Borussia Dortmund Borussia Dortmund
deadline-day banner
Carney Chukwuemeka
Geburtsdatum 20.10.2003
Alter 22
Nat. Österreich  Österreich
Größe 1,87m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Zentrales Mittelfeld
Fuß rechts
Akt. Verein Borussia Dortmund

Leistungsdaten: 25/26

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 3832
282-
812
2--

Carney Chukwuemeka [17]

02.02.2025 - 21:34 Uhr
Carney Chukwuemeka [17] |#1681
30.03.2026 - 06:45 Uhr
Zitat von BVBaer23
Wahrscheinlich macht er das schon. Ich meine ein entsprechendes Video gesehen zu haben. Wenn Chuk dies nicht will ist das seine Sache.


Laut Rangnick wurde vonseiten des Vereins dahingehend wenig unternommen. Deshalb gibt es ja auch bei der österreichischen Nationalmannschaft Deutschunterricht, und es würde mich nicht wundern, wenn Rangnick den Spieler dabei auch abseits der Lehrgänge intensiv unterstützt.

Eine Fußballmannschaft mit Mitarbeitern von einem Konzern zu vergleichen finde ich schwierig. Dort besteht eine ganz andere Ausgangslage, weil diese Mitarbeiter ohne sehr guten Englischkenntnisse erst gar keinen Job bekommen würden.

Ich finde so sprachliche Cliquen bei einer Fußballmannschaft oft sehr schlimm, weil dadurch Teams in einen Team entstehen können und die Integration von neuen Spielern immer schwieriger wird. Es gibt ja auch so etwas wie eine Pass-Diskriminierung, die bei den Spielern sehr oft unbewusst stattfindet und durch eine sprachliche Barriere verstärkt wird.

Engländer haben es außerhalb der Insel im Fußball vermutlich schwerer, weil sie paradoxerweise aufgrund ihrer Muttersprache langsamer im Verein ankommen. Aus Bequemlichkeit verlassen sie sich oft darauf, dass sie ohnehin jeder versteht. Wer jedoch nur oberflächlich integriert bleibt, wird nie sein volles Potenzial ausschöpfen können.

Fluch der Lingua Franca ist denke ich auch bei den Fußballvereinen ein Problem.
Carney Chukwuemeka [17] |#1682
30.03.2026 - 10:04 Uhr
Zitat von MartinMartin
Zitat von BVBaer23

Wahrscheinlich macht er das schon. Ich meine ein entsprechendes Video gesehen zu haben. Wenn Chuk dies nicht will ist das seine Sache.


Laut Rangnick wurde vonseiten des Vereins dahingehend wenig unternommen. Deshalb gibt es ja auch bei der österreichischen Nationalmannschaft Deutschunterricht, und es würde mich nicht wundern, wenn Rangnick den Spieler dabei auch abseits der Lehrgänge intensiv unterstützt.

Eine Fußballmannschaft mit Mitarbeitern von einem Konzern zu vergleichen finde ich schwierig. Dort besteht eine ganz andere Ausgangslage, weil diese Mitarbeiter ohne sehr guten Englischkenntnisse erst gar keinen Job bekommen würden.

Ich finde so sprachliche Cliquen bei einer Fußballmannschaft oft sehr schlimm, weil dadurch Teams in einen Team entstehen können und die Integration von neuen Spielern immer schwieriger wird. Es gibt ja auch so etwas wie eine Pass-Diskriminierung, die bei den Spielern sehr oft unbewusst stattfindet und durch eine sprachliche Barriere verstärkt wird.

Engländer haben es außerhalb der Insel im Fußball vermutlich schwerer, weil sie paradoxerweise aufgrund ihrer Muttersprache langsamer im Verein ankommen. Aus Bequemlichkeit verlassen sie sich oft darauf, dass sie ohnehin jeder versteht. Wer jedoch nur oberflächlich integriert bleibt, wird nie sein volles Potenzial ausschöpfen können.

Fluch der Lingua Franca ist denke ich auch bei den Fußballvereinen ein Problem.


Es ist ja leider ziemlich offensichtlich, dass Carney beim BVB viel mit Nmecha, Jobe und zuvor noch mit Jamie Gittens zu tun hatte.

Dazu muss man auch noch sagen, dass er ja letzte Saison erst spät in der Winterperiode zu uns kam. Dann war er im Sommer erstmal wieder weg, um letztlich final zurückzukehren.

Ich kann schon verstehen, warum in dem ersten halben Jahr 2025 das Deutsch lernen keine Relevanz hatte. Da war für ihn nur eine halbjährige Leihe das Thema.

Ich nehme mal an, dass er aufgrund seiner Vertragslänge und seines neuen Status als österreichischer Nationalspieler das Erlernen der Sprache jetzt ein wenig mehr in Angriff nehmen wird.

Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die Aussagen von Rangnick überrascht haben... Angeblich war er ja schon seit ca. 2 Jahren mit ihm im Austausch, also schon vor der Dortmunder Zeit.

Da wird er sicher noch darauf gehofft haben, dass er in England ein Thema werden könnte.

Also auch wenn Rangnick ausdrücklich sagte, er wolle den BVB nicht kritisieren. Wir alle wissen, dass es durchaus ein Seitenhieb war... Auf der anderen Seite kann er sich ja auch mal hinterfragen, warum er unbedingt einen Engländer nominieren musste, der gefühlt kein Wort deutsch spricht und bestimmt nicht wirklich viel Bezug zu dem Land hat...

•     •     •

When people listen to you, don't you know it means a lot,
Cause you've got to work so hard for everything you've got.
Can't rest on your laurels now,
Not when you've got none.
You'll find yourself in a gutter,
Right back where you came from.
Carney Chukwuemeka [17] |#1683
30.03.2026 - 10:47 Uhr
Es liegt am Ende auch am Spieler selbst. Will er im Verein (also nicht mit den Spielern direkt, sondern mit allen anderen Angestellten) gut klarkommen und im Stadtteil, in dem er lebt, sollte er deutsch lernen. ich glaube auch, dass der bvb das anbietet. aber die "Amtssprache" wird englisch sein, der rest aktuell eher freiwillig. will er das? kann er das? die deutsche sprache zu lernen, ist nicht SO easy. mal als beispiel: unsere legende leonardo dede lebt seit 1998 hier ist ist sogar mit einer (seiner?) deutsch-lehrerin verheiratet. wenn man ihm aber beim deutsch sprechen zuhört.... hat er es nicht wirklich drauf. das war auch oft bei franzosen wie ribery, lizarazu etc so, die waren teils 8-10 jahre im verein und konnten das nicht so gut. da ist nunmal jede type anders. ich für mich persönlich würde die sprache lernen, wenn ich im ausland arbeite.
wenn er für sich beim bvb bleiben will und sich nun halt für österreich festspielt, dann wird er schon deutsch lernen. und wenn nicht, auch erst mal nicht schlimm finde ich. mit englisch im verein sowieso nicht.

•     •     •


Die Ermahnungen und Sanktionen hier sind mittlerweile völlig überzogen.
Carney Chukwuemeka [17] |#1684
30.03.2026 - 12:45 Uhr
Zitat von BVB 09
Zitat von MartinMartin

Zitat von BVBaer23

Wahrscheinlich macht er das schon. Ich meine ein entsprechendes Video gesehen zu haben. Wenn Chuk dies nicht will ist das seine Sache.


Laut Rangnick wurde vonseiten des Vereins dahingehend wenig unternommen. Deshalb gibt es ja auch bei der österreichischen Nationalmannschaft Deutschunterricht, und es würde mich nicht wundern, wenn Rangnick den Spieler dabei auch abseits der Lehrgänge intensiv unterstützt.

Eine Fußballmannschaft mit Mitarbeitern von einem Konzern zu vergleichen finde ich schwierig. Dort besteht eine ganz andere Ausgangslage, weil diese Mitarbeiter ohne sehr guten Englischkenntnisse erst gar keinen Job bekommen würden.

Ich finde so sprachliche Cliquen bei einer Fußballmannschaft oft sehr schlimm, weil dadurch Teams in einen Team entstehen können und die Integration von neuen Spielern immer schwieriger wird. Es gibt ja auch so etwas wie eine Pass-Diskriminierung, die bei den Spielern sehr oft unbewusst stattfindet und durch eine sprachliche Barriere verstärkt wird.

Engländer haben es außerhalb der Insel im Fußball vermutlich schwerer, weil sie paradoxerweise aufgrund ihrer Muttersprache langsamer im Verein ankommen. Aus Bequemlichkeit verlassen sie sich oft darauf, dass sie ohnehin jeder versteht. Wer jedoch nur oberflächlich integriert bleibt, wird nie sein volles Potenzial ausschöpfen können.

Fluch der Lingua Franca ist denke ich auch bei den Fußballvereinen ein Problem.


Es ist ja leider ziemlich offensichtlich, dass Carney beim BVB viel mit Nmecha, Jobe und zuvor noch mit Jamie Gittens zu tun hatte.

Dazu muss man auch noch sagen, dass er ja letzte Saison erst spät in der Winterperiode zu uns kam. Dann war er im Sommer erstmal wieder weg, um letztlich final zurückzukehren.

Ich kann schon verstehen, warum in dem ersten halben Jahr 2025 das Deutsch lernen keine Relevanz hatte. Da war für ihn nur eine halbjährige Leihe das Thema.

Ich nehme mal an, dass er aufgrund seiner Vertragslänge und seines neuen Status als österreichischer Nationalspieler das Erlernen der Sprache jetzt ein wenig mehr in Angriff nehmen wird.

Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die Aussagen von Rangnick überrascht haben... Angeblich war er ja schon seit ca. 2 Jahren mit ihm im Austausch, also schon vor der Dortmunder Zeit.

Da wird er sicher noch darauf gehofft haben, dass er in England ein Thema werden könnte.

Also auch wenn Rangnick ausdrücklich sagte, er wolle den BVB nicht kritisieren. Wir alle wissen, dass es durchaus ein Seitenhieb war... Auf der anderen Seite kann er sich ja auch mal hinterfragen, warum er unbedingt einen Engländer nominieren musste, der gefühlt kein Wort deutsch spricht und bestimmt nicht wirklich viel Bezug zu dem Land hat...


Wie gut war eigentlich das Deusch von Jude Bellingham, Jadon Sancho und Gittens, die ja viel länger da waren? Ernstgemeinte Frage, da ich da nie drauf geachtet habe.
Carney Chukwuemeka [17] |#1685
30.03.2026 - 13:01 Uhr
Zitat von Chris05
Ich finde Rangnick spricht hier ein wichtiges Thema an.

Mir ist nämlich bezüglich Sprachkenntnisse da in den letzten 10-15 Jahren auch eine Verschiebung aufgefallen, die ich nicht unterstütze: früher war es normal, dass ausländische Spieler, die ein paar Jahre bei einem deutschen Verein wie dem BVB waren, irgendwann angefangen haben, in Interviews etc. deutsch zu sprechen. Weil sie es sich angeeignet haben.

Ich kann mich jetzt aber nicht dran erinnern, wann es eigentlich mal das letzte mal einen BVB-Spieler gab, der aus dem Ausland ohne Deutschkenntnisse kam und irgendwann dann deutsch konnte. Ich lasse hier mal die Polen-Fraktion außen vor, da die bereits in ihrer Schulzeit gut Deutsch lernen.

Aber hat man je Spieler wie Mkhitaryan, Aubameyang, Sancho, Haaland, Guirassy, Gittens etc deutsch sprechen hören? Also ich nicht. Mir scheint es, diese Spieler heutzutage bemühen sich gar nicht mehr, überhaupt deutsch zu lernen und der Verein scheint da auch nicht besonders dahinter zu sein.

Ich finde das schädlich, denn zum einen erleichtert es die Kommunikation, wenn man die Sprache des Landes des Vereins spricht (und bessere/effizientere Kommunikation verbessert den Teamgeist - ganz davon abgesehen dass dann auch taktische Vorgaben, Motivationsreden etc des Trainers besser vermittelt werden können), und zum anderen ist es auch ein Signal an den Rest der Mannschaft, dass man sich hier wirklich einbringen und integrieren will, was dann auch wiederrum auf den Teamgeist einzahlt.

Ich weiß noch, dass ich irgendwann kurz nachdem Nuri Sahin als Trainer hier angefangen hat, mal bei Social Media ein paar Videoausschnitte gesehen hab wo Sahin Kommandos im Training gibt. Sahin hat all das auf Englisch gemacht, was ich ziemlich lächerlich fand. Mehr als die Hälfte des Teams sind deutsche Muttersprachler, und die anderen haben gefälligst diese dominante Sprache des Teams zu lernen. Wenn man dann wie Sahin schon damit anfängt, das Training und die Kommunikation dieses deutschen Vereins auf englisch abzuhalten, dann gibt man den Spielern ja direkt noch mehr Entschuldigungen, kein Deutsch zu lernen und sich nicht sprachlich zu integrieren.

Kurz gesagt: für mich hat das etwas mit kommunikativer Effizienz und mit Teambuilding zu tun, dass alle Spieler im Kader sich bemühen, die deutsche Sprache zu erlernen, welche die Muttersprache des Vereins und von einer Mehrzahl der Spieler des Vereins ist.

Der BVB soll gefälligst darauf Wert legen, dass die Spieler das lernen - so wie das früher, bis etwa 2010, ja auch der Regelfall war.


1980 hat angerufen und gefragt ob es GEFÄLLIGST die altbackene Einstellung zurück haben kann.

Kovac hat in einem Interview erzählt, das die Taktik-Besprechungen, Ansprachen und Training auf Englisch stattfinden 😉. Zeiten ändern sich wohl, ärgerlich sowas.

Da ich nicht beurteilen kann in wieweit die Spieler überhaupt an einem normalen Leben rund um Dortmund teilnehmen, weiß ich auch nicht ob sie überhaupt privat darauf angewiesen sind deutsch zu lernen.
Carney Chukwuemeka [17] |#1686
30.03.2026 - 13:02 Uhr
Zitat von Chris05
Ich finde Rangnick spricht hier ein wichtiges Thema an.

Mir ist nämlich bezüglich Sprachkenntnisse da in den letzten 10-15 Jahren auch eine Verschiebung aufgefallen, die ich nicht unterstütze: früher war es normal, dass ausländische Spieler, die ein paar Jahre bei einem deutschen Verein wie dem BVB waren, irgendwann angefangen haben, in Interviews etc. deutsch zu sprechen. Weil sie es sich angeeignet haben.

Ich kann mich jetzt aber nicht dran erinnern, wann es eigentlich mal das letzte mal einen BVB-Spieler gab, der aus dem Ausland ohne Deutschkenntnisse kam und irgendwann dann deutsch konnte. Ich lasse hier mal die Polen-Fraktion außen vor, da die bereits in ihrer Schulzeit gut Deutsch lernen.

Aber hat man je Spieler wie Mkhitaryan, Aubameyang, Sancho, Haaland, Guirassy, Gittens etc deutsch sprechen hören? Also ich nicht. Mir scheint es, diese Spieler heutzutage bemühen sich gar nicht mehr, überhaupt deutsch zu lernen und der Verein scheint da auch nicht besonders dahinter zu sein.

Ich finde das schädlich, denn zum einen erleichtert es die Kommunikation, wenn man die Sprache des Landes des Vereins spricht (und bessere/effizientere Kommunikation verbessert den Teamgeist - ganz davon abgesehen dass dann auch taktische Vorgaben, Motivationsreden etc des Trainers besser vermittelt werden können), und zum anderen ist es auch ein Signal an den Rest der Mannschaft, dass man sich hier wirklich einbringen und integrieren will, was dann auch wiederrum auf den Teamgeist einzahlt.

Ich weiß noch, dass ich irgendwann kurz nachdem Nuri Sahin als Trainer hier angefangen hat, mal bei Social Media ein paar Videoausschnitte gesehen hab wo Sahin Kommandos im Training gibt. Sahin hat all das auf Englisch gemacht, was ich ziemlich lächerlich fand. Mehr als die Hälfte des Teams sind deutsche Muttersprachler, und die anderen haben gefälligst diese dominante Sprache des Teams zu lernen. Wenn man dann wie Sahin schon damit anfängt, das Training und die Kommunikation dieses deutschen Vereins auf englisch abzuhalten, dann gibt man den Spielern ja direkt noch mehr Entschuldigungen, kein Deutsch zu lernen und sich nicht sprachlich zu integrieren.

Kurz gesagt: für mich hat das etwas mit kommunikativer Effizienz und mit Teambuilding zu tun, dass alle Spieler im Kader sich bemühen, die deutsche Sprache zu erlernen, welche die Muttersprache des Vereins und von einer Mehrzahl der Spieler des Vereins ist.

Der BVB soll gefälligst darauf Wert legen, dass die Spieler deutsch lernen - so wie das früher, bis etwa 2010, ja auch der Regelfall war.



Selbst ein Harry Kane ist sich dafür nicht zu schade. Außerdem kann es in der späteren Trainerlaufbahn helfen, siehe Kompany.
Carney Chukwuemeka [17] |#1687
30.03.2026 - 13:21 Uhr
Zitat von Chris05
Zitat von derJones

wenn er für sich beim bvb bleiben will und sich nun halt für österreich festspielt, dann wird er schon deutsch lernen. und wenn nicht, auch erst mal nicht schlimm finde ich.


Richtige Verlierer-Einstellung, meiner Meinung nach. „Er wird es schon lernen, und wenn nicht, auch nicht schlimm.“

In diesem Verein herrscht viel zu viel Larifari-Mentalität. Und das hier ist ein gutes Beispiel dafür.


Echt mal wie kann der Verein es wagen, wenn einem Fan das nicht so wichtig ist ob der Spieler deutsch kann.

•     •     •

"Der Weg zum Erfolg, ist eine klare Linie." Christoph Daum
Carney Chukwuemeka [17] |#1688
30.03.2026 - 13:43 Uhr
Zitat von Chris05
Zitat von derJones

wenn er für sich beim bvb bleiben will und sich nun halt für österreich festspielt, dann wird er schon deutsch lernen. und wenn nicht, auch erst mal nicht schlimm finde ich.


Richtige Verlierer-Einstellung, meiner Meinung nach. „Er wird es schon irgendwann lernen, und wenn nicht, auch nicht schlimm.“

In diesem Verein herrscht viel zu viel Larifari-Mentalität. Und das hier ist ein gutes Beispiel dafür.

wow, da hat man wohl deinen wunden punkt getroffen und du hast dir eine neue agenda auf die fahne geschrieben? respekt dafür.
Beim bvb wird englisch gesprochen, ob dir das passt oder nicht ist zweitrangig (und der rang ist noch zu hoch). ob er privat deutsch spricht, ist mir in der tat egal - ich PERSÖNLICH würde die sprache lernen. aber manche versuchen es und schaffen es einfach nicht, auch nach vielen jahren nicht, vielleicht gehört er dazu? oder er will sowieso schnellstmöglich in die PL zurück und es interessiert ihn dadurch einfach auch nicht.
der bvb kann ja zwangsweise unterricht einführen. das ändert nichts dazu, nichts. wenn er nicht will, will er nicht. was soll man machen? soll er dann nicht spielen?

•     •     •


Die Ermahnungen und Sanktionen hier sind mittlerweile völlig überzogen.
Carney Chukwuemeka [17] |#1689
30.03.2026 - 13:48 Uhr
Zitat von Chris05
Zitat von A-Lizenz

Aus meiner Sicht scheint hier bei dem Thema eine völlig falsche Grundannahme zugrunde zu liegen, was auch bei deinem Beitrag hervorgeht. Als ginge es hier irgendwie um Integration o. ä. wie man es bei sonstigen Einwanderungsdebatten immer hört. Wir haben hier aber eine völlig andere Gemengelage. Die Spieler kommen nicht hierher, um dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Wir sind ein internationales Unternehmen, das Mitarbeiter aus aller Welt anstellt, die meist nur einige Jahre hier sind. Es ist völlig normal, dass Englisch dann die Hauptsprache ist.


Meiner Meinung nach bist du hier derjenige mit der falschen Grundannahme. Man kann Sportvereine null mit normalen Unternehmen vergleichen.

Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass auch normale Unternehmen in Deutschland es gerne sehen, wenn ihre Mitarbeiter deutsch können, ist ein Fußballverein sowieso etwas völlig anderes. In einer Fussballmannschaft (oder generell in jeder Sportmannschaft) ist das Thema Teambuilding und Teamgeist viel, viel wichtiger als in einem normalen Unternehmen. In einem Unternehmen leistet jeder Mitarbeiter relativ unemotional seinen Job, und ob er in der Kaffeepause dann „Teamgeist“ mit den anderen Mitarbeitern zeigt oder nicht, oder ob er gleich die ganze Zeit im Home Office ist, ist nicht so entscheidend.

In einer Sport-Mannschaft hingegen ist Teamspirit und Teamgeist ein zentraler Wert und ein zentraler Leistungsindikator. Also müsste ein Verein eigentlich alles dafür tun, um bestmögliche Voraussetzungen für das Entwickeln von gutem Teamgeist zu schaffen. Und da ist das Erlernen der Sprache eigentlich einer der entscheidenden Bausteine. Das verbessert die Kommunikation, das zeigt den Mitspielern, dass sich da jemand wirklich einbringen will und dass sich jemand wirklich „committed“, etc.

Wenn der BVB dies von seinen Spielern nicht verlangt, ist das eine katastrophale Fehlentscheidung. Ich würd deutschen Sprachunterricht für alle ausländischen Spieler sofort zur Pflicht machen. Kein „Angebot“, sondern eine Verpflichtung


Die Sprache, die es für das von dir angesprochene Team building zu lernen gilt, kann er schon. Deutsch ist von absolut untergeordneter Wichtigkeit.
Carney Chukwuemeka [17] |#1690
30.03.2026 - 14:32 Uhr
Zitat von Chris05

Ich habe mir gerade bei YouTube Videos von Trainingseinheiten mit Nagelsmann, Tuchel und Kompany bei Bayern angeguckt. Alle drei Bayern-Trainer halten ihr Training auf Deutsch ab.

Dann habe ich mir ein Video mit Kovac angeguckt. Er macht sein Training auf Englisch. Was für ein Wahnsinn. Kovac, ein deutscher Muttersprachler, spricht zu einem Team das hauptsächlich aus deutschen Muttersprachlern besteht - und redet dann alles komplett auf Englisch, nur damit ein paar ausländische Spieler eine Ausrede haben, nicht deutsch lernen zu müssen.

Völlig verrückt. Kompany und Guardiola leiten das Bayern-Training auf deutsch, aber beim BVB meinen Sahin und Kovac - zwei deutsche Muttersprachler - hier im Mannschaftstraining eine Fremdsprache reden zu müssen. Und der Verein lässt seine Spieler damit durchkommen, nicht die Sprache zu erlernen.

Vielleicht wird es für den BVB mal Zeit, sich auch in diesem Bereich der Sprache an dem sogenannten „deutschen Branchenführer“ aus dem Süden zu orientieren.


Es ist allseits bekannt das Pep ein Jahr Pause hatte vor Bayern und hat in diesem Jahr Deutsch gelernt. Das wurde ausführlich auch medial beachtet.

Kompany hat in einem Interview auch mitgeteilt dass er seine Deutsch Kenntnisse die er damals beim HSV erlernt hatte, dann jetzt in seinen Engagement bei Bayern verbessert hat.

Da in dem Interview der Herr Rangnick auch gesagt hat dass er mit der Leistung von Chuk hochzufrieden war gehe ich pers. davon aus, dass Chuk auch das Deutsche vom Trainer verstanden hat, also macht er es wie die meisten die eine fremde Sprache lernen: Sie verstehen es besser finden aber meist nicht die richtige Worte in der neuen Sprache. Was mir pers. auch so ergangen ist. Ich finde das nicht verwerflich. Da Chuk ja auch Deutsch versteht bedeutet aber auch dass er es sich bei seiner Zeit beim BVB erarbeitet hat, bzw. erlernt hat.

Off-Topic:
Ich habe viel mit Niederländern zu tun, die sprechen auch sehr viel Englisch, weil es im internationalen Rahmen eben so gemacht wird. Das wird dann auch von allen so mitgemacht.

Jetzt kommt ja meine Frage bei der Punkteausbeute die Kovac hat: Würde wir mehr Punkte haben wenn er alles auf Deutsch macht? Wo ist denn jetzt das Problem an der Sache?

Hier wird wieder ein Fass aufgemacht da jemand was gesagt hat. Es überstrahlt die Leistung des Spieler in diesem Spiel und jetzt wird sogar noch behauptet der Verein lässt so etwas durchgehen. Dies beinhaltet die Aussage dass der BVB hier gar nichts tut und man da den Schlendrian einkehren lässt. Genau mein Humor.

Das Trainer die Sprache des Landes erlernen müssen oder sollten ist mMn wichtiger als umgekehrt. Ich erinnere mal daran dass der BVB sehr viel getan hat um z. B. Shinji ins Team eingebaut zu bekommen, da waren oft Menschen mit dabei die ihm geholfen haben und auch wenn er nicht so gut Deutsch gesprochen hat, war er ein Star und Fanliebling und hat mMn auch das umgesetzt was er sollte.

Wer den intern. Sport verfolgt sieht oft das in den hohen Ligen u. a. beim Volleyball, Basketball oder Eishockey in Deutschland, da wird Englisch vorwiegend gesprochen wird und das Team schadet dass nicht.

Jetzt sucht man beim BVB wieder krampfhaft etwas um etwas aufzubauschen was es nicht gibt.

Ich erinnere mich an F. Ribery, der hat auch sehr viel Deutsch verstanden und hat im Laufe der Zeit bei Bayern auch gelernt sich auf Deutsch ausdrücken. Chuk ist jetzt seit ca. einem Jahr beim BVB und versteht die Fragen die ihm gestellt werden auf Deutsch, antwortet aber teilw. auf Englisch oder führt das dann besser aus in seiner Muttersprache. Was ist daran verwerflich?

Welche Spieler sind dass denn die jetzt Ausreden haben dass sie kein Deutsch lernen müssen? Du hast es ja so gesagt und die spielen dann auch schlechter und lernen kein Deutsch. Nenne bitte mal ein paar Namen die das so machen!

Und die steile These dass man sich an den Branchenführer im Süden anpassen muss halte ich für gut, ich denke aber dass man sich mal fragen muss, ob ein Training in Deutsch uns der Meisterschaft näher bringen würde.

Wieder eine Diskussion die ins Nichts verläuft und die Leistung des Spielers geht im wahrsten Sinne des Wortes im Sprchgewirre unter.

Und die Aussage der Verein lässt sie damit durchkommen sollte mit Argumenten mal untermalt werden, wenn ich sowas schon state.

•     •     •

Kobel(C)-Beier-Schlotterbeck-Gadou-Reggiani-Nmecha-Bellingham-Konstantelias-Silva-Karetsas-Inacio
Subs: Svensson, Anton, Ryersson, Chuck, Lerma, Kaba, Albert, Veerman, Kaua
C: Nicht Kovac
Verkauf: Gui,Sabitzer,Couto,Bense
Pro: Nur weil alle sagen, es ist falsch, ist es nicht so / Freie Meinung gegen den Strom // Contra: Feststellen was schlecht ist, ohne zu sagen was besser ist / Nicht alles was grün aussieht, ist auch grün

Go Habs Go...

BVB: Tradition verpflichtet//RB: Tradition vernichtet.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von MCU_71 am 30.03.2026 um 14:35 Uhr bearbeitet
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.