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Hasan Salihamidzic
Geburtsdatum 01.01.1977
Alter 49
Nat. Bosnien-Herzegowina  Bosnien-Herzegowina
Funktion Sportvorstand
Akt. Verein Vereinslos

Hasan Salihamidzic

31.07.2017 - 17:47 Uhr
Hasan Salihamidzic |#1691
10.10.2017 - 15:57 Uhr
Zitat von rechengenie
Zitat von Ex-User

Zitat von rechengenie

Zitat von Riga2011

Zitat von rechengenie

Aber nach zwei Monaten ein endgültiges Fazit zu ziehen ohne im Ansatz die interne Arbeit beurteilen zu können, nun gut zwinker


Ich lese nur Durchhalteparolen und Allgemeinplätze oder weißt es du besser und kannst die interne Arbeit beurteilen? Nein? Dann bleibe ich bei der Beurteilung von dem, was nach außen dringt und das ist verheerend genug, um keine drei, sechs oder neun Monate abwarten zu müssen, damit man zu dem Fazit kommen kann, dass der Brazzo dort nicht hingehört. Aber gut, wenn du mit einem Wunder rechnest, dann warte einfach weiter ab zwinker


Es spricht nicht für dich, dass du die anderen Abschnitte außen vor lässt weil die doch mehr als eindeutig zeigen, dass man solche Manager eben NICHT nach zwei Monaten bewerten sollte!

Da ich gerade nicht die interne Arbeit beurteilen kann, bleibe ich halt ruhig und lass den Brazzo mal machen. Wenn man nach einem Jahr vielleicht mehr erfahren hat, was er bewirkt hat und wie sein Auftreten dann ist, kann man ihn immer noch bewerten.

Denn wenn ich Spieler und Manager nach zwei Monaten abschließend bewerten würde, dann würde ich über viele Spieler anders denken, einige Beispiele haben wir ja selbst hier im Kader mit Martinez beispielsweise. Der hat in den ersten zwei Monaten auch nichts großartiges bewegt, für einen Rekordeinkauf wenig gezeigt um dann irgendwann komplett zu explodieren!


Wenn der Präsident öffentlich zugibt, dass ein halbes Team mit dem Trainer mehr oder weniger durch ist, dann spricht das kaum für die internen Kommunikationseigenschaften desjenigen, der genau für sowas als Ansprechpartner und Puffer zwischen Mannschaft und Trainer stehen sollte.
Und der Vergleich mit Martinez hinkt. Der hatte nämlich schon ein paar Jahre als Fußballprofi auf dem Buckel als wir ihn geholt haben. Was kann Brazzo vorweisen?


Ne Nummer darunter ging's nicht? Aber vermutlich hätte Lahm direkt alle Probleme durch ein cleveres Interview in der SZ gelöst ugly

Keiner sieht mal die Möglichkeit in Betracht das auch Brazzo intern mal gesagt haben könnte "Du Uli, das Verhältnis Mannschaft-Trainer ist völlig zerstört, da haben sich Verhaltensweisen breit gemacht, die kaum zu bändigen sind, da müssen wir was machen!"


Ganz bestimmt hat bspw. ein Ribery nach einem Jahrzehnt des Ausheulens am Tegernsee den Umweg über einen wie Brazzo gebraucht um seinen Unmut bei Papa Uli kundzutun.
Hasan Salihamidzic |#1692
10.10.2017 - 16:14 Uhr
Zitat von Ex-User
Zitat von rechengenie

Zitat von Ex-User

Zitat von rechengenie

Zitat von Riga2011

Zitat von rechengenie

Aber nach zwei Monaten ein endgültiges Fazit zu ziehen ohne im Ansatz die interne Arbeit beurteilen zu können, nun gut zwinker


Ich lese nur Durchhalteparolen und Allgemeinplätze oder weißt es du besser und kannst die interne Arbeit beurteilen? Nein? Dann bleibe ich bei der Beurteilung von dem, was nach außen dringt und das ist verheerend genug, um keine drei, sechs oder neun Monate abwarten zu müssen, damit man zu dem Fazit kommen kann, dass der Brazzo dort nicht hingehört. Aber gut, wenn du mit einem Wunder rechnest, dann warte einfach weiter ab zwinker


Es spricht nicht für dich, dass du die anderen Abschnitte außen vor lässt weil die doch mehr als eindeutig zeigen, dass man solche Manager eben NICHT nach zwei Monaten bewerten sollte!

Da ich gerade nicht die interne Arbeit beurteilen kann, bleibe ich halt ruhig und lass den Brazzo mal machen. Wenn man nach einem Jahr vielleicht mehr erfahren hat, was er bewirkt hat und wie sein Auftreten dann ist, kann man ihn immer noch bewerten.

Denn wenn ich Spieler und Manager nach zwei Monaten abschließend bewerten würde, dann würde ich über viele Spieler anders denken, einige Beispiele haben wir ja selbst hier im Kader mit Martinez beispielsweise. Der hat in den ersten zwei Monaten auch nichts großartiges bewegt, für einen Rekordeinkauf wenig gezeigt um dann irgendwann komplett zu explodieren!


Wenn der Präsident öffentlich zugibt, dass ein halbes Team mit dem Trainer mehr oder weniger durch ist, dann spricht das kaum für die internen Kommunikationseigenschaften desjenigen, der genau für sowas als Ansprechpartner und Puffer zwischen Mannschaft und Trainer stehen sollte.
Und der Vergleich mit Martinez hinkt. Der hatte nämlich schon ein paar Jahre als Fußballprofi auf dem Buckel als wir ihn geholt haben. Was kann Brazzo vorweisen?


Ne Nummer darunter ging's nicht? Aber vermutlich hätte Lahm direkt alle Probleme durch ein cleveres Interview in der SZ gelöst ugly

Keiner sieht mal die Möglichkeit in Betracht das auch Brazzo intern mal gesagt haben könnte "Du Uli, das Verhältnis Mannschaft-Trainer ist völlig zerstört, da haben sich Verhaltensweisen breit gemacht, die kaum zu bändigen sind, da müssen wir was machen!"


Ganz bestimmt hat bspw. ein Ribery nach einem Jahrzehnt des Ausheulens am Tegernsee den Umweg über einen wie Brazzo gebraucht um seinen Unmut bei Papa Uli kundzutun.


Deine Antwort ist doch das Paradebeispiel für eine Reaktion die meilenweit an meinem Beitrag vorbeigeht.

Es geht doch gar nicht darum bei wem sich die Mannschaft ausheult.
Aber meinst du das Kalle und Uli selbst ständig bei der Mannschaft sein wollen, das Verhalten in der Kabine oder im Leistungszentrum beobachten können oder ob es da nicht im Wissen einiger Probleme besser wäre eine zusätzliche Person, die diese Drecksarbeit erledigt, dazu zu nehmen?

Dafür ist Brazzo geholt worden, da die anderen Top-Kandidaten mit Lahm und Eberl nicht möglich waren.
Hasan Salihamidzic |#1693
10.10.2017 - 16:47 Uhr
Zitat von Ex-User
Zitat von rechengenie

Zitat von Ex-User

Zitat von rechengenie

Zitat von Riga2011

Zitat von rechengenie

Aber nach zwei Monaten ein endgültiges Fazit zu ziehen ohne im Ansatz die interne Arbeit beurteilen zu können, nun gut zwinker


Ich lese nur Durchhalteparolen und Allgemeinplätze oder weißt es du besser und kannst die interne Arbeit beurteilen? Nein? Dann bleibe ich bei der Beurteilung von dem, was nach außen dringt und das ist verheerend genug, um keine drei, sechs oder neun Monate abwarten zu müssen, damit man zu dem Fazit kommen kann, dass der Brazzo dort nicht hingehört. Aber gut, wenn du mit einem Wunder rechnest, dann warte einfach weiter ab zwinker


Es spricht nicht für dich, dass du die anderen Abschnitte außen vor lässt weil die doch mehr als eindeutig zeigen, dass man solche Manager eben NICHT nach zwei Monaten bewerten sollte!

Da ich gerade nicht die interne Arbeit beurteilen kann, bleibe ich halt ruhig und lass den Brazzo mal machen. Wenn man nach einem Jahr vielleicht mehr erfahren hat, was er bewirkt hat und wie sein Auftreten dann ist, kann man ihn immer noch bewerten.

Denn wenn ich Spieler und Manager nach zwei Monaten abschließend bewerten würde, dann würde ich über viele Spieler anders denken, einige Beispiele haben wir ja selbst hier im Kader mit Martinez beispielsweise. Der hat in den ersten zwei Monaten auch nichts großartiges bewegt, für einen Rekordeinkauf wenig gezeigt um dann irgendwann komplett zu explodieren!


Wenn der Präsident öffentlich zugibt, dass ein halbes Team mit dem Trainer mehr oder weniger durch ist, dann spricht das kaum für die internen Kommunikationseigenschaften desjenigen, der genau für sowas als Ansprechpartner und Puffer zwischen Mannschaft und Trainer stehen sollte.
Und der Vergleich mit Martinez hinkt. Der hatte nämlich schon ein paar Jahre als Fußballprofi auf dem Buckel als wir ihn geholt haben. Was kann Brazzo vorweisen?


Ne Nummer darunter ging's nicht? Aber vermutlich hätte Lahm direkt alle Probleme durch ein cleveres Interview in der SZ gelöst ugly

Keiner sieht mal die Möglichkeit in Betracht das auch Brazzo intern mal gesagt haben könnte "Du Uli, das Verhältnis Mannschaft-Trainer ist völlig zerstört, da haben sich Verhaltensweisen breit gemacht, die kaum zu bändigen sind, da müssen wir was machen!"


Ganz bestimmt hat bspw. ein Ribery nach einem Jahrzehnt des Ausheulens am Tegernsee den Umweg über einen wie Brazzo gebraucht um seinen Unmut bei Papa Uli kundzutun.


Ne, der hat doch als der Sammer da war sich beim Sammer ausgeheult. Ansonsten gäbe es ja auch keinen Grund die Autorität des neuen Sportdirektors zu untergraben, indem man lieber gleich bei Papa Uli anruft uglyrolleyes
Hasan Salihamidzic |#1694
10.10.2017 - 19:03 Uhr
Zitat von rechengenie
Zitat von Ex-User

Zitat von rechengenie

Zitat von Ex-User

Zitat von rechengenie

Zitat von Riga2011

Zitat von rechengenie

Aber nach zwei Monaten ein endgültiges Fazit zu ziehen ohne im Ansatz die interne Arbeit beurteilen zu können, nun gut zwinker


Ich lese nur Durchhalteparolen und Allgemeinplätze oder weißt es du besser und kannst die interne Arbeit beurteilen? Nein? Dann bleibe ich bei der Beurteilung von dem, was nach außen dringt und das ist verheerend genug, um keine drei, sechs oder neun Monate abwarten zu müssen, damit man zu dem Fazit kommen kann, dass der Brazzo dort nicht hingehört. Aber gut, wenn du mit einem Wunder rechnest, dann warte einfach weiter ab zwinker


Es spricht nicht für dich, dass du die anderen Abschnitte außen vor lässt weil die doch mehr als eindeutig zeigen, dass man solche Manager eben NICHT nach zwei Monaten bewerten sollte!

Da ich gerade nicht die interne Arbeit beurteilen kann, bleibe ich halt ruhig und lass den Brazzo mal machen. Wenn man nach einem Jahr vielleicht mehr erfahren hat, was er bewirkt hat und wie sein Auftreten dann ist, kann man ihn immer noch bewerten.

Denn wenn ich Spieler und Manager nach zwei Monaten abschließend bewerten würde, dann würde ich über viele Spieler anders denken, einige Beispiele haben wir ja selbst hier im Kader mit Martinez beispielsweise. Der hat in den ersten zwei Monaten auch nichts großartiges bewegt, für einen Rekordeinkauf wenig gezeigt um dann irgendwann komplett zu explodieren!


Wenn der Präsident öffentlich zugibt, dass ein halbes Team mit dem Trainer mehr oder weniger durch ist, dann spricht das kaum für die internen Kommunikationseigenschaften desjenigen, der genau für sowas als Ansprechpartner und Puffer zwischen Mannschaft und Trainer stehen sollte.
Und der Vergleich mit Martinez hinkt. Der hatte nämlich schon ein paar Jahre als Fußballprofi auf dem Buckel als wir ihn geholt haben. Was kann Brazzo vorweisen?


Ne Nummer darunter ging's nicht? Aber vermutlich hätte Lahm direkt alle Probleme durch ein cleveres Interview in der SZ gelöst ugly

Keiner sieht mal die Möglichkeit in Betracht das auch Brazzo intern mal gesagt haben könnte "Du Uli, das Verhältnis Mannschaft-Trainer ist völlig zerstört, da haben sich Verhaltensweisen breit gemacht, die kaum zu bändigen sind, da müssen wir was machen!"


Ganz bestimmt hat bspw. ein Ribery nach einem Jahrzehnt des Ausheulens am Tegernsee den Umweg über einen wie Brazzo gebraucht um seinen Unmut bei Papa Uli kundzutun.


Deine Antwort ist doch das Paradebeispiel für eine Reaktion die meilenweit an meinem Beitrag vorbeigeht.

Es geht doch gar nicht darum bei wem sich die Mannschaft ausheult.
Aber meinst du das Kalle und Uli selbst ständig bei der Mannschaft sein wollen, das Verhalten in der Kabine oder im Leistungszentrum beobachten können oder ob es da nicht im Wissen einiger Probleme besser wäre eine zusätzliche Person, die diese Drecksarbeit erledigt, dazu zu nehmen?

Dafür ist Brazzo geholt worden, da die anderen Top-Kandidaten mit Lahm und Eberl nicht möglich waren.

Man hat doch gesehen, wie einflussreich die Spieler sind. Die organisieren sich selbst ein zusätzliches Training und verweigern sich mehr oder weniger einem Trainer. Die meisten nicht, weil sie nicht spielen, sondern weil sie mit Trainingsumfang sowie Trainingsinhalten und taktischen Dinge nicht einverstanden sind. Das sind schlichtweg gestandene Profis, viele davon sehr intelligent und eloquent (ich denke da an Leute wie z.B. Robben und Hummels) und damit Brazzo in allen Belangen überlegen. Glaubst du im Ernst, dass die Spieler ruhig geblieben wären, wenn Brazzo nicht gekommen wäre? Dass sie ihn wirklich als Kommunikationskanal gebraucht haben? Jemanden, der gerade mal zwei Monate da war? Bei aller Liebe, ich kann mir einfach kein Gespräch zwischen Neuer, Müller oder Kimmich und Brazzo vorstellen, bei denen einer dieser Jungs sagen würde "du, ich hab da ein Problem mit Person/Sache xy, wäre toll, wenn du das mal Kalle oder Uli sagen würdest".
Egal, ob Brazzo noch der beste Sportdirektor der Welt werden könnte, er war nie erste Wahl, höchstwahrscheinlich nicht mal die zweite (sonst wäre der niemals so aus dem Hut gezaubert worden). Die Spieler wissen das und die haben garantiert auch die PK mitbekommen, in der man nicht deutlicher hätte machen können, wer was zu sagen hat. In jedem Unternehmen brauchst du gar nicht mehr zur Arbeit kommen, wenn dein Start als Führungskraft so abgelaufen ist. Da hilft auch kein Rauch- und Reiseverbot, für das nötige Ansehen und Respekt in so einer Position gibt es dann keine zweite Chance. Seine Position mag er mit Kalles und Ulis Rückendeckung vielleicht halten können, aber viel mehr auch nicht.
Hasan Salihamidzic |#1695
10.10.2017 - 21:08 Uhr
Zitat von Riga2011
Zitat von rechengenie



Ach Riga!

Zorc war in seiner Anfangszeit angeblich größte Kasper, der durch Dortmund lief, da mehrten sich doch die Stimmen, dass er den Posten nur inne hält weil er ein Dortmunder Urgestein ist. Aktuell wird er zum Sportdirektor-Übergott verklärt, also entweder der hat ne Entwicklung vollzogen (die auch Brazzo nehmen kann) oder die damaligen Stimmen waren etwas voreilig.


Wer verklärt ihn zum Übergott?
Davon abgesehen hat Zorc 1998 beim BVB angefangen, also wenn du da als FCB-Fan noch genau weißt, wie vor 20 Jahren die Stimmungslage in Dortmund war, dann Hut ab tongue
Außerdem gab es damals noch Leute wie Niebaum und Meier beim BVB, der Zorc hatte im Prinzip also genausowenig zu sagen wie der Brazzo aktuell, die Frage ist halt nur, ob solche Entwicklungen immer automatisch stattfinden oder ob du da nicht einfach Äpfel mit Birnen vergleichst.

Zitat von usernick

Dasselbe gilt doch auch für Eberl, der von Effenbergs Putsch-Versuch massiv angegriffen wurde, der doch eigentlich nur aus Zufall den Manager-Posten bekommen hatte.

Zitat von Goal.com




Der verdiente Ex-Gladbacher Berti Vogts mutmaßte gar, das Eberl seinen Posten nur erhalten hatte, weil er zufällig mit dem Fahrrad an der Geschäftsstelle vorbeigefahren wäre.


Der war dann aber anscheinend so gut, dass er für uns in Frage kam! Daher sollte man mit solchen Aussagen wie deiner vorsichtig sein.


Ja, er war gut genug, weil er schon was vorzuweisen hat, der Brazzo war wiederum nicht umsonst nur Marketingbotschafter nach seiner Karriere oder meinst du, dass da ein geniales Talent schlichtweg übersehen wurde? Davon ab: Der Eberl trat 2008 bei Gladbach an, zwei Jahre später wäre die Borussia fast abgestiegen, also auch da gab es einige Zeit der Irrungen und Wirrungen ohne Erfolg, die der Brazzo nicht überleben würde. Dem Nerlinger wurde sogar ein Vize-Triple zum Verhängnis. Der Eberl hatte halt das Glück, dass er in Gladbach war und eine zweite Chance bekam, sonst würde der jetzt wieder im Bayerischen Wald sitzen und darauf warten, dass er alle drei Wochen zum Doppelpass darf. Bei uns gibts keine zweiten Chancen.


Zitat von usernick

Außer du kannst mir beweisen, dass du in die Zukunft blicken kannst und weißt wie sich die ganzen Situationen entwickeln. Das Brazzo aktuell nicht der richtige Mann war, mag richtig sein, aber eine endgültige Bewertung vorzunehmen ist hanebüchen!


Ich muss nicht in die Zukunft blicken können, um zu wissen, dass aus Brazzo niemals ein vernünftiger Sportdirektor wird, dem man die Zukunft des Vereins guten Gewissens anvertrauen kann. Dafür reicht eine gewisse Menschenkenntnis und offene Augen bzw. Ohren, wenn der gute Mann auftritt. Das müsste demzufolge eigentlich jedem erwachsenen Menschen auffallen, der schon mal mit anderen Menschen zu tun hatte und - und das ist in dem Fall wohl das Hauptproblem - nicht kritiklos und blind alles verteidigt, was von der Säbener Straße kommt. Andersherum sollte eigentlich jedem, der was für den FCB übrig hat, das Herz bluten, wenn der Verein auf diese Art repräsentiert wird. Die Antritts-PK zum Beispiel war neben ihrem komödiantischen Wert eigentlich eine Schande für den Verein, man hat sich in aller Öffentlichkeit komplett entblödet und lächerlich gemacht, aber gut, wer das auch ok findet und meint, dass einen fernen Tages aus dem Brazzo noch formidabler Sportdirektor wird, nur zu, nur sollte man sich dann rechtzeitig mit Mützen und Handschuhen eindecken, weil die Hölle dann zugefroren sein wird.


Sorry, Du solltest aufpassen, dass Du mit Deinen extremen Vergleichen bzw Übertreibungen ("Schande") Brazzo gegenüber fair bleibt.

Er war und ist nichts anderes als ein Auszubildender auf Management Ebene und was anderes haben Uli und Kalle mE in der PK auch nicht behauptet. Sinngemäss sprach Uli von Training on the job, so wie Uli selbst das vor Jahrzehnten auch praktiiert hat.

Ob diese Besetzung in der Situation sachlich richtig ist, hat nichts mit der Person Brazzo zu tun. Der Junge kann am wenigsten dafür. Jeder hätte diese Chance angenommen für den hochwertigen Widereinspieg inkl Traineprogramm auch höchsten Niveau.

Geht man nur von seiner Performance in der ersten PK aus, halte ich gerne die Darstellung eines ehemaigen bayuwarischen Ministerpräsidenten bei der Lobpreisung des Transrapid zwischen Flughafen und M ünchen Hauotbahnhof dagegen. Das dürfte immer nich ein Youtube Hit sein . Danach hätte man ihn im Vergleich zu Brazzo übertrieben gesprochen in ein Amtsenthebungsvefahren geben müssen.

Eine Person daher aufgrund von ein paar Minuten PK aus dem Fersehen beurteilen zu wollen ist daher mE extrem gefährlich, weil Fehleinschätzungen vorprogrammiert sind. Vielleicht geniesst er grossen Respekt in der Mannschaft, weil er als CL Sieger zumindest erfahrungstechnisch mitteden kann bei den Stars. Hast Du einen Nachweis für Gegenteiliges?

Über kurz oder lang wird man Lahm dazuholen, der strategisch miteingebunden wird. Hasan traue ich zu, zumindest eine gewisse Einschätzung auf sportlicher Ebene geben zu können, aber aktuell mehr nicht. Warum lassen wir ihm nicht eine gewisse Zeit zur Entwicklung?
Hasan Salihamidzic |#1696
11.10.2017 - 00:12 Uhr
Zitat von Westfalian
Warum lassen wir ihm nicht eine gewisse Zeit zur Entwicklung?


Warum das einige auf gar keinen Fall tun wollen, kann ich dir sagen. Es war Hoeneß' Idee, Salihamdzic zum Sportdirektor zu machen. Und da der ja bekanntlich den Verein zugrunde richtet und alles, was er macht und tut und sagt, grundsätzlich schlecht ist, kann es bzgl. der Salihamidzic-Entscheidung eben keine andere Meinung als die geben, die für die #dankehoeneß-Fraktion bereits vor Brazzos erster Amtshandlung in Stein gemeißelt und unumstößlich war. Ihm erstmal eine faire Chance zu geben und einfach mal zu gucken, ob er sich nicht vielleicht doch zu einer positiven Überraschung entwickeln kann, würde dementprechend zwangsläufig bedeuten, dass man einer Hoeneß-Idee offen gegenüber stehen müsste, anstatt sie rein aus Prinzip von Anfang an zu verteufeln. Hier geht's in erster Linie gegen Hoeneß und um sich darin bestätigt zu fühlen, wird dann halt tagein, tagaus, immer und immer wieder über Brazzos ausbaufähige Rhetorik gelästert. Wer's halt braucht... rolleyes
Hasan Salihamidzic |#1697
11.10.2017 - 08:19 Uhr
Zitat von Fisto
Zitat von Westfalian

Warum lassen wir ihm nicht eine gewisse Zeit zur Entwicklung?


Warum das einige auf gar keinen Fall tun wollen, kann ich dir sagen. Es war Hoeneß' Idee, Salihamdzic zum Sportdirektor zu machen. Und da der ja bekanntlich den Verein zugrunde richtet und alles, was er macht und tut und sagt, grundsätzlich schlecht ist, kann es bzgl. der Salihamidzic-Entscheidung eben keine andere Meinung als die geben, die für die #dankehoeneß-Fraktion bereits vor Brazzos erster Amtshandlung in Stein gemeißelt und unumstößlich war. Ihm erstmal eine faire Chance zu geben und einfach mal zu gucken, ob er sich nicht vielleicht doch zu einer positiven Überraschung entwickeln kann, würde dementprechend zwangsläufig bedeuten, dass man einer Hoeneß-Idee offen gegenüber stehen müsste, anstatt sie rein aus Prinzip von Anfang an zu verteufeln. Hier geht's in erster Linie gegen Hoeneß und um sich darin bestätigt zu fühlen, wird dann halt tagein, tagaus, immer und immer wieder über Brazzos ausbaufähige Rhetorik gelästert. Wer's halt braucht... rolleyes


Man kann halt entweder sowas in den Raum stellen, oder die Leute halt einfach mal fragen.
In meinen Augen sieht die Geschichte etwas anders aus. Nämlich so, dass wir in den letzten Jahren mit Reschke und Sammer (auch wenn ich den ebenfalls negativ sehe, er aber zumindest in der Presse anerkannt war) bedeutendes Personal verloren haben, das in keinster Weise kompensiert wurde. Rummenigge wirkt aktuell amtsmüder denn je, erzählt seit Jahren, dass er dieses Amt bei uns nicht mehr allzu lange ausüben will. Die aktuell Reibereien und anstrengenden Monate mit Hoeneß werden nun sicherlich nicht ihren Teil dazu beigetragen haben, dass er hier nochmal 10 Jahre dranhängen will. Nehmen wir mal an, Rummenigge möchte sich 2019/2020 tatsächlich zurückziehen - wie viel Zeit bleibt uns denn noch, um uns irgendwelchen Experimenten hinzugeben, um nicht weitere sportliche Kompetenz zu verlieren?
Wir versuchen seit Jahren einen Nachfolger aufzubauen bzw. uns in der Spitze neu aufzustellen. Jedes Mal greifen wir dabei auf absolute Frischlinge in diesem Bereich zurück. Nerlinger war einer, Sammer war auf dem Posten einer, Salihamidzic ist einer. Die beiden ersten haben enttäuscht und sind weg, Brazzo hat seit der ersten Minute hier eine unglückliche Figur abgegeben. Natürlich können wir nun hoffen, dass der in 4 Monaten morgends aus dem Bett steigt und plötzlich ein hervorragender Sportdirektor ist. Nur bin ich geneigt der wahrscheinlicheren Variante zu folgen - und die lautet, dass wir da eine Personalie ohne große Zukunft eingestellt haben, mit der wir letztlich wieder nur Zeit verplempern.

Wir erleben aktuell wohl die unruhigsten Zeiten beim FCB seit mehr als 10 Jahren. Und in dieser Zeit setzen wir da einen Mann in die Führungsebene, der keinerlei Kompetenzen vorzuweisen hat und diesen Job ausschließlich aufgrund Meriten als ehemaliger Spieler und der Tatsache bekam, dass er eben zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Man muss doch nicht einmal Salihamidzic negativ gegenüber eingestellt sein um zu konstatieren, dass nicht einmal eine einfache Sekretärin auf diese Weise normalerweise einen Job an der Säbener Straße bekommt. Geht es aber um wichtige Posten innerhalb der Organisation, soll man dann milde walten lasen und erst mal ein paar Monate/Jahre warten, es könnte sich ja alles entwickeln? Wer stellt denn heute noch Leute nach diesem Prinzip ein und warum nicht?
Beim FCB stellt man aktuell die Weichen für die kommenden Jahre, die durchaus turbulent werden können. Unser "goldene Generation" verlässt uns auf dem Platz, auch in der Führung (Rummenigge, Hoeneß, Hopfner) wird es in absehbarer Zeit zu Veränderungen kommen. Ist es da nicht logisch, dass man dann zumindest auf den anderen Posten "Ruhe" haben und starkes Personal sehen will, keine weiteren Baustellen und Experimente? Und ich weiß durchaus, dass auch ein gestandener Mann hier scheitern kann, keine Frage. Aber die Vorzeichen sind andere und das Know-How, dass ein Mann mitbringt, der in diesem Bereich seit Jahren arbeitet, ist auch ein anderes. Wir sollten endlich den Finger aus dem Po nehmen und zusehen, dass wir uns breit und kompetent aufstellen, genau das werden wir nämlich brauchen, wenn wir finanziell zunehmend den Anschluss an die Spitze wieder verlieren und auch national uns nicht mehr alles in den Schoß fällt. Die Lage hat sich da nämlich geändert und dem begegne ich doch nicht, dass ich irgendwelche Leute von der Straße klaube und denen Posten zuschustere, nur weil mir gerade nichts besseres einfällt. Sowas machen normalerweise Klubs wie der 1. FC Kaiserslautern - und das Ergebnis sieht man dann auch.
Mir graut vor dem Tag, wo man tatsächlich Rummenigge durch Lahm ersetzt (sofern das passiert) und da nach wie vor eine Marionette als Sportdirektor rumturnt. De Facto hat dann nämlich Hoeneß die alleinigen Zügel in der Hand und das ist für einen Verein nie (!) positiv, ganz gleich wie man Hoeneß sieht oder dessen Arbeit bewertet. Wir haben uns in den vergangenen Jahrzehnten diese Position eben auch oder gerade deswegen erarbeitet, weil wir eine unglaubliche Kontinuität an der Vereinsspitze hatte, dort ausgezeichnete Leute saßen die eben vieles richtig gemacht haben. Aber gerade in Sachen "Verein neu aufstellen" tritt man da seit locker 15 Jahren auf der Stelle, kommt keinen Meter voran. Und da ist Salihamidzic eben auch ein Symptom. Hinzu kommt doch, dass die Umstände der Einstellung (die ja schön in die Medien getragen wurden) schon zeigen, dass Brazzo selbst für die Verantwortlichen nur eine unbefriedigende Lösung war. Es kann mir doch niemand erzählen, dass man von Eberl über Lahm bei Brazzo landet und den dann abfeiert, wenn man zuvor offenbar auf der Suche nach einem etablierten Mann war oder wenigstens einen mit einem gewissen Standing. Und warum soll ich als Fan dann denken, hier sei der große Wurf gelunden, wenn die eigentlichen Wunschkandidaten nur durch Machtpolitische spielchen verhindert wurden und der präsentierte Mann wie eine Marionette wirkt, der seine Sprechblasen vorgekaut bekommt?

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Mein Leben hab ich dir vermacht, jeden Tag und jede Nacht!
Forza FCK, rot-weiß-rot olé!
Hasan Salihamidzic |#1698
11.10.2017 - 08:44 Uhr
Zitat von Hemdl
Zitat von Fisto

Zitat von Westfalian

Warum lassen wir ihm nicht eine gewisse Zeit zur Entwicklung?


Warum das einige auf gar keinen Fall tun wollen, kann ich dir sagen. Es war Hoeneß' Idee, Salihamdzic zum Sportdirektor zu machen. Und da der ja bekanntlich den Verein zugrunde richtet und alles, was er macht und tut und sagt, grundsätzlich schlecht ist, kann es bzgl. der Salihamidzic-Entscheidung eben keine andere Meinung als die geben, die für die #dankehoeneß-Fraktion bereits vor Brazzos erster Amtshandlung in Stein gemeißelt und unumstößlich war. Ihm erstmal eine faire Chance zu geben und einfach mal zu gucken, ob er sich nicht vielleicht doch zu einer positiven Überraschung entwickeln kann, würde dementprechend zwangsläufig bedeuten, dass man einer Hoeneß-Idee offen gegenüber stehen müsste, anstatt sie rein aus Prinzip von Anfang an zu verteufeln. Hier geht's in erster Linie gegen Hoeneß und um sich darin bestätigt zu fühlen, wird dann halt tagein, tagaus, immer und immer wieder über Brazzos ausbaufähige Rhetorik gelästert. Wer's halt braucht... rolleyes


Man kann halt entweder sowas in den Raum stellen, oder die Leute halt einfach mal fragen.
In meinen Augen sieht die Geschichte etwas anders aus. Nämlich so, dass wir in den letzten Jahren mit Reschke und Sammer (auch wenn ich den ebenfalls negativ sehe, er aber zumindest in der Presse anerkannt war) bedeutendes Personal verloren haben, das in keinster Weise kompensiert wurde. Rummenigge wirkt aktuell amtsmüder denn je, erzählt seit Jahren, dass er dieses Amt bei uns nicht mehr allzu lange ausüben will. Die aktuell Reibereien und anstrengenden Monate mit Hoeneß werden nun sicherlich nicht ihren Teil dazu beigetragen haben, dass er hier nochmal 10 Jahre dranhängen will. Nehmen wir mal an, Rummenigge möchte sich 2019/2020 tatsächlich zurückziehen - wie viel Zeit bleibt uns denn noch, um uns irgendwelchen Experimenten hinzugeben, um nicht weitere sportliche Kompetenz zu verlieren?
Wir versuchen seit Jahren einen Nachfolger aufzubauen bzw. uns in der Spitze neu aufzustellen. Jedes Mal greifen wir dabei auf absolute Frischlinge in diesem Bereich zurück. Nerlinger war einer, Sammer war auf dem Posten einer, Salihamidzic ist einer. Die beiden ersten haben enttäuscht und sind weg, Brazzo hat seit der ersten Minute hier eine unglückliche Figur abgegeben. Natürlich können wir nun hoffen, dass der in 4 Monaten morgends aus dem Bett steigt und plötzlich ein hervorragender Sportdirektor ist. Nur bin ich geneigt der wahrscheinlicheren Variante zu folgen - und die lautet, dass wir da eine Personalie ohne große Zukunft eingestellt haben, mit der wir letztlich wieder nur Zeit verplempern.

Wir erleben aktuell wohl die unruhigsten Zeiten beim FCB seit mehr als 10 Jahren. Und in dieser Zeit setzen wir da einen Mann in die Führungsebene, der keinerlei Kompetenzen vorzuweisen hat und diesen Job ausschließlich aufgrund Meriten als ehemaliger Spieler und der Tatsache bekam, dass er eben zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Man muss doch nicht einmal Salihamidzic negativ gegenüber eingestellt sein um zu konstatieren, dass nicht einmal eine einfache Sekretärin auf diese Weise normalerweise einen Job an der Säbener Straße bekommt. Geht es aber um wichtige Posten innerhalb der Organisation, soll man dann milde walten lasen und erst mal ein paar Monate/Jahre warten, es könnte sich ja alles entwickeln? Wer stellt denn heute noch Leute nach diesem Prinzip ein und warum nicht?
Beim FCB stellt man aktuell die Weichen für die kommenden Jahre, die durchaus turbulent werden können. Unser "goldene Generation" verlässt uns auf dem Platz, auch in der Führung (Rummenigge, Hoeneß, Hopfner) wird es in absehbarer Zeit zu Veränderungen kommen. Ist es da nicht logisch, dass man dann zumindest auf den anderen Posten "Ruhe" haben und starkes Personal sehen will, keine weiteren Baustellen und Experimente? Und ich weiß durchaus, dass auch ein gestandener Mann hier scheitern kann, keine Frage. Aber die Vorzeichen sind andere und das Know-How, dass ein Mann mitbringt, der in diesem Bereich seit Jahren arbeitet, ist auch ein anderes. Wir sollten endlich den Finger aus dem Po nehmen und zusehen, dass wir uns breit und kompetent aufstellen, genau das werden wir nämlich brauchen, wenn wir finanziell zunehmend den Anschluss an die Spitze wieder verlieren und auch national uns nicht mehr alles in den Schoß fällt. Die Lage hat sich da nämlich geändert und dem begegne ich doch nicht, dass ich irgendwelche Leute von der Straße klaube und denen Posten zuschustere, nur weil mir gerade nichts besseres einfällt. Sowas machen normalerweise Klubs wie der 1. FC Kaiserslautern - und das Ergebnis sieht man dann auch.
Mir graut vor dem Tag, wo man tatsächlich Rummenigge durch Lahm ersetzt (sofern das passiert) und da nach wie vor eine Marionette als Sportdirektor rumturnt. De Facto hat dann nämlich Hoeneß die alleinigen Zügel in der Hand und das ist für einen Verein nie (!) positiv, ganz gleich wie man Hoeneß sieht oder dessen Arbeit bewertet. Wir haben uns in den vergangenen Jahrzehnten diese Position eben auch oder gerade deswegen erarbeitet, weil wir eine unglaubliche Kontinuität an der Vereinsspitze hatte, dort ausgezeichnete Leute saßen die eben vieles richtig gemacht haben. Aber gerade in Sachen "Verein neu aufstellen" tritt man da seit locker 15 Jahren auf der Stelle, kommt keinen Meter voran. Und da ist Salihamidzic eben auch ein Symptom. Hinzu kommt doch, dass die Umstände der Einstellung (die ja schön in die Medien getragen wurden) schon zeigen, dass Brazzo selbst für die Verantwortlichen nur eine unbefriedigende Lösung war. Es kann mir doch niemand erzählen, dass man von Eberl über Lahm bei Brazzo landet und den dann abfeiert, wenn man zuvor offenbar auf der Suche nach einem etablierten Mann war oder wenigstens einen mit einem gewissen Standing. Und warum soll ich als Fan dann denken, hier sei der große Wurf gelunden, wenn die eigentlichen Wunschkandidaten nur durch Machtpolitische spielchen verhindert wurden und der präsentierte Mann wie eine Marionette wirkt, der seine Sprechblasen vorgekaut bekommt?


Von der Grundausrichtung her decken sich unsere Ansichten:
- eine Alleinherrschaft von UH würde dem Verein nicht gut tun. Das sehen auch andere User so. Es braucht in der Führung ein Gegengewicht, welches die jeweils andere Position/Meinung kritisch hinterfragt und konstruktiv diskutiert. Vor mehr als zwei Jahrzehnten hatte man mit Kalle und FB als Vizepräsidenten Abhilfe geschaffen

- un der Jupp PK sprach das Minenspiel von Uli teilweise Bände und passte nicht zu seinen Aussagen. Um die Mundwinkel herum machte es hin und wieder den Anschein als ob er geradezu patzig sei (Aussage zum Kommentar in der SZ).

- Brazzo ist zu neu und unerfahren um die grossen Entscheidungen zu treffen. Man muss Ber aufpassen, dass man ihm Schlechtleistung unterstellt, die er gar nicht leisten kann. Dass sind klare Personalfehler von Uli und Kalle. Brazzo kann ein Level unter Sammer aber mE durchaus Positives bewirken und in Gesprächen mit der Mannschaft seinen Erfshrungsschaftz einbringen. MAn darf aber Brazzo für die Personalentscheidung nicht persönlich angreifen.

- Lahm gehört eingebunden und zwar alsbald wie möglich. Aber auch Lahm gehört ein zweiter starker Mann mit Erfshrung an die Seite gestellt, der ihn als Mentor begleiten kann. Während Brazzo sich also operativ um die Mannschaft kümmert kann Lahm sich um Dinge abseits der Mannschaft kümmern. Diese Aufgabenverteilung bzw trennung gehört entsprechend definiert u fixiert.
Hasan Salihamidzic |#1699
11.10.2017 - 08:52 Uhr
Zitat von Westfalian



Sorry, Du solltest aufpassen, dass Du mit Deinen extremen Vergleichen bzw Übertreibungen ("Schande") Brazzo gegenüber fair bleibt.

Er war und ist nichts anderes als ein Auszubildender auf Management Ebene und was anderes haben Uli und Kalle mE in der PK auch nicht behauptet. Sinngemäss sprach Uli von Training on the job, so wie Uli selbst das vor Jahrzehnten auch praktiiert hat.

Ob diese Besetzung in der Situation sachlich richtig ist, hat nichts mit der Person Brazzo zu tun. Der Junge kann am wenigsten dafür. Jeder hätte diese Chance angenommen für den hochwertigen Widereinspieg inkl Traineprogramm auch höchsten Niveau.


Zu diesem Argument hab ich schon sehr oft das Beispiel Jörg Butt genannt: Der war bei uns Leiter der Jugendabteilung (warum er das überhaupt wurde, ist auch schon wieder so eine Frage für sich) und trat von sich aus nach fünf Wochen zurück, weil er sich von und mit diesem Posten überfordert fühlte: https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article108512976/Ist-Butt-bei-Bayern-das-erste-Sammer-Opfer.html

Also so alternativlos ist "einfach weiterwurschteln"dann nicht. Und sorry, aber diese PK war nichts anderes als eine Schande für den Verein, da gehts nicht nur um Brazzo selbst, sondern die gesamte Veranstaltung: Hoeneß' merkwürdig-schnippische Zwischenbemerkungen ("ist auch nicht meine Aufgabe"), während KHR redet, Kalles skurrile Metaphern und natürlich die Krönung: "Brazzo, was ist eigentlich dein Job?" "Öhm, äh, *Hilfe suchender Blick zu KHR*". Wenn so was in ner Sitcom kommt, würde man das vermutlich für zu dilettantisch halten, um noch darüber lachen zu können.

Zitat von usernick
Geht man nur von seiner Performance in der ersten PK aus, halte ich gerne die Darstellung eines ehemaigen bayuwarischen Ministerpräsidenten bei der Lobpreisung des Transrapid zwischen Flughafen und M ünchen Hauotbahnhof dagegen. Das dürfte immer nich ein Youtube Hit sein . Danach hätte man ihn im Vergleich zu Brazzo übertrieben gesprochen in ein Amtsenthebungsvefahren geben müssen.

Eine Person daher aufgrund von ein paar Minuten PK aus dem Fersehen beurteilen zu wollen ist daher mE extrem gefährlich, weil Fehleinschätzungen vorprogrammiert sind. Vielleicht geniesst er grossen Respekt in der Mannschaft, weil er als CL Sieger zumindest erfahrungstechnisch mitteden kann bei den Stars. Hast Du einen Nachweis für Gegenteiliges?


Der Jupp sprach auf seiner PK von Gesprächen mit KHR und Hoeneß, letzterer ist de jure eigentlich nicht dafür verantwortlich, Brazzo schon. Ansonsten: Wenn er diesen Respekt hätte, kennst du eine Aussage von einem unserer Spieler, die diesen Respekt dokumentiert? Das Einzige, was man weiß, ist, dass ein Ribéry direkt bei Hoeneß anruft, das dürfte so manch anderem ähnlich gehen, weswegen ich sowieso generell sage, dass Sportdirektoren bei uns absolut überflüssig sind, solange Hoeneß und KHR im Verein die Geschicke lenken. Bei Sammer gab es ja auch schon genug Stimmen, wonach die Spieler ihn nicht ernst genommen haben, wenn du mir jetzt erzählen willst, dass das bei Brazzo anders ist, dann muss ich mich schon gewaltig wundern. Und mal für den rein hypothetischen Fall, dass einer der Stars mit dem Brazzo nicht kann und den Verein vor die Frage stellt: Der oder ich. Was glaubst du, wie die Antwort des Vereins sein wird, wenn die Spieler schon die Macht haben, einen Trainer von Weltrang wie Ancelotti aus dem Verein zu werfen? Als ob sich da auch nur einer der etablierten Spieler was vom Brazzo sagen lässt. Die wissen doch ganz genau, dass sie im Zweifel immer am längeren Hebel sitzen.

Zitat von usernick
Über kurz oder lang wird man Lahm dazuholen, der strategisch miteingebunden wird. Hasan traue ich zu, zumindest eine gewisse Einschätzung auf sportlicher Ebene geben zu können, aber aktuell mehr nicht. Warum lassen wir ihm nicht eine gewisse Zeit zur Entwicklung?


Da verweise ich auf @Hemdl über mir: Wir haben schlichtweg nicht die Zeit dafür. Brazzo ist jetzt der dritte Sportdirektor in fünf Jahren und von den Qualifikationen her derjenige, der am wenigsten nachzuweisen hat. Sicher, man kann ihn als Lückenfüller, Grüßaugust und Phrasenautomat erheiternd finden, aber dann kann man sich auch das "geben wir ihm Zeit"-Argument sparen, denn du kannst deinen Twingo ein halbes Jahr vor die Garage stellen, nur vom Warten wird da kein Maserati draus.

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"Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod, den Steuern und einem neuen Innenverteidiger."

Benjamin Franklin
Hasan Salihamidzic |#1700
11.10.2017 - 09:07 Uhr
Zitat von Westfalian

- Brazzo ist zu neu und unerfahren um die grossen Entscheidungen zu treffen. Man muss Ber aufpassen, dass man ihm Schlechtleistung unterstellt, die er gar nicht leisten kann. Dass sind klare Personalfehler von Uli und Kalle. Brazzo kann ein Level unter Sammer aber mE durchaus Positives bewirken und in Gesprächen mit der Mannschaft seinen Erfshrungsschaftz einbringen. MAn darf aber Brazzo für die Personalentscheidung nicht persönlich angreifen.


Ich unterstelle ihm keine "Schlechtleistung", sondern gar keine. "Brazzo" ist in meinen Augen komplett überflüssig und das Geld, das man ihm aktuell überweist, hätte man auch auf der Straße verbrennen können. Da hilft es auch wenig, wenn man ihm irgendwelche Personalentscheidungen um Physiotherapeuten andichtet, ihn Rauchverbote und Auslandsreisen verbieten lässt. Für den wirklich einflussreichen Teil der Mannschaft ist Hoeneß der Ansprechpartner, ansonsten haben wir da auch noch mehrere Kapitäne, die mit der Führung ebenfalls sehr gut können. "Atmosphärische Störungen" kommen also auch ohne den Bosnier da an, immerhin gelang das vor der Einstellung von Salihamidzic ja auch.
Dass unser Kommunikationstalent da im Zweifelsfall übergangen wird oder seinen Job nicht macht, sah man ja an der "Königsmörder-Geschichte" von Hoeneß. Wenn sich Nationalspieler dazu genötigt sehen sich vor der Presse zu erklären, weil der eigene Präsident Unsinn verbreitet oder sich fragwürdig äußert, während der "Ansprechpartner" zwischen den Stühlen sitzt, sagt das vieles aus - aber nichts positives.

Letztlich ist und bleibt Brazzo ei Platzhalter, damit die Medien den Mund halten und Teile der Fans glücklich sind (ist ja "einer von uns"), während hinter der Fassade alles genau so abläuft, wie es das auch vorher der Fall war. Und in 1-2 Jahren trennt man sich dann, startet den nächsten Anlauf und von Salihamidzic wird genausoviel zurückbleiben wie von Sammer - nichts. Man mag nun argumentieren, dass das dann ja nicht so schlimm sein, aber angesichts der uns langsam davonlaufenden Zeit ist das dann eben durchaus ein Verlust.

Davon ab sehe ich nicht ein, Brazzo da irgendwie in Schutz nehmen zu müssen. Der nimmt die Kohle und Chance gerne mit, nach ein paar Jahren als Maskottchen und ohne echte Aufgabe ja sicherlich ein nettes Zubrot. Dafür muss er sich dann aber auch der öffentlichen Kritik stellen. Und es hab andere Leute die eingesehen haben, wenn ein Job zu viel für sie ist oder sie als Marionette missbraucht wurden. Keine Ahnung, ob Brazzo das nicht sehen kann oder will, aber letztlich geht es ihm dann eben wie seinem Kumpel Sagnol. Und nebenbei - das merke ich recht schnell, wenn ich mir auf jeder PK einen abstottere und das Gegnüber schon froh ist, wenn überhaupt ein ordentlicher und inhaltsschwerer Satz rüberkommt. Denn auch wenn es manche hier verneinen, so ist die Außendarstellung ein elementarer Punkt in unserem Verein. Wir können doch nicht Webseiten auf chinesisch übersetzen, Auslandsbüros betreiben, Vorbreitungsspiele in Saudi-Arabien, Katar und den USA machen und dann erzählen es sei "irrelevant", wenn sich unser Sportdirektor vor der Presse artikuliert und präsentiert wie ein Kind bei der ersten Theateraufführung in der Theater-AG.

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Mein Leben hab ich dir vermacht, jeden Tag und jede Nacht!
Forza FCK, rot-weiß-rot olé!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hemdl am 11.10.2017 um 09:12 Uhr bearbeitet
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