| Geburtsdatum | 01.01.1977 |
|---|---|
| Alter | 49 |
| Nat. |
Bosnien-Herzegowina |
| Funktion | Sportvorstand |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Hasan Salihamidzic
31.07.2017 - 17:47 Uhr
11.10.2017 - 18:26 Uhr
Zitat von philipp234
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Zitat von Riga2011
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Zitat von philipp234
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Also UH musste nur die Zeitung aufschlagen und da standen dann die Stimmungsberichte.
Und aonsonsten gehen da anscheinend die Führungsspieler schon mal direkt zu den wichtigen Leuten oder telefonieren mit denen.
Was soll da ein Brazzo denn machen?
Zudem ist der PUnkt der, dass UH selbst bei diesen kurzen Dienstwegen auch noch die Hand über die Spieler hält und den Trainer da wenig schützt.
E: Gibt natürlich die eine Ausnahme JH. Da wird UH eher die Spieler mal abbügeln und nicht den Trainer.
Aber JH bleibt natürlich nicht auf die nächsten 10-20 Jahre. O.K. vielleicht sollte ich mich da nicht so gewagt aus dem Fenster lehnen.
In diesen Zeiten...
UH hat ne stehende Leitung zu JH, jede Wette. Da braucht es keinen Stimmungsboten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fergy am 11.10.2017 um 18:33 Uhr bearbeitet
11.10.2017 - 21:23 Uhr
Zitat von Riga2011
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Zitat von philipp234
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Zitat von Riga2011
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Zitat von philipp234
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
12.10.2017 - 06:27 Uhr
Zitat von Westfalian
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Zitat von Riga2011
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Zitat von philipp234
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Zitat von Riga2011
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Zitat von philipp234
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm
Dieser Beitrag wurde zuletzt von James_Dean_500 am 12.10.2017 um 06:35 Uhr bearbeitet
12.10.2017 - 08:18 Uhr
Zitat von James_Dean_500
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm
Zitat von Westfalian
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Zitat von Riga2011
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Zitat von philipp234
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Zitat von Riga2011
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Zitat von philipp234
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm

Du sprichst das Richtige an, aber kommst zum falschen Schluss. Uli und Kalle müssen sich zurücknehmen und Brazzo an die Front schicken. Ihre Aufgabe ist es in dieser Struktur Brazzo die Möglchkeit einzuräumen sich freizuschwimmen. Wenn Spieler Redebedarf haben, muss zB konsequent an Brazzo verwiesen werden.
12.10.2017 - 10:03 Uhr
Zitat von Westfalian
Du sprichst das Richtige an, aber kommst zum falschen Schluss. Uli und Kalle müssen sich zurücknehmen und Brazzo an die Front schicken. Ihre Aufgabe ist es in dieser Struktur Brazzo die Möglchkeit einzuräumen sich freizuschwimmen. Wenn Spieler Redebedarf haben, muss zB konsequent an Brazzo verwiesen werden.
Zitat von James_Dean_500
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm
Zitat von Westfalian
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Zitat von Riga2011
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Zitat von philipp234
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Zitat von Riga2011
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Zitat von philipp234
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm

Du sprichst das Richtige an, aber kommst zum falschen Schluss. Uli und Kalle müssen sich zurücknehmen und Brazzo an die Front schicken. Ihre Aufgabe ist es in dieser Struktur Brazzo die Möglchkeit einzuräumen sich freizuschwimmen. Wenn Spieler Redebedarf haben, muss zB konsequent an Brazzo verwiesen werden.
Naja, ich denke nicht, das Brazzo der Ideale Mann ist um Uli und Kalle in den (Halb)Ruhestand zu befördern... Ich gebe dir recht, vorallem Uli müsste sich deutlich zurücknehmen oder wohl am besten zurücktreten. Allerdings wenn dann Brazzo übernehmen würde, wäre das aus meiner Sicht nicht viel besser. Dafür bräuchte es dann (sorry Brazzo) einen richtigen Sportdirektor wie z.b Eberl...
12.10.2017 - 10:30 Uhr
Zitat von chnollu
Naja, ich denke nicht, das Brazzo der Ideale Mann ist um Uli und Kalle in den (Halb)Ruhestand zu befördern... Ich gebe dir recht, vorallem Uli müsste sich deutlich zurücknehmen oder wohl am besten zurücktreten. Allerdings wenn dann Brazzo übernehmen würde, wäre das aus meiner Sicht nicht viel besser. Dafür bräuchte es dann (sorry Brazzo) einen richtigen Sportdirektor wie z.b Eberl...
Zitat von Westfalian
Du sprichst das Richtige an, aber kommst zum falschen Schluss. Uli und Kalle müssen sich zurücknehmen und Brazzo an die Front schicken. Ihre Aufgabe ist es in dieser Struktur Brazzo die Möglchkeit einzuräumen sich freizuschwimmen. Wenn Spieler Redebedarf haben, muss zB konsequent an Brazzo verwiesen werden.
Zitat von James_Dean_500
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm
Zitat von Westfalian
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Zitat von Riga2011
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Zitat von philipp234
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Zitat von Riga2011
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Zitat von philipp234
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm

Du sprichst das Richtige an, aber kommst zum falschen Schluss. Uli und Kalle müssen sich zurücknehmen und Brazzo an die Front schicken. Ihre Aufgabe ist es in dieser Struktur Brazzo die Möglchkeit einzuräumen sich freizuschwimmen. Wenn Spieler Redebedarf haben, muss zB konsequent an Brazzo verwiesen werden.
Naja, ich denke nicht, das Brazzo der Ideale Mann ist um Uli und Kalle in den (Halb)Ruhestand zu befördern... Ich gebe dir recht, vorallem Uli müsste sich deutlich zurücknehmen oder wohl am besten zurücktreten. Allerdings wenn dann Brazzo übernehmen würde, wäre das aus meiner Sicht nicht viel besser. Dafür bräuchte es dann (sorry Brazzo) einen richtigen Sportdirektor wie z.b Eberl...
Besser wäre es wenn Kalle vorzeitig in den Ruhestand geht und dann Uli die Nachfolgeregelung mit wem auch immer angeht, damit solche Geschichten wie mit Kroos nicht nochmal passieren! Denn da hat Kalle nicht nur "nicht verlängern" wollen sondern mit einer Begründung, die nicht für ihn spricht.
Uli hat "nur" das Problem, dass sein öffentliches Ansehen durch die Steuergeschichte extrem gelitten hat und er daher öffentlich eigentlich gar nicht auftreten sollte. Die besten Entscheidungen der letzten Jahre mit Pep, Reschke oder Sammer und die unsere erfolgreichste Zeit begründet wurden von Uli eingefädelt und vollzogen.
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
12.10.2017 - 10:36 Uhr
Zitat von rechengenie
Besser wäre es wenn Kalle vorzeitig in den Ruhestand geht und dann Uli die Nachfolgeregelung mit wem auch immer angeht, damit solche Geschichten wie mit Kroos nicht nochmal passieren! Denn da hat Kalle nicht nur "nicht verlängern" wollen sondern mit einer Begründung, die nicht für ihn spricht.
Uli hat "nur" das Problem, dass sein öffentliches Ansehen durch die Steuergeschichte extrem gelitten hat und er daher öffentlich eigentlich gar nicht auftreten sollte. Die besten Entscheidungen der letzten Jahre mit Pep, Reschke oder Sammer und die unsere erfolgreichste Zeit begründet wurden von Uli eingefädelt und vollzogen.
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
Zitat von chnollu
Naja, ich denke nicht, das Brazzo der Ideale Mann ist um Uli und Kalle in den (Halb)Ruhestand zu befördern... Ich gebe dir recht, vorallem Uli müsste sich deutlich zurücknehmen oder wohl am besten zurücktreten. Allerdings wenn dann Brazzo übernehmen würde, wäre das aus meiner Sicht nicht viel besser. Dafür bräuchte es dann (sorry Brazzo) einen richtigen Sportdirektor wie z.b Eberl...
Zitat von Westfalian
Du sprichst das Richtige an, aber kommst zum falschen Schluss. Uli und Kalle müssen sich zurücknehmen und Brazzo an die Front schicken. Ihre Aufgabe ist es in dieser Struktur Brazzo die Möglchkeit einzuräumen sich freizuschwimmen. Wenn Spieler Redebedarf haben, muss zB konsequent an Brazzo verwiesen werden.
Zitat von James_Dean_500
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm
Zitat von Westfalian
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Zitat von Riga2011
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Zitat von philipp234
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Zitat von Riga2011
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Zitat von philipp234
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Naja es ist schon sehr vorteilhaft, wenn man jemanden am Team dran hat, der das ganze objektiv beobachten kann und nicht auf die Gnaden des Trainers angewiesen ist (Co-Trainer, Spieler). Von daher erübrigt sich das Argument von selbst.
Was soll man da beobachten, vor allem mit welcher Konsequenz? Ihr glaubt doch nicht, dass erfahrene Trainer mit Weltruhm wie Ancelotti oder Heynckes ihr Training verändern, nur weil der Praktikant was gesehen hat? Die sagen dann mit Recht, dass das Training ihr Hoheitsgebiet ist, der Brazzo hat ja nicht mal einen Trainerschein, was will der einem Ancelotti sagen?
Stimmungen, wie sie eben jetzt aktuell aufgetreten sind. Natürlich soll Brazzo nicht Ancelotti das Training diktieren. Aber er soll diese kleinen Mosaikstückchen zur Kenntnis nehmen, die nach dem Paris Spiel an die Öffentlichkeit gelangt sind, und daraus in regelmäßigen Abständen Schlüsse ziehen und Bewertungen an die Oberen abgeben. Zumindest in einer idealen Welt. Wer soll denn das sonst machen, wenn nicht ein Sportdirektor ? Jetzt mal abgesehen von der Öffentlichkeitsarbeit und der Aufsicht über Scouting und langfristiger Kaderplanung, was ja auch irgendwo immer bei Sammer angesprochen wurde (ob das dann am Ende wirklich bei ihm lag, dahingestellt, siehe unten).
Dass wir hier keine ideale Welt haben (Spieler reden mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, der Aufsichtsratsvorsitzende mischt in die Tagespolitik mit rein, der Sportdirektor ist so austauschbar wie unser dritter Torwart, der Sportdirektor hat gefühlt von außen betrachtet wohl so viel Mitspracherecht in internen Diskussionen wie das 18 jährige Talent in der Kabine, dass vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der 90. eingewechselt wurde) ist klar.
Eben, und daran ist der Hoeneß doch auch selbst Schuld. Er hat es ja nicht nur zugelassen, dass sich die Spieler am Trainer vorbei bei ihm über Auswechslungen und Bankplätze ausheulen, sondern er ging auch noch öffentlich hausieren damit und hat den Trainer damit direkt entmannt (und sogar KHR, wenn ich mich an Hoeneß' Worte zum Lewy-Interview erinnere), zumindest das hat er ja jetzt wenn auch widerwillig zugegeben. Hier wird jeder Sportdirektor sofort auf Hospitantengröße geschrumpft, solange UH noch da ist, aber die Geister hat er letztlich selbst gerufen. Insofern braucht es hier keinen Sportdirektor, weil der eh nichts machen kann außer Interviews geben, und wenigstens das sollte er dann können, aber daran scheitert es im konkreten Fall hier ja auch schon.
Das ist nach den ellenlangen Diskussionen zwischen Dir, Hemdl u ua rechengenie mal kurz gut zusammengefasst. Der Fisch stinkt vom Kopf (3 euro ins Phrasenschwein) und der Kopf ist aktuell Uli.
Die Kritik an Brazzo derzeit empfinde ich als unfair, weil er keine Chance hat bzw Uli seine Aussagen durch Handlungen konterkariert.
Zudem hat er sich öffentlich mit Kalle gerieben nach seiner Rückkehr als Präse und somit dessen Status untergraben. Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass Brazzo jetzt derdirekte Ansprechpartner ist und danach zu handeln. Sprich im Falle eines Falles immer wieder auf Brazzo zu verweisen. Bei Lahm bestûnde dasselbe Dilemma.
Ich bin gespannt wie die Sache für Sagnol ausgeht. Wenn er gehen muss, dann wäre das ein Armutszeugnis. Ich gehe davon aus, dass Uli nicht erst seit Carlos Rauswurf mit Jupp gesprochen hat, sondern als gute Freunde permanent Kontakt hatten. Nach vier Jahren Pause hat sich mE Jupp schon länger als zwei Wochen Gedanken gemacht und sich bei Uli für sein etwaiges Trainerteam stark gemacht.
Fraglich ist, wen man als neuen starken Mann hoffentlich im Visier hat. Neben Lahm braucht es einen weiteren mit Erfahrung, wenn Kalle abtritt. Nur wen kann man unter der Saison losweisen, wenn irgendwo unter Vertrag? Gute Leute sitzen nicht zu Hause und warten auf ein Angebot.
Ist sicherlich alles richtig, was du schreibst (natürlich "stinkt der Fisch vom kopf"), aber ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung. Im Prinzip schreibst du es ja selbst schon:
"Wenn er die direkte Linie zwischen Spielern und sich zulässt hat Brazzo intern keine Chance sich freizuschwimmen. Es gilt also den Spielern klar zu kommunizieren, dass brazzo jetzt der direkte Ansprechpartner ist und danach zu handeln."
Jerzt meine frage: wer soll dies kommunizieren, wenn schon der Präsident selber zulässt, dass die Spieler am Trainer vorbei bei ihm antanzen können, Uli den Kummerkasten spielt und das ganze noch in die Öffentlichkeit trägt (und die Hoffnung, dass er sich im Alter noch ändern wird, braucht man wohl nicht haben)?
Dazu hat man jetzt auch noch ein trainerteam geholt, das einige Spieler bereits kennen und schätzen (Uli selbst sagte ja sogar während der Heynckes-pk, das brazzo der Gewinner wäre, weil er jetzt intern nicht mehr so viel "dazwischenhauen" müsste).
Da stelle ich mir wirklich die Frage: wofür brauchen wir dann noch einen brazzo, wenn die Spieler als erste Ansprechpartner Uli und jetzt auch noch Heynckes (+Trainerstab) haben?
Da die sportlichen Entscheidungen weiterhin bei Uli und Kalle liegen dürften und Salihamidzic wohl kaum etwas alleine entscheiden darf (auch wenn man alles versucht, den brazzo hier stark zu reden), bleibt eigentlich nicht viel übrig, außer die Rolle des Pressesprechers in der außendarstullung und die übt er eher suboptimal aus, um es vorsichtig auszudrücken.
Und zu lahm: natürlich bestünde da das selbe Dilemma, deswegen hat Lahm ja auch abgelehnt, da er keine Lust hatte hier den Grüßaugust für Hoeneß zu spielen und der wiederum keine Lust hatte auf einen querdenker wie Lahm

Du sprichst das Richtige an, aber kommst zum falschen Schluss. Uli und Kalle müssen sich zurücknehmen und Brazzo an die Front schicken. Ihre Aufgabe ist es in dieser Struktur Brazzo die Möglchkeit einzuräumen sich freizuschwimmen. Wenn Spieler Redebedarf haben, muss zB konsequent an Brazzo verwiesen werden.
Naja, ich denke nicht, das Brazzo der Ideale Mann ist um Uli und Kalle in den (Halb)Ruhestand zu befördern... Ich gebe dir recht, vorallem Uli müsste sich deutlich zurücknehmen oder wohl am besten zurücktreten. Allerdings wenn dann Brazzo übernehmen würde, wäre das aus meiner Sicht nicht viel besser. Dafür bräuchte es dann (sorry Brazzo) einen richtigen Sportdirektor wie z.b Eberl...
Besser wäre es wenn Kalle vorzeitig in den Ruhestand geht und dann Uli die Nachfolgeregelung mit wem auch immer angeht, damit solche Geschichten wie mit Kroos nicht nochmal passieren! Denn da hat Kalle nicht nur "nicht verlängern" wollen sondern mit einer Begründung, die nicht für ihn spricht.
Uli hat "nur" das Problem, dass sein öffentliches Ansehen durch die Steuergeschichte extrem gelitten hat und er daher öffentlich eigentlich gar nicht auftreten sollte. Die besten Entscheidungen der letzten Jahre mit Pep, Reschke oder Sammer und die unsere erfolgreichste Zeit begründet wurden von Uli eingefädelt und vollzogen.
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
Korrekt, dass Brazzo eine Notlösung ist, sollte so langsam jedem klar sein. Seine Aufgabe war schlichtweg Entspannungspolitik zwischen U.H. und KHR. Wie er diese Aufgabe meistert wird sich zeigen. Das wird am Ende auch über seine Zukunft entscheiden. Ich gehe davon aus, dass man ihn im Rahmen einer größeren Umstrukturierung nächsten Sommer (neuer Trainer etc.) leise und ohne das beide Seiten ihr gesicht verlieren, versetzen wird.
12.10.2017 - 10:51 Uhr
Zitat von rechengenie
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
Lahm hat doch aber mit "Brazzo" gar nichts zu tun.
Lahm war von Rummenigge als designierter Nachfolger von sich selbst gesehen worden, als Teil der Vereinsführung und langfristig "starkem Mann", der irgenwann dann einen der Posten von/um Hoeneß/Rummenigge ausfüllen soll. Diese abgespeckte Variante einen "Sportdirektors" wie Salihamidzic nun präsentiert wurde, war doch für Lahm nie im Gespräch, so hat sich dieser selbst auch nie gesehen. Genau aus dem Grund kam ja die Aussage von Lahm, dass Hoeneß noch zu sehr wolle und nicht zurückstecken will, weshalb er letztlich dann überflüssig gewesen wäre. Das Ziel von Lahm ist die Chefetage, nicht die des Sportdirektors, der allenfalls mal mit der Führung die sportlichen Ziele abklärt.
Lahm wird dann interessant, wenn Rummenigge und/oder Hoeneß abtreten. Dann braucht es nämlich einen Nachfolger mit Sachverstand und Fußballkenntnissen "da oben", der eben nicht nur zahlen kennt oder als Medienprofi/Funktionär agiert. Und im besten Fall kommt dann auch ein "echter" Sportdirektor, der die kadertechnische Kompenente übernimmt, das Scouting und die Jugend im Auge hat und die Fäden zusammenlaufen lässt, während sich die Chefetage um andere Dinge kümmert. Das wäre dann ein klassischer Job für einen wie Eberl. Aber sowohl Lahm, als auch Eberl können hier nicht funktionieren, solange Hoeneß als Präsident (!) meint alle Jobs gleichzeitig ausführen und überall seinen Senf reinhauen zu müssen.
12.10.2017 - 11:02 Uhr
Zitat von Hemdl
Lahm hat doch aber mit "Brazzo" gar nichts zu tun.
Lahm war von Rummenigge als designierter Nachfolger von sich selbst gesehen worden, als Teil der Vereinsführung und langfristig "starkem Mann", der irgenwann dann einen der Posten von/um Hoeneß/Rummenigge ausfüllen soll. Diese abgespeckte Variante einen "Sportdirektors" wie Salihamidzic nun präsentiert wurde, war doch für Lahm nie im Gespräch, so hat sich dieser selbst auch nie gesehen. Genau aus dem Grund kam ja die Aussage von Lahm, dass Hoeneß noch zu sehr wolle und nicht zurückstecken will, weshalb er letztlich dann überflüssig gewesen wäre. Das Ziel von Lahm ist die Chefetage, nicht die des Sportdirektors, der allenfalls mal mit der Führung die sportlichen Ziele abklärt.
Lahm wird dann interessant, wenn Rummenigge und/oder Hoeneß abtreten. Dann braucht es nämlich einen Nachfolger mit Sachverstand und Fußballkenntnissen "da oben", der eben nicht nur zahlen kennt oder als Medienprofi/Funktionär agiert. Und im besten Fall kommt dann auch ein "echter" Sportdirektor, der die kadertechnische Kompenente übernimmt, das Scouting und die Jugend im Auge hat und die Fäden zusammenlaufen lässt, während sich die Chefetage um andere Dinge kümmert. Das wäre dann ein klassischer Job für einen wie Eberl. Aber sowohl Lahm, als auch Eberl können hier nicht funktionieren, solange Hoeneß als Präsident (!) meint alle Jobs gleichzeitig ausführen und überall seinen Senf reinhauen zu müssen.
Zitat von rechengenie
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
Lahm hat doch aber mit "Brazzo" gar nichts zu tun.
Lahm war von Rummenigge als designierter Nachfolger von sich selbst gesehen worden, als Teil der Vereinsführung und langfristig "starkem Mann", der irgenwann dann einen der Posten von/um Hoeneß/Rummenigge ausfüllen soll. Diese abgespeckte Variante einen "Sportdirektors" wie Salihamidzic nun präsentiert wurde, war doch für Lahm nie im Gespräch, so hat sich dieser selbst auch nie gesehen. Genau aus dem Grund kam ja die Aussage von Lahm, dass Hoeneß noch zu sehr wolle und nicht zurückstecken will, weshalb er letztlich dann überflüssig gewesen wäre. Das Ziel von Lahm ist die Chefetage, nicht die des Sportdirektors, der allenfalls mal mit der Führung die sportlichen Ziele abklärt.
Lahm wird dann interessant, wenn Rummenigge und/oder Hoeneß abtreten. Dann braucht es nämlich einen Nachfolger mit Sachverstand und Fußballkenntnissen "da oben", der eben nicht nur zahlen kennt oder als Medienprofi/Funktionär agiert. Und im besten Fall kommt dann auch ein "echter" Sportdirektor, der die kadertechnische Kompenente übernimmt, das Scouting und die Jugend im Auge hat und die Fäden zusammenlaufen lässt, während sich die Chefetage um andere Dinge kümmert. Das wäre dann ein klassischer Job für einen wie Eberl. Aber sowohl Lahm, als auch Eberl können hier nicht funktionieren, solange Hoeneß als Präsident (!) meint alle Jobs gleichzeitig ausführen und überall seinen Senf reinhauen zu müssen.
Wo sage ich denn, dass Lahm und Brazzo miteinander zu tun haben? Lahm ist die große Lösung für den Vorstandsbereich, Brazzo das ausführende Organ rund um die Mannschaft.
Man hat doch bei Sammer gesehen, dass es nett ist einen Sportvorstand zu haben, der aber viele Tätigkeiten rund um die Mannschaft zu erledigen hatte und somit die anderen Kernbereiche seines Arbeitsfeldes links liegen ließ. Daher kann man Lahm als Vorstand einbauen, am besten noch kurzzeitig mit Rummenigge arbeiten lässt, den man dann 2019 in Rente schickt und Brazzo darf sich weiterhin rund um die Mannschaft austoben und die Drecksarbeit übernehmen.
Eberl wird auch nicht zusammen mit Lahm arbeiten können. Dafür hat sich Eberl doch ein viel zu großes Standing erarbeitet, als das er mit einem Sportdirektorposten zufrieden wäre, wo er in seiner Arbeitsweise begrenzt wäre.
Hoeness war doch vor seiner Haft auch kein normaler Präsident und wird es auch nie sein. Das wird doch allen klar gewesen sein. Jetzt stören sich halt viele an der Steuergeschichte, indem sie die privaten Verfehlungen von Hoeness auf das sportliche Geschäft übertragen. Das hat aber absolut nichts miteinander zu tun! Der räumt den Laden jetzt zusammen mit Heynckes auf damit man im Sommer den Verein wieder deutlich besenreiner hinterlässt, als es in der Zeit ohne Hoeness zu ging!
12.10.2017 - 11:03 Uhr
Zitat von Hemdl
Lahm hat doch aber mit "Brazzo" gar nichts zu tun.
Lahm war von Rummenigge als designierter Nachfolger von sich selbst gesehen worden, als Teil der Vereinsführung und langfristig "starkem Mann", der irgenwann dann einen der Posten von/um Hoeneß/Rummenigge ausfüllen soll. Diese abgespeckte Variante einen "Sportdirektors" wie Salihamidzic nun präsentiert wurde, war doch für Lahm nie im Gespräch, so hat sich dieser selbst auch nie gesehen. Genau aus dem Grund kam ja die Aussage von Lahm, dass Hoeneß noch zu sehr wolle und nicht zurückstecken will, weshalb er letztlich dann überflüssig gewesen wäre. Das Ziel von Lahm ist die Chefetage, nicht die des Sportdirektors, der allenfalls mal mit der Führung die sportlichen Ziele abklärt.
Lahm wird dann interessant, wenn Rummenigge und/oder Hoeneß abtreten. Dann braucht es nämlich einen Nachfolger mit Sachverstand und Fußballkenntnissen "da oben", der eben nicht nur zahlen kennt oder als Medienprofi/Funktionär agiert. Und im besten Fall kommt dann auch ein "echter" Sportdirektor, der die kadertechnische Kompenente übernimmt, das Scouting und die Jugend im Auge hat und die Fäden zusammenlaufen lässt, während sich die Chefetage um andere Dinge kümmert. Das wäre dann ein klassischer Job für einen wie Eberl. Aber sowohl Lahm, als auch Eberl können hier nicht funktionieren, solange Hoeneß als Präsident (!) meint alle Jobs gleichzeitig ausführen und überall seinen Senf reinhauen zu müssen.
Zitat von rechengenie
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
Habs ja paarmal angerissen. Brazzo ist eine Notlösung, die gut werden könnte aber wo es nicht sonderlich tragisch wäre, wenn es misslingt. Die Königslösung ist immer noch Lahm, der aber aktuell nicht in den Verein zu bekommen ist bzw. nicht kommen sollte!
Lahm hat doch aber mit "Brazzo" gar nichts zu tun.
Lahm war von Rummenigge als designierter Nachfolger von sich selbst gesehen worden, als Teil der Vereinsführung und langfristig "starkem Mann", der irgenwann dann einen der Posten von/um Hoeneß/Rummenigge ausfüllen soll. Diese abgespeckte Variante einen "Sportdirektors" wie Salihamidzic nun präsentiert wurde, war doch für Lahm nie im Gespräch, so hat sich dieser selbst auch nie gesehen. Genau aus dem Grund kam ja die Aussage von Lahm, dass Hoeneß noch zu sehr wolle und nicht zurückstecken will, weshalb er letztlich dann überflüssig gewesen wäre. Das Ziel von Lahm ist die Chefetage, nicht die des Sportdirektors, der allenfalls mal mit der Führung die sportlichen Ziele abklärt.
Lahm wird dann interessant, wenn Rummenigge und/oder Hoeneß abtreten. Dann braucht es nämlich einen Nachfolger mit Sachverstand und Fußballkenntnissen "da oben", der eben nicht nur zahlen kennt oder als Medienprofi/Funktionär agiert. Und im besten Fall kommt dann auch ein "echter" Sportdirektor, der die kadertechnische Kompenente übernimmt, das Scouting und die Jugend im Auge hat und die Fäden zusammenlaufen lässt, während sich die Chefetage um andere Dinge kümmert. Das wäre dann ein klassischer Job für einen wie Eberl. Aber sowohl Lahm, als auch Eberl können hier nicht funktionieren, solange Hoeneß als Präsident (!) meint alle Jobs gleichzeitig ausführen und überall seinen Senf reinhauen zu müssen.
Ich persönlich würde es anders machen: Ich würde Lahm auf den Posten setzen, auf dem du Eberl siehst, sprich Sportvorstand, der sich zusammen mit dem Trainer als Einziger (!) um die sportlichen Belange kümmert, sprich Lahm verantwortet Scouting, Trainer- und Spielertransfers sowie -vertragsverlängerungen, so dass eine Kontinuität gewahrt ist, die nicht durch ständige Meinungswechsel der Oberen torpediert wird. Statt KHR würde ich als VV eher einen Sportpolitiker nehmen, jemanden von Adidas, dem DFB/der DFL oder so was, der national wie international an den richtigen Fäden zieht, die entsprechenden Leute kennt usw., also jemand, der kontrolliert, was Lahm macht, aber nicht in jede Einzelentscheidung reinpalavert. Für den Rest, sprich Finanzen/Controlling, Marketing, usw. hat man sowieso die entsprechenden Leute im Vorstand sitzen. KHR kann dann gerne als Präsident weitermachen, dem würde ich es eher zutrauen, nur noch zu repräsentieren und wenn nötig seine Kontakte spielen zu lassen, sich aber sonst aus dem Tagesgeschäft rauszuhalten, was dem Hoeneß scheinbar nicht möglich ist. Für den gibts ja dann noch den Ehrenpräsidenten, da kann er dann Charity-Golfturniere abhalten und sich so seine scheinbar dringend benötigte Portion Aufmerksamkeit abholen...
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