| Geburtsdatum | 21.09.1996 |
|---|---|
| Alter | 29 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,86m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Innenverteidiger |
| Fuß | beidfüßig |
| Akt. Verein | AS Monaco |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 1 | - | - | ||
![]() | Ligue 1 | 1 | - | - | |
![]() | UECL Quali | - | - | - | |
#20 Thilo Kehrer
14.07.2015 - 19:04 Uhr
13.08.2018 - 14:42 Uhr
Zitat von bluey04
Wünschenswert ja, aber auf absehbare Zeit eben auch unrealistisch. Wie sollen wir Spieler wie Sane halten können? Kehrer traue ich tatsächlich auch zu, zu einem internationalen Topspieler zu reifen, weil es einfach sehr viel dafür mitbringt. Es gibt Spieler, die einfach zu gut sind, als das sie dauerhaft auf Schalke bleiben würden. Unser Ziel muss es sein, dass wir diesen Spielern länger eine Perspektive bei uns bieten können.
@Munich_S04 , sehe das insgesamt ähnlich. Kehrer hat enormes Potenzial und hätte uns weiterhelfen können. Versilbern hätte man ihn auch später noch können. Ginge es nur um ihn als Spieler, hätte man ihn halten müssen. Es kommen aber weitere Faktoren hinzu, eben beispielsweise die Möglichkeit mit den aktuellen Einnahmen den Kader insgesamt zu stärken und das kann wertvoller sein, als in 2 Jahren 60Mio zu kassieren. Zumal die Ablöse wahrscheinlich eher jenseits der 40Mio liegt, was einfach wahnsinnig viel Geld ist.
Keiner von uns kann auch wirklich beurteilen, was intern besprochen wurde. Und wie man intern weiter plant. Vllt hat man schon eine Auswahl an Kandidaten, die ihn auch positionsgetreu ersetzen könnten und deshalb schmerzt der sportliche Verlust weniger, zumal ja eh intern schon Alternativen bereit stehen.
Zitat von Lantos04
Es sollte aber in naher Zukunft nicht so sein, das wir einerseits sehr gut ausbilden und uns dafür von anderen Vereinen durch Ablösen das gut bezahlen lassen. Um dann nachher mit dem Fernglas zuzusehen das unsere ehemaligen Jugendspieler Topleistungen erbringen und dementsprechend Erfolg haben.Wünschenswert wäre doch das die hochtalentierten Jungs bei uns bleiben.
Zitat von bluey04
Es ist faktisch so, dass Schalke für Nachwuchsspieler eine gute Adresse ist, weil wir bekannt dafür sind, jungen talentierten Spielern die Chance zu geben, sich zu präsentieren. Ein Wechsel in der Jugend zu Schalke ist daher vorallem ein bewusster Schritt in der Karriereplanung. Was aber nicht bedeutet, dass daraus nicht emotionale Verbundenheit erwachsen kann. Kola ist dafür ein gutes Beispiel, der erst recht spät zu uns kam, bei uns den Durchbruch schaffte und öffentlich weiterhin eine große Verbundenheit zu Schalke lebt.
Die Knappenschmiede ist sehr eindeutig ein Geschäftsmodell. Für mich ist das aber nur eine logische Folge unserer Situation. Wir sind ein Klub mit begrenztem Budget und die Förderung der Jugend hat für uns mehrere Vorteile. Zum einen generiert sie uns regelmäßig neue Kaderalternativen, weshalb wir weniger Transfers für die Breite tätigen müssen und zum Teil sind auch Spieler dabei, die uns in der Spitze verstärken können. Und von denen sind sogar einige so gut, dass sie attraktiv werden für Klubs die finanziell potenter sind als Schalke. Weder einen Goretzka, noch einen Kehrer könnten wir aktuell verpflichten. Aber wir können sie selber ausbilden, von ihrem sportlichen Wert profitieren und im Falle eines Abganges hoffentlich finanziell profitieren.
Das die Knappenschmiede einzig für den Eigenbedarf an Spielern gedacht ist, ist doch naiv. Unsere gute Nachwuchsarbeit ist etwas, was uns als Verein auszeichnet, eine Fähigkeit, die wir anderen Vereinen voraus haben. Deshalb ist es legitim, dies zu unserem Vorteil zu nutzen. Sportlich wie finanziell.
Das man Kehrer abgibt, war sicherlich keine Entscheidung gegen den Spielern oder für das Geld, sondern für die Möglichkeiten, andere Baustellen im Kader bearbeiten zu können. Natürlich wäre es eine Signalwirkung gewesen, hätte man ihn gehalten, aber es ist auch eine, dass der nächste Spieler der unsere Nachwuchsabteilungen durchlaufen hat und bei uns Profi geworden ist, zu einem internationalen Topklub wechselt. Womöglich hätte man zu einem späteren Zeitpunkt noch deutlich mehr Geld verdienen können, aber angesichts der Situation, kann ich die Entscheidung schon verstehen.
Zitat von Munich_S04
Das Ganze hat m.E. aber auch eine weniger emotionale Seite. Auf Schalke herrschen offensichtlich sehr gute Bedingungen, um den Sprung von der A-Jugend ins Profigeschäft zu schaffen. Das liegt im Wesentlichen an der hervorragenden Arbeit in der Knappenschmiede. Viele andere Vereine sind dazu nicht in der Lage.
Auch wenn die Transfers finanziell reizvoll sind, stelle ich mir die Frage nach der Bedeutung der Knappenschmiede für die sportliche Seite. Neben allen wichtigen sozialen Funktionen, die die Jugendarbeit für die Mehrzahl der Jungs hat, mutet das momentan bzgl. der Besten eher wie ein Geschäftsmodell an.
Wenn man Thilo wirklich hätte halten können, wäre das neben der Vertragsverlängerung Tedescos ein tolles Signal gewesen. Ich würde verstehen, wenn man mit dem Geld eine andere Baustelle im Kader schließen möchte, um die Mannschaft insgesamt sportlich weiter zu bringen. Alles andere, was das Geld in Sachen Entwicklung bewirken kann, wiegt den Verlust eines hochtalentierten Spielers zu einem sehr frühen Zeitpunkt für mich nicht auf.
Das Ganze hat m.E. aber auch eine weniger emotionale Seite. Auf Schalke herrschen offensichtlich sehr gute Bedingungen, um den Sprung von der A-Jugend ins Profigeschäft zu schaffen. Das liegt im Wesentlichen an der hervorragenden Arbeit in der Knappenschmiede. Viele andere Vereine sind dazu nicht in der Lage.
Auch wenn die Transfers finanziell reizvoll sind, stelle ich mir die Frage nach der Bedeutung der Knappenschmiede für die sportliche Seite. Neben allen wichtigen sozialen Funktionen, die die Jugendarbeit für die Mehrzahl der Jungs hat, mutet das momentan bzgl. der Besten eher wie ein Geschäftsmodell an.
Wenn man Thilo wirklich hätte halten können, wäre das neben der Vertragsverlängerung Tedescos ein tolles Signal gewesen. Ich würde verstehen, wenn man mit dem Geld eine andere Baustelle im Kader schließen möchte, um die Mannschaft insgesamt sportlich weiter zu bringen. Alles andere, was das Geld in Sachen Entwicklung bewirken kann, wiegt den Verlust eines hochtalentierten Spielers zu einem sehr frühen Zeitpunkt für mich nicht auf.
Es ist faktisch so, dass Schalke für Nachwuchsspieler eine gute Adresse ist, weil wir bekannt dafür sind, jungen talentierten Spielern die Chance zu geben, sich zu präsentieren. Ein Wechsel in der Jugend zu Schalke ist daher vorallem ein bewusster Schritt in der Karriereplanung. Was aber nicht bedeutet, dass daraus nicht emotionale Verbundenheit erwachsen kann. Kola ist dafür ein gutes Beispiel, der erst recht spät zu uns kam, bei uns den Durchbruch schaffte und öffentlich weiterhin eine große Verbundenheit zu Schalke lebt.
Die Knappenschmiede ist sehr eindeutig ein Geschäftsmodell. Für mich ist das aber nur eine logische Folge unserer Situation. Wir sind ein Klub mit begrenztem Budget und die Förderung der Jugend hat für uns mehrere Vorteile. Zum einen generiert sie uns regelmäßig neue Kaderalternativen, weshalb wir weniger Transfers für die Breite tätigen müssen und zum Teil sind auch Spieler dabei, die uns in der Spitze verstärken können. Und von denen sind sogar einige so gut, dass sie attraktiv werden für Klubs die finanziell potenter sind als Schalke. Weder einen Goretzka, noch einen Kehrer könnten wir aktuell verpflichten. Aber wir können sie selber ausbilden, von ihrem sportlichen Wert profitieren und im Falle eines Abganges hoffentlich finanziell profitieren.
Das die Knappenschmiede einzig für den Eigenbedarf an Spielern gedacht ist, ist doch naiv. Unsere gute Nachwuchsarbeit ist etwas, was uns als Verein auszeichnet, eine Fähigkeit, die wir anderen Vereinen voraus haben. Deshalb ist es legitim, dies zu unserem Vorteil zu nutzen. Sportlich wie finanziell.
Das man Kehrer abgibt, war sicherlich keine Entscheidung gegen den Spielern oder für das Geld, sondern für die Möglichkeiten, andere Baustellen im Kader bearbeiten zu können. Natürlich wäre es eine Signalwirkung gewesen, hätte man ihn gehalten, aber es ist auch eine, dass der nächste Spieler der unsere Nachwuchsabteilungen durchlaufen hat und bei uns Profi geworden ist, zu einem internationalen Topklub wechselt. Womöglich hätte man zu einem späteren Zeitpunkt noch deutlich mehr Geld verdienen können, aber angesichts der Situation, kann ich die Entscheidung schon verstehen.
Es sollte aber in naher Zukunft nicht so sein, das wir einerseits sehr gut ausbilden und uns dafür von anderen Vereinen durch Ablösen das gut bezahlen lassen. Um dann nachher mit dem Fernglas zuzusehen das unsere ehemaligen Jugendspieler Topleistungen erbringen und dementsprechend Erfolg haben.Wünschenswert wäre doch das die hochtalentierten Jungs bei uns bleiben.
Wünschenswert ja, aber auf absehbare Zeit eben auch unrealistisch. Wie sollen wir Spieler wie Sane halten können? Kehrer traue ich tatsächlich auch zu, zu einem internationalen Topspieler zu reifen, weil es einfach sehr viel dafür mitbringt. Es gibt Spieler, die einfach zu gut sind, als das sie dauerhaft auf Schalke bleiben würden. Unser Ziel muss es sein, dass wir diesen Spielern länger eine Perspektive bei uns bieten können.
@Munich_S04 , sehe das insgesamt ähnlich. Kehrer hat enormes Potenzial und hätte uns weiterhelfen können. Versilbern hätte man ihn auch später noch können. Ginge es nur um ihn als Spieler, hätte man ihn halten müssen. Es kommen aber weitere Faktoren hinzu, eben beispielsweise die Möglichkeit mit den aktuellen Einnahmen den Kader insgesamt zu stärken und das kann wertvoller sein, als in 2 Jahren 60Mio zu kassieren. Zumal die Ablöse wahrscheinlich eher jenseits der 40Mio liegt, was einfach wahnsinnig viel Geld ist.
Keiner von uns kann auch wirklich beurteilen, was intern besprochen wurde. Und wie man intern weiter plant. Vllt hat man schon eine Auswahl an Kandidaten, die ihn auch positionsgetreu ersetzen könnten und deshalb schmerzt der sportliche Verlust weniger, zumal ja eh intern schon Alternativen bereit stehen.
Wenn sich nun ein Transfer für LV bzw. Wingback links realisieren ließe und uns insgesamt stärker macht, kann man auch niemand etwas vorwerfen. Die sportliche Leistungsfähigkeit der Mannschaft steht über allem. Ich finde nur die Sichtweise “bei dem Angebot musste man verkaufen” diskussionswürdig.
Die Transferrechte an so einem Spieler sind einfach mal ein gewaltiger Wert als solcher. Auch wenn der Transfererlös wirklich um die € 45 Mio betragen sollte, schätze ich das nicht als einmalige Gelegenheit ein. Welcher Spieler außer vielleicht Niklas Süle hätte denn auf der Position mehr eingebracht?
Ich bin also nicht kategorisch gegen den Transfer. Aber jetzt müsste eigentlich noch was von Heidel kommen, was uns insgesamt weiter bringt. Gegen Heidels Arbeit kann man gar nichts sagen. Aber Schalke muss auch im Management von einer Idee getragen werden, die mehr ist als “teuer verkaufen, klug einkaufen”.
13.08.2018 - 14:53 Uhr
Zitat von Sisyphos04
Ich sehe es nicht so, dass klar über Wert bezahlt wird. Wenn wir jetrzt mit einem Innenverteidiger nachlegen würden, der in die Stammspielerrotation passen würde, dann werden schnell 20 Mio+ fällig für Spieler, die weniger für internationale Topclubs wie PSG, Barca oder ManCity (Thilo wäre für pep ein "der oder nix" gewesen, das behaupte ich mal- da hat jemand gepennt) interessant sein könnten, weil sie bei weitem nicht das spielerische Potenzial von Thilo haben und vielleicht eher ein unspektakulärerer Nastsic-Typus sind - ich nenne mal Anton, Stark oder Baumgartl. Insofern passt die Ablöse schon irgendwie.
Zitat von SpaceBoy94
es geht ja auch gar nicht darum was in 2 Jahren kassiert werden kann. Machen wir uns nichts vor, bei Kehrer wird auch unter Berücksichtigung des Potenzials, weit über Wert bezahlt.
Abgesehen von Faktoren wie Verletzungen und Entwicklungen, usw. sind 60 Millionen € in zwei Jahren eventuell auch einfach weniger wert als 40-45 Millionen € heute. Bei der Entwicklung im Fußball momentan absolut vorstellbar.
Sollte man Harit für so einen Preis abgeben? Eher nicht, da dieser fußballerisch für uns einzigartig und spielerisch extrem wichtig ist. Ein Kehrer ist de facto nicht einmal gesetzt. Er kämpft mit vier weiteren starken Konkurrenten um 3 Plätze. Er ist verzichtbar. Und für so einen verzichtbaren Spieler kassierst du mal eben eine Ablösesumme um oder über 40 Millionen €. Das ist wahnsinn.
es geht ja auch gar nicht darum was in 2 Jahren kassiert werden kann. Machen wir uns nichts vor, bei Kehrer wird auch unter Berücksichtigung des Potenzials, weit über Wert bezahlt.
Abgesehen von Faktoren wie Verletzungen und Entwicklungen, usw. sind 60 Millionen € in zwei Jahren eventuell auch einfach weniger wert als 40-45 Millionen € heute. Bei der Entwicklung im Fußball momentan absolut vorstellbar.
Sollte man Harit für so einen Preis abgeben? Eher nicht, da dieser fußballerisch für uns einzigartig und spielerisch extrem wichtig ist. Ein Kehrer ist de facto nicht einmal gesetzt. Er kämpft mit vier weiteren starken Konkurrenten um 3 Plätze. Er ist verzichtbar. Und für so einen verzichtbaren Spieler kassierst du mal eben eine Ablösesumme um oder über 40 Millionen €. Das ist wahnsinn.
Ich sehe es nicht so, dass klar über Wert bezahlt wird. Wenn wir jetrzt mit einem Innenverteidiger nachlegen würden, der in die Stammspielerrotation passen würde, dann werden schnell 20 Mio+ fällig für Spieler, die weniger für internationale Topclubs wie PSG, Barca oder ManCity (Thilo wäre für pep ein "der oder nix" gewesen, das behaupte ich mal- da hat jemand gepennt) interessant sein könnten, weil sie bei weitem nicht das spielerische Potenzial von Thilo haben und vielleicht eher ein unspektakulärerer Nastsic-Typus sind - ich nenne mal Anton, Stark oder Baumgartl. Insofern passt die Ablöse schon irgendwie.
Ich bin da auch absolut bei SpaceBoy.
Bei der Höhe der Ablöse lässt seine 1-jähriger Restvertragslaufzeit diese etwas hoch erscheinen - was sie ohne Frage auch ist - allerdings hätte Thilo so oder so verlängert.
Sieht man es unter dem Licht einer Verlängerung, so ist ein Thilo Kehrer mit ca. 4 Jahren Vertrag mindestens 50-60 Millionen wert, auch jetzt schon.
Das mag vom Leistungsstand her sehr viel wirken, bei Thilo bezahlt man aber eher das Potential, wobei er auch jetzt schon sehr gute Leistungen gebracht hat.
Alles in Allem sollten alle Seiten zufrieden sein. PSG bekommt einen Thilo Kehrer normalerweise nicht für "so wenig" Geld und wir kassieren nochmal "richtig viel" Geld für einen Spieler der - Stand jetzt - ersetzbar ist.
Das mag widersprüchlich klingen, aber das ist es wohl auch, weil hier alle einen guten Deal machen.
13.08.2018 - 15:01 Uhr
Geht doch bitte davon aus, dass wir bei einer Vertragsverlängerung kaum mehr Gewinn gemacht hätten. Von den 36 Mio Draxlers gingen mindestens 6 an Wittmann und Draxler selbst, wie entweder der Geschäftsbericht oder die Zahlungen an die Berater, die über die UEFA ausgewiesen werden müssen, bewiesen (weiß nicht mehr genau, wo die Zahlen waren). Auch bei Kehrer hätte es bei einer Vertragsverlängerung ganz sicher eine AK gegeben, wir waren da zu sehr auf eine Vertragsverlängerung angewiesen. Auch bei Kehrer hätte es eine saftige Beteiligung von Wittmann und Kehrer gegeben.
Sonst hätten wir verlängert.
Sonst hätten wir verlängert.
13.08.2018 - 15:12 Uhr
Zitat von BWG
Geht doch bitte davon aus, dass wir bei einer Vertragsverlängerung kaum mehr Gewinn gemacht hätten. Von den 36 Mio Draxlers gingen mindestens 6 an Wittmann und Draxler selbst, wie entweder der Geschäftsbericht oder die Zahlungen an die Berater, die über die UEFA ausgewiesen werden müssen, bewiesen (weiß nicht mehr genau, wo die Zahlen waren). Auch bei Kehrer hätte es bei einer Vertragsverlängerung ganz sicher eine AK gegeben, wir waren da zu sehr auf eine Vertragsverlängerung angewiesen. Auch bei Kehrer hätte es eine saftige Beteiligung von Wittmann und Kehrer gegeben.
Sonst hätten wir verlängert.
Geht doch bitte davon aus, dass wir bei einer Vertragsverlängerung kaum mehr Gewinn gemacht hätten. Von den 36 Mio Draxlers gingen mindestens 6 an Wittmann und Draxler selbst, wie entweder der Geschäftsbericht oder die Zahlungen an die Berater, die über die UEFA ausgewiesen werden müssen, bewiesen (weiß nicht mehr genau, wo die Zahlen waren). Auch bei Kehrer hätte es bei einer Vertragsverlängerung ganz sicher eine AK gegeben, wir waren da zu sehr auf eine Vertragsverlängerung angewiesen. Auch bei Kehrer hätte es eine saftige Beteiligung von Wittmann und Kehrer gegeben.
Sonst hätten wir verlängert.
Nicht nur das. Sondern verstehe ich nicht, wie man drauf kommt, dass man für Kehrer om 2 oder 3 Jahren locker 50 oder 60 Mio bekommen hätte. Was wenn er sich schwer verletzt? Oder in ein großes Formtief fällt und nicht mehr herauskommt?
Ich verweise da immer wieder gerne auf das Beispiel Mpenza, den wir seinerzeit für 20 Mio hätten nach Newcastle verkaufen können. Am Ende ist er für 1,5 nach Lüttich gegangen.
Alles in allem ein Klassedeal, den Heidel da abgeschlossen hat, bei dem sich eigentlich jede Kritik verbietet.
13.08.2018 - 15:25 Uhr
Zitat von Toni1904
Nicht nur das. Sondern verstehe ich nicht, wie man drauf kommt, dass man für Kehrer om 2 oder 3 Jahren locker 50 oder 60 Mio bekommen hätte. Was wenn er sich schwer verletzt? Oder in ein großes Formtief fällt und nicht mehr herauskommt?
Ich verweise da immer wieder gerne auf das Beispiel Mpenza, den wir seinerzeit für 20 Mio hätten nach Newcastle verkaufen können. Am Ende ist er für 1,5 nach Lüttich gegangen.
Alles in allem ein Klassedeal, den Heidel da abgeschlossen hat, bei dem sich eigentlich jede Kritik verbietet.
Nicht nur das. Sondern verstehe ich nicht, wie man drauf kommt, dass man für Kehrer om 2 oder 3 Jahren locker 50 oder 60 Mio bekommen hätte. Was wenn er sich schwer verletzt? Oder in ein großes Formtief fällt und nicht mehr herauskommt?
Ich verweise da immer wieder gerne auf das Beispiel Mpenza, den wir seinerzeit für 20 Mio hätten nach Newcastle verkaufen können. Am Ende ist er für 1,5 nach Lüttich gegangen.
Alles in allem ein Klassedeal, den Heidel da abgeschlossen hat, bei dem sich eigentlich jede Kritik verbietet.
Ein weiteres Beispiel, das in dieselbe Richtung geht, dürfte doch auch Papadopoulos sein. In den jungen Jahren hatten wir ebenfalls ein interessantes Angebot auf dem Tisch liegen, entschieden uns aber dagegen. Es folgten einige Probleme mit Verletzungen und ein solches Angebot kam nicht mehr - entgegen den Erwartungen an sein Potential.
13.08.2018 - 15:27 Uhr
Zitat von 1-2-step
Ein weiteres Beispiel, das in dieselbe Richtung geht, dürfte doch auch Papadopoulos sein. In den jungen Jahren hatten wir ebenfalls ein interessantes Angebot auf dem Tisch liegen, entschieden uns aber dagegen. Es folgten einige Probleme mit Verletzungen und ein solches Angebot kam nicht mehr - entgegen den Erwartungen an sein Potential.
Zitat von Toni1904
Nicht nur das. Sondern verstehe ich nicht, wie man drauf kommt, dass man für Kehrer om 2 oder 3 Jahren locker 50 oder 60 Mio bekommen hätte. Was wenn er sich schwer verletzt? Oder in ein großes Formtief fällt und nicht mehr herauskommt?
Ich verweise da immer wieder gerne auf das Beispiel Mpenza, den wir seinerzeit für 20 Mio hätten nach Newcastle verkaufen können. Am Ende ist er für 1,5 nach Lüttich gegangen.
Alles in allem ein Klassedeal, den Heidel da abgeschlossen hat, bei dem sich eigentlich jede Kritik verbietet.
Nicht nur das. Sondern verstehe ich nicht, wie man drauf kommt, dass man für Kehrer om 2 oder 3 Jahren locker 50 oder 60 Mio bekommen hätte. Was wenn er sich schwer verletzt? Oder in ein großes Formtief fällt und nicht mehr herauskommt?
Ich verweise da immer wieder gerne auf das Beispiel Mpenza, den wir seinerzeit für 20 Mio hätten nach Newcastle verkaufen können. Am Ende ist er für 1,5 nach Lüttich gegangen.
Alles in allem ein Klassedeal, den Heidel da abgeschlossen hat, bei dem sich eigentlich jede Kritik verbietet.
Ein weiteres Beispiel, das in dieselbe Richtung geht, dürfte doch auch Papadopoulos sein. In den jungen Jahren hatten wir ebenfalls ein interessantes Angebot auf dem Tisch liegen, entschieden uns aber dagegen. Es folgten einige Probleme mit Verletzungen und ein solches Angebot kam nicht mehr - entgegen den Erwartungen an sein Potential.
Soweit ich weiß, haben wir das Angebot für Papa damals akzeptiert, er wollte aber nicht zu Zenit wechseln. Ich glaube, damals standen ca. 20 Mio. im Raum, vielleicht auch etwas mehr.
Ein ähnliches Beispiel ist Draxler. Bei ihm wollten angeblich City und Chelsea kurz nach seiner VVL schon die 45 Mio.-AK ziehen. Zwei Jahre später waren dann Juventus interessiert, die hier ein Schnäppchen machen wollten, und Wolfsburg, die ebenfalls etwas weniger gezahlt haben, obwohl sie dringend einen Ersatz für de Bruyne gesucht haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von homer95 am 13.08.2018 um 15:31 Uhr bearbeitet
13.08.2018 - 15:31 Uhr
Zitat von Sebow
Ich bin da auch absolut bei SpaceBoy.
Bei der Höhe der Ablöse lässt seine 1-jähriger Restvertragslaufzeit diese etwas hoch erscheinen - was sie ohne Frage auch ist - allerdings hätte Thilo so oder so verlängert.
Sieht man es unter dem Licht einer Verlängerung, so ist ein Thilo Kehrer mit ca. 4 Jahren Vertrag mindestens 50-60 Millionen wert, auch jetzt schon.
Das mag vom Leistungsstand her sehr viel wirken, bei Thilo bezahlt man aber eher das Potential, wobei er auch jetzt schon sehr gute Leistungen gebracht hat.
Alles in Allem sollten alle Seiten zufrieden sein. PSG bekommt einen Thilo Kehrer normalerweise nicht für "so wenig" Geld und wir kassieren nochmal "richtig viel" Geld für einen Spieler der - Stand jetzt - ersetzbar ist.
Das mag widersprüchlich klingen, aber das ist es wohl auch, weil hier alle einen guten Deal machen.
Zitat von Sisyphos04
Ich sehe es nicht so, dass klar über Wert bezahlt wird. Wenn wir jetrzt mit einem Innenverteidiger nachlegen würden, der in die Stammspielerrotation passen würde, dann werden schnell 20 Mio+ fällig für Spieler, die weniger für internationale Topclubs wie PSG, Barca oder ManCity (Thilo wäre für pep ein "der oder nix" gewesen, das behaupte ich mal- da hat jemand gepennt) interessant sein könnten, weil sie bei weitem nicht das spielerische Potenzial von Thilo haben und vielleicht eher ein unspektakulärerer Nastsic-Typus sind - ich nenne mal Anton, Stark oder Baumgartl. Insofern passt die Ablöse schon irgendwie.
Zitat von SpaceBoy94
es geht ja auch gar nicht darum was in 2 Jahren kassiert werden kann. Machen wir uns nichts vor, bei Kehrer wird auch unter Berücksichtigung des Potenzials, weit über Wert bezahlt.
Abgesehen von Faktoren wie Verletzungen und Entwicklungen, usw. sind 60 Millionen € in zwei Jahren eventuell auch einfach weniger wert als 40-45 Millionen € heute. Bei der Entwicklung im Fußball momentan absolut vorstellbar.
Sollte man Harit für so einen Preis abgeben? Eher nicht, da dieser fußballerisch für uns einzigartig und spielerisch extrem wichtig ist. Ein Kehrer ist de facto nicht einmal gesetzt. Er kämpft mit vier weiteren starken Konkurrenten um 3 Plätze. Er ist verzichtbar. Und für so einen verzichtbaren Spieler kassierst du mal eben eine Ablösesumme um oder über 40 Millionen €. Das ist wahnsinn.
es geht ja auch gar nicht darum was in 2 Jahren kassiert werden kann. Machen wir uns nichts vor, bei Kehrer wird auch unter Berücksichtigung des Potenzials, weit über Wert bezahlt.
Abgesehen von Faktoren wie Verletzungen und Entwicklungen, usw. sind 60 Millionen € in zwei Jahren eventuell auch einfach weniger wert als 40-45 Millionen € heute. Bei der Entwicklung im Fußball momentan absolut vorstellbar.
Sollte man Harit für so einen Preis abgeben? Eher nicht, da dieser fußballerisch für uns einzigartig und spielerisch extrem wichtig ist. Ein Kehrer ist de facto nicht einmal gesetzt. Er kämpft mit vier weiteren starken Konkurrenten um 3 Plätze. Er ist verzichtbar. Und für so einen verzichtbaren Spieler kassierst du mal eben eine Ablösesumme um oder über 40 Millionen €. Das ist wahnsinn.
Ich sehe es nicht so, dass klar über Wert bezahlt wird. Wenn wir jetrzt mit einem Innenverteidiger nachlegen würden, der in die Stammspielerrotation passen würde, dann werden schnell 20 Mio+ fällig für Spieler, die weniger für internationale Topclubs wie PSG, Barca oder ManCity (Thilo wäre für pep ein "der oder nix" gewesen, das behaupte ich mal- da hat jemand gepennt) interessant sein könnten, weil sie bei weitem nicht das spielerische Potenzial von Thilo haben und vielleicht eher ein unspektakulärerer Nastsic-Typus sind - ich nenne mal Anton, Stark oder Baumgartl. Insofern passt die Ablöse schon irgendwie.
Ich bin da auch absolut bei SpaceBoy.
Bei der Höhe der Ablöse lässt seine 1-jähriger Restvertragslaufzeit diese etwas hoch erscheinen - was sie ohne Frage auch ist - allerdings hätte Thilo so oder so verlängert.
Sieht man es unter dem Licht einer Verlängerung, so ist ein Thilo Kehrer mit ca. 4 Jahren Vertrag mindestens 50-60 Millionen wert, auch jetzt schon.
Das mag vom Leistungsstand her sehr viel wirken, bei Thilo bezahlt man aber eher das Potential, wobei er auch jetzt schon sehr gute Leistungen gebracht hat.
Alles in Allem sollten alle Seiten zufrieden sein. PSG bekommt einen Thilo Kehrer normalerweise nicht für "so wenig" Geld und wir kassieren nochmal "richtig viel" Geld für einen Spieler der - Stand jetzt - ersetzbar ist.
Das mag widersprüchlich klingen, aber das ist es wohl auch, weil hier alle einen guten Deal machen.
Da klar kommuniziert wurde, dass man sich über einen neuen Vertrag einig war und dieser bei Nicht-Einigung mit PSG auch unterschrieben worden wäre, haben wir hier keinen typischen Fall von "Restlaufzeit 1 Jahr" vorliegen.
Es wäre auch dumm und vereinschädigend gewesen, wenn sich Heidel die Einwilligung nicht hätte vergolden lassen. Im Prinzip wäre für mich der Vorgang wie im Fall des neuen Vertrags mit sofortigem Weiterverkauf, und ich bezweifele, dass bei nur einem Bieter 50-60 Mio. drin gewesen wären, dafür fehlen bei Thilo einige Preistreiber wie N11, oder internationale Erfahrung, mehrere Jahre Stammplatz und Fixpunktspieler.
*Wollen wir hier nicht ein bisschen Marktwertanalyse spielen, meine Freunde?...*
Ich verstehe nur nicht, warum Schalke und auch Wittmann nicht noch Barca in ein Wettbieten eingeladen haben, weil das ein sehr interessanter Preistreiber hätte werden können, von dem Berater und Schalke profitiert hätten. Mir scheint die Aussage von Wittmann, PSG möge sich beeilen, bevor Barca um die Ecke kommt, reichlich irrational...
13.08.2018 - 15:46 Uhr
Man weiß nicht wie ernst Barca eine Verpflichtung gewesen wäre und vielleicht wirkte das Interesse und Wittmanns Aussagen diesbezüglich preistreibend genug. Schließlich bot PSG anfangs 18, Schalke forderte 40 und der Deal schien vom Tisch.
Jetzt sind wir bei Minimum 37 Millionen zuzüglich Boni, eher noch bei 43-50 Millionen (“zwischen Sane und Draxler“).
Ich sehe hier aktuell, unter Berücksichtigung des Potenzials, seiner Rolle und Marktwert, das absolute Maximum.
Wie erwähnt, Kehrer war noch verzichtbar und keine Stütze und er wird bei keinem der genannten Vereinen schnell eine solche werden. In 2-3 Jahren ist er dann vermutlich auf diesem Level, wo man hätte mehr verlangen können.
Jetzt sind wir bei Minimum 37 Millionen zuzüglich Boni, eher noch bei 43-50 Millionen (“zwischen Sane und Draxler“).
Ich sehe hier aktuell, unter Berücksichtigung des Potenzials, seiner Rolle und Marktwert, das absolute Maximum.
Wie erwähnt, Kehrer war noch verzichtbar und keine Stütze und er wird bei keinem der genannten Vereinen schnell eine solche werden. In 2-3 Jahren ist er dann vermutlich auf diesem Level, wo man hätte mehr verlangen können.
13.08.2018 - 16:47 Uhr
Ich verstehe gar nicht, was manche bei diesem Transfer zu meckern haben? Er wäre unser IV Nr.4-5 wohl im Kampf mit Stambouli, der eine stärkere Saison als Thilo hatte. Allein seine Spieleröffnungen machen ihn unfassbar wertvoll. Ein Sane den man neu geholt hat und der der einer der besten IVS der Liga in der letzten Saison war wird man wohl kaum dauerhaft auf die Bank setzen. Nastasic und Naldo dürften gesetzt sein. Naldo wird noch 1-2 Jahre machen und ich denke dann wäre Thilo eh gewechselt, auch wenn ein Platz in der IV frei wird. Heidel hat also für einen Rotationsspieler ca. 40 mio € rausgeholt. Das ist wahnsinnig, man müsste als Schalker jeden Tag feiern. Denn wenn Thilo bei uns Rotationsspieler ist , ist er in 1 Jahr vllt. 20 mio wert. Also perfekter Deal von Heidel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von derMythosS04 am 13.08.2018 um 16:48 Uhr bearbeitet
13.08.2018 - 16:50 Uhr
Zitat von Sisyphos04
Da klar kommuniziert wurde, dass man sich über einen neuen Vertrag einig war und dieser bei Nicht-Einigung mit PSG auch unterschrieben worden wäre, haben wir hier keinen typischen Fall von "Restlaufzeit 1 Jahr" vorliegen.
Es wäre auch dumm und vereinschädigend gewesen, wenn sich Heidel die Einwilligung nicht hätte vergolden lassen. Im Prinzip wäre für mich der Vorgang wie im Fall des neuen Vertrags mit sofortigem Weiterverkauf, und ich bezweifele, dass bei nur einem Bieter 50-60 Mio. drin gewesen wären, dafür fehlen bei Thilo einige Preistreiber wie N11, oder internationale Erfahrung, mehrere Jahre Stammplatz und Fixpunktspieler.
...
Zitat von Sebow
Ich bin da auch absolut bei SpaceBoy.
Bei der Höhe der Ablöse lässt seine 1-jähriger Restvertragslaufzeit diese etwas hoch erscheinen - was sie ohne Frage auch ist - allerdings hätte Thilo so oder so verlängert.
Sieht man es unter dem Licht einer Verlängerung, so ist ein Thilo Kehrer mit ca. 4 Jahren Vertrag mindestens 50-60 Millionen wert, auch jetzt schon.
Das mag vom Leistungsstand her sehr viel wirken, bei Thilo bezahlt man aber eher das Potential, wobei er auch jetzt schon sehr gute Leistungen gebracht hat.
Alles in Allem sollten alle Seiten zufrieden sein. PSG bekommt einen Thilo Kehrer normalerweise nicht für "so wenig" Geld und wir kassieren nochmal "richtig viel" Geld für einen Spieler der - Stand jetzt - ersetzbar ist.
Das mag widersprüchlich klingen, aber das ist es wohl auch, weil hier alle einen guten Deal machen.
Zitat von Sisyphos04
Ich sehe es nicht so, dass klar über Wert bezahlt wird. Wenn wir jetrzt mit einem Innenverteidiger nachlegen würden, der in die Stammspielerrotation passen würde, dann werden schnell 20 Mio+ fällig für Spieler, die weniger für internationale Topclubs wie PSG, Barca oder ManCity (Thilo wäre für pep ein "der oder nix" gewesen, das behaupte ich mal- da hat jemand gepennt) interessant sein könnten, weil sie bei weitem nicht das spielerische Potenzial von Thilo haben und vielleicht eher ein unspektakulärerer Nastsic-Typus sind - ich nenne mal Anton, Stark oder Baumgartl. Insofern passt die Ablöse schon irgendwie.
Zitat von SpaceBoy94
es geht ja auch gar nicht darum was in 2 Jahren kassiert werden kann. Machen wir uns nichts vor, bei Kehrer wird auch unter Berücksichtigung des Potenzials, weit über Wert bezahlt.
Abgesehen von Faktoren wie Verletzungen und Entwicklungen, usw. sind 60 Millionen € in zwei Jahren eventuell auch einfach weniger wert als 40-45 Millionen € heute. Bei der Entwicklung im Fußball momentan absolut vorstellbar.
Sollte man Harit für so einen Preis abgeben? Eher nicht, da dieser fußballerisch für uns einzigartig und spielerisch extrem wichtig ist. Ein Kehrer ist de facto nicht einmal gesetzt. Er kämpft mit vier weiteren starken Konkurrenten um 3 Plätze. Er ist verzichtbar. Und für so einen verzichtbaren Spieler kassierst du mal eben eine Ablösesumme um oder über 40 Millionen €. Das ist wahnsinn.
es geht ja auch gar nicht darum was in 2 Jahren kassiert werden kann. Machen wir uns nichts vor, bei Kehrer wird auch unter Berücksichtigung des Potenzials, weit über Wert bezahlt.
Abgesehen von Faktoren wie Verletzungen und Entwicklungen, usw. sind 60 Millionen € in zwei Jahren eventuell auch einfach weniger wert als 40-45 Millionen € heute. Bei der Entwicklung im Fußball momentan absolut vorstellbar.
Sollte man Harit für so einen Preis abgeben? Eher nicht, da dieser fußballerisch für uns einzigartig und spielerisch extrem wichtig ist. Ein Kehrer ist de facto nicht einmal gesetzt. Er kämpft mit vier weiteren starken Konkurrenten um 3 Plätze. Er ist verzichtbar. Und für so einen verzichtbaren Spieler kassierst du mal eben eine Ablösesumme um oder über 40 Millionen €. Das ist wahnsinn.
Ich sehe es nicht so, dass klar über Wert bezahlt wird. Wenn wir jetrzt mit einem Innenverteidiger nachlegen würden, der in die Stammspielerrotation passen würde, dann werden schnell 20 Mio+ fällig für Spieler, die weniger für internationale Topclubs wie PSG, Barca oder ManCity (Thilo wäre für pep ein "der oder nix" gewesen, das behaupte ich mal- da hat jemand gepennt) interessant sein könnten, weil sie bei weitem nicht das spielerische Potenzial von Thilo haben und vielleicht eher ein unspektakulärerer Nastsic-Typus sind - ich nenne mal Anton, Stark oder Baumgartl. Insofern passt die Ablöse schon irgendwie.
Ich bin da auch absolut bei SpaceBoy.
Bei der Höhe der Ablöse lässt seine 1-jähriger Restvertragslaufzeit diese etwas hoch erscheinen - was sie ohne Frage auch ist - allerdings hätte Thilo so oder so verlängert.
Sieht man es unter dem Licht einer Verlängerung, so ist ein Thilo Kehrer mit ca. 4 Jahren Vertrag mindestens 50-60 Millionen wert, auch jetzt schon.
Das mag vom Leistungsstand her sehr viel wirken, bei Thilo bezahlt man aber eher das Potential, wobei er auch jetzt schon sehr gute Leistungen gebracht hat.
Alles in Allem sollten alle Seiten zufrieden sein. PSG bekommt einen Thilo Kehrer normalerweise nicht für "so wenig" Geld und wir kassieren nochmal "richtig viel" Geld für einen Spieler der - Stand jetzt - ersetzbar ist.
Das mag widersprüchlich klingen, aber das ist es wohl auch, weil hier alle einen guten Deal machen.
Da klar kommuniziert wurde, dass man sich über einen neuen Vertrag einig war und dieser bei Nicht-Einigung mit PSG auch unterschrieben worden wäre, haben wir hier keinen typischen Fall von "Restlaufzeit 1 Jahr" vorliegen.
Es wäre auch dumm und vereinschädigend gewesen, wenn sich Heidel die Einwilligung nicht hätte vergolden lassen. Im Prinzip wäre für mich der Vorgang wie im Fall des neuen Vertrags mit sofortigem Weiterverkauf, und ich bezweifele, dass bei nur einem Bieter 50-60 Mio. drin gewesen wären, dafür fehlen bei Thilo einige Preistreiber wie N11, oder internationale Erfahrung, mehrere Jahre Stammplatz und Fixpunktspieler.
...
Davon bin ich zunächst auch ausgegangen, aber strikt gesehen ist das nicht der Fall.
Die Wahrheit liegt wohl wieder irgendwo dazwischen. Angenommen Heidel hätte die grundsätzliche Einigung mit Thilo in den Verhandlungen erwähnt und PSG hätte daraufhin evtl. bei Wittmann nachgefragt, der diese Einigung bestenfalls bestätigt hätte. Dies hätte für PSG ein Indikator dafür sein können, dass man den Spieler nun verpflichten könnte bevor ein solcher Vertag unterzeichnet ist. Denn - und da bin ich mir ziemlich sicher - hätte Schalke den Vertrag mit Thilo verlängert, so hätten wir in bspw. der nächsten Sommerperiode einem solchen Angebot nicht zugestimmt. (Natürlich vorausgesetzt er hätte seinen Wert gesteigert, sprich keine Verletzung und regelmäßige Einsätze)
Das Angebot hat man wohl angenommen, da es aus finanzieller Sicht aktuell sinnvoller schien, da man nach einer Verlängerung in einem Jahr schon deutlich mehr kassieren müsste um bspw. die Provision und das Handgeld das bei der Verlängerung gezahlt hätte werden müssen ebenso ausgleichen müsste wie das für mindestens ein Jahr höhere Gehalt.
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