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Sébastien Haller
Geburtsdatum 22.06.1994
Alter 32
Nat. Elfenbeinküste  Elfenbeinküste
Größe 1,90m
Vertrag bis 30.06.2027
Position Mittelstürmer
Fuß rechts
Akt. Verein Sanfrecce Hiroshima

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 31-
31-

Sébastien Haller [28]

23.06.2022 - 16:47 Uhr
Sébastien Haller [28] |#2481
15.08.2025 - 15:06 Uhr
Wenn Spieler wie Haller ihre dicken Verträge ohne Gegenleistung aussitzen, ist das zwar deren Recht, weil der Vertrag es möglich macht. Falsch ist es aber trotzdem. Also sollten die Verträge verändert werden. Es sollte einfach Standard werden (nicht nur bei uns), dass Spieler nur einen verhältnismäßig kleinen Fixbetrag bekommen und durch Boni zu Großverdienern aufsteigen können. Wenn man dann nicht mehr mit ihnen plant, sollte es nicht so zäh werden, einen neuen Club für sie zu finden. Sollten die Spieler trotzdem ihr Verträge aussitzen, blieben die Kosten wenigstens überschaubar.

Mir ist klar, dass wir so erstmal ein paar Wunschspieler nicht bekommen würden. Der Markt ist aber groß. Es würden sich ausreichend Spieler finden, die genug Qualität und Bock haben, in jedem Spiel alles zu geben. Denn ihr Einkommen hinge dann von ihren Leistungen an jedem einzelnen Spieltag ab. Sie blieben dauerhaft hungrig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ronaldko am 15.08.2025 um 15:10 Uhr bearbeitet
Sébastien Haller [28] |#2482
15.08.2025 - 15:23 Uhr
Zitat von Silverstar
Zitat von A-Lizenz

Der Transfer war unabhängig von seiner Erkrankung wirklich eine der größten Fehlentscheidungen der letzten 10 Jahre. Und jeder weiß, was da alles dabei war (Schulz usw.). Anstatt die Problematik Malen + Adeyemi zu lösen indem man Malen zum MS #1 macht und für OA einen spielstärkeren Spieler holt geht man auf Haller.


Wie will man Haller denn unabhängig seiner Erkrankung beurteilen und dennoch wissen, dass dies die größte Fehlentscheidung der letzten 10 Jahre war? Glaskugel at its best oder leider der mittlerweile normale Schwachsinn in diesem Forum.

Zitat von A-Lizenz

Haller war damit mit ca 19 Millionen p. a. für 4 Jahre in den Büchern. Nach dessen Erkrankung setzt man immer noch nicht auf Malen sondern holt Modeste der einen für das eine Jahr 8 Millionen kostet und im Winter verlängert man dann mit Moukoko für eine aberwitzige Summe nur um ihn dann nicht einzusetzen.


Meinst du den Malen, der es bei Villa teilweise nicht mal in den Kader schafft?

Zitat von A-Lizenz

Das war wirklich Geldverbrennung at its best. Zeigt aber auch erneut die Problematik der fehlenden Spielphilosophie des Vereins. Denn der einzige Grund warum man nicht auf die bereits im Kader vorhandene Lösung Malen gesetzt hat war Terzics wunsch den Spielaufbau zu verweigern und die Dinger einfach lang auf den MS zu kloppen.


So wie Sahin auch nicht auf andere bereits vorhandene Spieler im Kader anstelle des klassischen MS gesetzt hat oder Kovacs das jetzt auch nicht tut? Die Ansicht hat dann wohl wenig mit Terzic zu tun.


Es ist relativ einfach: die Verpflichtung eines solchen Spielertypen hat automatisch 2-3 Baustellen an anderer Stelle aufgemacht und zudem teure Transfers der Jahre zuvor (Malen, Adeyemi) schlechter gemacht als sie sein hätten können. Es war eine strategische Fehlentscheidung. Da spielt die Erkrankung gar keine Rolle. Auch ein fitter Haller hätte das nicht geändert. Die Fehlentscheidung wäre etwas weniger teuer gewesen da man sich Modeste und Co. erspart hätte. Aber kaderstrategisch macht es keinen Unterschied.

Ist aber interessant wie leicht sich einige hier triggern lassen sobald man gewisse Personen im Verein direkt kritisiert. Kehl und Terzic werden verteidigt als würden sie einer Sekte vorstehen.

Und ja ich meine Malen. Wir haben mit ihm als alleinigen MS einen Punkteschnitt von 2,5 Punkten pro Spiel gefahren und im Schnitt 2,6 Tore pro Spiel geschossen. Was zeigt wie viel Potenzial der Kader hatte und auch immer noch hat wenn man auf einen solchen Spielertypen als MS setzt.
Sébastien Haller [28] |#2483
15.08.2025 - 15:30 Uhr
Zitat von BlackYellow

Schon amüsant eine Beitrag damit zu eröffnen, dass phrasendreschender Stammtischbeitrag wäre und dann so wunderbare Ausdrücke wie "bla bla blubb" verwenden. Danach noch auf die Rechtschreibung eingehen und den Beitrag als "dämlich" und "kindisch" bezeichnen. Herrlich....
(Restmüll entsorgt)

Wieso, dein Diskutant hat doch vollkommen zutreffend das kritisiert, was du in den Äther abgesondert hast, sowohl formal, als auch inhaltlich!
Sébastien Haller [28] |#2484
15.08.2025 - 15:36 Uhr
Zitat von ronaldko
Wenn Spieler wie Haller ihre dicken Verträge ohne Gegenleistung aussitzen, ist das zwar deren Recht, weil der Vertrag es möglich macht. Falsch ist es aber trotzdem. Also sollten die Verträge verändert werden. Es sollte einfach Standard werden (nicht nur bei uns), dass Spieler nur einen verhältnismäßig kleinen Fixbetrag bekommen und durch Boni zu Großverdienern aufsteigen können. Wenn man dann nicht mehr mit ihnen plant, sollte es nicht so zäh werden, einen neuen Club für sie zu finden. Sollten die Spieler trotzdem ihr Verträge aussitzen, blieben die Kosten wenigstens überschaubar.

Mir ist klar, dass wir so erstmal ein paar Wunschspieler nicht bekommen würden. Der Markt ist aber groß. Es würden sich ausreichend Spieler finden, die genug Qualität und Bock haben, in jedem Spiel alles zu geben. Denn ihr Einkommen hinge dann von ihren Leistungen an jedem einzelnen Spieltag ab. Sie blieben dauerhaft hungrig.


Wäre schön wenn das möglich wäre. Aktuell soll Kehl diese Umstrukturierung auch anstreben. Es gab darüber mal eine Quelle die berichtet hat, dass man nun leistungsbezogener zahlen will. Das Problem ist aber, dass im Fussball einfach zu viel Geld im Spiel ist. Dadurch wird es schwierig sich mit leistungsbezogenen Verträgen durchzusetzen. Wenn ich irgendwo 8 Millionen garantiert bekomme und woanders nur 4 plus 4 Milliinen bei guten Leistungen, dann gehe ich wahrscheinlich eher dahin, wo ich das Geld garantiert bekomme. Wenn dann müssten die Verträge so gestaltet sein, dass ich bei Leistung mehr verdienen als irgendwoanders. Das wird man sich aber bei dem Geld, dass in dem Markt vorhanden ist, kaum leisten können.
Sébastien Haller [28] |#2485
15.08.2025 - 15:43 Uhr
Zitat von ronaldko
Wenn Spieler wie Haller ihre dicken Verträge ohne Gegenleistung aussitzen, ist das zwar deren Recht, weil der Vertrag es möglich macht. Falsch ist es aber trotzdem. Also sollten die Verträge verändert werden. Es sollte einfach Standard werden (nicht nur bei uns), dass Spieler nur einen verhältnismäßig kleinen Fixbetrag bekommen und durch Boni zu Großverdienern aufsteigen können. Wenn man dann nicht mehr mit ihnen plant, sollte es nicht so zäh werden, einen neuen Club für sie zu finden. Sollten die Spieler trotzdem ihr Verträge aussitzen, blieben die Kosten wenigstens überschaubar.

Mir ist klar, dass wir so erstmal ein paar Wunschspieler nicht bekommen würden. Der Markt ist aber groß. Es würden sich ausreichend Spieler finden, die genug Qualität und Bock haben, in jedem Spiel alles zu geben. Denn ihr Einkommen hinge dann von ihren Leistungen an jedem einzelnen Spieltag ab. Sie blieben dauerhaft hungrig.

Also, alleine der Terminus "aussitzen" ist vollkommen falsch gewählt, denn der Spieler kommt seinen Pflichten nach, oder?

Deine Vorstellungen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Verträgen zeigen, nicht nur bei dir, eine vollkommen weltfremde Sichtweise! Klar, bei Vereinen, die andere Zielsetzungen haben (müssen), da sind andere Verträge möglich, da sie auf Spieler abzielen, die sich erst etablieren müssen. Wenn die Zielsetzungen aber z.B. "CL-Abo" sind, dann MÜSSEN Spieler geholt werden, für die es einen großen Markt gibt, und innerhalb dieses Marktumfeldes konkurriert der BVB mit Clubs, die hohe Festgehälter zahlen können.

Ich möchte mal sehen, was hier und in der Fanbase abginge, holte der BVB AUSSCHLIEßLICH Spieler vom Kaliber Ryerson oder Svensson. Da hieße der MS dann nicht Guirassy, sondern Tigges!
Ach ne, der glorreiche BVB mit seiner reichhaltigen Trophäensammlung alleine in der letzten Dekade ruft ja, da sollten die Spieler Schlange stehen, anstatt für das sechsfache Fixgehalt zum FCB (egal, welcher) oder RM oder in die PL zu gehen.

Mal so nebenbei: Ich gehe nicht davon aus, dass du das Interview mit Sebastian Haller in der 2. Hälfte der Saison 22/23 gelesen hast bzgl. der Anpassung seines persönlichen Spiels an seine Mitspieler? Alleine danach würdest du dieses Stammtischgestöhne mit "kleiner Fixbetrag", "aussitzen" und "hungrig bleiben" einstellen.

Ein paar Kommentierende sollten, bevor sie sich mit den Tasten abmühen, mal ihren EA-Manager-Aluhut abnehmen!

Mit freundlichen Grüßen
Sébastien Haller [28] |#2486
15.08.2025 - 15:53 Uhr
Zitat von Horadrim
Zitat von ronaldko

Wenn Spieler wie Haller ihre dicken Verträge ohne Gegenleistung aussitzen, ist das zwar deren Recht, weil der Vertrag es möglich macht. Falsch ist es aber trotzdem. Also sollten die Verträge verändert werden. Es sollte einfach Standard werden (nicht nur bei uns), dass Spieler nur einen verhältnismäßig kleinen Fixbetrag bekommen und durch Boni zu Großverdienern aufsteigen können. Wenn man dann nicht mehr mit ihnen plant, sollte es nicht so zäh werden, einen neuen Club für sie zu finden. Sollten die Spieler trotzdem ihr Verträge aussitzen, blieben die Kosten wenigstens überschaubar.

Mir ist klar, dass wir so erstmal ein paar Wunschspieler nicht bekommen würden. Der Markt ist aber groß. Es würden sich ausreichend Spieler finden, die genug Qualität und Bock haben, in jedem Spiel alles zu geben. Denn ihr Einkommen hinge dann von ihren Leistungen an jedem einzelnen Spieltag ab. Sie blieben dauerhaft hungrig.

Also, alleine der Terminus "aussitzen" ist vollkommen falsch gewählt, denn der Spieler kommt seinen Pflichten nach, oder?

Deine Vorstellungen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Verträgen zeigen, nicht nur bei dir, eine vollkommen weltfremde Sichtweise! Klar, bei Vereinen, die andere Zielsetzungen haben (müssen), da sind andere Verträge möglich, da sie auf Spieler abzielen, die sich erst etablieren müssen. Wenn die Zielsetzungen aber z.B. "CL-Abo" sind, dann MÜSSEN Spieler geholt werden, für die es einen großen Markt gibt, und innerhalb dieses Marktumfeldes konkurriert der BVB mit Clubs, die hohe Festgehälter zahlen können.

Ich möchte mal sehen, was hier und in der Fanbase abginge, holte der BVB AUSSCHLIEßLICH Spieler vom Kaliber Ryerson oder Svensson. Da hieße der MS dann nicht Guirassy, sondern Tigges!
Ach ne, der glorreiche BVB mit seiner reichhaltigen Trophäensammlung alleine in der letzten Dekade ruft ja, da sollten die Spieler Schlange stehen, anstatt für das sechsfache Fixgehalt zum FCB (egal, welcher) oder RM oder in die PL zu gehen.

Mal so nebenbei: Ich gehe nicht davon aus, dass du das Interview mit Sebastian Haller in der 2. Hälfte der Saison 22/23 gelesen hast bzgl. der Anpassung seines persönlichen Spiels an seine Mitspieler? Alleine danach würdest du dieses Stammtischgestöhne mit "kleiner Fixbetrag", "aussitzen" und "hungrig bleiben" einstellen.

Ein paar Kommentierende sollten, bevor sie sich mit den Tasten abmühen, mal ihren EA-Manager-Aluhut abnehmen!

Mit freundlichen Grüßen



Wir haben doch in den letzten beiden Saisons bemerkt, dass es kein CL Abo gibt. Da fehlt mal 1 oder 2 Saisons das Quentschen Glück und wir qualifizieren uns nicht für die CL. Vielleicht haben wir auch keinen Gittens im Kader, der uns einen Geldregen bescherrt. Dann stecken wir doch ganz schnell in finanzielle Schwierigkeiten. Dem sollte irgendwie entgegengewirkt werden. Jemand müsste mal kumulieren, welche Beträge wir in den letzten Jahren für Tribünenplatz- und Bankdrücker bzw Abfindungen aufgewendet haben.
Sébastien Haller [28] |#2487
15.08.2025 - 15:55 Uhr
Dann sollten wir 4+6 anbieten als Alternative zu 8 bieten. Wir wollen Spieler, die den Biss haben und die 6 verdienen wollen.
Sébastien Haller [28] |#2488
15.08.2025 - 16:30 Uhr
Zitat von ronaldko

Zitat von Horadrim

Zitat von ronaldko

Wenn Spieler wie Haller ihre dicken Verträge ohne Gegenleistung aussitzen, ist das zwar deren Recht, weil der Vertrag es möglich macht. Falsch ist es aber trotzdem. Also sollten die Verträge verändert werden. Es sollte einfach Standard werden (nicht nur bei uns), dass Spieler nur einen verhältnismäßig kleinen Fixbetrag bekommen und durch Boni zu Großverdienern aufsteigen können. Wenn man dann nicht mehr mit ihnen plant, sollte es nicht so zäh werden, einen neuen Club für sie zu finden. Sollten die Spieler trotzdem ihr Verträge aussitzen, blieben die Kosten wenigstens überschaubar.

Mir ist klar, dass wir so erstmal ein paar Wunschspieler nicht bekommen würden. Der Markt ist aber groß. Es würden sich ausreichend Spieler finden, die genug Qualität und Bock haben, in jedem Spiel alles zu geben. Denn ihr Einkommen hinge dann von ihren Leistungen an jedem einzelnen Spieltag ab. Sie blieben dauerhaft hungrig.

Also, alleine der Terminus "aussitzen" ist vollkommen falsch gewählt, denn der Spieler kommt seinen Pflichten nach, oder?

Deine Vorstellungen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Verträgen zeigen, nicht nur bei dir, eine vollkommen weltfremde Sichtweise! Klar, bei Vereinen, die andere Zielsetzungen haben (müssen), da sind andere Verträge möglich, da sie auf Spieler abzielen, die sich erst etablieren müssen. Wenn die Zielsetzungen aber z.B. "CL-Abo" sind, dann MÜSSEN Spieler geholt werden, für die es einen großen Markt gibt, und innerhalb dieses Marktumfeldes konkurriert der BVB mit Clubs, die hohe Festgehälter zahlen können.

Ich möchte mal sehen, was hier und in der Fanbase abginge, holte der BVB AUSSCHLIEßLICH Spieler vom Kaliber Ryerson oder Svensson. Da hieße der MS dann nicht Guirassy, sondern Tigges!
Ach ne, der glorreiche BVB mit seiner reichhaltigen Trophäensammlung alleine in der letzten Dekade ruft ja, da sollten die Spieler Schlange stehen, anstatt für das sechsfache Fixgehalt zum FCB (egal, welcher) oder RM oder in die PL zu gehen.

Mal so nebenbei: Ich gehe nicht davon aus, dass du das Interview mit Sebastian Haller in der 2. Hälfte der Saison 22/23 gelesen hast bzgl. der Anpassung seines persönlichen Spiels an seine Mitspieler? Alleine danach würdest du dieses Stammtischgestöhne mit "kleiner Fixbetrag", "aussitzen" und "hungrig bleiben" einstellen.

Ein paar Kommentierende sollten, bevor sie sich mit den Tasten abmühen, mal ihren EA-Manager-Aluhut abnehmen!

Mit freundlichen Grüßen



Wir haben doch in den letzten beiden Saisons bemerkt, dass es kein CL Abo gibt. Da fehlt mal 1 oder 2 Saisons das Quentschen Glück und wir qualifizieren uns nicht für die CL. Vielleicht haben wir auch keinen Gittens im Kader, der uns einen Geldregen bescherrt. Dann stecken wir doch ganz schnell in finanzielle Schwierigkeiten. Dem sollte irgendwie entgegengewirkt werden. Jemand müsste mal kumulieren, welche Beträge wir in den letzten Jahren für Tribünenplatz- und Bankdrücker bzw Abfindungen aufgewendet haben.

Es geht NICHT darum, ob der BVB das CL Abo HAT, es geht darum, dass die ZIELSETZUNG derartig formuliert und der Kader dementsprechend ausgerichtet ist. Und DESHALB konkurriert der BVB mit anderen Vereinen, die hohe Fixgehälter zahlen. Und damit ist die "Mär vom erst dann strebsamen Profi, wenn er die Geldmöhre vor das Gesicht behalten kommt und nicht direkt in sein Sparsäckel" zu Ende.

Btw: Wenn jeder immer wüsste, welche Reaktion eine Aktion im RL nach sich zieht, dann wüsste jeder auch die Lottozahlen samstags - soviel zu den "Bankdrückern".

Mit freundlichen Grüßen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Horadrim am 15.08.2025 um 16:31 Uhr bearbeitet
Sébastien Haller [28] |#2489
15.08.2025 - 17:02 Uhr
Zitat von Horadrim
Zitat von ronaldko

Wenn Spieler wie Haller ihre dicken Verträge ohne Gegenleistung aussitzen, ist das zwar deren Recht, weil der Vertrag es möglich macht. Falsch ist es aber trotzdem. Also sollten die Verträge verändert werden. Es sollte einfach Standard werden (nicht nur bei uns), dass Spieler nur einen verhältnismäßig kleinen Fixbetrag bekommen und durch Boni zu Großverdienern aufsteigen können. Wenn man dann nicht mehr mit ihnen plant, sollte es nicht so zäh werden, einen neuen Club für sie zu finden. Sollten die Spieler trotzdem ihr Verträge aussitzen, blieben die Kosten wenigstens überschaubar.

Mir ist klar, dass wir so erstmal ein paar Wunschspieler nicht bekommen würden. Der Markt ist aber groß. Es würden sich ausreichend Spieler finden, die genug Qualität und Bock haben, in jedem Spiel alles zu geben. Denn ihr Einkommen hinge dann von ihren Leistungen an jedem einzelnen Spieltag ab. Sie blieben dauerhaft hungrig.

Also, alleine der Terminus "aussitzen" ist vollkommen falsch gewählt, denn der Spieler kommt seinen Pflichten nach, oder?


Ich glaube genau hier liegt das Problem. Viele sind der Meinung, dass regelmäßig zum Training zu erscheinen und zu spielen, wenn man aufgestellt wird, die Pflicht des Spielers ist. In meinen Augen ist aber die Pflicht des Spielers eine angemessene Leistung im Verhältnis zu seinem Gehalt zu zeigen. Bin ich Spitzenverdiener, muss ich auch Leistungsträger sein. Das ist doch auch in einem normalen Unternehmen so. Verdient man mehr als jemand anderes im gleichen Job, dann sind die Ansprüche an einen auch höher.
Genau das ist es was mich hier so wundert, dass dieser Leistungsgedanke irgendwie völlig verschwunden scheint.
Sébastien Haller [28] |#2490
15.08.2025 - 17:10 Uhr
Zitat von BlackYellow
Zitat von Horadrim

Zitat von ronaldko

Wenn Spieler wie Haller ihre dicken Verträge ohne Gegenleistung aussitzen, ist das zwar deren Recht, weil der Vertrag es möglich macht. Falsch ist es aber trotzdem. Also sollten die Verträge verändert werden. Es sollte einfach Standard werden (nicht nur bei uns), dass Spieler nur einen verhältnismäßig kleinen Fixbetrag bekommen und durch Boni zu Großverdienern aufsteigen können. Wenn man dann nicht mehr mit ihnen plant, sollte es nicht so zäh werden, einen neuen Club für sie zu finden. Sollten die Spieler trotzdem ihr Verträge aussitzen, blieben die Kosten wenigstens überschaubar.

Mir ist klar, dass wir so erstmal ein paar Wunschspieler nicht bekommen würden. Der Markt ist aber groß. Es würden sich ausreichend Spieler finden, die genug Qualität und Bock haben, in jedem Spiel alles zu geben. Denn ihr Einkommen hinge dann von ihren Leistungen an jedem einzelnen Spieltag ab. Sie blieben dauerhaft hungrig.

Also, alleine der Terminus "aussitzen" ist vollkommen falsch gewählt, denn der Spieler kommt seinen Pflichten nach, oder?


Ich glaube genau hier liegt das Problem. Viele sind der Meinung, dass regelmäßig zum Training zu erscheinen und zu spielen, wenn man aufgestellt wird, die Pflicht des Spielers ist. In meinen Augen ist aber die Pflicht des Spielers eine angemessene Leistung im Verhältnis zu seinem Gehalt zu zeigen. Bin ich Spitzenverdiener, muss ich auch Leistungsträger sein. Das ist doch auch in einem normalen Unternehmen so. Verdient man mehr als jemand anderes im gleichen Job, dann sind die Ansprüche an einen auch höher.
Genau das ist es was mich hier so wundert, dass dieser Leistungsgedanke irgendwie völlig verschwunden scheint.


Naja. Also auf Haller bezogen ist das Problem wohl viel eher, daß er dieses Leistungsvermögen gar nicht mehr abrufen kann, welches er bei der Vertragsunterzeichnung auch schon nicht hatte, wenn man sein Gehalt anschaut.
Man hat wieder gnadenlos überzahlt.
Da ist es im Endeffekt auch nicht wichtig ob da eine tragische Erkrankung dazwischengekommen ist.
Haller ist eines der Beispiele bei dem man sich fragen sollte wer sich das ausgedacht hat.
In anderen Bereichen hat man übrigens einen Vertrag in dem ebenso ein Festgehalt festgesetzt wird.
Da ist es nur so, daß man entlassen wird, wenn man die Leistung nicht bringt.
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