| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
11.08.2017 - 10:11 Uhr
Zitat von kiecki
Bin ich der einzige, auf den das Zitat eher eine beunruhigende denn eine beruhigende Wirkung hat? Er droht offen mit Mord. Das ist doch nicht mehr normal. Das ganze Zitat ist äußerst verstörend.
Zitat von Blochin96
Eigentlich schon etwas beruhigend zu wissen dass ihm der Klassenerhalt so sehr am Herzen liegt.
Eigentlich schon etwas beruhigend zu wissen dass ihm der Klassenerhalt so sehr am Herzen liegt.
Bin ich der einzige, auf den das Zitat eher eine beunruhigende denn eine beruhigende Wirkung hat? Er droht offen mit Mord. Das ist doch nicht mehr normal. Das ganze Zitat ist äußerst verstörend.
Das meint er bestimmt nicht ernst und hat es wahrscheinlich mit einem Lachen gesagt. Das war garantiert ein Euphemismus. Aber die Wahl der Metapher zeigt wie wichtig es ihm ist.
11.08.2017 - 10:46 Uhr
Zitat von kiecki
Quelle: BILD PRINT
SPRUCH: "Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi." Hannover-Boss MARTIN KIND (73) erklärt recht eindeutig,
was er von der 96-Mannschaft in der kommenden Saison erwartet.
was er von der 96-Mannschaft in der kommenden Saison erwartet.
Ohne jetzt MK direkt verteidigen zu wollen, haben wir doch erst diese Woche im Fall Vestergaard gesehen, wie die Bild auch gerne mal irgendwelche "Zitate" erfinden bzw. nach belieben umdichtet.
Einerseits denke ich mir so blöde kann doch niemand sein, der in so einer Position steht und dann so etwas (in einem Interview?!) zu erzählen. Aber andererseits wenn es jemanden gibt der so etwas tun würde, dann ist es Martin Kind.
Er bräuchte eigentlich dringend einen PR-Manager oder Pressesprecher oder so was.
11.08.2017 - 10:48 Uhr
@Blochin96
Da magst du Recht haben. Aber wieviele von denen, die "Alle Braunschweiger töten" singen, haben die Absicht einen Braunschweiger zu töten bzw. haben es getan?
MMn sollte man das selbstverständlich nicht so hoch aufhängen, allerdings sollte dann auch nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
In der jetzigen Situation ist so ein Spruch in jeder Hinsicht einfach dämlich und zeugt nicht von Fingerspitzengefühl. Wer auf der einerseits die bedingungslose Unterstützung für die Mannschaft fordert, kann andererseits mit dem Druck den Herr Kind aufbaut (ob humoristisch gemeint oder nicht) nicht zufrieden sein.
Da magst du Recht haben. Aber wieviele von denen, die "Alle Braunschweiger töten" singen, haben die Absicht einen Braunschweiger zu töten bzw. haben es getan?
MMn sollte man das selbstverständlich nicht so hoch aufhängen, allerdings sollte dann auch nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
In der jetzigen Situation ist so ein Spruch in jeder Hinsicht einfach dämlich und zeugt nicht von Fingerspitzengefühl. Wer auf der einerseits die bedingungslose Unterstützung für die Mannschaft fordert, kann andererseits mit dem Druck den Herr Kind aufbaut (ob humoristisch gemeint oder nicht) nicht zufrieden sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Myfanwie96 am 11.08.2017 um 10:49 Uhr bearbeitet
11.08.2017 - 11:32 Uhr
Zitat von Myfanwie96
@Blochin96
Da magst du Recht haben. Aber wieviele von denen, die "Alle Braunschweiger töten" singen, haben die Absicht einen Braunschweiger zu töten bzw. haben es getan?
MMn sollte man das selbstverständlich nicht so hoch aufhängen, allerdings sollte dann auch nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
In der jetzigen Situation ist so ein Spruch in jeder Hinsicht einfach dämlich und zeugt nicht von Fingerspitzengefühl. Wer auf der einerseits die bedingungslose Unterstützung für die Mannschaft fordert, kann andererseits mit dem Druck den Herr Kind aufbaut (ob humoristisch gemeint oder nicht) nicht zufrieden sein.
@Blochin96
Da magst du Recht haben. Aber wieviele von denen, die "Alle Braunschweiger töten" singen, haben die Absicht einen Braunschweiger zu töten bzw. haben es getan?
MMn sollte man das selbstverständlich nicht so hoch aufhängen, allerdings sollte dann auch nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.
In der jetzigen Situation ist so ein Spruch in jeder Hinsicht einfach dämlich und zeugt nicht von Fingerspitzengefühl. Wer auf der einerseits die bedingungslose Unterstützung für die Mannschaft fordert, kann andererseits mit dem Druck den Herr Kind aufbaut (ob humoristisch gemeint oder nicht) nicht zufrieden sein.
Zuerst zu dem Vergleich. Da hast du natürlich recht. Ich persönlich nehme diesen Gesang trotzdem nicht sooo ernst wie andere, da auch hier halt ein Euphemismus vorliegt.
Allerdings wird dieser Gesang mit negativen Emotionen wie Abneigung, Hass oder Verachtung gesungen während die Aussage von MK, da bin ich mir sicher, mit einem zwinkern oder Lachen gesagt wurde. Er ist ja kein kleiner bösartiger Kobold der in einem Interview sitzt und so etwas sagt weil er es wirklich so meint.
Das die Aussage nicht unbedingt klug war in der jetzigen Situation ist völlig klar. Aber das ist ja ehrlich gesagt leider nix neues bei MK.
Wer MK mal im Doppelpass oder ähnlichem gesehen hat weiss auch das er öfter versucht solche Scherze zu machen. Jetzt nicht unbedingt im Zusammenhang mit Mord. Ich habe schon öfter gesehen wie MK etwas übertriebenes sagt und hinterher so ein bisschen lacht und sagt: nein natürlich nicht. Das Problem ist, dass er nicht das Image als der lustige Typ hat. Aber ab und zu etwas scherzhaft sagt.
Ich bin kein Anhänger von Kind. Aber ihm aus dem Ding einen Strick zu drehen ist falsch. Ich habe schon öfter hier im Forum darauf hingewiesen wenn Dritte mMn ungerecht behandelt werden und gehe dabei nicht nach Sympathie. Sei es das 50+1 Befürworter als Randalebrüder hingestellt werden. Oder auf einer bis heute nicht bewiesenen Anschuldigung des Messer Tragens in Burnley rumgeritten wird. Und nun die Aussage von MK.
Ich bin ein sehr diplomatischer Mensch und finde es falsch wenn auf irgendwelche Nebenkriegsschauplätze ausgewichen wird nur weil es gerade ins Bild passt oder dem Zweck dient. Das ist schlicht falsch und führt nie zu einer Lösung. Man kann nicht jeden Kneipenschläger nach einem blauen Auge wegen Mord verurteilen nur weil er ein schlechter Mensch ist. Das widerspricht unserem Rechtssystem.
Soll jetzt kein Vorwurf an dich sein ich stimme dir überwiegend zu. Einzig das die Emotion mit der eine Übertreibung gebraucht wird schon eine gewisse Rolle spielt. Weshalb man die Aussage und den besagten Gesang mMn nicht auf eine Stufe stellen kann. Was nicht heissen soll dass die Aussage klug war.
11.08.2017 - 12:32 Uhr
Zitat von Myfanwie96
@ThaHandofHannover
Du bringst meinen Beitrag mit einer Wertung und Beurteilung in Zusammenhang, die da nicht drin steht. Wo genau steht denn was von "Liebe" und einem "mehr.. als"?
Kurz gesagt, sowohl die Fanszene als auch die Stadiongänger als auch die Vereinsmitglieder sind eine heterogene Gemeinschaft. Ich sehe seit einiger Zeit mit großer Besorgnis, daß diese Heterogenität nicht mehr gewollt ist, siehe deinen Beitrag. Und dann wird Opposition mal eben schnell mit kriminellen Handlungen in Verbindung gebracht, Meinungsäußerung als Selbstdarstellung abgewertet et voila schon bekommen wir ein Bild wie der homogene Fananhang der Zukunft aussehen wird.
@ThaHandofHannover
Du bringst meinen Beitrag mit einer Wertung und Beurteilung in Zusammenhang, die da nicht drin steht. Wo genau steht denn was von "Liebe" und einem "mehr.. als"?
Kurz gesagt, sowohl die Fanszene als auch die Stadiongänger als auch die Vereinsmitglieder sind eine heterogene Gemeinschaft. Ich sehe seit einiger Zeit mit großer Besorgnis, daß diese Heterogenität nicht mehr gewollt ist, siehe deinen Beitrag. Und dann wird Opposition mal eben schnell mit kriminellen Handlungen in Verbindung gebracht, Meinungsäußerung als Selbstdarstellung abgewertet et voila schon bekommen wir ein Bild wie der homogene Fananhang der Zukunft aussehen wird.
Mag sein, dass ich deine Äußerung dann fehlinterpretiert habe. Gewisse Verhaltensweisen lassen sich schlichtweg nicht mit dem Herz für den Verein erklären und der kritische Fan hat nicht grundsätzlich das größere Herz, dem unkritischen pro Kind Fan gegenüber.
Natürlich muss man klar die abgrenzen, die ihre konstruktive Kritik an den Vereinsstruktuten äußern zu denjenigen, die es nicht konstruktiv tun. Letzteren galt mein post zuvor. Auch Martin Kind wird es nicht schaffen, eine homogene Fanschaft zu erzeugen, die alles gutheißt was er fabriziert. Es wird immer andere Meinungen geben, die man auch zulassen sollte. Mir macht es aber sorgen, wenn sich das Ganze sportlich und in der aussendarstellung ähnlich darstellen wird wie 2015. Als Aufsteiger mit einem eher schwach besetzten Kader brauchen wir unbedingt den Flow des Aufstiegs und einen Zusammenhalt, anders wird es wieder eine Liga tiefer gehen. Das kann ja keiner der Parteien wollen.
11.08.2017 - 12:52 Uhr
Der Zusammenhalt wäre auf alle Fälle hilfreicher. Wer Zusammenhalt und Einigkeit möchte, muß dafür etwas tun. Meiner Wahrnehmung nach, reduziert sich das Selbst-Etwas-Tun auf die Forderung an einen Teil der Fanszene aka Ultras bedingungslos zu supporten, und all die Vorkommnisse wie Verdächtigungen, Stigmatisierung usw. zu vergessen und zu verdrängen. Das kommuniziert Martin Kind so und in einigen Beiträgen (wie auch schon beim Stimmungsboykott von vor zwei Jahren) wird das genauso formuliert.
Nur, so funktioniert das nicht.
Da ich hier neu bin möchte ich grundsätzlich was erläutern:
Ich versuche hier auf der Sachebene zu argumentieren. Mir geht es um die Auseinandersetzung mit einer Meinung bzw. einer Haltung. Mir geht es nicht um eine persönliche Auseinandersetzung mit einem/mehreren User. Auch wenn sich meine Ansprache mal direkt in der 2. Person ausdrückt.
Nur, so funktioniert das nicht.
Da ich hier neu bin möchte ich grundsätzlich was erläutern:
Ich versuche hier auf der Sachebene zu argumentieren. Mir geht es um die Auseinandersetzung mit einer Meinung bzw. einer Haltung. Mir geht es nicht um eine persönliche Auseinandersetzung mit einem/mehreren User. Auch wenn sich meine Ansprache mal direkt in der 2. Person ausdrückt.
11.08.2017 - 13:16 Uhr
Zitat von kiecki
1. Aufsichtsratmitglied Nestler, nicht Pro Verein 1896 haben Müller als Experten beauftragt.
2. Müller ist durch seine Erfahrungen als DFL Geschäftsführer und seinen Qualifikationen als Dipl.-Kaufm. sowie als Hochschuldozent für Sportmanagement und Vertretungsdozent für Betriebswirtschaft schwer als Experte zu toppen und seine Argumentation in dem Gutachten ist einleuchtend.
3. Wurde Müller nicht gekauft.
4. Kann Kind gerne andere Gutachten kaufen, deren Ergebnisse sich von dem von Müller unterscheiden werden, aufgrund seiner Expertise ist Müller allerdings wie gesagt schwer zu schlagen, weshalb sein Gutachten idR schwerer wiegen wird und seine Argumentation nicht verkannt werden kann.
5. Das Recht den Geschäftsführer zu bestellen resultiert daraus, dass die GmbH alleiniger Komplementär der KGaA ist und der Komplementär einer KG den Geschäftsführer stellt. Ein Komplementärwechsel ist ohne Weiteres und insbesondere nicht durch die Kommanditisten möglich. Die Kommanditisten können ohne den Komplementär nichts entscheiden und sind deswegen an ihn gebunden. Dies begründet den hohen, realen Wert der GmbH, der wie gesagt weit über dem Liquidationswert liegen sollte.
Zitat von gravity157
g) Wieso soll sich Martin Kind für lächerliche 12.750€, die auch ich im Stande wäre, dem Verein zu zahlen, 51% der Stimmrechtsanteile am Konstrukt Hannover 96 kaufen dürfen? Wieso sollte er nicht den wirklichen Preis der Anteile, die von einem Experten auf einen zwei bis dreistelligen Wert geschätzt wurden, bezahlen?
Hierbei sind wir wieder bei meiner Antwort zu b. Martin Kind wird sicherlich 20 Gutachter, die er bezahlt, finden, die den von ihm gezahlten Wert der Anteile bestätigen. Insofern ist die Meinung des von Proverein beauftragten "Experten" nicht als in Stein gemeißelt zu sehen.
Im Grunde ist der einzige Vermögensgegenstand, der einen höheren Wert als den Liquidationswert der Anteile begründen würde, dass Recht den Geschäftsführer der KG zu bestellen. Die Frage ist doch woraus dieses Recht resultiert. Ist es beispielsweise in der Satzung der KG verankert, könnten die Gesellschafter der KG eine entsprechende Satzungsänderung vornehmen und somit der Management GmbH dieses Recht entziehen. Folge wäre bei 50+1 natürlich dann der Lizenzentzug für die Bundesliga. Falls der Antrag bezüglich des Wegfalls von 50+1 von der Liga bewilligt wird, ist dies dann auch nicht mehr zu befürchten und die Anteile an der Management GmbH haben dann nur noch ihren Liquidationswert.
g) Wieso soll sich Martin Kind für lächerliche 12.750€, die auch ich im Stande wäre, dem Verein zu zahlen, 51% der Stimmrechtsanteile am Konstrukt Hannover 96 kaufen dürfen? Wieso sollte er nicht den wirklichen Preis der Anteile, die von einem Experten auf einen zwei bis dreistelligen Wert geschätzt wurden, bezahlen?
Hierbei sind wir wieder bei meiner Antwort zu b. Martin Kind wird sicherlich 20 Gutachter, die er bezahlt, finden, die den von ihm gezahlten Wert der Anteile bestätigen. Insofern ist die Meinung des von Proverein beauftragten "Experten" nicht als in Stein gemeißelt zu sehen.
Im Grunde ist der einzige Vermögensgegenstand, der einen höheren Wert als den Liquidationswert der Anteile begründen würde, dass Recht den Geschäftsführer der KG zu bestellen. Die Frage ist doch woraus dieses Recht resultiert. Ist es beispielsweise in der Satzung der KG verankert, könnten die Gesellschafter der KG eine entsprechende Satzungsänderung vornehmen und somit der Management GmbH dieses Recht entziehen. Folge wäre bei 50+1 natürlich dann der Lizenzentzug für die Bundesliga. Falls der Antrag bezüglich des Wegfalls von 50+1 von der Liga bewilligt wird, ist dies dann auch nicht mehr zu befürchten und die Anteile an der Management GmbH haben dann nur noch ihren Liquidationswert.
1. Aufsichtsratmitglied Nestler, nicht Pro Verein 1896 haben Müller als Experten beauftragt.
2. Müller ist durch seine Erfahrungen als DFL Geschäftsführer und seinen Qualifikationen als Dipl.-Kaufm. sowie als Hochschuldozent für Sportmanagement und Vertretungsdozent für Betriebswirtschaft schwer als Experte zu toppen und seine Argumentation in dem Gutachten ist einleuchtend.
3. Wurde Müller nicht gekauft.
4. Kann Kind gerne andere Gutachten kaufen, deren Ergebnisse sich von dem von Müller unterscheiden werden, aufgrund seiner Expertise ist Müller allerdings wie gesagt schwer zu schlagen, weshalb sein Gutachten idR schwerer wiegen wird und seine Argumentation nicht verkannt werden kann.
5. Das Recht den Geschäftsführer zu bestellen resultiert daraus, dass die GmbH alleiniger Komplementär der KGaA ist und der Komplementär einer KG den Geschäftsführer stellt. Ein Komplementärwechsel ist ohne Weiteres und insbesondere nicht durch die Kommanditisten möglich. Die Kommanditisten können ohne den Komplementär nichts entscheiden und sind deswegen an ihn gebunden. Dies begründet den hohen, realen Wert der GmbH, der wie gesagt weit über dem Liquidationswert liegen sollte.
Zu 2,4:
Der komplette Werdegang von Herrn Müller hört sich zunächst natürlich toll an. Aber nirgendwo taucht etwas auf, was ihn dazu befähigt die Bewertung von Gesellschaftsanteilen vorzunehmen bzw. das er darin Erfahrung hat. Ich habe selbst einen sehr ausgeprägten betriebswirtschaftlichen Background und auch in meinem Berufsleben mit der Bewertung von Vermögensgegenständen zu tun. Dennoch würde ich mich nicht dazu erheben zu behaupten, dass ich die Anteile einer 0 % Komplementär GmbH bewerten kann, deren Anteile nicht den Kommandisten der KG gehören. Ein solches Konstrukt kenne ich bisher nur aus dem Fussball und dort ist meines Wissens nach noch nie der Fall eingetreten, dass die Anteile an einen anderen veräußert wurden.
Zu 5:
Die Geschäftsführungsbefugnis erstreckt sich auf den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft. Für alles weitere sind Gesellschafterbeschlüsse nötig. Wenn die Gesellschafter und dazu gehören auch die Kommanditisten, die übrigens 100 % der Anteile haben, die GmbH ausschließen möchten oder sofern dies an einem Grund vor Gericht scheitert gar die Gesellschaft auflösen möchten, wird die GmbH nicht viel dagegen machen können. Darüber hinaus wissen wir noch nicht mal was in dem Gesellschaftsvertrag für weitere Rechte verankert sind.
11.08.2017 - 15:23 Uhr
Zitat von kiecki
Bin ich der einzige, auf den das Zitat eher eine beunruhigende denn eine beruhigende Wirkung hat? Er droht offen mit Mord. Das ist doch nicht mehr normal. Das ganze Zitat ist äußerst verstörend.
Zitat von Blochin96
Eigentlich schon etwas beruhigend zu wissen dass ihm der Klassenerhalt so sehr am Herzen liegt.
Eigentlich schon etwas beruhigend zu wissen dass ihm der Klassenerhalt so sehr am Herzen liegt.
Bin ich der einzige, auf den das Zitat eher eine beunruhigende denn eine beruhigende Wirkung hat? Er droht offen mit Mord. Das ist doch nicht mehr normal. Das ganze Zitat ist äußerst verstörend.
Geht mir ähnlich. Ich musste echt ne Minute überlegen, ob ich das da gerade richtig gelesen habe oder mir meine Augen einen streich spielen.
Ich meine, selbst wenn er es im Spaß gesagt hat (womit ich im Normalfall absolut kein Problem habe), sollte er doch merken wie sowas ankommt, wenn man einerseits ständig predigt, dass Gewalt im Fußball kein Platz hat und dann aber selbst von "umbringen" redet...
Ich bleibe dabei, Martin ist in Sachen Umgang mit Medien und Selbst- und Aussendarstellung eine absolute Vollpfeiffe die gut beraten wäre einfach öfter mal die Klappe zu halten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Asko67 am 11.08.2017 um 15:24 Uhr bearbeitet
11.08.2017 - 15:28 Uhr
Zitat von gravity157
Zu 2,4:
Der komplette Werdegang von Herrn Müller hört sich zunächst natürlich toll an. Aber nirgendwo taucht etwas auf, was ihn dazu befähigt die Bewertung von Gesellschaftsanteilen vorzunehmen bzw. das er darin Erfahrung hat. Ich habe selbst einen sehr ausgeprägten betriebswirtschaftlichen Background und auch in meinem Berufsleben mit der Bewertung von Vermögensgegenständen zu tun. Dennoch würde ich mich nicht dazu erheben zu behaupten, dass ich die Anteile einer 0 % Komplementär GmbH bewerten kann, deren Anteile nicht den Kommandisten der KG gehören. Ein solches Konstrukt kenne ich bisher nur aus dem Fussball und dort ist meines Wissens nach noch nie der Fall eingetreten, dass die Anteile an einen anderen veräußert wurden.
Zu 5:
Die Geschäftsführungsbefugnis erstreckt sich auf den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft. Für alles weitere sind Gesellschafterbeschlüsse nötig. Wenn die Gesellschafter und dazu gehören auch die Kommanditisten, die übrigens 100 % der Anteile haben, die GmbH ausschließen möchten oder sofern dies an einem Grund vor Gericht scheitert gar die Gesellschaft auflösen möchten, wird die GmbH nicht viel dagegen machen können. Darüber hinaus wissen wir noch nicht mal was in dem Gesellschaftsvertrag für weitere Rechte verankert sind.
Zitat von kiecki
1. Aufsichtsratmitglied Nestler, nicht Pro Verein 1896 haben Müller als Experten beauftragt.
2. Müller ist durch seine Erfahrungen als DFL Geschäftsführer und seinen Qualifikationen als Dipl.-Kaufm. sowie als Hochschuldozent für Sportmanagement und Vertretungsdozent für Betriebswirtschaft schwer als Experte zu toppen und seine Argumentation in dem Gutachten ist einleuchtend.
3. Wurde Müller nicht gekauft.
4. Kann Kind gerne andere Gutachten kaufen, deren Ergebnisse sich von dem von Müller unterscheiden werden, aufgrund seiner Expertise ist Müller allerdings wie gesagt schwer zu schlagen, weshalb sein Gutachten idR schwerer wiegen wird und seine Argumentation nicht verkannt werden kann.
5. Das Recht den Geschäftsführer zu bestellen resultiert daraus, dass die GmbH alleiniger Komplementär der KGaA ist und der Komplementär einer KG den Geschäftsführer stellt. Ein Komplementärwechsel ist ohne Weiteres und insbesondere nicht durch die Kommanditisten möglich. Die Kommanditisten können ohne den Komplementär nichts entscheiden und sind deswegen an ihn gebunden. Dies begründet den hohen, realen Wert der GmbH, der wie gesagt weit über dem Liquidationswert liegen sollte.
Zitat von gravity157
g) Wieso soll sich Martin Kind für lächerliche 12.750€, die auch ich im Stande wäre, dem Verein zu zahlen, 51% der Stimmrechtsanteile am Konstrukt Hannover 96 kaufen dürfen? Wieso sollte er nicht den wirklichen Preis der Anteile, die von einem Experten auf einen zwei bis dreistelligen Wert geschätzt wurden, bezahlen?
Hierbei sind wir wieder bei meiner Antwort zu b. Martin Kind wird sicherlich 20 Gutachter, die er bezahlt, finden, die den von ihm gezahlten Wert der Anteile bestätigen. Insofern ist die Meinung des von Proverein beauftragten "Experten" nicht als in Stein gemeißelt zu sehen.
Im Grunde ist der einzige Vermögensgegenstand, der einen höheren Wert als den Liquidationswert der Anteile begründen würde, dass Recht den Geschäftsführer der KG zu bestellen. Die Frage ist doch woraus dieses Recht resultiert. Ist es beispielsweise in der Satzung der KG verankert, könnten die Gesellschafter der KG eine entsprechende Satzungsänderung vornehmen und somit der Management GmbH dieses Recht entziehen. Folge wäre bei 50+1 natürlich dann der Lizenzentzug für die Bundesliga. Falls der Antrag bezüglich des Wegfalls von 50+1 von der Liga bewilligt wird, ist dies dann auch nicht mehr zu befürchten und die Anteile an der Management GmbH haben dann nur noch ihren Liquidationswert.
g) Wieso soll sich Martin Kind für lächerliche 12.750€, die auch ich im Stande wäre, dem Verein zu zahlen, 51% der Stimmrechtsanteile am Konstrukt Hannover 96 kaufen dürfen? Wieso sollte er nicht den wirklichen Preis der Anteile, die von einem Experten auf einen zwei bis dreistelligen Wert geschätzt wurden, bezahlen?
Hierbei sind wir wieder bei meiner Antwort zu b. Martin Kind wird sicherlich 20 Gutachter, die er bezahlt, finden, die den von ihm gezahlten Wert der Anteile bestätigen. Insofern ist die Meinung des von Proverein beauftragten "Experten" nicht als in Stein gemeißelt zu sehen.
Im Grunde ist der einzige Vermögensgegenstand, der einen höheren Wert als den Liquidationswert der Anteile begründen würde, dass Recht den Geschäftsführer der KG zu bestellen. Die Frage ist doch woraus dieses Recht resultiert. Ist es beispielsweise in der Satzung der KG verankert, könnten die Gesellschafter der KG eine entsprechende Satzungsänderung vornehmen und somit der Management GmbH dieses Recht entziehen. Folge wäre bei 50+1 natürlich dann der Lizenzentzug für die Bundesliga. Falls der Antrag bezüglich des Wegfalls von 50+1 von der Liga bewilligt wird, ist dies dann auch nicht mehr zu befürchten und die Anteile an der Management GmbH haben dann nur noch ihren Liquidationswert.
1. Aufsichtsratmitglied Nestler, nicht Pro Verein 1896 haben Müller als Experten beauftragt.
2. Müller ist durch seine Erfahrungen als DFL Geschäftsführer und seinen Qualifikationen als Dipl.-Kaufm. sowie als Hochschuldozent für Sportmanagement und Vertretungsdozent für Betriebswirtschaft schwer als Experte zu toppen und seine Argumentation in dem Gutachten ist einleuchtend.
3. Wurde Müller nicht gekauft.
4. Kann Kind gerne andere Gutachten kaufen, deren Ergebnisse sich von dem von Müller unterscheiden werden, aufgrund seiner Expertise ist Müller allerdings wie gesagt schwer zu schlagen, weshalb sein Gutachten idR schwerer wiegen wird und seine Argumentation nicht verkannt werden kann.
5. Das Recht den Geschäftsführer zu bestellen resultiert daraus, dass die GmbH alleiniger Komplementär der KGaA ist und der Komplementär einer KG den Geschäftsführer stellt. Ein Komplementärwechsel ist ohne Weiteres und insbesondere nicht durch die Kommanditisten möglich. Die Kommanditisten können ohne den Komplementär nichts entscheiden und sind deswegen an ihn gebunden. Dies begründet den hohen, realen Wert der GmbH, der wie gesagt weit über dem Liquidationswert liegen sollte.
Zu 2,4:
Der komplette Werdegang von Herrn Müller hört sich zunächst natürlich toll an. Aber nirgendwo taucht etwas auf, was ihn dazu befähigt die Bewertung von Gesellschaftsanteilen vorzunehmen bzw. das er darin Erfahrung hat. Ich habe selbst einen sehr ausgeprägten betriebswirtschaftlichen Background und auch in meinem Berufsleben mit der Bewertung von Vermögensgegenständen zu tun. Dennoch würde ich mich nicht dazu erheben zu behaupten, dass ich die Anteile einer 0 % Komplementär GmbH bewerten kann, deren Anteile nicht den Kommandisten der KG gehören. Ein solches Konstrukt kenne ich bisher nur aus dem Fussball und dort ist meines Wissens nach noch nie der Fall eingetreten, dass die Anteile an einen anderen veräußert wurden.
Zu 5:
Die Geschäftsführungsbefugnis erstreckt sich auf den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft. Für alles weitere sind Gesellschafterbeschlüsse nötig. Wenn die Gesellschafter und dazu gehören auch die Kommanditisten, die übrigens 100 % der Anteile haben, die GmbH ausschließen möchten oder sofern dies an einem Grund vor Gericht scheitert gar die Gesellschaft auflösen möchten, wird die GmbH nicht viel dagegen machen können. Darüber hinaus wissen wir noch nicht mal was in dem Gesellschaftsvertrag für weitere Rechte verankert sind.
Und die restlichen Fragen? Darf sich auch gerne jemand anderes mal versuchen.
Bei der Gelegenheit möchte ich einen sehr treffenden Kommentar aus dem Fanmag zitieren, zum Thema Kinds Leistungen aus 96 einen regelmäßigen Bundesligateilnehmer zu machen und zum Thema "Geld regiert":
Zitat von SHG-Chris
Wenn ein Club wie Hannover 96 hin und wieder mal oben mitspielen möchte, braucht er entweder schlagartig viel Kohle, um sich teure Spieler leisten zu können, oder ein gutes System an Scouts, um talentierte No-Name-Spieler aus No-Name-Ligen zu entdecken und/oder eine gute bis sehr gute Nachwuchsarbeit, um sich seine Kracher selbst auszubilden. 96 hat nichts von den drei Dingen.
Geld, um die aktuellen wahnsinnigen Summen auf dem Transfermarkt mitbieten zu können, ist keines vorhanden und wird es auch nach der Übernahme nicht sein. Außerdem braucht man dafür nicht nur Geld, sondern auch kompetente Leute für die Kaderplanung, denn einfach mal 60 Millionen für eine Handvoll neuer Spieler zu investieren, garantiert keine funktionierende Mannschaft, die um die Europapokalteilnahme mitspielt.
Dass man mit wenig Geld trotzdem gute Spieler verpflichten kann, hat Schmadtke bewiesen. Niemand hatte Abdellaoue, Stindel oder Ya Konan auf dem Zettel. Würde man zudem hin und wieder mal unter Beweis stellen, dass man Spieler auch verbessern kann, wäre 96 auch als Verleihstation attraktiv, z.B. für den jungen Liverpooler, dessen Namen ich gerade nicht parat habe. Evtl. schafft man es sogar, solch einen Spieler nach Ablauf der Leihe zu verpflichten und hat richtig lange etwas von ihm.
Jugendarbeit ist ein ganz schlimmes Thema in Hannover. Wann haben wir nach Mertesacker mal jemanden mit internationaler Klasse aus der U21 hochgezogen? Mir ist klar, dass man nicht jedes Jahr drei Neymars entwickeln wird, aber wenn man schon kein Geld für Neuverpflichtungen hat, dann muss es doch eigentlich das Ziel sein, sich die Spieler selbst heranzuzüchten. Tun wir aber nicht, weil der Erfolg erst nach Jahren kontinuierlich guter Arbeit sichtbar wird, was dem Kind aber offenbar zu lange dauert. Mit dem NLZ, für das sich Kind selbst feiert, hat man hier eine Auflage der DFL umgesetzt, nicht mehr und nicht weniger und das eigentlich viel zu spät.
Nochmal: Mit einem vernünftigen Scouting und einer guten Jugendarbeit kann man im Profifußball einiges erreichen. Man gewinnt nicht jedes Jahr die Champions League, aber man kann sich im Oberhaus etablieren und spielt alle paar Jahre mal EL. Mit einem lange zusammengewachsenen Kader und Kickern aus der eigenen Jugend hätte man als Fan eine ganz andere Bindung zur Mannschaft und Identifikation zum Verein (ja ja...). Dann als I-Tüpfelchen ab und zu mal nach Europa zu dürfen, wäre irgendwie geil. Aber nicht nur Kind, sondern offensichtlich auch viele Fans scheinen zu glauben, dass es nur über die Kohle geht, dass Geld Tore schießt. Wahrscheinlich glauben sie auch, dass die Marktwerte bei tm.de realistisch sind und man nur genügend teure Spieler für den Erfolg in seinen Reihen braucht, wie beim Fußball Manager.
Kind hat das Fußballgeschäft bis heute nicht verstanden. Ein Wunder eigentlich, dass wir so lange erstklassig gewesen waren und es heute wieder sind. Meiner Meinung nach nicht wegen, sondern trotz Kind.
Wenn ein Club wie Hannover 96 hin und wieder mal oben mitspielen möchte, braucht er entweder schlagartig viel Kohle, um sich teure Spieler leisten zu können, oder ein gutes System an Scouts, um talentierte No-Name-Spieler aus No-Name-Ligen zu entdecken und/oder eine gute bis sehr gute Nachwuchsarbeit, um sich seine Kracher selbst auszubilden. 96 hat nichts von den drei Dingen.
Geld, um die aktuellen wahnsinnigen Summen auf dem Transfermarkt mitbieten zu können, ist keines vorhanden und wird es auch nach der Übernahme nicht sein. Außerdem braucht man dafür nicht nur Geld, sondern auch kompetente Leute für die Kaderplanung, denn einfach mal 60 Millionen für eine Handvoll neuer Spieler zu investieren, garantiert keine funktionierende Mannschaft, die um die Europapokalteilnahme mitspielt.
Dass man mit wenig Geld trotzdem gute Spieler verpflichten kann, hat Schmadtke bewiesen. Niemand hatte Abdellaoue, Stindel oder Ya Konan auf dem Zettel. Würde man zudem hin und wieder mal unter Beweis stellen, dass man Spieler auch verbessern kann, wäre 96 auch als Verleihstation attraktiv, z.B. für den jungen Liverpooler, dessen Namen ich gerade nicht parat habe. Evtl. schafft man es sogar, solch einen Spieler nach Ablauf der Leihe zu verpflichten und hat richtig lange etwas von ihm.
Jugendarbeit ist ein ganz schlimmes Thema in Hannover. Wann haben wir nach Mertesacker mal jemanden mit internationaler Klasse aus der U21 hochgezogen? Mir ist klar, dass man nicht jedes Jahr drei Neymars entwickeln wird, aber wenn man schon kein Geld für Neuverpflichtungen hat, dann muss es doch eigentlich das Ziel sein, sich die Spieler selbst heranzuzüchten. Tun wir aber nicht, weil der Erfolg erst nach Jahren kontinuierlich guter Arbeit sichtbar wird, was dem Kind aber offenbar zu lange dauert. Mit dem NLZ, für das sich Kind selbst feiert, hat man hier eine Auflage der DFL umgesetzt, nicht mehr und nicht weniger und das eigentlich viel zu spät.
Nochmal: Mit einem vernünftigen Scouting und einer guten Jugendarbeit kann man im Profifußball einiges erreichen. Man gewinnt nicht jedes Jahr die Champions League, aber man kann sich im Oberhaus etablieren und spielt alle paar Jahre mal EL. Mit einem lange zusammengewachsenen Kader und Kickern aus der eigenen Jugend hätte man als Fan eine ganz andere Bindung zur Mannschaft und Identifikation zum Verein (ja ja...). Dann als I-Tüpfelchen ab und zu mal nach Europa zu dürfen, wäre irgendwie geil. Aber nicht nur Kind, sondern offensichtlich auch viele Fans scheinen zu glauben, dass es nur über die Kohle geht, dass Geld Tore schießt. Wahrscheinlich glauben sie auch, dass die Marktwerte bei tm.de realistisch sind und man nur genügend teure Spieler für den Erfolg in seinen Reihen braucht, wie beim Fußball Manager.
Kind hat das Fußballgeschäft bis heute nicht verstanden. Ein Wunder eigentlich, dass wir so lange erstklassig gewesen waren und es heute wieder sind. Meiner Meinung nach nicht wegen, sondern trotz Kind.
Stimme dem vollumfänglich zu. Ich will auch nicht, dass in 20 Jahren die Bundesliga nur noch mit Vereinen voll ist, die am meisten Geld sammeln. Es handelt sich bei Fußball immer noch um einen Sport und das ist auch, was dann die Position bestimmen sollte. Nicht, ob ich Unmengen an Geld investiere. Deswegen sehe ich in 50+1 auch kein Problem, zumal es Beispiele wie der HSV und 1860 zeigen, dass trotz Unmengen an Geld der sportliche Erfolg auch ausbleiben kann.
11.08.2017 - 18:19 Uhr
Zitat von kiecki
Stimme dem vollumfänglich zu. Ich will auch nicht, dass in 20 Jahren die Bundesliga nur noch mit Vereinen voll ist, die am meisten Geld sammeln. Es handelt sich bei Fußball immer noch um einen Sport und das ist auch, was dann die Position bestimmen sollte. Nicht, ob ich Unmengen an Geld investiere. Deswegen sehe ich in 50+1 auch kein Problem, zumal es Beispiele wie der HSV und 1860 zeigen, dass trotz Unmengen an Geld der sportliche Erfolg auch ausbleiben kann.
Stimme dem vollumfänglich zu. Ich will auch nicht, dass in 20 Jahren die Bundesliga nur noch mit Vereinen voll ist, die am meisten Geld sammeln. Es handelt sich bei Fußball immer noch um einen Sport und das ist auch, was dann die Position bestimmen sollte. Nicht, ob ich Unmengen an Geld investiere. Deswegen sehe ich in 50+1 auch kein Problem, zumal es Beispiele wie der HSV und 1860 zeigen, dass trotz Unmengen an Geld der sportliche Erfolg auch ausbleiben kann.
Wunderst du dich wirklich darüber, dass in einem Millionengeschäft (Sponsoring, Fernsehgelder, Merchandising, Eintrittsgelder etc) auch Millionen investiert werden? Oder denkst du einfach nur, dass man das irgendwie aufhalten könnte? Das, was auf dem Platz passiert, ist zwar nach wie vor das Hauptprodukt - wie Kind es wohl ausdrücken würde -, aber dennoch nur ein Teil von vielen. Mittlerweile wechseln ja schon Talente aus der B-Jugend (Nicolas Kühn) für viel Geld zu anderen Vereinen.
Letztlich dann auch nur eine Milchmädchenrechnung, denn Trainer, Manager und Scouts die solche "Geheimtipps" finden, kosten auch mehr Geld als solche, die das eben nicht können. Wenn man den HSV und 1860 nennt, kann man auch Leipzig und Hoffenheim nennen. Und inwiefern hat da jetzt die eine oder die andere Seite der Argumentation auch nur ein paar Meter gewonnen? Ist es dann noch ein sinnvolles Argument, wenn das Gegenargument schon auf der Hand liegt und es dann komplett annulliert?
Aber gut, ich wüsste sowieso nicht, wie ernst ich jemanden nehmen könnte, der den Namen des wichtigsten Spielers der letzten Jahre falsch schreibt. Denn selbst wenn es in Hannover nicht vorstellbar ist, gibt es Endungen wie -dl oder -tl. Vielleicht schon eine Art Betriebsblindheit.
Für all das braucht man aber tatsächlich kein 50+1 oder 50-1. Denn das ist alles längst passiert und zeigt eigentlich nur, dass der letzte Teil der Kindschen Übernahme jetzt ein paar schlafende Hunde geweckt hat. Ich hätte mir eher gewünscht, dass Heldt das mit Transfers schafft, aber diese Hunde bellen nach wie vor. Dafür beißen sie wahrscheinlich nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jernals am 11.08.2017 um 18:26 Uhr bearbeitet
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