Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
21.03.2022 - 20:07 Uhr
Zitat von ColeWorld
Und wann hätte Windhorst seinen Unmut über die Führung den kund tun sollen? Nach der Saison? Man muss bedenken, dass die Mitgliederversammlung direkt nach Saisonende stattfindet und ein entsprechender Antrag seitens der Mitglieder zehn Tage vorher gestellt werden muss. Dazu kommt noch die Zeit, diesen entsprechend vorzubereiten. Einen passenden Zeitpunkt gibt es also gar nicht. Hätte Windhorst sich später geäußert, wäre das mitten während des Saisonfinales passiert, was ein bedeutend schlechterer Zeitpunkt wäre. Da ist der jetzige vor der Länderspielpause schon relativ passend.
Und wann hätte Windhorst seinen Unmut über die Führung den kund tun sollen? Nach der Saison? Man muss bedenken, dass die Mitgliederversammlung direkt nach Saisonende stattfindet und ein entsprechender Antrag seitens der Mitglieder zehn Tage vorher gestellt werden muss. Dazu kommt noch die Zeit, diesen entsprechend vorzubereiten. Einen passenden Zeitpunkt gibt es also gar nicht. Hätte Windhorst sich später geäußert, wäre das mitten während des Saisonfinales passiert, was ein bedeutend schlechterer Zeitpunkt wäre. Da ist der jetzige vor der Länderspielpause schon relativ passend.
Das denke ich mir auch schon ewig. Worauf soll er denn warten? Bis es wieder mal zu spaet ist, alte Strukturen aufzubrechen? Jetzt ist doch der ideale Zeitpunkt, um die Leute auf seine Seite zu bringen oder zumindest weg von WG. Es laeuft jetzt zum x-ten Male mehr als bescheiden und genau dann muss man darauf hinweisen.
Nicht wenn die Saison vorbei ist und die Obrigen irgendwelche "Jetzt wird alles besser" Parolen von sich geben oder die naechste Praesi Wahl ohne Gegenkandidaten verstrichen ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 21.03.2022 um 20:14 Uhr bearbeitet
21.03.2022 - 20:09 Uhr
Zitat von pipo27
Ich finde es durchaus legitim, wie LW kritisch hinterfragt wird, wenn er mit Geld lockt, um das Präsidium loszuwerden.
So hat doch jetzt jedes Mitglied die Möglichkeit sich zu entscheiden:
a) mit Gegenbauer und stabilen Strukturen auf Bobics Fähigkeiten vertrauen
b) sich kaufen lassen und mit Mr. X einen Neuanfang angehen, der auch voll nach hinten losgehen kann, wegen noch größerer Inkompetenz
Eigentlich ist die Entscheidung leicht.
Zitat von Ron-D
Ich finde es durchaus legitim, wie LW darauf aufmerksam macht, dass er bereit ist mehr Geld zu investieren, sobald Leute mit mehr Ambitionen im Präsidium sitzen.
So hat doch jetzt jedes Mitglied die Möglichkeit sich zu entscheiden:
a) mit Gegenbauer in den Bankrott
oder
b) mit Mr. X einen Neuanfang angehen, der finanziell unterstützt wird.
Eigentlich ist die Entscheidung leicht.
Ich finde es durchaus legitim, wie LW darauf aufmerksam macht, dass er bereit ist mehr Geld zu investieren, sobald Leute mit mehr Ambitionen im Präsidium sitzen.
So hat doch jetzt jedes Mitglied die Möglichkeit sich zu entscheiden:
a) mit Gegenbauer in den Bankrott
oder
b) mit Mr. X einen Neuanfang angehen, der finanziell unterstützt wird.
Eigentlich ist die Entscheidung leicht.
Ich finde es durchaus legitim, wie LW kritisch hinterfragt wird, wenn er mit Geld lockt, um das Präsidium loszuwerden.
So hat doch jetzt jedes Mitglied die Möglichkeit sich zu entscheiden:
a) mit Gegenbauer und stabilen Strukturen auf Bobics Fähigkeiten vertrauen
b) sich kaufen lassen und mit Mr. X einen Neuanfang angehen, der auch voll nach hinten losgehen kann, wegen noch größerer Inkompetenz
Eigentlich ist die Entscheidung leicht.
Mit Gegenbauer und stabilen Strukturen?
Mit Gegenbauewr hat Hertha mehr Schulden als je zuvor und wäre ohne das Geld von dem Bösen L.Windhorst schon lange insolvent!
Mit Gegenbauer dümpelt Hertha im Mittelfeld rum bzw spielt um den Abstieg und hat schon 2 davon hinter sich.
Was ist unter Gegenbauer stabil? Stimmt das die jährlichen Schulden extrem steigen mehr auch nicht
21.03.2022 - 21:01 Uhr
Herr Windhorst, helfen Sie unseren Verein bitte in professionellen Strukturen ohne den Hertha BSC zu unterjochen!
Herr Windhorst, kämpfen Sie um Herthas Zukunft und somit um Ihre Investition!
Herr Windhorst, bitte bringen Sie Ihre Beziehungen und Ihr Wissen dafür ein
Herr Windhorst, bitte lassen Sie sich nicht unterkriegen, ein Kruse der Sie als Pfeife bezeichnet, sollte Sie 0,0 tangieren. Er ist der Sprecher der Lautsprecher und ein Vertrauter von Herrn Gegenbauer.
Herr Windhorst, für mich und viele andere sind Sie unsere Hoffnung auf modernere und erfolgreichere Zeiten als unter W. Gegenbauer!
Herr Windhorst, kämpfen Sie um Herthas Zukunft und somit um Ihre Investition!
Herr Windhorst, bitte bringen Sie Ihre Beziehungen und Ihr Wissen dafür ein
Herr Windhorst, bitte lassen Sie sich nicht unterkriegen, ein Kruse der Sie als Pfeife bezeichnet, sollte Sie 0,0 tangieren. Er ist der Sprecher der Lautsprecher und ein Vertrauter von Herrn Gegenbauer.
Herr Windhorst, für mich und viele andere sind Sie unsere Hoffnung auf modernere und erfolgreichere Zeiten als unter W. Gegenbauer!
21.03.2022 - 21:27 Uhr
Was ich hier auch nochmal erwähnen will für die Leute, die skeptisch sind, wenn sie hören, es gibt einen Investor aber gar nicht so im Thema sind. Lars Windhorst hat keinerlei Ambitionen selbst Macht in diesem Verein zu haben, was ich bemerkenswert finde. Die 50+1 Regel beschränkt sein Wirken sowieso schon, aber auch sonst wird er keinen Gegenkandidaten für Gegenbauer stellen und auch sonst keine einzelnen Personalien unterstützen. Er möchte lediglich kein weiteres Geld unter Gegenbauer in den Verein investieren, was er mit einem anderen Präsidenten machen würde, und zwar egal ob Liga 1 oder Liga 2. Und ich nehme ihm auch ab, dass er sein Invest langfristig anlegt und nicht nach dem schnellen Erfolg wieder sein Kapital nimmt, wobei er das so gar nicht kann, sondern seine Anteile anderweitig veräußern müsste. Er setzt auf die handelnden Personen im in der Geschäftsführung und vertraut den Mitgliedern bei der richtigen Entscheidungsfindung und hat an sich lediglich gesagt, dass er unter diesem Investor kein weiteres Invest mehr tätigen wird.
21.03.2022 - 21:40 Uhr
Zitat von Nosebear
Interessant wie für wie naiv und unschuldig hier einige Windhorst halten. Das ist ein eiskalter Machtmensch. Und im Gegensatz zu einem Kühne in Hamburg hat der so gar keinen Hertha-Bezug.
LWs Historie spricht Bände, und die geht weiter zurück als 2008.
Zitat von Bombateng
Lars Windhorst hat sich auch nie als Lösung ins Spiel gebracht, daher ist der Diskussionspunkt sowieso einfach sinnlos.
Zitat von Begabtes_Kind
Du verstehst wohl mehr als ich. Dennoch bitte ich noch einmal zu lesen:
Und auch an Dich die Bitte um einen höflichen Umganston.
Zitat von Bombateng
Sag mal gehts noch?! Verstehst du eigentlich worum sich diese Diskussion und die Forderungen drehen?
Klar hat er seine Anteile erhalten, rechtlich ist alles klar. Aber wie dämlich ist es denn bitte vom Verein eine helfende Hand wegzuschlagen?!? Du schlägst eine helfende Hand weg, die dir das Leben rettet und rennst wieder Richtung Abgrund. Wer hier noch auf Gegenbauers Seite steht oder irgendwie nicht verstehen kann worum es hier wirklich geht, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen.
Sag mal gehts noch?! Verstehst du eigentlich worum sich diese Diskussion und die Forderungen drehen?
Klar hat er seine Anteile erhalten, rechtlich ist alles klar. Aber wie dämlich ist es denn bitte vom Verein eine helfende Hand wegzuschlagen?!? Du schlägst eine helfende Hand weg, die dir das Leben rettet und rennst wieder Richtung Abgrund. Wer hier noch auf Gegenbauers Seite steht oder irgendwie nicht verstehen kann worum es hier wirklich geht, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen.
Du verstehst wohl mehr als ich. Dennoch bitte ich noch einmal zu lesen:
Zitat von Begabtes_Kind
Das paradoxe an der Sache ist, dass er (Anm.: Lars Windhorst) sogar inhaltlich Recht hat, wenn er Gegenbauer und sein Gefolge kritisiert. Steffen Rohr hat gut dargelegt warum. Aber Lars Windhorst ist nicht die Lösung. Die Lösung muss aus dem Verein kommen.
Das paradoxe an der Sache ist, dass er (Anm.: Lars Windhorst) sogar inhaltlich Recht hat, wenn er Gegenbauer und sein Gefolge kritisiert. Steffen Rohr hat gut dargelegt warum. Aber Lars Windhorst ist nicht die Lösung. Die Lösung muss aus dem Verein kommen.
Und auch an Dich die Bitte um einen höflichen Umganston.
Lars Windhorst hat sich auch nie als Lösung ins Spiel gebracht, daher ist der Diskussionspunkt sowieso einfach sinnlos.
Interessant wie für wie naiv und unschuldig hier einige Windhorst halten. Das ist ein eiskalter Machtmensch. Und im Gegensatz zu einem Kühne in Hamburg hat der so gar keinen Hertha-Bezug.
LWs Historie spricht Bände, und die geht weiter zurück als 2008.
Okay, wenn wir schon ins Off-Topic gehen. Gegenbauer ist dann wohl der angenehmere Geschäftsmann mit seinem Unternehmen, dass seit jeher prekäre Arbeitsverhältnisse fördert bzw. nahezu gänzlich daraus besteht?
Hier geht es nicht um den Menschen Windhorst, der sicher nicht die tollste Person ist. Es geht darum, dass hier Chancen durch den Verein ausgeschlagen wurden, ganz ganz offensichtlich.
21.03.2022 - 23:05 Uhr
Zitat von Berlin71
Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum hier immer wieder so abwertend mit der Meinung anderer User umgegangen wird. Ich habe aus meiner beruflichen Tätigkeit (ich führe meinen Betrieb erfolgreich seit mehr als 20 Jahren) wahrscheinlich mehr Ahnung von Finanzen und Betriebsführung als du.
Hertha BSC hatte in den Jahren vor Windhorst die Linzens mit wenigen Auflagen bekommen, einige Jahre sogar ohne Auflagen. Der Spielbetrieb war ohne Windhorst gesichert.
Allerdings konnten durch die Millionen von Windhorst Verbindlichkeiten abgetragen werden, das waren mindestens 120 Mio wie schon an anderer Stelle von einem User und dem Berliner Kurier vorgerechnet.
Dass dann mit dem Windhorst Geld Spieler für 108 Mio gekauft werden konnten war nicht notwendig für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs sondern sollte einen Schritt in die Richtung internationale Plätze sein.
Ob und wie die Verluste in Folge von Corona hätten aufgefangen werden können, ist ein Satz mit einem großen "hätte".
"Finanziell nicht gut" bedeutet für mich, dass Jahr für Jahr Defizite eingefahren wurden ohne dass auf der anderen Seite eine sportliche Erfolgswelle absehbar war. Wir haben die CL nicht erreicht, die uns Gelder in die Kasse gespült hätte. Hertha hat es nicht geschafft Einnahmen und Ausgaben pari zu bekommen.
Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum hier immer wieder so abwertend mit der Meinung anderer User umgegangen wird. Ich habe aus meiner beruflichen Tätigkeit (ich führe meinen Betrieb erfolgreich seit mehr als 20 Jahren) wahrscheinlich mehr Ahnung von Finanzen und Betriebsführung als du.
Hertha BSC hatte in den Jahren vor Windhorst die Linzens mit wenigen Auflagen bekommen, einige Jahre sogar ohne Auflagen. Der Spielbetrieb war ohne Windhorst gesichert.
Allerdings konnten durch die Millionen von Windhorst Verbindlichkeiten abgetragen werden, das waren mindestens 120 Mio wie schon an anderer Stelle von einem User und dem Berliner Kurier vorgerechnet.
Dass dann mit dem Windhorst Geld Spieler für 108 Mio gekauft werden konnten war nicht notwendig für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs sondern sollte einen Schritt in die Richtung internationale Plätze sein.
Ob und wie die Verluste in Folge von Corona hätten aufgefangen werden können, ist ein Satz mit einem großen "hätte".
"Finanziell nicht gut" bedeutet für mich, dass Jahr für Jahr Defizite eingefahren wurden ohne dass auf der anderen Seite eine sportliche Erfolgswelle absehbar war. Wir haben die CL nicht erreicht, die uns Gelder in die Kasse gespült hätte. Hertha hat es nicht geschafft Einnahmen und Ausgaben pari zu bekommen.
Das mit dem Geld von LW groß Schulden abgetragen wurden ist ein Mytos.
Es wurden kaum Schulden getilgt und auch keine Anleihen vorzeitig ausgezahlt um zB Zinsen zu sparen.
Was der Kurier schreibt ist kein Beleg für die Wahrheit ihre Aussagen!
Ich kann mir nicht vorstellen das der Schreiberling vom Kurier explizite Einblicke diebezüglich hat.
Deshalb ist das vom Kurier auch nur wild spekuliert!
Allein die Anleihen in Höhe von 40.000.000 € sind mit jährlich 6,5% verzinst. Macht also 2.600.000 € per anno.
Ein Zeichner dieser Anleihen ist auch ein gewisser I.Schiller der also gut an Hertha verdient mit den Zinsen auch wenn er nur 200.000 Euro beteiligt ist!
Nachzulesen hier unter dem Punkt "Eigengeschäfte von Führungskräften:
https://www.herthabsc.com/de/club/nordic-bonds-investor-relations-uebersicht
Wenn man ganz böse ist könnte man meinen das genau aus diesem grund die Anleihen nicht ausgelöst wurden obwohl es ein riesen Ersparnis an Zinsen gewesen wäre!
21.03.2022 - 23:12 Uhr
Zitat von Nosebear
Interessant wie für wie naiv und unschuldig hier einige Windhorst halten. Das ist ein eiskalter Machtmensch. Und im Gegensatz zu einem Kühne in Hamburg hat der so gar keinen Hertha-Bezug.
LWs Historie spricht Bände, und die geht weiter zurück als 2008.
Interessant wie für wie naiv und unschuldig hier einige Windhorst halten. Das ist ein eiskalter Machtmensch. Und im Gegensatz zu einem Kühne in Hamburg hat der so gar keinen Hertha-Bezug.
LWs Historie spricht Bände, und die geht weiter zurück als 2008.
Es hält keiner LW als unschuldig.
Er ist genauso Geschäftsmann wie ein WG.
Der Unterschied LW hat Hertha mit 375 Mios geholfen.
Gegenbauer hat in den ganzen Jahren Hertha runtergewirtschftet.
- 2 Abstieg
- Extrem große Schuldenlast
- wenig bis garnicht erfolgsorientiert was Hertha angeht.
Das du LW vorhälst ein eiskalter Geschäftsmann zu seine und Gegenbauer da aussparts ist schon witzig.
Gegenbauer ist genauso ein Machtmensch und im Gegensatz zu LW hat er nicht einmal Visonen für Hertha.
Frage mal Angestellt von WG die werden ihn sicherlich in den Himmel heben!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tropper am 21.03.2022 um 23:14 Uhr bearbeitet
22.03.2022 - 01:05 Uhr
Zitat von Yehuda00
Ja. Habe IS dazu mal auf einer MV befragt. Er meinte, seitens der emissionsbegleitenden Banken sei ein Commitment des Clubs wünschenswert gewesen.
Zitat von Soki1072
Nur das ich das hier gerade richtig verstehe - Herr Schiller verdient an einem Deal, den er selbst eigefädelt hat und der Hertha 6,5% Zinsen per anno kostet, persönlich an den Zinsen die Hertha dafür zahlt, weil er die Anleihe des Gläubigers gezeichnet hat?
Zitat von Tropper
[
Allein die Anleihen in Höhe von 40.000.000 € sind mit jährlich 6,5% verzinst. Macht also 2.600.000 € per anno.
Ein Zeichner dieser Anleihen ist auch ein gewisser I.Schiller der also gut an Hertha verdient mit den Zinsen auch wenn er nur 200.000 Euro beteiligt ist!
Nachzulesen hier unter dem Punkt "Eigengeschäfte von Führungskräften:
https://www.herthabsc.com/de/club/nordic-bonds-investor-relations-uebersicht
Wenn man ganz böse ist könnte man meinen das genau aus diesem grund die Anleihen nicht ausgelöst wurden obwohl es ein riesen Ersparnis an Zinsen gewesen wäre!
[
Allein die Anleihen in Höhe von 40.000.000 € sind mit jährlich 6,5% verzinst. Macht also 2.600.000 € per anno.
Ein Zeichner dieser Anleihen ist auch ein gewisser I.Schiller der also gut an Hertha verdient mit den Zinsen auch wenn er nur 200.000 Euro beteiligt ist!
Nachzulesen hier unter dem Punkt "Eigengeschäfte von Führungskräften:
https://www.herthabsc.com/de/club/nordic-bonds-investor-relations-uebersicht
Wenn man ganz böse ist könnte man meinen das genau aus diesem grund die Anleihen nicht ausgelöst wurden obwohl es ein riesen Ersparnis an Zinsen gewesen wäre!
Nur das ich das hier gerade richtig verstehe - Herr Schiller verdient an einem Deal, den er selbst eigefädelt hat und der Hertha 6,5% Zinsen per anno kostet, persönlich an den Zinsen die Hertha dafür zahlt, weil er die Anleihe des Gläubigers gezeichnet hat?
Ja. Habe IS dazu mal auf einer MV befragt. Er meinte, seitens der emissionsbegleitenden Banken sei ein Commitment des Clubs wünschenswert gewesen.
Danke für die Einordnung! Ich würde noch ergänzen:
-Die Zinsen sind marktüblich, da das Risiko (Verzinsung) bei einem Fußballverein unplanbarer ist, als bei normalen Wirtschaftsunternehmen.
-40 Mio. sind nicht so einfach am Markt zu platzieren und fordern deshalb eine attraktive Verzinsung.
-Banken hätten mehr gefordert, da man sonst diesen Weg gegangen wäre. Niemand tut sich den Stress der Anleiheemission an, wenn er auch bei der Bank einen Kreditvertrag unterschreiben kann.
-Persönliche Beteiligungen von Geschäftsfuhrern sind üblich, da dadurch besser sichergestellt werden kann, dass richtig gewirtschaftet wird und es für die Rückzahlung reicht. Die handelnden Personen haben damit ein Eigeninteresse an der Rückzahlung.
Man kann eine Anleihe übrigens nicht immer einfach ablösen. Es muss vorher klar geregelt worden sein. Selbst wenn man es kann, muss man sich dann entweder günstiger finanzieren können (günstigerer Bankkredit) oder aus Eigenkapital finanzieren. Eigenkapital hat aber den Nachteil, dass aufeinmal 40 Mio. € Liquidität fehlen, was durch Corona ein unnötiges Risiko wäre oder schlicht gar nicht da ist, weil anderweitig investiert.
Das Investment und das „nicht-ablösen“ sind daher als positives Zeichen bzw. kluges handeln zu werten.
Nur für den Fall, dass hier Leute gleich mit der Keule schwingen und „persönliche Bereicherung“ schreien
22.03.2022 - 09:33 Uhr
In welcher Situation befindet sich Lars Windhorst nun?
Eine Zusammenarbeit mit Werner Gegenbauer und seinen "Gefolgsleuten" hat er ausgeschlossen und darüberhinaus ist er Gegenbauer auf eine Weise angegangen, die es schwer vorstellbar macht, dass die beiden in Zukunft wieder zusammenfinden könnten. Er setzt alles darauf, dass Gegenbauer abgewählt wird.
Gegenbauer wurde aber letztes Jahr wiedergewählt und könnte diesen Sommer nur mit 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder abgewählt werden. Also ehrlich gesagt, sehr realistsich erscheint mir dies nicht.
Es ist viel wahrschenlicher, dass Werner Gegenbauer die MV überlebt, zumal er ja schon angekündigt hat nach der Saison deutlich Stellung gegenüber den Vorwürfen von Lars Windhorst zu beziehen.
So denke ich, dass Lars Windhorst in einer Situation landen wird, nach der MV, in der er 374 Mio. Euro im Verein stekcen hat, die er nicht so einfach abschreiben kann und gleichzeitig das Tischtuch zum Präsidium von Hertha BSC zerschnitten ist.
Seine einzige Möglichkeit Einfluß auf den Verein zu nehmen wäre dann, wenn der Verein in akuter Geldnot auf weitere Zahlungen angewiesen wäre und diese nicht woanders geliehen bekommt, sondern beim Investor Lars Windhorst vorstellig werden müsste.
Enstprechend wird im Verein gespart, man sieht das an der Transferpolitik, und möchte eine finanzielle Abhängigkeit vom Investor unter allen Umständen vermeiden.
So haben wir ein ungesundes Spannungsfeld und bei Lars Windhorst die Tendenz in der Öffentlichkeit Stimmung gegen das Präsidium zu machen, da er hierin die einzige Chance sieht sein Investment zu sichern.
Mir kommt das nicht recht überlegt vor. Lars Windhorst handelt eher naiv und es könnte uns bei Hertha für die nächste Zeit ein Stellungskrieg zwischen Präsidium und Investor drohen, bei dem wenig Bewegung möglich ist und viel nach außen getragen wird, Unruhe entsteht und schlechte Stimmung herrscht.
Und glaubt mir, sehr gerne würde ich bei uns im Präsidium jemand Kompetenteren als Werner Gegenbauer sehen, jemanden der unseren Investor Lars Windhorst abzuholen vermag, Kräfte bündeln und eine gemeinsame Entwicklung vorantreiben könnte.
Stattdessen droht uns ein Stellungskrieg.
Eine Zusammenarbeit mit Werner Gegenbauer und seinen "Gefolgsleuten" hat er ausgeschlossen und darüberhinaus ist er Gegenbauer auf eine Weise angegangen, die es schwer vorstellbar macht, dass die beiden in Zukunft wieder zusammenfinden könnten. Er setzt alles darauf, dass Gegenbauer abgewählt wird.
Gegenbauer wurde aber letztes Jahr wiedergewählt und könnte diesen Sommer nur mit 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder abgewählt werden. Also ehrlich gesagt, sehr realistsich erscheint mir dies nicht.
Es ist viel wahrschenlicher, dass Werner Gegenbauer die MV überlebt, zumal er ja schon angekündigt hat nach der Saison deutlich Stellung gegenüber den Vorwürfen von Lars Windhorst zu beziehen.
So denke ich, dass Lars Windhorst in einer Situation landen wird, nach der MV, in der er 374 Mio. Euro im Verein stekcen hat, die er nicht so einfach abschreiben kann und gleichzeitig das Tischtuch zum Präsidium von Hertha BSC zerschnitten ist.
Seine einzige Möglichkeit Einfluß auf den Verein zu nehmen wäre dann, wenn der Verein in akuter Geldnot auf weitere Zahlungen angewiesen wäre und diese nicht woanders geliehen bekommt, sondern beim Investor Lars Windhorst vorstellig werden müsste.
Enstprechend wird im Verein gespart, man sieht das an der Transferpolitik, und möchte eine finanzielle Abhängigkeit vom Investor unter allen Umständen vermeiden.
So haben wir ein ungesundes Spannungsfeld und bei Lars Windhorst die Tendenz in der Öffentlichkeit Stimmung gegen das Präsidium zu machen, da er hierin die einzige Chance sieht sein Investment zu sichern.
Mir kommt das nicht recht überlegt vor. Lars Windhorst handelt eher naiv und es könnte uns bei Hertha für die nächste Zeit ein Stellungskrieg zwischen Präsidium und Investor drohen, bei dem wenig Bewegung möglich ist und viel nach außen getragen wird, Unruhe entsteht und schlechte Stimmung herrscht.
Und glaubt mir, sehr gerne würde ich bei uns im Präsidium jemand Kompetenteren als Werner Gegenbauer sehen, jemanden der unseren Investor Lars Windhorst abzuholen vermag, Kräfte bündeln und eine gemeinsame Entwicklung vorantreiben könnte.
Stattdessen droht uns ein Stellungskrieg.
22.03.2022 - 10:36 Uhr
Zitat von Berlin71
Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum hier immer wieder so abwertend mit der Meinung anderer User umgegangen wird. Ich habe aus meiner beruflichen Tätigkeit (ich führe meinen Betrieb erfolgreich seit mehr als 20 Jahren) wahrscheinlich mehr Ahnung von Finanzen und Betriebsführung als du.
Hertha BSC hatte in den Jahren vor Windhorst die Linzens mit wenigen Auflagen bekommen, einige Jahre sogar ohne Auflagen. Der Spielbetrieb war ohne Windhorst gesichert.
Allerdings konnten durch die Millionen von Windhorst Verbindlichkeiten abgetragen werden, das waren mindestens 120 Mio wie schon an anderer Stelle von einem User und dem Berliner Kurier vorgerechnet.
Dass dann mit dem Windhorst Geld Spieler für 108 Mio gekauft werden konnten war nicht notwendig für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs sondern sollte einen Schritt in die Richtung internationale Plätze sein.
Ob und wie die Verluste in Folge von Corona hätten aufgefangen werden können, ist ein Satz mit einem großen "hätte".
"Finanziell nicht gut" bedeutet für mich, dass Jahr für Jahr Defizite eingefahren wurden ohne dass auf der anderen Seite eine sportliche Erfolgswelle absehbar war. Wir haben die CL nicht erreicht, die uns Gelder in die Kasse gespült hätte. Hertha hat es nicht geschafft Einnahmen und Ausgaben pari zu bekommen.
Zitat von StephanK
Ja, es ist die Aufgabe der GF, Sponsoren zu finden, um die laufenen Kosten zu decken. Unter Gegenbauer musste aber ein Investor her, dass man den Spielbetrieb aufrecht erhalten konnte. Dass du den Unterschied nicht kennst, erklärt deine Beiträge hier.
Wenn du deinen Lebensunterhalt nur noch davon bestreiten kannst, weil du Kredite bei der Bank aufnimmst, die nur nicht von deinem Einkommen tilgen kannst und durch Verkäufe von Möbeln und Kleidung, kannst du das so sehen, dass du lediglich "finanziell nicht gut" agierst. Das sieht aber nicht jeder so.
Zitat von Berlin71
Zitat von StephanK
Keine "finanziell gute Basis" geschafften ist ja mal eine maßlose Untertreibung. Es wurde überhaupt keine Basis geschafften. Ohne den Verkauf von Anteilen bzw. Kapitalerhöhungen wären hier die Lichter schon lange aus. Und dieses Handeln löst nicht nur Kritik, sondern völlig zurecht auch Rücktrittsforderungen aus.
Das ist doch genau eine der Aufgaben des Vorstands bzw. der Geschäftsführung. Sponsoren aufzutreiben. Das haben die Verantwortlichen geschafft. Dass jetzt einer der Sponsoren sich ins Geschäft einmischt - haben wir immer befürchtet in diesem Forum und davor gewarnt. Die 50+1 Regel vehement verteidigt.
Jetzt plötzlich ist Windhorst der Gute weil er sich ins Geschäft einmischt. So ändern sich die Meinungen. Ist schon interessant was so passiert wenn es sportlich nicht so läuft.
Zitat von Berlin71
Da jetzt ja auch immer wieder der eine User dem anderen User Naivität u.ä. vorwirft doch mal einige Worte zu den Fakten.
Gegenbauer ist jetzt seit Jahren unser Präsident und hat es nicht geschafft mit Schiller eine finanziell gute Basis zu schaffen. Die Verbindlichkeiten sind immer gewachsen und nur durch verschiedene Investoren aufgefangen worden. Gleichzeitig ist sportlich im Mittelmass der 1. Liga agiert worden, seit 2 Jahren droht der sportliche Abstieg. Das löst selbstverständlich Kritik an Gegenbauer und Schiller aus.
Da jetzt ja auch immer wieder der eine User dem anderen User Naivität u.ä. vorwirft doch mal einige Worte zu den Fakten.
Gegenbauer ist jetzt seit Jahren unser Präsident und hat es nicht geschafft mit Schiller eine finanziell gute Basis zu schaffen. Die Verbindlichkeiten sind immer gewachsen und nur durch verschiedene Investoren aufgefangen worden. Gleichzeitig ist sportlich im Mittelmass der 1. Liga agiert worden, seit 2 Jahren droht der sportliche Abstieg. Das löst selbstverständlich Kritik an Gegenbauer und Schiller aus.
Keine "finanziell gute Basis" geschafften ist ja mal eine maßlose Untertreibung. Es wurde überhaupt keine Basis geschafften. Ohne den Verkauf von Anteilen bzw. Kapitalerhöhungen wären hier die Lichter schon lange aus. Und dieses Handeln löst nicht nur Kritik, sondern völlig zurecht auch Rücktrittsforderungen aus.
Das ist doch genau eine der Aufgaben des Vorstands bzw. der Geschäftsführung. Sponsoren aufzutreiben. Das haben die Verantwortlichen geschafft. Dass jetzt einer der Sponsoren sich ins Geschäft einmischt - haben wir immer befürchtet in diesem Forum und davor gewarnt. Die 50+1 Regel vehement verteidigt.
Jetzt plötzlich ist Windhorst der Gute weil er sich ins Geschäft einmischt. So ändern sich die Meinungen. Ist schon interessant was so passiert wenn es sportlich nicht so läuft.
Ja, es ist die Aufgabe der GF, Sponsoren zu finden, um die laufenen Kosten zu decken. Unter Gegenbauer musste aber ein Investor her, dass man den Spielbetrieb aufrecht erhalten konnte. Dass du den Unterschied nicht kennst, erklärt deine Beiträge hier.
Wenn du deinen Lebensunterhalt nur noch davon bestreiten kannst, weil du Kredite bei der Bank aufnimmst, die nur nicht von deinem Einkommen tilgen kannst und durch Verkäufe von Möbeln und Kleidung, kannst du das so sehen, dass du lediglich "finanziell nicht gut" agierst. Das sieht aber nicht jeder so.
Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum hier immer wieder so abwertend mit der Meinung anderer User umgegangen wird. Ich habe aus meiner beruflichen Tätigkeit (ich führe meinen Betrieb erfolgreich seit mehr als 20 Jahren) wahrscheinlich mehr Ahnung von Finanzen und Betriebsführung als du.
Hertha BSC hatte in den Jahren vor Windhorst die Linzens mit wenigen Auflagen bekommen, einige Jahre sogar ohne Auflagen. Der Spielbetrieb war ohne Windhorst gesichert.
Allerdings konnten durch die Millionen von Windhorst Verbindlichkeiten abgetragen werden, das waren mindestens 120 Mio wie schon an anderer Stelle von einem User und dem Berliner Kurier vorgerechnet.
Dass dann mit dem Windhorst Geld Spieler für 108 Mio gekauft werden konnten war nicht notwendig für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs sondern sollte einen Schritt in die Richtung internationale Plätze sein.
Ob und wie die Verluste in Folge von Corona hätten aufgefangen werden können, ist ein Satz mit einem großen "hätte".
"Finanziell nicht gut" bedeutet für mich, dass Jahr für Jahr Defizite eingefahren wurden ohne dass auf der anderen Seite eine sportliche Erfolgswelle absehbar war. Wir haben die CL nicht erreicht, die uns Gelder in die Kasse gespült hätte. Hertha hat es nicht geschafft Einnahmen und Ausgaben pari zu bekommen.
Ich habe dir lediglich aufzeigen wollen, dass Windhorst kein Sponsor ist, sondern ein Investor und die das Wirken eines Investors versucht auf den Alltag zu übertragen zum besseren Verständnis, da du beides in einen Topf geworfen hast. Irgendwelche Schw..vergleiche, wer wo mehr Ahnung hat im echten Leben, überlasse ich gern dir.
Nenne doch bitte mal die Vereine in den ersten drei Ligen, die in der Gegenbauer-Zeit keine Lizenz bekommen haben. Daran sieht man, dass die Lizenz bekommen erstmal eher eine Selbstverständlichkeit ist, denn eine erwähnenswerte Leistung. Und wie lange wäre es denn deiner Meinung nach gegangen ohne Investoren? Du meinst also ohne KKR wäre das alles auch möglich gewesen? Wie lange ist man denn als Betrieb mit jährlichen Verlusten in Millionenhöhe weiter lebensfähig? Der Verein war doch in der gesamten Gegenbauer-Ära so geführt, dass wir eine CL-Quali gebraucht hätten, um überhaupt mal an schwarze Zahlen denken zu können. Das gesamte Gebähren war völlig unverantwortlich.
Es ist übrigens bezeichnend, dass man jetzt nur etwas gegen Windhorst hört und eigentlich kein Pro zu Gegenbauer. Was hat er denn geleistet in den Jahren? Weshalb sollte er über den Sommer hinaus weiter Präsident bleiben? Dass man nun gerade bei Gegenbauer über den Zeitpunkt von öffentlicher Kritik diskutieren will, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Wer war nochmal derjenige, der einen Machtkampf im Verein öffentlich geführt hat, als wir mitten im Meisterschaftskampf waren?
Der wesentliche Punkt, dass Gegenbauer eher an Machterhalt, denn als Erfolg für den Verein interessiert ist, ist zumindest schon seit vielen Jahren eher die Vermutung (wissen können wir das nicht, weil wir nicht die Arbeit im Verein im Detail kennen und auch Gegenbauer nur vor und nicht in den Kopf gucken können).
Da hat Windhorst mehr Interesse am Erfolg des Vereins.
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