| Geburtsdatum | 21.11.1963 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Niederlande |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | PSV Eindhoven |
Peter Bosz
23.12.2018 - 11:38 Uhr
05.01.2020 - 11:54 Uhr
Zitat von herrmann13
Würde Geld den Fußball regieren wären City und Paris wohl Seriensieger der Cl.
Klar ist Geld eine gute Grundlage. Die Frage ist aber eher ob man aus wenig nicht viel machen kann. Es geht auch mal darum aus vllt durchschnittlichen Leuten überdurchschnittliche zu machen und das liegt am Trainer, nicht am Geld.
Wenn ich mir mal anschaue wer unter Nagelsmann in Hoffenheim alles sau gut war und jetzt fragwürdige Leistungen bringt...der hat da auch nicht teuer eingekauft. Im Gegenteil, die Hoffenheimer haben viel über Wert verkauft und Geld erwirtschaftet. Da sind wir mMn sogar noch besser drin.
Also Geld = Titel ist mMn pauschal nicht zu belegen.
Letztlich ist auch ein Unterschied zwischen "Wir werden jetzt jedes Jahr Meister" und "Wir müssen auf lange Sicht ein Meisterkandidat sein". Und in dieser Konstellation sehe ich unsere GF, vllt auch den Bayer, nicht gewillt mit Bosz einen Nenner zu finden. Bayer müsste sicherlich mehr als 25 Mio investieren bzw. wir bräuchten weitere potente Sponsoren. Unsere GF muss aber auch bereit sein den Kader bis ins Maximum zu kitzeln. Die Diskussion gibt es ja oft unter den Fans hier schon bspw. a la man kann doch keinen direkten Konkurrenten für Volland holen, wo kommen wir denn dahin. Ich glaube schon das hier etwas härtere Zeiten für gewisse Fälle aufgezogen werden müssten um tatsächlich mal nach was zu lechtzen. Ob Bosz das ähnlich sieht ist ja ne andere Frage. Aber er stellte zumindestens in der Vergangenheit die Forderung nach Titeln und nicht nur wir wollen dabei sein, und schielen mal drauf. Da sind wir also in einer Grundsatzdiskussion ob er das hier findet.
Ich kann sein denken nachvollziehen, ist er ambitioniert weil nicht so sehr was nachzuweisen hat? Sicherlich, macht ihn für mich sogar noch sympathischer. Wenn er glaubt es sei hier möglich und unser Club sagt wir gehen mit dir den Weg, koste was es wolle..dann lets go.
Sollten wir daran zerbrechen, dass der Titel will und wir sagen das ist uns zu teuer etc.. sind wir die blöden.
Würde Geld den Fußball regieren wären City und Paris wohl Seriensieger der Cl.
Klar ist Geld eine gute Grundlage. Die Frage ist aber eher ob man aus wenig nicht viel machen kann. Es geht auch mal darum aus vllt durchschnittlichen Leuten überdurchschnittliche zu machen und das liegt am Trainer, nicht am Geld.
Wenn ich mir mal anschaue wer unter Nagelsmann in Hoffenheim alles sau gut war und jetzt fragwürdige Leistungen bringt...der hat da auch nicht teuer eingekauft. Im Gegenteil, die Hoffenheimer haben viel über Wert verkauft und Geld erwirtschaftet. Da sind wir mMn sogar noch besser drin.
Also Geld = Titel ist mMn pauschal nicht zu belegen.
Letztlich ist auch ein Unterschied zwischen "Wir werden jetzt jedes Jahr Meister" und "Wir müssen auf lange Sicht ein Meisterkandidat sein". Und in dieser Konstellation sehe ich unsere GF, vllt auch den Bayer, nicht gewillt mit Bosz einen Nenner zu finden. Bayer müsste sicherlich mehr als 25 Mio investieren bzw. wir bräuchten weitere potente Sponsoren. Unsere GF muss aber auch bereit sein den Kader bis ins Maximum zu kitzeln. Die Diskussion gibt es ja oft unter den Fans hier schon bspw. a la man kann doch keinen direkten Konkurrenten für Volland holen, wo kommen wir denn dahin. Ich glaube schon das hier etwas härtere Zeiten für gewisse Fälle aufgezogen werden müssten um tatsächlich mal nach was zu lechtzen. Ob Bosz das ähnlich sieht ist ja ne andere Frage. Aber er stellte zumindestens in der Vergangenheit die Forderung nach Titeln und nicht nur wir wollen dabei sein, und schielen mal drauf. Da sind wir also in einer Grundsatzdiskussion ob er das hier findet.
Ich kann sein denken nachvollziehen, ist er ambitioniert weil nicht so sehr was nachzuweisen hat? Sicherlich, macht ihn für mich sogar noch sympathischer. Wenn er glaubt es sei hier möglich und unser Club sagt wir gehen mit dir den Weg, koste was es wolle..dann lets go.
Sollten wir daran zerbrechen, dass der Titel will und wir sagen das ist uns zu teuer etc.. sind wir die blöden.
Würde Geld den Fussball regieren (ab einer gewissen Summe ist aber auch egal), wären Bayern Serienmeister, die Briten auf der Überholspur und Madrid und Barcelona europäische Spitzenklasse, warte Mal, genau das ist der Fall. Natürlich kann es mal einen Ausrutscher geben und sich daraus was nachhaltiges entwickeln, aber Hoffe und Nagelsmann, dass war kein Abstiegskandidat, der Kader war fürs Mittelfeld ausgelegt, dazu gute Verstärkungen, das Nagelsmann damit Platz 4 und 3 geholt hat ist beeindruckend, der 8. Platz aber auch enttäuschend. Insgesamt hat Nagelsmann aus "wenig" jedenfalls mehr gemacht. Ob das immer nur Können ist oder auch mal viel Glück sei dahingestellt. Ich glaube niemand zweifelt daran, dass Nagelsmann ein guter ist. Nun ist es aber auch so, dass der Sprung eben von Platz 9 auf Platz 3 ein deutlich anderer ist als der von Platz 3 (mittlerweile sind wir wohl eher die 4. Kraft) auf Platz 1. Wir unterliegen genauso wie Hoffenheim dem Problem, dass die besten von uns weg sind. Wir haben dasselbe Problem, dass wenn unsere Super Neueinkäufe nicht zünden, wir eben nicht nachlegen können. ALles auf einem anderen Level versteht sich, aber das sind Unterschiede. Wenn unsereins überperformed, dann werden wir eher in Zukunft Dortmund oder Leipzig hinter uns lassen.
Ambitionierte Ziele haben ist ja richtig, aber es muss wirtschaftlich geschehen. Nicht zu investieren ist genauso Blödsinnig wie die Zukunft für einen Titelchance von 5% aufs Spiel zu setzen. Ambitioniert heißt für Leverkusen eben nur Champions League eine gute Rolle spielen, in der Bundesliga darauf zu schauen, dass man die 4. Kraft bleibt (denn Schalke, Gladbach, Hertha, Stuttgart, Hamburg, sie alle wollen gerade oder wollten vor uns stehen in der letzten Dekade, und da muss man einfach mal festhalten, dass die Nummer 4 wir sind, und dass das nicht selbstverständlich ist) und eben auch mal an Dortmund oder Leipzig wieder ranzurücken. Als ob jemand am 30. Spieltag die Panik kriegt, weil man auf Platz 1 steht und das nicht geplant war. Ziele und Erwartungen sollten ambitioniert aber realistisch formuliert werden. Wenn das unsere Ziele sind müssen wir genauso wie wenn wir Meister werden wollen oder wenn wir gegen den Abstieg spielen in jedem Spiel hochmotiviert sein, taktisch dem größtmöglichen Erfolg nach ausgerichtet sein und selbstbewusst auftreten. Wenn Bosz meinen sollte, er müsse nationale Titel gewinnen (was ich nicht sehe das er das sagt), dann wird der Vertrag nicht verlängert werden können, sofern die GF nicht vom Bayer mehr Geld kriegt. Dass das eintritt seh ich aber nicht und ehrlich gesagt will ich das selber auch gar nicht. Und mit den jetzigen finanziellen Mitteln muss man sich halt zwei Mal überlegen, ob man einen Volland Back-Up sich leisten kann, oder ob man dann eben doch auf polyvalente Spieler, aber dafür hochwertige und unterschiedliche Typen. Wir haben keinen so breiten Kader, genauso wie münchen und Dortmund, also die Mannschaften die auf drei Hochzeiten tanzen haben erstaunlicherweise eben nicht die großen breiten Kader (vllt auch weil man eben nicht jedem Trainer seine Wünsche erfüllt und dann am ende einen großen, unzufriedenen aufgeblähten Kader hat). Es hat sich bewährt und ich sehe da ehrlich gesagt kein positiv Beispiel, warum wir davon abrücken sollten.
Ich bin zuversichtlich, dass Bosz verlängert, er ist der richtige Mann weiterhin oben anzugreifen wie es auch Schmidt, Lewandowski und Heynckes waren (nur um Mal dagegen zu halten, dass wir nur schlechte Trainer hatten), und vllt. schafft er es im Gegensatz zu diesen, langfristig eine Lösung zu bleiben.
05.01.2020 - 13:09 Uhr
Zitat von herrmann13
...
Leipzig hat auch viel Geld, zahlt aber weder horrende Ablösen noch Gehälter. Dann schaue ich in die Geldverbrennungsmaschine Dortmund und denke mir: ja klar Schulz war sein Geld wert!
...
Leipzig hat auch viel Geld, zahlt aber weder horrende Ablösen noch Gehälter. Dann schaue ich in die Geldverbrennungsmaschine Dortmund und denke mir: ja klar Schulz war sein Geld wert!
Ich finde es immer wieder amüsant wenn Leute den Leipziger Medienquatsch glauben. Leipzig zahlt keine horrenden Ablösen? Man hat zu dieser Saison Lookman für 18 Millionen verpflichtet, der bisher auf 200 Minuten kommt. Der 8-Millionen schwere Candido spielte sogar nicht eine Minute. Letzte Saison kam Saracchi für 12 Millionen, jetzt wird er in die Türkei verliehen. Augustin kam 17/18 für 16 Millionen, inzwischen an Monaco verliehen. Mvogo kam für 5 Millionen um sich als Ersatztorwart auf die Bank zu setzen. Bruma kam für 15 Millionen, wurde inzwischen an Eindhoven abgegeben. Burke kam 16/17 für 15 Millionen, konnte sich nie durchsetzen. Bernardo kam für 6 Millionen, auch längst wieder weg. 8 Millionen für Selke oder 6 Millionen für Nukan waren auch keine Glanztransfers.
Am Ende stehen da eben 200 Millionen Euro an Nettoinvestitionen in den letzten 6 Jahren (trotz teilweise gezahlter Witzablösen an andere RB-Vereine) und wer dann glaubt, dass die Jungs da allesamt für Luft und Liebe spielen, die glauben auch noch an den Weihnachtsmann. Sicherlich liegt man gehaltstechnisch noch nicht auf dem Niveau wie Bayern oder Dortmund, auch da viele der Jungs noch in ihrem ersten Leipziger Vertrag stecken. Nun hat ein Werner aber schon verlängert und dann lass mal Spieler wie Upamecano, Konate, Mukiele und und und verlängern, dann werden die sich auch ganz schnell auf einem ähnlichen Niveau bewegen. Die Leipziger lagen 17/18 schon bei über 100 Millionen an Personalkosten, inzwischen dürfte man in der Hinsicht die dritte Kraft national sein. Die "Geldverbrennungsmaschine" hat im selben Zeitraum übrigens ein Transferplus von über 100 Millionen Euro erzielt. Sicher wurde dort zuletzt nicht jeder Euro optimal eingesetzt, sowohl was Ablöse als auch Gehalt angeht, aber man sollte da die Relationen schon richtig einordnen.
05.01.2020 - 16:00 Uhr
Zitat von Filfis
Leverkusen hat in den letzten 10 Jahren verglichen mit der Konkurrenz immer genug Geld gehabt, um sich weiter zu entwickeln.
Wieso ist Dortmund mit Klopp locker leicht vorbei gezogen?
Der Aufsteiger Leipzig schafft es nach 2-3 Saisons in der ersten Liga, auch locker vorbeizuziehen.
Mittlerweile misst man sich mit Freiburg und Gladbach. Oder bald Berlin.
Schaut euch an, wie die Spielerentwicklung verlaufen ist. Wieso schaffen es Spieler wie Bailey und Havertz nicht, herausragende Leistungen beizubehalten? Oder gar weiter zu steigern?
Wieso schaffen es vermeintlich stabile und fertige Spieler nicht, fehlerfrei zu spielen?
Ara, Baumi, Sven, Lars, Volland machen für ihr Können zuviele folgenschwere Fehler.
Klar, jeder macht Fehler. Klar aber auch: Nicht jeder Fehler muss meist mit einem Gegentor verbunden sein.
Die viel gepriesene Entwicklung der jungen Spieler ist eigentlich nicht wirklich vorhanden. Ein Wendell hat nur am Anfang überzeugen können. Tah ebenso. Bella kann ne Sinuskurve ohne sie zu kennen, blind malen.
Man ist einfach abhängig von der Formschwankung mancher Talente die man auf Dauer trotz des vorhandenen Geldes nicht halten kann.
Ja, man kann jeden Gegner schlagen. Aber auch von jedem geschlagen werden.
Ob diese Philosophie dann nur durch mehr Geld verbessert werden kann? Gern lasse ich mich eines Besseren belehren.
Leverkusen hat in den letzten 10 Jahren verglichen mit der Konkurrenz immer genug Geld gehabt, um sich weiter zu entwickeln.
Wieso ist Dortmund mit Klopp locker leicht vorbei gezogen?
Der Aufsteiger Leipzig schafft es nach 2-3 Saisons in der ersten Liga, auch locker vorbeizuziehen.
Mittlerweile misst man sich mit Freiburg und Gladbach. Oder bald Berlin.
Schaut euch an, wie die Spielerentwicklung verlaufen ist. Wieso schaffen es Spieler wie Bailey und Havertz nicht, herausragende Leistungen beizubehalten? Oder gar weiter zu steigern?
Wieso schaffen es vermeintlich stabile und fertige Spieler nicht, fehlerfrei zu spielen?
Ara, Baumi, Sven, Lars, Volland machen für ihr Können zuviele folgenschwere Fehler.
Klar, jeder macht Fehler. Klar aber auch: Nicht jeder Fehler muss meist mit einem Gegentor verbunden sein.
Die viel gepriesene Entwicklung der jungen Spieler ist eigentlich nicht wirklich vorhanden. Ein Wendell hat nur am Anfang überzeugen können. Tah ebenso. Bella kann ne Sinuskurve ohne sie zu kennen, blind malen.
Man ist einfach abhängig von der Formschwankung mancher Talente die man auf Dauer trotz des vorhandenen Geldes nicht halten kann.
Ja, man kann jeden Gegner schlagen. Aber auch von jedem geschlagen werden.
Ob diese Philosophie dann nur durch mehr Geld verbessert werden kann? Gern lasse ich mich eines Besseren belehren.

jetzt wirst du aber unfair. Vor 10 Jahren war es für Leverkusen eine erfolgreiche Saison gewesen wenn man sich für den UEFA Cup qualifiziert hat. Den Skibbe und Labbadia jeweils vergeigt haben.
Geldtechnisch lag man hinter Klubs wie Bayern, Hamburg, Dortmund, Schalke, Bremen, Stuttgart,Wolfsburg teilweise sogar deutlich zurück. Mit Hertha auf einem Niveau. Da von fehlender Entwicklung zu sprechen ist Schwachsinn. Es ist eher mMn eher so das mit dem Standort Leverkusen nicht mehr als CL Qualifikation möglich ist. Und nur weil Geld vorhanden ist heisst es nicht das es für die Spieler jeweils ausreicht um sie zu halten. Wenn selbst für Durchschnittsspieler wie Sam, Toprak und Castro uns wegen deutlich höherem Gehälter verlassen. Von Spieler mit deutlich mehr Potenzial brauchen wir hier in Leverkusen erst gar nicht sprechen.
07.02.2020 - 12:29 Uhr
Zitat von Marsupilami
Schön, dass von dir nur qualifizierte Beiträge und Kritik kommen, die zur Diskussion anregen und keine plumpen Einzeiler wie "Das Völler gerne (zu) lange an Trainern festhält ist ja nichts neues.". Wait...
Zitat von Basilikum
Bla bla bla... Von dir kommt auch nur unqualifiziertes Bashing. Ich habe mit keinem Wort von Entlassung gesprochen. Das wir unter Bosz aber seit Saisonbeginn unseren Zielen hinterherlaufen ist aber nunmal die Wahrheit.
Zitat von Marsupilami
Und das bei dir ein Trainer nach 2 schlechten Spielen jedes mal entlassen gehört ist auch nichts neues.
Zitat von Basilikum
Das Völler gerne (zu) lange an Trainern festhält ist ja nichts neues. War schon bei Schmidt und Herrlich so,als er immer der einzige war der gegen eine Entlassung war.
Das Völler gerne (zu) lange an Trainern festhält ist ja nichts neues. War schon bei Schmidt und Herrlich so,als er immer der einzige war der gegen eine Entlassung war.
Und das bei dir ein Trainer nach 2 schlechten Spielen jedes mal entlassen gehört ist auch nichts neues.
Bla bla bla... Von dir kommt auch nur unqualifiziertes Bashing. Ich habe mit keinem Wort von Entlassung gesprochen. Das wir unter Bosz aber seit Saisonbeginn unseren Zielen hinterherlaufen ist aber nunmal die Wahrheit.
Schön, dass von dir nur qualifizierte Beiträge und Kritik kommen, die zur Diskussion anregen und keine plumpen Einzeiler wie "Das Völler gerne (zu) lange an Trainern festhält ist ja nichts neues.". Wait...
Die Kritik mit den Zielen hinterherlaufen verstehe ich nicht ganz, es ist doch normal das an einem 20. Spieltag noch alle Vereine versuchen ihre Ziele zu erreichen. Oder sollten wir die CL-Quali jetzt schon sicher in der Tasche haben?
Was man kritisieren kann ist die Konstanz, aber das Problem liegt wie ich finde an unserem schlechten Abschluss vorm Tor! Weil fußballerisch sind unsere Spiele zu 80% überzeugend, aber wir lassen den Gegner immer am Leben.
09.02.2020 - 13:46 Uhr
Saustarke Leistung von ihm gestern. Der Schachzug mit Bellarabi als Schienenspieler gegen Sancho war absolut verständlich, der Wechsel zu Weiser riskant aber richtig. Vollands Vorzug vor Alario gold und die Umstellung der beiden Benders der Schlüssel zum Sieg. Mut bewiesen mit Tapsoba.
Gegen einen Gegner, der Offensiv einfach eine Macht ist gegengehalten und am Ende einen glücklichen, aber verdienten Sieg eingefahren. Das Spiel konnte in beide Richtungen kippen, siehe Havertz Chance oder Cans Traumtor, die dem Spiel entsprechende Wendungen gegeben haben. Aber dann so zu reagieren verdient Respekt. Aussagen wie die obige sind natürlich in dem Zusammenhang einfach nicht nur lächerlich und respektlos sondern schlicht und ergreifend dumm. Was Dortmund gespielt hat war einer Topmannschaft fast die ganze Zeit über würdig und was wir gezeigt haben hat gezeigt, dass wir es damit aufnehmen können. Klar ist aber auch, dass wir dieses Spiel in den meisten Fällen nicht gewinnen werden, man erinnere sich nur an die Wahnsinnskombi von Sancho, Brandt und Haaland in den Anfangsminuten. Das war Zucker, genauso wie viele andere Angriffe der Dortmunder auch. Glück für uns, dass mit Brandt der beste Mann zur Pause ausgewechselt werden musste. Das wir zu dem Zeitpunkt noch im Spiel waren mit 2:2, da hat Bosz grßen Anteil dran gehabt mit der Umstellung auf Dreierkette, wodurch wir zwar recht defensiv für meinen Geschmack standen, aber auch Haaland wenig Platz boten (insofern auch nicht überraschend, dass die Tore über enen Standard und eines Fernschusses folgten). Mit den Schienenspiel kamen wir zwar nur zu wenig guten Aktionen, hatten dafür im Zentrum mit Amiri und Bender aber stets Zugriff und mit einem gut eingestellten Havertz und Volland stets die Suche nach dem Schnittstellenpass, ähnlich zu den Spielen gegen Gladbach und München.
Nach dem 2:3 dann das aggressivere Pressing mit zwei Benders die haufenweise Bälle antizipierten, ein Amiri der immer weiter den Dortmundern den Ball abjagen wollte und durch Weiser und Sinkgraven fand das Flügelspiel deutlich verbessert statt, da diese nun Spieler zum Mitspielen hatten und nicht mehr so isoliert vom Rest der Mannschaft agieren mussten. Belohnung war, dass man Dortmund im Griff hatte und schließlich, als sich die Chance schließlich bot, eiskalt zuschlug.
Zusammengefasst: Ich denke das Bosz gestern der Gewinner der Partie war, einfach weil er ein deutlich besseres Coaching als Favre hatte (der fand ich gestern auch vieles richtig gemacht hat, bspw. das starke Anlaufen von Tah und Bellarabi) und natürlich, im Endeffekt auch belohnt wurde. Eine den Umständen entsprechend gute Aufstellung, richtige Korrekturen und neue Matchpläne. Ich hoffe, wir können jetzt eine kleine Serie starten, um aus dieser Verfolgerrolle auch mal austreten zu können. Durch das Spiel hat Bosz bei mir gut an Kredit gewonnen.
Gegen einen Gegner, der Offensiv einfach eine Macht ist gegengehalten und am Ende einen glücklichen, aber verdienten Sieg eingefahren. Das Spiel konnte in beide Richtungen kippen, siehe Havertz Chance oder Cans Traumtor, die dem Spiel entsprechende Wendungen gegeben haben. Aber dann so zu reagieren verdient Respekt. Aussagen wie die obige sind natürlich in dem Zusammenhang einfach nicht nur lächerlich und respektlos sondern schlicht und ergreifend dumm. Was Dortmund gespielt hat war einer Topmannschaft fast die ganze Zeit über würdig und was wir gezeigt haben hat gezeigt, dass wir es damit aufnehmen können. Klar ist aber auch, dass wir dieses Spiel in den meisten Fällen nicht gewinnen werden, man erinnere sich nur an die Wahnsinnskombi von Sancho, Brandt und Haaland in den Anfangsminuten. Das war Zucker, genauso wie viele andere Angriffe der Dortmunder auch. Glück für uns, dass mit Brandt der beste Mann zur Pause ausgewechselt werden musste. Das wir zu dem Zeitpunkt noch im Spiel waren mit 2:2, da hat Bosz grßen Anteil dran gehabt mit der Umstellung auf Dreierkette, wodurch wir zwar recht defensiv für meinen Geschmack standen, aber auch Haaland wenig Platz boten (insofern auch nicht überraschend, dass die Tore über enen Standard und eines Fernschusses folgten). Mit den Schienenspiel kamen wir zwar nur zu wenig guten Aktionen, hatten dafür im Zentrum mit Amiri und Bender aber stets Zugriff und mit einem gut eingestellten Havertz und Volland stets die Suche nach dem Schnittstellenpass, ähnlich zu den Spielen gegen Gladbach und München.
Nach dem 2:3 dann das aggressivere Pressing mit zwei Benders die haufenweise Bälle antizipierten, ein Amiri der immer weiter den Dortmundern den Ball abjagen wollte und durch Weiser und Sinkgraven fand das Flügelspiel deutlich verbessert statt, da diese nun Spieler zum Mitspielen hatten und nicht mehr so isoliert vom Rest der Mannschaft agieren mussten. Belohnung war, dass man Dortmund im Griff hatte und schließlich, als sich die Chance schließlich bot, eiskalt zuschlug.
Zusammengefasst: Ich denke das Bosz gestern der Gewinner der Partie war, einfach weil er ein deutlich besseres Coaching als Favre hatte (der fand ich gestern auch vieles richtig gemacht hat, bspw. das starke Anlaufen von Tah und Bellarabi) und natürlich, im Endeffekt auch belohnt wurde. Eine den Umständen entsprechend gute Aufstellung, richtige Korrekturen und neue Matchpläne. Ich hoffe, wir können jetzt eine kleine Serie starten, um aus dieser Verfolgerrolle auch mal austreten zu können. Durch das Spiel hat Bosz bei mir gut an Kredit gewonnen.
12.02.2020 - 08:17 Uhr
Ich liebe diesen Trainer!
- Seine ruhige, sachliche und immer kritikgeprägte aber ebenso lobende Art, die sich nicht von Ergebnissen täuschen lässt.
- Sein Ingame-Coaching ist meiner Meinung nach das beste, was wir in den letzten 20 Jahren sehen durften. Wie oft seine Systemwechsel und Auswechslungen fruchten, ist schon außergewöhnlich. Klappt nicht immer (ist ja klar), aber die Quote ist traumhaft.
- Vom Team mit den meisten Standardgegentreffern innerhalb von 12 Monaten zum genauen Gegenteil.
- Wie er es schafft, dass alle Spieler in höchsten Tönen von ihm sprechen und er sie alle voll motiviert. Dabei sind selbst ehemalige Stammspieler, die ein paar Spiele auf der Bank verbringen (Tah, Bailey, ...) ihm sogar noch dankbar dafür in den Interviews ("Das habe ich scheinbar gebraucht" ... ).
- Wenn er von Fußball spricht und vorallem von richtig guten Spielen, dann funkeln seine Augen wie die eines Kindes zu Weihnachten.
- Er probiert viel aus. Ihm ist da die öffentliche Meinung egal. Wenn er das Gefühl hat, die Option ist die Bessere gegenüber der Naheliegensten, dann macht er das auch.
Ich könnte sicherlich noch einige Dinge aufzählen, aber es zeigt glaube ich ganz gut, dass wir kaum einen besseren Trainer hätten bekommen können.
Wenn es jetzt nicht läuft, dann liegt es an der Mannschaft. Und da sollte Peter langfristig seinen optimalen Kader zusammenstellen dürfen.
- Seine ruhige, sachliche und immer kritikgeprägte aber ebenso lobende Art, die sich nicht von Ergebnissen täuschen lässt.
- Sein Ingame-Coaching ist meiner Meinung nach das beste, was wir in den letzten 20 Jahren sehen durften. Wie oft seine Systemwechsel und Auswechslungen fruchten, ist schon außergewöhnlich. Klappt nicht immer (ist ja klar), aber die Quote ist traumhaft.
- Vom Team mit den meisten Standardgegentreffern innerhalb von 12 Monaten zum genauen Gegenteil.
- Wie er es schafft, dass alle Spieler in höchsten Tönen von ihm sprechen und er sie alle voll motiviert. Dabei sind selbst ehemalige Stammspieler, die ein paar Spiele auf der Bank verbringen (Tah, Bailey, ...) ihm sogar noch dankbar dafür in den Interviews ("Das habe ich scheinbar gebraucht" ... ).
- Wenn er von Fußball spricht und vorallem von richtig guten Spielen, dann funkeln seine Augen wie die eines Kindes zu Weihnachten.
- Er probiert viel aus. Ihm ist da die öffentliche Meinung egal. Wenn er das Gefühl hat, die Option ist die Bessere gegenüber der Naheliegensten, dann macht er das auch.
Ich könnte sicherlich noch einige Dinge aufzählen, aber es zeigt glaube ich ganz gut, dass wir kaum einen besseren Trainer hätten bekommen können.
Wenn es jetzt nicht läuft, dann liegt es an der Mannschaft. Und da sollte Peter langfristig seinen optimalen Kader zusammenstellen dürfen.
02.03.2020 - 09:56 Uhr
Dass es momentan so gut läuft, ist zum Großteil sein Verdienst.
Obwohl er ja laut eigener Aussage kein Freund der großen Rotation ist, hat er es in den vergangenen Wochen geschafft, so gut wie jeden Kaderspieler einzubinden und diese zahlen dass dann auch mit Leistung zurück.
Ein Wendell bspw. , der gegen Porto gar nicht dabei war, steht im Topspiel gegen Leipzig plötzlich wieder in der Startelf und liefert aus dem Stehgreif eine gute Partie ab.
Dazu hat er im Winter nicht nur zwei Neuzugänge bekommen, die sofort eingschlagen haben und weiterhelfen, sondern auch unsere Sommerzugänge Demirbay und Amiri endgültig in die Spur gebracht, die in der Hinrunde noch teilweise durchgeschleppt wurden.
Der Kniff mit Amiri als RAV war bemerkenswert und auch Demirbay liefert nach Porto gegen Leipzig die zweite sehr gute Leistung innerhalb weniger Tage ab.
Insgesamt ist unsere Spielweise mittlerweile so kontrolliert, wie ich es glaube ich noch nie erlebt habe.
Auch wenn die zweiten Halbzeit gegen Leipzig langweilig ausgesehen haben mag - ich finds irgendwie geil, dass wir auswärts bei so einem Gegner einfach bewusst jegliches Tempo aus dem Spiel nehmen können und dann ganz kontrolliert den Punkt mitnehmen, ohne das der Gegner überhaupt nochmal in eine Art Schlussoffensive kommt (übrigens glaube ich das erste Auswärtsremis diese Saison).
Wir werden momentan überhaupt nicht mehr von der Spielweise des Gegners oder sich daraus ergebenden Dynamiken innerhalb eines Spiels überrascht - wir bestimmen und kontrollieren den Verlauf der Partie.
Obwohl er ja laut eigener Aussage kein Freund der großen Rotation ist, hat er es in den vergangenen Wochen geschafft, so gut wie jeden Kaderspieler einzubinden und diese zahlen dass dann auch mit Leistung zurück.
Ein Wendell bspw. , der gegen Porto gar nicht dabei war, steht im Topspiel gegen Leipzig plötzlich wieder in der Startelf und liefert aus dem Stehgreif eine gute Partie ab.
Dazu hat er im Winter nicht nur zwei Neuzugänge bekommen, die sofort eingschlagen haben und weiterhelfen, sondern auch unsere Sommerzugänge Demirbay und Amiri endgültig in die Spur gebracht, die in der Hinrunde noch teilweise durchgeschleppt wurden.
Der Kniff mit Amiri als RAV war bemerkenswert und auch Demirbay liefert nach Porto gegen Leipzig die zweite sehr gute Leistung innerhalb weniger Tage ab.
Insgesamt ist unsere Spielweise mittlerweile so kontrolliert, wie ich es glaube ich noch nie erlebt habe.
Auch wenn die zweiten Halbzeit gegen Leipzig langweilig ausgesehen haben mag - ich finds irgendwie geil, dass wir auswärts bei so einem Gegner einfach bewusst jegliches Tempo aus dem Spiel nehmen können und dann ganz kontrolliert den Punkt mitnehmen, ohne das der Gegner überhaupt nochmal in eine Art Schlussoffensive kommt (übrigens glaube ich das erste Auswärtsremis diese Saison).
Wir werden momentan überhaupt nicht mehr von der Spielweise des Gegners oder sich daraus ergebenden Dynamiken innerhalb eines Spiels überrascht - wir bestimmen und kontrollieren den Verlauf der Partie.
08.03.2020 - 16:48 Uhr
@koppel1970
Oder machen wir es mal allgemein:
These 1: Die Rückrunden waren unter Roger besser als die Hinrunden.
Das gilt für 2 der 3 Saisons. 2014/15 war es 28:33. 2015/16 war es 27:33. 2016/17 war es 24:17 (inklusive Korkut-Spiele) bzw. ebenfalls 24:17, wenn man Rogers 6 Rückrundenspiele mit 6 Punkten auf die komplette Rückrunde hochrechnet.
-> Das kann man also durchaus so sehen. Ich glaube aber nicht, dass es mit der Mehrfachbelastung in den Hinrunden zu tun hatte. Weder körperlich noch psychologisch. Vielmehr glaube ich, dass Spieler wie Brandt schlichtweg in den Rückrunden im Kampf um die CL-Plätze eine Art Schlussspurt eingelegt haben, während sie in den Hinrunden vor sich hin träumten. Das hätte ohne internationale Spiele genauso passieren können.
These 2: Es gab Einbrüche in den Rückrunden in der heißen Phase der englischen Wochen.
Das gilt für eine der 3 Saisons. 2014/15 waren wir sehr stark in dieser Phase mit einer Siegesserie. 2015/16 gab es diesen Einbruch. Wobei wir vor Ende der englischen Wochen aus dem Einbruch wieder herauskamen und es wie gesagt diverse Gründe für den Einbruch gab. 2016/17 gab es keinen derartigen Einbruch, da wir vor und nach der Phase genauso schlecht gepunktet haben.
-> Diese These lehne ich entsprechend ab, da sie allenfalls auf eine der drei Saisons zutrifft. Ich halte das für einen Mythos.
These 3: Wir waren nach CL-Spielen schlechter als in den anderen Spielen.
Das würde ich aufteilen nach Hinrunde und Rückrunde. Interessant sind vor allem die Ergebnisse nach den 6 Spielen der Gruppenphase in den Hinrunden.
Bei den Rückrunden-Spielen ergibt sich das Problem, dass wir in der 3. Saison da schon den Trainerwechsel hatten bzw. da der komplette Einbruch unter Roger stattfand. In der 2. Saison hatten wir keine CL-Achtelfinal-Spiele und stattdessen 4 EL-Spiele. In der 1. Saison gab es 2 Achtelfinal-Spiele gegen Atletico (inklusive Elfmeterschießen).
Hier die Ergebnisse nach CL/EL-Spielen in den Rückrunden:
2014/15: 1:0 gegen Freiburg, 1:0 gegen Schalke
2015/16: 0:1 gegen Dortmund, 1:3 gegen Mainz*, 1:0 gegen Hamburg, 2:0 gegen Stuttgart**
*das war die Einbruch-Phase, die nach dem Dortmund-Spiel mit Roger auf der Tribüne begann),
**das waren die beiden Bundesliga-Spiele nach den Spielen gegen Villarreal, mit denen unsere Siegesserie begann
2016/17: 0:2 gegen Mainz*, 0:1 gegen Hoffenheim**
*vorletztes Spiel von Roger
**zweites Bundesliga-Spiel von Korkut
Wir waren also 2014/15 stark in den beiden Bundesliga-Spielen nach den beiden CL-Spielen. 2015/16 war die Bilanz okay bis gut, trotz der Einbruch-Phase, die wir dort hatten.
2016/17 war die Bilanz schlecht. Nur hatte der Einbruch in Rogers dritter Saison nichts mit Überbelastung zu tun. Wir hatten sogar eher einen zu breiten Kader. Aranguiz beispielsweise war nicht verletzt und blieb in beiden Spielen - gegen Mainz unter Roger und gegen Hoffenheim unter Korkut - 90 Minuten lang auf der Bank. Beim 2:6 gegen Dortmund hat Roger ihn nach 38 Minuten ausgewechselt (keine Verletzung, sondern aus taktischen Gründen und aufgrund von Gelb-rot-Gefahr). Bei Korkuts Debüt gegen Bremen auch 90 Minuten auf der Bank. Brandt gegen Mainz ebenfalls auf der Bank. Auf dem Platz: Leno, Jedvaj, Toprak, Dragovic, Henrichs, Lars Bender, Kampl, Bellarabi, Volland, Havertz, Chicharito. Abgesehen von Tah, Wendell und Calhanoglu, die fehlten, war das die Topelf. Und überspielt waren die beim besten Willen nicht. Die zusätzliche Belastung durch den Pokal hatten wir ja schon erfolgreich im Hinrunden-Spiel gegen die Sportfreunde Lotte vermieden.
Hier die Ergebnisse nach CL/EL-Spielen in den Hinrunden:
2014/15: 2:0 gegen Dortmund, 4:2 gegen Hertha, 1:4 gegen Wolfsburg (mit De Bruyne), 2:2 gegen Paderborn, 1:0 gegen Schalke, 0:0 gegen Mainz, 5:1 gegen Köln, 1:1 gegen Gladbach
2015/16: 1:0 gegen Hannover, 0:3 gegen die Bayern, 0:3 gegen Dortmund, 1:1 gegen Augsburg, 4:3 gegen Stuttgart, 1:2 gegen Köln, 1:1 gegen Schalke, 5:0 gegen Gladbach
2016/17: 1:2 gegen Frankfurt, 2:0 gegen Dortmund, 0:3 gegen Hoffenheim, 3:2 gegen Darmstadt, 1:2 gegen die Bayern, 1:0 gegen Schalke
2014/15 war gut. 8 Spiele, 4 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage
Punkteschnitt: 1,88
Punkteschnitt Hinrunde komplett: 1,65
2015/16 war mittelmäßig, aber das war die komplette Hinrunde. 8 Spiele, 3 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen.
Punkteschnitt: 1,38
Punkteschnitt Hinrunde komplett: 1,59
2 der 3 Niederlagen allerdings gegen die Bayern und Dortmund.
2016/16 war gut und wesentlich besser als der Rest der Hinrunde. 6 Spiele, 3 Siege, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen
Punkteschnitt: 1,5
Punkteschnitt Hinrunde komplett: 1,41
Frankfurt mit Kovac damals, Dortmund mit Tuchel, Hoffenheim mit Nagelsmann und die Bayern waren Top-Gegner damals. Dazu noch Schalke (in der schlechten Saison mit Weinzierl).
---> These 3 (Wir waren nach CL-Spielen schlechter als in den anderen Spielen) kann ich überhaupt nicht zustimmen. Das war allenfalls 2015/16 der Fall, aus den erläuterten Gründen. 2014/15 war es umgekehrt.
These 4: Wir haben allgemein in den englischen Wochen (egal, ob CL/EL, Pokal oder englische Bundesliga-Woche) geschwächelt.
-> Das habe ich ja in der vorherigen Antwort schon anhand der Ergebnisse analysiert. Auffälligkeiten kann ich keine feststellen. Natürlich waren die meisten Wochen in den Hinrunden englische Wochen, sodass man schlichtweg keine Möglichkeit hat, Vergleiche zu einer Situation ohne englische Wochen zu ziehen. Man kann allenfalls die These aufstellen, dass wir ohne Qualifikation für internationale Wettbewerbe (und ohne Erfolge in den Pokalspielen) in den Hinrunden in der Bundesliga besser gepunktet hätten. Das ist möglich.
Die Ergebnisse geben aber keine Anhaltspunkte dafür, irgendwelche unmittelbaren Auswirkungen durch Mehrfachbelastung zu vermuten. Auch keine Unterschätzung kleinerer Gegner (durch Fokus auf die großen internationalen Spiele), wie es sie früher (unter anderem unter Augenthaler mit Berbatov, Franca, Ponte, usw.) gegeben hat, wenn wir innerhalb von einer Woche die Bayern 4:1 und Real 3:0 geschlagen haben, aber dafür dazwischen gegen Mainz 0:2 verloren haben und danach gegen Nürnberg 2:2, gegen Bremen im Pokal 2:3 und gegen Stuttgart in der Liga 0:3 gespielt haben.
Konditionsprobleme hat es allenfalls langfristig gegeben und gesehen habe ich davon ehrlich gesagt überhaupt nichts, sondern eher eine unter Roger Schmidt stets laufbereite, ausdauerstarke Mannschaft, die gegen Ende der Spiele noch eine Schippe drauflegen konnte (wie eben auch am Ende der Saisons). Es waren eher taktische Probleme. Und ich sehe nicht, wie wir die ohne internationale Spiele vermieden hätten.
Ist jetzt nichts Wichtiges, was man diskutieren müsste
Ich hätte kein Problem damit, wenn es so wäre, dass wir unter Roger mit englischen Wochen Probleme gehabt hätten. Ich sehe halt nicht, dass das der Fall war und halte es daher für einen Mythos. Bedingt durch die Schlussspurts der Saisons 2014/15 und 2015/16, die aber eben ganz unterschiedlich verlaufen sind.
Hier die Bilanz nach Länderspielpausen:
Hinrunde:
2014/15: 3:3 gegen Bremen, 3:3 gegen Stuttgart, 3:1 gegen Hannover
2015/16: 0:1 gegen Darmstadt, 0:0 gegen den HSV, 3:1 gegen Frankfurt (mit Veh)
2016/17: 3:1 gegen den HSV, 1:2 gegen Bremen, 2:3 gegen Leipzig
Rückrunde:
2014/15: 4:0 gegen den HSV
2015/16: 3:0 gegen Wolfsburg
2016/17: 3:3 gegen Wolfsburg
In den Rückrunden gut. 2014/15 und 2015/16 jeweils innerhalb unserer Siegesserien gelegen. In den Hinrunden waren wir jedoch nach den Länderspielpausen schlecht, trotz schwacher Gegner.
Das halte ich für ein größeres Problem.
Hier noch die Bilanz nach Länderspielpausen unter Herrlich und Bosz:
Hinrunde:
2017/18: 1:3 gegen Mainz, 2:2 gegen Wolfsburg, 2:2 gegen Leipzig
2018/19: 1:3 gegen die Bayern, 2:2 gegen Hannover, 2:0 gegen Stuttgart
2019/20: 0:4 gegen Dortmund, 0:3 gegen Frankfurt, 1:1 gegen Freiburg
Rückrunde:
2017/18: 0:0 gegen Augsburg
2018/19: 1:4 gegen Hoffenheim
2019/20: ? gegen Wolfsburg
Noch gravierender als unter Roger.
Das kann Zufall sein (angesichts der geringen Anzahl an Spielen), aber statistisch ist es jedenfalls auffällig, dass wir nach den stets ähnlich gelegenen Länderspielpausen Jahr für Jahr schlecht punkten. Die Bilanz in englischen Wochen und nach CL/EL-Spielen jedoch ist nicht auffällig.
Oder machen wir es mal allgemein:
These 1: Die Rückrunden waren unter Roger besser als die Hinrunden.
Das gilt für 2 der 3 Saisons. 2014/15 war es 28:33. 2015/16 war es 27:33. 2016/17 war es 24:17 (inklusive Korkut-Spiele) bzw. ebenfalls 24:17, wenn man Rogers 6 Rückrundenspiele mit 6 Punkten auf die komplette Rückrunde hochrechnet.
-> Das kann man also durchaus so sehen. Ich glaube aber nicht, dass es mit der Mehrfachbelastung in den Hinrunden zu tun hatte. Weder körperlich noch psychologisch. Vielmehr glaube ich, dass Spieler wie Brandt schlichtweg in den Rückrunden im Kampf um die CL-Plätze eine Art Schlussspurt eingelegt haben, während sie in den Hinrunden vor sich hin träumten. Das hätte ohne internationale Spiele genauso passieren können.
These 2: Es gab Einbrüche in den Rückrunden in der heißen Phase der englischen Wochen.
Das gilt für eine der 3 Saisons. 2014/15 waren wir sehr stark in dieser Phase mit einer Siegesserie. 2015/16 gab es diesen Einbruch. Wobei wir vor Ende der englischen Wochen aus dem Einbruch wieder herauskamen und es wie gesagt diverse Gründe für den Einbruch gab. 2016/17 gab es keinen derartigen Einbruch, da wir vor und nach der Phase genauso schlecht gepunktet haben.
-> Diese These lehne ich entsprechend ab, da sie allenfalls auf eine der drei Saisons zutrifft. Ich halte das für einen Mythos.
These 3: Wir waren nach CL-Spielen schlechter als in den anderen Spielen.
Das würde ich aufteilen nach Hinrunde und Rückrunde. Interessant sind vor allem die Ergebnisse nach den 6 Spielen der Gruppenphase in den Hinrunden.
Bei den Rückrunden-Spielen ergibt sich das Problem, dass wir in der 3. Saison da schon den Trainerwechsel hatten bzw. da der komplette Einbruch unter Roger stattfand. In der 2. Saison hatten wir keine CL-Achtelfinal-Spiele und stattdessen 4 EL-Spiele. In der 1. Saison gab es 2 Achtelfinal-Spiele gegen Atletico (inklusive Elfmeterschießen).
Hier die Ergebnisse nach CL/EL-Spielen in den Rückrunden:
2014/15: 1:0 gegen Freiburg, 1:0 gegen Schalke
2015/16: 0:1 gegen Dortmund, 1:3 gegen Mainz*, 1:0 gegen Hamburg, 2:0 gegen Stuttgart**
*das war die Einbruch-Phase, die nach dem Dortmund-Spiel mit Roger auf der Tribüne begann),
**das waren die beiden Bundesliga-Spiele nach den Spielen gegen Villarreal, mit denen unsere Siegesserie begann
2016/17: 0:2 gegen Mainz*, 0:1 gegen Hoffenheim**
*vorletztes Spiel von Roger
**zweites Bundesliga-Spiel von Korkut
Wir waren also 2014/15 stark in den beiden Bundesliga-Spielen nach den beiden CL-Spielen. 2015/16 war die Bilanz okay bis gut, trotz der Einbruch-Phase, die wir dort hatten.
2016/17 war die Bilanz schlecht. Nur hatte der Einbruch in Rogers dritter Saison nichts mit Überbelastung zu tun. Wir hatten sogar eher einen zu breiten Kader. Aranguiz beispielsweise war nicht verletzt und blieb in beiden Spielen - gegen Mainz unter Roger und gegen Hoffenheim unter Korkut - 90 Minuten lang auf der Bank. Beim 2:6 gegen Dortmund hat Roger ihn nach 38 Minuten ausgewechselt (keine Verletzung, sondern aus taktischen Gründen und aufgrund von Gelb-rot-Gefahr). Bei Korkuts Debüt gegen Bremen auch 90 Minuten auf der Bank. Brandt gegen Mainz ebenfalls auf der Bank. Auf dem Platz: Leno, Jedvaj, Toprak, Dragovic, Henrichs, Lars Bender, Kampl, Bellarabi, Volland, Havertz, Chicharito. Abgesehen von Tah, Wendell und Calhanoglu, die fehlten, war das die Topelf. Und überspielt waren die beim besten Willen nicht. Die zusätzliche Belastung durch den Pokal hatten wir ja schon erfolgreich im Hinrunden-Spiel gegen die Sportfreunde Lotte vermieden.
Hier die Ergebnisse nach CL/EL-Spielen in den Hinrunden:
2014/15: 2:0 gegen Dortmund, 4:2 gegen Hertha, 1:4 gegen Wolfsburg (mit De Bruyne), 2:2 gegen Paderborn, 1:0 gegen Schalke, 0:0 gegen Mainz, 5:1 gegen Köln, 1:1 gegen Gladbach
2015/16: 1:0 gegen Hannover, 0:3 gegen die Bayern, 0:3 gegen Dortmund, 1:1 gegen Augsburg, 4:3 gegen Stuttgart, 1:2 gegen Köln, 1:1 gegen Schalke, 5:0 gegen Gladbach
2016/17: 1:2 gegen Frankfurt, 2:0 gegen Dortmund, 0:3 gegen Hoffenheim, 3:2 gegen Darmstadt, 1:2 gegen die Bayern, 1:0 gegen Schalke
2014/15 war gut. 8 Spiele, 4 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage
Punkteschnitt: 1,88
Punkteschnitt Hinrunde komplett: 1,65
2015/16 war mittelmäßig, aber das war die komplette Hinrunde. 8 Spiele, 3 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen.
Punkteschnitt: 1,38
Punkteschnitt Hinrunde komplett: 1,59
2 der 3 Niederlagen allerdings gegen die Bayern und Dortmund.
2016/16 war gut und wesentlich besser als der Rest der Hinrunde. 6 Spiele, 3 Siege, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen
Punkteschnitt: 1,5
Punkteschnitt Hinrunde komplett: 1,41
Frankfurt mit Kovac damals, Dortmund mit Tuchel, Hoffenheim mit Nagelsmann und die Bayern waren Top-Gegner damals. Dazu noch Schalke (in der schlechten Saison mit Weinzierl).
---> These 3 (Wir waren nach CL-Spielen schlechter als in den anderen Spielen) kann ich überhaupt nicht zustimmen. Das war allenfalls 2015/16 der Fall, aus den erläuterten Gründen. 2014/15 war es umgekehrt.
These 4: Wir haben allgemein in den englischen Wochen (egal, ob CL/EL, Pokal oder englische Bundesliga-Woche) geschwächelt.
-> Das habe ich ja in der vorherigen Antwort schon anhand der Ergebnisse analysiert. Auffälligkeiten kann ich keine feststellen. Natürlich waren die meisten Wochen in den Hinrunden englische Wochen, sodass man schlichtweg keine Möglichkeit hat, Vergleiche zu einer Situation ohne englische Wochen zu ziehen. Man kann allenfalls die These aufstellen, dass wir ohne Qualifikation für internationale Wettbewerbe (und ohne Erfolge in den Pokalspielen) in den Hinrunden in der Bundesliga besser gepunktet hätten. Das ist möglich.
Die Ergebnisse geben aber keine Anhaltspunkte dafür, irgendwelche unmittelbaren Auswirkungen durch Mehrfachbelastung zu vermuten. Auch keine Unterschätzung kleinerer Gegner (durch Fokus auf die großen internationalen Spiele), wie es sie früher (unter anderem unter Augenthaler mit Berbatov, Franca, Ponte, usw.) gegeben hat, wenn wir innerhalb von einer Woche die Bayern 4:1 und Real 3:0 geschlagen haben, aber dafür dazwischen gegen Mainz 0:2 verloren haben und danach gegen Nürnberg 2:2, gegen Bremen im Pokal 2:3 und gegen Stuttgart in der Liga 0:3 gespielt haben.
Konditionsprobleme hat es allenfalls langfristig gegeben und gesehen habe ich davon ehrlich gesagt überhaupt nichts, sondern eher eine unter Roger Schmidt stets laufbereite, ausdauerstarke Mannschaft, die gegen Ende der Spiele noch eine Schippe drauflegen konnte (wie eben auch am Ende der Saisons). Es waren eher taktische Probleme. Und ich sehe nicht, wie wir die ohne internationale Spiele vermieden hätten.
Ist jetzt nichts Wichtiges, was man diskutieren müsste
Ich hätte kein Problem damit, wenn es so wäre, dass wir unter Roger mit englischen Wochen Probleme gehabt hätten. Ich sehe halt nicht, dass das der Fall war und halte es daher für einen Mythos. Bedingt durch die Schlussspurts der Saisons 2014/15 und 2015/16, die aber eben ganz unterschiedlich verlaufen sind. Hier die Bilanz nach Länderspielpausen:
Hinrunde:
2014/15: 3:3 gegen Bremen, 3:3 gegen Stuttgart, 3:1 gegen Hannover
2015/16: 0:1 gegen Darmstadt, 0:0 gegen den HSV, 3:1 gegen Frankfurt (mit Veh)
2016/17: 3:1 gegen den HSV, 1:2 gegen Bremen, 2:3 gegen Leipzig
Rückrunde:
2014/15: 4:0 gegen den HSV
2015/16: 3:0 gegen Wolfsburg
2016/17: 3:3 gegen Wolfsburg
In den Rückrunden gut. 2014/15 und 2015/16 jeweils innerhalb unserer Siegesserien gelegen. In den Hinrunden waren wir jedoch nach den Länderspielpausen schlecht, trotz schwacher Gegner.
Das halte ich für ein größeres Problem.
Hier noch die Bilanz nach Länderspielpausen unter Herrlich und Bosz:
Hinrunde:
2017/18: 1:3 gegen Mainz, 2:2 gegen Wolfsburg, 2:2 gegen Leipzig
2018/19: 1:3 gegen die Bayern, 2:2 gegen Hannover, 2:0 gegen Stuttgart
2019/20: 0:4 gegen Dortmund, 0:3 gegen Frankfurt, 1:1 gegen Freiburg
Rückrunde:
2017/18: 0:0 gegen Augsburg
2018/19: 1:4 gegen Hoffenheim
2019/20: ? gegen Wolfsburg
Noch gravierender als unter Roger.
Das kann Zufall sein (angesichts der geringen Anzahl an Spielen), aber statistisch ist es jedenfalls auffällig, dass wir nach den stets ähnlich gelegenen Länderspielpausen Jahr für Jahr schlecht punkten. Die Bilanz in englischen Wochen und nach CL/EL-Spielen jedoch ist nicht auffällig.
27.05.2020 - 17:50 Uhr
Also wer Herrlich zurück will hat den Fußball nie geliebt. Kann nur ein Scherz sein.
Mir ist der Peter richtig ans Herz gewachsen und noch nie habe ich so sehr an einen Titel geglaubt wie mit diesem Trainer - aber, natürlich gibt es ein aber, seine Wechsel ergeben für mich seltenst Sinn und gefühlt macht er nur einen Fehler und den dafür IMMER WIEDER. Das sind einfach diese kleinen personellen Entscheidungen.
Bailey - dem kann man einfach auch diese Joker Einsätze nicht mehr schenken, denn da kommt gar nichts. Der hat seine Berechtigung zB gegen die Bayern würde ich zu 100% mit dem planen, aber ansonsten kann doch selbst Trainingsleistung auf Ronaldo Niveau nicht rechtfertigen was dann auf dem Platz passiert.
Bellarabi - von der Bank kommend eine Waffe. Aber meine Herren...was der anbietet ist ist zu Weilen selbst in der Kreisliga unwürdig wenn es um Zweikampfverhalten und Passgenauigkeit geht.
Havertz - ist unser absoluter Schlüsselspieler, aber auch der hat mal Phasen wo es legitim wäre ihn auszuwechseln, für mich wirkte der komplett ausgelaugt und abgekocht. Dann muss ich leider mal seine Weltklasse abschenken und ihn auswechseln. Brooks hat den ja abgearbeitet, da muss ich vielleicht früher schauen ob ein Alario nicht sinnvoll ist und wenn nicht FÜR Havertz, dann zumindest um Havertz den Rücken frei zu halten.
Die Kombination Aranguiz - Demirbay, super Kombi aber genau wie Kai wirkten beide gar nicht frisch auf mich, gegen diese körperlichen robusten Typen im Mittelfeld von Wob lasse ich mir dann komplett den Schneid abkaufen, Charly wirkte mMn gar nicht spritzig und da hätte mir der giftige Palacios sehr, sehr zur Halbzeit gefallen.
Paulinho - das hat nichts mit Mythos a la Yurchenko zu tun. Das ist für mich Mismanagement erster Güte. Selbst wenn der im Training die Leistung verweigert kannst du mir nicht plausibel erklären welches Konzept man hier verfolgt. Nach Frankfurt hätte man den einfach auf dieser Welle reiten lassen müssen.
Gerade wenn ich dann Rambo-mit dem Kopf durch die Wand- Amiri manchmal sehe im ZOM. Den lieber häufiger als RAV.
Das war und ist gerade ne heftige Woche, wenig Zeit mit vielen Spielen nach dieser Corona Phase, bei 5 möglichen Wechseln und dieser Qualitätstiefe holt mir PB dann zu wenig aus der Situation. Das Spiel gegen Wolfsburg haben wir in Minute 1 verloren. Da war mental und physisch der Tank mehr als leer. Dann muss ich auch mal den Mut haben was zu riskieren und anderen die Chance geben. Das ist mMn sein einziges Manko, diese Mentalität "wer den Karren in den Dreck fährt muss ihn wieder rausholen" in Form von späten Wechseln, immer den gleichen die Chance geben, manchmal zu wenig Risiko. Und ja, er ist der Trainer, er sieht wer sich anbietet..Aber wenn dem so ist können wir auch nur noch mit 16 Leuten zu Spielen anreisen.
Ich sehe es nämlich kommen, Freitag spielt Kai wieder RA und Volland im Zentrum. Und diese Spiele haben wir leider zu oft, die sind schon im Kabinengang verloren und zwar im Kopf: Köln war 1 zu 1 das selbe. Das muss ein Trainer doch merken.
Mir ist der Peter richtig ans Herz gewachsen und noch nie habe ich so sehr an einen Titel geglaubt wie mit diesem Trainer - aber, natürlich gibt es ein aber, seine Wechsel ergeben für mich seltenst Sinn und gefühlt macht er nur einen Fehler und den dafür IMMER WIEDER. Das sind einfach diese kleinen personellen Entscheidungen.
Bailey - dem kann man einfach auch diese Joker Einsätze nicht mehr schenken, denn da kommt gar nichts. Der hat seine Berechtigung zB gegen die Bayern würde ich zu 100% mit dem planen, aber ansonsten kann doch selbst Trainingsleistung auf Ronaldo Niveau nicht rechtfertigen was dann auf dem Platz passiert.
Bellarabi - von der Bank kommend eine Waffe. Aber meine Herren...was der anbietet ist ist zu Weilen selbst in der Kreisliga unwürdig wenn es um Zweikampfverhalten und Passgenauigkeit geht.
Havertz - ist unser absoluter Schlüsselspieler, aber auch der hat mal Phasen wo es legitim wäre ihn auszuwechseln, für mich wirkte der komplett ausgelaugt und abgekocht. Dann muss ich leider mal seine Weltklasse abschenken und ihn auswechseln. Brooks hat den ja abgearbeitet, da muss ich vielleicht früher schauen ob ein Alario nicht sinnvoll ist und wenn nicht FÜR Havertz, dann zumindest um Havertz den Rücken frei zu halten.
Die Kombination Aranguiz - Demirbay, super Kombi aber genau wie Kai wirkten beide gar nicht frisch auf mich, gegen diese körperlichen robusten Typen im Mittelfeld von Wob lasse ich mir dann komplett den Schneid abkaufen, Charly wirkte mMn gar nicht spritzig und da hätte mir der giftige Palacios sehr, sehr zur Halbzeit gefallen.
Paulinho - das hat nichts mit Mythos a la Yurchenko zu tun. Das ist für mich Mismanagement erster Güte. Selbst wenn der im Training die Leistung verweigert kannst du mir nicht plausibel erklären welches Konzept man hier verfolgt. Nach Frankfurt hätte man den einfach auf dieser Welle reiten lassen müssen.
Gerade wenn ich dann Rambo-mit dem Kopf durch die Wand- Amiri manchmal sehe im ZOM. Den lieber häufiger als RAV.
Das war und ist gerade ne heftige Woche, wenig Zeit mit vielen Spielen nach dieser Corona Phase, bei 5 möglichen Wechseln und dieser Qualitätstiefe holt mir PB dann zu wenig aus der Situation. Das Spiel gegen Wolfsburg haben wir in Minute 1 verloren. Da war mental und physisch der Tank mehr als leer. Dann muss ich auch mal den Mut haben was zu riskieren und anderen die Chance geben. Das ist mMn sein einziges Manko, diese Mentalität "wer den Karren in den Dreck fährt muss ihn wieder rausholen" in Form von späten Wechseln, immer den gleichen die Chance geben, manchmal zu wenig Risiko. Und ja, er ist der Trainer, er sieht wer sich anbietet..Aber wenn dem so ist können wir auch nur noch mit 16 Leuten zu Spielen anreisen.
Ich sehe es nämlich kommen, Freitag spielt Kai wieder RA und Volland im Zentrum. Und diese Spiele haben wir leider zu oft, die sind schon im Kabinengang verloren und zwar im Kopf: Köln war 1 zu 1 das selbe. Das muss ein Trainer doch merken.
15.06.2020 - 19:57 Uhr
Kann mich da nur meinen Vorrednern anschließen - Bosz macht einen außerordentlich guten Job. Vielleicht wäre ein 4-3-3 oder ein 3-4-3 aber einem gewissen Punkt sinnvoller gewesen. Aber die Idee mit dem asymmetrischen 3-6-1 war nicht schlecht.
Die Torchance von Alario, als Kenny den Ball köpft, hat ansatzweise gezeigt, was der eigentliche Plan war. Durch schnelle Kombination in der Mitte den Gegner zum Einrücken zu bewegen, um dann diagonal auf den freien Weiser/ Diaby zu spielen. Das Spiel wird blitzschnell entzerrt und ein Spieler ist an der 16-er Kante frei. Weiser hatte dreimal den Raum entweder zu flanken oder einen startenden Havertz zu bedienen. Diese Situationen waren einfach schlecht ausgespielt. Mit Lars Bender auf rechts hätten wir zur Pause wahrscheinlich geführt. Amiri, Havertz, Diaby, Demirbay und Charly haben diese Situationen eben nicht oft genug provoziert oder Fehlpässe gespielt. Das sind die Details warum uns dann die Torgefahr fehlt.
Ist das die Schuld der Trainers? Oder ist es eine Sache der Umsetzung? Wie viele englische Wochen sind das jetzt? Wir hätten das Spiel 1:0 gewonnen, wenn dieser Elfer nicht wäre. Uns wurde selber noch ein Handelfmeter verwehrt. Geht das Spiel 1:0 aus sprechen alle von der abgezockten Mannschaft. Lasst mir dieses Schwarz weiß denken. Wir sind die Nummer 3-5 in Deutschland und müssen auch mal auf dem Boden bleiben. Guckt Euch bitte mal die letzten 10 Spiele von Herrlich und Roger Schmidt an. Wir haben endlich wieder eine tolle Spielidee.
Wie spielen Dortmund, Gladbach und Leipzig seit der Corona Pause? BVB: Glücklich gewonnen gegen Fortuna und Hertha, Leipzig 1:1 gegen Paderborn, 2:2 gegen Hertha, 2:2 gegen Freiburg, Gladbach: Niederlage gegen uns, gegen Freiburg und Unentschieden gegen Bremen?
Selbst die Bayern hatten gegen Frankfurt und Gladbach etwas Glück. Das sind für mich alles normale Schwankungen, die auch vom Trainer klar angesprochen werden. Wolfsburg hat einfach bockstark gespielt, Gegen die Bayern hat uns Havertz gefehlt und gegen Schalke habe ich es oben erklärt.
Die Jungs müssen sich einfach erholen und wieder Sicherheit bekommen.
Die Torchance von Alario, als Kenny den Ball köpft, hat ansatzweise gezeigt, was der eigentliche Plan war. Durch schnelle Kombination in der Mitte den Gegner zum Einrücken zu bewegen, um dann diagonal auf den freien Weiser/ Diaby zu spielen. Das Spiel wird blitzschnell entzerrt und ein Spieler ist an der 16-er Kante frei. Weiser hatte dreimal den Raum entweder zu flanken oder einen startenden Havertz zu bedienen. Diese Situationen waren einfach schlecht ausgespielt. Mit Lars Bender auf rechts hätten wir zur Pause wahrscheinlich geführt. Amiri, Havertz, Diaby, Demirbay und Charly haben diese Situationen eben nicht oft genug provoziert oder Fehlpässe gespielt. Das sind die Details warum uns dann die Torgefahr fehlt.
Ist das die Schuld der Trainers? Oder ist es eine Sache der Umsetzung? Wie viele englische Wochen sind das jetzt? Wir hätten das Spiel 1:0 gewonnen, wenn dieser Elfer nicht wäre. Uns wurde selber noch ein Handelfmeter verwehrt. Geht das Spiel 1:0 aus sprechen alle von der abgezockten Mannschaft. Lasst mir dieses Schwarz weiß denken. Wir sind die Nummer 3-5 in Deutschland und müssen auch mal auf dem Boden bleiben. Guckt Euch bitte mal die letzten 10 Spiele von Herrlich und Roger Schmidt an. Wir haben endlich wieder eine tolle Spielidee.
Wie spielen Dortmund, Gladbach und Leipzig seit der Corona Pause? BVB: Glücklich gewonnen gegen Fortuna und Hertha, Leipzig 1:1 gegen Paderborn, 2:2 gegen Hertha, 2:2 gegen Freiburg, Gladbach: Niederlage gegen uns, gegen Freiburg und Unentschieden gegen Bremen?
Selbst die Bayern hatten gegen Frankfurt und Gladbach etwas Glück. Das sind für mich alles normale Schwankungen, die auch vom Trainer klar angesprochen werden. Wolfsburg hat einfach bockstark gespielt, Gegen die Bayern hat uns Havertz gefehlt und gegen Schalke habe ich es oben erklärt.
Die Jungs müssen sich einfach erholen und wieder Sicherheit bekommen.
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