| Geburtsdatum | 17.08.1969 |
|---|---|
| Alter | 57 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Gisdol [Trainer]
18.11.2019 - 18:23 Uhr
17.05.2020 - 12:09 Uhr
Zitat von Mr Ripley
Gibt mehrere Dokus über Maradona, die das entschieden widerlegen. Mal ganz abgesehen von den vielen Stunden am Ball, die er zur damaligen Zeit wohl jedem Spieler voraus hatte.
Zitat von kleinezerrung
Bin absolut bei dir, aber es gibt eben auch die Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. Bestes Beispiel ist Maradona. Der hat nur mit Talent und mit ziemlich wenig Aufwand auch so einiges erreicht...
Zitat von elreihlo
„Glück ist das, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft” – dieses Zitat von Lucius Annaeus Seneca beschreibt es meiner Meinung nach sehr gut. Natürlich darf jeder etwas anderes darein interpretieren, für mich bedeutet dieses schöne Zitat aber folgendes: Zwar hat jeder Mensch angeborene und unterschiedliche Talente. Das kann der Fußball sein, aber auch die Kunst, die Musik, die Mathematik usw.
Doch so talentiert man auch sein mag, man wird Nichts erreichen, wenn man nicht hart daran arbeitet. Schaut man sich die Größen dieser Welt an – sei es Lionel Messi, Christiano Ronaldo, Michael Jordan, Pablo Picasso, da Vinci und noch so viele mehr –, fällt schnell auf, dass diese Menschen jeden Tag an sich gearbeitet haben. Sie geben jeden Tag aufs Neue ihr Bestes, um in ihrem Gebiet ein Großer zu werden. Sie haben sich nicht auf ihrem Talent ausgeruht, sondern es nach und nach perfektioniert – so lange, bis sie alle anderen übertrumpft haben. Tag für Tag warteten sie auf ihre Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sie warteten auf ihre Chance, auch dann, wenn sie nicht direkt zu sehen war.
Sie haben sie darauf vorbereitet, wenn ihre Chance kommt. Sie haben eine Selbstverständlichkeit in ihrer Tätigkeit entwickelt, sodass sie, als die Chance nun da war, diese einfach ergreifen mussten. Und dann kam sie irgendwann: die große Chance, ihre Gelegenheit zu glänzen.
Markus Gisdol strahlt für mich momentan genau das aus: Er hat die Mannschaft akribisch auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Er hat ihr ein Selbstverständnis implementiert, sodass die Mannschaft (momentan) gar nicht anders kann, als erfolgreich zu sein. Er hat die Mannschaft darauf vorbereitet, ihre Chance zu nutzen – und damit das Glück erzwungen.
Das kann man nicht genug hervorheben. Diese Leistung, die Markus Gisdol hier in der kurzen Zeit vollbracht hat, hat mir wahrlich tief imporniert. Egal wie es jetzt weitergeht, für mich ist Markus Gisdol schon jetzt die größte Überraschung, die ich in meinen 25 Jahren als FC-Fan erleben durfte. Er hat mir erneut aufgezeigt, wie wenig hilfreich es ist, sich ein Urteil über Menschen zu bilden, die man nicht kennt, deren Arbeit man nicht einschätzen kann. Und er zeigt immer wieder, wie wichtig es ist, an sich selbst zu arbeiten – um Glück und damit letztlich auch Erfolg zu erzwingen.
Von daher – und das kommt wahrlich aus tiefstem Herzen: Vielen Dank, Markus Gisdol. Danke, dass du den Menschen und mir ganz speziell aufzeigst, wie wichtig akribische Arbeit, Authentizität, Solidarität und ein offener und ehrlicher Umgang sind. Du bist eine besondere Figur im Zirkus Profifußball.
Zitat von Geroell
Das stimmt. Allerdings muss man, um Glück zu haben, hart arbeiten. Das war, gerade im Hinblick auf den VAR nicht immer so.
Zitat von FCzinger
im schwäbischen sagt man "net bruddelt isch lob gnug" ( nicht gemeckert ist des lobes genug)
von daher sollte MG wenn er es leisst damit umgehen können!
In der Tat ist die Entwicklung aber sensationell zumindest was die Punkteausbeute angeht, auch wenn in der einen oder anderen Situation auch mal das Glück geholfen hat. Dennoch: Weiter so!!!
Zitat von klueppes
Dazu eine Anekdote aus meiner Kindheit:
Mein Opa sagte nach einem für mich sehr leckeren Essen des Öfteren "kann man essen".
Ich dachte immer, dass es ihm nicht so gut geschmeckt hatte wie mir, bis mein Vater mich aufklärte, dass das eines der höchsten Lobe war, das mein Opa verteilen konnte.
So verschieden sind die Ausdrucksweisen.
Edith sagte, ich solle noch was zum Thema schreiben.
Ich kann mich da nur @Brownie72 anschließen. MG macht wirklich tolle Arbeit.
Zitat von wuz63
Als Synonyme für "nicht schlecht" finde ich (ugs.) Begriffe wie: fantastisch - großartig - toll - allererste Sahne - astrein - bombastisch - bombig - erste Sahne - genial - klasse - außerordentlich - der hat es echt drauf - das macht ihm so schnell keiner nach etc.
Neutraler hat bestimmt daran gedacht wie er das geschrieben hat.
Als Synonyme für "nicht schlecht" finde ich (ugs.) Begriffe wie: fantastisch - großartig - toll - allererste Sahne - astrein - bombastisch - bombig - erste Sahne - genial - klasse - außerordentlich - der hat es echt drauf - das macht ihm so schnell keiner nach etc.
Neutraler hat bestimmt daran gedacht wie er das geschrieben hat.
Dazu eine Anekdote aus meiner Kindheit:
Mein Opa sagte nach einem für mich sehr leckeren Essen des Öfteren "kann man essen".
Ich dachte immer, dass es ihm nicht so gut geschmeckt hatte wie mir, bis mein Vater mich aufklärte, dass das eines der höchsten Lobe war, das mein Opa verteilen konnte.
So verschieden sind die Ausdrucksweisen.
Edith sagte, ich solle noch was zum Thema schreiben.
Ich kann mich da nur @Brownie72 anschließen. MG macht wirklich tolle Arbeit.
im schwäbischen sagt man "net bruddelt isch lob gnug" ( nicht gemeckert ist des lobes genug)
von daher sollte MG wenn er es leisst damit umgehen können!
In der Tat ist die Entwicklung aber sensationell zumindest was die Punkteausbeute angeht, auch wenn in der einen oder anderen Situation auch mal das Glück geholfen hat. Dennoch: Weiter so!!!
Das stimmt. Allerdings muss man, um Glück zu haben, hart arbeiten. Das war, gerade im Hinblick auf den VAR nicht immer so.
„Glück ist das, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft” – dieses Zitat von Lucius Annaeus Seneca beschreibt es meiner Meinung nach sehr gut. Natürlich darf jeder etwas anderes darein interpretieren, für mich bedeutet dieses schöne Zitat aber folgendes: Zwar hat jeder Mensch angeborene und unterschiedliche Talente. Das kann der Fußball sein, aber auch die Kunst, die Musik, die Mathematik usw.
Doch so talentiert man auch sein mag, man wird Nichts erreichen, wenn man nicht hart daran arbeitet. Schaut man sich die Größen dieser Welt an – sei es Lionel Messi, Christiano Ronaldo, Michael Jordan, Pablo Picasso, da Vinci und noch so viele mehr –, fällt schnell auf, dass diese Menschen jeden Tag an sich gearbeitet haben. Sie geben jeden Tag aufs Neue ihr Bestes, um in ihrem Gebiet ein Großer zu werden. Sie haben sich nicht auf ihrem Talent ausgeruht, sondern es nach und nach perfektioniert – so lange, bis sie alle anderen übertrumpft haben. Tag für Tag warteten sie auf ihre Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sie warteten auf ihre Chance, auch dann, wenn sie nicht direkt zu sehen war.
Sie haben sie darauf vorbereitet, wenn ihre Chance kommt. Sie haben eine Selbstverständlichkeit in ihrer Tätigkeit entwickelt, sodass sie, als die Chance nun da war, diese einfach ergreifen mussten. Und dann kam sie irgendwann: die große Chance, ihre Gelegenheit zu glänzen.
Markus Gisdol strahlt für mich momentan genau das aus: Er hat die Mannschaft akribisch auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Er hat ihr ein Selbstverständnis implementiert, sodass die Mannschaft (momentan) gar nicht anders kann, als erfolgreich zu sein. Er hat die Mannschaft darauf vorbereitet, ihre Chance zu nutzen – und damit das Glück erzwungen.
Das kann man nicht genug hervorheben. Diese Leistung, die Markus Gisdol hier in der kurzen Zeit vollbracht hat, hat mir wahrlich tief imporniert. Egal wie es jetzt weitergeht, für mich ist Markus Gisdol schon jetzt die größte Überraschung, die ich in meinen 25 Jahren als FC-Fan erleben durfte. Er hat mir erneut aufgezeigt, wie wenig hilfreich es ist, sich ein Urteil über Menschen zu bilden, die man nicht kennt, deren Arbeit man nicht einschätzen kann. Und er zeigt immer wieder, wie wichtig es ist, an sich selbst zu arbeiten – um Glück und damit letztlich auch Erfolg zu erzwingen.
Von daher – und das kommt wahrlich aus tiefstem Herzen: Vielen Dank, Markus Gisdol. Danke, dass du den Menschen und mir ganz speziell aufzeigst, wie wichtig akribische Arbeit, Authentizität, Solidarität und ein offener und ehrlicher Umgang sind. Du bist eine besondere Figur im Zirkus Profifußball.
Bin absolut bei dir, aber es gibt eben auch die Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. Bestes Beispiel ist Maradona. Der hat nur mit Talent und mit ziemlich wenig Aufwand auch so einiges erreicht...
Gibt mehrere Dokus über Maradona, die das entschieden widerlegen. Mal ganz abgesehen von den vielen Stunden am Ball, die er zur damaligen Zeit wohl jedem Spieler voraus hatte.
Habe zwei Dokus über ihn gesehen und in keiner kam er auch nur annähernd als Trainingsweltmeister rüber.
Aber wir schweifen ab...
17.05.2020 - 21:59 Uhr
Zitat von kleinezerrung
Habe zwei Dokus über ihn gesehen und in keiner kam er auch nur annähernd als Trainingsweltmeister rüber.
Aber wir schweifen ab...
Zitat von Mr Ripley
Gibt mehrere Dokus über Maradona, die das entschieden widerlegen. Mal ganz abgesehen von den vielen Stunden am Ball, die er zur damaligen Zeit wohl jedem Spieler voraus hatte.
Zitat von kleinezerrung
Bin absolut bei dir, aber es gibt eben auch die Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. Bestes Beispiel ist Maradona. Der hat nur mit Talent und mit ziemlich wenig Aufwand auch so einiges erreicht...
Zitat von elreihlo
„Glück ist das, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft” – dieses Zitat von Lucius Annaeus Seneca beschreibt es meiner Meinung nach sehr gut. Natürlich darf jeder etwas anderes darein interpretieren, für mich bedeutet dieses schöne Zitat aber folgendes: Zwar hat jeder Mensch angeborene und unterschiedliche Talente. Das kann der Fußball sein, aber auch die Kunst, die Musik, die Mathematik usw.
Doch so talentiert man auch sein mag, man wird Nichts erreichen, wenn man nicht hart daran arbeitet. Schaut man sich die Größen dieser Welt an – sei es Lionel Messi, Christiano Ronaldo, Michael Jordan, Pablo Picasso, da Vinci und noch so viele mehr –, fällt schnell auf, dass diese Menschen jeden Tag an sich gearbeitet haben. Sie geben jeden Tag aufs Neue ihr Bestes, um in ihrem Gebiet ein Großer zu werden. Sie haben sich nicht auf ihrem Talent ausgeruht, sondern es nach und nach perfektioniert – so lange, bis sie alle anderen übertrumpft haben. Tag für Tag warteten sie auf ihre Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sie warteten auf ihre Chance, auch dann, wenn sie nicht direkt zu sehen war.
Sie haben sie darauf vorbereitet, wenn ihre Chance kommt. Sie haben eine Selbstverständlichkeit in ihrer Tätigkeit entwickelt, sodass sie, als die Chance nun da war, diese einfach ergreifen mussten. Und dann kam sie irgendwann: die große Chance, ihre Gelegenheit zu glänzen.
Markus Gisdol strahlt für mich momentan genau das aus: Er hat die Mannschaft akribisch auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Er hat ihr ein Selbstverständnis implementiert, sodass die Mannschaft (momentan) gar nicht anders kann, als erfolgreich zu sein. Er hat die Mannschaft darauf vorbereitet, ihre Chance zu nutzen – und damit das Glück erzwungen.
Das kann man nicht genug hervorheben. Diese Leistung, die Markus Gisdol hier in der kurzen Zeit vollbracht hat, hat mir wahrlich tief imporniert. Egal wie es jetzt weitergeht, für mich ist Markus Gisdol schon jetzt die größte Überraschung, die ich in meinen 25 Jahren als FC-Fan erleben durfte. Er hat mir erneut aufgezeigt, wie wenig hilfreich es ist, sich ein Urteil über Menschen zu bilden, die man nicht kennt, deren Arbeit man nicht einschätzen kann. Und er zeigt immer wieder, wie wichtig es ist, an sich selbst zu arbeiten – um Glück und damit letztlich auch Erfolg zu erzwingen.
Von daher – und das kommt wahrlich aus tiefstem Herzen: Vielen Dank, Markus Gisdol. Danke, dass du den Menschen und mir ganz speziell aufzeigst, wie wichtig akribische Arbeit, Authentizität, Solidarität und ein offener und ehrlicher Umgang sind. Du bist eine besondere Figur im Zirkus Profifußball.
Zitat von Geroell
Das stimmt. Allerdings muss man, um Glück zu haben, hart arbeiten. Das war, gerade im Hinblick auf den VAR nicht immer so.
Zitat von FCzinger
im schwäbischen sagt man "net bruddelt isch lob gnug" ( nicht gemeckert ist des lobes genug)
von daher sollte MG wenn er es leisst damit umgehen können!
In der Tat ist die Entwicklung aber sensationell zumindest was die Punkteausbeute angeht, auch wenn in der einen oder anderen Situation auch mal das Glück geholfen hat. Dennoch: Weiter so!!!
Zitat von klueppes
Dazu eine Anekdote aus meiner Kindheit:
Mein Opa sagte nach einem für mich sehr leckeren Essen des Öfteren "kann man essen".
Ich dachte immer, dass es ihm nicht so gut geschmeckt hatte wie mir, bis mein Vater mich aufklärte, dass das eines der höchsten Lobe war, das mein Opa verteilen konnte.
So verschieden sind die Ausdrucksweisen.
Edith sagte, ich solle noch was zum Thema schreiben.
Ich kann mich da nur @Brownie72 anschließen. MG macht wirklich tolle Arbeit.
Zitat von wuz63
Als Synonyme für "nicht schlecht" finde ich (ugs.) Begriffe wie: fantastisch - großartig - toll - allererste Sahne - astrein - bombastisch - bombig - erste Sahne - genial - klasse - außerordentlich - der hat es echt drauf - das macht ihm so schnell keiner nach etc.
Neutraler hat bestimmt daran gedacht wie er das geschrieben hat.
Als Synonyme für "nicht schlecht" finde ich (ugs.) Begriffe wie: fantastisch - großartig - toll - allererste Sahne - astrein - bombastisch - bombig - erste Sahne - genial - klasse - außerordentlich - der hat es echt drauf - das macht ihm so schnell keiner nach etc.
Neutraler hat bestimmt daran gedacht wie er das geschrieben hat.
Dazu eine Anekdote aus meiner Kindheit:
Mein Opa sagte nach einem für mich sehr leckeren Essen des Öfteren "kann man essen".
Ich dachte immer, dass es ihm nicht so gut geschmeckt hatte wie mir, bis mein Vater mich aufklärte, dass das eines der höchsten Lobe war, das mein Opa verteilen konnte.
So verschieden sind die Ausdrucksweisen.
Edith sagte, ich solle noch was zum Thema schreiben.
Ich kann mich da nur @Brownie72 anschließen. MG macht wirklich tolle Arbeit.
im schwäbischen sagt man "net bruddelt isch lob gnug" ( nicht gemeckert ist des lobes genug)
von daher sollte MG wenn er es leisst damit umgehen können!
In der Tat ist die Entwicklung aber sensationell zumindest was die Punkteausbeute angeht, auch wenn in der einen oder anderen Situation auch mal das Glück geholfen hat. Dennoch: Weiter so!!!
Das stimmt. Allerdings muss man, um Glück zu haben, hart arbeiten. Das war, gerade im Hinblick auf den VAR nicht immer so.
„Glück ist das, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft” – dieses Zitat von Lucius Annaeus Seneca beschreibt es meiner Meinung nach sehr gut. Natürlich darf jeder etwas anderes darein interpretieren, für mich bedeutet dieses schöne Zitat aber folgendes: Zwar hat jeder Mensch angeborene und unterschiedliche Talente. Das kann der Fußball sein, aber auch die Kunst, die Musik, die Mathematik usw.
Doch so talentiert man auch sein mag, man wird Nichts erreichen, wenn man nicht hart daran arbeitet. Schaut man sich die Größen dieser Welt an – sei es Lionel Messi, Christiano Ronaldo, Michael Jordan, Pablo Picasso, da Vinci und noch so viele mehr –, fällt schnell auf, dass diese Menschen jeden Tag an sich gearbeitet haben. Sie geben jeden Tag aufs Neue ihr Bestes, um in ihrem Gebiet ein Großer zu werden. Sie haben sich nicht auf ihrem Talent ausgeruht, sondern es nach und nach perfektioniert – so lange, bis sie alle anderen übertrumpft haben. Tag für Tag warteten sie auf ihre Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sie warteten auf ihre Chance, auch dann, wenn sie nicht direkt zu sehen war.
Sie haben sie darauf vorbereitet, wenn ihre Chance kommt. Sie haben eine Selbstverständlichkeit in ihrer Tätigkeit entwickelt, sodass sie, als die Chance nun da war, diese einfach ergreifen mussten. Und dann kam sie irgendwann: die große Chance, ihre Gelegenheit zu glänzen.
Markus Gisdol strahlt für mich momentan genau das aus: Er hat die Mannschaft akribisch auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Er hat ihr ein Selbstverständnis implementiert, sodass die Mannschaft (momentan) gar nicht anders kann, als erfolgreich zu sein. Er hat die Mannschaft darauf vorbereitet, ihre Chance zu nutzen – und damit das Glück erzwungen.
Das kann man nicht genug hervorheben. Diese Leistung, die Markus Gisdol hier in der kurzen Zeit vollbracht hat, hat mir wahrlich tief imporniert. Egal wie es jetzt weitergeht, für mich ist Markus Gisdol schon jetzt die größte Überraschung, die ich in meinen 25 Jahren als FC-Fan erleben durfte. Er hat mir erneut aufgezeigt, wie wenig hilfreich es ist, sich ein Urteil über Menschen zu bilden, die man nicht kennt, deren Arbeit man nicht einschätzen kann. Und er zeigt immer wieder, wie wichtig es ist, an sich selbst zu arbeiten – um Glück und damit letztlich auch Erfolg zu erzwingen.
Von daher – und das kommt wahrlich aus tiefstem Herzen: Vielen Dank, Markus Gisdol. Danke, dass du den Menschen und mir ganz speziell aufzeigst, wie wichtig akribische Arbeit, Authentizität, Solidarität und ein offener und ehrlicher Umgang sind. Du bist eine besondere Figur im Zirkus Profifußball.
Bin absolut bei dir, aber es gibt eben auch die Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. Bestes Beispiel ist Maradona. Der hat nur mit Talent und mit ziemlich wenig Aufwand auch so einiges erreicht...
Gibt mehrere Dokus über Maradona, die das entschieden widerlegen. Mal ganz abgesehen von den vielen Stunden am Ball, die er zur damaligen Zeit wohl jedem Spieler voraus hatte.
Habe zwei Dokus über ihn gesehen und in keiner kam er auch nur annähernd als Trainingsweltmeister rüber.
Aber wir schweifen ab...
Das stimmt.
Maradona hatte keinen professionellen Lebenswandel. Er hat aber trainiert wie ein Verrückter. In Neapel war es ihm unmöglich mit dem Team zu trainieren, sodass er Kondition mit einem Fitnesstrainer bolzte. Gibt dazu wirklich interessante Videos: Maradona durch die Turnhallte sprintend, auf der einen Seite macht der Situps, dann Liegestützen, etc. .
Kann man alles nicht mit dem heutigen Training vergleichen, Spieler wie Matthäus, Gullit oder Maradona waren aber schon extrem starke Athleten.
24.05.2020 - 17:47 Uhr
"Herr Gisdol, trinken Sie lieber Alt oder Kölsch?"
Gisdol: "Ich weiß nicht mal was Alt ist.."
Instant Legende!
Gisdol: "Ich weiß nicht mal was Alt ist.."
Instant Legende!
24.05.2020 - 17:56 Uhr
Zitat von Klattius
"Herr Gisdol, trinken Sie lieber Alt oder Kölsch?"
Gisdol: "Ich weiß nicht mal was Alt ist.."
Instant Legende!
"Herr Gisdol, trinken Sie lieber Alt oder Kölsch?"
Gisdol: "Ich weiß nicht mal was Alt ist.."
Instant Legende!
Oh ja . Das war schon ne klasse Antwort auf die Frage.
24.05.2020 - 21:18 Uhr
Ich schreibe es mal hier rein, weil es nicht nur etwas mit dem heutigen Spiel zu tun hat, mich aber einige Bemerkungen und Kommentare extrem nerven, ich aber nicht direkt drauf antworten möchte.
Wir sollten nicht vergessen, wo wir herkommen. Das Team war mausetot und mit drei Siegen im Dezember haben wir uns überhaupt erst wieder in die Liga gekämpft. Da war der Brustlöser gegen das launische Bayer Werk und dann zwei extrem emotionale, aber auch wenig souveräne Siege gegen desolate Frankfurter und Bremer. Erst in der RR haben wir dann teils auch wirklich gute Spiele geboten, wobei es uns immer eher lag, wenn der Gegner etwas mit dem Ball anfangen musste/wollte.
Gisdol hat eine Spielidee eingebracht, die zum Teil auch auf den Faktor Fans und Stimmung in Heimspielen baut. Das ist nun komplett weg und wenn man sich mal die Heimspielsiegquoten anschaut, sind wir nicht die Einzigen, die darunter leiden.
Ich will hier garnix schönreden, das waren zwei eher schwache Spiele, aber dafür, dass uns Covid19 das Momentum und die Heimfans geraubt hat, kratzen, spucken und beißen wir noch und holen Punkte. Erfahrungsgemäß werden im letzten Drittel der Saison die Spiele gegen Abstiegskandidaten schwieriger als gegen vermeintlich besser besetzte Teams aus dem mittleren Tableau. Das durften wir jetzt erleben.
Hat denn wirklich jemand erwartet, dass wir Düsseldorf an die Wand spielen? Die haben unsere Sechser und die AV zugestellt. Dadurch lag der Spielaufbau bei Leistner, Bornauw und Horn. Das ist gegen den Ball sehr gut, aber mit dem Ball eben das Material eines Teams, welches um die Klasse kämpft und das haben wir auch heute wieder getan.
Uth fehlt die Form vor der Pause, Cordoba ist noch nicht der Spieler, der Freiburg und Wolfsburg quasi alleine geschultert hat, auch das ist normal und dann ist es eben auch gut, dass wir einen Drexler oder einen Modeste reinschmeißen können, die dem Spiel noch mal eine positive Wendung geben können.
Wie eingeleitet: Bitte nicht vergessen, wo wir herkommen, sonst führen wir in vier Wochen schon wieder eine Trainerdiskussion, die doch wirklich niemand braucht...
Wir sollten nicht vergessen, wo wir herkommen. Das Team war mausetot und mit drei Siegen im Dezember haben wir uns überhaupt erst wieder in die Liga gekämpft. Da war der Brustlöser gegen das launische Bayer Werk und dann zwei extrem emotionale, aber auch wenig souveräne Siege gegen desolate Frankfurter und Bremer. Erst in der RR haben wir dann teils auch wirklich gute Spiele geboten, wobei es uns immer eher lag, wenn der Gegner etwas mit dem Ball anfangen musste/wollte.
Gisdol hat eine Spielidee eingebracht, die zum Teil auch auf den Faktor Fans und Stimmung in Heimspielen baut. Das ist nun komplett weg und wenn man sich mal die Heimspielsiegquoten anschaut, sind wir nicht die Einzigen, die darunter leiden.
Ich will hier garnix schönreden, das waren zwei eher schwache Spiele, aber dafür, dass uns Covid19 das Momentum und die Heimfans geraubt hat, kratzen, spucken und beißen wir noch und holen Punkte. Erfahrungsgemäß werden im letzten Drittel der Saison die Spiele gegen Abstiegskandidaten schwieriger als gegen vermeintlich besser besetzte Teams aus dem mittleren Tableau. Das durften wir jetzt erleben.
Hat denn wirklich jemand erwartet, dass wir Düsseldorf an die Wand spielen? Die haben unsere Sechser und die AV zugestellt. Dadurch lag der Spielaufbau bei Leistner, Bornauw und Horn. Das ist gegen den Ball sehr gut, aber mit dem Ball eben das Material eines Teams, welches um die Klasse kämpft und das haben wir auch heute wieder getan.
Uth fehlt die Form vor der Pause, Cordoba ist noch nicht der Spieler, der Freiburg und Wolfsburg quasi alleine geschultert hat, auch das ist normal und dann ist es eben auch gut, dass wir einen Drexler oder einen Modeste reinschmeißen können, die dem Spiel noch mal eine positive Wendung geben können.
Wie eingeleitet: Bitte nicht vergessen, wo wir herkommen, sonst führen wir in vier Wochen schon wieder eine Trainerdiskussion, die doch wirklich niemand braucht...
24.05.2020 - 21:44 Uhr
Zitat von Mr Ripley
Ich schreibe es mal hier rein, weil es nicht nur etwas mit dem heutigen Spiel zu tun hat, mich aber einige Bemerkungen und Kommentare extrem nerven, ich aber nicht direkt drauf antworten möchte.
Wir sollten nicht vergessen, wo wir herkommen. Das Team war mausetot und mit drei Siegen im Dezember haben wir uns überhaupt erst wieder in die Liga gekämpft. Da war der Brustlöser gegen das launische Bayer Werk und dann zwei extrem emotionale, aber auch wenig souveräne Siege gegen desolate Frankfurter und Bremer. Erst in der RR haben wir dann teils auch wirklich gute Spiele geboten, wobei es uns immer eher lag, wenn der Gegner etwas mit dem Ball anfangen musste/wollte.
Gisdol hat eine Spielidee eingebracht, die zum Teil auch auf den Faktor Fans und Stimmung in Heimspielen baut. Das ist nun komplett weg und wenn man sich mal die Heimspielsiegquoten anschaut, sind wir nicht die Einzigen, die darunter leiden.
Ich will hier garnix schönreden, das waren zwei eher schwache Spiele, aber dafür, dass uns Covid19 das Momentum und die Heimfans geraubt hat, kratzen, spucken und beißen wir noch und holen Punkte. Erfahrungsgemäß werden im letzten Drittel der Saison die Spiele gegen Abstiegskandidaten schwieriger als gegen vermeintlich besser besetzte Teams aus dem mittleren Tableau. Das durften wir jetzt erleben.
Hat denn wirklich jemand erwartet, dass wir Düsseldorf an die Wand spielen? Die haben unsere Sechser und die AV zugestellt. Dadurch lag der Spielaufbau bei Leistner, Bornauw und Horn. Das ist gegen den Ball sehr gut, aber mit dem Ball eben das Material eines Teams, welches um die Klasse kämpft und das haben wir auch heute wieder getan.
Uth fehlt die Form vor der Pause, Cordoba ist noch nicht der Spieler, der Freiburg und Wolfsburg quasi alleine geschultert hat, auch das ist normal und dann ist es eben auch gut, dass wir einen Drexler oder einen Modeste reinschmeißen können, die dem Spiel noch mal eine positive Wendung geben können.
Wie eingeleitet: Bitte nicht vergessen, wo wir herkommen, sonst führen wir in vier Wochen schon wieder eine Trainerdiskussion, die doch wirklich niemand braucht...
Ich schreibe es mal hier rein, weil es nicht nur etwas mit dem heutigen Spiel zu tun hat, mich aber einige Bemerkungen und Kommentare extrem nerven, ich aber nicht direkt drauf antworten möchte.
Wir sollten nicht vergessen, wo wir herkommen. Das Team war mausetot und mit drei Siegen im Dezember haben wir uns überhaupt erst wieder in die Liga gekämpft. Da war der Brustlöser gegen das launische Bayer Werk und dann zwei extrem emotionale, aber auch wenig souveräne Siege gegen desolate Frankfurter und Bremer. Erst in der RR haben wir dann teils auch wirklich gute Spiele geboten, wobei es uns immer eher lag, wenn der Gegner etwas mit dem Ball anfangen musste/wollte.
Gisdol hat eine Spielidee eingebracht, die zum Teil auch auf den Faktor Fans und Stimmung in Heimspielen baut. Das ist nun komplett weg und wenn man sich mal die Heimspielsiegquoten anschaut, sind wir nicht die Einzigen, die darunter leiden.
Ich will hier garnix schönreden, das waren zwei eher schwache Spiele, aber dafür, dass uns Covid19 das Momentum und die Heimfans geraubt hat, kratzen, spucken und beißen wir noch und holen Punkte. Erfahrungsgemäß werden im letzten Drittel der Saison die Spiele gegen Abstiegskandidaten schwieriger als gegen vermeintlich besser besetzte Teams aus dem mittleren Tableau. Das durften wir jetzt erleben.
Hat denn wirklich jemand erwartet, dass wir Düsseldorf an die Wand spielen? Die haben unsere Sechser und die AV zugestellt. Dadurch lag der Spielaufbau bei Leistner, Bornauw und Horn. Das ist gegen den Ball sehr gut, aber mit dem Ball eben das Material eines Teams, welches um die Klasse kämpft und das haben wir auch heute wieder getan.
Uth fehlt die Form vor der Pause, Cordoba ist noch nicht der Spieler, der Freiburg und Wolfsburg quasi alleine geschultert hat, auch das ist normal und dann ist es eben auch gut, dass wir einen Drexler oder einen Modeste reinschmeißen können, die dem Spiel noch mal eine positive Wendung geben können.
Wie eingeleitet: Bitte nicht vergessen, wo wir herkommen, sonst führen wir in vier Wochen schon wieder eine Trainerdiskussion, die doch wirklich niemand braucht...
Sehe ich genauso.
Wie ich letzte Woche schon sagte fehlen eben hier und da verständlicherweise ein paar Prozent. Angefangen mit den Zuschauern natürlich.
Gerade wir leben in den Heimspielen vom "Feuer" und in den Auswärtsspielen von " sicher stehen und Umschalten" .
Beides konnten wir nicht wirklich umsetzen in diesen zwei Spielen.
Cordoba mit 95% schüttelt seine Gegner eben nicht so ab wie mit 100%.
Genau wie ein Jakobs das braucht für sein Spiel.
Mainz war spielerisch sehr ordentlich letzte Woche und gegen die ist jedes Spiel ( gerade mit Testspielatmosphäre ne 50/50 Nummer)
Düsseldorf hat das heute einfach clever, solide und fast fehlerfrei gemacht.
Umso schöner das wir Ihnen mit unserer wuchtigen Schlussoffensive noch 2 Zähler klauen konnten.
Mir geht es heute genau wie vor einer Woche, nur mit umgekehrter Reihenfolge.
Kurz geärgert, kurz gefreut....
Aber dann ganz schnell beruhigt und die aktuelle Situation zufrieden zur Kenntnis genommen
Wenn wir irgendwo zwischen 8-14 landen bin ich zufrieden
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Benjay2407 am 24.05.2020 um 21:46 Uhr bearbeitet
24.05.2020 - 21:59 Uhr
Sehr richtig! Im Grunde genommen sind wir eines der Teams, den Corona völlig die Tour vermasselt hat. Wir hatten einen extrem guten Lauf. Die Gladbach-Niederlage hätte man sicherlich verkraftet und hätte gut über Mainz und Düsseldorf in den Rhythmus zurückkehren können. Statt dessen sitzt man dann ca. 8 (?) Wochen rum und schaut auf die Tabelle, die wenig gefährlich erscheint und wo nach oben auch nur für totale Optimisten noch was gehen könnte. Hinzu kommt, dass es wochenlang noch nicht mal ein Mannschaftstraining gibt, wo man gemeinsam mit dem Trainer das Feuer am lodern halten könnte.
Am Ende ist da dann wahrscheinlich recht viel Kälte Asche und man tut sich schwerer in die Rumpf Saison zu kommen als andere, denen die Pause vielleicht sogar gelegen kam weil man eben gerade in einer Negativspirale hing.
Der Trainer ist hier natürlich trotzdem das schwächste glied. So richtig Einfluss hat er auf die Situation aber nicht. So eine "Vorbereitung" gab es schließlich noch nie und ohne Kontakt hat er es natürlich extrem schwer das Feuer lodern zu lassen.
Am Ende ist da dann wahrscheinlich recht viel Kälte Asche und man tut sich schwerer in die Rumpf Saison zu kommen als andere, denen die Pause vielleicht sogar gelegen kam weil man eben gerade in einer Negativspirale hing.
Der Trainer ist hier natürlich trotzdem das schwächste glied. So richtig Einfluss hat er auf die Situation aber nicht. So eine "Vorbereitung" gab es schließlich noch nie und ohne Kontakt hat er es natürlich extrem schwer das Feuer lodern zu lassen.
25.05.2020 - 07:11 Uhr
Zitat von Valen
Sehr richtig! Im Grunde genommen sind wir eines der Teams, den Corona völlig die Tour vermasselt hat. Wir hatten einen extrem guten Lauf. Die Gladbach-Niederlage hätte man sicherlich verkraftet und hätte gut über Mainz und Düsseldorf in den Rhythmus zurückkehren können. Statt dessen sitzt man dann ca. 8 (?) Wochen rum und schaut auf die Tabelle, die wenig gefährlich erscheint und wo nach oben auch nur für totale Optimisten noch was gehen könnte. Hinzu kommt, dass es wochenlang noch nicht mal ein Mannschaftstraining gibt, wo man gemeinsam mit dem Trainer das Feuer am lodern halten könnte.
Am Ende ist da dann wahrscheinlich recht viel Kälte Asche und man tut sich schwerer in die Rumpf Saison zu kommen als andere, denen die Pause vielleicht sogar gelegen kam weil man eben gerade in einer Negativspirale hing.
Der Trainer ist hier natürlich trotzdem das schwächste glied. So richtig Einfluss hat er auf die Situation aber nicht. So eine "Vorbereitung" gab es schließlich noch nie und ohne Kontakt hat er es natürlich extrem schwer das Feuer lodern zu lassen.
Sehr richtig! Im Grunde genommen sind wir eines der Teams, den Corona völlig die Tour vermasselt hat. Wir hatten einen extrem guten Lauf. Die Gladbach-Niederlage hätte man sicherlich verkraftet und hätte gut über Mainz und Düsseldorf in den Rhythmus zurückkehren können. Statt dessen sitzt man dann ca. 8 (?) Wochen rum und schaut auf die Tabelle, die wenig gefährlich erscheint und wo nach oben auch nur für totale Optimisten noch was gehen könnte. Hinzu kommt, dass es wochenlang noch nicht mal ein Mannschaftstraining gibt, wo man gemeinsam mit dem Trainer das Feuer am lodern halten könnte.
Am Ende ist da dann wahrscheinlich recht viel Kälte Asche und man tut sich schwerer in die Rumpf Saison zu kommen als andere, denen die Pause vielleicht sogar gelegen kam weil man eben gerade in einer Negativspirale hing.
Der Trainer ist hier natürlich trotzdem das schwächste glied. So richtig Einfluss hat er auf die Situation aber nicht. So eine "Vorbereitung" gab es schließlich noch nie und ohne Kontakt hat er es natürlich extrem schwer das Feuer lodern zu lassen.
Würde mich dem anschließen, die Zwangspause kam für uns zu einem enorm schlechten Zeitpunkt. Wir haben etwas den Rhythmus verloren, und der ein oder andere Spieler etwas seine Form. Zum Auftakt dann gegen zwei Teams anzuteten, die im Gegensatz zu uns bereits unter enormen Zugzwang standen/stehen, ist dann auch schwierig.
Gisdol hat mMn auch gestern viel richtig gemacht. Er hat taktisch umgestellt nachdem man zuvor wirklich sehr schlecht im Spiel war (okay, die kurze Neuorientierung nutzt Düsseldorf zum 2:0, ärgerlich) und erneut haben seine Einwechslungen gefruchtet (Drexler zwei Vorlagen, Mo trifft), was beinahe schon beängstigend ist
Ich kann mit diesen zwei Unentschieden gut leben:
- Abstand auf Union und Frankfurt +2 Punkte
- Abstand auf Düsseldorf und Paderborn +-0 Punkte
- Augsburg und Bremen -1 Punkt
- dazu noch ordentliche Klatschen von Mainz und Co, die deren Torverhältnis ordentlich geschadet haben.
- Hertha egal, war klar dass die da unten rauskommen
Mit jedem Spiel weniger wird der Klassenerhalt wahrscheinlicher
25.05.2020 - 07:28 Uhr
Und es spricht definitiv für Team und Trainer, dass man trotz rumpeligem Start die zwei Punkte holt - sowohl für die Moral als auch die Tabelle sehr, sehr wichtig.
25.05.2020 - 07:35 Uhr
Zitat von casimero1
Laut Exzess Teil einer Aussage von Markus Gisdol:
"Das gehört zu Entwicklung dazu. Nach einer sehr erfolgreicher Zeit mit vielen Siegen finden Gegner gute Mittel. Für uns ist es jetzt wichtig, daraus zu lernen und andere Mechanismen zu entwickeln, um uns nicht verunsichern zu lassen"
Laut Exzess Teil einer Aussage von Markus Gisdol:
"Das gehört zu Entwicklung dazu. Nach einer sehr erfolgreicher Zeit mit vielen Siegen finden Gegner gute Mittel. Für uns ist es jetzt wichtig, daraus zu lernen und andere Mechanismen zu entwickeln, um uns nicht verunsichern zu lassen"
Sehr schönes Zitat, welches die Komplexität des Jobs andeutet. Es sind die Zeiten vorbei, in denen ich mit einer neuen Formation und neuen Angriffsmustern eine Saison spielen kann. Ja, Anfang und Solbakken wird das nicht gefallen, aber wenn ein Spiel vorbei ist, wird es von den Analysten seziert.
Wie wurden Räume geschaffen? Wer ist die erste Anspielstation beim Abstoß? Wie kommt der Ball auf den spielstarken Sechser? Genauso wird geschaut, wer der Schwachpunkt im Aufbau ist und auf diesen wird der Ball gelenkt.
Wir hatten unsere gute Phase, jetzt liegt es an Gisdol uns ein Stück weit neu zu erfinden, was kein komplett neuer Stil sein wird, aber es braucht ein paar neue Facetten. Meré im Aufbau oder mal eine Dreierkette wären zwei davon.
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