07.10.2016 - 11:05 Uhr
Kaum wird was über Overath gepostet, fängt sofort der Verteidigungsmodus an zu rotieren. Normalerweise, wenn man sich immer wieder darüber echauffiert hat, warum ein Poldi-Thread noch besteht, muss man sich die Frage bei diesem Thread eigentlich auch schon zig mal gestellt haben.
Erwähnenswert ist, wenn man sich schon über den "Spieler/Mensch Overath"-Passus von @MrMarky113 aufregt, ein folgendes Statement, welches der "Mensch" Overath bei der Mitgliederversammlung 2011 gegenüber den Mitgliedern, die ihm die Entlastung verweigerten, von sich gab:
Hochmut, Verbohrtheit, Uneinsicht, Engstirnigkeit und Arroganz, um ein paar aufzulisten, die @Buelent bereits erwähnte, sind schon Eigenschaften, die den "Menschen" Overath in seiner Amtszeit sehr stark charakterisieren.
Ich bin froh, dass der neue Effzeh einen Fortschritt ohne Spektakel gewählt hat ... Etwas, was es unter Overath nie gegeben hätte.
Erwähnenswert ist, wenn man sich schon über den "Spieler/Mensch Overath"-Passus von @MrMarky113 aufregt, ein folgendes Statement, welches der "Mensch" Overath bei der Mitgliederversammlung 2011 gegenüber den Mitgliedern, die ihm die Entlastung verweigerten, von sich gab:
Hochmut, Verbohrtheit, Uneinsicht, Engstirnigkeit und Arroganz, um ein paar aufzulisten, die @Buelent bereits erwähnte, sind schon Eigenschaften, die den "Menschen" Overath in seiner Amtszeit sehr stark charakterisieren.
Ich bin froh, dass der neue Effzeh einen Fortschritt ohne Spektakel gewählt hat ... Etwas, was es unter Overath nie gegeben hätte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DonMarvel am 07.10.2016 um 11:21 Uhr bearbeitet
07.10.2016 - 11:22 Uhr
Poldithread habe ich schon erwähnt, aber stimmt Buelent, der Overaththread kann man auch geschlossen werden
Alles ex
Alles ex
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Neutraler am 07.10.2016 um 11:23 Uhr bearbeitet
07.10.2016 - 11:42 Uhr
Der Thread muss weg. Wie Poldi. Das sind alte Kamelle, der jetzige Weg ist viel besser. Danke für alles - und tschüss.
07.10.2016 - 14:13 Uhr
Zitat von Sascha339
Der Thread muss weg. Wie Poldi. Das sind alte Kamelle, der jetzige Weg ist viel besser. Danke für alles - und tschüss.
Der Thread muss weg. Wie Poldi. Das sind alte Kamelle, der jetzige Weg ist viel besser. Danke für alles - und tschüss.
Ein Spruch. So lange ist einen Diskussionsgrund gibt, der nur schwer in andere Threads zu packen ist, benötigt man diesen Gesprächsfaden.
07.10.2016 - 14:19 Uhr
Zitat von Buelent
Ein Spruch. So lange ist einen Diskussionsgrund gibt, der nur schwer in andere Threads zu packen ist, benötigt man diesen Gesprächsfaden.
Zitat von Sascha339
Der Thread muss weg. Wie Poldi. Das sind alte Kamelle, der jetzige Weg ist viel besser. Danke für alles - und tschüss.
Der Thread muss weg. Wie Poldi. Das sind alte Kamelle, der jetzige Weg ist viel besser. Danke für alles - und tschüss.
Ein Spruch. So lange ist einen Diskussionsgrund gibt, der nur schwer in andere Threads zu packen ist, benötigt man diesen Gesprächsfaden.
Wenn man den Ex-FC-Spieler/-Trainer -Thread ausweitet mit Ex-Verantwortliche dann kann man die Diskussion dort weiterführen und diesen Thread endlich schließen.
07.10.2016 - 14:55 Uhr
Zitat von Buelent
Aber mach du ruhig weiter als letzter Verfechter des heiligen Overaths. Er war ein verbohrter, engstirniger, uneinsichtiger und arroganter Präsident, der über viele große Versprechen sich im Amt länger halten durfte, als es für den FC gesund war. Aber gut, wenigstens sind durch ihn die Schreie nach Altstars in hohen Ämtern, der Rückkehr von Daum und Großphantasien ala "elitärer Arroganz" aus den Köpfen gewichen.
Das ist für mich sein einziger "Verdienst". Er hat sich selbst und andere Götzen vom Thron gestoßen; eigene Denkmäler in die Ecke gestellt, wo sie hingehören - ins Museum.
Aber mach du ruhig weiter als letzter Verfechter des heiligen Overaths. Er war ein verbohrter, engstirniger, uneinsichtiger und arroganter Präsident, der über viele große Versprechen sich im Amt länger halten durfte, als es für den FC gesund war. Aber gut, wenigstens sind durch ihn die Schreie nach Altstars in hohen Ämtern, der Rückkehr von Daum und Großphantasien ala "elitärer Arroganz" aus den Köpfen gewichen.
Das ist für mich sein einziger "Verdienst". Er hat sich selbst und andere Götzen vom Thron gestoßen; eigene Denkmäler in die Ecke gestellt, wo sie hingehören - ins Museum.
Bis zum ersten zitierten Satz fand ich feinen Beitrag eigentlich ganz gut. Der besagte Satz zeigt aber deutlich was hier für mich schief läuft: ich habe Overaths Amtsführung deutlich kritisiert. Ich habe ihn die persönliche Befähigung abgesprochen ein präsidentialer Typ zu sein. Trotzdem nennst du mich einen " Verfechter des heiligen Overaths". Ich habe Overath niemals als heiligen dargestellt. Alles was ich sage ist, dass man für die Diskussion ob der Ex-präsident Overath auf die Ehrentribüne gehört (auch wenn man seine Spielerkarriere ausblendet) den Kontext betrachten muss.
07.10.2016 - 15:46 Uhr
Zitat von Valen
Bis zum ersten zitierten Satz fand ich feinen Beitrag eigentlich ganz gut. Der besagte Satz zeigt aber deutlich was hier für mich schief läuft: ich habe Overaths Amtsführung deutlich kritisiert. Ich habe ihn die persönliche Befähigung abgesprochen ein präsidentialer Typ zu sein. Trotzdem nennst du mich einen " Verfechter des heiligen Overaths". Ich habe Overath niemals als heiligen dargestellt. Alles was ich sage ist, dass man für die Diskussion ob der Ex-präsident Overath auf die Ehrentribüne gehört (auch wenn man seine Spielerkarriere ausblendet) den Kontext betrachten muss.
Zitat von Buelent
Aber mach du ruhig weiter als letzter Verfechter des heiligen Overaths. Er war ein verbohrter, engstirniger, uneinsichtiger und arroganter Präsident, der über viele große Versprechen sich im Amt länger halten durfte, als es für den FC gesund war. Aber gut, wenigstens sind durch ihn die Schreie nach Altstars in hohen Ämtern, der Rückkehr von Daum und Großphantasien ala "elitärer Arroganz" aus den Köpfen gewichen.
Das ist für mich sein einziger "Verdienst". Er hat sich selbst und andere Götzen vom Thron gestoßen; eigene Denkmäler in die Ecke gestellt, wo sie hingehören - ins Museum.
Aber mach du ruhig weiter als letzter Verfechter des heiligen Overaths. Er war ein verbohrter, engstirniger, uneinsichtiger und arroganter Präsident, der über viele große Versprechen sich im Amt länger halten durfte, als es für den FC gesund war. Aber gut, wenigstens sind durch ihn die Schreie nach Altstars in hohen Ämtern, der Rückkehr von Daum und Großphantasien ala "elitärer Arroganz" aus den Köpfen gewichen.
Das ist für mich sein einziger "Verdienst". Er hat sich selbst und andere Götzen vom Thron gestoßen; eigene Denkmäler in die Ecke gestellt, wo sie hingehören - ins Museum.
Bis zum ersten zitierten Satz fand ich feinen Beitrag eigentlich ganz gut. Der besagte Satz zeigt aber deutlich was hier für mich schief läuft: ich habe Overaths Amtsführung deutlich kritisiert. Ich habe ihn die persönliche Befähigung abgesprochen ein präsidentialer Typ zu sein. Trotzdem nennst du mich einen " Verfechter des heiligen Overaths". Ich habe Overath niemals als heiligen dargestellt. Alles was ich sage ist, dass man für die Diskussion ob der Ex-präsident Overath auf die Ehrentribüne gehört (auch wenn man seine Spielerkarriere ausblendet) den Kontext betrachten muss.
Weißt du, woran das liegt, dass man dir dies immer unwissentlich oder auch unbeabsichtigt unterstellt? Einerseits kritisierst du Overaths Amtszeit, andererseits wirkst du nie müde, bei Kritik an dieser Amtszeit, gleichzeitig den Finger auf andere, z. Bsp. Spinners angebliche "Marketingmaschinerie" zu zeigen. Natürlich ist es wichtig, differenziert zu betrachten und nicht vorschnell zu urteilen, nur hat in jeder Diskussion, die sich um Overaths Amtszeit dreht, Spinner nichts zu suchen. Warum wird man immer mit dem Spruch "aber die/der andere macht das doch auch" konfrontiert? Zudem, was ich auch nicht verstehen mag. Eine Seite vorher geht dir die Kritik an Overath angeblich zu sehr ins Persönliche. Aber was ist denn das Problem bei Wolfgang Overath? Warum tritt man bei einem angeblichen Versöhnungsversuch seit Jahren auf der Stelle? Die Persönlichkeit Wolfgang Overath ist doch genau das entscheidene Problem bei der ganzen Diskussion. Overaths ausgeprägte individuelle Eigenart, mit den nicht gerade stimmigen Charakterzügen, ist genau der springende Punkt, warum die angebliche Aussöhnung so lange auf sich warten ließ. Darf man den "Menschen" Wolfgang Overath danach nicht beurteilen?
07.10.2016 - 15:58 Uhr
Wer Identifikationsfiguren der Vergangenheit benötigt, kann die Typen gerne verehren. Aus dem Stadion aussperren kann und sollte man die eh nicht.
Einen "Wert" haben Overath, Littbarsi & Co. aber nur noch im FC-Geschichtsbuch. Alles andere ist Kokolores und mindert meiner Ansicht nach auch ein wenig die Besonderheit des heutigen 1. FC Köln.
Einen "Wert" haben Overath, Littbarsi & Co. aber nur noch im FC-Geschichtsbuch. Alles andere ist Kokolores und mindert meiner Ansicht nach auch ein wenig die Besonderheit des heutigen 1. FC Köln.
07.10.2016 - 18:31 Uhr
Zitat von LuLuLu
Wer Identifikationsfiguren der Vergangenheit benötigt, kann die Typen gerne verehren. Aus dem Stadion aussperren kann und sollte man die eh nicht.
Einen "Wert" haben Overath, Littbarsi & Co. aber nur noch im FC-Geschichtsbuch. Alles andere ist Kokolores und mindert meiner Ansicht nach auch ein wenig die Besonderheit des heutigen 1. FC Köln.
Wer Identifikationsfiguren der Vergangenheit benötigt, kann die Typen gerne verehren. Aus dem Stadion aussperren kann und sollte man die eh nicht.
Einen "Wert" haben Overath, Littbarsi & Co. aber nur noch im FC-Geschichtsbuch. Alles andere ist Kokolores und mindert meiner Ansicht nach auch ein wenig die Besonderheit des heutigen 1. FC Köln.
Du hast so recht!!! Danke dafür.
07.10.2016 - 18:33 Uhr
Zitat von LuLuLu
Wer Identifikationsfiguren der Vergangenheit benötigt, kann die Typen gerne verehren. Aus dem Stadion aussperren kann und sollte man die eh nicht.
Einen "Wert" haben Overath, Littbarsi & Co. aber nur noch im FC-Geschichtsbuch. Alles andere ist Kokolores und mindert meiner Ansicht nach auch ein wenig die Besonderheit des heutigen 1. FC Köln.
*helikoptermotoranschmeissundhochflieg* Geschichte braucht die Menschheit zum Lernen, wie man es in der Gegenwart und Zukunft besser macht. Daher kann man nicht zurückschauen und nur mit dem Kopf schütteln, alles Schlechte hat auch etwas Gutes und umgekehrt. Overath ist für mich immer noch der Kapitän aus der besten Ära des FC, die ich erleben durfte. Aber Präsident konnte er nicht wirklich und daraus haben wir gelernt - übrigens mehr, als einige andere Vereine (z.B. der Norddino) es getan haben. Für mich sind es zwei Dinge, die er gut meinte, die aber das Gegnteilvon gut waren: Wer Identifikationsfiguren der Vergangenheit benötigt, kann die Typen gerne verehren. Aus dem Stadion aussperren kann und sollte man die eh nicht.
Einen "Wert" haben Overath, Littbarsi & Co. aber nur noch im FC-Geschichtsbuch. Alles andere ist Kokolores und mindert meiner Ansicht nach auch ein wenig die Besonderheit des heutigen 1. FC Köln.
1. Der Fünfjahresplan zur Rückkehr in den internationalen Fussball hat ihn selbst und jeden Trainer unter Druck und die Fans in Euphorie gebracht. Dass dann die Enttäuschung jedes Jahr steigt ist auch klar. Dieser Dynamik konnte er schon nach kurzer Zeit nicht mehr entkommen.
2. Er hat sich auf die kölsche Tour verlassen (irrsinnigerweise sind wir heute die Mannschaft mit den meisten gebürtigen Heimatstädtern im Kader) und sein Umfeld klüngelte. Und wenn man sich verklüngelt hatte, dann kam Papa und machte alles wieder gut - und mischte sich ins Tagesgeschäft ein (z.B. bei Chihi, Koller). Das ist (war) einfach nicht mehr zeitgemäss.
Er wollte dabei immer das Beste für den Klub, aber die Ergebnisse stimmten nicht, da die Grundlage fehlte, die er meinte selber zu sein. Sicher gehört dazu auch ein etwas übersteigertes Selbstbild, was ich ihm gar nicht einmal anhängen möchte. Ich habe mal (schon 1000mal erzählt) auf einem Flug von Nürnberg (er kam von adidas) nach Köln neben ihm gesessen, ich war beim Spiel davor im Stadion. Er kam auf mich eher scheu, bescheiden und zurückhaltend rüber, machte einen sehr ruhigen und nicht einmal einen übermässig eitlen Eindruck.
Alles in allem hat der neue FC aus der Vergangenheit gelernt, es ist Zeit vergangen und irgendwann raufen sich alle Verflossenen zusammen und gut ist und man trinkt ein Bier miteinander und vergisst, was jedem weh getan hat und macht dann doch wieder sein eigenes Ding. Geschichte und Geschichten brauchen wir aber immer zum lernen und zum verstehen.
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