Jens Keller [Trainer]
06.12.2013 - 22:40 Uhr
13.12.2013 - 23:20 Uhr
Keller hat ne bessere Punkteausbeute als Magath und RR. Kassiert im Durschnitt aber auch mit uns 1,66 Gegentore im Schnitt.
14.12.2013 - 00:21 Uhr
Zitat von SethCohen:
Keller hat ne bessere Punkteausbeute als Magath und RR. Kassiert im Durschnitt aber auch mit uns 1,66 Gegentore im Schnitt.
Der Punkteschnitt von Rangnick wird aber durch die letzten 4 Spiele verfälscht. Auf die hat die Mannschaft damals einfach geschissen, weil es in der Liga um nichts mehr ging und man sich auf die anderen Wettbewerbe konzentrierte.
Keller hat ne bessere Punkteausbeute als Magath und RR. Kassiert im Durschnitt aber auch mit uns 1,66 Gegentore im Schnitt.
Der Punkteschnitt von Rangnick wird aber durch die letzten 4 Spiele verfälscht. Auf die hat die Mannschaft damals einfach geschissen, weil es in der Liga um nichts mehr ging und man sich auf die anderen Wettbewerbe konzentrierte.
14.12.2013 - 00:32 Uhr
Zitat von Buckelfips:
Zitat von falkone:
Zitat von Buckelfips:
naja, unangefochtenen Stammspieler würde ich Jones jetzt nicht unbedingt nennen. Bis zu Högers Verletzung war er doch zum Schluss nur noch Bankdrücker. Und ansonsten gehen uns derzeit einfach die Alternativen auf der Position aus.
Der hat in dieser Saison 20 Pflichtspiele gemacht, davon den Großteil von Beginn an und über 90 Minuten. Auch Höger wurde er regelmäßig vorgezogen als dieser noch nicht verletzt war. Und Alternativen hat man sehr wohl, die naheliegendste von allen wurde aus unbekannten Gründen erst am Mittwoch das erste mal dort eingesetzt. Wenn Jones nicht gesperrt gewesen wäre, hätte der vermutlich gespielt.
So lächerlich das ist: Wenn Jones zur Verfügung steht spielt er in der Regel auch.
Er wird ggf. eingewechselt, ja. Aber ansich ist er nach seiner Suspendierung eigentlich mehr auf der Bank gelandet. Nach Högers Verletzung wurde ihm sogar Aogo vorgezogen. Erst als dieser sich verletzt hat wurde wieder nachhaltiger auf ihn gesetzt.
Das ist jetzt müßig darüber zu reden wie oft und warum Keller auf Jones gesetzt hat. Die Tatsache ist DAS er auf ihn gesetzt hat, obwohl wir mit Boateng die beste Alternative haben.
Woran liegt es das Keller nicht auf die Idee kommt das Boateng der bessere sechser ist?? 90% der User hier reden schon seit Monaten davon das Boa auf die 6/8 soll.
Traut er im das konditionell nicht zu??
Testen über eine Halbzeit hätte er es doch schon längst mal können. Ich kann das echt nicht kapieren. Alleine schon das und alle punkte die falkone anspricht überzeugen mich davon das es Keller an vielem fehlt um ein guter Trainer zu sein.
Wann er jetzt entlassen wird liegt daran wie weit Heldt jetzt schon in der trainersuche ist. Wichtig ist nur das er entlassen wird. Lieber eher wie später. Ich bin echt kein Fan von schnellen Trainerentlassungen, aber bei Keller ist es einfach ein muss.
Zitat von falkone:
Zitat von Buckelfips:
naja, unangefochtenen Stammspieler würde ich Jones jetzt nicht unbedingt nennen. Bis zu Högers Verletzung war er doch zum Schluss nur noch Bankdrücker. Und ansonsten gehen uns derzeit einfach die Alternativen auf der Position aus.
Der hat in dieser Saison 20 Pflichtspiele gemacht, davon den Großteil von Beginn an und über 90 Minuten. Auch Höger wurde er regelmäßig vorgezogen als dieser noch nicht verletzt war. Und Alternativen hat man sehr wohl, die naheliegendste von allen wurde aus unbekannten Gründen erst am Mittwoch das erste mal dort eingesetzt. Wenn Jones nicht gesperrt gewesen wäre, hätte der vermutlich gespielt.
So lächerlich das ist: Wenn Jones zur Verfügung steht spielt er in der Regel auch.
Er wird ggf. eingewechselt, ja. Aber ansich ist er nach seiner Suspendierung eigentlich mehr auf der Bank gelandet. Nach Högers Verletzung wurde ihm sogar Aogo vorgezogen. Erst als dieser sich verletzt hat wurde wieder nachhaltiger auf ihn gesetzt.
Das ist jetzt müßig darüber zu reden wie oft und warum Keller auf Jones gesetzt hat. Die Tatsache ist DAS er auf ihn gesetzt hat, obwohl wir mit Boateng die beste Alternative haben.
Woran liegt es das Keller nicht auf die Idee kommt das Boateng der bessere sechser ist?? 90% der User hier reden schon seit Monaten davon das Boa auf die 6/8 soll.
Traut er im das konditionell nicht zu??
Testen über eine Halbzeit hätte er es doch schon längst mal können. Ich kann das echt nicht kapieren. Alleine schon das und alle punkte die falkone anspricht überzeugen mich davon das es Keller an vielem fehlt um ein guter Trainer zu sein.
Wann er jetzt entlassen wird liegt daran wie weit Heldt jetzt schon in der trainersuche ist. Wichtig ist nur das er entlassen wird. Lieber eher wie später. Ich bin echt kein Fan von schnellen Trainerentlassungen, aber bei Keller ist es einfach ein muss.
14.12.2013 - 00:45 Uhr
Zitat von stommi11:
Zitat von Buckelfips:
Zitat von falkone:
Zitat von Buckelfips:
naja, unangefochtenen Stammspieler würde ich Jones jetzt nicht unbedingt nennen. Bis zu Högers Verletzung war er doch zum Schluss nur noch Bankdrücker. Und ansonsten gehen uns derzeit einfach die Alternativen auf der Position aus.
Der hat in dieser Saison 20 Pflichtspiele gemacht, davon den Großteil von Beginn an und über 90 Minuten. Auch Höger wurde er regelmäßig vorgezogen als dieser noch nicht verletzt war. Und Alternativen hat man sehr wohl, die naheliegendste von allen wurde aus unbekannten Gründen erst am Mittwoch das erste mal dort eingesetzt. Wenn Jones nicht gesperrt gewesen wäre, hätte der vermutlich gespielt.
So lächerlich das ist: Wenn Jones zur Verfügung steht spielt er in der Regel auch.
Er wird ggf. eingewechselt, ja. Aber ansich ist er nach seiner Suspendierung eigentlich mehr auf der Bank gelandet. Nach Högers Verletzung wurde ihm sogar Aogo vorgezogen. Erst als dieser sich verletzt hat wurde wieder nachhaltiger auf ihn gesetzt.
Das ist jetzt müßig darüber zu reden wie oft und warum Keller auf Jones gesetzt hat. Die Tatsache ist DAS er auf ihn gesetzt hat, obwohl wir mit Boateng die beste Alternative haben.
Woran liegt es das Keller nicht auf die Idee kommt das Boateng der bessere sechser ist?? 90% der User hier reden schon seit Monaten davon das Boa auf die 6/8 soll.
Traut er im das konditionell nicht zu??
Testen über eine Halbzeit hätte er es doch schon längst mal können. Ich kann das echt nicht kapieren. Alleine schon das und alle punkte die falkone anspricht überzeugen mich davon das es Keller an vielem fehlt um ein guter Trainer zu sein.
Wann er jetzt entlassen wird liegt daran wie weit Heldt jetzt schon in der trainersuche ist. Wichtig ist nur das er entlassen wird. Lieber eher wie später. Ich bin echt kein Fan von schnellen Trainerentlassungen, aber bei Keller ist es einfach ein muss.
Vielleicht sieht Jens Keller Boateng in der Offensive schlicht und ergreifend als unentbehrlich.
Zitat von Buckelfips:
Zitat von falkone:
Zitat von Buckelfips:
naja, unangefochtenen Stammspieler würde ich Jones jetzt nicht unbedingt nennen. Bis zu Högers Verletzung war er doch zum Schluss nur noch Bankdrücker. Und ansonsten gehen uns derzeit einfach die Alternativen auf der Position aus.
Der hat in dieser Saison 20 Pflichtspiele gemacht, davon den Großteil von Beginn an und über 90 Minuten. Auch Höger wurde er regelmäßig vorgezogen als dieser noch nicht verletzt war. Und Alternativen hat man sehr wohl, die naheliegendste von allen wurde aus unbekannten Gründen erst am Mittwoch das erste mal dort eingesetzt. Wenn Jones nicht gesperrt gewesen wäre, hätte der vermutlich gespielt.
So lächerlich das ist: Wenn Jones zur Verfügung steht spielt er in der Regel auch.
Er wird ggf. eingewechselt, ja. Aber ansich ist er nach seiner Suspendierung eigentlich mehr auf der Bank gelandet. Nach Högers Verletzung wurde ihm sogar Aogo vorgezogen. Erst als dieser sich verletzt hat wurde wieder nachhaltiger auf ihn gesetzt.
Das ist jetzt müßig darüber zu reden wie oft und warum Keller auf Jones gesetzt hat. Die Tatsache ist DAS er auf ihn gesetzt hat, obwohl wir mit Boateng die beste Alternative haben.
Woran liegt es das Keller nicht auf die Idee kommt das Boateng der bessere sechser ist?? 90% der User hier reden schon seit Monaten davon das Boa auf die 6/8 soll.
Traut er im das konditionell nicht zu??
Testen über eine Halbzeit hätte er es doch schon längst mal können. Ich kann das echt nicht kapieren. Alleine schon das und alle punkte die falkone anspricht überzeugen mich davon das es Keller an vielem fehlt um ein guter Trainer zu sein.
Wann er jetzt entlassen wird liegt daran wie weit Heldt jetzt schon in der trainersuche ist. Wichtig ist nur das er entlassen wird. Lieber eher wie später. Ich bin echt kein Fan von schnellen Trainerentlassungen, aber bei Keller ist es einfach ein muss.
Vielleicht sieht Jens Keller Boateng in der Offensive schlicht und ergreifend als unentbehrlich.
14.12.2013 - 02:14 Uhr
Ich erinnere mich, dass er vor einem Heimspiel bei Sky im Interview gesagt hat, dass er Boateng deshalb nicht dort spielen lässt, weil man noch keine Zeit hatte dies zu trainieren.
Fragt mich nicht welches Spiel. Und fragt mich nicht ob das Argument taugt. An die Aussage erinnere ich mich aber noch. Er wurde explizit danach gefragt.
Fragt mich nicht welches Spiel. Und fragt mich nicht ob das Argument taugt. An die Aussage erinnere ich mich aber noch. Er wurde explizit danach gefragt.
14.12.2013 - 02:45 Uhr
Zitat von MidnightQ:
Ich erinnere mich, dass er vor einem Heimspiel bei Sky im Interview gesagt hat, dass er Boateng deshalb nicht dort spielen lässt, weil man noch keine Zeit hatte dies zu trainieren.
Fragt mich nicht welches Spiel. Und fragt mich nicht ob das Argument taugt. An die Aussage erinnere ich mich aber noch. Er wurde explizit danach gefragt.
Die Antwort war, dass das definitv eine Möglichkeit ist und auch in Betracht gezogen wird, man allerdings kurzfristig keine Zeit hatte, das in der Zentrale vernünftig zu trainieren und Boateng deshalb erstmal im Sturm aushelfen musste, statt auf der Doppel-6.
Ich hoffe, dass man die Zeit mittlerweile hatte und auch das Basel-Spiel allen beteiligten die Augen geöffnet hat. Bitte, bitte nicht wieder Jones+Neustädter am Sonntag. Mit Gore+Neustädter könnte ich leben.
Wenn links schon Clemens oder Fuchs ran muss hätte man mit Meyer in der Zentrale echt wenig Durchsetzungsvermögen und Erfahrung. Da wäre Boateng offensiver vielleicht nicht fehl am Platze.
Nur bitte nicht wieder Jones. So stark ich Keller auch immernoch verteidige, bringt er das jetzt Sonntag schon wieder, fange ich auch an zu wackeln.
Entweder es reicht für Gore, oder man zieht Boateng zurück. Nach den letzten Spielen darf Jones da einfach keine Option sein.
Ich erinnere mich, dass er vor einem Heimspiel bei Sky im Interview gesagt hat, dass er Boateng deshalb nicht dort spielen lässt, weil man noch keine Zeit hatte dies zu trainieren.
Fragt mich nicht welches Spiel. Und fragt mich nicht ob das Argument taugt. An die Aussage erinnere ich mich aber noch. Er wurde explizit danach gefragt.
Die Antwort war, dass das definitv eine Möglichkeit ist und auch in Betracht gezogen wird, man allerdings kurzfristig keine Zeit hatte, das in der Zentrale vernünftig zu trainieren und Boateng deshalb erstmal im Sturm aushelfen musste, statt auf der Doppel-6.
Ich hoffe, dass man die Zeit mittlerweile hatte und auch das Basel-Spiel allen beteiligten die Augen geöffnet hat. Bitte, bitte nicht wieder Jones+Neustädter am Sonntag. Mit Gore+Neustädter könnte ich leben.
Wenn links schon Clemens oder Fuchs ran muss hätte man mit Meyer in der Zentrale echt wenig Durchsetzungsvermögen und Erfahrung. Da wäre Boateng offensiver vielleicht nicht fehl am Platze.
Nur bitte nicht wieder Jones. So stark ich Keller auch immernoch verteidige, bringt er das jetzt Sonntag schon wieder, fange ich auch an zu wackeln.
Entweder es reicht für Gore, oder man zieht Boateng zurück. Nach den letzten Spielen darf Jones da einfach keine Option sein.
14.12.2013 - 04:36 Uhr
Zitat von falkone:
Die Fehlpässe haben bei uns eine ganze Reihe von Ursachen, die wenig mit Zufall zu tun haben:
1. Keine Anspielstationen, weil insgesamt wenig gelaufen wird und das Spiel ohne Ball schwach ist.
2. Abstimmungsprobleme, weil kaum Automatismen / einstudierte Laufwege existieren.
[...]
Ich wäre durchaus bereit, Keller grundsätzlich taktische Lösungen zuzuschreiben und für vieles, das unrund läuft, auch das Lazarett als Grund zu akzeptieren. Was ich jedoch für nicht relativierbar halte, ist, dass wir auf mikro- und individualtaktischer Ebene tatsächlich komplett planlos unterwegs sind.
Mein Eindruck ist häufig, dass die Spieler durchaus gut eingestellt sind und die Mannschaft insgesamt auch einer Linie folgt, es jedoch an einer theoretischen Basis fehlt.
Vor der Flanke zum 1:0 gegen Hoffenheim, hätte ich beispielsweise von Jones weniger erwartet, spontan ein besserer Fußballspieler zu werden, als zu sehen, dass wir im Zentrum 3 gegen 3 stehen und es daher einfach nur darum geht, eine Flanke zu verhindern, den Spieler zu stellen und sicher keine Hail-Mary-Grätsche auszupacken, die, wenn sie nicht gelingt, entweder zu einer Unterzahl oder einem zwangsläufig gefährlichen langen Ball führen muss. Die Verteidiger standen sogar hervorragend, aber selbst das half dann nicht.
Hingegen werfe ich ihm die Szene nicht vor, in der er den Hoffenheimer anschießt - solche Fehler können immer passieren. Hier war entscheidend, dass sich nach der Balleroberung alle Mitspieler wegdrehen und beginnen einen Spielaufbau zu simulieren, ohne dass es eine Routinge gäbe, die Situation strukturiert aufzulösen.
Das Fehlen solcher - vom Personalstand unabhängigen - Routinen werfe ich Keller vor, nicht den Punktestand, oder die womöglich mangelnde Attraktivität unseres Spiels.
Ich rechne ihm hingegen durchaus positiv an, dass die Gegner-Analysen meist solide erscheinen, dass das Team intakt wirkt und dass die Spieler in meinen Augen ziemlich konstant an ihren Leistungsgrenzen spielen. Benni, Joel, Uschi, Aogo, Höger, Neustädter, Draxler, Farfan haben mich eigentlich immer überzeugt. Meyer entwickelt sich spektakulär, Santana und der Fuchser haben sich gefangen. Lediglich Szalai und Boateng leiden natürlich auf vielen Ebenen und Goretzka und Clemens sind schlicht noch nicht einschätzbar - insgesamt halte ich aber das Fehlen von echten Formausfällen für einen bemerkenswert Aspekt in Kellers Amtszeit. Die häufig beschworenen Schwächen einzelner habe ich selten nachvollziehen können...
All das reicht aber leider nicht aus, wenn das spielerische Fundament fehlt. Entscheidend ist nicht, "was man sich vornimmt", sondern jedem einzelnen zu vermitteln, welche Optionen er wann hat und was welche Entscheidung für das Kollektiv bedeutet. Diese Untergewichtung individualtaktischer Aspekte, ist für mich das absolute Kernproblem. Die wenigsten "individuellen Fehler" haben tatsächlich etwas mit Unvermögen zu tun, sondern sind meist Folgen mangelnder Optionen oder falscher Entscheidungen.
Kellers Rhetorik lässt mich außerdem daran zweifeln, dass hier Zeit hilft. Wo Stevens - gleichsam stumpf - noch eine binäre Fantasie-Struktur aus Offensive und Defensive dachte (und gelegentlich sogar numerisch argumentierte! Die Kritik an einer womöglich zu defensiven Ausrichtung hat er, noch kurz vor seiner Entlassung, allen Ernstes über die Anzahl der Stürmer gekontert...), gibt es in Kellers Begriffshorizont nur noch einen Mannschafts-Block, der kollektiv und "kompakt" verteidigen und angreifen soll.
Das klingt gut und scheint den Spielern einzuleuchten - hilft konkret aber niemandem auf dem Platz. Denn so muss jeder Fehler notwendig als individuell erscheinen, ist jeder Erfolg ein Erfolg der Moral und jeder Misserfolg ein Produkt mangelnder Konzentration - wie unter Stevens stets Ausdruck mangelnder "Balance".
Dieser Sprach- und Bewertungsraum ist absolut unkonstruktiv - was schade ist, da unter Keller eben nicht nur nicht alles schlecht, sondern einiges vermeintlich sogar ziemlich gut ist...
Die Fehlpässe haben bei uns eine ganze Reihe von Ursachen, die wenig mit Zufall zu tun haben:
1. Keine Anspielstationen, weil insgesamt wenig gelaufen wird und das Spiel ohne Ball schwach ist.
2. Abstimmungsprobleme, weil kaum Automatismen / einstudierte Laufwege existieren.
[...]
Ich wäre durchaus bereit, Keller grundsätzlich taktische Lösungen zuzuschreiben und für vieles, das unrund läuft, auch das Lazarett als Grund zu akzeptieren. Was ich jedoch für nicht relativierbar halte, ist, dass wir auf mikro- und individualtaktischer Ebene tatsächlich komplett planlos unterwegs sind.
Mein Eindruck ist häufig, dass die Spieler durchaus gut eingestellt sind und die Mannschaft insgesamt auch einer Linie folgt, es jedoch an einer theoretischen Basis fehlt.
Vor der Flanke zum 1:0 gegen Hoffenheim, hätte ich beispielsweise von Jones weniger erwartet, spontan ein besserer Fußballspieler zu werden, als zu sehen, dass wir im Zentrum 3 gegen 3 stehen und es daher einfach nur darum geht, eine Flanke zu verhindern, den Spieler zu stellen und sicher keine Hail-Mary-Grätsche auszupacken, die, wenn sie nicht gelingt, entweder zu einer Unterzahl oder einem zwangsläufig gefährlichen langen Ball führen muss. Die Verteidiger standen sogar hervorragend, aber selbst das half dann nicht.
Hingegen werfe ich ihm die Szene nicht vor, in der er den Hoffenheimer anschießt - solche Fehler können immer passieren. Hier war entscheidend, dass sich nach der Balleroberung alle Mitspieler wegdrehen und beginnen einen Spielaufbau zu simulieren, ohne dass es eine Routinge gäbe, die Situation strukturiert aufzulösen.
Das Fehlen solcher - vom Personalstand unabhängigen - Routinen werfe ich Keller vor, nicht den Punktestand, oder die womöglich mangelnde Attraktivität unseres Spiels.
Ich rechne ihm hingegen durchaus positiv an, dass die Gegner-Analysen meist solide erscheinen, dass das Team intakt wirkt und dass die Spieler in meinen Augen ziemlich konstant an ihren Leistungsgrenzen spielen. Benni, Joel, Uschi, Aogo, Höger, Neustädter, Draxler, Farfan haben mich eigentlich immer überzeugt. Meyer entwickelt sich spektakulär, Santana und der Fuchser haben sich gefangen. Lediglich Szalai und Boateng leiden natürlich auf vielen Ebenen und Goretzka und Clemens sind schlicht noch nicht einschätzbar - insgesamt halte ich aber das Fehlen von echten Formausfällen für einen bemerkenswert Aspekt in Kellers Amtszeit. Die häufig beschworenen Schwächen einzelner habe ich selten nachvollziehen können...
All das reicht aber leider nicht aus, wenn das spielerische Fundament fehlt. Entscheidend ist nicht, "was man sich vornimmt", sondern jedem einzelnen zu vermitteln, welche Optionen er wann hat und was welche Entscheidung für das Kollektiv bedeutet. Diese Untergewichtung individualtaktischer Aspekte, ist für mich das absolute Kernproblem. Die wenigsten "individuellen Fehler" haben tatsächlich etwas mit Unvermögen zu tun, sondern sind meist Folgen mangelnder Optionen oder falscher Entscheidungen.
Kellers Rhetorik lässt mich außerdem daran zweifeln, dass hier Zeit hilft. Wo Stevens - gleichsam stumpf - noch eine binäre Fantasie-Struktur aus Offensive und Defensive dachte (und gelegentlich sogar numerisch argumentierte! Die Kritik an einer womöglich zu defensiven Ausrichtung hat er, noch kurz vor seiner Entlassung, allen Ernstes über die Anzahl der Stürmer gekontert...), gibt es in Kellers Begriffshorizont nur noch einen Mannschafts-Block, der kollektiv und "kompakt" verteidigen und angreifen soll.
Das klingt gut und scheint den Spielern einzuleuchten - hilft konkret aber niemandem auf dem Platz. Denn so muss jeder Fehler notwendig als individuell erscheinen, ist jeder Erfolg ein Erfolg der Moral und jeder Misserfolg ein Produkt mangelnder Konzentration - wie unter Stevens stets Ausdruck mangelnder "Balance".
Dieser Sprach- und Bewertungsraum ist absolut unkonstruktiv - was schade ist, da unter Keller eben nicht nur nicht alles schlecht, sondern einiges vermeintlich sogar ziemlich gut ist...
14.12.2013 - 11:47 Uhr
Zitat von j_o_n_a_s___:
Zitat von falkone:
Die Fehlpässe haben bei uns eine ganze Reihe von Ursachen, die wenig mit Zufall zu tun haben:
1. Keine Anspielstationen, weil insgesamt wenig gelaufen wird und das Spiel ohne Ball schwach ist.
2. Abstimmungsprobleme, weil kaum Automatismen / einstudierte Laufwege existieren.
[...]
Ich wäre durchaus bereit, Keller grundsätzlich taktische Lösungen zuzuschreiben und für vieles, das unrund läuft, auch das Lazarett als Grund zu akzeptieren. Was ich jedoch für nicht relativierbar halte, ist, dass wir auf mikro- und individualtaktischer Ebene tatsächlich komplett planlos unterwegs sind.
Mein Eindruck ist häufig, dass die Spieler durchaus gut eingestellt sind und die Mannschaft insgesamt auch einer Linie folgt, es jedoch an einer theoretischen Basis fehlt.
Vor der Flanke zum 1:0 gegen Hoffenheim, hätte ich beispielsweise von Jones weniger erwartet, spontan ein besserer Fußballspieler zu werden, als zu sehen, dass wir im Zentrum 3 gegen 3 stehen und es daher einfach nur darum geht, eine Flanke zu verhindern, den Spieler zu stellen und sicher keine Hail-Mary-Grätsche auszupacken, die, wenn sie nicht gelingt, entweder zu einer Unterzahl oder einem zwangsläufig gefährlichen langen Ball führen muss. Die Verteidiger standen sogar hervorragend, aber selbst das half dann nicht.
Hingegen werfe ich ihm die Szene nicht vor, in der er den Hoffenheimer anschießt - solche Fehler können immer passieren. Hier war entscheidend, dass sich nach der Balleroberung alle Mitspieler wegdrehen und beginnen einen Spielaufbau zu simulieren, ohne dass es eine Routinge gäbe, die Situation strukturiert aufzulösen.
Das Fehlen solcher - vom Personalstand unabhängigen - Routinen werfe ich Keller vor, nicht den Punktestand, oder die womöglich mangelnde Attraktivität unseres Spiels.
Ich rechne ihm hingegen durchaus positiv an, dass die Gegner-Analysen meist solide erscheinen, dass das Team intakt wirkt und dass die Spieler in meinen Augen ziemlich konstant an ihren Leistungsgrenzen spielen. Benni, Joel, Uschi, Aogo, Höger, Neustädter, Draxler, Farfan haben mich eigentlich immer überzeugt. Meyer entwickelt sich spektakulär, Santana und der Fuchser haben sich gefangen. Lediglich Szalai und Boateng leiden natürlich auf vielen Ebenen und Goretzka und Clemens sind schlicht noch nicht einschätzbar - insgesamt halte ich aber das Fehlen von echten Formausfällen für einen bemerkenswert Aspekt in Kellers Amtszeit. Die häufig beschworenen Schwächen einzelner habe ich selten nachvollziehen können...
All das reicht aber leider nicht aus, wenn das spielerische Fundament fehlt. Entscheidend ist nicht, "was man sich vornimmt", sondern jedem einzelnen zu vermitteln, welche Optionen er wann hat und was welche Entscheidung für das Kollektiv bedeutet. Diese Untergewichtung individualtaktischer Aspekte, ist für mich das absolute Kernproblem. Die wenigsten "individuellen Fehler" haben tatsächlich etwas mit Unvermögen zu tun, sondern sind meist Folgen mangelnder Optionen oder falscher Entscheidungen.
Kellers Rhetorik lässt mich außerdem daran zweifeln, dass hier Zeit hilft. Wo Stevens - gleichsam stumpf - noch eine binäre Fantasie-Struktur aus Offensive und Defensive dachte (und gelegentlich sogar numerisch argumentierte! Die Kritik an einer womöglich zu defensiven Ausrichtung hat er, noch kurz vor seiner Entlassung, allen Ernstes über die Anzahl der Stürmer gekontert...), gibt es in Kellers Begriffshorizont nur noch einen Mannschafts-Block, der kollektiv und "kompakt" verteidigen und angreifen soll.
Das klingt gut und scheint den Spielern einzuleuchten - hilft konkret aber niemandem auf dem Platz. Denn so muss jeder Fehler notwendig als individuell erscheinen, ist jeder Erfolg ein Erfolg der Moral und jeder Misserfolg ein Produkt mangelnder Konzentration - wie unter Stevens stets Ausdruck mangelnder "Balance".
Dieser Sprach- und Bewertungsraum ist absolut unkonstruktiv - was schade ist, da unter Keller eben nicht nur nicht alles schlecht, sondern einiges vermeintlich sogar ziemlich gut ist...
Sehr schön zusammen gefasst und m.M. in vielen Teilen vollkommen richtig.
Ich werfe Keller drei Dinge vor, die kaum funktionieren, zum größten Teil antrainierbar sind, aber, davon durfte ich mich oft persönlich überzeugen, kaum und schon gar nicht intensiv trainiert werden.
1. Passgenauigkeit
2. Umschaltspiel, in beide Richtungen
3. Spieleröffnung der Defensive
Das hier im Training nicht immens viel wert drauf gelegt wird, habe ich nie verstanden.
Ich behaupte jeder Profi, egal wo er spielt, ist zu diesen grundlegenden Dingen in der Lage.
Er muss es schlicht nur üben bzw. muß ihm jemand (Trainer) dieses beibringen.
Gleiches gilt beim TW-Training.
Ein Neuer hat seinerzeit bereits in de U-Teams seine heute als einmalig bezeichenten, spieleröffnenden Abwürfe bis zum Abwinken geübt.
Da lagen damals Styropor-Ringe auf dem Platz, die er versuchte zu treffen.
Seine heutigen Fähigkeiten in dem Bereich sind also nicht Gott-gegeben, sondern schlicht antrainiert. Warum wird das bei unseren Keepern, die allesamt dort Defizite haben, nicht ähnlich geübt.
Bei uns besteht das Training zu 70% aus Grundlagen, die ich bei Buli-Profis eigentlich voraussetze. :/:
Zitat von falkone:
Die Fehlpässe haben bei uns eine ganze Reihe von Ursachen, die wenig mit Zufall zu tun haben:
1. Keine Anspielstationen, weil insgesamt wenig gelaufen wird und das Spiel ohne Ball schwach ist.
2. Abstimmungsprobleme, weil kaum Automatismen / einstudierte Laufwege existieren.
[...]
Ich wäre durchaus bereit, Keller grundsätzlich taktische Lösungen zuzuschreiben und für vieles, das unrund läuft, auch das Lazarett als Grund zu akzeptieren. Was ich jedoch für nicht relativierbar halte, ist, dass wir auf mikro- und individualtaktischer Ebene tatsächlich komplett planlos unterwegs sind.
Mein Eindruck ist häufig, dass die Spieler durchaus gut eingestellt sind und die Mannschaft insgesamt auch einer Linie folgt, es jedoch an einer theoretischen Basis fehlt.
Vor der Flanke zum 1:0 gegen Hoffenheim, hätte ich beispielsweise von Jones weniger erwartet, spontan ein besserer Fußballspieler zu werden, als zu sehen, dass wir im Zentrum 3 gegen 3 stehen und es daher einfach nur darum geht, eine Flanke zu verhindern, den Spieler zu stellen und sicher keine Hail-Mary-Grätsche auszupacken, die, wenn sie nicht gelingt, entweder zu einer Unterzahl oder einem zwangsläufig gefährlichen langen Ball führen muss. Die Verteidiger standen sogar hervorragend, aber selbst das half dann nicht.
Hingegen werfe ich ihm die Szene nicht vor, in der er den Hoffenheimer anschießt - solche Fehler können immer passieren. Hier war entscheidend, dass sich nach der Balleroberung alle Mitspieler wegdrehen und beginnen einen Spielaufbau zu simulieren, ohne dass es eine Routinge gäbe, die Situation strukturiert aufzulösen.
Das Fehlen solcher - vom Personalstand unabhängigen - Routinen werfe ich Keller vor, nicht den Punktestand, oder die womöglich mangelnde Attraktivität unseres Spiels.
Ich rechne ihm hingegen durchaus positiv an, dass die Gegner-Analysen meist solide erscheinen, dass das Team intakt wirkt und dass die Spieler in meinen Augen ziemlich konstant an ihren Leistungsgrenzen spielen. Benni, Joel, Uschi, Aogo, Höger, Neustädter, Draxler, Farfan haben mich eigentlich immer überzeugt. Meyer entwickelt sich spektakulär, Santana und der Fuchser haben sich gefangen. Lediglich Szalai und Boateng leiden natürlich auf vielen Ebenen und Goretzka und Clemens sind schlicht noch nicht einschätzbar - insgesamt halte ich aber das Fehlen von echten Formausfällen für einen bemerkenswert Aspekt in Kellers Amtszeit. Die häufig beschworenen Schwächen einzelner habe ich selten nachvollziehen können...
All das reicht aber leider nicht aus, wenn das spielerische Fundament fehlt. Entscheidend ist nicht, "was man sich vornimmt", sondern jedem einzelnen zu vermitteln, welche Optionen er wann hat und was welche Entscheidung für das Kollektiv bedeutet. Diese Untergewichtung individualtaktischer Aspekte, ist für mich das absolute Kernproblem. Die wenigsten "individuellen Fehler" haben tatsächlich etwas mit Unvermögen zu tun, sondern sind meist Folgen mangelnder Optionen oder falscher Entscheidungen.
Kellers Rhetorik lässt mich außerdem daran zweifeln, dass hier Zeit hilft. Wo Stevens - gleichsam stumpf - noch eine binäre Fantasie-Struktur aus Offensive und Defensive dachte (und gelegentlich sogar numerisch argumentierte! Die Kritik an einer womöglich zu defensiven Ausrichtung hat er, noch kurz vor seiner Entlassung, allen Ernstes über die Anzahl der Stürmer gekontert...), gibt es in Kellers Begriffshorizont nur noch einen Mannschafts-Block, der kollektiv und "kompakt" verteidigen und angreifen soll.
Das klingt gut und scheint den Spielern einzuleuchten - hilft konkret aber niemandem auf dem Platz. Denn so muss jeder Fehler notwendig als individuell erscheinen, ist jeder Erfolg ein Erfolg der Moral und jeder Misserfolg ein Produkt mangelnder Konzentration - wie unter Stevens stets Ausdruck mangelnder "Balance".
Dieser Sprach- und Bewertungsraum ist absolut unkonstruktiv - was schade ist, da unter Keller eben nicht nur nicht alles schlecht, sondern einiges vermeintlich sogar ziemlich gut ist...
Sehr schön zusammen gefasst und m.M. in vielen Teilen vollkommen richtig.
Ich werfe Keller drei Dinge vor, die kaum funktionieren, zum größten Teil antrainierbar sind, aber, davon durfte ich mich oft persönlich überzeugen, kaum und schon gar nicht intensiv trainiert werden.
1. Passgenauigkeit
2. Umschaltspiel, in beide Richtungen
3. Spieleröffnung der Defensive
Das hier im Training nicht immens viel wert drauf gelegt wird, habe ich nie verstanden.
Ich behaupte jeder Profi, egal wo er spielt, ist zu diesen grundlegenden Dingen in der Lage.
Er muss es schlicht nur üben bzw. muß ihm jemand (Trainer) dieses beibringen.
Gleiches gilt beim TW-Training.
Ein Neuer hat seinerzeit bereits in de U-Teams seine heute als einmalig bezeichenten, spieleröffnenden Abwürfe bis zum Abwinken geübt.
Da lagen damals Styropor-Ringe auf dem Platz, die er versuchte zu treffen.
Seine heutigen Fähigkeiten in dem Bereich sind also nicht Gott-gegeben, sondern schlicht antrainiert. Warum wird das bei unseren Keepern, die allesamt dort Defizite haben, nicht ähnlich geübt.
Bei uns besteht das Training zu 70% aus Grundlagen, die ich bei Buli-Profis eigentlich voraussetze. :/:
14.12.2013 - 12:51 Uhr
Zitat von Oddy7:
Zitat von MidnightQ:
Ich erinnere mich, dass er vor einem Heimspiel bei Sky im Interview gesagt hat, dass er Boateng deshalb nicht dort spielen lässt, weil man noch keine Zeit hatte dies zu trainieren.
Fragt mich nicht welches Spiel. Und fragt mich nicht ob das Argument taugt. An die Aussage erinnere ich mich aber noch. Er wurde explizit danach gefragt.
Die Antwort war, dass das definitv eine Möglichkeit ist und auch in Betracht gezogen wird, man allerdings kurzfristig keine Zeit hatte, das in der Zentrale vernünftig zu trainieren und Boateng deshalb erstmal im Sturm aushelfen musste, statt auf der Doppel-6.
Ich hoffe, dass man die Zeit mittlerweile hatte und auch das Basel-Spiel allen beteiligten die Augen geöffnet hat. Bitte, bitte nicht wieder Jones+Neustädter am Sonntag. Mit Gore+Neustädter könnte ich leben.
Wenn links schon Clemens oder Fuchs ran muss hätte man mit Meyer in der Zentrale echt wenig Durchsetzungsvermögen und Erfahrung. Da wäre Boateng offensiver vielleicht nicht fehl am Platze.
Nur bitte nicht wieder Jones. So stark ich Keller auch immernoch verteidige, bringt er das jetzt Sonntag schon wieder, fange ich auch an zu wackeln.
Entweder es reicht für Gore, oder man zieht Boateng zurück. Nach den letzten Spielen darf Jones da einfach keine Option sein.
also ich kenne die aussage nicht, aber sollte sie so getroffen worden sein, kann man sie unter der rubrik ausreden ablegen.
auch ein Aogo hatte keine zeit sich dort mit der mannschaft einzuspielen und wurde dort schon gebracht und Matip kann ich mich jetzt auch nicht gross daran erinnern, das er unter Keller zuvor auf der 6/8 zum einsatz kam.
das beide es können und auch früher es schon gespielt haben trifft aber auf Boateng ebenso zu.
entweder er war seit einer verpflichtung körperlich noch nie so richtig fit um die position zu bekleiden oder hat eine zusage bekommen bei seiner verpflichtung, um dort nicht spielen zu müssen, was man beide male der verantwortung von Held zuordnen müsste oder Keller sieht ihn nicht auf der Position.
Zitat von MidnightQ:
Ich erinnere mich, dass er vor einem Heimspiel bei Sky im Interview gesagt hat, dass er Boateng deshalb nicht dort spielen lässt, weil man noch keine Zeit hatte dies zu trainieren.
Fragt mich nicht welches Spiel. Und fragt mich nicht ob das Argument taugt. An die Aussage erinnere ich mich aber noch. Er wurde explizit danach gefragt.
Die Antwort war, dass das definitv eine Möglichkeit ist und auch in Betracht gezogen wird, man allerdings kurzfristig keine Zeit hatte, das in der Zentrale vernünftig zu trainieren und Boateng deshalb erstmal im Sturm aushelfen musste, statt auf der Doppel-6.
Ich hoffe, dass man die Zeit mittlerweile hatte und auch das Basel-Spiel allen beteiligten die Augen geöffnet hat. Bitte, bitte nicht wieder Jones+Neustädter am Sonntag. Mit Gore+Neustädter könnte ich leben.
Wenn links schon Clemens oder Fuchs ran muss hätte man mit Meyer in der Zentrale echt wenig Durchsetzungsvermögen und Erfahrung. Da wäre Boateng offensiver vielleicht nicht fehl am Platze.
Nur bitte nicht wieder Jones. So stark ich Keller auch immernoch verteidige, bringt er das jetzt Sonntag schon wieder, fange ich auch an zu wackeln.
Entweder es reicht für Gore, oder man zieht Boateng zurück. Nach den letzten Spielen darf Jones da einfach keine Option sein.
also ich kenne die aussage nicht, aber sollte sie so getroffen worden sein, kann man sie unter der rubrik ausreden ablegen.
auch ein Aogo hatte keine zeit sich dort mit der mannschaft einzuspielen und wurde dort schon gebracht und Matip kann ich mich jetzt auch nicht gross daran erinnern, das er unter Keller zuvor auf der 6/8 zum einsatz kam.
das beide es können und auch früher es schon gespielt haben trifft aber auf Boateng ebenso zu.
entweder er war seit einer verpflichtung körperlich noch nie so richtig fit um die position zu bekleiden oder hat eine zusage bekommen bei seiner verpflichtung, um dort nicht spielen zu müssen, was man beide male der verantwortung von Held zuordnen müsste oder Keller sieht ihn nicht auf der Position.
15.12.2013 - 17:36 Uhr
5 Niederlagen, die ärgerlichsten in Hannover und WOB, der Rest waren gegne Bayern, BVB und Gladbach, 2 davon Auswärts. Gegen die 3 letztgenannten auch akzeptabel
Den Rest der Liga ließ man mit 8 Siegen und 3 Draws hinter sich, unter anderem auch LEV. 29:13 Tore
In der CL setzte es klare Pleiten gegen Chelsea. Natürlich doof für Keller das aus in Hoffenheim im Pokal.
Ich finde seine Stats lesen sich auf einer anderen Sicht nicht schlecht. Keller ist eigentlich noch im Lern-Prozess und macht zB gegen Chelsea auch zum ersten mal die Erfahrung gegen so einen Gegner. Ich denke man sollte ihm noch die Zeit geben, ich kann da nämlich auch gute Ansätze sehen.
Den Rest der Liga ließ man mit 8 Siegen und 3 Draws hinter sich, unter anderem auch LEV. 29:13 Tore
In der CL setzte es klare Pleiten gegen Chelsea. Natürlich doof für Keller das aus in Hoffenheim im Pokal.
Ich finde seine Stats lesen sich auf einer anderen Sicht nicht schlecht. Keller ist eigentlich noch im Lern-Prozess und macht zB gegen Chelsea auch zum ersten mal die Erfahrung gegen so einen Gegner. Ich denke man sollte ihm noch die Zeit geben, ich kann da nämlich auch gute Ansätze sehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SchweineHund am 15.12.2013 um 17:39 Uhr bearbeitet
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