| Geburtsdatum | 18.01.1971 |
|---|---|
| Alter | 55 |
| Nat. |
Spanien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Pep Guardiola zu Bayern München?
07.03.2012 - 14:04 Uhr
12.12.2012 - 14:45 Uhr
Quelle: TZ
Über Pep Guardiola ist viel zu lesen, von ihm derzeit wenig. Der 41-Jährige tankt in seiner Wahl-Heimat New York neue Kräfte für den neuen Job. Laut SZ wohnt er in einerm Appartement für stolze 31.000 Dollar Monatsmiete in der Nähe des Central Park. Die Zeitung druckt nach den jüngsten Gerüchten über ein Engagement beim FC Bayern auch ein Statement von seinem Berater - immerhin sprang ein sehr knappes heraus: "Über Pep Guardiolas Pläne werden wir erst nächstes Jahr etwas sagen können", sagt José Maria Orobitg.
.....
12.12.2012 - 17:12 Uhr
Quelle: Sueddeutsche.de
Geist in New York
-
Pep Guardiola: Sabbatical in New York City.
Der frühere Erfolgstrainer des FC Barcelona genießt sein Sabbatical in New York. Er wohnt am Central Park, geht mit Woody Allen essen und nutzt das Bildungsangebot der Stadt. Bald aber will sich Pep Guardiola erklären, wo er neu beginnt: in Paris, in England oder doch beim FC Bayern.
Hier der Original-Artikel aus der SZ. -
Pep Guardiola: Sabbatical in New York City.
Der frühere Erfolgstrainer des FC Barcelona genießt sein Sabbatical in New York. Er wohnt am Central Park, geht mit Woody Allen essen und nutzt das Bildungsangebot der Stadt. Bald aber will sich Pep Guardiola erklären, wo er neu beginnt: in Paris, in England oder doch beim FC Bayern.
12.12.2012 - 17:40 Uhr
Der Mann genießt sein Leben...das muss man ihn lassen :D
12.12.2012 - 19:52 Uhr
Ich schätze Guardiola sportlich genug ein, dass er auf so nen Spielzeugclub wie PSG oder ManCity kein Bock hat. Bayern ist sportlich natürlich ne Top Adresse (Platz 2 in Europa) mit Tradition und allem was dazu gehört. Und die Bundesliga ist sowieso attraktiver denn je.
Der Einzige Dorn im Auge ist mir, dass auf der Insel ein gewisser Sir Alex zu beerben ist. Und diese enorm großen Fußstapfen in die er dort treten könnte, reizen Guardiola bestimmt. Zu mal ManUtd sicher auch eine sehr interessante Adresse ist.
Also ich schätze 50/50. Bayern oder ManUtd.
Der Einzige Dorn im Auge ist mir, dass auf der Insel ein gewisser Sir Alex zu beerben ist. Und diese enorm großen Fußstapfen in die er dort treten könnte, reizen Guardiola bestimmt. Zu mal ManUtd sicher auch eine sehr interessante Adresse ist.
Also ich schätze 50/50. Bayern oder ManUtd.
13.12.2012 - 19:24 Uhr
Guardiola und der FC Bayern.
Was spricht dafür:
Spielweise und Philosophie: Vor Louis van Gaal agierte Bayern eher nach dem „Real Madrdi-Prinzip“ - d..i. bekannte Akteure nach Namen kaufen und darauf hoffen, dass ein guter Trainer daraus ein Team formiert, das dem Standard dieser Akteure entspricht, Stichwort: Kauf deutscher Nationalspieler etc.. Seit van Gaal setzt Bayern auf einen Fußball mit massiv dominierendem Ballbesitz und einem Konzept, nach dem die eigene Jugend massiv gefördert wird und Spieler weniger nach „Namen“, sondern eher nach „Positionen“ gekauft werden. Van Gaal hat ein solches Konzept schon in Barcelona vertreten (nachdem man mit AFC Ajax 2.0 nicht alles gewonnen hat) und bei Bayern noch weitaus extremer. Das Ballbesitzspiel van Gaals mit relativ starren Positionen wurde in der Folge von durchaus mehr als soliden Trainern, die jedoch nicht unbedingt als taktische Innovatoren gelten (Heynckes und Rijkaard) weiter geführt (auch mit Erfolg). Wie bei Barca würde Guardiola bei Bayern auf eine vom grundsätzlichen van Gaal-Konzept eingestellte Mannschaft treffen, die er weiter entwickeln kann, d.h. mehr taktische Variabilität, weniger stures Positionsspiel, mehr Polyvalenz. Zudem verfügt der FC Bayern über weitere hochtalentierte Akteure in der Jugend, die von Guardiola eingesetzt werden können.
Was Probleme verursachen könnte:
Das Gehalt: So wie ich Hoeneß, Rummenigge und Sammer einschäze hat man trotz des „prall gefüllten Festgeldkontos“ keinerlei Bereitschaft beim Gehalt eines Trainers mit den Mondsummen, die Chelsea, City und PSG bieten, auch nur mithalten zu wollen. Die Bereitschaft im Falle Martinez eine utopische Ablöse (kein Gehalt!; im Gegenteil) wider besseren Wissens zu zahlen, könnte hier auf einen Mentalitätswandel hindeuten, wurde aber bereits zur Ausnahme erklärt.
Die Sprachbarriere: Nach der Trappatoni-Geschichte war die feste Ansage eigentlich immer: Kein Trainer der nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Punkt. (Die vorhergehende Anheuerung Franz Beckenbauers wird hier mal ignoriert, Äh, ja gut, äh...)
Guardiolas Umgang mit „Problemspielern“: Es gab bei Barca ja nicht nur die Ibrahimovic-Geschichte. Das Abschieben von verdienten Spielern wie Ronaldinho, Deco und Eto‘o zu Preisen massiv unterhalb des eigentlichen Marktwertes - wegen angeblich nicht ins System passender Spielweise und des Charakters - war gewagt. Ob der einmischungswillige Bayern-Vorstand so etwas mitträgt ist mehr als fraglich und ob Guardiola mit den Bayern-Stars Ribery und Robben zurecht kommt ebenso. Diese haben nun mal ein ausgeprägtes Ego.
Das Problem des starken „Konzepttrainers“: Ein Trainer mit „Starpotential“ und einer gewissen „Arroganz“ hat Probleme bei den Bayern. Van Gaal wurde gegangen, Klinsmann ebenso, Magath stand trotz beeindruckender Leistungen immer in der Kritik. Der FC Bayern möchte einen handwerklich guten Trainer, der mit den Hollywood‘esken Problemen zurecht kommt, für Ruhe sorgt und einigermaßen erfolgreich spielen. Nur sehr nüchterne Anti-Stars wie „Don“ Jupp und Hitzfeld konnten trotz spielrische rund taktischer Probelme ihre Position und ihr Standing bei den Bayern halten. Eine Verpflichtung von Guardiola wäre ein wahrer Startrainer - auch in seiner Persönlichkeit.
Unentschiedene Punkte:
Transferpolitik: Die Transferbilanz Guardiolas bei Barca war katastrophal. Nicht nur Ibrahimovic, sondern auch die Fälle Hleb, Chygrynskiy und Keirrison dürften für sich sprechen. Bayern hatte neben Breno auch diverse Transferflops, etwa Sosa und zuvor die ganzen deutschen Nationalspieler (Borowski, Frings, Poldi...) und angeblichen Talente (Baumjohann, Petersen...), sich jedoch eines besseren besonnen. Wenn beide Parteien daraus gelernt haben könnte man zu einer vernünftigen Transferpolitik kommen, doch einen Abgang von absoluten Leistungsträgern zu Scherzpreisen und das permanente Ausgeben von Mondpreisen für fragwürdige Spieler wird der Bayern-Vorstand nicht mitmachen. Die mäßige Transferpolitiks Guardiolas hätte bei den Scheichclubs, die dies noch intensiver betreiben, eher Aussicht auf Erfolg.
-
Die Liga: Es geht hier keineswegs darum, dass die Bundeliga irgendwie schwächer sein soll sondern in der Bundesliga herrscht ein anderer Spielstil vor, als in der PD. Das Spiel ist nach wie vor langsamer, weniger offensiv ausgerichtet und vor allem weniger auf Tore ausgerichtet, dafür vielleicht in der defensiven Taktik geordneter und mit einem über mehrere - auch schwache - Vereine funktionierendem Pressing. Ich weiß nicht, ob das Barcelona-Konzept sich einfach auf den FC Bayern umsetzen lässt und vor allem, ob es langfristig (also in der Liga) Erfolg verspicht. Aber vielleicht doch eher als im das Mittelfeld generell überspielenden England, wobei gerade hier das Barca-System auch eine Lücke füllen könnte.
Was spricht dafür:
Spielweise und Philosophie: Vor Louis van Gaal agierte Bayern eher nach dem „Real Madrdi-Prinzip“ - d..i. bekannte Akteure nach Namen kaufen und darauf hoffen, dass ein guter Trainer daraus ein Team formiert, das dem Standard dieser Akteure entspricht, Stichwort: Kauf deutscher Nationalspieler etc.. Seit van Gaal setzt Bayern auf einen Fußball mit massiv dominierendem Ballbesitz und einem Konzept, nach dem die eigene Jugend massiv gefördert wird und Spieler weniger nach „Namen“, sondern eher nach „Positionen“ gekauft werden. Van Gaal hat ein solches Konzept schon in Barcelona vertreten (nachdem man mit AFC Ajax 2.0 nicht alles gewonnen hat) und bei Bayern noch weitaus extremer. Das Ballbesitzspiel van Gaals mit relativ starren Positionen wurde in der Folge von durchaus mehr als soliden Trainern, die jedoch nicht unbedingt als taktische Innovatoren gelten (Heynckes und Rijkaard) weiter geführt (auch mit Erfolg). Wie bei Barca würde Guardiola bei Bayern auf eine vom grundsätzlichen van Gaal-Konzept eingestellte Mannschaft treffen, die er weiter entwickeln kann, d.h. mehr taktische Variabilität, weniger stures Positionsspiel, mehr Polyvalenz. Zudem verfügt der FC Bayern über weitere hochtalentierte Akteure in der Jugend, die von Guardiola eingesetzt werden können.
Was Probleme verursachen könnte:
Das Gehalt: So wie ich Hoeneß, Rummenigge und Sammer einschäze hat man trotz des „prall gefüllten Festgeldkontos“ keinerlei Bereitschaft beim Gehalt eines Trainers mit den Mondsummen, die Chelsea, City und PSG bieten, auch nur mithalten zu wollen. Die Bereitschaft im Falle Martinez eine utopische Ablöse (kein Gehalt!; im Gegenteil) wider besseren Wissens zu zahlen, könnte hier auf einen Mentalitätswandel hindeuten, wurde aber bereits zur Ausnahme erklärt.
Die Sprachbarriere: Nach der Trappatoni-Geschichte war die feste Ansage eigentlich immer: Kein Trainer der nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Punkt. (Die vorhergehende Anheuerung Franz Beckenbauers wird hier mal ignoriert, Äh, ja gut, äh...)
Guardiolas Umgang mit „Problemspielern“: Es gab bei Barca ja nicht nur die Ibrahimovic-Geschichte. Das Abschieben von verdienten Spielern wie Ronaldinho, Deco und Eto‘o zu Preisen massiv unterhalb des eigentlichen Marktwertes - wegen angeblich nicht ins System passender Spielweise und des Charakters - war gewagt. Ob der einmischungswillige Bayern-Vorstand so etwas mitträgt ist mehr als fraglich und ob Guardiola mit den Bayern-Stars Ribery und Robben zurecht kommt ebenso. Diese haben nun mal ein ausgeprägtes Ego.
Das Problem des starken „Konzepttrainers“: Ein Trainer mit „Starpotential“ und einer gewissen „Arroganz“ hat Probleme bei den Bayern. Van Gaal wurde gegangen, Klinsmann ebenso, Magath stand trotz beeindruckender Leistungen immer in der Kritik. Der FC Bayern möchte einen handwerklich guten Trainer, der mit den Hollywood‘esken Problemen zurecht kommt, für Ruhe sorgt und einigermaßen erfolgreich spielen. Nur sehr nüchterne Anti-Stars wie „Don“ Jupp und Hitzfeld konnten trotz spielrische rund taktischer Probelme ihre Position und ihr Standing bei den Bayern halten. Eine Verpflichtung von Guardiola wäre ein wahrer Startrainer - auch in seiner Persönlichkeit.
Unentschiedene Punkte:
Transferpolitik: Die Transferbilanz Guardiolas bei Barca war katastrophal. Nicht nur Ibrahimovic, sondern auch die Fälle Hleb, Chygrynskiy und Keirrison dürften für sich sprechen. Bayern hatte neben Breno auch diverse Transferflops, etwa Sosa und zuvor die ganzen deutschen Nationalspieler (Borowski, Frings, Poldi...) und angeblichen Talente (Baumjohann, Petersen...), sich jedoch eines besseren besonnen. Wenn beide Parteien daraus gelernt haben könnte man zu einer vernünftigen Transferpolitik kommen, doch einen Abgang von absoluten Leistungsträgern zu Scherzpreisen und das permanente Ausgeben von Mondpreisen für fragwürdige Spieler wird der Bayern-Vorstand nicht mitmachen. Die mäßige Transferpolitiks Guardiolas hätte bei den Scheichclubs, die dies noch intensiver betreiben, eher Aussicht auf Erfolg.
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Die Liga: Es geht hier keineswegs darum, dass die Bundeliga irgendwie schwächer sein soll sondern in der Bundesliga herrscht ein anderer Spielstil vor, als in der PD. Das Spiel ist nach wie vor langsamer, weniger offensiv ausgerichtet und vor allem weniger auf Tore ausgerichtet, dafür vielleicht in der defensiven Taktik geordneter und mit einem über mehrere - auch schwache - Vereine funktionierendem Pressing. Ich weiß nicht, ob das Barcelona-Konzept sich einfach auf den FC Bayern umsetzen lässt und vor allem, ob es langfristig (also in der Liga) Erfolg verspicht. Aber vielleicht doch eher als im das Mittelfeld generell überspielenden England, wobei gerade hier das Barca-System auch eine Lücke füllen könnte.
14.12.2012 - 08:48 Uhr
Zitat von Rumeplfuessler:
Guardiola und der FC Bayern.
Was spricht dafür:
Spielweise und Philosophie: Vor Louis van Gaal agierte Bayern eher nach dem „Real Madrdi-Prinzip“ - d..i. bekannte Akteure nach Namen kaufen und darauf hoffen, dass ein guter Trainer daraus ein Team formiert, das dem Standard dieser Akteure entspricht, Stichwort: Kauf deutscher Nationalspieler etc.. Seit van Gaal setzt Bayern auf einen Fußball mit massiv dominierendem Ballbesitz und einem Konzept, nach dem die eigene Jugend massiv gefördert wird und Spieler weniger nach „Namen“, sondern eher nach „Positionen“ gekauft werden. Van Gaal hat ein solches Konzept schon in Barcelona vertreten (nachdem man mit AFC Ajax 2.0 nicht alles gewonnen hat) und bei Bayern noch weitaus extremer. Das Ballbesitzspiel van Gaals mit relativ starren Positionen wurde in der Folge von durchaus mehr als soliden Trainern, die jedoch nicht unbedingt als taktische Innovatoren gelten (Heynckes und Rijkaard) weiter geführt (auch mit Erfolg). Wie bei Barca würde Guardiola bei Bayern auf eine vom grundsätzlichen van Gaal-Konzept eingestellte Mannschaft treffen, die er weiter entwickeln kann, d.h. mehr taktische Variabilität, weniger stures Positionsspiel, mehr Polyvalenz. Zudem verfügt der FC Bayern über weitere hochtalentierte Akteure in der Jugend, die von Guardiola eingesetzt werden können.
Was Probleme verursachen könnte:
Das Gehalt: So wie ich Hoeneß, Rummenigge und Sammer einschäze hat man trotz des „prall gefüllten Festgeldkontos“ keinerlei Bereitschaft beim Gehalt eines Trainers mit den Mondsummen, die Chelsea, City und PSG bieten, auch nur mithalten zu wollen. Die Bereitschaft im Falle Martinez eine utopische Ablöse (kein Gehalt!; im Gegenteil) wider besseren Wissens zu zahlen, könnte hier auf einen Mentalitätswandel hindeuten, wurde aber bereits zur Ausnahme erklärt.
Die Sprachbarriere: Nach der Trappatoni-Geschichte war die feste Ansage eigentlich immer: Kein Trainer der nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Punkt. (Die vorhergehende Anheuerung Franz Beckenbauers wird hier mal ignoriert, Äh, ja gut, äh...)
Guardiolas Umgang mit „Problemspielern“: Es gab bei Barca ja nicht nur die Ibrahimovic-Geschichte. Das Abschieben von verdienten Spielern wie Ronaldinho, Deco und Eto‘o zu Preisen massiv unterhalb des eigentlichen Marktwertes - wegen angeblich nicht ins System passender Spielweise und des Charakters - war gewagt. Ob der einmischungswillige Bayern-Vorstand so etwas mitträgt ist mehr als fraglich und ob Guardiola mit den Bayern-Stars Ribery und Robben zurecht kommt ebenso. Diese haben nun mal ein ausgeprägtes Ego.
Das Problem des starken „Konzepttrainers“: Ein Trainer mit „Starpotential“ und einer gewissen „Arroganz“ hat Probleme bei den Bayern. Van Gaal wurde gegangen, Klinsmann ebenso, Magath stand trotz beeindruckender Leistungen immer in der Kritik. Der FC Bayern möchte einen handwerklich guten Trainer, der mit den Hollywood‘esken Problemen zurecht kommt, für Ruhe sorgt und einigermaßen erfolgreich spielen. Nur sehr nüchterne Anti-Stars wie „Don“ Jupp und Hitzfeld konnten trotz spielrische rund taktischer Probelme ihre Position und ihr Standing bei den Bayern halten. Eine Verpflichtung von Guardiola wäre ein wahrer Startrainer - auch in seiner Persönlichkeit.
Unentschiedene Punkte:
Transferpolitik: Die Transferbilanz Guardiolas bei Barca war katastrophal. Nicht nur Ibrahimovic, sondern auch die Fälle Hleb, Chygrynskiy und Keirrison dürften für sich sprechen. Bayern hatte neben Breno auch diverse Transferflops, etwa Sosa und zuvor die ganzen deutschen Nationalspieler (Borowski, Frings, Poldi...) und angeblichen Talente (Baumjohann, Petersen...), sich jedoch eines besseren besonnen. Wenn beide Parteien daraus gelernt haben könnte man zu einer vernünftigen Transferpolitik kommen, doch einen Abgang von absoluten Leistungsträgern zu Scherzpreisen und das permanente Ausgeben von Mondpreisen für fragwürdige Spieler wird der Bayern-Vorstand nicht mitmachen. Die mäßige Transferpolitiks Guardiolas hätte bei den Scheichclubs, die dies noch intensiver betreiben, eher Aussicht auf Erfolg.
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Die Liga: Es geht hier keineswegs darum, dass die Bundeliga irgendwie schwächer sein soll sondern in der Bundesliga herrscht ein anderer Spielstil vor, als in der PD. Das Spiel ist nach wie vor langsamer, weniger offensiv ausgerichtet und vor allem weniger auf Tore ausgerichtet, dafür vielleicht in der defensiven Taktik geordneter und mit einem über mehrere - auch schwache - Vereine funktionierendem Pressing. Ich weiß nicht, ob das Barcelona-Konzept sich einfach auf den FC Bayern umsetzen lässt und vor allem, ob es langfristig (also in der Liga) Erfolg verspicht. Aber vielleicht doch eher als im das Mittelfeld generell überspielenden England, wobei gerade hier das Barca-System auch eine Lücke füllen könnte.
So sollte man sich in ein Forum einfinden. Schöner Beitrag. Nur der Beginn mit Real Madrid 2.0 ist etwas kurzsichtig. Auf die Transferphilosophie der Bayern zwischen 2003 und 2008 mag das zutreffen, doch das war lediglich ein Zeitraum von 5 Jahren. Spieler wie Kahn, Sagnol, Lizarazu, Makaay, Effenberg etc. waren nicht als Stars zum FCB gekommen, sondern entwickelten sich dort zu solchen indem sie zweimal in drei Jahren im CL Finale standen. Nunja... Effe lasse ich jetzt mal als "Bundesligastar" durchgehen. Der war ja bei BMG schon zum Nationalspieler gereift.
Auch davor war der Kader immer eine gute Mischung aus Spielern die aus der Region stammten und verpflichteten Nationalspielern. Viele wurden jedoch erst beim FCB zum Nationalspieler und starteten dort durch. Mit Real Madrid, deren Transferziele eigentlich immer die ganz großen Stars des Kontinents waren, kann man das nicht so recht vergleichen.
Aber wieder zurück zu Guardiola. Für meinen Geschmack sind mir die Quellen alle ein wenig zu seicht. Da ist fast nur Spekulation im Spiel und ein paar aufgewärmte Geschichten wie das Treffen mit Peps Bruder. Es sieht so aus als würden die Medien weiter im Trüben fischen und bräuchten einfach mal wieder eine Schlagzeile. Zu wenig um mich ernsthaft an ein mögliches Engagement von Guradiola in München glauben zu lassen. Sollte nachwievor ein Kontakt bestehen, sehe ich die Chancen für den FC Bayern zwar als gar nicht mal so schlecht, doch bevor Jupp Heynckes keine Aussage zu seiner beruflichen Zukunft getätigt hat, will ich mich auch mit dem Thema Guradiola nicht so recht beschäftigen. Alles weitere kommt dann im neuen Jahr.
Guardiola und der FC Bayern.
Was spricht dafür:
Spielweise und Philosophie: Vor Louis van Gaal agierte Bayern eher nach dem „Real Madrdi-Prinzip“ - d..i. bekannte Akteure nach Namen kaufen und darauf hoffen, dass ein guter Trainer daraus ein Team formiert, das dem Standard dieser Akteure entspricht, Stichwort: Kauf deutscher Nationalspieler etc.. Seit van Gaal setzt Bayern auf einen Fußball mit massiv dominierendem Ballbesitz und einem Konzept, nach dem die eigene Jugend massiv gefördert wird und Spieler weniger nach „Namen“, sondern eher nach „Positionen“ gekauft werden. Van Gaal hat ein solches Konzept schon in Barcelona vertreten (nachdem man mit AFC Ajax 2.0 nicht alles gewonnen hat) und bei Bayern noch weitaus extremer. Das Ballbesitzspiel van Gaals mit relativ starren Positionen wurde in der Folge von durchaus mehr als soliden Trainern, die jedoch nicht unbedingt als taktische Innovatoren gelten (Heynckes und Rijkaard) weiter geführt (auch mit Erfolg). Wie bei Barca würde Guardiola bei Bayern auf eine vom grundsätzlichen van Gaal-Konzept eingestellte Mannschaft treffen, die er weiter entwickeln kann, d.h. mehr taktische Variabilität, weniger stures Positionsspiel, mehr Polyvalenz. Zudem verfügt der FC Bayern über weitere hochtalentierte Akteure in der Jugend, die von Guardiola eingesetzt werden können.
Was Probleme verursachen könnte:
Das Gehalt: So wie ich Hoeneß, Rummenigge und Sammer einschäze hat man trotz des „prall gefüllten Festgeldkontos“ keinerlei Bereitschaft beim Gehalt eines Trainers mit den Mondsummen, die Chelsea, City und PSG bieten, auch nur mithalten zu wollen. Die Bereitschaft im Falle Martinez eine utopische Ablöse (kein Gehalt!; im Gegenteil) wider besseren Wissens zu zahlen, könnte hier auf einen Mentalitätswandel hindeuten, wurde aber bereits zur Ausnahme erklärt.
Die Sprachbarriere: Nach der Trappatoni-Geschichte war die feste Ansage eigentlich immer: Kein Trainer der nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Punkt. (Die vorhergehende Anheuerung Franz Beckenbauers wird hier mal ignoriert, Äh, ja gut, äh...)
Guardiolas Umgang mit „Problemspielern“: Es gab bei Barca ja nicht nur die Ibrahimovic-Geschichte. Das Abschieben von verdienten Spielern wie Ronaldinho, Deco und Eto‘o zu Preisen massiv unterhalb des eigentlichen Marktwertes - wegen angeblich nicht ins System passender Spielweise und des Charakters - war gewagt. Ob der einmischungswillige Bayern-Vorstand so etwas mitträgt ist mehr als fraglich und ob Guardiola mit den Bayern-Stars Ribery und Robben zurecht kommt ebenso. Diese haben nun mal ein ausgeprägtes Ego.
Das Problem des starken „Konzepttrainers“: Ein Trainer mit „Starpotential“ und einer gewissen „Arroganz“ hat Probleme bei den Bayern. Van Gaal wurde gegangen, Klinsmann ebenso, Magath stand trotz beeindruckender Leistungen immer in der Kritik. Der FC Bayern möchte einen handwerklich guten Trainer, der mit den Hollywood‘esken Problemen zurecht kommt, für Ruhe sorgt und einigermaßen erfolgreich spielen. Nur sehr nüchterne Anti-Stars wie „Don“ Jupp und Hitzfeld konnten trotz spielrische rund taktischer Probelme ihre Position und ihr Standing bei den Bayern halten. Eine Verpflichtung von Guardiola wäre ein wahrer Startrainer - auch in seiner Persönlichkeit.
Unentschiedene Punkte:
Transferpolitik: Die Transferbilanz Guardiolas bei Barca war katastrophal. Nicht nur Ibrahimovic, sondern auch die Fälle Hleb, Chygrynskiy und Keirrison dürften für sich sprechen. Bayern hatte neben Breno auch diverse Transferflops, etwa Sosa und zuvor die ganzen deutschen Nationalspieler (Borowski, Frings, Poldi...) und angeblichen Talente (Baumjohann, Petersen...), sich jedoch eines besseren besonnen. Wenn beide Parteien daraus gelernt haben könnte man zu einer vernünftigen Transferpolitik kommen, doch einen Abgang von absoluten Leistungsträgern zu Scherzpreisen und das permanente Ausgeben von Mondpreisen für fragwürdige Spieler wird der Bayern-Vorstand nicht mitmachen. Die mäßige Transferpolitiks Guardiolas hätte bei den Scheichclubs, die dies noch intensiver betreiben, eher Aussicht auf Erfolg.
-
Die Liga: Es geht hier keineswegs darum, dass die Bundeliga irgendwie schwächer sein soll sondern in der Bundesliga herrscht ein anderer Spielstil vor, als in der PD. Das Spiel ist nach wie vor langsamer, weniger offensiv ausgerichtet und vor allem weniger auf Tore ausgerichtet, dafür vielleicht in der defensiven Taktik geordneter und mit einem über mehrere - auch schwache - Vereine funktionierendem Pressing. Ich weiß nicht, ob das Barcelona-Konzept sich einfach auf den FC Bayern umsetzen lässt und vor allem, ob es langfristig (also in der Liga) Erfolg verspicht. Aber vielleicht doch eher als im das Mittelfeld generell überspielenden England, wobei gerade hier das Barca-System auch eine Lücke füllen könnte.
So sollte man sich in ein Forum einfinden. Schöner Beitrag. Nur der Beginn mit Real Madrid 2.0 ist etwas kurzsichtig. Auf die Transferphilosophie der Bayern zwischen 2003 und 2008 mag das zutreffen, doch das war lediglich ein Zeitraum von 5 Jahren. Spieler wie Kahn, Sagnol, Lizarazu, Makaay, Effenberg etc. waren nicht als Stars zum FCB gekommen, sondern entwickelten sich dort zu solchen indem sie zweimal in drei Jahren im CL Finale standen. Nunja... Effe lasse ich jetzt mal als "Bundesligastar" durchgehen. Der war ja bei BMG schon zum Nationalspieler gereift.
Auch davor war der Kader immer eine gute Mischung aus Spielern die aus der Region stammten und verpflichteten Nationalspielern. Viele wurden jedoch erst beim FCB zum Nationalspieler und starteten dort durch. Mit Real Madrid, deren Transferziele eigentlich immer die ganz großen Stars des Kontinents waren, kann man das nicht so recht vergleichen.
Aber wieder zurück zu Guardiola. Für meinen Geschmack sind mir die Quellen alle ein wenig zu seicht. Da ist fast nur Spekulation im Spiel und ein paar aufgewärmte Geschichten wie das Treffen mit Peps Bruder. Es sieht so aus als würden die Medien weiter im Trüben fischen und bräuchten einfach mal wieder eine Schlagzeile. Zu wenig um mich ernsthaft an ein mögliches Engagement von Guradiola in München glauben zu lassen. Sollte nachwievor ein Kontakt bestehen, sehe ich die Chancen für den FC Bayern zwar als gar nicht mal so schlecht, doch bevor Jupp Heynckes keine Aussage zu seiner beruflichen Zukunft getätigt hat, will ich mich auch mit dem Thema Guradiola nicht so recht beschäftigen. Alles weitere kommt dann im neuen Jahr.
14.12.2012 - 10:54 Uhr
Der entscheidende Vorteil den Bayern durch eine Verpflichtung Guardiolas meines Erachtens erlangt, ist das die internationale Wahrnehmung durch eine solche Trainerverpflichtung enorm steigt und somit auch Spieler die vorher gesagt haben... Nee Bayern nicht lieber Chelsea/Manu/ManCity sich auf Grund der hervorragenden Personalie des Trainers vielleicht doch für die Bayern entscheiden! Da kann man auch mal einen Star verpflichten! Denn derzeit gehen die wirklichen Stars zu den renomierten Klubs nach England/Spanien aber nicht zu den Bayern. Bayern muss mit viel Geld Durchschnittsspieler wie Martinez verpflichten und Modric geht zu Real für weniger Ablöse :ugly
Wenn die Chance besteht ihn zu holen MUSS man diese nutzen... Allerdings geh ich auch davon aus das Pep eigentlich auf den ManU Stuhl aus ist :)
Wenn die Chance besteht ihn zu holen MUSS man diese nutzen... Allerdings geh ich auch davon aus das Pep eigentlich auf den ManU Stuhl aus ist :)
14.12.2012 - 17:04 Uhr
Ja, ich schätze es wird wohl auf den FCB oder ManU hinauslaufen... wobei ich die Bayern für den interessanteren Klub halte, wohingegen die Spachvorteile bei ManU liegen. Ich sage mal 50/50.
14.12.2012 - 18:47 Uhr
Ich finde, dass sich das Gerücht um Guardiola schon viel zu lange ihm Raum hält, als dass da nix dran sein könnte. Es gab von offizieller Seite auch kein großes Dementi. Wenn überhaupt, eher halbherzig. Bei Schalke und dem Gerücht um Gross war das schon ganz anders. Da hat Tönnies sehr schnell wiedersprochen.
Ich persönlich würde mich für die Bundesliga freuen, wenn ein Weltmann wie Guardiolo zum FC Bayern kommen würde. Aber so ganz kann ich es mir noch nicht vorstellen. Bayern wählt wahrscheinlich wieder den einfachsten Weg und verlängert noch ein Jahr mit Heynckes.
Ich persönlich würde mich für die Bundesliga freuen, wenn ein Weltmann wie Guardiolo zum FC Bayern kommen würde. Aber so ganz kann ich es mir noch nicht vorstellen. Bayern wählt wahrscheinlich wieder den einfachsten Weg und verlängert noch ein Jahr mit Heynckes.
14.12.2012 - 23:26 Uhr
Ich denke die Pole hat ganz klar Manchaster United, die Frage ist halt ob Fergueson schon im Sommer aufhört ?
Denke auch das Sir Alex auf alle Fälle mit Guardiola als Nachfolger zufrieden wäre, zudem gabs ja auch laut Medien nen treffen von Sir Alex mit Pep in New York, da der Sohn von Sir Alex der Nachbar von Pep in New York ist :ugly ich weiß klingt alles derb :D aber ist ja nicht unmöglich, zudem fliegt Sir Alex demnächst wieder nach New York wegen PR usw.
Ich denke das fasziniert einen Morinho genaus wie einen Guardiola, wenn sie sich Wenger und vor allem Sir Alex anschauen, was die dort aufgebaut haben und wie lange das alles läuft.
Ich denke Bayern ist echt ne interresante Geschichte für Pep, sehe die Bayern durchaus vor Chelsea, City oder sonstirgendwelche Finanzclubs, vor allem wegen der Struktur, aber ich denke das ganz vorne ManU ist.
Man wird sehen was passiert, denke wir bekommen spätestens irgendwann März/April ne Entscheidung.
Denke auch das Sir Alex auf alle Fälle mit Guardiola als Nachfolger zufrieden wäre, zudem gabs ja auch laut Medien nen treffen von Sir Alex mit Pep in New York, da der Sohn von Sir Alex der Nachbar von Pep in New York ist :ugly ich weiß klingt alles derb :D aber ist ja nicht unmöglich, zudem fliegt Sir Alex demnächst wieder nach New York wegen PR usw.
Ich denke das fasziniert einen Morinho genaus wie einen Guardiola, wenn sie sich Wenger und vor allem Sir Alex anschauen, was die dort aufgebaut haben und wie lange das alles läuft.
Ich denke Bayern ist echt ne interresante Geschichte für Pep, sehe die Bayern durchaus vor Chelsea, City oder sonstirgendwelche Finanzclubs, vor allem wegen der Struktur, aber ich denke das ganz vorne ManU ist.
Man wird sehen was passiert, denke wir bekommen spätestens irgendwann März/April ne Entscheidung.
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