Taktik - Formation - Aufstellung
28.12.2012 - 18:44 Uhr
09.11.2025 - 19:48 Uhr
Deine Argumentation hat 0,0 mit dem zu tun, was vorher gesagt wurde.
09.11.2025 - 19:58 Uhr
Zitat von 93_94_95
Das stimmt doch einfach gar nicht, es ist egal wie wir Spielen nur müssen Punkte her. Und Fakt ist unter DT haben wir mehr Punkte geholt als unter Anfang. Aber den fans hat der Spielstil nicht gefallen und wollten einen anderen sehen. "Lieber verlieren als unansehnlichen Fußball".
Die die das gefordert haben, wollten nicht einsehen, dass die Mannschaft in einer schwierigen Phase ist (ob nun der Kader keine Qualität hat, Spieler aus Verletzungen zurück kommen o. Ä. Ist erstmal egal).
Das dieses Problem nicht mit einem neuen Trainer zu lösen war der den Stil spielen lässt den die Fans sich wünschen ist, stand jetzt, ist bewiesen.
Die Skills des Trainers scheinen nicht auf die Bedürfnisse der Mannschaft zu passen und darin ging es bei der Entlassung von DT.
Mir ist Anfang egal, aber wer so eine schlechte Punkteausbeute hat steht zurecht in der Kritik.
Das habe ich auch bei DT gesagt, es geht um Ergebnisse. Wenn die nicht stimmen hast du als Trainer zu gehen.
Das stimmt doch einfach gar nicht, es ist egal wie wir Spielen nur müssen Punkte her. Und Fakt ist unter DT haben wir mehr Punkte geholt als unter Anfang. Aber den fans hat der Spielstil nicht gefallen und wollten einen anderen sehen. "Lieber verlieren als unansehnlichen Fußball".
Die die das gefordert haben, wollten nicht einsehen, dass die Mannschaft in einer schwierigen Phase ist (ob nun der Kader keine Qualität hat, Spieler aus Verletzungen zurück kommen o. Ä. Ist erstmal egal).
Das dieses Problem nicht mit einem neuen Trainer zu lösen war der den Stil spielen lässt den die Fans sich wünschen ist, stand jetzt, ist bewiesen.
Die Skills des Trainers scheinen nicht auf die Bedürfnisse der Mannschaft zu passen und darin ging es bei der Entlassung von DT.
Mir ist Anfang egal, aber wer so eine schlechte Punkteausbeute hat steht zurecht in der Kritik.
Das habe ich auch bei DT gesagt, es geht um Ergebnisse. Wenn die nicht stimmen hast du als Trainer zu gehen.
Wir haben uns Offensivfußball gewünscht und haben es (wie ich aufgezeigt habe) nicht bekommen. Das einzige was sich unter Anfang spielerisch geändert hat, ist das Pressing. Im letzten Drittel ist es ja noch schlechter als unter Thioune. Das ist alles, aber kein offensiver Fußball. Dass offensiver Ballbesitzfussball nicht funktioniert, kann man bisher noch gar nicht behaupten, weil es bisher noch gar nicht gespielt wurde...
14.06.2026 - 17:55 Uhr
Sooo, ich hol den Thread mal hoch.
In anbetracht dessen, dass es auf dem Transfermarkt doch ehr schleppend voran geht und die Gedanken immer wieder mal mehr mal weniger um potenzielle Neuzugänge kreisen.
Habe ich mich ein wenig mit unserem Trainer AE und seinen Fußball beschäftigt.
Was wird uns vorraussichtlich erwarten, was für Spielertypen braucht es wohlmöglich dafür.
Ich bringe letzendlich weder Wissen noch Expertise mit um hier wirklich Erkenntnisse zu gewinnen.
Dennoch bin ich der Meinung das mir hinsichtlich unserer Kaderplanung ggf. die ein oder andere Kleinigkeit aufgefallen sein könnte.
Es baut natürlich alles darauf auf, dass sich AE seiner Linie treu bleibt.
Es wäre natürlich auch denkbar das er nach einem für sich sportlich schweren Jahr in der Selbstreflektion seine Art Fußball spielen zu lassen überdenken könnte.
Das wäre meines erachtens nachvollziehbar, könnte auch positive Auswirkungen haben. Trotzdem hoffe ich inständig das er vor lauter Rückschlägen nicht den Kopf verliert und was ganz neues ausprobieren möchte.
Das wäre alles aber nicht die Klarheit ein Trainer gerade in unserer Situation mitbringen sollte.
Vondaher gehe ich davon aus, dass alles weitesgehend beim "alten" bleibt.
Doch was ist das "alte" ?
Das alte ist ein 4-3-1-2 oder auch 4-4-2 mit enger Raute. Wirklich wesentlich unterscheiden sich beide Systeme meines erachten nicht. Rein das System gibt aber wenig Auskunft darüber, wie es AE intepretiert.
Dazu hab ich mir mal ein paar Bewegungsprofile von Stammspieler Münsters in der abgelaufenen Saison angeguckt.
ST-Rondic
ST/ZOM-Meier
ZOM-Mees
DM-preiinger
"LM/LZM"-hendrix
"RM/RZM"-schulz
LV-kirkeskov
RV-ter horst
Natürlich sind diese Profile die Ergebnisse einer ganzen Saison und AE war eben nicht die volle Saison dort Trainer. Ergo sind sie unter Umständen durch den Trainerwechsel etwas verzerrt. Meines erachten jedoch aussagekräftig genug.
Meines erachten fallen mehrere Dinge auf.
Der ZOM "10er" genießt scheinbar recht viele Freiheiten und ist nahezu überall in der Offensive aufzufinden.
Im ZM (ZM´s und DM) gibt es klare Bereichsaufteilungen. Es finden nicht viele Positionswechsel statt.
Hendrix übernahm offentlichtlich die Rolle Links währed Schulz für Rechts Zuständig gewesen ist. Während sich der eigentliche 6er(Preiinger) recht Zentral aufhällt und die Ball nahe Seite mit zu überladen scheint.
Neben der recht klaren Raumaufteilung fällt jedoch auf, dass es eine recht klare bevorzugung der Linken Seite gab. Ob dies nun Vorgabe des Trainers ist, einfach daran liegt das mit Hendrix wohlmöglich die meiste Qualität dort anwesend ist oder Offensive Rechtsfüße lieber über den Linken als den Rechten halbraum öffnen kann ich nicht beurteilen.
Ein weiterer Punkt der auffällt weder die eigentlichen ZM´s noch die AV´s halten das Spiel im letzten drittel breit. Es gibt schlicht und ergreifen kaum Aktionen noch Breitengeber. 16-20 Meter vor der Torauslinie wird auf die breite des Spielfeldes bewusst verzichtet.
Hierzu im Vergleich die Bewegungsmuster von Zimbo.
Zimbo
Der findet deutlich häufiger in diesem Raum statt.
Eine bzw. die Folge der bewussten Verweigerung der Offensiven Außenbahn liegt auf der Hand.
Man schlägt sehr wenig Flanken in die Box. Hier lag Münster in der abgelaufenen Saison im Ligavergleich auf dem drittletzten Platz.
Kleiner Fun Fact,
unsere Fortuna die unter DT die letzten Jahre traditionell viel geflankt hat, liegt auch in der abgelaufenen Saison laut dem "Kicker" auf Platz 1 mit den meisten Flanken der Liga. Alleine aufgrund dieser Diskrepanz kann man schon in Frage stellen, ob AE wirklich der richtige Trainer für unsere Situation gewesen sein soll.
Schließlich steht er fußballerisch genau für das, was wir das ganze Jahr nicht gespielt haben...
Sei es drum, was können wir also festhalten.
Flügelspieler oder Außenstürmer finden auf unserer Einkaufsliste ziemlich sicher wohl keinen Platz. Sie würden bestensfalls Positionsfremd als 2te Spitze oder im ZOM zum Einsatz kommen. Das kann zwar funktionieren setzt aber voraus das das individuelle Spielerprofil Stärken mit sich bringt, die diesen Positionswechsel befeuern.
Die Außenverteidiger. Hier erwartet uns wohl mit die größte Veränderung. Weder besonders gute Flankenqualitäten wie einst unter DT sind gefordert, noch Athletische Monster wie es sie im Schienensystem unter MA gebraucht hat. Ich schätze es so ein, dass AV´s unter Ende tendenziell einen kleineren Wirkungsbereich haben, als auch durch hohe Ballbesitz Anteile dem stetigen Versuch den Ball über Kombinationsspiel nach vorne zu tragen weniger Intensive Strecken zurück legen müssen.
Sollte dem so sein wären dies wohl beides Faktoren die es Zimbo leichter machen.
Qualitäten wie Übersicht, Timing, Passqualität und Technik dürften zunehmend in das Anforderungsprofil fallen, um sicher zu stellen sich auch unter Gegnerdruck zuverlässig hinten raus kombinieren zu können.
Die Doppelspitze. Es ist üblich das eine Doppelspitze meist aus 2 unterschiedlichen Spielertypen/Profilen besteht. Ähnliches kann man auch bei Ende beobachten. Oftmals reden wir hier von einen körperlich starken Strafraumstürmer und einem deutlich wendigeren und Technisch stärkeren Gegenpart der Tiefgang anbietet.
Da unter Ende Flanken nicht so viel Gewicht haben ändert sich das Anforderungsprofil meines erachtens an den Strafraumstürmer. Ich denke er soll unter Ende ehr eien Art Ankerspieler an der 16er Kante sein. Jemand der den Ball festmacht und viel wichtiger noch in der Lage ist diesen technisch zu verarbeiten und weiterzuleiten. Eine Art Brechstange um spielerisch in den 16er zu kommen. Das reine Kopfballspiel wäre also zu vernachlässigen, wenn mein Eindruck hier richtig ist/wäre.
Wenn ich sehe was oder viel mehr wie ein Sven Michel Bälle behauptet und verarbeitet trotz nur 1,77 Körpergröße, halte ich den klassischen 1,90 Brecher im Ende Systen sogar für entbehrlich.
Sollte man hier wirklich Schleusener bekommen können und er ähnlich clever Bälle festmacht ohne der große Koloss zu sein, dann könnte ich mir auch Schleuse + Mr X der Tempo und Tiefe mitbringt absolut vorstellen.
Auch Paulina dessen Stärken tendenziell Technischer als körperlicher Natur sind (trotz Körpergröße) könnte von Endes Ansatz Fußball zu spielen meines erachtens profitieren.
Hendrix Rolle wird sich wohl kaum von seiner Münsterzeit unterscheiden. Zu Zimbo und Paulina hab ich schon was gesagt. Auch Sauck und Anhari wäre in Rolle des 10er im ZOM was zu zutrauen. Prinzipiell glaube ich das Endes Art zu spielen zu ihnen passt, es wird er die Frage sein wie schnell die Jungs dazu lernen und sich in dieser Rolle ggf. entwickeln.
Ansonsten ist JC vermutlich noch relevant. Ich gehe tendenziell davon aus das man mit ihm als RZM plant.
Zum einen ergibt es für mich relativ wenig Sinn den 2 Perspektivspielern nun noch jemanden vor die Nase zu setzen. Zum anderen hat JC bereits 22/23 bei Bielefeld bevorzugt die rechte Spielfeldhälfte bespielt.
JC
Leider kann ich nicht nachvollziehen ob er eine ähnliche Rolle 21/22 beim Aufstieg mit Braunschweig inne hatte. Doch insgesamt macht es auf mich einen plausibleren Eindruck ihn im RZM zu sehen als weiter vorne.
In anbetracht dessen, dass es auf dem Transfermarkt doch ehr schleppend voran geht und die Gedanken immer wieder mal mehr mal weniger um potenzielle Neuzugänge kreisen.
Habe ich mich ein wenig mit unserem Trainer AE und seinen Fußball beschäftigt.
Was wird uns vorraussichtlich erwarten, was für Spielertypen braucht es wohlmöglich dafür.
Ich bringe letzendlich weder Wissen noch Expertise mit um hier wirklich Erkenntnisse zu gewinnen.
Dennoch bin ich der Meinung das mir hinsichtlich unserer Kaderplanung ggf. die ein oder andere Kleinigkeit aufgefallen sein könnte.
Es baut natürlich alles darauf auf, dass sich AE seiner Linie treu bleibt.
Es wäre natürlich auch denkbar das er nach einem für sich sportlich schweren Jahr in der Selbstreflektion seine Art Fußball spielen zu lassen überdenken könnte.
Das wäre meines erachtens nachvollziehbar, könnte auch positive Auswirkungen haben. Trotzdem hoffe ich inständig das er vor lauter Rückschlägen nicht den Kopf verliert und was ganz neues ausprobieren möchte.
Das wäre alles aber nicht die Klarheit ein Trainer gerade in unserer Situation mitbringen sollte.
Vondaher gehe ich davon aus, dass alles weitesgehend beim "alten" bleibt.
Doch was ist das "alte" ?
Das alte ist ein 4-3-1-2 oder auch 4-4-2 mit enger Raute. Wirklich wesentlich unterscheiden sich beide Systeme meines erachten nicht. Rein das System gibt aber wenig Auskunft darüber, wie es AE intepretiert.
Dazu hab ich mir mal ein paar Bewegungsprofile von Stammspieler Münsters in der abgelaufenen Saison angeguckt.
ST-Rondic
ST/ZOM-Meier
ZOM-Mees
DM-preiinger
"LM/LZM"-hendrix
"RM/RZM"-schulz
LV-kirkeskov
RV-ter horst
Natürlich sind diese Profile die Ergebnisse einer ganzen Saison und AE war eben nicht die volle Saison dort Trainer. Ergo sind sie unter Umständen durch den Trainerwechsel etwas verzerrt. Meines erachten jedoch aussagekräftig genug.
Meines erachten fallen mehrere Dinge auf.
Der ZOM "10er" genießt scheinbar recht viele Freiheiten und ist nahezu überall in der Offensive aufzufinden.
Im ZM (ZM´s und DM) gibt es klare Bereichsaufteilungen. Es finden nicht viele Positionswechsel statt.
Hendrix übernahm offentlichtlich die Rolle Links währed Schulz für Rechts Zuständig gewesen ist. Während sich der eigentliche 6er(Preiinger) recht Zentral aufhällt und die Ball nahe Seite mit zu überladen scheint.
Neben der recht klaren Raumaufteilung fällt jedoch auf, dass es eine recht klare bevorzugung der Linken Seite gab. Ob dies nun Vorgabe des Trainers ist, einfach daran liegt das mit Hendrix wohlmöglich die meiste Qualität dort anwesend ist oder Offensive Rechtsfüße lieber über den Linken als den Rechten halbraum öffnen kann ich nicht beurteilen.
Ein weiterer Punkt der auffällt weder die eigentlichen ZM´s noch die AV´s halten das Spiel im letzten drittel breit. Es gibt schlicht und ergreifen kaum Aktionen noch Breitengeber. 16-20 Meter vor der Torauslinie wird auf die breite des Spielfeldes bewusst verzichtet.
Hierzu im Vergleich die Bewegungsmuster von Zimbo.
Zimbo
Der findet deutlich häufiger in diesem Raum statt.
Eine bzw. die Folge der bewussten Verweigerung der Offensiven Außenbahn liegt auf der Hand.
Man schlägt sehr wenig Flanken in die Box. Hier lag Münster in der abgelaufenen Saison im Ligavergleich auf dem drittletzten Platz.
Kleiner Fun Fact,
unsere Fortuna die unter DT die letzten Jahre traditionell viel geflankt hat, liegt auch in der abgelaufenen Saison laut dem "Kicker" auf Platz 1 mit den meisten Flanken der Liga. Alleine aufgrund dieser Diskrepanz kann man schon in Frage stellen, ob AE wirklich der richtige Trainer für unsere Situation gewesen sein soll.
Schließlich steht er fußballerisch genau für das, was wir das ganze Jahr nicht gespielt haben...
Sei es drum, was können wir also festhalten.
Flügelspieler oder Außenstürmer finden auf unserer Einkaufsliste ziemlich sicher wohl keinen Platz. Sie würden bestensfalls Positionsfremd als 2te Spitze oder im ZOM zum Einsatz kommen. Das kann zwar funktionieren setzt aber voraus das das individuelle Spielerprofil Stärken mit sich bringt, die diesen Positionswechsel befeuern.
Die Außenverteidiger. Hier erwartet uns wohl mit die größte Veränderung. Weder besonders gute Flankenqualitäten wie einst unter DT sind gefordert, noch Athletische Monster wie es sie im Schienensystem unter MA gebraucht hat. Ich schätze es so ein, dass AV´s unter Ende tendenziell einen kleineren Wirkungsbereich haben, als auch durch hohe Ballbesitz Anteile dem stetigen Versuch den Ball über Kombinationsspiel nach vorne zu tragen weniger Intensive Strecken zurück legen müssen.
Sollte dem so sein wären dies wohl beides Faktoren die es Zimbo leichter machen.
Qualitäten wie Übersicht, Timing, Passqualität und Technik dürften zunehmend in das Anforderungsprofil fallen, um sicher zu stellen sich auch unter Gegnerdruck zuverlässig hinten raus kombinieren zu können.
Die Doppelspitze. Es ist üblich das eine Doppelspitze meist aus 2 unterschiedlichen Spielertypen/Profilen besteht. Ähnliches kann man auch bei Ende beobachten. Oftmals reden wir hier von einen körperlich starken Strafraumstürmer und einem deutlich wendigeren und Technisch stärkeren Gegenpart der Tiefgang anbietet.
Da unter Ende Flanken nicht so viel Gewicht haben ändert sich das Anforderungsprofil meines erachtens an den Strafraumstürmer. Ich denke er soll unter Ende ehr eien Art Ankerspieler an der 16er Kante sein. Jemand der den Ball festmacht und viel wichtiger noch in der Lage ist diesen technisch zu verarbeiten und weiterzuleiten. Eine Art Brechstange um spielerisch in den 16er zu kommen. Das reine Kopfballspiel wäre also zu vernachlässigen, wenn mein Eindruck hier richtig ist/wäre.
Wenn ich sehe was oder viel mehr wie ein Sven Michel Bälle behauptet und verarbeitet trotz nur 1,77 Körpergröße, halte ich den klassischen 1,90 Brecher im Ende Systen sogar für entbehrlich.
Sollte man hier wirklich Schleusener bekommen können und er ähnlich clever Bälle festmacht ohne der große Koloss zu sein, dann könnte ich mir auch Schleuse + Mr X der Tempo und Tiefe mitbringt absolut vorstellen.
Auch Paulina dessen Stärken tendenziell Technischer als körperlicher Natur sind (trotz Körpergröße) könnte von Endes Ansatz Fußball zu spielen meines erachtens profitieren.
Hendrix Rolle wird sich wohl kaum von seiner Münsterzeit unterscheiden. Zu Zimbo und Paulina hab ich schon was gesagt. Auch Sauck und Anhari wäre in Rolle des 10er im ZOM was zu zutrauen. Prinzipiell glaube ich das Endes Art zu spielen zu ihnen passt, es wird er die Frage sein wie schnell die Jungs dazu lernen und sich in dieser Rolle ggf. entwickeln.
Ansonsten ist JC vermutlich noch relevant. Ich gehe tendenziell davon aus das man mit ihm als RZM plant.
Zum einen ergibt es für mich relativ wenig Sinn den 2 Perspektivspielern nun noch jemanden vor die Nase zu setzen. Zum anderen hat JC bereits 22/23 bei Bielefeld bevorzugt die rechte Spielfeldhälfte bespielt.
JC
Leider kann ich nicht nachvollziehen ob er eine ähnliche Rolle 21/22 beim Aufstieg mit Braunschweig inne hatte. Doch insgesamt macht es auf mich einen plausibleren Eindruck ihn im RZM zu sehen als weiter vorne.
29.06.2026 - 13:18 Uhr
Zitat von chr_isso
Mit der Raute von Ende brauchen wir die Schienenspieler, auch wenn das eigentlich ein Begriff der 3er bzw. 5er Kette ist.
Aber genau das kommt bei der Raute auch zum Tragen, dass die Außenverteidiger im Angriffspiel die Breite erzeugen - und da sehe ich van der Sloot viel eher als Zimbo.
Ansonsten halt "Positionsfremd" aufstellen, was sicherlich auch möglich wäre, wenn auch nicht ideal:
Zimbo den wir ggf. auch auf der 6 einsetzen könnten, wo wir definitiv noch eine offene Position haben.
Suso könnte als Mittelfeldspieler mit Defensivstärke (LV, IV) sicher auch auf der 6 stattfinden.
Mit der Raute von Ende brauchen wir die Schienenspieler, auch wenn das eigentlich ein Begriff der 3er bzw. 5er Kette ist.
Aber genau das kommt bei der Raute auch zum Tragen, dass die Außenverteidiger im Angriffspiel die Breite erzeugen - und da sehe ich van der Sloot viel eher als Zimbo.
Ansonsten halt "Positionsfremd" aufstellen, was sicherlich auch möglich wäre, wenn auch nicht ideal:
Zimbo den wir ggf. auch auf der 6 einsetzen könnten, wo wir definitiv noch eine offene Position haben.
Suso könnte als Mittelfeldspieler mit Defensivstärke (LV, IV) sicher auch auf der 6 stattfinden.
Ich ziehe es mal aus dem van der Slot Thread hier rüber, da ich eher auf deine taktischen Ausführungen eingehen möchte. Mit Blick auf die anlaufende Kaderplanung dieses Sommertransferfensters liegt der Schluss nahe, dass wir nun als bevorzugte Grundordnung auf das Ende'sche 4-3-1-2 (enge Raute) umstellen werden.
In der taktischen Ausführung einer solchen Grundordnung ist es allerdings nicht gänzlich richtig, dass die Außenverteidiger der Rolle von Schienenspieler gleichkommen und als Breitengeber fungieren. Ich weiß, dass diese Vermutung recht naheliegt, da die Außenverteidiger in der genannten Grundordnung auf dem Papier nunmal die einzigen Außenspieler sind. Es ist jedoch zumeist ein Trugschluss, wenn man daraus schließt, dass die Außenverteidiger deswegen auch in vorderster Linie als Breitengeber fungieren. Das kann situationsweise so auftreten, ist aber nicht zwingend in der Konsequenz angedacht.
Ein Grund hierfür liegt sicherlich in den Folgeproblemen einer solchen Ausrichtung hinsichtlich der Restverteidigung, die in einem solchen Fall ziemlich/viel zu verweist wäre. Probleme mit der Restverteidigung kennen wir ja bereits aus der letzten Spielzeit, insbesondere in der Anfangsphase der Saison. So etwas fliegt einem immer um die Ohren. Vielmehr ist es so, dass den beiden Achtern im 4-3-1-2 eine besondere Rolle zukommt, als dass genau diese in den jeweiligen Spielphasen/-situationen die Funktion eines Breitengebers erfüllen. Das ist im Übrigen auch der Grund, weswegen Jorrit Hendrix hier bei tm gegenwärtig als LM geführt wird. Diejenigen, die ihn noch in seiner Zeit bei uns erinnern, dürften wissen, dass er alles ist, aber gewiss kein "dynamischer Flügelspieler" oder dergleichen. Es ist lediglich so, dass er in besagtem 4-3-1-2 zumeist die Rolle des linken Achters erfüllte, die dann hier nunmal zu einer Einordnung als LM geführt hat. Klar ist natürlich auch, dass ein solches System von Natur aus recht zentrumslastig ist und genau so dürfte entsprechend auch die dahinterstehende Spielidee von Ende aussehen. Eine Grundordnung ist nämlich in erster Linie die Suche nach dem bestmöglichen "Enabler" der Spielidee. Letztere ist in der Betrachtung immer wichtiger.
Ich hatte schon in der letzten Saison – als einige verwundert waren, dass Ende nicht direkt "sein" 4-3-1-2 installierte, sondern die Saison aus einem klassischen 4-2-3-1 beendete – angemerkt, dass dieses System im 4-3-1-2 deutlich komplexer ist, als es der einfache Begriff "Raute" vermuten lässt. Daher war bereits damals meine geäußerte Vermutung, dass Ende das 4-3-1-2 erst mit entsprechender Vorbereitungszeit in einer Sommervorbereitung aufsetzen würde und im laufenden Betrieb auf das verhältnismäßig einfache(-re) 4-2-3-1 zurückgegriffen hat. Ich bin mal so frei und zitiere mich mit einem Ausschnitt eines Beitrags aus dem Mai selbst, da hier einige Punkte drin stehen, die ich sonst lediglich wiederholen würde:
Zitat von Block__8
Die Nutzung des 4-2-3-1 dürfte unter anderem auch an der vergleichsweise Einfachheit des Systems liegen. Das 4-3-1-2 mit der berühmt berüchtigten Raute im Mittelfeld ist durchaus komplizierter und erfordert deutlich mehr Automatismen, als es der klassische Begriff der Raute vermuten lässt. In dem System bedarf es doch schon einer sehr starken Abstimmung hinsichtlich des Mittelfeldspiels. Sei es was Abstände anbelangt, sei es was Rausrücken oder Breite geben anbelangt. Ich gehe stark davon aus, dass wir die Saison nun logischerweise im 4-2-3-1 zu Ende spielen und unser Cheftrainer dann – sofern er an seinem Lieblingssystem festzuhalten plant – hierfür die Vorbereitungszeit (& Transferphase) im Sommer nutzt und erst dann umstellt.
Die Nutzung des 4-2-3-1 dürfte unter anderem auch an der vergleichsweise Einfachheit des Systems liegen. Das 4-3-1-2 mit der berühmt berüchtigten Raute im Mittelfeld ist durchaus komplizierter und erfordert deutlich mehr Automatismen, als es der klassische Begriff der Raute vermuten lässt. In dem System bedarf es doch schon einer sehr starken Abstimmung hinsichtlich des Mittelfeldspiels. Sei es was Abstände anbelangt, sei es was Rausrücken oder Breite geben anbelangt. Ich gehe stark davon aus, dass wir die Saison nun logischerweise im 4-2-3-1 zu Ende spielen und unser Cheftrainer dann – sofern er an seinem Lieblingssystem festzuhalten plant – hierfür die Vorbereitungszeit (& Transferphase) im Sommer nutzt und erst dann umstellt.
Es gibt natürlich gewisse Grundprinzipen, die ein Trainer mit seiner Spielidee systemunabhängig implementiert. Daniel Thioune hat hierzu beispielsweise mal gesagt, dass für ihn immer gilt "Tiefe vor Breite". Das hat man in seiner Endphase deutlich zu wenig auf dem Platz gesehen und ich hatte auch schon angemerkt, dass es in der Ausführung deutlich oberflächlicher ist, als es anmutet, da zentrale Fragen (Wie erreichen?; In welchen Räumen?; Über die Außen oder durchs Zentrum?; ...) zumindest extern unbeantwortet blieben. Nichtsdestotrotz wird es genau um die im Zitat angebrachten Punkte (Abstände, situatives Vorchecking, Abkippen, ...) nun in der Vorbereitung gehen, als dass das Mittelfeldspiel hier recht fein justiert werden muss.
Packt man all das zusammen, dann ergibt sich das Bild, dass die klassischen Flügelspieler in der aktuellen Kaderplanung Trainer-/Systembedingt hinten runterfallen werden. So war es bereits bei vergangenen Stationen von Alexander Ende, dass er zumeist mit einem Kader ohne echte Flügelspieler arbeitete. In dem obigen Ausführungen habe ich ja bereits geschildert, dass das systembedingt auch grundsätzlich gut anders aufgefangen wird. Bspw. indem die Achter je nach Spielsituation etwas nach Außen abkippen/rausschieben, um die notwendige Breite zu halten und den Gegner auseinander zu ziehen und so vertikale Passwege in die Halbräume oder in den Zehnerraum öffnen. Ich hatte bereits an anderer Stelle geschrieben, dass ich dennoch im Kader nicht gänzlich auf klassische Flügelstürmer verzichten würde und versuchen würde, dem Kader – trotz der Tatsache dass diese mit dem sich abzeichnenden Spielsytsem natürlich schwerer für einen Wechsel zu begeistern sind – mindestens mal einen solchen hinzufügen würde. Einerseits um zumindest etwas Variabilität zu haben, falls das favorisierte System nicht greift oder von einem Gegner perfekt decodiert wird. Andererseits um bei den Einzelspielern ein breites Spektrum im Skill-Set zu haben. Wie schon gesagt stellt man sich unter einem klassischen Flügelspieler etwas anderes vor, als bei Jorrit Hendrix der hier als LM gelistet ist. Um mal ein paar Fähigkeiten zu nennen, die ich mit einem klassischen Flügelspieler verbinde: Explosivität im Antritt oder Fähigkeiten 1 vs. 1 Situationen zu provozieren und aufzulösen. Und wenn man ihn nur in der Hinterhand hat, um in einem starren Spiel Chaos zu stiften. Ein Kader, dem ein solches Profil gänzlich abgeht, wäre mir über die Saison betrachtet zu eindimensional.
Schauen wir mal, wie das Transferfenster nun weiter verläuft. Ich gehe in Anbetracht der bisher getätigten Transfers klar von einer Fokussierung auf das 4-3-1-2 aus und hoffe, dass diese Automatismen dann in der Vorbereitung auch gut und möglichst schnell in der neuen, darauf ausgelegten Mannschaft greifen. Der Saisonstart wird gleichermaßen schwer wie wichtig.
29.06.2026 - 19:45 Uhr
Es istnicht wirklich wichtig welches System wir spielen. 🧐
Es muss funktionieren und es braucht die passenden Spieler dafür. Das gilt es abzustimmen, natürlich mit den passenden Spielertypen.
Ansonsten sage ich das, was ich schon vor Jahren gesagt habe. Vorne müssen Tore fallen , alles andere ist Makulatur. Schießen wir 2 Tore, werden wir mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht verlieren. Schießen wir 3 Tore, werden wir mit höchster Wahrscheinlichkeit gewinnen.
Das sollte der Leitfaden sein.
Es muss funktionieren und es braucht die passenden Spieler dafür. Das gilt es abzustimmen, natürlich mit den passenden Spielertypen.
Ansonsten sage ich das, was ich schon vor Jahren gesagt habe. Vorne müssen Tore fallen , alles andere ist Makulatur. Schießen wir 2 Tore, werden wir mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht verlieren. Schießen wir 3 Tore, werden wir mit höchster Wahrscheinlichkeit gewinnen.
Das sollte der Leitfaden sein.
31.07.2026 - 09:48 Uhr
Zitat von IDerHorst
Und trotzdem stieg Osnabrück mit der besten Defensive der Liga als Meister auf. Während es für Verl mit der besten Offensive sogar nur für Platz 6 gereicht hat.
Am Ende macht's natürlich die Mischung.
Für mich ergibt Endes scheinbare Priorität auf eine gewisse Defensive Stabilität, statt Offensiven hurra Erlebnis vor allem in unserer Situation durchaus Sinn.
Erstmal heißt es in der Liga anzukommen und sie anzunehmen.
Automatismen, Selbstvertrauen, Vertrauen in die Mitspieler all das muss sich erstmal finden. Ich denke da zählen unter Umständen dreckige Punktgewinne mehr drauf ein als Hurra Fußball, wenn das Spielglück nicht auf deiner Seite ist.
Dahingehend hat es uns Schalke letzte Saison hervorragend vor gemacht. Erstmal gut stehen, reinkommen Ehe man anfängt aktiver zu werden bzw. Mehr Risiken einzugehen.
Und trotzdem stieg Osnabrück mit der besten Defensive der Liga als Meister auf. Während es für Verl mit der besten Offensive sogar nur für Platz 6 gereicht hat.
Am Ende macht's natürlich die Mischung.
Für mich ergibt Endes scheinbare Priorität auf eine gewisse Defensive Stabilität, statt Offensiven hurra Erlebnis vor allem in unserer Situation durchaus Sinn.
Erstmal heißt es in der Liga anzukommen und sie anzunehmen.
Automatismen, Selbstvertrauen, Vertrauen in die Mitspieler all das muss sich erstmal finden. Ich denke da zählen unter Umständen dreckige Punktgewinne mehr drauf ein als Hurra Fußball, wenn das Spielglück nicht auf deiner Seite ist.
Dahingehend hat es uns Schalke letzte Saison hervorragend vor gemacht. Erstmal gut stehen, reinkommen Ehe man anfängt aktiver zu werden bzw. Mehr Risiken einzugehen.
Zitat von Lierenfelder
Habe mir das jetzt Mal genauer angesehen:
Osnabrück die wenigsten Gegentore, aber auch an Position 6 bei den erzielten Toren. Differenz + 32
Verl die meisten Tore, aber auch die zweitwenigsten (!) Gegentor. Differenz +34! Ist schon ein Kunststück. damit nur Tabellensechster zu werden.
Die haben halt mehrere Spiele mega deutlich gewonnen (5 zu 0 und 4 zu 0). Aber halt auch viele knapp verloren.
Ergo: so einfach ist die Welt am Ende nicht!
Habe mir das jetzt Mal genauer angesehen:
Osnabrück die wenigsten Gegentore, aber auch an Position 6 bei den erzielten Toren. Differenz + 32
Verl die meisten Tore, aber auch die zweitwenigsten (!) Gegentor. Differenz +34! Ist schon ein Kunststück. damit nur Tabellensechster zu werden.
Die haben halt mehrere Spiele mega deutlich gewonnen (5 zu 0 und 4 zu 0). Aber halt auch viele knapp verloren.
Ergo: so einfach ist die Welt am Ende nicht!
Ich zieh die Diskussion mal hier rüber, da sich der Diskussionsmittelpunkt ja ein wenig von unserem konkreten Kader hin zur taktischen Ausrichtung und der Priorisierung von Offensive/Defensive verschoben hat.
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Wenn man etwas genauer bei den in der Diskussion genannten Mannschaften hinschaut, dann muss man hier tatsächlich auch sagen, dass die jeweils thematisierten Daten kein ausschließliches Ergebnis für individueller Qualität in den einzelnen Mannschaftsteilen oder dergleichen sind. Vielmehr sind sie die unmittelbare Folge vom mannschaftstaktischen Ansatz und der vom Trainer vorgegebenen Stoß-/Ausrichtung des Teams.
Insbesondere beim letztjährigen Aufsteiger Osnabrück resultierten die wenigsten Gegentore auf einem sehr klaren defensiv ausgerichteten Ansatz. Ich höre hin und wieder in den Podcast „Von Coach to Coach“ rein, da ich ihn ganz interessant finde, weil dort eine bunte Mischung an spannenden Trainern vorgestellt werden. Bei Timo Schultz (Trainer Osnabrück) war der Titel: „Mit Defensiv-DNA zum Meistertitel“. Auf Instagram (HIER) finden sich auch immer gewisse Steckbriefe/Fragebögen der jeweiligen Trainer und dort beantwortete er die Kategorie „Erfolgsformel diese Saison“ ganz unverblümt mit „tiefer Block -> Umschalten“. Er & Osnabrück haben also gar keine Anstalten gemacht einen klaren spielerischen Ansatz zu verfolgen, sondern die Konzentration auf einen perfekt organisierten Defensivverbund gelegt, der im tiefen Block verteidigt und dann schnell umschaltet. Ich habe im letzten Jahr nicht viel 3. Liga gesehen, aber das was man von ihnen gesehen hat sah auch tatsächlich genau so aus und es hatte Erfolg mit vielen knapp gewonnen Spielen.
Demgegenüber war auch mal Tobias Strobl zu Gast, der in der letzten Saison Coach vom SC Verl war und nun vom VfL Wolfsburg für die 2. Bundesliga abgeworben wurde. Zu Verl muss man wissen, dass die sehr klare Prinzipien in der Vereinsführung bezüglich der Trainerfindung haben. Es ist ausgeschlossen, dass in Verl ein Trainer, der in die eine Richtung arbeitet, mit einem Trainer, der ein einen gegensätzlichen Ansatz verfolgt, ersetzt wird. Die Kriterien im Trainer-Scouting sind sehr klar, werden „von oben“ vorgegeben und erfolgen auch datenbasiert – eine passgenaue Philosophie. Da wird dann auf Kennzahlen wie die Ballbesitzquote oder Pressingwerte (konkret: PPDA) geschaut. So landet dann häufig auch ein zunächst noch ziemlich unbekannter, junger Trainer in Verl. Bestes Beispiel: Als Strobl-Nachfolger wurde bei unserem diesjährigen Konkurrenten Orest Shala vom portugiesischen Drittligisten CD Mafra verpflichtet. Zurück zu Strobl und Verl in der letzten Saison, hierzu lautete in besagtem Talkformat der Titel: „Ballbesitz-Fanatiker, Innovateur. Mister Klarheit!“ HIER. Wenn man etwas rein hört, dann wird recht deutlich, dass es sich wirklich diametral unterscheidet vom letztjährigen Ansatz von Osnabrück. Während die einen sehr hohen Wert auf Ballbesitzspiel, klare spielerische Prinzipien & Rollen (z. B. „Winkelspieler“) und intensives Pressing gelegt haben, hatten die anderen kein Problem damit, dem Gegner in ungefährlichen Räumen den Ball zu überlassen, ihn tief in der eigenen Hälfte zu erwarten und dann auf schnelle Kontersituationen zu lauern.
Um jetzt abschließend den Bogen zurück zu unserer Fortuna zu spannen: Im vorherigen Absatz habe ich etwas über das Trainer-Scouting von Verl geschrieben. Dass dieses einer klaren Philosophie und Entscheidungsprinzipien, die sich aus Daten begründen lassen, folgt. Es ist kein Zufall, wer dort Trainer wird und es ist ebenso kein Zufall, dass diese Trainer eine recht hohe Schnittmenge hinsichtlich inhaltlicher/spielerischer Präferenz haben. Ich verrate daher kein Geheimnis, dass wir unter Alexander Ende, der ja auch mal den Auswahlprozess in Verl durchlaufen hat, in der kommenden Saison deutlich näher am Verl-Strobl-Ansatz dran sein werden, als am Schultz-Osnabrück-Ansatz. Letzterer wäre definitiv „einfacher“, aber wir haben zumindest einen Trainer mit Handschrift. Die kann sich übrigens sehr wohl in gewissen Nuancen von anderen Verl-Trainern, zum Beispiel Strobl, unterscheiden und tut das auch. Während Ende das Spiel durch die Mitte forciert und für Flügelspieler eher wenig übrig hat, hat Strobl in Verl die Flügelpositionen mitunter überladen. Das bekannte Ende’sche System ist das 4-3-1-2 (Raute eng), Strobl hat im angesprochenen Podcast die Frage nach der Lieblingsgrundordnung mit 4-4-2 (flach) beantwortet. Der Fokus in Verl liegt auf Ballbesitz & Pressing. Wie genau diese beiden Element dann ausgefüllt werden, das obliegt natürlich den Trainern und da gibt es immer unterschiedliche Ideen/Überzeugungen.
24.08.2026 - 12:40 Uhr
Aufgrund der Tatsache, dass Samir Arabi neben Wekesser als LV nur noch einen Flügelspieler holen möchte, was ich für sehr fahrlässig halte, muss man nun schauen was der Kader voraussichtlich hergeben wird.
Wir haben jetzt 3 Spiele in der Raute gespielt und alle 3 verloren. Abgesehen von halbwegs guten ersten 15 Minuten in Mannheim und defensiv ordentlichen 70 Minuten gegen Freiburg haben wir uns in allen Mannschaftsteilen grauenhaft präsentiert.
Ich bin überhaupt kein Fan von Endes Raute, insbesondere mit unserem rekordverdächtig, langsamen Team.
Ich glaube, dass eine Dreierkette das richtige System für unseren Kader und für die 3. Liga bieten kann.
Im Tor: Louis Lord
Nach den Eindrücken der beiden Keeper ist es die einzige nachvollziehbare Entscheidung, einen Torwartwechsel zu vollziehen. Tut Ende dies nicht, missachtet er das Leistungsprinzip in Gänze.
IV: Oberdorf aktuell verbessert als rechter Part, Egouli im Zentrum (wo er in der vergangenen Saison seine guten Spiele hatte) und links trotz Tempodefiziten Heintz. Dafür können seine Stärken im Spielaufbau noch mehr zum Tragen kommen.
RM: Van der Sloot
Der gute Eindruck aus der Vorbereitung ist mittlerweile sehr verschwommen. Als Schienenspieler könnte er aber offensiver denken und seine defensiven Schwächen könnten mehr kaschiert werden.
LM: Risch konnte mich bis dato noch nicht wirklich überzeugen. Immerhin bringt Wekesser, dessen Wechsel heute verkündet werden soll, mehr Offensivdrang mit. Ich bin dennoch nicht glücklich über diesen Transfer. Seine Leistungen in den vergangenen Jahren waren sehr absteigend. Passt dann ja gut zu Fortuna Düsseldorf.
ZDM/ZM: Hier könnte ein Mittelfeld aus Hendrix und Müller, der gestern ein ordentliches Startelfdebüt gegeben hat sehr gut funktionieren. Arden wäre für mich die Alternative Nr 1.
Offensive: Hier wäre natürlich vieles möglich. Jedoch konnte bis auf phasenweise Schleusener und nach Einwechslung Slimani noch niemand überzeugen.
Ich hoffe Hamza Anhari bleibt jetzt fit und bekommt seine Chance.
Wenn Förster seine Qualität abruft, sehe ich ihn auch in der Startelf. Möglich wäre natürlich auch ein Doppelsturm mit Hottmann oder Paulina oder Eixler.
Auch Spieler wie Bouchama oder Cornsbruch könnte ich mir Halbraum gut vorstellen.
Zu glauben, dass Ende nach 3 Spielen sein System komplett auf den Kopf stellen wird, wäre natürlich sehr naiv, aber wenn die Luft für ihn dünner wird, was schon in Kürze passieren könnte, wäre das die sinnvollste taktische Alternative.
Wir haben jetzt 3 Spiele in der Raute gespielt und alle 3 verloren. Abgesehen von halbwegs guten ersten 15 Minuten in Mannheim und defensiv ordentlichen 70 Minuten gegen Freiburg haben wir uns in allen Mannschaftsteilen grauenhaft präsentiert.
Ich bin überhaupt kein Fan von Endes Raute, insbesondere mit unserem rekordverdächtig, langsamen Team.
Ich glaube, dass eine Dreierkette das richtige System für unseren Kader und für die 3. Liga bieten kann.
Im Tor: Louis Lord
Nach den Eindrücken der beiden Keeper ist es die einzige nachvollziehbare Entscheidung, einen Torwartwechsel zu vollziehen. Tut Ende dies nicht, missachtet er das Leistungsprinzip in Gänze.
IV: Oberdorf aktuell verbessert als rechter Part, Egouli im Zentrum (wo er in der vergangenen Saison seine guten Spiele hatte) und links trotz Tempodefiziten Heintz. Dafür können seine Stärken im Spielaufbau noch mehr zum Tragen kommen.
RM: Van der Sloot
Der gute Eindruck aus der Vorbereitung ist mittlerweile sehr verschwommen. Als Schienenspieler könnte er aber offensiver denken und seine defensiven Schwächen könnten mehr kaschiert werden.
LM: Risch konnte mich bis dato noch nicht wirklich überzeugen. Immerhin bringt Wekesser, dessen Wechsel heute verkündet werden soll, mehr Offensivdrang mit. Ich bin dennoch nicht glücklich über diesen Transfer. Seine Leistungen in den vergangenen Jahren waren sehr absteigend. Passt dann ja gut zu Fortuna Düsseldorf.
ZDM/ZM: Hier könnte ein Mittelfeld aus Hendrix und Müller, der gestern ein ordentliches Startelfdebüt gegeben hat sehr gut funktionieren. Arden wäre für mich die Alternative Nr 1.
Offensive: Hier wäre natürlich vieles möglich. Jedoch konnte bis auf phasenweise Schleusener und nach Einwechslung Slimani noch niemand überzeugen.
Ich hoffe Hamza Anhari bleibt jetzt fit und bekommt seine Chance.
Wenn Förster seine Qualität abruft, sehe ich ihn auch in der Startelf. Möglich wäre natürlich auch ein Doppelsturm mit Hottmann oder Paulina oder Eixler.
Auch Spieler wie Bouchama oder Cornsbruch könnte ich mir Halbraum gut vorstellen.
Zu glauben, dass Ende nach 3 Spielen sein System komplett auf den Kopf stellen wird, wäre natürlich sehr naiv, aber wenn die Luft für ihn dünner wird, was schon in Kürze passieren könnte, wäre das die sinnvollste taktische Alternative.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DerForthioune am 24.08.2026 um 12:50 Uhr bearbeitet
26.08.2026 - 13:29 Uhr
Wie so viele Vorredner schon geschrieben haben, scheint die Raute bei Fortuna gescheitert zu sein. Deshalb sollte man davon abrücken und es mal im 4-2-3-1 versuchen, das wir in Düsseldorf sehr häufig gespielt haben.
Der Kern wäre das Dreieck aus Müller, Arden und Hendrix, die allesamt laufstark und ballsicher sind. Von diesen dreien muss der Ball nach vorn getrieben werden - oder sie schicken zwei schnelle Spieler über die Außen, hier in diesem Fall Slimani und van der Sloot. Dafür spielen wir mit nur einem Stürmer und da ist Schleusener aufgrund seiner Geschwindigkeit und der erzielten Tore für mich gesetzt.
Auf eine Dreierkette habe ich - insbesondere nach den Erfahrungen der letzten Saison - keine große Lust. Wir haben außerdem mit Riesch und Wekesser zwei nominelle Linksverteidiger, aber im Moment mit Oberdorf und Heintz nur zwei gesunde Innenverteidiger, wenn man mal von so jungen Burschen wie Mentzel absieht.
Der Kern wäre das Dreieck aus Müller, Arden und Hendrix, die allesamt laufstark und ballsicher sind. Von diesen dreien muss der Ball nach vorn getrieben werden - oder sie schicken zwei schnelle Spieler über die Außen, hier in diesem Fall Slimani und van der Sloot. Dafür spielen wir mit nur einem Stürmer und da ist Schleusener aufgrund seiner Geschwindigkeit und der erzielten Tore für mich gesetzt.
Auf eine Dreierkette habe ich - insbesondere nach den Erfahrungen der letzten Saison - keine große Lust. Wir haben außerdem mit Riesch und Wekesser zwei nominelle Linksverteidiger, aber im Moment mit Oberdorf und Heintz nur zwei gesunde Innenverteidiger, wenn man mal von so jungen Burschen wie Mentzel absieht.
26.08.2026 - 19:24 Uhr
Quelle: Rheinische Post
Obwohl sich der Coach des bislang sieglosen Drittligisten in demonstratives Schweigen hüllte, konnte man zwischen den Zeilen eine Tendenz herauslesen: Vieles deutet darauf hin, dass Lord gegen die Schwaben den Vorzug vor Rieß erhalten wird. Denn andernfalls hätte Ende sich mühelos auf die bisher geltende Hackordnung berufen und der Mainz-Leihgabe auf diese Weise zusätzlich den Rücken stärken können. Endgültigen Aufschluss wird trotzdem erst die Bekanntgabe der Aufstellung eine Stunde vor Beginn des Stuttgart-Spiels bringen.
Mich würde es doch sehr wundern, wenn am Freitag unser Lord nicht im Tor steht. Die RP liest das auch zwischen den Zeilen heraus. Wäre Rieß die klare Nummer 1, hätte Ende das auch einfach so sagen können. Keine Aussage ist auch eine Aussage. Zumindest ist es für ihn jetzt eine gute Situation den Torhüter zu wechseln, ohne das er (Ende) mit einem Gesichtsverlust davonkommt. Eine der wenigen Personal Entscheidungen, bei denen Ende auch den Rückhalt der Fans genießt.
26.08.2026 - 20:03 Uhr
Wer hat eigentlich die PK heute gesehen?
Ich fand die absolut nichtssagend.
Da kannste gleich den Platzwart hinsetzen und erfährst sicher mehr, als mit diesem Trainer.
Ich fand die absolut nichtssagend.
Da kannste gleich den Platzwart hinsetzen und erfährst sicher mehr, als mit diesem Trainer.
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