| Geburtsdatum | 22.12.1993 |
|---|---|
| Alter | 32 |
| Nat. |
Portugal |
| Größe | 1,70m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Linker Verteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 29 | 6 | 3 | ||
![]() | Bundesliga | 18 | 5 | 3 | |
![]() | UEFA Champions League | 7 | 1 | - | |
![]() | DFB-Pokal | 3 | - | - | |
![]() | DFL-Supercup | 1 | - | - | |
Raphaël Guerreiro [13]
16.06.2016 - 11:05 Uhr
18.11.2016 - 18:07 Uhr
Zitat von Rocky13
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar

Der Terminkalender ist In meinen Augen viel zu eng. Die Spieler bekommen, dass mit der Belastung nicht auf die Reihe. Einmal die Woche ein Spiel reicht aus, sind es mehr kommen die Spieler damit nicht klar, und es kommen schnell wieder Muskelverletzungen auf.
Diese Vielzahl der Muskelverletzungen hat es in der Häufe früher noch nicht gegeben. Wenn man nicht irgendein Gegenmittel findet, wird man diese Probleme auch in Zukunft haben.
Das Beste Mittel wäre in meinen Augen, dass man den Terminkalender nicht so eng gestaltet.
Wobei das die Spanier, die einen noch engeren Kalender haben, besser im Griff haben.
Was wohl darin liegt, dass Das die LaLiga eher einen spielerischen Stil bevorzugt.
Edit
Löw kann man in Sachen "Belastungsdosierung" durchaus lobend erwähnen.
Er verheizt seine Spieler jedenfalls nicht in den unwichtigen Freundschaftsspielen, und nimmt Rücksicht auf den Verein, falls die Spieler verletzungsanfällig sind oder durch den engen Terminkalender etwas müde geworden sind.
Beispiel: Boateng, Özil, Khedira, Neuer
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hessenbomber am 18.11.2016 um 18:14 Uhr bearbeitet
18.11.2016 - 18:19 Uhr
Zitat von Hessenbomber
Der Terminkalender ist In meinen Augen viel zu eng. Die Spieler bekommen, dass mit der Belastung nicht auf die Reihe. Einmal die Woche ein Spiel reicht aus, sind es mehr kommen die Spieler damit nicht klar, und es kommen schnell wieder Muskelverletzungen auf.
Diese Vielzahl der Muskelverletzungen hat es in der Häufe früher noch nicht gegeben. Wenn man nicht irgendein Gegenmittel findet, wird man diese Probleme auch in Zukunft haben.
Das Beste Mittel wäre in meinen Augen, dass man den Terminkalender nicht so eng gestaltet.
Wobei das die Spanier, die einen noch engeren Kalender haben, besser im Griff haben.
Was wohl darin liegt, dass Das die LaLiga eher einen spielerischen Stil bevorzugt.
Edit
Löw kann man in Sachen "Belastungsdosierung" durchaus lobend erwähnen.
Er verheizt seine Spieler jedenfalls nicht in den unwichtigen Freundschaftsspielen, und nimmt Rücksicht auf den Verein, falls die Spieler verletzungsanfällig sind oder durch den engen Terminkalender etwas müde geworden sind.
Beispiel: Boateng, Özil, Khedira, Neuer
Der Terminkalender ist In meinen Augen viel zu eng. Die Spieler bekommen, dass mit der Belastung nicht auf die Reihe. Einmal die Woche ein Spiel reicht aus, sind es mehr kommen die Spieler damit nicht klar, und es kommen schnell wieder Muskelverletzungen auf.
Diese Vielzahl der Muskelverletzungen hat es in der Häufe früher noch nicht gegeben. Wenn man nicht irgendein Gegenmittel findet, wird man diese Probleme auch in Zukunft haben.
Das Beste Mittel wäre in meinen Augen, dass man den Terminkalender nicht so eng gestaltet.
Wobei das die Spanier, die einen noch engeren Kalender haben, besser im Griff haben.
Was wohl darin liegt, dass Das die LaLiga eher einen spielerischen Stil bevorzugt.
Edit
Löw kann man in Sachen "Belastungsdosierung" durchaus lobend erwähnen.
Er verheizt seine Spieler jedenfalls nicht in den unwichtigen Freundschaftsspielen, und nimmt Rücksicht auf den Verein, falls die Spieler verletzungsanfällig sind oder durch den engen Terminkalender etwas müde geworden sind.
Beispiel: Boateng, Özil, Khedira, Neuer
Löw hat dies aber nicht konsequent angewandt, sondern v.a. für seine Lieblinge.
Dass spanische Teams weniger Probleme zu haben scheinen liegt aber nicht nur am Spielstil ................
18.11.2016 - 18:46 Uhr
Zitat von JayZy
Ich kann deinen Unmut schon verstehen, würde es allerdings nicht ganz so einseitig betrachten. Allerdings bin in der Grundtendenz der Aussage voll und ganz verstehen.
Zum einen muss man verstehen, dass es für Spieler gewisser Nationalitäten einfach eine unglaubliche Ehre und zugleich eine genauso große Verpflichtung ist, für ihr Land zu spielen. Nicht falsch verstehen, sicher ist es für einen deutschen Spieler eine riesen Sache, wenn Jogi anruft, aber das ein oder andere Testspiel kann man sich dann mal schenken. Für Spieler wie z.B. ein Vidal, der ja regelmäßig eine schon fast kriegerische Wortwahl an den Tag legt, ist es das Größte schlechthin, für ihr Land aufzulaufen.
Dazu kommt bei Raphael, er hat noch nicht den Stellenwert wie ein Vidal oder ein Ronaldo. Sicher, er war Stammspieler bei der EM und kommt regelmäßig zum Einsatz, ein Superstar ist er noch nicht. Und deshalb will er sein Land nicht enttäuschen und nicht spielen, auch wenn es gesundheitlich sicher mal besser wäre.
Trotzdem muss auch mit dem Spieler selbst reden, denn letztendlich bezahlen wir ihn - und nicht die Nationalmannschaft.
Allerdings muss auch mit dem portugiesischen Nationaltrainer sprechen. Der wird zwar auch die Standardausrede parat haben ("Auch wir haben wichtige Spiele zu bestreiten"), aber wie es geht, zeigt unser viel kritisierter Jogi. Der hat einen guten Mix aus Spielpraxis und Erholung gefunden und die Vereine sind - zurecht - voll des Lobes.
Es geht ja auch gar nicht darum, dass wir Raphael nicht mehr zur Nationalmannschaft lassen, aber zwei Sachen sind nunmal Fakt: er ist im muskulären Bereich sehr anfällig und nach der Länderspielpause kommt er erneut nicht fit zum Verein zurück. Das Spielchen können wir nicht jedes Mal wiederholen. Länderspielpause, der Junge wird 180 Minuten ausgelaugt und die Folgen dürfen wir ausbaden. Nein, hier muss eine Abstimmung getroffen werden und am besten von allen drei Seiten:
- Der Verein muss akzeptieren, dass die Nationalmannschaft eben die Spieler immer anfordern darf.
- Der Spieler muss dringend sensibilisiert werden, dass er - auch wenn es eine Ehre ist - nicht auf Gedeih und Verderben für die Nationalmannschaft spielen sollte und eine zweiwöchige Trainingsphase nach einer Verletzung sicher nicht schlecht für ihn ist.
- Die Nationalmannschaft muss - wie Jogi es vormacht - die Mischung zwischen dem Einsatz wichtiger Spieler und der verständlichen Sorge der Vereine finden.
Zitat von Rocky13
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar

Ich kann deinen Unmut schon verstehen, würde es allerdings nicht ganz so einseitig betrachten. Allerdings bin in der Grundtendenz der Aussage voll und ganz verstehen.
Zum einen muss man verstehen, dass es für Spieler gewisser Nationalitäten einfach eine unglaubliche Ehre und zugleich eine genauso große Verpflichtung ist, für ihr Land zu spielen. Nicht falsch verstehen, sicher ist es für einen deutschen Spieler eine riesen Sache, wenn Jogi anruft, aber das ein oder andere Testspiel kann man sich dann mal schenken. Für Spieler wie z.B. ein Vidal, der ja regelmäßig eine schon fast kriegerische Wortwahl an den Tag legt, ist es das Größte schlechthin, für ihr Land aufzulaufen.
Dazu kommt bei Raphael, er hat noch nicht den Stellenwert wie ein Vidal oder ein Ronaldo. Sicher, er war Stammspieler bei der EM und kommt regelmäßig zum Einsatz, ein Superstar ist er noch nicht. Und deshalb will er sein Land nicht enttäuschen und nicht spielen, auch wenn es gesundheitlich sicher mal besser wäre.
Trotzdem muss auch mit dem Spieler selbst reden, denn letztendlich bezahlen wir ihn - und nicht die Nationalmannschaft.
Allerdings muss auch mit dem portugiesischen Nationaltrainer sprechen. Der wird zwar auch die Standardausrede parat haben ("Auch wir haben wichtige Spiele zu bestreiten"), aber wie es geht, zeigt unser viel kritisierter Jogi. Der hat einen guten Mix aus Spielpraxis und Erholung gefunden und die Vereine sind - zurecht - voll des Lobes.
Es geht ja auch gar nicht darum, dass wir Raphael nicht mehr zur Nationalmannschaft lassen, aber zwei Sachen sind nunmal Fakt: er ist im muskulären Bereich sehr anfällig und nach der Länderspielpause kommt er erneut nicht fit zum Verein zurück. Das Spielchen können wir nicht jedes Mal wiederholen. Länderspielpause, der Junge wird 180 Minuten ausgelaugt und die Folgen dürfen wir ausbaden. Nein, hier muss eine Abstimmung getroffen werden und am besten von allen drei Seiten:
- Der Verein muss akzeptieren, dass die Nationalmannschaft eben die Spieler immer anfordern darf.
- Der Spieler muss dringend sensibilisiert werden, dass er - auch wenn es eine Ehre ist - nicht auf Gedeih und Verderben für die Nationalmannschaft spielen sollte und eine zweiwöchige Trainingsphase nach einer Verletzung sicher nicht schlecht für ihn ist.
- Die Nationalmannschaft muss - wie Jogi es vormacht - die Mischung zwischen dem Einsatz wichtiger Spieler und der verständlichen Sorge der Vereine finden.
Stimme dir ja grundsätzlich zu, aber mit dieser Länderspielpause liegst du daneben.
Guerreiro hat eben keine 180 Minuten gespielt, sondern nur 90. Dieses Spiel war auch ein ziemlich wichtiges WM-Qualispiel. Portugal ist nur Zweiter, geht das gegen Lettland schief ist die WM Quali in ernster Gefahr. Deshalb kann ich es absolut verstehen, wenn in diesem Spiel die beste Mannschaft auf dem Platz steht. Immerhin haben die Portugiesen im Gegensatz zum DFB schon auf ein überflüssiges Freundschaftsspiel vor der Winterpause verzichtet.
18.11.2016 - 18:54 Uhr
Zitat von Hessenbomber
Der Terminkalender ist In meinen Augen viel zu eng. Die Spieler bekommen, dass mit der Belastung nicht auf die Reihe. Einmal die Woche ein Spiel reicht aus, sind es mehr kommen die Spieler damit nicht klar, und es kommen schnell wieder Muskelverletzungen auf.
Diese Vielzahl der Muskelverletzungen hat es in der Häufe früher noch nicht gegeben. Wenn man nicht irgendein Gegenmittel findet, wird man diese Probleme auch in Zukunft haben.
Das Beste Mittel wäre in meinen Augen, dass man den Terminkalender nicht so eng gestaltet.
Wobei das die Spanier, die einen noch engeren Kalender haben, besser im Griff haben.
Was wohl darin liegt, dass Das die LaLiga eher einen spielerischen Stil bevorzugt.
Edit
Löw kann man in Sachen "Belastungsdosierung" durchaus lobend erwähnen.
Er verheizt seine Spieler jedenfalls nicht in den unwichtigen Freundschaftsspielen, und nimmt Rücksicht auf den Verein, falls die Spieler verletzungsanfällig sind oder durch den engen Terminkalender etwas müde geworden sind.
Beispiel: Boateng, Özil, Khedira, Neuer
Zitat von Rocky13
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar

Der Terminkalender ist In meinen Augen viel zu eng. Die Spieler bekommen, dass mit der Belastung nicht auf die Reihe. Einmal die Woche ein Spiel reicht aus, sind es mehr kommen die Spieler damit nicht klar, und es kommen schnell wieder Muskelverletzungen auf.
Diese Vielzahl der Muskelverletzungen hat es in der Häufe früher noch nicht gegeben. Wenn man nicht irgendein Gegenmittel findet, wird man diese Probleme auch in Zukunft haben.
Das Beste Mittel wäre in meinen Augen, dass man den Terminkalender nicht so eng gestaltet.
Wobei das die Spanier, die einen noch engeren Kalender haben, besser im Griff haben.
Was wohl darin liegt, dass Das die LaLiga eher einen spielerischen Stil bevorzugt.
Edit
Löw kann man in Sachen "Belastungsdosierung" durchaus lobend erwähnen.
Er verheizt seine Spieler jedenfalls nicht in den unwichtigen Freundschaftsspielen, und nimmt Rücksicht auf den Verein, falls die Spieler verletzungsanfällig sind oder durch den engen Terminkalender etwas müde geworden sind.
Beispiel: Boateng, Özil, Khedira, Neuer
Man sollte aber von Seiten des Vereins und auch der Fans erstmal vor der eigenen Haustür kehren, statt sich ständig darüber aufzuregen das es so viele Spiele gibt und es "nur" deshalb zu diesen Verletzungen kommt.
Den Spielplan kann man nicht ändern, was man aber ändern kann, ist das Training im Verein, dass persönliche Training der Spieler für zuhause, Stichwort Fitness- und Regenerationstraining, vor allem die Ernährung der Spieler und ihre Schlafgewohnheiten, ich sage nur Ilkay und Mats die sich ständig Süßigkeiten reingehauen haben und sich über die Folgen wunderten und zu guter letzt, die Kaderzusammenstellung, die muss halt an den Umfang des Spielplans angepasst sein, was man zum Glück ja langsam getan hat, sprich eben keine 18er Kader mehr, sondern 22+ vollwertige Spieler, zwischen denen rotiert werden muss.
Dazu kommt dann noch immer jeder Spieler individuell für sich, jeder ist halt anders gestrickt, der eine ist unkaputtbar, der andere hat halt leider hier und da seine Problemzonen.
Guerreiro ist neu im Verein, niemand von uns kann sagen, wie er sich ernährt oder ernährt hat, was er persönlich für seine Regeneration getan hat oder inwiefern in der Vergangenheit wert auf seine muskuläre Fitness gelegt wurde, ich bezweifel aber, dass dort bei Llorient ein Schwerpunkt lag.
Von daher ist es für mich erstmal nicht verwunderlich, dass so jemand, der dazu zum ersten mal die dreifach Belastung von alle 3 Tage ein Spiel, dass höre Niveau und die höhere Intensität und dazu die fehlende Sommerpause verkraften muss, erstmal anfälliger erscheint und muskuläre Probleme = Anpassungsprobleme zeigt.
Die muss man halt im Trainerteam mit den Ärzten und Physios vernünftig analysieren und dann für ihn ein passendes individuelles Fitness- und Regenerationsprogramm anlegen, was gezielt seine Schwachstellen die vllt im muskulären Bereich liegen ansteuern und beheben.
Ist ja alles kein Teufelswerk, wird aber eben erstmal dauern, sowas geht halt nicht von heute auf morgen, dazu ist das erstmal zusätzliche Belastung, kann man dann halt auch nicht so einfach einbauen wenn man eh schon einer viel stärkeren Belastung ausgesetzt ist, plus sich ständig von kleinen Verletzungen erholen muss.
18.11.2016 - 19:05 Uhr
Zitat von JayZy
Ich kann deinen Unmut schon verstehen, würde es allerdings nicht ganz so einseitig betrachten. Allerdings bin in der Grundtendenz der Aussage voll und ganz verstehen.
Zum einen muss man verstehen, dass es für Spieler gewisser Nationalitäten einfach eine unglaubliche Ehre und zugleich eine genauso große Verpflichtung ist, für ihr Land zu spielen. Nicht falsch verstehen, sicher ist es für einen deutschen Spieler eine riesen Sache, wenn Jogi anruft, aber das ein oder andere Testspiel kann man sich dann mal schenken. Für Spieler wie z.B. ein Vidal, der ja regelmäßig eine schon fast kriegerische Wortwahl an den Tag legt, ist es das Größte schlechthin, für ihr Land aufzulaufen.
Dazu kommt bei Raphael, er hat noch nicht den Stellenwert wie ein Vidal oder ein Ronaldo. Sicher, er war Stammspieler bei der EM und kommt regelmäßig zum Einsatz, ein Superstar ist er noch nicht. Und deshalb will er sein Land nicht enttäuschen und nicht spielen, auch wenn es gesundheitlich sicher mal besser wäre.
Trotzdem muss auch mit dem Spieler selbst reden, denn letztendlich bezahlen wir ihn - und nicht die Nationalmannschaft.
Allerdings muss auch mit dem portugiesischen Nationaltrainer sprechen. Der wird zwar auch die Standardausrede parat haben ("Auch wir haben wichtige Spiele zu bestreiten"), aber wie es geht, zeigt unser viel kritisierter Jogi. Der hat einen guten Mix aus Spielpraxis und Erholung gefunden und die Vereine sind - zurecht - voll des Lobes.
Es geht ja auch gar nicht darum, dass wir Raphael nicht mehr zur Nationalmannschaft lassen, aber zwei Sachen sind nunmal Fakt: er ist im muskulären Bereich sehr anfällig und nach der Länderspielpause kommt er erneut nicht fit zum Verein zurück. Das Spielchen können wir nicht jedes Mal wiederholen. Länderspielpause, der Junge wird 180 Minuten ausgelaugt und die Folgen dürfen wir ausbaden. Nein, hier muss eine Abstimmung getroffen werden und am besten von allen drei Seiten:
- Der Verein muss akzeptieren, dass die Nationalmannschaft eben die Spieler immer anfordern darf.
- Der Spieler muss dringend sensibilisiert werden, dass er - auch wenn es eine Ehre ist - nicht auf Gedeih und Verderben für die Nationalmannschaft spielen sollte und eine zweiwöchige Trainingsphase nach einer Verletzung sicher nicht schlecht für ihn ist.
- Die Nationalmannschaft muss - wie Jogi es vormacht - die Mischung zwischen dem Einsatz wichtiger Spieler und der verständlichen Sorge der Vereine finden.
Zitat von Rocky13
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar

Ich kann deinen Unmut schon verstehen, würde es allerdings nicht ganz so einseitig betrachten. Allerdings bin in der Grundtendenz der Aussage voll und ganz verstehen.
Zum einen muss man verstehen, dass es für Spieler gewisser Nationalitäten einfach eine unglaubliche Ehre und zugleich eine genauso große Verpflichtung ist, für ihr Land zu spielen. Nicht falsch verstehen, sicher ist es für einen deutschen Spieler eine riesen Sache, wenn Jogi anruft, aber das ein oder andere Testspiel kann man sich dann mal schenken. Für Spieler wie z.B. ein Vidal, der ja regelmäßig eine schon fast kriegerische Wortwahl an den Tag legt, ist es das Größte schlechthin, für ihr Land aufzulaufen.
Dazu kommt bei Raphael, er hat noch nicht den Stellenwert wie ein Vidal oder ein Ronaldo. Sicher, er war Stammspieler bei der EM und kommt regelmäßig zum Einsatz, ein Superstar ist er noch nicht. Und deshalb will er sein Land nicht enttäuschen und nicht spielen, auch wenn es gesundheitlich sicher mal besser wäre.
Trotzdem muss auch mit dem Spieler selbst reden, denn letztendlich bezahlen wir ihn - und nicht die Nationalmannschaft.
Allerdings muss auch mit dem portugiesischen Nationaltrainer sprechen. Der wird zwar auch die Standardausrede parat haben ("Auch wir haben wichtige Spiele zu bestreiten"), aber wie es geht, zeigt unser viel kritisierter Jogi. Der hat einen guten Mix aus Spielpraxis und Erholung gefunden und die Vereine sind - zurecht - voll des Lobes.
Es geht ja auch gar nicht darum, dass wir Raphael nicht mehr zur Nationalmannschaft lassen, aber zwei Sachen sind nunmal Fakt: er ist im muskulären Bereich sehr anfällig und nach der Länderspielpause kommt er erneut nicht fit zum Verein zurück. Das Spielchen können wir nicht jedes Mal wiederholen. Länderspielpause, der Junge wird 180 Minuten ausgelaugt und die Folgen dürfen wir ausbaden. Nein, hier muss eine Abstimmung getroffen werden und am besten von allen drei Seiten:
- Der Verein muss akzeptieren, dass die Nationalmannschaft eben die Spieler immer anfordern darf.
- Der Spieler muss dringend sensibilisiert werden, dass er - auch wenn es eine Ehre ist - nicht auf Gedeih und Verderben für die Nationalmannschaft spielen sollte und eine zweiwöchige Trainingsphase nach einer Verletzung sicher nicht schlecht für ihn ist.
- Die Nationalmannschaft muss - wie Jogi es vormacht - die Mischung zwischen dem Einsatz wichtiger Spieler und der verständlichen Sorge der Vereine finden.
Bis auf das Lob für Jogi hast du alles genau auf den Punkt gebracht. Löw hat es dieses mal gut gelöst, oft genug aber auch nicht. Bei Rapha hätte man wirklich nach seiner Verletzung etwas Rücksicht nehmen können und einen Kompromiss eingehen sollen. Ich möchte auch gar niemand die Abstellung verweigern, aber es ärgert einfach enorm, wenn so ein guter Spieler vor dem Kracher wieder fehlt.
18.11.2016 - 19:20 Uhr
Zitat von Rocky13
Bis auf das Lob für Jogi hast du alles genau auf den Punkt gebracht. Löw hat es dieses mal gut gelöst, oft genug aber auch nicht. Bei Rapha hätte man wirklich nach seiner Verletzung etwas Rücksicht nehmen können und einen Kompromiss eingehen sollen. Ich möchte auch gar niemand die Abstellung verweigern, aber es ärgert einfach enorm, wenn so ein guter Spieler vor dem Kracher wieder fehlt.
Bis auf das Lob für Jogi hast du alles genau auf den Punkt gebracht. Löw hat es dieses mal gut gelöst, oft genug aber auch nicht. Bei Rapha hätte man wirklich nach seiner Verletzung etwas Rücksicht nehmen können und einen Kompromiss eingehen sollen. Ich möchte auch gar niemand die Abstellung verweigern, aber es ärgert einfach enorm, wenn so ein guter Spieler vor dem Kracher wieder fehlt.
Warten wir einfach mal ab, wer morgen um 17.30 Uhr auf dem Spielbogen steht. Momentan kann es genausogut ne Finte sein.
18.11.2016 - 19:21 Uhr
Dieser Ausfall trübt meine Zuversicht auf einen Dreier im Topspiel irgendwie enorm.
Sehr Schade, da Guerreiro für uns ein Schlüsselspieler werden könnte bzw. es schon phasenweise ist. Aber auch das lässt sich noch stark verbessern, wird allerdings durch kleinere Rückschläge immer wieder verhindert. Er kann sich leider nicht einspielen und findet nicht den perfekten Rhythmus.
Ich hoffe das "muskuläre Probleme" nicht lediglich die nette Umschreibung von Zerrung oder gar Muskelfaserriss bedeutet.
Hatte mich sehr aufs Topspiel gefreut. Erst Reus, für den es mir einfach nur leid tut. Erwartet hatte ich da zwar nicht viel, aber es ihm von Herzen gegönnt. Jetzt noch Guerreiro
, was fürs Spiel noch mehr weh tut.
Ich hoffe die Mannschaft steckt das weg und zeigt morgen ein leidenschaftliches Spiel. Bayern ist schlagbar.
Gute Besserung Rapha! Werd schnell wieder fit...
Sehr Schade, da Guerreiro für uns ein Schlüsselspieler werden könnte bzw. es schon phasenweise ist. Aber auch das lässt sich noch stark verbessern, wird allerdings durch kleinere Rückschläge immer wieder verhindert. Er kann sich leider nicht einspielen und findet nicht den perfekten Rhythmus.
Ich hoffe das "muskuläre Probleme" nicht lediglich die nette Umschreibung von Zerrung oder gar Muskelfaserriss bedeutet.
Hatte mich sehr aufs Topspiel gefreut. Erst Reus, für den es mir einfach nur leid tut. Erwartet hatte ich da zwar nicht viel, aber es ihm von Herzen gegönnt. Jetzt noch Guerreiro
, was fürs Spiel noch mehr weh tut. Ich hoffe die Mannschaft steckt das weg und zeigt morgen ein leidenschaftliches Spiel. Bayern ist schlagbar.
Gute Besserung Rapha! Werd schnell wieder fit...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von daredennis7 am 18.11.2016 um 19:24 Uhr bearbeitet
19.11.2016 - 18:03 Uhr
Guerreiro hat es leider nicht in den Kader geschafft.
19.11.2016 - 18:13 Uhr
Zitat von JayZy
Ich kann deinen Unmut schon verstehen, würde es allerdings nicht ganz so einseitig betrachten. Allerdings bin in der Grundtendenz der Aussage voll und ganz verstehen.
...
- Der Verein muss akzeptieren, dass die Nationalmannschaft eben die Spieler immer anfordern darf.
Zitat von Rocky13
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar
Es kotzt nur noch an. Der Junge wurde gerade so fit,bevor die Länderspiele kamen und sofort darf er dort wieder antreten. Kaum zurück beim Verein, treten Probleme auf, ist doch immer der selbe Mist. Hauptsache immer schön verheizen, er hätte ruhig in Dortmund bleiben sollen, nachdem er uns ausgefallen ist. Ich werde mit den Länderspielpausen nicht warm und sowas wäre alles vermeidbar

Ich kann deinen Unmut schon verstehen, würde es allerdings nicht ganz so einseitig betrachten. Allerdings bin in der Grundtendenz der Aussage voll und ganz verstehen.
...
- Der Verein muss akzeptieren, dass die Nationalmannschaft eben die Spieler immer anfordern darf.
Sehe ich anders: die Vereine zahlen die Ablöse und das Gehalt, der Verband erntet die Früchte.
Es ist IMHO nur eine Frage der Zeit, bis sich die großen Vereine zusammenschließen und der UEFA/FIFA zeigen, wer die Macht hat. Es fehlt nur ein Funke, um das Fass zum Explodieren zu bringen. Die Bayern regen sich auch ständig auf, fehlen noch 2-3 internationale Größen und es könnte sich einiges ändern.
Die Vereine brauchen die UEFA/FIFA nicht, sondern umgekehrt. Würden die großen Vereine austreten und die kleineren mit attraktiven Konditionen mitnehmen, dann könnte man einfach einen neuen Dachverband gründen. Ich sehe auf Dauer einen Kompromiss, der die Abstellungen deutlich flexibler macht und den Willen der Vereine mehr berücksichtigt und höhere Abstellungsprämien sowie größere Versicherungen, falls sich ein Spieler verletzt.
Aber natürlich bin ich bei dir, dass der BVB da nix tun kann und ein zu kleines Licht ist, um großartig Druck aufbauen zu können.
19.11.2016 - 19:44 Uhr
Obwohl ich der These zustimme, dass die FIFA die Vereine mehr braucht als umgekehrt, darf man die entscheidenden Akteure nicht vergessen: Die Spieler. Ein Verein, der sich weigert Spieler für Nationalmannschaften abzustellen, wird für viele Spieler nicht besonders attraktiv sein. Außerdem ist es für viele Vereine auch ein Aushängeschild, Nationalspieler im Kader zu haben. Alle sind mit allen verflochten.
Ich habe noch einen Funken naive Resthoffnung, dass das FBI und der Schweizer Bundesanwalt die FIFA samt Infantino so an die Wand nageln, dass sie abgewickelt wird und ein ganz neuer Weltverband entsteht, in dem sich echte Reformkräfte durchsetzen. Zugegebenermaßen ist angesichts des opportunistischen und uneinsichtigen DFB nicht zu erwarten, dass es eine Koalition der Anständigen geben könnte, an der der DFB beteiligt wäre oder gar eine Führungsrolle übernehmen könnte.
Ich habe noch einen Funken naive Resthoffnung, dass das FBI und der Schweizer Bundesanwalt die FIFA samt Infantino so an die Wand nageln, dass sie abgewickelt wird und ein ganz neuer Weltverband entsteht, in dem sich echte Reformkräfte durchsetzen. Zugegebenermaßen ist angesichts des opportunistischen und uneinsichtigen DFB nicht zu erwarten, dass es eine Koalition der Anständigen geben könnte, an der der DFB beteiligt wäre oder gar eine Führungsrolle übernehmen könnte.
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