Jens Keller - Trainer
16.12.2012 - 11:22 Uhr
11.01.2013 - 13:31 Uhr
Zitat von E-Technik:
Im Gegenteil: Es gehört auch zu seinen Aufgaben, neue Wege zu gehen. Das Pokalspiel gegen Mainz war so schlecht nicht und hätte gewonnen werden müssen. Das Trainingsspiel gegen Bayern sollte nicht überbewertet werden. Es kann sogar ganz hilfreich sein, wenn alle Beteiligten das Richtige daraus mitnehmen.
Vor allem gehört es zu seinen Aufgaben, die Mannschaft so einzustellen und vorzubereiten, dass sie tatsächlich wieder Spiele gewinnen wird und zwar nicht in ein paar Spieltagen, sondern gleich von Anfang an. So ist die Jobbeschreibung. Wenn er dann noch den Stil des Zusammenspiels modernisiert, ist das ein schönes Beiprodukt. Aber Kernpunkt ist es zu siegen und ordentlich Punkte zu sammeln, nichts anderes. Schafft er es nicht, ist Keller schneller entlassen als er Käsespätzle sagen kann. Aber das weiß er auch.
Im Gegenteil: Es gehört auch zu seinen Aufgaben, neue Wege zu gehen. Das Pokalspiel gegen Mainz war so schlecht nicht und hätte gewonnen werden müssen. Das Trainingsspiel gegen Bayern sollte nicht überbewertet werden. Es kann sogar ganz hilfreich sein, wenn alle Beteiligten das Richtige daraus mitnehmen.
Vor allem gehört es zu seinen Aufgaben, die Mannschaft so einzustellen und vorzubereiten, dass sie tatsächlich wieder Spiele gewinnen wird und zwar nicht in ein paar Spieltagen, sondern gleich von Anfang an. So ist die Jobbeschreibung. Wenn er dann noch den Stil des Zusammenspiels modernisiert, ist das ein schönes Beiprodukt. Aber Kernpunkt ist es zu siegen und ordentlich Punkte zu sammeln, nichts anderes. Schafft er es nicht, ist Keller schneller entlassen als er Käsespätzle sagen kann. Aber das weiß er auch.
11.01.2013 - 14:53 Uhr
Zitat von E-Technik:
Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Aussage dein Kommentar genau hat. Dass dein Kumpel dauerdeprimiert ist und du gerade auch ein bisschen? Ich weiß nicht, ob - und wenn ja: was - man vergleichen könnte. Dass dein Kumpel deprimiert ist, weil er den HSV (wie viele HSV-Fans) als heimlichen Meisterkandidaten sieht, kann durchaus sein, zeigt aber nur, dass die Anspruchshaltung sich von der Realität komplett entkoppelt hat. Abgesehen davon ist es schwierig, die verschiedenen o.g. Trainer und deren Wirken beim HSV miteinander zu vergleichen. Sie alle eint evtl., dass sie in einem äußerst schwierigen Umfeld Erfolg haben müssen. Vor dem, was bspw. Fink leistet, ziehe ich meinen Hut. Der hat aus völlig verunsicherten Individuen eine Mannschaft geformt, die inzwischen sogar Fußball spielen kann. Wie der Weg mit Keller aussieht, kann man allenfalls erahnen. So richtig vorwerfen kann ich ihm nichts bisher. Dass er etwas mehr probiert und damit auch Risiken, evtl. auf die Mütze zu bekommen, eingeht, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil: Es gehört auch zu seinen Aufgaben, neue Wege zu gehen. Das Pokalspiel gegen Mainz war so schlecht nicht und hätte gewonnen werden müssen. Das Trainingsspiel gegen Bayern sollte nicht überbewertet werden. Es kann sogar ganz hilfreich sein, wenn alle Beteiligten das Richtige daraus mitnehmen.
Kern meiner Aussage war, dass wann immer leise Hoffnung auf Besserung durch einen Trainerwechsel aufkeimt, eine Pfeife verpflichtet wird, man als Fan weiß, dass er eine Pfeife ist und sich trotzdem irgendwie einredet, dass es trotzdem was wird und man sich bisher nur in der Pfeife getäuscht hat.
Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Aussage dein Kommentar genau hat. Dass dein Kumpel dauerdeprimiert ist und du gerade auch ein bisschen? Ich weiß nicht, ob - und wenn ja: was - man vergleichen könnte. Dass dein Kumpel deprimiert ist, weil er den HSV (wie viele HSV-Fans) als heimlichen Meisterkandidaten sieht, kann durchaus sein, zeigt aber nur, dass die Anspruchshaltung sich von der Realität komplett entkoppelt hat. Abgesehen davon ist es schwierig, die verschiedenen o.g. Trainer und deren Wirken beim HSV miteinander zu vergleichen. Sie alle eint evtl., dass sie in einem äußerst schwierigen Umfeld Erfolg haben müssen. Vor dem, was bspw. Fink leistet, ziehe ich meinen Hut. Der hat aus völlig verunsicherten Individuen eine Mannschaft geformt, die inzwischen sogar Fußball spielen kann. Wie der Weg mit Keller aussieht, kann man allenfalls erahnen. So richtig vorwerfen kann ich ihm nichts bisher. Dass er etwas mehr probiert und damit auch Risiken, evtl. auf die Mütze zu bekommen, eingeht, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil: Es gehört auch zu seinen Aufgaben, neue Wege zu gehen. Das Pokalspiel gegen Mainz war so schlecht nicht und hätte gewonnen werden müssen. Das Trainingsspiel gegen Bayern sollte nicht überbewertet werden. Es kann sogar ganz hilfreich sein, wenn alle Beteiligten das Richtige daraus mitnehmen.
Kern meiner Aussage war, dass wann immer leise Hoffnung auf Besserung durch einen Trainerwechsel aufkeimt, eine Pfeife verpflichtet wird, man als Fan weiß, dass er eine Pfeife ist und sich trotzdem irgendwie einredet, dass es trotzdem was wird und man sich bisher nur in der Pfeife getäuscht hat.
11.01.2013 - 16:48 Uhr
Zitat von Runaway:
Zitat von E-Technik:
Zitat von Runaway:
Ein Kumpel von mir ist HSV-Fan und der hat bei jedem Trainerwechsel sei es Doll, Veh, der schöne Bruno und auch Fink gehofft, dass es aufwärts gehen wird und doch irgendwie immer gewusst, dass es mit diesen Trainern nichts werden kann. So geht es mir jetzt mit Keller.
Auf der einen Seite sehe ich die Qualität, die die Mannschaft auf den Platz bringen kann und auf der anderen Seite die Tendenz seit November und dann kommt ein Trainer, der beim VfB 3 gute Ergebnisse einfahren konnte und dann nur noch schlecht aussah.
Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Aussage dein Kommentar genau hat. Dass dein Kumpel dauerdeprimiert ist und du gerade auch ein bisschen? Ich weiß nicht, ob - und wenn ja: was - man vergleichen könnte. Dass dein Kumpel deprimiert ist, weil er den HSV (wie viele HSV-Fans) als heimlichen Meisterkandidaten sieht, kann durchaus sein, zeigt aber nur, dass die Anspruchshaltung sich von der Realität komplett entkoppelt hat. Abgesehen davon ist es schwierig, die verschiedenen o.g. Trainer und deren Wirken beim HSV miteinander zu vergleichen. Sie alle eint evtl., dass sie in einem äußerst schwierigen Umfeld Erfolg haben müssen. Vor dem, was bspw. Fink leistet, ziehe ich meinen Hut. Der hat aus völlig verunsicherten Individuen eine Mannschaft geformt, die inzwischen sogar Fußball spielen kann...
Kern meiner Aussage war, dass wann immer leise Hoffnung auf Besserung durch einen Trainerwechsel aufkeimt, eine Pfeife verpflichtet wird, man als Fan weiß, dass er eine Pfeife ist und sich trotzdem irgendwie einredet, dass es trotzdem was wird und man sich bisher nur in der Pfeife getäuscht hat.
Armin Veh ist mit Eintracht Frankfurt gerade aufgestiegen und spielt mit seinem Team aktuell mit ansehnlichem Fußball eine starke Saison. Für "den schönen Bruno" Labbadia gilt (Aufstieg einmal ausgenommen) das gleiche. Thorsten Fink scheint in einem schwierigen Umfeld seinen Weg ebenfalls zu gehen. Einzig Thomas Doll hat noch nicht längerfristig bewiesen, dass er ein guter Trainer ist.
Ich finde nach wie vor, dass 1!!! Pflichtspiel vielleicht etwas wenig ist, um die Leistung eines Trainers bzw. die Auswirkungen des Trainerwechsels auf die Mannschaftsleistung zu messen. Vor allem war S04 in jenem Pokalspiel die deutlich bessere Mannschaft (22:6 Torschüsse, 79% angekommene Pässe bei 481 gespielten Pässen (fast doppelt so viele wie Mainz), 61% Ballbesitz usw.) und ist nur ausgeschieden, weil zwei Spieler völlig neben sich standen. Wenn Obasi beste Tormöglichkeiten nicht auf derart groteske Weise vergeben hätte, dann hätte die Mannschaft deutlich tiefer stehen können und Barnetta wäre nicht in die Verlegenheit gekommen, seine (Un-)geschwindigkeit zur Schau stellen zu müssen. Womit wir beim vielleicht einzigen Fehler des Trainers sind: Der Versuch, Barnetta als RV aufzustellen, ist gründlich danebengegangen.
Zitat von E-Technik:
Zitat von Runaway:
Ein Kumpel von mir ist HSV-Fan und der hat bei jedem Trainerwechsel sei es Doll, Veh, der schöne Bruno und auch Fink gehofft, dass es aufwärts gehen wird und doch irgendwie immer gewusst, dass es mit diesen Trainern nichts werden kann. So geht es mir jetzt mit Keller.
Auf der einen Seite sehe ich die Qualität, die die Mannschaft auf den Platz bringen kann und auf der anderen Seite die Tendenz seit November und dann kommt ein Trainer, der beim VfB 3 gute Ergebnisse einfahren konnte und dann nur noch schlecht aussah.
Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Aussage dein Kommentar genau hat. Dass dein Kumpel dauerdeprimiert ist und du gerade auch ein bisschen? Ich weiß nicht, ob - und wenn ja: was - man vergleichen könnte. Dass dein Kumpel deprimiert ist, weil er den HSV (wie viele HSV-Fans) als heimlichen Meisterkandidaten sieht, kann durchaus sein, zeigt aber nur, dass die Anspruchshaltung sich von der Realität komplett entkoppelt hat. Abgesehen davon ist es schwierig, die verschiedenen o.g. Trainer und deren Wirken beim HSV miteinander zu vergleichen. Sie alle eint evtl., dass sie in einem äußerst schwierigen Umfeld Erfolg haben müssen. Vor dem, was bspw. Fink leistet, ziehe ich meinen Hut. Der hat aus völlig verunsicherten Individuen eine Mannschaft geformt, die inzwischen sogar Fußball spielen kann...
Kern meiner Aussage war, dass wann immer leise Hoffnung auf Besserung durch einen Trainerwechsel aufkeimt, eine Pfeife verpflichtet wird, man als Fan weiß, dass er eine Pfeife ist und sich trotzdem irgendwie einredet, dass es trotzdem was wird und man sich bisher nur in der Pfeife getäuscht hat.
Armin Veh ist mit Eintracht Frankfurt gerade aufgestiegen und spielt mit seinem Team aktuell mit ansehnlichem Fußball eine starke Saison. Für "den schönen Bruno" Labbadia gilt (Aufstieg einmal ausgenommen) das gleiche. Thorsten Fink scheint in einem schwierigen Umfeld seinen Weg ebenfalls zu gehen. Einzig Thomas Doll hat noch nicht längerfristig bewiesen, dass er ein guter Trainer ist.
Ich finde nach wie vor, dass 1!!! Pflichtspiel vielleicht etwas wenig ist, um die Leistung eines Trainers bzw. die Auswirkungen des Trainerwechsels auf die Mannschaftsleistung zu messen. Vor allem war S04 in jenem Pokalspiel die deutlich bessere Mannschaft (22:6 Torschüsse, 79% angekommene Pässe bei 481 gespielten Pässen (fast doppelt so viele wie Mainz), 61% Ballbesitz usw.) und ist nur ausgeschieden, weil zwei Spieler völlig neben sich standen. Wenn Obasi beste Tormöglichkeiten nicht auf derart groteske Weise vergeben hätte, dann hätte die Mannschaft deutlich tiefer stehen können und Barnetta wäre nicht in die Verlegenheit gekommen, seine (Un-)geschwindigkeit zur Schau stellen zu müssen. Womit wir beim vielleicht einzigen Fehler des Trainers sind: Der Versuch, Barnetta als RV aufzustellen, ist gründlich danebengegangen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von E-Technik am 11.01.2013 um 16:51 Uhr bearbeitet
11.01.2013 - 16:53 Uhr
Der schöne Bruno lässt vieles spielen, aber ganz gewiss nicht "ansehnlich".
11.01.2013 - 16:53 Uhr
Zitat von E-Technik:
Armin Veh ist mit Eintracht Frankfurt gerade aufgestiegen und spielt mit seinem Team aktuell mit ansehnlichem Fußball eine starke Saison. Für "den schönen Bruno" Labbadia gilt (Aufstieg einmal ausgenommen) das gleiche. Thorsten Fink scheint in einem schwierigen Umfeld seinen Weg ebenfalls zu gehen. Einzig Thomas Doll hat noch nicht längerfristig bewiesen, dass er ein guter Trainer ist.
Ich finde nach wie vor, dass 1!!! Pflichtspiel vielleicht etwas wenig ist, um die Leistung eines Trainers bzw. die Auswirkungen des Trainerwechsels auf die Mannschaftsleistung zu messen. Vor allem war S04 in jenem Pokalspiel die deutlich bessere Mannschaft (22:6 Torschüsse, 79% angekommene Pässe bei 481 gespielten Pässen (fast doppelt so viele wie Mainz), 61% Ballbesitz usw.) und ist nur ausgeschieden, weil zwei Spieler völlig neben sich standen. Wenn Obasi beste Tormöglichkeiten nicht auf derart groteske Weise vergeben hätte, dann hätte die Mannschaft deutlich tiefer stehen können und Barnetta wäre nicht in die Verlegenheit gekommen, seine (Un-)geschwindigkeit zur Schau stellen zu müssen. Womit wir beim vielleicht einzigen Fehler des Trainers sind: Der Versuch, Barnetta als RV aufzustellen, ist gründlich danebengegangen.
OK, da du offensichtlich auch im zweiten Versuch nicht verstanden hast, was ich meine, lassen wir das besser.
Armin Veh ist mit Eintracht Frankfurt gerade aufgestiegen und spielt mit seinem Team aktuell mit ansehnlichem Fußball eine starke Saison. Für "den schönen Bruno" Labbadia gilt (Aufstieg einmal ausgenommen) das gleiche. Thorsten Fink scheint in einem schwierigen Umfeld seinen Weg ebenfalls zu gehen. Einzig Thomas Doll hat noch nicht längerfristig bewiesen, dass er ein guter Trainer ist.
Ich finde nach wie vor, dass 1!!! Pflichtspiel vielleicht etwas wenig ist, um die Leistung eines Trainers bzw. die Auswirkungen des Trainerwechsels auf die Mannschaftsleistung zu messen. Vor allem war S04 in jenem Pokalspiel die deutlich bessere Mannschaft (22:6 Torschüsse, 79% angekommene Pässe bei 481 gespielten Pässen (fast doppelt so viele wie Mainz), 61% Ballbesitz usw.) und ist nur ausgeschieden, weil zwei Spieler völlig neben sich standen. Wenn Obasi beste Tormöglichkeiten nicht auf derart groteske Weise vergeben hätte, dann hätte die Mannschaft deutlich tiefer stehen können und Barnetta wäre nicht in die Verlegenheit gekommen, seine (Un-)geschwindigkeit zur Schau stellen zu müssen. Womit wir beim vielleicht einzigen Fehler des Trainers sind: Der Versuch, Barnetta als RV aufzustellen, ist gründlich danebengegangen.
OK, da du offensichtlich auch im zweiten Versuch nicht verstanden hast, was ich meine, lassen wir das besser.
11.01.2013 - 16:55 Uhr
Zitat von Horster_Schwabe:
Der schöne Bruno lässt vieles spielen, aber ganz gewiss nicht "ansehnlich".
E-Technik findet ja sogar die HSV-Spielweise ansehnlich und das ist so ziemlich der beschissenste Fußball seit dem die Hertha nicht mehr international spielt.
Der schöne Bruno lässt vieles spielen, aber ganz gewiss nicht "ansehnlich".
E-Technik findet ja sogar die HSV-Spielweise ansehnlich und das ist so ziemlich der beschissenste Fußball seit dem die Hertha nicht mehr international spielt.
11.01.2013 - 17:00 Uhr
Zitat von Beskenstrasse:
Zitat von Runaway:
Ein Kumpel von mir ist HSV-Fan und der hat bei jedem Trainerwechsel sei es Doll, Veh, der schöne Bruno und auch Fink gehofft, dass es aufwärts gehen wird und doch irgendwie immer gewusst, dass es mit diesen Trainern nichts werden kann. So geht es mir jetzt mit Keller.
.........
Mir auch ....[/zitat
same here, der Name wird Programm und es geht in den Keller :(
Zitat von Runaway:
Ein Kumpel von mir ist HSV-Fan und der hat bei jedem Trainerwechsel sei es Doll, Veh, der schöne Bruno und auch Fink gehofft, dass es aufwärts gehen wird und doch irgendwie immer gewusst, dass es mit diesen Trainern nichts werden kann. So geht es mir jetzt mit Keller.
.........
Mir auch ....[/zitat
same here, der Name wird Programm und es geht in den Keller :(
11.01.2013 - 17:02 Uhr
Zitat von Runaway:
Zitat von E-Technik:
Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Aussage dein Kommentar genau hat. Dass dein Kumpel dauerdeprimiert ist und du gerade auch ein bisschen? Ich weiß nicht, ob - und wenn ja: was - man vergleichen könnte. Dass dein Kumpel deprimiert ist, weil er den HSV (wie viele HSV-Fans) als heimlichen Meisterkandidaten sieht, kann durchaus sein, zeigt aber nur, dass die Anspruchshaltung sich von der Realität komplett entkoppelt hat. Abgesehen davon ist es schwierig, die verschiedenen o.g. Trainer und deren Wirken beim HSV miteinander zu vergleichen. Sie alle eint evtl., dass sie in einem äußerst schwierigen Umfeld Erfolg haben müssen. Vor dem, was bspw. Fink leistet, ziehe ich meinen Hut. Der hat aus völlig verunsicherten Individuen eine Mannschaft geformt, die inzwischen sogar Fußball spielen kann. Wie der Weg mit Keller aussieht, kann man allenfalls erahnen. So richtig vorwerfen kann ich ihm nichts bisher. Dass er etwas mehr probiert und damit auch Risiken, evtl. auf die Mütze zu bekommen, eingeht, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil: Es gehört auch zu seinen Aufgaben, neue Wege zu gehen. Das Pokalspiel gegen Mainz war so schlecht nicht und hätte gewonnen werden müssen. Das Trainingsspiel gegen Bayern sollte nicht überbewertet werden. Es kann sogar ganz hilfreich sein, wenn alle Beteiligten das Richtige daraus mitnehmen.
Kern meiner Aussage war, dass wann immer leise Hoffnung auf Besserung durch einen Trainerwechsel aufkeimt, eine Pfeife verpflichtet wird, man als Fan weiß, dass er eine Pfeife ist und sich trotzdem irgendwie einredet, dass es trotzdem was wird und man sich bisher nur in der Pfeife getäuscht hat.
Immerhin wäre bei Keller noch "Einrede-" bzw. Phantasiepotential geblieben...
Bei Huub, dem Vielgeliebten, wusste jeder, der sich ein wenig mit seiner fortlaufenden Karriere beschäftigt hat, dass er bei seinen 3-5 letzten Trainerstationen vor Schalke 2 maßgeblich zur Verödung der Spielkultur beigetragen und im Jahr zwei seiner Vereinsankunft genau deswegen bzw. in Addition mit mangelhaften Ergebnissen gefeuert wurde. Wir haben ihn trotzdem geholt - und es ist, Zapperlot, wieder genauso so eingetroffen.
Und nicht vergessen. Hätte Slomka der jetzt so gerne Gefeierte in seiner Anfangszeit in Hannover noch ein oder zwei Spiele mehr verloren, wäre er auf alle Zeiten im Orkus der Oberpfeifen verschwunden - und wahrscheinlich bei Tasmania Berlin wieder aufgetaucht.
Bei Jens Keller, habe ich den Eindruck, spielt es sowieso keine Rolle mehr, ob er eine Pfeife ist oder nicht. Dem wurde schon aufgrund einer Testspielniederlage so viel Glaubwürdigkeit und Authorität entzogen, dass er gegen Hannover gar nicht mehr auf die Bank zu kriechen braucht.
Also denn: Mit Keller in den Keller - und nachher auch nicht heller (als vorher).
Zitat von E-Technik:
Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Aussage dein Kommentar genau hat. Dass dein Kumpel dauerdeprimiert ist und du gerade auch ein bisschen? Ich weiß nicht, ob - und wenn ja: was - man vergleichen könnte. Dass dein Kumpel deprimiert ist, weil er den HSV (wie viele HSV-Fans) als heimlichen Meisterkandidaten sieht, kann durchaus sein, zeigt aber nur, dass die Anspruchshaltung sich von der Realität komplett entkoppelt hat. Abgesehen davon ist es schwierig, die verschiedenen o.g. Trainer und deren Wirken beim HSV miteinander zu vergleichen. Sie alle eint evtl., dass sie in einem äußerst schwierigen Umfeld Erfolg haben müssen. Vor dem, was bspw. Fink leistet, ziehe ich meinen Hut. Der hat aus völlig verunsicherten Individuen eine Mannschaft geformt, die inzwischen sogar Fußball spielen kann. Wie der Weg mit Keller aussieht, kann man allenfalls erahnen. So richtig vorwerfen kann ich ihm nichts bisher. Dass er etwas mehr probiert und damit auch Risiken, evtl. auf die Mütze zu bekommen, eingeht, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil: Es gehört auch zu seinen Aufgaben, neue Wege zu gehen. Das Pokalspiel gegen Mainz war so schlecht nicht und hätte gewonnen werden müssen. Das Trainingsspiel gegen Bayern sollte nicht überbewertet werden. Es kann sogar ganz hilfreich sein, wenn alle Beteiligten das Richtige daraus mitnehmen.
Kern meiner Aussage war, dass wann immer leise Hoffnung auf Besserung durch einen Trainerwechsel aufkeimt, eine Pfeife verpflichtet wird, man als Fan weiß, dass er eine Pfeife ist und sich trotzdem irgendwie einredet, dass es trotzdem was wird und man sich bisher nur in der Pfeife getäuscht hat.
Immerhin wäre bei Keller noch "Einrede-" bzw. Phantasiepotential geblieben...
Bei Huub, dem Vielgeliebten, wusste jeder, der sich ein wenig mit seiner fortlaufenden Karriere beschäftigt hat, dass er bei seinen 3-5 letzten Trainerstationen vor Schalke 2 maßgeblich zur Verödung der Spielkultur beigetragen und im Jahr zwei seiner Vereinsankunft genau deswegen bzw. in Addition mit mangelhaften Ergebnissen gefeuert wurde. Wir haben ihn trotzdem geholt - und es ist, Zapperlot, wieder genauso so eingetroffen.
Und nicht vergessen. Hätte Slomka der jetzt so gerne Gefeierte in seiner Anfangszeit in Hannover noch ein oder zwei Spiele mehr verloren, wäre er auf alle Zeiten im Orkus der Oberpfeifen verschwunden - und wahrscheinlich bei Tasmania Berlin wieder aufgetaucht.
Bei Jens Keller, habe ich den Eindruck, spielt es sowieso keine Rolle mehr, ob er eine Pfeife ist oder nicht. Dem wurde schon aufgrund einer Testspielniederlage so viel Glaubwürdigkeit und Authorität entzogen, dass er gegen Hannover gar nicht mehr auf die Bank zu kriechen braucht.
Also denn: Mit Keller in den Keller - und nachher auch nicht heller (als vorher).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MonroeStahr am 11.01.2013 um 17:26 Uhr bearbeitet
11.01.2013 - 17:07 Uhr
Zitat von Horster_Schwabe:
Der schöne Bruno lässt vieles spielen, aber ganz gewiss nicht "ansehnlich".
Gut, die Auftritte in der EL waren wirklich nicht sooo schön :-D Zumindest aber kann man ihm bzw. der Mannschaft nicht nachsagen, sie würden erfolglos spielen.
Der schöne Bruno lässt vieles spielen, aber ganz gewiss nicht "ansehnlich".
Gut, die Auftritte in der EL waren wirklich nicht sooo schön :-D Zumindest aber kann man ihm bzw. der Mannschaft nicht nachsagen, sie würden erfolglos spielen.
11.01.2013 - 17:08 Uhr
Zitat von E-Technik:
Zitat von Horster_Schwabe:
Der schöne Bruno lässt vieles spielen, aber ganz gewiss nicht "ansehnlich".
Gut, die Auftritte in der EL waren wirklich nicht sooo schön :-D Zumindest aber kann man ihm bzw. der Mannschaft nicht nachsagen, sie würden erfolglos spielen.
Da kann man geteilter Meinung sein, das gehört aber nicht hier hin... ;)
Zitat von Horster_Schwabe:
Der schöne Bruno lässt vieles spielen, aber ganz gewiss nicht "ansehnlich".
Gut, die Auftritte in der EL waren wirklich nicht sooo schön :-D Zumindest aber kann man ihm bzw. der Mannschaft nicht nachsagen, sie würden erfolglos spielen.
Da kann man geteilter Meinung sein, das gehört aber nicht hier hin... ;)
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