Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
13.03.2022 - 17:43 Uhr
Zitat von Bombateng
Das war doch jedem halbwegs klar denkenden Menschen klar damals. Dass Preetz darauf kam, lag aber nur daran, dass so ein Trainer durch die Verbindung zu Windhorst und seinem Posten im Dunstkreis von Hertha stand.
Niemand hatte doch damals gedacht, dass Windhorst Klinsmann da installiert hatte. Diese Diskussion bei Twitter da überhaupt… sinnbefreit. Also @EinfachTim, wenn das deine Argumente da in dem Tweet sind, dann bin ich 100% auf deiner Seite und Windhorst bestätigt das ja auch direkt
Zitat von EinfachTim
Quelle: Sport.de
Preetz soll Windhorst zufolge darauf aus gewesen sein, dass der frühere Bundestrainer "sofort aus Los Angeles nach Berlin fliegt und als neuer Trainer einspringt", so der Unternehmer, der sich vom Vorwurf, sich ins sportliche Geschäfts einzumischen, somit distanzierte.
Das war doch jedem halbwegs klar denkenden Menschen klar damals. Dass Preetz darauf kam, lag aber nur daran, dass so ein Trainer durch die Verbindung zu Windhorst und seinem Posten im Dunstkreis von Hertha stand.
Niemand hatte doch damals gedacht, dass Windhorst Klinsmann da installiert hatte. Diese Diskussion bei Twitter da überhaupt… sinnbefreit. Also @EinfachTim, wenn das deine Argumente da in dem Tweet sind, dann bin ich 100% auf deiner Seite und Windhorst bestätigt das ja auch direkt
Ja, das hat sich tatsächlich aus einem Tweet von mir entwickelt, der jedoch schon knapp einen Monat alt ist, hab mich tatsächlich heute morgen sehr gewundert wie der jetzt plötzlich so "explodieren" konnte.

Ich verstehe die Argumentation auch nicht, von wegen "Glaubst Du Klinsmann wäre ohne Windhorst Trainer geworden?" - nein, vermutlich nicht. Aber das ist ja nichts schlechtes. Wäre die Geschichte mit Klinsmann gutgegangen, dann hätten diejenigen die Frage nie gestellt. Nun ist es schiefgegangen, aber meiner Meinung nach trägt Windhorst dafür nicht die Verantwortung, sondern, die damaligen Verantwortlichen, die es aber ganz ehrlich auch vorher nicht wissen konnten.
Genau aus dem Grund kann ich eigentlich unseren Investor auch verstehen dass er sich zu dem Thema geäußert hat, weil das ist ja eigentlich immer das "Totschlagargument" von mehreren Seiten wenn es zu Diskussionen kommt, bezogen auf den Investor: "Windhorst hat doch selbst sein Geld durch die Installation von Klinsmann verbrannt" - aber nein, offensichtlich war es halt eben nicht so.
Auch wenn es mal wieder nervig ist der Trubel um unseren Verein & Infos nicht unbedingt so an die Öffentlichkeit kommen sollten, haben wir es hier schwarz auf weiß:
Windhorst hat Klinsmann in den AR berufen, ja, jedoch hat er Klinsmann nicht als Trainer befördert und es war nicht einmal sein Willen, sondern zumindest der von Michael Preetz, der ihn darum gebeten hat Klinsmann zu überzeugen.
Ich verstehe das negative Feedback unter seinem Tweet in der Hinsicht, dass es in der aktuellen Situation nicht förderlich ist. Aber im Allgemeinen verstehe ich den ständigen Hass nicht gegen ihn. Ich persönlich war und bin nie ein Fan von Investoren im Fußball, jedoch sollte man sich eingestehen dass sich der Fußball nun (leider) zukünftig weltweit dorthin entwickeln wird. Das wird niemand mehr verhindern können.
Dann haben wir jetzt einen Investor, Lars Windhorst, der 374 Millionen Euro in unseren Verein steckt, OHNE jegliches Mitspracherecht, weil er den Verantwortlichen vertraut hat.
Und ausgerechnet jetzt, wo wir mega in der Sch**** stehen wird derjenige dafür verantwortlich gemacht, der und höchstwahrscheinlich sogar vor einer Insolvenz gerettet hat? Derjenige der uns, nochmal: OHNE MITSPRACHERECHT, Geld gegeben hat?! Ich weiß, er äußert sich häufig in der Öffentlichkeit, aber das Präsidium macht es ja genauso. Und das sind diejenigen, die das Geld verbrannt haben, nicht er.
Ich weiß, wahrscheinlich wird mir hier wieder vorgeworfen dass ich einfach nur ein "Windhorst-Fanboy" und ein "Gegenbauer-Hasser" bin, aber nein, dem ist nicht so. Ich habe mir nur im Verlauf der letzten Jahre zu dem Thema, basierend auf den Beobachtungen, eine Meinung gebildet, die sich von Tag zu Tag bestätigt. Auch wenn beide Seiten natürlich Fehler machen oder gemacht haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EinfachTim am 13.03.2022 um 17:49 Uhr bearbeitet
13.03.2022 - 18:09 Uhr
Ich verstehe das Windhorst-Bashing auch überhaupt nicht. Da rettet er uns vor der Insolvenz, die uns sehr wahrscheinlich ohne ihn durch Corona gedroht hätte, und dann macht man ihn zum Sündenbock für die sportliche Misere, für die er überhaupt nichts kann. MMn wird der Einfluss der öffentlichen Kommentare von vielen auch deutlich überbewertet. Die öffentlichen Diskussion ist für den sportlichen Bereich mal sowas von irrelevant. Das interessiert vielleicht die Medien, aber die Spieler kümmert das auf dem Platz wahrscheinlich null. Als Sportler versucht man immer sein bestes zu geben und zu gewinnen. Da ist die öffentlichen Diskussion zwischen Investor und Präsidium/Fans komplett egal.
19.03.2022 - 14:11 Uhr
Zitat von OllyBSC
Die Profiabteilung ist die KGaA und davon haben wir 2/3 der Anteile verkauft. 50+1 gilt nur für den e.V., also alles korrekt, was die Zeit schreibt.
Zitat von exsample
Man wie kann die zeit nur so falsche Dinge schreiben? Wie kann man den 2/3 der Profiabteilung verkaufen, wenn es doch 50+1 gibt? Der Widerspruch hätte ihnen auffallen müssen bei aller berechtigter Kritik.
PS
Windhorst ist kein guter Investor, wenn er glaubt sich weiter öffentlich äußern zu müssen in dieser Situation, seinem Investment gut tut. Nach der Saison bitte, aber jetzt? Fragwürdig.
Quelle: www.zeit.de
Eine naive Einlassung und unrealistische Herangehensweise seitens der Verantwortlichen, die erst gut zwei Drittel der Profiabteilung verkauften und dann erwarteten, dass sich der Käufer nicht einmischt.
Man wie kann die zeit nur so falsche Dinge schreiben? Wie kann man den 2/3 der Profiabteilung verkaufen, wenn es doch 50+1 gibt? Der Widerspruch hätte ihnen auffallen müssen bei aller berechtigter Kritik.
PS
Windhorst ist kein guter Investor, wenn er glaubt sich weiter öffentlich äußern zu müssen in dieser Situation, seinem Investment gut tut. Nach der Saison bitte, aber jetzt? Fragwürdig.
Die Profiabteilung ist die KGaA und davon haben wir 2/3 der Anteile verkauft. 50+1 gilt nur für den e.V., also alles korrekt, was die Zeit schreibt.
Das stimmt so auch nicht ganz, da von einem Verein keine Anteile veräußert werden können.
Unsere Profiabteilung ist in eine sehr spezielle Rechtsform ausgegliedert (GmbH & Co. KGaA), die sowohl Charakterisitika einer Personen- als auch einer Kapitalgesellschaft aufweist (rechtlich ist sie eine Kapitalgesellschaft).
In dieser Form gibt es zwei Arten von Gesellschaftern:
- Komplementäre, die am Kapital der Gesellschaft beteiligt sein können, aber nicht müssen, und mit ihrem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten und Geschäfte der Gesellschaft haften.
Im Gegenzug steht ihnen die alleinige Geschäftsführung zu.
- Kommanditaktionäre, die - wie bei Kapitalgesellschaft en üblich - nur mit ihrer Einlage haften.
Allerdings unterscheiden sich die Rechte der Aktionäre zwischen einer AG und KGaA in einigen Punkten, da es in einer AG keinen unbeschränkt haftbaren Gesellschafter gibt.
Bei Hertha ist eine eigens dafür gegründete GmbH der Komplementär. Diese GmbH ist zu 100% im Besitz des e.V..
Durch die oben beschriebenen Umstände, gewährt die DFL auch eine komplette Veräußerung der Kommanditaktien (so geschehen in Hannover und quasi in Augsburg). 50+1 ist durch die Kontrolle als unmittelbarer oder mittelbarer Komplementär weiterhin gegeben.
Die Aussage, dass 2/3 der Profiabteilung in Tennors Hand sind, ist also grundsätzlich nicht falsch, da sie indirekt über eine Tochter 2/3 des Kapitals halten.
Da sie aber im Gegensatz zum Komplementär nicht unbeschränkt haften, haben sie keine Einflussnahme auf das operative Geschäft, wodurch die Regularien der DFL erfüllt sind.
20.03.2022 - 09:39 Uhr
Lars Windhorst wird nicht mehr mit Werner Gegenbauer zusammenarbeiten, tritt von seinem Sitz im Beirat zurück und lässt diesen von einem Vertreter besetzen. Er selbst möchte kein Vereinspräsident werden aber würde einen Gegenkandidaten unterstützen.
Außerdem bezeichnet er Hertha BSC als Spielzeug von Werner Gegenbauer, dem es u. a. um Machterhalt geht und Klüngelei herrscht.
Auch wollte er von der Abteilung Finanzen Einblick erhalten, um genau zu verstehen, was mit dem Geld passiert ist. Darauf wartet er bis heute.
Ich stehe komplett hinter seinen Aussagen und Werner Gegenbauer muss endlich Geschichte sein.
Außerdem bezeichnet er Hertha BSC als Spielzeug von Werner Gegenbauer, dem es u. a. um Machterhalt geht und Klüngelei herrscht.
Auch wollte er von der Abteilung Finanzen Einblick erhalten, um genau zu verstehen, was mit dem Geld passiert ist. Darauf wartet er bis heute.
Ich stehe komplett hinter seinen Aussagen und Werner Gegenbauer muss endlich Geschichte sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OllyBSC am 20.03.2022 um 09:44 Uhr bearbeitet
20.03.2022 - 10:52 Uhr
Ob Liga 1 oder Liga 2, eine ernsthafte Zukunft wird es nur mit mehr Investorengeld geben. Das muss dann halt professionell eingesetzt werden und nicht wie von Preetz frei nach dem Motto "Shut up and take my money".
Ich bin mittlerweile ganz froh, dass Windhorst so viel Stress macht. So wird das Thema Gegenbauer vllt im Mai enden. Wer danach auf seinem Stuhl sitzt, wird man sehen, aber ich hätte rein gar nichts gegen eine Interimszeit ohne Präsident.
Ich bin mittlerweile ganz froh, dass Windhorst so viel Stress macht. So wird das Thema Gegenbauer vllt im Mai enden. Wer danach auf seinem Stuhl sitzt, wird man sehen, aber ich hätte rein gar nichts gegen eine Interimszeit ohne Präsident.
20.03.2022 - 11:09 Uhr
Zitat von Norrey
Zusätzlich wird "er" bzw. Tennor keinen Kandidaten stellen. Er hofft es findet sich jemand geeignetes, den er dann unterstützen würde.
Zusätzlich wird "er" bzw. Tennor keinen Kandidaten stellen. Er hofft es findet sich jemand geeignetes, den er dann unterstützen würde.
Na klar. Und im Himmel ist Jahrmarkt.
Es ist immer wieder da Gleiche mit den fussballfernen Investoren. Was wir hier - mehrfach vorausgesagt - erleben, ist dass der Investor die Macht im Klub haben will.
Natürlich nicht im Frontalangriff (LW als Präsident)... aber hier geht es nur darum, dass LW seinen Willen bekommt.
Gegenbauer möchte nicht, dass LW Einfluss aufs operative Geschäft bekommt. LW möchte Gegenbauer nicht. Warum wohl? Gelingt diese Abwahl, gibt künftig der Investor vor, was Hertha macht.
Und der hat nun mal erwiesenermaßen gar keine Ahnung vom Fussballbusiness.
Jetzt ist es also die übliche Drohung, die schon bei 1860 und beim HSV dazu geführt hat, dass diese Vereine ihr Präsidium ausgetauscht haben. Glücklich hat es keinen der beiden anderen gemacht - im Gegenteil... alles wurde nur noch schlimmer. Die Mitglieder beim HSV haben es dann noch rechtzeitig begriffen und den Spuk beendet. Und damit meine ich nicht den Präsidenten.
Natürlich könnt ihr weiteren Investitionen hinterher rennen und den Verein dabei dem Investor ausliefern. Wenn die Mitglieder das so mehrheitlich beschließen, ist das ja auch legitim. Aber bislang ist es ja anders: die Mitglieder haben mehrheitlich beschlossen, mit Gegenbauer durch dessen Amtszeit zu gehen, u.a. weil er den Investoreneinfluss beschränkt.
Denn Gegenbauer ist nicht durch Klüngelei an der Spitze der Hertha... hier liegt Windhorst falsch. Nein, die Mitglieder haben ihn demokratisch gewählt. Nun tut sich LW schwer damit, dass zu akzeptieren und droht mit Investitionsstopp. Sein gutes Recht, aber es verrät den Charakter der zukünftigen Verbindung. Und seine Treueschwüre von vor wenigen Monaten? Nichts mehr wert, es sei denn, es wird gemacht, was er vorgibt.
Und jetzt gerade passt ihm das Präsidium nicht... mal sehen, was es dann in sechs Monaten ist.
Ich wüsste, was ich davon halten würde, würde es meinen Verein betreffen.
Einen Rat möchte ich nicht loswerden... Ihr seid ja schon erwachsen.
20.03.2022 - 11:36 Uhr
Zitat von rossini
Na klar. Und im Himmel ist Jahrmarkt.
Es ist immer wieder da Gleiche mit den fussballfernen Investoren. Was wir hier - mehrfach vorausgesagt - erleben, ist dass der Investor die Macht im Klub haben will.
Natürlich nicht im Frontalangriff (LW als Präsident)... aber hier geht es nur darum, dass LW seinen Willen bekommt.
Gegenbauer möchte nicht, dass LW Einfluss aufs operative Geschäft bekommt. LW möchte Gegenbauer nicht. Warum wohl? Gelingt diese Abwahl, gibt künftig der Investor vor, was Hertha macht.
Und der hat nun mal erwiesenermaßen gar keine Ahnung vom Fussballbusiness.
Jetzt ist es also die übliche Drohung, die schon bei 1860 und beim HSV dazu geführt hat, dass diese Vereine ihr Präsidium ausgetauscht haben. Glücklich hat es keinen der beiden anderen gemacht - im Gegenteil... alles wurde nur noch schlimmer. Die Mitglieder beim HSV haben es dann noch rechtzeitig begriffen und den Spuk beendet. Und damit meine ich nicht den Präsidenten.
Natürlich könnt ihr weiteren Investitionen hinterher rennen und den Verein dabei dem Investor ausliefern. Wenn die Mitglieder das so mehrheitlich beschließen, ist das ja auch legitim. Aber bislang ist es ja anders: die Mitglieder haben mehrheitlich beschlossen, mit Gegenbauer durch dessen Amtszeit zu gehen, u.a. weil er den Investoreneinfluss beschränkt.
Denn Gegenbauer ist nicht durch Klüngelei an der Spitze der Hertha... hier liegt Windhorst falsch. Nein, die Mitglieder haben ihn demokratisch gewählt. Nun tut sich LW schwer damit, dass zu akzeptieren und droht mit Investitionsstopp. Sein gutes Recht, aber es verrät den Charakter der zukünftigen Verbindung. Und seine Treueschwüre von vor wenigen Monaten? Nichts mehr wert, es sei denn, es wird gemacht, was er vorgibt.
Und jetzt gerade passt ihm das Präsidium nicht... mal sehen, was es dann in sechs Monaten ist.
Ich wüsste, was ich davon halten würde, würde es meinen Verein betreffen.
Einen Rat möchte ich nicht loswerden... Ihr seid ja schon erwachsen.
Zitat von Norrey
Zusätzlich wird "er" bzw. Tennor keinen Kandidaten stellen. Er hofft es findet sich jemand geeignetes, den er dann unterstützen würde.
Zusätzlich wird "er" bzw. Tennor keinen Kandidaten stellen. Er hofft es findet sich jemand geeignetes, den er dann unterstützen würde.
Na klar. Und im Himmel ist Jahrmarkt.
Es ist immer wieder da Gleiche mit den fussballfernen Investoren. Was wir hier - mehrfach vorausgesagt - erleben, ist dass der Investor die Macht im Klub haben will.
Natürlich nicht im Frontalangriff (LW als Präsident)... aber hier geht es nur darum, dass LW seinen Willen bekommt.
Gegenbauer möchte nicht, dass LW Einfluss aufs operative Geschäft bekommt. LW möchte Gegenbauer nicht. Warum wohl? Gelingt diese Abwahl, gibt künftig der Investor vor, was Hertha macht.
Und der hat nun mal erwiesenermaßen gar keine Ahnung vom Fussballbusiness.
Jetzt ist es also die übliche Drohung, die schon bei 1860 und beim HSV dazu geführt hat, dass diese Vereine ihr Präsidium ausgetauscht haben. Glücklich hat es keinen der beiden anderen gemacht - im Gegenteil... alles wurde nur noch schlimmer. Die Mitglieder beim HSV haben es dann noch rechtzeitig begriffen und den Spuk beendet. Und damit meine ich nicht den Präsidenten.
Natürlich könnt ihr weiteren Investitionen hinterher rennen und den Verein dabei dem Investor ausliefern. Wenn die Mitglieder das so mehrheitlich beschließen, ist das ja auch legitim. Aber bislang ist es ja anders: die Mitglieder haben mehrheitlich beschlossen, mit Gegenbauer durch dessen Amtszeit zu gehen, u.a. weil er den Investoreneinfluss beschränkt.
Denn Gegenbauer ist nicht durch Klüngelei an der Spitze der Hertha... hier liegt Windhorst falsch. Nein, die Mitglieder haben ihn demokratisch gewählt. Nun tut sich LW schwer damit, dass zu akzeptieren und droht mit Investitionsstopp. Sein gutes Recht, aber es verrät den Charakter der zukünftigen Verbindung. Und seine Treueschwüre von vor wenigen Monaten? Nichts mehr wert, es sei denn, es wird gemacht, was er vorgibt.
Und jetzt gerade passt ihm das Präsidium nicht... mal sehen, was es dann in sechs Monaten ist.
Ich wüsste, was ich davon halten würde, würde es meinen Verein betreffen.
Einen Rat möchte ich nicht loswerden... Ihr seid ja schon erwachsen.
Also wir haben ja auch Fussballferne Investoren mit Ausnahme von Adidas. Und es ist eine gute und auf Vertrauen ausgerichtete Partnerschaft. Ich glaube jetzt nicht das man sagen kann das Allianz oder Audi uns irgendwie in den Karren fahren.
Nur wenn man Anteile verkauft und das viele Geld nimmt, und danach sinngemäß sagt das der Investor einen doch am Ars.. lecken solle, was erwartet man dann? Dem Investor wird nicht mal zugebilligt Einsicht zu haben was mit dem Geld angestellt wurde.
Das hat in meinen Augen wenig mit Vertrauen und Partnerschaft zu tun und wird so absolut null Erfolg bringen. Du kannst nicht nur das Geld nehmen und dann sagen das man sich verpissen und die Schnauze halten soll.
Wenn man will das der Investor ruhig ist und sich null einmischen soll, warum nimmt man dann das Geld? Dann hätte man es doch lassen können oder nicht? Ich sehe hier nicht warum da der Investor schuld ist. Die Verantwortlichen von Hertha haben das Geld doch genommen oder?
20.03.2022 - 12:02 Uhr
Zitat von Panik1892
Es gibt einen ganz massiven Unterschied zwischen dem FC Bayern und Hertha BSC in dieser Sache: bei den Bayern kann man sich darauf verlassen, dass mit Investoren Kapital verantwortungsbewusst umgegangen wird. Man kann Vertrauen haben in die Arbeit dort. Bei Hertha werden 375 Millionen in wenigen Wochen verheizt und der Kader gleichzeitig massiv verschlechtert. Dass Investoren bei so einer „Performance“ Vertrauen, Geduld und letztlich die Contenance verlieren ist mehr, als nachvollziehbar.
Zitat von FCB-Desperado
Also wir haben ja auch Fussballferne Investoren mit Ausnahme von Adidas. Und es ist eine gute und auf Vertrauen ausgerichtete Partnerschaft. Ich glaube jetzt nicht das man sagen kann das Allianz oder Audi uns irgendwie in den Karren fahren.
Nur wenn man Anteile verkauft und das viele Geld nimmt, und danach sinngemäß sagt das der Investor einen doch am Ars.. lecken solle, was erwartet man dann? Dem Investor wird nicht mal zugebilligt Einsicht zu haben was mit dem Geld angestellt wurde.
Das hat in meinen Augen wenig mit Vertrauen und Partnerschaft zu tun und wird so absolut null Erfolg bringen. Du kannst nicht nur das Geld nehmen und dann sagen das man sich verpissen und die Schnauze halten soll.
Wenn man will das der Investor ruhig ist und sich null einmischen soll, warum nimmt man dann das Geld? Dann hätte man es doch lassen können oder nicht? Ich sehe hier nicht warum da der Investor schuld ist. Die Verantwortlichen von Hertha haben das Geld doch genommen oder?
Zitat von rossini
Na klar. Und im Himmel ist Jahrmarkt.
Es ist immer wieder da Gleiche mit den fussballfernen Investoren. Was wir hier - mehrfach vorausgesagt - erleben, ist dass der Investor die Macht im Klub haben will.
Natürlich nicht im Frontalangriff (LW als Präsident)... aber hier geht es nur darum, dass LW seinen Willen bekommt.
Gegenbauer möchte nicht, dass LW Einfluss aufs operative Geschäft bekommt. LW möchte Gegenbauer nicht. Warum wohl? Gelingt diese Abwahl, gibt künftig der Investor vor, was Hertha macht.
Und der hat nun mal erwiesenermaßen gar keine Ahnung vom Fussballbusiness.
Jetzt ist es also die übliche Drohung, die schon bei 1860 und beim HSV dazu geführt hat, dass diese Vereine ihr Präsidium ausgetauscht haben. Glücklich hat es keinen der beiden anderen gemacht - im Gegenteil... alles wurde nur noch schlimmer. Die Mitglieder beim HSV haben es dann noch rechtzeitig begriffen und den Spuk beendet. Und damit meine ich nicht den Präsidenten.
Natürlich könnt ihr weiteren Investitionen hinterher rennen und den Verein dabei dem Investor ausliefern. Wenn die Mitglieder das so mehrheitlich beschließen, ist das ja auch legitim. Aber bislang ist es ja anders: die Mitglieder haben mehrheitlich beschlossen, mit Gegenbauer durch dessen Amtszeit zu gehen, u.a. weil er den Investoreneinfluss beschränkt.
Denn Gegenbauer ist nicht durch Klüngelei an der Spitze der Hertha... hier liegt Windhorst falsch. Nein, die Mitglieder haben ihn demokratisch gewählt. Nun tut sich LW schwer damit, dass zu akzeptieren und droht mit Investitionsstopp. Sein gutes Recht, aber es verrät den Charakter der zukünftigen Verbindung. Und seine Treueschwüre von vor wenigen Monaten? Nichts mehr wert, es sei denn, es wird gemacht, was er vorgibt.
Und jetzt gerade passt ihm das Präsidium nicht... mal sehen, was es dann in sechs Monaten ist.
Ich wüsste, was ich davon halten würde, würde es meinen Verein betreffen.
Einen Rat möchte ich nicht loswerden... Ihr seid ja schon erwachsen.
Zitat von Norrey
Zusätzlich wird "er" bzw. Tennor keinen Kandidaten stellen. Er hofft es findet sich jemand geeignetes, den er dann unterstützen würde.
Zusätzlich wird "er" bzw. Tennor keinen Kandidaten stellen. Er hofft es findet sich jemand geeignetes, den er dann unterstützen würde.
Na klar. Und im Himmel ist Jahrmarkt.
Es ist immer wieder da Gleiche mit den fussballfernen Investoren. Was wir hier - mehrfach vorausgesagt - erleben, ist dass der Investor die Macht im Klub haben will.
Natürlich nicht im Frontalangriff (LW als Präsident)... aber hier geht es nur darum, dass LW seinen Willen bekommt.
Gegenbauer möchte nicht, dass LW Einfluss aufs operative Geschäft bekommt. LW möchte Gegenbauer nicht. Warum wohl? Gelingt diese Abwahl, gibt künftig der Investor vor, was Hertha macht.
Und der hat nun mal erwiesenermaßen gar keine Ahnung vom Fussballbusiness.
Jetzt ist es also die übliche Drohung, die schon bei 1860 und beim HSV dazu geführt hat, dass diese Vereine ihr Präsidium ausgetauscht haben. Glücklich hat es keinen der beiden anderen gemacht - im Gegenteil... alles wurde nur noch schlimmer. Die Mitglieder beim HSV haben es dann noch rechtzeitig begriffen und den Spuk beendet. Und damit meine ich nicht den Präsidenten.
Natürlich könnt ihr weiteren Investitionen hinterher rennen und den Verein dabei dem Investor ausliefern. Wenn die Mitglieder das so mehrheitlich beschließen, ist das ja auch legitim. Aber bislang ist es ja anders: die Mitglieder haben mehrheitlich beschlossen, mit Gegenbauer durch dessen Amtszeit zu gehen, u.a. weil er den Investoreneinfluss beschränkt.
Denn Gegenbauer ist nicht durch Klüngelei an der Spitze der Hertha... hier liegt Windhorst falsch. Nein, die Mitglieder haben ihn demokratisch gewählt. Nun tut sich LW schwer damit, dass zu akzeptieren und droht mit Investitionsstopp. Sein gutes Recht, aber es verrät den Charakter der zukünftigen Verbindung. Und seine Treueschwüre von vor wenigen Monaten? Nichts mehr wert, es sei denn, es wird gemacht, was er vorgibt.
Und jetzt gerade passt ihm das Präsidium nicht... mal sehen, was es dann in sechs Monaten ist.
Ich wüsste, was ich davon halten würde, würde es meinen Verein betreffen.
Einen Rat möchte ich nicht loswerden... Ihr seid ja schon erwachsen.
Also wir haben ja auch Fussballferne Investoren mit Ausnahme von Adidas. Und es ist eine gute und auf Vertrauen ausgerichtete Partnerschaft. Ich glaube jetzt nicht das man sagen kann das Allianz oder Audi uns irgendwie in den Karren fahren.
Nur wenn man Anteile verkauft und das viele Geld nimmt, und danach sinngemäß sagt das der Investor einen doch am Ars.. lecken solle, was erwartet man dann? Dem Investor wird nicht mal zugebilligt Einsicht zu haben was mit dem Geld angestellt wurde.
Das hat in meinen Augen wenig mit Vertrauen und Partnerschaft zu tun und wird so absolut null Erfolg bringen. Du kannst nicht nur das Geld nehmen und dann sagen das man sich verpissen und die Schnauze halten soll.
Wenn man will das der Investor ruhig ist und sich null einmischen soll, warum nimmt man dann das Geld? Dann hätte man es doch lassen können oder nicht? Ich sehe hier nicht warum da der Investor schuld ist. Die Verantwortlichen von Hertha haben das Geld doch genommen oder?
Es gibt einen ganz massiven Unterschied zwischen dem FC Bayern und Hertha BSC in dieser Sache: bei den Bayern kann man sich darauf verlassen, dass mit Investoren Kapital verantwortungsbewusst umgegangen wird. Man kann Vertrauen haben in die Arbeit dort. Bei Hertha werden 375 Millionen in wenigen Wochen verheizt und der Kader gleichzeitig massiv verschlechtert. Dass Investoren bei so einer „Performance“ Vertrauen, Geduld und letztlich die Contenance verlieren ist mehr, als nachvollziehbar.
Das ist genau was ich meine. Man kommt da mit Beispielen wie 1860. Das ist Unsinn. Wenn man einem Investor so viel Macht gibt das er agiert wie ein "Diktator" ist das genau so kontraproduktiv wie jetzt im Fall Hertha, wo man den Investor als Feind sieht. Vertrauen und Partnerschaft geht nur wenn man sich gegenseitig rspektiert, und gut zusammen arbeitet. Die Zusammenarbeit muss man allerdings auch wollen und zulassen.
Wenn der Verein mit dem Investor gut zusammen arbeitet, dann kann der Verein durchaus eine Macht im Fussball werden. Aber wenn man lieber Vereinspolitische spielereien veranstaltet, dann kann es nur nach hinten los gehen. Was schade ist. Die Bundesliga braucht starke Clubs. Und da wurde fast schon mutwillig eine große Chance zunichte gemacht.
Es ist weder verboten noch was schlechtes seine Anteile zu veräußern. Viel wichtiger ist das man bei einem Verkauf den Verein, den Investor und vor allem die Fans in einem Boot hat. Dann könnten alle viel Freude und Spass zusammen haben. Alles andere ist kontraproduktiv und bringt keinen Spass sondern Frust.
20.03.2022 - 12:21 Uhr
Zitat von Blueline
Also dürfen wir NICHT auch noch 49% der Komplementär-GmbH veräußern, wie oft gemutmaßt wurde?
Also dürfen wir NICHT auch noch 49% der Komplementär-GmbH veräußern, wie oft gemutmaßt wurde?
Nein, nach aktuellen Regularien ist das nicht erlaubt. -> Siehe § 8 Nr. 3 Satzung des DFL e.V.
Zitat von rossini
Gegenbauer möchte nicht, dass LW Einfluss aufs operative Geschäft bekommt. LW möchte Gegenbauer nicht. Warum wohl? Gelingt diese Abwahl, gibt künftig der Investor vor, was Hertha macht.
Und der hat nun mal erwiesenermaßen gar keine Ahnung vom Fussballbusiness.
Gegenbauer möchte nicht, dass LW Einfluss aufs operative Geschäft bekommt. LW möchte Gegenbauer nicht. Warum wohl? Gelingt diese Abwahl, gibt künftig der Investor vor, was Hertha macht.
Und der hat nun mal erwiesenermaßen gar keine Ahnung vom Fussballbusiness.
Windhorst hat hier am Anfang den handelnden Personen Vertrauen entgegenbracht und Ihnen nach den ersten 125 Mio. kurze Zeit später weitere 99 Mio. und dann über einen längeren Zeitraum verteilt nochmal summiert 150 Mio. in die Hand gegeben. Alles ohne Einfluss zu bekommen.
Jetzt zu sagen, Windhorst will Gegenbauer nur aus dem Weg haben, weil dieser ihm kein Einfluss gewähren möchte, ist mir zu einfach gedacht.
Ich glaube, dass Windhorst hier gar nichts fordern würde, wenn wir sportlich und wirtschaftlich auf einem annehmbaren Kurs wären und seine Investitionen sich nicht in kurzer Zeit wirkungslos verpufft hätten.
Dass er jetzt die Gelderpressungskarte das erste Mal spielt, geht mir definitiv auch auf den Senkel, aber daran sind wir doch selber schuld, wenn wir trotz den ganzen erhaltenen Mio. immer wieder Kapitalbedarf haben, weil wir es nicht schaffen, ein gesundes Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis auf die Beine zu stellen (obwohl Bobic hier wohl stark ansetzen tut).
So macht man sich dann halt von einem Investor abhängig und das unterscheidet Clubs wie Bayern von Hertha, HSV oder 1860. Die Bayern konnten das laufende Geschäft immer selbst finanzieren und haben Investitionen für langfristige Ziele eingesetzt, während andere das Geld benötigten, damit die Darlehensraten und Gehälter gezahlt werden konnten.
Aber um nochmal den Bogen zu Gegenbauer zu spannen; ich möchte nicht, dass Gegenbauer seinen Hut nimmt, weil Windhorst das fordert, sondern weil er die letzten Jahre schlechte Arbeit geleistet hat.
Natürlich sollte aber auch hier darauf geachtet werden, dass man nicht vom Regen in die Traufe kommt.
Ein geeigneter, von den Mitgliedern frei gewählter Kandidat, der zwar mit dem Investor zusammenarbeiten kann und auch will, aber sich von dem nicht das Geschäft diktieren lässt und der es zusammen mit der Geschäftsführung schafft, dass Hertha finanziell unabhängig wird und somit weitere Investitionen wenn dann zukunftsorientiert, ohne Zwang und mit Überzeugung von beiden Seiten als Partner erfolgen, wird nicht so einfach zu finden sein.
Trotzdem bin auch ich der Überzeugung, dass es eine Veränderung geben muss.
20.03.2022 - 12:46 Uhr
Zitat von Berlin71
Windhorst zieht jetzt offenbar das durch, bzw. versucht es, was er von Anfang an geplant hat. Er möchte das Sagen im Verein haben.
Hier sind viele User der Meinung, dass es bei der 50+1 Regel bleiben muß. Jetzt versucht Windhorst den Putsch gegen Gegenbauer und seinen Präsidenten ins Amt zu drängen und er erhält Zuspruch.
Wer sein Präsident sein wird - wir werden sehen, Klinsmann und Lehmann waren auch seine Leute.
Ich hoffe wir Mitglieder werden schlau genug sein und nicht dem Herrschaftsanspruch von Windhorst nachgeben.
Sind im Mai Wahlen - ich glaube nicht. Also hat Windhorst im Moment keine Chance außer Unruhe zu stiften und das ist vereinsschädigend. Wenn er im Verein Veränderungen möchte, dann hat er die Sitze in den Gremien und soll dort arbeiten und nicht in der Bild Zeitung schwätzen.
Windhorst zieht jetzt offenbar das durch, bzw. versucht es, was er von Anfang an geplant hat. Er möchte das Sagen im Verein haben.
Hier sind viele User der Meinung, dass es bei der 50+1 Regel bleiben muß. Jetzt versucht Windhorst den Putsch gegen Gegenbauer und seinen Präsidenten ins Amt zu drängen und er erhält Zuspruch.
Wer sein Präsident sein wird - wir werden sehen, Klinsmann und Lehmann waren auch seine Leute.
Ich hoffe wir Mitglieder werden schlau genug sein und nicht dem Herrschaftsanspruch von Windhorst nachgeben.
Sind im Mai Wahlen - ich glaube nicht. Also hat Windhorst im Moment keine Chance außer Unruhe zu stiften und das ist vereinsschädigend. Wenn er im Verein Veränderungen möchte, dann hat er die Sitze in den Gremien und soll dort arbeiten und nicht in der Bild Zeitung schwätzen.
Wow.. Vereinsschädigend ist wohl eher die Tatsache, dass man nicht mal auf die Anfrage des Geldgebers, WO denn 375 Millionen geblieben sind, in der Lage zu antworten.
Absurd wie manche hier versuchen Windhorst zu Buhmann zu machen, da fehlen mir wirklich die Worte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Soki1072 am 20.03.2022 um 12:48 Uhr bearbeitet
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