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Rouven Schröder
Geburtsdatum 18.10.1975
Alter 50
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Sportdirektor
Akt. Verein Borussia Mönchengladbach

Rouven Schröder [ehem. Sportdirektor]

04.05.2021 - 14:04 Uhr
Wenn ein SpoDi in dieser schwierigen Situation den Verein verlässt, die er durch Entscheidungen selbst mit veranwortet hat, dann muss es schwerwiegende Gründe haben. Ein anderer Job gehört mit Sicherheit nicht dazu. Das wäre ein ganz übles Verhalten. Aber warten wir mal ab, es wird sich zeigen, was jetzt passiert. Vielleicht ist auch an der Leipzigsache gar nichts dran.

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"Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert." (Olaf Thon)

"Jeder kennt das Gefühl des Verlustes, Schmerz und die Frage Warum? Haben mich nur drei Leute zum 50sten angerufen, warum?"
Zitat von ewig-S04
Was mich an der ganzen Sache noch immer ratlos zurück lässt, ist diese Aussage Schröders bei sky90 vor nicht einmal 2 Monaten, dass er nichts dagegen hätte, Schalke zu seiner Lebensaufgabe werden zu lassen.
Für naiv halte ich ihn nun wirklich nicht. Er muss doch gewusst haben, dass auch ihn irgendwann einmal Kritik treffen würde, zumal diese bisher ja auch moderat ausfiel. Kann ihn dann der Gegenwind so hart getroffen haben, dass er plötzlich keine Kraft mehr für Schalke hat?

Vor dem Hintergrund ist dieser Meinungswandel innerhalb so kurzer Zeit für mich überhaupt nicht greifbar.
Warum diese öffentliche Liebeserklärung, um dann nach so kurzer Zeit alles hinzuwerfen?


Es kann sich in 2 monaten viel verändern im Privaten Umfeld aber auch in dem befinden, ob man die Situation so noch packen kann einiges verändern, da würde ich nicht so viel drauf setzen.
Der Shitstorm ist doch eh schon vorprogrammiert... irgendwann wird er wieder arbeiten wollen und denke da wird es nicht so eine lange Auszeit wie bei Eberl geben.
Ich kann RS schon verstehen, die Chance, dass wir erstklassig bleiben, ist 50:50 und dass das dementsprechend anstrengend ist, außer Frage. Ich habe auch kein Problem damit, dass er weg ist, aber hätte ein Problem, wenn er nicht ehrlich gewesen wäre

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"Ihr Fünf spielt jetzt vier gegen drei."
Zitat von Emschertalbahn

Wenn ein SpoDi in dieser schwierigen Situation den Verein verlässt, die er durch Entscheidungen selbst mit veranwortet hat, dann muss es schwerwiegende Gründe haben.


Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass er erkannt hat, dass er bzw. der Verein mit den Entscheidungen in diesem Jahr vieles von dem wieder eingerissen hat, was er letztes Jahr aufgebaut hat. Die Perspektive, die sich daraus ergibt - ans Reissbrett zurückgehen zu müssen und wieder von vorne anzufangen, zudem noch aufgrund von vielen persönlich zu verantwortenden Entscheidungen - ist einfach wenig motivierend. Vielleicht hat er auch Zweifel, dass er es in der vorliegenden Konstellation beim nächsten Mal deutlich besser hinbekommt.

Er hat sicher sein Bestes gegeben, muss aber doch wie alle sehen, dass es nicht funktioniert. Viele Beobachter gehen immer davon aus, dass wenig Selbstkritik und blindes Selbstvertrauen handelsübliche Eigenschaften von Managern sind, das mag es auch geben, aber es ist sicher nicht so weit verbreitet, wie oftmals unterstellt.

So kann eben ein Manager auch zu dem Schluss kommen, dass er nicht mehr der Richtige für die Situation ist, dass ihm die passenden Lösungen, die notwendige Überzeugung, Inspiration oder Energie verlustig gegangen sind. Was soll er dann machen? Trotzdem weiterwurschteln, gegen sein eigene Überzeugung?

Bei Christian Heidel zb dürfte es sich ähnlich verhalten haben, er war an irgendeinem Punkt zu der Einsicht gelangt, dass er nicht mehr die Kraft hat, die Situation, die er hauptverantwortlich selbst zu vertreten hatte, in einem weiteren Neuanlauf wieder in die richtige Spur zu zwingen.

Dass dies dann so in der Öffentlichkeit nicht dargestellt wird, ist schon aus Gründen des Selbstschutzes verständlich.

Ich gehe daher davon aus, dass RS erkannt hat, dass er in Vorbereitung dieses Jahres eine Reihe von Fehlern gemacht oder mitgetragen hat, und dass er in der vorliegenden Konstellation in sich nicht mehr die notwendige Überzeugung oder Energie gefunden hat, um die (umfangreichen) Korrekturen vorzunehmen bzw in der 2.Liga nochmal von vorne zu beginnen. Es ehrt ihn, dass er dann auch frühzeitig selbst die Konsequenzen zieht, das gelingt nur den Wenigsten. Den Aussagen Knäbels zufolge hat er ein gutes Team zusammengestellt, das koninuierlich weiter arbeitet und dabei zunächst von Knäbel kommissarisch geleitet wird - die Organisation ist also stabil trotz des Abgangs von RS - auch das ist ein Hinweis auf solide Arbeit. Das war bei Heidel komplett anders.

Rouven ist zu wünschen, dass er die gemachten Fehler gründlich analysiert und aufarbeitet, und in seinem nächsten Job dann noch zuverlässiger richtige Entscheidungen trifft und durchsetzt.
Schalke ist zu wünschen, dass es bald jemanden findet, der mit neuen Lösungen auf dem im vergangenen Jahr gelegten Fundament aufbauen kann und die Kraft und das Talent hat, nicht nur in Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem Trainer den erneut anstehenden mannschaftlichen Umbruch in schwierigen Zeiten so erfolgreich zu gestalten, wie RS das im vergangenen Jahr hinbekommen hat, sondern dann auch die kontinuierliche Weiterentwicklung in den Jahren danach.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Transformer04 am 28.10.2022 um 11:55 Uhr bearbeitet
Grundsätzlich sollte es egal sein wohin es Rouven Schröder verschlägt. Natürlich hätten gewisse Szenarien einen Beigeschmack, jedoch ist für unseren Verein wichtig, wie es auf der vakanten Stelle weitergeht.

Sollten wir tatsächlich einen internen Kandidaten installieren, kommen für mich auch nicht alle genannten in Frage.

Laut WAZ werden die Aufgaben hauptsächlich von Knäbel, Grotus und Hechelmann übernommen. Mit in die Verlosung würde ich ggf. noch Schober nehmen, da er ein Vertrauter von Knäbel ist und im Nachwuchs wohl einen guten Job macht. Das er jedoch wieder von seinem Posten "abgezogen" werden soll, kann ich mir schwerlich vorstellen, da ich hier keinen Nachfolge-Kandidaten sehe (wie bei der Knäbel-Beförderung) und wir uns dort die nächste Baustelle aufmachen würden.

Asamoah sehe ich aktuell noch nicht auf der Position, da er, wie er auch selber schon angedeutet hat (hofft irgendwann die selbe Erfahrung und das Netzwerk wie RS zu haben), noch zu wenig in der Thematik ist. Natürlich hat er den Job des Managers in der u23 gemacht, jedoch kann ich mir dies nicht vorstellen. Gleichzeitig fällt hier Grevelhörster weg, da er Asamoah lediglich zuarbeitet.

Hechelmann ist als Chef-Scout mit RS gekommen und genießt sein Vertrauen. Ob er gewillt ist eine Position nach oben zu rutschen und das entsprechende Know-How mitbringt, kann ich nicht beurteilen.

René Grotus ist für mich ebenso eine "Wundertüte". Er hat sich über die Jahre Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Inwieweit er für die anstehenden Aufgaben gewappnet wäre kann man wohl als Außenstehender nicht beurteilen.

Aufgrund des nicht so üppigen Budgets und somit der mässigen Voraussetzungen gehe ich zwar von einer internen Lösung aus, kann mir jedoch auch vorstellen, dass wir uns mit SpoDis aus der 2./3./Nachbarland befassen die dort gute Arbeit geleistet haben oder auch Leiter von Nachwuchszentren/Chefscouts, die den Wechsel als nächsten Step erachten.

Vorschläge habe ich bereits in einem früheren Beitrag gegeben. Ich denke, dass wir diese Position unbedingt besetzen sollten, damit sich Knäbel wieder auf seine Hauptaufgaben besinnen kann. Wir benötigen den maximalen Fokus in jedem Aufgabenbereich.
Ganz nüchtern betrachtet ist RB die Chance seines Lebens auf oberstem Niveau arbeiten zu können.
Rouven war nach Bremen und Mainz als Bundesligamanager verbrannt, hat sich dann durch seine tolle Arbeit bei uns in der 2. Liga zurück ins Rampenlicht gearbeitet.

Die finanziellen Zwänge bei uns sind mit Sicherheit nicht leicht zu händeln, wer viel improvisieren muss, macht halt auch mehr Fehler. Gehst du dann aus Vereinsliebe mit runter in die 2. Liga, wenn du weißt du hast alles gegeben? Du weißt das mit etwas mehr finanziellem Spielraum sportlich viel mehr drin wäre? Du keinen RA Backup wie Churlinov halten kannst weil du nur eine weitere Leihe anbieten kannst? Du deine Entdeckung Itakura nicht halten kannst, trotz einer niedrigen AK?

Ich denke es ist nur menschlich wenn all diese Faktoren dich irgendwann ins Grübeln bringen.....und dann kommt da ein Verein der den ganz Großen wie Real Madrid Parolie bieten kann, bei dem viel Geld vorhanden ist, du mit Spielern wie Nkunku zusammenarbeiten kannst.

Rouven Schröder ist am Ende des Tages eben auch nur ein Arbeitnehmer und aus dieser Sicht fände ich ein Engagement bei RB vollkommen verständlich.
Ist vielleicht altmodisch, aber verständlich wäre das für mich nicht. Ich halte mich da an "Pacta sunt servanda". Hat ihn ja niemand gezwungen, den Vertrag zu unterschreiben. Wie gesagt, sollte es nicht schwerwiegende Gründe geben, kann ich so etwas nicht nachvollziehen. Ein anderes Jobangebot zählt für mich nicht dazu. Im umgekehrten Fall erwartet der MA doch auch, dass Verträge eingehalten werden und wenn nicht, zumindest eine fette Abfindung oder Weiterzahlung des Gehalts.

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"Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert." (Olaf Thon)

"Jeder kennt das Gefühl des Verlustes, Schmerz und die Frage Warum? Haben mich nur drei Leute zum 50sten angerufen, warum?"
Zitat von Emschertalbahn
Ist vielleicht altmodisch, aber verständlich wäre das für mich nicht. Ich halte mich da an "Pacta sunt servanda". Hat ihn ja niemand gezwungen, den Vertrag zu unterschreiben. Wie gesagt, sollte es nicht schwerwiegende Gründe geben, kann ich so etwas nicht nachvollziehen. Ein anderes Jobangebot zählt für mich nicht dazu. Im umgekehrten Fall erwartet der MA doch auch, dass Verträge eingehalten werden und wenn nicht, zumindest eine fette Abfindung oder Weiterzahlung des Gehalts.

Wenn jemand sich nicht mehr in der Lage sieht seiner Aufgaben in dem erforderlichen Maße nachzugehen und für sich selbst einen Schlussstrich zieht, finde ich das allemal besser als irgendetwas zu erzwingen, zu verschleppen oder hinauszuzögern nur, weil der Arbeitsvertrag noch bis Zeitpunkt X datiert ist. Natürlich kannst du darauf beharren, dass dein MA seinen Vertrag füllt, aber wenn er dann nur noch schlechte Arbeit abliefern oder mit dem Kopf nicht mehr ganz bei der Sache ist, hat keiner was gewonnen. Innerhalb von acht Wochen kann mMn viel passieren was einen anders über bestimmte Dinge denken lässt.

Sollte Schröder jetzt über kurz oder lang doch bei RB landen, hätte das für mich im Gegensatz zum Gladbacher Fan nicht mal ein Geschmäckle. Ich kann mir vorstellen, dass die Aufgabe dort bei weitem nicht so fordernd wäre wie es zurzeit auf Schalke der Fall wäre. Damit will ich unseren Verein nicht schlecht darstellen, aber in Leipzig und auch andernorts wird es um einiges „ruhiger“ sein als bei uns. Wenn sich jemand Schalke mit all‘ dem was dazugehört nicht mehr gewachsen sieht, ist es sehr sehr schade, aber dann ja auch im Interesse aller Beteiligten einen Schlussstrich unter das Kapitel zu ziehen. Man kann es bedauern, ändern kann man es ohnehin nicht mehr. Peter Knäbels Aussagen haben auf mich dein Eindruck erweckt als hätte Schröder noch die Sache mit Reis zu Ende bringen wollen, um dann für sich den nötigen Abstand zu gewinnen und das Kapitel zu beenden. Ob irgendjemand anderes seines Beweggründe versteht, kann und wird ihm herzlich egal sein er wird ja seine Gründe für diese Entscheidung gehabt haben.
Laut Sport.de bzw laut Sport Bild wurden "zahlreiche Details über Schröders Aus auf Schalke enthüllt"

Anscheinend gab es einige Spannungen zwischen Schröder, AR und Asa. Ich kann nicht sagen wieviel davon stimmt aber es liest sich mMn nicht an den Haaren herbeigezogen...

Wen es interessiert, hier der link. Was meint ihr, ist da was dran?

https://www.sport.de/news/ne5093627/fc-schalke-04-details-ueber-rouven-schroeders-aus-bei-s04-enthuellt/
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Weedy-Gonzalez am 02.11.2022 um 09:55 Uhr bearbeitet
Zitat von Weedy-Gonzalez
Laut Sport.de bzw laut Sport Bild wurden "zahlreiche Details über Schröders Aus auf Schalke enthüllt"

Anscheinend gab es einige Spannungen zwischen Schröder, AR und Asa. Ich kann nicht sagen wieviel davon stimmt aber es liest sich mMn nicht an den Haaren herbeigezogen...

Wen es interessiert, hier der link. Was meint ihr, ist da was dran?

https://www.sport.de/news/ne5093627/fc-schalke-04-details-ueber-rouven-schroeders-aus-bei-s04-enthuellt/


Wirklich viel Enthüllung lese ich da nicht.
Schröder kam also aus dem Urlaub und war dann einfach nicht mehr der High Performer. Ahja, eine Enthüllung wäre für mich dann aber der Grund dahinter. Dass er im Urlaub war, ist ja keine Enthüllung.

Auch der Abschluss des ganzen klingt für mich weiterhin nicht glaubwürdig.
Der AR, der Reis schon im Sommer wollte, wollte keine Ablöse freigeben, dann hat Schröder sie davon überzeugt (in einem "Krisengespräch", oho) und weil seine Argumente auf offene Ohren stießen, wurde es ihm alles zu viel und er hat hingeworfen?
Das passt doch von der Logik her einfach nicht und noch weniger zu den anderen Insider Berichten, laut denen Schröder seinen Abgang schon beschlossen hatte, aber unbedingt den Trainer noch fix machen wollte damit Schalke nicht völlig aufgeschmissen ist.


Ansonsten wird ein Großteil wohl stimmen, wobei da wenig besonderes dabei ist. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Verantwortlichen und AR sind völlig normal, sie konnten ja aber anscheinend immer intern geklärt werden und kommen erst im Nachgang an die Presse, was ich erstmal als sehr positiv empfinde.
Das beim Spiel gegen Hoffenheim die Nerven sowohl bei Asa als auch Schröder blank lagen, glaube ich ebenfalls gerne.
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