Der Macher: Martin Kind
04.08.2008 - 16:11 Uhr
09.10.2009 - 12:11 Uhr
Zitat von Davidinho:
Ich weiß nicht ,was ihr alle gegen Hoffenheim ,Leverksuen oder Wolfsburg habt ,die Variante Hoffenheim kann auch Hannover gehen ,wenn sie wollen ,da ist kein Problem dabei und außerdem setzten sie auf junge Spieler ,fördern junge Deutsche und dies tuen Wolfsburg und Leverkusen auch ,das ist auch rein aus Marketing-Gründen besser auf junge Spieler zu setzten ,denen ihr Ziel ist es nicht Rekordmeister zu werden mit mllionenschwweren Ausgaben ,sondern bekannter zu werden und ihre Firma besser darzustellen und wenn man diese Regelung kippt ,dann bitte in die neue Regelung reinschreiben ,der Verein muss den größten Anteil des Vereins besitzen !
Sagt mal ehrlich Leute (das gilt nicht nur für dich): Lest ihr euch die anderen Beiträge überhaupt durch? Handycap gibt sich hier große Mühe die Vorschläge Kinds jedem mehr oder weniger Unwissenden gut zu vermitteln, und dann kommt ihr und schreibt einfach irgendwas hin, um einfach was gegen Kind bzw. 96 geschrieben zu haben.
Wie Tobi_96 schon sagte, macht euch bitte die Mühe auch auf die anderen Beiträge hier einzugehen und schreibt nicht einfach drauflos ;)
So und jetzt lies dir handycaps Beitrag/Beiträge nochmal durch, dann weißt du auch warum das Modell Hoffenheim eben NICHT in Hannover möglich ist. Danke!
Ich weiß nicht ,was ihr alle gegen Hoffenheim ,Leverksuen oder Wolfsburg habt ,die Variante Hoffenheim kann auch Hannover gehen ,wenn sie wollen ,da ist kein Problem dabei und außerdem setzten sie auf junge Spieler ,fördern junge Deutsche und dies tuen Wolfsburg und Leverkusen auch ,das ist auch rein aus Marketing-Gründen besser auf junge Spieler zu setzten ,denen ihr Ziel ist es nicht Rekordmeister zu werden mit mllionenschwweren Ausgaben ,sondern bekannter zu werden und ihre Firma besser darzustellen und wenn man diese Regelung kippt ,dann bitte in die neue Regelung reinschreiben ,der Verein muss den größten Anteil des Vereins besitzen !
Sagt mal ehrlich Leute (das gilt nicht nur für dich): Lest ihr euch die anderen Beiträge überhaupt durch? Handycap gibt sich hier große Mühe die Vorschläge Kinds jedem mehr oder weniger Unwissenden gut zu vermitteln, und dann kommt ihr und schreibt einfach irgendwas hin, um einfach was gegen Kind bzw. 96 geschrieben zu haben.
Wie Tobi_96 schon sagte, macht euch bitte die Mühe auch auf die anderen Beiträge hier einzugehen und schreibt nicht einfach drauflos ;)
So und jetzt lies dir handycaps Beitrag/Beiträge nochmal durch, dann weißt du auch warum das Modell Hoffenheim eben NICHT in Hannover möglich ist. Danke!
09.10.2009 - 13:25 Uhr
Zitat von handycap:
Herr Hopp ist nun als alleiniger Macher an einen sehr kleinen Verein ran getreten, und hat diesem seine Visionen erklärt und in die Tat umgesetzt.
Würde man gleiches in Hannover mit einen Konsortium aus Investoren versuchen, würde diese jegliche Einfluss verlieren, da Hannover schon zu Groß und mächtig ist, sie wären nur die „Bezahler“
Daher der Wunsch der Investoren die Stimmmehrheit zu halten, um so nicht nur die Milchkuh zu sein sonder auch bei einer Wirtschaftlichen oder Sportlichen Talfahrt ihr Veto einzulegen.
Ich halte es durchaus für möglich, dass ein alleiniger Investor der über mehrere Jahre 49% an einem Verein hält genug Stimme in einem Verein bekommt.
In etwa ein - Ihr macht was ich sage oder sogar die 49% gehen euch flöten - .
Und dadurch wird er nicht zur typischen Milchkuh.
Zitat von handycap:
Bei Wolfsburg und Bayer gibt es die 50+1 Regel nicht, da halten die beiden Großinvestoren VW und Bayer nicht nur 51% sonder die vollen 100%
Ärgerlich für den Rest der Liga, aber meiner Meinung nur auf Grund von 2 "Werksclubs" die 50+1 Regel abzuschaffen nicht nötig.Besonders wenn man darauf blickt wie oft diese beiden Clubs in den letzten 20 Jahren Deutscher Meister geworden sind. ( Felix Magath macht mir da nen kleinen Strich durch die Rechnung ;) )
Ich muss nochmals anfügen, dass ich handycaps Versuch Martin Kinds Vorgehen zu rechtfertigen für in sich geschlossen halte und teils auch sehr überzeugend.
Ich für mich möchte aber keine zu stände wie in England,die ich befürchte. Auch wenn er anfügt, dass erst durch eine Verweigerung der DFL diese Zustände erst eintretten würden.
Zitat von handycap:
In diesem Fall würde ein Urteil fallen was dem Bosmannurteil gleichkommt, die DFL würde die Chance verlieren eine Regelwerk für Investoren festzulegen.
Und wir hätten genau diese zustände in Deutschland vor dem die 50+1 Kritiker mit Bezug auf die Englischen Clubs warnen.
Herr Hopp ist nun als alleiniger Macher an einen sehr kleinen Verein ran getreten, und hat diesem seine Visionen erklärt und in die Tat umgesetzt.
Würde man gleiches in Hannover mit einen Konsortium aus Investoren versuchen, würde diese jegliche Einfluss verlieren, da Hannover schon zu Groß und mächtig ist, sie wären nur die „Bezahler“
Daher der Wunsch der Investoren die Stimmmehrheit zu halten, um so nicht nur die Milchkuh zu sein sonder auch bei einer Wirtschaftlichen oder Sportlichen Talfahrt ihr Veto einzulegen.
Ich halte es durchaus für möglich, dass ein alleiniger Investor der über mehrere Jahre 49% an einem Verein hält genug Stimme in einem Verein bekommt.
In etwa ein - Ihr macht was ich sage oder sogar die 49% gehen euch flöten - .
Und dadurch wird er nicht zur typischen Milchkuh.
Zitat von handycap:
Bei Wolfsburg und Bayer gibt es die 50+1 Regel nicht, da halten die beiden Großinvestoren VW und Bayer nicht nur 51% sonder die vollen 100%
Ärgerlich für den Rest der Liga, aber meiner Meinung nur auf Grund von 2 "Werksclubs" die 50+1 Regel abzuschaffen nicht nötig.Besonders wenn man darauf blickt wie oft diese beiden Clubs in den letzten 20 Jahren Deutscher Meister geworden sind. ( Felix Magath macht mir da nen kleinen Strich durch die Rechnung ;) )
Ich muss nochmals anfügen, dass ich handycaps Versuch Martin Kinds Vorgehen zu rechtfertigen für in sich geschlossen halte und teils auch sehr überzeugend.
Ich für mich möchte aber keine zu stände wie in England,die ich befürchte. Auch wenn er anfügt, dass erst durch eine Verweigerung der DFL diese Zustände erst eintretten würden.
Zitat von handycap:
In diesem Fall würde ein Urteil fallen was dem Bosmannurteil gleichkommt, die DFL würde die Chance verlieren eine Regelwerk für Investoren festzulegen.
Und wir hätten genau diese zustände in Deutschland vor dem die 50+1 Kritiker mit Bezug auf die Englischen Clubs warnen.
09.10.2009 - 14:28 Uhr
Tach zusammen,
erstmal, möchte ich etwas loswerden, was nicht direkt zum thema passt:
Ich möchte in meinem folgenden Beitrag in keinster Weise über Hannover 96 als Verein stänkern, einzig Herr Kind ist Zielscheibe meiner Kritik, die er sich meiner Meinung nach redlich verdient hat!
Ich hoffe, dass Kind mit seinem Antrag nicht durchkommt und die 50+1 Regel bestehen bleibt. Alles andere wäre der entgültige Untergang des Fußballs in Deutschland. Man sieht, was es in England bewirkt hat, dass sich Investoren in Vereine einkaufen können.
Stehplätze werden unter missglückten Argumentationsversuchen einfach abgeschafft und müssen Sitzplätzen weichen. Stadien, welche sich über Jahre, teils Jahrzehnte einen legendären Ruf erarbeitet haben, werden einfach so abgerissen und durch sterile 08/15 Arenen ersetzt. Beispiel hierfür ist Liverpool mit der Anfielf Road - inklusive "The Kop". Vereine, die es nie im Leben aus eigener Kraft in die Premier League geschafft hätten, werden von Scheichs oder Neureichen übernommen und hochgekauft; Hull City und Manchester City. Kritik wird nicht mehr geduldet, ansonsten drohen Stadionverbote, bei kritischen Äußerungen gegen die Vereinseigner. Emotionen, werden fast kollektiv aus Stadien/Arenen ausgesperrt, damit das Entertainment stimmt und Geld in die Kassen fließt, weil man "Sitzplätze mit ruhiger Lage" einfach teurer verkaufen kann.
In England passiert gerade etwas, was ich hier in Deutschland nicht haben will, und glaubt mir, 99% von euch allen auch nicht. Der Fußball wird gerade denen genommen, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist - den Fans.
Falls ihr aber das Sportmodell "USA" bevorzugt, könntet ihr euch freuen. Sitzplätze, die pro Saison durchschnittlich 800€ kosten, die von Vater zu Sohn vererbt werden, ungestörte Unterhaltung Live in der Arena, ein spektakuläres Rahmenprogramm, dass das Heuptevent vergessen lässt...
Wollt ihr so etwas??? Ich nicht!!!
In Deutschland wird dieser Prozess nicht anders verlaufen. Altehrwürdige, legendäre Stadien wie der Lautrer Betzenberg, das Wildparkstadion, das Millerntor-Stadion oder das Grünwalder-Stadion zu München (leider schon länger unbenutzt!) werden ausgemustert oder sogar abgerissen und, wie bereits weiter oben beschrieben, durch sterile 08/15 Arenen ersetzt. In Aachen wurde dies bereits leider durchgeführt. Adieu traditionsreicher Tivoli, hallo 08/15 Standartarena. Was wären denn Stadien, ohne ihre lautstarken Stehplatz kurven? Man sieht es in Hoppenheim, nichts, langweilig. Einzig für so genannte Event-Fans interessant, die sich unterhalten lassen wollen, ohne Bezug zum Verein un zum Sport.
Vereine, die gegen die 50+1 Regel verstoßen gibt es leider auch in Deutschland schon - Leverkusen, Wolfsburg, Hoppenheim, Red Bull Leipzig -, man wird sie wohl auch nicht mehr ganz so einfach los. Den Menschen an sich zeichnet nicht zuletzt eine enorme Lernfähigkeit aus, wodurch man schließen sollte, dass man aus diesen "Fehlern" national, wie aus dem englischen Beispiel gelernt haben sollte, anscheinend ist dies doch nicht überall der Fall.
Sollte Herr Kind die Abstimmung verlieren, hat er dies zu akzeptieren. Zieht er jedoch vor Gericht, erlischt das letzte Fünkchen Respekt, welches ich persönlich noch vor ihm habe. Den Rest hat er selbst durch seine Vorstöße im aktuellen Themenbereich ausgelöscht. Erreicht er die erforderliche 2/3 Mehrheit nicht, so hat er dies zu akzeptieren, macht er es nicht, zweifle ich ernsthaft daran, dass er im Sozialkunde-Unterricht der 7. oder 8. Klasse aufgepasst hat. Wir leben in Deutschland in einer Demokratie, was heißt, dass die Mehrheit entscheidet. Erreicht er die erforderliche Mehrheit nicht, so wird dies seine Gründe haben, die meiner Meinung nach absolut nachvollziehbar sind.
Ich für meinen teil bete dafür, dass Herr Kind mit seinem Antrag scheitert und somit zumindest für die nächste Zeit den Fußball am leben erhält.
Ansonsten werde ich mit Annahme des Antrages beginnen, das Grab für den deutschen Fußball auszuheben.
Gandalf446
PRO FUSSBALL = PRO 50+1
erstmal, möchte ich etwas loswerden, was nicht direkt zum thema passt:
Ich möchte in meinem folgenden Beitrag in keinster Weise über Hannover 96 als Verein stänkern, einzig Herr Kind ist Zielscheibe meiner Kritik, die er sich meiner Meinung nach redlich verdient hat!
Ich hoffe, dass Kind mit seinem Antrag nicht durchkommt und die 50+1 Regel bestehen bleibt. Alles andere wäre der entgültige Untergang des Fußballs in Deutschland. Man sieht, was es in England bewirkt hat, dass sich Investoren in Vereine einkaufen können.
Stehplätze werden unter missglückten Argumentationsversuchen einfach abgeschafft und müssen Sitzplätzen weichen. Stadien, welche sich über Jahre, teils Jahrzehnte einen legendären Ruf erarbeitet haben, werden einfach so abgerissen und durch sterile 08/15 Arenen ersetzt. Beispiel hierfür ist Liverpool mit der Anfielf Road - inklusive "The Kop". Vereine, die es nie im Leben aus eigener Kraft in die Premier League geschafft hätten, werden von Scheichs oder Neureichen übernommen und hochgekauft; Hull City und Manchester City. Kritik wird nicht mehr geduldet, ansonsten drohen Stadionverbote, bei kritischen Äußerungen gegen die Vereinseigner. Emotionen, werden fast kollektiv aus Stadien/Arenen ausgesperrt, damit das Entertainment stimmt und Geld in die Kassen fließt, weil man "Sitzplätze mit ruhiger Lage" einfach teurer verkaufen kann.
In England passiert gerade etwas, was ich hier in Deutschland nicht haben will, und glaubt mir, 99% von euch allen auch nicht. Der Fußball wird gerade denen genommen, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist - den Fans.
Falls ihr aber das Sportmodell "USA" bevorzugt, könntet ihr euch freuen. Sitzplätze, die pro Saison durchschnittlich 800€ kosten, die von Vater zu Sohn vererbt werden, ungestörte Unterhaltung Live in der Arena, ein spektakuläres Rahmenprogramm, dass das Heuptevent vergessen lässt...
Wollt ihr so etwas??? Ich nicht!!!
In Deutschland wird dieser Prozess nicht anders verlaufen. Altehrwürdige, legendäre Stadien wie der Lautrer Betzenberg, das Wildparkstadion, das Millerntor-Stadion oder das Grünwalder-Stadion zu München (leider schon länger unbenutzt!) werden ausgemustert oder sogar abgerissen und, wie bereits weiter oben beschrieben, durch sterile 08/15 Arenen ersetzt. In Aachen wurde dies bereits leider durchgeführt. Adieu traditionsreicher Tivoli, hallo 08/15 Standartarena. Was wären denn Stadien, ohne ihre lautstarken Stehplatz kurven? Man sieht es in Hoppenheim, nichts, langweilig. Einzig für so genannte Event-Fans interessant, die sich unterhalten lassen wollen, ohne Bezug zum Verein un zum Sport.
Vereine, die gegen die 50+1 Regel verstoßen gibt es leider auch in Deutschland schon - Leverkusen, Wolfsburg, Hoppenheim, Red Bull Leipzig -, man wird sie wohl auch nicht mehr ganz so einfach los. Den Menschen an sich zeichnet nicht zuletzt eine enorme Lernfähigkeit aus, wodurch man schließen sollte, dass man aus diesen "Fehlern" national, wie aus dem englischen Beispiel gelernt haben sollte, anscheinend ist dies doch nicht überall der Fall.
Sollte Herr Kind die Abstimmung verlieren, hat er dies zu akzeptieren. Zieht er jedoch vor Gericht, erlischt das letzte Fünkchen Respekt, welches ich persönlich noch vor ihm habe. Den Rest hat er selbst durch seine Vorstöße im aktuellen Themenbereich ausgelöscht. Erreicht er die erforderliche 2/3 Mehrheit nicht, so hat er dies zu akzeptieren, macht er es nicht, zweifle ich ernsthaft daran, dass er im Sozialkunde-Unterricht der 7. oder 8. Klasse aufgepasst hat. Wir leben in Deutschland in einer Demokratie, was heißt, dass die Mehrheit entscheidet. Erreicht er die erforderliche Mehrheit nicht, so wird dies seine Gründe haben, die meiner Meinung nach absolut nachvollziehbar sind.
Ich für meinen teil bete dafür, dass Herr Kind mit seinem Antrag scheitert und somit zumindest für die nächste Zeit den Fußball am leben erhält.
Ansonsten werde ich mit Annahme des Antrages beginnen, das Grab für den deutschen Fußball auszuheben.
Gandalf446
PRO FUSSBALL = PRO 50+1
09.10.2009 - 15:48 Uhr
Du bist ja richtig fachkundig @ handycap,was die Abschaffung der 50 +1 Regelung anbelangt.Das kann man von unseren Lauterer Freunden leider nicht sagen.
Mir persönlich ist es egal,ob die 50+1 Regelung kippt oder nicht.Ich weiss nur eines:Ich bin in dem Fall für Gleichheit und Gerechtigkeit.Entweder die 50+1 Regelung gilt für alle Vereine oder eben nicht.Ausnahmeregelungen für Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen,die sich Milliardenkonzernen versklavt haben,das geht einfach nicht.Entweder gleiches Recht für alle oder eben nicht.
Und wenn DFL und die Vereine sich nicht gütlich einigen können,dann muss eben der Klageweg her.Schliesslich leben wir in einem Rechtsstaat.
Und gleiches Recht für alle,ist u.a Aufgabe des Staates und seiner dafür zuständigen "Instanzen". Frage mich,was Recht einklagen mit Respektlosigkeit zu tun hat?
Mir persönlich ist es egal,ob die 50+1 Regelung kippt oder nicht.Ich weiss nur eines:Ich bin in dem Fall für Gleichheit und Gerechtigkeit.Entweder die 50+1 Regelung gilt für alle Vereine oder eben nicht.Ausnahmeregelungen für Vereine wie Wolfsburg und Leverkusen,die sich Milliardenkonzernen versklavt haben,das geht einfach nicht.Entweder gleiches Recht für alle oder eben nicht.
Und wenn DFL und die Vereine sich nicht gütlich einigen können,dann muss eben der Klageweg her.Schliesslich leben wir in einem Rechtsstaat.
Und gleiches Recht für alle,ist u.a Aufgabe des Staates und seiner dafür zuständigen "Instanzen". Frage mich,was Recht einklagen mit Respektlosigkeit zu tun hat?
09.10.2009 - 17:09 Uhr
Zitat von BVB_13_Frei:
klasse Beitrag ich stimme voll und ganz zu.
Man MUSS aus den Fehlern lernen.
Das muss aber jeder Verein für sich entscheiden. In Hannover wird es eine derartige Abhängigkeit wohl nicht geben.
klasse Beitrag ich stimme voll und ganz zu.
Man MUSS aus den Fehlern lernen.
Das muss aber jeder Verein für sich entscheiden. In Hannover wird es eine derartige Abhängigkeit wohl nicht geben.
09.10.2009 - 17:18 Uhr
Zitat von Tottn:
Alles schön und gut mit der Chancengleichheit, aber ist ist doch geradezu grotesk, dass ausgerechnet Hannover 96 einen solchen Antrag stellt. Wenn ein solches Vorhaben durchgesetzt wird, ist vielleicht kurzfristig ein Investor da und Kind kann sich die Hände reiben. Als Unternehmer. Denn die mittelfristig lachenden Dritten sind doch Vereine wie Frankfurt, Köln, Berlin und meinetwegen Düsseldorf, die wirtschaftlich für Investoren interessanter sind.
Was nutzt uns der größte Stadtwald Europas, eine hervorragende Lage des Stadions am Maschsee und unser unschlagbares Rathaus, wenn der Rest vom Fest das nicht wahrnimmt? Was im übrigen scheißegal ist.
Das würde ein riesiges Eigentor mit einem dicken Ende in ein paar Jahren, da ist es dann auch total wumpe, wenn Commerzbank Frankfurt gerade im Champions League-Endspiel steht.
Und man komme jetzt bitte nicht mit der Bankenkrise...
Es geht ja bei der Chancengleichheit nicht primär um Hannover - das wäre ja purer Egoismus. Es geht eher um Chancengleichheit für die ganze Liga/für den ganzen deutschen Profifußball.
Außerdem ist auch Hannover ein starker Standort für Unternehmen. TUI hat hier seine Geschäftsstelle, außerdem sind hier AWD (mehr oder weniger), Continental und Volkswagen Nutzfahrzeuge ansässig.
Aber natürlich geht es AUCH um Hannover... Ich glaube, dass Kind es Leid ist, alles aus seiner Tasche zu bezahlen, was hier so an finanziellen Engpässen anfällt.
Nichtsdestotrotz bin ich wiegesagt der Meinung, dass es hauptsächlich um eine generelle Chancengleichheit für den Profifußball geht um den Wettbewerb anzuheizen und so eine stärkere und zugleich ausgeglichenere Liga zu schaffen - woraus letztendlich ein spannenderer Wettbewerb entsteht, der mehr Zuschauer anlockt und die ganze Liga europaweit populärer machen dürfte.
Alles schön und gut mit der Chancengleichheit, aber ist ist doch geradezu grotesk, dass ausgerechnet Hannover 96 einen solchen Antrag stellt. Wenn ein solches Vorhaben durchgesetzt wird, ist vielleicht kurzfristig ein Investor da und Kind kann sich die Hände reiben. Als Unternehmer. Denn die mittelfristig lachenden Dritten sind doch Vereine wie Frankfurt, Köln, Berlin und meinetwegen Düsseldorf, die wirtschaftlich für Investoren interessanter sind.
Was nutzt uns der größte Stadtwald Europas, eine hervorragende Lage des Stadions am Maschsee und unser unschlagbares Rathaus, wenn der Rest vom Fest das nicht wahrnimmt? Was im übrigen scheißegal ist.
Das würde ein riesiges Eigentor mit einem dicken Ende in ein paar Jahren, da ist es dann auch total wumpe, wenn Commerzbank Frankfurt gerade im Champions League-Endspiel steht.
Und man komme jetzt bitte nicht mit der Bankenkrise...
Es geht ja bei der Chancengleichheit nicht primär um Hannover - das wäre ja purer Egoismus. Es geht eher um Chancengleichheit für die ganze Liga/für den ganzen deutschen Profifußball.
Außerdem ist auch Hannover ein starker Standort für Unternehmen. TUI hat hier seine Geschäftsstelle, außerdem sind hier AWD (mehr oder weniger), Continental und Volkswagen Nutzfahrzeuge ansässig.
Aber natürlich geht es AUCH um Hannover... Ich glaube, dass Kind es Leid ist, alles aus seiner Tasche zu bezahlen, was hier so an finanziellen Engpässen anfällt.
Nichtsdestotrotz bin ich wiegesagt der Meinung, dass es hauptsächlich um eine generelle Chancengleichheit für den Profifußball geht um den Wettbewerb anzuheizen und so eine stärkere und zugleich ausgeglichenere Liga zu schaffen - woraus letztendlich ein spannenderer Wettbewerb entsteht, der mehr Zuschauer anlockt und die ganze Liga europaweit populärer machen dürfte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BlackT am 09.10.2009 um 17:21 Uhr bearbeitet
09.10.2009 - 17:49 Uhr
Zitat von BVB_13_Frei:
Zitat von Nico_96:
Herr Rauball ist über die ganze Sache glaub ich von allen Verantwortlichen der Vereine aus 1. und 2. Bundesliga ab wenigsten informiert. Das hat er schon oft genug unter beweis gestellt. Ebenso wie du gerade...
Wenn du "50+1" hörst, denkst du an Scheichs, Milliarden, verlorengangen Tradition, Eventfans und englische Zustände.
Das alles ist nicht im Sinne von Martin Kind! Und was mit Geld möglich ist zeigt Leverkusen seit Jahren, Wolfsburg zumindest sein letztem Jahr und nicht zuletzt Hoffenheim. Eine Chancengleicheit ist also nicht gegeben. Es ist also nicht verwerflich daran, 96 dahingehend entwickeln zu wollen in ein paar Jahren mal die Chance auf die Euro-Lague zu haben.
Ich glaube dir dass Herr Kind das gar nicht möchte, aber indem man die Regel jetzt kippt wird iergendein anderer Verein genau das tun, und sobald es einer macht müssen andere nachziehen sonst versinkt man in der Bedeutungslosigkeit. Man darf diese Tür nicht öffnen
Wenn man die Tür schon nicht öffnet MUSS man sie für andere schließen (dh. VW und Bayer in die Kreisklasse verbannen).
Wenn das passiert, ist es mir völlig egal ob die "50+1" Regel kippt oder nicht.
Zitat von Nico_96:
Herr Rauball ist über die ganze Sache glaub ich von allen Verantwortlichen der Vereine aus 1. und 2. Bundesliga ab wenigsten informiert. Das hat er schon oft genug unter beweis gestellt. Ebenso wie du gerade...
Wenn du "50+1" hörst, denkst du an Scheichs, Milliarden, verlorengangen Tradition, Eventfans und englische Zustände.
Das alles ist nicht im Sinne von Martin Kind! Und was mit Geld möglich ist zeigt Leverkusen seit Jahren, Wolfsburg zumindest sein letztem Jahr und nicht zuletzt Hoffenheim. Eine Chancengleicheit ist also nicht gegeben. Es ist also nicht verwerflich daran, 96 dahingehend entwickeln zu wollen in ein paar Jahren mal die Chance auf die Euro-Lague zu haben.
Ich glaube dir dass Herr Kind das gar nicht möchte, aber indem man die Regel jetzt kippt wird iergendein anderer Verein genau das tun, und sobald es einer macht müssen andere nachziehen sonst versinkt man in der Bedeutungslosigkeit. Man darf diese Tür nicht öffnen
Wenn man die Tür schon nicht öffnet MUSS man sie für andere schließen (dh. VW und Bayer in die Kreisklasse verbannen).
Wenn das passiert, ist es mir völlig egal ob die "50+1" Regel kippt oder nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 9HSV6 am 09.10.2009 um 17:52 Uhr bearbeitet
09.10.2009 - 17:59 Uhr
Zitat von BVB_13_Frei:
Zitat von Nico_96:
Herr Rauball ist über die ganze Sache glaub ich von allen Verantwortlichen der Vereine aus 1. und 2. Bundesliga ab wenigsten informiert. Das hat er schon oft genug unter beweis gestellt. Ebenso wie du gerade...
Wenn du "50+1" hörst, denkst du an Scheichs, Milliarden, verlorengangen Tradition, Eventfans und englische Zustände.
Das alles ist nicht im Sinne von Martin Kind! Und was mit Geld möglich ist zeigt Leverkusen seit Jahren, Wolfsburg zumindest sein letztem Jahr und nicht zuletzt Hoffenheim. Eine Chancengleicheit ist also nicht gegeben. Es ist also nicht verwerflich daran, 96 dahingehend entwickeln zu wollen in ein paar Jahren mal die Chance auf die Euro-Lague zu haben.
Ich glaube dir dass Herr Kind das gar nicht möchte, aber indem man die Regel jetzt kippt wird iergendein anderer Verein genau das tun, und sobald es einer macht müssen andere nachziehen sonst versinkt man in der Bedeutungslosigkeit. Man darf diese Tür nicht öffnen
Und genau deswegen wurden ja diverse "Schutzmechanismen" eingearbeitet und vereinbart. Eben, damit sowas nicht passieren kann. Es ist ja nicht so, dass man den "Heuschrecken" Tür und Tor öffnen will.
Ich weiß grad nicht genau, wie diese Kompromisse aussehen, aber ich weiß, dass Begrenzungen eingebaut wurden, damit genau der von dir beschriebene Fall nicht eintreten kann, dass ein Verein wegen eines Investors der sich zurück zieht in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
Zitat von Nico_96:
Herr Rauball ist über die ganze Sache glaub ich von allen Verantwortlichen der Vereine aus 1. und 2. Bundesliga ab wenigsten informiert. Das hat er schon oft genug unter beweis gestellt. Ebenso wie du gerade...
Wenn du "50+1" hörst, denkst du an Scheichs, Milliarden, verlorengangen Tradition, Eventfans und englische Zustände.
Das alles ist nicht im Sinne von Martin Kind! Und was mit Geld möglich ist zeigt Leverkusen seit Jahren, Wolfsburg zumindest sein letztem Jahr und nicht zuletzt Hoffenheim. Eine Chancengleicheit ist also nicht gegeben. Es ist also nicht verwerflich daran, 96 dahingehend entwickeln zu wollen in ein paar Jahren mal die Chance auf die Euro-Lague zu haben.
Ich glaube dir dass Herr Kind das gar nicht möchte, aber indem man die Regel jetzt kippt wird iergendein anderer Verein genau das tun, und sobald es einer macht müssen andere nachziehen sonst versinkt man in der Bedeutungslosigkeit. Man darf diese Tür nicht öffnen
Und genau deswegen wurden ja diverse "Schutzmechanismen" eingearbeitet und vereinbart. Eben, damit sowas nicht passieren kann. Es ist ja nicht so, dass man den "Heuschrecken" Tür und Tor öffnen will.
Ich weiß grad nicht genau, wie diese Kompromisse aussehen, aber ich weiß, dass Begrenzungen eingebaut wurden, damit genau der von dir beschriebene Fall nicht eintreten kann, dass ein Verein wegen eines Investors der sich zurück zieht in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
09.10.2009 - 18:02 Uhr
Das ist doch mal interessant:
Zitat von Gandalf446:
Ich hoffe, dass Kind mit seinem Antrag nicht durchkommt und die 50+1 Regel bestehen bleibt. Alles andere wäre der entgültige Untergang des Fußballs in Deutschland. Man sieht, was es in England bewirkt hat, dass sich Investoren in Vereine einkaufen können.
Stehplätze werden unter missglückten Argumentationsversuchen einfach abgeschafft und müssen Sitzplätzen weichen. Stadien, welche sich über Jahre, teils Jahrzehnte einen legendären Ruf erarbeitet haben, werden einfach so abgerissen und durch sterile 08/15 Arenen ersetzt. Beispiel hierfür ist Liverpool mit der Anfielf Road - inklusive "The Kop". Vereine, die es nie im Leben aus eigener Kraft in die Premier League geschafft hätten, werden von Scheichs oder Neureichen übernommen und hochgekauft; Hull City und Manchester City. Kritik wird nicht mehr geduldet, ansonsten drohen Stadionverbote, bei kritischen Äußerungen gegen die Vereinseigner. Emotionen, werden fast kollektiv aus Stadien/Arenen ausgesperrt, damit das Entertainment stimmt und Geld in die Kassen fließt, weil man "Sitzplätze mit ruhiger Lage" einfach teurer verkaufen kann.
Ahja... Gibt es das gleiche Phänomen, das du hier beschreibst, nicht auch schon in Deutschland? Fast jeder Verein der Bundesliga spielt in einer "sterilen Arena". Auch bei uns gibt es Vereine wie Wolfsburg, Leverkusen und nicht zuletzt Hoffenheim, die ohne Geldgeber nie da wären, wo sie jetzt sind.
Ob und wie Emotionen aus dem Stadion verband werden, liegt doch letztendlich bei jedem Verein selbst. Ich sehe da keinen generellen Zusammenhang zwischen Investoren und Stimmung.
Zitat von Gandalf446:
In England passiert gerade etwas, was ich hier in Deutschland nicht haben will, und glaubt mir, 99% von euch allen auch nicht. Der Fußball wird gerade denen genommen, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist - den Fans.
Warum passiert das denn, was in England gerade passiert? Weil es dort ohne Regeln und Bestimmungen zugeht...
Zitat von Gandalf446:
In Deutschland wird dieser Prozess nicht anders verlaufen.
...und genau um das zu verhindern, versucht Kind eine Regelung zu finden, in der aus den Fehlern, die in England und/oder Österreich gemacht wurden, gelernt wird. So dürfen beispielsweise Vereinsfarben und -wappen nicht verändert werden. Weiterhin wird ein Investor über eine bestimmte Laufzeit an den Verein gebunden, wodurch an Rendite interessierte Investoren abgeschreckt werden.
Zitat von Gandalf446:
Altehrwürdige, legendäre Stadien wie der Lautrer Betzenberg, das Wildparkstadion, das Millerntor-Stadion oder das Grünwalder-Stadion zu München (leider schon länger unbenutzt!) werden ausgemustert oder sogar abgerissen und, wie bereits weiter oben beschrieben, durch sterile 08/15 Arenen ersetzt. In Aachen wurde dies bereits leider durchgeführt. Adieu traditionsreicher Tivoli, hallo 08/15 Standartarena.
Aha, du siehst, diese Entwicklung, die in meinen Augen völlig normal ist, hat doch schon längst - und ohne Investoren - begonnen. Ist anscheinend wohl doch kein typisch englisches Problem. ;)
Außerdem frage ich mich, was an so pekigen Stadion wie dem Millerntor so anregend sein soll? Sicher, es hat einen gewissen Kult-Faktor, aber prinzipiell bin ich viel lieber in einem Stadion, in dem ich auf der Toilette, die im übrigen kein Wagen sein sollte, nicht jedes mal Angst haben muss, mir irgendwas einzufangen.
Zitat von Gandalf446:
Was wären denn Stadien, ohne ihre lautstarken Stehplatz kurven? Man sieht es in Hoppenheim, nichts, langweilig. Einzig für so genannte Event-Fans interessant, die sich unterhalten lassen wollen, ohne Bezug zum Verein und zum Sport.
Off-Topic: Was ist denn Fußball eigentlich? Richtig, Unterhaltung. Was ist also so verwerflich daran, wenn man zum Fußball geht, und sich unterhalten lassen will?
Zitat von Gandalf446:
Vereine, die gegen die 50+1 Regel verstoßen gibt es leider auch in Deutschland schon - Leverkusen, Wolfsburg, Hoppenheim, Red Bull Leipzig -, man wird sie wohl auch nicht mehr ganz so einfach los.
Und weil wir die Vereine nicht mehr "los werden", versucht Martin Kind, Chancengleichheit für alle Vereine herzustellen, in dem jedem die Möglichkeit, sich Investoren zu suchen, offen gelassen wird.
Zitat von Gandalf446:
Den Menschen an sich zeichnet nicht zuletzt eine enorme Lernfähigkeit aus, wodurch man schließen sollte, dass man aus diesen "Fehlern" national, wie aus dem englischen Beispiel gelernt haben sollte, anscheinend ist dies doch nicht überall der Fall.
Der Mensch Martin Kind hat aus den Fehlern gelernt und versucht, eine Konsenslösung zu finden, in dem Nachteile von Investoren möglichst gut ausgeschlossen werden können. Die andere Möglichkeit, ein Gerichtsurteil, kennt ihr alle.
Zitat von Gandalf446:
Wir leben in Deutschland in einer Demokratie, was heißt, dass die Mehrheit entscheidet.
Wir leben in Deutschland in der Europäischen Union, was heißt, dass wir uns dem europäischen Gesetz beugen müssen. ;)
Zitat von Gandalf446:
Ich hoffe, dass Kind mit seinem Antrag nicht durchkommt und die 50+1 Regel bestehen bleibt. Alles andere wäre der entgültige Untergang des Fußballs in Deutschland. Man sieht, was es in England bewirkt hat, dass sich Investoren in Vereine einkaufen können.
Stehplätze werden unter missglückten Argumentationsversuchen einfach abgeschafft und müssen Sitzplätzen weichen. Stadien, welche sich über Jahre, teils Jahrzehnte einen legendären Ruf erarbeitet haben, werden einfach so abgerissen und durch sterile 08/15 Arenen ersetzt. Beispiel hierfür ist Liverpool mit der Anfielf Road - inklusive "The Kop". Vereine, die es nie im Leben aus eigener Kraft in die Premier League geschafft hätten, werden von Scheichs oder Neureichen übernommen und hochgekauft; Hull City und Manchester City. Kritik wird nicht mehr geduldet, ansonsten drohen Stadionverbote, bei kritischen Äußerungen gegen die Vereinseigner. Emotionen, werden fast kollektiv aus Stadien/Arenen ausgesperrt, damit das Entertainment stimmt und Geld in die Kassen fließt, weil man "Sitzplätze mit ruhiger Lage" einfach teurer verkaufen kann.
Ahja... Gibt es das gleiche Phänomen, das du hier beschreibst, nicht auch schon in Deutschland? Fast jeder Verein der Bundesliga spielt in einer "sterilen Arena". Auch bei uns gibt es Vereine wie Wolfsburg, Leverkusen und nicht zuletzt Hoffenheim, die ohne Geldgeber nie da wären, wo sie jetzt sind.
Ob und wie Emotionen aus dem Stadion verband werden, liegt doch letztendlich bei jedem Verein selbst. Ich sehe da keinen generellen Zusammenhang zwischen Investoren und Stimmung.
Zitat von Gandalf446:
In England passiert gerade etwas, was ich hier in Deutschland nicht haben will, und glaubt mir, 99% von euch allen auch nicht. Der Fußball wird gerade denen genommen, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist - den Fans.
Warum passiert das denn, was in England gerade passiert? Weil es dort ohne Regeln und Bestimmungen zugeht...
Zitat von Gandalf446:
In Deutschland wird dieser Prozess nicht anders verlaufen.
...und genau um das zu verhindern, versucht Kind eine Regelung zu finden, in der aus den Fehlern, die in England und/oder Österreich gemacht wurden, gelernt wird. So dürfen beispielsweise Vereinsfarben und -wappen nicht verändert werden. Weiterhin wird ein Investor über eine bestimmte Laufzeit an den Verein gebunden, wodurch an Rendite interessierte Investoren abgeschreckt werden.
Zitat von Gandalf446:
Altehrwürdige, legendäre Stadien wie der Lautrer Betzenberg, das Wildparkstadion, das Millerntor-Stadion oder das Grünwalder-Stadion zu München (leider schon länger unbenutzt!) werden ausgemustert oder sogar abgerissen und, wie bereits weiter oben beschrieben, durch sterile 08/15 Arenen ersetzt. In Aachen wurde dies bereits leider durchgeführt. Adieu traditionsreicher Tivoli, hallo 08/15 Standartarena.
Aha, du siehst, diese Entwicklung, die in meinen Augen völlig normal ist, hat doch schon längst - und ohne Investoren - begonnen. Ist anscheinend wohl doch kein typisch englisches Problem. ;)
Außerdem frage ich mich, was an so pekigen Stadion wie dem Millerntor so anregend sein soll? Sicher, es hat einen gewissen Kult-Faktor, aber prinzipiell bin ich viel lieber in einem Stadion, in dem ich auf der Toilette, die im übrigen kein Wagen sein sollte, nicht jedes mal Angst haben muss, mir irgendwas einzufangen.
Zitat von Gandalf446:
Was wären denn Stadien, ohne ihre lautstarken Stehplatz kurven? Man sieht es in Hoppenheim, nichts, langweilig. Einzig für so genannte Event-Fans interessant, die sich unterhalten lassen wollen, ohne Bezug zum Verein und zum Sport.
Off-Topic: Was ist denn Fußball eigentlich? Richtig, Unterhaltung. Was ist also so verwerflich daran, wenn man zum Fußball geht, und sich unterhalten lassen will?
Zitat von Gandalf446:
Vereine, die gegen die 50+1 Regel verstoßen gibt es leider auch in Deutschland schon - Leverkusen, Wolfsburg, Hoppenheim, Red Bull Leipzig -, man wird sie wohl auch nicht mehr ganz so einfach los.
Und weil wir die Vereine nicht mehr "los werden", versucht Martin Kind, Chancengleichheit für alle Vereine herzustellen, in dem jedem die Möglichkeit, sich Investoren zu suchen, offen gelassen wird.
Zitat von Gandalf446:
Den Menschen an sich zeichnet nicht zuletzt eine enorme Lernfähigkeit aus, wodurch man schließen sollte, dass man aus diesen "Fehlern" national, wie aus dem englischen Beispiel gelernt haben sollte, anscheinend ist dies doch nicht überall der Fall.
Der Mensch Martin Kind hat aus den Fehlern gelernt und versucht, eine Konsenslösung zu finden, in dem Nachteile von Investoren möglichst gut ausgeschlossen werden können. Die andere Möglichkeit, ein Gerichtsurteil, kennt ihr alle.
Zitat von Gandalf446:
Wir leben in Deutschland in einer Demokratie, was heißt, dass die Mehrheit entscheidet.
Wir leben in Deutschland in der Europäischen Union, was heißt, dass wir uns dem europäischen Gesetz beugen müssen. ;)
09.10.2009 - 18:30 Uhr
Zitat von Scarc:
Der Idealzustand der Chancengleichheit wäre ja der, dass alle Vereine Investoren an sich binden, die in einer zum Verein passenden Größenordnung Geld in den Verein stecken, dass dann zum Beispiel zum Bau eines Jugendinternats genutzt werden kann.
Nehmen wir an, Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim erhalten jährlich 20 Mio. € von ihrem Besitzer/Mäzen. Nun erhalten nach dem Fall von 50+1 auch Hannover, Frankfurt und Gladbach Summen in dieser Größenordnung und ziehen aufgrund ihrer größeren Wirtschaftskraft, dem größeren Fanaufkommen an ihnen vorbei.
An die größeren Vereine, wie Hamburg, Schalke oder Dortmund wird man zwar nicht herankommen, wenn die auch Summen in der Größenordnung erhalten, aber man hat zumindest die "Sonderfälle" in der Liga hinter sich gelassen und kann statt derer an Platz 5 anklopfen.
Wenn es so passiert, habe ich überhaupt nichts gegen den Fall von 50+1. Die Frage ist aber, ob man garantieren kann, dass es so abläuft, dass am Ende jeder Verein regionale Investoren, ähnlich wie Trikotsponsoren, an sich bindet, die eine Chancengleichheit gegenüber Vereinen wie Wolfsburg oder Leverkusen herstellen.
Genau dafür müssen Regelungen getroffen werden. Es soll sicher nicht so werden wie in England, das ist wohl jedem klar. Es kommt auf das WIE an.
Der Idealzustand der Chancengleichheit wäre ja der, dass alle Vereine Investoren an sich binden, die in einer zum Verein passenden Größenordnung Geld in den Verein stecken, dass dann zum Beispiel zum Bau eines Jugendinternats genutzt werden kann.
Nehmen wir an, Wolfsburg, Leverkusen und Hoffenheim erhalten jährlich 20 Mio. € von ihrem Besitzer/Mäzen. Nun erhalten nach dem Fall von 50+1 auch Hannover, Frankfurt und Gladbach Summen in dieser Größenordnung und ziehen aufgrund ihrer größeren Wirtschaftskraft, dem größeren Fanaufkommen an ihnen vorbei.
An die größeren Vereine, wie Hamburg, Schalke oder Dortmund wird man zwar nicht herankommen, wenn die auch Summen in der Größenordnung erhalten, aber man hat zumindest die "Sonderfälle" in der Liga hinter sich gelassen und kann statt derer an Platz 5 anklopfen.
Wenn es so passiert, habe ich überhaupt nichts gegen den Fall von 50+1. Die Frage ist aber, ob man garantieren kann, dass es so abläuft, dass am Ende jeder Verein regionale Investoren, ähnlich wie Trikotsponsoren, an sich bindet, die eine Chancengleichheit gegenüber Vereinen wie Wolfsburg oder Leverkusen herstellen.
Genau dafür müssen Regelungen getroffen werden. Es soll sicher nicht so werden wie in England, das ist wohl jedem klar. Es kommt auf das WIE an.
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