhr
Zitat von bluey04:
Und da liegt für mich der Hauptgrund, wieso Keller keine langfristige Lösung sein kann und eigentlich nie sein konnte: Seine Position war nie so gefestigt, als das er in Ruhe hätte arbeiten können. Er hatte immer wenig Kredit (zu mindest bei Fans und Medien) und aus einer schwachen Position heraus kann man keine positive Entwicklung starten und weiterführen.
Ich denke durch die Umstände war seine Engagement bei uns von vorn herein zum scheitern verurteilt, unabhängig davon, ob er als Trainer qualifiziert ist oder nicht.
Es gibt zehntausende qualifizierte Übungsleiter in Deutschland. Eine der wesentlichen Qualifikationen für die Bundesliga aber besteht genau darin: nämlich mit öffentlichem und medialem Druck klar zu kommen. Wer dem nicht gewachsen, scheitert schon an der Eingangstür, es sei denn jemand (Hotte) reißt sie ganz weit auf.
Eine der entscheidenden Fragen ist hier: Definiere ich mich als Opfer der Umstände (der arme Jens) oder bin ich der Täter, der Dinge in Rollen bringt, auch wenn sie einem später um die Ohren fliegen könnten. Zu letzterem brauch man mindestens Selbstbewusstsein oder die Steigerungsformen Arroganz (Kloppo) oder auch Narzissmus (Mourinho). Keineswegs ideal ist es aber, wenn ich mir meine Power aus dem Fitness-Studio hole, bei einem Anruf von Clemens aber Jajaja sage, Hotte eine Freikarte für die Kabine mitgebe und selbsternannte Anführer (Juliane, Kevin und Jermaine) selbst bei schlechtesten Leistungen auf dem Platz weiterfummeln lasse.
Und ganz ehrlich, mag sein, dass Jens qualifiziert ist, besonders qualifiziert ist er meiner Meinung nach nicht. Seine Aussagen - und da bin ich bei Jonas - sind derart und durchgehend schmalspurig, dass sich kaum ein verkanntes Genie dahinter verbergen wird, eine komplexe Gedankengeometrie traue ich ihm nicht mal in Ansätzen zu.
Das wirklich Groteske an der Situation ist, dass JK seine beste Leistung ausgerechnet im Spiel gegen Dortmund hingelegt hat (also gegen ein Kollegen, dem er eigentlich nicht im Geringsten gewachsen ist). Seitdem habe ich einige ordentliche, aber eigentlich kein durchgängiges gutes Spiel von uns gesehen. Ich könnte durchaus mit den Ergebnissen leben, wie wir sie bisher eingefahren haben, nicht aber mit der Art und Weise, wie sie zustande gekommen sind. Zwischendurch gab es immer wieder spielerische Hoffnungsmomente, mir hat aber unser Spiel in Frankfurt wirklich den allerletzten Nerv geraubt.
Seitdem freue ich mich - und das meine ich nicht abwertend, hetzend oder sonstwie böse - wenn ich JK nicht mehr auf der Trainerbank sehen muss.
Und da liegt für mich der Hauptgrund, wieso Keller keine langfristige Lösung sein kann und eigentlich nie sein konnte: Seine Position war nie so gefestigt, als das er in Ruhe hätte arbeiten können. Er hatte immer wenig Kredit (zu mindest bei Fans und Medien) und aus einer schwachen Position heraus kann man keine positive Entwicklung starten und weiterführen.
Ich denke durch die Umstände war seine Engagement bei uns von vorn herein zum scheitern verurteilt, unabhängig davon, ob er als Trainer qualifiziert ist oder nicht.
Es gibt zehntausende qualifizierte Übungsleiter in Deutschland. Eine der wesentlichen Qualifikationen für die Bundesliga aber besteht genau darin: nämlich mit öffentlichem und medialem Druck klar zu kommen. Wer dem nicht gewachsen, scheitert schon an der Eingangstür, es sei denn jemand (Hotte) reißt sie ganz weit auf.
Eine der entscheidenden Fragen ist hier: Definiere ich mich als Opfer der Umstände (der arme Jens) oder bin ich der Täter, der Dinge in Rollen bringt, auch wenn sie einem später um die Ohren fliegen könnten. Zu letzterem brauch man mindestens Selbstbewusstsein oder die Steigerungsformen Arroganz (Kloppo) oder auch Narzissmus (Mourinho). Keineswegs ideal ist es aber, wenn ich mir meine Power aus dem Fitness-Studio hole, bei einem Anruf von Clemens aber Jajaja sage, Hotte eine Freikarte für die Kabine mitgebe und selbsternannte Anführer (Juliane, Kevin und Jermaine) selbst bei schlechtesten Leistungen auf dem Platz weiterfummeln lasse.
Und ganz ehrlich, mag sein, dass Jens qualifiziert ist, besonders qualifiziert ist er meiner Meinung nach nicht. Seine Aussagen - und da bin ich bei Jonas - sind derart und durchgehend schmalspurig, dass sich kaum ein verkanntes Genie dahinter verbergen wird, eine komplexe Gedankengeometrie traue ich ihm nicht mal in Ansätzen zu.
Das wirklich Groteske an der Situation ist, dass JK seine beste Leistung ausgerechnet im Spiel gegen Dortmund hingelegt hat (also gegen ein Kollegen, dem er eigentlich nicht im Geringsten gewachsen ist). Seitdem habe ich einige ordentliche, aber eigentlich kein durchgängiges gutes Spiel von uns gesehen. Ich könnte durchaus mit den Ergebnissen leben, wie wir sie bisher eingefahren haben, nicht aber mit der Art und Weise, wie sie zustande gekommen sind. Zwischendurch gab es immer wieder spielerische Hoffnungsmomente, mir hat aber unser Spiel in Frankfurt wirklich den allerletzten Nerv geraubt.
Seitdem freue ich mich - und das meine ich nicht abwertend, hetzend oder sonstwie böse - wenn ich JK nicht mehr auf der Trainerbank sehen muss.
16.12.2013 - 18:52 Uhr
Zitat von MonroeStahr:
Zitat von bluey04:
Und da liegt für mich der Hauptgrund, wieso Keller keine langfristige Lösung sein kann und eigentlich nie sein konnte: Seine Position war nie so gefestigt, als das er in Ruhe hätte arbeiten können. Er hatte immer wenig Kredit (zu mindest bei Fans und Medien) und aus einer schwachen Position heraus kann man keine positive Entwicklung starten und weiterführen.
Ich denke durch die Umstände war seine Engagement bei uns von vorn herein zum scheitern verurteilt, unabhängig davon, ob er als Trainer qualifiziert ist oder nicht.
Es gibt zehntausende qualifizierte Übungsleiter in Deutschland. Eine der wesentlichen Qualifikationen für die Bundesliga aber besteht genau darin: nämlich mit öffentlichem und medialem Druck klar zu kommen. Wer dem nicht gewachsen, scheitert schon an der Eingangstür, es sei denn jemand (Hotte) reißt sie ganz weit auf.
Eine der entscheidenden Fragen ist hier: Definiere ich mich als Opfer der Umstände (der arme Jens) oder bin ich der Täter, der Dinge in Rollen bringt, auch wenn sie einem später um die Ohren fliegen könnten. Zu letzterem brauch man mindestens Selbstbewusstsein oder die Steigerungsformen Arroganz (Kloppo) oder auch Narzissmus (Mourinho). Keineswegs ideal ist es aber, wenn ich mir meine Power aus dem Fitness-Studio hole, bei einem Anruf von Clemens aber Jajaja sage, Hotte eine Freikarte für die Kabine mitgebe und selbsternannte Anführer (Juliane, Kevin und Jermaine) selbst bei schlechtesten Leistungen auf dem Platz weiterfummeln lasse.
Und ganz ehrlich, mag sein, dass Jens qualifiziert ist, besonders qualifiziert ist er meiner Meinung nach nicht. Seine Aussagen - und da bin ich bei Jonas - sind derart und durchgehend schmalspurig, dass sich kaum ein verkanntes Genie dahinter verbergen wird, eine komplexe Gedankengeometrie traue ich ihm nicht mal in Ansätzen zu.
Das wirklich Groteske an der Situation ist, dass JK seine beste Leistung ausgerechnet im Spiel gegen Dortmund hingelegt hat (also gegen ein Kollegen, dem er eigentlich nicht im Geringsten gewachsen ist). Seitdem habe ich einige ordentliche, aber eigentlich kein durchgängiges gutes Spiel von uns gesehen. Ich könnte durchaus mit den Ergebnissen leben, wie wir sie bisher eingefahren haben, nicht aber mit der Art und Weise, wie sie zustande gekommen sind. Zwischendurch gab es immer wieder spielerische Hoffnungsmomente, mir hat aber unser Spiel in Frankfurt wirklich den allerletzten Nerv geraubt.
Seitdem freue ich mich - und das meine ich nicht abwertend, hetzend oder sonstwie böse - wenn ich JK nicht mehr auf der Trainerbank sehen muss.
Direktes und ehrliches Fazit, da kann man dann entsprechend mit umgehen. Die Meinung lasse ich dir, weil du Gründe nennst und es auch Gründe gibt.
Bei Keller geht es ja nicht um öffentlichen oder medialen Druck. Über dieses Stadium war die mediale Berichterstattung von Anfang an schon drüber hinaus. Was vorallem Schundblätter wie die Bild an Hetze publiziert haben war teilweise schon fast strafrechtlich bedenklich.
Solche Anfeindungen gegen eine Person des öffentlichen Lebens, ohne das diese dazu wirklich etwas beigetragen hat, habe ich glaube ich noch nie erlebt. Nicht umsonst spricht Keller über ein Stahlbad, wenn er über seine Anfangszeit hier gefragt wird.
Die Punkte die du dann ansprichst bestätigen ja meine These: Keller hat keine gefestigte Position im Verein inne. Hat er jetzt sehr sicher nicht mehr und hatte er vorher auch nicht.
Es ist wichtig, dass der Trainer eine gewisse Machtposition hat, dass er seine Meinung auch intern vertreten kann und sich damit durchsetzen kann.
Und das ist bei Keller glaube ich nicht so.
Er kommt menschlich gut mit der Mannschaft klar, aber ich frage mich, ob er wirklich gegen einen Boateng oder Draxler durchgreifen könnte, einfach weil diese Spieler zu viel Einfluss haben. Kritik an den Erwartungen des Vereins und damit der Verantwortlichen kann er sich garantiert nicht leisten. Ein Stevens hätte hier intern sicher deutlich eher offene Worte finden dürfen und können.
Das Derby hat für Schalke natürlich eine ungeheure Bedeutung, allerdings hat es in meinen Augen für die Bewertung von Keller deutlich weniger Aussagekraft.
Die Situation ist schwierig. Keller ist eben zu schwach als Trainer, auch wenn er mit Heldt befreundet ist. Seine Ergebnisse sind auch nicht berauschend, aber eben immer noch so gut, als das man ihn nicht deswegen entlassen kann.
Was ich tatsächlich ironisch finde ist, dass man davon ausgehen kann das ausgerechnet die Bild, die die ganze Zeit gegen Keller hetzte, die Schalker Verantwortlichen bei einer Entlassung dafür kritisieren wird. Die Entscheidung im Winter ist schwierig und ich bin gespannt wie sie ausfallen wird. Nach Nürnberg wird man sehen wie es weitergeht und je nachdem auch erkennen, wann die Entscheidung gefallen ist.
Zitat von bluey04:
Und da liegt für mich der Hauptgrund, wieso Keller keine langfristige Lösung sein kann und eigentlich nie sein konnte: Seine Position war nie so gefestigt, als das er in Ruhe hätte arbeiten können. Er hatte immer wenig Kredit (zu mindest bei Fans und Medien) und aus einer schwachen Position heraus kann man keine positive Entwicklung starten und weiterführen.
Ich denke durch die Umstände war seine Engagement bei uns von vorn herein zum scheitern verurteilt, unabhängig davon, ob er als Trainer qualifiziert ist oder nicht.
Es gibt zehntausende qualifizierte Übungsleiter in Deutschland. Eine der wesentlichen Qualifikationen für die Bundesliga aber besteht genau darin: nämlich mit öffentlichem und medialem Druck klar zu kommen. Wer dem nicht gewachsen, scheitert schon an der Eingangstür, es sei denn jemand (Hotte) reißt sie ganz weit auf.
Eine der entscheidenden Fragen ist hier: Definiere ich mich als Opfer der Umstände (der arme Jens) oder bin ich der Täter, der Dinge in Rollen bringt, auch wenn sie einem später um die Ohren fliegen könnten. Zu letzterem brauch man mindestens Selbstbewusstsein oder die Steigerungsformen Arroganz (Kloppo) oder auch Narzissmus (Mourinho). Keineswegs ideal ist es aber, wenn ich mir meine Power aus dem Fitness-Studio hole, bei einem Anruf von Clemens aber Jajaja sage, Hotte eine Freikarte für die Kabine mitgebe und selbsternannte Anführer (Juliane, Kevin und Jermaine) selbst bei schlechtesten Leistungen auf dem Platz weiterfummeln lasse.
Und ganz ehrlich, mag sein, dass Jens qualifiziert ist, besonders qualifiziert ist er meiner Meinung nach nicht. Seine Aussagen - und da bin ich bei Jonas - sind derart und durchgehend schmalspurig, dass sich kaum ein verkanntes Genie dahinter verbergen wird, eine komplexe Gedankengeometrie traue ich ihm nicht mal in Ansätzen zu.
Das wirklich Groteske an der Situation ist, dass JK seine beste Leistung ausgerechnet im Spiel gegen Dortmund hingelegt hat (also gegen ein Kollegen, dem er eigentlich nicht im Geringsten gewachsen ist). Seitdem habe ich einige ordentliche, aber eigentlich kein durchgängiges gutes Spiel von uns gesehen. Ich könnte durchaus mit den Ergebnissen leben, wie wir sie bisher eingefahren haben, nicht aber mit der Art und Weise, wie sie zustande gekommen sind. Zwischendurch gab es immer wieder spielerische Hoffnungsmomente, mir hat aber unser Spiel in Frankfurt wirklich den allerletzten Nerv geraubt.
Seitdem freue ich mich - und das meine ich nicht abwertend, hetzend oder sonstwie böse - wenn ich JK nicht mehr auf der Trainerbank sehen muss.
Direktes und ehrliches Fazit, da kann man dann entsprechend mit umgehen. Die Meinung lasse ich dir, weil du Gründe nennst und es auch Gründe gibt.
Bei Keller geht es ja nicht um öffentlichen oder medialen Druck. Über dieses Stadium war die mediale Berichterstattung von Anfang an schon drüber hinaus. Was vorallem Schundblätter wie die Bild an Hetze publiziert haben war teilweise schon fast strafrechtlich bedenklich.
Solche Anfeindungen gegen eine Person des öffentlichen Lebens, ohne das diese dazu wirklich etwas beigetragen hat, habe ich glaube ich noch nie erlebt. Nicht umsonst spricht Keller über ein Stahlbad, wenn er über seine Anfangszeit hier gefragt wird.
Die Punkte die du dann ansprichst bestätigen ja meine These: Keller hat keine gefestigte Position im Verein inne. Hat er jetzt sehr sicher nicht mehr und hatte er vorher auch nicht.
Es ist wichtig, dass der Trainer eine gewisse Machtposition hat, dass er seine Meinung auch intern vertreten kann und sich damit durchsetzen kann.
Und das ist bei Keller glaube ich nicht so.
Er kommt menschlich gut mit der Mannschaft klar, aber ich frage mich, ob er wirklich gegen einen Boateng oder Draxler durchgreifen könnte, einfach weil diese Spieler zu viel Einfluss haben. Kritik an den Erwartungen des Vereins und damit der Verantwortlichen kann er sich garantiert nicht leisten. Ein Stevens hätte hier intern sicher deutlich eher offene Worte finden dürfen und können.
Das Derby hat für Schalke natürlich eine ungeheure Bedeutung, allerdings hat es in meinen Augen für die Bewertung von Keller deutlich weniger Aussagekraft.
Die Situation ist schwierig. Keller ist eben zu schwach als Trainer, auch wenn er mit Heldt befreundet ist. Seine Ergebnisse sind auch nicht berauschend, aber eben immer noch so gut, als das man ihn nicht deswegen entlassen kann.
Was ich tatsächlich ironisch finde ist, dass man davon ausgehen kann das ausgerechnet die Bild, die die ganze Zeit gegen Keller hetzte, die Schalker Verantwortlichen bei einer Entlassung dafür kritisieren wird. Die Entscheidung im Winter ist schwierig und ich bin gespannt wie sie ausfallen wird. Nach Nürnberg wird man sehen wie es weitergeht und je nachdem auch erkennen, wann die Entscheidung gefallen ist.
16.12.2013 - 18:55 Uhr
Wie oft kommt das Märchen mit der Unruhe eigentlich noch?
Keller hatte den ruhigsten Sommer der letzten Jahre auf Schalke und trotzdem startete man absolut grausam in die Saison.
Und wenn eine Mannschaft die ersten 6 Pflichtspiele absolut bundesligauntauglich ist, muss man sich über den bösen Druck und die Unruhe auch nicht wundern.
Keller hatte den ruhigsten Sommer der letzten Jahre auf Schalke und trotzdem startete man absolut grausam in die Saison.
Und wenn eine Mannschaft die ersten 6 Pflichtspiele absolut bundesligauntauglich ist, muss man sich über den bösen Druck und die Unruhe auch nicht wundern.
16.12.2013 - 18:59 Uhr
Zitat von MonroeStahr:
Es gibt zehntausende qualifizierte Übungsleiter in Deutschland. Eine der wesentlichen Qualifikationen für die Bundesliga aber besteht genau darin: nämlich mit öffentlichem und medialem Druck klar zu kommen. Wer dem nicht gewachsen, scheitert schon an der Eingangstür, es sei denn jemand (Hotte) reißt sie ganz weit auf.
Ganz ehrlich...das mag wohl in der Norm zutreffend sein, dass ein Trainer mit öffentlichem Druck klar kommen muss, solange er sich in halbwegs vernünftigen Bahnen bewegt. Das gilt allerdings nicht nur für Trainer sondern für alle beruflichen Positionen, die im Blickfeld der Medien bzw. der breiten Öffentlichkeit sind. Allerdings, und das sei hier durchaus mal angemerkt, so muss man schon eingestehen, dass der öffentliche bzw. mediale Druck auf Keller streckenweise über die normale Norm hinaus ging.
Zitat von MonroeStahr:
Eine der entscheidenden Fragen ist hier: Definiere ich mich als Opfer der Umstände (der arme Jens) oder bin ich der Täter, der Dinge in Rollen bringt, auch wenn sie einem später um die Ohren fliegen könnten. Zu letzterem brauch man mindestens Selbstbewusstsein oder die Steigerungsformen Arroganz (Kloppo) oder auch Narzissmus (Mourinho). Keineswegs ideal ist es aber, wenn ich mir meine Power aus dem Fitness-Studio hole, bei einem Anruf von Clemens aber Jajaja sage, Hotte eine Freikarte für die Kabine mitgebe und selbsternannte Anführer (Juliane, Kevin und Jermaine) selbst bei schlechtesten Leistungen auf dem Platz weiterfummeln lasse.
Den Passus mit dem Fitnessstudio finde ich, gelinde gesagt, äußerst polemisch! Aber hier sei jedem seine Art der Diskussion oder des postens freigestellt. Ich für meinen Teil kann solche Sätze nicht wirklich ernst nehmen.
Zitat von MonroeStahr:
Und ganz ehrlich, mag sein, dass Jens qualifiziert ist, besonders qualifiziert ist er meiner Meinung nach nicht. Seine Aussagen - und da bin ich bei Jonas - sind derart und durchgehend schmalspurig, dass sich kaum ein verkanntes Genie dahinter verbergen wird, eine komplexe Gedankengeometrie traue ich ihm nicht mal in Ansätzen zu.
Und auch diesen Passus finde ich äußerst polemisch und zudem anmaßend. Und von daher ist er eigentlich hinfällig. Du fühlst Dich also in der Lage beurteilen zu können, ob Jens Keller zu komplexen Gedankengängen fähig ist bzw. Du traust ihm nicht mal in Ansätzen welche zu. Als Maßstab nimmst Du für diese haltlose Aussage Interviews, die er im Fernsehen gibt. Wow, Du musst ein Menschenkenner vor dem Herrn sein. Das meine ich natürlich nicht ernst. Hättest Du jetzt geschrieben, dass Du schon mehrere persönliche Gespräche mit Jens Keller geführt hättest oder aber Du wärst bei Gesprächen von Jens Keller beim Training oder in einer Mannschaftssitzung oder in der Pause in der Kabine dabei gewesen, dann hätte ich Dir durchaus ein objektives Urteil zugetraut. Aber so...einfach nur platt, polemisch, reißerisch! Eine aussage ohne Substanz, deren Wertigkeit in meinen Augen gleich 0 ist!
Zitat von MonroeStahr:
Seitdem freue ich mich - und das meine ich nicht abwertend, hetzend oder sonstwie böse - wenn ich JK nicht mehr auf der Trainerbank sehen muss.
Das mag ich dir wohl glauben - wenn auch mit einer gewissen Skepsis - dass jetzt der Satz nicht abwertend, hetzend oder sonst wie böse gemeint ist. Allerdings hast Du vorher den ein oder anderen Satz geschrieben, der eben das ist.
In diesem Sinne...schönen Abend noch
Es gibt zehntausende qualifizierte Übungsleiter in Deutschland. Eine der wesentlichen Qualifikationen für die Bundesliga aber besteht genau darin: nämlich mit öffentlichem und medialem Druck klar zu kommen. Wer dem nicht gewachsen, scheitert schon an der Eingangstür, es sei denn jemand (Hotte) reißt sie ganz weit auf.
Ganz ehrlich...das mag wohl in der Norm zutreffend sein, dass ein Trainer mit öffentlichem Druck klar kommen muss, solange er sich in halbwegs vernünftigen Bahnen bewegt. Das gilt allerdings nicht nur für Trainer sondern für alle beruflichen Positionen, die im Blickfeld der Medien bzw. der breiten Öffentlichkeit sind. Allerdings, und das sei hier durchaus mal angemerkt, so muss man schon eingestehen, dass der öffentliche bzw. mediale Druck auf Keller streckenweise über die normale Norm hinaus ging.
Zitat von MonroeStahr:
Eine der entscheidenden Fragen ist hier: Definiere ich mich als Opfer der Umstände (der arme Jens) oder bin ich der Täter, der Dinge in Rollen bringt, auch wenn sie einem später um die Ohren fliegen könnten. Zu letzterem brauch man mindestens Selbstbewusstsein oder die Steigerungsformen Arroganz (Kloppo) oder auch Narzissmus (Mourinho). Keineswegs ideal ist es aber, wenn ich mir meine Power aus dem Fitness-Studio hole, bei einem Anruf von Clemens aber Jajaja sage, Hotte eine Freikarte für die Kabine mitgebe und selbsternannte Anführer (Juliane, Kevin und Jermaine) selbst bei schlechtesten Leistungen auf dem Platz weiterfummeln lasse.
Den Passus mit dem Fitnessstudio finde ich, gelinde gesagt, äußerst polemisch! Aber hier sei jedem seine Art der Diskussion oder des postens freigestellt. Ich für meinen Teil kann solche Sätze nicht wirklich ernst nehmen.
Zitat von MonroeStahr:
Und ganz ehrlich, mag sein, dass Jens qualifiziert ist, besonders qualifiziert ist er meiner Meinung nach nicht. Seine Aussagen - und da bin ich bei Jonas - sind derart und durchgehend schmalspurig, dass sich kaum ein verkanntes Genie dahinter verbergen wird, eine komplexe Gedankengeometrie traue ich ihm nicht mal in Ansätzen zu.
Und auch diesen Passus finde ich äußerst polemisch und zudem anmaßend. Und von daher ist er eigentlich hinfällig. Du fühlst Dich also in der Lage beurteilen zu können, ob Jens Keller zu komplexen Gedankengängen fähig ist bzw. Du traust ihm nicht mal in Ansätzen welche zu. Als Maßstab nimmst Du für diese haltlose Aussage Interviews, die er im Fernsehen gibt. Wow, Du musst ein Menschenkenner vor dem Herrn sein. Das meine ich natürlich nicht ernst. Hättest Du jetzt geschrieben, dass Du schon mehrere persönliche Gespräche mit Jens Keller geführt hättest oder aber Du wärst bei Gesprächen von Jens Keller beim Training oder in einer Mannschaftssitzung oder in der Pause in der Kabine dabei gewesen, dann hätte ich Dir durchaus ein objektives Urteil zugetraut. Aber so...einfach nur platt, polemisch, reißerisch! Eine aussage ohne Substanz, deren Wertigkeit in meinen Augen gleich 0 ist!
Zitat von MonroeStahr:
Seitdem freue ich mich - und das meine ich nicht abwertend, hetzend oder sonstwie böse - wenn ich JK nicht mehr auf der Trainerbank sehen muss.
Das mag ich dir wohl glauben - wenn auch mit einer gewissen Skepsis - dass jetzt der Satz nicht abwertend, hetzend oder sonst wie böse gemeint ist. Allerdings hast Du vorher den ein oder anderen Satz geschrieben, der eben das ist.
In diesem Sinne...schönen Abend noch
16.12.2013 - 19:07 Uhr
Zitat von Mr.Satan:
Wie oft kommt das Märchen mit der Unruhe eigentlich noch?
Keller hatte den ruhigsten Sommer der letzten Jahre auf Schalke und trotzdem startete man absolut grausam in die Saison.
Und wenn eine Mannschaft die ersten 6 Pflichtspiele absolut bundesligauntauglich ist, muss man sich über den bösen Druck und die Unruhe auch nicht wundern.
Also beurteilen wir jetzt jeden Trainer schon nach der Leistung der Mannschaft in den ersten 6 Pflichtspielen?
Wenn die Leistung nicht stimmt,dann ist die Unruhe legitim und der Trainer muss sich nicht beschweren,wenn Unruhe aufkommt?!
Na dann freuen sich doch schon die nächsten Trainer auf Schalke,wenn dieselben Diskussionen dann vielleicht schon nach 4? oder 5? Spielen aufkommen?!
So kann man natürlich eine gewisse Kontinuität aufbauen.
Wie oft kommt das Märchen mit der Unruhe eigentlich noch?
Keller hatte den ruhigsten Sommer der letzten Jahre auf Schalke und trotzdem startete man absolut grausam in die Saison.
Und wenn eine Mannschaft die ersten 6 Pflichtspiele absolut bundesligauntauglich ist, muss man sich über den bösen Druck und die Unruhe auch nicht wundern.
Also beurteilen wir jetzt jeden Trainer schon nach der Leistung der Mannschaft in den ersten 6 Pflichtspielen?
Wenn die Leistung nicht stimmt,dann ist die Unruhe legitim und der Trainer muss sich nicht beschweren,wenn Unruhe aufkommt?!
Na dann freuen sich doch schon die nächsten Trainer auf Schalke,wenn dieselben Diskussionen dann vielleicht schon nach 4? oder 5? Spielen aufkommen?!
So kann man natürlich eine gewisse Kontinuität aufbauen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MeisterDerHerzen am 16.12.2013 um 19:12 Uhr bearbeitet
16.12.2013 - 19:09 Uhr
Zitat von bluey04:
Direktes und ehrliches Fazit, da kann man dann entsprechend mit umgehen. Die Meinung lasse ich dir, weil du Gründe nennst und es auch Gründe gibt.
Bei Keller geht es ja nicht um öffentlichen oder medialen Druck. Über dieses Stadium war die mediale Berichterstattung von Anfang an schon drüber hinaus. Was vorallem Schundblätter wie die Bild an Hetze publiziert haben war teilweise schon fast strafrechtlich bedenklich.
Solche Anfeindungen gegen eine Person des öffentlichen Lebens, ohne das diese dazu wirklich etwas beigetragen hat, habe ich glaube ich noch nie erlebt. Nicht umsonst spricht Keller über ein Stahlbad, wenn er über seine Anfangszeit hier gefragt wird.
Ich habe zwar die entsprechenden Artikel nicht mehr als so "gewalttätig" vor Augen, aber der Eindruck, den du geschildert hast, wird sicherlich zumindest phasenweise real gewesen sein. Das ist - wenn du dermaßen von der Presse angegangen wirst - alles andere als witzig, im schlimmeren Falle beleidigend bis verletzend, im allerschlimmsten ächtend und demütigend, was dein unmittelbares Umfeld betrifft.
Allein: BILD ist Realität. Und ein großer Teil des Gehalts, den Spieler, Trainer und Verantwortliche kassieren, beruht auf der großen öffentlichen Bühne, die ihnen Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehprogramme verschaffen. Insofern ist es mMn ein Zeichen von Unprofessionalität, wenn man Millionengehälter gerne mitnimmt, sich aber darüber beschwert, wenn man dann hart medial angegangen wird. Man wird nämlich nicht fürs tolle Fußballspielen auf der Wiese bezahlt, sondern dafür, dass das millionenfach durch die Wohnzimmer transferiert wird und alle Anteil daran haben.
Das wird im Fall Keller (der sicherlich kein Millionengehalt kassiert) sicherlich auch mal die Grenze des Erlaubten überschritten haben - Resignation und Selbstmitleid sind aber nicht die Reaktionen, die ich hier von einem Trainer erwarte, eher Wut, Aggression, Trotz, ein Jetzterstrecht.
Oder legt JK auf Spieler wert, die ihm erklären, dass sie schlecht spielen mussten, weil es regnete, die Fans pfiffen oder ihre Frauen nicht mehr mit ihnen schlafen wollen?
Direktes und ehrliches Fazit, da kann man dann entsprechend mit umgehen. Die Meinung lasse ich dir, weil du Gründe nennst und es auch Gründe gibt.
Bei Keller geht es ja nicht um öffentlichen oder medialen Druck. Über dieses Stadium war die mediale Berichterstattung von Anfang an schon drüber hinaus. Was vorallem Schundblätter wie die Bild an Hetze publiziert haben war teilweise schon fast strafrechtlich bedenklich.
Solche Anfeindungen gegen eine Person des öffentlichen Lebens, ohne das diese dazu wirklich etwas beigetragen hat, habe ich glaube ich noch nie erlebt. Nicht umsonst spricht Keller über ein Stahlbad, wenn er über seine Anfangszeit hier gefragt wird.
Ich habe zwar die entsprechenden Artikel nicht mehr als so "gewalttätig" vor Augen, aber der Eindruck, den du geschildert hast, wird sicherlich zumindest phasenweise real gewesen sein. Das ist - wenn du dermaßen von der Presse angegangen wirst - alles andere als witzig, im schlimmeren Falle beleidigend bis verletzend, im allerschlimmsten ächtend und demütigend, was dein unmittelbares Umfeld betrifft.
Allein: BILD ist Realität. Und ein großer Teil des Gehalts, den Spieler, Trainer und Verantwortliche kassieren, beruht auf der großen öffentlichen Bühne, die ihnen Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehprogramme verschaffen. Insofern ist es mMn ein Zeichen von Unprofessionalität, wenn man Millionengehälter gerne mitnimmt, sich aber darüber beschwert, wenn man dann hart medial angegangen wird. Man wird nämlich nicht fürs tolle Fußballspielen auf der Wiese bezahlt, sondern dafür, dass das millionenfach durch die Wohnzimmer transferiert wird und alle Anteil daran haben.
Das wird im Fall Keller (der sicherlich kein Millionengehalt kassiert) sicherlich auch mal die Grenze des Erlaubten überschritten haben - Resignation und Selbstmitleid sind aber nicht die Reaktionen, die ich hier von einem Trainer erwarte, eher Wut, Aggression, Trotz, ein Jetzterstrecht.
Oder legt JK auf Spieler wert, die ihm erklären, dass sie schlecht spielen mussten, weil es regnete, die Fans pfiffen oder ihre Frauen nicht mehr mit ihnen schlafen wollen?
16.12.2013 - 19:28 Uhr
Zitat von Jensemann123:
Zitat
Ganz ehrlich...das mag wohl in der Norm zutreffend sein, dass ein Trainer mit öffentlichem Druck klar kommen muss, solange er sich in halbwegs vernünftigen Bahnen bewegt. Das gilt allerdings nicht nur für Trainer sondern für alle beruflichen Positionen, die im Blickfeld der Medien bzw. der breiten Öffentlichkeit sind. Allerdings, und das sei hier durchaus mal angemerkt, so muss man schon eingestehen, dass der öffentliche bzw. mediale Druck auf Keller streckenweise über die normale Norm hinaus ging.
Das klingt sehr weichgespült. Auch mein Zahnarzt nebenan übt öffentliche Wirksamkeit aus, aber der Druck, der als Trainer eines CL-Aspiranten auf einem lastet, ist einfach enorm, meinetwegen auch "irrational" hoch. Das weiß man aber eigentlich schon, wenn man dort anfängt. Dafür wird man auch enorm gut bezahlt. Von nichts kommt eben nichts.
Zitat
Den Passus mit dem Fitnessstudio finde ich, gelinde gesagt, äußerst polemisch!
Der ist polemisch, na klar, aber der "jammernde Bodybuilder" (dicke Brustmuskeln unterm leidenden Dackelblick) ist nun mal eine zutiefst komische Figur - da konnte ich nicht widerstehen. Aber du hast recht: Da habe ich allzu heftig hingelangt.
Zitat
Du fühlst Dich also in der Lage beurteilen zu können, ob Jens Keller zu komplexen Gedankengängen fähig ist bzw. Du traust ihm nicht mal in Ansätzen welche zu. Als Maßstab nimmst Du für diese haltlose Aussage Interviews, die er im Fernsehen gibt.
Du wirst es nicht glauben: Ja, mittlerweile schon. Nachdem x-ten Interview, der x-ten banalen Spielanalyse, die ich mir zuleide tun musste, maße ich mir an, beurteilen zu können, dass JK auf ziemlich dünnem Brett bohrt, zumal das Spiel, das wir unter ihm sehen, mir nicht den geringsten Anlass gibt, dass ich daneben liegen könnte. Seit er im Amt ist, ist Schalke und Fußball für mich hauptsächlich zur Quälerei geworden: vor dem Spiel Hoffnung, während des Spiels Missmut, nach dem Spiel und seiner "Analyse" schlechte Laune. Und ich halte ihn - und dazu stehe ich - für einen BL-Trainer, der mit seinem Job geistig wie emotional vollkommen überfordert ist.
Dass andere Schuld daran sind, dass er ist, wo er ist, ist eine andere Frage.
Zitat
Ganz ehrlich...das mag wohl in der Norm zutreffend sein, dass ein Trainer mit öffentlichem Druck klar kommen muss, solange er sich in halbwegs vernünftigen Bahnen bewegt. Das gilt allerdings nicht nur für Trainer sondern für alle beruflichen Positionen, die im Blickfeld der Medien bzw. der breiten Öffentlichkeit sind. Allerdings, und das sei hier durchaus mal angemerkt, so muss man schon eingestehen, dass der öffentliche bzw. mediale Druck auf Keller streckenweise über die normale Norm hinaus ging.
Das klingt sehr weichgespült. Auch mein Zahnarzt nebenan übt öffentliche Wirksamkeit aus, aber der Druck, der als Trainer eines CL-Aspiranten auf einem lastet, ist einfach enorm, meinetwegen auch "irrational" hoch. Das weiß man aber eigentlich schon, wenn man dort anfängt. Dafür wird man auch enorm gut bezahlt. Von nichts kommt eben nichts.
Zitat
Den Passus mit dem Fitnessstudio finde ich, gelinde gesagt, äußerst polemisch!
Der ist polemisch, na klar, aber der "jammernde Bodybuilder" (dicke Brustmuskeln unterm leidenden Dackelblick) ist nun mal eine zutiefst komische Figur - da konnte ich nicht widerstehen. Aber du hast recht: Da habe ich allzu heftig hingelangt.
Zitat
Du fühlst Dich also in der Lage beurteilen zu können, ob Jens Keller zu komplexen Gedankengängen fähig ist bzw. Du traust ihm nicht mal in Ansätzen welche zu. Als Maßstab nimmst Du für diese haltlose Aussage Interviews, die er im Fernsehen gibt.
Du wirst es nicht glauben: Ja, mittlerweile schon. Nachdem x-ten Interview, der x-ten banalen Spielanalyse, die ich mir zuleide tun musste, maße ich mir an, beurteilen zu können, dass JK auf ziemlich dünnem Brett bohrt, zumal das Spiel, das wir unter ihm sehen, mir nicht den geringsten Anlass gibt, dass ich daneben liegen könnte. Seit er im Amt ist, ist Schalke und Fußball für mich hauptsächlich zur Quälerei geworden: vor dem Spiel Hoffnung, während des Spiels Missmut, nach dem Spiel und seiner "Analyse" schlechte Laune. Und ich halte ihn - und dazu stehe ich - für einen BL-Trainer, der mit seinem Job geistig wie emotional vollkommen überfordert ist.
Dass andere Schuld daran sind, dass er ist, wo er ist, ist eine andere Frage.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MonroeStahr am 16.12.2013 um 19:42 Uhr bearbeitet
16.12.2013 - 19:29 Uhr
Zitat von MonroeStahr:
Zitat von bluey04:
Direktes und ehrliches Fazit, da kann man dann entsprechend mit umgehen. Die Meinung lasse ich dir, weil du Gründe nennst und es auch Gründe gibt.
Bei Keller geht es ja nicht um öffentlichen oder medialen Druck. Über dieses Stadium war die mediale Berichterstattung von Anfang an schon drüber hinaus. Was vorallem Schundblätter wie die Bild an Hetze publiziert haben war teilweise schon fast strafrechtlich bedenklich.
Solche Anfeindungen gegen eine Person des öffentlichen Lebens, ohne das diese dazu wirklich etwas beigetragen hat, habe ich glaube ich noch nie erlebt. Nicht umsonst spricht Keller über ein Stahlbad, wenn er über seine Anfangszeit hier gefragt wird.
Ich habe zwar die entsprechenden Artikel nicht mehr als so "gewalttätig" vor Augen, aber der Eindruck, den du geschildert hast, wird sicherlich zumindest phasenweise real gewesen sein. Das ist - wenn du dermaßen von der Presse angegangen wirst - alles andere als witzig, im schlimmeren Falle beleidigend bis verletzend, im allerschlimmsten ächtend und demütigend, was dein unmittelbares Umfeld betrifft.
Allein: BILD ist Realität. Und ein großer Teil des Gehalts, den Spieler, Trainer und Verantwortliche kassieren, beruht auf der großen öffentlichen Bühne, die ihnen Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehprogramme verschaffen. Insofern ist es mMn ein Zeichen von Unprofessionalität, wenn man Millionengehälter gerne mitnimmt, sich aber darüber beschwert, wenn man dann hart medial angegangen wird. Man wird nämlich nicht fürs tolle Fußballspielen auf der Wiese bezahlt, sondern dafür, dass das millionenfach durch die Wohnzimmer transferiert wird und alle Anteil daran haben.
Das wird im Fall Keller (der sicherlich kein Millionengehalt kassiert) sicherlich auch mal die Grenze des Erlaubten überschritten haben - Resignation und Selbstmitleid sind aber nicht die Reaktionen, die ich hier von einem Trainer erwarte, eher Wut, Aggression, Trotz, ein Jetzterstrecht.
Oder legt JK auf Spieler wert, die ihm erklären, dass sie schlecht spielen mussten, weil es regnete, die Fans pfiffen oder ihre Frauen nicht mehr mit ihnen schlafen wollen?
Ich finde hier gehst du ein Stück zu weit.
Personen des öffentlichen Lebens stehen im Fokus und müssen Einschränkungen in ihrem Privatleben hinnehmen. Das Geld das sie verdienen sehe ich aber eher als Schmerzensgeld an.
Natürlich können solche Gehälter nur gezahlt werden, wenn auch ein Gegenwert dahinter steht und der geht klar über das rein sportliche hinaus. Aber das Argument, dass man sich bei solch guter Bezahlung von beispielsweise der Bild in der Öffentlichkeit anfeinden und beschimpfen lassen muss, dass geht eben zu weit. Mit dem Druck in der Öffentlichkeit zu stehen kann man umgehen, mit sachlicher Kritik auch. Aber irgendwo ist einfach eine Grenze und die hat die Bild bereits am ersten Tag überschritten. Die Zeit die Keller seine Ruhe hatte waren nur Atempausen vor dem nächsten Angriff.
Zitat von bluey04:
Direktes und ehrliches Fazit, da kann man dann entsprechend mit umgehen. Die Meinung lasse ich dir, weil du Gründe nennst und es auch Gründe gibt.
Bei Keller geht es ja nicht um öffentlichen oder medialen Druck. Über dieses Stadium war die mediale Berichterstattung von Anfang an schon drüber hinaus. Was vorallem Schundblätter wie die Bild an Hetze publiziert haben war teilweise schon fast strafrechtlich bedenklich.
Solche Anfeindungen gegen eine Person des öffentlichen Lebens, ohne das diese dazu wirklich etwas beigetragen hat, habe ich glaube ich noch nie erlebt. Nicht umsonst spricht Keller über ein Stahlbad, wenn er über seine Anfangszeit hier gefragt wird.
Ich habe zwar die entsprechenden Artikel nicht mehr als so "gewalttätig" vor Augen, aber der Eindruck, den du geschildert hast, wird sicherlich zumindest phasenweise real gewesen sein. Das ist - wenn du dermaßen von der Presse angegangen wirst - alles andere als witzig, im schlimmeren Falle beleidigend bis verletzend, im allerschlimmsten ächtend und demütigend, was dein unmittelbares Umfeld betrifft.
Allein: BILD ist Realität. Und ein großer Teil des Gehalts, den Spieler, Trainer und Verantwortliche kassieren, beruht auf der großen öffentlichen Bühne, die ihnen Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehprogramme verschaffen. Insofern ist es mMn ein Zeichen von Unprofessionalität, wenn man Millionengehälter gerne mitnimmt, sich aber darüber beschwert, wenn man dann hart medial angegangen wird. Man wird nämlich nicht fürs tolle Fußballspielen auf der Wiese bezahlt, sondern dafür, dass das millionenfach durch die Wohnzimmer transferiert wird und alle Anteil daran haben.
Das wird im Fall Keller (der sicherlich kein Millionengehalt kassiert) sicherlich auch mal die Grenze des Erlaubten überschritten haben - Resignation und Selbstmitleid sind aber nicht die Reaktionen, die ich hier von einem Trainer erwarte, eher Wut, Aggression, Trotz, ein Jetzterstrecht.
Oder legt JK auf Spieler wert, die ihm erklären, dass sie schlecht spielen mussten, weil es regnete, die Fans pfiffen oder ihre Frauen nicht mehr mit ihnen schlafen wollen?
Ich finde hier gehst du ein Stück zu weit.
Personen des öffentlichen Lebens stehen im Fokus und müssen Einschränkungen in ihrem Privatleben hinnehmen. Das Geld das sie verdienen sehe ich aber eher als Schmerzensgeld an.
Natürlich können solche Gehälter nur gezahlt werden, wenn auch ein Gegenwert dahinter steht und der geht klar über das rein sportliche hinaus. Aber das Argument, dass man sich bei solch guter Bezahlung von beispielsweise der Bild in der Öffentlichkeit anfeinden und beschimpfen lassen muss, dass geht eben zu weit. Mit dem Druck in der Öffentlichkeit zu stehen kann man umgehen, mit sachlicher Kritik auch. Aber irgendwo ist einfach eine Grenze und die hat die Bild bereits am ersten Tag überschritten. Die Zeit die Keller seine Ruhe hatte waren nur Atempausen vor dem nächsten Angriff.
16.12.2013 - 19:34 Uhr
Zitat von bluey04:
Zitat
Personen des öffentlichen Lebens stehen im Fokus und müssen Einschränkungen in ihrem Privatleben hinnehmen. Das Geld das sie verdienen sehe ich aber eher als Schmerzensgeld an.
Ja, richtig
Zitat
Aber das Argument, dass man sich bei solch guter Bezahlung von beispielsweise der Bild in der Öffentlichkeit anfeinden und beschimpfen lassen muss, dass geht eben zu weit.
Das habe ich weder gesagt noch gemeint. Gemeint habe ich, dass man immer damit rechnen muss, wenn der Erfolg ausbleibt - auch dafür steht ein Teil des Gehalts. Übel ist so etwas in jedem Fall.
Zitat
Die Zeit die Keller seine Ruhe hatte waren nur Atempausen vor dem nächsten Angriff.
Nein, da gebe ich dir nicht recht. Hätte JK vier Mal hintereinander in überzeugender Manier gewonnen, hätte die BILD vom Wunder-Jens geschwärmt - und alles wäre gut. Das ist schließlich ein Blatt für Mitläufer, nicht für Denker.
Zitat
Personen des öffentlichen Lebens stehen im Fokus und müssen Einschränkungen in ihrem Privatleben hinnehmen. Das Geld das sie verdienen sehe ich aber eher als Schmerzensgeld an.
Ja, richtig
Zitat
Aber das Argument, dass man sich bei solch guter Bezahlung von beispielsweise der Bild in der Öffentlichkeit anfeinden und beschimpfen lassen muss, dass geht eben zu weit.
Das habe ich weder gesagt noch gemeint. Gemeint habe ich, dass man immer damit rechnen muss, wenn der Erfolg ausbleibt - auch dafür steht ein Teil des Gehalts. Übel ist so etwas in jedem Fall.
Zitat
Die Zeit die Keller seine Ruhe hatte waren nur Atempausen vor dem nächsten Angriff.
Nein, da gebe ich dir nicht recht. Hätte JK vier Mal hintereinander in überzeugender Manier gewonnen, hätte die BILD vom Wunder-Jens geschwärmt - und alles wäre gut. Das ist schließlich ein Blatt für Mitläufer, nicht für Denker.
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