| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
12.05.2015 - 15:36 Uhr
Unabhängig von der Ligazugehörigkeit in der kommenden Saison bin ich der Meinung dass auf der Position des Managers eine Veränderung her muss!
Was nicht heißt das Preetz zwingend gehen muss! Ob wohl ich es mir bei der Faktenlage zum Teil wünschen würde!
Fakt ist:
Contra
- 2 Abstiege
- keine merkbare verbesserte Jugendarbeit ( nahezu keine Durchlässigkeit in den Profibereich)
- Fehleinschätzung bei Transfers
- Fehleinschätzung der Leistungsfähigkeit der Mannschaft
- hohe Verschleiß an Trainern
- Scouting nicht spürbar verbessert/keine Kreativität bei Transfers ( viele Beamten-Transfers ala Ottl und Co)
- gesamt kaum Weiterentwicklung der sportlichen Infrastruktur / Rahmenbedingungen
- keine sportliche Kontinuität / Entwicklung feststellbar
Pro:
- Verhandlungsgeschick bei Transfers
- seine Rolle bei Verhandlungen mit dem Investor kann ich nicht beurteilen aber er hat ein Händchen für das Geschäftliche.
Resultat:
Ich habe das Gefühl das Preetz überfordert ist mit zu viel Kompetenzen deshalb sollte er das machen was er kann...und ein Teil der Arbeit abgeben!
Besonders im Falle einer Trainerlösung mit Pal muss man einfach beachten, dass Pal was Transfers , Kaderplanung ,Saisonvorbereitung für eine Bundesligamannschaft angeht unerfahren ist und mit Preetz als Duo nicht ausreichend Qualität mitbringt!
Deshalb mein Vorschlag, einen Kaderplaner o. reinen Manager zu integrieren !
So würde Preetz Geschäftsführer bleiben und eine zweite Person die Kompetenz im sportlichen Bereich übernehmen!
Klarer Wunschkandidat wäre Rettig !
Was nicht heißt das Preetz zwingend gehen muss! Ob wohl ich es mir bei der Faktenlage zum Teil wünschen würde!
Fakt ist:
Contra
- 2 Abstiege
- keine merkbare verbesserte Jugendarbeit ( nahezu keine Durchlässigkeit in den Profibereich)
- Fehleinschätzung bei Transfers
- Fehleinschätzung der Leistungsfähigkeit der Mannschaft
- hohe Verschleiß an Trainern
- Scouting nicht spürbar verbessert/keine Kreativität bei Transfers ( viele Beamten-Transfers ala Ottl und Co)
- gesamt kaum Weiterentwicklung der sportlichen Infrastruktur / Rahmenbedingungen
- keine sportliche Kontinuität / Entwicklung feststellbar
Pro:
- Verhandlungsgeschick bei Transfers
- seine Rolle bei Verhandlungen mit dem Investor kann ich nicht beurteilen aber er hat ein Händchen für das Geschäftliche.
Resultat:
Ich habe das Gefühl das Preetz überfordert ist mit zu viel Kompetenzen deshalb sollte er das machen was er kann...und ein Teil der Arbeit abgeben!
Besonders im Falle einer Trainerlösung mit Pal muss man einfach beachten, dass Pal was Transfers , Kaderplanung ,Saisonvorbereitung für eine Bundesligamannschaft angeht unerfahren ist und mit Preetz als Duo nicht ausreichend Qualität mitbringt!
Deshalb mein Vorschlag, einen Kaderplaner o. reinen Manager zu integrieren !
So würde Preetz Geschäftsführer bleiben und eine zweite Person die Kompetenz im sportlichen Bereich übernehmen!
Klarer Wunschkandidat wäre Rettig !
26.05.2015 - 22:45 Uhr
es ist nicht auszuhalten. keine aufbruchsstimmung, keine neuen spieler seit einem jahr, kein neues trikot, hauptsponsor nicht in sicht. das übertriebene predigen des neuen sympathischen realismus scheint preetz` einzige mission zu sein. der geschäftsführung scheint jedes fingerspitzengefühl zu fehlen, hertha versprüht das muffige esprit eines kegelclubs mit vergilbten gardinen. alle verantwortlichen samt kapitän scheinen stets froh zu sein wenn ein fußballspiel oder eine saison vorbei ist und sich der schaden in grenzen hielt.
hat hertha keine marketing-abteilung? welche arme sau kauft sich denn stand jetzt eine dauerkarte? aus welchem grund?
hat hertha keine marketing-abteilung? welche arme sau kauft sich denn stand jetzt eine dauerkarte? aus welchem grund?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Usoldt am 26.05.2015 um 22:48 Uhr bearbeitet
27.05.2015 - 11:43 Uhr
Zitat von randberliner
Wenn immer lesen muss "die letzten Jahre waren nicht so...", "dieses Jahr schauen wir mal...", "nach der nächsten Vorbereitung", "bis zur Winterpause"... Manchmal wünsche ich mir das eine Saison nur eine Woche dauert, dann hätte sich auch die Frage nach dem Progress unter MP & WG in kürzester Zeit (2, 3 Monate) endlich erledigt. Den Gleichmut und Optimimus einiger bzgl der Situation die seit Jahren herrscht hätte ich gern...
Wenn immer lesen muss "die letzten Jahre waren nicht so...", "dieses Jahr schauen wir mal...", "nach der nächsten Vorbereitung", "bis zur Winterpause"... Manchmal wünsche ich mir das eine Saison nur eine Woche dauert, dann hätte sich auch die Frage nach dem Progress unter MP & WG in kürzester Zeit (2, 3 Monate) endlich erledigt. Den Gleichmut und Optimimus einiger bzgl der Situation die seit Jahren herrscht hätte ich gern...

Meine einzige Hoffnung ist nur noch der Dardai, da er ehrlich ist und vor Preetz den Finger in die Wunde legt. Dardai will das Bestmögliche für den Verein rausholen und redet Tacheles.
Wenn wir uns qualitativ nicht wesentlich verbessern, steigen wir wahrscheinlich ab ? So realistisch muss man dann schon sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Moishele am 27.05.2015 um 11:43 Uhr bearbeitet
27.05.2015 - 13:04 Uhr
Die Frage ist doch nur, was für Hertha wichtiger ist: kurzfristige Investitionen in den Kader oder eine langfristige Konsolidierung, sowohl wirtschaftlich als auch sportlich. Hertha ist mit seinen Möglichkeiten scheinbar nicht in der Lage, einen großen Schnitt vorzunehmen. Das letzte Jahr lebte - ehrlich gesagt - von den Verkäufen von Ramos und PML. Wirklich "investiert" wurde ja kein Geld (Das Hertha nun in der Lage ist, eine Transfer-Summe von 2,3 Mios auszuloben, ohne von Verkäufen leben zu müssen, ist schon ein erheblicher finanzieller Fortschritt. Insgesamt dürfte man 4-5 Mios investieren können)
Es ist ja auch nicht so, das alles scheiße ist. Der Club hat die Finanzierung voll im Griff (Hertha wird schuldenfrei und schreibt schwarze Zahlen, wird im dritten Jahr in Folge Bundesliga spielen), bis auf den Hauptsponsor ist das Feld bestellt. Dazu hat auch Preetz beigetragen. Das kann man auch mal positiv erwähnen.
Er konnte dem Ex-Trainer ein reichliches Transfer-Budget an die Hand geben, indem er Dortmund/Hamburg hochgehandelt hat. Er hat die Spieler geholt, die Luhukay haben wollte. Das einige gefloppt haben, ist ihm nicht vorzuwerfen. Die sportliche Verantwortung liegt beim Trainer - oder seht ihr das etwa anders?
Im Grunde genommen gibt es zwei Dinge, die sich Preetz ankreiden muss: die Woche nach dem Hoffenheim-Spiel und allgemein das Verhalten im Winter. Aber kann man ihm vorwerfen, dass er Spieler nicht verpflichten will, von denen er nicht überzeugt ist? Man kann ihm kritisches Hinterfragen von Transfers vorwerfen.
Klar hätte er Jos entlassen müssen, da bin ich ganz bei euch. Klar hätte der Kader im Winter verstärkt werden müssen - aber liegt die Schuld bei Preetz? Ist euch das Szenario lieber, dass der Lange Spieler holt, die der Coach nicht haben will oder gebrauchen kann? Setzt er die Jugendspieler ein oder zieht sie zur Ersten hoch, notfalls auch gegen den Willen des Trainers? Das aus der Jugend oben nur wenig ankommt, lag primär an JL. Der Lange mag viele Schwächen haben, aber einiges an Kritik am Verein (!) muss er sich als Repräsentant dessen nun auch wieder nicht anziehen.
Klar hat er Mist gebaut mit dem Holländer, ihn entweder zu spät oder zu früh zu entlassen (wenn man dem Holländer vertraut hat, hätte das länger halten müssen als zwei ST). Natürlich hätte er das gestern deutlicher machen können (aber wäre das guter Stil gegenüber Luhukay gewesen? So ein Nachtreten wie Dutt gestern wäre doch arg peinlich gewesen). Aber ich wette: egal, was er gesagt hätte, ihr wärt drauf angesprungen.
Man muss ihn nicht mögen und man kann seinen sportlichen Kurs kritisieren. Man kann aber auch sagen: Hertha arbeitet die sieben dürren Jahre ab, damit auch wieder sieben fette Jahre kommen können. Ich bin nach wir vor det Meinung, dass eine dritte Person in der spoetlichen Leitung (neben Preetz und Dardai) eine gute Wahl wäre. Das würde Konflikte und Patt-Situationen (wie im Winter) verhindern.
Und im Nachhinein muss man sagen: die beiden Kandidaten (Diaz, Die) wären beide die falsche Wahl gewesen. Der Ivorer ist eher ein zentraler Sechser und der Chilene? Wäre der hier aufgeschlagen, hätte es wohl geheißen: zu alt, zu teuer, kein WVW, kein Scorer, zu schlecht (weil er Schweizer Liga spielt) und und und. Von daher hat Preetz da im Nachhinein gut agiert - es war dann aber schlecht, keine Alternative zu haben.
Und ein Blender ist er nicht. Er verspricht ja nicht mehr als möglich/realistisch ist. Klar ist die letzte Saison kompliziert gewesen. Im Winter aber die Ziele nach unten zu korrigieren, war keineswegs verkehrt. Mit sechs Punkten mehr wäre Platz 11 drin gewesen. Das war aber nur realistisch ohne Verletzungen, Negativ-Lauf und Transfer-Flops. Der kleine Holländer hat ziemlich viel verbockt und Micha hält den Kopf hin. Er hat Schwächen im Leadership und im Management - holt dafür einen kompetenten Experten mit Autorität. Oder wie der Engländer sagt:
"Leaders do the right things, managers do the things right"
Preetz kann verhandeln, repräsentieren und hat Ahnung vom Sportlichen. Für das Andere wäre jemand anders zuständig. Das übernimmt in anderen Clubs entweder der Präsident (Kind, Finke, Tönnies, Watzke, Hopp, Bruchhagen), der Vorsitzende des AR (KHR, Winterkorn oder ein dritter sportlich Verantwortlicher (Sammer, Schade). Da bei Hertha sowohl Gegenbauer als auch Schiphorst zu schwach/uninteressiert sind, MUSS dieses Vakuum ein anderer ausfüllen. Dann liefe es mit Preetz und der gesamten sportlichen Situation auch besser. Mein Top-Kandidat wäre z.B. Jürgen Röber
Es ist ja auch nicht so, das alles scheiße ist. Der Club hat die Finanzierung voll im Griff (Hertha wird schuldenfrei und schreibt schwarze Zahlen, wird im dritten Jahr in Folge Bundesliga spielen), bis auf den Hauptsponsor ist das Feld bestellt. Dazu hat auch Preetz beigetragen. Das kann man auch mal positiv erwähnen.
Er konnte dem Ex-Trainer ein reichliches Transfer-Budget an die Hand geben, indem er Dortmund/Hamburg hochgehandelt hat. Er hat die Spieler geholt, die Luhukay haben wollte. Das einige gefloppt haben, ist ihm nicht vorzuwerfen. Die sportliche Verantwortung liegt beim Trainer - oder seht ihr das etwa anders?
Im Grunde genommen gibt es zwei Dinge, die sich Preetz ankreiden muss: die Woche nach dem Hoffenheim-Spiel und allgemein das Verhalten im Winter. Aber kann man ihm vorwerfen, dass er Spieler nicht verpflichten will, von denen er nicht überzeugt ist? Man kann ihm kritisches Hinterfragen von Transfers vorwerfen.
Klar hätte er Jos entlassen müssen, da bin ich ganz bei euch. Klar hätte der Kader im Winter verstärkt werden müssen - aber liegt die Schuld bei Preetz? Ist euch das Szenario lieber, dass der Lange Spieler holt, die der Coach nicht haben will oder gebrauchen kann? Setzt er die Jugendspieler ein oder zieht sie zur Ersten hoch, notfalls auch gegen den Willen des Trainers? Das aus der Jugend oben nur wenig ankommt, lag primär an JL. Der Lange mag viele Schwächen haben, aber einiges an Kritik am Verein (!) muss er sich als Repräsentant dessen nun auch wieder nicht anziehen.
Klar hat er Mist gebaut mit dem Holländer, ihn entweder zu spät oder zu früh zu entlassen (wenn man dem Holländer vertraut hat, hätte das länger halten müssen als zwei ST). Natürlich hätte er das gestern deutlicher machen können (aber wäre das guter Stil gegenüber Luhukay gewesen? So ein Nachtreten wie Dutt gestern wäre doch arg peinlich gewesen). Aber ich wette: egal, was er gesagt hätte, ihr wärt drauf angesprungen.
Man muss ihn nicht mögen und man kann seinen sportlichen Kurs kritisieren. Man kann aber auch sagen: Hertha arbeitet die sieben dürren Jahre ab, damit auch wieder sieben fette Jahre kommen können. Ich bin nach wir vor det Meinung, dass eine dritte Person in der spoetlichen Leitung (neben Preetz und Dardai) eine gute Wahl wäre. Das würde Konflikte und Patt-Situationen (wie im Winter) verhindern.
Und im Nachhinein muss man sagen: die beiden Kandidaten (Diaz, Die) wären beide die falsche Wahl gewesen. Der Ivorer ist eher ein zentraler Sechser und der Chilene? Wäre der hier aufgeschlagen, hätte es wohl geheißen: zu alt, zu teuer, kein WVW, kein Scorer, zu schlecht (weil er Schweizer Liga spielt) und und und. Von daher hat Preetz da im Nachhinein gut agiert - es war dann aber schlecht, keine Alternative zu haben.
Und ein Blender ist er nicht. Er verspricht ja nicht mehr als möglich/realistisch ist. Klar ist die letzte Saison kompliziert gewesen. Im Winter aber die Ziele nach unten zu korrigieren, war keineswegs verkehrt. Mit sechs Punkten mehr wäre Platz 11 drin gewesen. Das war aber nur realistisch ohne Verletzungen, Negativ-Lauf und Transfer-Flops. Der kleine Holländer hat ziemlich viel verbockt und Micha hält den Kopf hin. Er hat Schwächen im Leadership und im Management - holt dafür einen kompetenten Experten mit Autorität. Oder wie der Engländer sagt:
"Leaders do the right things, managers do the things right"
Preetz kann verhandeln, repräsentieren und hat Ahnung vom Sportlichen. Für das Andere wäre jemand anders zuständig. Das übernimmt in anderen Clubs entweder der Präsident (Kind, Finke, Tönnies, Watzke, Hopp, Bruchhagen), der Vorsitzende des AR (KHR, Winterkorn oder ein dritter sportlich Verantwortlicher (Sammer, Schade). Da bei Hertha sowohl Gegenbauer als auch Schiphorst zu schwach/uninteressiert sind, MUSS dieses Vakuum ein anderer ausfüllen. Dann liefe es mit Preetz und der gesamten sportlichen Situation auch besser. Mein Top-Kandidat wäre z.B. Jürgen Röber
27.05.2015 - 14:24 Uhr
Natürlich hätte er Luhukay schon in der Winterpause entlassen müssen.
Keine Frage.
Allerdings hat er dann noch rechtzeitig die Notbremse gezogen.
Er ist halt davon ausgegangen, dass Luhukay durch die Winterpause wieder Ruhe, Ordnung und ein Konzept in die Mannschaft bekommt. Der Gedankengang war ja auch garnicht so verkehrt.
Ruhe auf dem Trainerposten ist immens wichtig um eine Mannschaft zu etablieren.
Als dann der Negativfußball auch nach der Winterpause weiterging musste Preetz die Reißleine ziehen.
Man kann behaupten es war zu spät, man kann es aber auch mal von der anderen Seite betrachten.
Wäre der Plan aufgegangen und Luhukay hätte wieder Erfolg gebracht, dann hätten alle den Helden Jos gefeiert und dennoch wäre Preetz der falsche. Folglich -> Egal was er macht, er macht es falsch.
Zudem macht Preetz keine Transfers mit Geldern die wir nicht haben. Auch dies wird ihm angelastet. Wäre es den Kritikern lieber er würde Geld investieren was wir nicht haben ?
Hertha hoch verschulden und es dann dem Nachfolger überlassen mit keinen Mitteln dazustehen ?
Also soll Preetz Höneß 2.0 werden um VIELLEICHT kurzfristigen Erfolg zu bringen und dann von den Zinsen der Schulden zerfressen zu werden ?
Welche Erwartungshaltung habt ihr ?
Ich bin mit dem Weg den Herr Preetz geht hoch zufrieden. Natürlich wäre ich glücklicher, wenn dabei mehr Erfolg rausspringen würde, allerdings ist es mit den vorhandenen Mitteln echt nicht leicht.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Preetz wieder den einen oder anderen zum Staunen bringt in der Transferperiode (positiv).
Er hat das Amt in einer Lage übernommen, in der es KEIN MANAGER DER WELT wirklich leicht gehabt hätte.
Schaut euch den HSV an, die viel mehr finanzielle Mittel zur Verfügung hat und noch viel weniger auf die Reihe bekommt.
Schwimme zwar mit meiner Meinung gegen den Strom, allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass Preetz der Richtige ist und er den richtigen Weg fährt.
Er macht das mit Schiller gemeinsam super. Das Einzige was ich ihm ankreide ist, dass er einfach zu viel Vertrauen in Luhukay hatte und einfach hätte früher reagieren müssen -> mit z.B. Nottransfers und Trainerentlassung. Aber man muss halt beide Seiten der Medaillie betrachten.
Außerdem hat man mit Preetz und Dardai zwei ehemalige Spieler aus unserer erfolgreichsten Zeit, sowohl Rekordspieler als auch Rekordtorschütze, die einfach Identifikationscharakter dadurch mit sich bringen.
Und ich bin auch nicht mit allem glücklich was da so passiert, allerdings erkenne ich, dass Preetz von Jahr zu Jahr besser wird in seiner Rolle.
So möge das Bashing beginnen
Keine Frage.
Allerdings hat er dann noch rechtzeitig die Notbremse gezogen.
Er ist halt davon ausgegangen, dass Luhukay durch die Winterpause wieder Ruhe, Ordnung und ein Konzept in die Mannschaft bekommt. Der Gedankengang war ja auch garnicht so verkehrt.
Ruhe auf dem Trainerposten ist immens wichtig um eine Mannschaft zu etablieren.
Als dann der Negativfußball auch nach der Winterpause weiterging musste Preetz die Reißleine ziehen.
Man kann behaupten es war zu spät, man kann es aber auch mal von der anderen Seite betrachten.
Wäre der Plan aufgegangen und Luhukay hätte wieder Erfolg gebracht, dann hätten alle den Helden Jos gefeiert und dennoch wäre Preetz der falsche. Folglich -> Egal was er macht, er macht es falsch.
Zudem macht Preetz keine Transfers mit Geldern die wir nicht haben. Auch dies wird ihm angelastet. Wäre es den Kritikern lieber er würde Geld investieren was wir nicht haben ?
Hertha hoch verschulden und es dann dem Nachfolger überlassen mit keinen Mitteln dazustehen ?
Also soll Preetz Höneß 2.0 werden um VIELLEICHT kurzfristigen Erfolg zu bringen und dann von den Zinsen der Schulden zerfressen zu werden ?
Welche Erwartungshaltung habt ihr ?
Ich bin mit dem Weg den Herr Preetz geht hoch zufrieden. Natürlich wäre ich glücklicher, wenn dabei mehr Erfolg rausspringen würde, allerdings ist es mit den vorhandenen Mitteln echt nicht leicht.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Preetz wieder den einen oder anderen zum Staunen bringt in der Transferperiode (positiv).
Er hat das Amt in einer Lage übernommen, in der es KEIN MANAGER DER WELT wirklich leicht gehabt hätte.
Schaut euch den HSV an, die viel mehr finanzielle Mittel zur Verfügung hat und noch viel weniger auf die Reihe bekommt.
Schwimme zwar mit meiner Meinung gegen den Strom, allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass Preetz der Richtige ist und er den richtigen Weg fährt.
Er macht das mit Schiller gemeinsam super. Das Einzige was ich ihm ankreide ist, dass er einfach zu viel Vertrauen in Luhukay hatte und einfach hätte früher reagieren müssen -> mit z.B. Nottransfers und Trainerentlassung. Aber man muss halt beide Seiten der Medaillie betrachten.
Außerdem hat man mit Preetz und Dardai zwei ehemalige Spieler aus unserer erfolgreichsten Zeit, sowohl Rekordspieler als auch Rekordtorschütze, die einfach Identifikationscharakter dadurch mit sich bringen.
Und ich bin auch nicht mit allem glücklich was da so passiert, allerdings erkenne ich, dass Preetz von Jahr zu Jahr besser wird in seiner Rolle.
So möge das Bashing beginnen
12.06.2015 - 22:07 Uhr
Lieber Randberliner, es gibt den einen oder anderen Fan, der hier nicht blind und regelrecht von Hass getrieben, jeden Schritt und jedes Wort von MP kritisiert.
Auch wenn du über 12k Beiträge geschrieben hast, gibt es dir nicht das Recht, hier nahezu jeden regelrecht blöde zu kommen, der nicht deine Anti-Preetz-Haltung vertritt.
Beruhige Dich und fang an, andere gleichwertig zu behandeln. Deine Beiträge werden nämlich immer unsachlicher und inhaltlich schwächer.
Auch wenn du über 12k Beiträge geschrieben hast, gibt es dir nicht das Recht, hier nahezu jeden regelrecht blöde zu kommen, der nicht deine Anti-Preetz-Haltung vertritt.
Beruhige Dich und fang an, andere gleichwertig zu behandeln. Deine Beiträge werden nämlich immer unsachlicher und inhaltlich schwächer.
18.06.2015 - 17:55 Uhr
Aus gegebenem Anlass sollten wir die Transfer-Politik des GF Sport & Kommunikation hier weiter diskutieren, bevor sie zu sehr die anderen Threads überlagert und in die Kaderplanung/den Weiser-Thread/die Wunschspieler/die Transfergerüchte rein schwappt und redundant wird. Ich fang einfach mal mit einer SUBJEKTIVEN Zusammenstellung und Beurteilung an.
Ich möchte dabei, um mal einen durch mich willkürlich gesetzten Rahmen der Bewertung einzugehen (die gesamte Transfer-Politik unter MP ist mir schlicht zu lang), Bezug nehmen auf die letzten drei Jahre, also beginnend mit den Hertha-Transfers der Saison 2012/13 - der zweiten Zweitliga-Saison - zurückblicken:
Zugänge:
Allagui (1.6 Mios), Wagner, Kluge (je 250k), Kachunga (100k LG), Ndjeng, Pekarik, Ben Sahar (alle ablösefrei) - 2.2 Mios
Abgänge:
Raffael (9 Mios), Rukavytsya (900k), Neumann (200k), Ottl, Lell, Ebert, Torun, MIjatovic, Perdedaj, Beichler, Djuricin, Aerts, Kachunga (Winter) - allesamt ablösefrei
Fazit: gut und bewusst eingekauft, 3-4 Spieler gehören dem Kader immer noch an. Pekarik sogar als Kapitän. Raffael exorbitant hoch (aus damaliger Sicht) verkauft und so die finanzielle Grundlage geschaffen, das eine Jahr irgendwie zu überstehen, Allein Kachunga und Ben Sahar (mit kleinen Abstrichen) waren "Fehl-Einkäufe. Von allen Abgängen hat man - mehr oder weniger - auch in der höheren Klasse nicht mehr viel gehört; einzig Kachunga und Djuricin (in Österreich...) haben ihre Qualitäten bedingt unter Beweis gestellt.
2013/14
ZUGÄNGE: Hosogai (1 Mio), Cigerci (LG 300k+KO), Langkamp, vdB, Baumjohann, Schelle (Leihe) und im Winter Jarstein
--> in Jahr 1 allesamt Leistungsträger sowie stiller BU (Jarstein), dann aber durch Verletzungen gebeutelt. Konnte der GF nicht ahnen. Da aber zumindest zwei auch heute noch Stammspieler sind und zwei das Zeug dazu hätten (so Hosogai, Baumjohann und Cigerci denn fit und auf der Höhe wären), sind 4,1 Mios (incl. der KO) schon nicht zu viel bezahlt. Günstig gute Spieler an den Verein gebunden.
ABGÄNGE: Lasogga, Ben Sahar (Winter, beide Leihe), Djuricin, Beichler, Hubnik, Fardi, Knoll, Morales, Bastians, Kluge, Franz (alle ablösefrei, die letzten drei mit Abfindung (?) losgeworden)
--> hier sieht man aus meiner Sicht eindeutig die Probleme von Preetz, aus nicht benötigtem Potential noch leichte Erträge zu ziehen. Der Verein war/ist froh, alle diese Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen. Teilweise mit sogar leichtem Verlust durch Abfindungen/Vertragsauflösungen etc. ABER: er ist sie losgeworden. Von daher bin ich leicht zufrieden, wenn auch nicht wirklich sehr. :-P
2014/15
ZUGÄNGE: Stocker, Schieber, Kalou, Beerens, Hegeler, Heitinga - sechs international erfahrene Kräfte für insgesamt knapp 11 Mios nach Berlin geholt. Darunter mit Heitinga und Kalou ehemalige Leistungsträger bei Top-Teams, mit Stocker einen aufstrebenden WM-Teilnehmer europäischer Klasse und mit Schieber, Beerens und Hegeler drei Spieler mit erheblichem Potential; leider konnten das alle (auch aufgrund von Verletzungen) zwei nicht kontinuierlich und einer fast gar nicht zeigen (JH). Bei Hegeler und Heitinga muss man von Fehl-Verpflichtungen sprechen, die im Paket (Ablöse, Gehalt, Handgeld) wohl knapp 5 Mios in den Sand gesetzt haben.
-->; auf dem Papier lesen sich die Verpflichtungen sehr gut und vor der Saison durfte man von einer starken Leistung des GF sprechen; dies relativierte sich im Laufe der Saison, aber dazu trägt MP nur eine Teilschuld. Gute Transfers zu einem guten Preis.
ABGÄNGE
Ramos, Lasogga, Allagui (Leihe), Holland (Leihe), Mukhtar, Janker (Winter), Ben Sahar, Kobi (Karriere-Ende) - hier konnten zwei fette Ablösen eingestrichen werden, die MP gut nach oben gedrückt hat (knapp 18 Mios), und zwei kleinere Erlöse eingefahren werden (Mukhtar, Sami). Der Rest - wie üblich - wieder ohne Ablöse, aber mit dem Ergebnis, dass unliebsame/überzählige Spieler den Verein verließen.
--> gutes Zeugnis, da erst die Transfers der Stürmer die Möglichkeit eröffneten, auf der Zugangs-Seite tätig zu werden. Er hat den MW voll abgeschöpft und gute Gewinne eingefahren. Minuspunkt: für Holland, Mukhtar, Janker, Ben Sahar konnten insgesamt "nur" 500k eingenommen werden.
2015/16:
bis jetzt stehen der ablösefreie Abgang von Heitinga und der ablösefreie Zugang von Weiser fest. Hertha macht ein Plus auf Seiten des Gehalts-Etats und hat wieder ein deutsches, vielseitig einsetzbares, Talent verpflichtet. Wie es weitergeht (ob Dszudszak kommt, welcher ZOM bzw. IV es sein wird - welcher Spieler die Hertha wie verlassen darf/kann/muss usw.), wird die Zeit zeigen.
FAZIT:
es gibt keinen Spieler, den Preetz verkauft hätte (Ausnahme: Raffael), der momentan eine gute Rolle im Hertha-Kader spielen würde. Er hat mit Hertha noch NIE ein negatives Transfer-Budget eingefahren und die finanziellen Spar-Zwänge durch zwei Abstiege somit einigermaßen (!) im Rahmen halten können. Er ist - gerade in den letzten Jahren - gut darin, die guten Spieler auch zu Geld zu machen und bei den Zugängen den ein oder anderen günstigen Transfer zu tätigen. Allerdings muss man auch erwähnen, dass einige Spieler, die für den Kader zum Zeitpunkt ihres Verlassens nicht von besonderer Wichtigkeit waren und sind, stets ohne - wenn auch kleine - Ablöse den Verein verlassen haben. Deswegen stelle ich ihm ein gutes Zeugnis in puncto Transfers aus - aber kein sehr gutes.
AUSBLICK 2015/16
wenn sich das Geplante so bewahrheitet und Preetz sich in puncto Transfers weiter so verhält, wie er dies stets getan hat, wird die Hertha in dieser Saison auch in dieser Saison kein Transfer-Minus einfahren (wobei der Tagesspiegel da ja etwas anderes behauptet). Spieler, die den Kader belasten, werden ablösefrei gehen - evtl. auch wieder abgefunden werden (Heitinga ist ja schon weg - ich denke da aber auch an vdB, Jarstein, Holland, Burchert, Wagner). Einzig bei Ronny und dem Außenspieler (es dürfte ÄBH oder Allagui treffen) wird Micha wieder sein Bestes geben und eine Summe herausholen, die für die Ablöse von Dszudszak reicht. Blieben noch der ZM und der IV. Bei denen wird er wieder etwas länger warten, ggf. leihen und/oder pokern und uns am Ende alle überraschen. Wenn er aus seinem Arbeitsbereich etwas beherrscht, dann ist es Transfers tätigen.
Ich möchte dabei, um mal einen durch mich willkürlich gesetzten Rahmen der Bewertung einzugehen (die gesamte Transfer-Politik unter MP ist mir schlicht zu lang), Bezug nehmen auf die letzten drei Jahre, also beginnend mit den Hertha-Transfers der Saison 2012/13 - der zweiten Zweitliga-Saison - zurückblicken:
Zugänge:
Allagui (1.6 Mios), Wagner, Kluge (je 250k), Kachunga (100k LG), Ndjeng, Pekarik, Ben Sahar (alle ablösefrei) - 2.2 Mios
Abgänge:
Raffael (9 Mios), Rukavytsya (900k), Neumann (200k), Ottl, Lell, Ebert, Torun, MIjatovic, Perdedaj, Beichler, Djuricin, Aerts, Kachunga (Winter) - allesamt ablösefrei
Fazit: gut und bewusst eingekauft, 3-4 Spieler gehören dem Kader immer noch an. Pekarik sogar als Kapitän. Raffael exorbitant hoch (aus damaliger Sicht) verkauft und so die finanzielle Grundlage geschaffen, das eine Jahr irgendwie zu überstehen, Allein Kachunga und Ben Sahar (mit kleinen Abstrichen) waren "Fehl-Einkäufe. Von allen Abgängen hat man - mehr oder weniger - auch in der höheren Klasse nicht mehr viel gehört; einzig Kachunga und Djuricin (in Österreich...) haben ihre Qualitäten bedingt unter Beweis gestellt.
2013/14
ZUGÄNGE: Hosogai (1 Mio), Cigerci (LG 300k+KO), Langkamp, vdB, Baumjohann, Schelle (Leihe) und im Winter Jarstein
--> in Jahr 1 allesamt Leistungsträger sowie stiller BU (Jarstein), dann aber durch Verletzungen gebeutelt. Konnte der GF nicht ahnen. Da aber zumindest zwei auch heute noch Stammspieler sind und zwei das Zeug dazu hätten (so Hosogai, Baumjohann und Cigerci denn fit und auf der Höhe wären), sind 4,1 Mios (incl. der KO) schon nicht zu viel bezahlt. Günstig gute Spieler an den Verein gebunden.
ABGÄNGE: Lasogga, Ben Sahar (Winter, beide Leihe), Djuricin, Beichler, Hubnik, Fardi, Knoll, Morales, Bastians, Kluge, Franz (alle ablösefrei, die letzten drei mit Abfindung (?) losgeworden)
--> hier sieht man aus meiner Sicht eindeutig die Probleme von Preetz, aus nicht benötigtem Potential noch leichte Erträge zu ziehen. Der Verein war/ist froh, alle diese Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen. Teilweise mit sogar leichtem Verlust durch Abfindungen/Vertragsauflösungen etc. ABER: er ist sie losgeworden. Von daher bin ich leicht zufrieden, wenn auch nicht wirklich sehr. :-P
2014/15
ZUGÄNGE: Stocker, Schieber, Kalou, Beerens, Hegeler, Heitinga - sechs international erfahrene Kräfte für insgesamt knapp 11 Mios nach Berlin geholt. Darunter mit Heitinga und Kalou ehemalige Leistungsträger bei Top-Teams, mit Stocker einen aufstrebenden WM-Teilnehmer europäischer Klasse und mit Schieber, Beerens und Hegeler drei Spieler mit erheblichem Potential; leider konnten das alle (auch aufgrund von Verletzungen) zwei nicht kontinuierlich und einer fast gar nicht zeigen (JH). Bei Hegeler und Heitinga muss man von Fehl-Verpflichtungen sprechen, die im Paket (Ablöse, Gehalt, Handgeld) wohl knapp 5 Mios in den Sand gesetzt haben.
-->; auf dem Papier lesen sich die Verpflichtungen sehr gut und vor der Saison durfte man von einer starken Leistung des GF sprechen; dies relativierte sich im Laufe der Saison, aber dazu trägt MP nur eine Teilschuld. Gute Transfers zu einem guten Preis.
ABGÄNGE
Ramos, Lasogga, Allagui (Leihe), Holland (Leihe), Mukhtar, Janker (Winter), Ben Sahar, Kobi (Karriere-Ende) - hier konnten zwei fette Ablösen eingestrichen werden, die MP gut nach oben gedrückt hat (knapp 18 Mios), und zwei kleinere Erlöse eingefahren werden (Mukhtar, Sami). Der Rest - wie üblich - wieder ohne Ablöse, aber mit dem Ergebnis, dass unliebsame/überzählige Spieler den Verein verließen.
--> gutes Zeugnis, da erst die Transfers der Stürmer die Möglichkeit eröffneten, auf der Zugangs-Seite tätig zu werden. Er hat den MW voll abgeschöpft und gute Gewinne eingefahren. Minuspunkt: für Holland, Mukhtar, Janker, Ben Sahar konnten insgesamt "nur" 500k eingenommen werden.
2015/16:
bis jetzt stehen der ablösefreie Abgang von Heitinga und der ablösefreie Zugang von Weiser fest. Hertha macht ein Plus auf Seiten des Gehalts-Etats und hat wieder ein deutsches, vielseitig einsetzbares, Talent verpflichtet. Wie es weitergeht (ob Dszudszak kommt, welcher ZOM bzw. IV es sein wird - welcher Spieler die Hertha wie verlassen darf/kann/muss usw.), wird die Zeit zeigen.
FAZIT:
es gibt keinen Spieler, den Preetz verkauft hätte (Ausnahme: Raffael), der momentan eine gute Rolle im Hertha-Kader spielen würde. Er hat mit Hertha noch NIE ein negatives Transfer-Budget eingefahren und die finanziellen Spar-Zwänge durch zwei Abstiege somit einigermaßen (!) im Rahmen halten können. Er ist - gerade in den letzten Jahren - gut darin, die guten Spieler auch zu Geld zu machen und bei den Zugängen den ein oder anderen günstigen Transfer zu tätigen. Allerdings muss man auch erwähnen, dass einige Spieler, die für den Kader zum Zeitpunkt ihres Verlassens nicht von besonderer Wichtigkeit waren und sind, stets ohne - wenn auch kleine - Ablöse den Verein verlassen haben. Deswegen stelle ich ihm ein gutes Zeugnis in puncto Transfers aus - aber kein sehr gutes.
AUSBLICK 2015/16
wenn sich das Geplante so bewahrheitet und Preetz sich in puncto Transfers weiter so verhält, wie er dies stets getan hat, wird die Hertha in dieser Saison auch in dieser Saison kein Transfer-Minus einfahren (wobei der Tagesspiegel da ja etwas anderes behauptet). Spieler, die den Kader belasten, werden ablösefrei gehen - evtl. auch wieder abgefunden werden (Heitinga ist ja schon weg - ich denke da aber auch an vdB, Jarstein, Holland, Burchert, Wagner). Einzig bei Ronny und dem Außenspieler (es dürfte ÄBH oder Allagui treffen) wird Micha wieder sein Bestes geben und eine Summe herausholen, die für die Ablöse von Dszudszak reicht. Blieben noch der ZM und der IV. Bei denen wird er wieder etwas länger warten, ggf. leihen und/oder pokern und uns am Ende alle überraschen. Wenn er aus seinem Arbeitsbereich etwas beherrscht, dann ist es Transfers tätigen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von guerteltier am 18.06.2015 um 17:59 Uhr bearbeitet
18.07.2015 - 10:45 Uhr
Also auf der Zugangsseite müssen wir Herrn Preetz wohl bis hierhin loben: Der Trainer hat zwei Wunschspieler pünktlich zum "geforderten" Termin (zweites Trainingslager) erhalten, darunter auch den geforderten "Schlüsselspieler". Nach derzeitigem Kenntnisstand sieht es zudem auch nach einer soliden Finanzierung (Weiser ablösefrei, Daridas Ablöse in Raten und evtl. etwas niedriger als befürchtet) für unsere klamme Hertha aus. Zugleich wird die Mannschaft mit so jungen, laufstarken und vielseitigen Spielern deutlich aufgefrischt. Nun wird sich zeigen, ob auch noch Madlung als IV-Backup verpflichtet werden kann. Einen Stürmer brauchen wir mE nicht dringend. Kalou sollte für den Beginn reichen und Sami und Schieber hoffentlich bald zurück kommen...
Auf der Abgabeseite ist natürlich noch gut was zu tun. Ndjeng (Vertragsende), Heitinga und Holland sind wir los, wobei die Einnahmen nicht im Vordergrund stehen, um es nett auszudrücken. Bei Ronny, Jarstein und Niemeyer scheint es immerhin Lösungen zu geben. Hier muss man wohl weiter (vielleicht bis zum Ende des Transferfensters) abwarten, bevor man etwas sagen kann. Aber wenn sich Spieler so wohl fühlen, dass sie nicht gehen wollen ist das so.
Auf der Abgabeseite ist natürlich noch gut was zu tun. Ndjeng (Vertragsende), Heitinga und Holland sind wir los, wobei die Einnahmen nicht im Vordergrund stehen, um es nett auszudrücken. Bei Ronny, Jarstein und Niemeyer scheint es immerhin Lösungen zu geben. Hier muss man wohl weiter (vielleicht bis zum Ende des Transferfensters) abwarten, bevor man etwas sagen kann. Aber wenn sich Spieler so wohl fühlen, dass sie nicht gehen wollen ist das so.
18.07.2015 - 13:06 Uhr
Ich will keine Lanze für Preetz brechen, aber mich nervt diese allgemeine Grundskepsis bei ihm. Man weiß inzwischen wie er bei Transfers arbeitet und dass vieles im Dunkeln gehalten wird, bis es steht.
Und selbst wenn Kalou kein Goalgetter ist, ist das ein bisschen überzogen. Uns mangelte es in der letzten Saison vor allem im Zentrum an kreativen Möglichkeiten. Darida ist so eine, von der auch Kalou profitieren wird, auch wenn man von ihm nicht zuviel erwarten darf. Allerdings kennt er die Bundesliga und man kann seine Fähigkeiten einschätzen im Vergleich zu anderen Spielern, die von einer anderen Liga kommen würden. Und durch die Lösung mit der Ratenzahlung haben wir sogar noch Luft für einen weiteren kreativen Spieler. Stocker ist inzwischen angekommen und hat sich in der Rückrunde gewaltig gesteigert. Auch er wird dafür sorgen, dass die Offensive besser funktionieren wird. Im Idealfall wird von Kalou ein bisschen Last genommen, was dazu führt, dass er mehr Tor-Abschlüsse haben kann. Hierzu muss er aber richtig eingesetzt werden, denn in der letzten Saison musste er oft nach hinten arbeiten und als Offensiv-Aktionen einleiten, was nicht sein Spiel ist. Lässt man ihn lauern und schnell kontern, wird er auch mehr Buden machen.
Der Vergleich mit 09/10 ist auch nicht zutreffend. Wir haben damals Pantelic UND Voronin verloren. Dafür kamen Wichniarek und Ramos. Der eine war schon mal bei uns gescheitert, der andere kam aus einer unbekannten Liga und war eine Wundertüte. Die Mannschaft wurde hart umgekrempelt und die Balance stimmte auch nicht. In diesem Jahr haben wir mit Kalou einen Stürmer, der nicht nur bei uns eingespielt ist, sondern ohne Zweifel besser ist als die rerstlichen Stürmer damals. Schieber und Allagui sind auch keine Graupen, selbst wenn sie erst Mitte bzw Ende August zum Kader stoßen. Vermutlich würden Schieber und Kalou sowieso nicht zusammen spielen, d.h. der Ausfall von Schieber ist ärgerlich, aber für den Anfang zu verschmerzen. Auch Stocker könnte im Zweifel im Zentrum spielen und würde keine schlechte Figur abgeben. Der Rest des Kaders ist ohnehin bundesliga-tauglich, oder zumindest, theoretisch ausreichend um nicht abzusteigen. Es verlässt uns ansonsten kein Stammspieler und im besten Fall kommen noch 1-2 Leute dazu, die den Kader verstärken werden. Große Ambitionen kann man mit diesem Kader nicht haben, aber wenn wir zur Winterpause nicht in Abstiegsgefahr sind, ist das auch einiges wert.
Letzendlich kann man Preetz erst bewerten, wenn die Transfer-Phase abgeschlossen ist. Wie schon bei Darida, wird es sicherlich im Hintergrund noch Verhandlungen mit Spieler geben, die erst verkündet werden wenn alles steht. Zwischen den Gerüchten bei Stocker und Kalou bis zum Abschluss hat es damals keine Woche gedauert. Dass die Spieler dann erst zum Ende des Trainingslagers dazu stoßen könnten, ist ärgerlich, aber lässt sich halt nicht vermeiden. Bevor man Schnellschüsse startet, damit der Kader steht, sollte man lieber echte Verstärkungen holen, auch auf Kosten der Vorbereitung. Wir wären nicht der erste und auch nicht der letzte Verein, bei dem gegen Ende der Transferphase noch was passiert. Und da es hier sowieso nur noch um Verstärkungen für die Breite geht als um hoch-sensible Positionen, gehe ich da recht beruhigt an die Sache ran. WIrd schon werden.
Und selbst wenn Kalou kein Goalgetter ist, ist das ein bisschen überzogen. Uns mangelte es in der letzten Saison vor allem im Zentrum an kreativen Möglichkeiten. Darida ist so eine, von der auch Kalou profitieren wird, auch wenn man von ihm nicht zuviel erwarten darf. Allerdings kennt er die Bundesliga und man kann seine Fähigkeiten einschätzen im Vergleich zu anderen Spielern, die von einer anderen Liga kommen würden. Und durch die Lösung mit der Ratenzahlung haben wir sogar noch Luft für einen weiteren kreativen Spieler. Stocker ist inzwischen angekommen und hat sich in der Rückrunde gewaltig gesteigert. Auch er wird dafür sorgen, dass die Offensive besser funktionieren wird. Im Idealfall wird von Kalou ein bisschen Last genommen, was dazu führt, dass er mehr Tor-Abschlüsse haben kann. Hierzu muss er aber richtig eingesetzt werden, denn in der letzten Saison musste er oft nach hinten arbeiten und als Offensiv-Aktionen einleiten, was nicht sein Spiel ist. Lässt man ihn lauern und schnell kontern, wird er auch mehr Buden machen.
Der Vergleich mit 09/10 ist auch nicht zutreffend. Wir haben damals Pantelic UND Voronin verloren. Dafür kamen Wichniarek und Ramos. Der eine war schon mal bei uns gescheitert, der andere kam aus einer unbekannten Liga und war eine Wundertüte. Die Mannschaft wurde hart umgekrempelt und die Balance stimmte auch nicht. In diesem Jahr haben wir mit Kalou einen Stürmer, der nicht nur bei uns eingespielt ist, sondern ohne Zweifel besser ist als die rerstlichen Stürmer damals. Schieber und Allagui sind auch keine Graupen, selbst wenn sie erst Mitte bzw Ende August zum Kader stoßen. Vermutlich würden Schieber und Kalou sowieso nicht zusammen spielen, d.h. der Ausfall von Schieber ist ärgerlich, aber für den Anfang zu verschmerzen. Auch Stocker könnte im Zweifel im Zentrum spielen und würde keine schlechte Figur abgeben. Der Rest des Kaders ist ohnehin bundesliga-tauglich, oder zumindest, theoretisch ausreichend um nicht abzusteigen. Es verlässt uns ansonsten kein Stammspieler und im besten Fall kommen noch 1-2 Leute dazu, die den Kader verstärken werden. Große Ambitionen kann man mit diesem Kader nicht haben, aber wenn wir zur Winterpause nicht in Abstiegsgefahr sind, ist das auch einiges wert.
Letzendlich kann man Preetz erst bewerten, wenn die Transfer-Phase abgeschlossen ist. Wie schon bei Darida, wird es sicherlich im Hintergrund noch Verhandlungen mit Spieler geben, die erst verkündet werden wenn alles steht. Zwischen den Gerüchten bei Stocker und Kalou bis zum Abschluss hat es damals keine Woche gedauert. Dass die Spieler dann erst zum Ende des Trainingslagers dazu stoßen könnten, ist ärgerlich, aber lässt sich halt nicht vermeiden. Bevor man Schnellschüsse startet, damit der Kader steht, sollte man lieber echte Verstärkungen holen, auch auf Kosten der Vorbereitung. Wir wären nicht der erste und auch nicht der letzte Verein, bei dem gegen Ende der Transferphase noch was passiert. Und da es hier sowieso nur noch um Verstärkungen für die Breite geht als um hoch-sensible Positionen, gehe ich da recht beruhigt an die Sache ran. WIrd schon werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zizouBSC am 18.07.2015 um 13:09 Uhr bearbeitet
30.07.2015 - 22:03 Uhr
Zitat von Santorin2001
nun, was da abläuft, nennt man weithin "Mobbing".
Das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein (LAG SCHlH, 19.03.2002, 3 Sa 1/02, NZA-RR 2002, 457) definiert Mobbing am Arbeitsplatz folgendermaßen:
Der Begriff Mobbing beschreibt eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während einer längeren Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Verhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.
Gemeint ist mit dem Begriff also eine zielgerichtete, systematische und längerfristige Schikane oder Diskriminierung – im schlimmsten Fall mit der Absicht, den jeweiligen Mitarbeiter aus dem Unternehmen zu bugsieren.
also:
Gültiger Arbeitsvertrag liegt bei beiden vor (Niem, Wagn.)
aber
nicht berücksichtigt für Trainingslager
Übungen abseits der restlichen Mannschaft.
Weiß nicht, ob das auf Hertha und Preetz ein gutes Licht wirft.
nun, was da abläuft, nennt man weithin "Mobbing".
Das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein (LAG SCHlH, 19.03.2002, 3 Sa 1/02, NZA-RR 2002, 457) definiert Mobbing am Arbeitsplatz folgendermaßen:
Der Begriff Mobbing beschreibt eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während einer längeren Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Verhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.
Gemeint ist mit dem Begriff also eine zielgerichtete, systematische und längerfristige Schikane oder Diskriminierung – im schlimmsten Fall mit der Absicht, den jeweiligen Mitarbeiter aus dem Unternehmen zu bugsieren.
also:
Gültiger Arbeitsvertrag liegt bei beiden vor (Niem, Wagn.)
aber
nicht berücksichtigt für Trainingslager
Übungen abseits der restlichen Mannschaft.
Weiß nicht, ob das auf Hertha und Preetz ein gutes Licht wirft.
Ach gottchen, wenn das Mobbing ist, dann würde ich mich doch gerne mal mobben lassen: Lasches Training, ein paar Pässe spielen, ein Jahr die besten Plätze im Stadion und dazu ein Gehalt im mittleren sechsstelligen Bereich. Wirklich schlimm.
Mal im Ernst: DAS als Mobbing zu bezeichnen ist schon fast Hohn gegenüber den vielen Tausen Arbeitnehmern die jeden Tag tatsächlich auf der Arbeit gemobbt werden.
Wagner und Niemeyer haben einen Vertrag, ja. Man hat ihnen aber frühzeitig verkündet, dass man nicht mehr mit ihnen plant. Der Spieler hat doch jetzt zwei Möglichkeiten:
1. Den Verein wechseln
2. Alibimäßig mittrainieren und am Wochenende auf der Tribüne hocken und weiterhin Geld einstreichen.
Ich will es Niemeyer und Wagner gar nicht vorwerfen, wenn sie ihre Verträge tatsächlich aussitzen, das können sie schließlich machen, wenn sie einen Vertrag haben, aber man muss es auch nicht übertreiben! So schlecht haben es die beiden wahrlich nicht!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BSC_49 am 30.07.2015 um 22:03 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 


