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Michael Schiele
Geburtsdatum 03.03.1978
Alter 48
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Würzburger Kickers

Michael Schiele [Trainer]

06.06.2021 - 15:53 Uhr
Michael Schiele ist neuer Chef-Trainer bei Eintracht Braunschweig. Der 43-jährige Fußballlehrer unterschreibt an der Hamburger Straße einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023.
Willkommen in Braunschweig
Dieser Beitrag wurde zuletzt von felix12370 am 06.06.2021 um 15:54 Uhr bearbeitet
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Michael Schiele [Trainer] |#1
06.06.2021 - 18:09 Uhr
Wobei Schiele auch in Würzburg mehrmals Torwart Rocharden als Zeichen der Veränderung angegangen ist (Drewes, V.Müller usw.) , die sind damals aber immer mehrheitlich mit Siegesserien erfolgreich gewesen
In Sandhausen ist es in die Hosen gegangen ,
Bei Meyer war es letzte Saison an den ersten Spieltagen auch kontraproduktiv als Zeichen gewesen

Ich hoffe Schiele lässt eine Saison die Baustelle Torwart bei uns nach Möglichkeit ruhen

Schiele kann gut eine Mannschaft bauen, ist aber doch eher der verschlossenere nach innen gekehrte Typ der bei gestanden abgewichsten Spielertypen wohl eher nicht so gut ankommt wie ein sehr kommunikativer Trainer
Als Co Trainer bräuchte er nach meiner Meinung deswegen sein Gegenstück, so einen lautstarken sehr kommunikativen Co.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hucky am 06.06.2021 um 18:14 Uhr bearbeitet
Michael Schiele [Trainer] |#2
06.06.2021 - 22:34 Uhr
Nachdem was hier im Forum so alles an Pro's und Con's bezüglich der Trainerpersonalie diskutiert wurde, ist mit Michael Schiele eine Eintscheidung getroffen worden, die m.E.n. sehr ausgewogen ist und sehr gut zur Eintracht und der aktuellen Situation passen kann.

Ein junger, motivierter Trainer, der bereits unter Beweis gestellt hat, dass er Aufsteigen kann (und will) ist hoffentlich in Lage, den Löwen mal wieder etwas mehr Biss anzutrainieren. Wenn dann noch einige neue "junge Wilde" integriert werden könnten, wären wir wieder auf einem guten Weg!

Willkommen bei der Braunschweiger Eintracht Herr Schiele und vie Erfolg!!!
Michael Schiele [Trainer] |#3
07.06.2021 - 21:35 Uhr
Ein neuer Trainer wurde relativ schnell gefunden, Michael Schiele soll es nun richten und den Neuanfang in der Funktion des Trainers gestalten. Schiele war einer der Namen, die von Anfang an in den Gazetten kursierten, neben den ebenfalls arbeitslosen Schwarz, Kauchinski, Trares und dem einen oder anderen. Die hall-of-fame waren alle nicht, Trainer mit eher geringer Halbwertszeit und eher kurzen Erfolgsgeschichten, wenn überhaupt. Ich persönlich finde es schon etwas enttäuschend, dass offensichtlich nur Trainer im Gespräch waren auf die jeder gekommen wäre. Genau wissen wir es natürlich nicht. Vermutlich wollte man das Risiko eines No-Name-Trainers aus der Erfahrung mit Pedersen nicht eingehen, einen namhaften Trainer wird man sich finanziell nicht leisten können.

Vor diesem Hintergrund muss man wohl die Wahl Schieles einordnen und bewerten. Steht der Neuanfang mit Schiele nun von Anfang unter einem Makel, einer Belastung? Das muss m.E. nicht sein.

Schiele ist zunächst noch relativ jung, steht eher am Anfang seiner Trainerkarriere, besitzt aber schon einiges an Erfahrung, insbesondere im 2. und vor allem 3.Liga-Umfeld. 2011 bis 2016 war er in der Funktion als Co-Trainer tätig unter Hasenhüttel und Ruthenbeck (Aalen, Fürth). 2017 begann er wieder als Co-Trainer bei Würzburg, deren Cheftrainer er einige Monate später wurde. 2020 gelang der Aufstieg in die 2. Liga, bis dahin fast ein lehrbuchartiger Entwicklungsprozess eines jungen Trainers.

Nach 2 Auftaktniederlagen und dem Ausscheiden im DFB-Pokal wurde Schiele unerwartet schnell freigestellt. Die vermutlich von Magath zu verantwortende katastrophale Kaderzusammenstellung bzw. der totale Kaderumbruch dürfte für den Fehlstart verantwortlich sein, offiziell hieß es: „Eine intensive und ausführliche Analyse der bisherigen Saisonvorbereitung sowie insbesondere die erreichten Ergebnisse haben zur Freistellung geführt.“ (https://www.wuerzburger-kickers.de/de/news/profis/2020-09-29-fc-wuerzburger-kickers-stellt-michael-schiele-frei-marco-antwerpen-wird-neuer-cheftrainer). Bei den Fans und in der Presse wurde die Entlassung kritisch gesehen, damit auch Magath (https://www.rnz.de/sport/svsandhausen_artikel,-sv-sandhausen-warum-michael-schiele-in-wuerzburg-von-felix-magath-gefeuert-wurde-_arid,589557.html).

Kurz nach seiner Freistellung in Würzburg übernahm er das Traineramt beim ebenfalls kriselnden Sandhausen, wo er im Februar 2021 ebenfalls freigestellt wurde, da er Sandhausen nicht aus der Abstiegszone herausholen konnte, obwohl er immerhin 13 Punkte in 10 Spielen holte.

Schiele, der zu Beginn der letzten Saison sogar bei Hoffenheim als Schreuder-Nachfolger im Gespräch war, schien eine „planvolle“ Karriere zu haben. Der Einstieg Magath‘s bei Würzburg war wohl so etwas wie ein kleiner Wendepunkt in seiner Karriere, den Einstieg bei Sandhausen hätte er sich wohl sparen sollen. Im letzen Jahr hat die aufstrebende Traineraktie Schiele einen spürbaren Knick bekommen, zumindest optisch.

Ich denke aber, man sollte sich an seinen Weg bis zum Aufstieg erinnern, das letzte Jahr war wirklich zum Vergessen. Hoffentlich hat dieses Jahr keine negativen Folgen bei ihm persönlich hinterlassen. Von den zumindest öffentlich genannten Kandidaten gefällt mir mir Schiele von seiner Laufbahn her am besten. Er hat einiges an Erfahrung, ist aber noch jung, hat von guten Trainern lernen können, hat gerade in Würzburg kennengelernt mit Kaderumbrüchen umzugehen und war trotzdem sportlich erfolgreich in seinen Jahren dort. Wenn man mal Kaufmann als Beispiel nimmt, dann kann er auch Spieler entwickeln. Zudem war er auch bei den Fans sehr beliebt. Was er tatsächlich zu leisten im Stande ist, vermag ich aktuell nicht einzuschätzen. Wenn Vollmann ihm Fach- und Führungskompetenz zubilligt, dann sind dies sicher entscheidende Qualitätsmerkmale. Zudem ist die Situation in BS ganz anders als sein unglücklicher Einstieg während der Saison in Sandhausen. Es spricht insofern erst einmal nichts gegen ihn.
Michael Schiele [Trainer] |#4
08.06.2021 - 10:03 Uhr
Da es dann doch etwas laenger gedauert hat bis man Vollzug melden konnte ist davon auszugehen das man noch mit anderen Kandidaten gesprochen oder sogar verhandelt hat. Einer davon war Neidhart.

Wie auch immer, mir ist ein Trainer der brennt Eintracht trainieren zu duerfen, motiviert ist, eine gute Ausbildung hat und Erfahrung in der Liga mitbringt allemal lieber als ein grosser Name den man mit vertragliochen Zugestaendnissen ueberzeugen muss zur Eintracht zu kommen.

Fuer mich geht MS als klarer Favorit der gesamten sportlichen Entscheider ins Rennen und ich bin froh das er bei uns ist.
Michael Schiele [Trainer] |#5
08.06.2021 - 11:38 Uhr
Schiele hat, genau wie Kauczinski (ein Aufstieg (eigentlich zwei)), Schuster (zwei Aufstiege) oder Schwarz (ein Aufstieg), durchaus etwas vorzuweisen. Alle wurden aber auch schon entlassen - wie im Grunde jeder Trainer.
Diese Trainer sind ungefähr unser Regal, Leute wie Neuhaus oder Kohfeld beispielsweise würden grundsätzlich nicht in die Dritte Liga gehen.

Auf der anderen Seite setzen einige Vereine bei der Verpflichtung eines neuen Trainers so wie Holstein Kiel 2019 mit Werner auf Newcomer:
Fortuna hat Preussler unter Vertrag genommen, der VfL Osnabrück Scherning, Erzgebirge Aue Shpileuski und der FC Ingolstadt Pätzold.

Bei Eintracht soll mit Farat Toku ein ebenfalls sehr interessantes Trainer-Talent "Geheimfavorit" gewesen sein.
Man hat sich jedoch offenbar auch wegen der negativen, um nicht zu sagen traumatischen Erfahrungen mit Pedersen und Flüthmann dazu entschlossen, mit Schiele einen Trainer mit mehr Routine zu holen, der aber dafür noch relativ jung ist und eher offensiv ausgerichteten Fußball spielen lassen möchte.

Gerade an dem Punkt darf man sehr gespannt sein, wieviel Geduld Publikum und Vereinsverantwortliche haben werden, wenn ein neuer Trainer eine - zumindest in Teilen - neu zusammengestellte Mannschaft ein neues System spielen lässt, das vor allem zu Beginn viel Platz für gegnerische Konter lassen könnte.

Spannend wird auch sein, wie sich der Schwabe Schiele an die norddeutsche Mentalität und wir an seinen Dialekt gewöhnen werden.
Bei Lieberknecht hat das aber auch funktioniert und Heinrich der Löwe ist zumindest gebürtiger Schwabe.

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Mensch, saa helle, wenns ooch duster is.



Michael Schiele [Trainer] |#6
10.06.2021 - 14:51 Uhr
Weiss nicht warum, aber ich muss ein wenig an die allerersten TL Jahre denken
Vielleicht auch ähnliche Voraussetzungen bei uns und von seiner eigenen Person und Art ( Aufbau , mit wenig Zukünftig viel machen. Süddeutscher Dialekt , Eindruck von uns von Aussen von früher wie Tanke usw.)
Scheint auch recht Volksnah und Emotional zu sein , dass ist ja kurzfristig zumindest hier nicht die allerschlechteste Vorraussetzung um Erfolg zu haben.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hucky am 10.06.2021 um 15:05 Uhr bearbeitet
Michael Schiele [Trainer] |#7
10.06.2021 - 22:27 Uhr
I.d.R. werden die PK durch eine Frage/Antwort-Situation gestaltet. Insofern war die Gestaltung sinnvoll Schiele zunächst die Möglichkeit zu geben eine umfassenderen Monolog zu halten, z.B. über sich, seine Erfahrungen, Erwartungen und Ziele. Soviel kam da zunächst nicht, insofern mußten die Fragen (weitere) Inhalte hervorbringen. Hier hat er aber fließend und recht umfangreich gesprochen, nicht unbedingt allerdings ebenso viel tatsächlich gesagt. Die Fragen bzw. nachfragen der Journalisten…..na ja, da kann man sich mehr vorstellen.

Hinsichtlich der „Versetzung“ erstmals in den Norden sieht er es positiv, man können sich alleine gut auf die Aufgabe konzentrieren.

Ob es ein bevorzugtes System habe, kommentiert er eher unkonkret, man brauche Leitplanken, die vorgegeben werden, aber alles braucht seine Zeit, auf spezielle Formationen wolle er sich nicht festlegen. Insofern schon ein großer Unterschied zu den Ankündigungen damals von Meyer. Mich wundert etwas, ist es doch i.d.R. so, dass jeder Trainer doch bestimmte Dinge bevorzugt. Vielleicht ist Schiele aber auch flexibler als andere.

Einfluss auf die Kaderplanung habe er wohl auch gehabt, Abstimmungen zu einzelnen Spielern habe es gegeben, die Ideen zu den Spielern waren nicht sehr weit auseinander. Demnächst solle es auch Vollzug geben. Wie ich #285 Im Thread Kaderplanung bereits geschrieben und vermutet hatte, hat man im Hintergrund bereits intensiv gearbeitet. Mal schauen, was konkret bald verkündet wird. „Personalitäten“, was immer das ist :zwinker , sind bei den neu zu verpflichtenden Spielern besonders wichtig. „Säulenspieler“ hatten wir in Hamburg auch verpflichtet, hat nicht geklappt angry .Abr einige gestandene Spieler, die 3. Liga können, wäre extrem wichtig. Das ist wohl gemeint.

Hinsichtlich der Erwartungshaltung wolle man dies step-by-step entwickeln, die Erwartung solle nicht zu hoch sein, auch aufgrund der neuen Spieler. Er wolle nicht zuviel darüber nachdenken. Hmm…weiss nicht, ob das der richtige Ansatz ist. Sicher sollte es keine vollmundigen Versprechungen geben, aber wenn man schon eine Vorstellung davon hat, wie der Kader in etwa aussehen wird bzw. könnte, dann sollte es zumindest möglich sein in einer bestimmten range ein Ziel vorgeben zu können. Vielleicht ist es noch zu früh, aber eine gewisse Vision sollte man haben und diese auch kommunizieren können. Dies ist elementar auch um die Fans „mitzunehmen“. (Vollmann wurde dann noch konkreter und m.E. mit nachvollziehbarer Zielsetzung in finanzieller und sportlicher Hinsicht).

Die Floskeln „großer Verein“, „große Fanbase“, „nächster Schritt“ sind immer gern genommen, kann man sich m.E. aber schenken. Letztlich so oder so ähnlich hört man es bei jeder Trainervorstellung. Ich favorisiere da mehr konkrete Informationen wie er die Eintracht nach vorne und perspektivisch wieder in die 2. Liga bringen will.

Interessant fand ich die Aussage von Vollmann, dass „ die Philosophien der neuen Trainergeneration bei vielen jungen Trainern identisch seien“ und deshalb „der Mensch den Ausschlag gibt und wie er seine Philosophie auf nahezu allen Ebenen vermittelt“. Vielleicht eine Andeutung auf die Erfahrung mit Meyer, bei dem man aus den Äußerungen von Kammerbauer oder das Abreisen von Klaß vor dem letzten Saisonspiel ggf. schließen kann, dass es hier Defizite gegeben hat (ähnlich wie bei Schubert). Hoffentlich hat Vollmann in dieser Hinsicht nun ein glücklicheres Händchen, denn ein gesundes Mannschaftsgefüge kann letztlich entscheidend sein, wie wir im Saisonspurt schmerzlich feststellen mußten und das uns u.U. den Klassenerhalt gekostet hat. Auch Schiele deutete an, dass es wichtig ist ein passendes Teamgefüge zu haben, keiner dürfe ausscheren. Dies scheint bei dieser Betonung insofern ein zentraler Punkt der Saisonanalyse gewesen zu sein.

Fazit:

Wenn ich meinen persönlichen Eindruck zusammenfassen darf, dann habe ich einen ruhigen, sachlichen Menschen kennengelernt, bei dem ich mit vorstellen kann, dass er gegenüber den Spielern die richtige Ansprache finden kann. Z.T. mußte/wollte er an Vollmann abgeben, was darauf hindeutet, dass er noch nicht in allen Themen so drinnen ist.

Gut, dass er in die Kaderplanung eingebunden wurde und seine Vorstellungen einbringen konnte, um nicht gleich einen Konflikt vorzufinden.

Ich hätte mir mehr konkretes zu seinen Zielen, zu seinen persönlichen Ambitionen gewünscht, auch etwas mehr „Feuer“ in der Sprache. Aber das soll keine Kritik sein, denn letztlich „zählt auf dem Platz“. Die Floskeln hätte er sich eher sparen können, dafür konkretes, was er in BS tatsächlich erreichen möchte, auch für seine persönliche Entwicklung, wäre schön gewesen.

Vollmann hat sich zwar zu den Saisonziel geäußert, was man gemeinsam erreichen möchte, leider hat er nicht beschrieben, was er sich konkret von Schiele für diesen Weg verspricht.

Vieles, was sich man von einer ersten PK erwartet, eher erhofft, ist offengeblieben, schade. Was uns in sportlicher Hinsicht erwarten wird, ist damit gar nicht einzuschätzen. Wir haben aber einen menschlichen Trainer kennengelernt, gut so. Im Großen und Ganzen für mich aber trotzdem eine zunächst ernüchternde Vorstellung was den Trainer Schiele und seine Vorstellungen angeht. Eine Idee was und wie es nun perspektivisch sportlich konkret werden soll, habe ich nicht vermittelt bekommen. Die Bedeutung dieser PK für die Zukunft ist aber auch nicht besonders hoch (Meyer hatte damals wohl zu hohe Erwartungen geschürt).
Michael Schiele [Trainer] |#8
05.08.2021 - 10:23 Uhr
Ich weiß, es sieht so aus, als hätte ich mich an einem Buhmann festgebissen.

Aber im ersten Spiel hat Kaiserslautern es geschafft, nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte seine Mannschaft so um- oder einzustellen, dass wir in Halbzeit zwei nicht mehr stattgefunden haben. Wo war da die Antwort Schieles?

Und im desolaten Heimspiel gegen (zugegebenermaßen gute) Berliner war von Anfang an keine Idee erkennbar und nach dem 0:2 zur Pause ging es weiter, als wäre nichts gewesen. Was ist das für eine Strategie? Gibt es überhaupt eine? Ich habe meine Zweifel. Nominell ist der Kader doch nun wirklich nicht so schlecht.

Sicherlich kann man auf der PK direkt nach einem solchen Spiel keine analytischen Wunder erwarten, aber Schieles Einlassungen waren für mich eine erneute Ernüchterung.

Ich habe auch die vielen individuellen Fehler gesehen, viele Spieler waren eifrig, aber glücklos, andere schon fast pomadig. Wer formt aus dieser Truppe ein schlagfertiges Team? Von Woche zu Woche immer ein Stück besser kann ich nicht (mehr) erkennen.
Michael Schiele [Trainer] |#9
06.08.2021 - 14:18 Uhr
Zitat von Jaffelmucker

Sicherlich kann man auf der PK direkt nach einem solchen Spiel keine analytischen Wunder erwarten, aber Schieles Einlassungen waren für mich eine erneute Ernüchterung.

Ich habe auch die vielen individuellen Fehler gesehen, viele Spieler waren eifrig, aber glücklos, andere schon fast pomadig. Wer formt aus dieser Truppe ein schlagfertiges Team? Von Woche zu Woche immer ein Stück besser kann ich nicht (mehr) erkennen.

Kommt mir alles sehr bekannt vor. Die PKs waren grauenhaft, z.T. antwortete unser Pressesprecher auf unangenehme Fragen, weil MS nicht die richtigen Worte fand und herumdruckste. Da wurde viel in den SVS-Foren über sein Auftreten in den PKs diskutiert, aber auch über das Auftreten der Mannschaft. Nach den ersten 10 Partien wies er eine Bilanz von 7 Punkten und 11:25 Toren auf. Vor allem die vielen individuellen Fehler der Spieler, die teilweise direkt zu Gegentoren führten, waren auffällig. Das Team spielte oft sehr verunsichert, wie mit angezogener Handbremse. Wir machten es dem Gegner viel zu einfach mit dem Tore schießen. Jedoch zog der Verein noch rechtzeitig die Reißleine und entließ ihn ein paar Wochen später, sonst wären wir diese Saison wohl bereits auch schon in der 3. Liga.
Ich bin mal gespannt, ob er mit Euch noch die Kurve bekommt und ob man ihm mehr Zeit gibt als bei uns.

•     •     •

„Macht keinen Sinn mehr, Spiele zu verlieren."
(Horst Hrubesch)
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„In der Wahrnehmung bin ich sicher nicht einer der beliebtesten Spieler. Aber das ist völlig in Ordnung. Ich bin keiner, der sich verstellt. Die Leute wissen ja auch nichts von mir. Ich habe kein Facebook-Profil, wo ich meinen Hamster fotografiere." (Sandro Wagner über sich selbst)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von hans74 am 06.08.2021 um 14:33 Uhr bearbeitet
Michael Schiele [Trainer] |#10
06.08.2021 - 14:58 Uhr
Die Kurve in den Vereinen von Michael Schiele ging überall erst in den Keller.
Wenn ich mich richtig erinnere hat Würzburg sogar im Aufstiegsjahr eine zeitlang auf einem Abstiegsplatz gestanden.

Er braucht Zeit und Vertrauen um erfolgreich arbeiten zu können.
Zeit gab es in Sandhausen natürlich keine, ich hoffe hier in Braunschweig bekommt er Zeit, Vertrauen und auch den entsprechenden Rückhalt!
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