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Jens Keller [Trainer]

06.12.2013 - 22:40 Uhr
Jens Keller [Trainer] |#1841
01.03.2014 - 02:16 Uhr
Zitat von take:
Zitat von bluey04:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Kritik an Keller hätte es bei egal welcher Taktik nach einer Niederlage gegeben. Wir hatten nichts zu verlieren und haben es immerhin probiert. Die Höhe der Niederlage tut weh und auch das die Mannschaft irgendwann aufgegeben hat ist schade, aber nachvollziehbar. Und dann ist am Ende auch egal, ob es 1:4 oder 1:8 ausgeht, denn ausgeschieden wäre man so oder so.


Dieses hätte, wäre, wenn und aber kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wir haben gegen Real Madrid 1:6 verloren. Das sind die Fakten und mit dem Ergebnis waren wir noch gut bedient.

Mir ist es vollkommen gleich, ob das als Bonus Spiel gesehen wird oder als ernsthafte Prüfung oder wie stark Real Madrid wirklich ist. Man kann es einem Gegner auch etwas schwerer machen und für Real, so sah es zumindest für mich aus, war das in der zweiten Hälfte nicht mehr als ein simples Trainingsspiel. Da erwarte ich einfach von der Mannschaft und vom Trainerteam mehr. Ich erwarte keinen Sieg und auch kein Unentschieden, aber ich erwarte, dass einer Fehlentwicklung im Spiel selbst zumindest entgegengesteuert wird. Und das war überhaupt nicht zu sehen. Für mich macht es einen Unterschied, ob wir 0:3 verlieren oder 1:6. Mag sein, dass Keller gerade auf internationaler Bühne noch sehr unerfahren ist und noch viel zu lernen hat. Aus den Chelsea Spielen haben weder die Mannschaft noch das Trainerteam irgendetwas gelernt, außer zu sagen, die waren einfach besser.

Und wenn man so abgezogen wird, dann war die taktische Herangehensweise einfach ein Griff ins Klo. So einfach ist das für mich. Da ist es mir doch vollkommen egal, ob eine andere Taktik ähnliche Kritik hervorgerufen hätte. Ich kann nicht Hurrafußball spielen lassen ohne im Gegenzug den Raum des Gegners entscheidend eng zu machen.

Die Taktik war im Nachhinein die falsche, vorallem kann man kritisieren, dass wir nicht irgendwann versucht haben das Ergebnis wenigstens noch im Rahmen zu halten und von der offensiven Spielweise abgewichen sind.

Mir geht es nur darum, dass das Spiel sowieso nach dem 0:3 gelaufen war und der weitere Verlauf dann letztlich nicht mehr entscheidend ist. Man darf sich nicht abschlachten lassen, aber ob das Ergebnis am Ende 1:5 oder 1:7 ist macht dann einfach nicht mehr den großen Unterschied, eben weil die Mannschaft irgendwann resigniert.

Deine Enttäuschung und deine Kritik verstehe ich aber. Und mir geht es auch nicht um hätte, wenn und wäre. Man hat eine risikoreiche Taktik gewählt und ist damit gescheitert (ab dem Zeitpunkt, wo es 0:3 stand). Was danach kommt ist für mich nicht mehr entscheidend, denn zu dem Zeitpunkt war das Spiel entschieden.
Die Selbstaufgabe ist natürlich trotzdem bitter, aber vllt ist das für mich weniger dramatisch, weil ich mich hauptsächlich auf das Ergebnis konzentriere, da ich vom Spiel nicht viel gesehen habe.


Natürlich war das Spiel nach dem 0:3 endgültig entschieden und dass die Spieler zu dem Zeitpunkt nicht gerade mit einem Dauerlächeln auf dem Platz rumrennen, ist verständlich. Mir macht die Entwicklung Sorgen,

1) weil ich die Parallelen zu Bayer Leverkusen erkennen kann und ich nicht hoffe, dass wir zu einer zweiten Waschlappenelf verkommen, wo von vornherein schon feststeht, dass es richtig gibt. Und da gehört dann eben auch der Trainer dazu. Gegen wen ist es leicht zu gewinnen? Gegen Schalke ist es leicht zu gewinnen. In dieser Saison haben wir in allen Spielen gegen einen besseren Gegner in der CL anständig aufs Maul bekommen. Wir haben nicht nur gegen einen Übergegner klar verloren, sondern auch gegen ein Londoner Team, dass bei weitem nicht so gut ist, dass man dann mit 0:6 Toren nach 2 Spielen nach Hause fahren muss. Der FC Basel hat's vorgemacht. Das ärgert mich am meisten, dass da nichts draus gelernt wurde und wieder die gleiche Marschroute ausgegeben wurde, die, oh Wunder, wieder nicht funktioniert hat. Danach heißt es dann nur noch, tja, konnte man nichts machen.

2) und weil man sehr wohl etwas dagegen machen konnte. Das hat der BVB wunderbar in 4 Spielen gegen Real Madrid bewiesen. Das war letzte Saison. So brachial werden die Veränderungen bei Real im Sommer nicht gewesen sein. Real arbeitet sich natürlich gegen jeden Gegner Chancen heraus. Und nur weil der BVB gegen Real gewinnen konnte, müssen wir das nicht auch automatisch. Aber der BVB war vom taktischen Konzept her sehr unbequem, so dass Mourinho nach dem Duell im Halbfinale zugeben musste, dass die Dortmunder nicht nur überall zu finden waren und physisch präsenter und schneller waren, sondern auch schneller im Kopf waren. Und das ist wirklich keine Magie.

Die Mentalitätsfrage kann man denke ich wirklich stellen und deinem Gedankengang kann ich folgen und dein Fazit teile ich.

Der Vergleich zu den Spielen Dortmund-Real finde ich aber doch schwierig. Real ist doch nochmal merklich stärker geworden, so wie ich das mitbekommen habe, aber an der Thematik an sich ändert es nicht zwingend etwas. Man kann gegen solche Gegner anders auftreten.

Man hat ja versucht offensiv dagegen zu halten und sich nicht mit reinem Defensivspiel in sein Schicksal zu ergeben und dabei zu hoffen, dass es nicht so schlimm wird. Aber die Konsequenz hat gefehlt bei der Umsetzung.
Vllt liegt es daran, dass unsere Mannschaft noch nicht so gefestigt ist. Wir spielen erst seit kurzem besseren Fußball, Spieler wie Meyer machen ihre ersten internationalen Erfahrungen.

Fakt ist, dass man nicht so tuen kann, als wären diese Spiele nicht passiert. Aber man muss trotzdem nicht alles in Frage stellen. Man sollte die Spiele als Orientierung nutzen, um zu schauen ob man auf dem richtigen Weg ist und um notfalls den Kurs zu korrigieren.

Mir ging es in der ganzen Diskussion hauptsächlich darum, dass man aus diesen Spielen etwas lernt und aus den negativen Erlebnissen etwas Positives macht. Auf einem Weg darf man fallen, aber es ist wichtig, dass man gestärkt daraus hervorgeht.


Aus den bisherigen Klatshen hat man nichts gelernt, da hab ich ähnlich wie Joel überhaupt keine Hoffnung. Wir haben gegen Real, bis auf ein paar Kleinigkeiten, im großen und ganzen so wie gegen Mainz, Leverkusen etc. gespielt.

Und nun werden wir gegen die Bayern hoffentlich nicht nochmal vorgeführt - auch bezogen auf das taktische Verhalten. Tuchel hat uns auch erst den Zahn gezogen.

Soziale Beziehungen zwischen Mannschaft, Spieler und Trainer(team) hin oder her, Keller muss sich für individuell bessere Teams einfach mal was einfallen lassen.


Vielleicht lernst du was, wenn dieses Real die Bayern aus dem Wettbewerb kickt.
Und den Übertrainer Tuchel kannst du auch stecken lassen.
Hier mal einige Spiele aus der Hinrunde:


Hannover 96 - 1. FSV Mainz 05 4:1 --------------Hannover 96 - FC Schalke 04 2:1
beide Auswärts, dennoch verliert Schalke nur knapp, bei Määnz ist es doch sehr deutlich

1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen 1:4------FC Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen 2:0
Ok Schalke zu Hause, mit Aogo und Prinzenkreiseleffekt, aber wieder verliert Tuchel ganz deutlich

Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 3:1 ----------Hertha BSC - FC Schalke 04 0:2
und schon wieder beide Auswärts, während Luhukay, Tuchel die Grenzen aufzeigt,
zeigt Keller, dass auch ein "Konzepttrainer" von einem "konzeptlosen" Trainer schlagbar ist!

Bayern München - 1. FSV Mainz 05 4:1 --------FC Schalke 04 - Bayern München 0:4
Uh, klarer Punkt für Tuchel, Mainz hat den Ehrentreffer in München geholt,
während Bayern uns zu Hause auseinander holt.
Jedoch noch ohne die Nachkäufe Aogo und den Prinzeffekt.

FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 2:1------------- FC Schalke 04 - FC Augsburg 4:1
Der aufsteigende Stern am Trainerhimmel Weinzierl, zeigt Tuchel, dass auch ein Neuling einen Stammtrainer über Jahre ärgern kann, dass kann er aber dem anderen Neuling nicht zeigen,
dieser zeigt Weinzierl die qualitativen Grenzen auf.

1.FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05 1:1 ------------1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 0:0
auch schön, wegen mir kann hier Tuchel als "Punktsieger der Herzen" gelten,
immer hin hat seine Mannschaft ein Tor geschoßen, wenn auch eines kassiert.
Was aber den Punktsieger real ausmacht, ist die Tatsache das Schalke einfach hätte Punkten müssen.

1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1
Was ist besser als der direkte Vergleich, Keller knüpft der "Kloppkopie" 3 Punkte ab.

Mein Fazit,

"lieber ein echter Keller im Haus, als eine Kloppkopie aus Mainz"

Und jetzt kann man (kannst du) sagen, JAAA aber Mainz hat halt nicht die Spielerqualität
wie Schalke sie besitzt.

Und ich sage, JAAAA aber Schalke hat nicht die Spielerqualität,
wie Real sie besitzt.

Hört sich an wie ein Echo, aber so soll es sich auch anhören, weil was dem einem Recht,
kann nicht sein für den Anderen schlecht.

Obendrein kann man auch noch die 3fach Belastung von Schalke zählen, während Mainz mit Platz 13 im Vorjahr nicht mal am UI-Cup stattgefunden hätte, gäbe es den noch.
Dazu ist Mainz im laufendem DFB-Pokal gegen *Köln (zugegebenermaßen diese Saison ein starker Zweitligist*) bereits in der 2. Runde ausgeschieden, während wir wieder bei einem "jungen", "wilden"
und so "erfolgslosem" Konzepttrainer Namens Gisdol, jedoch erst nach dem Achtelfinale nicht mehr
den "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" Gassenhauer anstimmen können.

*Köln, da wäre schon der nächste Kandidat für auf Schalke, der Stöger, der ist ja mit Kölle so erfolgreich; da muss es sich einfach um einen Konzepttrainer handeln.

Und natürlich, sowohl Stöger, und v.a. Tuchel, hätten mit dem selben Kader, mit der selben
Verletzenmisere Real Madrid, mit mindestens 4 zu 0 aus der Arena gescheucht.

:ugly :ugly :ugly :ugly

•     •     •

Zeig mir den Platz...
wo alle Schalker zusammenstehn

DopAmine #25

Glück auf

ihr küsst ihr den Arsch, kniet vor ihr nieder,
betet sie an,
singt ihre Lieder
Jens Keller [Trainer] |#1842
01.03.2014 - 03:27 Uhr
Zitat
Zitat von Gonzales:
Zitat von take:
Zitat von bluey04:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Kritik an Keller hätte es bei egal welcher Taktik nach einer Niederlage gegeben. Wir hatten nichts zu verlieren und haben es immerhin probiert. Die Höhe der Niederlage tut weh und auch das die Mannschaft irgendwann aufgegeben hat ist schade, aber nachvollziehbar. Und dann ist am Ende auch egal, ob es 1:4 oder 1:8 ausgeht, denn ausgeschieden wäre man so oder so.


Dieses hätte, wäre, wenn und aber kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wir haben gegen Real Madrid 1:6 verloren. Das sind die Fakten und mit dem Ergebnis waren wir noch gut bedient.

Mir ist es vollkommen gleich, ob das als Bonus Spiel gesehen wird oder als ernsthafte Prüfung oder wie stark Real Madrid wirklich ist. Man kann es einem Gegner auch etwas schwerer machen und für Real, so sah es zumindest für mich aus, war das in der zweiten Hälfte nicht mehr als ein simples Trainingsspiel. Da erwarte ich einfach von der Mannschaft und vom Trainerteam mehr. Ich erwarte keinen Sieg und auch kein Unentschieden, aber ich erwarte, dass einer Fehlentwicklung im Spiel selbst zumindest entgegengesteuert wird. Und das war überhaupt nicht zu sehen. Für mich macht es einen Unterschied, ob wir 0:3 verlieren oder 1:6. Mag sein, dass Keller gerade auf internationaler Bühne noch sehr unerfahren ist und noch viel zu lernen hat. Aus den Chelsea Spielen haben weder die Mannschaft noch das Trainerteam irgendetwas gelernt, außer zu sagen, die waren einfach besser.

Und wenn man so abgezogen wird, dann war die taktische Herangehensweise einfach ein Griff ins Klo. So einfach ist das für mich. Da ist es mir doch vollkommen egal, ob eine andere Taktik ähnliche Kritik hervorgerufen hätte. Ich kann nicht Hurrafußball spielen lassen ohne im Gegenzug den Raum des Gegners entscheidend eng zu machen.

Die Taktik war im Nachhinein die falsche, vorallem kann man kritisieren, dass wir nicht irgendwann versucht haben das Ergebnis wenigstens noch im Rahmen zu halten und von der offensiven Spielweise abgewichen sind.

Mir geht es nur darum, dass das Spiel sowieso nach dem 0:3 gelaufen war und der weitere Verlauf dann letztlich nicht mehr entscheidend ist. Man darf sich nicht abschlachten lassen, aber ob das Ergebnis am Ende 1:5 oder 1:7 ist macht dann einfach nicht mehr den großen Unterschied, eben weil die Mannschaft irgendwann resigniert.

Deine Enttäuschung und deine Kritik verstehe ich aber. Und mir geht es auch nicht um hätte, wenn und wäre. Man hat eine risikoreiche Taktik gewählt und ist damit gescheitert (ab dem Zeitpunkt, wo es 0:3 stand). Was danach kommt ist für mich nicht mehr entscheidend, denn zu dem Zeitpunkt war das Spiel entschieden.
Die Selbstaufgabe ist natürlich trotzdem bitter, aber vllt ist das für mich weniger dramatisch, weil ich mich hauptsächlich auf das Ergebnis konzentriere, da ich vom Spiel nicht viel gesehen habe.


Natürlich war das Spiel nach dem 0:3 endgültig entschieden und dass die Spieler zu dem Zeitpunkt nicht gerade mit einem Dauerlächeln auf dem Platz rumrennen, ist verständlich. Mir macht die Entwicklung Sorgen,

1) weil ich die Parallelen zu Bayer Leverkusen erkennen kann und ich nicht hoffe, dass wir zu einer zweiten Waschlappenelf verkommen, wo von vornherein schon feststeht, dass es richtig gibt. Und da gehört dann eben auch der Trainer dazu. Gegen wen ist es leicht zu gewinnen? Gegen Schalke ist es leicht zu gewinnen. In dieser Saison haben wir in allen Spielen gegen einen besseren Gegner in der CL anständig aufs Maul bekommen. Wir haben nicht nur gegen einen Übergegner klar verloren, sondern auch gegen ein Londoner Team, dass bei weitem nicht so gut ist, dass man dann mit 0:6 Toren nach 2 Spielen nach Hause fahren muss. Der FC Basel hat's vorgemacht. Das ärgert mich am meisten, dass da nichts draus gelernt wurde und wieder die gleiche Marschroute ausgegeben wurde, die, oh Wunder, wieder nicht funktioniert hat. Danach heißt es dann nur noch, tja, konnte man nichts machen.

2) und weil man sehr wohl etwas dagegen machen konnte. Das hat der BVB wunderbar in 4 Spielen gegen Real Madrid bewiesen. Das war letzte Saison. So brachial werden die Veränderungen bei Real im Sommer nicht gewesen sein. Real arbeitet sich natürlich gegen jeden Gegner Chancen heraus. Und nur weil der BVB gegen Real gewinnen konnte, müssen wir das nicht auch automatisch. Aber der BVB war vom taktischen Konzept her sehr unbequem, so dass Mourinho nach dem Duell im Halbfinale zugeben musste, dass die Dortmunder nicht nur überall zu finden waren und physisch präsenter und schneller waren, sondern auch schneller im Kopf waren. Und das ist wirklich keine Magie.

Die Mentalitätsfrage kann man denke ich wirklich stellen und deinem Gedankengang kann ich folgen und dein Fazit teile ich.

Der Vergleich zu den Spielen Dortmund-Real finde ich aber doch schwierig. Real ist doch nochmal merklich stärker geworden, so wie ich das mitbekommen habe, aber an der Thematik an sich ändert es nicht zwingend etwas. Man kann gegen solche Gegner anders auftreten.

Man hat ja versucht offensiv dagegen zu halten und sich nicht mit reinem Defensivspiel in sein Schicksal zu ergeben und dabei zu hoffen, dass es nicht so schlimm wird. Aber die Konsequenz hat gefehlt bei der Umsetzung.
Vllt liegt es daran, dass unsere Mannschaft noch nicht so gefestigt ist. Wir spielen erst seit kurzem besseren Fußball, Spieler wie Meyer machen ihre ersten internationalen Erfahrungen.

Fakt ist, dass man nicht so tuen kann, als wären diese Spiele nicht passiert. Aber man muss trotzdem nicht alles in Frage stellen. Man sollte die Spiele als Orientierung nutzen, um zu schauen ob man auf dem richtigen Weg ist und um notfalls den Kurs zu korrigieren.

Mir ging es in der ganzen Diskussion hauptsächlich darum, dass man aus diesen Spielen etwas lernt und aus den negativen Erlebnissen etwas Positives macht. Auf einem Weg darf man fallen, aber es ist wichtig, dass man gestärkt daraus hervorgeht.


Aus den bisherigen Klatshen hat man nichts gelernt, da hab ich ähnlich wie Joel überhaupt keine Hoffnung. Wir haben gegen Real, bis auf ein paar Kleinigkeiten, im großen und ganzen so wie gegen Mainz, Leverkusen etc. gespielt.

Und nun werden wir gegen die Bayern hoffentlich nicht nochmal vorgeführt - auch bezogen auf das taktische Verhalten. Tuchel hat uns auch erst den Zahn gezogen.

Soziale Beziehungen zwischen Mannschaft, Spieler und Trainer(team) hin oder her, Keller muss sich für individuell bessere Teams einfach mal was einfallen lassen.


Vielleicht lernst du was, wenn dieses Real die Bayern aus dem Wettbewerb kickt.
Und den Übertrainer Tuchel kannst du auch stecken lassen.
Hier mal einige Spiele aus der Hinrunde:


Hannover 96 - 1. FSV Mainz 05 4:1 --------------Hannover 96 - FC Schalke 04 2:1
beide Auswärts, dennoch verliert Schalke nur knapp, bei Määnz ist es doch sehr deutlich

1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen 1:4------FC Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen 2:0
Ok Schalke zu Hause, mit Aogo und Prinzenkreiseleffekt, aber wieder verliert Tuchel ganz deutlich

Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 3:1 ----------Hertha BSC - FC Schalke 04 0:2
und schon wieder beide Auswärts, während Luhukay, Tuchel die Grenzen aufzeigt,
zeigt Keller, dass auch ein "Konzepttrainer" von einem "konzeptlosen" Trainer schlagbar ist!

Bayern München - 1. FSV Mainz 05 4:1 --------FC Schalke 04 - Bayern München 0:4
Uh, klarer Punkt für Tuchel, Mainz hat den Ehrentreffer in München geholt,
während Bayern uns zu Hause auseinander holt.
Jedoch noch ohne die Nachkäufe Aogo und den Prinzeffekt.

FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 2:1------------- FC Schalke 04 - FC Augsburg 4:1
Der aufsteigende Stern am Trainerhimmel Weinzierl, zeigt Tuchel, dass auch ein Neuling einen Stammtrainer über Jahre ärgern kann, dass kann er aber dem anderen Neuling nicht zeigen,
dieser zeigt Weinzierl die qualitativen Grenzen auf.

1.FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05 1:1 ------------1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 0:0
auch schön, wegen mir kann hier Tuchel als "Punktsieger der Herzen" gelten,
immer hin hat seine Mannschaft ein Tor geschoßen, wenn auch eines kassiert.
Was aber den Punktsieger real ausmacht, ist die Tatsache das Schalke einfach hätte Punkten müssen.

1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1
Was ist besser als der direkte Vergleich, Keller knüpft der "Kloppkopie" 3 Punkte ab.

Mein Fazit,

"lieber ein echter Keller im Haus, als eine Kloppkopie aus Mainz"

Und jetzt kann man (kannst du) sagen, JAAA aber Mainz hat halt nicht die Spielerqualität
wie Schalke sie besitzt.

Und ich sage, JAAAA aber Schalke hat nicht die Spielerqualität,
wie Real sie besitzt.

Hört sich an wie ein Echo, aber so soll es sich auch anhören, weil was dem einem Recht,
kann nicht sein für den Anderen schlecht.

Obendrein kann man auch noch die 3fach Belastung von Schalke zählen, während Mainz mit Platz 13 im Vorjahr nicht mal am UI-Cup stattgefunden hätte, gäbe es den noch.
Dazu ist Mainz im laufendem DFB-Pokal gegen *Köln (zugegebenermaßen diese Saison ein starker Zweitligist*) bereits in der 2. Runde ausgeschieden, während wir wieder bei einem "jungen", "wilden"
und so "erfolgslosem" Konzepttrainer Namens Gisdol, jedoch erst nach dem Achtelfinale nicht mehr
den "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" Gassenhauer anstimmen können.

*Köln, da wäre schon der nächste Kandidat für auf Schalke, der Stöger, der ist ja mit Kölle so erfolgreich; da muss es sich einfach um einen Konzepttrainer handeln.

Und natürlich, sowohl Stöger, und v.a. Tuchel, hätten mit dem selben Kader, mit der selben
Verletzenmisere Real Madrid, mit mindestens 4 zu 0 aus der Arena gescheucht.

:ugly :ugly :ugly :ugly


Zwei schöne Beiträge (#15012) aus dem Bayern-Forum:

http://www.transfermarkt.de/de/lage-der-liga/topic/ansicht_10_1927516_seite751.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Milan04 am 01.03.2014 um 03:36 Uhr bearbeitet
Jens Keller [Trainer] |#1843
01.03.2014 - 03:51 Uhr
Zitat von Gonzales:
Zitat von take:
Zitat von bluey04:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Kritik an Keller hätte es bei egal welcher Taktik nach einer Niederlage gegeben. Wir hatten nichts zu verlieren und haben es immerhin probiert. Die Höhe der Niederlage tut weh und auch das die Mannschaft irgendwann aufgegeben hat ist schade, aber nachvollziehbar. Und dann ist am Ende auch egal, ob es 1:4 oder 1:8 ausgeht, denn ausgeschieden wäre man so oder so.


Dieses hätte, wäre, wenn und aber kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wir haben gegen Real Madrid 1:6 verloren. Das sind die Fakten und mit dem Ergebnis waren wir noch gut bedient.

Mir ist es vollkommen gleich, ob das als Bonus Spiel gesehen wird oder als ernsthafte Prüfung oder wie stark Real Madrid wirklich ist. Man kann es einem Gegner auch etwas schwerer machen und für Real, so sah es zumindest für mich aus, war das in der zweiten Hälfte nicht mehr als ein simples Trainingsspiel. Da erwarte ich einfach von der Mannschaft und vom Trainerteam mehr. Ich erwarte keinen Sieg und auch kein Unentschieden, aber ich erwarte, dass einer Fehlentwicklung im Spiel selbst zumindest entgegengesteuert wird. Und das war überhaupt nicht zu sehen. Für mich macht es einen Unterschied, ob wir 0:3 verlieren oder 1:6. Mag sein, dass Keller gerade auf internationaler Bühne noch sehr unerfahren ist und noch viel zu lernen hat. Aus den Chelsea Spielen haben weder die Mannschaft noch das Trainerteam irgendetwas gelernt, außer zu sagen, die waren einfach besser.

Und wenn man so abgezogen wird, dann war die taktische Herangehensweise einfach ein Griff ins Klo. So einfach ist das für mich. Da ist es mir doch vollkommen egal, ob eine andere Taktik ähnliche Kritik hervorgerufen hätte. Ich kann nicht Hurrafußball spielen lassen ohne im Gegenzug den Raum des Gegners entscheidend eng zu machen.

Die Taktik war im Nachhinein die falsche, vorallem kann man kritisieren, dass wir nicht irgendwann versucht haben das Ergebnis wenigstens noch im Rahmen zu halten und von der offensiven Spielweise abgewichen sind.

Mir geht es nur darum, dass das Spiel sowieso nach dem 0:3 gelaufen war und der weitere Verlauf dann letztlich nicht mehr entscheidend ist. Man darf sich nicht abschlachten lassen, aber ob das Ergebnis am Ende 1:5 oder 1:7 ist macht dann einfach nicht mehr den großen Unterschied, eben weil die Mannschaft irgendwann resigniert.

Deine Enttäuschung und deine Kritik verstehe ich aber. Und mir geht es auch nicht um hätte, wenn und wäre. Man hat eine risikoreiche Taktik gewählt und ist damit gescheitert (ab dem Zeitpunkt, wo es 0:3 stand). Was danach kommt ist für mich nicht mehr entscheidend, denn zu dem Zeitpunkt war das Spiel entschieden.
Die Selbstaufgabe ist natürlich trotzdem bitter, aber vllt ist das für mich weniger dramatisch, weil ich mich hauptsächlich auf das Ergebnis konzentriere, da ich vom Spiel nicht viel gesehen habe.


Natürlich war das Spiel nach dem 0:3 endgültig entschieden und dass die Spieler zu dem Zeitpunkt nicht gerade mit einem Dauerlächeln auf dem Platz rumrennen, ist verständlich. Mir macht die Entwicklung Sorgen,

1) weil ich die Parallelen zu Bayer Leverkusen erkennen kann und ich nicht hoffe, dass wir zu einer zweiten Waschlappenelf verkommen, wo von vornherein schon feststeht, dass es richtig gibt. Und da gehört dann eben auch der Trainer dazu. Gegen wen ist es leicht zu gewinnen? Gegen Schalke ist es leicht zu gewinnen. In dieser Saison haben wir in allen Spielen gegen einen besseren Gegner in der CL anständig aufs Maul bekommen. Wir haben nicht nur gegen einen Übergegner klar verloren, sondern auch gegen ein Londoner Team, dass bei weitem nicht so gut ist, dass man dann mit 0:6 Toren nach 2 Spielen nach Hause fahren muss. Der FC Basel hat's vorgemacht. Das ärgert mich am meisten, dass da nichts draus gelernt wurde und wieder die gleiche Marschroute ausgegeben wurde, die, oh Wunder, wieder nicht funktioniert hat. Danach heißt es dann nur noch, tja, konnte man nichts machen.

2) und weil man sehr wohl etwas dagegen machen konnte. Das hat der BVB wunderbar in 4 Spielen gegen Real Madrid bewiesen. Das war letzte Saison. So brachial werden die Veränderungen bei Real im Sommer nicht gewesen sein. Real arbeitet sich natürlich gegen jeden Gegner Chancen heraus. Und nur weil der BVB gegen Real gewinnen konnte, müssen wir das nicht auch automatisch. Aber der BVB war vom taktischen Konzept her sehr unbequem, so dass Mourinho nach dem Duell im Halbfinale zugeben musste, dass die Dortmunder nicht nur überall zu finden waren und physisch präsenter und schneller waren, sondern auch schneller im Kopf waren. Und das ist wirklich keine Magie.

Die Mentalitätsfrage kann man denke ich wirklich stellen und deinem Gedankengang kann ich folgen und dein Fazit teile ich.

Der Vergleich zu den Spielen Dortmund-Real finde ich aber doch schwierig. Real ist doch nochmal merklich stärker geworden, so wie ich das mitbekommen habe, aber an der Thematik an sich ändert es nicht zwingend etwas. Man kann gegen solche Gegner anders auftreten.

Man hat ja versucht offensiv dagegen zu halten und sich nicht mit reinem Defensivspiel in sein Schicksal zu ergeben und dabei zu hoffen, dass es nicht so schlimm wird. Aber die Konsequenz hat gefehlt bei der Umsetzung.
Vllt liegt es daran, dass unsere Mannschaft noch nicht so gefestigt ist. Wir spielen erst seit kurzem besseren Fußball, Spieler wie Meyer machen ihre ersten internationalen Erfahrungen.

Fakt ist, dass man nicht so tuen kann, als wären diese Spiele nicht passiert. Aber man muss trotzdem nicht alles in Frage stellen. Man sollte die Spiele als Orientierung nutzen, um zu schauen ob man auf dem richtigen Weg ist und um notfalls den Kurs zu korrigieren.

Mir ging es in der ganzen Diskussion hauptsächlich darum, dass man aus diesen Spielen etwas lernt und aus den negativen Erlebnissen etwas Positives macht. Auf einem Weg darf man fallen, aber es ist wichtig, dass man gestärkt daraus hervorgeht.


Aus den bisherigen Klatshen hat man nichts gelernt, da hab ich ähnlich wie Joel überhaupt keine Hoffnung. Wir haben gegen Real, bis auf ein paar Kleinigkeiten, im großen und ganzen so wie gegen Mainz, Leverkusen etc. gespielt.

Und nun werden wir gegen die Bayern hoffentlich nicht nochmal vorgeführt - auch bezogen auf das taktische Verhalten. Tuchel hat uns auch erst den Zahn gezogen.

Soziale Beziehungen zwischen Mannschaft, Spieler und Trainer(team) hin oder her, Keller muss sich für individuell bessere Teams einfach mal was einfallen lassen.


Vielleicht lernst du was, wenn dieses Real die Bayern aus dem Wettbewerb kickt.
Und den Übertrainer Tuchel kannst du auch stecken lassen.
Hier mal einige Spiele aus der Hinrunde:


Hannover 96 - 1. FSV Mainz 05 4:1 --------------Hannover 96 - FC Schalke 04 2:1
beide Auswärts, dennoch verliert Schalke nur knapp, bei Määnz ist es doch sehr deutlich

1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen 1:4------FC Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen 2:0
Ok Schalke zu Hause, mit Aogo und Prinzenkreiseleffekt, aber wieder verliert Tuchel ganz deutlich

Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 3:1 ----------Hertha BSC - FC Schalke 04 0:2
und schon wieder beide Auswärts, während Luhukay, Tuchel die Grenzen aufzeigt,
zeigt Keller, dass auch ein "Konzepttrainer" von einem "konzeptlosen" Trainer schlagbar ist!

Bayern München - 1. FSV Mainz 05 4:1 --------FC Schalke 04 - Bayern München 0:4
Uh, klarer Punkt für Tuchel, Mainz hat den Ehrentreffer in München geholt,
während Bayern uns zu Hause auseinander holt.
Jedoch noch ohne die Nachkäufe Aogo und den Prinzeffekt.

FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 2:1------------- FC Schalke 04 - FC Augsburg 4:1
Der aufsteigende Stern am Trainerhimmel Weinzierl, zeigt Tuchel, dass auch ein Neuling einen Stammtrainer über Jahre ärgern kann, dass kann er aber dem anderen Neuling nicht zeigen,
dieser zeigt Weinzierl die qualitativen Grenzen auf.

1.FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05 1:1 ------------1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 0:0
auch schön, wegen mir kann hier Tuchel als "Punktsieger der Herzen" gelten,
immer hin hat seine Mannschaft ein Tor geschoßen, wenn auch eines kassiert.
Was aber den Punktsieger real ausmacht, ist die Tatsache das Schalke einfach hätte Punkten müssen.

1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1
Was ist besser als der direkte Vergleich, Keller knüpft der "Kloppkopie" 3 Punkte ab.

Mein Fazit,

"lieber ein echter Keller im Haus, als eine Kloppkopie aus Mainz"

Und jetzt kann man (kannst du) sagen, JAAA aber Mainz hat halt nicht die Spielerqualität
wie Schalke sie besitzt.

Und ich sage, JAAAA aber Schalke hat nicht die Spielerqualität,
wie Real sie besitzt.

Hört sich an wie ein Echo, aber so soll es sich auch anhören, weil was dem einem Recht,
kann nicht sein für den Anderen schlecht.

Obendrein kann man auch noch die 3fach Belastung von Schalke zählen, während Mainz mit Platz 13 im Vorjahr nicht mal am UI-Cup stattgefunden hätte, gäbe es den noch.
Dazu ist Mainz im laufendem DFB-Pokal gegen *Köln (zugegebenermaßen diese Saison ein starker Zweitligist*) bereits in der 2. Runde ausgeschieden, während wir wieder bei einem "jungen", "wilden"
und so "erfolgslosem" Konzepttrainer Namens Gisdol, jedoch erst nach dem Achtelfinale nicht mehr
den "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" Gassenhauer anstimmen können.

*Köln, da wäre schon der nächste Kandidat für auf Schalke, der Stöger, der ist ja mit Kölle so erfolgreich; da muss es sich einfach um einen Konzepttrainer handeln.

Und natürlich, sowohl Stöger, und v.a. Tuchel, hätten mit dem selben Kader, mit der selben
Verletzenmisere Real Madrid, mit mindestens 4 zu 0 aus der Arena gescheucht.

:ugly :ugly :ugly :ugly


Auch wenn du schon selbst schreibst, das dein Beitrag zur Hälfte einfach Nonsens ist: Ich hau mich weg, du willst doch nicht ernsthaft die Mannschaft von Mainz mit der von uns vergleichen?

Schau dir das letzte Spiel gegen Mainz an - Tuchel hat Keller ausgecoacht. Schau dir Mainz unter Tuchel generell an und dann kann man nur zum Fazit kommen, das Tuchel der eindeutig vielversprechendere Trainer als Keller ist.

Und dein letzter Satz zeigt wie so oft, dass du wieder mal überhaupt keinen Schimmer hast, worum es überhaupt ging - das erwarte ich selbstverständlich auch nicht mehr von dir.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von take am 01.03.2014 um 03:55 Uhr bearbeitet
Jens Keller [Trainer] |#1844
01.03.2014 - 09:57 Uhr
Ja, ja....der Mythos Tuchel. Oder sollte ich überspitzt eher sagen die Heldenverehrung Tuchels (alles nur leichte Satire bis hier hin).

Man fragt sich wirklich, was hier manchmal abgeht.

Da wählt Jens Keller gegen Real Madrid eine risikohafte Spielausrichtung. Wird nicht dafür belohnt sondern kriegt vom Gegner Real Madrid einen ordentlich verplättet und plötzlich wird wieder alles in Frage gestellt und man zaubert hier den "Retter Tuchel" aus dem Hut. Die ersten 5 Ligaspiele der Hinrunde sind verpufft. Die in den vergangenen Wochen gezeigten spielerischen wie auch taktischen Verbesserungen, sind plötzlich doch noch nicht so da gewesen, obwohl es ihm und der Mannschaft im Forum attestiert wurde. Plötzlich wird wieder relativiert und obwohl man es nicht geschrieben hat, gab es doch an den vier Siegen und dem einen Unentschieden einiges auszusetzen. Ein Spiel, und dabei handelte es sich nur um Real Madrid, und schon schwappt es hier um und alles wird in Frage gestellt. Nein, nicht alles! Jens Keller wird plötzlich wieder über Gebühr in Frage gestellt und, man kann es gar nicht oft genug wiederholen, unter "Tuchel" würde so etwas ganz bestimmt nicht passieren. Wir wissen aber doch sicherlich alle, dass eine solche Aussage hochspekulativ ist, oder? Und wir fangen jetzt hier auch nicht mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen an, oder?

Tuchel ist zweifellos ein guter Trainer, ohne jede Frage. Er holt eine ganze Menge aus dem Mainzer Kader heraus. Und das Jahr für Jahr. Das ist ganz bestimmt keine Selbstverständlichkeit. Und natürlich hat er uns, oder bleiben wir beim Namen, Jens Keller im letzten Bundesligaspiel ausgecoacht. Aber genau so gut könnte ich sagen, dass Jens Keller den Tuchel im Hinspiel ausgecoacht hat. Es ist einfach nur noch müßig. Tuchel kann gut mit Taktik. Auch das will ich hier gar nicht in Abrede stellen. Aber auch seine Taktikvarianten bzw. Varibilität stößt an ihre Grenzen.

Seine Ausbeute in den vergangenen 2 Jahren gegen die Plätze 1 bis 5 ist durchwachsen und auch seine Ausbeute gegen die Plätze 14 bis 18 ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Es sei denn wir gehen von der These aus, dass Mainz in beiden Jahren den qualitativ schlechtesten Kader aller 18 Bundesligamannschaften hatte. Dann würde sich natürlich alles relativieren. Aber das halte ich persönlich für sehr weit her geholt.

Saison 2011/2012: Platz 1 bis 5 - 2S-2U-6N Platz 14 bis 18 - 2S-4U-4N
Saison 2012/2013: Platz 1 bis 5 - 1S-2U-7N Platz 14 bis 18 - 4S-3U-3N

Nochmal, ich kann ja den Frust verstehen, den hier einige haben. Die Niederlage gegen Real war schmerzhaft. Man kann die gewählte Taktik im Nachhinein sachlich kritisieren, da sie eben in die Buxe ging und meinetwegen vielleicht auch zu blauäugig war. Man kann kritisieren, dass es unverständlich war, Julian Draxler spielen zu lassen oder ihn so lange spielen zu lassen. Aber anhand dieser Niederlage die bisherige Rückrunde und die positive Richtung, die das Ganze genommen hat, nun klein- oder schwach zu reden ist doch Bullshit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jensemann123 am 01.03.2014 um 10:00 Uhr bearbeitet
Jens Keller [Trainer] |#1845
01.03.2014 - 11:02 Uhr
Nochmal lesen Jense: Es geht einzig und allein um die Lernresistenz gegen individuell bessere Gegner.

Da wird gekickt wie gegen Mainz. 2x die gleiche Abreibung gegen Chelsea und nun in der Art und Weise von Real ausknocken lassen, auf Grund einer mal wieder (für diesen Gegner) sehr naiven Ausrichtung. Eben eine Ausrichtung wie immer - das geht gegen 15-16 Bundesligisten gut, da die nicht über unsere individuelle Klasse verfügen - was bis dahin auch vollkommen legitim ist. Ich habe selten Spiele gesehen, wo Ronaldo und Bale so oft in ein 1 vs 1 kamen und wo die Madrilenen so viel Räume im Mittelfeld bekamen.

Und da ist Tuchel nun das beste Beispiel, der das die letzten Jahre hervorragend macht - auch gegen die im Budget haushoch überlegenen Bundesligisten. Es ist vor allem auch immer eine Frage des Wie.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von take am 01.03.2014 um 11:05 Uhr bearbeitet
Jens Keller [Trainer] |#1846
01.03.2014 - 11:30 Uhr
Zitat von take:
Nochmal lesen Jense: Es geht einzig und allein um die Lernresistenz gegen individuell bessere Gegner.

Da wird gekickt wie gegen Mainz. 2x die gleiche Abreibung gegen Chelsea und nun in der Art und Weise von Real ausknocken lassen, auf Grund einer mal wieder (für diesen Gegner) sehr naiven Ausrichtung. Eben eine Ausrichtung wie immer - das geht gegen 15-16 Bundesligisten gut, da die nicht über unsere individuelle Klasse verfügen - was bis dahin auch vollkommen legitim ist. Ich habe selten Spiele gesehen, wo Ronaldo und Bale so oft in ein 1 vs 1 kamen und wo die Madrilenen so viel Räume im Mittelfeld bekamen.

Und da ist Tuchel nun das beste Beispiel, der das die letzten Jahre hervorragend macht - auch gegen die im Budget haushoch überlegenen Bundesligisten. Es ist vor allem auch immer eine Frage des Wie.


Das Haben die Mainzer mit großer Klasse gegen Bayern bewiesen - prima - nicht.. ;)
Oh warte die wurden ja 4:1 von denen nach hause geschickt....

•     •     •

Mal mir mal hier nicht den Großkreuz an die Wand!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pigotto am 01.03.2014 um 11:32 Uhr bearbeitet
Jens Keller [Trainer] |#1847
01.03.2014 - 11:34 Uhr
Zitat von Pigotto:
Zitat von take:
Nochmal lesen Jense: Es geht einzig und allein um die Lernresistenz gegen individuell bessere Gegner.

Da wird gekickt wie gegen Mainz. 2x die gleiche Abreibung gegen Chelsea und nun in der Art und Weise von Real ausknocken lassen, auf Grund einer mal wieder (für diesen Gegner) sehr naiven Ausrichtung. Eben eine Ausrichtung wie immer - das geht gegen 15-16 Bundesligisten gut, da die nicht über unsere individuelle Klasse verfügen - was bis dahin auch vollkommen legitim ist. Ich habe selten Spiele gesehen, wo Ronaldo und Bale so oft in ein 1 vs 1 kamen und wo die Madrilenen so viel Räume im Mittelfeld bekamen.

Und da ist Tuchel nun das beste Beispiel, der das die letzten Jahre hervorragend macht - auch gegen die im Budget haushoch überlegenen Bundesligisten. Es ist vor allem auch immer eine Frage des Wie.


Das Haben die Mainzer mit großer Klasse gegen Bayern bewiesen - prima - nicht.. ;)
Oh warte die wurden ja 4:1 von denen nach hause geschickt....


Sehr geschickt die Bayern heranzuziehen, wo wir seit zig Spielen überhaupt auf ein Tor warten. :D

Mainz =/ Schalke


Das sind Dimensionen, die ähnlich nah beieinander sind, wie wir und Real. Oder wir nehmen doch das aktuelle 0:0 - wo uns der Zahn gezogen wurde...ups.. ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von take am 01.03.2014 um 11:35 Uhr bearbeitet
Jens Keller [Trainer] |#1848
01.03.2014 - 11:39 Uhr
Zitat von take:
Zitat von Gonzales:
Zitat von take:
Zitat von bluey04:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Zitat von JoelGoes2Hollywood:
Zitat von bluey04:
Kritik an Keller hätte es bei egal welcher Taktik nach einer Niederlage gegeben. Wir hatten nichts zu verlieren und haben es immerhin probiert. Die Höhe der Niederlage tut weh und auch das die Mannschaft irgendwann aufgegeben hat ist schade, aber nachvollziehbar. Und dann ist am Ende auch egal, ob es 1:4 oder 1:8 ausgeht, denn ausgeschieden wäre man so oder so.


Dieses hätte, wäre, wenn und aber kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wir haben gegen Real Madrid 1:6 verloren. Das sind die Fakten und mit dem Ergebnis waren wir noch gut bedient.

Mir ist es vollkommen gleich, ob das als Bonus Spiel gesehen wird oder als ernsthafte Prüfung oder wie stark Real Madrid wirklich ist. Man kann es einem Gegner auch etwas schwerer machen und für Real, so sah es zumindest für mich aus, war das in der zweiten Hälfte nicht mehr als ein simples Trainingsspiel. Da erwarte ich einfach von der Mannschaft und vom Trainerteam mehr. Ich erwarte keinen Sieg und auch kein Unentschieden, aber ich erwarte, dass einer Fehlentwicklung im Spiel selbst zumindest entgegengesteuert wird. Und das war überhaupt nicht zu sehen. Für mich macht es einen Unterschied, ob wir 0:3 verlieren oder 1:6. Mag sein, dass Keller gerade auf internationaler Bühne noch sehr unerfahren ist und noch viel zu lernen hat. Aus den Chelsea Spielen haben weder die Mannschaft noch das Trainerteam irgendetwas gelernt, außer zu sagen, die waren einfach besser.

Und wenn man so abgezogen wird, dann war die taktische Herangehensweise einfach ein Griff ins Klo. So einfach ist das für mich. Da ist es mir doch vollkommen egal, ob eine andere Taktik ähnliche Kritik hervorgerufen hätte. Ich kann nicht Hurrafußball spielen lassen ohne im Gegenzug den Raum des Gegners entscheidend eng zu machen.

Die Taktik war im Nachhinein die falsche, vorallem kann man kritisieren, dass wir nicht irgendwann versucht haben das Ergebnis wenigstens noch im Rahmen zu halten und von der offensiven Spielweise abgewichen sind.

Mir geht es nur darum, dass das Spiel sowieso nach dem 0:3 gelaufen war und der weitere Verlauf dann letztlich nicht mehr entscheidend ist. Man darf sich nicht abschlachten lassen, aber ob das Ergebnis am Ende 1:5 oder 1:7 ist macht dann einfach nicht mehr den großen Unterschied, eben weil die Mannschaft irgendwann resigniert.

Deine Enttäuschung und deine Kritik verstehe ich aber. Und mir geht es auch nicht um hätte, wenn und wäre. Man hat eine risikoreiche Taktik gewählt und ist damit gescheitert (ab dem Zeitpunkt, wo es 0:3 stand). Was danach kommt ist für mich nicht mehr entscheidend, denn zu dem Zeitpunkt war das Spiel entschieden.
Die Selbstaufgabe ist natürlich trotzdem bitter, aber vllt ist das für mich weniger dramatisch, weil ich mich hauptsächlich auf das Ergebnis konzentriere, da ich vom Spiel nicht viel gesehen habe.


Natürlich war das Spiel nach dem 0:3 endgültig entschieden und dass die Spieler zu dem Zeitpunkt nicht gerade mit einem Dauerlächeln auf dem Platz rumrennen, ist verständlich. Mir macht die Entwicklung Sorgen,

1) weil ich die Parallelen zu Bayer Leverkusen erkennen kann und ich nicht hoffe, dass wir zu einer zweiten Waschlappenelf verkommen, wo von vornherein schon feststeht, dass es richtig gibt. Und da gehört dann eben auch der Trainer dazu. Gegen wen ist es leicht zu gewinnen? Gegen Schalke ist es leicht zu gewinnen. In dieser Saison haben wir in allen Spielen gegen einen besseren Gegner in der CL anständig aufs Maul bekommen. Wir haben nicht nur gegen einen Übergegner klar verloren, sondern auch gegen ein Londoner Team, dass bei weitem nicht so gut ist, dass man dann mit 0:6 Toren nach 2 Spielen nach Hause fahren muss. Der FC Basel hat's vorgemacht. Das ärgert mich am meisten, dass da nichts draus gelernt wurde und wieder die gleiche Marschroute ausgegeben wurde, die, oh Wunder, wieder nicht funktioniert hat. Danach heißt es dann nur noch, tja, konnte man nichts machen.

2) und weil man sehr wohl etwas dagegen machen konnte. Das hat der BVB wunderbar in 4 Spielen gegen Real Madrid bewiesen. Das war letzte Saison. So brachial werden die Veränderungen bei Real im Sommer nicht gewesen sein. Real arbeitet sich natürlich gegen jeden Gegner Chancen heraus. Und nur weil der BVB gegen Real gewinnen konnte, müssen wir das nicht auch automatisch. Aber der BVB war vom taktischen Konzept her sehr unbequem, so dass Mourinho nach dem Duell im Halbfinale zugeben musste, dass die Dortmunder nicht nur überall zu finden waren und physisch präsenter und schneller waren, sondern auch schneller im Kopf waren. Und das ist wirklich keine Magie.

Die Mentalitätsfrage kann man denke ich wirklich stellen und deinem Gedankengang kann ich folgen und dein Fazit teile ich.

Der Vergleich zu den Spielen Dortmund-Real finde ich aber doch schwierig. Real ist doch nochmal merklich stärker geworden, so wie ich das mitbekommen habe, aber an der Thematik an sich ändert es nicht zwingend etwas. Man kann gegen solche Gegner anders auftreten.

Man hat ja versucht offensiv dagegen zu halten und sich nicht mit reinem Defensivspiel in sein Schicksal zu ergeben und dabei zu hoffen, dass es nicht so schlimm wird. Aber die Konsequenz hat gefehlt bei der Umsetzung.
Vllt liegt es daran, dass unsere Mannschaft noch nicht so gefestigt ist. Wir spielen erst seit kurzem besseren Fußball, Spieler wie Meyer machen ihre ersten internationalen Erfahrungen.

Fakt ist, dass man nicht so tuen kann, als wären diese Spiele nicht passiert. Aber man muss trotzdem nicht alles in Frage stellen. Man sollte die Spiele als Orientierung nutzen, um zu schauen ob man auf dem richtigen Weg ist und um notfalls den Kurs zu korrigieren.

Mir ging es in der ganzen Diskussion hauptsächlich darum, dass man aus diesen Spielen etwas lernt und aus den negativen Erlebnissen etwas Positives macht. Auf einem Weg darf man fallen, aber es ist wichtig, dass man gestärkt daraus hervorgeht.


Aus den bisherigen Klatshen hat man nichts gelernt, da hab ich ähnlich wie Joel überhaupt keine Hoffnung. Wir haben gegen Real, bis auf ein paar Kleinigkeiten, im großen und ganzen so wie gegen Mainz, Leverkusen etc. gespielt.

Und nun werden wir gegen die Bayern hoffentlich nicht nochmal vorgeführt - auch bezogen auf das taktische Verhalten. Tuchel hat uns auch erst den Zahn gezogen.

Soziale Beziehungen zwischen Mannschaft, Spieler und Trainer(team) hin oder her, Keller muss sich für individuell bessere Teams einfach mal was einfallen lassen.


Vielleicht lernst du was, wenn dieses Real die Bayern aus dem Wettbewerb kickt.
Und den Übertrainer Tuchel kannst du auch stecken lassen.
Hier mal einige Spiele aus der Hinrunde:


Hannover 96 - 1. FSV Mainz 05 4:1 --------------Hannover 96 - FC Schalke 04 2:1
beide Auswärts, dennoch verliert Schalke nur knapp, bei Määnz ist es doch sehr deutlich

1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen 1:4------FC Schalke 04 - Bayer 04 Leverkusen 2:0
Ok Schalke zu Hause, mit Aogo und Prinzenkreiseleffekt, aber wieder verliert Tuchel ganz deutlich

Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 3:1 ----------Hertha BSC - FC Schalke 04 0:2
und schon wieder beide Auswärts, während Luhukay, Tuchel die Grenzen aufzeigt,
zeigt Keller, dass auch ein "Konzepttrainer" von einem "konzeptlosen" Trainer schlagbar ist!

Bayern München - 1. FSV Mainz 05 4:1 --------FC Schalke 04 - Bayern München 0:4
Uh, klarer Punkt für Tuchel, Mainz hat den Ehrentreffer in München geholt,
während Bayern uns zu Hause auseinander holt.
Jedoch noch ohne die Nachkäufe Aogo und den Prinzeffekt.

FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 2:1------------- FC Schalke 04 - FC Augsburg 4:1
Der aufsteigende Stern am Trainerhimmel Weinzierl, zeigt Tuchel, dass auch ein Neuling einen Stammtrainer über Jahre ärgern kann, dass kann er aber dem anderen Neuling nicht zeigen,
dieser zeigt Weinzierl die qualitativen Grenzen auf.

1.FC Nürnberg - 1. FSV Mainz 05 1:1 ------------1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 0:0
auch schön, wegen mir kann hier Tuchel als "Punktsieger der Herzen" gelten,
immer hin hat seine Mannschaft ein Tor geschoßen, wenn auch eines kassiert.
Was aber den Punktsieger real ausmacht, ist die Tatsache das Schalke einfach hätte Punkten müssen.

1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1
Was ist besser als der direkte Vergleich, Keller knüpft der "Kloppkopie" 3 Punkte ab.

Mein Fazit,

"lieber ein echter Keller im Haus, als eine Kloppkopie aus Mainz"

Und jetzt kann man (kannst du) sagen, JAAA aber Mainz hat halt nicht die Spielerqualität
wie Schalke sie besitzt.

Und ich sage, JAAAA aber Schalke hat nicht die Spielerqualität,
wie Real sie besitzt.

Hört sich an wie ein Echo, aber so soll es sich auch anhören, weil was dem einem Recht,
kann nicht sein für den Anderen schlecht.

Obendrein kann man auch noch die 3fach Belastung von Schalke zählen, während Mainz mit Platz 13 im Vorjahr nicht mal am UI-Cup stattgefunden hätte, gäbe es den noch.
Dazu ist Mainz im laufendem DFB-Pokal gegen *Köln (zugegebenermaßen diese Saison ein starker Zweitligist*) bereits in der 2. Runde ausgeschieden, während wir wieder bei einem "jungen", "wilden"
und so "erfolgslosem" Konzepttrainer Namens Gisdol, jedoch erst nach dem Achtelfinale nicht mehr
den "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" Gassenhauer anstimmen können.

*Köln, da wäre schon der nächste Kandidat für auf Schalke, der Stöger, der ist ja mit Kölle so erfolgreich; da muss es sich einfach um einen Konzepttrainer handeln.

Und natürlich, sowohl Stöger, und v.a. Tuchel, hätten mit dem selben Kader, mit der selben
Verletzenmisere Real Madrid, mit mindestens 4 zu 0 aus der Arena gescheucht.

:ugly :ugly :ugly :ugly


Auch wenn du schon selbst schreibst, das dein Beitrag zur Hälfte einfach Nonsens ist: Ich hau mich weg, du willst doch nicht ernsthaft die Mannschaft von Mainz mit der von uns vergleichen?

Schau dir das letzte Spiel gegen Mainz an - Tuchel hat Keller ausgecoacht. Schau dir Mainz unter Tuchel generell an und dann kann man nur zum Fazit kommen, das Tuchel der eindeutig vielversprechendere Trainer als Keller ist.

Und dein letzter Satz zeigt wie so oft, dass du wieder mal überhaupt keinen Schimmer hast, worum es überhaupt ging - das erwarte ich selbstverständlich auch nicht mehr von dir.

Du siehst Dinge manchmal ein bisschen absolut.
Man kann diese Stastistik auch einfach mal als Information hinnehmen und als Beleg dafür, dass Tuchel zwar ein taktisch versierter Trainer ist, dass aber auch nicht zwingend Erfolg bedeutet.
Ein direkter Vergleich ist absurd, weil dafür zu viele Faktoren mit hinein spielen und die Vereine kaum vergleichbar sind, aber Paralellen kann man ziehen und wenigstens eine grobe Aussage treffen.

Und das du einen Trainer nur auf seine taktischen Fähigkeiten reduzierst ist auch verkehrt. Zum Trainerjob gehört eben noch so viel mehr. Es gibt einige Trainer, die haben einen Taktik-Experten als Co-Trainer, von dem viele Impulse und Ideen ausgehen. Klopp macht die Taktik in Dortmund auch nicht alleine! Und Tuchel bespricht sich auch mit seinem Team.
Die taktische Qualität muss also nicht zwingend beim Cheftrainer liegen, sollte aber im Trainerteam vorhanden sein und Gehör finden.
Jens Keller [Trainer] |#1849
01.03.2014 - 11:43 Uhr
Zitat von take:
Zitat von Pigotto:
Zitat von take:
Nochmal lesen Jense: Es geht einzig und allein um die Lernresistenz gegen individuell bessere Gegner.

Da wird gekickt wie gegen Mainz. 2x die gleiche Abreibung gegen Chelsea und nun in der Art und Weise von Real ausknocken lassen, auf Grund einer mal wieder (für diesen Gegner) sehr naiven Ausrichtung. Eben eine Ausrichtung wie immer - das geht gegen 15-16 Bundesligisten gut, da die nicht über unsere individuelle Klasse verfügen - was bis dahin auch vollkommen legitim ist. Ich habe selten Spiele gesehen, wo Ronaldo und Bale so oft in ein 1 vs 1 kamen und wo die Madrilenen so viel Räume im Mittelfeld bekamen.

Und da ist Tuchel nun das beste Beispiel, der das die letzten Jahre hervorragend macht - auch gegen die im Budget haushoch überlegenen Bundesligisten. Es ist vor allem auch immer eine Frage des Wie.


Das Haben die Mainzer mit großer Klasse gegen Bayern bewiesen - prima - nicht.. ;)
Oh warte die wurden ja 4:1 von denen nach hause geschickt....


Sehr geschickt die Bayern heranzuziehen, wo wir seit zig Spielen überhaupt auf ein Tor warten. :D

Mainz =/ Schalke


Das sind Dimensionen, die ähnlich nah beieinander sind, wie wir und Real. Oder wir nehmen doch das aktuelle 0:0 - wo uns der Zahn gezogen wurde...ups.. ;)


Vor allem scheint er das Spiel auch nicht gesehen zu haben - Mainz hat sich verdammt gut geschlagen und am Ende (viel) zu hoch verloren. Noch dazu war das jetzt für ihn DAS Beispiel in Tuchels jahrelanger Amtszeit. Als Gegenbeispiel könnte man ja bspw. diverse Spiele (Siege) gegen Dortmund, Schalke etc. bringen. :rolleyes
Jens Keller [Trainer] |#1850
01.03.2014 - 11:44 Uhr
Zitat von take:

Sehr geschickt die Bayern heranzuziehen, wo wir seit zig Spielen überhaupt auf ein Tor warten. :D

Mainz =/ Schalke


Das sind Dimensionen, die ähnlich nah beieinander sind, wie wir und Real.


Ich würde die Kluft zwischen uns und Mainz nicht mit uns und Real Madrid vergleichen, das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer und ich denke hier drückt auch der Schuh.
Wenn das orangene Ballett einen Sahnetag erwischt, dann siehst du wie eine Schulmannschaft aus - punkt. Viele machen hier echt den Fehler und vergleichen Real Madrid heute mit dem von der letzten Saison..DA sind Welten dazwischen. In der Primera Division hauen die auch andere Vereine, die sich hinten reinstellen an guten Tagen mit Klatschen weg. Waren auch nicht umsonst die stärkste Mannschaft in der kompletten Gruppenphase?! Schau dir dochmal nochmal die Ergebnisse gegen Galatasaray an und schau dir dann an wie Gala gegen Chelsea gespielt hat..

Wie stark Real Madrid aktuell ist werden einige hier erst realisieren wenn es zu spät ist, wenn sie auf Dortmund oder auf Bayern treffen. In der aktuellen Form von Real Madrid traue ich ihnen ohne weiteres zu Bayern München zu besiegen, ich sehe sie nämlich ca. auf Augenhöhe, aber das wird man eh in der baldigen Zukunft sehen.

Was das Bayern - Mainz und Schalke - Bayern angeht, muss man auch einfach sagen, zu der Zeit war Mainz in guter Form und Schalke gegen Bayern sagen wir naja, auch dem neualten Fluch bedingt. Keine Ahnung wieso die dauernd mit schlotternden Beinen gegen die Bayern auftreten wenn mal was schief läuft. In den ersten 20!Minuten waren wir der Herr im Haus und mehrmals kurz davor zu führen. Wer gerade gegen Bayern das Tor nicht macht, hat es dreifach schwer erst recht, wenn man dann ein Tor nach einem Standard herschenkt.

Ich rechne mir für heute vielleicht nichts aus, aber mal schauen wie sich unsere Mannschaft heute präsentiert. Ich würde nicht meine Hand darauf verwetten, dass Tuchel hier funktioniert und ich würde auch nicht meine Hand darauf verwetten, dass er der so viel bessere Trainer sein soll. So hat ihn Keller in der Hinrunde ausgecoacht und Tuchel hat so ziemlich keine Starspieler, die Spieler setzen alles genauso um, wie er es möchte, ob das bei uns auch funktioniert? Großes Fragezeichen.

•     •     •

Mal mir mal hier nicht den Großkreuz an die Wand!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pigotto am 01.03.2014 um 11:50 Uhr bearbeitet
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