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Jobe Bellingham
Geburtsdatum 23.09.2005
Alter 20
Nat. England  England
Größe 1,91m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Zentrales Mittelfeld
Fuß rechts
Akt. Verein Borussia Dortmund

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 1--
1--

Jobe Bellingham [7]

08.06.2025 - 20:18 Uhr
Jobe Bellingham [7] |#981
10.08.2026 - 11:13 Uhr
Zitat von AubaBVBschnub

Zitat von Seppinho

Zitat von bvb_rockzz

Muss den Thread leider mal hochholen. Ich werde mit ihm leider nicht warm. Für mich ist er, wenn man eine Wunschelf mit dem aktuellen Kader aufstellt, der größte Schwachpunkt im Team.
Auch wenn ich ihm zugutehalte, dass er sich in der Rückrunde an das Tempo adaptiert hat, ist er für mich weiterhin ein maximal durchschnittlich talentierter Spieler. Ich sehe keine überdurchschnittlich ausgeprägten Fähigkeiten bei ihm. Er ist strategisch schwach, hat enorme Defizite im Bereich Dynamik und Tempo. Sein Passspiel ist schwach bis mäßig, Torgefahr ist praktisch nicht vorhanden.
Es tut mit leid, aber das ist von den Fähigkeiten und vom Potenzial her für mich ein Spieler für irgendwas in Richtung Gladbach oder Werder, aber keine Stammelf beim BVB.
Das klingt recht drastisch, ist aber genau das, was ich bei diesem Spieler schon seit den ersten Gerüchten bis zum heutigen Tage empfinde und wobei ich auch keine Hoffnung auf entscheidende Besserung habe.
Es fehlt neben Nmecha definitiv ein Spieler, Jobe darf hier nicht die Lösung sein.


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.
Jobe Bellingham [7] |#982
10.08.2026 - 11:52 Uhr
Zitat von MrSimpson

Zitat von AubaBVBschnub

Zitat von Seppinho

Zitat von bvb_rockzz

Muss den Thread leider mal hochholen. Ich werde mit ihm leider nicht warm. Für mich ist er, wenn man eine Wunschelf mit dem aktuellen Kader aufstellt, der größte Schwachpunkt im Team.
Auch wenn ich ihm zugutehalte, dass er sich in der Rückrunde an das Tempo adaptiert hat, ist er für mich weiterhin ein maximal durchschnittlich talentierter Spieler. Ich sehe keine überdurchschnittlich ausgeprägten Fähigkeiten bei ihm. Er ist strategisch schwach, hat enorme Defizite im Bereich Dynamik und Tempo. Sein Passspiel ist schwach bis mäßig, Torgefahr ist praktisch nicht vorhanden.
Es tut mit leid, aber das ist von den Fähigkeiten und vom Potenzial her für mich ein Spieler für irgendwas in Richtung Gladbach oder Werder, aber keine Stammelf beim BVB.
Das klingt recht drastisch, ist aber genau das, was ich bei diesem Spieler schon seit den ersten Gerüchten bis zum heutigen Tage empfinde und wobei ich auch keine Hoffnung auf entscheidende Besserung habe.
Es fehlt neben Nmecha definitiv ein Spieler, Jobe darf hier nicht die Lösung sein.


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coq-au-vin am 10.08.2026 um 11:58 Uhr bearbeitet
Jobe Bellingham [7] |#983
10.08.2026 - 12:14 Uhr
Zitat von Coq-au-vin
Zitat von MrSimpson

Zitat von AubaBVBschnub

Zitat von Seppinho

Zitat von bvb_rockzz

Muss den Thread leider mal hochholen. Ich werde mit ihm leider nicht warm. Für mich ist er, wenn man eine Wunschelf mit dem aktuellen Kader aufstellt, der größte Schwachpunkt im Team.
Auch wenn ich ihm zugutehalte, dass er sich in der Rückrunde an das Tempo adaptiert hat, ist er für mich weiterhin ein maximal durchschnittlich talentierter Spieler. Ich sehe keine überdurchschnittlich ausgeprägten Fähigkeiten bei ihm. Er ist strategisch schwach, hat enorme Defizite im Bereich Dynamik und Tempo. Sein Passspiel ist schwach bis mäßig, Torgefahr ist praktisch nicht vorhanden.
Es tut mit leid, aber das ist von den Fähigkeiten und vom Potenzial her für mich ein Spieler für irgendwas in Richtung Gladbach oder Werder, aber keine Stammelf beim BVB.
Das klingt recht drastisch, ist aber genau das, was ich bei diesem Spieler schon seit den ersten Gerüchten bis zum heutigen Tage empfinde und wobei ich auch keine Hoffnung auf entscheidende Besserung habe.
Es fehlt neben Nmecha definitiv ein Spieler, Jobe darf hier nicht die Lösung sein.


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.


Man sollte auch nur mal an das erste Jahr von Ilkay zurückdenken und wie er dann irgendwann explodiert ist. Im ersten Jahr wurde er doch noch mehr verteufelt als es jetzt bei Jobe der Fall ist und Kloppo hat ihn dann ja zeitweise ganz rausgenommen.

Das größte Problem bei der Erwartungshaltung an Jobe ist fast wie erwartet, dass man eine genauso schnelle Eingewöhnung erwartet hat wie bei Jude.

Aber das Potential ist doch unverkennbar.

Anderes Beispiel das mir noch einfallen würde auf einer ähnlichen Position ist Merino. Nicht jeder Spieler entfaltet sofort sein Potential. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Spieler explodiert irgendwann, aber bei Jobe bin ich guter Dinge.

•     •     •

Mach schon Platz, ich bin der Landvogt!
Jobe Bellingham [7] |#984
10.08.2026 - 15:03 Uhr
Zitat von air_riedle
Zitat von Coq-au-vin

Zitat von MrSimpson

Zitat von AubaBVBschnub

Zitat von Seppinho

Zitat von bvb_rockzz

Muss den Thread leider mal hochholen. Ich werde mit ihm leider nicht warm. Für mich ist er, wenn man eine Wunschelf mit dem aktuellen Kader aufstellt, der größte Schwachpunkt im Team.
Auch wenn ich ihm zugutehalte, dass er sich in der Rückrunde an das Tempo adaptiert hat, ist er für mich weiterhin ein maximal durchschnittlich talentierter Spieler. Ich sehe keine überdurchschnittlich ausgeprägten Fähigkeiten bei ihm. Er ist strategisch schwach, hat enorme Defizite im Bereich Dynamik und Tempo. Sein Passspiel ist schwach bis mäßig, Torgefahr ist praktisch nicht vorhanden.
Es tut mit leid, aber das ist von den Fähigkeiten und vom Potenzial her für mich ein Spieler für irgendwas in Richtung Gladbach oder Werder, aber keine Stammelf beim BVB.
Das klingt recht drastisch, ist aber genau das, was ich bei diesem Spieler schon seit den ersten Gerüchten bis zum heutigen Tage empfinde und wobei ich auch keine Hoffnung auf entscheidende Besserung habe.
Es fehlt neben Nmecha definitiv ein Spieler, Jobe darf hier nicht die Lösung sein.


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.


Man sollte auch nur mal an das erste Jahr von Ilkay zurückdenken und wie er dann irgendwann explodiert ist. Im ersten Jahr wurde er doch noch mehr verteufelt als es jetzt bei Jobe der Fall ist und Kloppo hat ihn dann ja zeitweise ganz rausgenommen.

Das größte Problem bei der Erwartungshaltung an Jobe ist fast wie erwartet, dass man eine genauso schnelle Eingewöhnung erwartet hat wie bei Jude.

Aber das Potential ist doch unverkennbar.

Anderes Beispiel das mir noch einfallen würde auf einer ähnlichen Position ist Merino. Nicht jeder Spieler entfaltet sofort sein Potential. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Spieler explodiert irgendwann, aber bei Jobe bin ich guter Dinge.


Mir fällt eigentlich fast gar kein zentraler/defensiver Mittelfeldspieler ein, der bei uns mal mit 20 eine bessere Rolle gespielt hätte als Jobe (außer Jude eben) - dafür viele, die schlechter waren. Sahin wurde in dem Alter mal nach Rotterdam verliehen, Sven Bender kam gerade von 1860 München, Gündogan hat anfangs nicht performt, Merino konnte sich, wie du richtig sagst, nicht durchsetzen. Toni Kroos wurde mit 20 von Bayern mal nach Leverkusen verliehen (wo er dann aber durchgestartet ist).
Jobe Bellingham [7] |#985
10.08.2026 - 15:13 Uhr
Quote from air_riedle
Quote from Coq-au-vin

Quote from MrSimpson

Quote from AubaBVBschnub

Quote from Seppinho

Quote from bvb_rockzz

Muss den Thread leider mal hochholen. Ich werde mit ihm leider nicht warm. Für mich ist er, wenn man eine Wunschelf mit dem aktuellen Kader aufstellt, der größte Schwachpunkt im Team.
Auch wenn ich ihm zugutehalte, dass er sich in der Rückrunde an das Tempo adaptiert hat, ist er für mich weiterhin ein maximal durchschnittlich talentierter Spieler. Ich sehe keine überdurchschnittlich ausgeprägten Fähigkeiten bei ihm. Er ist strategisch schwach, hat enorme Defizite im Bereich Dynamik und Tempo. Sein Passspiel ist schwach bis mäßig, Torgefahr ist praktisch nicht vorhanden.
Es tut mit leid, aber das ist von den Fähigkeiten und vom Potenzial her für mich ein Spieler für irgendwas in Richtung Gladbach oder Werder, aber keine Stammelf beim BVB.
Das klingt recht drastisch, ist aber genau das, was ich bei diesem Spieler schon seit den ersten Gerüchten bis zum heutigen Tage empfinde und wobei ich auch keine Hoffnung auf entscheidende Besserung habe.
Es fehlt neben Nmecha definitiv ein Spieler, Jobe darf hier nicht die Lösung sein.


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.


Man sollte auch nur mal an das erste Jahr von Ilkay zurückdenken und wie er dann irgendwann explodiert ist. Im ersten Jahr wurde er doch noch mehr verteufelt als es jetzt bei Jobe der Fall ist und Kloppo hat ihn dann ja zeitweise ganz rausgenommen.

Das größte Problem bei der Erwartungshaltung an Jobe ist fast wie erwartet, dass man eine genauso schnelle Eingewöhnung erwartet hat wie bei Jude.

Aber das Potential ist doch unverkennbar.

Anderes Beispiel das mir noch einfallen würde auf einer ähnlichen Position ist Merino. Nicht jeder Spieler entfaltet sofort sein Potential. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Spieler explodiert irgendwann, aber bei Jobe bin ich guter Dinge.


Gündogan hatte aber halt auch grundsätzlich die Voraussetzungen, um diesen Sprung zu machen, und hat seine Fähigkeiten selbst in seiner anfangs noch sehr fehlerbehafteten Saison immer wieder angedeutet.

Bei Jobe sind nicht nur die physischen Voraussetzungen, insbesondere die Dynamik, sondern auch die mentalen Aspekte einfach etwas ganz anderes. An Dynamik wird er vermutlich kaum noch groß zulegen können. Da wird man hoffen müssen, dass er sich gedanklich weiterentwickelt, schneller Lösungen findet und Situationen früher erkennt. Bisher zeigt sich da aber leider nur sehr wenig Entwicklung in diesem Bereich. Gefühlt verlangsamt er das Spiel mit nahezu jedem Kontakt und braucht immer ein bis zwei Schritte mehr, um seine Füße zu sortieren und den Ball weiterzuspielen als die meisten anderen.

Dazu spielt er zu 90 % Sicherheitspässe. Vertikalpässe sieht man eigentlich nur, wenn er überhaupt keinen Druck hat, und selbst dann sind die von der Qualität her eher überschaubar.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir neben Nmecha keinen klassischen Abräumer brauchen. Nmecha läuft trotz seiner offensiven Stärken defensiv bereits unfassbar viele Räume zu. Was mir daneben aber fehlen würde, wäre ein Spieler, der aus der Tiefe strategischer den Spielaufbau übernimmt und das Tempo des Spiels diktiert.

...und da bekomme ich bei Jobe langsam Bauchschmerzen, weil ich zunehmend Zweifel habe, ob er sich tatsächlich in eine solche Rolle hineinentwickeln kann.
Jobe Bellingham [7] |#986
10.08.2026 - 15:19 Uhr
Zitat von BigDogTinyHome

Quote from air_riedle
Quote from Coq-au-vin
Quote from MrSimpson
Quote from AubaBVBschnub
Quote from Seppinho
Quote from bvb_rockzz


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.


Man sollte auch nur mal an das erste Jahr von Ilkay zurückdenken und wie er dann irgendwann explodiert ist. Im ersten Jahr wurde er doch noch mehr verteufelt als es jetzt bei Jobe der Fall ist und Kloppo hat ihn dann ja zeitweise ganz rausgenommen.

Das größte Problem bei der Erwartungshaltung an Jobe ist fast wie erwartet, dass man eine genauso schnelle Eingewöhnung erwartet hat wie bei Jude.

Aber das Potential ist doch unverkennbar.

Anderes Beispiel das mir noch einfallen würde auf einer ähnlichen Position ist Merino. Nicht jeder Spieler entfaltet sofort sein Potential. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Spieler explodiert irgendwann, aber bei Jobe bin ich guter Dinge.


Gündogan hatte aber halt auch grundsätzlich die Voraussetzungen, um diesen Sprung zu machen, und hat seine Fähigkeiten selbst in seiner anfangs noch sehr fehlerbehafteten Saison immer wieder angedeutet.

Bei Jobe sind nicht nur die physischen Voraussetzungen, insbesondere die Dynamik, sondern auch die mentalen Aspekte einfach etwas ganz anderes. An Dynamik wird er vermutlich kaum noch groß zulegen können. Da wird man hoffen müssen, dass er sich gedanklich weiterentwickelt, schneller Lösungen findet und Situationen früher erkennt. Bisher zeigt sich da aber leider nur sehr wenig Entwicklung in diesem Bereich. Gefühlt verlangsamt er das Spiel mit nahezu jedem Kontakt und braucht immer ein bis zwei Schritte mehr, um seine Füße zu sortieren und den Ball weiterzuspielen als die meisten anderen.

Dazu spielt er zu 90 % Sicherheitspässe. Vertikalpässe sieht man eigentlich nur, wenn er überhaupt keinen Druck hat, und selbst dann sind die von der Qualität her eher überschaubar.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir neben Nmecha keinen klassischen Abräumer brauchen. Nmecha läuft trotz seiner offensiven Stärken defensiv bereits unfassbar viele Räume zu. Was mir daneben aber fehlen würde, wäre ein Spieler, der aus der Tiefe strategischer den Spielaufbau übernimmt und das Tempo des Spiels diktiert.

...und da bekomme ich bei Jobe langsam Bauchschmerzen, weil ich zunehmend Zweifel habe, ob er sich tatsächlich in eine solche Rolle hineinentwickeln kann.


Und was machst Du, wenn irgendein Verein im nächsten Jahr die AK von Nmecha zieht und dieser wechselt?
Dann hast Du einen Abräumer verpflichtet, der mit Ball ähnlich limitiert sein könnte wie es Bellingham ist und keinen Nmecha mehr.
Dann dreht man sich im Kreis.
Eigentlich müsste man als DM einen verpflichten, der Spielaufbau kann, der dirigieren kann und defensiv soweit gut ist, daß Bellingham da nicht alleine aufräumen muss.
Man kann den Kader doch jetzt nicht an einem Spieler ausrichten, der wahrscheinlich eh bald weg sein könnte.
Daher wird man weiterhin mit Bellingham arbeiten, damit dieser genau in diese Rolle hineinwachsen kann.
Das ist viel Konjunktiv, aber eine Kaderplanung muss auch sowas wie eine Zukunft haben und nicht nur im jetzigen Konstrukt funktionieren.
Jobe Bellingham [7] |#987
10.08.2026 - 15:29 Uhr
Zitat von BigDogTinyHome

Quote from air_riedle
Quote from Coq-au-vin
Quote from MrSimpson
Quote from AubaBVBschnub
Quote from Seppinho
Quote from bvb_rockzz


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.


Man sollte auch nur mal an das erste Jahr von Ilkay zurückdenken und wie er dann irgendwann explodiert ist. Im ersten Jahr wurde er doch noch mehr verteufelt als es jetzt bei Jobe der Fall ist und Kloppo hat ihn dann ja zeitweise ganz rausgenommen.

Das größte Problem bei der Erwartungshaltung an Jobe ist fast wie erwartet, dass man eine genauso schnelle Eingewöhnung erwartet hat wie bei Jude.

Aber das Potential ist doch unverkennbar.

Anderes Beispiel das mir noch einfallen würde auf einer ähnlichen Position ist Merino. Nicht jeder Spieler entfaltet sofort sein Potential. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Spieler explodiert irgendwann, aber bei Jobe bin ich guter Dinge.


Gündogan hatte aber halt auch grundsätzlich die Voraussetzungen, um diesen Sprung zu machen, und hat seine Fähigkeiten selbst in seiner anfangs noch sehr fehlerbehafteten Saison immer wieder angedeutet.

Bei Jobe sind nicht nur die physischen Voraussetzungen, insbesondere die Dynamik, sondern auch die mentalen Aspekte einfach etwas ganz anderes. An Dynamik wird er vermutlich kaum noch groß zulegen können. Da wird man hoffen müssen, dass er sich gedanklich weiterentwickelt, schneller Lösungen findet und Situationen früher erkennt. Bisher zeigt sich da aber leider nur sehr wenig Entwicklung in diesem Bereich. Gefühlt verlangsamt er das Spiel mit nahezu jedem Kontakt und braucht immer ein bis zwei Schritte mehr, um seine Füße zu sortieren und den Ball weiterzuspielen als die meisten anderen.

Dazu spielt er zu 90 % Sicherheitspässe. Vertikalpässe sieht man eigentlich nur, wenn er überhaupt keinen Druck hat, und selbst dann sind die von der Qualität her eher überschaubar.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir neben Nmecha keinen klassischen Abräumer brauchen. Nmecha läuft trotz seiner offensiven Stärken defensiv bereits unfassbar viele Räume zu. Was mir daneben aber fehlen würde, wäre ein Spieler, der aus der Tiefe strategischer den Spielaufbau übernimmt und das Tempo des Spiels diktiert.

...und da bekomme ich bei Jobe langsam Bauchschmerzen, weil ich zunehmend Zweifel habe, ob er sich tatsächlich in eine solche Rolle hineinentwickeln kann.


aber genau das wurde doch schon probiert mit Groß und ist krachend gescheitert, jetzt kannst du gerne behaupten, er war einfach zu schlecht, aber seine Leistungen davor und danach zeigen halt das Gegenteil, er war nicht zu schlecht, es funktionierte schlicht nicht
Jobe Bellingham [7] |#988
10.08.2026 - 15:31 Uhr
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Quote from Coq-au-vin
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Quote from AubaBVBschnub
Quote from Seppinho
Quote from bvb_rockzz


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.


Man sollte auch nur mal an das erste Jahr von Ilkay zurückdenken und wie er dann irgendwann explodiert ist. Im ersten Jahr wurde er doch noch mehr verteufelt als es jetzt bei Jobe der Fall ist und Kloppo hat ihn dann ja zeitweise ganz rausgenommen.

Das größte Problem bei der Erwartungshaltung an Jobe ist fast wie erwartet, dass man eine genauso schnelle Eingewöhnung erwartet hat wie bei Jude.

Aber das Potential ist doch unverkennbar.

Anderes Beispiel das mir noch einfallen würde auf einer ähnlichen Position ist Merino. Nicht jeder Spieler entfaltet sofort sein Potential. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Spieler explodiert irgendwann, aber bei Jobe bin ich guter Dinge.


Gündogan hatte aber halt auch grundsätzlich die Voraussetzungen, um diesen Sprung zu machen, und hat seine Fähigkeiten selbst in seiner anfangs noch sehr fehlerbehafteten Saison immer wieder angedeutet.

Bei Jobe sind nicht nur die physischen Voraussetzungen, insbesondere die Dynamik, sondern auch die mentalen Aspekte einfach etwas ganz anderes. An Dynamik wird er vermutlich kaum noch groß zulegen können. Da wird man hoffen müssen, dass er sich gedanklich weiterentwickelt, schneller Lösungen findet und Situationen früher erkennt. Bisher zeigt sich da aber leider nur sehr wenig Entwicklung in diesem Bereich. Gefühlt verlangsamt er das Spiel mit nahezu jedem Kontakt und braucht immer ein bis zwei Schritte mehr, um seine Füße zu sortieren und den Ball weiterzuspielen als die meisten anderen.

Dazu spielt er zu 90 % Sicherheitspässe. Vertikalpässe sieht man eigentlich nur, wenn er überhaupt keinen Druck hat, und selbst dann sind die von der Qualität her eher überschaubar.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir neben Nmecha keinen klassischen Abräumer brauchen. Nmecha läuft trotz seiner offensiven Stärken defensiv bereits unfassbar viele Räume zu. Was mir daneben aber fehlen würde, wäre ein Spieler, der aus der Tiefe strategischer den Spielaufbau übernimmt und das Tempo des Spiels diktiert.

...und da bekomme ich bei Jobe langsam Bauchschmerzen, weil ich zunehmend Zweifel habe, ob er sich tatsächlich in eine solche Rolle hineinentwickeln kann.


Und was machst Du, wenn irgendein Verein im nächsten Jahr die AK von Nmecha zieht und dieser wechselt?
Dann hast Du einen Abräumer verpflichtet, der mit Ball ähnlich limitiert sein könnte wie es Bellingham ist und keinen Nmecha mehr.
Dann dreht man sich im Kreis.
Eigentlich müsste man als DM einen verpflichten, der Spielaufbau kann, der dirigieren kann und defensiv soweit gut ist, daß Bellingham da nicht alleine aufräumen muss.
Man kann den Kader doch jetzt nicht an einem Spieler ausrichten, der wahrscheinlich eh bald weg sein könnte.
Daher wird man weiterhin mit Bellingham arbeiten, damit dieser genau in diese Rolle hineinwachsen kann.
Das ist viel Konjunktiv, aber eine Kaderplanung muss auch sowas wie eine Zukunft haben und nicht nur im jetzigen Konstrukt funktionieren.


Hast du den falschen Beitrag zitiert?
Jobe Bellingham [7] |#989
10.08.2026 - 15:35 Uhr
Quote from ClairObscur
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Quote from air_riedle
Quote from Coq-au-vin
Quote from MrSimpson
Quote from AubaBVBschnub
Quote from Seppinho
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Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.


Man sollte auch nur mal an das erste Jahr von Ilkay zurückdenken und wie er dann irgendwann explodiert ist. Im ersten Jahr wurde er doch noch mehr verteufelt als es jetzt bei Jobe der Fall ist und Kloppo hat ihn dann ja zeitweise ganz rausgenommen.

Das größte Problem bei der Erwartungshaltung an Jobe ist fast wie erwartet, dass man eine genauso schnelle Eingewöhnung erwartet hat wie bei Jude.

Aber das Potential ist doch unverkennbar.

Anderes Beispiel das mir noch einfallen würde auf einer ähnlichen Position ist Merino. Nicht jeder Spieler entfaltet sofort sein Potential. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Spieler explodiert irgendwann, aber bei Jobe bin ich guter Dinge.


Gündogan hatte aber halt auch grundsätzlich die Voraussetzungen, um diesen Sprung zu machen, und hat seine Fähigkeiten selbst in seiner anfangs noch sehr fehlerbehafteten Saison immer wieder angedeutet.

Bei Jobe sind nicht nur die physischen Voraussetzungen, insbesondere die Dynamik, sondern auch die mentalen Aspekte einfach etwas ganz anderes. An Dynamik wird er vermutlich kaum noch groß zulegen können. Da wird man hoffen müssen, dass er sich gedanklich weiterentwickelt, schneller Lösungen findet und Situationen früher erkennt. Bisher zeigt sich da aber leider nur sehr wenig Entwicklung in diesem Bereich. Gefühlt verlangsamt er das Spiel mit nahezu jedem Kontakt und braucht immer ein bis zwei Schritte mehr, um seine Füße zu sortieren und den Ball weiterzuspielen als die meisten anderen.

Dazu spielt er zu 90 % Sicherheitspässe. Vertikalpässe sieht man eigentlich nur, wenn er überhaupt keinen Druck hat, und selbst dann sind die von der Qualität her eher überschaubar.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir neben Nmecha keinen klassischen Abräumer brauchen. Nmecha läuft trotz seiner offensiven Stärken defensiv bereits unfassbar viele Räume zu. Was mir daneben aber fehlen würde, wäre ein Spieler, der aus der Tiefe strategischer den Spielaufbau übernimmt und das Tempo des Spiels diktiert.

...und da bekomme ich bei Jobe langsam Bauchschmerzen, weil ich zunehmend Zweifel habe, ob er sich tatsächlich in eine solche Rolle hineinentwickeln kann.


aber genau das wurde doch schon probiert mit Groß und ist krachend gescheitert, jetzt kannst du gerne behaupten, er war einfach zu schlecht, aber seine Leistungen davor und danach zeigen halt das Gegenteil, er war nicht zu schlecht, es funktionierte schlicht nicht


Groß ist doch alles andere als ein Deep-Lying Playmaker und sogar noch deutlich mehr 8er, als es Nmecha ohnehin schon ist. Teilweise hat Groß in seiner Karriere sogar seine besten Spiele noch offensiver im rechten Mittelfeld gemacht.

Der Vergleich passt daher nicht wirklich.
Jobe Bellingham [7] |#990
10.08.2026 - 15:36 Uhr
Zitat von BigDogTinyHome

Quote from air_riedle
Quote from Coq-au-vin
Quote from MrSimpson
Quote from AubaBVBschnub
Quote from Seppinho
Quote from bvb_rockzz


Was du beschreibst, bezieht sich auf die Rolle als ZM mit Avancen Richtung ZOM, aber das sehe ich nicht eine Sekunde als seine Aufgabe, schon gar nicht, wenn Nmecha neben ihm ist. Er ist bei uns DM mit mehr Fähigkeiten, als ein DM haben müsste: Ja, er ist kein Stratege und auch keiner für die "intelligenten Pässe", aber aufgrund seiner extremen Physis, der enormen Zweikampfstärke, seiner Pressingresistenz und dem sehr zuverlässigen Basic-Passspiel sehe ich uns da schon sehr gut im DM aufgestellt. Im Vergleich in der Liga: Ein Stiller ist nach vorne besser (das was du beschreibst, erfüllt er) als Bellingham, ein Sano ist nach hinter der bessere Zerstörer als Bellingham. Finde ich zumindest. Jobe ist halt zwischendrin, weder DER geniale ZM, noch ein waschechter DM.


Gerade die Pressingresistenz sehe ich aber keineswegs bei Jobe.

Er ist körperlich kräftig und nicht komplett nutzlos am Ball, aber diese Rolle als Zerstörer kommt ihm doch besser entgegen, als wenn er irgendwas kreieren müsste.
Deshalb sieht das auch immer schlagartig schlechter aus, wenn er neben Sabitzer statt Nmecha spielt.

Aber für den top 6er fehlt dann halt leider das strategische.. Das Ballverteilen, etc.
Und da fehlt halt auch taktisch einiges, was nicht mal eben aufgearbeitet werden kann.

Wie du schon sagst, ist Jobe weder der geniale ZM, noch ein waschechter DM, aber dann muss man halt leider die Frage stellen: Was ist er denn dann?

Denn stand jetzt ist er ein Spieler, der deutliche Schwächen zeigt, welche durch Nebenleute aufgefangen werden müssen.
Aber wenn wir jetzt eben einen waschechten DM hätten, der eben als Stratege das Spiel aufbaut, könnte Nmecha noch besser die Spielverbindung schließen, die Schienen können höher schieben, etc.

Natürlich kann er sich noch entwickeln, aber wenn man die Aussage trifft, dass er aktuell eher ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, dann ist diese Aussage erstmal nicht falsch.


Jobe ist eigentlich eher ein klassischer Box to Box Spieler.
Den versucht man verzweifelt irgendwie in ein System zu drücken in dem es kein Platz für ihn gibt, in der Hoffnung, daß er sich verbessern kann.
Weder ist er Stratege, noch ist er Abräumer. Er ist extrem physisch, laufstark und fleißig und kann Löcher Stopfen.
Daher würde ich nicht sagen, daß er ein Schwachpunkt in der Mannschaft ist, sondern in der Rolle, die er besetzt, abfällt.
Analog zu Chukwuemeka, der seine Rolle auch nicht gefunden hat.


Ich würde ihn da nicht vorschnell als Schwachpunkt abstempeln. Jobe ist gerade einmal 20 und hat in der vergangenen Saison erstmals über einen längeren Zeitraum in einer deutlich tieferen Rolle gespielt. Gerade im Laufe der Rückrunde war zu sehen, dass er sich dort zunehmend wohler fühlt und er selbst sagt auch, dass ihm diese defensivere Ausrichtung liegt. Kovac selbst sagt ja immer wieder, wie intensiv er an seinem Spiel arbeitet und hat ihm dann über die Saison immer mehr Spielzeit gegeben. Dazu kommt, dass der Verein langfristig mit ihm plant und er körperlich bislang ausgesprochen robust ist. Das sind ziemlich gute Voraussetzungen, um sich aus der Tiefe Schritt für Schritt mehr Verantwortung im Spielaufbau zu erarbeiten und mit zunehmender Erfahrung auch offensiv wieder mehr Einfluss zu nehmen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass völlig unterschätzt wird, wie lange die Entwicklung auf solchen sensiblen Positionen dauert. Es ist eher die Ausnahme, dass ein 20 Jähriger im zentralen Mittelfeld schon defensiv sauber steht, das Spiel lenkt, unter Druck konstant die richtigen Entscheidungen trifft und gleichzeitig offensiv Akzente setzt. Gerade auf der Sechs kommen viele Dinge erst mit Erfahrung, Spielpraxis und einem besseren Gefühl für Räume und Situationen. Dafür hat Jobe in seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf dieser Position bereits eine ordentliche Entwicklung genommen. Entscheidend ist da glaub ich weniger, was ihm heute noch fehlt, sondern welche Schritte er in den nächsten zwei oder drei Jahren noch machen kann.


Man sollte auch nur mal an das erste Jahr von Ilkay zurückdenken und wie er dann irgendwann explodiert ist. Im ersten Jahr wurde er doch noch mehr verteufelt als es jetzt bei Jobe der Fall ist und Kloppo hat ihn dann ja zeitweise ganz rausgenommen.

Das größte Problem bei der Erwartungshaltung an Jobe ist fast wie erwartet, dass man eine genauso schnelle Eingewöhnung erwartet hat wie bei Jude.

Aber das Potential ist doch unverkennbar.

Anderes Beispiel das mir noch einfallen würde auf einer ähnlichen Position ist Merino. Nicht jeder Spieler entfaltet sofort sein Potential. Das heißt natürlich nicht, dass jeder Spieler explodiert irgendwann, aber bei Jobe bin ich guter Dinge.


Gündogan hatte aber halt auch grundsätzlich die Voraussetzungen, um diesen Sprung zu machen, und hat seine Fähigkeiten selbst in seiner anfangs noch sehr fehlerbehafteten Saison immer wieder angedeutet.

Bei Jobe sind nicht nur die physischen Voraussetzungen, insbesondere die Dynamik, sondern auch die mentalen Aspekte einfach etwas ganz anderes. An Dynamik wird er vermutlich kaum noch groß zulegen können. Da wird man hoffen müssen, dass er sich gedanklich weiterentwickelt, schneller Lösungen findet und Situationen früher erkennt. Bisher zeigt sich da aber leider nur sehr wenig Entwicklung in diesem Bereich. Gefühlt verlangsamt er das Spiel mit nahezu jedem Kontakt und braucht immer ein bis zwei Schritte mehr, um seine Füße zu sortieren und den Ball weiterzuspielen als die meisten anderen.

Dazu spielt er zu 90 % Sicherheitspässe. Vertikalpässe sieht man eigentlich nur, wenn er überhaupt keinen Druck hat, und selbst dann sind die von der Qualität her eher überschaubar.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir neben Nmecha keinen klassischen Abräumer brauchen. Nmecha läuft trotz seiner offensiven Stärken defensiv bereits unfassbar viele Räume zu. Was mir daneben aber fehlen würde, wäre ein Spieler, der aus der Tiefe strategischer den Spielaufbau übernimmt und das Tempo des Spiels diktiert.

...und da bekomme ich bei Jobe langsam Bauchschmerzen, weil ich zunehmend Zweifel habe, ob er sich tatsächlich in eine solche Rolle hineinentwickeln kann.


Ich glaube, da werden zwei Dinge etwas miteinander vermischt. Physische Dynamik im Sinne von Antritt und Explosivität ist für einen tiefen Mittelfeldspieler überhaupt keine zwingende Voraussetzung, Busquets, Pirlo oder Xabi Alonso sind dafür ziemlich offensichtliche Beispiele. Entscheidend ist vielmehr die Dynamik im Kopf: vororientieren, Räume erkennen, den nächsten Pass schon vor der Ballannahme sehen und dadurch mit wenigen Kontakten spielen. Genau dort hat Jobe sicherlich noch Entwicklungspotenzial, aber das ist mit 20 Jahren und nach seiner ersten Saison mit regelmäßigen Einsätzen auf der Sechs nun wirklich nichts Ungewöhnliches. Interessanterweise beschreibt ihn der BVB ja selbst sogar als aggressiven und intensiven Spieler mit hoher Ballgewinnqualität und Jobe sieht sich grundsätzlich als Box to Box Spieler in einer Doppelsechs. Sein Problem ist also meines Erachtens weniger fehlende körperliche Dynamik, als noch fehlende Selbstverständlichkeit und Geschwindigkeit in der Entscheidungsfindung. Daraus jetzt schon abzuleiten, dass er sich nicht zu einem strategisch stärkeren Sechser entwickeln kann, finde ich bei einem 20 Jährigen deutlich zu früh. Muss man abwarten, zur Not früh genug wieder trennen.
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