07.10.2016 - 19:26 Uhr
Eigentlich habe ich diese Phantomdiskussion in den letzten Wochen ein wenig unter dem Gesichtspunkt "wenn dem Esel zu wohl ist" verfolgt. Ich kann auch ausschließen, wahrhaft neue Erkenntnisse zu dieser Diskussion beizutragen. Aber das hat mich ja selten davon abgehalten, doch was zu schreiben
Ich nehme zur Kenntnis, dass eine Diskussion darüber entsponnen ist, ob man sich zu freuen hat, wenn Overath wieder auf der Ehrentribüne sitzt oder nicht. Also im Ergebnis darüber, ob er da zu Recht sitzt oder nicht. Ich oute mich an dieser Stelle: das ist mir vollkommen wumpe.
Für mich ist Overath
a) der beste Spieler, den der FC je hatte und einer der besten Nationalspieler, die Deutschland je hatte
und
b) der schlechteste Präsident, den der FC je hatte.
Es ist immer wieder festzustellen, dass der Mensch offensichtlich dazu neigt, eine andere Person zwingend in Gut oder Böse einteilen zu müssen. Dieser innere Kompass kennt offenbar nur Nord oder Süd und nix dazwischen. Süd-west? Gibbet nicht. Süd-süd-west? Du verarscht mich!
Dies erstaunt umso mehr, als dass ich mich zu der Behauptung durchringen möchte, dass kein Mensch diesem inneren Kompass tatsächlich entspricht. Wer ist denn nur "gut" oder nur "böse" und wer sagt überhaupt, was gut und was böse ist?
Ich habe persönlich kein Problem damit, dass Overath beides ist, a) und b). Ich werde auch nicht eins von beiden vergessen, wenn er auf der Tribüne sitzt oder nie wieder dorthin zurückkehrt. Ich habe auch keine Rachegelüste ihm gegenüber und befürchte auch nicht, dass er sich (wieder) des Clubs bemächtigen will. Hätte ich das, würde ich auf die Barrikaden gehen; der darf nie wieder Verantwortung für diesen Club übernehmen.
Ich bin da genau bei dem, was @LuLuLu geschrieben hat. Ich habe gefühlt 1000 Gründe, stolz auf diesen Verein zu sein. Ich habe ganz aktuell, ganz greifbar - wenngleich es sich für einen wie mich immer noch manchmal surreal anfühlt - "meine Helden" der Gegenwart. Die heißen Stöger, Wehrle, Schmadtke und auch Spinner, Schumacher und Ritterbach. Ich fokussiere mich vollkommen auf diese Gegenwart und sauge gewissermaßen alles auf, was mit "meinem" FC gerade geschieht. Einfach deshalb, weil ich eine solche Entwicklung in diesem Verein und in dieser Stadt so nicht für möglich gehalten hätte. Andere mögen das weniger euphorisch oder pathetisch sehen. Und genau so halte ich es mit der Person Overath.
Ich nehme ihn als Narzisst wahr, für jemanden, der sich selbst für wichtiger und wertvoller einschätzt, als der urteilende Beobachter ihn einschätzt. Und da sind wir auch schon wieder bei den "anderen", den Beobachtern, denjenigen, die nur Gut und Böse und nix dazwischen kennen. Ein Narzisst wird vor allem in den Augen der anderen ein solcher. Das ist mir durchaus bewusst. Ich sehe ihn so. Ich sehe eine Person, der ein "Schwamm drüber" nicht ausreicht, die ein "entschuldige bitte" braucht, um ihren eigenen Seelenfrieden zu finden. Das wiederum deutet für mich darauf hin, dass er einen Sieg über seine "Kontrahenten" - vor allem seine Nachfolger - braucht und eine verziehene Niederlage (seine) nicht ausreicht. Das ist, damit wir uns da nicht falsch verstehen, durchaus eine menschliche Verhaltensweise im Normbereich. Nichts sehr ungewöhnliches. Manche brauchen das eben. Es ist im Übrigen (süd-süd-west) eine Eigenschaft, die ihn als Spieler überhaupt erst dahin gebracht hat, wo er war, die die Fans seiner Zeit an ihm bewundert haben. Auch heute noch werden solche Spielertypen händerringend gesucht. Was man also jetzt an ihm (zu Recht) kritisiert, war mitverantwortlich für sein Standing als Spieler. Dass er in meinen Augen niemals ein guter Präsident war und auch nie sein konnte, ändert an seinen Leistungen als Spieler nichts. Umgekehrt, ist es mir leider vollkommen egal, was Overath an Kudos vor seiner Person braucht, um sich auf die Tribüne zu setzen. Wenn er auch für seine Zeit als Präsident geliebt werden will, wird's - glaube ich - eng; dann muss er im Zweifel wegbleiben, denn so menschlich nachvollziehbar sein Verhalten auch sein mag, es ist nicht MEINE Sichtweise auf seine Amtszeit als Präsident. Und die macht er auch nicht zu meiner. Da kann er von mir leider auch nicht mehr bekommen als ein "ist schon gut, dass du jetzt auf der Tribüne sitzt und nicht im Vorstandsbüro".
Lange Rede, kurzer Sinn: weshalb soll ich mich darüber aufregen, was Overath über seinen Abgang aus dem Amt denkt? Seine persönlichen Befindlichkeiten sind nicht meine! Da ich ihn als Narzissten einschätze, kann ich kann nachvollziehen, wenn er einen Sieg braucht und ein "vergessen wir es einfach" nicht akzeptiert. Aber liebe Freunde des FC: ist das wirklich UNSER Problem? Was für ein Problem soll seine An- oder Abwesenheit von Spielen des FC sein, außer, dass die BILD gerne Artikel drüber schreibt? Er ist wie er ist, so unsympathisch oder sympathisch man ihn findet, so sehr man entweder das eine oder das andere betont. Ich bin irgendwie nicht in der Lage zu akzeptieren, dass man Seiten damit vollschreiben kann, wo Herr Overath am Samstag um 15:30 Uhr zu sitzen gedenkt, ob auf der Tribüne, vor dem Fernseher oder aufm Klo. Er bleibt ein nie dagewesenes Ausnahmetalent als Spieler und ein nie dagewesener, blinder Fürst der Finsternis als Präsident. Der einzige, der mit dieser Einschätzung ein "Problem" haben können sollte, ist Overath. Aber doch nicht ernsthaft wir?!
Man sagt ja nicht umsonst: don't look back. You're not going that way!
Wenn einer nicht nach vorne kann, ohne ständig zurückzublicken, muss man ihn stehen lassen. Ansonsten freue ich mich über Weggefährten, die nach vorne schauen und nicht über die Schulter zurück. Ich will wissen, wohin ich gehe. Woher ich komme weiß ich schon.
Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass Diskussionen nur einem Selbstzweck dienen und sich manche in der Gegenposition regelrecht einrichten. Nicht ganz unverständlich, da diese grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit generiert, als das 126. "ja, sehe ich auch so". Aber ne echte Substanz, die diesen Verein heute in irgendeiner Form tangieren könnte oder müsste, hat die Diskussion deswegen trotzdem nicht.
Ich nehme zur Kenntnis, dass eine Diskussion darüber entsponnen ist, ob man sich zu freuen hat, wenn Overath wieder auf der Ehrentribüne sitzt oder nicht. Also im Ergebnis darüber, ob er da zu Recht sitzt oder nicht. Ich oute mich an dieser Stelle: das ist mir vollkommen wumpe.
Für mich ist Overath
a) der beste Spieler, den der FC je hatte und einer der besten Nationalspieler, die Deutschland je hatte
und
b) der schlechteste Präsident, den der FC je hatte.
Es ist immer wieder festzustellen, dass der Mensch offensichtlich dazu neigt, eine andere Person zwingend in Gut oder Böse einteilen zu müssen. Dieser innere Kompass kennt offenbar nur Nord oder Süd und nix dazwischen. Süd-west? Gibbet nicht. Süd-süd-west? Du verarscht mich!
Dies erstaunt umso mehr, als dass ich mich zu der Behauptung durchringen möchte, dass kein Mensch diesem inneren Kompass tatsächlich entspricht. Wer ist denn nur "gut" oder nur "böse" und wer sagt überhaupt, was gut und was böse ist?
Ich habe persönlich kein Problem damit, dass Overath beides ist, a) und b). Ich werde auch nicht eins von beiden vergessen, wenn er auf der Tribüne sitzt oder nie wieder dorthin zurückkehrt. Ich habe auch keine Rachegelüste ihm gegenüber und befürchte auch nicht, dass er sich (wieder) des Clubs bemächtigen will. Hätte ich das, würde ich auf die Barrikaden gehen; der darf nie wieder Verantwortung für diesen Club übernehmen.
Ich bin da genau bei dem, was @LuLuLu geschrieben hat. Ich habe gefühlt 1000 Gründe, stolz auf diesen Verein zu sein. Ich habe ganz aktuell, ganz greifbar - wenngleich es sich für einen wie mich immer noch manchmal surreal anfühlt - "meine Helden" der Gegenwart. Die heißen Stöger, Wehrle, Schmadtke und auch Spinner, Schumacher und Ritterbach. Ich fokussiere mich vollkommen auf diese Gegenwart und sauge gewissermaßen alles auf, was mit "meinem" FC gerade geschieht. Einfach deshalb, weil ich eine solche Entwicklung in diesem Verein und in dieser Stadt so nicht für möglich gehalten hätte. Andere mögen das weniger euphorisch oder pathetisch sehen. Und genau so halte ich es mit der Person Overath.
Ich nehme ihn als Narzisst wahr, für jemanden, der sich selbst für wichtiger und wertvoller einschätzt, als der urteilende Beobachter ihn einschätzt. Und da sind wir auch schon wieder bei den "anderen", den Beobachtern, denjenigen, die nur Gut und Böse und nix dazwischen kennen. Ein Narzisst wird vor allem in den Augen der anderen ein solcher. Das ist mir durchaus bewusst. Ich sehe ihn so. Ich sehe eine Person, der ein "Schwamm drüber" nicht ausreicht, die ein "entschuldige bitte" braucht, um ihren eigenen Seelenfrieden zu finden. Das wiederum deutet für mich darauf hin, dass er einen Sieg über seine "Kontrahenten" - vor allem seine Nachfolger - braucht und eine verziehene Niederlage (seine) nicht ausreicht. Das ist, damit wir uns da nicht falsch verstehen, durchaus eine menschliche Verhaltensweise im Normbereich. Nichts sehr ungewöhnliches. Manche brauchen das eben. Es ist im Übrigen (süd-süd-west) eine Eigenschaft, die ihn als Spieler überhaupt erst dahin gebracht hat, wo er war, die die Fans seiner Zeit an ihm bewundert haben. Auch heute noch werden solche Spielertypen händerringend gesucht. Was man also jetzt an ihm (zu Recht) kritisiert, war mitverantwortlich für sein Standing als Spieler. Dass er in meinen Augen niemals ein guter Präsident war und auch nie sein konnte, ändert an seinen Leistungen als Spieler nichts. Umgekehrt, ist es mir leider vollkommen egal, was Overath an Kudos vor seiner Person braucht, um sich auf die Tribüne zu setzen. Wenn er auch für seine Zeit als Präsident geliebt werden will, wird's - glaube ich - eng; dann muss er im Zweifel wegbleiben, denn so menschlich nachvollziehbar sein Verhalten auch sein mag, es ist nicht MEINE Sichtweise auf seine Amtszeit als Präsident. Und die macht er auch nicht zu meiner. Da kann er von mir leider auch nicht mehr bekommen als ein "ist schon gut, dass du jetzt auf der Tribüne sitzt und nicht im Vorstandsbüro".
Lange Rede, kurzer Sinn: weshalb soll ich mich darüber aufregen, was Overath über seinen Abgang aus dem Amt denkt? Seine persönlichen Befindlichkeiten sind nicht meine! Da ich ihn als Narzissten einschätze, kann ich kann nachvollziehen, wenn er einen Sieg braucht und ein "vergessen wir es einfach" nicht akzeptiert. Aber liebe Freunde des FC: ist das wirklich UNSER Problem? Was für ein Problem soll seine An- oder Abwesenheit von Spielen des FC sein, außer, dass die BILD gerne Artikel drüber schreibt? Er ist wie er ist, so unsympathisch oder sympathisch man ihn findet, so sehr man entweder das eine oder das andere betont. Ich bin irgendwie nicht in der Lage zu akzeptieren, dass man Seiten damit vollschreiben kann, wo Herr Overath am Samstag um 15:30 Uhr zu sitzen gedenkt, ob auf der Tribüne, vor dem Fernseher oder aufm Klo. Er bleibt ein nie dagewesenes Ausnahmetalent als Spieler und ein nie dagewesener, blinder Fürst der Finsternis als Präsident. Der einzige, der mit dieser Einschätzung ein "Problem" haben können sollte, ist Overath. Aber doch nicht ernsthaft wir?!
Man sagt ja nicht umsonst: don't look back. You're not going that way!
Wenn einer nicht nach vorne kann, ohne ständig zurückzublicken, muss man ihn stehen lassen. Ansonsten freue ich mich über Weggefährten, die nach vorne schauen und nicht über die Schulter zurück. Ich will wissen, wohin ich gehe. Woher ich komme weiß ich schon.
Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass Diskussionen nur einem Selbstzweck dienen und sich manche in der Gegenposition regelrecht einrichten. Nicht ganz unverständlich, da diese grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit generiert, als das 126. "ja, sehe ich auch so". Aber ne echte Substanz, die diesen Verein heute in irgendeiner Form tangieren könnte oder müsste, hat die Diskussion deswegen trotzdem nicht.
07.10.2016 - 20:05 Uhr
Zitat von Bochumer-Hennes
Eigentlich habe ich diese Phantomdiskussion in den letzten Wochen ein wenig unter dem Gesichtspunkt "wenn dem Esel zu wohl ist" verfolgt. Ich kann auch ausschließen, wahrhaft neue Erkenntnisse zu dieser Diskussion beizutragen. Aber das hat mich ja selten davon abgehalten, doch was zu schreiben
Ich nehme zur Kenntnis, dass eine Diskussion darüber entsponnen ist, ob man sich zu freuen hat, wenn Overath wieder auf der Ehrentribüne sitzt oder nicht. Also im Ergebnis darüber, ob er da zu Recht sitzt oder nicht. Ich oute mich an dieser Stelle: das ist mir vollkommen wumpe.
Für mich ist Overath
a) der beste Spieler, den der FC je hatte und einer der besten Nationalspieler, die Deutschland je hatte
und
b) der schlechteste Präsident, den der FC je hatte.
Es ist immer wieder festzustellen, dass der Mensch offensichtlich dazu neigt, eine andere Person zwingend in Gut oder Böse einteilen zu müssen. Dieser innere Kompass kennt offenbar nur Nord oder Süd und nix dazwischen. Süd-west? Gibbet nicht. Süd-süd-west? Du verarscht mich!
Dies erstaunt umso mehr, als dass ich mich zu der Behauptung durchringen möchte, dass kein Mensch diesem inneren Kompass tatsächlich entspricht. Wer ist denn nur "gut" oder nur "böse" und wer sagt überhaupt, was gut und was böse ist?
Ich habe persönlich kein Problem damit, dass Overath beides ist, a) und b). Ich werde auch nicht eins von beiden vergessen, wenn er auf der Tribüne sitzt oder nie wieder dorthin zurückkehrt. Ich habe auch keine Rachegelüste ihm gegenüber und befürchte auch nicht, dass er sich (wieder) des Clubs bemächtigen will. Hätte ich das, würde ich auf die Barrikaden gehen; der darf nie wieder Verantwortung für diesen Club übernehmen.
Ich bin da genau bei dem, was @LuLuLu geschrieben hat. Ich habe gefühlt 1000 Gründe, stolz auf diesen Verein zu sein. Ich habe ganz aktuell, ganz greifbar - wenngleich es sich für einen wie mich immer noch manchmal surreal anfühlt - "meine Helden" der Gegenwart. Die heißen Stöger, Wehrle, Schmadtke und auch Spinner, Schumacher und Ritterbach. Ich fokussiere mich vollkommen auf diese Gegenwart und sauge gewissermaßen alles auf, was mit "meinem" FC gerade geschieht. Einfach deshalb, weil ich eine solche Entwicklung in diesem Verein und in dieser Stadt so nicht für möglich gehalten hätte. Andere mögen das weniger euphorisch oder pathetisch sehen. Und genau so halte ich es mit der Person Overath.
Ich nehme ihn als Narzisst wahr, für jemanden, der sich selbst für wichtiger und wertvoller einschätzt, als der urteilende Beobachter ihn einschätzt. Und da sind wir auch schon wieder bei den "anderen", den Beobachtern, denjenigen, die nur Gut und Böse und nix dazwischen kennen. Ein Narzisst wird vor allem in den Augen der anderen ein solcher. Das ist mir durchaus bewusst. Ich sehe ihn so. Ich sehe eine Person, der ein "Schwamm drüber" nicht ausreicht, die ein "entschuldige bitte" braucht, um ihren eigenen Seelenfrieden zu finden. Das wiederum deutet für mich darauf hin, dass er einen Sieg über seine "Kontrahenten" - vor allem seine Nachfolger - braucht und eine verziehene Niederlage (seine) nicht ausreicht. Das ist, damit wir uns da nicht falsch verstehen, durchaus eine menschliche Verhaltensweise im Normbereich. Nichts sehr ungewöhnliches. Manche brauchen das eben. Es ist im Übrigen (süd-süd-west) eine Eigenschaft, die ihn als Spieler überhaupt erst dahin gebracht hat, wo er war, die die Fans seiner Zeit an ihm bewundert haben. Auch heute noch werden solche Spielertypen händerringend gesucht. Was man also jetzt an ihm (zu Recht) kritisiert, war mitverantwortlich für sein Standing als Spieler. Dass er in meinen Augen niemals ein guter Präsident war und auch nie sein konnte, ändert an seinen Leistungen als Spieler nichts. Umgekehrt, ist es mir leider vollkommen egal, was Overath an Kudos vor seiner Person braucht, um sich auf die Tribüne zu setzen. Wenn er auch für seine Zeit als Präsident geliebt werden will, wird's - glaube ich - eng; dann muss er im Zweifel wegbleiben, denn so menschlich nachvollziehbar sein Verhalten auch sein mag, es ist nicht MEINE Sichtweise auf seine Amtszeit als Präsident. Und die macht er auch nicht zu meiner. Da kann er von mir leider auch nicht mehr bekommen als ein "ist schon gut, dass du jetzt auf der Tribüne sitzt und nicht im Vorstandsbüro".
Lange Rede, kurzer Sinn: weshalb soll ich mich darüber aufregen, was Overath über seinen Abgang aus dem Amt denkt? Seine persönlichen Befindlichkeiten sind nicht meine! Da ich ihn als Narzissten einschätze, kann ich kann nachvollziehen, wenn er einen Sieg braucht und ein "vergessen wir es einfach" nicht akzeptiert. Aber liebe Freunde des FC: ist das wirklich UNSER Problem? Was für ein Problem soll seine An- oder Abwesenheit von Spielen des FC sein, außer, dass die BILD gerne Artikel drüber schreibt? Er ist wie er ist, so unsympathisch oder sympathisch man ihn findet, so sehr man entweder das eine oder das andere betont. Ich bin irgendwie nicht in der Lage zu akzeptieren, dass man Seiten damit vollschreiben kann, wo Herr Overath am Samstag um 15:30 Uhr zu sitzen gedenkt, ob auf der Tribüne, vor dem Fernseher oder aufm Klo. Er bleibt ein nie dagewesenes Ausnahmetalent als Spieler und ein nie dagewesener, blinder Fürst der Finsternis als Präsident. Der einzige, der mit dieser Einschätzung ein "Problem" haben können sollte, ist Overath. Aber doch nicht ernsthaft wir?!
Man sagt ja nicht umsonst: don't look back. You're not going that way!
Wenn einer nicht nach vorne kann, ohne ständig zurückzublicken, muss man ihn stehen lassen. Ansonsten freue ich mich über Weggefährten, die nach vorne schauen und nicht über die Schulter zurück. Ich will wissen, wohin ich gehe. Woher ich komme weiß ich schon.
Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass Diskussionen nur einem Selbstzweck dienen und sich manche in der Gegenposition regelrecht einrichten. Nicht ganz unverständlich, da diese grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit generiert, als das 126. "ja, sehe ich auch so". Aber ne echte Substanz, die diesen Verein heute in irgendeiner Form tangieren könnte oder müsste, hat die Diskussion deswegen trotzdem nicht.
Eigentlich habe ich diese Phantomdiskussion in den letzten Wochen ein wenig unter dem Gesichtspunkt "wenn dem Esel zu wohl ist" verfolgt. Ich kann auch ausschließen, wahrhaft neue Erkenntnisse zu dieser Diskussion beizutragen. Aber das hat mich ja selten davon abgehalten, doch was zu schreiben
Ich nehme zur Kenntnis, dass eine Diskussion darüber entsponnen ist, ob man sich zu freuen hat, wenn Overath wieder auf der Ehrentribüne sitzt oder nicht. Also im Ergebnis darüber, ob er da zu Recht sitzt oder nicht. Ich oute mich an dieser Stelle: das ist mir vollkommen wumpe.
Für mich ist Overath
a) der beste Spieler, den der FC je hatte und einer der besten Nationalspieler, die Deutschland je hatte
und
b) der schlechteste Präsident, den der FC je hatte.
Es ist immer wieder festzustellen, dass der Mensch offensichtlich dazu neigt, eine andere Person zwingend in Gut oder Böse einteilen zu müssen. Dieser innere Kompass kennt offenbar nur Nord oder Süd und nix dazwischen. Süd-west? Gibbet nicht. Süd-süd-west? Du verarscht mich!
Dies erstaunt umso mehr, als dass ich mich zu der Behauptung durchringen möchte, dass kein Mensch diesem inneren Kompass tatsächlich entspricht. Wer ist denn nur "gut" oder nur "böse" und wer sagt überhaupt, was gut und was böse ist?
Ich habe persönlich kein Problem damit, dass Overath beides ist, a) und b). Ich werde auch nicht eins von beiden vergessen, wenn er auf der Tribüne sitzt oder nie wieder dorthin zurückkehrt. Ich habe auch keine Rachegelüste ihm gegenüber und befürchte auch nicht, dass er sich (wieder) des Clubs bemächtigen will. Hätte ich das, würde ich auf die Barrikaden gehen; der darf nie wieder Verantwortung für diesen Club übernehmen.
Ich bin da genau bei dem, was @LuLuLu geschrieben hat. Ich habe gefühlt 1000 Gründe, stolz auf diesen Verein zu sein. Ich habe ganz aktuell, ganz greifbar - wenngleich es sich für einen wie mich immer noch manchmal surreal anfühlt - "meine Helden" der Gegenwart. Die heißen Stöger, Wehrle, Schmadtke und auch Spinner, Schumacher und Ritterbach. Ich fokussiere mich vollkommen auf diese Gegenwart und sauge gewissermaßen alles auf, was mit "meinem" FC gerade geschieht. Einfach deshalb, weil ich eine solche Entwicklung in diesem Verein und in dieser Stadt so nicht für möglich gehalten hätte. Andere mögen das weniger euphorisch oder pathetisch sehen. Und genau so halte ich es mit der Person Overath.
Ich nehme ihn als Narzisst wahr, für jemanden, der sich selbst für wichtiger und wertvoller einschätzt, als der urteilende Beobachter ihn einschätzt. Und da sind wir auch schon wieder bei den "anderen", den Beobachtern, denjenigen, die nur Gut und Böse und nix dazwischen kennen. Ein Narzisst wird vor allem in den Augen der anderen ein solcher. Das ist mir durchaus bewusst. Ich sehe ihn so. Ich sehe eine Person, der ein "Schwamm drüber" nicht ausreicht, die ein "entschuldige bitte" braucht, um ihren eigenen Seelenfrieden zu finden. Das wiederum deutet für mich darauf hin, dass er einen Sieg über seine "Kontrahenten" - vor allem seine Nachfolger - braucht und eine verziehene Niederlage (seine) nicht ausreicht. Das ist, damit wir uns da nicht falsch verstehen, durchaus eine menschliche Verhaltensweise im Normbereich. Nichts sehr ungewöhnliches. Manche brauchen das eben. Es ist im Übrigen (süd-süd-west) eine Eigenschaft, die ihn als Spieler überhaupt erst dahin gebracht hat, wo er war, die die Fans seiner Zeit an ihm bewundert haben. Auch heute noch werden solche Spielertypen händerringend gesucht. Was man also jetzt an ihm (zu Recht) kritisiert, war mitverantwortlich für sein Standing als Spieler. Dass er in meinen Augen niemals ein guter Präsident war und auch nie sein konnte, ändert an seinen Leistungen als Spieler nichts. Umgekehrt, ist es mir leider vollkommen egal, was Overath an Kudos vor seiner Person braucht, um sich auf die Tribüne zu setzen. Wenn er auch für seine Zeit als Präsident geliebt werden will, wird's - glaube ich - eng; dann muss er im Zweifel wegbleiben, denn so menschlich nachvollziehbar sein Verhalten auch sein mag, es ist nicht MEINE Sichtweise auf seine Amtszeit als Präsident. Und die macht er auch nicht zu meiner. Da kann er von mir leider auch nicht mehr bekommen als ein "ist schon gut, dass du jetzt auf der Tribüne sitzt und nicht im Vorstandsbüro".
Lange Rede, kurzer Sinn: weshalb soll ich mich darüber aufregen, was Overath über seinen Abgang aus dem Amt denkt? Seine persönlichen Befindlichkeiten sind nicht meine! Da ich ihn als Narzissten einschätze, kann ich kann nachvollziehen, wenn er einen Sieg braucht und ein "vergessen wir es einfach" nicht akzeptiert. Aber liebe Freunde des FC: ist das wirklich UNSER Problem? Was für ein Problem soll seine An- oder Abwesenheit von Spielen des FC sein, außer, dass die BILD gerne Artikel drüber schreibt? Er ist wie er ist, so unsympathisch oder sympathisch man ihn findet, so sehr man entweder das eine oder das andere betont. Ich bin irgendwie nicht in der Lage zu akzeptieren, dass man Seiten damit vollschreiben kann, wo Herr Overath am Samstag um 15:30 Uhr zu sitzen gedenkt, ob auf der Tribüne, vor dem Fernseher oder aufm Klo. Er bleibt ein nie dagewesenes Ausnahmetalent als Spieler und ein nie dagewesener, blinder Fürst der Finsternis als Präsident. Der einzige, der mit dieser Einschätzung ein "Problem" haben können sollte, ist Overath. Aber doch nicht ernsthaft wir?!
Man sagt ja nicht umsonst: don't look back. You're not going that way!
Wenn einer nicht nach vorne kann, ohne ständig zurückzublicken, muss man ihn stehen lassen. Ansonsten freue ich mich über Weggefährten, die nach vorne schauen und nicht über die Schulter zurück. Ich will wissen, wohin ich gehe. Woher ich komme weiß ich schon.
Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass Diskussionen nur einem Selbstzweck dienen und sich manche in der Gegenposition regelrecht einrichten. Nicht ganz unverständlich, da diese grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit generiert, als das 126. "ja, sehe ich auch so". Aber ne echte Substanz, die diesen Verein heute in irgendeiner Form tangieren könnte oder müsste, hat die Diskussion deswegen trotzdem nicht.
Amen - mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Wertung ist raus!
08.10.2016 - 11:07 Uhr
Zitat von Bochumer-Hennes
Eigentlich habe ich diese Phantomdiskussion in den letzten Wochen ein wenig unter dem Gesichtspunkt "wenn dem Esel zu wohl ist" verfolgt. Ich kann auch ausschließen, wahrhaft neue Erkenntnisse zu dieser Diskussion beizutragen. Aber das hat mich ja selten davon abgehalten, doch was zu schreiben
Ich nehme zur Kenntnis, dass eine Diskussion darüber entsponnen ist, ob man sich zu freuen hat, wenn Overath wieder auf der Ehrentribüne sitzt oder nicht. Also im Ergebnis darüber, ob er da zu Recht sitzt oder nicht. Ich oute mich an dieser Stelle: das ist mir vollkommen wumpe.
Für mich ist Overath
a) der beste Spieler, den der FC je hatte und einer der besten Nationalspieler, die Deutschland je hatte
und
b) der schlechteste Präsident, den der FC je hatte.
Es ist immer wieder festzustellen, dass der Mensch offensichtlich dazu neigt, eine andere Person zwingend in Gut oder Böse einteilen zu müssen. Dieser innere Kompass kennt offenbar nur Nord oder Süd und nix dazwischen. Süd-west? Gibbet nicht. Süd-süd-west? Du verarscht mich!
Dies erstaunt umso mehr, als dass ich mich zu der Behauptung durchringen möchte, dass kein Mensch diesem inneren Kompass tatsächlich entspricht. Wer ist denn nur "gut" oder nur "böse" und wer sagt überhaupt, was gut und was böse ist?
Ich habe persönlich kein Problem damit, dass Overath beides ist, a) und b). Ich werde auch nicht eins von beiden vergessen, wenn er auf der Tribüne sitzt oder nie wieder dorthin zurückkehrt. Ich habe auch keine Rachegelüste ihm gegenüber und befürchte auch nicht, dass er sich (wieder) des Clubs bemächtigen will. Hätte ich das, würde ich auf die Barrikaden gehen; der darf nie wieder Verantwortung für diesen Club übernehmen.
Ich bin da genau bei dem, was @LuLuLu geschrieben hat. Ich habe gefühlt 1000 Gründe, stolz auf diesen Verein zu sein. Ich habe ganz aktuell, ganz greifbar - wenngleich es sich für einen wie mich immer noch manchmal surreal anfühlt - "meine Helden" der Gegenwart. Die heißen Stöger, Wehrle, Schmadtke und auch Spinner, Schumacher und Ritterbach. Ich fokussiere mich vollkommen auf diese Gegenwart und sauge gewissermaßen alles auf, was mit "meinem" FC gerade geschieht. Einfach deshalb, weil ich eine solche Entwicklung in diesem Verein und in dieser Stadt so nicht für möglich gehalten hätte. Andere mögen das weniger euphorisch oder pathetisch sehen. Und genau so halte ich es mit der Person Overath.
Ich nehme ihn als Narzisst wahr, für jemanden, der sich selbst für wichtiger und wertvoller einschätzt, als der urteilende Beobachter ihn einschätzt. Und da sind wir auch schon wieder bei den "anderen", den Beobachtern, denjenigen, die nur Gut und Böse und nix dazwischen kennen. Ein Narzisst wird vor allem in den Augen der anderen ein solcher. Das ist mir durchaus bewusst. Ich sehe ihn so. Ich sehe eine Person, der ein "Schwamm drüber" nicht ausreicht, die ein "entschuldige bitte" braucht, um ihren eigenen Seelenfrieden zu finden. Das wiederum deutet für mich darauf hin, dass er einen Sieg über seine "Kontrahenten" - vor allem seine Nachfolger - braucht und eine verziehene Niederlage (seine) nicht ausreicht. Das ist, damit wir uns da nicht falsch verstehen, durchaus eine menschliche Verhaltensweise im Normbereich. Nichts sehr ungewöhnliches. Manche brauchen das eben. Es ist im Übrigen (süd-süd-west) eine Eigenschaft, die ihn als Spieler überhaupt erst dahin gebracht hat, wo er war, die die Fans seiner Zeit an ihm bewundert haben. Auch heute noch werden solche Spielertypen händerringend gesucht. Was man also jetzt an ihm (zu Recht) kritisiert, war mitverantwortlich für sein Standing als Spieler. Dass er in meinen Augen niemals ein guter Präsident war und auch nie sein konnte, ändert an seinen Leistungen als Spieler nichts. Umgekehrt, ist es mir leider vollkommen egal, was Overath an Kudos vor seiner Person braucht, um sich auf die Tribüne zu setzen. Wenn er auch für seine Zeit als Präsident geliebt werden will, wird's - glaube ich - eng; dann muss er im Zweifel wegbleiben, denn so menschlich nachvollziehbar sein Verhalten auch sein mag, es ist nicht MEINE Sichtweise auf seine Amtszeit als Präsident. Und die macht er auch nicht zu meiner. Da kann er von mir leider auch nicht mehr bekommen als ein "ist schon gut, dass du jetzt auf der Tribüne sitzt und nicht im Vorstandsbüro".
Lange Rede, kurzer Sinn: weshalb soll ich mich darüber aufregen, was Overath über seinen Abgang aus dem Amt denkt? Seine persönlichen Befindlichkeiten sind nicht meine! Da ich ihn als Narzissten einschätze, kann ich kann nachvollziehen, wenn er einen Sieg braucht und ein "vergessen wir es einfach" nicht akzeptiert. Aber liebe Freunde des FC: ist das wirklich UNSER Problem? Was für ein Problem soll seine An- oder Abwesenheit von Spielen des FC sein, außer, dass die BILD gerne Artikel drüber schreibt? Er ist wie er ist, so unsympathisch oder sympathisch man ihn findet, so sehr man entweder das eine oder das andere betont. Ich bin irgendwie nicht in der Lage zu akzeptieren, dass man Seiten damit vollschreiben kann, wo Herr Overath am Samstag um 15:30 Uhr zu sitzen gedenkt, ob auf der Tribüne, vor dem Fernseher oder aufm Klo. Er bleibt ein nie dagewesenes Ausnahmetalent als Spieler und ein nie dagewesener, blinder Fürst der Finsternis als Präsident. Der einzige, der mit dieser Einschätzung ein "Problem" haben können sollte, ist Overath. Aber doch nicht ernsthaft wir?!
Man sagt ja nicht umsonst: don't look back. You're not going that way!
Wenn einer nicht nach vorne kann, ohne ständig zurückzublicken, muss man ihn stehen lassen. Ansonsten freue ich mich über Weggefährten, die nach vorne schauen und nicht über die Schulter zurück. Ich will wissen, wohin ich gehe. Woher ich komme weiß ich schon.
Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass Diskussionen nur einem Selbstzweck dienen und sich manche in der Gegenposition regelrecht einrichten. Nicht ganz unverständlich, da diese grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit generiert, als das 126. "ja, sehe ich auch so". Aber ne echte Substanz, die diesen Verein heute in irgendeiner Form tangieren könnte oder müsste, hat die Diskussion deswegen trotzdem nicht.
Eigentlich habe ich diese Phantomdiskussion in den letzten Wochen ein wenig unter dem Gesichtspunkt "wenn dem Esel zu wohl ist" verfolgt. Ich kann auch ausschließen, wahrhaft neue Erkenntnisse zu dieser Diskussion beizutragen. Aber das hat mich ja selten davon abgehalten, doch was zu schreiben
Ich nehme zur Kenntnis, dass eine Diskussion darüber entsponnen ist, ob man sich zu freuen hat, wenn Overath wieder auf der Ehrentribüne sitzt oder nicht. Also im Ergebnis darüber, ob er da zu Recht sitzt oder nicht. Ich oute mich an dieser Stelle: das ist mir vollkommen wumpe.
Für mich ist Overath
a) der beste Spieler, den der FC je hatte und einer der besten Nationalspieler, die Deutschland je hatte
und
b) der schlechteste Präsident, den der FC je hatte.
Es ist immer wieder festzustellen, dass der Mensch offensichtlich dazu neigt, eine andere Person zwingend in Gut oder Böse einteilen zu müssen. Dieser innere Kompass kennt offenbar nur Nord oder Süd und nix dazwischen. Süd-west? Gibbet nicht. Süd-süd-west? Du verarscht mich!
Dies erstaunt umso mehr, als dass ich mich zu der Behauptung durchringen möchte, dass kein Mensch diesem inneren Kompass tatsächlich entspricht. Wer ist denn nur "gut" oder nur "böse" und wer sagt überhaupt, was gut und was böse ist?
Ich habe persönlich kein Problem damit, dass Overath beides ist, a) und b). Ich werde auch nicht eins von beiden vergessen, wenn er auf der Tribüne sitzt oder nie wieder dorthin zurückkehrt. Ich habe auch keine Rachegelüste ihm gegenüber und befürchte auch nicht, dass er sich (wieder) des Clubs bemächtigen will. Hätte ich das, würde ich auf die Barrikaden gehen; der darf nie wieder Verantwortung für diesen Club übernehmen.
Ich bin da genau bei dem, was @LuLuLu geschrieben hat. Ich habe gefühlt 1000 Gründe, stolz auf diesen Verein zu sein. Ich habe ganz aktuell, ganz greifbar - wenngleich es sich für einen wie mich immer noch manchmal surreal anfühlt - "meine Helden" der Gegenwart. Die heißen Stöger, Wehrle, Schmadtke und auch Spinner, Schumacher und Ritterbach. Ich fokussiere mich vollkommen auf diese Gegenwart und sauge gewissermaßen alles auf, was mit "meinem" FC gerade geschieht. Einfach deshalb, weil ich eine solche Entwicklung in diesem Verein und in dieser Stadt so nicht für möglich gehalten hätte. Andere mögen das weniger euphorisch oder pathetisch sehen. Und genau so halte ich es mit der Person Overath.
Ich nehme ihn als Narzisst wahr, für jemanden, der sich selbst für wichtiger und wertvoller einschätzt, als der urteilende Beobachter ihn einschätzt. Und da sind wir auch schon wieder bei den "anderen", den Beobachtern, denjenigen, die nur Gut und Böse und nix dazwischen kennen. Ein Narzisst wird vor allem in den Augen der anderen ein solcher. Das ist mir durchaus bewusst. Ich sehe ihn so. Ich sehe eine Person, der ein "Schwamm drüber" nicht ausreicht, die ein "entschuldige bitte" braucht, um ihren eigenen Seelenfrieden zu finden. Das wiederum deutet für mich darauf hin, dass er einen Sieg über seine "Kontrahenten" - vor allem seine Nachfolger - braucht und eine verziehene Niederlage (seine) nicht ausreicht. Das ist, damit wir uns da nicht falsch verstehen, durchaus eine menschliche Verhaltensweise im Normbereich. Nichts sehr ungewöhnliches. Manche brauchen das eben. Es ist im Übrigen (süd-süd-west) eine Eigenschaft, die ihn als Spieler überhaupt erst dahin gebracht hat, wo er war, die die Fans seiner Zeit an ihm bewundert haben. Auch heute noch werden solche Spielertypen händerringend gesucht. Was man also jetzt an ihm (zu Recht) kritisiert, war mitverantwortlich für sein Standing als Spieler. Dass er in meinen Augen niemals ein guter Präsident war und auch nie sein konnte, ändert an seinen Leistungen als Spieler nichts. Umgekehrt, ist es mir leider vollkommen egal, was Overath an Kudos vor seiner Person braucht, um sich auf die Tribüne zu setzen. Wenn er auch für seine Zeit als Präsident geliebt werden will, wird's - glaube ich - eng; dann muss er im Zweifel wegbleiben, denn so menschlich nachvollziehbar sein Verhalten auch sein mag, es ist nicht MEINE Sichtweise auf seine Amtszeit als Präsident. Und die macht er auch nicht zu meiner. Da kann er von mir leider auch nicht mehr bekommen als ein "ist schon gut, dass du jetzt auf der Tribüne sitzt und nicht im Vorstandsbüro".
Lange Rede, kurzer Sinn: weshalb soll ich mich darüber aufregen, was Overath über seinen Abgang aus dem Amt denkt? Seine persönlichen Befindlichkeiten sind nicht meine! Da ich ihn als Narzissten einschätze, kann ich kann nachvollziehen, wenn er einen Sieg braucht und ein "vergessen wir es einfach" nicht akzeptiert. Aber liebe Freunde des FC: ist das wirklich UNSER Problem? Was für ein Problem soll seine An- oder Abwesenheit von Spielen des FC sein, außer, dass die BILD gerne Artikel drüber schreibt? Er ist wie er ist, so unsympathisch oder sympathisch man ihn findet, so sehr man entweder das eine oder das andere betont. Ich bin irgendwie nicht in der Lage zu akzeptieren, dass man Seiten damit vollschreiben kann, wo Herr Overath am Samstag um 15:30 Uhr zu sitzen gedenkt, ob auf der Tribüne, vor dem Fernseher oder aufm Klo. Er bleibt ein nie dagewesenes Ausnahmetalent als Spieler und ein nie dagewesener, blinder Fürst der Finsternis als Präsident. Der einzige, der mit dieser Einschätzung ein "Problem" haben können sollte, ist Overath. Aber doch nicht ernsthaft wir?!
Man sagt ja nicht umsonst: don't look back. You're not going that way!
Wenn einer nicht nach vorne kann, ohne ständig zurückzublicken, muss man ihn stehen lassen. Ansonsten freue ich mich über Weggefährten, die nach vorne schauen und nicht über die Schulter zurück. Ich will wissen, wohin ich gehe. Woher ich komme weiß ich schon.
Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass Diskussionen nur einem Selbstzweck dienen und sich manche in der Gegenposition regelrecht einrichten. Nicht ganz unverständlich, da diese grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit generiert, als das 126. "ja, sehe ich auch so". Aber ne echte Substanz, die diesen Verein heute in irgendeiner Form tangieren könnte oder müsste, hat die Diskussion deswegen trotzdem nicht.
Echt jetzt? Die hier geführte Disskusion dient überwiegend dem Erhaschen von Aufmerksamkeit? Klar gibt es in Foren immer wieder Trolle, nur sind die mir in diesem Thread wohl entgangen. Das hier verhärtete Meinungen aufeinandertreffen und keine Diskussion entstehen wird, die dann zu einer Lösung führt mit der sich am Ende alle identifizieren werden sind nun auch keine breaking News. Einen aktuellen Meinungsquerschnitt mitzubekommen, ob man sich nun an der aktuellen Diskussion beteiligt oder nicht, finde ich immer interessant. Auch wenn ich Deine letzten beiden Absätze etwas problematisch finde, auch Deinen Beitrag mit der hier noch nicht so vertretenen Meinung - egal - fand ich gut und hat mich zum Nachdenken, wenn auch nicht zum Einlenken angeregt. Selbstverständlich hat die Diskussion Substanz die den Verein heute in irgendeiner Form tangiert. Das ist hier nicht Bayern, wo man zum x-ten mal über die Aufstellung der Mannschaft debattiert weils sonst nichts besonderes zu erleben gibt. Wir erleben hier gerade live ein Stück Vereinsgeschichte. Die Monarchie wurde abgeschafft, es wird ein wenig mehr Demokratie gewagt und die Frage ist nun: Was ist zu tun mit dem König. Das entscheiden natürlich nicht wir hier, das entscheidet das Präsidium mit Herrn Overrath zusammen und wir leben dann am Ende damit. Dennoch wird das Thema auf der Straße oder im Forum diskutiert. Dass das die Leute tangiert und sie irgendeine Emotion und Meinung zu haben sieht man ja nun daran, dass der Thread noch existiert, och no all denne Johr.
"Don't look back. You're not going that way!" Mund abputzen, Overrath auf Stühlchen setzten. Die einen haben dann was zum anhimmeln, die anderen ignorieren ihn einfach und genießen das Spiel. Ich denke so ist das wohl gemeint. Na ja, also "don't look back. You're not going that way!" ist ja wohl doch eher so ein Lebenshilfespruch für Posttraumatische den man sich aufs Kissen stickt als eine echte Weißheit. Ansosnten wird Gesichtsunterricht und Erfahrene um Rat fragen irgendwie überflüssig. Herrn Overrath jedenfalls finde ich ist der Spruch momentan kein guter Ratgeber. Ein Blick von hinten nach heute würde ihm schon zeigen, was die Gruppe von Chaoten denn eigentlich damals so wollte. Nicht ihm ans Fell, sondern den Verein retten, aber das wollte... ich reg mich schon wieder auf.
Ich denke Du teilst die Pro- und Kontrafraktion zu sehr in schwarz und weiß ein. Die Meinungen sind hier schon ein wenig differenzierter. Ich glaube diejenigen, die ihn ausschließlich als Helden sehen, der eine Ehrentribühne, ach was eine Ehrenloge braucht gibt es genausowenig wie diejenigen, die ihn nur als zu Recht und mit Ansage gescheiterten Präsidenten sehen, dem auf Ewig Hausverbot erteilt gehört. Von mir aus darf der Herr Overrath gerne von der Tribüne dem älteren Semester zuwinken, ich freu mich ja auch, wenn ich Podolski im Stadion sehe. Nur damit ich dazu ein gutes Gefühl im Stadion oder vor dem Fernseher habe ohne dabei die sprichwürtliche Faust in der Tasche ballen zu müssen braucht es dafür zweierlei Dinge. Zuerst, was ich nicht brauche: Eine Kniefall oder eine Entschuldigung Overraths. Das wäre wohl des guten zuviel. Für mein Wohlbefinden brauche ich, dass Herr Overrath die Arbeit aller Beteiligten öffentlich anerkennt. Sein letztes öffentliches Statement ging ja eher in Richtung Spinner ist für den Verein gefährlich und er tue ihm nur unrecht. Und das geht so nicht. Bedenke: Die breite Masse ist ja informationstechnisch nicht so nah am Geißbockheim wie wir. Sie bilden sich ihre Meinung schlimmstenfalls aus der Bild. Und die zeichnet ja nun ein klares Bild. Beispiel gefällig? Ein anerkennendes Statement wäre wahrscheinlich nur politischer Natur ohne es so zu meinen. Nur: Overrath als Spieler und Präsident hat nun einmal Symbolwirkung. Für mich und alle Öffentlichkeit. Der Geißbock ist ja auch nicht nur ein Ziegenbock. Da will ich, dass das Symbol zumindes in der allgemeinen Wahrnehmung in einem akzeptablen Licht steht. Zweitens möchte ich, dass Herr Overrath aufs Präsidium zugeht und nicht umgekehrt. Auf der Ehrentribüne sollten (symbolisch gesehen) große Männer/Frauen stehen zu denen man aufblickt. Und Menschen, denen man nicht aufrecht gegenüberstehen kann um zu Ihnen aufzublicken, sonden zu denen man kriechen muss, damit man zu ihnen aufblicken kann sind keine großen Menschen. Ich denke das Bild ist klar. Auf einer Ehrentribüne sollten Menschen sitzen, die als Vorbild dienen können. Und wozu brauchen wir eine Ehrentribüne, wenn man da auch Hein Blöd hinsetzen kann. Ich bin da vielleicht etwas anachronistisch, aber solche Dinge sind mir eben nicht egal. Nicht Lebenswichtig oder komplett Stimmungstötend, aber eben auch nicht egal.
Ich fürchte es wird wohl so laufen, dass sich das Präsidium mehr oder weniger verbiegt, alle unter ein wenig Medientamtam freundlich sich die Hand gebend in die Kamera lächeln und anscheinend, nein scheinbar ist alles in Ordnung. Gut. Auch eine politische Lösung. Overrath verliert in seinen Augen nicht und Spinner kann sich sein "Verein vereinen" auf die Fahne schreiben. Zwei Gewinner. Zumindest insofern die egal/pro-Franktion im Stadion die klare Mehrheit stellt. Habe da gerade in der stimmungsstarken Südkurve bedenken. Aber der Herr Spinner hat das zu entscheiden.
Mir gefällt mein Lösungsweg besser, ich habe jedoch einen relativ gut funktionierenden Verdrängungsmechanismus und die Hoffnung, dass sich Herr Overrath zukünfitg weitestgehend aus den Medien heraushält. Beides zusammen wird mir wohl auch in Zukunft ein relativ angenehmes Weiterleben als FC Fan ermöglichen. Zur Not habe ich ja noch ein selbstbesticktes Kissen.
Also: Tatsächlich gibt es auch wichtigere Themen rund um das Geißbockheim als Herrn Overrath. Im Moment jedoch finde ich es interessant zu erfahren, wie andere mit diesem Thema umgehen und wie sie vorgehen würden. Daher ein klares: Ja doch, die Diskussion tingiert den Verein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von davegas am 08.10.2016 um 11:10 Uhr bearbeitet
08.10.2016 - 14:55 Uhr
@davegas
Ich habe deinem Post, den ich übrigens auch gerne gelesen habe, trotzdem nicht entnommen, inwiefern diese Diskussion den Verein heute tangieren kann/soll. Es ist irrelevant, ob Herr Overath beleidigt ist oder nicht, und ob er dies zurecht ist, oder nicht.
Und ja, ich halte diese Diskussion für eine, die über alle Maßen überflüssig ist.
Einen Blick in die Vergangenheit kann man dem Verein und seinem handelndem Personal empfehlen, wenn man den Eindruck hat, daraus Erkenntnisse gewinnen zu können. Vor allem Erkenntnisse darüber, woher ich komme und weshalb es heute so ist, wie es ist. Deshalb gibt es Geschichtsunterricht. Das ist aber NICHT die Diskussion, die hier geführt wird. Hier wird, und zwar unter Heranziehung "künstlicher" Gegensätze, darüber diskutiert, wo eine einzelne Person im Stadion seinen Platz findet und ob überhaupt. Um dies deutlich zu sagen: Overath hat immer betont, der FC sei und bleibe "sein" Verein. Nice. Aber mir wäre es auch vollkommen schnuppe, wenn er zu der Erkenntnis gelangt wäre, der FC sei nicht mehr sein Verein. Darüber kann sich nicht ernsthaft eine sinnvolle Diskussion entspannen. Vor allem keine, die dem Verein tragfähige Erkenntnisse liefern könnte, oder welche Erkenntisse siehst du da für den Verein!? Die Frage, wie man mit dem "König" umgeht, interessiert allenfalls diesen.
Die Auseinandersetzung des Vereins damit ist bereits ebenfalls Teil der Geschichte. Er wurde abgelöst, die Satzung wurde geändert, es wurde eine andere Art des Arbeitens eingeführt. Die Entscheidungen sind getroffen und stehen nicht mehr auf der Tagesordnung. Meinetwegen kann man noch darüber diskutieren, ob dies gut und richtig so war, wobei ich glaube, dass es da relativ wenige Verteidiger der Zeit von Overath als Präsident geben wird. Aber eine "Aufarbeitung" der damaligen Vorgänge braucht heute nur noch einer: Overath. Das ist aus seiner Sicht verständlich, will er sich doch verloren gegangenes Ansehen zurückholen. Aber für den Verein spielt dies keine Rolle mehr. Die Entscheidungen sind getroffen und ich kann nirgends erkennen, dass dieser Weg von entscheidender Stelle in Frage gestellt würde. Somit geht es einzig und allein um persönliche Befindlichkeiten eines einzelnen Herrn. Und ich bin beim besten Willen nicht bereit, diese zu meinen zu machen. Das ist also keine Sachfrage, über die man "Meinungen" austauschen könnte, sondern allenfalls kund tun kann, ob man dies, wenn man sich in seine Lage versetzt, nachvollziehen kann oder nicht. Für den Verein heute ist das bedeutungslos.
Ich halte diese Diskussion für einen Marketing-Gag der BILD-Zeitung, dem ich nicht auf den Leim zu gehen gedenke. Sie wird ohne Not und ohne jeden Bezug zur Gegenwart geführt. Es geht allein um die persönliche Aufarbeitung der Geschichte eines ehemaligen Präsidenten, unterstützt und angestoßen durch ein Medienorgan, das an Auflagen interessiert ist.
Wenn Herr Overath diese Aufarbeitung benötigt, kann/soll er das tun. Mit sich, mit dem derzeitigen Präsidium oder mit sonst wem. Da diese Aufarbeitung den derzeitigen Weg erkennbar von keiner Seite in Frage gestellt wird, ist diese Diskussion eine reine Diskussion darüber, wie man das Verhalten eines Einzelnen findet. Sie beschränkt sich auf "find ich gut" und "kann ich nicht nachvollziehen". Das kann man ja machen. Der Erkenntnisgewinn ist trotzdem gleich Null. Aus den von dir zitierten Aufstellungsdiskussionen lässt sich mehr herausholen. Zumindest mal für einen Spieltag. Wo Herr Overath sitzt, juckt mich nicht mal für einen Spieltag.
Ich habe deinem Post, den ich übrigens auch gerne gelesen habe, trotzdem nicht entnommen, inwiefern diese Diskussion den Verein heute tangieren kann/soll. Es ist irrelevant, ob Herr Overath beleidigt ist oder nicht, und ob er dies zurecht ist, oder nicht.
Und ja, ich halte diese Diskussion für eine, die über alle Maßen überflüssig ist.
Einen Blick in die Vergangenheit kann man dem Verein und seinem handelndem Personal empfehlen, wenn man den Eindruck hat, daraus Erkenntnisse gewinnen zu können. Vor allem Erkenntnisse darüber, woher ich komme und weshalb es heute so ist, wie es ist. Deshalb gibt es Geschichtsunterricht. Das ist aber NICHT die Diskussion, die hier geführt wird. Hier wird, und zwar unter Heranziehung "künstlicher" Gegensätze, darüber diskutiert, wo eine einzelne Person im Stadion seinen Platz findet und ob überhaupt. Um dies deutlich zu sagen: Overath hat immer betont, der FC sei und bleibe "sein" Verein. Nice. Aber mir wäre es auch vollkommen schnuppe, wenn er zu der Erkenntnis gelangt wäre, der FC sei nicht mehr sein Verein. Darüber kann sich nicht ernsthaft eine sinnvolle Diskussion entspannen. Vor allem keine, die dem Verein tragfähige Erkenntnisse liefern könnte, oder welche Erkenntisse siehst du da für den Verein!? Die Frage, wie man mit dem "König" umgeht, interessiert allenfalls diesen.
Die Auseinandersetzung des Vereins damit ist bereits ebenfalls Teil der Geschichte. Er wurde abgelöst, die Satzung wurde geändert, es wurde eine andere Art des Arbeitens eingeführt. Die Entscheidungen sind getroffen und stehen nicht mehr auf der Tagesordnung. Meinetwegen kann man noch darüber diskutieren, ob dies gut und richtig so war, wobei ich glaube, dass es da relativ wenige Verteidiger der Zeit von Overath als Präsident geben wird. Aber eine "Aufarbeitung" der damaligen Vorgänge braucht heute nur noch einer: Overath. Das ist aus seiner Sicht verständlich, will er sich doch verloren gegangenes Ansehen zurückholen. Aber für den Verein spielt dies keine Rolle mehr. Die Entscheidungen sind getroffen und ich kann nirgends erkennen, dass dieser Weg von entscheidender Stelle in Frage gestellt würde. Somit geht es einzig und allein um persönliche Befindlichkeiten eines einzelnen Herrn. Und ich bin beim besten Willen nicht bereit, diese zu meinen zu machen. Das ist also keine Sachfrage, über die man "Meinungen" austauschen könnte, sondern allenfalls kund tun kann, ob man dies, wenn man sich in seine Lage versetzt, nachvollziehen kann oder nicht. Für den Verein heute ist das bedeutungslos.
Ich halte diese Diskussion für einen Marketing-Gag der BILD-Zeitung, dem ich nicht auf den Leim zu gehen gedenke. Sie wird ohne Not und ohne jeden Bezug zur Gegenwart geführt. Es geht allein um die persönliche Aufarbeitung der Geschichte eines ehemaligen Präsidenten, unterstützt und angestoßen durch ein Medienorgan, das an Auflagen interessiert ist.
Wenn Herr Overath diese Aufarbeitung benötigt, kann/soll er das tun. Mit sich, mit dem derzeitigen Präsidium oder mit sonst wem. Da diese Aufarbeitung den derzeitigen Weg erkennbar von keiner Seite in Frage gestellt wird, ist diese Diskussion eine reine Diskussion darüber, wie man das Verhalten eines Einzelnen findet. Sie beschränkt sich auf "find ich gut" und "kann ich nicht nachvollziehen". Das kann man ja machen. Der Erkenntnisgewinn ist trotzdem gleich Null. Aus den von dir zitierten Aufstellungsdiskussionen lässt sich mehr herausholen. Zumindest mal für einen Spieltag. Wo Herr Overath sitzt, juckt mich nicht mal für einen Spieltag.
09.10.2016 - 21:18 Uhr
Zitat von Bochumer-Hennes
Es ist irrelevant, ob Herr Overath beleidigt ist oder nicht, und ob er dies zurecht ist, oder nicht.
Es ist irrelevant, ob Herr Overath beleidigt ist oder nicht, und ob er dies zurecht ist, oder nicht.
Ersteres ja, letzteres nein.
Ob Overath beleidigt ist oder nicht ist völlig egal. Das betrifft den Verein an den mein Herz hängt - und damit mich - überhaupt nicht. Ob mein Verein aber fair mit seinen Ehemaligen umgeht (was nicht der Fall wäre, wenn Overath zurecht beleidigt ist) ist für mich überhaupt nicht irrelevant.
Im Gegenteil ist mir das sehr wichtig. Der FC ist eine große Familie, was auch von offizieller Seite gerne bemüht wird. Eine Familie in der es an fairness mangelt wäre keine die ich mir freiwillig aussuchen würde.
10.10.2016 - 08:36 Uhr
Zitat von Valen
Eine Familie in der es an fairness mangelt wäre keine die ich mir freiwillig aussuchen würde.
Eine Familie in der es an fairness mangelt wäre keine die ich mir freiwillig aussuchen würde.
Bei der Familie ist es ja auch wie beim Fußballverein - man sucht es sich nicht aus.
29.12.2016 - 17:43 Uhr
Quelle: www.express.de
„Es war ein wunderschöner Abend mit tollen Gesprächen“, schwärmte Overath. „Wir hatten eine Klasse-Abend“, befand auch der „Tünn“. Karl-Heinz Thielen (76) und Ehefrau Hannelore feierten am Dienstagabend im Geißbockheim ihre Goldene Hochzeit. Unter den Gästen: Overath, Toni Schumacher, oder Wolfgang „Bulle“ Weber (72).
Schumacher: „Ich denke, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass man die ganze Geschichte zu einem guten Ende führt. Es wird Zeit, dass Wolfgang wieder ins Stadion kommt. Es ist alles in die Wege geleitet worden.“
Spinner: „Wir befinden uns weiterhin im Austausch. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung hinbekommen und hoffe, dass Wolfgang Overath beim ersten Heimspiel in der Rückrunde gegen Wolfsburg wieder bei uns im Stadion ist.“
Und Overath: „Wir versuchen einen Weg zu finden, mit dem beide Seiten leben können. Ich denke, dass wir das die nächste Zeit schaffen und das Thema über die Bühne bringen.“
Laut Express soll es bald auch eine gemeinsame Erklärung des FC und Overath geben, "in der beide Seiten ihr Gesicht wahren können, in der aber auch nicht die Vergangenheit korrigiert wird." Schumacher: „Ich denke, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass man die ganze Geschichte zu einem guten Ende führt. Es wird Zeit, dass Wolfgang wieder ins Stadion kommt. Es ist alles in die Wege geleitet worden.“
Spinner: „Wir befinden uns weiterhin im Austausch. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung hinbekommen und hoffe, dass Wolfgang Overath beim ersten Heimspiel in der Rückrunde gegen Wolfsburg wieder bei uns im Stadion ist.“
Und Overath: „Wir versuchen einen Weg zu finden, mit dem beide Seiten leben können. Ich denke, dass wir das die nächste Zeit schaffen und das Thema über die Bühne bringen.“
(Hat nicht mehr reingepasst, musste schon mehrfach Zitate verkürzen)
29.12.2016 - 18:18 Uhr
Unglaublich . vermutlich soll der FC sich noch entschuldigen dafür das damals die Wahrheit gesagt wurde . Lasst den Typen in Siegburg vergammeln .
29.12.2016 - 18:44 Uhr
Naja, so hart muss man es jetzt nicht ausdrücken.
Ich bin zwar auch gegenüber der Person Overath ziemlich distanziert, aber ich finde es gut, wenn man das Thema bald zu den Akten legen kann und wieder Ruhe einkehrt.
Overath hat in seiner Karriere beim Effzeh eben seine Fußspuren hinterlassen, positiv und negativ. Er gehört zum Effzeh wie Hennes zum Effzeh gehört, ein Aushängeschild als Spieler, aber weniger als Funktionär.
Wenn man die Aussprache dann vollzogen hat, brauchen sich auch beide Seiten nicht mehr öffentlich anzugreifen.
Ich bin zwar auch gegenüber der Person Overath ziemlich distanziert, aber ich finde es gut, wenn man das Thema bald zu den Akten legen kann und wieder Ruhe einkehrt.
Overath hat in seiner Karriere beim Effzeh eben seine Fußspuren hinterlassen, positiv und negativ. Er gehört zum Effzeh wie Hennes zum Effzeh gehört, ein Aushängeschild als Spieler, aber weniger als Funktionär.
Wenn man die Aussprache dann vollzogen hat, brauchen sich auch beide Seiten nicht mehr öffentlich anzugreifen.
29.12.2016 - 20:47 Uhr
Zitat von DonMarvel
Naja, so hart muss man es jetzt nicht ausdrücken.
Ich bin zwar auch gegenüber der Person Overath ziemlich distanziert, aber ich finde es gut, wenn man das Thema bald zu den Akten legen kann und wieder Ruhe einkehrt.
Overath hat in seiner Karriere beim Effzeh eben seine Fußspuren hinterlassen, positiv und negativ. Er gehört zum Effzeh wie Hennes zum Effzeh gehört, ein Aushängeschild als Spieler, aber weniger als Funktionär.
Wenn man die Aussprache dann vollzogen hat, brauchen sich auch beide Seiten nicht mehr öffentlich anzugreifen.
Naja, so hart muss man es jetzt nicht ausdrücken.
Ich bin zwar auch gegenüber der Person Overath ziemlich distanziert, aber ich finde es gut, wenn man das Thema bald zu den Akten legen kann und wieder Ruhe einkehrt.
Overath hat in seiner Karriere beim Effzeh eben seine Fußspuren hinterlassen, positiv und negativ. Er gehört zum Effzeh wie Hennes zum Effzeh gehört, ein Aushängeschild als Spieler, aber weniger als Funktionär.
Wenn man die Aussprache dann vollzogen hat, brauchen sich auch beide Seiten nicht mehr öffentlich anzugreifen.
Ja man kann das Thema ganz einfach schließen. Wenn Overath nicht bereit ist sich kleiner zu machen um den Verein nicht zu schädigen, dann lässt man es einfach ruhen. Und wenn Overath es niemals hin bekommt, dann ist es auch ok. Ich meine wir können nicht jeden glücklich machen. Damals war 5 vor 12. Wir mussten Clemens verkaufen um nicht komplett abzustürzen und wir leiden heute noch unter dieser Zeit.
Ich würde es gerne härter ausdrücken, aber ich denke das ist den Forenregeln nicht angemessen.
Aber verdammt nochmal: Welche Fehler hat denn der FC gemacht, dass ein Overath sich hinsetzten kann und so etwas sagen kann?
Und das Overath zum Verein gehört steht auch nicht zu Diskussion. Wenn Overath aber meint so tun zu können als ob er Forderungen stellen kann, dann hat sollte man als Effzeh sagen: Ach scheiß drauf... Wer nicht will, der hat schon.
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